ORANIER Rota Tre 2.0 - Pfanne

Rota Tre 2.0 - Pfanne ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Pfanne kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Rota Tre 2.0 - ORANIER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Rota Tre 2.0 von der Marke ORANIER.

BEDIENUNGSANLEITUNG Rota Tre 2.0 ORANIER

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist Inhaltsverzeichnis D / AT / CH AT CH Inhaltsverzeichnis D / AT / CH

1. Symbolerklärung, Transportverpackung,

1.1 Symbolerklärung 3

2. Produktübersicht und Bedienelemente 5

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und

Sicherheitshinweise 6

3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 6

3.2 Sicherheitshinweise 6

4. Angaben zum Gerät 8

4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 8

4.3 Original Ersatzteile 8

4.4 Produktbeschreibung 8

4.5 Technische Daten 9

4.6 Grundeinstellung bei Prüfung

4.7 Maßzeichnungen 9

6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 11

6.1 Anschluss an den Schornstein/

Rauchrohranschluss 11

6.2 Rauchrohranschluss Österreich 11

6.3 Externe Verbrennungsluftversorgung 12

7. Installation und Inbetriebnahme 13

7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände 13

7.2 Erstinbetriebnahme 13

8.3 Heizleistung anpassen 15

8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts 16

8.5 Heizen in der Übergangszeit 16

8.6 Gerät außer Betrieb nehmen 16

9. Reinigung, Wartung und Pege 17

9.1 Oberächen reinigen 17

9.2 Sichtscheibe reinigen 17

9.3 Feuerraum reinigen 17

9.4 Schmieren des Snap-Lock-

Feuerraumtürverschlusses 17

9.5 Abgaswege reinigen 17

9.6 Feuerraumauskleidung demontieren 19

10. Störungen beheben 20

13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen 24

14. Leistungserklärung 53

15. EU-Konformitätserklärung 54

16. CE-Kennzeichnung 54

17. Energielabel und Produktdatenblatt 55

18. Technische Dokumentation 55

19. Geräte-Kenndaten 563

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz

1. Symbolerklärung, Transportverpackung,

Warnhinweise Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck mit Ausrufezeichen gekenn- zeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden. Bei Gefahren durch elektrischen Strom wird das Warndreieck mit Ausrufezeichen durch ein Warndreieck mit Blitzsymbol ersetzt. Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden: HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können. VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personen- schäden auftreten können. WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Per- sonenschäden auftreten können. GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Perso- nenschäden auftreten werden. Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Sym- bol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Texts begrenzt. Wichtige Informationen Symbol Bedeutung

Verweis auf eine Stelle im Dokument Aufzählung/Listeneintrag

Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)

1.2 Transportverpackung

Transportverpackung entfernen Für bestmögliche Transportsicherheit ist das Gerät mit der Trans- portpalette verschraubt und wird zusätzlich durch einen auf die Transportpalette aufgesetzten Holzverschlag geschützt. Dieser Holzverschlag muss mit geeignetem Werkzeug demontiert werden. Dabei sind Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden! Bitte beachten Sie auch, dass der Holzverschlag nach oben hin abgenommen wird. Dafür ist ausreichend Platz nach oben zur Raumdecke hin erforderlich! Um das Gerät von der Transportpalette zu lösen, müssen die Transportsicherungen im vorderen und hinteren Bereich des Gerätesockels des Gerätes entfernt werden. HINWEIS: Bei absehbar schwierigen Transportsituationen vorab Deckplatte und vorhandene schwere Verkleidungselemente demontieren. Möglicherweise bereits in das Gerät eingesetz- te „W+“-Speichersteine ebenfalls entnehmen. ► Verschraubung des Gerätes an der Transportpalette lösen. ► Sackkarre zwischen das Gerät und die Transportpalette schieben. ► Polsterung (z.B. Decke) zwischen Sackkarre und Gerät ein- bringen. ► Das Gerät mit einem Spanngurt an der Sackkarre fixieren. ► Das Gerät mit der Sackkarre von der Palette anheben und an den Aufstellort verbringen. Nutzen Sie zum besseren Ver- ständnis auch unsere erklären- den Videos. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR-Code.4

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Polar Neo 6 I

1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz

AT CH Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung Feuerraumauskleidung Vermiculite Entnehmen Restmüll Feuerbeton Entnehmen Restmüll Sichtscheibe Glaskeramik Halteschrauben lösen Restmüll Dichtungen Glasfaser Klebung bzw. Schraubung lösen Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen Steinverkleidungen Naturstein Halteschrauben lösen Bauschutt Keramikverkleidungen Keramik Halteschrauben lösen Bauschutt Gerätekorpus Stahlblech - Metallschrott Gerätetür(en) Gusseisen Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Stahlblech Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Sonstige metallische Komponenten Metall Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Elektro oder Elektronikkomponenten - Befestigungsschrauben lösen Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem

Entsorgung der Verpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar. Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann über den Restmüll oder ein Wertstoff- und Recycling-Center entsorgt werden. Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern. Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Ver- packungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück. Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers! Batterieverordnung Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden. Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so sprechen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an. Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwendung (Recycling) zugeführt werden. Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile verwendeten Materi- alien und deren korrekte Entsorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:5

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

2. Produktübersicht und Bedienelemente

1 Deckplatte 2 Stangentürgri 3 Feuerraumtür 4 Sekundärluftregler (eingeschoben - oen) 5 Primärluftluftregler (eingeschoben - oen) 6 Aschenkasten 7 Aschenrost 8 Feuerraumauskleidung 9 Seitenscheibe

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und

3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Gerät ist für den Brennstoff Holz und für den Brennstoff Braunkohlenbrikett BB7 als Zeitbrandfeuerstätte nach EN 13240 zugelassen. Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispielsweise in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig. Im Zeitbrandbetrieb beträgt eine Abbrandperiode 45 Min. bei einer vorgeschriebenen Brennstoffmenge von 1,28 kg Holz bzw. 60 Min. bei einer vorgeschriebenen Brennstoffmenge von 1,28 kg Braunkohlenbriketts BB7. Eine Streckung der Abbrandlänge durch größere Brennstoffmengen ist nicht zulässig. Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Hand- habung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können. Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet wer- den. Wir danken für Ihr Verständnis!

3.2 Sicherheitshinweise

VORSICHT! Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile. Oberächen, Feuerraumtüren, Bediengrie, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb heiß. Zum Betätigen der Bedienelemente Bedien- handschuh verwenden. Produktsicherheit Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und aner- kannten sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefer- tigt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass während des Betriebes Personen- und Sachschäden auftreten können. Verwenden Sie das Gerät deshalb sicherheits- und gefahrenbe- wusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigtem Zustand! Einweisung Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausführlich in die Funktionsweise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ihnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit dem Gerät. ► Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörteile aushändigen. Verhalten im Notfall Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefähr- dung der eigenen Person möglich: ► Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf. ► Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb. Brandgefahr ► Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder neben dem Gerät. ► Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.) im Bereich der Feuerraumöffnung. ► Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicher- heitsabstände aufgestellt werden. Gefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr ► Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungs- raumes mit Verbrennungsluft während des Betriebes des Gerätes sicher. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern.7

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

3.2 Sicherheitshinweise (Fortsetzung)

Schäden durch Bedienfehler Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür (3) gestattet! ► Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder zum Spielen verwenden. ► Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind. ► Nur erlaubte Brennstoe verwenden. ► Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten! ► Schließen Sie niemals alle Luftschieber, so lange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuungsgefahr durch Entzündung unverbrann- ter Brenngase! ► Die Feuerraumtür (3) darf nur zur Brennstoaufgabe geönet werden.. ► Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr! ► Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen! Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile Während des Betriebes sind Oberächen, Feuerraumtüren, Bedien- grie, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß. ► Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3), beim Auf- legen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden. ► Kinder niemals mit dem in Betrieb bendlichen Gerät unbeauf- sichtigt lassen! Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erste Inbe- triebnahme Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizei- liche und baurechtlliche Vorschriften, deren Einhaltung Grundvor- aussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind. ► Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine ge- nehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden. Reinigung, Wartung und Störungsbehebung ► Gerät regelmäßig reinigen. ► Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb. ► Verwenden Sie ausschließlich ORANIER Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.8

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

4. Angaben zum Gerät

4.4 Produktbeschreibung

Gerät: Das Gerät besteht aus einer geschweißten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil bendet sich der mit Schutzplatten ausgekleide- te Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost bendet sich der Aschenkasten (6). Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvekti- onsschächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohn- raum abgegeben. Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann optional an eine ex- terne Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden.. Feuerraumauskleidung (8): Der Feuerraum ist mit Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese die- nen dem Hitzeschutz und zur Abgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere: - Hohe Temperaturunterschiede - Stoßbeanspruchung bei Brennstoaufgabe - Wärmedehnung durch übermäßige Erhitzung. Oberächenrisse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der da- runterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch der Ver- miculiteplatten erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unter- liegt nicht der Werksgarantie. WARNUNG! Brandgefahr durch Verwendung nicht origi- naler Ersatzteile Durch Verwendung von Feuerraumausklei- dungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenstände kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile! Vermiculiteplatten sind asbestfrei und ungiftig. Vermiculteplatten haben gegenüber Schamottesteinen den entscheidenden Vorteil, dass die Verbrennungstemperatur im Ofen signikant gesteigert werden kann. Daher ist zunächst zum Anzünden meist weniger Kleinholz erforderlich und durch den heißeren Abbrand wird die Wärmeenergie des Brennstoes besser ausgenutzt (Wirkungs- grad). Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Heizgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen. Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglichst vorsich- tig in den Feuerraum einzulegen, um Beschädigungen an der Feuerraumauskleidung (8) zu vermeiden!

4. Angaben zum Gerät

► Prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. - Palette mit Gerät im Holzverschlag - Handschuh, Bedienungsanleitung und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät

4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör

Folgende Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über Ihren Fachhändler oder online über www.oranier.com bezogen werden. - Anschlusstutzen für die externe Verbrennungsluftleitung (ORANIER Art. Nr. 9200 69) - Rauchrohre, bei ORANIER in Originalfarbe erhältlich - Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbren- nungsluftversorgung - Bodenplatte aus Glas oder Stahl - Rauchrohr für den Anschluss in Österreich nach Art. 15a B-VG

4.3 Original Ersatzteile

Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile. Ersatzteile anderer Hersteller sind durch ORANIER nicht geprüft und daher nicht freigegeben. Nicht freigegebene Ersatzeile verändern möglicherweise die kon- struktiv vorgegebenen Eigenschaften des Gerätes und führen somit zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Verlust der Zulassung. Dies kann bei einem eventuellen Schadensfall versiche- rungsrechtliche Konsequenzen haben. Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.oranier-kundendienst.com.9

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

4. Angaben zum Gerät

4.5 Technische Daten

Eigenschaft Einheit Wert Kaminofen Typ: Rota Twist Bauart: 1 Nennwärmeleistung Holz / Braunkohlenbriketts: kW 5,5 / 5,0 Energieezienzklasse: A Energieezienzindex EEI: 104 Raumheizvermögen DIN 18893 max. m

Höhe Stahl / Stein: mm 1141 / 1166 Breite / Tiefe: mm 459 / 459 Füllöffnung: mm 310 / 280 Max. Scheitholzlänge: cm 30 Gewicht Stahl / Stein ohne Verpackung: kg 99 / 107 Für Dauerbetrieb geeignet: ja Abgasmassenstrom: g/s 5,1 Förderdruck bei Nennwärmeleistung (NWL): Pa 12,0 Abgastemperatur am Stutzen: °C 324 Zugelassene Brennstoe: - Scheitholz - Holzbriketts - Braunkohlen- briketts / BB7 Abgang oben (Boden - Oberkante Stutzen): mm 1151 Abgang oben (Hinterkante - Mitte Stutzen): mm 230

Buche Scheitholz: Scheitlänge: 18 cm Förderdruck: 12 Pa Primärluft: 5 % geönet Sekundärluft: 40 % geönet Aufgabemenge: 1,28 kg

4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240

Braunkohlenbriketts / BB7 Förderdruck: 12 Pa Primärluft: 50 % geöffnet Sekundärluft: 25 % geönet Aufgabemenge: 1,28 kg10

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

5.1 Geeignete Brennstoffe

Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts geeignet. Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den höchsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde. Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem tro- ckenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden. Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf we- niger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrock- neten Holzes. Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Feuerraumtempe- ratur erzielt. Der Ofen „zieht“ nicht. Auch äußerlich trocken wirkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen. Nicht verbrannt werden dürfen: Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz Feinhackschnitzel Papier und Pappe (außer zum Anzünden) Rinden oder Spanplattenabfälle Kunststoe oder sonstige Abfälle11

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

6.0 Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entste- henden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benötigte Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dort in den Feuerraum der Feuerstätte gebracht. Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungs- prozess herangeführt wird, bestimmt die Stärke des Förderdrucks („Schornsteinzug“) die Feuerungsleistung. Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Ab- gassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Dierenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt. Je heißer die Abgase und je höher der Schornstein, um so größer der Förderdruck. Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauch- rohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung. Das Gerät ist für einen Förderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirk- samer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25% kann es zu Funktionsstörungen im Heizbetrieb kommen: Bei zu geringem Förderdruck können Abgase in den Aufstel- lungsraum entweichen. ► Schornstein verlängern oder sanieren. Bei zu hohem Förderdruck kann das Gerät überhitzen und dabei dauerhaft beschädigt werden („Schmiedefeuer-Eekt“). ► Nebenluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen. Ihr Schornsteinfeger kann Ihnen Auskunft über den in Ihrem Schornstein vorhandenen Förderdruck geben. Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführt wird, sind häug problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft ebenfalls ein thermischer Auftrieb einstellt. Eine Höhendierenz in der Zuluftleitung von mehr als 5 m ist daher nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Zuluft über einen se- paraten Schacht von oben zugeführt wird. ► Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Klein- holzmenge und angelehnter Feuerraumtür (3) unter Aufsicht anheizen.

6.1 Anschluss an den Schornstein/

Rauchrohranschluss Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1“. Geräte dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanis- mus versehene, selbstschließende Feuerraumtüren und sind aus- schließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelas- sen. Geräte dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässt. Wird das Gerät an einen mehrfach belegten Schornstein ange- schlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür (3) entfernt werden! Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoaufgabe selb- ständig schließen können, damit eine Beeinussung des Zugs (För- derdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträch- tigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Ka- minofens bei. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden. Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauch- rohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters. Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen. Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schorn- stein mit einer Reinigungsönung, um Rauchrohr und Abgaskanäle leichter reinigen zu können.

6.2 Rauchrohranschluss Österreich

Zur Erlangung des Mindestwirkungsgrades von 80% nach Art. 15a B-VG ist ein Rauchrohr mit einer Mindestlänge von 50 cm vorzuse- hen. Kunden in Österreich haben deshalb die Möglichkeit, ein Rauch- rohrset oder die entsprechenden Rauchrohrelemente kostenfrei bei ORANIER zu beziehen. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an vertrieb-ht@oranier.com oder Telefon +43 (0) 732 660188 - 10 . Eine entsprechende Auswahl an Rauchrohren nden Sie bei Ihrem Fachhändler.12

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

6.3 Externe Verbrennungsluftversorgung

Im Bedarfsfall kann das Gerät mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden. Für besonders dichte Räume kann hier eine Verbrennungsluftver- sorgung von außen angeschlossen werden. Kaminofen Wanddurchführung mit Absperrklappe ORANIER Art. Nr. 9213 01 Alu-Flexrohr ORANIER Art. Nr. 9213 03 (schwarz) 9213 04 (grau) Rauchrohrönung Rauchrohr Rauchrohr ► Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung! Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr Ø 100 mm. Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Metall oder Kunststoff auszuführen. Für die Verbindung zum Kaminofen empfehlen wir Aluflexrohr. Bei der Verwendung von Rechteckrohr muss dieses eine Querschnittsöffnung von mindestens 8000 mm² aufweisen. Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen! Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschließen können. Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist mög- lich. In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m

/h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist. ► Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden. Der Förderdruck muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können. Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensat- bildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosion kommen. Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluft- versorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnehmen. In solchen Fällen kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kon- densation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommen.13

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

7. Installation und Inbetriebnahme

AT CH Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr in der Regel an jeder Stelle min. 40 cm von Bauteilen aus brennbaren Baustoen entfernt sein muß. Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist. In den Geräteboden können von unten höhenverstellbare Füße (Beipack) eingeschraubt werden. Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden oder einer Glasplatte empfehlen wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die Gerätefüße.

7.2 Erstinbetriebnahme

► Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sicht- scheibe. ► Vergewissern Sie sich, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschen- kasten (6) oder in den Abgas- bzw. Zuluftwegen des Gerätes befinden. Der Speziallack des Gerätes härtet erst während der ersten Inbe- triebnahme des Gerätes aus. Dabei wird der Lack zunächst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht. HINWEIS: Während des Einbrennens des Speziallacks soll- ten die Lackächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen von Brennstoen ist darauf zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb un- terhalb des Feuerraumtürgries kommt. ► Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen. Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies ver- liert sich aber bereits nach kurzer Zeit. ► Önen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften. Während des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kamin- ofen stellen. HINWEIS: Das Gerät darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden. Als Transportsicherung ist die Feuerraumauskleidung (8) teilwei- se mit Silikon verklebt. Dieses Silikon verbrennt im Laufe der ersten Abbrände. Gemauerte Schornsteine, die längere Zeit nicht be- trieben wurden, müssen häug zunächst „trocken geheizt“ werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein guter Förderdruck ein.

7. Installation und Inbetriebnahme

7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände

WARNUNG! Brandgefahr durch brennbare Gegenstände innerhalb der Sicherheitsabstände ► Halten Sie den Bereich der Sicherheits- abstände frei von brennbaren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppichen, Möbelstücken, Pflanzen o.ä. Abnahme der Anlage durch die genehmi- gungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schorn- steinfeger). HINWEIS: Anlagenschaden durch unsachgemäße Montage und Installation Montage und Installation nur durch zugelas- senen Fachbetrieb!

Nicht zu unterschreitende Sicherheitsabstände zu brennbaren Bau- teilen: A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe B1: 20 cm Wandabstand hinten B2: 80 cm Wandabstand seitlich Für Bauteile aus nichtbrennbaren Materialien können die Abstände verringert werden. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m

  • K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erfor- derliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm. Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es zu Pyrolysespuren- an der Wand kommen. Vor der Feuerungsönung sind Fußböden aus brennbaren Bau- stoen durch einen Belag aus einem nichtbrennbaren Bausto zu schützen. Es gelten dazu folgende Mindestmaße: C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Füllönung D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllönung14

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert et- was Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situati- onsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern. Nutzen Sie zum besseren Ver- ständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR-Code.

► Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) maximal önen (vollständig einschieben)!

► Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Rauchrohr einge- baute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist. ► Zwei etwa unterarmdicke Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren. ► 2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzscheite legen. ► Um die Anzündwürfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln. Die Flammen der Anzündwürfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können. ► Anzündwürfel entzünden. ► Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) die ersten 2-3 Minuten nur an (nicht vollständig schließen!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Abgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können. Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet dabei die unteren dickeren Holzscheite. ► Ca. 15- 20 Minuten durchbrennen lassen. ► Bei starkem Förderdruck und optimaler Brennmaterialquali- tät kann der Primärluftregler (5) möglicherweise vollständig geschlossen werden. Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kal- ten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie vermeiden damit Risse in der Feuerraumausklei- dung (8) und Ausdehnungsgeräusche (Ticken, Knacken).15

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

8.2 Brennstoff nachlegen

Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und über- mäßige Emissionen zu vermeiden, sollte das Gerät bei Nennleistung betrieben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge von 1,28 kg Holz bei einer Abbranddauer von 45 Minuten erforderlich. Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer voll- ständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sichtbar sind. So vermeiden Sie übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3). ► Drosselklappe im Rauchrohr und Sekundärluftregler (4) öffnen (vollständig einschieben). VORSICHT! Verletzungsgefahr durch austretende Flam- men und Abgase beim Önen der Feuer- raumtür (3) Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann langsam weiter önen. VORSICHT! Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen Feuerraumtür (3) und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen. ► Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden! ► Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann voll- ständig öffnen. ► 2 Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuer- raumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest legen. ► Schließen Sie die Feuerraumtür (3). ► Zum besseren Anbrennen kann zusätzlich die Primärluft für 5-10 Minuten durch Einschieben des Primärluftreglers (5) geöffnet werden. ► Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekun-därluftreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so weit drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.

8.3 Heizleistung anpassen

Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst: Förderdruck Der Förderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Abgastemperatur und Außentemperatur. Lange doppelwandige Edelstahlschornsteine erzeugen einen hohen, kurze gemauerte Schornsteine einen geringen Förderdruck. In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C, kann der Förderdruck stark schwanken. Er ist dann eher niedrig. Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Sekundärluftregler (4): ► Herausziehen zur Verminderung der Verbrennungsluftzufuhr. ► Einschieben zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr; Mögliche Zusatzmaßnahme: Primärluftregler (5) durch Ein- schieben etwas weiter öffnen. Dicke der Holzscheite ► Für schnellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dünne Holzscheite (Ø ≤6 cm). ► Für langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite (Ø ≥10 cm). Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber. So vermeiden Sie starke Emissionen, verschmutzte Sichtscheiben und übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3). Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine leb- hafte Flammenbildung.16

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts

► Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut durch Holzfeuerung. ► Legen Sie dann 2 Braunkohlenbriketts parallel zur Feuerraum- öffnung (quer) im Bereich des Rostes in die Grundglut. ► Primärluftregler (5) durch Einschieben vollständig öffnen. Dies ist die anfängliche Primärluft-Einstellung für das Heizen mit Braunkohlenbriketts. ► Sekundärluftregler (4) durch Einschieben etwas öffnen. ► Nach dem Anbrennen eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Rauchgasrohr schließen. Die Primärluftzufuhr kann durch teil- weises Herausziehen des Primärluftreglers (5) situationsab- hängig etwas gedrosselt werden.

8.5 Heizen in der Übergangszeit

In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C und bei Fallwinden, kann der Förderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oder zieht schlecht. ► Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Förderdruck zu stabilisieren. ► Eventuell Primärluftregler (5) durch Einschieben etwas weiter öffnen.

8.6 Gerät außer Betrieb nehmen

Gerät regulär außer Betrieb nehmen ► Glut vollständig erlöschen lassen. ► Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) vollständig herausziehen. ► Aschenkasten (6) herausnehmen und Asche entsorgen. WARNUNG! Brandgefahr durch heiße Asche Nur vollständig abgekühlte Asche in eine Müll- tone einfüllen. Gerät bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betrieb nehmen HINWEIS: Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich: ► Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf. ► Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb. Bei Überhitzung des Gerätes WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser! ► Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) vollständig herausziehen. ► Feuerraumtür (3) schließen. ► Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlö- schen lassen. ► Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelas- senen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen. Bei einem Schornsteinbrand WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser! ► Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) und Primärluftregler (5) vollständig herausziehen. ► Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.

Rufen Sie die Feuerwehr! Nach Beendigung des Notfalls: ► Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelas- senen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.17

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

9. Reinigung, Wartung und Pflege

9.5 Abgaswege reinigen

Zur leichteren Reinigung der Abgaswege können die Bauteile der Heizgasumlenkung entnommen werden. Dieses Gerät besitzt insgesamt 4 Heizgasumlenkungen. Die unterste Umlenkung ist zweiteilig und besteht aus Vermiculite, die darüber befindlichen Umlenkungen bestehen aus Stahl. Die Stahlumlenkungen sind jeweils abwechselnd vorne und hinten mit einer Bajonetthalterung im Korpus befestigt. HINWEIS: Bei Neugeräten sind die Vermiculiteumlen- kungen mit Sanitärsilkion verklebt. Dieses ver- brennt beim Gebrauch der Feuerstätte. ► Die vordere Vermiculiteumlenkung etwas anheben und nach vorne aus dem Gerät entnehmen. ► Hintere Vermiculiteumlenkung anheben und entnehmen.

9. Reinigung, Wartung und Pflege

9.1 Oberflächen reinigen

Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächen- reinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen! Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.

9.2 Sichtscheibe reinigen

Die Sichtscheibe läßt sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger säubern. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen. Achten Sie bitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungsarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontakt kommen!

9.3 Feuerraum reinigen

VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkal- tetem Zustand! Feuerraum, Abgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Aschenablagerungen gereinigt werden. ► Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschensauger.

9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtür-

verschlusses ► Behandeln Sie dafür Vorder- und Rückseite des Drehlagers der Verschlussklaue etwa alle 4 Wochen mit je einem Spritzer Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Silikonöl o.ä.). Behandeln Sie bei dieser Gelegenheit alle übrigen beweglich- en Teile des Feuerraumtürverschlusses ebenfalls mit Sprüh- öl oder Kupferpaste.18

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

9. Reinigung, Wartung und Pflege

AT CH Die 1. Stahlumlenkung ist in Richtung der Gerätefront einge- hangen: ► Stahlumlenkung leicht nach oben schieben und anschließend nach hinten aus der Bajonetthalterung ziehen. Die 2. Stahlumlenkung ist hinten eingehängt: ► Die Stahlumlenkung leicht nach oben schieben und anschlie- ßend nach vorne aus der Bajonetthalterung ziehen. ► Die 3. Stahlumlenkung ist wie die 1. Stahlumlenkung befestigt. Die Demontage erfolgt entsprechend.19

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Polar Neo 6 R II

9. Reinigung, Wartung und Pflege

9.6 Feuerraumauskleidung demontieren

► Zunächst die Vermiculiteumlenkungen entnehmen ( ➔ 9.4 Abgaswege reinigen). ► Das linke Auskleidungsteil leicht nach oben schieben und dann mit der Unterkante nach vorne ziehen. ► Anschließend die übrigen Auskleidungsteile entnehmen. ► Rost und Bodensteine entnehmen. Das Wiedereinsetzen der Feuerraumauskleidung (8) erfolgt in umgkehrter Reihenfolge. An Vermiculiteplatten können im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.20

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

10. Störungen beheben

AT CH Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung Beim Anzünden des kalten Ofens stauen sich Abgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je höher die Abgasstemperatur, um so größer der Förderdruck).

Möglichst viel Anheizholz verwenden, um kurzfristig eine hohe Abgastempe- ratur zu erzeugen.

Anlaufstrecke (vertikales Rauchrohr) installieren.

Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, „Sonne scheint auf den Schornsteinkopf“.

Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK.

In der Übergangszeit viel Anheiz- holz verwenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. Feuer brennt nicht richtig, Scheibe ver- rußt langsam. Zu wenig Holz aufgelegt.

Brennstoffmenge erhöhen.

Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen. Holzscheite zu dick oder zu kurz.

Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzünden auflegen.

Holzscheite kleiner hacken. Holzfeuchte zu hoch.

Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt.

Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenen Ort lagern. Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet.

Schieberstellungen ändern.

In Bedienungsanleitung lesen, welcher Schieber wie öffnet.

Familienmitglieder „schulen“, eventuell Schieber beschriften. Förderdruck zu gering.

Förderdruck messen lassen.

Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. Rußablagerungen im Rauchrohr. Hat sich der Förderdruck wäh- rend der letzten Wochen immer weiter verschlechtert?

Rauchrohre regelmäßig reinigen;

Rauchrohre möglichst nicht waage- recht führen. Feuer brennt zu schnell ab. Förderdruck zu hoch.

Schornstein- Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern.

Schieberstellung in Anleitung nachlesen.

Drosselklappe einbauen. ► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. Türdichtung defekt. ► Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwischen Gerätekorpus und Feuerraumtür klemmen. Das Blatt darf nicht durch- rutschen.

Dichtung erneuern. Feuerraum- auskleidung gerissen. Stoßbelastung beim Auflegen von Feuerholz. Normaler Verschleiß. Risse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der Ofenkorpus freizuliegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden. Achtung: Nur Original Ersatzteile ver- wenden. Andere Ersatzteile können die Wärmeabgabe des Gerätes verändern und zu Überhitzung der umgebenden Wände und Einrichtungsgegenständen führen. Feuerraum- auskleidung versandet. Reibung durch Holz oder Abgasmassenstrom. Normaler Verschleiß. Eine anfängliche Versandung ist unbe- denklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden.21

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

10. Störungen beheben

AT CH Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur.

Üblicherweise aufgegebene Menge wiegen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig

Brennstoffmenge gemäß Bedie- nungsanleitung wählen. Luftschieberstellungen beachten. Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur.

Schornstein berechnen lassen.

Drosselklappe einbauen. ► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. Ofen „pfeift“. Förderdruck zu hoch.

Brennstoffmenge erhöhen.

Drosselklappe einbauen. ► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. Verwirbelungen an Sekundär- bzw. Tertiärluftbohrungen im Feuerraum durch hohen Förderdruck.

Bohrungen probeweise verstopfen; z.B. Schrauben einstecken.

Förderdruck verringern.

Anfasen/Ansenken der Tertiärluft- Bohrungen oft problemlösend. Ofen „knackt“. Feuerraumtemperatur zu hoch.

Mit kleinerer Brennstoff- menge heizen.

Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen. Ofen „tickt“. Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Feuerraumtemperatur. Normales Ausdehnungsgeräusch

Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen Ofen „knallt“. Verspannungen in den Strahlungsschutzblechen. Auftreten nur während Aufheizen oder Abkühlen. ► Wenn möglich: Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbiegen. Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie“. Geräte- bzw. Rauchrohr- Lackierung noch nicht einge- brannt.

Das Gerät mit erhöhter Brennstoffmeng betreiben.

Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen (➔ 7.2 Erstinbetriebnahme)

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, ORANIER Kaminöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design. Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein. Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kundendienst- portal unter www.oranier-kundendienst.com den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung: Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Tracking- bereich Ihre Bestellung, finden Sie unter „FAQ“ schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kunden- dienstanfrage. Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit: Serie und Modellnummer des Gerätes Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung) Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes Kaufdatum Ein Foto von der Rückseite der Bedienungs- anleitung oder vom Typenschild Ein Foto vom Fehler Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden. Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-Mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abge

wickelt werden kann. Bitte beachten Sie: Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventu- ellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im dafür vorberei- teten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank! ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden Kundendienst / Ersatzteile: E-Mail: service-ht@oranier.com Österreich: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz E-Mail Vertrieb:: vertrieb-ht@oranier.com Kundendienst/Ersatzteile: E-Mail Kundendienst: service-ht@oranier.com E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com Schweiz: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur E-Mail: export@oranier.com23

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

1. Die Oranier GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwand-

freie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behe- bung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind. Den Nachweis trägt der Garantienehmer. Die Oranier Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist. Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endab- nehmer.

2. Voraussetzung für Garantieansprüche

a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Oranier; b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Oranier, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Oranier; c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Oranier; d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Mo- naten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden; e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein; f) ausschließliche Verwendung von Oranier Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstaus- rüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Dritt- herstellerteilen trägt der Garantienehmer; g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Öster- reich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.

3. Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden

durch / an a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen; b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans; c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe; d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft; e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung; f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden; g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraum- auskleidungen; h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brenn- raumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;

i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen

4. Die Behebung der von der Oranier GmbH als garantiepflichtig

anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Oranier GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durch- zuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Oranier Kundendienst.

5. Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das

Eigentum der Oranier GmbH über.

6. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die

Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu ein- gebaute Teile.

7. Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetz-

lichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwen- diger Ersatzteile aufzukommen.

8. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen,

dass keine Beschädigungen an Möbeln , Bodenbelag etc. entste- hen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten –beispielsweise an Rauchgaszügen- durch den Kundendienst auf- grund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantienehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.

9. Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines

Monats nach Kenntnis bei der Oranier GmbH geltend gemacht werden. Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Oranier GmbH angezeigt werden.

10. Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachwei-

sen: a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2 c) Vorliegen des Kaufbeleges

11. Ausschluss weiterer Ansprüche

Die ORANIER-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewähr- leistungsansprüche, bestehen nicht.

12. Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusam-

menhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger / Sechshelden24

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Rota Twist

AT CH Typgeprüft nach EN 13240 Art. 15a B- VG Österreich Bauart 1 Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kenn- zeichnung.

13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:

EN 18228 Heizungssysteme in Gebäuden DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasan- lagen DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)

1. BImSchV Verordnung über Kleinfeuerungs-

anlagen FeuVo Feuerungsverordnung Heizraumrichtlinien Landesbauordnung Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen vom Elektro-Fachbetrieb nach VDE durch- geführt werden

Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber dieses Gerätes ist verpichtet, sich an Hand dieser Anlei- tung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanlei- tung nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis! Bitte beachten Sie: ► Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbe- dingt, ob evtl. Transportschäden an den Funkti- onsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind. Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung! Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funk- tion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.25

Kunden-Nummer Telefonisch erreichbar* eßart

Dienstlich Händler/Firma* Mobiltelefon Ansprechpartner E-Mail Installateur Terminwunsch Rechnungs-/Auftragsnumme r, mit der das Gerät bezogen wurde* Modell Serie* Fertigungs-N r.* Modellnummer* Prüfstempel, Datum

Ausführung und Farbe Kaufdatum* Kurze Beschreibung der Beanstandung*

Erledigungsvermerk an Händler

nein Bearbeitungsvermerke ORANIER: *für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Niederlassung Österreich Blütenstraße 15/4 A-4040 Linz E-Mail service-ht@oranier.com www.oranier.com ORANIER Heiz- und Küchentechnik GmbH Niederlassung Schweiz Hartbertstrasse 1 7000 Chur E-Mail export@oranier.com www.oranier.com ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger/Sechshelden E-Mail service-ht@oranier.com www.oranier.com Kundendienstanfrage Heiztechnik Deutschland Telefax + 49 (0) 2771 2630 - 349 Öster reich Telefax + 43 (0) 732 6602 30 Schweiz Telefax + 41 (0) 812 5066 2650515253 Sprachneutral

14. Leistungserklärung / Déclaration de performances

LEISTUNGSERKLÄRUNG DECLARATION OF PERFORMANCE (DoP)

DECLARATION DE PERFORMANCES

Erstellt am: Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N° 305/2011

Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2

Satisfaisant CO-Emission der Verbrennungsprodukte Emission of combustion products

Verantwortlich für die Erstellung dieser Leistungserklärung ist allein der Hersteller gemäß Nummer 4. This declaration of performance is issued under the sole respon -sibility of the manufacturer identified in point 4. La pr ésente déclaration des performances est établie sous la seule responsabilité du fabricant identifié au 4. Unterzeichnet für den Hersteller und im Namen des Herstellers von: Signed on behalf of the manufacturer: Sign é pour le fabricant et en son nom par: N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)

(Datum und Ort/ Date and Place/Date et Lieu) (Unterschrift / Signature / Signature)54

EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

In Übereinstimmung mit der Richtlinie: According to the directive: En accord avec le directive:

N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)

CE-Kennzeichnung CE marking Marquage CE Der Hersteller The manufacturer

ORANIER Heiztechnik GmbH Werk 10

erklärt in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung declares under our responsibility that the produkt “Room heater by solid fuel“ with trade name certifie par la présente que le produit «appareil de chauffage utilisant du combustible solide» portant la désignation commerciale Rota Twist konform ist mit den Bestimmungen der is in confirmity with the requirements of est conforme aux dispositions de Verordnung (EU) Nr. 305/2011 EU-Construction products directive (EU) Nr. 305/2011 la directive CE sur les produits de construction (EU) Nr. 305/2011 und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: and with the following European harmonised standards: et qu’il satisfait aux normes harmonisées suivantes: EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 Eine Prüfung des „Raumheizers für feste Brennstoffe“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle: Test for “Room-heater fired by solid fuel“ according with Standard requirements carried out by the notified body: La conformité de l’ «appareil de chauffage utilisant du combustible solide» avec les exigences de la norme a été contrôlée auprès de l’organisme de contrôle agréé: Name der anerkannten Prüfstelle: Name of recognized testing lab/ Nom de l’organisme de contrôle agréé

Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten. Follow the safety informations in the installation and operation instructions. Veuillez-vous conformer aux consignes d’installation et d’utilisation contenues dans ce manuel. Geschäftsleitung Company Management

Schweiz/ Switzerland/ Suisse: siehe Leistungserklärung Haiger, 20.01.2023

15. EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité UE

16. CE-Kennzeichnung / Marquage CE55

Rota Twist 57975,5 kW0,0 kW104 -Bevorzugter Brennstoff:Sonstige geeignete Brennstoffe:Raumh.-Jahresn. s [%]

≤120 ≤1250 ≤200 nein neinnein neinnein neinnein neinnein neinAngabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert EinheitWärmeleistungNennwärmeleistung

nom 5,5 kW η th,nom ≥78,0

Mindestwärmeleistung (Richtwert)

min 4,4 kW ηth,min≥80,0 %Bei Nennwärmeleistung el max N.A. kW jaBei Mindestwärmeleistung el min N.A. kW neinIm Bereitschaftszustand el N.A. kW nein nein Leistungsbedarf der Pilotflamme nein Leistungsbedarf der Pilot-flamme (sow. vorhanden) pilotN.A. kW nein nein nein nein Name und Unterschrift Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. N. Fleischhacker, GeschäftsleitungDas Gerät ist regelmäßig zu reinigen. Raumtemperaturkontrolle mit PräsenzerkennungBei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden.Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des LebenszyklusDas Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können.Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgeräteszwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine RaumtempkontrolleRaumtempkontrolle mit mechanischem Thermostatmit elektronischer Raumtemperaturkontrollemit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und Tageszeitregelungmit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und WochentagsregelungSonstige RegelungsoptionenEigenschaften beim ausschließlichen Betrieb mit dem bevorzugten BrennstoffenThermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV)Pressholz, Feuchtigkeit < 12 %Scheitholz, Feuchtigkeit

25 %Anthrazit und TrockendampfkohleSteinkohlenkoksSonstige fossile BrennstoffeSonstige Mischung a. Biomasse u. festen BrennstoffenModellkennungName und Anschrift des LieferantenRaumheizungs-Emissionen Raumheizungs-Emissionen bei NennwärmeleistungPM OGC CO NO bei 13 % O [mg/Nm³]bei MindestwärmeleistungPM OGC CO NO bei 13 % O [mg/Nm³]Gleichwertige ModellePrüfberichte nein R-2073530-1/R-2073530-2 - NB 1417Art der Wärmeleistung/ RaumtemperaturkontrolleSchwelkoksORANIER Heiztechnik GmbHOranier Straße 135708 HaigerIndirekte HeizfunktionBrennstoffEnergieeffizienzindex (EEI)Direkte WärmeleistungBriketts aus einer Mischung aus fossilen BrennstoffenBriketts a. einer Mischung a. Biomasse u. fossilen Br.thermischer Wirungsgrad bei Nennwärmeleistung Sonstige holzartige BiomasseTorfbrikettsDie Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.Eine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig.Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenstermit Fernbedienungsoptiontherm. Wirkungsgrad bei MindestwärmeleistungHilfsstromverbrauchAngewendete harmonisierte Normen EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007einstufige Wärmeleistung, keine RaumtempkontrolleAndere angewend. Normen od. techn. Spezifikationen neinIndirekte Wärmeleistung nein Bituminöse KohleBraunkohlenbrikettsNicht-holzartige Biomasse

18. Technische Dokumentation / Documentation technique17. Energielabel und Produktdaten-

Geräte-Kenndaten Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld. Typ / Type / Type: Rota Twist Seriennummer / Serial number / Numéro de série : 5797 A01 Fertigungsnummer / Fabrication number / Numéro de fabrication : Prüfstempel, Datum: Inspection stamp, date: Tampon de contrôle, date : 2043 V03 Stahl schwarz / Abdeckung Guss schwarzBlack steel / Black cast steel 5797 10 A01 Acier noir / Plaque sup. fonte noireStahl schwarz / Abdeckung Keramik grappaBlack steel / Cover ceramic grappa 5797 32 A01 Acier noir / Plaque sup. céramic grappaStahl schwarz / Abdeckung SpecksteinBlack steel / Cover soapstone 5797 22 A01 Acier noir / Plaque sup. pierre ollaireStahl schwarz / Abdeckung Keramik bordeauxrotBlack steel / Cover ceramic bordeaux red 5797 37 A01 Acier noir / Plaque sup. céramic Rouge bordeauxStahl schwarz / Abdeckung GlasBlack steel / Glass cover 5797 30 A01 Acier noir / Plaque sup. verreStahl schwarz / Abdeckung SandsteinBlack steel / Cover sandstone 5797 42 A01 Acier noir / Plaque sup. Grès sableStahl schwarz / Abdeckung Keramik seidenweißBlack steel / Cover ceramic silkwhite 5797 87 A01 Acier noir / Plaque sup. céramic Blanc soyeuxStahl schwarz / Abdeckung Kalkstein BiancoBlack steel / Cover limestone Bianco 5797 89 A01 Acier noir / Plaque sup. calcaire Bianco

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Produktinformationen

Marke : ORANIER

Modell : Rota Tre 2.0

Kategorie : Pfanne