DHW 400+ - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Warmwasser-Wärmepumpe (Wärmepumpe) |
| Marke | Dimplex |
| Modell | DHW 400+ |
| Abmessungen (H x B x T) | 2043 x 740 x 776 mm |
| Gewicht (leer) | 132 kg |
| Behältervolumen | 385 Liter |
| Stromversorgung | 230 V, 50 Hz, einphasig |
| maximale Gesamtleistungsaufnahme | 2200 W |
| Leistung des Elektroheizstabs | 1500 W |
| COP (EN 16147 Zyklus XL45) | 3,3 |
| Kältemittel | R134a (0,95 kg) |
| Solltemperaturbereich | 25 °C bis 85 °C |
| Luftbetriebsbereich | 7 °C bis 35 °C |
| Nenndruck des Behälters | 6 bar |
| Schallleistungspegel | 60 dB(A) |
| maximale Luftkanallänge | 10 m (DN 160) |
| Korrosionsschutzanode | Magnesium, Prüfung alle 2 Jahre |
| Sicherheit | Hochdruckschalter, Temperaturbegrenzer (95 °C) |
| Sonderfunktionen | Thermische Desinfektion, Solar, Photovoltaik, bivalent |
| Wartung | Reinigung des Verdampfers, Anodenprüfung, Kondensatkontrolle |
| Reparierbarkeit | Anode, Filter, zugängliche Komponenten |
Häufig gestellte Fragen - DHW 400+ DIMPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG DHW 400+ DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
Warmwasser- Wärmepumpe für Innenaufstellung
1.1 Wichtige Hinweise......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Vorschriften / Sicherheitshinweise......DE-2
2 Beschreibung......DE-3
2.1 Allgemein......DE-3
2.2 Kältemittelkreislauf (Funktionsprinzip der Wärmepumpe)......DE-3
2.3 Sicherheits- und Regeleinrichtungen ....DE-4
2.4 Temperaturfühler......DE-4
3 Lagerung und Transport......DE-5
3.1 Allgemein DE-5
3.2 Transport mit Gabelstapler (oder Hubwagen)......DE-5
3.3 Transport von Hand (Auslieferungszustand)......DE-5
3.4 Transport im Tragesack (Zubehör mit Sicherungsblech) DE-5
3.5 Öffnen des Gerätes DE-6
4 Aufstellung......DE-6
4.1 Aufstellungsort......DE-6
4.2 Aufstellung......DE-6
5 Montage......DE-7
5.1 Anschluss der Wasserleitungen......DE-7
5.2 Anschluss der Kondensatleitung......DE-7
5.3 Elektrischer Anschluss DE-7
5.4 Anschluss Luftkanal (optional)......DE-7
6 Inbetriebnahme......DE-8
6.1 Warmwasserkreislauf......DE-8
7 Bedienung und Funktion der Warmwasser-Wärmepumpe......DE-8
7.1 Bedienung und Display......DE-8
7.2 Menüstruktur......DE-9
7.3 Funktionen DE-12
8 Wartung / Instandhaltung......DE-13
8.1 Wasserkreislauf / Kondensatablauf......DE-13
8.2 Luftkreisversorgung DE-13
8.3 Korrosionsschutzanode DE-14
9 Störungen / Fehlersuche (für den Nutzer)......DE-14
10 Außerbetriebnahme DE-14
11 Umweltrelevante Anforderungen ...... DE-14
12 Geräteinformation...... DE-15
13 Garantieurkunde...... DE-17
Anhang · Appendix · Annexes ...... A-I
Maßbild / Dimension drawing / Schéma coté ...... A-II
Einbindungsschemen / Integration diagram / Schéma d'intégration....A-IV
Elektroschema / Electrical circuit diagram / Schéma électrique ...... A-VI
Konformitätserklärung / Declaration of Conformity / Déclaration de conformité ....A-VII
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1.1 Wichtige Hinweise

ACHTUNG!
| Vor | Inbetriebnahmen | ist | diese | Montage- | und |
| Gebrauchsanweisung zu lesen! | |||||

ACHTUNG!
Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden! Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten!

ACHTUNG!
Die Gerätehaube ist nicht für den Tragevorgang nutzbar (die Haube kann keine größeren Kräfte aufnehmen!)

ACHTUNG!
Nach dem Aufstellen der Wärmepumpe muss das Sicherungsblech entfernt werden!

ACHTUNG!
Die Wärmepumpe darf nicht Überkopf transportiert werden.

ACHTUNG!
Bei Erstellung der bauseitigen Verrohrung sind Verschmutzungen im Leitungssystem zu vermeiden (evtl. vor Anschluss der Warmwasser-Wärmepumpe Leitungen spülen)!

ACHTUNG!
Die Warmwasser-Wärmepumpe darf nur im mit Wasser befüllten Zustand betrieben werden!

ACHTUNG!
Für den Kollektorfühler muss ein Temperaturfühler mit der Widerstandskennlinie eines PT1000 (siehe Kap. 2.4.2 auf S. 4) verwendet werden.

ACHTUNG!
Vor dem Öffnen der Warmwasser-Wärmepumpe ist diese spannungsfrei zu schalten, auf nachlaufenden Ventilator ist zu achten!

ACHTUNG!
Verletzungsgefahr durch scharfkantige Lamellen. Lamellen dürfen nicht deformiert oder beschädigt werden!

ACHTUNG!
Vor öffnen des Gerätes ist dieses Spannungsfrei zu schalten.

ACHTUNG!
Die Klemme X8 kann auch in ausgeschalteten Zustand der Wärmepumpe unter Spannung stehen

ACHTUNG!
Bei Einstellungen zur Nutzung von Photovoltaikenergie, Solarthermie oder einem externen Kessel sind Warmwassertemperaturen >60^ C möglich und deshalb ist ein externer Verbrühschutz vorzusehen.
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.
1.3 Vorschriften / Sicherheitshinweise

ACHTUNG!
| Vor | Inbetriebnahmen | ist | diese | Montage- und Gebrauchsanweisung zu lesen! |
Die Warmwasser-Wärmepumpe dient ausschließlich zur Erwärmung von Brauch- bzw. Trinkwasser in den angegebenen Temperatureinsatzgrenzen! Die Erwärmung anderer Flüssigkeiten als Trinkwasser ist nicht zulässig. Die technischen Regeln für die Trinkwasserinstallation sind zu beachten. Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sanitärinstallation sind unter Berücksichtigung der gebäudespezifischen Anforderungen festzulegen und geltenden Richtlinien und Vorschriften auszuführen. Gegebenenfalls erforderliche Sicherheitseinrichtungen wie Druckminderventile sind spezifisch zu installieren.
Nicht erlaubt ist:
- der Betrieb mit lösemittelhaltiger oder explosiver Abluft
- Nutzung fetthaltiger, staubbelasteter oder mit klebender Aerosole belasteter Abluft
- der Anschluss von Dunstabzugshauben an das Lüftungssystem
■ Die Aufstellung des Gerätes darf nicht erfolgen:
- im Freien
- in frostgefährdeten Räumen
- in Nassräumen (z.B. Badezimmer)
- in Räumen die durch Gase, Dämpfe oder Staub explosionsgefährdet sind
■ Unzulässig ist der Betrieb des Gerätes:
- mit leerem Speicherbehälter
- in der Bauphase des Gebäudes
Bei der Konstruktion und Ausführung der Warmwasser-Wärmepumpe wurden die relevanten EU-Richtlinien eingehalten. (Siehe auch CE-Konformitätserklärung.)
Der Sachkundige hat dafür zu sorgen, dass vor Beginn von Instandhaltungs-/Instandsetzungsarbeiten an kältemittelführenden Teilen, das Kältemittel soweit entfernt wird, wie dies für die gefahrlose Durchführung der Arbeiten notwendig ist. Kältemittel ist vorschriftsmäßig zu handhaben bzw. zu entsorgen, es darf nicht in die Umwelt gelangen! Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält
das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R134a. Angaben zum GWP-Wert und CO₂-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.
■ Bei Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe ist diese immer spannungsfrei zu schalten.
Bei dem elektrischen Anschluss der Warmwasser-Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- bzw. IEC-Normen einzuhalten. Darüber hinaus sind die technischen Anschlussbedingungen der Energie-Versorgungsunternehmen zu beachten.
Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden! Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten!
2 Beschreib
2.1 Allgemein
Die Warmwasser-Wärmepumpe ist ein anschlussfertiges Heizgerät und besteht im Wesentlichen aus dem Warmwasserspeicher, den Komponenten des Kältemittel-, Luft- und Wasserkreislaufes sowie allen für den automatischen Betrieb erforderlichen Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtungen.
Die Warmwasser-Wärmepumpe nutzt, unter Zuführung elektrischer Energie, die Wärme der angesaugten Luft für die Warmwasserbereitung. Der innere optionale Wärmetauscher ist für den Anschluss an einen zusätzlichen Wärmeerzeuger geeignet, wie Heizkessel oder Solaranlage. Die Geräte sind serienmäßig mit einer Elektroheizung (1,5 kW) ausgerüstet.
Maßgebend für den Energiebedarf und die Aufheizdauer für die Warmwasserbereitung ist die Temperatur der angesaugten Luft der Wärmequelle und die Warmwassertemperatur.
Aus diesem Grunde kann zur gezielten Abwärmenutzung an den serienmäßigen Stutzen der Warmwasser-Wärmepumpe ein Luftkanalsystem (DN 160, max. Länge 10 m) angeschlossen werden. Grundsätzlich muss für einen effektiven Wärmepumpenbetrieb, ein Luftkurzschluss zwischen angesaugter und ausgeblasener Luft vermieden werden. Eine mögliche Variante ist z.B. der Einsatz eines Bogens auf der Ansaug- und Ausblasseite.
Mit fallender Ablufttemperatur sinkt die Wärmepumpenheizleistung und es verlängert sich die Aufheizdauer. Für einen wirtschaftlichen Betrieb sollte die Luftansaugtemperatur 15 °C nicht dauerhaft unterschreiten.
Die Elektroheizung erfüllt folgende Funktionen:
Zusatzheizung
Mit der Taste "Boost" kann für eine einstellbare Dauer die Warmwasserbereitung mit Unterstützung der Elektroheizung erfolgen.
Einsatzgrenze
Sinkt die Lufteintrittstemperatur unter 7 ±1,0 °C, schaltet sich die Elektroheizung automatisch ein und erwärmt das Wasser (nominal) bis zur eingestellten Sollwert-Warmwassertemperatur.
Notheizung
Bei einer Störung der Wärmepumpe kann durch die Elektroheizung die Warmwasserversorgung aufrecht erhalten werden.
■ Vorbeugende thermische Desinfektion
An der Bedienfeldtastatur können im Menüpunkt thermische Desinfektion Wassertemperaturen über 60 °C (bis 85 °C) programmiert werden.
Nacherwärmung
Wassertemperaturen über 60 °C werden mit der Elektroheizung erreicht.
HINWEIS
Bei Warmwassertemperaturen > 60 °C wird die Wärmepumpe abgeschaltet, und die Warmwasserbereitung erfolgt nur über die Elektroheizung. Werksseitig ist der Heizstabregler auf 65 °C eingestellt.
u n g
2.2 Kältemittelkreislauf (Funktionsprinzip der Wärmepumpe)
Der Kältemittelkreislauf ist ein geschlossenes System in dem das Kältemittel R134a als Arbeitsmittel fungiert. Im Lamellentauscher wird der angesaugten Luft bei niedriger Verdampfungstemperatur die Wärme entzogen und an das Kältemittel übertragen. Das dampfförmige Kältemittel wird von einem Verdichter angesaugt und auf ein höheres Druck-/Temperaturniveau verdichtet und zum Verflüssiger transportiert, wo die im Verdampfer aufgenommene Wärme und ein Teil der aufgenommenen Verdichtenergie an das Wasser abgegeben wird. Anschließend wird der hohe Verflüssigungsdruck mittels eines Drosselorgans (Expansionsventil) bis auf den Verdampfungsdruck entspannt und das Kältemittel kann im Verdampfer wieder Wärme aus der angesaugten Luft aufnehmen.
2.3 Sicherheits- und Regeleinrichtungen
Die Warmwasser-Wärmepumpe ist mit folgenden Sicherheits-einrichtungen ausgerüstet:
Hochdruckpressostat (HD)
Der Hochdruckpressostat schützt die Wärmepumpe vor unzulässig hohem Betriebsdruck im Kältemittelkreislauf. Im Störfall schaltet der Pressostat die Wärmepumpe ab. Die Wiedereinschaltung der Wärmepumpe erfolgt zeitverzögert nach Druckabsenkung im Kältemittelkreislauf.
Sicherheitstemperaturbegrenzer für Elektroheizung (STB)
Der STB verhindert die Erzeugung unzulässig hoher Temperaturen im Warmwasserspeicher.
Bei Überschreitung des eingestellten Schaltwertes (95 °C) wird die Elektroheizung abgeschaltet.
Eine Wiedereinschaltung der Elektroheizung ist erst möglich, wenn die Warmwassertemperatur auf ≤ 90 °C abgesunken ist und danach der Rückstellknopf (siehe Bild) am STB (unter Flanschabdeckung) gedrückt wird (darf nur von fachkundigen Personen erfolgen!).

Die Warmwasser-Wärmepumpe ist weiter mit folgenden Regel- und Steuerungseinrichtungen ausgerüstet:
Temperaturregelung-Wärmepumpe
Die Temperaturkontrolle im Warmwasserspeicher und die Regelung für den Verdichterbetrieb übernimmt die Steuerelektronik. Elektronische Fühler erfassen die Wassertemperatur, diese wird in Abhängigkeit vom eingestellten Sollwert geregelt. Die Einstellung des gewünschten Temperaturniveaus (Sollwert) erfolgt über die Tastatur an der Bedienblende.
Lufteintrittstemperatur
Der an die Regelung angeschlossene Fühler erfasst die Temperatur in der Warmwasser-Wärmepumpe direkt vor dem Verdampfer (Luftansaugtemperatur). Bei einer Unterschreitung des fest eingestellten Schaltwertes (7 ±1 °C, Rückschaltwert 2 K,
Verzögerung 30 min) wird die Warmwasserbereitung automatisch vom Wärmepumpenbetrieb auf Heizstabbetrieb umgeschaltet.
2.4 Temperaturfühler
2.4.1 Einbaulage Temperaturfühler

2.4.2 Messwerte Temperaturfühler
Messwerte NTC 10 Fühler (R1, R3, R5)
3 Lagerung und Transport
3.1 Allgemein
Grundsätzlich ist die Warmwasser-Wärmepumpe verpackt und stehend ohne Wasserfüllung zu lagern bzw. zu transportieren. Für kurze Wege ist eine Schräglage bis 45° bei vorsichtigem Transport erlaubt. Sowohl beim Transportieren als auch bei der Lagerung sind Umgebungstemperaturen von -20 bis +60 °C zulässig.
3.2 Transport mit Gabelstapler (oder Hubwagen)
Für den Transport mit Gabelstaplern muss die Warmwasser-Wärmepumpe auf der Palette montiert bleiben. Die Hubgeschwindigkeit ist klein zu halten. Bedingt durch die Kopflastigkeit muss die Warmwasser-Wärmepumpe gegen Umfallen gesichert werden. Um Schaden zu vermeiden, hat das Absetzen der Warmwasser-Wärmepumpe auf einer ebenen Fläche zu erfolgen.
3.3 Transport von Hand (Auslieferungszustand)
Für den Transport von Hand kann im unteren Bereich die Holzpalette verwendet werden. Mit der Zuhilfenahme von Seilen oder Tragegurten (diese können um den Speichermantel gelegt und an den Wasserrohrnippeln fixiert werden) kann eine zweite oder dritte Trageposition bestimmt werden. Bei diesem Transportvorgang (auch bei Transport mit Sackkarre) ist darauf zu achten die max. zulässige Schräglage von 45° nicht zu überschreiten (siehe Bild).

ACHTUNG!
Die Gerätehaube ist nicht für den Tragevorgang nutzbar (die Haube kann keine größeren Kräfte aufnehmen!)
3.4 Transport im Tragesack (Zubehör mit Sicherungsblech)
Unter Zuhilfenahme des Zubehörs Tragesack ist es möglich, die Wärmepumpe liegend innerhalb des Gebäudes zu transportieren. Dazu ist die Haube abzunehmen und das dem Tragesack beiliegende Sicherungsblech zu montieren. Dieses wird zwischen der Transportöse des Verdichters und der Trennwand mit dem mitgelieferten Montagematerial befestigt.

ACHTUNG!
Nach dem Aufstellen der Wärmepumpe muss das Sicherungsblech entfernt werden!
Es ist darauf zu achten, dass das Gerät während des gesamten Tragevorgangs nicht Überkopf transportiert wird.

ACHTUNG!
Die Wärmepumpe darf nicht Überkopf transportiert werden.
3.5 Öffnen des Gerätes
Die Gerätehaube ist zweigeteilt. Um an das Geräteinnere zu gelangen oder zur Erleichterung des Transports (Vermeidung von Schäden) ist es möglich, beide Haubenteile abzunehmen. Dazu sind die vier Verriegelungen mit Viertelverdrehungen gegen den Uhrzeigersinn zu öffnen (das nach vorne gerichtete Schloss-Symbol zeigt den Zustand der Verriegelung an).
Danach kann die Fronthaube nach vorne abgenommen werden.

Um die Luftführungshaube abzunehmen, sind die beiden Verschlussschrauben zu entfernen. Danach kann die Haube nach hinten abgenommen werden.

4 Aufstellun
4.1 Aufstellungsort
Für die Wahl des Gerätestandortes gilt:
■ Die Warmwasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien und trockenen Raum aufgestellt werden.
Die Aufstellung und die Luftansaugung darf ferner nicht in Räumen erfolgen, die durch Gase, Dämpfe oder Staub explosionsgefährdet sind.
Zur Vermeidung von Feuchteschäden an Innenwänden ist eine gute Wärmeisolierung des Raumes in den die Ausblasluft eingeleitet wird zu angrenzenden Wohnräumen empfehlenswert.
Ein Wasserablauf (mit Siphon) für das anfallende Kondensat muss vorhanden sein.
■ Die angesaugte Luft darf nicht übermäßig verunreinigt bzw. stark staubbelastet sein.
Der Untergrund muss eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisen (Gewicht Warmwasser-Wärmepumpe befüllt ca. 550 kg!).
Für einen störungsfreien Betrieb, sowie für Wartungs- und Reparaturarbeiten sind Mindestabstände von 0,6 m links und rechts vom Gerät erforderlich (siehe Bild). Die Verbindung zur Warmwasser-Wärmepumpe erfolgt (optional) mit EPP-Luftleitungen NW 160 mm innen, 190 mm außen, die eine Länge von insgesamt 10 m nicht überschreiten dürfen.
Bei nicht eingesetzten Luftleitungen kann für einen schalloptimierten Betrieb ausblasseitig ein nach unten gerichteter 90° EPP-Bogen eingesetzt werden (siehe Bild)

4.2 Aufstellung
Die drei Transportsicherungsschrauben (M12 – verbinden Palette mit Gerät) von der Palettenunterseite her entfernen.
- Palette entfernen und die drei Stellfüße (M12 - im Polybeutel am Speicherrohrnippel fixiert) montieren.
Warmwasser-Wärmepumpe platzieren und durch Verstellen der Gerätefüße Warmwasser-Wärmepumpe lotrecht ausrichten! Anschließend die Kontermuttern an Gerätefüßen festziehen.
5 Montage
5.1 Anschluss der Wasserleitungen
Die Wasseranschlüsse siehe Maßbild (Kap. 1 auf S. II) befinden sich an der Geräterückseite.
HINWEIS
Zirkulationsleitung
Aus energetischer Sicht sollte möglichst auf die Ausführung einer Zirkulationsleitung verzichtet werden. Bei Anschluss einer Zirkulationsleitung für das Warmwasserverteilsystem muss diese, um unnötige Energieverluste zu vermeiden, durch ein Ventil oder eine ähnliche Einrichtung absperrbar ausgeführt werden. Die Freischaltung der Zirkulation erfolgt nutzungsabhängig (Zeit- oder Bedarfsteuerung).
Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sanitärinstallation sind unter Berücksichtigung des verfügbaren Wasserdruckes und der zu erwartenden Druckverluste im Rohrleitungssystem festzulegen.
Die technischen Regeln für die Trinkwasserinstallation sind zu beachten. Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sanitärinstallation sind unter Berücksichtigung der gebäudespezifischen Anforderungen festzulegen und geltenden Richtlinien und Vorschriften auszuführen. Gegebenenfalls erforderliche Sicherheitseinrichtungen wie Druckminderventile sind spezifisch zu installieren.
Die Wasserleitungen können in fester oder flexibler Bauart ausgeführt werden. Das Korrosionsverhalten der verwendeten Materialien im Rohrleitungssystem ist zu beachten, um Schäden durch Korrosion zu vermeiden (siehe Abschnitt Inbetriebnahme).
HINWEIS
Anschlüsse Warmwasser, Kaltwasser, Zirkulation: In diesen Rohrnippeln befinden sich Kunststoffeinsätze, die dem Korrosionsschutz (speziell der Rohrnippelstirnflächen) dienen. Diese Kunststoffeinsätze verbleiben nach der Montage der Wasserleitungen in ihrer Position.
ACHTUNG!
Bei Erstellung der bauseitigen Verrohrung sind Verschmutzungen im Leitungssystem zu vermeiden (evtl. vor Anschluss der Warmwasser-Wärmepumpe Leitungen spülen)!
5.2 Anschluss der Kondensatleitung
Der Kondensatschlauch ist an der Geräterückseite durch den Mantel geführt. Der Kondensatschlauch ist so zu verlegen, dass das (im Wärmepumpenbetrieb) anfallende Kondensat ohne Behinderung abfließen kann.
Am Kondensatschlauchende befindet sich ein drucklos öffnendes Dichtlippenventil, das bei Kürzung des Kondensatschlauches mit versetzt werden muss (Ventil lässt sich leicht entfernen und wieder einfügen). Das Kondensat ist in einen Siphon abzuleiten (siehe hierzu auch Wartungshinweis unter 8.1).
HINWEIS
Das Dichtlippenventil muss eingesetzt sein, um Schäden durch Kondensat zu vermeiden.
5.3 Elektrischer Anschluss
Die Warmwasser-Wärmepumpe ist anschlussfertig vorverdrahtet. Die Stromversorgung erfolgt über die Netzanschlussleitung zu einer Schutzkontaktsteckdose (\~230 V, 50 Hz). Auch nach der Installation muss diese Steckdose zugänglich sein. Für die Ansteuerung externer Geräte, z.B. für den zweiten Wärmeerzeuger, die Solarumwälzpumpe oder den Temperaturfühler vom Kollektor, muss eine separate Leitung in das Gerät, durch eine freie Kabelverschraubung, eingeführt und zugentlastet werden. Dazu ist die Gerätehaube wie in Kap. 3.5 auf S. 6 beschrieben zu öffnen. Die jeweiligen Anschlusspunkte der Komponenten sind dem Elektroschema Kap. 3 auf S. VI und der Elektrodokumentation zu entnehmen.
5.4 Anschluss Luftkanal (optional)
Das Gerät ist für den Anschluss eines EPP-Luftkanals (Einzelteile als Zubehör erhältlich DN 160 innen) ausgelegt. Durch die 90°-Stellung der beiden Anschlussstutzen sind die verschiedensten Kanalführungen möglich.

6 Inbetriebnahme
6.1 Warmwasserkreislauf

ACHTUNG!
Die Warmwasser-Wärmepumpe darf nur im mit Wasser befüllten Zustand betrieben werden!
Anforderungen an den Warmwasserkreislauf
Verbraucherseitig können folgende Materialien im Warmwasserkreislauf eingebaut sein:
Kupfer
Edelstahl
Messing
Kunststoff
Abhängig von den eingesetzten Materialien des Warmwasserkreislaufes (kundenseitige Installation), können Materialunverträglichkeiten zu Korrosionsschäden führen. Dies ist besonders bei Verwendung von verzinkten und aluminiumhaltigen Werkstoffen zu beachten. Besteht während des Betriebes die Gefahr, dass das Wasser Verschmutzung beinhaltet, ist gegebenenfalls ein Filter vorzusehen.
Inbetriebnahme der Warmwasseranlage
Alle Installationen am Wasser- und Luftkreis sowie alle Elektroinstallationen müssen ordnungsgemäß und vollständig ausgeführt worden sein
Warmwasserkreislauf über externen Anschluss befüllen.
Warmwasserkreislauf entlüften (Warmwasserhähne an den obersten Entnahmestellen öffnen, bis keine Luft mehr festzustellen ist).
■ Gesamten Warmwasserkreislauf auf Dichtheit prüfen.
■ Spannungsversorgung herstellen.
■ „Wärmepumpe“ einschalten.
Die gewünschte Warmwassertemperatur (z.B. 45 °C) wird an der Tastatur eingestellt (Kap. 7 auf S. 8). Bis zum Erreichen des gewählten Temperaturniveaus ist immer eine entsprechende Aufladezeit erforderlich.
7 Bedienung und Funktion der Warmwasser-Wärmepumpe
7.1 Bedienung und Display
7.1.1 Beschreibung Tastenfunktion

| Taste | Name Beschreibung | |
| Menü Wechsel in das | Hauptmenü, hier können detaillierte Einstellungen für die Wärmepumpe vorgenommen werden. | |
| Boos t | Schnellheizen Heizstab wird aktiviert und arbeitet bis zum eingestellten Warmwassersollwert für maximal 4 Stunden | |
| Esc | ESC | Rücksprung in die nächsthöher gelegene Menüebene |
| OK | Beginn und Abschluss der Änderung eines Parameters bzw. Auswahl des gewünschten Menüpunktes | |
| AUF | Wertänderung nach oben, bzw. Auswahl Menü und Parameter Sonderfunktion in der Startmaske: Erhöhung Warmwassersollwert | |
| AB | Wertänderung nach unten, bzw. Auswahl Menü und Parameter Sonderfunktion in der Startmaske: Verringerung Warmwassersollwert | |
7.1.2 Beschreibung Bereitschaftsanzeige

7.2 Menüstruktur
Parameteränderung: Mit der Taste „Menü“ gelangt man ins Menü. Hier können Änderungen an Parametern vorgenommen werden. Mit den Pfeiltasten „AUF“, „AB“ wird der gewünschte Menüpunkt ausgewählt. Mit der Taste „OK“ gelangt man dann in das Untermenü.
Hier kann ebenfalls über die Pfeiltasten der zu verstellende Parameter ausgewählt werden. Mit der Taste „OK“ wird der markierte Wert ausgewählt und dann über die Pfeiltasten geändert. Durch erneutes Drücken der Taste „OK“ wird die Eingabe abgeschlossen.
| Menüblock | Menüpunkt | Parameter | Wert | Beschreibung |
| Einstellungen | ||||
| Uhrzeit | 00:00 | Einstellung Zeit (24h Zeitform) | ||
| Datum | TT:MM:JJJJ | Einstellung Datum (Tag : Monat : Jahr) | ||
| DEUTSCHENGLISCHFRANCAISITALIANOPOLSKI | Sprachauswahl | |||
| Sprache | ||||
| EinAus | Einstellung Tasten-Ton an / aus | |||
| Signalton | 0 % ... 50 % ...100 % | Einstellung Hintergrundbeleuchtung Display | ||
| Hintergrundbel. | Zurücksetzen der Werkseinstellung | |||
| Werkseinstellung | Brauchwasserwärmepumpe DHW 400+mit Zusatz-Wärmetauscher | |||
| Typ | DHW 400+ | |||
| Warmwasser | ||||
| Solltemperatur | 25 °C ... 45 °C ... 85 °C | Einstellung der gewünschten Warmwasser-Solltemperatur | ||
| Absenkung | 15 °C ... 25 °C ... 40 °C | Einstellung der minimalen Warmwasser-Temperatur, die auch während einer programmierten Absenkung nicht unterschritten werden soll | ||
| Hysterese | 2 K ... 3 K ... 10 K | Einstellung der Schalt-Hysterese | ||
| ECO | ECO: Schaltet nur im Fehlerfall sowie bei PV u./o., thermischer Desinfektion ein | |||
| Elektroheizung | ModusVerzögerungBoost DauerBoost Solltemp. | AUTO2 h ... 8 h...16 h1 h ... 4 h ... 8 h25 °C ... 60 °C ... 85 °C | Boost: einstellbare Zeit (einmalig, unabhängig von der Einstellung Auto/Eco)Boost: einstellbare Solltemperatur | |
| Zeitprogramme | ||||
| Therm. Desinfektion | Thermische Desinfektion | |||
| Start | 00:00 ... 23:59 | Einstellung der Startzeit für eine thermische Desinfektion (24h Zeit- format) | ||
| Tage | Mo ... So | Einstellung an welchem Tag die thermische Desinfektion aktiviert werden soll | ||
| Sollwert | 60 °C ... 65 °C ... 85 °C | Einstellung der Solltemperatur für eine thermische Desinfektion | ||
| 1. Absenkung | ||||
| Start | 00:00 ... 23:59 | Einstellung der Startzeit für eine Absenkung der Warmwasser-Solltemperatur | ||
| Ende | 00:00 ... 23:59 | Einstellung der Endezeit für eine Absenkung der Warmwasser-Solltemperatur | ||
| Tage | So ... MoMo - FrSa - SoMo - So | Einstellung an welchem Wochentag / Tagblock die Absenkung aktiviert sein soll | ||
| 2. Absenkung | ||||
| Start | 00:00 ... 23:59 | Einstellung der Startzeit für eine Absenkung der Warmwasser-Solltemperatur | ||
| Ende | 00:00 ... 23:59 | Einstellung der Endezeit für eine Absenkung der Warmwasser-Solltemperatur | ||
| Tage | So ...MoMo - FrSa - SoMo - So | Einstellung an welchem Wochentag / Tagblock die Absenkung aktiviert sein soll | ||
| Solar | ||||
| Auswahl | AusBivalentSol | Auswahl der zusätzlichen WärmequelleAus: (keine zus. Wärmequelle)Bivalent: 2. Wärmeerzeuger, z. B. Öl, Gas- oder HolzkesselSol: Thermische Solaranlage | ||
| Einschaltdifferenz | 6 K ... 8 K ... 10 K | Einstellung der Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Speichertemperatur, bei der die Solarpumpe eingeschaltet werden soll | ||
| Ausschaltdifferenz | 2 K ... 4 K ... 6 K | Einstellung der Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Speichertemperatur, bei der die Solarpumpe ausgeschaltet werden soll | ||
| max. Speichertemp. | 60 °C ... 65 °C ... 85 °C | Einstellung der maximal zulässigen Speichertemperatur, wenn solarer Ertrag vorhanden ist | ||
| max. Kollektortemp. | 125 °C ... 130 °C ... 135 °C | Einstellung der maximal zulässigen Temperatur am Kollektor | ||
| 2. Wärmeerzeuger | ||||
| Auswahl | AusBivalentSol | Auswahl der zusätzlichen WärmequelleAus: (keine zus. Wärmequelle)Bivalent: 2. Wärmeerzeuger, z. B. Öl, Gas- oder HolzkesselSol: Thermische Solaranlage | ||
| Bivalenztemperatur | -8 °C ... 10 °C ... 15 °C | Grenztemperatur für den 2. Wärmeerzeuger. Unterhalb dieser Temperatur ist die Wärmepumpe gesperrt | ||
| Photovoltaik | ||||
| Elektroheizung | JaNein | Aktivierung der Elektroheizung (parallel zur Wärmepumpe) im Photovoltaikbetrieb | ||
| Solltemperatur | 35 °C ... 45 °C ... 60 °C | Eingabe des Warmwasser-Sollwertes, die bei Beschaltung des Photovoltaik eingangs aktiv ist. Der erhöhte Sollwert ist auch aktiv, wenn die Luftansaugtemperatur den Betrieb der Wärmepumpe nicht erlaubt. Die Anforderung wird in dem Fall mit dem elektrischen Heizstab oder, sofern vorhanden, mit dem 2. Wärmeerzeuger abgearbeitet. | ||
| Information | ||||
| Betriebsstatus | Speicher oben Anzeige der Speichertemperatur oben (R3) | |||
| Speicher unten Anzeige der Speichertemperatur unten (R5) | ||||
| Lufteintritt Anzeige der Lufttemperatur (R1) | ||||
| Kollektortemp. Anzeige der Kollektortemperatur ( R1) | 3 nur bei Modellen mit Zusatz-wärmetauscher und Auswahl Sol als 2. Wärmeerzeuger) | |||
| Sollwert aktuell Anzeige des aktuellen Warmwasser | Sollwertes | |||
| Abtaufühler Anzeige der (nur bei Modellen mit Abtaufung) | ||||
| Ventilator Anzeige des Schaltzustandes des Ventilators | ||||
| Verdichter Anzeige des Schaltzustandes des Verdichters | ||||
| Elektroheizung Anzeige des Schaltzustandes der Elektroheizung | ||||
| Leistung Anzeige der berechneten Leistungsaufnahme des Gerätes | ||||
| Betriebsart Anzeige der aktuellen Betriebsart | ||||
| Laufzeiten | Gerät | Anzeige der Betriebsstunden | ||
| Ventilator Anzeige der Laufzeit vom Ventilator | ||||
| Verdichter Anzeige der Laufzeit vom Verdichter | ||||
| Elektroheizung Anzeige der Laufzeit der Elektroheizung | ||||
| Soft. Vers. | Anzeige der Software-Version | |||
| Hardware | Anzeige der Hardware-Version | |||
| Seriennummer | Anzeige der Seriennummer | |||
| Service | ||||
| Passwort eingeben | Passwortgeschützter Bereich für den Kundendienst | |||
| Meldungen | ||||
| Alarme | Anzeige der Alarme, Häufigkeit und Art | |||
| Menüblock Menüpunkt | Parameter | Wert | Beschreibung |
| (Startbildschirm bei Erstinbetriebnahme) | |||
| Grundeinstellungen | |||
| Sprache | Einstellung der Sprache | ||
| Datum | Einstellung des aktuellen Datums | ||
| Uhrzeit | Einstellung der aktuellen Uhrzeit | ||
| Solltemperatur | Einstellung der gewünschten Warmwassertemperatur | ||
| Absenkung | Einstellung der reduzierten Warmwassertemperatur | ||
7.3 Funktionen
7.3.1 Zeitprogramme
Absenkung
Durch das Einstellen von Absenkzeiten, kann der Betrieb der Brauchwasserwärmepumpe gesperrt werden. Es sind zwei unabhängige Absenkzeiten programmierbar. Die einzelnen Absenkzeiten werden aktiviert, sobald der Stunden- oder Minutenwert ungleich Null ist. Während der Absenkzeiten wird der Speicher auf die Absenktemperatur gehalten. Die Funktionen Solarthermie, Nutzung von Strom aus Photovoltaikanlagen und Boost (Schnellheizen) sind während einer Sperrzeit möglich.
Vorbeugende thermische Desinfektion
Die Startzeit der vorbeugenden thermischen Desinfektion und der gewünschte Sollwert müssen eingestellt werden. Die Funktion wird aktiviert, sobald der Stunden- oder Minutenwert ungleich Null ist.
Zum Erreichen der eingestellten Solltemperatur wird sowohl die Wärmepumpe als auch die Elektroheizung von Beginn an eingeschaltet. Damit wird sichergestellt, dass der geforderte Sollwert möglichst schnell erreicht werden kann.
HINWEIS
Ist nach 4 Stunden die Solltemperatur nicht erreicht, wird die vorbeugende thermische Desinfektion abgebrochen. Die eingestellte Startzeit kann an jedem Wochentag aktiviert werden. Die vorbeugende thermische Desinfektion sollte nicht nach 20 Uhr gestartet werden, damit die 4 Stunden zur Verfügung stehen.
7.3.2 Elektroheizung
Die integrierte Elektroheizung kann zur Unterstützung des Wärmepumpenbetriebs verwendet werden. Die Elektroheizung wird automatisch eingeschaltet, wenn die Warmwasser-Solltemperatur im Wärmepumpenbetrieb innerhalb der eingestellten Verzögerungszeit nicht erreicht wird. Im ECO Modus wird die Elektroheizung nur angefordert, wenn die Einsatzbereiche der Wärmepumpe verlassen werden und kein 2. Wärmeerzeuger vorhanden ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Lufteintrittstemperatur unter-/überschritten wird. Über die Taste "Boost" kann für eine einstellbare Dauer die Warmwasserbereitung mit Unterstützung der Elektroheizung erfolgen.
Ist die Lufttemperatur größer als +7°C, ist die Elektroheizung gesperrt. Nur für die Boost-Funktion (Schnellheizen) kann sie auch oberhalb der +7°C-Grenze manuell eingeschaltet werden.
7.3.3 Zweiter Wärmeerzeuger
Mit Hilfe des integrierten Rohrwärmetauschers (1,35 m²) kann ein vorhandener Wärmeerzeuger zur Aufheizung des Speichers genutzt werden. Die Nutzung eines 2.Wärmerzeugers muss im Menü aktiviert werden. Er wird dann angefordert, wenn die Einsatzbereiche der Wärmepumpe verlassen werden. Dies ist der Fall wenn die untere oder obere Lufteintrittsgrenze oder der Warmwasser-Sollwert über der erreichbaren Temperatur im Wärmepumpenbetrieb liegt (z.B. vorbeugende thermische Desinfektion). Der 2.Wärmeerzeuger hat in diesem Fall Vorrang vor der Elektrozeizung in der Wärmepumpe. Beim Aktivieren des 2. Wärmeerzeugers kann abweichend von der unteren Einsatzgrenze der Lufttemperatur zusätzlich eine Bivalenztemperatur gewählt werden. Wird diese Temperatur unterschritten, so wird der Wärmepumpenbetrieb bereits ab der eingestellten Temperatur gesperrt und der 2. Wärmeerzeuger genutzt.
Für die Beladung des Speichers über den Zusatzwärmetauscher ist eine Umwälzpumpe erforderlich, die bei Bedarf betrieben werden soll. Dazu sind zwei Lösungen möglich:
Ansteuerung einer Umwälzpumpe zur Nutzung des Wärmetauschers durch vorhandene Warmwasser-Wärmepumpen-Regelung
Diese Variante empfehlen wir beim Vorhandensein einer stetigen Wärmequelle z.B. Pufferspeicher einer Holzheizung während der Nutzung des 2.Wärmeerzeugers.
Der Anschluss der Umwälzpumpe erfolgt an der Klemme X4.
Ansteuerung einer Umwälzpumpe zur Nutzung des Wärmetauschers durch vorhandene Kesselregelung
Diese Variante empfehlen wir, wenn neben der Umwälzpumpe auch ein Kessel für die Erzeugung der Wärme eingeschaltet werden muss. In diesem Fall ist in der Regel ein Fühler der vorhandenen Kesselregelung im Speicher der Wärmepumpe erforderlich. Der vorhandene Fühler muss elektrisch angeklemmt und physisch im Gerät verbleiben. Hierzu innerhalb der Dämmung im Bereich der Elektroheizung aufgerollt verstauen und ggf. die Sollwerte im Menü verringern. Bild unten zeigt die Position des auszutauschenden Fühlers R5, der elektrisch an die externe Kesselregelung angeschlossen wird. Empfohlene Tiefe des Fühlers im Rohr: ca. 550 mm.

Einbauposition externer Temperaturfühler für bivalenten Betrieb
(Darstellung mit demontierter Gerätehaube)
7.3.4 Solarthermiefunktion
Alternativ zur Nutzung eines 2.Wärmeerzeugers kann die Warmwasser-Wärmepumpen in Kombination mit einer thermische Solaranlage betrieben werden. Sobald ausreichender Solarertrag erkannt wird, wird dieser zur Warmwasserbereitung genutzt und die Wärmepumpe gesperrt. Die Schalthysteresen können im Menü eingestellt werden. Die Umwälzpumpe wird wieder ausgeschaltet, wenn kein Ertrag mehr vorhanden ist, oder ein Temperaturgrenzwert, entweder am Kollektor, oder im Speicher, überschritten wird. Die Solarthermiefunktion hat Vorrang vor dem Wärmepumpenbetrieb und der Elektroheizung.
ACHTUNG!
Für den Kollektorfühler muss ein Temperaturfühler mit der Widerstandskennlinie eines PT1000 (siehe Kap. 2.4.2 auf S. 4) verwendet werden.
7.3.5 Photovoltaikfunktion
Für die Photovoltaik-Funktion ist die Klemme X8 mit 230 V 50 Hz zu beschalten. Eine Auswerteeinheit (z.B. Wechselrichter) ermittelt die aktuelle zur Verfügung stehende Leistung. Wenn der Photovoltaik-Eingang aktiv ist, regelt die Wärmepumpe auf den Sollwert für den PV-Betrieb. Als Einstellungsrichtwert für die Leistungsschwelle im Wechselrichter der Photovoltik-Anlage kann bei PV-Betrieb ohne Elektroheizung 1kW verwendet werden (700 W Leistungsaufnahme Wärmepumpe zuzüglich Grundlast des Haushaltes). Soll das Gerät immer mit Elektroheizung im PV-Betrieb arbeiten, empfiehlt sich ein Einstellungsrichtwert von 2,5 kW (2200 W Leistungsaufnahme Wärmepumpe inkl. Elektroheizung zuzüglich Grundlast des Hauses). Die Solarthermiefunktion hat Vorrang gegenüber der Photovoltaikfunktion. Der Betrieb der Wärmepumpe mit Strom aus der Photovoltaikanlage wird im Display angezeigt.
HINWEIS
Die Warmwassersolltemperatur im Photovoltaikbetrieb sollte auf max. 55 °C eingestellt werden, um einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe zu gewährleisten.
8 Wartung / Instandhaltung
ACHTUNG!
Vor dem Öffnen der Warmwasser-Wärmepumpe ist diese spannungsfrei zu schalten, auf nachlaufenden Ventilator ist zu achten!
Allgemeines
Die Warmwasserwärmepumpe ist sehr wartungsarm. Einmalig nach der Inbetriebnahme im Abstand von einigen Tagen ist eine Sichtkontrolle auf eventuelle Undichtigkeiten im Wassersystem oder Verstopfung des Kondensatablaufes durchzuführen.
Am Kältekreis der Wärmepumpe sind keine Wartungsarbeiten auszuführen.
Für eine Reinigung der Warmwasser-Wärmepumpe ist lediglich ein feuchtes Tuch mit etwas Seifenlösung zu verwenden.
8.1 Wasserkreislauf / Kondensatablauf
Die Überprüfung des Wasserkreislaufes beschränkt sich auf eventuell bauseitig installierte Filter und etwaige Undichtigkeiten. Verschmutzte Wasserfilter sind zu reinigen und ggf. zu erneuern.
Das Dichtlippenventil im Kondensatschlauchende ist gelegentlich auf Verschmutzung zu prüfen und ggf. zu reinigen. Funktion Dichtlippenventil muss dauerhaft gesichert sein.
8.2 Luftkreisversorgung
Die Wartungsarbeiten beschränken sich auf das bedarfsabhängige bzw. turnusmäßige Reinigen des Verdampfers.
! ACHTUNG!
Verletzungsgefahr durch scharfkantige Lamellen. Lamellen dürfen nicht deformiert oder beschädigt werden!
Bei der etwaigen Verwendung von Luftfiltern sind diese regelmäßig auf Verschmutzung zu prüfen und ggf. zu reinigen oder zu erneuern.
! ACHTUNG!
Vor öffnen des Gerätes ist dieses Spannungsfrei zu schalten.
ACHTUNG!
Die Klemme X8 kann auch in ausgeschalteten Zustand der Wärmepumpe unter Spannung stehen
8.3 Korrosionsschutzanode
Die im Warmwasserspeicher eingebaute Korrosionsschutzanode (Abb. 8.1) ist regelmäßig mindestens alle zwei Jahre nach der Inbetriebnahme elektrisch zu überprüfen und, falls erforderlich, zu erneuern. Die elektrische Überprüfung erfolgt mittels geeignetem Strommessgerät, ohne das Wasser im Speicher abzulassen.
Vorgehensweise:
1) PE-Leitung von Steckzunge der Schutzanode abziehen.
2) Amperemeter (0...50 mA) zwischen PE-Leitung und Steckzunge schalten.
3) Bewertung der Schutzanodenabnutzung:
Messwert > 1 mA ⇒ Schutzanode ist in Ordnung.
Messwert < 1 mA ⇒ Schutzanode muss geprüft bzw. ausgetauscht werden.
Ist eine eindeutige elektrische Überprüfung nicht möglich, wird eine visuelle Kontrolle der Schutzanode durch den Fachmann empfohlen.
(Für einen evtl. erforderlichen Austausch der Schutzanode [durch den Fachmann] muss das Wasser über das vorgesehene Entleerungsventil (bei Installation vorzusehen - siehe Anhang) aus dem Speicher abgelassen werden.
□HINWEIS
| Funktionsgeminderte Schutzanoden verringern die Gerätelebensdauer! (Opferanode: elektrisch Isolierte Magnesiumanode mit Selen nach DIN 4753 Teil 6) |

9 Störungen / Fehlersuche (für den Nutzer)
ACHTUNG!
Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden! Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten!
Die Wärmepumpe läuft nicht!
Bitte überprüfen Sie ob
■ der Stecker eingesteckt ist
■ an der Tastatur der Stand-By Modus gewählt wurde
■ an der Steckdose Spannung anliegt
■ die Luftansaug- bzw. Umgebungstemperatur ≥ 7 °C ist
■ die Warmwassertemperatur weniger als 60 °C beträgt
Die Wärmepumpe schaltet sich vorzeitig ab (Solltemperatur ist noch nicht erreicht)
Bitte überprüfen Sie ob
Lüftungsleitungen abgeknickt oder deren Öffnungen verschlossen sind oder evtl. vorhandene Luftfilter stark verunreinigt (zugesetzt) sind.
Kondensat läuft nicht ab (Wasser unter dem Gerät)
Bitte überprüfen Sie ob
das Dichtlippenventil am Kondensatschlauchende verunreinigt oder verstopft ist, reinigen Sie es ggf., das Ventil lässt sich leicht entfernen und wieder einsetzen.
■ die Luftzufuhr / Luftabführung stark vermindert ist (abgeknickte Luftleitung / zugesetzter Luftfilter).
Wenn die oben genannten Fragen nicht der Fehlerbehebung dienen, wenden Sie sich an Ihren Installateur oder an den Kundendienstservice.
10 Außerbetriebnahme
Auszuführende Tätigkeiten:
■ Warmwasser-Wärmepumpe spannungsfrei schalten.
Wasserkreislauf komplett absperren (Warmwasser-, Kaltwasser- und Zirkulationsleitung) und den Warmwasserspeicher entleeren.
11 Umweltrelevante Anforderungen
Bei Instandsetzung oder Außerbetriebsetzung der Warmwasser-Wärmepumpe sind die umweltrelevanten Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß DIN EN 378 einzuhalten.
12 Geräteinformation
| 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung | DHW 400+ | |
| 2 Bau form | ||
| 2.1 Anzahl Einheiten 1 | ||
| 2.2 Wärmequelle Luft | ||
| 2.3 Abtauung nein | ||
| 2.4 Speicher-Nennvolumen Liter 385 | ||
| 2.5 Wärmetauscher innen liegend - Übertragungsfläche m | 2 | 1,35 |
| 2.6 Fühlerrohr _innen für externen Fühler mm | 9 | |
| 2.7 Aufstellort frostfrei | ||
| 2.8 Speicherwerkstoff | Stahl emailliert nach DIN 4753 | |
| 2.9 Speicher-Dämmung | PU mit Folienmantel | |
| 2.10 Speicher-Nenndruck | bar | 6 |
| 3 Einsatzgrenzen | ||
| 3.1 Einsatzgrenze Wärmequelle ^1 | °C | 7 bis 35 |
| 3.2 Einstellbereich Warmwasser im Wärmepumpenbetrieb | °C | 20 bis 60 ^± 1,0 K |
| 4 Durchfluss / Schall | ||
| 4.1 Luftstrom | m ^3 /h | 325 |
| 4.2 Externe Pressung max. | Pa | 80 |
| 4.3 Luftkanalanschlußlänge max. | m | 10 |
| 4.4 Schallleistungspegel dB(A) | 59 | |
| 4.5 Schalldruckpegel ^2 | dB(A) | 50 |
| 5 Abmessung / Gewicht und Füllmengen | ||
| 5.1 Abmessungen Höhe (min) x Breite x Tiefe | mm | 2043 x 740 x 776 |
| 5.2 Luftkanalanschluss Durchmesser / Nennweite mit EPP-Lüftungsrohr | mm | 190 / DN 160 |
| 5.3 Gewicht (unbefüllt) | kg 132 | |
| 5.4 Kältemittel R 134a/ Füllmenge | kg | 0,95 |
| 5.5 GWP-Wert / CO _2 -Äquivalent | --- / t | 1430 / 1 |
| 5.6 Kältekreis hermetisch geschlossen | ja | |
| 6 Elektrischer Anschluss | ||
| 6.1 Schutzart | IP 21 | |
| 6.2 Anschlusspannung | 1/N/PE~230 V, 50 Hz | |
| 6.3 Anschlussleitung ca. 2,7 m - 1,5 mm ^2 | mit Stecker | |
| 6.4 Absicherung max. | A | C16 |
| 6.5 Stromaunahme Wärmepumpe cos φ | 0,8 | |
| 6.6 Stromaufnahme elektr. Zusatzheizung | A | 6,5 |
| 6.7 Stromaufnahme max. | A | 9,5 |
| 6.8 Einschaltstrom max. | A | 13,5 |
| 6.9 Nennaufnahme Wärmepumpe bei 60 °C ^3 | W | 505 |
| 6.10 Leistungsaufnahme elektr. Zusatzheizung | W | 1500 |
| 6.11 Leistungsaufnahme Ventilator | W | 30 |
| 6.12 Gesamtleistungsaufnahme max. | W | 2200 |
| 7 Hydraulischer Anschluss | ||
| 7.1 Anschluss Zirkulationsleitung | R 3/4 | |
| 7.2 Anschluss Warmwasser-Auslauf | R1 | |
| 7.3 Anschluss Kaltwasser-Zulauf | R1 | |
| 7.4 Anschluss innerer Wärmetauscher | Rp1 | |
| 8 Leistungswerte | |||
| 8.1 Aufheizzeit34 | h:min | 13:15 | |
| 8.2 Energieaufnahme während der Aufheizzeit34 | kWh | 5,8 | |
| 8.3 Leistungsaufnahme während Bereitschaftsperiode45 | W | 41 | |
| 8.4 Täglicher elektrischer Stromverbrauch Q_elec nach EN 16147 Zyklus XL45 | kWh | 7,480 | |
| 8.5 COP nach EN 16147 Zyklus XL45 | 3,3 | ||
| 8.6 Bezugswarmwassertemperatur45 | °C | 55,8 | |
| 8.7 Maximal nutzbare Warmwassermenge45 | Liter | 580 | |
| 8.8 Lastprofil45 | XXL | ||
| 8.9 Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηwh45 | % | 132 | |
-
Bei Temperaturen unter 7 °C ± 1 °C schaltet sich automatisch der Heizstab ein und das Wärmepumpenmodul aus.
-
In 1m Abstand (bei Freiaufstellung bzw. bei Aufstellung ohne Abluftkanal oder 90°-Rohrbogen abluftseitig).
-
Aufheizvorgang des Nenninhaltes von 10 °C auf 56 °C bei Luftansaugtemperatur von 20 °C und relat. Feuchte von 60 %
-
Die Angaben gelten für ein neues Gerät mit sauberen Wärmetauschern
-
Bei Luftansaugtemperatur von 20 °C und relat. Feuchte von 60 %
13 Garantieurkunde
Glen Dimplex Deutschland
(Warmwasser-Wärmepumpen, dezentrale Lüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich
(Ausgabestand 01/2021)
Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.
Für bestimmte Geräte bietet der Hersteller freibleibend eine optionale, kostenpflichtige Verlängerung der Garantie auf 60 Monate ab Kaufdatum an den Erstendabnehmer. Diese ist ausschließlich Online unter https://glendimplex.de/service-paket-beauftragen zu beauftragen und muss vom Hersteller bestätigt werden.
Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist in der aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter https://glendimplex.de/dimplex-service-downloads) beschrieben. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: https://glendimplex.de/dimplex-service-downloads hinterlegt.
Glen Dimplex Deutschland
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Abteilung: Service
Am Goldenen Feld 18
95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545
Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545
E-Mail-Adresse: service-dimplex@glendimplex.de
Internet: www.glendimplex.de
https://glendimplex.de/service-paket-beauftragen
Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienstindex KI des Gerätes benötigt.
Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.
Kundendienstadresse:

1 Maßbild / Dimension drawing / Schéma d
1.1 Maßbild / Dimension drawing / Schéma coté

1.2 Legende / Legend / Légende
Glen Dimplex Deutschland
Zentrale
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Am Goldenen Feld 18
D-95326 Kulmbach
T +49 9221 709-100
F +49 9221 709-339
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Hauptstraße 71
A-5302 Henndorf am Wallersee
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F +43 6214 203304
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www.dimplex.at
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Dimplex SAS
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