Schach - Brettspiel Schmidt - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Schach Schmidt
Der Spielplan besteht aus 64 gleichgroßen Feld-ern, und zwar 8 senkrechten und 8 waagerechten Reihen. Bei der Aufstellung des Plans ist darauf zu achten, dass sich jeweils ein weißes Feld in der unteren rechten Ecke – vom Spieler ausgesehen – befindet. Die Spielsteine (Figuren) werden wie in der Abb. 2a aufgestellt. Die Dame steht immer auf der eigenen Farbe, d.h. die weiße Dame auf dem weißen Feld und die schwarze Dame auf dem schwarzen Feld. Ein Spieler führt die weißen Figuren, der andere die schwarzen Figuren. Der Spieler mit den wei-ßen Figuren beginnt immer das Spiel. Man sagt er eröffnet die Partie. SCHACH Der König Kann jeweils in jede beliebige Richtung ein Feld weit ziehen (Abb. 3). Er hat gegenüber allen Figuren das Vorrecht, dass er nie wie die übrigen Steine geschlagen werden darf, sondern vorher immer durch den Ausspruch „Schach“ vor der Gefahr und der Bedrohung durch eine gegnerische Figur gewarnt wird.
Die Bewegung der Figuren
Beide Spieler haben die gleiche Anzahl von Spielfiguren (Abb. 2b) 1 König 1 Dame 2 Türme 2 Läufer 2 Springer 8 Bauern
Spielanleitung Anleitung_Schach_Classic_Final_N1 1 28.09.2006 19:43:07 Uhr2 Der Turm kann sich nach 4 Richtungen jeweils waagrecht oder senkrecht über beliebig viel Felder bewegen (Abb. 5). Figuren des Gegners kann er auch nur innerhalb dieser geraden Reichen schlagen, d.h. angreifen und vernichten. Der Läufer Jeder Spieler besitzt zwei Läufer, von denen einer auf einem weißen, der andere auf einem schwarzen Feld steht. Während des Spiels dürfen die Läufer niemals ihre Feldfarbe wechseln. Der Läufer kann jeweils diagonal nach 4 Richtungen in beliebiger Felderzahl ziehen (Abb. 6). Der Läufer rechts neben dem König heißt „Königsläufer“, den links neben der Dame nennt man „Dameläufer“. Der Springer kann als einzige Figur fremde Figuren überspringen. Seine Bewegung kann man sich nach dem Grund- satz „ein Feld geradeaus – und ein Feld schräg“ am einfachsten merken. Das bedeutet, dass der Springer (auch Pferd genannt) nach seinem Zug immer auf einem andersfarbigen Feld landet, als seine Ausgangsposition war (Abb. 7). Damit hat der Springer einen sehr verzweigten Wirkungskreis, der ihm eine große Wendigkeit erlaubt. Die Dame ist die stärkste Figur des Schachspiels, da sie nach allen 8 Richtungen beliebig viele Felder (bis an den Rand des Spielbrettes) ziehen kann (Abb. 4). Damit ist sie in ihrer Bewegungsfreiheit und Kampfkraft allen andern Figuren überlegen.
Anleitung_Schach_Classic_Final_N2 2 28.09.2006 19:43:10 Uhr3 Der Bauer kann von seinem Ausgangsfeld entweder ein oder zwei Felder gerade nach vorne ziehen (Abb. 8a). Danach kann er sich nur noch ein Feld nach vorne bewegen. Er ist die einzige Figur, die nur in eine Richtung ziehen darf. Gegnerische Figuren können aber nur diagonal vom Bauern geschlagen werden (Abb. 8b). Erreicht ein Bauer den gegenüberlie- genden Spielbrettrand, so kann der Spieler hier- Die Rochade Unter dem Begriff der Rochade versteht man einen wirksamen Doppelzug, bei dem zwei Figuren (König und Turm) gleichzeitig bewegt werden, um den König zu schützen. Wir unterscheiden zwischen der kurzen Rochade (Abb. 9a + b) und der langen Rochade (Abb. 10a + b). Bei der Rochade wird immer der Turm an den König herangeführt und dieser setzt über den Turm daneben. Die Rochade darf nur ausgeführt werden, wenn a) weder König noch der entsprechende Turm ihre Anfangspositionen verändert haben; b) der König nicht im „Schach“ steht; c) keine gegnerische oder eigene Figur zwischen König und Turm steht; d) der König über kein vom Gegner bedrohtes Feld ziehen muss, oder auf dem Feld, auf welchem er nach der Rochade steht, kein Schach geboten wird. für eine Figur seiner Wahl einsetzen, ungeachtet dessen, ob gleiche Figuren bereits im Spiel sind oder nicht (Abb. 8c). 9a 9b
8b 8c Anleitung_Schach_Classic_Final_N3 3 28.09.2006 19:43:11 Uhr4 Schach/Matt Wird der König durch eine gegnerische Figur bedroht, muss der Gegner dem König „Schach bieten“, und diesen Begriff aussprechen. Nun muss der König versuchen, sich aus dieser Bedrohung zu befreien. Das Spielziel ist es, den gegnerischen König „matt zu setzen“. Zu einem „Matt“ gehören immer zwei Voraussetzungen bzw. Punkte: a) der König muss auf seinem Feld angegriffen sein, also im Schach stehen, b) alle Fluchtwege müssen ihm versperrt sein. Remis Beim Schachspiel kann es beispielsweise bei je 1 König oder noch einer zusätzlichen Figur durchaus zu einer Patt-Situation kommen, die keine endgül- tige Entscheidung mehr zulässt. Dann spricht man von einem Remis (Unentschieden). Folgende allgemeinen Regeln und Tipps sollte man beachten:
1. Nach der ersten Phase des Spiels (Eröffnung), in
der man seine Figuren aus der Grundstellung her- aus entwickelt, folgt das Mittelspiel. Jetzt beginnt der eigentliche Kampf um entscheidende Vorteile durch Figuren- und Positionsgewinn, um den König in der folgenden Schlussphase, dem Endspiel, matt zu setzen.
2. Beim „Schlagen“ einer gegnerischen Figur tritt
die angreifende Figur dann an die Stelle der ge- schlagenen, die vom Spielbrett genommen wird.
3. Eine frühzeitige Rochade ist für den Schutz des
4. Offene Felder – also Linien, die ohne Bauern
sind- sollte man möglichst mit Figuren wie dem Turm, der Dame oder dem Läufer besetzen, weil man dadurch für den Gegner wieder mehrere Feld- er durch eigene Figuren bedroht und der Gegner in seinem Spiel eingeengt wird.
5. Außerdem sollte man immer darauf achten, dass
Schmidt Spiele GmbH Ballinstr. 16, 12359 Berlin www.schmidtspiele.de www.gamemob.de Anleitung_Schach_Classic_Final_N20 20 28.09.2006 19:43:40 Uhr
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