RDS 80 - Schweißgerät Ersa - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Mikroprozessorgesteuerte Lötstation |
| Marke | Ersa |
| Modell | RDS 80 |
| Abmessungen der Station (B x H x T) | 110 x 105 x 147 mm |
| Gesamtgewicht | ca. 2,9 kg |
| Gewicht der elektronischen Station | ca. 2 kg |
| Gewicht des Lötkolbens RT 80 | ca. 130 g |
| Gewicht der Ablage RH 80 | ca. 400 g |
| Netzspannung | 230 V / 50 Hz |
| Leistung | 80 VA |
| Sekundärspannung | 24 V~ |
| Sicherung | 0,63 A träge |
| Temperaturbereich | 150 °C – 450 °C (302 °F – 842 °F) |
| Temperaturgenauigkeit | ±0 °C nach Kalibrierung (Auflösung 1 °C oder 1 °F) |
| Anzeige | Multifunktions-LCD-Display mit Isttemperatur und Leistungsbalken |
| Hauptfunktionen | Direkte Auswahl von 3 programmierbaren Temperaturen, manuelle und zeitgesteuerte Bereitschaft, Automatische Abschaltung, Kalibrierung, °C/°F-Anzeige, Leistungsbalken-Diagramm, ESD-Ableitung (220 kOhm) |
| Regeltechnik | Resistronic (Widerstandsregelung des Heizelements) |
| Heizleistung des Lötkolbens | 290 W |
| Aufheizzeit | ca. 40 s auf 280 °C |
| Lieferumfang | Elektronische Station RDS 80, Lötkolben RT80 mit Spitze, Ablage RH 80 mit Schwamm, Bedienungsanleitung |
| Pflege und Reinigung | Heizelementschaft mit einer Messingbürste reinigen; Spitze nicht nach dem Löten reinigen; Spitze bei Verschleiß wechseln |
| Sicherheit | Sicherheitstrennung, ESD-Schutz, automatische Abschaltung, Sicherung |
| Ersatzteile | ERSADUR Lötspitzen Serien 832 und 842, Heizelement, kompletter Lötkolben RT80, Ablage RH 80 |
| Garantie | Heizelemente und Lötkolben sind Verschleißteile; Garantie auf Material- oder Fabrikationsfehler |
| Verwendung | Weichlöten (Montage, Reparaturen, Labor) |
Häufig gestellte Fragen - RDS 80 Ersa
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BEDIENUNGSANLEITUNG RDS 80 Ersa
- Einführung
- Technische Daten
- Sicherheitshinweise
- Inbetriebnahme
- Funktionsbeschreibung
- Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung
- Wartung und Instandhaltung
- Ersatzteile und Bestelldaten
-
Garantie
-
Introduction
- Technical Data
- Safety information
- Starting operation
- Functional description
- Fault diagnosis and troubleshooting
- Maintenance and servicing
- Spare parts and ordering information
- Warranty
RDS 80

- Elektronikstation
- Netzanschlussleitung
- LC-Display
- Tasten + -
- Temperaturwahltasten
- Steckverbinder Lötkolben
- Anschlussleitung Lötkolben
- Potentialausgleichsbuchse

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Abb. 1 / fig. 1 RDS 80 12 300 °C 15 1 3 4 5 9 8 6 7 11 13 14 10- Netzschalter
- Lötkolben RT 80
- Ablageständer RH 80
12.Lötspitzenmagazin
13.Schwammbehälter
14.Viskoseschwamm -
Sicherung/Sicherungshalter (auf Geräteunterseite)
-
Electronic station
- Power connection line
- LC display
-
-
- buttons
-
- Temp. selection buttons
- Soldering iron connector
- Soldering iron connecting cable
-
Potential equalization socket
-
Power switch
- RT 80 Soldering iron
- RH 80 Holder
- Soldering tip magazine
13.Spongecontainer
14.Viscosesponge - Fuse / fuse holder (on bottom of device)
1. Einführung Introduction
Vielen Dank, dass Sie sich für den Erwerb dieser hochwertigen Lötstation entschieden haben. Die RDS 80 ist eine mikroprozessorgeregelte Lötstation, welche sich für den Einsatz in der Fertigung, im Reparaturbetrieb und auch für den Laborbereich eignet.
Die RDS 80 bietet aufgrund der Prozessorsteuerung sehr nützliche Eigenschaften wie z. B. die direkte Anwahl von 3 programmierbaren Temperaturen, Standby- und Automatische Power-Off-Funktion sowie ein großes gut ablesbares LC-Display.
1.1 Elektronikstation mit folgenden Ausstattungsmerkmalen:
• Schutzisolierter Aufbau
- Sekundärspannung: 24 V\~ für 80 W Lötkolben RT 80
• Vollwellensteuerung
• Potentialausgleichsanschluss über 220 KΩ Widerstand
- Prüfzeichen VDE-GS, VDE-EMV
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme vollständig durch!
Note:
1.2 Einfache und schnelle Temperatureinstellung
Neben der Temperatureinstellung per Plus/Minus-Taste ermöglicht die RDS 80 die Programmierung von bis zu 3 Temperaturen (alternativ 2 Temperaturen und Standby-Temperatur), die schnell per Tastendruck wählbar sind.
In Verbindung mit geeigneten Lötspitzen lässt sich das Gerät so individuell auf die unterschiedlichsten Lötaufgaben, wie z. B. Löten auf der Leiterplatte, an Verdrahtungen, oder zum Verlöten eines Abschirmgehäuses, vorbereiten.
1.3 LC-Multifunktionsdisplay
Das LC-Multifunktionsdisplay stellt alle wichtigen Parameter übersichtlich dar. Gleichzeitig zu den 3 programmierten Temperaturen wird die Ist-Temperatur mit besonders großen Digits angezeigt; eine Bargraphanzeige verschafft Überblick über die dem Lötkolben zugeführte Heizleistung.
1.4 Standby/ Automatische Power-Off-Funktion
Eine für den täglichen Einsatz besonders nützliche Eigenschaft ist die integrierte Standby/Auto-Power-Off-Funktion. Die Standby- und Abschaltzeit ist in 5-Minuten-Schritten bis max. 9:55 h einstellbar.
Nach Ablauf der programmierten Zeiten stellt die RDS 80 automatisch die von Ihnen vorprogrammierte Standby-Temperatur ein bzw. schaltet sich ganz ab. Dies schont die Lötspitzen und spart Energie.
Durch Drücken einer beliebigen Taste kehrt die Station zur eingestellten Solltemperatur zurück.
1.5 Hochwertiger Lötkolben
Das keramische Heizelement des Lötkolbens RT 80 ermöglicht ein schnelles Erreichen der Solltemperatur mit hoher Leistungsreserve. Aufgrund der Innenbeheizung und der großen Palette an passenden Lötspitzen der 832- und 842-er Reihe, lässt sich mit diesem Kolben eine große Bandbreite von Lötaufgaben erledigen.
2. Technische Daten Technical Data
Gesamtgewicht: ca. 2,9 kg
Elektronikstation RDS 803
Versorgungsspannung: 230 V / 50 Hz
Sekundärspannung: 24 V\~
Leistung: 80 VA
Regeltechnik:
Resistronic-Regelung des
Heizkörperwiderstands
Temperaturbereich: 150 °C - 450 °C 302 °F - 842 °F
Temperaturgenauigkeit: 0 °C nach Kalibrierung (siehe Kap. 5.10)
Auflösung: 1 °C bzw. 1 °F
Zuleitung: 2 m PVC
Sicherung: 0,63 A träge
Abmessungen Station: 110 x 105 x 147 mm (B x H x T)
zulässige
Umgebungstemperatur: 0 - 40 °C / 32 - 104 °F
Gewicht: ca. 2 kg
Lötkolben RT 80
Spannung: 24 V\~
Leistung: 80 W bei 350 °C (662 °F)
Anheizleistung: 290 W
Anheizzeit: ca. 40 s
(auf 280 °C / 536 °F)
Zuleitung: 1,5 m PVC
Gewicht : ca. 130 g
Ablageständer RH 80
Gewicht: ca. 400 g
3. Zu Ihrer Sicherheit
Ersa Produkte werden unter Beachtung der grundlegenden Sicherheitsanforderungen entwickelt, gefertigt und geprüft.
Trotzdem bestehen Restrisiken!
Lesen Sie deshalb diese Anleitung, bevor Sie das Gerät zum ersten Mal bedienen. Sie hilft Ihnen, die Funktionen des Gerätes kennenzulernen und optimal zu nutzen. Bewahren Sie diese Anleitung an einem, für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Ort auf!
1.1 Piktogramm- und Symbolerläuterungen
In dieser Anleitung werden Piktogramme als Gefahrenhinweis verwendet.
GEFAHR! Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr.
Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod, schwerste Verletzungen oder Sachschäden die Folge.
WARNUNG! Bezeichnet eine möglicherweise drohende Gefahr.
Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod, schwerste Verletzungen oder Sachschäden die Folge sein.
VORSICHT! Bezeichnet eine möglicherweise drohende Gefahr.
Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen oder Sachschäden die Folge sein.
3. Zu Ihrer Sicherheit
GEFAHR! Fehlfunktionen des Gerätes möglich!
Kontrollieren Sie vor jedem Gebrauch alle Komponenten. Lassen Sie beschädigte Teile nur vom Fachmann oder Hersteller reparieren. Wenn Reparaturen unsachgemäß durchgeführt werden, können Unfälle für den Betreiber entstehen. Verwenden Sie bei eventuellen Reparaturen stets original Ersa Ersatzteile.
VORSICHT! Verbrennungsgefahr!
Wärmewerkzeuge werden heiß. Prüfen Sie vor dem Anheizen des Gerätes, ob der Werkzeugeinsatz (z.B. Lötspitze, Modelliereinsatz usw.) ordnungsgemäß mit dem Wärmewerkzeug verbunden ist. Der heiße Werkzeugeinsatz darf nicht mit Haut, Haaren oder mit hitzeempfindlichen oder brennbaren Materialien in Verbindung gebracht werden. Achten Sie auf eine ausreichend hitzebeständige Arbeitsunterlage.
VORSICHT! Verletzungsgefahr!
Halten Sie Unbefugte zur Vermeidung von Unfällen und Verbrennungen fern. Stellen Sie sicher, dass Unbefugte und insbesondere Kinder keinen Zugang zu den Wärmewerkzeugen haben.
WARNUNG! Brandgefahr!
Entfernen Sie vor dem Aufheizen des Wärmewerkzeuges brennbare Gegenstände, Flüssigkeiten und Gase aus dem Arbeitsbereich Ihres Wärmewerkzeuges. Legen Sie das Wärmewerkzeug bei jeder Arbeitsunterbrechung in den da
WARNING! Fire hazard!
3. Zu Ihrer Sicherheit
für vorgesehenen Ablageständer. Trennen Sie Ihr Wärmewerkzeug nach Gebrauch vom Netz.
WARNUNG! Brandgefahr!
Lassen Sie Ihr heißes Wärmewerkzeug niemals unbeaufsichtigt. Beachten Sie dabei, dass auch nach Abschalten des Geräles der Werkzeugeinsatz einige Zeit benötigt, um auf eine gefahrlose Temperatur abzukühlen.
WARNING! Fire hazard!
VORSICHT! Verletzungsgefahr!
Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung. Unordnung im Arbeitsbereich erhöht die Unfallgefahr.
VORSICHT! Essen und Trinken verboten!
Lote und Lothilfsmittel sind giftig. Gelangen sie in den Organismus wirken sie toxisch. Essen, Trinken und Rauchen sind strikt untersagt. Nach dem Arbeiten mit Lot und Lothilfsmittel immer die Hände waschen.
VORSICHT! Vergiftungsgefahr durch Einatmen!
Beim Löten entstehen gesundheitsschädliche Ausgasungen. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung oder Absaugung. Beachten Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lotpasten und Flussmittel.
3. Zu Ihrer Sicherheit
WARNUNG! Gefährliche elektrische Spannung!
Schützen Sie die Anschlussleitungen. Benutzen Sie die Anschlussleitung nicht zum Ziehen des Netzsteckers und zum Tragen des Gerätes. Achten Sie darauf, dass Anschlussleitungen nicht mit Hitze, Öl oder scharfen Kanten in Verbindung kommen. Beschädigte Anschlussleitungen können Brände, Kurzschlüsse und elektrische Schläge verursachen und müssen deshalb sofort ausgetauscht werden.
WARNING! Dangerous electrical voltage!
WARNUNG! Feuergefahr und gefährliche elektrische Spannung!
Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Schüzen Sie Ihr Gerät vor allen Flüssigkeiten und Feuchtigkeit. Andernfalls besteht die Gefahr von Feuer oder elektrischen Schlägen.
VORSICHT! Verletzungsgefahr!
Pflegen Sie Ihr Wärmewerkzeug. Bewahren Sie Ihr Ersa Produkt stets sicher, für Kinder unerreichbar und trocken auf. Beachten Sie die Wartungsvorschriften. Kontrollieren und pflegen Sie Ihr in regelmäßigen Abständen. Verwenden Sie ausschließlich Ersa Original-Zubehör und Ersatzteile.
VORSICHT! Verletzungsgefahr!
Körperlich und/oder geistig behinderte Menschen dürfen die Lötstation nur unter Aufsicht von geschultem Fachpersonal benutzen. Kinder dürfen nicht mit den Geräten spielen. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber, sowie von Personen mit verringerten
3. Zu Ihrer Sicherheit
physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
VORSICHT! Schutzkleidung tragen!
Bei allen Arbeiten geeignete Schutzkleidung (Schutzhandschuhe, Schutzbrille, etc.) tragen!
VORSICHT! Altmaterial sicher entsorgen!
Lötabfälle sind Sondermüll und dürfen nicht in den Hausmüll gelangen. Sorgen Sie für sichere und umweltschonende Entsorgung von Betriebsstoffen, Hilfsstoffen und Austauschteilen. Beachten Sie die kommunalen Abfallbeseitigungsvorschriften.
Hinweis ESD-gefährdete Bauteile!
Elektronische Bauelemente können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Beachten Sie die Warnhinweise auf den Verpackungen oder fragen Sie Hersteller oder Lieferant. Zum Schutz dieser Bauelemente eignet sich ein ESD-sicherer Arbeitsplatz (ESD = Elektrostatische Entladung).
3. Zu Ihrer Sicherheit Concerning your safety
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Ersa Wärmewerkzeuge dürfen nur zum Verarbeiten von Weichloten verwendet werden. Wenn es jedoch ausdrücklich in der Betriebsanleitung des jeweiligen Wärmewerkzeuges beschrieben wird, dürfen einige Werkzeuge in Sonderfällen zum Bearbeiten von Kunststoffen eingesetzt werden. Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch und Eingriffen in das Gerät erlöschen Garantie- und Haftungsansprüche des Käufers gegenüber dem Hersteller. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Beachtung der Betriebsanleitung einschließlich der Sicherheitshinweise.
1.2 Intended use
1.3 Nationale und internationale Vorschriften
Nationale und internationale Sicherheits-, Gesundheits- und Arbeitsschutzvorschriften sind zu beachten.
4. Inbetriebnahme Starting operation
4.1 Vorder Inbetriebnahme
Bitte prüfen Sie den Inhalt der Verpackung auf Vollständigkeit.
Er besteht aus:
Elektronikstation RDS 80
Lötkolben RT 80 mit Lötspitze
➢ Ablageständer RH 80 mit Viskose-schwamm
Betriebsanleitung
Sollten die aufgezählten Komponenten beschädigt sein, so setzen Sie sich bitte mit Ihrem Lieferanten in Verbindung.
Die Lötspitze wird bis zu 450 °C (842 °F) heiß. Brennbare Gegenstände, Flüssigkeiten und Gase aus dem Arbeitsbereich des Lötkolbens entfernen. Die Lötspitze nicht mit der Haut oder hitzeempfindlichen Materialien in Verbindung bringen. Bei Nichtgebrauch den Lötkolben stets in den Ablageständer legen.
Attention:
Inbetriebnahme Starting operation4.
4.2 Erstes Einschalten
Für einen sicheren und dauerhaften Betrieb des Lötwerkzeugs sind die folgenden Punkte unbedingt zu beachten:
- Überprüfen Sie vor dem Einschalten, ob die Netzspannung mit dem auf dem Typenschild angegebenem Wert übereinstimmt.
- Netzschalter ausschalten.
- Korrekten Sitz der Lötspitze überprüfen (s. 5.12). Anschlussstecker des Lötkolbens mit der Anschlussbuchse an der Vorderseite der Regelstation verbinden.
- Lötkolben im Ablageständer ablegen.
- Viskoseschwamm mit enthärtetem Wasser anfeuchten.
- Netzanschlussleitung mit Netzsteckdose verbinden.
- Elektronikstation einschalten (Netzschalter auf „•“ stellen).
- Nach kurzer Aufheizzeit ist das Gerät einsatzbereit.
4.3 Werkseinstellungen
Das Gerät wird mit folgenden Werkseinstellungen ausgeliefert:
• Temperatureinstellungen: 150 °C, 300 °C (aktiv), 400 °C
• Zeitgesteuerter Standby: Off
• Manueller Standby: Off
• Poweranzeige: On
• Automatik-Power-OFF: Off
4.4 Hinweise zum Löten
- Den Lötkolben bitte schonend behandeln und wegen des keramischen Heizelements nicht gegen harte Gegenstände schlagen.
- Vor Verwendung des Lötkolbens prüfen, ob die Lötspitze richtig befestigt ist. (Spitzenfeder einhaken)
• Die Lötstellen müssen stets sauber und fettfrei sein. - Lötspitze nur am FEUCHTEN Schwamm abstreifen, da trockene Schwämme die Spitze passiv (nicht benetzbar) und somit unbrauchbar machen.
- Die Lötzeiten sollten möglichst kurz sein, jedoch muss die Lötstelle ausreichend und gleichmäßig erwärmt werden, um eine gute und dauerhafte Lötverbindung zu gewährleisten.
Inbetriebnahme Starting operation4.
- NACH dem Löten die Spitze nicht reinigen. Das Restlot schützt die Lötspitze vor Passivität und Oxidation.
- Vermeiden Sie möglichst Löttemperaturen über 350 °C / 662 °F, dies schont Leiterplatte, Bauteil und Lötspitze.
- Vor dem Löten die Spitze am feuchten Schwamm abstreifen, so dass sie wieder metallisch glänzt. Dadurch wird vermieden, dass oxidiertes Lot oder verbrannte Flussmittelreste an die Lötstelle gelangen.
- Lötstelle erwärmen, indem die Lötspitze gleichermaßen mit Lötauge (Pad) und Bauteilanschluss in Kontakt gebracht wird.
- Lötdraht zuführen (z.B. Ersa-Lötdraht Sn63Pb37 mit Flussmittelseele).
- Nach dem letzten Lötvorgang die Spitze nicht abwischen. Das Restlot schützt die Spitze vor Oxidation.
- Bei zunehmend längerer Lötdauer oder sichtbar verbrauchten / beschädigten Lötspitzen, tauschen Sie diese bitte aus. Bestelldaten im Anhang oder bei Ihrem Händler.
-
Der u.U. verschmutzte Schaft der Lötspitze sowie der Heizkörperschaft sollten von Zeit zu Zeit mit einem Messingbürstchen gereinigt werden.
-
AFTER soldering, do not clean the tip. Leave solder on tip when not in use!
- If possible avoid solder temperatures above 350 °C / 662 °F, in order to protect the PCB, component and soldering tip.
- Before soldering, wipe the tip on the moist sponge so that the metal shines again. This will keep oxidized solder or scorched flux residue away from the solder joint.
- Heat the solder joint by equally bringing the soldering tip into contact with the pad and the component connection.
- Feed the solder wire (e.g. Ersa solder wire Sn63Pb37 with flux residue core).
- Do not wipe off the tip after the final soldering. The residual solder protects the tip from oxidation.
- Replace solder tips if the soldering takes increasingly more time or if the tips are visibly worn or damaged. See the Appendix for ordering details or contact your dealer.
- The possibly soiled shaft of the soldering tip and the heating element shaft should be cleaned from time to time using a small brass brush.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.1 Einschalten
Elektronikstation am Netzschalter einschalten. Dabei führt der Mikroprozessor einen Segmenttest durch, d. h. alle Segmente sind für ca. zwei Sekunden eingeschaltet.
Es schließt sich die Aufheizphase an, bis die vor dem letzten Ausschalten aktive Soll-Temperatur erreicht ist. Neben der Anzeige der aktuellen Temperatur in der Hauptanzeige informiert die Bargraphanzeige „Power“ (abschaltbar) über die dem Lötkolben zugeführte Heizleistung, siehe Abb. 2. Nach Erreichen der Soll-Temperatur wird diese konstant gehalten.
5.1 Switching on
Die Einstellung der Soll-Temperatur kann u.a. mit Hilfe der Tasten Temperatur „+“ und „-“ erfolgen.
Sobald eine dieser Tasten betätigt wird, schaltet die Hauptanzeige des Displays (siehe Abbildung 2) auf die Anzeige der Soll-Temperatur um. Diese wird jetzt bei jeder Betätigung in 1 °C -Schritten verändert. Hält man die Taste gedrückt, wird die Soll-Temperatur kontinuierlich zunächst in 1 °C -Schritten verändert, bis nach einer Änderung um 10 Digit eine Veränderung in 10 °C-Schritten erfolgt. Ist der gewünschte Wert eingestellt, lässt man die Taste los.
Die Hauptanzeige schaltet nach ca. 3 Sekunden wieder auf die Anzeige der Ist-Temperatur um.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.3 Programmierte Temperaturen
Besonderen Lötkomfort bieten die programmierten Löttemperaturen, d. h. für verschiedene Lötarbeiten lassen sich die entsprechenden Temperaturen schnell per Tastendruck auswählen. Im Auslieferungszustand sind folgende Temperaturen programmiert: 150 °C, 300 °C und 400 °C.
Die programmierten Temperaturen sind jeweils den darunter liegenden Tasten zugeordnet. Durch Betätigung einer dieser Tasten wird die entsprechende Temperatur als Soll-Temperatur herangezogen. Nach dem Tastendruck erscheint sie für ca. 3 Sekunden in der Hauptanzeige, bevor diese wieder die Ist-Temperatur anzeigt. Ein Pfeil oberhalb der Taste signalisiert die Aktivierung der programmierten Temperatur, siehe Abbildung 3.
5.3 Programmed temperatures
5.4 Veränderung der programmierten Temperaturen
Sind andere programmierte Temperaturen gewünscht, lassen sich die aktuell gespeicherten Temperaturen leicht verändern. Die Taste unterhalb der zu verändernden Temperatur wird gedrückt und gehalten.
Während dessen ist die Temperatur mit den Tasten „+“ und „-“ veränderbar. Nach Loslassen der Tasten ist der neue Temperaturwert abgespeichert.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.5 Manuelle Standby-Funktion
Gerade bei längeren Lötpausen ist es sinnvoll, die Temperatur des Lötkolbens abzusenken, um den Energieverbrauch zu verringern und die Lötspitze zu schonen. Dazu kann die Taste „T1“ zur Standby-Taste umprogrammiert werden, d. h. beim Betätigen wird auf die über der ersten Taste eingestellte Temperatur abgesenkt. Dies wird im Display durch das Segment „Standby“ gekennzeichnet, siehe Abb. 4. Bei nochmaligem Betätigen wird die vorherige Soll-Temperatur wieder aktiviert.
Im Auslieferungszustand ist die manuelle Standby-Funktion nicht aktiviert. Soll sie genutzt werden, ist die RDS 80 zunächst in den Programmiermodus zu setzen, indem die Tasten „T1“, „T2“ und „T3“ gleichzeitig gedrückt werden. Jetzt befindet sich die RDS 80 im Programmiermodus, was durch das Segment „Prog“, siehe Abb. 4, signalisiert wird.
5.5 Manual standby
Die manuelle Standby-Funktion schaltet man ein, indem im Programmiermodus die Taste „T1“ gedrückt wird. Das Pfeilsegment über der Taste erscheint, siehe Abbildung 4. Nochmaliges Drücken von „T1“ schaltet die Funktion wieder aus und das Pfeilsegment verschwindet. 3 Sekunden nach der letzten Tastenbetätigung verlässt die RDS 80 automatisch den Programmiermode und kehrt zur normalen Anzeige zurück.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.6 Zeitgesteuerte Standby-Funktion
Bei der zeitgesteuerten Standby-Funktion erfolgt die Absenkung der Temperatur automatisch nach Ablauf einer programmierbaren Zeit. Diese Zeit bezieht sich auf den Zeitpunkt der letzten Tastenbetätigung.
Wurde die Standby-Zeit z. B. auf eine Stunde programmiert, geht die Lötstation 1 Stunde nach dem letzten Tastendruck in den Standby-Mode. Eine Betätigung einer beliebigen Taste hebt den Standby-Modus wieder auf.
Im Auslieferungszustand ist die zeitgesteuerte Standby-Funktion nicht aktiv. Soll sie aktiviert werden, ist die RDS 80 zunächst durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „T1“, „T2“ und „T3“ in den Programmiermode zu setzen, was durch das Segment „Prog“ (siehe Abb. 5) signalisiert wird.
Die zeitgesteuerte Standby-Funktion wird eingeschaltet, indem im Programmiermodus die Taste „T1“ gedrückt und gehalten wird. Mit den Tasten „+“ und „-“ kann jetzt die Standby-Zeit in 5-Minuten-Schritten bis max. 9:55 h eingestellt werden, siehe Abbildung 5.
Wird die Zeit auf 0 gestellt, ist die zeitgesteuerte Standby-Funktion wieder ausgeschaltet und die Zeitanzeige erlischt. 3 Sekunden nach der letzten Tastenbetätigung verlässt die RDS 80 automatisch den Programmiermodus, nach Aus- und erneutem Einschalten ist die Funktion aktiviert.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.7 Automatische Power-Off-Funktion
Es ist ebenfalls möglich, die RDS 80 so zu programmieren, dass der Lötkolben nach einer programmierbaren Zeit automatisch abgeschaltet wird. Die RDS 80 signalisiert dies durch die Einblendung „OFF“ in der Hauptanzeige.
Eine Betätigung einer beliebigen Taste hebt den Power-Off-Modus wieder auf.
Im Auslieferungszustand ist die Power-Off-Funktion nicht aktiv. Soll sie genutzt werden, ist die RDS 80 zunächst durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „T1“, „T2“ und „T3“ in den Programmiermode zu setzen, was durch das Segment „Prog“ signalisiert wird, siehe Abb. 6.
Die Power-Off-Funktion wird aktiviert, indem man im Programmiermodus die Taste „T2“ drückt und hält. Mit den Tasten „+“ und „-“ kann jetzt die Power-Off-Zeit in 5-Minuten-Schritten bis max. 9:55 h eingestellt werden, siehe Abb. 6.
Wird die Zeit auf 0 gestellt, ist die Power-Off-Funktion wieder ausgeschaltet und die Zeitanzeige erlischt.
3 Sekunden nach der letzten Tastenbetätigung verlässt die RDS 80 automatisch den Programmiermodus, nach Aus- und erneutem Einschalten ist die Funktion aktiviert.
5.7 Automatic power-OFF
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.8 Power-Bargraph abschalten
Die Bargraph-Anzeige „Power“ ist abschaltbar. Dazu ist die RDS 80 zunächst durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten „T1“, „T2“ und „T3“ in den Programmiermode zu setzen, Abb. 7.
Durch Drücken der Taste „T2“ ist der Power-Bargraph abschaltbar, das Pfeilsegment über der Taste erlischt, siehe Abbildung 7. Ein nochmaliges Drücken der Taste „T2“ schaltet die Bargraph-Anzeige wieder ein. 3 Sekunden nach der letzten Tastenbetätigung verlässt die RDS 80 den Programmiermode.
5.9 Umschaltung zwischen °C und °F
Wird die Temperaturanzeige in °F gewünscht, muss die RDS 80 zunächst durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten „T1“, „T2“ und „T3“ in den Programmiermode gesetzt werden, Abbildung 7. Durch Drücken der Taste „T3“ erfolgt die Umschaltung der Temperaturanzeigen auf °F, das Pfeilsegment über der Taste erlischt, siehe Abbildung 8. Ein erneutes Drücken der Taste „T 3“ schaltet zurück auf die °C-Anzeige.
3 Sekunden nach der letzten Tastenbetätigung verlässt die RDS 80 den Programmiermode.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.10 Kalibrierfunktion
Die RDS 80 wird bereits bei der Produktion sehr genau abgeglichen. Zu turnusmäßigen Qualitäts-Checks, wegen der natürlichen Alterung der Löspitzen oder nach dem Wechsel des Heizelementes, kann die angezeigte Löspitzentemperatur mit Hilfe eines Temperaturmessgerätes (Ersa DTM 100) über den integrierten Kalibriermodus überprüft und nachgestellt werden.
5.10 Calibration
Wird der Kalibriermodus aktiviert, werden alle bisherigen Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt!
Attention:
Vor Starten des Kalibriervorgangs muss sichergestellt sein, dass die Lötspitzentemperatur hinreichend genau gemessen werden kann. Der Kalibriervorgang kann je nach gemessener Temperaturdifferenz etwa 20 min. dauern.
Um in den Kalibriermodus zu gelangen, ist während des Einschaltens die Taste „T1“ zu drücken (s. Abb. 3, S. 19). Das Display zeigt „CAL 20“ und die aktuelle Lötspitzentemperatur an. Die Lötspitze muss Raumtemperatur angenommen haben. Ist die Lötspitze noch warm, warten Sie bitte bis die Lötspitze abgekühlt ist.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
Sobald die Lötspitze Raumtemperatur erreicht hat, muss dies durch Betätigen der Taste „T1“ bestätigt werden. Danach die Taste „T2“ drücken. Auf dem Display erscheint „CAL 350“. Die RDS 80 beginnt nun, den Lötkolben auf 350 °C aufzuheizen. Vor der Temperaturmessung ca. 3 min. warten, bis die Temperatur an der Lötspitze eingeschwungen ist.
Besteht zwischen der Anzeige des Temperaturmessgerätes und der Displayanzeige der Elektronikstation eine Differenz, kann sie jetzt mit Hilfe der Tasten „+“ und „-“ korrigiert Die Temperatur der Lötspitze muss an der Elektronikstation mit Hilfe der Tasten „+“ und „-“ schrittweise angepasst werden (wobei Display der Elektronikstation nahezu auf 350 °C stehen bleibt), bis die Lötspitzentemperatur am Messgerät 350°C anzeigt. Zeigt z.B. das Temperaturmessgerät 360 °C an, muss die Taste „+“ an der Elektronikstation schrittweise betätigt werden. Zeigt es z.B. 340 °C an muss die Taste „-“ betätigt werden.
Stimmen beide Anzeigen überein, ist die Taste „T3“ zu betätigen, womit der Kalibriervorgang abgeschlossen ist. Die neuen Kalibrierdaten werden im nichtflüchtigen Speicher der RDS 80 abgelegt.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
5.11 Arbeiten mit empfindlichen Bauelementen/Potentialausgleich
Empfindliche Bauelemente, z.B. CMOS, können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden (beachten Sie bitte die Warnhinweise auf den Verpackungen oder fragen Sie Hersteller oder Lieferant).
Zum Schutz dieser Bauelemente eignet sich ein ESD- sicherer Arbeitsplatz (ESD = Elektrostatische Entladung).
Die Lötstation kann problemlos in ein solches Umfeld integriert werden. Über die Potentialausgleichsbuchse (Abb. 9 / Pos. 1) kann die Lötspitze hochohmig (220 kOhm) mit der leitfähigen Arbeitsunterlage verbunden werden.
5. Funktionsbeschreibung Functional description
Abb. 10; 11
fig. 10; 11

5.12 Lötspitzenwechsel am RT 80
Die Lötspitze muss bei Verschleiß, oder wenn eine andere Spitzenform gewünscht wird, gewechselt werden.
Achtung:
Betreiben Sie alle Lötwerkzeuge nur kurze Zeit ohne Lötspitze!
Das Austauschen der Lötspitze ist mit Hilfe der Ersa Spitzenwechselzange 3ZT00164 auch im heißen Zustand möglich.
- Federhaken aus der Spitzenbohrung heben (Abb.10/Pos.1) und die Spitze mit der Zange abziehen (Abb.10/Pos.2).
• Die heiße Lötspitze im Lötspitzenmagazin des Ablageständers RH 80 ablegen. - Neue Spitze aufstecken, beim Aufschieben der Spitze darauf achten, dass der Noppen des Heizkörpers im Schlitz der Lötspitze liegt (Abb.11). Dadurch wird die Spitze positioniert und gegen Verdrehung gesichert.
- Federhaken wieder in der Spitzenbohrung verankern.
Um eine gute elektrische Leitfähigkeit (Potentialausgleich) und Wärmeleitfähigkeit zu erhalten, sollte die Lötpitze gelegentlich abgenommen und der Heizkörperschaft mit einem Ersa Messingbürstchen (z.B. 3ZT00051) gereinigt werden.
6. Fiefelbladjagsüsen und Fehlerbehebung
troubleshooting
6.1 Allgemeine Fehler
Sollte die Lötstation nicht den Erwartungen entsprechend funktionieren, prüfen Sie bitte die folgenden Punkte:
- Ist Netzspannung vorhanden? (Netzanschlusskabel richtig mit der Steckdose verbinden.)
- Ist die Sicherung defekt? Beachten Sie unbedingt, dass eine defekte Sicherung auch ein Hinweis auf eine tiefer liegende Fehlerursache sein kann. Einfaches Wechseln der Sicherung ist daher im Allgemeinen nicht ausreichend.
Die RDS 80 ist mit einer trägen 0,63 A-Feinsicherung ausgestattet, die sich im Fehlerfall leicht austauschen lässt. Dazu wird das Gerät zunächst von der 230 V Netzspannung getrennt. Der Sicherungshalter auf der Unterseite des Gerätes ist mit einem Schraubendreher in Pfeilrichtung drehend zu öffnen. Die Sicherung kann entnommen und durch eine neue Sicherung gleichen Typs ersetzt werden.
- Ist der Lötkolben korrekt mit der Elektronikstation verbunden?
Wird nach der Überprüfung oben genannter Punkte die Lötspitze nicht heiß, so kann der Heizwiderstand des Lötkolbens mit einem Widerstandsmessgerät auf Durchgang geprüft werden (Abb. 12).
6. Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung
Durchgangsprüfung Heizkörper:
Zwischen Messpunkt 1 und 4 sollten 2 bis 3 Ohm (bei kaltem Lötkolben) Durchgangswiderstand messbar sein. Bei Unterbrechung ist der Heizkörper oder die Anschlussleitung defekt. Der Lötkolben RT 80 ist nicht in Einzelteile zerlegbar. Bei einem Defekt muss stets der komplette Lötkolben getauscht werden.
Sollte die Funktionsfähigkeit nicht herstellbar sein, verfahren Sie bitte entsprechend Kap. 9, „Garantie“.
7. Wartung und Instandhaltung
7.1 Wichtige Pflegearbeiten
- Sorgen Sie dafür, dass die Lötspitze stets mit Lot benetzt ist.
- Wischen Sie die Lötspitze vor dem Lötvorgang zum Entfernen von Altlot und Flussmittelresten an dem feuchten Ersa Viscose-schwamm ab.
- Um eine gute elektrische und Wärme-Leitfähigkeit zu erhalten, sollte die Lötspitze gelegentlich abgenommen und der Heizkörperschaft mit einem Messingbürstchen gereinigt werden.
- Ebenso sollten Sie den Schaft der Lötspitze (nicht die verzinnbare Lötbahn) mit einem Messingbürstchen gelegentlich von Oxidresten und Flussmittelrückständen reinigen.
- Achten Sie auf Verschleißerscheinungen der Lötpitze. Der Verschleiß erfolgt durch das Zinn, das Flussmittel sowie durch mechanische Einflüsse wie Kratzer etc. Sobald schützende ERSADUR Dauerbeschichtung verbraucht oder beschädigt ist, beginnt sich der Kern (in der Regel aus Kupfer oder Silber) der Lötpitze aufzulösen. Dies führt in der Regel zu längeren Lötzeiten durch den sich verschlechternden Wärmetransport. Die Lösungsbestandteile führen außerdem zu • instabileren Lötstellen. Wechseln Sie deshalb rechtzeitig die Lötpitze.
- Achten Sie darauf, dass Lüftungsöffnungen nicht durch Staubablagerungen ihre Wirkung verlieren.
Verwenden Sie ausschließlich Original Ersa Verbrauchs- und Ersatzteile, um sichere Funktion und Gewährleistung zu erhalten!
Note:
8. Ersatzteile und Bestelldaten
Vor dem Aufheizen die Schlauch-Schutztülle entfernen!
Weitere Lötspitzen auf Anfrage!
\* Consideration!
8. Ersatzteile und Bestelldaten
Verwenden Sie ausschließlich Original Ersa Verbrauchs- und Ersatzteile, um sichere Funktion und Gewährleistung zu erhalten!
Note:
ERSADUR-Dauerlötspitzen – empfohlen für erhöhten Wärmebedarf*
ERSADUR soldering tips – recommended for increased heat requirements*

842 UD*

842 YD

842 ED

842 SD

842 CD

842 ID

842 BD

842 KD

842 JD
*Achtung! Vor dem Aufheizen die Schlauch-Schutztülle entfernen! Weitere Lötspitzen auf Anfrage!
*Consideration! Before you start to solder please remove the hose protection nozzle. More soldering tips upon request!
9. Garantie Warranty
Ersa hat diese Betriebsanleitung mit großer Sorgfalt erstellt. Es kann jedoch keine Garantie in Bezug auf Inhalt, Vollständigkeit und Qualität der Angaben in dieser Anleitung übernommen werden. Der Inhalt wird gepflegt und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Alle in dieser Betriebsanleitung veröffentlichten Daten sowie Angaben über Produkte und Verfahren, wurden von uns unter Einsatz modernster technischer Hilfsmittel, nach besten Wissen ermittelt. Diese Angaben sind unverbindlich und entheben den Anwender nicht von einer eigenverantwortlichen Prüfung vor dem Einsatz des Gerätes. Wir übernehmen keine Gewähr für Verletzungen von Schutzrechten Dritter für Anwendungen und Verfahrensweisen ohne vorherige ausdrückliche und schriftliche Bestätigung. Technische Änderungen im Sinne einer Produktverbesserung behalten wir uns vor. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ist die Haftung für unmittelbare Schäden, Folgeschäden und Drittschäden, die aus dem Erwerb dieses Produktes resultieren, ausgeschlossen.
Alle Rechte vorbehalten. Das vorliegende Handbuch darf, auch auszugsweise, nicht ohne die schriftliche Genehmigung der Ersa GmbH reproduziert, übertragen oder in eine andere Sprache übersetzt werden.
Heizkörper und Löt- bzw. Entlötspitzen stellen Verschleißteile dar, welche nicht der Garantie unterliegen. Material- oder fertigungsbedingte Mängel müssen unter Mitteilung der Mängel sowie des Kaufbeleges vor Warenrücksendung, welche bestätigt werden muss, angezeigt werden und der Warenrücksendung beiliegen.
5.5 Manuell standby-funktion
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