Homematic IP HmIP-WTH-A - Thermostat

HmIP-WTH-A - Thermostat Homematic IP - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Thermostat kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HmIP-WTH-A - Homematic IP und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HmIP-WTH-A von der Marke Homematic IP.

BEDIENUNGSANLEITUNG HmIP-WTH-A Homematic IP

6.2.3 Montage auf einer Unterputzdose .....................................................8

  • 10 Wiederherstellung der Werkseinstellungen 13 11 Wartung und Reinigung p. 13
  • 12 Allgemeine Hinweise zum Funkbetrieb p. 14
  • 13 Entsorgung p. 14
  • 14 Technische Daten Dokumentation © 2022 eQ-3 AG, DeutschlandAlle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Zustimmung des Herausgebers darf diese Anleitung auch nicht auszugs-weise in irgendeiner Form reproduziert werden oder unter Verwendung elektronischer, mechanischer oder chemi-scher Verfahren vervielfältigt oder verarbeitet werden.Es ist möglich, dass die vorliegende Anleitung noch drucktechnische Mängel oder Druckfehler aufweist. Die Anga-ben in dieser Anleitung werden jedoch regelmäßig überprüft und Korrekturen in der nächsten Ausgabe vorgenom-men. Für Fehler technischer oder drucktechnischer Art und ihre Folgen übernehmen wir keine Haftung.Alle Warenzeichen und Schutzrechte werden anerkannt.Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts können ohne Vorankündigung vorgenommen werden.158463 (web) | Version 1.4 (02/2024) Installations- und Bedienungsanleitung DE3 Lieferumfang 1 Lieferumfang p. 15

HomematicIP Wandthermostat mit Luftfeuchtigkeitssensor 1x Wechselrahmen 1x Montageplatte 2x Doppelseitige Klebestreifen 2x Schrauben 3,0 x 30mm 2x Dübel 5mm 2x 1,5 V LR03/Micro/AAA Batterien 1x Bedienungsanleitung 2 Hinweise zur Anleitung Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig, bevor Sie Ihre HomematicIP Geräte in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung zum späteren Nachschlagen auf! Wenn Sie das Gerät anderen Per- sonen zur Nutzung überlassen, über- geben Sie auch diese Anleitung. Benutzte Symbole: Achtung! Hier wird auf eine Ge- fahr hingewiesen. Hinweis. Dieser Abschnitt enthält zusätzliche wichtige Informatio- nen! 3 Gefahrenhinweise Vorsicht! Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Austausch der Batterien. Ersatz nur durch den- selben oder einen gleichwertigen Typ. Batterien dürfen niemals aufgeladen werden. Batterien nicht ins Feuer werfen. Batterien nicht übermäßiger Wärme ausset- zen. Batterien nicht kurzschließen. Es besteht Explosionsgefahr! Ausgelaufene oder beschädigte Batterien können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verur- sachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutz- handschuhe. Önen Sie das Gerät nicht. Es enthält keine durch den Anwender zu wartenden Teile. Im Fehlerfall lassen Sie das Gerät von einer Fachkraft prüfen. Aus Sicherheits- und Zulassungs- gründen (CE) ist das eigenmächti- ge Umbauen und/oder Verändern des Gerätes nicht gestattet. Betreiben Sie das Gerät nur in trockener sowie staubfreier Um- gebung, setzen Sie es keinem Einfluss von Feuchtigkeit, Vibrati- onen, ständiger Sonnen- oder anderer Wärmeeinstrahlung, Kälte und keinen mechanischen Belas- tungen aus. Das Gerät ist kein Spielzeug! Er- lauben Sie Kindern nicht damit zu spielen. Lassen Sie das Verpa- ckungsmaterial nicht achtlos lie- gen. Plastikfolien/ -tüten, Styro- porteile etc. können für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden. Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Hand- habung oder Nichtbeachten der Gefahrenhinweise verursacht wer- den, übernehmen wir keine Haf- tung. In solchen Fällen erlischt jeder Gewährleistungsanspruch! Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!4 Funktion und Geräteübersicht Das Gerät ist nur für den Einsatz in wohnungsähnlichen Umgebun- gen geeignet. Jeder andere Einsatz, als der in dieser Bedienungsanleitung be- schriebene, ist nicht bestim- mungsgemäß und führt zu Ge- währleistungs- und Haftungsausschluss. 4 Funktion und Geräteübersicht Mit dem HomematicIP Wandthermo- stat können Sie Ihre Fußbodenhei- zung in Verbindung mit HomematicIP Fußbodenheizungsaktoren oder Ihre koventionellen Heizkörper mit HomematicIP Heizkörperthermostaten zeitgesteuert regulieren und Heizpha- sen auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Der Wandthermostat misst die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum und gibt diese zyklisch an den Fußbodenheizungsaktor bzw. an die Heizkörperthermostate weiter, so dass die Raumtemperatur exakt geregelt werden kann. Sie können die Wand- thermostaten an eine HomematicIP CCU3 oder alternativ - für eine be- queme Steuerung per HomematicIP App - an den HomematicIP Access Point anlernen. Dank des Batterie- betriebs bietet der Wandthermostat eine hohe Flexibilität bei der Wahl des Montageortes. Montage und Demon- tage gestalten sich im mitgelieferten Wechselrahmen durch Verschrauben oder Aufkleben der Montageplatte auf unterschiedlichen Untergründen wie Mauerwerk, Möbeln, Fliesen oder Glas sehr einfach. Zusätzlich ist es möglich, den Wandthermostat in bestehende Schalterserien zu integrieren. Geräteübersicht: (A) Wechselrahmen (B) Elektronikeinheit (Thermostat) (C) Display (D) Systemtaste (Anlerntaste und LED) (E) Stellrad (F) Montageplatte Displayübersicht: Soll-/Ist-Temperatur Luftfeuchtigkeit Warnung für Betauung Fenster-auf-Symbol Batteriesymbol Funkübertragung Boost-Funktion Manueller Betrieb Automatik Betrieb Urlaubsmodus Heizen Kühlen Bediensperre Soll-Temperatur

Allgemeine Systeminformationen 5 Allgemeine Systeminformationen Dieses Gerät ist Teil der Raumkli- ma-Lösung von HomematicIP und kommuniziert über das HmIP Funk- protokoll. Alle Geräte der Raumkli- ma-Lösung können komfortabel und individuell per Smartphone über die HomematicIP App konfiguriert wer- den. Welcher Funktionsumfang sich innerhalb des HomematicIP Systems im Zusammenspiel mit weiteren Kom- ponenten ergibt, entnehmen Sie bitte dem HomematicIP Anwenderhand- buch. Alle technischen Dokumente und Updates finden Sie stets aktuell unter www.homematic-ip.com. 6 Inbetriebnahme Bitte lesen Sie diesen Abschnitt erst vollständig, bevor Sie mit dem Anlernen beginnen. Zum Anlernen und Einrichten des Wandthermostaten mithilfe einer CCU3 finden Sie nähere Informa- tionen im WebUI Handbuch auf unserer Homepage unter www.homematic-ip.com. Der Wandthermostaten muss zunächst angelernt werden, um mit anderen Geräten in Ihrem System kommu- nizieren zu können. Zur Steuerung Ihrer Heizung können Sie den Wand- thermostaten, wie in (s. „6.1 Anler- nen am HomematicIP Access Point“ auf Seite 5) beschrieben, an den HomematicIP Access Point anlernen.

6.1 Anlernen am HomematicIP

Access Point Richten Sie zunächst Ihren HomematicIP Access Point über die HomematicIP App ein, um weitere HomematicIP Geräte im System nutzen zu können. Aus- führliche Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanlei- tung des Access Points. Zum Anlernen des Wandthermostats an den Access Point gehen Sie wie folgt vor:

  • Önen Sie die HomematicIP App auf Ihrem Smartphone.
  • Wählen Sie den Menüpunkt „Gerät anlernen“ aus.
  • Fassen Sie die Elektronikeinheit (B) seitlich an und ziehen Sie sie aus dem Rahmen heraus.

Drehen Sie die Elektronikeinheit (B) auf die Rückseite.

  • Ziehen Sie den Isolierstreifen aus dem Batteriefach des Wandther- mostaten heraus.
  • Der Anlernmodus ist für 3 Minuten aktiv.6 Inbetriebnahme Sie können den Anlernmodus manuell für weitere 3 Minuten starten, indem Sie die Systemtaste (D) kurz drücken. Das Gerät erscheint automatisch in der HomematicIP App.
  • Zur Bestätigung geben Sie in der App die letzten vier Ziern der Gerätenummer (SGTIN) ein oder scannen Sie den QR-Code. Die Gerätenummer finden Sie auf dem Aufkleber im Lieferumfang oder direkt am Gerät.
  • Warten Sie, bis der Anlernvorgang abgeschlossen ist.
  • Zur Bestätigung eines erfolgrei- chen Anlernvorgangs leuchtet die LED grün. Das Gerät ist nun ein- satzbereit.
  • Leuchtet die LED rot, versuchen Sie es erneut.
  • Wählen Sie die gewünschte Lösung für Ihr Gerät aus.
  • Ordnen Sie das Gerät in der App einem Raum zu und vergeben Sie einen Namen für das Gerät.
  • Die Konfiguration erfolgt anschlie- ßend in der HomematicIP App.

Bitte lesen Sie diesen Abschnitt erst vollständig, bevor Sie mit der Montage beginnen. Sie können den Wandthermostat ent- weder im mitgelieferten Wechselrah- men (A) montieren oder ihn bequem in eine bestehende Schalterserie integrie- ren (s. „6.2.4 Montage in Mehrfachkom- binationen“ auf Seite 9). Bei der Montage im Wechselrahmen können Sie den Wandthermostat

  • mit den mitgelieferten doppelseiti- gen Klebestreifen oder
  • mit den mitgelieferten Schrauben an der Wand befestigen. Alternativ können Sie den Wandther- mostaten auf einer Unterputzdose montieren.7 Inbetriebnahme

6.2.1 Klebestreifenmontage

Um den zusammengesetzten Wand- thermostat mit den Klebestreifen zu montieren, gehen Sie wie folgt vor:

  • Wählen Sie einen beliebigen Mon- tageort aus. Achten Sie darauf, dass der Mon- tageuntergrund glatt, eben, unbe- schädigt, sauber, fett- sowie lö- sungsmittelfrei und nicht zu kühl ist, damit der Klebestreifen lang- fristig haften kann.
  • Befestigen Sie die Klebestreifen (G) auf der Rückseite der Montageplat- te (F) in den dafür vorgesehenen Markierungen. Achten Sie darauf, dass die Schrift auf der Rückseite für Sie lesbar ist (H) und die Klam- mern der Montageplatte in die Önungen des Wandthermostats rasten.

Entfernen Sie die Folie von den Klebestreifen.

  • Drücken Sie jetzt den zusammen- gebauten Wandthermostat mit der Rückseite an die gewünschte Posi- tion an die Wand.

6.2.2 Schraubmontage

Um den Wandthermostat mithilfe der Schrauben zu montieren, gehen Sie wie folgt vor:

  • Wählen Sie einen geeigneten Mon- tageort aus. Stellen Sie sicher, dass an der ausgewählten Position in der Wand keine Leitungen verlaufen!
  • Halten Sie die Montageplatte (F) an die gewünschte Montageposition. Achten Sie darauf, dass der Pfeil auf der Vorderseite der Montageplatte nach oben zeigt.
  • Zeichnen Sie zwei der Bohrlö

cher(J) anhand der Montageplatte (diagonal gegenüberliegend) mit einem S tift an der Wand an.

Bohren Sie die vorgezeichneten Löcher. Bei Steinwänden verwenden Sie einen 5 mm Bohrer für die Dübel. Bei Holzwänden können Sie einen 1,5mm Bohrer verwenden, um das Eindrehen der Schrauben zu erleichtern.8 Inbetriebnahme

  • Montieren Sie die Montageplatte durch Eindrehen der mitgelieferten Dübel und Schrauben (K).

Setzen Sie den Wechselrahmen (A) auf die Montageplatte.

  • Setzen Sie die Elektronikeinheit (B) ein. Achten Sie darauf, dass der Schriftzug „TOP“ und die Pfeile auf der Rückseite nach oben zeigen und die Klammern der Montage- platte in die Önungen der Elekt- ronikeinheit rasten.

6.2.3 Montage auf einer

Unterputzdose Sie können den Wandthermostaten mithilfe der Löcher(I) auf einer Unter- putz-/Installationsdose montieren (siehe Abbildung). In der Unterputzdose dürfen sich keine oenen Leiterenden befin- den. Sollten für die Montage bzw. Ins- tallation des Gerätes Änderungen oder Arbeiten an der Hausinstalla- tion (z.B. Ausbau, Überbrücken von Schalter- oder Steckdosen- einsätzen) oder an der Nieder- spannungsverteilung erforderlich sein, ist unbedingt folgender Si- cherheitshinweis zu beachten: Hinweis! Installation nur durch Personen mit einschlägigen elekt- rotechnischen Kenntnissen und Erfahrungen!* Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie

  • das Leben der Nutzer der elektri- schen Anlage. Mit einer unsachgemäßen Installation riskieren Sie schwere Sachschäden, z. B. durch Brand. Es droht für Sie die persönliche Haftung bei Personen- und Sachschäden. Wenden Sie sich an einen Elektroinstal- lateur!9 Bedienung *Erforderliche Fachkenntnisse für die Installation: Für die Installation sind insbesondere folgende Fachkenntnisse erforderlich:
  • Die anzuwendenden „5 Sicher- heitsregeln“: Freischalten; gegen Wiederein- schalten sichern; Spannungsfreiheit feststellen; Er- den und Kurzschließen; benach- barte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken;
  • Auswahl des geeigneten Werkzeu- ges, der Messgeräte und ggf. der persönlichen Schutzausrüstung;
  • Auswertung der Messergebnisse;
  • Auswahl des Elektro-Installations- materials zur Sicherstellung der Abschaltbedingungen;
  • Einbau des Elektroinstallationsma- terials;
  • Art des Versorgungsnetzes (TN- System, IT-System, TT-System) und die daraus folgenden Anschluss- bedingungen (klassische Nullung, Schutzerdung, erforderliche Zu- satzmaßnahmen etc.).

Mehrfachkombinationen Sie können den Wandthermostat so- wohl mit dem mitgelieferten Rahmen (A), als auch mit Rahmen anderer Her- steller verwenden oder die Elektronik- einheit (B) in einen Mehrfachrahmen integrieren. Sie können die Montage- platte (F) flexibel mit Klebestreifen oder Schrauben an der Wand befestigen. Bei der Montage in Mehrfachkombi- nationen ist darauf zu achten, dass die Montageplatte des Wandthermostats bündig neben bereits befestigte Mon- tageplatten/Tragringen angebracht und daran ausgerichtet wird. Der Wandthermostat passt in die Rah- men folgender Hersteller: Hersteller Rahmen Berker S.1, B.1, B.3, B.7 Glas ELSO Joy GIRA System 55, Standard 55, E2, E22, Event, Esprit merten 1-M, Atelier-M, M-Smart, M-Arc, M-Star, M-Plan JUNG A 500, AS 500, A plus, Acreation 7 Bedienung Nach der Konfiguration stehen Ihnen einfache Bedienfunktionen direkt am Gerät zur Verfügung. Befindet sich der Wandthermostat im Stand-by-Modus, müssen Sie vor der Bedienung einmal das Stellrad (E) drücken, um ihn zu aktivieren.

  • Temperatur: Drehen Sie das Stell- rad (E) nach rechts oder links, um die Temperatur manuell zu verändern. Im Automatikbetrieb bleibt die manuell eingestell- te Temperatur bis zum nächsten Schaltzeitpunkt bestehen. Danach wird das eingestellte Wochenpro- fil wieder aktiviert. Im manuellen Betrieb bleibt die Temperatur bis zur nächsten manuellen Änderung erhalten.10 Batterien wechseln
  • Boost-Funktion für HomematicIP Heizkörperthermostate: Drücken Sie das Stellrad (E) des Wand- thermostats kurz, um die Boost- Funktion für schnelles, kurzzeitiges Aufheizen des Heizkörpers durch Önung des Ventils zu aktivieren. Dadurch wird sofort ein angeneh- mes Wärmegefühl im Raum er- reicht. 8 Batterien wechseln Erscheint das Symbol für leere Batteri- en ( ) im Display bzw. in der App, tau- schen Sie die verbrauchten Batterien gegen zwei neue Batterien des Typs LR03/Micro/AAA aus. Beachten Sie da- bei die richtige Polung der Batterien. Um die Batterien des Wandthermostats zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:
  • In montiertem Zustand lässt sich die Elektronikeinheit (B) einfach aus dem Rahmen (A) und von der Montageplatte (F) ziehen. Fassen Sie die Elektronikeinheit seitlich an und ziehen Sie sie aus dem Rah- men heraus (siehe Abbildung). Das Önen des Gerätes ist nicht erforderlich.
  • Drehen Sie die Elektronikeinheit auf die Rückseite, um die Batterien zu entnehmen bzw. sie einzulegen.
  • Legen Sie zwei neue 1,5 V LR03/ Micro/AAA Batterien polungsrichtig gemäß Markierung in die Batterie- fächer ein.

Setzen Sie die Elektronikeinheit wieder in den Rahmen. Achten Sie darauf, dass der Schriftzug „TOP“ und die Pfeile auf der Rückseite der Elektronikeinheit nach oben zeigen und die Klammern der Montage- platte in die Önungen der Elekt- ronikeinheit rasten.

  • Achten Sie nach dem Einlegen der Batterien auf die Blinkfolgen der LED (s. „9.4 Fehlercodes und Blink- folgen“ auf Seite 12). Nach dem Einlegen der Batterien führt der Wandthermostat zunächst einen Selbsttest für ca. 2 Sekunden durch. Danach erfolgt die Initialisierung. Den Abschluss bildet die Test-Anzeige: Oranges und grünes Leuchten.11 Fehlerbehebung 9 Fehlerbehebung

9.1 Schwache Batterien

Wenn es der Spannungswert zulässt, ist der Wandthermostat auch bei niedriger Batteriespannung betriebsbereit. Je nach Beanspruchung kann evtl. nach kurzer Erholungszeit der Batterien wie- der mehrfach gesendet werden. Bricht beim Senden die Spannung wieder zusammen, wird das Symbol für leere Batterien ( ) und der Fehlercode am Gerät angezeigt (s. „9.4 Fehler- codes und Blinkfolgen“ auf Seite 12). Tauschen Sie in diesem Fall die leeren Batterien gegen zwei neue aus (s. „8 Batterien wechseln“ auf Seite 10).

9.2 Befehl nicht bestätigt

Bestätigt mindestens ein Empfänger einen Befehl nicht, leuchtet zum Ab- schluss der fehlerhaften Übertragung die LED rot auf. Grund für die fehler- hafte Übertragung kann eine Funkstö- rung sein (s. „12 Allgemeine Hinweise zum Funkbetrieb“ auf Seite 14). Die fehlerhafte Übertragung kann folgende Ursachen haben:

  • Empfänger nicht erreichbar,
  • Empfänger kann Befehl nicht aus- führen (Lastausfall, mechanische Blockade etc.) oder

Der Duty Cycle beschreibt eine ge- setzlich geregelte Begrenzung der Sendezeit von Geräten im 868-MHz- Bereich. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Funktion aller im 868-MHz-Bereich arbeitenden Geräte zu gewährleisten. In dem von uns genutzten Frequenz- bereich 868 MHz beträgt die maxi- male Sendezeit eines jeden Gerätes 1 % einer Stunde (also 36 Sekunden in einer Stunde). Die Geräte dürfen bei Erreichen des 1-%-Limits nicht mehr senden, bis diese zeitliche Begrenzung vorüber ist. Gemäß dieser Richtlinie, werden HomematicIP Geräte zu 100 % normenkonform entwickelt und pro- duziert. Im normalen Betrieb wird der Duty Cycle in der Regel nicht erreicht. Dies kann jedoch in Einzelfällen bei der Inbetriebnahme oder Erstinstallation eines Systems durch vermehrte und funkintensive Anlernprozesse der Fall sein. Eine Überschreitung des Duty- Cycle-Limits wird durch dreimal lang- sames rotes Blinken der LED angezeigt und kann sich durch temporär fehlen- de Funktion des Gerätes äußern. Nach kurzer Zeit (max. 1 Stunde) ist die Funk- tion des Gerätes wiederhergestellt.12 Fehlerbehebung

9.4 Fehlercodes und Blinkfolgen

Blinkcode Bedeutung Lösung Batterie-Symbol ( ) Batteriespannung gering Tauschen Sie die Batterien des Gerätes aus (s. „8 Bat- terien wechseln“ auf Seite 10). Antennen-Symbol blinkt

Kommunikationsstörung zum HomematicIP Ac- cess Point/Fußbodenhei- zungsaktor Prüfen Sie die Verbindung zum HomematicIP Ac- cess Point/Fußbodenhei- zungsaktor. Luftfeuchtesysmbol blinkt

Feuchtegrenze (60 %) im Raum überschritten Lüften Sie und stellen Sie ggf. vom Kühl- auf Heiz- betrieb um Betauungs- und Kühlsym- bol blinken (

Feuchteeingang bei Multi IO Box wurde aktiviert Lüften Sie und stellen Sie ggf. von Kühl- auf Heizbe- trieb um Schlosssymbol ( ) Bediensperre aktiv Deaktivieren Sie die Be- diensperre in der App Kurzes oranges Blinken Funkübertragung/Sende- versuch/Datenübertra- gung Warten Sie, bis die Über- tragung beendet ist. 1x langes grünes Leuchten Vorgang bestätigt Sie können mit der Bedie- nung fortfahren. 1x langes rotes Leuchten Vorgang fehlgeschlagen Versuchen Sie es erneut (s. „9.2 Befehl nicht bestä- tigt“ auf Seite 11). Kurzes oranges Blinken (alle 10 s) Anlernmodus aktiv Geben Sie die letzten vier Ziern der Geräte- Seriennummer zur Bestä- tigung ein (s. „6.1 Anlernen am HomematicIP Access Point“ auf Seite 5). Kurzes oranges Leuchten (nach grüner oder roter Empfangs-meldung) Batterien leer Tauschen Sie die Batterien aus (s. „8 Batterien wech- seln“ auf Seite 10). 1x langes rotes Leuchten Vorgang fehlgeschlagen oder Duty-Cycle-Limit erreicht Versuchen Sie es erneut (s. „9.2 Befehl nicht bestä- tigt“ auf Seite 11) oder (s. „9.3 Duty Cycle“ auf Seite 11).13 Wiederherstellung der Werkseinstellungen 6x langes rotes Blinken Gerät defekt Achten Sie auf die Anzeige in Ihrer App oder wenden Sie sich an Ihren Fach- händler. 1x oranges und 1x grünes Leuchten (nach dem Ein- legen der Batterien) Testanzeige Nachdem die Testanzeige erloschen ist, können Sie fortfahren. 10 Wiederherstellung der Werkseinstellungen Die Werksteinstellungen des Ge- rätes können wiederhergestellt werden. Dabei gehen alle Einstel- lungen verloren. Um die Werkseinstellungen des Wand- thermostats wiederherzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Fassen Sie die Elektronikeinheit (B) seitlich an und ziehen Sie sie aus dem Rahmen heraus (siehe Abbildung).
  • Entnehmen Sie eine Batterie.
  • Legen Sie die Batterie entspre- chend der Polaritätsmarkierungen wieder ein (siehe Abbildung) und halten Sie gleichzeitg die Systemta- ste (D) für 4s gedrückt, bis die LED schnell orange zu blinken beginnt (siehe Abbildung).
  • Lassen Sie die Systemtaste wieder los.
  • Drücken Sie die Systemtaste erneut für 4s, bis die LED grün aufleuch- tet.
  • Lassen Sie die Systemtaste wieder los, um das Wiederherstellen der Werkseinstellungen abzuschließen. Das Gerät führt einen Neustart durch. 11 Wartung und Reinigung Das Gerät ist für Sie bis auf einen eventuell erforderlichen Batterie- wechsel wartungsfrei. Überlassen Sie eine Wartung oder Reparatur einer Fachkraft. Reinigen Sie das Gerät mit einem wei- chen, sauberen, trockenen und fus- selfreien Tuch. Für die Entfernung von stärkeren Verschmutzungen kann das Tuch leicht mit lauwarmem Wasser angefeuchtet werden. Verwenden Sie keine lösemittelhaltigen Reinigungs- mittel, das Kunststogehäuse und die Beschriftung können dadurch ange- grien werden.14 Allgemeine Hinweise zum Funkbetrieb zur ordnungsgemäßen Entsorgung bei einer kommunalen Sammelstelle für Elektro- und Elektronik-Altgeräte bzw. für Altbatterien abzugeben. Auch Vertreiber von Elektro- und Elektronik- geräten bzw. Batterien sind zur unent- geltlichen Rücknahme von Altgeräten bzw. Altbatterien verpflichtet. Durch die getrennte Erfassung leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Wie- derverwendung, zum Recycling und zu anderen Formen der Verwertung von Altgeräten und Altbatterien. Sie sind verpflichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren von Elektro- und Elektronik-Altgeräten, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, vor der Ab- gabe an einer Erfassungsstelle von dem Altgerät zu trennen und getrennt über die örtlichen Sammelstellen zu entsor- gen. Wir machen ausdrücklich darauf auf- merksam, dass Sie als Endnutzer ei- genverantwortlich für die Löschung personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Elektro- und Elektronik- Altgerät sind. Konformitätshinweis Das CE-Zeichen ist ein Freiverkehrszei- chen, das sich ausschließlich an die Be- hörden wendet und keine Zusicherung von Eigenschaften beinhaltet. Bei technischen Fragen zum Gerät wenden Sie sich bitte an Ihren Fach- händler. 12 Allgemeine Hinweise zum Funkbetrieb Die Funk-Übertragung wird auf einem nicht exklusiven Übertragungsweg re- alisiert, weshalb Störungen nicht aus- geschlossen werden können. Weitere Störeinflüsse können hervorgerufen werden durch Schaltvorgänge, Elektro- motoren oder defekte Elektrogeräte. Die Reichweite in Gebäuden kann stark von der im Freifeld abwei- chen. Außer der Sendeleistung und den Empfangseigenschaften der Empfänger spielen Umwelt- einflüsse wie Luftfeuchtigkeit neben baulichen Gegebenheiten vor Ort eine wichtige Rolle. Hiermit erklärt die eQ-3 AG, Maiburger Str. 29, 26789 Leer, Deutschland, dass der Funkanlagentyp HomematicIP HmIP-WTH-1, HmIP-WTH-A der Richtlinie 2014/53/EU entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformi- tätserklärung ist unter der folgen- den Internetadresse verfügbar: www. homematic-ip.com 13 Entsorgung Entsorgungshinweis Dieses Zeichen bedeutet, dass das Gerät und die Batterien bzw. Ak- kumulatoren nicht mit dem Haus- müll, der Restmülltonne oder der gel- ben Tonne bzw. dem gelben Sack entsorgt werden dürfen. Sie sind verpflichtet, zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt das Pro- dukt, alle im Lieferumfang enthalte- nen Elektronikteile und die Batterien15 Technische Daten 14 Technische Daten Geräte-Kurzbezeichnung: HmIP-WTH-1, HmIP-WTH-A Versorgungsspannung: 2x 1,5 V LR03/Micro/AAA Stromaufnahme: 50 mA max. Batterielebensdauer: 2 Jahre (typ.) Schutzart: IP20 Umgebungstemperatur: 0 bis 35 °C Abmessungen (B x H x T): Ohne Rahmen: 55 x 55 x 23,5 mm Mit Rahmen: 86 x 86 x 25 mm Gewicht: 100 g (inkl. Batterien) Funkfrequenz: 868,3 MHz/869,525 MHz Empfängerkategorie: SRD category 2 Typ. Funk-Freifeldreichweite: 250 m Duty Cycle: < 1 % pro h/< 10 % pro h Wirkungsweise: Typ 1 Verschmutzungsgrad: 2 Technische Änderungen vorbehalten.16 Installation and operating manual
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Produktinformationen

Marke : Homematic IP

Modell : HmIP-WTH-A

Kategorie : Thermostat