Arena Aqua 2.0 - Pfanne ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Arena Aqua 2.0 ORANIER
Bedienungs- und Montageanleitung für Kaminofen mit Wasserwärmetauscher

Inhaltsverzeichnis D / AT / CH
1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz 3
1.1 Symbolerklärung 3
1.2 Transportverpackung 3
1.3 Umweltschutz 4
2. Produktübersicht und Bedienelemente 5
3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise 6
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.2 Sicherheitshinweise
4. Angaben zum Gerät 8
4.1 Lieferumfang 8
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 8
4.3 Original Ersatzteile 8
4.4 Produktbeschreibung 8
4.5 Technische Daten 9
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 16510 9
4.7 Maßzeichnungen 9
5. Brennstoffe 10
5.1 Geeignete Brennstoffe 10
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 11
6.1 Anschluss an den Schornstein/Rauchrohranschluss 11
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung 12
7. Installation und Inbetriebnahme 13
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände 13
7.2 Wasserseitige Installation 14
7.2.1 Hinweise zu Komponenten und Verrohrung 14
7.2.2 Installationsbeispiele 15
7.3 Ofenanlage befüllen 17
7.4 Erstinbetriebnahme 18
8. Bedienung 19
8.1 Anheizen 19
8.2 Brennstoff nachlegen 20
8.3 Heizleistung anpassen 21
8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts 21
8.5 Heizen in der Übergangszeit 21
8.6 Gerät außer Betrieb nehmen 22
9. Reinigung, Wartung und Pflege 23
9.1 Oberflächen reinigen 23
9.2 Sichtscheibe reinigen 23
9.3 Feuerraum reinigen 23
9.4 Schmieren des Snap-Lock- Feuerraumtürverschlusses 23
9.5 Feuerraumauskleidung demontieren 23
9.6 Wasserführende Komponenten 24
9.6.1 Thermische Ablaufsicherung (TAS) 24
9.6.2 Heizkreislauf/Wärmetauscher entlüften 24
9.6.3 Wasserwärmetauscher reinigen 25
10. Störungen beheben 26
11. Kundendienst 28
12. ORANIER-Werksgarantie 29
13. Zulassungen 30
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen 30
14. Leistungserklärung 65
15. EU-Konformitätserklärung 66
16. CE-Kennzeichnung 66
17. Energielabel und Produktdatenblatt 67
18. Technische Dokumentation 67
19. Geräte-Kenndaten 68
1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck mit Ausrufezeichen gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.

Bei Gefahren durch elektrischen Strom wird das Warndreieck mit Ausrufezeichen durch ein Warndreieck mit Blitzsymbol ersetzt.
Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden:
• HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Wichtige Informationen
| Symbol Bedeutung | |
| ▶ | Handlungsanweisung |
| → | Verweis auf eine Stelle im Dokument |
| • Aufzählung/Listeneintrag | |
| - | Aufzählung/Listeneintrag(2. Ebene) |
1.2 Transportverpackung
Transportverpackung entfernen
Für bestmögliche Transportsicherheit ist das Gerät mit der Transportpalette verschraubt und wird zusätzlich durch einen auf die Transportpalette aufgesetzten Holzverschlag geschützt.
Dieser Holzverschlag muss mit geeignetem Werkzeug demontiert werden. Dabei sind Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden! Bitte beachten Sie auch, dass der Holzverschlag nach oben hin abgenommen wird. Dafür ist ausreichend Platz nach oben zur Raumdecke hin erforderlich!
Um das Gerät von der Transportpalette zu lösen, müssen die Transportsicherungen im vorderen und hinteren Bereich des Gerätesockels des Gerätes entfernt werden.

HINWEIS:
Bei absehbar schwierigen Transportsituationen vorab Deckplatte und vorhandene schwere Verkleidungselemente demontieren.
▶ Verschraubung des Gerätes an der Transportpalette lösen.
▶ Sackkarre zwischen das Gerät und die Transportpalette schieben.
▶ Polsterung (z.B. Decke) zwischen Sackkarre und Gerät einbringen.
Das Gerät mit einem Spanngurt an der Sackkarre fixieren.

Das Gerät mit der Sackkarre von der Palette anheben und an den Aufstellort verbringen.

Nutzen Sie zum besseren Verständnis auch unsere erklären-den Videos.
Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR-Code.

1.3 Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar.
Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann über den Restmüll oder ein Wertstoff- und Recycling-Center entsorgt werden. Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern.
Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Verpackungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers!
Batterieverordnung
Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden.
Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer
Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so sprechen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an.
Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwendung (Recycling) zugeführt werden.
Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile verwendeten Materialien und deren korrekte Entsorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:
| Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung | |||
| Brennraumauskleidung | Vermiculite Entnehmen Restmüll | ||
| Feuerbeton Entnehmen Restmüll | |||
| Sichtscheibe | Glaskeramik Halteschrauben lösen Restmüll | ||
| Dichtungen | Glasfaser | Klebung bzw. Schraubung lösen | Künstliche Mineralfaser (KMF);lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen |
| Steinverkleidungen | Naturstein Halteschrauben lösen Bauschutt | ||
| Keramikverkleidungen | Keramik | Halteschrauben lösen | Bauschutt |
| Gerätekorpus | Stahlblech | - | Metallschrott |
| Gerätetür(en) | Gusseisen | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Stahlblech | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott | |
| Sonstige metallische Komponenten | Metall | Befestigungsschrauben lösen | Metallschrott |
| Elektro oder Elektronikkomponenten | - | Befestigungsschrauben lösen | Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem |

2. Produktübersicht und Bedienelemente
1 Deckplatte
2 Seitenverkleidung
3 Feuerraumtür
4 Sekundärluftregler (eingeschoben - off en)
5 Primärluftautomatik-Regler (5 Uhr-Position für Holzbetrieb)
6 Aschenkasten
7 Holzlagerfachtür
8 Feuerraumauskleidung
9 Gussrost
10 Vorlauf warm 34 "
11 Ablauf thermische Ablaufsicherung 3/4"
12 Kaltwassereintritt thermische Ablaufsicherung 3/4"
13 Rücklauf kalt (min. 55°C) 34 "
14 Tauchhülse für Temperaturfühler elektronische Regelung
15 Tauchhülse mit Fühler thermische Ablaufsicherung
16 Prüfknopf (rot) thermische Ablaufsicherung
17 Entlüftungsventil
18 Anschlussstutzen externe Verbrennungsluftversorgung

3. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist als Zeitbrandfeuerstätte nach EN 16510 zugelassen.
Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Aufstellung beispielsweise in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig.
Ein Überschreiten der in den Technischen Daten (Kap. 4.5) genannten Aufgabemenge ist nicht zulässig.

Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte.
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können.
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis!
3.2 Sicherheitshinweise

WARNUNG!
Erstickungsgefahr, Vergiftung durch Abgase
Durch verstopfte Schornsteine können die Abgase nicht oder in nicht ausreichendem Maße ins Freie entweichen. Die durch den entstehenden Rückstau in den Aufstellungsraum gelangenden Abgase sind gefährlich!
Der Schornstein, das Rauchrohr und ein eventuell vorhandener Wasserwärmetauscher müssen frei von Hindernissen sein und sind nach den Anweisungen der Bedienungsanleitung zu reinigen.
Nur empfohlene Brennstoffe verwenden. Die Anweisungen der Bedienungsanleitung sind unbedingt zu befolgen!

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Rauchrohr und Sichtscheibe werden im Betrieb heiß.
Zum Betätigen der Bedienelemente Schutzhandschuh verwenden.

WARNUNG!
Verletzungsgefahr durch zerspringende Glasscheibel
Geräte mit Glas-Deckplatte besitzen eine Vermiculite-Hitzeschutzplatte, die unter der Glas-Deckplatte angeordnet ist.
- Gerät mit Glas-Deckplatte niemals ohne diese Vermiculite-Hitzeschutzplatte betreiben!
- Gerät mit Glas-Deckplatte stets nur mit zulässiger Brennstoffmenge und bei zulässigem Förderdruck betreiben!
- Gleichmäßigen Ringspalt zwischen Glas-Deckplatte und Rauchrohr einhalten und Hitzestau durch aufliegende Gegenstände vermeiden.
- Produktsicherheit
Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und anerkannten sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefertigt.
Dennoch ist nicht auszuschließen, dass während des Betriebes Personen- und Sachschäden auftreten können.
Verwenden Sie das Gerät deshalb sicherheits- und gefahrenbewusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigtem Zustand!
- Einweisung
Der Installateur Ihres Gerätes weist Sie ausführlich in die Funktionsweise, die sichere und sachgerechte Bedienung ein und gibt Ihnen Tipps zum richtigen und umweltschonenden Heizen mit diesem Gerät.
▶ Lassen Sie sich die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörteile aushändigen.
• Verhalten im Notfall
Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
• Gefahr durch Überhitzung des Wärmetauschers
Ein Betrieb ohne Wasser ist nicht zulässig! Hitzeschäden an Dichtungen, Schweißnähten und Kesselteilen!
▶ Ausreichenden Betriebsdruck sicherstellen!
Das Gerät nur mit geöffneten Absperrventilen für Kühlkreislauf und Heizwasserkreislauf betreiben!
Kaltwasserzufluss der thermischen Ablaufsicherung niemals absperren!
3.2 Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
- Brandgefahr
- Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder neben dem Gerät.
Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.) im Bereich der Feuerraumöffnung. Beachten Sie, dass auch Wärmestrahlung durch Glasflächen, Gegenstände in der Nähe des Gerätes in Brand setzen kann!
Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.
• Gefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr
▶ Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungsraumes mit Verbrennungsluft während des Betriebes des Gerätes sicher. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern. Zuluftöffnungen und Lüftungsgitter dürfen nicht blockiert werden!
▶ Beim Anschluss an eine externe Verbrennungsluftversorgung muss eine eventuell vorhandene Absperrklappe bei Betrieb des Gerätes geöffnet sein.
Ein eventuell vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter muss regelmäßig gereinigt werden.
• Schäden durch Bedienfehler
Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Der Heizbetrieb ist nur mit geschlossener Feuerraumtür (3) gestattet!
▶ Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder zum Spielen verwenden.
▶ Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind.
▶ Nur erlaubte Brennstoffe verwenden.
Benutzen Sie niemals Benzin, benzinartige Lampenöle, Petroleum, Grillkohlenanzünder, Ethylalkohol oder ähnliche brandbeschleunigenden Flüssigkeiten zum Entfachen oder „Wiederentzünden“ eines Feuers im Gerät verwenden. Derartige Flüssigkeiten sind vom Gerät fernzuhalten, vor allem wenn es in Betrieb ist!
▶ Schließen Sie niemals alle Luftschieber, solange der Ofen noch in Betrieb ist! Es besteht Verpuffungsgefahr durch Entzündung unverbrannter Brenngase!
Die Feuerraumtür (3) darf nur zur Brennstoffaufgabe und der Aschenkasten (6) nur zur Entfernung von Verbrennungs-rückständen geöffnet werden.
▶ Die Markierung -max load- im Feuerraum signalisiert die maximale Brennstoff-Füllhöhe, die nicht überschritten werden darf! Überlastung kann zu Schäden am Gerät und zu bleibenden Veränderungen der Spaltmaße führen.
Keine Blechdosen oder ähnliche verschlossene Behälter in den Feuerraum legen - Explosionsgefahr!
▶ Niemals ein Kaminfeuer mit Wasser löschen!
▶ Bei Schäden an Dichtungen der Feuerraumtür (3) darf das Gerät nicht betrieben werden!
• Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile
Während des Betriebes sind Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffe, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3), beim Auflegen von Brennstoff und der Bedienung der Luftschieber Schutzhandschuh verwenden.
- Kinder niemals mit dem in Betrieb befindlichen Gerät unbeaufsichtigt lassen!
- Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erste Inbetriebnahme
Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizeiliche und baurechtliche Vorschriften, einschließlich derer, die sich auf nationale und europäische Normen beziehen, deren Einhaltung Grundvoraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind.
Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine genehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden.
Das Gerät darf nicht in Garagen, Treppenräumen oder außerhalb von Gebäuden aufgestellt werden.
Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass ein ausreichender Freiraum für die Reinigung des Gerätes, des Rauchrohres und des Schornsteins gegeben ist.
▶ Die Abgasanlage muss mindestens der in den Technischen Daten (Kap. 4.5) angegebenen Klassifizierung entsprechen.
▶ Die Aufstellfläche für das Gerät muss über eine ausreichende Tragfähigkeit verfügen.
Das Gerät ist nicht geeignet, eine Schornsteinlast (Traglast) aufzunehmen.
▶ Raumluftabhängige Feuerstätten (Typ B/BE) dürfen nicht gleichzeitig mit Lüftungsgeräten oder Dunstabzugshauben betrieben werden.
▶ Bei raumluftunabhängigen Feuerstätten (Typ CA) beträgt das Mindestvolumen des Aufstellraums 80m³.
▶ Raumluftunabhängige Feuerstätten (Typ CA) dürfen nicht zusammen mit Lüftungsanlagen eingesetzt werden, die einen Unterdruck unterhalb -15 Pa erzeugen.
▶ Lüftungsgitter sind so anzuordnen, dass sie nicht versehentlich blockiert oder verschlossen werden können.
• Reinigung, Wartung und Störungsbehebung
▶ Gerät regelmäßig reinigen.
▶ Reinigung und Wartung durch zugelassenen Fachbetrieb.
Feuerraumtür-Verschluss: Bewegliche Bauteile regelmäßig mit handelsüblicher Kupferpaste oder Graphitfett benetzen.
▶ Verwenden Sie ausschließlich ORANIER Original-Ersatzteile und Original-Zubehör.
4. Angaben zum Gerät
4.1 Lieferumfang
Prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Palette mit Grundgerät im Holzverschlag
Schutzhandschuh, Bedienungsanleitung und Hinweisblätter in Plastikhülle im Gerät
- Reinigungsbürste
Fitzgleiter als Unterlage bei empfindlichem Untergrund (z.B. Glasplatte)
4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör
Folgende Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über Ihren Fachhändler oder online über www.oranier.com bezogen werden:
Rauchrohre, bei ORANIER in Originalfarbe erhältlich
Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbrennungsluftversorgung
Bodenplatte aus Glas oder Stahl
4.3 Original Ersatzteile
Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile.
Ersatzteile anderer Hersteller sind durch ORANIER nicht geprüft und daher nicht freigegeben.
Nicht freigegebene Ersatzeile verändern möglicherweise die konstruktiv vorgegebenen Eigenschaften des Gerätes und führen somit zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Verlust der Zulassung. Dies kann bei einem eventuellen Schadensfall versicherungsrechtliche Konsequenzen haben.
Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.oranier-kundendienst.com.
4.4 Produktbeschreibung
Gerät:
Das Gerät besteht aus einer geschweißten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplatten ausgekleidete Feuerraum. Unter einem stabilen Gussrost (9) befindet sich der Aschenkasten (6). Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen effizienten Wasserwärmetauscher hoher Leistung.
Kaminöfen dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Umgebungsluft wird von den im Kaminofen enthaltenen Konvektionsschächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohnraum abgegeben.
Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann durch Anschluss an eine externe Verbrennungsluftleitung raumluftunabhängig betrieben werden.
Feuerraumauskleidung (8):
Der Feuerraum ist mit Vermiculiteplatten ausgekleidet. Diese dienen dem Hitzeschutz und zur Abgaslenkung. Im Betrieb können an diesen Bauteilen Risse entstehen. Ursache dafür sind insbesondere:
- Hohe Temperaturunterschiede
- Stoßbeanspruchung bei Brennstoffaufgabe
- Wärmedehnung durch übermäßige Erhitzung.
Oberflächenrisse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch der Vermiculiteplatten erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.

WARNUNG!
Brandgefahr durch Verwendung nicht originaler Ersatzteile
Durch Verwendung von Feuerraumauskleidungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenstände kommen!
Verwenden Sie daher ausschließlich Original-Ersatzteile!
Vermiculiteplatten sind asbestfrei und ungiftig. Vermiculteplatten haben gegenüber Schamottesteinen den entscheidenden Vorteil, dass die Verbrennungstemperatur im Ofen signifikant gesteigert werden kann. Daher ist zunächst zum Anzünden meist weniger Kleinholz erforderlich und durch den heißeren Abbrand wird die Wärmeenergie des Brennstoffes besser ausgenutzt (Wirkungsgrad).
Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Heizgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil das Gerät überhitzen kann und die Emissionen stark ansteigen..

Achten Sie darauf, das Heizmaterial möglichst vorsichtig in den Feuerraum einzulegen, um Beschädigungen an der Feuerraumauskleidung (8) zu vermeiden!
4.5 Technische Daten
| Eigenschaft Einheit Wert | ||
| Kaminofen Typ: Arena Aqua 2.0 | ||
| Bauart: 1 | ||
| Nennwärmeleistung P_nom / P_SHnom : | kW | 8,5 |
| Nenn-Wasserwärmeleistung P_Wnom : | kW | 5,0 |
| Max. Vorlauftemperatur: | °C | 95 |
| Max. Betriebsdruck _W : | bar | 2,5 |
| Empfohlener Inhalt Pufferspeicher: | I | 300 - 500 |
| Energieeffizienzklasse: | A | |
| Energieeffizienzindex EEI: | 106 | |
| Raumheizvermögen DIN 18893 max. | m3 | 200 |
| Höhe inkl. Abdeckplatte Stahl / Stein: | mm | 1491 / 1536 |
| Breite: | mm | ∅ 520 |
| Tiefe: | mm | ∅ 520 |
| Füllöffnung Höhe / Breite: | mm | 310 / 315 |
| Max. Scheitholzlänge: | cm | 33 |
| Aufgabemenge Scheitholz m: | kg | 1,94 |
| Gewicht Stahl / Stein (ohne Verpackung): kg | 193 / 214 | |
| Für Dauerbetrieb geeignet: | ja | |
| Abgasmassenstrom _f,g nom : | g/s | 8,8 |
| Klassifizierung Abgasanlage: T400G | ||
| Förderdruck p_nom : | Pa | 12 |
| Abgastemperatur am Stutzen T_S nom : | °C | 268 |
| Zugelassene Brennstoffe: | - Scheitholz- Holzbriketts- Braunkohlen-briketts | |
| Abgang oben (Boden - Oberkante Stutzen): | mm | 1510 |
| Abgang oben (Hinterkante - Mitte Stutzen): | mm | 258 |
4.6 Grundeinstellung bei Prüfung nach EN 16510
| Buche Scheitholz: | |
| Scheitholzlänge: 22 cm | |
| Förderdruck: 12 Pa | |
| Primärluft (Brennstoffwähler): 5 Uhr-Position | |
| Sekundärluft: 45-50 % geöffnet | |
| Aufgabemenge m:* | 1,94 kg |
| Braunkohlenbriketts / BB7 | |
| Förderdruck: 11 Pa | |
| Primärluft (Brennstoffwähler): 3 Uhr-Position | |
| Sekundärluft: 30 % geöffnet | |
| Aufgabemenge m:* | 2,12 kg |
* Grundglutmasse = 10 % der Aufgabemenge +/- 50 g. Ende des Prüfzyklus nach Massekriterium.
4.7 Maßzeichnungen

5. Brennstoffe
5.1 Geeignete Brennstoffe
Das Gerät ist zur Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts geeignet.
Klassisches Kaminholz ist Buche. Diese Holzart hat den höchsten Heizwert und verbrennt sauber, sofern sie trocken gelagert wurde.
Brennholz sollte in jedem Fall für mindestens 2 Jahre an einem trockenen Platz gelagert werden. Brennholz mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm muss gespalten werden.
Ziel der Lagerung ist eine Verringerung des Wassergehaltes auf weniger als 20% Holzfeuchte, bezogen auf das Gewicht des getrockneten Holzes.

Beim Verfeuern von nicht ausreichend getrocknetem Brennholz wird keine ausreichende Feuerraumtemperatur erzielt. Der Ofen „zieht“ nicht.
Auch äußerlich trocken wirkendes Brennholz kann im Innern noch hohe Restfeuchte aufweisen.
Nicht verbrannt werden dürfen:
- Feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz
- Feinhackschnitzel
• Papier und Pappe (außer zum Anzünden)
• Rinden oder Spanplattenabfälle - Kunststoffe oder sonstige Abfälle
- Flüssige Brennstoffe
6. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen
Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entstehenden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Dabei wird gleichzeitig die benötigte Verbrennungsluft von Außen in den Aufstellungsraum und von dort in den Feuerraum der Feuerstätte gebracht.
Indem mehr oder weniger Verbrennungsluft an den Verbrennungsprozess herangeführt wird, bestimmt die Stärke des Förderdrucks („Schornsteinzug“) die Feuerungsleistung.
Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Abgassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Differenz zwischen Abgastemperatur am Ofenausgang und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt.

Je heißer die Abgase und je höher der Schornstein, um so größer der Förderdruck.
Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste im Gerät, der Rauchrohrführung sowie in der Verbrennungsluftzuführung.
Das Gerät ist für einen Förderdruck von 12 Pa ausgelegt. Dies ist ein typischer Wert eines gemauerten Schornsteins mit 6 Meter wirksamer Höhe. Bei einer Abweichung von mehr als 25% kann es zu Funktionsstörungen im Heizbetrieb kommen:
Bei zu geringem Förderdruck können Abgase in den Aufstellungsraum entweichen.
▶ Schornstein verlängern oder sanieren.
Bei zu hohem Förderdruck kann das Gerät überhitzen und dabei dauerhaft beschädigt werden („Schmiedefeuer-Effekt“).
▶ Nebenluftvorrichtung oder Drosselklappe einbauen.
Ihr Schornsteinfeger kann Ihnen Auskunft über den in Ihrem Schornstein vorhandenen Förderdruck geben.
Sogenannte LAS-Schornsteine, bei denen die Zuluft durch einen Ringspalt vom Schornsteinkopf her zugeführt wird, sind manchmal problembehaftet beim Anheizen des Ofens, da sich im Ringspalt der Zuluft ebenfalls ein thermischer Auftrieb einstellt.
Bei auftretenden Anheiz-Problemen mit einer erhöhten Kleinholzmenge und angelehnter Feuerraumtür (3) unter Aufsicht anheizen.
6.1 Anschluss an den Schornstein/Rauchrohranschluss (raumluftunabhängige Geräte)
Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät entspricht der „Bauart 1“ und besitzt eine Zulassung für raumluftunabhängigen Betrieb. Geräte dieser Bauart verfügen über eine selbstschließende Feuerraumtür und sind ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen.
Raumluftabhängiger Betrieb
(Entnahme der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum):
Bei raumluftabhängigem Betrieb darf das Gerät an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Dimension des Schornsteins dies zulässt.
Raumluftunabhängiger Betrieb
(Verwendung einer externen Verbrennungsluftversorgung):
Dieses Gerät darf nur dann an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen werden, wenn auch alle anderen Geräte an diesem Schornstein raumluftunabhängig betrieben werden und eine Zulassung für raumluftunabhängigen Betrieb mit Mehrfachbelegung besitzen.
Die Feuerraumtür (3) muss sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren und Beeinträchtigungen für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden.
Das Gerät wird, je nach Geräte-Typ, wahlweise nach hinten oder nach oben angeschlossen.
Die nicht genutzte Rauchrohröffnung mit dem dafür vorgesehenen Verschlussdeckel unbedingt rauchdicht verschließen!
Vorperforierte Ausschnitte in der Geräte-Rückwand durch Drehen um die beiden Verbindungsstege so lange hin- und herbewegen, bis diese Verbindungsstege brechen.
Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden.
Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.
Das Rauchrohr muss zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagerecht verlaufen.

Versehen Sie den Rauchrohranschluss zum Schornstein mit einer Reinigungsöffnung, um Rauchrohr und Abgaskanäle leichter reinigen zu können.
6.2 Externe Verbrennungsluftversorgung
Optional kann das Gerät mit einem Anschlussstutzen für externe Verbrennungsluftversorgung ausgestattet werden. Bei Geräten die für den raumluftunabhängigen Betrieb zugelassen sind, ist dieser Anschlussstutzen bereits montiert.
Je nach Geräte-Typ kann der Anschlussstutzen unten oder hinten am Gerät montiert werden. Der nicht benutzte Verbrennungsluft-eingang ist durch den am Gerät befindlichen Verschlussdeckel unbedingt dicht zu verschließen.

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(Illustration Prinzipdarstellung) Wanddurchführung mit Absperrklappe ORANIER Art. Nr. 9213 01 Alu-Flexrohr ORANIER Art. Nr. 9213 03 (schwarz) 9213 04 (grau) Anschlussstutzen Rauchrohröffnung KaminofenAchten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung! Bei einem eventuellen Umbau des Anschlusstutzens von hinten nach unten ist auf eine dichte Verbindung zwischen Ofenkorpus und Anschlussstuzen bzw zwischen Ofenkorpus und Verschlussdeckel zu achten.
- Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt ausschliesslich über ein bauseitiges Zuluftrohr ∅ 100 mm. Bei der Verwendung von Rechteckrohr muss dieses eine Querschnittsöffnung von mindestens 8000 mm² aufweisen.
- Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Metall oder Kunststoff auszuführen. Für die Verbindung zum Kaminofen empfehlen wir Aluflexrohr.
- Die gestreckte Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Reduzierungen sowie maximal 3 Stck. 90°- Bogen aufweisen!
- Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter muss so ausgeführt sein, dass der Querschnitt der Zuluftöffnung nicht versehentlich verkleinert oder gar verschlossen werden kann.
- Ein Anschluss an einen geeigneten LAS-Schornstein ist möglich.
- In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m ^-3 /h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist.
Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber und eine eventuell im Zuluftweg verbaute Absperrklappe geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulieren kann. Eine mögliche Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.
- Der Förderdruck muss die zusätzlichen Widerstände einer so ausgerüsteten Feuerungsanlage überwinden können.
- Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensatbildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosion kommen.
- Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluftversorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnehmen.
In solchen Fällen kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kondensation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommen.
7. Installation und Inbetriebnahme
7.1 Aufstellung und Sicherheitsabstände

WARNUNG! Brandgefahr durch brennbare Gegenstände innerhalb der Sicherheitsabstände
▶ Halten Sie den Bereich der Sicherheitsabstände frei von brennbaren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppichen, Möbelstücken, Pflanzen o.ä.
Abnahme der Anlage durch die genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schornsteinfeger).

HINWEIS: Anlagenschaden durch unsachgemäße Montage und Installation
Montage und Installation nur durch zugelassenen Fachbetrieb!

Nicht zu unterschreitende Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen:
| dB: 0 cm Abstand unterhalb des Gerätes |
| dc: 75 cm Abstand oberhalb des Gerätes |
| dF: 50 cm Abstand im Strahlungsbereich am Boden |
| dL: 50 cm Abstand im Strahlungsbereich zur Seitenwand |
| dP: 110 cm Abstand im Strahlungsbereich der Scheibe |
| dR: 20 cm Wandabstand hinten |
| ds: 40 cm Wandabstand seitlich |
Für Bauteile aus nichtbrennbaren Materialien ist kein Sicherheitsabstand erforderlich. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m²·K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erforderliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm. Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es zu Pyrolysespuren an der Wand kommen.
Vor der Feuerungsöffnung sind Fußböden aus brennbaren Baustoffen durch einen Belag aus einem nichtbrennbaren Baustoff zu schützen. Es gelten dazu folgende Mindestmaße:
C: 30 cm Bodenschutz seitlich der Füllöffnung
D: 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung
Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr in der Regel an jeder Stelle min. 40 cm von Bauteilen aus brennbaren Baustoffen entfernt sein muss.
Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.

Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden oder einer Glasplatte empfehlen wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die Geräteunterseite.
7.2 Wasserseitige Installation
7.2.1 Hinweise zu Komponenten und Verrohrung
• Rohrleitungen und Rohrverbindungen:

HINWEIS:
Das Gerät, die Speicherladestation und der Pufferspeicher müssen mit Rohrleitungen und Rohrverbindungen angeschlossen werden, die bis 160°C temperaturbeständig sind. Kunststoffleitungen aus PE sind für diesen Anwendungsfall ungeeignet!
Bei Leitungen bis 15 m (einfache Entfernung) empfiehlt sich die Verwendung von Kupferrohr 22x1 mm. Die Rohrverbindungen zum Kaminofen müssen so ausgeführt werden, dass sie "trennbar" sind. Dies gewährleistet eine einfache Demontage, Wartung und Reinigung des Kaminofens sowie der angeschlossenen Rohre.
• Sicherheitsventil (Überdruck) :

GEFAHR!
Explosionsgefahr durch Überdruck
Der Einbau eines Sicherheitsventils nach DIN EN 1282 in den Heizkreislauf ist zwingend erforderlich!
Das Sicherheitsventil muss frei zugänglich sein und es darf sich keine Absperreinrichtung zwischen Sicherheitsventil und Kaminofen befinden.
• Thermische Ablaufsicherung (TAS) :
Die thermische Ablaufsicherung (Notkühlung) ist so anzuschließen, dass sich das Ventil der thermischen Ablaufsicherung zulaufseitig befindet, damit der Sicherheitswärmetauscher zur Vermeidung von Kalkablagerungen im Betrieb drucklos und trocken ist.
- Der Mindestfließdruck am Kaltwassereintritt muss 2 bar, der Mindestdurchfluss 700 l/h betragen.
- Der Kaltwassereintritt darf nicht absperrbar sein.
- Der Ablauf darf nicht absperrbar sein und muss in einen bauseits zu installierenden Trichtersiphon geführt werden (Kontrolle bei etwaigen Undichtheiten).
- Wir empfehlen den Einbau eines inspizierbaren Schmutzfängers vor der Thermischen Ablaufsicherung.
- Es ist zwingend notwendig, dass zwischen der TAS und der Trinkwasserleitung eine geeignete Sicherungseinrichtung, wie ein Systemtrenner der Kategorie BA (freier Auslauf mit kontrollierter Druckzone), eingebaut wird.

HINWEIS:
Wasseraustritt durch Schmutz auf Ventilsitz
Vor dem Anschluss der TAS ist das bauseitige Leitungssystem durch mehrfaches Spülen von Verunreinigungen zu reinigen!
- Das Oberteil der Thermischen Ablaufsicherung mit dem roten Prüfknopf (16) darf nicht vom Ventilkörper demontiert werden.

• Mindest-Rücklauftemperatur :
Das Gerät muss mit einer Mindestrücklauftemperatur von 55°C betrieben werden. Wir empfehlen zur Sicherstellung der Mindestrücklauftemperatur die ORANIER/JUSTUS Speicherladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98) mit integrierter Rücklaufanhebung.
7.2.2 Installationsbeispiele
Die folgenden 3 Beispiele beziehen sich auf die Oranier Speicher-ladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98), die elektronische Regelung Oranier AquaControl III (Art. Nr. 9213 22) und die Pufferspeicher ESB 500, ESS 600 sowie ESD 600/800.
Sie stellen lediglich unverbindliche Vorschläge für mögliche hydraulische Schaltungen dar.

HINWEIS:
Eine Installation muss in jedem Fall entsprechend der gültigen Normen, den Regeln der Technik und der gesetzlichen Vorschriften ausgeführt werden!

Die hier unter 7.2.2 verwendeten Zuordnungsziffern sind nur innerhalb dieses Kapitels gültig und weichen von den unter "2. Produktübersicht und Bedienelemente" verwendeten Zuordnungsziffern ab!
1 Kaminofen
3 Oranier Speicherladestation Aquaload (Art. Nr. 9206 98)
S1 Temperaturfühler PT 1000
S2 Temperaturfühler PT 1000
S3 Temperaturfühler PT 1000
S4 Temperaturfühler PT 1000
7 Pufferspeicher
8 Ausdehnungsgefäß
9 3-Wege-Ventil
18 Oranier AquaControl III (Art. Nr. 9213 22)
Beispiel 1: AquaControl III, Kaminofen und Pufferspeicher

flowchart
graph TD
A["1: Max. 2,5 bar"] --> B["2: S1"]
B --> C["3: R1"]
C --> D["4: DN 16"]
D --> E["5: S4 IL HK"]
E --> F["6: PWT11/2"]
F --> G["7: VBus"]
G --> H["8: DN 20"]
H --> I["9: S1"]
I --> J["10: S2"]
J --> K["11: S3"]
K --> L["12: N2"]
L --> M["13: R2"]
M --> N["14: N1"]
N --> O["15: R1"]
O --> P["16: N L"]
P --> Q["17: System 1"]
Q --> R["18: Pufferspeicher oben"]
R --> S["19: ESB 500 [cm"]]
R --> T["20: ESS 600 [cm"]]
R --> U["21: S3"]
U --> V["22: S2"]
V --> W["23: S3"]
W --> X["24: S3"]
X --> Y["25: S3"]
Y --> Z["26: S3"]
Z --> AA["27: S3"]
AA --> AB["28: S3"]
AB --> AC["29: S3"]
AC --> AD["30: ESB 500 [cm"]]
AC --> AE["31: ESS 600 [cm"]]
AC --> AF["32: S3"]
AF --> AG["33: S3"]
AG --> AH["34: S3"]
AH --> AI["35: S3"]
AI --> AJ["36: S3"]
AJ --> AK["37: S3"]
AK --> AL["38: S3"]
AL --> AM["39: S3"]
AM --> AN["40: S3"]
AN --> AO["41: S3"]
AO --> AP["42: S3"]
AP --> AQ["43: S3"]
AQ --> AR["44: S3"]
AR --> AS["45: S3"]
AS --> AT["46: S3"]
AT --> AU["47: S3"]
AU --> AV["48: S3"]
AV --> AW["49: S3"]
AW --> AX["50: S3"]
AX --> AY["51: S3"]
AY --> AZ["52: S3"]
AZ --> BA["53: S3"]
BA --> BB["54: S3"]
BB --> BC["55: S3"]
BC --> BD["56: S3"]
BD --> BE["57: S3"]
BE --> BF["58: S3"]
BF --> BG["59: S3"]
BG --> BH["60: S3"]
BH --> BI["61: S3"]
BI --> BJ["62: S3"]
BJ --> BK["63: S3"]
BK --> BL["64: S3"]
BL --> BM["65: S3"]
BM --> BN["66: S3"]
BN --> BO["67: S3"]
BO --> BP["68: S3"]
BP --> BQ["69: S3"]
BQ --> BR["70: ESB 500 [cm"]]
BR --> BS["71: ESS 600 [cm"]]
BS --> BT["72: S3"]
BT --> BU["73: ESB 500 [cm"]]
BU --> BV["74: ESS 600 [cm"]]
BV --> BW["75: ESB 500 [cm"]]
BW --> BX["76: ESB 500 [cm"]]
BX --> BY["77: ESB 500 [cm"]]
BY --> BZ["78: ESB 500 [cm"]]
BZ --> CA["79: ESB 500 [cm"]]
CA --> CB["80: ESB 500 [cm"]]
CB --> CC["81: ESB 500 [cm"]]
CC --> CD["82: ESB 500 [cm"]]
CD --> CE["83: ESB 500 [cm"]]
CE --> CF["84: ESB 500 [cm"]]
AF --> CG["Kaminofen"]
CG --> CH["Pufferspeicher oben"]
Beispiel 2: AquaControl III, Kaminofen, Kombi-Speicher und 3-Wege-Ventil

flowchart
graph TD
A["1: Max. 2.5 bar"] --> B["S1"]
B --> C["R1"]
C --> D["Kaminofen"]
D --> E["3-Wege-Ventil"]
E --> F["Trinkwasserfuhrer (Gas-/Ölkessel)"]
F --> G["6 bar max. 6 bar"]
G --> H["30"]
H --> I["S2"]
I --> J["OK FFB + 0,000"]
J --> K["8: MAG 8"]
K --> L["DN 20"]
L --> M["DN 16"]
M --> N["S4"]
N --> O["AB"]
O --> P["9: B"]
P --> Q["Heizkreis-Verteiler"]
Q --> R["Heizkreis 1"]
Q --> S["Heizkreis 2"]
T["AquaControl III: System 2"] --> U["N2 R2 N1 R1 N L"]
U --> V["S1 S2 S3 Vbus"]
V --> W["S4 S4"]
W --> X["20-50 cm"]
X --> Y["AB"]
Y --> Z["9: B"]
Z --> AA["Gastherme Gas-/Ölkessel"]
Beispiel 3: AquaControl III, Kaminofen, Pufferspeicher und 3-Wege-Ventil

flowchart
graph TD
A["Gasifier"] --> B["3-Wege-Ventil"]
B --> C["Kamingen"]
C --> D["3-Wage Ventil"]
D --> E["Heizkreis Verteiler"]
E --> F["Trinkwasser-Speicher"]
F --> G["Gastherme Gas-/Ölkessel"]
H["AquaControl III: System 2"] --> I["S1 S2 S3 Väux"]
I --> J["N2 R2 N1 R1 N L"]
J --> K["Valve"]
K --> L["DN 20"]
L --> M["Max. 2,5 bar"]
M --> N["DN TE"]
N --> O["S1"]
O --> P["R1"]
P --> Q["OK FFB"]
Q --> R["S2"]
R --> S["S3"]
S --> T["S4"]
T --> U["R2"]
U --> V["AB"]
V --> W["B"]
W --> X["Trinkwasser-Speicher"]
X --> Y["WW"]
Y --> Z["KW"]
Z --> AA["Valve"]
AA --> AB["Valve"]
AB --> AC["Valve"]
AC --> AD["Valve"]
AD --> AE["Valve"]
AE --> AF["Valve"]
AF --> AG["Valve"]
AG --> AH["Valve"]
AH --> AI["Valve"]
AI --> AJ["Valve"]
AJ --> AK["Valve"]
AK --> AL["Valve"]
AL --> AM["Valve"]
AM --> AN["Valve"]
AN --> AO["Valve"]
AO --> AP["Valve"]
AP --> AQ["Valve"]
AQ --> AR["Valve"]
AR --> AS["Valve"]
7.3 Ofenanlage befüllen

VORSICHT! Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers.
Landesspezifische Vorschriften und Normen beachten (z.B. EN 1717)

HINWEIS: Schäden an Pumpen durch Trockenlauf
Pumpen erst nach Befüllen der Anlage in Betrieb nehmen.

HINWEIS: Schäden an Kaminofen und Anlage durch Wassermangel
Das Gerät darf nur mit vollständig mit Wasser gefülltem Wasserwärmetauscher betrieben werden!
Vor dem Befüllen:
Vordruck des Ausdehnungsgefäβes auf die Anlagenverhältnisse einstellen.
▶ Absperreinrichtungen und Schwerkraftbremsen öffnen.
Befüllen:
Qualität des Füllwassers sicherstellen (VDI 2035).
▶ Ofenanlage mit max. 2,5 bar befüllen. Zulässige Drücke der sonstigen Komponenten beachten.
▶ Während des Befüllens das Leitungssystem entlüften.
▶ Am Entlüftungsventil (17) des Gerätes entlüften.
▶ Gesamte Anlage auf Dichtheit kontrollieren.
Sicherstellen, dass alle Sicherheitseinrichtungen sowie Pumpe und Regelung korrekt arbeiten.
Luftfreiheit der Anlage kontrollieren:
Im Handbetrieb der Regelung die Pumpe anfahren und das Gerät sowie das Leitungssystem entlüften.
▶ Schwerkraftbremse schließen.
Mikrolecks und undichte Verschraubungen der geräteseitigen Verrohrung durch Bewegungen bei Aufstellung und Installation
Nach Installation des Gerätes ist eine Dichtheitsprüfung nach VOB DIN 18380 durchzuführen. Dabei muss der Prüfdruck dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils entsprechen.
Anschließend ist die Anlage zu beheizen um zu prüfen, ob die Anlage auch in heißem Zustand dicht ist.
Beim Beheizen dürfen die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, thermische Ablaufsicherung) nicht blockiert sein!
Betriebsdrücke einstellen:

GEFAHR! Explosionsgefahr durch Überdruck
Vor Inbetriebnahme des Kaminofens sicherstellen, dass alle Absperreinrichtungen in Heizwasser- und Kühlkreislauf geöffnet sind!
Bei Inbetriebnahme muss der Betriebsdruck 0,3 bar über dem Vordruck des Ausdehnungsgefäßes liegen.
▶ Betriebsdruck der Thermischen Ablaufsicherung (TAS) kontrollieren.
▶ Funktionstest Thermische Ablaufsicherung: Roten Prüfknopf (16) mehrfach kurz betätigen und Wasserdurchsatz kontrollieren. Prüfen Sie, ob das Ventil dicht schließt.

HINWEIS:
Bei der Funktionskontrolle der Thermischen Ablaufsicherung (TAS) können Schmutz oder Installationsrückstände (Dichtband, Lot) zu einer Undichtheit des Ventils führen. Im Bedarfsfall mehrfach spülen, bis das Ventil dicht schließt.

HINWEIS:
Fehlverhalten von TAS oder elektrischer Regelung durch Luft im Wasserwärmetauscher
Bei unzureichend entlüftetem Wärmetauscher können die Temperaturfühler durch Strahlungswärme des Abgasstroms stärker erwärmt werden und Fehlverhalten verursachen (z.B. TAS spricht an, Pumpe schaltet ab).
7.4 Erstinbetriebnahme
Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sichtscheibe.
Vergewissern Sie sich, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial, Schutzhandschuh) mehr im Aschenkasten (6) oder in den Abgas- bzw. Zuluftwegen des Gerätes befinden.
Der Speziallack des Gerätes härtet erst während der ersten Inbetriebnahme des Gerätes aus (Einbrennen). Dabei wird der Lack zunächst plastisch weich, bis er nach dem Abkühlen des Gerätes seine Endfestigkeit erreicht.

HINWEIS:
Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Lackflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen von Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Schutzhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffes kommt.
▶ Lehnen Sie die Feuerraumtür (3) beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen.
Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit.
▶ Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
- Vor der Erstinbetriebnahme und während des Einbrennens keine Gegenstände auf dem Gerät abstellen!

HINWEIS:
Das Gerät darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.
Als Transportsicherung ist die Feuerraumauskleidung (8) teilweise mit Silikon verklebt. Dieses Silikon verbrennt im Laufe der ersten Abbrände.

Gemauerte Schornsteine, die längere Zeit nicht betrieben wurden, müssen häufig zunächst „trocken geheizt“ werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein guter Förderdruck ein.
8. Bedienung

Das richtige Heizen des Kaminofens erfordert etwas Übung. Insbesondere die Holzart, die Dicke der Holzscheite und deren Trocknungsgrad sowie der momentane Förderdruck sind Parameter, die situationsbedingt variieren und die eine Anpassung bei der Bedienung erfordern.
Nutzen Sie zum besseren Verständnis der Bedienung auch unser erklärendes Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR Code.

8.1 Anheizen
▶ Primärluftautomatik-Regler (5) auf 5 Uhr-Postion einstellen. Dies ist die Primärluft-Einstellung für Heizen mit Holz.
▶ Sekundärluftregler (4) zum Öffnen ganz einschieben.
Achten Sie darauf, dass eine evtl. im Rauchrohr eingebaute Drosselklappe ebenfalls vollständig geöffnet ist.

text_image
3 5 V 4 5 (Abb. ähnlich)Zwei etwa unterarmdicke Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf dem Rost positionieren.
2-3 Anzündwürfel von oben mittig auf die Holzscheite legen.

Um die Anzündwürfel herum 8 dünne Holzscheite (Kantenlänge 3-4 cm) in 4 Lagen aufstapeln. Die Flammen der Anzündwürfel müssen anschließend mit Kontakt zu den dünnen Holzscheiten frei nach oben brennen können.

Anzündwürfel entzünden.
Feuerraumtür (3) schließen.
Das Feuer brennt nun von oben ab und entzündet dabei die unteren dickeren Holzscheite. Die Primärluft wird im weiteren Verlauf selbständig durch den Primärluftautomatik-Regler (5) gedrosselt.
Ca. 15-20 Minuten durchbrennen lassen.
Wenn das Feuer stabil brennt, kann eine eventuell vorhandene Drosselklappe im Rauchrohr geschlossen werden.
Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekundärluftreglers (4) die Sekundärluftzufuhr so weit drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.

Der Feuerraum sollte beim Anheizen eines noch kalten Ofens behutsam bestückt und mit relativ kleiner Flamme geheizt werden, damit sich alle Materialien langsam an die Wärmeentwicklung gewöhnen können. Sie vermeiden damit Risse in der Feuerraumauskleidung (8) und Ausdehnungsgeräusche (Ticken, Knacken).

Bei Geräten mit Wasserwärmetauscher kann es bei zu schnellem Aufheizen zu Kondensatbildung am Wärmetauscher kommen.
Herabtropfendes Kondensat kann an die Sichtscheibe spritzen und ist danach schwer zu entfernen; Backofenreiniger verwenden.
8.2 Brennstoff nachlegen
Um die Heizwärme des Brennstoffs optimal auszunutzen und übermäßige Emissionen zu vermeiden, muss das Gerät bei Nennleistung betrieben werden. Hierzu ist eine Brennstoffmenge gemäß den Technischen Daten (Kap. 4.5) und eine Abbraddauer von 40-45 Minuten erforderlich.

Legen Sie erst dann Holz nach, wenn das Feuer vollständig auf die Glut heruntergebrannt ist und keine Flammen mehr sichtbar sind.
So vermeiden Sie übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Drosselklappe im Rauchrohr und Sekundärluftregler (4) öffnen (vollständig einschieben).

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch austretende Flammen und Abgase beim Öffnen der Feuerraumtür (3)
Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann langsam weiter öffnen.

VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen
Feuerraumtür (3) und Bediengriffe nur mit Schutzhandschuh betätigen.
Zum Öffnen und Schließen der Feuerraumtür (3) und beim Nachlegen von Brennstoff Schutzhandschuh verwenden!
▶ Feuerraumtür (3) zunächst nur einen Spalt weit und dann vollständig öffnen.
2 Holzscheite in einem Abstand von 2-3 cm parallel zur Feuerraumöffnung (quer) mittig auf den Rost in das Glutnest legen.

▶ Schließen Sie die Feuerraumtür (3).
Im weiteren Abbrand durch teilweises Herausziehen des Sekundärluftreglers (4) und, falls vorhanden, durch Schließen der Drosselklappe im Rauchrohr, die Sekundärluftzufuhr so weit drosseln, dass idealerweise gerade noch keine Rußspitzen an den Flammenspitzen entstehen.
8.3 Heizleistung anpassen
Die Heizleistung des Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt und beeinflusst:
- Förderdruck
Der Förderdruck ist abhängig von der Länge und Beschaffenheit des Schornsteins und vom Unterschied zwischen Abgastemperatur und Außentemperatur.
Lange doppelwandige Edelstahlschornsteine erzeugen einen hohen, kurze gemauerte Schornsteine einen geringen Förderdruck.
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C, kann der Förderdruck stark schwanken. Er ist dann eher niedrig. Ausgleich der Schwankungen erfolgt mit dem Sekundärluftregler (4):
▶ Herausziehen zur Verminderung der Verbrennungsluftzufuhr.
Einschieben zur Erhöhung der Verbrennungsluftzufuhr; Mögliche Zusatzmaßnahme: Primärluftautomatik-Regler (5) durch Drehen nach links (gegen den Uhrzeigersinn) etwas weiter öffnen.
• Dicke der Holzscheite
Für schnellen Abbrand mit kurzzeitig hoher Wärmeleistung verwenden Sie dünne Holzscheite ( ≤ 6 cm).
Für langsamen Abbrand mit gleichmäßiger Wärmeleistung verwenden Sie dicke Holzscheite ( ≥ 10 cm).

Vermeiden Sie einen Schwachlast-Betrieb bei hoher Brennstoffmenge und Drosselung der Heizleistung durch die Einstellung der Luftschieber.
So vermeiden Sie starke Emissionen, verschmutzte Sichtscheiben und übermäßigen Rauchaustritt beim Öffnen der Feuerraumtür (3).
Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf und achten Sie auf eine lebhafte Flammenbildung.
• Primärluftautomatik-Regler (5)
Funktionsweise:
- Bei kaltem Gerät ist die Primärluftzufuhr zunächst weit geöffnet. Dies erleichtert das Anzünden und Anbrennen des kalten Gerätes.
- Erwärmt sich das Gerät, so schließt die Primärluftzufuhr mit zunehmender Temperatur. Nach etwa 20 Minuten Heizbetrieb ist die Primärluftzufuhr bis auf einen definierten Minimalwert geschlossen: Das Gerät befindet sich jetzt im normalen Abbrandbetrieb.
- Im Braunkohlenbetrieb (Primärluftautomatik-Regler (5) gegen den Uhrzeigersinn ganz nach links gedreht) ist die Primärluftzufuhr dauerhaft voll geöffnet:
Es findet keine Regelung der Primärluftmenge statt, die komplette Primärluft kann das Braunkohlen-Glutnest umspülen.
- Soll die Primärluftzufuhr geschlossen werden, um beispielsweise bei unbeheiztem Gerät den Aufstellraum vor Auskühlung zu schützen (erwärmte Raumluft kann durch den Förderdruck über das Gerät verloren gehen), kann der Regler im Uhrzeigersinn ganz nach rechts gedreht werden: So bleibt die Primärluftzufuhr geschlossen.
Um im Holzbetrieb die Abbrandleistung zu erhöhen, Automatikregler (5) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn nach links etwas weiter öffnen (Erhöhen der Primärluftmenge).
8.4 Heizen mit Braunkohlenbriketts
▶ Erzeugen Sie zunächst eine Grundglut durch Holzfeuerung.
Legen Sie dann 2 Braunkohlenbriketts parallel zur Feuerraumöffnung (quer) im Bereich des Rostes in die Grundglut.
▶ Primärluftautomatik-Regler (5) gegen den Uhrzeigersinn nach links drehen (2 Uhr-Position).
Dies ist die anfängliche Primärluft-Einstellung für das Heizen mit Braunkohlenbriketts.
▶ Sekundärluftregler (4) durch Einschieben etwas öffnen.
Nach dem Anbrennen eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Rauchrohr schließen. Die Primärluftzufuhr kann durch
Drehen des Primärluftautomatik-Reglers (5) nach rechts situationsabhängig etwas gedrosselt werden.
8.5 Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, bei Außentemperaturen über 10°C und bei Fallwinden, kann der Förderdruck stark schwanken: Das Gerät brennt schlecht an oder zieht schlecht.
▶ Verfeuern Sie mehr Kleinholz, um die Abgastemperatur zu erhöhen und damit den Förderdruck zu stabilisieren.
▶ Eventuell Primärluftautomatik-Regler (5) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn nach links etwas weiter öffnen.
8.6 Gerät außer Betrieb nehmen
• Gerät regulär außer Betrieb nehmen
▶ Glut vollständig erlöschen lassen.
▶ Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) vollständig herausziehen, Primärluftautomatik-Regler (5) im Uhrzeigersinn ganz nach rechts drehen.
Aschenkasten (6) herausnehmen und Asche entsorgen.

WARNUNG!
Brandgefahr durch heiße Asche
Nur vollständig abgekühlte Asche in eine Mülltone einfüllen.
• Gerät bei einem Notfall (z.B. Brand) außer Betrieb nehmen

HINWEIS:
Verhalten im Notfall (z.B. Brand): Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefährdung der eigenen Person möglich:
▶ Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf.
▶ Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb.
• Bei Überhitzung des Gerätes

WARNUNG!
Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie ein Kaminfeuer niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) vollständig herausziehen, Primärluftautomatik-Regler (5) im Uhrzeigersinn ganz nach rechts drehen.
Feuerraumtür (3) schließen.
Keinen weiteren Brennstoff nachlegen, Feuer und Glut erlöschen lassen.
▶ Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
• Bei einem Schornsteinbrand

WARNUNG!
Gefahr von Verbrennungen
Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser!
▶ Luftzufuhr schließen: Sekundärluftregler (4) vollständig herausziehen, Primärluftautomatik-Regler (5) im Uhrzeigersinn ganz nach rechts drehen.
Eventuell vorhandene externe Verbrennungsluftversorgung schließen.
▶ Rufen Sie die Feuerwehr!
• Nach Beendigung des Notfalls:
Gerät, Rauchrohre und Schornstein von einem zugelassenen Fachbetrieb auf Beschädigungen prüfen lassen.
9. Reinigung, Wartung und Pflege
9.1 Oberflächen reinigen
Die Lackierung des Ofens erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit der vorgeschriebenen Holzmenge ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen! Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen“ Putzmitteln oder Microfasertüchern gereinigt werden. Verwenden Sie lediglich ein sauberes, trockenes Staubtuch.
9.2 Sichtscheibe reinigen
Die Sichtscheibe lässt sich mühelos mit einem handelsüblichen Kaminglasreiniger säubern. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen.
Achten Sie bitte darauf, dass die Glasfaserdichtungen rund um die Feuerraumöffnung bei den Reinigungsarbeiten nicht mit Reinigungsmittel in Kontakt kommen!
9.3 Feuerraum reinigen

VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen
Reinigen Sie das Gerät nur in vollständig erkal- tetem Zustand!
Brennräume, Abgaswege und Rauchrohr müssen mindestens einmal im Jahr kontrolliert und ggf. von Ruß- und Aschenablagerungen gereinigt werden. Nach einer längeren Betriebsunterbrechung ist der Schornstein vor einer erneuten Inbetriebnahme auf Verstopfungen zu prüfen.
Zur Reinigung verwenden Sie einen Handfeger und/oder einen handelsüblichen Aschensauger.
9.4 Schmieren des Snap-Lock-Feuerraumtürverschlusses
▶ Behandeln Sie dafür Vorder- und Rückseite des Drehlagers der Verschlussklaue etwa alle 4 Wochen mit je einem Spritzer Sprühöl (z.B. WD 40, MoS2-Öl, Silikonöl o.ä.). Behandeln Sie bei dieser Gelegenheit alle übrigen beweglichen Teile des Feuerraumtürverschlusses ebenfalls mit Sprühöl oder Kupferpaste.

9.5 Feuerraumauskleidung demontieren
Zur leichteren Reinigung der Abgaswege können die Bauteile der Heizgasumlenkung entnommen werden.
▶ Kurze Heizgasumlenkung anheben und nach vorne entnehmen.
Als Transportsicherung ist die kurze Heizgasumlenkung mit den seitlichen Feuerraum-Auskleidungsteilen verklebt, der Klebstoff verbrennt beim Heizen)

Seitliche Feuerraum-Auskleidungsteile nach rechts (A) bzw. links (B) schieben. Anschließend mittleres Feuerraum-Auskleidungsteil etwas nach oben schieben (C), die Oberkante nach innen kippen und nach vorne entnehmen (D).

text_image
D B A C▶ Seitliche Feuerraum-Auskleidungsteile zur Mitte schieben und entnehmen.

Die Bauteile in der Übersicht:

Das Wiedereinsetzen der Feuerraumauskleidung (8) erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Achten Sie auf die Position der Tertiärluftlöcher bei den seitlichen und der hinteren Feuerraum-Auskleidungsteilen.

An Vermiculiteplatten können im Heizbetrieb oberflächliche Risse entstehen. Diese Risse sind unbedenklich. Erst wenn der darunterliegende Metallkorpus freiliegt, muss ein Austausch erfolgen. Die Feuerraumauskleidung (8) unterliegt nicht der Werksgarantie.
9.6 Wasserführende Komponenten
9.6.1 Thermische Ablaufsicherung (TAS)
Die thermische Ablaufsicherung (TAS) muss mindestens einmal jährlich manuell entleert werden, um Verunreinigungen und Ablagerungen am Ventilsitz zu entfernen.
Dazu den roten Prüfknopf (16) mehrmals betätigen, um die Entleerung und Reinigung zu starten.
Tritt bei geschlossenem Ventil Wasser aus, Ventilsitz und Ventilteller wie folgt reinigen:
▶ Wasser abstellen und Leitung entleeren.
▶ Sechskantstopfen (a) abschrauben und Ventilkegel/Dichtkolben (b) entfernen.
Alle Teile, insbesondere den Ventilsitz, sorgfältig mit Wasser reinigen.
▶ Teile wieder einführen und Sechskantstopfen (a) kräftig festziehen.
Wasser aufdrehen.
▶ Roten Prüfknopf (16) betätigen.
Thermische Ablaufsicherung (TAS) auf Funktion und Dichtheit überprüfen.

9.6.2 Heizkreislauf/Wärmetauscher entlüften
Im gesamten Heizwasserkreislauf gelöster Sauerstoff sammelt sich typischerweise im Wärmetauscher des Gerätes an (hohe Temperatur, niedriger Druck).
▶ Daher regelmäßig, und insbesondere vor einer Heizsaison den Wärmetauscher entlüften und ggf. die Heizungsanlage nachfüllen.
9.6.3 Wasserwärmetauscher reinigen
Der Wirkungsgrad des Wasserwärmetauschers hängt erheblich vom Grad der Verrußung und der Menge der Ablagerungen ab. Typischerweise müssen etwa nach jeweils 1 Raummeter Holz die Wärmetauscherrohre ausgebürstet werden.
1x jährlich muss Flugasche von der Oberseite des Wärmetauschers entfernt werden. Dies kann z.B. mit Hilfe eines Aschensaugers erfolgen.
▶ Reinigen Sie die Rohre des Wasserwärmetauschers regelmäßig mit der dem Gerät beiliegenden Reinigungsbürste.

| Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung | |||
| Beim Anzünden des kalten Ofens stauen sich Abgase und gelangen teilweise in den Aufstellungsraum. Späterer Abbrand ist in Ordnung. | Förderdruck ist bei kaltem Gerät zu gering (je höher die Abgasstemperatur, um so größer der Förderdruck). | ► Möglichst viel Anheizholz verwenden, um kurzfristig eine hohe Abgastempe-ratur zu erzeugen. | ► Anlaufstrecke (vertikales Rauchrohr) installieren.► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. |
| Außentemperatur in der Übergangszeit zu hoch, „Sonne scheint auf den Schornsteinkopf“. | ► Abbrand bei kälteren Außentemperaturen OK. | ► In der Übergangszeit viel Anheiz-holz verwenden, ggf. Lockfeuer im Schornsteinfuß erzeugen. | |
| Feuer brennt nicht richtig, Scheibe ver- rußt langsam. | Zu wenig Holz aufgelegt. | ► Brennstoffmenge erhöhen. | ► Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen. |
| Holzscheite zu dick oder zu kurz. | ► Unterarmdicke Scheite (25-33 cm lang) und mehr Kleinholz beim Anzünden auflegen. | ► Holzscheite kleiner hacken. | |
| Holzfeuchte zu hoch. | ► Probebetrieb mit Kaminholz aus dem Baumarkt. | ► Holz mindestens 2 Jahre an luftigem, trockenen Ort lagern. | |
| Schieber und Drosselklappe nicht richtig geöffnet. | ► Schieberstellungen ändern. | ► In Bedienungsanleitung lesen, welcher Schieber wie öffnet.► Familienmitglieder „schulen“, eventuell Schieber beschriften. | |
| Förderdruck zu gering. | ► Förderdruck messen lassen. | ► Schornstein berechnen lassen und ggf. optimieren. | |
| Rußablagerungen im Rauchrohr. | Hat sich der Förderdruck während der letzten Wochen immer weiter verschlechtert? | ► Rauchrohre regelmäßig reinigen;► Rauchrohre möglichst nicht waage-recht führen. | |
| Feuer brennt zu schnell ab. | Förderdruck zu hoch. | ► Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | ► Schieberstellung in Anleitung nachlesen.► Drosselklappe einbauen.► Wenn möglich: Nebenluftvorrichtung vorsehen. |
| Türdichtung defekt. | ► Bei kaltem Gerät: Ein Blatt Papier zwischen Gerätekorpus und Feuerraumtür klemmen. Das Blatt darf nicht durch-rutschen. | ► Dichtung erneuern. | |
| Feuerraum-auskleidung gerissen. | Stoßbelastung beim Auflegen von Feuerholz. | Normaler Verschleiß. | Risse sind zunächst unbedenklich. Erst wenn der Ofenkorpus freizuliegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden.Achtung:Nur Original Ersatzteile verwenden. Andere Ersatzteile können die Wärmeabgabe des Gerätes verändern und zu Überhitzung der umgebenden Wände und Einrichtungsgegenständen führen. |
| Feuerraum-auskleidung versandet. | Reibung durch Holz oder Abgasmassenstrom. | Normaler Verschleiß. | Eine anfängliche Versandung ist unbedenklich. Erst wenn Ofenkorpus frei zu liegen droht, muss die betroffene Platte getauscht werden. |
| Verzunderungen am Blechkorpus im Feuerraum. | Aufgabemenge zu groß, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Üblicherweise aufgegebene Menge wiegen und prüfen, ob entsprechend der Bedienungsanleitung zulässig | Brennstoffmenge gemäß Bedienungsanleitung wählen.Luftschieberstellungen beachten. |
| Förderdruck zu hoch, dadurch zu hohe Brenntemperatur. | Schornstein berechnen lassen. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „pfeift“. Förderdruck zu hoch. | Schornstein-Revisionsklappe im Keller öffnen, um probeweise den Förderdruck zu verringern. | Drosselklappe einbauen.Wenn möglich:Nebenluftvorrichtung vorsehen. | |
| Ofen „knackt“. Feuerraumtemperatur zu hoch. | Mit kleinerer Brennstoffmenge heizen. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen. | |
| Ofen „tickt“. Materialausdehnung in Abhängigkeit von der Feuerraumtemperatur. | NormalesAusdehnungsgeräusch. | Brennstoffmenge und Luftschieberstellung gemäß der Bedienungsanleitung wählen | |
| Ofen „knallt“. Verspannungen in den Strahlungsschutzblechen. | Auftreten nur während Aufheizen oder Abkühlen. | Wenn möglich:Strahlungsschutzbleche verklemmen oder nachbiegen. | |
| Ofen riecht im Betrieb „nach Chemie“. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung noch nicht einge-brannt. | Das Gerät mit erhöhter Brennstoffmenge betreiben. | Geräte- bzw. Rauchrohr-Lackierung einbrennen(→ 7.4 Erstinbetriebnahme). |
| Braune, punktförmige Verschmutzungen an der Sichtscheibe (Aquageräte) durch vom Wärmetauscher während der Anheizphase herabtrop-fendes Kondensat. | Zu schnelles Aufheizen des Gerätes. | Gerät langsamer, mit weniger Kleinholz an-heizen. | Mit weniger Kleinholz langsamer anheizen. |
| Rücklauftemperatur zum Ofen zu gering | Kontrolle der Rücklauftem-peratur zum Ofen: Mindestens 55°C erforderlich. | Rücklaufanhebung und Hydraulik prüfen. | |
11. Kundendienst
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Unsere Geräte bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design.
Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein.
Besuchen Sie unsere Serviceseiten im Internet unter https://oranier.com/heiztechnik/service/

Im Bereich „Support“ beantworten wir häufig gestellte Fragen (FAQ), vermitteln Fachwissen in unserem Lexikon und geben Hilfestellung im Bereich „Tutorials“.
Im „Download“-Bereich finden Sie alle wichtigen Dokumente zu Ihrem Gerät.
Wenn Sie eine Beanstandung haben, wählen Sie den Bereich „Kundendienst“.
Um Ihre Beanstandung bearbeiten zu können, benötigen wir folgende Informationen:
• Typ und Seriennummer des Gerätes
• Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels
- Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes (siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung)
- Kaufdatum
- Ein Foto von der Rückseite der Bedienungsanleitung oder vom Typenschild
- Ein Foto vom Fehler
Mit diesen Informationen können wir Ihr Anliegen besonders effizient bearbeiten!
Wenn Sie für Ihr Gerät ein Ersatzteil benötigen, können Sie uns aber auch gerne eine E-Mail an
ersatzteil-ht@oranier.com
senden.
Nennen Sie uns darin Ihren Ersatzteilwunsch, sowie die oben aufgeführten Informationen zu Ihrem Gerät, damit wir das korrekte Ersatzteil für Ihr Gerät bestimmen und Ihnen so schnell wie möglich zusenden können.
Vielen Dank!
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden
E-Mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundendienst/Ersatzteile:
E-Mail Kundendienst: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz
E-Mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com
Kundendienst/Ersatzteile:
E-Mail Kundendienst: kundendienst-ht@oranier.com
E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com
Schweiz:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur
E-Mail: export@oranier.com

Bitte beachten Sie:
Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an.
Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens im dafür vorbereiteten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!
12. ORANIER-Werksgarantie
- Die Oranier GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwandfreie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behebung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind.
Den Nachweis trägt der Garantienehmer.
Die Oranier Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endabnehmer.
2. Voraussetzung für Garantieansprüche
a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Oranier;
b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Oranier, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Oranier;
c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Oranier;
d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Monaten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden;
e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein;
f) ausschließliche Verwendung von Oranier Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstausrüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Drittherstellerteilen trägt der Garantienehmer;
g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.
- Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden durch / an
a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen;
b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans;
c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe;
d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft;
e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung;
f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden;
g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraumauskleidungen;
h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brennraumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;
i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen (Fogging);
-
Die Behebung der von der Oranier GmbH als garantiepflichtig anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Oranier GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Oranier Kundendienst.
-
Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das Eigentum der Oranier GmbH über.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu eingebaute Teile.
-
Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetzlichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwendiger Ersatzteile aufzukommen.
-
Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten –beispielsweise an Rauchgaszügen- durch den Kundendienst aufgrund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantienehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.
-
Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines Monats nach Kenntnis bei der Oranier GmbH geltend gemacht werden.
Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Oranier GmbH angezeigt werden.
- Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachweisen:
a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes
b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2
c) Vorliegen des Kaufbeleges
11. Ausschluss weiterer Ansprüche
Die ORANIER-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewährleistungsansprüche, bestehen nicht.
- Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusammenhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
13. Zulassungen
Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber dieses Gerätes ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren.
Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt, wenn die hier genannten Richtlinien und Anweisungen der Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Wirkungsgrad und Emissionswerte entnehmen Sie bitte der in dieser Anleitung enthaltenen CE-Kennzeichnung.

Typgeprüft nach EN 16510
Typ CA
Bauart 1
13.1 Einzuhaltende Richtlinien und Normen:
EN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 13384 Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren für Abgasanlagen
EN 13063-3 Abgasanlagen - System-Abgasanlagen mit Keramik-Innenrohren - Teil 3: Anforderungen und Prüfungen für Luft-Abgasleitungen
EN 14989-2 Abgasanlagen - Anforderungen und Prüfverfahren für Metall-Abgasanlagen und materialunabhängige Luftleitungen für raumluftunabhängige Anlagen - Teil 2: Abgas- und Luftleitungen für raumluftunabhängige Feuerstätten; Deutsche Fassung EN 14989-2:2007
DIN 18160 Hausschornsteine, Anforderungen, Planung u. Ausführung
VDI 2035 Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in WW-Heizungsanlagen (nur für wasserführende Geräte)
- BlmSchV Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
FeuVo Feuerungsverordnung
Heizraumrichtlinien
Landesbauordnung
EN 16510-1:2022/ EN 16510-2-1:2022 Häusliche Feuerstätten für feste Brennstoffe Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren Teil 2-1: Raumheizer
ORANIER Heiztechnik GmbH
Filiale France
57 rue d' Amsterdam
F- 75008 Paris
ORANIER Heiz-und Kochtechnik GmbH
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail : export@oranier.com
Garantie d'usine ORANIER
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger / Sechshelden
Kundendienstanfrage Heiztechnik
| Deutschland Telefax | + 49 (0) 2771 2630 - 349 |
| Österreich Telefax | + 43 (0) 732 6602 30 |
| Schweiz Telefax | + 41 (0) 812 5066 26 |
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
Bitte füllen Sie für eine reibungslose Erledigung die nachstehende Felder sorgfältig aus.
Endkunde/Frau/Herr/Firma* Datum
Kunden-Nummer
Telefonisch erreichbar* eßartS
PLZ/Ort Privat
Dienstlich
Händler/Firma* Mobiltelefon
Ansprechpartner E-Mail
Installateur
Terminwunsch
Rechnungs-/Auftragsnummer, mit der das Gerät bezogen wurde*
Modell
Serie*
Fertigungs-Nr.*
Modellnummer*
Prüfstempel, Datum
Ausführung und Farbe
Kaufdatum*
Kurze Beschreibung der Beanstandung*
Erledigungsvermerk an Händler
ja
nein
Bearbeitungsvermerke ORANIER:
*für eine Bearbeitung unbedingt erforderlich
ORANIER
Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Blütenstraße 15/4
A-4040 Linz
E-Mail service-ht@oranier.com
www.oranier.com
ORANIER
Heiz- und Küchentechnik GmbH
Niederlassung Schweiz
Hartbertstrasse 1
7000 Chur
E-Mail swiss@oranier.com
www.oranier.com
- Die Leistung des vorstehenden Produktes entspricht der erklärten Leistung/ den erklärten Leistungen
The performance of the above product corresponds to the declared performance(s).
The performance of the above process can be taken to the social performance(s).
Les performances du produit identifie au point 1 et 2 sont conformes aux performances déclarees au point 8.
Für die Erstellung der LE im Einklang mit der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 ist allein der oben genannte Hersteller ver-
Für die Erstellung der EE im Einklang mit der Vorordnung (EU) Nr. 305/2011 ist allem der oben genahmite Hersteller Verb The manufactures named above in solely responsible for drawing up the DoR in accordance with Regulation (E/U No. 305/2011
The manufacturer named above is solely responsible for drawing up the DOP in accordance with Regulation (EU) No 3052011.
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ name and function)
| ORANIER | |
| 19.08.2025, Haiger | HEIZTECHNIK GmbH |
| (Datum und Ort/ date and place/ date et lieu) | Oranier Straße 135708 Haiger-Sechshelden (Unterschrift / sign |
ORANIER
LEISTUNGSERKLARUNG DECLARATION OF PERFORMANCE (DoP) DECLARATION DE PERFORMANCES
Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N° 305/2011
Für das Produkt: Arena Aqua 2.0 For the product: Arena Aqua 2.0 Pour le produit: Arena Aqua 2.0
- Eindeutiger Kenncode des Produkttyps: Unique identification code of the product-type: Code identification du produit:
Arena Aqua 2.0 Arena Aqua 2.0 Arena Aqua 2.0
5898 A03
- Vom Hersteller vorgesehener Verwendungszweck oder vorgesehene Verwendungszwecke des Bauprodukts gemäß der anwendlichen harmonisierten technischen Spezifikation:
genals der anwendbaren harmonisierten technischen Spezifikation. From the Manufacturer's intended use or intended use of the productconstruction according to the applicable
Raumheizung in Wohngebäuden
ORANIER Heiztechnik GmbH
Oranier Straße 1
35708 Haiger Werk 10
- Name und Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2): Nom et adresse de contad du mandataire article 12.2:
nicht zutreffend
System oder Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit des Bauprodukts gemäß Anhang V: System(s) of assessment and verification of consistency of performance of the construction product.
- Im Falle der Leistungserklärung, die ein Bauprodukt betrifft, das von einer harmonisierten Norm erfasst wird: In the case of the declaration performance, concerning a construction product covered by a harmonized standard: Cas de déclaration des performances concernant un produit de construction couvert par une norme harmonisée:
Notifizierte Prüfstelle: NB - 1015 (SZU)/ Prüfberichtsnr. 30-17456-4-T Notified body: NB - 1015 (SZU)/ Test report no. 30-17456-4-T Organisme notifié: NB - 1015 (SZU)/ Rapport d'essai no. 30-17456-4-T
- Harmonisierte technische Spezifikation Harmonized technical specification Performances déclarées
EN 16510-1:2023/ EN 16510-2-1:2023
- CE-Kennzeichnung / Marquage CE
| Brennstoff Fuel Combustible | Wirkungsgrad % Efficiency % Rendement % | CO mg/m3 13% O2 | NOx mg/m3 13% O2 | CnHm mg/m3 13% O2 | PM mg/m3 13% O2 |
| Holz / Wies/ Bals Braunkohlenbrikelts Brown coat briquettes Briquelles ligato | 50,0 50,0 | 1095 1198 | 146 211 | 120 120 | 40 40 |
- EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité UE
ORANIER
| EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNGDECLARATION OF CONFORMITY EU (DoC)DECLARATION DE CONFORMITE EU | |
| In Übereinstimmung mit der Richtlinie:According to the directive:En accord avec le directive:Ecodesign (2009/125/EC) | |
| Gerätetyp/ Product-type/ Type de produit: | Raumheizung in WohngebäudenSpace heating in residential buildingsChauffage domestique dans les bâtiments résidentiels |
| Handelsname/ Trademark/ Marque de commerce:Modell/ Type/ Modèle:Eindeutiger Kenncode des Produkttyps:Unique identification code of the product type:Code d'identification unique de type de produit:Hersteller/ Manufacturer/ Fabricant: | ORANIER Heiztechnik GmbHArena Aqua 2.0589803ORANIER Heiztechnik GmbHOranier Straße 135708 HaigerWerk 10 |
| Die harmonisierten Normen oder die technischen Spezifikationen, die in Übereinstimmung mit den Sicherheitsregeln, die in der EU gültig sind, angewendet worden sind, sind folgende:The following harmonised standards or technical specifications which comply with good engineering practice in safety matters in force within the EU have been applied:Les normes harmonisées ou les spécifications techniques qui ont été appliquées selon toutes les règles de l'art en matière de sécurité en vigueur dans la EU sont:EN 16510-1:2023EN 16510-2-1:2023(EU) 2015/1185 | |
Der Hersteller erklärt in Eigenverantwortung, dass die Geräte den vorgesehenen grundlegenden Anforderungen
The manufacture declare under sole responsibility that the products follow the essential requirements
Le qualité de fabricant déclare sous ma propre responsabilité que les appareils sont conformes aux exigences essentielles prévues par les directives susmentionnées.
N. Fleischhacker, Geschäftsleitung
(Name und Funktion/ Name and Fun
ORANIER
19.08.2025, Haiger (Datum und Ort/ Da
(Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)

ORANIER
Oranier Strade 1
35708 Haiger-Sechshelden
(Unterschrift/ Signature/ Signature)
- Technische Dokumentation / Documentation technique
| Name und Anschrift des Lieferanten | ORANIER Heiztechnik GmbHOranier Straße 135708 Halger | |||||||||||||
| Modellkennung | Arena Aqua 2.0 | 5898 | ||||||||||||
| Gleichwertige Modelle | nein | |||||||||||||
| Prüfberichte | 30-17456-4-1 - 1015 | |||||||||||||
| Angewendete harmonisierte Normen | EN 16510-1:2023/ EN 16510-2-1:2023 | |||||||||||||
| Andere angew. Normen oder technische Spezifikationen | nein | |||||||||||||
| Indirekle Heizfunktion | nein | |||||||||||||
| Direkte Wärmeleistung | 3,5 kW | |||||||||||||
| Indirekte Wärmeleistung | 5 kW | |||||||||||||
| Energieeffizienzindex (EEI) | 106- | Raumheizungs-Emissionen | Raumheizungs-Emissionen | |||||||||||
| Brennstoff | Bevorzugter Brennstoff | Sonstige geeignete Brennstoffe | Raunh.-Jahresn.ηp [%] | bei Nennwärmeleistung PM OGC CO NO bei 13 % O_2 [mg/m2] | bei Mindestwärmeleistung PM OGC CO NO bei 13 % O_2 [mg/m2] | |||||||||
| Scheitholz, Feuchtigkeit ≤ 25 % | ja nein | 70 40 120 1095 148 | ||||||||||||
| Pressholz, Feuchtigkeit < 12 % | nein ja 7 | 70 40 120 1095 148 | ||||||||||||
| Sonstige holzartige Biomasse | nein neir | |||||||||||||
| Nicht-holzartige Biomasse | nein neir | |||||||||||||
| Anthrazit und Trockendampfkohle | nein neir | |||||||||||||
| Steinkohlenkoks | nein neir | |||||||||||||
| Schwelkoks | nein neir | |||||||||||||
| Bituminöse Kohle | nein neir | |||||||||||||
| Braunkohlenbriketts | nein ja 7 | 70 40 120 1198 211 | ||||||||||||
| Torbriefetts | nein neir | |||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen | nein neir | |||||||||||||
| Sonstige fossile Brennstoffe | nein neir | |||||||||||||
| Briketts aus einer Mischung aus Biomasse und fossilen | nein neir | |||||||||||||
| Sonstige Mischung aus Biomasse und festen Brennstoff | nein neir | |||||||||||||
| Elgenschaften beim ausschließlich Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen | ||||||||||||||
| Angabe | Symbol | Wert | Einheit | Angabe | Symbol | Wert | Einheit | |||||||
| Wärmeleistung | Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) | |||||||||||||
| Nennwärmeleistung | P_wn | 8,5 kW | thermischer Wirkungsgrad bei NWL | ηp[%] | 80% | |||||||||
| Mindestwärmeleistung (Richtwert) | P_ta | - kW | thermischer Wirkungsgrad bei Mindestwärmeleistung | ηp[%] | - % | |||||||||
| Hillsstromverbrauch | Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle | |||||||||||||
| Bei Nennwärmeleistung | e_thr | 0,00 | kW | Einstufige Wärmeleistung, keine Raumtemperaturkontrolle | ja | |||||||||
| Bei Mindestwärmeleistung | e_ta | 0,00 | kW | Zwer oder mehr manuelt einstellbare Stufen, keine Raumtemperaturkontrolle | nein | |||||||||
| Im Bereitschaftszustand | e_te | 0,00 | kW | Raumtemperaturkontrolle mit mechanischem Thermostat | nein | |||||||||
| mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle | nein | |||||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Tageszeitregelung | nein | ||||||||||||
| Leistungsbedarf der Pilotflamme (sow. vorhanden) | P_sti | 0,00 | kW | mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle und Wochentagsregelung | nein | |||||||||
| sonstige Regelungsoptionen | ||||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung | nein | |||||||||||||
| Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster | nein | |||||||||||||
| mit Fermedienungsoption | nein | |||||||||||||
| Name und Unterschrift | N. Fleischhacker, Geschäftsfleitung | |||||||||||||
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes Hinweise zu besonderen Vork | ||||||||||||||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen.Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden.Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. | ||||||||||||||
| Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des LebenszyklusEine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig.Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.Das Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können.Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. | ||||||||||||||

bar
| Category | Value | |---|---| | A++ | 3,5 kW | | A+ | 3,5 kW | | B | 3,5 kW | | C | 3,5 kW | | D | 3,5 kW | | E | 3,5 kW | | F | 3,5 kW | | G | 3,5 kW | | ENIGIA - ENIPTINI - ENER TIA - INIGICUA - ENERGY - ENIGIE - ENERGI 2015/1186 ENERG eheprak - evelpyia Y UA IE IA Arena Agua 2.0- Energielabel und Produktdatenblatt nach EU-Verordnung / Label énergétique et fiche produit selon les normes UE
| Produktdatenblatt gemäß (EU) 2015/1186 Anhang IVProduct data sheet in accordance to (EU) 2015/1186 IVLabel énergétique et fiche produit selon les normes (EU) 2015/1186 Annexe IV | |||
| Warenzeichen/ Trademark/ Marque | ORANIER Helztechnik GmbH | ||
| Modell/ Model/ Modèle | Arena Aqua 2.05898 | ||
| Energieeffizienzklasse/ Energy efficiency class/ Classe énergétique | A | ||
| Direkte Wärmeleistung/ Direct heat output/ Puissance thermique directe | 3,5 | kW | |
| Indirekte Wärmeleistung/ Indirect heat output/ Puissance thermique indirecte | 5,0 | kW | |
| Energieeffizienzindex (EEI)/ Energy efficiency index/ indice d'efficacité énergétique | 106 | ||
| Brennstoff-Energieeffizienz bei NennwärmeleistungEnergy efficiency at nominal heat output/ Efficacité énergétique du combustible à puissance nominale | 80,0 | % | |
| Brennstoff-Energieeffizienz bei MindestlastEnergy efficiency at minimum load/ Efficacité énergétique du combustible à charge minimum | - | % | |
| Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumhelezgérätes.Specific precautions that shall be taken when assembling, installing or maintaining the local space heater.Mesures préventives recommandées pour le montage, l'installation ou la maintenance du dispositif de chauffage centralisé. | |||
| Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen.The appliance is approved for domestic heating only./ L'appareil ne peut être utilisé que dans un foyer d'habitation.Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden!The appliance must not be modified? L'appareil ne doit enaucun cas subir de modifications!Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.The appliance must be set up in compliance with the prescribed safety distances.L'appareil doit être installé conformément aux distances de sécurité prescrites.Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen.The appliance has to be cleaned regularly. / Veuillieznettoyer l'appareil régulièrement. | |||
19. Geräte-Kenndaten / Appliance parameters / Identification de l'appareil
D CHAT ○ Geräte-Kenndaten
Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Kaminofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld.