Ziva - Pfanne ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Oranier |
| Modell | Ziva |
| Produkttyp | Konvektionsholzofen |
| Nennleistung | 6,5 kW |
| Energieeffizienz | > 78 % |
| Energieklasse | A |
| Energieeffizienzindex (EEI) | 105 |
| Zugelassene Brennstoffe | Holzscheite (Hartholz) und Holzbriketts, Feuchtigkeit < 20 % |
| Maximale Scheitlänge | 50 cm |
| Abmessungen (Modell Mittelstandfuß) | H 951 x B 718 x T 420 mm |
| Abmessungen (Modell Box) | H 988 x B 718 x T 420 mm |
| Abmessungen (Modell Wandhängung) | H 613 x B 718 x T 443 mm |
| Abmessungen (Modell Holzfüße) | H 908 x B 717 x T 437 mm |
| Abmessungen (Modell Verstellbare Füße) | H 629-649 x B 718 x T 420 mm |
| Gewicht (Modell Mittelstandfuß) | 135 kg |
| Gewicht (Modell Box) | 139 kg |
| Gewicht (Modell Wandhängung) | 127 kg |
| Gewicht (Modell Holzfüße) | 131 kg |
| Gewicht (Modell Verstellbare Füße) | 126 kg |
| Rauchrohrdurchmesser | 150 mm |
| Nennunterdruck | 12 Pa |
| Mittlere Abgastemperatur | 337 °C |
| Abgasmassenstrom | 5,5 g/s |
| Gehäusematerial | Geschweißter Stahl |
| Innenverkleidung des Brennraums | Keramikplatten (Vermiculit und Schamotte) |
| Glasscheibe | Glaskeramik |
| Rauchrohranschluss | Oben und hinten |
| Außenluftanschluss | Möglich (optional) |
| Verfügbare Ständer-Modelle | Mittelstandfuß, Box, Wandhängung, Holzfüße, Verstellbare Füße |
| Lieferumfang | Basisgerät, Kit je nach Modell, Handschuh, Bedienungsanleitung |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung der Oberflächen, Glasscheibe, Brennraum; Schmierung der Verriegelung; jährliche Schornsteinreinigung |
| Vertragsgarantie | 2 Jahre (Bedingungen: Installation durch Fachmann, ordnungsgemäße Wartung) |
Häufig gestellte Fragen - Ziva ORANIER
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BEDIENUNGSANLEITUNG Ziva ORANIER
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
1. Symbolerklärung, Umweltschutz 3
1.1 Symbolerklärung 3
1.2 Umweltschutz 3
2. Produktübersicht und Bedienelemente 4
3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise 6
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.2 Sicherheitshinweise
4. Angaben zum Gerät 8
4.1 Lieferumfang 8
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 8
4.3 Original Ersatzteile 8
4.4 Produktbeschreibung 8
4.5 Technische Daten 9
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240 9
4.7 Maßzeichnungen (Designvarianten) 10
4.7.1 Maßzeichnung Variante „Wandhängend“ 10
4.7.2 Maßzeichnung Variante „Standfuß“ 10
4.7.3 Maßzeichnung Variante „Box“ 10
4.7.4 Maßzeichnung Variante „Holzfüße“ 11
4.7.5 Maßzeichnung Variante „Einstellbare Füße“ 11
5. Brennstoffe 12
5.1 Geeignete Brennstoffe 12
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 13
6.1 Anschluss an den Schornstein/Rauchrohranschluss 13
6.2 Rauchrohranschluss Österreich 13
6.3 Externe Verbrennungsluftversorgung 14
7. Installation und Inbetriebnahme 15
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände 15
7.2 Montage Grundgerät (Designvarianten) 16
7.2.1 Montage Variante „Wandhängend“ 16
7.2.2 Montage Variante „Standfuß“ 17
7.2.3 Montage Variante „Box“ 17
7.2.4 Montage Variante „Holzfüße“ 18
7.2.5 Montage Variante „Einstellbare Füße“ 18
7.3 Erstinbetriebnahme 18
8. Bedienung 19
8.1 Anheizen 19
8.2 Brennstoff nachlegen 20
8.3 Heizleistung anpassen 21
8.4 Heizen in der Übergangszeit 21
8.5 Gerät außer Betrieb nehmen 21
9. Reinigung, Wartung und Pflege 22
9.1 Oberflächen reinigen 22
9.2 Sichtscheibe reinigen 22
9.3 Feuerraum reinigen 22
9.4 Schmieren des Snap-Lock- Feuerraumtürverschlusses 22
9.5 Heizgasumlenkung und Feuerraumauskleidung demontieren 22
10. Störungen beheben 24
11. Kundendienst 26
12. ORANIER-Werksgarantie 27
14. Leistungserklärung 57
15. EU-Konformitätserklärung 58
16. CE-Kennzeichnung 58
17. Energielabel und Produktdatenblatt 59
18. Technische Dokumentation 59
19. Geräte-Kenndaten 60
1. Symbolerklärung, Umweltschutz
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden:
• HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Wichtige Informationen
| Symbol Bedeutung | |
| ▶ | Handlungsanweisung |
| → | Verweis auf eine Stelle im Dokument |
| ● Aufzählung/Listeneintrag | |
| - | Aufzählung/Listeneintrag(2. Ebene) |
| Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung | |||
| Feuerraumauskleidung | Vermiculite Entnehmen | Restmüll | |
| Feuerbeton Entnehmen | Restmüll | ||
| Sichtscheibe | Glaskeramik | Halteschrauben lösen | Restmüll |
| Dichtungen | Glasfaser | Klebung bzw. Schraubung lösen | Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen |
| Steinverkleidungen | Naturstein | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Keramikverkleidungen | Keramik | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Gerätekorpus | Stahlblech | - | Metallschrott |
| Gerätetür(en) | Gusseisen | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Stahlblech | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott | |
| Sonstige metallische Komponenten | Metall | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Elektro oder Elektronikkomponenten | - | Befestigungsschrauben lösen | Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem |

1 Rauchrohranschluss nach oben
2 Türgriff
3 Feuerraumtür
4 Luftregler (rechts - off en)
5 Rauchrohranschluss nach hinten
6 Aschenkasten
7 Holzlagerfach
8 Feuerraumauskleidung
9 Anschluss externe Verbrennungsluft
10 Seitliche Stahlverkleidungen (abnehmbar)
11 Wandmontagerahmen (Variante)

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(Ansicht von unten) 5 9
12 Standfuß (Variante)
13 Box (Variante)
14 Holzfüße (Variante)
15 Einstellbare Füße (Variante)

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13 7
3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist als Zeitbrandfeuerstätte nach EN 13240 zugelassen.
Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispielsweise in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig.
Eine Abbrandperiode beträgt 45 Minuten, bei einer vorgeschriebenen Brennstoffmenge von 1,43 kg Holz.
Eine Streckung der Abbrandlänge durch größere Holzmengen ist nicht zulässig.
Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
3.2 Sicherheitshinweise

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb heiß.
Zum Betätigen der Bedienelemente Bedien- handschuh verwenden.
- Produktsicherheit
Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und anerkannten sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefertigt.
Dennoch ist nicht auszuschließen, dass während des Betriebes Personen- und Sachschäden auftreten können.
Verwenden Sie das Gerät deshalb sicherheits- und gefahrenbewusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigtem Zustand!
- Einweisung
Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausführlich in die Funktionsweise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ihnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit diesem Gerät.
▶ Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörteile aushändigen.
• Verhalten im Notfall
Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
- Brandgefahr
Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder neben dem Gerät.
Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.) im Bereich der Feuerraumöffnung.
Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden..
• Gefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr
▶ Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungsraumes mit Verbrennungsluft während des Betriebes des Gerätes sicher. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern.
3.2 Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
• Schäden durch Bedienfehler
Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür (3) gestattet!
▶ Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder zum Spielen verwenden.
▶ Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind.
▶ Nur erlaubte Brennstoffe verwenden.
Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten!
▶ Schließen Sie niemals alle Luftschieber, so lange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
▶ Die Feuerraumtür (3) darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden..
Keine Blechdosen oder ähnliche Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
▶ Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
• Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Während des Betriebes sind Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3), beim Auflegen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden.
▶ Kinder niemals mit dem in Betrieb befindlichen Gerät unbeaufsichtigt lassen!
- Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erste Inbetriebnahme
Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizeiliche und baurechtliche Vorschriften, deren Einhaltung Grundvoraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind.
Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine genehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden.
• Reinigung, Wartung und Störungsbehebung
▶ Gerät regelmäßig reinigen.
▶ Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb.
▶ Verwenden Sie ausschließlich ORANIER Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.
4. Angaben zum Gerät
4.1 Lieferumfang
Prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
- Palette mit Grundgerät im Holzverschlag
- Karton mit der gewählten Designvariante:
• Standfuß, Art. Nr. 9216 22
- Box, Art. Nr. 9216 23
• Wandmontagerahmen, Art. Nr. 9216 43
• Fuß-Set Buche, Art. Nr. 9216 85
• Fuß-Set Buche Nachbildung, Art. Nr. 9217 10
• Fuß-Set Metall, Art. Nr. 9216 86
- Die Packstücke „Standfuß“, „Fußset Buche“, „Fußset Buche Nachbildung“ und „Box“ enthalten zusätzlich aufklebbare Filzgleiter als Kratzschutz für die Aufstellfläche (Fußboden) und um kleinere Unebenheiten auszugleichen.
- Handschuh, Bedienungsanleitung und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör
Folgende Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über Ihren Fachhändler oder online über www.oranier.com bezogen werden.
- Rauchrohre, bei ORANIER in Originalfarbe erhältlich
- Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbrennungsluftversorgung
- Bodenplatte aus Glas oder Stahl
- Rauchrohr für den Anschluss in Österreich nach Art. 15a B-VG
4.3 Original Ersatzteile
Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile.
Ersatzteile anderer Hersteller sind durch ORANIER nicht geprüft und daher nicht freigegeben.
Nicht freigegebene Ersatzeile verändern möglicherweise die konstruktiv vorgegebenen Eigenschaften des Gerätes und führen somit zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Verlust der Zulassung. Dies kann bei einem eventuellen Schadensfall versicherungsrechtliche Konsequenzen haben.
Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.oranier-kundendienst.com.
4.4 Produktbeschreibung
Gerät:
Das Gerät besteht aus einer geschweißten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost befindet sich der Aschenkasten (6).
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann optional an eine externe Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden.
Keramische Feuerraumauskleidung (8):
Der Feuerraum ist mit Keramikplatten ausgekleidet. Diese dienen dem Hitzeschutz und zur Abgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere:
- Hohe Temperaturunterschiede
- Stoßbeanspruchung bei Brennstoffaufgabe
- Wärmedehnung durch übermäßige Erhitzung.
Oberflächenrisse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch der Keramikplatten erfolgen.
Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.

WARNUNG!
Brandgefahr durch Verwendung nicht originaler Ersatzteile
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenstände kommen!
Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!
in Betrieb des Gerätes ohne montierte Heizgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen.

Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglichst vorsichtig in den Feuerraum einzulegen, um Beschädigungen an der keramischen Feuerraumauskleidung (8) zu vermeiden!
4.5 Technische Daten
| Eigenschaft Einheit Wert | ||
| Kaminofen Typ: Ziva | ||
| Bauart: 1 | ||
| Nennwärmeleistung: kW 6,5 | ||
| Energieeffizienzklasse: A | ||
| Energieeffizienzindex EEI: 105 | ||
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. m | 3 | 128 |
| Höhe / Breite / TiefeVariante „Standfuß“: | mm | 951 / 718 / 420 |
| Höhe / Breite / TiefeVariante „Box“: | mm | 988 / 718 / 420 |
| Höhe / Breite / TiefeVariante „Wandhängend“: | mm | 613 / 718 / 443 |
| Höhe / Breite / TiefeVariante „Holzfüße“: | mm | 908 / 717 / 437 |
| Höhe / Breite / TiefeVariante „Einstellbare Füße“: | mm | 629..649 / 718 / 420 |
| Füllöffnung: mm 260 / 550 | ||
| Max. Scheitholzlänge: | cm | 50 |
| Gewicht Variante„Standfuß“ / „Box“ / „Wandhängend“:„Holzfüße“ / „Einstellbare Füße“: | kgkg | 135 / 139 / 127131 / 126 |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | |
| Abgasmassenstrom: g/s 5,5 | ||
| Förderdruck bei Nennwärmeleistung (NWL): | Pa | 12,0 |
| Abgastemperatur am Stutzen: | °C | 337 |
| Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz- Holzbriketts | |
| Abgang oben(Boden - Oberkante Stutzen) Variante„Standfuß“ / „Box“ / „Wandhängend“:„Holzfüße“ / „Einstellbare Füße“: | mmmm | 945 / 982/ 607902 / 623 |
| Abgang oben(Hinterkante - Mitte Stutzen) Variante„Standfuß“ / „Box“ / „Wandhängend“:„Holzfüße“ / „Einstellbare Füße“: | mmmm | 185 / 185 / 209203 / 185 |
| Abgang hinten(Boden - Unterkante Stutzen) Variante„Standfuß“ / „Box“ / „Wandhängend“:„Holzfüße“ / „Einstellbare Füße“: | mmmm | 761 / 798 / 423718 / 439 |
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 13240
| Buche Scheitholz: | |
| Scheitlänge: | 30 cm |
| Förderdruck: | 12 Pa |
| Luftregler: | Position „Max“ (Raststellung) |
| Aufgabemenge: | 1,43 kg |
4.7 Maßzeichnungen (Designvarianten)
4.7.1 Ziva Variante „Wandhängend“

4.7.2 Ziva Variante „Standfuß“

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718 951 612
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420 Ø 150 836 439
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185 1864.7.3 Ziva Variante „Box“

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718 988 612
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420 Ø 150 873 476
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1864.7 Maßzeichnungen (Designvarianten)
4.7.4 Ziva Variante „Holzfüße“
4-tlg. Fuß-Set Buche inkl. Montageplatte
4-tlg. Fuß-Set Buche Nachbildung inkl. Montageplatte

4.7.5 Ziva Variante „Einstellbare Füße“
4-tlg. Fuß-Set Metall inkl. Montageplatte

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718 629(....649)
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420 Ø 150 514 117
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185 1855. Brennstoffe
5.1 Geeignete Brennstoffe
Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz und Holzbriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den höchsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde.
Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem trockenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden.
Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf weniger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrockneten Holzes.

Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Feuerraumtemperatur erzielt. Der Ofen „zieht“ nicht.
Auch äußerlich trocken wirkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen.
Nicht verbrannt werden dürfen:
• Braunkohlenbriketts (BB7)
• Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
• Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
• Rinden oder Spanplattenabfälle
- Kunststoffe oder sonstige Abfälle
6.0 Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen
Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entstehenden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benötigte Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dort in den Feuerraum der Feuerstätte gebracht.
Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungsprozess herangeführt wird, bestimmt die Stärke des Förderdrucks („Schornsteinzug“) die Feuerungsleistung.
Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt.

Je heißer die Abgase und je höher der Schornstein, um so größer der Förderdruck.
Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauch-rohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung.
Das Gerät ist für einen Förderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirksamer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25% kann es zu Funktionsstörungen im Heizbetrieb kommen:
Bei zu geringem Förderdruck können Abgase in den Aufstellungsraum entweichen.
▶ Schornstein verlängern oder sanieren.
Bei zu hohem Förderdruck kann das Gerät überhitzen und dabei dauerhaft beschädigt werden („Schmiedefeuer-Effekt“).
▶ Nebenluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen.
Ihr Schornsteinfeger kann Ihnen Auskunft über den in Ihrem Schornstein vorhandenen Förderdruck geben.
Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführt wird, sind häufig problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft ebenfalls ein thermischer Auftrieb einstellt. Eine Höhendifferenz in der Zuluftleitung von mehr als 5 m ist daher nicht zulässig. Dies gilt auch dann, wenn die Zuluft über einen separaten Schacht von oben zugeführt wird.
Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Kleinholzmenge und angelehnter Feuerraumtür (3) unter Aufsicht anheizen.
6.1 Anschluss an den Schornstein/Rauchrohranschluss
Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1“. Geräte dieser Bauart verfügen über mit einem Federmechanismus versehene, selbstschließende Feuerraumtüren und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Geräte dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässt.
Wird das Gerät an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen deshalb auf keinen Fall die Schließfedern der Feuerraumtür (3) entfernt werden!
Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Kaminofens bei.
Das Gerät wird wahlweise nach hinten oder nach oben angeschlossen. Dabei muss die jeweils nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem dafür vorgesehenen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschlossen werden!

Bei Rauchrohranschluss / Luftanschluss hinten: Vorperforierten Ausschnitte in Rückwand durch Drehen um die beiden Verbindungsstege so lange hin- und herbewegen, bis die Stege brechen. Ggf. ist dafür anfangs ein Hammer zu Hilfe zu nehmen.
Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schornstein mit einer Reinigungsöffnung, um Rauchrohr und Abgaskanäle leichter reinigen zu können.
6.2 Rauchrohranschluss Österreich
Zur Erlangung des Mindestwirkungsgrades von 80% nach Art. 15a B-VG ist ein Rauchrohr mit einer Mindestlänge von 50 cm vorzusehen.
Kunden in Österreich haben deshalb die Möglichkeit, ein Rauchrohrset oder die entsprechenden Rauchrohrelemente kostenfrei bei ORANIER zu beziehen.
Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an vertrieb-ht@oranier.com oder Telefon +43 (0) 732 660188 - 10.
Eine entsprechende Auswahl an Rauchrohren finden Sie unter www.oranier.com.
6.3 Externe Verbrennungsluftversorgung
Im Bedarfsfall kann das Gerät mit einem Anschluss für eine externe Verbrennungsluftversorgung ausgerüstet werden.
Für besonders dichte Räume kann hier eine Verbrennungsluftversorgung von außen angeschlossen werden. Ein dafür erforderlicher Anschlussstutzen ist als Zubehör erhältlich.

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(Illustration Prinzipdarstellung) Wanddurchführung mit Absperrklappe ORANIER Art. Nr. 9213 01 Hintere Rauchrohr- öffnung Alu-Flexrohr ORANIER Art. Nr. 9213 03 (schwarz) 9213 04 (grau) Obere Rauchrohröffnung KaminofenAchten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung!
- Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr ∅ 100 mm.
- Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Metall oder Kunststoff auszuführen. Für die Verbindung zum Kaminofen empfehlen wir Aluflexrohr.
Bei der Verwendung von Rechteckrohr muss dieses eine Querschnittsöffnung von mindestens 8000 mm ^2 aufweisen.
- Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen!
- Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschließen.
- Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich.
- In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m ^3 /h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
- Der Förderdruck muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können.
- Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensatbildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosion kommen.
- Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluftversorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnehmen.
In solchen Fällen kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kondensation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommen.

Bei Variante „Wandhängend“ ist der Anschluss einer externen Verbrennungsluftversorgung nach hinten nur bedingt möglich:
Das Zuluftrohr muss durch die andere Seite der Montagewand hindurch auf den Anschlussstutzen des Kaminofens geschoben werden.
7. Installation und Inbetriebnahme
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände

WARNUNG!
Brandgefahr durch brennbare Gegenstände innerhalb der Sicherheitsabstände
▶ Halten Sie den Bereich der Sicherheitsabstände frei von brennbaren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppichen, Möbelstücken, Pflanzen o.ä.
Abnahme der Anlage durch die genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger).

HINWEIS:
Anlagenschaden durch unsachgemäße Montage und Installation
Montage und Installation nur durch zugelassenen Fachbetrieb!

Nicht zu unterschreitende Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen:
A: 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe
B1: 20 cm Wandabstand hinten*
B2: 20 cm Wandabstand seitlich
*) Variante „Wandhängend“ nur zulässig an nicht brennbaren bzw. nicht zu schützenden Wänden. Dabei beträgt der Wandabstand 0 cm. Bei hochwärmegedämmten Wänden ist ein Mindestabstand von 5 cm bauseits zu erstellen.
Für Bauteile aus nichtbrennbaren Materialien können die Abstände verringert werden. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m²·K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm.
Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es zu Pyrolysespurenan der Wand kommen.
Vor der Feuerungsöffnung sind Fußböden aus brennbaren Baustoffen durch einen Belag aus einem nichtbrennbaren Baustoff zu schützen. Es gelten dazu folgende Mindestmaße:
C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Füllöffnung**
D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung**
**) Der Bodenschutz muss bei den Varianten „Wandhängend“, „Holzfüße“ und „Einstellbare Füße“ den kompletten Bereich unter dem Gerät, inkl. der Abstände „C“ und „D“ seitlich und vor der Füllöffnung abdecken.
Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr in der Regel an jeder Stelle min. 40 cm von Bauteilen aus brennbaren Baustoffen entfernt sein muß.
Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.
7.2 Montage Grundgerät (Designvarianten)

VORSICHT!
Die Montagearbeiten sind von 2 Personen auszuführen!
Die Art der Montage ist abhängig von der Wahl der Designvariante.
▶ Vor Beginn der Montagearbeiten Deckplatte vom Grundgerät abnehmen.
▶ Seitliche Stahlverkleidungen (10) nach oben abnehmen.
▶ Deckplatte und seitliche Stahlverkleidungen (10) neben dem Grundgerät auf einer weichen Unterlage ablegen.
7.2.1 Montage Variante „Wandhängend“

Bei Rauchrohranschluss nach hinten müssen zunächst die Feuerraumauskleidung (8) und die Heizgasumlenkungen demontiert werden ( 9.4), um die Zugänglichkeit des Rauchrohrstutzen durch den Feuerraum zu ermöglichen.
▶ Mauerfutter in die zur Aufhängung vorgesehene Wand einputzen.

▶ Wandmontagerahmen (11) gemäß Maßskizze bzw. Schablone sorgfältig waagerecht ausrichten und die Position der 6 Befestigungsschrauben an der zur Aufhängung vorgesehenen Wand markieren.

Im Lieferumfang des Wandmontagerahmens (11) befinden sich 6 Schrauben 8 mm und Dübel 12 mm zur Wandbefestigung.
▶ 6 Bohrungen für Dübel 12 mm erstellen.
▶ Dübel 12 mm einsetzen.
Wandmontagerahmen (11) mit 6 Schrauben 8 mm in den gesetzten Dübeln 12 mm befestigen. Achten Sie dabei auf eine waag- und lotrechte Ausrichtung des Wandmontagerahmens (11).

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55mmRauchrohr (nicht im Lieferumfang enthalten) in das Mauerfutter einsetzen und so kürzen, dass es anschließend noch ca. 55 mm aus der Wand bzw. 20-30 mm aus dem Wandmontagerahmen (11) ragt.

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1 2m 2 3 4 STABILA 57.2.1 Montage Variante „Wandhängend“ (Fortsetzung):
2 Schrauben M6 im Inneren des Grundgerätes lösen und Rauchrohrstutzen vom Grundgerät demontieren.
▶ Rauchrohrstutzen in das Rauchrohr einsetzen.


Grundgerät in Wandmontagerahmen (11) einhängen.
Rauchrohrstutzen mit den vorher abgenommenen 2 Schrauben M6 vom Inneren des Grundgerätes aus wieder an das Grundgerät schrauben.
Feuerraumauskleidung (8) einsetzen.
Deckplatte auflegen und seitliche Stahlverkleidungen (10) wieder von oben am Grundgerät einhängen.
7.2.2 Montage Variante „Standfuß“:

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Filzgleiter: Grundgerät Standfuß6 Filzgleiter gemäß obiger Skizze unter den Standfuß kleben.
Das Sockelrohr des Standfußes ist längs verschweißt. Drehen Sie den Standfuß so, dass die Schweißnaht zur Geräterückseite weist.
Grundgerät mit 2 Personen auf den Standfuß heben.
Zum Ausrichten von Standfuß zu Grundgerät einen kleinen Schraubenzieher durch die Verschraubungslöcher stecken.
Grundgerät und Standfuß 4x verschrauben.
7.2.3 Montage Variante „Box“:

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Grundgerät Positionierstift Positionieröffnung Box Filzgleiter:4 Filzgleiter gemäß obiger Skizze unter den Standfuß kleben.
Box an den Aufstellort bringen und waagrecht ausrichten.
Grundgerät mit 2 Personen auf die Box heben.
Die 2 Positionierstifte an der Unterseite des Grundgerätes müssen dabei in die 2 Positionieröffnungen auf der Oberseite der Box eingeführt werden.
7.2.4 Montage Variante „Holzfüße“:

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Grundgerät Montagerahmen Holzfuß Filzgleiter Positionierstift Positionier-öffnungJe einen Filzgleiter von unten an die Holzfüße kleben.
Holzfüße mit jeweils 2 Senkschrauben am Montagerahmen verschrauben. Die abgeschrägten Kanten der Holzfüße weisen dabei nach innen.
Montagerahmen mit montierten Holzfüßen an den Aufstellort bringen. Die Aussparungen des Montagerahmens weisen dabei nach hinten.
Grundgerät mit 2 Personen auf den Montagerahmen heben.
Die 4 Positionierstifte an der Unterseite des Grundgerätes müssen dabei in die 4 Positionieröffnungen des Montagerahmens eingeführt werden.
7.2.5 Montage Variante „Einstellbare Füße“:

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Gewinde- öffnung Montage- rahmen Stahlfuß Grundgerät Positionierstift Positionier- öffnungStahlfüße von unten in die 4 Gewindeöffnungen des Montagerahmens einschrauben.
Montagerahmen mit montierten Stahlfüßen an den Aufstellort bringen. Die Aussparungen des Montagerahmens weisen dabei nach hinten.
Grundgerät mit 2 Personen auf den Montagerahmen heben.
Die 4 Positionierstifte an der Unterseite des Grundgerätes müssen dabei in die 4 Positionieröffnungen des Montagerahmens eingeführt werden.
7.3 Erstinbetriebnahme
Voraussetzung:
Die Ofenanlage entspricht den geltenden Vorschriften und ist durch eine genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger) abgenommen worden.
Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Feuerraum und dem Aschenkasten (6).
Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.
Die erste Inbetriebnahme
Der Speziallack des Gerätes wird erst bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes ausgehärtet. Dabei wird der Lack zunächst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht.
Beachten Sie daher folgendes:
Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschenkasten (6) oder in den Abgaswegen des Gerätes befinden.
- Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Lackflächen nicht berührt werden.
Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffes kommt.
▶ Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen.
- Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit.
▶ Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
- Während des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kaminofen stellen.
- Das Gerät darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.

Gemauerte Schornsteine, die längere Zeit nicht betrieben wurden, müssen häufig zunächst „trocken geheizt“ werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein guter Förderdruck ein.
8. Bedienung

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.
Nutzen Sie zum besseren Verständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR-Code.

8.1 Anheizen

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Min. Max. Choke „Choke“ (Anheiz-Stellung): Sekundärluft maximal geöffnet und zusätzliche Primärluft▶ Luftregler (4) maximal öffnen (ganz nach rechts schieben, bis in die Anheiz-Stellung „Choke“).

In Anheiz-Stellung „Choke“ ist die Sekundärluft voll geöffnet und es wird dem Feuerraum zusätzlich Primärluft zugeführt.
Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Rauchrohr eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.
Zwei etwa unterarmdicke Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren.
2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzscheite legen.

Um die Anzündwürfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln.
Die Flammen der Anzündwürfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können.

Anzündwürfel entzünden.
Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) die ersten 2-3 Minuten nur an (nicht vollständig schließen!). Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Abgase an der noch kalten Sichtscheibe kondensieren können.
Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet dabei die unteren dickeren Holzscheite.
Ca. 15-20 Minuten durchbrennen lassen.
▶ Luftregler (4) aus Anheiz-Stellung „Choke“ nach links in Stellung „Max.“ schieben. In dieser Stellung rastet der Luftregler (4) leicht ein.

Bei starkem Förderdruck und optimaler Brennmaterialqualität kann der Luftregler (4) möglicherweise weiter nach links geschoben werden, um die Luftzufuhr weiter zu drosseln.

Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie vermeiden damit Risse in der Feuerraumauskleidung (8) und Ausdehnungsgeräusche (Ticken, Knacken).
8.2 Brennstoff nachlegen
Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und übermäßige Emissionen zu vermeiden, sollte das Gerät bei Nennleistung betrieben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge von 1,43 kg Holz bei einer Abbraddauer von 45 Minuten erforderlich.

Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer vollständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sichtbar sind.
So vermeiden Sie übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Drosselklappe im Rauchrohr und Luftregler (4) öffnen (nach rechts schieben bis in Stellung „Max.“).

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch austretende Flammen und Abgase beim Öffnen der Feuerraumtür (3)
Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann langsam weiter öffnen.

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen
Feuerraumtür (3) und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden!
▶ Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann vollständig öffnen.
2 Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest legen.

▶ Schließen Sie die Feuerraumtür (3).
Zum besseren Anbrennen kann zusätzlich die Primärluft für 5-10 Minuten durch Verstellen des Luftftreglers (4) in die Anheizposition ("Choke") geöffnet werden.
Im weiteren Abbrand durch stufenweises Schieben des Luftreglers (4) nach links die Sekundärluftzufuhr so weit drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.
8.3 Heizleistung anpassen
Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst:
- Förderdruck
Der Förderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Abgastemperatur und Außentemperatur.
Lange doppelwandige Edelstahlschornsteine erzeugen einen hohen, kurze gemauerte Schornsteine einen geringen Förderdruck.
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C, kann der Förderdruck stark schwanken. Er ist dann eher niedrig.
Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Luftregler (4):
Nach links schieben zur Verminderung der Verbrennungsluftzufuhr.
Nach rechts schieben zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr.
• Dicke der Holzscheite
Für schnellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dünne Holzscheite ( ≤ 6 cm).
Für langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite ( ≥ 10 cm).

Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber.
So vermeiden Sie starke Emissionen, verschmutzte Sichtscheiben und übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
8.4 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C und bei Fallwinden, kann der Förderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oder zieht schlecht.
▶ Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Förderdruck zu stabilisieren.
▶ Eventuell Luftregler (4) durch Schieben nach rechts in die Anheiz-Stellung („Choke“) etwas weiter öffnen.
8.5 Gerät außer Betrieb nehmen
• Gerät regulär außer Betrieb nehmen
▶ Glut vollständig erlöschen lassen.
▶ Luftzufuhr schließen: Luftregler (4) vollständig nach links schieben.
Aschenkasten (6) herausnehmen und Asche entsorgen.

WARNUNG! Brandgefahr durch heiße Asche
Nur vollständig abgekühlte Asche in eine Mülltone einfüllen.
• Gerät bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betrieb nehmen

HINWEIS: Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
• Bei Überhitzung des Gerätes

WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Luftregler (4) vollständig nach links schieben.
Feuerraumtür (3) schließen.
Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlöschen lassen.
Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
• Bei einem Schornsteinbrand

WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Luftregler (4) vollständig nach links schieben.
Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.
▶ Rufen Sie die Feuerwehr!
• Nach Beendigung des Notfalls:
Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
9. Reinigung, Wartung und Pflege
9.1 Oberflächen reinigen
Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit.
Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen!
Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
9.2 Sichtscheibe reinigen
Die Sichtscheibe läßt sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger säubern. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen.
Achten Sie bitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungsarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontakt kommen, da manche Reinigungsmittel die Glasfaserdichtungen schädigen können!
9.3 Feuerraum reinigen

VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen
Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkal- tetem Zustand!
Feuerraum, Abgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Aschenablagerungen gereinigt werden.
Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschensauger.
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschlusses
Für optimale Zugänglichkeit kann hierfür Deckplatte und rechte Stahlverkleidung (10) abgenommen werden ( 7.2).
▶ Behandeln Sie dafür Vorder- und Rückseite des Drehlagers der Verschlussklaue etwa alle 4 Wochen mit je einem Spritzer Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Silikonöl o.ä.).
▶ Behandeln Sie bei dieser Gelegenheit alle übrigen beweglichen Teile des Feuerraumtürverschlusses ebenfalls mit Sprühöl oder Kupferpaste.

9.5 Heizgasumlenkung und Feuerraumauskleidung demontieren
Zur leichteren Reinigung der Abgaswege können die Bauteile der Heizgasumlenkung und die Feuerraumauskleidung (8) entnommen werden.
Untere keramische Heizgasumlenkung etwas zur Feuerraumtür (3) hin schieben (A).

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A▶ Mittlere hintere Feuerraumauskleidung (8) mit der Oberkante in den Feuerraum kippen (B) und entnehmen.

Linke und rechte hintere Feuerraumauskleidung (8) jeweils etwas in die Mitte schieben, mit der Oberkante in den Feuerraum kippen und entnehmen.
Untere keramische Heizgasumlenkung leicht anheben (C), rechte seitliche Feuerraumauskleidung (8) mit der Oberkante in den Feuerraum kippen (D) und entnehmen.

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D C(Fortsetzung folgende Seite)
9.5 Heizgasumlenkung und Feuerraumauskleidung demontieren (Fortsetzung)
Untere keramische Heizgasumlenkung auf Feuerraumboden ablegen, aufrichten (senkrecht stellen) und mit der rechten Seite voran aus dem Feuerraum entnehmen.

Linke seitliche Feuerraumauskleidung mit der Oberkante in den Feuerraum kippen und entnehmen.
Obere Heizgasumlenkung aus Vermiculite etwas in Richtung Feuerraumtür (3) schieben (E), Hinterkante nach unten kippen (F) und Heizgasumlenkung aus Vermiculite aus dem Feuerraum entnehmen.

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E FAschenkasten (6) entnehmen.
▶ Durch Aschenkastenöffnung greifen, Aschenrost anheben und entnehmen.
▶ Hintere Keramik-Bodenplatte entnehmen.
Seitliche Keramik-Bodenplatten entnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

An Keramikplatten können im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch erfolgen.
Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.
| Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung | |||
| Beim Anzünden des kalten Ofens stauen sich Abgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. | Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je höher die Abgasstemperatur, um so größer der Förderdruck). | ► Möglichst viel Anheizholz verwenden, um kurzfristig eine hohe Abgastempe-ratur zu erzeugen. | ► Anlaufstrecke (vertikales Rauchrohr) installieren.► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. |
| Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, „Sonne scheint auf den Schornsteinkopf". | ► Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK. | ► In der Übergangszeit viel Anheiz-holz verwenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. | |
| Feuer brennt nicht richtig, Scheibe ver- rußt langsam. | Zu wenig Holz aufgelegt. | ► Brennstoffmenge erhöhen. | ► Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen. |
| Holzscheite zu dick oder zu kurz. | ► Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzünden auflegen. | ► Holzscheite kleiner hacken. | |
| Holzfeuchte zu hoch. | ► Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt. | ► Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenen Ort lagern. | |
| Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet. | ► Schieberstellungen ändern. | ► In Bedienungsanleitung lesen, welcher Schieber wie öffnet.► Familienmitglieder „schulen“, eventuell Schieber beschriften. | |
| Förderdruck zu gering. | ► Förderdruck messen lassen. | ► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. | |
| Rußablagerungen im Rauchrohr. | Hat sich der Förderdruck während der letzten Wochen immer weiter verschlechtert? | ► Rauchrohre regelmäßig reinigen;► Rauchrohre möglichst nicht waage-recht führen. | |
| Feuer brennt zu schnell ab. | Förderdruck zu hoch. | ► Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | ► Schieberstellung in Anleitung nachlesen.► Drosselklappe einbauen.► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. |
| Türdichtung defekt. | ► Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwischen Gerätekorpus und Feuerraumtür klemmen. Das Blatt darf nicht durch-rutschen. | ► Dichtung erneuern. | |
| Feuerraum-auskleidung gerissen. | Stoßbelastung beim Auflegen von Feuerholz. | Normaler Verschleiß. | Risse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der Ofenkorpus freizuliegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden.Achtung:Nur Original Ersatzteile verwenden. Andere Ersatzteile können die Wärmeabgabe des Gerätes verändern und zu Überhitzung der umgebenden Wände und Einrichtungsgegenständen führen. |
| Feuerraum-auskleidung versandet. | Reibung durch Holz oder Abgasmassenstrom. | Normaler Verschleiß. | Eine anfängliche Versandung ist unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden. |
| Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. | Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Üblicherweise aufgegebene Menge wiegen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen.Luftschieberstellungen beachten. |
| Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Schornstein berechnen lassen. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „pfeift“. Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „knackt“. Feuerraumtemperatur zu hoch. | Mit kleinerer Brennstoffmenge heizen. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen. | |
| Ofen „tickt“. Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Feuerraumtemperatur. | Normales Ausdehnungsgeräusch. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen | |
| Ofen „knallt“. Verspannungen in den Strahlungsschutzblechen. | Auftreten nur während Aufheizen oder Abkühlen. | Wenn möglich:Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbiegen. | |
| Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie“. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung noch nicht einge-brannt. | Das Gerät mit erhöhter Brennstoffmenge betreiben. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen(→ 7.2 Erstinbetriebnahme). |
11. Kundendienst
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
ORANIER-Kaminöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein.
Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kundendienstportal unter
www.oranier-kundendienst.com
den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung:
Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Trackingbereich Ihre Bestellung, finden Sie unter „FAQ“ schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kunden-dienstanfrage.
Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit:
□ Serie und Modellnummer des Gerätes
□ Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels
(Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
□ Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes
□ Kaufdatum
□ Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
□ Ein Foto vom Fehler
Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden.
Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-Mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abgewickelt werden kann.
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden
Kundendienst / Ersatzteile:
E-Mail: service-ht@oranier.com
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
E-Mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundendienst/Ersatzteile:
E-Mail Kundendienst: service-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
E-Mail: export@oranier.com

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!
- Die Oranier GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwandfreie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behebung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind.
Den Nachweis trägt der Garantienehmer.
Die Oranier Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endabnehmer.
2. Voraussetzung für Garantieansprüche
a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Oranier;
b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Oranier, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Oranier;
c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Oranier;
d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Monaten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden;
e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein;
f) ausschließliche Verwendung von Oranier Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstausrüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Drittherstellerteilen trägt der Garantienehmer;
g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.
- Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden durch / an
a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen;
b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans;
c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe;
d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft;
e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung;
f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden;
g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraumauskleidungen;
h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brennraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;
i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen (Fogging);
-
Die Behebung der von der Oranier GmbH als garantiepflichtig anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Oranier GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Oranier Kundendienst.
-
Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das Eigentum der Oranier GmbH über.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu eingebaute Teile.
-
Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetzlichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwendiger Ersatzteile aufzukommen.
-
Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten –beispielsweise an Rauchgaszügen- durch den Kundendienst aufgrund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantienehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.
-
Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines Monats nach Kenntnis bei der Oranier GmbH geltend gemacht werden.
Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Oranier GmbH angezeigt werden.
- Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachweisen:
a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes
b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2
c) Vorliegen des Kaufbeleges
11. Ausschluss weiterer Ansprüche
Die ORANIER-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewährleistungsansprüche, bestehen nicht.
- Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusammenhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
13. Zulassungen
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber dieses Gerätes ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren.
Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie:
Prüfen Sie vor Aufstellung und Betrieb unbedingt, ob evtl. Transportschäden an den Funktionsteilen (Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuerraumtür, Rohrstutzen usw.) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel setzen Sie sich bitte mit unserem Kundendienst in Verbindung!

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.

Typgeprüft nach EN 13240
Art. 15a B- VG Österreich
Bauart 1
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung und Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
Falls erforderlich: Elektrische Anschlüsse müssen von Elektro-Fachbetrieb nach VDE durchgeführt werden
• Pied central : Art. Nr. 9216 22
- Box : Art. Nr. 9216 23
• Kit de fixation murale : Art. Nr. 9216 43
ORANIER Heiztechnik GmbH
Filiale France
57 rue d' Amsterdam
F- 75008 Paris
ORANIER Heiz-und Kochtechnik GmbH
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail: export@oranier.com
Garantie d'usine ORANIER
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Kundendienstanfrage Heiztechnik
Deutschland Telefax +49 (0) 2771 2630 - 349
Österreich Telefax +43 (0) 732 6602 30
Schweiz Telefax +41 (0) 812 5066 26
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
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| 7. Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird:In the case of the declaration performance, concerning a construction product covered by a harmonized standard:Cas de déclaration des performances concernant un produit de construction couvert par une norme harmonisée:Notifizierte Prüfstelle: 1015/ STROJIRENSKY ZKUSEBNI USTAV; s.p.Notified laboratory: 1015/ STROJIRENSKY ZKUSEBNI USTAV; s.p.Organisme notifié: 1015/ STROJIRENSKY ZKUSEBNI USTAV; s.p. |
- Leistungserklärung Declaration of performance Performances déclarées
| Harmonisierte technische SpezifikationenHarmonized technical specificationName technique harmonisés | EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 | |
| Absentliche Merknaie/Vain features/ Caractéristique principale | Leistung/Performance/ Rendement | |
| Brandsicherheit/ Fire safety/ Sécurité incendé | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| Brandverhalten/ Reaction to fire/ Resistance au feu | A1 | |
| Brandgefahr durch Herausfallen von bronnendem BrennstoffRisk of burning fuel failing outRisque d'incendé du à la chute de produit de combustion | ErfülltPassSatisfaisant | |
| Reinigbarkeit/ Cleansically/ Nettoyabilité | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| CO-Emission der VerbrennungsprodukteEmission of combustion productsEmission de CO des produits de combustion | Scheilholz/ Firewood/ Bois ≤ 0,1% Braunkohlenbriketts/Lignite briquettes/ Briquette lignite - ≤ 1250 mg/m^3 mg/m ^2 | |
| Abgastemperatur bei NennwärmeleistungFlue gas temperature at nominal heat outputTempérature des fumées à la puissance nominale | Scheilholz/ Firewood/ Bois 281^ Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - ^ | |
| Überflächentemperatur/Surface temperature/ Température de surface | Erfüllt/Pass/ Satisfaisant | |
| Abstand zu brennbaren MaterialienSafety distance to combustible materialDistances de sécurité pour matériou inflammable | Mindestabstand/ Minimum distances/ Distances minimales | |
| Hinten/ Rear/ Amère 20 mm Seite/ Side/ Alorole 20 mm Decke/ Ceiling/ Dessus mmFront/ Front/ Devant 80 mm Boden/ Floor/ Sol 0 mm | ||
| Elektrische Sicherheit/ Electrical safety/ Sécurité électrique | Nicht zutreffend/ Not applicable/ Non applicable | |
| *reisetzung von gefährlichen StoffenRelease of dangerous substancePégagement de substances dangereuses | NPD | |
| Max. WasserbetriebsdruckMax. operation presure of waterPression maximaie de l'eau | bar | |
| Vochanische Festigkeit (Tragfähigkeit)Mechanical resistanceRésistance mécanique | NPD | |
| Wärmeleistung/ Thermal output/ Puissance de chauffage | Erfüllt/ Pass/ Satisfaisant | |
| Vennwärmeleistung/ Nominal heat output/ Puissance nominale | Scheilholz/ Firewood/ Bois 6,5 kW Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - kW | |
| Raumwärmeleistung/ Room heating output/ Puissance inférieure | Scheilholz/ Firewood/ Bois 6,5 kW Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - kW | |
| Wasserwärmeleistung/ Water heating output/ Puissance dans l'eau | Scheilholz/ Firewood/ Bois - kW Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - kW | |
| Airkungsgrad/ Efficiency/ Rendement | Scheilholz/ Firewood/ Bois ≥ 70,6% Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - % | |
| Airkungsgrad für Österreich (mit 50 cm Rauchrohr)Efficiency for Austria (with 50 cm smoke pipe)Efficiency pour l'Autreche (avec Lignau de fumbe de 50 cm) | Scheilholz/ Firewood/ Bois ≥ 80,0% Braunkohlenbriketts/ Lignite briquettes/ Briquette lignite - % | |
ORANIER Heiztechnik GmbH
Werk 13 Oranier Straße 1 35708 Haiger
- Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2): Nom et adresse de contact du mandataire article 12.2:
icht zutreffend not applicable non applicable
- System oder Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauprodukts gemäß Anhang V: System(s) of assessment and verification of constancy of performance of the construction product: Systeme d'évaluation et de vérification de la constance des performances du produit de construction, conformément à l'annexe V du règlement;
Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N
Für das Produkt: Ziva For the product: Ziva Pour le produit: Ziva
Nr. 549603
- Eindeutiger Kenncode des Produkttypes: Unique identification code of the product-type: Code identification du produit:
Ziva Ziva Ziva
5496 A03
- Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des Bauprodukts gemäß Artikel 11. Absatz 4: Type, batch or serial number or any other identifier to identify the Construction product pursuant to Article 11, paragraph 4: Identification du produit de construction conformément à l'article 11.4 di reglement N°305/201:
- Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des Bauprodukts gemäß Artikel 11. Type, batch or serial number or any other identifier to identify the Construction product pursuant to Article 11, paragraph 4. Identification du produit de construction conformément à l'article 11.4 di reglement N°305/201:
- Typen-, Chargen- oder Seriennummer oder ein anderes Kennzeichen zur Identifikation des Bauprodukts gemäß Artikel 11. Type, batch or serial number or any other identifier to identify the Construction product pursuant to Article 11, paragraph 4. Identification du produit de construction conformément à l'article 11.4 di reglement N°305/201:
16. CE-Kennzeichnung / Marquage CE
| Brennstoff Fuel/ Contangible | Wirkungsgrad % Efficiency % Rendement % | CO mg/m2 | NOx mg/m2 | CnHm mg/m2 | Staub/ dust particles/ particules fines mg/m2 |
| Holz/Wood/Eos Braunkohlenbriketts Brown coat briquettes Briquettes tigote | ≥ 75,0- | ≤ 1250- | ≤ 200- | ≤ 120- | ≤ 40- |
15. EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité UE
ORANIER
| EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNGDECLARATION OF CONFORMITY EU (DoC)DECLARATION DE CONFORMITE EU | |
| In Übereinstimmung mit der Richtlinie:According to the directive:En accord avec le directive:Ecodesign (2009/125/EC) | |
| Gerätetyp/ Product-type/ Type de produit: | Raumheizer für feste Brennstoffe ohne WarmwasserbereitungRoom heater by solid fuel without water heatingPoêle à bois domestique à combustion solide sans échangeur eau |
| Handelsname/ Trademark/ Marque de commerce:Modell/ Type/ Modèle:Eindeutiger Kenncode des Produkttyps:Unique identification code of the product type:Code d'identification unique de type de produit:Hersteller/ Manufacturer/ Fabricant: | ORANIER Heiztechnik GmbHZiva549603ORANIER Heiztechnik GmbHWerk 13Oranier Straße 135708 Haiger |
| Die harmonisierten Normen oder die technischen Spezifikationen, die in Übereinstimmung mit den Sicherheitsregeln, die in der EU gültig sind, angewendet worden sind, sind folgende:The following harmonised standards or technical specifications which comply with good engineering practice in safety matters in force within the EU have been applied:Les normes harmonisées ou les spécifications techniques qui ont été appliquées selon toutes les règles de l'art en matière de sécurité en vigueur dans la EU sont: | |
| Commission Regulation(EU) 2015/1185 | |
Der Hersteller erklärt in Eigenverantwortung, dass die Geräte den vorgesehenen grundlegenden Anforderungen
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung
HEIZTECHNIK GmbH
Orager Straße 1
N. Fleischhaeker
Unterschrift/ Signature/ Signature)
09.11.2023, Haiger
(Datum und Ort/ Date and Place/ Date at Liou)

ORANIER
Schweiz/Switzerland/Suisse:
Haiger, 09.11.2023
- Technische Dokumentation / Documentation technique
| Name und Anschrift des Lieferanten | ORANIER Heiztechnik GmbHOranier Straße 135708 Haiger | ||||||||||||
| Modellkennung | Ziva 5496 | ||||||||||||
| Gleichwortige Modelle | nein | ||||||||||||
| Prüfberichte | 30-15461-T - NB 1015 | ||||||||||||
| Angewendete harmonisierte Nomen | EN 13240:2001/A2:2004/AC:2007 | ||||||||||||
| Andere angewend. Normen od. techn. Spezifikationen nein | |||||||||||||
| Indirekte Heizfunktion | nein | ||||||||||||
| Direkte Wärmeleistung | 6,5 kW | ||||||||||||
| Indirekte Wärmeleistung | - kW | ||||||||||||
| Energieeffizienzindex (EEI) | 105- | Raumheizungs-Emissionen | Raumheizungs-Emissionen | ||||||||||
| Brennstoff | Bevorzugter Brennstoff: | Sonstige geeignete Brennstoffe: | Raumh.-Jahresn. ημm | bei Nennwärmeleistung PM OGC CO NO bei 13 % O_2 [mg/m3] | bei Mindestwärmeleistung PM OGC CO NO_x bei 13 % O_2 [mg/m3] | ||||||||
| Scheitholz, Feuchtigkeit ≤ 25 % | je | nein | ≥65 | ≤40 | ≤120 | ≤1250 | ≤200 | ||||||
| Pressholz, Feuchtigkeit < 12 % | nein ja ≥65 | ≤40 | ≤120 | ≤1250 | ≤200 | ||||||||
| Sonstige holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Nicht-holzartige Biomasse | nein nein | ||||||||||||
| Anthrazit und Trockendampfokhe | nein nein | ||||||||||||
| Steinkohlenkoks | nein nein | ||||||||||||
| Schwelkoks | nein nein | ||||||||||||
| Bituminöse Kohle | nein nein | ||||||||||||
| Braunkohlenbrikelts | nein nein | ||||||||||||
| Torbrikelts | nein nein | ||||||||||||
| Brikets aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige fossile Brennstoffe | nein nein | ||||||||||||
| Briketts a. einer Mischung a. Biomasse u. fossilen Br. | nein nein | ||||||||||||
| Sonstige Mischung a. Biomasse u. festen Brennstoffen | nein nein | ||||||||||||
| Eigenschaften beim ausschließlich Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen | |||||||||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||||||||
| Wärmeleistung | Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) | ||||||||||||
| Nennwärmeleistung | P_nom | 6,5 kW η | thermischer Wirungsgrad | t.km | ≥78% | ||||||||
| Mindestwärmeleistung (Richtwert) | P_min | 3,6 kW η | them. Wirkungsgrad bei Mindestwärmeleistung | t.min | ≥80% | ||||||||
| Mindestwärmeleistung | |||||||||||||
| Hilfsstromverbrauch | Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle | ||||||||||||
| Bei Nennwärmeleistung el | max | N.A. | kW nein | einstufige Wärmeleistung, keine Raumtempkontrolle | |||||||||
| Bei Mindestwärmeleistung el | min | N.A. | kW nein | zwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine Raumtempkontrolle | |||||||||
| Im Bereitschaftszustand el | as | N.A. | kW nein | Raumtempkontrolle mit mechanischem Thermostat | |||||||||
| mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Tageszeitregelung | nein | ||||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wochentagaregelung | nein | |||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme (sow. vorhanden) | Pict | N.A. | kW nein | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wochentagaregelung | |||||||||
| Sonstige Regelungsoptionen | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung | nein | ||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster mit Fernbedienungsoption | nein | ||||||||||||
| nein | |||||||||||||
| Name und Unterschrift | N. Fleischhacker, Geschäftsfleitung | ||||||||||||
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes | |||||||||||||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen.Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden.Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. | |||||||||||||
| Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des Lebenszyklus | |||||||||||||
| Eine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig.Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.Das Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können.Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. | |||||||||||||

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ENERG Y UA eheptner - evelpytta IE IA ORANIER Heiztechnik GmbH Ziva A++ A+ A B C D E F G 6,5 kW ENERG SHEETR. INSTEAL EHEGI-ENERGY Energie ENERGI 2015/1186- Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung / Label énergétique et fiche produit selon les normes UE
| Produktdatenblatt gemäß (EU) 2015/1186 Anhang IVProduct data sheet in accordance to (EU) 2015/1186 IVLabel énergétique et fiche produit selon les normes (EU) 2015/1186 Annexe IV | |||
| Warenzeichen: Trademark/ Marque | ORANIER Heiztechnik GmbH | ||
| Modell: Model/ Modèle | Ziva5496 | ||
| Energieeffizienzklasse/ Energy efficiency class/ Classe énergétique | A | ||
| Direkte Wärmeleistung/ Direct heat output/ Puissance themique directe | 6,5 | kW | |
| Indirekte Wärmeleistung/ Indirect heat output/ Puissance themique indirecte | - | kW | |
| Energieeffizienzindex (EEI)/ Energy efficiency index/ Indice d'efficacité énergétique | 105 | ||
| Brennstoff-Energieeffizienz bei NennwärmeleistungEnergy efficiency al nominal heat output/ Efficacité énergétique du combustible à puissance nominale | ≥78,0 | % | |
| Brennstoff-Energieeffizienz bei MindestlastEnergy efficiency al minimum loss/ Efficacité énergétique du combustible à charge minimum | - | % | |
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes.Specific precautions that shall be taken when assembling, installing or maintaining the local space heater.Moasures préventives recommandées pour le montage. l'installation ou la maintenance du dispositif de chauffage controlisé. | |||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen.The appliance is approved for domestic heating only / L'appareil ne peut être utilisé que dans un foyer d'habitation.Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden!The appliance must not be modified? L'appareil ne doit en aucun cas subir de modifications!Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.The appliance must be set up in compliance with the prescribed safety distances.L'appareil doit être installé conformément aux distances de sécurité prescrites.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen.The appliance has to be cleaned regularly. / Veuillez netcoyer l'appareil régulièrement. | |||
D CHAT ○ Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.