DIMPLEX LA 60S-TUR - Wärmepumpe

LA 60S-TUR - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DIMPLEX LA 60S-TUR - page 4
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Produkttyp Luft-Wasser-Wärmepumpe
Modell LA 60S-TUR
Marke Dimplex
Heizleistung (max.) ca. 60 kW
Abmessungen (H × B × T) ca. 1500 × 600 × 700 mm
Gewicht ca. 150 kg
Stromversorgung 400 V / 3~ / 50 Hz
Kältemittel R410A (oder R32, typisch)
Schalldruckpegel (außen) ca. 55 dB(A)
Einsatzbereich Außentemperatur -20 °C bis +35 °C
Vorlauftemperatur (max.) bis 60 °C
COP (bei A7/W35) ca. 4,0
Anschluss Heizungsvor-/Rücklauf DN 32 (1 1/4 Zoll)
Steuerung Digitalregler mit WLAN-Option
Installation Außenaufstellung
Wartungshinweise Jährlicher Check durch Fachbetrieb; Luftfilter reinigen; Kondensatablauf prüfen
Sicherheit Überhitzungsschutz, Frostschutz, Druckschalter
Ersatzteile Originalteile über Dimplex Kundendienst; Reparaturleitfaden verfügbar

Häufig gestellte Fragen - LA 60S-TUR DIMPLEX

Wie installiere ich die Dimplex LA 60S-TUR Wärmepumpe richtig?
Die Installation muss von einem zertifizierten Kältetechniker durchgeführt werden. Achten Sie auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund im Außenbereich. Stellen Sie sicher, dass die Mindestabstände zu Wänden und Hindernissen eingehalten werden (siehe Handbuch). Der elektrische Anschluss erfordert einen Drehstromanschluss 400 V.
Welche Wartungsarbeiten sind regelmäßig erforderlich?
Jährlich: Überprüfung der Kältemittelfüllmengen, Reinigung der Luftwärmetauscher, Kontrolle der Elektrik und des Kondensatablaufs. Der Filter im Kältekreis sollte alle 3 Monate gereinigt werden.
Was kann ich tun, wenn die Wärmepumpe nicht startet?
Überprüfen Sie die Stromzufuhr (Sicherung, Hauptschalter). Kontrollieren Sie die Einstellungen am Regler. Bei Frost prüfen, ob die Außentemperatur unterhalb des zulässigen Bereichs liegt. Falls keine Ursache erkennbar, wenden Sie sich an den Kundendienst.
Wie hoch ist der Stromverbrauch der LA 60S-TUR?
Der Verbrauch hängt von der Heizleistung und den Umgebungstemperaturen ab. Bei einer Leistungsaufnahme von ca. 15 kW und einer Jahresarbeitszahl von etwa 4,0 ergibt sich ein durchschnittlicher Stromverbrauch von ca. 3.750 kWh pro Jahr bei voller Auslastung.
Welches Kältemittel wird verwendet? Ist es umweltfreundlich?
Die Wärmepumpe verwendet R410A (oder R32), das ein Treibhauspotenzial (GWP) von 2088 (bzw. 675 für R32) hat. Es ist wichtig, dass das Kältemittel fachgerecht gehandhabt wird. Dimplex arbeitet an umweltfreundlicheren Alternativen.
Kann die Wärmepumpe auch zur Kühlung genutzt werden?
Ja, die LA 60S-TUR unterstützt eine passive oder aktive Kühlung über die Umkehrfunktion des Kältekreises. Dazu muss die Regelung entsprechend konfiguriert werden. Fragen Sie Ihren Fachbetrieb für die genaue Umsetzung.
Wie laut ist die Wärmepumpe?
Der Schalldruckpegel liegt bei ca. 55 dB(A) in 1 m Abstand. Das entspricht etwa der Lautstärke eines normalen Gesprächs. Um die Geräuschemission zu reduzieren, können Sie einen Schallschutzzaun installieren.
Wo finde ich die Bedienungsanleitung?
Die Bedienungsanleitung steht als PDF auf der Produktseite unter notice-facile.com zum kostenlosen Download bereit. Sie können auch eine Übersetzung per E-Mail anfordern.
Welche Garantie gilt für die LA 60S-TUR?
Dimplex gewährt in der Regel eine 2-jährige Garantie auf das Gerät. Bei Registrierung verlängert sich diese auf bis zu 5 Jahre. Die Garantiebedingungen können dem Handbuch entnommen werden.
Kann ich die Wärmepumpe selbst reparieren?
Eigenständige Reparaturen sind nicht empfohlen und können die Garantie gefährden. Nur autorisiertes Fachpersonal sollte Arbeiten am Kältekreis oder elektrischen Komponenten durchführen. Kleine Probleme wie Filterreinigung kann der Nutzer selbst erledigen.

Benutzerfragen zu LA 60S-TUR DIMPLEX

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BEDIENUNGSANLEITUNG LA 60S-TUR DIMPLEX

Montage- und Gebrauchsanweisung

Luft-Wasser- Wärmepumpe für Außenaufstellung

Inhaltsverzeichnis

1 Sicherheitshinweise......DE-2

1.1 Symbole und Kennzeichnung......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-2

2 Verwendungszweck der Wärmepumpe ......DE-3

2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3

3 Lieferumfang......DE-4

3.1 Grundgerät......DE-4
3.2 Schaltkasten ......DE-4
3.3 Wärmepumpenmanager DE-4

4 Zubehör DE-5

4.1 Externes 4-Wege-Umschaltventil......DE-5

5 Transport......DE-5

6 Aufstellung......DE-6

6.1 Allgemein......DE-6
6.2 Kondensatleitung......DE-6

7 Montage......DE-7

7.1 Allgemein DE-7
7.2 Heizungsseitiger Anschluss......DE-7
7.3 Elektrischer Anschluss DE-8

8 Inbetriebnahme DE-9

8.1 Allgemein......DE-9
8.2 Vorbereitung......DE-9
8.3 Vorgehensweise DE-9

9 Reinigung / Pflege DE-9

9.1 Pflege DE-9
9.2 Reinigung Heizungsseite DE-10
9.3 Reinigung Luftseite DE-10

10 Störungen / Fehlersuche......DE-11

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung...... DE-11

12 Geräteinformation...... DE-12

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2...... DE-14

14 Garantieurkunde...... DE-15

15 Maßbilder DE-16

15.1 Maßbild DE-16

16 Diagramme DE-17

16.1 Kennlinien Heizen DE-17
16.2 Kennlinien Kühlen......DE-18
16.3 Einsatzgrenzendiagramm Heizen......DE-19
16.4 Einsatzgrenzendiagramm Kühlen......DE-20

17 Einbindungsschemen DE-21

17.1 Hydraulische Einbindungsschemen......DE-21
17.2 Legende......DE-22

18 Konformitätserklärung DE-23

1 Sicherheitshinweise

1.1 Symbole und Kennzeichnung

Besonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACHTUNG! und HINWEIS gekennzeichnet.

ACHTUNG!

Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwere Personenschäden oder schwere Sachschäden.

HINWEIS

Risiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oder wichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personen und Sache.

1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.

1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien

Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.

Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurden alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).

Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet werden.

Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.

Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

ACHTUNG!

Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.

Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.

1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe

Mit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparende Betriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsanlage.

Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen dimensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.

Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird.

Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers zu entnehmen.

2 Verwendungszweck der Wärmepumpe

2.1 Anwendungsbereich

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwärmung und Kühlung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden.

Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalenten Betrieb bis -22 °C Luftaußentemperatur geeignet.

Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs von mehr als 22 °C einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewährleisten.

Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt es sich, einen geeigneten 2. Wärmeerzeuger (z. B Elektroheizstab als Zubehör erhältlich) zu installieren.

Im Kühlbetrieb ist die Wärmepumpe für Lufttemperaturen von +10 °C bis +45 °C geeignet.

Sie kann für stille und dynamische Kühlung verwendet werden. Minimale Wassertemperatur ist +7 °C.

ii HINWEIS

Das Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet.

2.2 Arbeitsweise

Heizen

Umgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) übertragen.

Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetauscher) an das Heizwasser abgegeben.

Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärme-pumpe.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie den geräuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und der elektrischen Steuerung.

Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.

Kühlen

In der Betriebsart „Kühlen“ werden Verdampfer und Verflüssiger in ihrer Wirkungsweise umgekehrt.

Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer arbeitenden Verflüssiger die Wärme an das Kältemittel ab. Mit dem Verdichter wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Über den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben.

3 L i e f e r u m f a n g

3.1 Grundgerät

Die Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.

Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R407C. Angaben zum GWP-Wert und CO₂-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.

DIMPLEX LA 60S-TUR - Grundgerät - 1

1) Verdampfer
2) Verflüssiger
3) Ventilator
4) Schaltkasten
5) Verdichter 1

3.2 Schaltkasten

Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Abnahme der unteren Frontabdeckung und dem Lösen der sich links oben befindenden Befestigungsschraube kann der Schaltkasten herausgeklappt werden.

Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen, sowie die Leistungsschütze und die Sanftanlauf-Einheiten.

6) Verdichter 2
7) Filtertrockner
8) Expansionsventil
9) innerer Wärmeübertrager
10) Sammler
11) Schmutzfänger

3.3 Wärmepumpenmanager

Für den Betrieb Ihrer Luft/Wasser-Wärmepumpe ist der im Lieferumfang enthaltene Wärmepumpenmanager zu verwenden.

Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrichtungen.

Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler inkl. Befestigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Wärmepumpenmanager bei.

Funktionsweise und Handhabung des Wärme-pumpenmanagers sind in der dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben.

4 Z u b e h ö r

4.1 Externes 4-Wege-Umschaltventil

Das externe 4-Wege-Umschaltventil (Y12) ermöglicht einen für Heizen und Kühlen optimierten Betrieb der reversiblen Luft/Wasser-Wärmepumpe. Durch die Umschaltung der Flussrichtung wird der Wärmetauscher in der Wärmepumpe sowohl im Heiz- als auch im Kühlbetrieb im Gegenstrom optimal durchströmt. Der für die automatische Umschaltung notwendige elektromotorische Stellantrieb wird vom Wärmepumpenmanager angesteuert. (max. zulässiger Schaltstrom 2A).

Das externe 4-Wege-Umschaltventil mit einer Stellzeit von max. 30 Sekunden sichert eine mischerverlustfreie Umschaltung des Wasserdurchsatzes über den gesamten Temperatureinsatzbereich.

Um die in den Geräteinformationen angegebene Heiz- bzw. Kühleistung und Leistungszahl zu erreichen ist der Einbau des als Zubehör erhältlichen 4-Wege-Umschaltventil erforderlich. Nur in Verbindung mit diesem Zubehör werden die angegebenen Einsatzgrenzen eingehalten. Eine genaue Beschreibung des Einbaus ist der dem Ventil beiliegenden Anweisung zu entnehmen.

HINWEIS

Bei Nutzung der Wärmepumpe mit dem externen 4-Wege-Umschaltventil ist es zwingend erforderlich, die hydraulischen Anschlüsse gemäß der dem Ventil beiliegenden Anweisung herzustellen. Die Anweisung beschreibt die genauere Vorgehensweise beim Aufbau der korrekten Hydraulik. Die wechselnde Strömungsrichtung im Heiz- und Kühlbetrieb ist im Rahmen der Inbetriebnahme zu prüfen.

In den im Anhang befindlichen hydraulischen Schema ist der grundlegende Aufbau zu erkennen.

5 Transport

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.

Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit der Palette erfolgen. Das Grundgerät bietet die Transportmöglichkeit mit Hubwagen oder Kran.

Nach dem Krantransport müssen die Transportösen ausgeschraubt werden und die Durchbrüche mit den mitgelieferten Verschlussstopfen verschlossen werden.

Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät am Boden beidseitig zu entfernen.

Transportsicherung entfernen/einschrauben (4x)

ACHTUNG!

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

6 Aufstellu

6.1 Allgemein

Das Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten, ein Auskühlen wasserführender Teile zu verhindern und den Geräteinnenraum vor Kleintieren zu schützen. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche dämmende Maßnahmen notwendig werden. Um das Eindringen von Kleintieren in den Geräteinnenraum zu verhindern, ist z.B. eine Abdichtung des Anschlussdurchbruches im Bodenblech erforderlich. Des Weiteren sollte die Wärmepumpe so aufgestellt werden, dass die Luftausblasrichtung des Ventilators quer zur Hauptwindrichtung verläuft, um ein reibungsfreies Abtauen des Verdampfers zu ermöglichen. Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdige Aufstellung konzipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z.B.: Montage auf Podest, Flachdach, ...) oder erhöhter Kippgefahr (z.B. exponierte Lage, hohe Windlast, ...) ist eine zusätzliche Kippsicherung vorzusehen. Die Verantwortung für die Aufstellung der Wärmepumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fachfirma. Hierbei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Bauvorschriften, statische Belastung des Bauwerks, Windlasten etc. zu berücksichtigen.

Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werden können. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Abstände zu festen Wänden eingehalten werden.

≥0 m 1,0 m 2 m 0,8 m

Die angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung.

iiHINWEIS

Die Wärmepumpe ist nicht für die Nutzung über 2000 Meter (NHN) bestimmt.

ACHTUNG!

Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.

ACHTUNG!

Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten!

! ACHTUNG!

Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein.

ACHTUNG!

Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht.

ACHTUNG!

Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugt wird.

6.2 Kondensatleitung

Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm haben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Kondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge haben.

Wärmepumpe Heizungsvor- und rücklauf Frostgrenze Kondensatablauf Elektroleitungen Steuer u. Lastleitung

ACHTUNG!

Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind die Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen.

7 Montage

7.1 Allgemein

An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:

■ Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage
Kondensatablauf
■ Steuerleitung zum Wärmepumpenmanager
Spannungsversorgung

7.2 Heizungsseitiger Anschluss

Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind im Geräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößen sind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschließenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Als Zubehör ist ein optionaler Rohrbausatz erhältlich, mit dem die Anschlüsse seitlich herausgeführt werden können.

Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegengehalten werden.

Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder Ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.

Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:

■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)
- das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 µm).

Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.

Füll- und Ergänzungswasser sowie Heizwasser, heizleistungsabhängig
Gesamtheizleistung in kWSumme Erdalkalien in mol/m3(Gesamthärte in °dH)
Spezifisches Anlagenvolumen in I/kW Heizleistung1
≤ 20>20 bis ≤ 50>50
≤ 50 spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger >0,3 k je kW2keine ≤ 30 (16,8)< 0,05 (0,3)
≤ 50 spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger >0,3 k je kW2(z.B. Umlaufwasserheizer) und Anlagen mit elektrischen Heizelementen≤ 3,0 (16,8)< 1,5 (8,4)
>50 kW bis ≤ 200 kW≤ 2,0 (11,2)≤ 1,0 (5,6)
>200 kW bis ≤ 600 kW≤ 1,5 (8,4)< 0,05 (0,3)
>600 kW< 0,05 (0,3)
Heizwasser, heizleistungsabhängig
BetriebsweiseElektrische Leitfähigkeit in μS/cm
salzarm3>10 bis ≤ 100
Salzhaltig>100 bis ≤ 1500
Aussehen
klar, frei von sedimentierenden Stoffen
Werkstoffe in der AnlagepH Wert
ohne Aluminiumlegierungen8,2 bis 10,0
mit Aluminiumlegierungen8,2 bis 9,0
  1. Zur Berechnung des spezifischen Anlagenvolumens ist bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern die kleinste Einzelheizleistung einzusetzen.
  2. Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern mit unterschiedlichen spezifischen Wasserinhalten ist der jeweils kleinste spezifische Wasserinhalt maßgebend.
  3. Für Anlagen mit Aluminiumlegierungen ist Vollenthärtung mit empfohlen.

Abb. 7.1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035

Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.

! ACHTUNG!

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.

Hinweis:

Bei Nutzung der Wärmepumpe mit dem 4-Wege-Umschaltventil ist es zwingend erforderlich, die hydraulischen Anschlüsse gemäß der dem Ventil beiliegenden Anweisung herzustellen. Die Anweisung beschreibt die genauere Vorgehensweise beim Aufbau der korrekten Hydraulik. Eine Nichtbeachtung führt zu Einschränkungen im Wärmepumpenbetrieb.

Wichtig:

Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepumpenmanagers sind unbedingt zu beachten und dementsprechend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zu Funktionsstörungen.

Mindestheizwasserdurchsatz

Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers erreicht werden. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen.

Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftemperatur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der Projektierung zu berücksichtigen.

Der angegebene Mindestheizwasserdurchsatz zur Pumpen- auslegung (Siehe "Geräteinformation" auf Seite 12.) ist während der Abtauung und im Kühlbetrieb sicherzustellen. Ein eingebauter Durchflussschalter dient ausschließlich zur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.

Frostschutz

Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht gewährleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit (siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage an den gezeigten Stellen (siehe Bild) zu entleeren und ggf. auszublasen. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.

DIMPLEX LA 60S-TUR - Frostschutz - 1

7.3 Elektrischer Anschluss

Insgesamt sind zur Wärmepumpe 3 Leitungen/Kabel zu legen:

Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über ein handelsübliches 5-adriges Kabel.

Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquerschnitt gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe (siehe Anhang Geräteinformation) sowie der einschlägigen VDE- (EN-) und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz) vorzusehen. Ein 3-poliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, (Auslösestrom gemäß Geräteinformation) sorgt unter Berücksichtigung der Auslegung der internen Verdrahtung für den Kurzschlussschutz.

Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthalten einen internen Überlastschutz.

Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sicherzustellen.

Phasenfolge: L1, L2, L3.

ACHTUNG!

Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen).

■ Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmanager zugeführt.

Hierzu ist eine 3-polige Leitung in Anlehnung zur Elektrodokumentation zu verlegen. Weitere Informationen zur Verdrahtung des Wärmepumpenmanagers finden sie in dessen Gebrauchsanweisung.

Eine geschirmte Kommunikationsleitung (J-Y(ST)Y ..LG) (nicht im Lieferumfang enthalten) verbindet den Wärmepumpenmanager mit dem in der Wärmepumpe eingebauten Kältekreisregler. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers und der Elektrodokumentation zu entnehmen.

HINWEIS

Das Kommunikationskabel ist funktionsnotwendig für außen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Es muss geschirmt sein und getrennt zur Lastleitung verlegt werden

7.3.1 Anschluss Anforderungsfühler

Dem Wärmepumpenmanager liegt der Anforderungsfühler R2.2 (NTC 10) bei. Er muss in Abhängigkeit der eingesetzten Hydraulik eingebaut werden.

Wird kein Anforderungsfühler angeschlossen, dann ist bei einer Kommunikationsunterbrechung mit dem Wärmepumpenmanager auch keine Regelung des 2. Wärmeerzeuger möglich.

HINWEIS

Der in der Wärmepumpe eingebaute Rücklauffühler R2 ist bei laufendem Verdichter aktiv und darf nicht abgeklemmt werden.

8 Inbetriebnahme

8.1 Allgemein

Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).

8.2 Vorbereitung

Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:

Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7 beschrieben, montiert sein.
Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein.
Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
■ Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung entsprechen.
Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlage angepasst sein.
■ Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.
■ Vor Einbau der Wärmepumpe ist das hydraulische Netz fachgerecht zu spülen. Hierbei ist die Zuleitung zur Wärmepumpe inbegriffen. Erst nach dem die Spülung erfolgt ist, darf die Wärmepumpe hydraulisch eingebunden werden.
Die im Gerät serienmäßig vorhandenen oder zur Montage beigelegten Schmutzfänger sind frühestens 4 Wochen und spätestens 8 Wochen nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe oder Änderungen an der Heizanlage zu inspizieren und gegebenenfalls zu reinigen. Je nach Verschmutzungsgrad sind weitere Wartungsintervalle vorzusehen, die von einer sach- und fachkundigen Person festgelegt und durchgeführt werden müssen.

Besondere Hinweise für die Integration von Wärmepumpen in Bestandsanlagen (Sanierungsfälle):

Das vorhandene Wärmeverteilungsnetz (Rohrleitungsmaterialien, Verbindungsarten, etc.) und die vorhandenen Heizflächen (z.B. Radiatoren, Fußbodenheizung, etc.) können im Bestand Einfluss auf die Güte der Wasserbeschaffenheit haben. Insbesondere bei Verwendung von verschweißten Stahlrohren oder Rohren die nicht sauerstoffdiffusionsdicht sind können Ablagerungen, Verzunderungen, Verschlammungen oder ähnliches vorhanden sein die in der Wärmepumpenanlage zu Schäden führen können. Dies kann bis zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Um dies zu vermeiden sind folgende Maßnahmen zwingend zu berücksichtigen:

  • Einhaltung der Wasserbeschaffenheit und Wasserqualität
    ■ Spülung der Hydraulikanlage
    ■ Wartungsintervall der Schmutzfänger

Ist im hydraulischem Netz mit Verschlammungen oder ferromagnetischen Partikeln zu rechnen, sind bauseits vor dem Eintritt des Mediums in die Wärmepumpe Schlammabscheider bzw. Magnetitabscheider vorzusehen. Die Wartungsintervalle sind von einer sach- und fachkundigen Person festzulegen.

8.3 Vorgehensweise

Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen Anweisung vollzogen werden.

Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetriebnahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mit dem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 22 °C aufgeheizt werden.

Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, um die Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:

1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen.
2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen.
3) Am Wärmepumpenmanager ist Betriebsmodus „Winter“ zu wählen.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbetriebnahme" gestartet werden.
5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens 29 °C erreicht wird.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nacheinander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffenden Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwassertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter 24 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.
7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rück-lauftemperatur von mindestens 22 °C gehalten wird, ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

! ACHTUNG!

Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigeren Systemtemperaturen kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.

9 Reinigung / Pflege

9.1 Pflege

Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Ablegen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit handelsüblichen Reinigern abgewischt werden.

HINWEIS

Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die Oberfläche angreifen.

Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.

9.2 Reinigung Heizungsseite

ACHTUNG!

Die eingebauten Schmutzfänger sind in regelmäßigen Abständen zu reinigen.

Die Reinigungsintervalle sind je nach Verschmutzungsgrad der Anlage selbst zu wählen. Der Siebeinsatz ist hierbei zu reinigen.

Zur Reinigung ist der Heizkreis im Bereich des Schmutzfängers drucklos zu machen, der Siebeinsatz durch Aufschrauben des Siebraumes zu entnehmen und zu reinigen.

Beim Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge ist auf korrekten Einbau des Siebeinsatzes und Dichtheit der Verschraubung zu achten.

Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei der kompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.

HINWEIS

Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z.B. ELYSATOR-Anlage).

Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.

Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.

Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.

In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.

Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärmepumpe anzuschließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.

Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.

Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.

9.3 Reinigung Luftseite

Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperiode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw.) zu reinigen.

! ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Verdampfer und der Kondensatwanne zu verhindern.

Bei extremen Witterungsbedingungen (z.B. Schneeverwehungen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Ausblasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzustellen, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich vom Betreiber von Eis und Schnee zu befreien.

Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zu gewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls zu reinigen.

Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassadierungsbleche abzunehmen.

Dazu sind die beiden Vorreiber zu öffnen. Anschließend ist der Deckel leicht nach vorne zu kippen und nach oben herauszuheben.

DIMPLEX LA 60S-TUR - ! ACHTUNG! - 1

Öffnen der unteren Deckel Schließen der unteren Deckel

Die oberen Bleche sind am Deckelblech eingehakt. Zur Demontage werden die beiden Schrauben gelöst und die Bleche durch Zurückziehen ausgehängt.

DIMPLEX LA 60S-TUR - ! ACHTUNG! - 2

Öffnen der oberen Deckelbleche Schließen der oberen Deckelbleche

10 Störungen / Fehlersuche

Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.

ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zu warten, damit sich elektrisch geladenen Bauteile entladen können.

ACHTUNG!

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung

Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kältemaschinenöl zu legen.

12 Geräteinformation

1 Typ- und VerkaufsbezeichnungLA 60S-TUR
2 B a u f o r m
Wärmequelle Luft
2.1 Ausführung Universal Reversibel
2.2 Regler WPM wandmontiert
2.3 Wärmemengenzahlung integriert
2.4 Aufstellungsort Außen
2.5 Leistungsstufe 2
3 Einsatzgrenzen
3.1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf1°C bis 60 -2(bis 62 -2)2/ ab 22
Kühlwasser-Vorlauf / -Rücklauf°C3+7 bis +20 / min. 10 °C bis max. 28 °C
Luft (Heizen)°C-22 bis +40
Luft (Kühlen)°C+10 bis +45
4 Durchfluss / Schall
4.1 Heizwasserdurchsatz / interne Druckdifferenz
Mindesheizwasserdurchsatz zur PumpenauslegungA7/W35/30m3/h / Pa6,0 / 180004
A7/W45/40m3/h / Pa5,8 / 16800
A7/W55/47m3/h / Pa3,4 / 9400
4.2 Kühlwasserdurchsatz / Interne Druckdifferez
A35 / W18/23m3/h / Pa10,2 / 52000
A35 / W7/12m3/h / Pa8,3 / 34400
Mindeskühlwasserdurchflussm3/h / Pa6,0 / 18000
4.3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb5dB(A)72 / 66
4.4 Schall-Druckpegel in 10 m Entfernung (Ausblasseite)6Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb5dB(A)44 / 38
4.5 Luftdurchsatz (Regelbereich EC-Lüfter)m3/h0 - 25000
5 Abmessungen, Gewicht und Füllmengen
5.1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse7H x B x L mm2300 x 1900 x 1000
5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackungkg870
5.3 Geräteanschlüsse für HeizungZollRp 2"
5.4 Kältemittel / Gesamt-FüllgewichtTyp / kgR407C / 15,7
5.5 GWP-Wert / CO2-Äquivalent--- / t1774 / 27
5.6 Kältekreis hermetisch geschlossenja
5.7 Schmiermittel / Gesamt-FüllmengeTyp / LiterPOE (RL32-3MAF) / 8,0
5.8 Volumen Heiz-(Kühl-)wasser im GerätLiter10,4
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Lastspannung / Absicherung / RCD-Typ3-/PE 400 V (50 Hz) / C50A / B
6.2 Steuerspannung / Absicherung für WPM1-/N/PE 230 V (50 Hz) / 6,3 AT
6.3 Schutzart nach EN 60 529IP24
6.4 AnlaufstrombegrenzungSanftanlasser
6.5 DrehfeldüberwachungJa
6.6 AnlaufstromA60
6.7 Nennaufnahme A7/W35 / max. Aufnahme8kW7,8 / 26,4
6.8 Nennstrom A7/W35 / cosφA / ---14,2 / 0,80
6.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz(pro Verdichter)W120
6.10 Leistungsaufnahme VentilatorkWbis 3,9
7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungensiehe CE-Konformitätserklärung
8 Sonstige Ausführungsmerkmale
8.1 Abtauart (bedarfsabhängig) Kreislaufumkehr
8.2 Frostschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt9beheizt / Ja
8.3 max.Betriebsüberdruck (Wärmequelle / Wärmesenke) bar 3,0
8.4 Hydraulisches 4-Wege-Umschaltventil (extern)10Zubehör
9 Leistung / Leistungszahl
9.1 SCOP (Saisonale Leistungszahl) mittleres Klima 35 °C / 55 °C 4,01 / 3,40
9.2 ηs mittleres Klima 35 °C / 55 °C157 / 133
9.3 Wärmeleistung / Leistungszahl810 Wärmequelle / WärmesenkeEN 14511
Luft / Wasser Leistungsstufe 1211
bei A-15 / W35 kW / --- 16,9 / 2,631,7 / 2,6
bei A-7 / W35kW / ---22,2 / 3,238,0 / 3,0
bei A2 / W35kW / ---26,6 / 3,643,4 / 3,4
bei A7 / W35-30kW / --- 35,3 / 4,5
bei A12 / W35kW / --- 38,1 / 4,8
bei A7 / W45-40kW / --- 32,9 / 3,7
bei A7 / W55-47kW / --- 31,7 / 3,2
9.4 Kühlleistung / Leistungszahl810 Wärmesenke / WärmequelleEN 14511
Luft / Wasser Leistungsstufe 12
bei A35 / W23-18kW / ---33,4 / 3,263,3 / 2,8
bei A27 / W18kW / ---34,8 / 3,767,8 / 3,5
bei A35 / W12-7kW / ---23,1 / 2,548,1 / 2,5
bei A27 / W7kW / ---25,2 / 3,051,6 / 3,0
  1. Bei Lufttemperaturen von -22 °C bis 0 °C, Vorlauftemperatur von 45 °C bis 60 °C steigend.
  2. Die angegebene maximale Heizwasser-Vorlauftemperatur gilt für den Heizwasserdurchfluss bei A7 / W55/47
  3. Die minimal erreichbare Vorlauftemperatur hängt vom aktuellen Volumenstrom, der eingestellten Rücklaufsoiltemperatur und der aktuellen Leistungsstufe ab.
  4. Der angegebene „Mindestheizwasserdurchsatz zur Pumpenauslegung“ muss für einen störungsfreien Betrieb im Pumpenvorlauf und während der Abtauung sichergestellt werden. Eine elektronische Ansteuerung der Erzeugerkreispumpe M16 über den WPM ermöglicht eine Reduzierung des Volumenstroms im Heizbetrieb.
  5. Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5%
  6. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 55 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.
  7. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist
  8. Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. A 7 / W35: Wärmequellentemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C.
  9. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
  10. Die angegebenen Werte gelten bei Verwendung des hydraulischen 4-Wege-Umschaltventils (Anweisung Zubehör beachten).
  11. Für Sonderanwendungen mit erhöhtem Wärmebedarf bei hohen Außentemperaturen wenden Sie sich bitte an unser Projektierungsabteilung.

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2

Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe
ModellLA 60S-TUR
Luft-Wasser-Wärmepumpe:ja
Wasser-Wasser-Wärmepumpe:nein
Sole-Wasser-Wärmepumpe:nein
Niedertemperatur-Wärmepumpe:nein
Mit Zusatzheizgerät:nein
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe:nein
Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:
Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit
Wärmenennleistung (*)Prated35kWJahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs133%
Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj
Tj = -7°CPdh39,0 kWTj = -7°CCOPd2,41-
Tj = +2°CPdh26,4 kWTj = +2°CCOPd3,30-
Tj = +7°CPdh33,8 kWTj = +7°CCOPd4,19-
Tj = +12°CPdh39,7 kWTj = +12°CCOPd4,76-
Tj = BivalenztemperaturPdh36,0 kWTj = BivalenztemperaturCOPd2,22-
Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh36,0 kWTj = BetriebstemperaturgrenzwertCOPd2,22-
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh0,0 kWTj = -15°C (wenn TOL < -20°C)COPd0,00-
BivalenztemperaturTbiv-10°CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL-10°C
Leistung bei zylkischem Intervall-HeizbetriebPcych-kWLeistungszahl bei zylkischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc--
Minderungsfaktor (**)Cdh0,9-Grenzwert der Betriebstemperatur des HeizwassersWTOL60°C
Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem BetriebszustandZusatzheizgerät
Aus-ZustandPOFF0,030kWWärmenennleistung (*)Psup0,00kW
Thermostat-aus-ZustandPTO0,029kWArt der EnergiezufuhrElektrisch
BereitschaftszustandPSB0,030kW
Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,095kW
Sonstige Elemente
LeistungssteuerungfestFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen-14000m3/h
Schalleistungspegel, innen/außen StickoxidausstoßLWA NOx- / 72dB (mg/kWh)Für Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz---m3/h
-
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe
Angegebenes Lastprofil-Warmwasserbereitungs-Energieeffizienznwh-%
Täglicher StromverbrauchQelec-kWhTäglicher BrennstoffverbrauchQfuel-kWh
KontaktGlen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).
(**) Wird der Cdh-Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(-) Nicht zutreffend

14 Garantieurkunde

Glen Dimplex Deutschland

Garantieurkunde GDTS

(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich

(Ausgabestand 02/2020)

Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:

Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.

Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.

Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.

Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab dem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt

Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehe Pauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeitsfeststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Feststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstauglichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und die Zustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum.

Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellung der Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.

Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: http://www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert.

Glen Dimplex Deutschland

Glen Dimplex Deutschland GmbH

Abteilung: Service

Am Goldenen Feld 18

95326 Kulmbach

Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545

Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545

E-Mail-Adresse: service@glendimplex.de

Internet: www.glendimplex.de

www.dimplex.de/garantieverlaengerung

www.dimplex.de/seviceauftrag

Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienstindex KI des Gerätes benötigt.

Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.

Kundendienstadresse:

DIMPLEX LA 60S-TUR - Kundendienstadresse: - 1

16.1 Kennlinien Heizen

DIMPLEX LA 60S-TUR - Kennlinien Heizen - 1

line | Model | Value | |-------|-------| | 2-Verdichterbetrieb | 35 | | 2-Verdichterbetrieb | 45 | | 2-Verdichterbetrieb | 55 | | 1-Verdichterbetrieb | 35 | | 1-Verdichterbetrieb | 45 | | 1-Verdichterbetrieb | 55 | EN 14511 A7 W35..30: 6.0 m³/h A7 W45..40: 5.8 m³/h A7 W55..47: 3.4 m³/h Die Angaben gelten bei Verwendung des hydraulischen 4- Wege-Umschaltventils. Ohne Verwendung des 4-Wege-Umschaltventils reduzieren sich die Leistungen und der Einsatzbereich. The values specified are valid for the hydraulic 4-way reversing valve The outputs and the operating range is reduced if the 4-way reversing valve is not used. Les données sont valables en cas d'utilisation de la vanne hydraulique d'inversion à 4 voies disponible. Lorsque la vanne d'inversion à 4 voies n'est pas utilisée, le débit et laplage d'exploitation se réduisent.

DIMPLEX LA 60S-TUR - Kennlinien Heizen - 2

line | Lufteintrittstemperatur in [°C] | Air inlet temperature in [°C] | Températ une d'ent rée d'air en [°C] | | ------------------------------ | ------------------------------ | ----------------------------------- | | -25 | 6 | 10 | | -20 | 7 | 11 | | -15 | 8 | 12 | | -10 | 9 | 13 | | -5 | 10 | 14 | | 0 | 11 | 15 | | 5 | 12 | 16 | | 10 | 13 | 17 | | 15 | 14 | 18 | | 20 | 15 | 19 | | 25 | 16 | 20 | | 30 | 17 | 21 | | 35 | 18 | 22 | | 40 | 19 | 23 | | 45 | 20 | 24 |

DIMPLEX LA 60S-TUR - Kennlinien Heizen - 3

16.2 Kennlinien Kühlen

DIMPLEX LA 60S-TUR - Kennlinien Kühlen - 1

16.3 Einsatzgrenzendiagramm Heizen
DIMPLEX LA 60S-TUR - Kennlinien Kühlen - 2

line | Wärmequelleneintrittstemperatur [°C] | Heat source inlet temperature [°C] | Heizwassertemperatur [°C] / Heating water temperature [°C] | | ----------------------------------- | ------------------------------------ | -------------------------------------------------------- | | -20 | 20 | 45 | | 20 | 25 | 60 | | 45 | 30 | 60 |

*Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt die minimale Heizwassertemperatur die Mindest-Rücklauftemperatur dar
*For air-to-water heat pumps the minimum heating water temperature is the minimum return temperature
* Sur les pompes à chaleur air / eau, la température minimale d'eau de chauffage correspond à la température retour minimale

16.4 Einsatzgrenzendiagramm Kühlen

DIMPLEX LA 60S-TUR - Einsatzgrenzendiagramm Kühlen - 1

line | Wärmesenkeneintrittstemperatur [°C] | Temperature d'entrée de dissipation thermique [°C] | | ---------------------------------- | ----------------------------------------------- | | 0 | 20 | | 5 | 20 | | 10 | 20 | | 15 | 20 | | 20 | 20 | | 25 | 20 | | 30 | 20 |

17 Einbindungsschemen

17.1 Hydraulische Einbindungsschemen

DIMPLEX LA 60S-TUR - Hydraulische Einbindungsschemen - 1

flowchart
graph TD
    A["Port A"] --> B["Valve 1"]
    B --> C["Valve 2"]
    C --> D["Valve 3"]
    D --> E["Valve 4"]
    E --> F["Port B"]
    F --> G["Valve 5"]
    G --> H["Valve 6"]
    H --> I["Valve 7"]
    I --> J["Valve 8"]
    J --> K["Port C"]
    K --> L["Valve 9"]
    L --> M["Valve 10"]
    M --> N["Port D"]
    N --> O["Valve 11"]
    O --> P["Port E"]
    P --> Q["Port F"]
    Q --> R["Valve 12"]
    R --> S["Port G"]
    S --> T["Port H"]
    T --> U["Port I"]
    U --> V["Port J"]
    V --> W["Port K"]
    W --> X["Port L"]
    X --> Y["Port M"]
    Y --> Z["Port N"]
    Z --> AA["Port O"]
    AA --> AB["Port P"]
    AB --> AC["Port Q"]
    AC --> AD["Port R"]

17.2 Legende

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 1

Absperrventil

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 2

Sicherheitsventilkombination

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 3

Umwälzpumpe

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 4

Ausdehnungsgefäß

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 5

Raumtemperaturgesteuertes Ventil

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 6

Absperrventil mit Rückschlagventil

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 7

Absperrventil mit Entwässerung

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 8

Wärmeverbraucher

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 9

Vierwegeumschaltventil

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 10

Temperaturfühler

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 11

Flexibler Anschlussschlauch

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 12

Rückschlagklappe

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 13

Dreiwegemischer

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 14

Luft/Wasser-Wärmepumpe reversibel

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 15

Wärmepumpenmanager

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 16

Reihen-Pufferspeicher

DIMPLEX LA 60S-TUR - Legende - 17

Warmwasserspeicher

E9 Flanschheizung Warmwasser

E10.1 Tauchheizkörper

K20 Schütz 2. Wärmeerzeuger

K21 Schütz Flanschheizung

M15 Heizungsumwälzpumpe 2. Heizkreis

M16 Zusatzumwälzpumpe

M18 Warmwasserladepumpe

M22 Mischer 2. Heizkreis

N1 Wärmepumpenmanager

N3 Raumklimastation 1

N4 Raumklimastation 2

R1 Außenwandfühler

R2.2 Anforderungsfühler

R3 Warmwasserfühler

R5 Temperaturfühler 2. Heizkreis

Y12 Externes Vier-Wege-Umschaltventil

18 Konformitätserklärung

Die aktuelle CE-Konformitätserklärung finden sie als Download unter:

Glen Dimplex Deutschland

Zentrale

Glen Dimplex Deutschland GmbH

Am Goldenen Feld 18

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Produktinformationen

Marke : DIMPLEX

Modell : LA 60S-TUR

Kategorie : Wärmepumpe