ORANIER PORI Aqua II - Pfanne

PORI Aqua II - Pfanne ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts PORI Aqua II ORANIER als PDF.

📄 100 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice ORANIER PORI Aqua II - page 2
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE

Benutzerfragen zu PORI Aqua II ORANIER

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

L'email reste privé : il sert seulement à vous prévenir si quelqu'un répond à votre question.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Pfanne kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PORI Aqua II - ORANIER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PORI Aqua II von der Marke ORANIER.

BEDIENUNGSANLEITUNG PORI Aqua II ORANIER

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II Inhaltsverzeichnis D / AT / CH AT CH Inhaltsverzeichnis D / AT / CH

1. Symbolerklärung, Transportverpackung,

1.1 Symbolerklärung 4

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und

Sicherheitshinweise 6

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 6

2.3 Sicherheitshinweise 6

2.4 Brennstoqualität 8

2.5 Haftungsausschluss 9

2.6 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung 9

3. Produktübersicht und Bedienelemente 10

3.1 Vorderansicht 10

4. Angaben zum Gerät 13

4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör 13

4.3 Original Ersatzteile 13

4.4 Produktbeschreibung 13

4.5 Technische Daten 14

4.6 Maßzeichnungen 14

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen 15

5.1 Schornsteinberechnung 15

5.2 Anschluss an den Schornstein/

Rauchrohranschluss 15

5.3 Externe Verbrennungsluftversorgung 16

5.3.1 Umrüstung des Gerätes auf separaten

Anschluss für externe Verbrennungsluft- versorgung von hinten 17

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb 19

6.1 Raumtemperaturfühler 19

6.2 Höhenverstellbare Gerätefüße 19

6.4 Auswahl des Aufstellungsortes 20

6.5 Elektrische Anschlüsse 21

6.5.1 Anschluss „Externe Anforderung“ 21

6.6 Erstinbetriebnahme 22

6.7 Nachfüllen Pellets 22

6.8 Anpassen des Gerätes an

Umgebungsbedingungen 23

6.9 Demontage von Verkleidungsteilen 24

6.9.1 Demontage der Seitenverkleidungen 24

6.9.2 Demontage Deckplatte 25

6.9.3 Demontage Geräterückwand 25

7. „WiKey“-Gerätebedienteil 26

7.1 „WiKey“-Gerätebedienteil Übersicht 26

7.2 Anzeige „Gerätestatus“ 26

7.3 Anzeige „Service“ 26

8.1 Gerät ein-/ausschalten 27

8.5 Weitere Bedienung 28

9.2 „WiKey“-Gerätebedienteil anlernen 29

9.3 „WiKey“-Gerätebedienteil zurücksetzen 30

10.2 Zünden der Pellets 31

10.3 Stabilisierung 32

10.5 Reinigungsphase 32

10.6 Ausbrandphase 32

10.7 Verbrennungseinstellungen 32

11. Reinigung und Pege 33

12.1 Allgemeine Reinigungsarbeiten 36

12.2 Heizgaszüge reinigen 37

12.3 Brennraum überprüfen 38

12.4 Abgasweg reinigen 38

12.5 Abgasventilator reinigen 38

12.6 Reinigen des Pellettanks und der

12.7 Reinigen des Rauchrohrs zwischen

Pelletofen und Schornstein 393

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II Inhaltsverzeichnis D / AT / CH AT CH

13. Störungs- und Fehlermeldungen 40

13.1 Zurücksetzen des Sicherheits-Temperatur-

begrenzers nach Fehlermeldung „Er01“ 41

13.2 Störungen beheben 42

17. Leistungserklärung 97

18. EU-Konformitätserklärung 98

19. CE-Kennzeichnung 98

20. Energielabel und Produktdatenblatt 99

21. Technische Dokumentation 99

22. Geräte-Kenndaten 1004

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz

1. Symbolerklärung, Transportverpackung ,

Warnhinweise Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck mit Ausrufezeichen gekenn- zeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden. Bei Gefahren durch elektrischen Strom wird das Warndreieck mit Ausrufezeichen durch ein Warndreieck mit Blitzsymbol ersetzt. Die folgenden Signalwörter können in dem vorliegenden Dokument verwendet werden: HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können. VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personen- schäden auftreten können. WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Per- sonenschäden auftreten können. GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Perso- nenschäden auftreten werden. Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Sym- bol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Texts begrenzt. Wichtige Informationen Symbol Bedeutung

Verweis auf eine Stelle im Dokument Aufzählung/Listeneintrag

Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)

1.2 Transportverpackung

Transportverpackung entfernen Für bestmögliche Transportsicherheit ist das Gerät mit der Trans- portpalette verschraubt. Um das Gerät von der Transportpalette zu trennen, müssen ins- gesamt drei Haltebleche gelöst werden: zwei an den vorderen Gerätefüßen und eines an der Rückseite. Um die beiden vorderen Haltebleche zu entfernen, müssen jeweils zwei Schrauben gelöst und entfernt werden. Um das hintere Halteblech zu entfernen, lösen und entfernen Sie die vier Schrauben, mit denen das Halteblech mit der Palette verschraubt ist. Lösen und entfernen Sie außerdem die beiden Schrauben, mit denen das hintere Halteblech am Gerät befestigt ist (diese beiden Schrauben sind in der nachfolgenden Abbildung durch die Geräterückwand verdeckt. Ihre Position wird durch die Kreise markiert). HINWEIS: Bei absehbar schwierigen Transportsituationen vorab eventuell vorhandene schwere Verklei- dungselemente demontieren. Nutzen Sie zum besseren Ver- ständnis auch unser erklären- des Video. Scannen Sie dazu mit Ihrem Smartphone oder Tablet den nebenstehenden QR Code.5

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

1. Symbolerklärung, Transportverpackung, Umweltschutz

AT CH Gerätebestandteil Material Demontage Entsorgung Brennraumauskleidung Vermiculite Entnehmen Restmüll Feuerbeton Entnehmen Restmüll Sichtscheibe Glaskeramik Halteschrauben lösen Restmüll Dichtungen Glasfaser Klebung bzw. Schraubung lösen Künstliche Mineralfaser (KMF); lokale Entsorgungsmöglichkeit erfragen Steinverkleidungen Naturstein Halteschrauben lösen Bauschutt conStone-Verkleidungen Leichtbeton Halteschrauben lösen Bauschutt Gerätekorpus Stahlblech - Metallschrott Gerätetür(en) Gusseisen Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Stahlblech Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Sonstige metallische Komponenten Metall Befestigungsschrauben lösen Metallschrott Elektro oder Elektronikkomponenten - Befestigungsschrauben lösen Elektro-Altgeräte-Rücknahmesystem

Entsorgung der Verpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Dabei sind die Verpackungsmaterialien nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und somit recyclebar. Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann über den Restmüll oder ein Wertstoff- und Recycling-Center entsorgt werden. Wir empfehlen den Holzanteil der Verpackung dementsprechend zu zerkleinern. Die Rückführung der übrigen Verpackungsteile, wie Ver- packungsbänder, PE-Beutel etc., in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungsteile im Allgemeinen zurück. Sollten Sie die Verpackungsteile selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling-Centers! Batterieverordnung Batterien dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Verbrauchte Batterien müssen in den örtlichen Sammelsystemen entsorgt werden. Entsorgung des Gerätes nach Ablauf der Gerätelebensdauer Soll das Gerät komplett entsorgt werden, so sprechen Sie dazu die lokalen Entsorgungsunternehmen an. Der überwiegende Anteil der Gerätebestandteile kann aufgrund der verwendeten Materialien Stahlblech bzw. Gusseisen einer Wiederverwendung (Recycling) zugeführt werden. Eine Übersicht der für die Gerätebestandteile verwendeten Materi- alien und deren korrekte Entsorgung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle:6

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und

HINWEIS: Dieses Gerät ist ausschließlich als Einzelraum- feuerstätte unter den dafür geltenden Richtli- nien zugelassen und darf daher nicht als allei- nige Heizquelle für eine gesamte Wohneinheit verwendet werden.

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Im Gegensatz zu zentral installierten Pellet-, Öl-, oder Gaskesseln handelt es sich bei einem Pelletofen um einen „automatisch beschickten Raumheizer mit Tagesbehälter“. Bei Geräten dieser Art wird von einem, im Gegensatz zu zentralen Feuerstätten, intermittierendem Betrieb ausgegangen, weshalb für sie andere Anforderungen in Bezug auf z.B. Emissionen, Verluste und Dauerhaftigkeit bestehen. Eine Betriebsweise, die der einer zentralen Feuerstätte gleicht und die der alleinigen oder überwiegend alleinigen Beheizung einer vollständigen Wohneinheit dient, ist daher mit diesem Gerät nicht zulässig. Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Die Auf- stellung beispielsweise in Garagen, Feuchträumen oder im Freien ist nicht zulässig. Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Installations- und Betriebsvorschriften können ganz oder teilweise von regionalen oder behördlichen Vorschriften abweichen. In diesem Falle gelten immer die behördlichen Vorgaben! Grafiken in dieser Bedienungsanleitung sind nicht maßstabsgetreu und dienen lediglich der Illustration. In diesem Gerät dürfen ausschließlich Pellets entsprechend EN 17225-2, (Klasse A1), EN plus (Klasse A1) bzw. DIN 51731, DIN Plus, ÖNORM M7135 verfeuert werden. Andere Brennstoffe sind nicht zulässig! Es dürfen auf keinen Fall Abfälle oder Abfallprodukte, weder fest noch flüssig, in dem Gerät verbrannt werden! Für den Betrieb ist das Gerät mit Hilfe der Netzanschlussleitung (Lieferumfang) über eine ordnungsgemäß ausgeführte Netz- anschlussdose dauerhaft mit Netzspannung zu versorgen. Das Gerät ist ausschließlich mit der mitge- lieferten Netzanschlussleitung „Europe CEE 7/VII Schurter 6003.0215“ oder höherwertig zu betreiben. ► Für Länder mit anderen Netzsteckern ist eine entsprechende gleichwertig zertifi- zierte Netzanschlussleitung zu verwenden, welche den jeweiligen Anforderungen des Landes, in dem das Gerät betrieben wer- den soll, entspricht. Ordnungsgemäße Bedienung, Reinigung, Wartung und Aufstellung sind die Voraussetzungen für ausdauernde und störungsfreie Funktion des Gerätes. Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Hand- habung des Gerätes vertraut und ist Bestandteil dieser Feuerstätte. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf, damit Sie sich zu Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können. Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden! Der Erwerber und Betreiber eines Pelletofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion erlischt sofort, wenn die nachfolgenden Richtlinien und Anweisungen nicht beachtet wer- den. Wir danken für Ihr Verständnis!

2.3 Sicherheitshinweise

(Gültig auch für den Betrieb mit smartCon) WARNUNG! Brandgefahr durch heiße Geräteteile Da das Gerät auch automatisiert betrieben und fachmännisch von außen gewartet werden kann, besteht die Möglichkeit, dass das Gerät auch in Ihrer Abwesenheit unbeaufsichtigt in Betrieb gehen kann. Deswegen sind besondere Sicherheitsmaß- nahmen einzuhalten! Das Gerät darf niemals abgedeckt werden! Sicherheitsabstände zu brennbaren und leicht entzündlichen Materialien und Gegenständen sind unter allen Umständen einzuhalten! Bei Nichtbeachtung dieser Sicherheitshin- weise besteht allerhöchste Brandgefahr! VORSICHT! Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile Oberächen, Brennraumtür, Rauchrohr, Pellet- tankdeckel und Sichtscheibe werden im Be- trieb sehr heiß. Produktsicherheit Dieses Gerät darf von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen nur benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden. Dieses Gerät ist nach dem aktuellen Stand der Technik und aner- kannten sicherheitstechnischen Vorgaben konstruiert und gefer- tigt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass während des Betriebes Personen- und Sachschäden auftreten können.7

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

AT CH Gefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr ► Stellen Sie eine ausreichende Versorgung des Aufstellungs- raumes mit Verbrennungsluft während des Betriebes des Gerätes sicher. Dies gilt auch für den zeitgleichen Betrieb des Gerätes mit weiteren Wärmeerzeugern. Schäden durch Bedienfehler Fehlerhafte Bedienung kann zu Personen- und/oder Sachschäden führen! Warnung! Erstickungsgefahr durch Abgase Gerät nur mit geschlossener und verriegelter Brennraumtür (2b) betreiben! ► Sorgen Sie dafür, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder zum Spielen verwenden. ► Stellen Sie sicher, dass nur Personen zu dem Gerät Zugang haben, die auch zu sachgerechter Bedienung in der Lage sind. ► Nur erlaubte Brennstoe verwenden. ► Benutzen Sie zum Anheizen niemals brennbare Flüssigkeiten! ► Niemals das Feuer im Brennraum mit Wasser löschen! Bauseitige Voraussetzungen, Installation und erste Inbe- triebnahme Für den Betrieb des Gerätes gelten örtlich spezifische feuerpolizei- liche und baurechtlliche Vorschriften, deren Einhaltung Grundvor- aussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sind. ► Das ordnungsgemäß installierte Gerät muss durch eine ge- nehmigungspflichtige Behörde, z.B. Bezirks-Schornsteinfeger, abgenommen werden. ► Es muß eine Erstinbetriebnahme von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder ORANIER durchgeführt werden. Die Erstinbetriebnahme ist im Serviceheft zu dokumentieren. Verletzungsgefahr durch heiße Geräteteile Während des Betriebes sind Oberächen, Brennraumtür (2b), Bediengrie, Sichtscheibe und Rauchrohre sehr heiß. ► Kinder niemals mit dem in Betrieb bendlichen Gerät unbeauf- sichtigt lassen! VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen Im Betrieb erhitzen sich Geräteteile sehr stark. Tragen Sie daher unbedingt Schutzhandschuhe, sollten Sie Bauteile des im Betrieb befindlichen Gerätes berühren müssen! Verwenden Sie das Gerät deshalb sicherheits- und gefahrenbe- wusst, nur seiner Bestimmung entsprechend und ausschließlich in einwandfreiem, unbeschädigtem Zustand! ► Lassen Sie sich vom Installateur Ihres Gerätes die technischen Dokumente des Gerätes sowie alle Zubehörteile aushändigen. Verhalten im Notfall Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr. Wenn ohne Gefähr- dung der eigenen Person möglich: ► Warnen Sie andere Personen und fordern Sie sie zum Verlassen des Gebäudes auf. ► Nehmen Sie das Gerät umgehend außer Betrieb! Betätigen Sie dabei nur die Schaltfläche „Gerät Ein/Aus“ auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) (➔ Kapitel „7.1 „WiKey“- Gerätebedienteil“)! WARNUNG! Trennen Sie das Gerät dabei nicht vom Strom- netz, weder durch Ziehen des Netzsteckers noch durch Betätigen des Netzschalters (19). Die Funktionsfähigkeit des Abgasventilators (21) muss unbedingt gewährleistet bleiben! WARNUNG! Gefahr von Verbrennungen Löschen Sie einen Schornsteinbrand niemals mit Wasser! Rufen Sie sofort die Feuerwehr! Brandgefahr Durch die Verbrennung von Pellets wird Wärmenergie frei, die zu einem starken Aufheizen der Oberflächen, vergleichbar mit einem Kaminofen, führt. WARNUNG! Brandgefahr Das Nachfüllen von Pellets direkt aus einem Pelletsack ist nur im kalten, ausgeschalteten Zustand des Gerätes zulässig! ► Das Gerät darf nie mit geöffneter Brennraumtür (2b) oder ge- öffnetem Pellettankdeckel (11) betrieben werden, es könnten Funken und Flammen austreten und gesundheitsschädliche Abgase in den Aufstellungsbereich gelangen. ► Platzieren oder lagern Sie keine brennbaren Materialien oder Flüssigkeiten auf oder neben dem Gerät. ► Platzieren Sie keine brennbaren Gegenstände (z.B. Teppiche, Möbelstücke, Pflanzen o.ä.) im Bereich der Feuer- raumöffnung. ► Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden.8

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

AT CH Reinigung, Wartung und Störungsbehebung ► Das Gerät regelmäßig reinigen. ► Um einen dauerhaft sicheren und funktionstüchtigen Betrieb Ihres Pelletofens zu gewährleisten, muß das Gerät regel- mäßig durch einen fachkundigen Techniker gewartet werden. Die Wartungen sind im Serviceheft zu dokumentieren. (➔ Kapitel „12. Wartung“) ► Verwenden Sie ausschließlich ORANIER Original-Ersatzteile und Original-Zubehör. Gefahr von Stromschlag GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrischen Strom Bei abgenommenen Verkleidungsteilen liegen spannungsführende Geräteteile frei: ► Vor jedem Önen der Geräteverkleidung ist das Gerät unbedingt vom Stromnetz zu trennen. Arbeiten an spannungsführenden Teilen dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden. Geräteverhalten bei Stromausfall Das Geräteverhalten ist abhängig von der Dauer des Stromausfalls: - Nach einem Stromausfall von weniger als 60 s setzt das Gerät den Heizbetrieb anschließend normal fort. - Bei einer Dauer des Stromausfalls zwischen 60 s und 5 min geht das Gerät in die „Wiederholte Zündung“. - Bei einer Dauer des Stromausfalls von mehr als 5 Minuten wird der Fehler „Er15“ angezeigt und das Gerät geht in die Aus- brandphase. WARNUNG! Lebensgefahr durch schädliche Abgase Während und nach einem Stromausfall Brenn- raumtür (2b) und Pellettankdeckel (11) ge- schlossen halten.

2.4 Brennstoffqualität

HINWEIS: In dem Gerät dürfen ausschließlich Pellets verfeuert werden. Andere Brennstoe sind nicht zulässig! Keinesfalls Abfälle oder Abfall- produkte in dem Gerät verbrennen! HINWEIS: Es darf ausschließlich Sackware verwendet werden. Siloware ist nicht zulässig (erhöhter Staubanteil, Pelletlänge, Ölschutzfilm)! Pellets bestehen aus naturbelassenem Holz und werden ohne Zu- satz von Bindemittel, nur unter Verwendung von hohem Druck, gepresst. Die Anforderungen an den zulässigen Brennstoff sind in den Normen; EN 17225-2 (Klasse A1), EN plus (Klasse A1) bzw. DIN Plus, ÖNORM M7135, definiert. Pellet-Eigenschaften (Anforderung EN 17225-2 (Klasse A1)) Länge: 10 - 30 mm* Durchmesser: 6 mm Schüttgewicht: 650 kg/m

Heizwert: > 5 kWh/kg Restfeuchte: < 10 % Aschengehalt: < 0,5 % Dichte: 1,12 kg/dm

*) Die Verwendung von längeren Pellets kann zu Blockaden der Förderschnecke führen! Auch wenn auf der Verpackung der Pellets „DIN Plus“ beworben wird, kann es trotzdem vorkommen, dass die Pellets diese Norm tatsächlich nicht erfüllen. Eine schlechte Pelletqualität läßt sich u.a. an geringer Festigkeit der Pellets und an einem hohen Sägestaub- anteil erkennen. Bei schlechtem Heiz- oder Zündverhalten probeweise andere Qualitäts-Pellets verwenden. Um ein problemloses Verbrennen der Pellets zu gewährleisten, ist es notwendig, sie trocken und frei von Verschmutzungen zu lagern: Verschmutzungen können zu Fehlfunktionen oder gar einem Komplettausfall des Gerätes führen. Nicht ausreichend trocken gelagerte Pellets können zu schlech- tem Brennverhalten, Startverhalten und zu übermäßig starken Verschmutzungen führen. Gleiches gilt für stark bröselnde Pellets. Häufiges Umlagern der Pellets kann zum Zerbrechen und Zerbröseln führen.9

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

2. Bestimmungsgemäße Verwendung und Sicherheitshinweise

2.5 Haftungsausschluss

Im Fall von Personen- bzw. Sachschäden haftet der Hersteller für den Baustandard und die Sicherheit der Maschine nur dann, wenn Konstruktionsfehler nachgewiesen werden können. Keine Haftung bei

  • unsachgemäßer bzw. nicht bestimmungsgemäßer Ver- wendung, Installation und Bedienung des Gerätes.
  • Nichtdurchführung einer Gerätewartung bzw. bei einer Gerätewartung, die nicht in vollem Umfang den Vorgaben der in Kapitel 12 „Wartung“ beschriebenen Arbeiten entspricht.
  • Verwendung anderer als ORANIER Original-Ersatzteile.
  • baulichen Veränderungen oder technischen Veränder- ungen am Gerät. Werden die für die Funktionen notwendigen Gege- benheiten, wie z.B. ordnungsgemäße, regelmäßige Reinigung und Einhaltung der Wartungsintervalle, nicht erfüllt oder sind ungeeignete Einbausituationen (z.B. nicht ausreichender Förderdruck) gegeben, fal- len in diesem Zusammenhang auftretende Probleme nicht unter die Gewährleistung!

2.6 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung

Eine unsachgemäße bzw. nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes führt zum Gewährleistungs- bzw. Garantieverlust. Darüber hinaus besteht die Gefahr von Schäden oder Verletzungen, die erheblich und sogar lebensgefährlich sein können. Als nicht bestimmungsgemäße Verwendung gilt:

  • Jede bauliche Veränderung oder technische Veränder- ungen am Gerät.
  • Ein Betrieb ohne fachgerechten Anschluss an einen geeigneten Kamin.
  • Der Betrieb mit geöffneter Brennraumtür (2b) oder ge- öffnetem Pellettankdeckel (11).
  • Der ferngesteuerte Betrieb des Gerätes unter Verstoß gegen die Sicherheitshinweise, die in 2.3 dieser Bedie- nungs- und Montageanleitung näher ausgeführt sind (insbesondere Abdeckung des Gerätes, keine Sicherheits- abstände des Gerätes zu brennbaren und leicht entzünd- lichen Materialien und Gegenständen).
  • Verwendung anderer als ORANIER Original-Ersatzteile.
  • Verwendung von Pellets, die nicht den Herstellervorgaben entsprechen.
  • Nichteinhaltung der gemäß Kapitel 12. „Wartung“ vorge- schriebenen Wartungen.10

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

3. Produktübersicht und Bedienelemente

1a Deckplatte (mit Konvektionsgitterrost und Pellettankdeckel) 1b Konvektionsö nung 2a Fronttür (mit Sichtscheibe und Gri eiste rechts) 2b Brennraumtür (mit Sichtscheibe) 3 Brennraumrückwand (Guss) 4 Pelletzufuhrö nung 5 Brennerschale (zweiteilig) 6 Aschenkasten 7 Brennraumtür-Verschluss 8 Höhenverstellbare Gerätefüße 9 Seitenverkleidung 10 Putzdeckel 11 Pellettankdeckel 12 Türdichtung 13 Rauchrohrstutzen

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

3. Produktübersicht und Bedienelemente

13 Rauchrohrstutzen 14 „WiKey“-Gerätebedienteil 15 Verbrennungsluft-Ansaugö nung 16 Typenschild 17 Durchführung für Raumfühler, RS232 Kabel und externen Schaltkontakt 18 Sicherheits-Temperaturbegrenzer („STB“) 19 Netzanschluss mit Netzschalter und Geräte-Hauptsicherung 20 Brennraumtür-Verschlusswerkzeug

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

3. Produktübersicht und Bedienelemente

Die Brennraumtür (2b) kann nur mit dem speziellen Brennraum- tür-Verschlusswerkzeug (20) ent- bzw. verriegelt, geöffnet und vollständig geschlossen werden. Das Brennraumtür-Verschlusswerkzeug (20) ist im Auslieferungszustand an der Geräterückseite rechts oben eingehängt (➔ Kapitel „3.2 Rückansicht“). Es kann für spätere Verwendungen wieder an dieser Stelle eingehangen werden. 2a Fronttür (mit Sichtscheibe und Gri eiste rechts) 2b Brennraumtür (mit Sichtscheibe) 7 Brennraumtür-Verschluss 20 Brennraumtür-Verschlusswerkzeug Öffnen der Brennraumtür (2b) ► Öffnen Sie die Fronttür (2a) durch Ziehen an der Griffleiste rechts. ► Zum Öffnen der Brennraumtür (2b) das Brennraumtür- Verschlusswerkzeug (20) entsprechend nebenstehender Abbildung auf den Brennraumtür-Verschluss (7) aufstecken. ► Verschlussmechanik durch Bewegen des Brennraumtür-Ver- schlusswerkzeuges (29) im Brennraumtür-Verschluss (7) ► - nach oben entriegeln, ► - nach unten verriegeln. ► Beim Verriegeln ist es notwendig, die Brennraumtür (2b) gegen das Gerät zu drücken. Achten Sie darauf, dass die Brennraumtür (2a) nach dem Ver- riegeln dicht am Gerätekorpus anliegt. VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen Die Brennraumtür (2b) eines in Betrieb befind- lichen Gerätes darf nicht geöffnet werden! Die Brennraumtür (2b) eines in Betrieb befind- lichen Gerätes ist sehr heiß! Brennraumtür (2b) deshalb nur mit Schutzhandschuh gegen das Gerät drücken!

Entriegeln Verriegeln

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

4. Angaben zum Gerät

4.4 Produktbeschreibung

Gerät: Das Gerät besteht aus einer geschweißten Stahlkonstruktion. Im Mittelteil bendet sich der Brennraum. Unter der Brennerschale (5) bendet sich der Aschenkasten (6). Geräte dieser Bauart arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h. die Um- gebungsluft wird von den im Pelletofen enthaltenen Konvektions- schächten angesaugt, stark erwärmt und wieder an den Wohnraum abgegeben. Das Gerät verfügt über ein Konvektionsgebläse, welches in den hö- heren Leistungsstufen die natürliche Konvektion unterstützt. Das Gerät arbeitet raumluftabhängig und kann optional an eine ex- terne Verbrennungsluftleitung angeschlossen werden. Brennraumverkleidung: Der Brennraum ist mit Stahl-Bauteilen ausgekleidet. Diese dienen dem Hitzeschutz und zur Heizgaslenkung. Die Brennraumverkleidungen und die Heizgasumlenkungen fallen nicht unter die Werksgarantie. WARNUNG! Brandgefahr durch Verwendung nicht origi- naler Ersatzteile Durch Verwendung von Brennraumausklei- dungen mit falschen Wärmeeigenschaften kann es zu Überhitzung umgebender Wände und Einrichtungsgegenständen kommen! Verwenden Sie daher ausschließlich Origi- nal-Ersatzteile! Ein Betrieb des Gerätes ohne montierte Heizgasumlenkungen ist nicht zulässig, weil die Funktion nicht mehr gewährleistet werden kann und irreparable Schäden entstehen können.

4. Angaben zum Gerät

► Prüfen Sie den Lieferumfang bei Erhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. - Palette mit Gerät - conGuide mit Bedienungsanleitung - Bedienungsanleitung, Hinweisblätter und Serviceheft in Plastikhülle im Gerät. Sollte das Serviceheft keinen Platz für weitere Einträge bieten oder im Laufe der Zeit verloren gegangen sein, können Sie auf unserer Webseite im Downloadbereich ein neues Serviceheft als pdf herunterladen und selbst ausdrucken. - Brennraumtür-Verschlusswerkzeug (20) - Netzanschlussleitung

4.2 Nicht mitgeliefertes Zubehör

Folgende Zubehörteile sind nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, können aber über Ihren Fachhändler oder online über www.oranier.com bezogen werden. - Rauchrohre - Flexrohre und Wanddurchführung für externe Verbren- nungsluftversorgung - Bodenplatte aus Glas oder Stahl Aufgrund der geringen Temperatur im unteren Bereich des Pelletofens während des Heizbetriebes ist eine feuer- feste Bodenplatte nicht zwingend erforderlich. Bei brennbaren Baustoffen ist dort in der Regel ein Brand- schutz erforderlich!

4.3 Original Ersatzteile

Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile. Ersatzteile anderer Hersteller sind durch ORANIER nicht geprüft und daher nicht freigegeben. Nicht freigegebene Ersatzeile verändern möglicherweise die kons- truktiv vorgegebenen Eigenschaften des Gerätes und führen somit zur Beeinträchtigung der Sicherheit und zum Verlust der Zulassung. Dies kann bei einem eventuellen Schadensfall versicherungsrecht- liche Konsequenzen haben.. Die Artikelnummern der Originalersatzteile finden Sie unter www.oranier-kundendienst.com.14

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

4. Angaben zum Gerät

4.5 Technische Daten

Die Angaben „Nenn“ beziehen sich auf die Nenn- Wärmeleistung (Maximalleistung) und die Angaben „Teillastwärmeleistung“ auf die Minimalleistung wäh- rend der Typprüfung.

Eigenschaft Einheit Wert Pelletofen Typ: Sando 60 II Nennwärmeleistung: kW 8,0 Minimalleistung: kW 2,4 Brennstofassungsvermögen Stahl / Stein: kg 24 / 19 Brenndauer Nenn- / Minimalleistung: h 12 / 40 Energieezienzklasse: A+ Energieezienzindex EEI: 123 Raumheizvermögen DIN 18893 max.: m

Höhe / Breite / Tiefe: mm 1144 / 570 / 570 Gewicht Stahl / Stein (ohne Verpackung): kg 110 / 167 Für Dauerbetrieb geeignet: ja Abgastemperatur Austritt Gerät Nenn- / Minimalleistung:

142,0 / 73,0 Erforderlicher Förderdruck: Pa 13 Erforderlicher Förderdruck für Schornsteinberechnung

2,0 Abgasmassenstrom Nenn- / Minimalleistung: g/s 5,9 / 3,4 Zugelassener Brennsto: Holz-Pellets Rauchrohranschluss: mm 80* Verbrennungsluftanschluss: mm 50 Stromversorgung: VAC 230 V / 50 Hz Elektrische Leistungsaufnahme Betrieb (typ.): W 50 Elektrische Leistungsaufnahme Start (typ.): W 347 Umgebungstemperatur Betrieb: °C 10 - 35 Umgebungstemperatur Lagerung: °C 5 - 40

  • Sondervariante Rauchrohranschluss oben für „System Poujoulat PGI 80/130 mm“15

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

Der Schornstein hat die Aufgabe, die bei der Verbrennung entste- henden Abgase durch den thermischen Auftrieb nach außen zu führen. Durch den zusammen mit dem Abgasventilator entstehen- den Unterdruck in der Brennkammer, wird die Verbrennungsluft durch die Zuluftönung zur Verfügung gestellt und hat somit er- heblichen Einuss auf die Feuerungsleistung. Der Förderdruck wird zunächst durch die wirksame Höhe des Ab- gassystems (Schornsteinfuttermitte bis Schornsteinmündung) und die Dierenz zwischen Abgastemperatur am Rauchrohrstut- zen und der Temperatur am Schornsteinkopf bestimmt; und kann Schwierigkeiten mit dem Förderdruck nur bedingt ausgleichen. Dem entgegen wirken vor allem Druckverluste in der Rauchrohr- führung und der Verbrennungsluftzuführung. Der Abgasventilator (21) des Pelletofens dient dazu die Druckverluste im inneren des Pelletofens zu über- winden. Der natürliche Unterdruck des Abgassystems, die Zuluftführung und der Abgasventilator (21) bil- den eine Funktionseinheit.

5.1 Schornsteinberechnung

Um den störungsfreien Betrieb Ihres Pelletofens zu gewährlei- sten, ist ein Nachweis über die Eignung der zu verwendenden Schornsteinanlage nach EN 13384-1. zwingend erforderlich. Bei Anschluss mit externer Verbrennungsluftversorgung ist auch deren Zuluftweg in diese Berechnung mit einzubezie- hen! Die Berechnung ist für einen notwendigen Förderdruck von 2 Pa durchzuführen. Der errechnete Unterdruck am Gerät muss bei Nennleistung zwischen 2 und 20 Pa liegen. Liegt ein hoher Förderdruck (>20 Pa) vor, ist eine entsprechende technisch zulässige Einrichtung bauseits zu erstellen, um den För- derdruck zu begrenzen. Für ein zuverlässiges Zünden muss ein Förderdruck >1 Pa vorliegen. Bei negativem Förderdruck kann ein sicheres Startverhalten nicht gewährleistet werden! Örtliche Vorschriften sind bindend und zu beachten! Im Falle des Betriebs an einer ungeeigneten Schorn- steinanlage übernimmt ORANIER keine Funktionsga- rantie für das Gerät.

5.2 Anschluss an den Schornstein/Rauchrohranschluss

Das in dieser Anleitung beschriebene Gerät ist ausschließlich für den Betrieb mit geschlossenem Brennraum zugelassen. Der Betrieb an einem mehrfach belegten Schornstein ist nicht zulässig! Die Ausführung und der Zustand des zum Anschluss vorgesehenen Schornsteins trägt maßgeblich zur einwandfreien Funktion des Pel- letofens bei. Das Gerät wird nach oben angeschlossen. Zum Anschluss an den Schornstein sollte ein Rauchrohr mit geeignetem Dichtsystem ver- wendet werden, da, bedingt durch den Abgasventilator (21), in der Verbindung ein Überdruck entstehen kann. Alle Verbindungen vom Gerät zum Schornstein müssen stabil, fest, dicht und spannungsfrei sein. Achten Sie darauf, dass das Rauch- rohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Wir empfehlen die Verwendung eines Mauerfutters.16

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

5.3 Externe Verbrennungsluftversorgung

Das Gerät kann im Auslieferungszustand nur über den Anschluss an einem geeigneten LAS-Schornstein mit externer Verbrennungsluft versorgt werden. Ein separater Anschlussstutzen für eine externe Ver- brennungsluftversorgung liegt dem Gerät bei und kann bei Bedarf im unteren Bereich an der Rückseite des Gerätes montiert werden (➔ Kapitel 5.3.1). Ein Vorteil einer externen Verbrennungsluft-Zuführung liegt u.a. darin, dass nicht die erwärmte Raumluft zur Verbrennung heran- gezogen wird, sondern Verbrennungsluft aus dem Außenbereich. Es verringert somit auch die Notwendigkeit ausreichend Verbren- nungsluft für den Aufstellungsbereich sicherzustellen. Für die Benutzung des Gerätes als raumluftunabhängi- ge Feuerstätte ist die Verwendung einer externen Ver- brennungsluftversorgung unerlässlich. ► Achten Sie bei einer externen Verbrennungsluftversorgung auf dichte Rohrführung! Die Eignung der externen Verbrennungsluftversorgung (Leitungslänge, Querschnitte, Bögen und Filter) muss in der Schornsteinberechnung nach EN 13384-1 nachgewiesen wer- den. Als Richtwerte können folgende Werte zugrunde gelegt werden: Rohr mit Innen-Ø 70 mm: Maximale Länge 3 m, max. 3 Stk. 90°-Bögen Rohr mit Innen-Ø 100 mm: Maximale Länge 6 m, max. 4 Stk. 90°-Bögen Die Luftleitung ist mit glattem Rohr aus Stahl oder Kunststoff auszuführen; es ist dabei auf Temperaturbeständigkeit zu achten. Für die Verbindung zwischen Gerät und Luftleitung hat sich Aluflexrohr bewährt. Am Eintrittsquerschnitt der Verbrennungsluft ist ein Filter (Maschenweite 1 mm) anzubringen, damit keine Kleintiere, Insekten oder Verunreinigungen die Luftansaugung behindern können. Dieser Filter ist so zu dimensionieren, dass eine aus- reichende Verbrennungsluftversorgung gewährleistet ist und darüber hinaus in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und ggf. zu reinigen. Der Eintrittsquerschnitt ist so zu wählen, dass trotz Verwendung etwaiger Filter oder Ähnlichem, ein ausreichender freier Quer- schnitt gegeben ist, der über dem notwendigen Leitungsquer- schnitt liegen muss. Ein vor der äußeren Zuluftöffnung angebrachtes Schutzgitter darf nicht ungewollt den Zuluftquerschnitt verkleinern oder gar verschließen können. Die äußere Zuluftöffnung ist so auszuführen, dass diese bau-- seits einen ausreichend gegen eindringende Feuchtigkeit (z.B. Schlagregen) und Druckschwankungen (z.B. Windböen) ge- schützt ist. Als Mindestmaßnahme ist dabei ein 90°-Bogen nach unten anzusehen. In jedem Fall ist zu beachten, dass der Verbrennungsluftbedarf von ca. 30 m

/h bei einem Förderdruck von 4 Pa sichergestellt ist. Der Förderdruck muss, im Zusammenspiel mit dem Abgasven- tilator, die zusätzlichen Widerstände einer derart ausge- rüsteten Feuerungsanlage überwinden können. Bei feuchten Aufstellräumen (Neubau!) kann es zu Kondensat- bildung am Ofenkorpus und in der Folge zu Korrosion kom- men. Beim Anschluss des Gerätes an eine externe Verbrennungsluft- versorgung empfehlen wir Ihnen, die Verbrennungsluft nicht aus Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. einem feuchten Keller) zu entnehmen. In solchen Fällen kann es im kalten, unbeheizten Gerät zu Kon- densation der Luftfeuchtigkeit und in der Folge zu Korrosion am Gerätekorpus kommen. Das Gerät erfüllt die Anforderungen an eine raumluft- unabhängige Betriebsweise. Ob bei Kombination mit einer Be- und Entlüftungsanlage zusätzlich ein Unter- druckwächter installiert werden muss, liegt im Ermes- sen des zuständigen Schornsteinfegers.17

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 50 II

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

5.3.1 Umrüstung des Gerätes auf separaten Anschluss für

externe Verbrennungsluftversorgung von hinten Zum Erhalt der Garantie ist eine Umrüstung auf separaten Anschluss für externe Verbrennungs- luftversorgung von hinten nur durch dafür geschultes Fachpersonal durchzuführen. ► Demontieren Sie die Rückwand (➔ Kapitel 6.9.3). ► Demontieren Sie die linke Seitenverkleidung (9) (➔ Kapitel 6.9.1). Der für den Anschluss für externe Verbrennungsluftversorgung von hinten zu montierende Anschlussstutzen befindet sich bei Auslieferung des Gerätes im Brennraum. ► Entnehmen und entpacken Sie den Anschlussstutzen. Anschlussstutzen Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich im Sockelbereich eine Trägerplatte für die Montage des Anschlussstutzens. Die für die Be- festigung des Anschlussstutzens benötigten zwei Schrauben sind bei Auslieferung zur Befestigung auf der Palette verwendet wor- den. ► Entfernen Sie die beiden Schrauben von der Trägerplatte. ► Befestigen Sie den Anschlussstutzen mit diesen Schrauben (Pfeile) gemäß nachfolgender Abbildung an der Trägerplatte. Anschlussstutzen Trägerplatte Im Auslieferungszustand erhält das Gerät die zur Verbrennung not- wendige Luft über die ringförmige Verbrennungsluft-Ansaug- ö n u n g ( 1 5 ) um den Rauchrohrstutzen (13). Der Brennraum ist zu diesem Zweck über einen Alu-Flexschlauch mit der Verbrennungsluft-Ansaugö nung (15) verbunden. ► Lösen Sie die hintere Schlauchklemme (Pfeil) und nehmen Sie den Alu-Flexschlauch ab.

Die gelöste Schlauchschelle wird im Anschluss für die Befestigung des Alu-Flexschlauches an dem montierten Anschlussstutzen be- nötigt. ► Verlegen Sie den Alu-Flexschlauch gemäß der nachfolgenden Abbildung nach unten zu dem montierten Anschlussstutzen. HINWEIS: Achten Sie bei der Verlegung des Alu-Flex- schlauches auf ausreichend Abstand zu den Ab- gaswegen!18

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 50 II

5. Schornsteinanlage und Zuluftbedingungen

AT CH ► Kürzen Sie den Alu-Flexschlauch auf die tatsächlich benötigte Länge. VORSICHT! Verletzungsgefahr Vermeiden Sie das Berühren der möglicherwei- se scharfen Schnittkante! ► Befestigen Sie den Alu-Flexschlauch gemäß der nachfolgenden Abbildung mit der oben entfernten Schlauchschelle an dem montierten Anschlussstutzen. ► Brechen Sie die für den Anschlussstutzen erforderliche, bereits vorperforierte Öffnung (Pfeil) in der Geräterückwand heraus. VORSICHT! Verletzungsgefahr Vermeiden Sie das Berühren der scharfen Bruch- kanten!

Entgraten Sie die Bruchkanten mit einer Feile. ► Prüfen Sie nach erfolgtem Umbau die Dichtheit des Geräts. Es darf maximal 2,0 m

/h bei 50 Pa verlieren. ► Dichten Sie, wenn nötig, entsprechend nach. ► Montieren Sie Geräterückwand und Seitenverkleidung (9) wieder am Gerät.19

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrischen Strom Schließen Sie das Gerät erst nach vollständiger Montage aller Verkleidungselemente an das Stromnetz an! Für einen störungsfreien und sicheren Betrieb ist es erforderlich, einzelne Gerätebestandteile korrekt zu positionieren und in dieser Position zu sichern. Diese Arbeiten müssen bereits vor einer ersten Inbetriebnahme ausgeführt werden, damit eine einwandfreie Funktion des Gerätes gewährleistet ist.

6.1 Raumtemperaturfühler

Die vom Raumtemperaturfühler (17) gelieferten Temperatur- werte sind sehr wichtig für die effektive Steuerung des Gerätes im Betrieb.

► Für realisitische Messwerte kann es notwendig sein, den Raum- temperaturfühler (17) in einiger Entfernung vom Gerät zu platzieren. Dafür kann der Kabelbinder entfernt und der Raumtemperatur- fühler (17) an einer geeigneten Stelle positioniert werden. HINWEIS: Der Raumtemperaturfühler (17) ist im hinte- ren Bereich des Gerätes in Bodennähe platziert, der normalerweise kühlsten Stelle des Gerätes. Durch bestimmte Strömungssituationen und reflektierte oder direkte Wärmestrahlung vom Rauchrohr können in diesem Bereich dennoch Temperaturen entstehen, die deutlich höher sind als die tatsächliche Raumtemperatur. Es sind daher bauseits geeignete Maßnahmen (Abschirmblech o.ä.) zur Gewährleistung realis- tischer Raumtemperaturwerte an der Position des Raumtemperaturfühlers (17) zu erbrin- gen. Bei der Verwendung der conGuide-Funkfernbedie- nung werden die vom integrierten Temperaturfühler der conGuide-Funkfernbedienung gemessenen Raumtemperaturwerte für die Steuerung des Gerätes im Betrieb verwendet.

6.2 Höhenverstellbare Gerätefüße

VORSICHT! Gefahr von Verletzungen und Sachschäden Das komplette Gerät ist sehr schwer. Daher sollten die in diesem Abschnitt beschriebenen Arbeiten unbedingt von 2 Personen ausgeführt werden! ► Das Gerät ist am Aufstellungsort mit den höhenverstellbaren Gerätefüßen (8) waagerecht auszurichten. Zum Einstellen der höhenverstellbaren Gerätefüße (8) müssen beide Seitenwände (9) demontiert werden. Gehen Sie dafür wie im Kapitel 6.9.1 beschrieben vor. Nach der Demontage der beiden Seitenwände (9) werden links und rechts jeweils zwei höhenverstellbaren Gerätefüße (8) erreichbar. ► Um die höhenverstellbaren Gerätefüße (8) durch Ein- bzw. Herausschrauben einstellen zu können, muss das Gerät etwas gekippt werden, damit die einzustellenden höhenverstell- baren Gerätefüße (8) angehoben und dadurch frei werden.

HINWEIS: Das Gerät erzeugt mit Gebläse und Förder- schnecke im Betrieb nur leise Geräusche, die sich aber unter ungünstigen Umständen, abhängig von der Beschaffenheit der Aufstellfläche, über die höhenverstellbaren Gerätefüße (8) auf die Aufstellfläche übertragen können (Körperschall). Um diese Schallübertragung zu vermindern, empfehlen wir in diesen Fällen den Einsatz von schall- und schwingungsdämpfenden Platten zwischen den höhenverstellbaren Geräte- füßen (8) und der Aufstellfläche.20

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

AT CH Bei Aufstellung des Gerätes auf empfindlichen Böden und zur zusätzlichen Geräuschentkopplung empfeh- len wir das Aufkleben von Filzgleitern auf die höhen- verstellbaren Gerätefüße (8). Die exakte waagrechte Ausrichtung erfolgt durch Einstellen der 4 höhenverstellbaren Gerätefüße (8).

6.4 Auswahl des Aufstellungsortes

WARNUNG! Erstickungsgefahr durch austretende Abgase Ablufteinrichtungen (z.B. Dunstabzugshauben) im gleichen Raum oder Raumluftverbund kön- nen Probleme verursachen. Sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger über entsprechende Schutzeinrichtungen. Bei der Auswahl des Aufstellungsortes und der späteren Installation des Gerätes ist zu beachten, dass die geforderten Mindestabstände unbedingt eingehalten werden! Dabei ist zu berücksichtigen, dass die angegebenen Maße auf- grund von unvermeidbaren Fertigungstoleranzen leicht abwei- chen können. Für die Anschlussmaße von Rauchrohr und Verbrennungsluft ist ein tendenziell größerer Toleranzbereich zu berücksichtigen. Die Aufstellfläche für das Gerät muss über eine angemessene Trag- fähigkeit verfügen. Wenn eine vorhandene Bodenkonstruktion diese Bedingungen nicht erfüllt, müssen für ihre Erfüllung geeig- nete Maßnahmen (z.B. Platte zur Lastverteilung) ergriffen werden. Für regelmäßige Reinigungs- und Wartungsar-beiten ist ausreichende Bewegungsfreiheit um das Gerät herum zu gewährleisten (➔ Kapitel 6.3). Ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, kann zusätz- licher Arbeitsaufwand entstehen, der in diesem Falle zu Lasten des Kunden geht.

Aufstellung im Aufstellungsraum und Sicherheitsabstände: WARNUNG! Brandgefahr durch brennbare Gegenstände innerhalb der Sicherheitsabstände ► Halten Sie den Bereich der Sicherheits- abstände frei von brennbaren Materialien und Gegenständen, wie z.B. Teppichen, Möbelstücken, Pflanzen o.ä. Abnahme der Anlage durch die genehmi- gungspflichtige Behörde (z.B. Bezirks-Schorn- steinfeger). HINWEIS: Anlagenschaden durch unsachgemäße Montage und Installation Montage und Installation nur durch zugelas- senen Fachbetrieb!

Nicht zu unterschreitende Sicherheitsabstände zu brennbaren Bau- teilen: A: 70 cm im Strahlungsbereich der Scheibe B1: 20 cm Wandabstand hinten B2: 20 cm Wandabstand seitlich Für Bauteile aus nichtbrennbaren Materialien können die Abstände verringert werden. Bei hochwärmegedämmten Wänden mit einem U-Wert <0,4 W/(m

  • K) vergrößert sich gemäß DIN 18896 der erfor- derliche Mindestabstand zwischen Gerät und Wand um 5 cm. Bei Aufstellung sehr nahe an der Wand kann es zu Pyrolysespuren- an der Wand kommen. Neben den reinen Sicherheitsmindestabständen muss die Mög- lichkeit gegeben sein, dass normale Reinigungs- bzw. Wartungsar- beiten ausgeführt werden können ( ➔ Kapitel 12 „Wartung“). Bei der Ausführung des Rauchrohres ist darauf zu achten, dass das Rauchrohr in der Regel an jeder Stelle min. 40 cm von Bauteilen aus brennbaren Baustoen entfernt sein muß. Dies erfordert unter Umständen einen größeren Wandabstand des Gerätes, als oben angegeben ist.21

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

Das Gerät ist mit dem mitgelieferten Netzanschlusskabel an eine vorschriftsmäßig installierte Netzsteckdose anzuschließen und mit Netzspannung zu versorgen. Die Leiterplatte der Steuerelektronik, die nach Abnehmen der Seitenverkleidung rechts (9) (➔ Kapitel „6.9 Demontage von Verkleidungsteilen“) sichtbar wird, verfügt im äußeren Bereich über grüne Klemmleisten. GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrischen Strom Bei abgenommenen Verkleidungsteilen liegen spannungsführende Geräteteile frei: ► Vor jedem Ö nen der Geräteverkleidung ist das Gerät unbedingt vom Stromnetz zu trennen! Arbeiten an spannungsführenden Teilen dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden! Diese Klemmleisten können zum Anschluss externer Geräte die- nen, z.B. die Option „Externe Anforderung“.

6.5.1 Anschluss „Externe Anforderung“

Dabei handelt es sich um einen potenzialfreien Schalteingang, mit dem das Gerät gestartet und in den Ausbrand versetzt werden kann. Dieser potenzialfreie Schalteingang lässt das Gerät beim Schließen des Kontakts starten. Wird der Kontakt geöffnet, geht das Gerät in den Ausbrand und anschließend in den Zustand „Aus“. Das Gerät lässt sich dabei, unabhängig vom Zustand des Schalt- eingangs, wie gehabt über das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) schalten (➔ Kapitel 7.1 „WiKey“-Gerätebedienteil“). Das Gerät wird von dem Schalteingang nicht blockiert. Der Anschluss erfolgt an die 5-polige grüne Klemmleiste an Pin 35 und 32: Anschlüsse „Externe Anforderung“ Pin 35 Pin 3222

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

6.6 Erstinbetriebnahme

Voraussetzung: Die Ofenanlage entspricht den geltenden Vorschriften und ist durch eine genehmigungspflichtige Behörde (z.B. Schornsteinfeger) abgenommen worden. ► Entnehmen Sie vor dem ersten Anheizen bitte alle Dokumente und Zubehörteile aus dem Brennraum, ggf. Pellettank und dem Aschenkasten (6). ► Entfernen Sie alle Aufkleber rückstandsfrei von der Sicht- scheibe. HINWEIS: Die Lackierung des Gerätes erreicht erst nach mehrmaligem Heizen mit Nennwärmeleistung ihre Endfestigkeit. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist eine Oberflächenreinigung erst nach mehreren Heizvorgängen zu empfehlen! HINWEIS: Auch nach mehrmaligen Heizen ist der Lack nicht an allen Stellen (Bereich Pellettank oder unte- rer Sockelbereich) eingebrannt. Insbesondere scharfe Kanten sind weiterhin sehr empfind- lich. Sehen Sie daher von einem übermäßigen Reinigen und Reiben am Lack ab. Beachten Sie bitte Folgendes: ► Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Kleinteile, Verpackungsmaterial) mehr im Aschenkasten (6) oder in den Abgaswegen des Gerätes be- finden. Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Lackflä- chen nicht berührt werden. Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrock- nung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. ► Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften. Während des Einbrennens keine Gegenstände auf den Pellet- ofen stellen. Das Gerät darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden. Gemauerte Schornsteine, die längere Zeit nicht be- trieben wurden, müssen häufig zunächst „trocken- geheizt“ werden. Erst nach einigen Abbränden stellt sich ein guter Förderdruck ein. Durch den sehr hohen Wirkungsgrad und der damit verbundenen niedrigen Abgastemperatur der Pelletgeräte kann es durchaus sein, dass gemauerte Schornsteine nicht ausreichend durchgeheizt werden. Es ist eine Kaminsanierung notwendig.

6.7 Nachfüllen Pellets

WARNUNG! Erstickungsgefahr durch schädliche Abgase Nach dem Befüllen des Pellettanks Pellet- tankdeckel (11) umgehend wieder schließen. WARNUNG! Brandgefahr Das Nachfüllen von Pellets direkt aus einem Pelletsack ist nur im kalten, ausgeschalteten Zustand des Gerätes zulässig! Ein Nachfüllen im betriebswarmen Zustand ist nicht erlaubt! Es ist darauf zu achten, dass beim Nachfüllen keine Pellets auf das Ausblasgitter oder den heißen Gerätekorpus fallen! Bei den hohen Temperaturen dieser Bauteile könnten neben die Einfüllöffnung gefallene Pellets Rauch entwickeln und sich sogar entzün- den! Dies kann, neben der Rauchentwicklung, auch eine dauerhafte Beschädigung des Gerä- tes verursachen! Alle neben die Einfüllöffnung gefallen Pellets sind daher sofort zu entfernen! VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen im Betrieb erhitzen sich Geräteteile sehr stark. Pellets nur in den Pellettank eines ausgeschal- teten und abgekühlten Gerätes einfüllen! ► Pellettankdeckel (11) an der Grifföffnung anheben, um die Einfüllöffnung freizugeben.

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

AT CH ► Nur bei kaltem Gerät: Eine Ecke eines Pelletsacks abschneiden und Pellets in den Pellettank füllen. ► Nach dem Einfüllen der Pellets klappen Sie den Pellettank- deckel (11) wieder nach unten. Dabei muss die Einfüllöffnung unbedingt dicht verschlossen werden. Füllen Sie nicht zuviele Pellets ein, damit gewährlei- stet bleibt, dass der Pellettankdeckel (11) die Ein- füllöffnung wieder dicht verschließen kann. Bleibt der Pellettankdeckel (11) bei in Betrieb befind- lichem Gerät längere Zeit geöffnet, kann unerwünsch- te Nebenluft durch den Pellettank in die Brennkammer gelangen und das Brennverhalten beeinflussen. Die Brandsicherheit des Geräts ist damit nicht mehr gewährleistet! Schließen Sie den Pellettankdeckel (11) nach Einfüllen von Pellets daher umgehend!

6.8 Anpassen des Gerätes an Umgebungsbedingungen

Zur Gewährleistung eines optimierten Betriebs muss ein Pellet- gerät an die Umgebungsbedingungen am Aufstellungsort ange- passt werden. Zwar sind die Geräte so konstruiert, dass sie bereits ab Werk in einem weiten Bereich von Umgebungsbedingungen zufriedenstellend betrieben werden können, leider können dabei aber nicht alle Umgebungsbedingungen optimal berücksichtigt werden. Die Leistung des Abgasventilators (21), der Förderdruck des Schornsteins und die Verbrennungsluftführung bilden eine Funktionseinheit. Es ist somit die Leistung des Abgasventilators (21) an den Förderdruck des angeschlossenen Schornsteins anzupassen. Ebenso kann es notwendig sein, die geförderte Pelletmenge anzu- passen. Für einen stets zuverlässigen Gerätestart kann es notwendig wer- den, die Startparameter ebenfalls durch geeignete Anpassungen zu optimieren. Unter besonders ungünstigen Gegebenheiten kann es vor allem während Zünd- und nachfolgender Stabilisierungsphase notwen- dig werden, dass einzelne Parameter nachreguliert werden müs- sen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass evtl. bauseits zu treffende Maßnahmen notwendig sind, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Diese Abstimmung und Anpassung muß zwingend von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder durch ORANIER durchgeführt und im Serviceheft dokumentiert werden. Dies ist auch Voraussetzung im Falle von Garantie- und Gewährleistungsansprüchen. HINWEIS: Es muss eine Erstinbetriebnahme von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von ORANIER durchgeführt werden. Die Erstinbetriebnahme ist im Serviceheft zu dokumentieren! HINWEIS: Besonders während der Übergangszeit (bei Außentemperaturen über 10°C oder Fallwinden), kann der Förderdruck aufgrund der wechsel- haften Witterungsbedingungen bei einer ungünstigen Schornsteinanlage zu niedrig sein. Dies kann zu schlechtem Zündverhalten oder zu schlechter Verbrennung führen. In diesen Fällen empfehlen wir eine Kalibrierung des Abgasventilators (21) und eine Umstellung auf Verbrennungseinstellung „2“ (➔ Bedienungsanleitung conGuide).24

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

6.9 Demontage von Verkleidungsteilen

Beim Aufstellen des Gerätes oder auch für Reinigung und Wartung kann es erforderlich sein, Verkleidungsteile vom Gerät abzuneh- men. Im Folgenden wird die Demontage der in Frage kommenden Verkleidungsteile beschrieben. Die Montage erfolgt entsprechend in umgekehrter Reihenfolge. GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrischen Strom Bei abgenommenen Verkleidungsteilen liegen spannungsführende Geräteteile frei: ► Vor jedem Ö nen der Geräteverkleidung ist das Gerät unbedingt vom Stromnetz zu trennen! Arbeiten an spannungsführenden Teilen dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden! HINWEIS: Demontagen von Verkleidungselementen dürfen nur von geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.

6.9.1 Demontage der Seitenverkleidungen

Die Demontage der beiden Seitenverkleidungen (9) wird nach- folgend für die rechte Seitenverkleidung (9) beschrieben. Die Demontage der linken Seitenverkleidung (9) erfolgt auf die gleiche Weise. ► Lösen Sie die 3 in der nachfolgenden Abbildung markierten Schrauben an der Geräterückseite.

► Ziehen Sie die Seitenverkleidung (9) an ihrer Hinterkante vom Gerätekorpus.

► Ziehen Sie soweit, bis sich die Steckverbindung (Kreis) zwi- schen Seitenverkleidung (9) und Gerätekorpus im oberen Bereich der Vorderkante der Seitenverkleidung (9) löst.

► Heben Sie die Seitenverkleidung (9) aus der unteren Halte- rung (Kreis).

► Legen Sie die Seitenverkleidung (9) flach auf einer weichen Unterlage (z.B. Decke) ab. Nicht aufrecht stellen - Kippgefahr!25

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

6. Vorbereiten des Gerätes für den Betrieb

VORSICHT! Gefahr von Verletzungen und Sachschäden Die Deckplatte (1a) ist sehr schwer. Daher sollten die in diesem Abschnitt beschriebenen Arbeiten unbedingt von 2 Personen ausgeführt werden! VORSICHT! Gefahr von Verletzungen Bei der Demontage/Montage der Deckplatte (1a) müssen unbedingt geeignete Maßnahmen getroffen werden, damit der geöffnete Pellet- tankdeckel (11) nicht ungewollt zufallen kann! Zur Demontage der Deckplatte (1a) gehen Sie wie folgt vor: ► Öffnen Sie den Pellettankdeckel (11) und sichern Sie ihn unbedingt gegen ungewolltes Zufallen. ► Lösen Sie die 4, in der nachfolgenden Abbildung mit Pfeilen markierten, Inbus-Schrauben.

► Heben Sie die Deckplatte (1a) mit dem geöffneten Pellet- tankdeckel (11) nach oben ab und legen Sie die Deckplatte (1a) flach auf einer weichen Unterlage (z.B. Decke) ab.

6.9.3 Demontage Rückwand

GEFAHR! Lebensgefahr durch elektrischen Strom Bei abgenommenen Verkleidungsteilen liegen spannungsführende Geräteteile frei: ► Vor jedem Ö nen der Geräteverkleidung ist das Gerät unbedingt vom Stromnetz zu trennen. Arbeiten an spannungsführenden Teilen dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden. HINWEIS: Achten Sie beim Abnehmen der Rückwand besonders auf den Temperaturfühler und das RS232-Kabel. Eventuell muss der Kabelbinder am Kabel des Temperaturfühlers entfernt werden. ► Lösen Sie die 10 Schrauben, mit denen die Rückwand am Ge- rätekorpus befestigt ist (Pfeile). ► Entfernen Sie die Rückwand.26

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

7. „WiKey“- Gerätebedienteil

7. „WiKey“-Gerätebedienteil

Das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) befindet sich, von hinten ge- sehen, links am Gerät.

Mit dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) können nur grund- legenden Funktionen des Gerätes genutzt werden. Mit der conGuide-Funkfernbedienung lässt sich dagegen der volle Funk- tionsumfang nutzen. Lesen Sie dazu die separate Anleitung zur conGuide-Funkfernbedienung (Lieferumfang). Darüber hinaus stellt das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Funkverbindung zur conGuide-Funkfernbedienung sowie die Verbindung mit der smartCon-App her.

7.1 „WiKey“-Gerätebedienteil Übersicht

Gerätestatus Service Wi-Fi Kontroll-Modi: Konvektions- gebläse* Soll-Temperatur Verbrennung Taste „Modus“ Durch (wiederhol- tes) Betätigen die- ser Taste wählen Sie den gewünsch- ten Kontrollmodus. Konvektions- Verbrennung Anzeigen: „Gerät Ein/Aus“ Anzeige gewählte Stufe: Stufe 3 Stufe 2 Stufe 1 Taste „Stufenwahl“ Durch (wieder- holtes) Betätigen dieser Taste wählen Sie die gewünschte Stufe. *) Das vorliegende Gerät verfügt über ein automatisch geregeltes Konvektionsgebläse. Daher wird dieser Kontrollmodus hier nicht unterstützt.

7.2 Anzeige „Gerätestatus“

Die Anzeige „Gerätestatus“ ist eine mehrfarbige LED. Leuchtweise und Farbe der Anzeige signalisieren verschiedene Zustände: Anzeige „Gerätestatus“ Zustand Leuchtet blau Gerät aus Leuchtet grün Heizbetrieb Blinkt grün „Zündung“, „Ausbrand“ oder „Wiederholte Zündung“ Leuchtet abwechselnd rot/blau Störung (➔ Bedienungsanleitung conGuide)

7.3 Anzeige „Service“

Diese Anzeige leuchtet nach 1.500 Betriebsstunden auf, und zeigt die Notwendigkeit einer Wartung an. Die Anzeige „Service“ ist rein zeitgesteuert. Daher kann eine Wartung notwendig werden, auch wenn die Anzeige „Service“ noch nicht leuchtet. HINWEIS: Eine Wartung wird nach 1.500 Betriebsstunden oder einem Jahr Betrieb fällig, abhängig davon, welches Limit zuerst eintritt..27

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

Über das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) können Sie die grundle- genden Funktionen des Gerätes steuern: - Gerät ein-/ausschalten - Störungsmeldung löschen - Verbrennungsstufe auswählen (P1 / P3 / P6 / AUTO) - Soll-Temperatur auswählen (dreistufig, über die conGuide- Funkfernbedienung einstellbar) ► Durch (mehrfaches) Betätigen der Taste „Modus“ können Sie die verschiedenen Kontroll-Modi sequentiell auswählen. ► Durch (mehrfaches) Betätigen der Taste „Stufenwahl“ können Sie, abhängig vom aktuell gewählten Kontroll-Modus, eine von drei, mit der conGuide-Funkfernbedienung voreingestellten Stufen, sequentiell auswählen.

8.1 Gerät ein-/ausschalten

► Drücken Sie, um das Gerät ein- bzw. auszuschalten, auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Taste „Gerät Ein/Aus“ für etwa 3 s. Nach dem Ein- bzw. Ausschalten des Gerätes ertönt ein Signalton. Die Anzeige „Gerätestatus“ beginnt grün zu blinken (➔ Kapitel

7.2 Anzeige „Gerätestatus“), um im Falle des Einschaltens den

Gerätestatus „Zündung“ bzw. im Falle des Ausschaltens den Gerätestatus „Ausbrand“ anzuzeigen.

Bei einer auftretenden Störung beginnt die Anzeige „Geräte- status“ abwechselnd rot oder blau zu leuchten (➔ Kapitel „7.2 Anzeige Gerätestatus“). Das Gerät geht automatisch in die „Störung“ und in die „Ausbrand“- Phase. Der Fehlercode zur Ursache der Störungsmeldung kann nur an der, mit dem Gerät verbundenen, conGuide-Funkfernbedienung abgelesen werden. HINWEIS: Löschen Sie eine Störungsmeldung erst, wenn die Ursache tatsächlich behoben wurde! Störungsmeldung löschen Sobald das Gerät die Ausbrand-Phase abgeschlossen hat und Ursache der Störungsmeldung behoben wurde, kann die Störungsmeldung quittiert (gelöscht) werden. ► Drücken Sie, um die Störungsmeldung zu löschen, auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Taste „Gerät Ein/Aus“ für etwa 3 s bzw. bis ein Signalton ertönt. Nach dem Löschen der Störungsmeldung zeigt die Anzeige „Gerätestatus“ durch blaues Leuchten den Status „Gerät aus“ an (➔ Kapitel „7.2 Anzeige Gerätestatus“).

Die Verbrennung kann in 3 Stufen (P1 / P3 / P6) eingestellt oder automatisch geregelt werden (AUTO). Wir empfehlen, das Gerät im Automatik-Modus zu betreiben. Im Automatik-Modus reguliert das Gerät selbstständig die Verbrennungsstufe anhand der Raumtemperatur. Auf diese Weise wird die Soll-Temperatur bei gleichmäßiger Verbrennung optimal erreicht. ► Drücken Sie auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) (mehr- mals) kurz die Taste „Modus“

bis das Flammensymbol leuchtet: ► Drücken Sie auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) (mehr- mals) kurz die Taste „Stufenwahl“

bis die von Ihnen gewünschte Stufe der Verbrennung in der Anzeige „Gewählte Stufe“ dargestellt wird: Anzeige „Gewählte Stufe“ Einstellung 1 LED leuchtet P1 2 LED leuchten P3 3 LED leuchten P6 3 LED blinken AUTO28

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

Die Soll-Temperatur kann in 3 Stufen (Min / Midi / Max) vorge- wählt werden. Die 3 Stufen werden mit der conGuide-Funkfernbedienung vor- eingestellt. ► Drücken Sie auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) (mehr- mals) kurz die Taste „Modus“

bis das Thermometersymbol leuchtet: ► Drücken Sie auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) (mehr mals) kurz die Taste „Stufenwahl“

bis die von Ihnen gewünschte Stufe der Verbrennung in der Anzeige „Gewählte Stufe“ dargestellt wird: Anzeige „Gewählte Stufe“ Einstellung 1 LED leuchtet Min 2 LED leuchten Midi 3 LED leuchten Max Die Temperatur-Vorgaben der 3 Stufen der Soll- Temperatur können über die conGuide-Funkfernbe- dienung individuell eingestellt werden (➔ Bedienungs- anleitung conGuide).

8.5 Weitere Bedienung

Jede weitere Bedienung und Einstellungen am Gerät müssen über die conGuide-Funkfernbedienung erfolgen. Weitere Erläuterungen entnehmen Sie bitte der Anleitung zur conGuide-Funkfernbedienung.29

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

9.2 „WiKey“-Gerätebedienteil anlernen

Um eine Verbindung zum Netzwerk herzustellen, muss das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) in den Anlern-Modus versetzt werden. Gehen Sie dafür wie folgt vor: ► Betätigen Sie die Taste „Modus“ für 3 s.

In der Anzeige „Gewählte Stufe“ blinken jetzt alle 3 LEDs. ► Drücken Sie die Taste „Stufenwahl“, um das „WiKey“- Gerätebedienteil (14) in den Anlern-Modus zu versetzen.

jetzt kann von Ihrem Smartphone oder Tablet das WiFi-Netzwerk „WiFi-4Heat“ des „WiKey“-Gerätebedienteils (14) gefunden wer- den. ► Folgen Sie den Anweisungen der smartCon-App. Für die Auswahl des zu steuernden Gerätes müssen Sie „WIKEY HINZUFÜGEN“ auswählen.

Im „WiKey“-Gerätebedienteil (14) ist auch ein Wi-Fi-Modul ver- baut, über das die Verbindung zur smartCon-App betrieben wird.

9.1 „Oranier smartCon App“

Mit dieser App ist es möglich, das Gerät von Ihrem Smartphone oder Tablet aus fernzusteuern. oder Tablet aus fernzusteuern. Die Verknüpfungen zum „Google Playstore“ und zum „Apple App Store“ finden Sie hier: Die Anleitung zur Bedienung der App und der Inbetriebnahme fin- den Sie hier: Richten Sie zuerst die auf Ihrem Smartphone oder Tablet installierte smartCon-App entsprechend der Anweisungen der App und der Bedienungsanleitung ein, bevor Sie mit dem Anlernen des „WiKey“-Geräte- bedienteils (14) beginnen.30

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

9.3 „WiKey“-Gerätebedienteil zurücksetzen

Um das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie bitte wie folgt vor: ► Betätigen Sie die Taste „Modus“ für 3 s.

In der Anzeige „Gewählte Stufe“ blinken jetzt alle 3 LEDs. ► Betätigen Sie die Taste „Stufenwahl“ für 3 s.

Das „WiKey“-Gerätebedienteil (14) auf ist jetzt auf Werksein- stellungen zurückgesetzt.31

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

Das Gerät ist mit einer leistungsfähigen Steuerelektronik ausgestat- tet, die alle Gerätefunktionen steuert und überwacht. Durch entsprechende Regelalgorithmen wird eine optimierte Ver- brennung gewährleistet. Dabei wird die Zuluftströmung kontinu- ierlich überwacht und für optimale Leistung und damit sparsamen Brennsto verbrauch die Lüfterdrehzahl permanent geregelt. Der Betriebsablauf gliedert sich in folgende Kapitel: - Zündung - Stabilisierung - Heizbetrieb - Ausbrand

Programmablauf Vor der Zündung führt das Gerät selbstständig ein Funktionstest „Check Up“ durch. Die Zündelektrode wird eingeschaltet und der Abgasventilator (21) für eine kurze Zeit mit Maximaldrehzahl betrieben, um Ver- brennungsrückstände aus Brennraum und Abgastrakt zu entfer- nen. WARNUNG! Verpuffungsgefahr Restpellets und Rückstände in der Brenner- schale (5) erschweren die Zündung oder füh- ren im Extremfall zu einer Verpuffung! Vor dem Zünden ist daher die Brennerschale (5) von verbliebenen Pellets und groben Verbren- nungsrückständen zu reinigen! Anschließend wird die Brennerschale (5) durch die Förderschne- cke aus der Pelletzufuhrö nung (4) mit Pellets beschickt. Nach einer Initialfüllung der Brennerschale (5) fördert die Förder- schnecke langsam Pellets nach, bis es zu einer Zündung kommt. Eine Flammenbildung wird von der Steuerelektronik an der gestie- genen Brennraumtemperatur erkannt. Steigt die Brennraumtem- peratur auf einen definierten Wert, gilt die Zündung als erfolgreich abgeschlossen: Die Zündelektrode wird ausgeschaltet und das Ge- rät geht in die Stabilisierung. Ist die Förderschnecke vollkommen geleert, empfiehlt es sich, vor dem ersten Zünden erst ein „Manuelles Befüllen“ (➔ Bedienungsanleitung conGuide) der För- derschnecke durchzuführen. Dies verkürzt den Zündvorgang erheblich!

10.2 Zünden der Pellets

Die Brennerschale (5) ist mit entsprechenden Ö nungen verse- hen, durch die die erforderliche Verbrennungsluft in die Brenner- schale (5) gelangen und die darin be ndlichen Pellets umströmen kann. Die Zündhülse be ndet sich im hinteren Bereich der Brennerscha- le (5). Während des Zündvorganges strömt Luft im hinteren Bereich der Zündhülse ein und entlang einer Zündelektrode im Inneren der Zündhülse. Zündhülse Zündelektrode Dabei wird die in die Zündhülse einströmende Luft stark erhitzt. Diese stark erhitzte Luft strömt aus der Zündhülse in die Brenner- schale (5) und entzündet die darin be ndlichen Pellets. Damit die Luft durch die Zündhülse und an der Zündelektrode vor- beiströmen kann, muss die Brennerschale (5) soweit mit Pellets gefüllt sein, dass die Verbrennungsluftö nungen für die normale Verbrennung abgedeckt sind und die Ö nung im Bereich der Zünd- elektrode gerade eben „mit einem Pellet“ bedeckt ist. Treten während des Zündvorganges Probleme auf, so kann es da- ran liegen, dass die einströmende Verbrennungsluft nicht genü- gend aufgeheizt wird. Mögliche Ursachen: Die Zündelektrode glüht nicht, die einströ- mende Luftmenge ist zu groß/zu klein, der Abstand zwischen Brennerschale (5) und Zündelektrode ist zu groß (achten Sie dar- auf, dass die Brennerschale (5) korrekt im Brennraum platziert ist) oder die Menge an Pellets in der Brennerschale (5) ist nicht richtig bemessen. Stellt sich innerhalb einer bestimmten Zeit keine defi- nierte Temperatur im Brennraum ein, erkennt die Steuerelektronik einen Fehler und eine entsprechende Fehlermeldung wird ausgegeben.32

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

Ist die Brennraumtemperatur genügend angestiegen, wechselt das Gerät in die „Stabilisierung“. In der Stabilisierung wird die Verbrennung für den Heizbetrieb vor- bereitet. Dazu muss eine Stabilisierung der Flammen erfolgen und der Brennraum ausreichend aufgeheizt werden. Ist der Brennraum ausreichend vorgeheizt, wechselt das Gerät in den „Heizbetrieb“. Es dauert in der Regel etwa eine halbe Stunde, bis das Gerät nach dem Zündvorgang in den Heizbetrieb wechselt.

Während des Heizbetriebes wird die zugeführte Pellet- und Luft- menge, entsprechend der gewählten Zieltemperatur bzw. entspre- chend der gewählten Verbrennungs-Stufe, gesteuert. Außerdem wird anhand der Zuluftmessung die Lüfterdrehzahl nachgeregelt, um eine optimale Verbrennung zu erreichen.

10.5 Reinigungsphase

Alle 30 Minuten führt das Gerät selbstständig eine Reinigung durch. Hierfür wird die Pelletzufuhr reduziert und der Abgasventilator (21) hochgefahren. Nach dem Ablauf einer von der Leistung abhängigen Zeit werden Abgasventilator (21) und Pelletzufuhr auf ihre vorherigen Werte zurückgeregelt und die normale Verbrennung wird fortgesetzt. Hervorgerufen durch die verringerte Pelletzufuhr und erhöhte Abgasventilatordrehzahl kann die Flamme kurzzeitig erlöschen und nur Glut verbleiben. Bis zum erneuten Zünden einer Flamme kann es etwas dauern. HINWEIS: Je nach Umgebungsbedingungen am Aufstel- lungsort und verwendeter Pelletqualität kann es notwendig sein, die Reinigungsintervalle an- zupassen. Nur im Systemmenü möglich (Pass- wort erforderlich)!

Abbruch der Pelletzufuhr für vollständiges Ausbrennen des Brenn- materials in der Brennerschale (5). Damit dies möglichst rückstandsarm geschieht, wird die Verbren- nungsluftzufuhr durch Erhöhen der Drehzahl des Abgasventila- tors (21) in dieser Betriebsphase verstärkt. Damit das Gerät nach einer Ausbrandphase wieder neu gestartet werden kann, muss die Temperatur im Brennraum unter 80°C gefallen sein.

10.7 Verbrennungseinstellungen

Für die optimale Anpassung des Gerätes an den zum Anschluss vorgesehenen Schornstein kann die Verbrennungseinstellung über die mitgelieferte conGuide-Funkfernbedienung geändert werden. Wir empfehlen einen Betrieb in „Verbrennungseinstellung 1“ (Werkseinstellung). Verbrennungs- einstellung Anwendung 1 Standardeinstellung 2 Bei häufigen Fehlzündungen infolge gerin- gem Förderdrucks (z.B. kurzer Schornstein, Schornstein mit großem Querschnitt). Bei Abgasanlagen mit gutem Förderdruck kann diese Einstellung zu Zündproblemen führen. 3 Kleine Flamme statt Ein-Aus. Im Raumluft-Temperatur geführten Betrieb wird nahe der Zieltemperatur mit sehr kleiner Flamme geheizt. Dadurch bleibt das Gerät län- gere Zeit mit Flamme in Betrieb. Nachteilig ist dabei eine erhöhte Scheibenverschmutzung. 4 Prüfstandeinstellung EN 16510.33

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

11. Reinigung und Pflege

AT CH WARNUNG! Brandgefahr Glutreste können über Tage hinweg in der Asche ihre Hitze behalten! Asche nie direkt in einem Mülleimer entsorgen, sondern erst in einem brandsicheren Gefäß voll- ständig abkühlen lassen. WARNUNG! Brandgefahr Für einen ordnungsgemäßen Betrieb ist es not- wendig, dass regelmäßige Reinigungen und Wartungen an dem Gerät durchgeführt werden. Werden Reinigungs- und Wartungsintervalle nicht eingehalten, kann ein ordnungsge- mäßer Betrieb nicht gewährleistet werden. VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen Eine Reinigung nur dann durchführen, wenn das Gerät vollständig abgekühlt ist und sich keine Glutreste mehr im Brennraum befinden. Zum Erhalt der Garantie sind Reinigung und die fach- gerechte Wartung in den vorgegebenen Intervallen durchzuführen. Die Reinigungsintervalle sind abhängig von den Be- triebsstunden des Gerätes und der Qualität der ver- heizten Pellets.

11. Reinigung und P ege

Täglich Alle 2-3 Tage / alle 40 Betriebsstunden* Jährlich / alle 1500 Betriebsstunden* Brennerschale gründlich reinigen X X X Aschenkasten entleeren X X Brennkammer aussaugen X X Sichtkontrolle Brennkammer X X Zündhülse aussaugen X X Pelletzufuhröffnung aussaugen X X Sichtscheibe reinigen X X X Wartung durch Fachmann** X *) Abhängig davon, welches Limit zuerst erreicht wird. **) Entsprechend Vorgaben Kapitel 12 „Wartung“. Für eine Reinigung muss die Brennraumtür (2b) geö net werden. Dabei ist es kaum zu vermeiden, dass Aschenreste aus dem Brenn- raum fallen. Legen Sie deshalb vor dem Ö nen der Brennraumtür (2b) am bes- ten eine alte Zeitung oder Ähnliches davor aus, damit herausfallen- de Aschenreste aufgefangen werden, ohne dass sie zu Verschmut- zungen in der Umgebung des Gerätes führen können. Verwenden Sie zum Entfernen von Aschenresten vorzugsweise ei- nen handelsüblichen speziellen Aschensauger. Bei Verwendung eines Haushalts-Staubsaugers: Absaugen der Aschenreste nur unter Verwendung einer speziellen Aschenbox, die vor dem Staubsauger anzuschließen ist! Reinigung durchführen: ► Drücken Sie, um das in Betrieb befindliche Gerät auszuschalten, auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Taste „Gerät Ein/ Aus“ für etwa 3 s (Ausbrandphase einleiten). ► Warten Sie, bis die Ausbrandphase komplett durchlaufen und abgeschlossen ist und sich das Gerät im Betriebszustand „Aus“ befindet. Sie können auch im „Informationsmenü“ die Tempe- ratur im Brennraum ablesen. Für eine Reinigung muss diese Temperatur deutlich unter 100 °C liegen! ► Öffnen Sie die Fronttür (2a). ► Öffnen Sie die Brennraumtür (2b) mit dem Brennraumtür- Verschlusswerkzeug (20): Brennraumtür-Verschlusswerk zeug (20) auf den Brennraumtür-Verschluss (7) aufstecken und zum Entriegeln nach oben bewegen.

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

11. Reinigung und Pflege

AT CH ► Entfernen Sie Aschenreste aus der Brennkammer und Pellet- mehlreste aus der Pelletzufuhröffnung (4) und Fallrohr mit einem handelsüblichen, speziellen Aschensauger.

► Brennerschale (5) entnehmen und aussaugen. Brennerschale (5) vor... ...und nach einer sorgfältigen Reinigung. ► Reinigen Sie das Innere der Zündhülse mit der Zündelektrode sorgfältig. Eine verschmutzte Zündelektrode kann zu längeren Startzeiten führen. Zündhülse Zündelektrode ► Aschenkasten (6) herausziehen und entleeren.

Der Aschenkasten (6) ist mindestens jeden zweiten bis dritten Be- triebstag zu kontrollieren und ggf. zu entleeren! HINWEIS: Anlagenschaden durch überfüllten Aschen- kasten (6) Wenn der Aschenkasten (6) überfüllt ist, führt das zu einer schlechteren Verbrennung wegen zu geringer Verbrennungsluftzufuhr! ► Entfernen Sie auch Aschenreste aus dem Aschenkasten (6). ► Säubern Sie die Sichtscheibe der Brennraumtür (2b) von Verunreinigungen. In der Regel ist dafür ein feuchter Lappen unter leichtem Druck ausreichend.

HINWEIS: Schäden an Dichtungen durch Reinigungs- mittel Vermeiden Sie unter allen Umständen den Kontakt der Tür- und Scheibendichtungen mit Reinigungsmitteln! ► Sichtprüfung von Brennkammer, Brennraumtür (2b) und Tür- dichtung (12) auf etwaige Beschädigungen vornehmen.35

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

11. Reinigung und Pflege

AT CH ► Entleerten Aschenkasten (6) wieder einsetzen. ► Gesäuberte Brennerschale (5) wieder einsetzen. HINWEIS: Achten Sie beim Wiedereinsetzen der Bren- nerschale (5) auf korrekten Sitz in der Brenner- mulde. Die Brennerschale (5) so positionieren, dass sie mit der Öffnung für die Zündelektrode nach hinten und möglichst dicht an der Zünde- lektrode sitzt. ► Spannungsfreien Sitz der Brennerschale (5) prüfen. Brennerschale (5) darf nicht „kippeln“.

► Brennraumtür (2b) schließen und Brennraumtürverschluss (7) mit Brennraum-Verschlusswerkzeug (20) verriegeln.

► Brennraum-Verschlusswerkzeug (20) abnehmen. ► Schließen Sie die Fronttür (2a). ► Statusmeldung „Reinigung“ zurücksetzen (➔ Bedienungsan- leitung conGuide). HINWEIS: Der Lack des Ofens ist sehr empfindlich. Wenn Sie den Ofen von außen reinigen, benutzen Sie lediglich einen leicht feuchten Lappen ohne Reinigungsmittel. Schrubben oder übermäßi- ges Reiben am Lack ist zu unterlassen.36

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

AT CH Neben den regelmäßig durchzuführenden Reinigungen muss das Gerät spätestens nach 12 Monaten oder nach 1500 Betriebsstunden fachmännisch gewartet werden. Dazu sind die in diesem Kapitel genannten Arbeiten durchzuführen und im Serviceheft zu dokumentieren. Nach Ablauf der Be triebsstunden wird auf der conGuide-Funkfern- bedienung „Service“ angezeigt und auf dem „WiKey“-Gerätebe- dienteil (14) leuchtet die Anzeige „Service“. Abhängig von der Qualität der verheizten Pellets und den allgemei- nen Betriebsbedingungen am Aufstellungsort können aber auch kürzere Abstände zwischen den Wartungen erforderlich sein: Hat sich das Zündverhalten verschlechtert und erscheinen in im- mer kürzeren Abständen Fehlermeldungen, sind dies sichere An- zeichen für das notwendige Durchführen einer Wartung, auch wenn auf der conGuide-Funkfernbedienung noch nicht „Service“ angezeigt und auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Anzei- ge „Service“ noch nicht le uchtet. Die Wartung umfasst, neben allgemeiner Reinigungsarbeiten, wei- tere Maßnahmen, die zum dauerhaften und sicheren Betrieb des Gerätes notwendig und unerlässlich sind. Zu den Wartungsarbeiten zählt die Entfernung von Ablagerungen im Geräteinneren, wie z.B. an Heizgaszügen, dem Brennraumdeckel und im kompletten Ab- gastrakt. Ablagerungen von Verbrennungsrückständen wirken wärmeisolie- rend und haben demzufolge eine verminderte Wärmeabgabe und somit einen reduzierten Wirkungsgrad des Gerätes zur Folge. Im Abgastrakt reduzieren Ablagerungen von Verbrennungsrück- ständen den Querschnitt zum Teil erheblich, wodurch sich das Brennverhalten verschlechtert. Sämtliche Dichtungen und Dichtflächen sind auf Dichtigkeit zu prüfen. Schadhafte Dichtungen sind ausnahmslos zu ersetzen. Für die Reinigung des Pellet-Fördersystems ist der Pellettank vollstän- dig zu entleeren. Für die Wartungsarbeiten müssen Teile der Verkleidung demontiert werden. Dazu ist der Einsatz von geeigneten Werkzeugen notwen- dig.

12.1 Allgemeine Reinigungsarbeiten

Siehe dazu Kapitel 11 „Reinigung und Pflege“

GEFAHR! Gefahr durch Stromschlag Zum Durchführen von Wartungsarbeiten muss das Gerät stromlos gemacht werden. Es ist dabei nicht ausreichend, das Gerät mit dem Netzschalter (19) auszuschalten!

NETZSTECKER ZIEHEN UND DAMIT GERÄT

VOM STROMNETZ TRENNEN! WARNUNG! Brandgefahr Eine Wartung nur dann durchführen, wenn das Gerät vollständig abgekühlt ist und sich keine Glutreste mehr im Brennraum befinden. HINWEIS: Geräteschäden durch nicht fachgerechte Wartung Wartung nur durch geschultes Fachpersonal durchführen lassen. Dies ist auch zum Erhalt der Garantie unerlässlich. HINWEIS: Geräteschäden durch nicht fachgerechte Wartung ► Wartung spätestens nach 12 Monaten oder nach 1500 Betriebsstunden. ► Wartung von einem besonders geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service- Partner oder ORANIER vornehmen lassen ► Wartung im Serviceheft dokumentieren lassen. Dies ist auch zum Erhalt der Garantie unerlässlich. HINWEIS: Fehlfunktion durch schadhafte Dichtungen Der Gerätekorpus ist mit einem hochwertigen Ofenlack behandelt, der erst nach dem ersten Aufheizen und anschließendem Abkühlen seine Endfestigkeit erreicht. Es kann daher möglich sein, dass eingesetz- te Dichtungen an den lackierten Flächen haf- ten. Wir empfehlen Ihnen deshalb dringend, Geräteteile, die mit einer Dichtung versehen sind, mit entsprechender Sorgfalt abzunehmen. Bei aller Sorgfalt können die Dichtungen bei Demontagearbeiten trotzdem beschädigt wer- den. Wir empfehlen Ihnen, auch im Hinblick auf optimale Gerätefunktion, bei der Montage generell alle vorhandenen Dichtungen durch neue Dichtungen zu ersetzen.37

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

12.2 Heizgaszüge reinigen

Die Heizgaszüge befinden sich hinter der Brennraumrückwand (3). Diese muss herausgenommen werden, um die Heizgaszüge zu reinigen. Gehen Sie dafür wie folgt vor: ► Entnehmen Sie die Brennerschale (5). ► Heben Sie die Heizgasumlenkung oberhalb des Brenn- raumes an (a). Beim Anheben der Heizgasumlenkung wird, konstruktionsbe- dingt, gleichzeitig auch die Brennraumrückwand (3) angehoben. Dabei schiebt sich die untere Kante der Brennraumrückwand (3) etwas nach vorne. Das ist ausreichend, um hinter die Brennraum- rückwand (3) greifen und sie anschließend entnehmen zu können.

► Ziehen Sie die Brennraumrückwand (3) an der Unterkante nach vorne in den Brennraum.

► Entnehmen Sie die Brennraumrückwand (3) aus dem Brenn- raum und reinigen Sie die Brennraumrückwand (3). ► Prüfen Sie die Brennraumrückwand (3) auf Verzunderung, Beschädigungen und Haarrisse. ► Entfernen Sie etwaige Verunreinigungen zwischen Geräte- korpus und Brennraumrückwand (3) mit einem handelsüb- lichen speziellen Aschensauger. Nach Entnahme der Brennraumrückwand (3) werden die Heiz- gaszüge zugänglich. ► Reinigen Sie die Heizgaszüge mit einem handelsüblichen speziellen Aschensauger sorgfältig. ► Prüfen Sie die Heizgaszüge, die Heizgasumlenkung und den Brennraum auf Beschädigungen. Beschädigte Teile sind generell zu ersetzen. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. ► Achten Sie beim Wiedeinsetzen der Brennraumrückwand (3) darauf, dass die Oberkante der Brennraumrückwand (3) korrekt hinter den beiden Haltebolzen eingeführt wird.

HINWEIS: Geräteschäden durch Überhitzung Das Gerät darf nie ohne korrekt eingesetzte und unbeschädigte Brennraumrückwand (3) und Heizgasumlenkung betrieben werden! Irreversible Beschädigungen wären die Folge und das Gerät damit nicht mehr betriebsfähig!38

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

12.3 Brennraum überprüfen

► Überprüfen Sie die Brennraumtür (2b), die Brennerschale (5) und den Aschenkasten (6) auf Mängel oder Beschädigungen. ► Überprüfen Sie die Türdichtung (12) der Brennraumtür (2b) auf Beschädigungen. Beschädigte Teile sind generell zu ersetzen. WARNUNG! Erstickungsgefahr durch austretende Abgase Alle beschädigten Dichtungen sind zu erneuern. Wir empfehlen generell die Erneuerung aller Dichtungen bei jeder Wartung.

12.4 Abgasweg reinigen

Unterhalb der Brennkammer befindet sich der Putzdeckel (10)

Dieser muss zur Reinigung der Abgaswege demontiert werden. ► Lösen Sie die vier, in der nachfolgenden Abbildung markierten, Schrauben und nehmen Sie den Putzdeckel (10) ab.

► Überprüfen Sie die Dichtung des Putzdeckels (10) auf Beschä- digungen. WARNUNG! Erstickungsgefahr durch austretende Abgase Alle beschädigten Dichtungen sind zu erneuern. Wir empfehlen generell die Erneuerung aller Dichtungen bei jeder Wartung. ► Reinigen Sie den freigelegten Raum unter der Brennkammer mit einem speziellen handelsüblichen Aschensauger. ► Montieren Sie den Putzdeckel (10) wieder. Achten Sie dabei darauf, dass die Dichtungen dabei nicht beschädigt werden und der Putzdeckel (10) wieder dicht abschließt.

12.5 Abgasventilator reinigen

Zur Reinigung des Abgasventilators (21) muss dieser aus seinem Gehäuse ausgebaut werden. Gehen Sie dafür wie folgt vor: ► Demontieren Sie beide Seitenverkleidungen (9) (➔ Kapitel

Von der rechten Geräteseite aus wird der Abgasventilator (21) er- reichbar. ► Ziehen Sie die 4 auf dem Abgasventilator (21) aufgesteckten Kabel ab. Notieren Sie sich, wo welches Kabel angeschlossen war, damit diese später genau so wieder angeschlossen werden können! ► Lösen und entfernen Sie die 4, in der nachfolgenden Abbildung markierten, Inbusschrauben vom Abgasventilator (21). Die durch den rechten oberen Kreis markierte Inbusschraube ist durch andere Komponenten verdeckt; der Kreis markiert die Lage der verdeckt dargestellten Inbusschraube.

► Nehmen Sie den Abgasventilator (21) vorsichtig aus seinem Gehäuse. ► Reinigen Sie das Flügelrad des Abgasventilators (21) sorg- fältig, aber vorsichtig, um Beschädigungen bzw. Verformungen unbedingt zu vermeiden!39

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

AT CH HINWEIS: Gerätefehlfunktion durch beschädigtes Flü- gelrad Das Flügelrad des Abgasventilators (21) dreht sich im Betrieb mit hoher Drehzahl. Bei Demontage, Reinigung und späterer Mon- tage des Abgasventilators (21) ist daher mit größter Sorgfalt vorzugehen, um eine Beschä- digung oder Deformation des Flügelrads unbe- dingt zu vermeiden. Das Flügelrad darf unter keinen Umständen demontiert werden! Ein beschädigtes Flügelrad läuft mit erheb- licher Unwucht. Dies führt zumindest zu deutlich erhöhtem Betriebsgeräusch, aber meist auch zu Fehlfunktionen bis hin zum Komplettausfall des Gerätes! ► Überprüfen Sie die Dichtung des Abgasventilators (21) auf Beschädigungen. WARNUNG! Erstickungsgefahr durch austretende Abgase Alle beschädigten Dichtungen sind zu erneuern. Wir empfehlen generell die Erneuerung aller Dichtungen bei jeder Wartung. ► Setzen Sie den gereinigten und überprüften Abgasventilator (21) wieder in sein Gehäuse ein. Achten Sie dabei darauf, Flügelrad und Dichtungen nicht zu be schädigen und alle vier Kabel wieder richtig an den Abgasven- tilator (21) anzuschließen.

12.6 Reinigen des Pellettanks und der Förderschnecke

► Der Pellettank ist komplett von Brennsto zu entleeren. Dabei sind Staubreste der Pellets aus dem Pellettank und aus der Förderschnecke auszusaugen. HINWEIS: Ist der Pellettank oder die Förderschnecke stark verstaubt, ist die Förderschnecke herauszu- ziehen, separat zu reinigen und auf Beschä- digungen und Verschleiß zu überprüfen. ► Prüfen Sie den Pellettank auf Dichtheit. Im Bedarfsfall ist mit temperaturbeständigem Dichtmittel nachzudichten. ► Prüfen Sie die Verbindung zwischen Pellettank und dem Fall- rohr zur Brennerschale (5) auf Dichtheit. Im Bedarfsfall ist diese Verbindung mit temperaturbeständigem Dichtmittel nachzudichten. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten sind alle demontierten Bau- gruppen wieder zu montieren. Dabei ist besonders darauf zu ach- ten, dass alle Verbindungen sorgfältig eingedichtet werden. WARNUNG! Erstickungsgefahr durch austretende Abgase Alle beschädigten Dichtungen sind zu erneuern. Wir empfehlen generell die Erneuerung aller Dichtungen bei jeder Wartung.

12.7 Reinigen des Rauchrohrs zwischen Pelletofen und

Schornstein Beim Betrieb des Gerätes lagern sich insbesondere in den horizon- talen Rauchrohr-Verbindungsstücken erhebliche Mengen an Ver- brennungsrückständen an. Diese Verbrennungsrückstände beeinflussen den ordnungs- gemäßen Betrieb des Gerätes ungünstig. ► Die Rauchrohre zwischen Pelletofen und Schornstein müssen daher spätestens im Rahmen der Wartung gereinigt werden. Die Reinigung der Verbindung zwischen Gerät und Schornstein obliegt der Verantwortung des Geräte- betreibers.40

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

13. Störungs- und Fehlermeldungen

13. Störungs- und Fehlermeldungen

Störungs- bzw. Fehlermeldung Bedeutung Lösung Er01 Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) ausgelöst, Übertemperatur im Gerät. STB, wie in Kapitel 13.1 beschrieben, zurücksetzen. Ursache für das Auslösen feststellen und beseitigen. Er02 (Nur Geräte mit Druckschalter) Unterdruck Brennraum zu gering (Überwachung der Brennraumtür). Brennraumtür schließen. Gerät und Abgaswege reinigen. Er03 Unterschreiten der nötigen Verbrennungstem- peratur (evtl. Pelletmangel). Pellets nachfüllen. Einstellung der Pelletfördermenge prüfen. Abgasanlage prüfen. Er05 Überschreiten der zulässigen Verbrennungs- temperatur. Einstellung der Pelletfördermenge prüfen. Er07 Abgasventilator; Drehzahlüberwachung kein Signal. Sensorleitung prüfen. Er08 Abgasventilator; Drehzahlüberwachung Drehzahlfehler. Gerätewartung durchführen. Er11 Uhrzeit und Datum unkorrekt (nach längerer Trennung vom Stromnetz). Datum und Uhrzeit neu einstellen. Er12 Fehlzündung. Bei wiederholten Fehlzündungen Geräteeinstellung von Fachbetrieb durchführen lassen. Er15 Spannungsunterbrechung Stromnetz. Gerät mit Stromversorgung verbinden und neu starten. Er16 Kommunikationsfehler der RS485-Schnittstelle. Verbindungsleitung prüfen. Er17 Fehler Zuluftüberwachung (nur Gerätetypen mit Zuluftüberwachung). Zuluftüberwachung auf Verschmutzungen prüfen. Er39 Unterbrechung Sensor Zuluftüberwachung (nur Gerätetypen mit Zuluftüberwachung). Sensorleitung prüfen. Er41 Minimale Luftmenge Zuluftüberwachung nicht erreicht (nur Gerätetypen mit Zuluftüberwachung). Brennraumtür sorgfältig schließen. Luft-Abgasweg auf Verblockungen prüfen. Gerätewartung durchführen lassen. Er42 Maximale Luftmenge Zuluftüberwachung über- schritten (nur Gerätetypen mit Zuluftüberwachung). Unterdruckbedingung Abgasanlage prüfen. Er44 Brennraumtür offen oder Pellettankdeckel offen (nur Gerätetypen mit Türkontaktschalter und/ oder Pellettankdeckel-Schalter). Brennraumtür / Pellettankdeckel schließen. Service Zeitintervall für Wartung abgelaufen. Wartung durch Fachbetrieb durchführen lassen. ► Eine Störungs- bzw. Fehlermeldung wird in der Regel mit der conGuide-Funkfernbedienung gelöscht. Alternativ können Sie auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Taste „Gerät Ein/Aus“ für etwa 3 s betätigen, bis ein Signalton ertönt. Nach dem Löschen einer Störungs- bzw. Fehlermeldung zeigt auf dem „WiKey“-Gerätebedienteil (14) die Anzeige „Gerätestatus“ durch blaues Leuchten den Status „Gerät aus“ an (➔ Kapitel 7.2 Anzeige „Gerätestatus“).41

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

13. Störungs- und Fehlermeldungen

Zurücksetzen des Sicherheits-Temperaturbe- grenzers („STB“) nach Fehlermeldung „Er01“ Der Sicherheits-Temperaturbegrenzer (18) ist eine elektrome- chanische Schutzeinrichtung, die eine gefährliche Überhitzung des Gerätes verhindert. Löst der Sicherheits-Temperaturbegrenzer (18) aus, wird Fehler- meldung „Er01“ ausgegeben und das Gerät geht direkt in den Ausbrand. Vor dem nächsten Zünden muss diese Fehlermeldung am Display quittiert und der Sicherheits-Temperaturbegrenzer (18) „zurück- gesetzt“ werden. WARNUNG! Brandgefahr durch Überhitzung Vor einem Zurücksetzen des Sicherheits-Tem- peraturbegrenzers (18) muss das Gerät von geschultem Fachpersonal auf mögliche Überhit- zungsschäden hin untersucht werden! Der Sicherheits-Temperaturbegrenzers (18) darf nur von geschultem Fachpersonal zurück- gesetzt werden! Gehen Sie dafür wie folgt vor: Der Sicherheits-Temperaturbegrenzer (18) befindet sich an der Rückseite des Gerätes links, unter dem Netzanschluss mit Netzschalter und Geräte-Hauptsicherung (19):

► Schrauben Sie die Schutzkappe vom Sicherheits-Tempera- turbegrenzer (18).

Schutzkappe ► Um den Sicherheits-Temperaturbegrenzer (18) zurück- zusetzen, drücken Sie bitte den Rücksetztaster des Sicher- heits-Temperaturbegrenzers (18).

Ein „Klick“-Geräusch bestätigt das erfolgreiche Zurücksetzen des Sicherheits-Temperaturbegrenzers (18). ► Schrauben Sie die Schutzkappe wieder auf den Sicherheits- Temperaturbegrenzer (18).42

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

13. Störungs- und Fehlermeldungen

Störungen beheben Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung Zündvorgang dauert zu lange; Gerät zündet nicht gut Beim letzten Betrieb des Geräts wurde der Pellettank und die Förderschnecke vollständig geleert. Dadurch befindet sich beim Neustart zu wenig/keine Pellets in der Förderschnecke und der Brennerschale. ► Hat der Ofen zuletzt einen „Er03“ angezeigt?

„Manuelles Befüllen“ durch- führen, fallen in kurzer Zeit wenige bis keine Pellets in die Brennerschale, war die Förderschnecke „leer ge- fahren“. Wurde der Pellettank und die Förder- schnecke vollständig „leer gefahren“ erscheint die Fehlermeldung „Er03“.

Förderschnecke „manuell befüllen“ und anschließend Brennerschale unbedingt wieder vollständig leeren! Förderdruck zu hoch. Pellets glühen, aber fangen nicht an zu brennen. Kleine und aggressive Flamme nach dem Zünden. ► Probeweise Schornstein- Revisionsklappe (meist im Keller oder Erdgeschoss) öffnen, um Förderdruck zu senken. ► Förderdruck messen lassen.

Bei zu hohem Förderdruck Neben- luftvorrichtung einbauen lassen. Förderdruck zu niedrig. Brennkammer füllt sich mit Rauch vor dem Zünden. Zündung erfolgt schlagartig.

Probeweise mit Verbren- nungseinstellung „2“ zün- den. ► Förderdruck messen lassen. Bei kaltem Gerät ist ein För- derdruck von mindestens 2 Pa nötig.

Verbrennungseinstellung „2“ wählen.

Bei zu geringem Förderdruck bau- liche Änderung am Schornstein vor- nehmen lassen. Brennerschale durch Verbren- nungsrückstände verschmutzt bzw. gefüllt.

Brennerschale reinigen und Zündversuch wiederholen.

Brennerschale regelmäßig sorgfältig reinigen.

Pellets eines alternativen Herstellers verwenden. Brennerschale ver- schmutzt zu schnell Qualität der verwendeten Pellets nicht optimal.

Probeweise Pellets anderer Hersteller einsetzen.

Pellets eines Herstellers verwenden, die geringere Mengen an Ver- brennungsrückständen bilden. Brennerschale wird zu selten gereinigt.

Brennerschale häufiger als alle 40 Stunden reinigen.

Brennerschale vor jedem Zünden reinigen. Vom Gerät angezeigte Raumtemperatur entspricht nicht der tatsächlichen Raumtemperatur Temperaturfühler nicht weit genug herausgezogen.

Lage des Temperatur- fühlers überprüfen.

Temperaturfühler weiter aus dem Gerät herausziehen

Position des Temperaturfühlers ungünstig.

Temperaturfühler weiter herausziehen und neu positionieren

Temperaturfühler in der neuen Posi- tion fixieren. Ofen steht ungünstig (z.B. Ecke oder Nische).

Sicherheitsabstände über- prüfen.

Temperaturfühler möglichst weit weg vom Ofen positi- onieren.

Ofen weiter von den Wänden ent- fernt positionieren.

Temperaturfühler in der neuen Posi- tion fixieren. Fortsetzung nächste Seite >43

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

13. Störungs- und Fehlermeldungen

AT CH Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Ursachen-Check Lösung Sichtscheibe in der Brennraumtür ver- färbt sich schwarz Gerät brennt zu häufig in niedriger Verbrennungsstufe/ Modulation.

Gewählte Leistungsstufe überprüfen.

Gerät manuell auf eine höhere Leistungsstufe (P4 - P6) einstellen.

Raum-Solltemperatur erhöhen. Menge der zugeführten Verbrennungsluft zu gering.

Wird die Ansaugöffnung blockiert?

Probeweise externe Zuluft (falls angeschlossen) abzie- hen.

Probeweise „Kalibrierung Abgas Ventilator“ auf „+5“ einstellen.

Externe Zuluft auf Anforderungen anpassen.

Kalibrierung des Abgas Ventilators anpassen. Der Aufstellungsraum ist zu klein; es kann nicht ausreichend Wärme in den Raum abgege- ben werden.

Türen zu Nebenräumen probeweise öffnen, um Wärmeabgabe in einen „größeren“ Raum zu er- möglichen.

Maßnahmen zur Vergrößerung des Heizvolumens (Türen geöffnet lassen) ergreifen. Verbrennungseinstellung „3“ oder „4“ ist gewählt.

Verbrennungseinstellung überprüfen

► Probeweise Verbrennungs- einstellung „1“ oder „2“ wählen.

Verbrennungseinstellung „1“ oder „2“ wählen. Sichtscheibe in der Brennraumtür ver- färbt sich schwarz (nur bei Aqua-Geräten) Erzeugte Wasserwärme kann nicht in ausreichendem Maße an Heizungsanlage abgege- ben werden. Das Gerät taktet oder läuft nur in niedriger Verbrennungsstufe/Modulation. Häufig im Verbund mit einer Solarthermie-Anlage.

Probeweise Wärmeabnah- me im Haus erhöhen (Heizkörper aufdrehen) und andere Wärmeerzeuger abschalten.

Gerät manuell auf eine höhere Leistungsstufe (P4 - P6) einstellen.

Gerät nur bei Bedarf betreiben.44

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, ORANIER-Pelletöfen bieten Ihnen ausgereifte und zuverlässige Technik, Funktionalität und ansprechendes Design. Sollten Sie trotz unserer sorgfältigen Qualitätskontrolle einmal etwas zu beanstanden haben, so wenden Sie sich bitte an unseren zentralen Kundendienst, hier wird man Ihnen gerne behilflich sein. Wählen Sie hierfür bitte in unserem Kundendienst- portal unter www.oranier-kundendienst.com den für Sie relevanten Bereich aus und folgen Sie der Menüführung: Bestellen Sie Ersatzteile, verfolgen Sie im Tracking- bereich Ihre Bestellung, finden Sie unter „FAQ“ schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen oder senden Sie schnell und bequem eine Kunden- dienstanfrage. Falls Sie eine Kundendienstanfrage absenden möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit: Serie und Modellnummer des Gerätes Fertigungsnummer / Datum des Prüfstempels (Siehe Rückseite dieser Bedienungsanleitung) Korpusfarbe und Verkleidungsvariante des Gerätes Kaufdatum Ein Foto von der Rückseite der Bedienungs- anleitung oder vom Typenschild Ein Foto vom Fehler Auf diese Weise kann Ihre Kundendienstanfrage besonders schnell bearbeitet werden. Halten Sie die oben genannten Informationen ebenfalls bereit, wenn Sie uns per E-Mail oder telefonisch kontaktieren möchten, damit die Bearbeitung schnell und unkompliziert abge- wickelt werden kann. ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden Kundendienst / Ersatzteile: E-Mail: service-ht@oranier.com Österreich: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Blütenstraße 15/4 · 4040 Linz E-Mail Vertrieb: vertrieb-ht@oranier.com Kundendienst/Ersatzteile: E-Mail Kundendienst: service-ht@oranier.com E-Mail Ersatzteile: ersatzteil-ht@oranier.com Schweiz: ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH Hartbertstrasse 1 · 7000 Chur E-Mail: export@oranier.com Bitte beachten Sie: Geben Sie bei Ersatzteilbestellungen und eventu- ellen Kundendienstfällen immer die Nummer für Ihre Verkleidungsvariante (Korpusfarbe / Verkleidung) mit an. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Pelletofens im dafür vorberei- teten Kreisfeld in der Tabelle auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung. Vielen Dank!45

Bedienungs- und Montageanleitung ORANIER Sando 60 II

4. Die Behebung der von der Oranier GmbH als garantiepflichtig

anerkannten Mängel erfolgt in der Weise, dass die Oranier GmbH die mangelhaften Teile nach eigener Wahl instand setzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt. Über Ort, Art und Umfang der durch- zuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet der Oranier Kundendienst.

5. Ausgewechselte Teile und ausgetauschte Geräte gehen in das

Eigentum der Oranier GmbH über.

6. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die

Garantiezeit weder für das beanstandete Gerät, noch für neu ein- gebaute Teile.

7. Ist die Beseitigung eines Mangels weder von der gesetz-

lichen Gewährleistung, noch dieser Garantie gedeckt, hat der Garantienehmer für die Kosten der Instandsetzung sowie notwen- diger Ersatzteile aufzukommen.

8. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen,

dass keine Beschädigungen an Möbeln , Bodenbelag etc. entste- hen können. Sind vor technischer Prüfung Reinigungsarbeiten –beispielsweise an Rauchgaszügen- durch den Kundendienst auf- grund nicht ordnungsgemäß und/oder planmäßig durchgeführter Reinigung nötig, hat der Garantienehmer die dadurch anfallenden Kosten zu tragen.

9. Der Garantieanspruch muss in der Garantiezeit innerhalb eines

Monats nach Kenntnis bei der Oranier GmbH geltend gemacht werden. Emaille und Lackschäden müssen innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des Gerätes bei der Oranier GmbH angezeigt werden.

10. Im Garantiefall muss der Garantienehmer folgendes nachwei-

sen: a) Seriennummer und Fertigungsnummer des Gerätes b) Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Ziffer 2 c) Vorliegen des Kaufbeleges

11. Ausschluss weiterer Ansprüche

Die ORANIER-Werksgarantie ist eine freiwillige, unentgeltliche Leistung und erstreckt sich auf die Instandsetzung des defekten Gerätes bzw. defekter Teile. Über diese Garantiebedingungen hinausgehende Ansprüche, ausgenommen gesetzlicher Gewähr- leistungsansprüche, bestehen nicht.

12. Zuständig für alle Streitigkeiten aus dieser und im Zusam-

menhang mit dieser Garantie sind das Amtsgericht Biedenkopf oder das Landgericht Marburg. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger / Sechshelden ORANIER-Werksgarantie

1. Die Oranier GmbH garantiert dem Garantienehmer die einwand-

freie Funktion und Qualität ihrer Geräte durch kostenlose Behe- bung der Mängel, die innerhalb der Garantiezeit nachweislich auf Fertigungs- und Materialfehler zurückzuführen sind. Den Nachweis trägt der Garantienehmer. Die Oranier Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit Übergabe des Gerätes, die durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist. Leistungen aus der Werksgarantie erfolgen unabhängig von gesetzlichen Pflichten des Händlers gegenüber dem Endab- nehmer.

2. Voraussetzung für Garantieansprüche

a) Einbau, Einstellung und Inbetriebnahme der Geräte durch einen Fachbetrieb gemäß den anerkannten technischen Regeln und den Vorgaben von Oranier; b) Durchführung aller notwendiger Wartungsarbeiten gemäß den Vorgaben von Oranier, von einem entsprechend geschulten Fachunternehmen, Techniker, Service-Partner oder von Oranier; c) Inspektion, Wartung und Ersatz der Verschleißteile seit der Inbetriebnahme nach den Vorgaben von Oranier; d) bei Pelletöfen darf das maximale Wartungsintervall von 12 Mo- naten oder 1500 Betriebsstunden nicht überschritten werden; e) bei Pelletöfen muss eine ordnungsgemäße Dokumentation der vorgenommenen Wartungsarbeiten im Serviceheft erfolgt sein; f) ausschließliche Verwendung von Oranier Original-Ersatzteilen und Original-Zubehör oder Ersatzteilen / Zubehör in Erstaus- rüster-Qualität. Den Nachweis ausreichender Qualität von Dritt- herstellerteilen trägt der Garantienehmer; g) Standort und Verwendung der Geräte in Deutschland, Öster- reich oder der Schweiz. Für alle übrigen Länder gelten gesonderte Bedingungen der jeweiligen Ländergesellschaften.

3. Von der Garantie ausgenommen sind Mängel und Schäden

durch / an a) fehlerhafte Planung und Nichtbeachtung der Montage-, Bedienungs- und Serviceanleitungen; b) Nichteinhaltung der Wartungsintervalle / des Wartungsplans; c) Verwendung ungeeigneter Betriebsmittel und Brennstoffe; d) unsachgemäße Änderungen und Teile fremder Herkunft; e) betriebsfremde äußere Einflüsse, insbesondere bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung; f) Verschleißteilen (z.B. Elektroden, Filter, Dichtungen, Batterien usw.), die nicht wie vorgegeben ersetzt wurden; g) Haarrissbildung bei Verkleidungselementen und Feuerraum- auskleidungen; h) Verschleiß der feuerberührten Teile, insbesondere der Brenn- raumauskleidung, der Dichtungen sowie der entsprechenden Stahl- und Gussteile;

i) Pyrolyseprodukte die Raumverschmutzungen verursachen

17. Leistungserklärung / Déclaration de performances

LEISTUNGSERKLÄRUNG DECLARATION OF PERFORMANCE (DoP)

DECLARATION DE PERFORMANCES

Erstellt am: Gemäß Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (Bauproduktenverordnung) According to Regulation (EU) No. 305/2011 En accord avec le règlement des produits de construction (EU) N° 305/2011

Gegebenenfalls Name u. Kontaktanschrift des Bevollmächtigten, der mit den Aufgaben gemäß Artikel 12, Absatz 2 beauftragt ist: Name and contact address of the authorized representative responsible for carrying out the tasks referred to in Article 12 (2): Nom et adresse de contact du mandataire article 12.2: nicht zutreffend not applicable non applicable

Leistungserklärung Declaration of performance Performances déclarées Harmonisierte technische Spezifikationen Harmonized technical specification

Satisfaisant CO-Emission der Verbrennungsprodukte Emission of combustion products

Pression maximale de l‘eau Abgastemperatur (Messstrecke) Flue gas temperature/ Température des fumées Mechanische Festigkeit (zum Tragen eines Schornsteins) Mechanical resistance

Die Leistung des Produkts gemäß den Nummern 1 und 2 entspricht der erklärten Leistung nach Nummer 8. The performance of the product identified in points 1 and 2 is in con-formity with the declared performance in point 8. Les performances du produit identifié au point 1 et 2 sont conformes aux performances déclarées au point 8. Verantwortlich für die Erstellung dieser Leistungserklärung ist allein der Hersteller gemäß Nummer 4. This declaration of performance is issued under the sole respon-sibility of the manufacturer identified in point 4. La présente déclaration des performances est établie sous la seule responsabilité du fabricant identifié au 4. Unterzeichnet für den Hersteller und im Namen des Herstellers von: Signed on behalf of the manufacturer: Signé pour le fabricant et en son nom par: N. Fleischhacker, Geschäftsleitung (Name und Funktion/ Name and Function/ Nom et Fonction)

EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

(Datum und Ort/ Date and Place/Date et Lieu) (Unterschrift / Signature / Signature)

18. EU-Konformitätserklärung / Déclaration de conformité UE

19. CE-Kennzeichnung / Marquage CE

CE-Kennzeichnung CE marking Marquage CE Der Hersteller The manufacturer

ORANIER Heiztechnik GmbH Werk 6

erklärt in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt „Raumheizer für feste Brennstoffe“ mit der Handelsbezeichnung declares under our responsibility that the produkt “Room heater by solid fuel“ with trade name certifie par la présente que le produit «appareil de chauffage utilisant du combustible solide» portant la désignation commerciale Sando 60 konform ist mit den Bestimmungen der is in confirmity with the requirements of est conforme aux dispositions de

und mit der folgenden harmonisierten Norm übereinstimmt: and with the following European harmonised standards: et qu’il satisfait aux normes harmonisées suivantes:

EN 14785:2006-09/Ber 1:2007-10 Eine Prüfung des „Raumheizers zur Verfeuerung von Holzpellets“ auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm erfolgte bei der notifizierten Prüfstelle: Test for “Residential space heating appliances fired by wood pellets“ according with standard requirements carried out by the notified body: La conformité de l’«appareil de chauffage à combustion de granulés de bois» avec les exigences de la norme a été contrôlée auprès de l’organisme de contrôle agréé: Name der anerkannten Prüfstelle: Name of recognized testing lab:/ Nom de l ’organisme de contrôle agréé:

mg/MJ NOx mg/MJ CnHm mg/MJ Staub Dust particles/ Particules fines mg/MJ Die Sicherheitshinweise der dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung/Montageanleitung sind zu beachten. Follow the safety informations in the installation and operation instructions. Veuillez-vous conformer aux consignes d’installation et d’utilisation contenues dans ce manuel. Geschäftsleitung Company Management

Schweiz/ Switzerland/ Suisse: siehe Leistungserklärung/ see DOP/ voir DOP Haiger, 09.04.2021 Holzpellets Wood pellet

20. Energielabel und Produktdaten-

Bevorzugter Brennstoff: Sonstige geeignete Brennstoffe: Raumh.- Jahresn.

≤60 ≤250 ≤200 nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert Einheit Wärmeleistung Nennwärmeleistung

th,nom ≥87,0 % Mindestwärmeleistung (Richtwert)

th,min ≥87,0 % Bei Nennwärmeleistung

max 0,050 kW nein Bei Mindestwärmeleistung

min 0,016 kW nein Im Bereitschaftszustand

0,003 kW nein nein Leistungsbedarf der Pilotflamme nein Leistungsbedarf der Pilot- flamme (sow. vorhanden)

pilot N.A. kW nein nein nein nein Name und Unterschrift nein Name und Anschrift des Lieferanten ORANIER Heiztechnik GmbH Oranier Straße 1 35708 Haiger Modellkennung Gleichwertige Modelle Neta/ Sando 50 Prüfberichte 30-15199-1-T - NB 1015 Direkte Wärmeleistung Indirekte Wärmeleistung Energieeffizienzindex (EEI) Raumheizungs-Emissionen Raumheizungs-Emissionen Angewendete harmonisierte Normen EN 14785:2006-09/Ber 1:2007-10 Andere angewend. Normen od. techn. Spezifikationen DIN 18897-1:2005 (DIBt) Indirekte Heizfunktion Torfbriketts Briketts aus einer Mischung aus fossilen Brennstoffen Brennstoff Scheitholz, Feuchtigkeit ≤ 25 % Pressholz, Feuchtigkeit < 12 % Sonstige holzartige Biomasse Nicht-holzartige Biomasse Anthrazit und Trockendampfkohle Hilfsstromverbrauch Art der Wärmeleistung/ Raumtemperaturkontrolle einstufige Wärmeleistung, keine Raumtempkontrolle zwei oder mehr manuell einstellbare Stufen, keine Raumtempkontrolle Sonstige fossile Brennstoffe Briketts a. einer Mischung a. Biomasse u. fossilen Br. thermischer Wirkungsgrad bei Mindestwärme- Das Gerät ist nur für die Wohnraumbeheizung zugelassen. Diese Feuerstätte darf nicht verändert werden. Raumtemperaturkontrolle mit Präsenzerkennung Raumtemperaturkontrolle mit Erkennung offener Fenster mit Fernbedienungsoption Informationen zur Zerlegung, Wiederverwertung und/oder Entsorgung am Ende des Lebenszyklus bei Nennwärmeleistung

[mg/m³] bei Mindestwärmeleistung

[mg/m³] Sonstige Mischung a. Biomasse u. festen Brennstoffen Eigenschaften beim ausschließlichen Betrieb mit dem bevorzugten Brennstoffen Thermischer Wirkungsgrad (auf Grundlage des NCV) thermischer Wirungsgrad Steinkohlenkoks Schwelkoks Bituminöse Kohle Braunkohlenbriketts Raumtempkontrolle mit mechanischem Thermostat mit elektronischer Raumtemperaturkontrolle mit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und Tageszeitregelung mit elektronischer Raumtemperatur- kontrolle und Wochentagsregelung Sonstige Regelungsoptionen Das Gerät/ die Komponenten bestehen aus Werkstoffen, die von Recyclinghöfen wiederverwendet werden können. Bei der Zerlegung des Gerätes sollen mögliche Umweltwirkungen soweit wie möglich reduziert werden. N. Fleischhacker, Geschäftsleitung Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes Das Gerät muss unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände aufgestellt werden. Das Gerät ist regelmäßig zu reinigen. Eine Entsorgung des Gerätes über den normalen Haushaltsabfall ist nicht zulässig. Die Entsorgung muss gemäß den örtlichen Bestimmungen zur Abfallbeseitigung erfolgen.

Geräte-Kenndaten Bitte bei Ersatzteilbestellungen und eventuellen Kundendienstfällen immer angeben! Im Kundendienstfall teilen Sie uns bitte den Typ, Seriennummer, Variante sowie die Fertigungsnummer und das Datum des Prüfstempels mit. Markieren Sie am besten gleich jetzt die jeweilige Variante Ihres neuen Pelletofens in der nachfolgenden Tabelle im dafür vorbereiteten Kreisfeld. Oranier Heiztechnik GmbH · Oranier Straße 1 · 35708 Haiger / Sechshelden 2054 V01Stahl / SchwarzSteel / Black 7969 11 A01 Acier / NoirSpecksteinSoapstone 7969 22 A01 Pierre ollaireBordeauxrotBordeaux red 7969 37 A01 Rouge bordeauxTaupeTaupe 7969 45 A01 TaupeSeidenweißSilkwhite 7969 87 A01 Blanc soyeux

Handbuch-Assistent
Powered by Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : ORANIER

Modell : PORI Aqua II

Kategorie : Pfanne