LA 3860 - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Luft-Wasser-Wärmepumpe |
| Marke | Dimplex |
| Modell | LA 3860 |
| Leistung (Heizen) | 8,6 kW (bei A2/W35) |
| Abmessungen (H x B x T) | 1250 x 600 x 650 mm |
| Gewicht | 120 kg |
| Spannungsversorgung | 400 V, 50 Hz, 3~ |
| Kältemittel | R410A |
| Schallleistungspegel | ca. 60 dB(A) |
| COP (A2/W35) | 4,2 |
| Max. Vorlauftemperatur | 60 °C |
| Heizungsanschlüsse | 1" AG |
| Schutzart | IP24 |
| Max. Stromaufnahme | 16 A |
| Einsatzbereich Außentemperatur | -20 °C bis +35 °C |
| Funktionen | Heizen, Warmwasserbereitung, optional Kühlen |
| Wartung | Jährliche Inspektion durch Fachbetrieb empfohlen |
| Reinigung | Außengerät regelmäßig von Laub und Schmutz befreien |
| Sicherheitseinrichtungen | Überdruckventil, Frostschutz, Sicherheitstemperaturbegrenzer |
| Ersatzteile und Reparatur | Ersatzteile über Fachhandel, Reparatur durch zertifizierten Kundendienst |
Häufig gestellte Fragen - LA 3860 DIMPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG LA 3860 DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
Luft/Wasser- Wärmepumpe für Außenaufstellung
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheitshinweise......DE-2
1.1 Symbole und Kennzeichnung......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-2
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe ......DE-3
2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3
3 Lieferumfang......DE-4
3.1 Grundgerät......DE-4
3.2 Schaltkasten ......DE-4
3.3 Wärmepumpenmanager DE-4
4 Transport......DE-5
5 Aufstellung......DE-5
5.1 Allgemein DE-5
5.2 Kondensatleitung......DE-6
6 Montage......DE-6
6.1 Allgemein DE-6
6.2 Heizungsseitiger Anschluss......DE-6
6.3 Elektrischer Anschluss DE-8
7 Inbetriebnahme DE-8
7.1 Allgemein DE-8
7.2 Vorbereitung......DE-8
7.3 Vorgehensweise......DE-9
8 Reinigung / Pflege DE-9
8.1 Pflege DE-9
8.2 Reinigung Heizungsseite......DE-9
8.3 Reinigung Luftseite DE-10
9 Störungen / Fehlersuche......DE-10
10 Außerbetriebnahme / Entsorgung...... DE-10
11 Geräteinformation......DE-11
12 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2 ...... DE-13
13 Garantieurkunde......DE-14
14 Maßbilder DE-15
14.1 Maßbild DE-15
15 Diagramme DE-16
15.1 Kennlinien Heizen DE-16
15.2 Einsatzgrenzendiagramm Heizen......DE-17
16 Einbindungsschemen DE-18
16.1 Hydraulische Einbindungsschemen......DE-18
16.2 Legende......DE-19
17 Konformitätserklärung DE-20
1 Sicherheitshinweise
1.1 Symbole und Kennzeichnung
Besonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACHTUNG! und HINWEIS gekennzeichnet.
ACHTUNG!
Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwere Personenschäden oder schwere Sachschäden.
HINWEIS
Risiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oder wichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personen und Sache.
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.
Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurden alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).
Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet werden.
Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe
Mit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparende Betriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsanlage.
Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen dimensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.
Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird.
Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers zu entnehmen.
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe
2.1 Anwendungsbereich
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwärmung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden.
Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalenten Betrieb bis -22 °C Luftaußentemperatur geeignet.
Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs von mehr als 22 °C einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewährleisten.
Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt es sich, einen geeigneten 2. Wärmeerzeuger (z. B Elektroheizstab als Zubehör erhältlich) zu installieren.
ii HINWEIS
Das Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet.
2.2 Arbeitsweise
Umgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) übertragen.
Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetauscher) an das Heizwasser abgegeben.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärme-pumpe.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie den geräuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und der elektrischen Steuerung.
Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.
3 L i e f e r u m f a n g
3.1 Grundgerät
Die Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.
Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R407C. Angaben zum GWP-Wert und CO₂-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.

1) Verdampfer
2) Verflüssiger
3) Ventilator
4) Schaltkasten
5) Verdichter 1
3.2 Schaltkasten
Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Abnahme der unteren Frontabdeckung und dem Lösen der sich links oben befindenden Befestigungsschraube kann der Schaltkasten herausgeklappt werden.
Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen, sowie die Leistungsschütze und die Sanftanlauf-Einheiten.
6) Verdichter 2
7) Filtertrockner
8) Expansionsventil
9) innerer Wärmeübertrager
10) Sammler
11) Schmutzfänger
3.3 Wärmepumpenmanager
Für den Betrieb Ihrer Luft/Wasser-Wärmepumpe ist der im Lieferumfang enthaltene Wärmepumpenmanager zu verwenden.
Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrichtungen.
Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler inkl. Befestigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Wärmepumpenmanager bei.
Funktionsweise und Handhabung des Wärme-pumpenmanagers sind in der dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben.
4 T r a n s p o r t 5 A u f s t e l l u n
ACHTUNG!
Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.
Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit der Palette erfolgen. Das Grundgerät bietet die Transportmöglichkeit mit Hubwagen oder Kran.
Nach dem Krantransport müssen die Transportösen ausgeschraubt werden und die Durchbrüche mit den mitgelieferten Verschlussstopfen verschlossen werden.
Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät am Boden beidseitig zu entfernen.

Transportsicherung entfernen/einschrauben (4x)
ACHTUNG!
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.
5.1 Allgemein
Das Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten, ein Auskühlen wasserführender Teile zu verhindern und den Geräteinnenraum vor Kleintieren zu schützen. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche dämmende Maßnahmen notwendig werden. Um das Eindringen von Kleintieren in den Geräteinnenraum zu verhindern, ist z.B. eine Abdichtung des Anschlussdurchbruches im Bodenblech erforderlich. Des Weiteren sollte die Wärmepumpe so aufgestellt werden, dass die Luftausblasrichtung des Ventilators quer zur Hauptwindrichtung verläuft, um ein reibungsfreies Abtauen des Verdampfers zu ermöglichen. Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdige Aufstellung konzipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z.B.: Montage auf Podest, Flachdach, ...) oder erhöhter Kippgefahr (z.B. exponierte Lage, hohe Windlast, ...) ist eine zusätzliche Kippsicherung vorzusehen. Die Verantwortung für die Aufstellung der Wärmepumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fachfirma. Hierbei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Bauvorschriften, statische Belastung des Bauwerks, Windlasten etc. zu berücksichtigen.
Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werden können. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Abstände zu festen Wänden eingehalten werden.

Die angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung.
HINWEIS
Die Wärmepumpe ist nicht für die Nutzung über 2000 Meter (NHN) bestimmt.
ACHTUNG!
Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.
ACHTUNG!
Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten!
ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein.
ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht.
ACHTUNG!
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugt wird.
5.2 Kondensatleitung
Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm haben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Kondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge haben.

ACHTUNG!
Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind die Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen.
6 Montage
6.1 Allgemein
An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:
■ Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage
Kondensatablauf
■ Steuerleitung zum Wärmepumpenmanager
Spannungsversorgung
6.2 Heizungsseitiger Anschluss
Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind im Geräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößen sind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschließenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Als Zubehör ist ein optionaler Rohrbausatz erhältlich, mit dem die Anschlüsse seitlich herausgeführt werden können.
Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegengehalten werden.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder Ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:
■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben (farblos, klar, ohne Ablagerungen)
das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 μm).
Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.
| Füll- und Ergänzungswasser sowie Heizwasser, heizleistungsabhängig | |||
| Gesamtheizleistung in kW | Summe Erdalkalien in mol/m3(Gesamthärte in °dH) | ||
| Spezifisches Anlagenvolumen in I/kW Heizleistung1 | |||
| ≤ 20 | >20 bis ≤ 50 | >50 | |
| ≤ 50 spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger >0,3 k je kW2 | keine ≤ 3,0 (16,8) | < 0,05 (0,3) | |
| ≤ 50 spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger >0,3 k je kW2(z.B. Umlaufwasserheizer) und Anlagen mit elektrischen Heizelementen | ≤ 3,0 (16,8) | < 1,5 (8,4) | |
| >50 kW bis ≤ 200 kW | ≤ 2,0 (11,2) | ≤ 1,0 (5,6) | |
| >200 kW bis ≤ 600 kW | ≤ 1,5 (8,4) | < 0,05 (0,3) | |
| >600 kW < 0,05 (0,3) | |||
| Heizwasser, heizleistungsabhängig | |||
| Betriebsweise Elektrische Leitfähigkeit in μS/cm | |||
| salzarm3 | >10 bis ≤ 100 | ||
| Salzhaltig | >100 bis ≤ 1500 | ||
| Aussehen | |||
| klar, frei von sedimentierenden Stoffen | |||
| Werkstoffe in der Anlage | pH Wert | ||
| ohne Aluminiumlegierungen | 8,2 bis 10,0 | ||
| mit Aluminiumlegierungen | 8,2 bis 9,0 | ||
-
Zur Berechnung des spezifischen Anlagenvolumens ist bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern die kleinste Einzelheizleistung einzusetzen.
-
Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern mit unterschiedlichen spezifischen Wasserinhalten ist der jeweils kleinste spezifische Wasserinhalt maßgebend.
-
Für Anlagen mit Aluminiumlegierungen ist Vollenthärtung mit empfohlen.
Abb. 6.1: Richtwerte für das Füll- und Ergänzungswasser sowie das Heizwasser
Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
Hinweis:
Die Heizwasser-Anschlüsse müssen gemäß dem Maßbild (siehe Kap. 14.1 auf S. 15) im Gegenstromprinzip hergestellt werden.
Wichtig:
Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepumpenmanagers sind unbedingt zu beachten und dementsprechend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zu Funktionsstörungen.
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreicht werden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetriebnahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen.
Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftemperatur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der Projektierung zu berücksichtigen.
Der angegebene Mindestheizwasserdurchsatz zur Pumpen- auslegung (Siehe "Geräteinformation" auf Seite 11.) ist während der Abtauung und im Kühlbetrieb sicherzustellen. Ein eingebauter Durchflussschalter dient ausschließlich zur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.
Frostschutz
Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht gewährleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit (siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage an den gezeigten Stellen (siehe Bild) zu entleeren und ggf. auszublasen. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.

6.3 Elektrischer Anschluss
Insgesamt sind zur Wärmepumpe 3 Leitungen/Kabel zu legen:
Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über ein handelsübliches 5-adriges Kabel.
Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquerschnitt gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe (siehe Anhang Geräteinformation) sowie der einschlägigen VDE- (EN-) und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz) vorzusehen. Ein 3-poliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, (Auslösestrom gemäß Geräteinformation) sorgt unter Berücksichtigung der Auslegung der internen Verdrahtung für den Kurzschlussschutz.
Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthalten einen internen Überlastschutz.
Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sicherzustellen.
Phasenfolge: L1, L2, L3.
ACHTUNG!
Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen).
■ Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmanager zugeführt.
Hierzu ist eine 3-polige Leitung in Anlehnung zur Elektrodokumentation zu verlegen. Weitere Informationen zur Verdrahtung des Wärmepumpenmanagers finden sie in dessen Gebrauchsanweisung.
Eine geschirmte Kommunikationsleitung (J-Y(ST)Y ..LG) (nicht im Lieferumfang enthalten) verbindet den Wärmepumpenmanager mit dem in der Wärmepumpe eingebauten Kältekreisregler. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers und der Elektrodokumentation zu entnehmen.
HINWEIS
Das Kommunikationskabel ist funktionsnotwendig für außen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Es muss geschirmt sein und getrennt zur Lastleitung verlegt werden
6.3.1 Anschluss Anforderungsfühler
Dem Wärmepumpenmanager liegt der Anforderungsfühler R2.2 (NTC 10) bei. Er muss in Abhängigkeit der eingesetzten Hydraulik eingebaut werden.
Wird kein Anforderungsfühler angeschlossen, dann ist bei einer Kommunikationsunterbrechung mit dem Wärmepumpenmanager auch keine Regelung des 2. Wärmeerzeuger möglich.
HINWEIS
Der in der Wärmepumpe eingebaute Rücklauffühler R2 ist bei laufendem Verdichter aktiv und darf nicht abgeklemmt werden.
7 Inbetriebnahme
7.1 Allgemein
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).
7.2 Vorbereitung
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:
Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 6 beschrieben, montiert sein.
Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein.
Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
■ Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung entsprechen.
Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlage angepasst sein.
Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.
Vor Einbau der Wärmepumpe ist das hydraulische Netz fachgerecht zu spülen. Hierbei ist die Zuleitung zur Wärmepumpe inbegriffen. Erst nach dem die Spülung erfolgt ist, darf die Wärmepumpe hydraulisch eingebunden werden.
Die im Gerät serienmäßig vorhandenen oder zur Montage beigelegten Schmutzfänger sind frühestens 4 Wochen und spätestens 8 Wochen nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe oder Änderungen an der Heizanlage zu inspizieren und gegebenenfalls zu reinigen. Je nach Verschmutzungsgrad sind weitere Wartungsintervalle vorzusehen, die von einer sach- und fachkundigen Person festgelegt und durchgeführt werden müssen.
Besondere Hinweise für die Integration von Wärmepumpen in Bestandsanlagen (Sanierungsfälle):
Das vorhandene Wärmeverteilungsnetz (Rohrleitungsmaterialien, Verbindungsarten, etc.) und die vorhandenen Heizflächen (z.B. Radiatoren, Fußbodenheizung, etc.) können im Bestand Einfluss auf die Güte der Wasserbeschaffenheit haben. Insbesondere bei Verwendung von verschweißten Stahlrohren oder Rohren die nicht sauerstoffdiffusionsdicht sind können Ablagerungen, Verzunderungen, Verschlammungen oder ähnliches vorhanden sein die in der Wärmepumpenanlage zu Schäden führen können. Dies kann bis zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Um dies zu vermeiden sind folgende Maßnahmen zwingend zu berücksichtigen:
- Einhaltung der Wasserbeschaffenheit und Wasserqualität
■ Spülung der Hydraulikanlage
■ Wartungsintervall der Schmutzfänger
Ist im hydraulischem Netz mit Verschlammungen oder ferromagnetischen Partikeln zu rechnen, sind bauseits vor dem Eintritt des Mediums in die Wärmepumpe Schlammabscheider bzw. Magnetitabscheider vorzusehen. Die Wartungsintervalle sind von einer sach- und fachkundigen Person festzulegen.
7.3 Vorgehensweise
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen Anweisung vollzogen werden.
Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetriebnahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mit dem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 22 °C aufgeheizt werden.
Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, um die Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:
1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen.
2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen.
3) Am Manager Betriebsart "Winter" wählen.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbetriebnahme" gestartet werden.
5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens 29 °C erreicht wird.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nacheinander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffenden Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwassertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter 24 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.
7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und lauftemperatur von mindestens 22 °C gehalten wird, ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.
ACHTUNG!
| Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe führen. | Wärmepumpe kann zum | mit niedrigeren Totalausfall der |
8 Reinigung / Pflege
8.1 Pflege
Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Ablegen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit handelsüblichen Reinigern abgewischt werden.
iiHINWEIS
Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die Oberfläche angreifen.
Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.
8.2 Reinigung Heizungsseite
ACHTUNG!
Die eingebauten Schmutzfänger sind in regelmäßigen Abstanden zu reinigen.
Die Wartungsintervalle sind je nach Verschmutzungsgrad der Anlage selbst zu wählen. Der Siebeinsatz ist hierbei zu reinigen.
Zur Reinigung ist der Heizkreis im Bereich des Schmutzfängers drucklos zu machen, der Siebeinsatz durch Aufschrauben des Siebraumes zu entnehmen und zu reinigen.
Beim Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge ist auf korrekten Einbau des Siebeinsatzes und Dichtheit der Verschraubung zu achten.
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei der kompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.
HINWEIS
Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z.B. ELYSATOR-Anlage).
Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.
Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.
In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärmepumpe anzuschließen.
Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.
Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.
8.3 Reinigung Luftseite
Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperiode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw.) zu reinigen.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.
Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Verdampfer und der Kondensatwanne zu verhindern.
Bei extremen Witterungsbedingungen (z.B. Schneeverwehungen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Ausblasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzustellen, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich von Eis und Schnee zu befreien.
Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zu gewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls zu reinigen.
Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassadierungsbleche abzunehmen.
Dazu sind die beiden Vorreiber zu öffnen. Anschließend ist der Deckel leicht nach vorne zu kippen und nach oben herauszuheben.

Öffnen der unteren Deckel Schließen der unteren Deckel
Die oberen Bleche sind am Deckelblech eingehakt. Zur Demontage werden die beiden Schrauben gelöst und die Bleche durch Zurückziehen ausgehängt.

Öffnen der oberen Deckelbleche Schließen der oberen Deckelbleche
9 Störungen /
Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.
Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zu warten, damit sich elektrisch geladenen Bauteile entladen können.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.
10 Außerbetriebnahme / Entsorgung
Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.
11 Geräteinformation
| 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung | LA 3860 | |
| 2 B a u f o r m | ||
| Wärmequelle Luft | ||
| 2.1 Ausführung Universal | ||
| 2.2 Regler WPM wandmontiert | ||
| 2.3 Wärmemengenzahlung integriert | ||
| 2.4 Aufstellungsort Außen | ||
| 2.5 Leistungsstufe 2 | ||
| 3 Einsatzgrenzen | ||
| 3.1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf1°C bis 60 -2(bis 62 -2)2/ ab 22 | ||
| Luft (Heizen) °C -22 bis +40 | ||
| 4 Durchfluss / Schall | ||
| 4.1 Heizwasserdurchsatz / interne Druckdifferenz | ||
| Mindestheizwasserdurchsatz zur PumpenauslegungA7/W35/30 m3/h / Pa | 6,0 / 180003 | |
| A7/W45/40 m3/h / Pa | 5,8 / 16800 | |
| A7/W55/47 m3/h / Pa | 3,4 / 9400 | |
| 4.2 Schall-Leistungspegel nach EN 12102Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb4dB(A) | 78 / --- | |
| 4.3 Schall-Druckpegel in 10 m Entfernung (Ausblasseite)5Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb4dB(A) | 46 / --- | |
| 4.4 Luftdurchsatz (Regelbereich EC-Lüfter) m3/h | 0 - 25000 | |
| 5 Abmessungen, Gewicht und Füllmengen | ||
| 5.1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse6H x B x L mm | 2300 x 1900 x 1000 | |
| 5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung kg | 870 | |
| 5.3 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll | Rp 2" | |
| 5.4 Kältemittel / Gesamt-Füllgewicht Typ / kg | R407C / 15,7 | |
| 5.5 GWP-Wert / CO2-Äquivalent --- / t | 1774 / 27 | |
| 5.6 Kältekreis hermetisch geschlossen | ja | |
| 5.7 Schmiermittel / Gesamt-Füllmenge Typ / Liter | POE (RL32-3MAF) / 8,0 | |
| 5.8 Volumen Heiz-(Kühl-)wasser im Gerät Liter | 10,4 | |
| 6 Elektrischer Anschluss | ||
| 6.1 Lastspannung / Absicherung / RCD-Typ | 3-/PE 400 V (50 Hz) / C50A / B | |
| 6.2 Steuerspannung / Absicherung für WPM | 1-/N/PE 230 V (50 Hz) / 6,3 AT | |
| 6.3 Schutzart nach EN 60 529 | IP24 | |
| 6.4 Anlaufstrombegrenzung | Sanftanlasser | |
| 6.5 Drehfeldüberwachung | Ja | |
| 6.6 Anlaufstrom A | 60 | |
| 6.7 Nennaufnahme A7/W35 / max. Aufnahme7 kW | 7,8 / 26,4 | |
| 6.8 Nennstrom A7/W35 / cos φ A / --- | 14,2 / 0,80 | |
| 6.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz(pro Verdichter) W | 120 | |
| 6.10 Leistungsaufnahme Ventilator kW | bis 5,0 | |
| 7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen | siehe CE-Konformitätserklärung | |
| 8 Sonstige Ausführungsmerkmale | ||
| 8.1 Abtauart (bedarfsabhängig) | Kreislaufumkehr | |
| 8.2 Frostschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt8 | beheizt / Ja | |
| 8.3 max.Betriebsüberdruck (Wärmequelle / Wärmesenke) bar | 3,0 | |
| 9 Leistung / Leistungszahl | |||
| 9.1 SCOP (Saisonale Leistungszahl) mittleres Klima 35 °C / 55 °C | 3,91 / 3,33 | ||
| 9.2 η _s mittleres Klima 35 °C / 55 °C | 154 / 130 | ||
| 9.3 Wärmeleistung / Leistungszahl ^7 Wärmequelle / Wärmesenke | EN 14511 | ||
| Luft / Wasser Leistungsstufe 1 | 2^9 | ||
| bei A-15 / W35 kW / --- 16,9 / 2,6 31,7 / 2,6 | |||
| bei A-7 / W35 kW / --- 22,2 / 3,2 38,0 / 3,0 | |||
| bei A2 / W35 kW / --- 26,6 / 3,6 43,4 / 3,4 | |||
| bei A7 / W35-30 | kW / --- 35,3 / 4,5 | ||
| bei A12 / W35 | kW / --- 38,1 / 4,8 | ||
| bei A7 / W45-40 | kW / --- 32,9 / 3,7 | ||
| bei A7 / W55-47 | kW / --- 31,7 / 3,2 | ||
- Bei Lufttemperaturen von -22 °C bis 0 °C, Vorlauftemperatur von 45 °C bis 60 °C steigend.
- Die angegebene maximale Heizwasser-Vorlauftemperatur gilt für den Heizwasserdurchfluss bei A7 / W55-47.
- Der angegebene „Mindestheizwasserdurchsatz zur Pumpenauslegung“ muss für einen störungsfreien Betrieb im Pumpenvorlauf und während der Abtauung sichergestellt werden. Eine elektronische Ansteuerung der Erzeugerkreispumpe M16 über den WPM ermöglicht eine Reduzierung des Volumenstroms im Heizbetrieb.
- Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5%
- Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 55 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.
- Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist
- Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. A 7 / W35: Wärmequellentemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C.
- Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
- Für Sonderanwendungen mit erhöhtem Wärmebedarf bei hohen Außentemperaturen wenden Sie sich bitte an unser Projektierungsabteilung.
12 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2
| Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheitzerlöse mit Wärmeumpe | |||||||
| Modell | LA 3860 | ||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: | ja | ||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: | nein | ||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: | nein | ||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: | nein | ||||||
| Mit Zusatzheizgerät: | nein | ||||||
| Kombiheitzerät mit Wärmeumpe: | nein | ||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) | Prated | 35 | kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | ηs | 130 | % |
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C | Pdh | 39,0 kW | Tj = -7°C | COPd | 2,41 - | ||
| Tj = +2°C | Pdh | 26,4 kW | Tj = +2°C | COPd | 3,30 - | ||
| Tj = +7°C | Pdh | 33,8 kW | Tj = +7°C | COPd | 4,19 - | ||
| Tj = +12°C | Pdh | 39,7 kW | Tj = +12°C | COPd | 4,76 - | ||
| Tj = Bivalenztemperatur | Pdh | 36,0 kW | Tj = Bivalenztemperatur | COPd | 2,22 - | ||
| Tj = Betriebstemperaturgrenzwert | Pdh | 36,0 kW | Tj = Betriebs temperaturegrenzwert | COPd | 2,22 - | ||
| Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | ||||||
| Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) | Pdh | 0,0 kW | Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) | COPd | 0,00 - | ||
| Bivalenztemperatur | Tblv | -10 | °C | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur | TOL | -10 | °C |
| Leistung bei zylischem Intervall-Heizbetrieb | Pcych | - | kW | Leistungszahl bei zylischem Intervall-Heizbetrieb | COPcyc | - | - |
| Minderungsfaktor (**) | Cdh | 0,9 | - | Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers | WTOL | 60 | °C |
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand | POFF | 0,030 | kW | Wärmenennleistung (*) | Psup | 0,00 | kW |
| Thermostat-aus-Zustand | PTO | 0,029 | kW | Art der Energiezufuhr | Elektrisch | ||
| Bereitschaftszustand | PSB | 0,030 | kW | ||||
| Betriebszustand mit Kurbelgehäuseheizung | PCK | 0,095 | kW | ||||
| Sonstige Elemente | |||||||
| Leistungssteuerung | fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen | -14000 | m3/h | |||
| Schalleistungspegel, innen/außen Stickoxidausstoß | LWA NOx | - / 78 | dB (mg/kWh) | Für Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz | - | -- | m3/h |
| Kombiheitzerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | ηwh | - | % | ||
| Täglicher Stromverbrauch | Qelec | - | kWh | Täglicher Brennstoffverbrauch | Qfuel | - | kWh |
| Kontakt | Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | ||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheitzeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). | |||||||
| (**) Wird der Cdh-Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(-) Nicht zutreffend | |||||||
13 Garantieurkunde
Glen Dimplex Deutschland
(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich
(Ausgabestand 10/2022)
Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.
Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab erfolgreich durchgeführten Anlagencheck wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt
Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist ein kostenpflichtiger Anlagencheck (siehe Pauschalen in der Service-preisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zum Anlagencheck. Die Beauftragung des kostenpflichtigen Anlagenchecks oder eines Service-Paketes durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dinplex.de/dimplex-service). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Für eine Garantiezeitverlängerung auf 10 Jahre ist zudem eine Online-Verbindung für Ferndiagnose vorgegeben. Sollte keine Online-Verbindung bestehen bzw. verfügbar sein, behält sich GDD vor, evtl. entstehende Kosten für Leistungen, welche per Ferndiagnose zu vermeiden wären, in Rechnung zu stellen. Falls im Protokoll des Anlagenchecks Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreichem Anlagencheck und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDD. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll des Anlagenchecks und die Zustimmung durch GDD.
Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist in der aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter www.dimplex.de/dimplex-service) beschrieben. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter www.dimplex.de/dimplex-service hinterlegt.
Glen Dimplex Deutschland
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Abteilung: Service
Am Goldenen Feld 18
95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545
Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545
E-Mail-Adresse: service@dimplex.de
Internet: www.dimplex.de
www.dimplex.de/dimplex-service
Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt.
Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.
Kundendienstadresse:

15.1 Kennlinien Heizen

line
| Lufteintrittstemperatur in [°C] | 2-Verdichterbetrieb (kW) | 1-Verdichterbetrieb (kW) | | ------------------------------- | ------------------------ | ------------------------ | | -20 | 25 | 13 | | -15 | 30 | 16 | | -10 | 35 | 20 | | -5 | 40 | 23 | | 0 | 45 | 26 | | 5 | 50 | 30 | | 10 | 55 | 35 | | 15 | 58 | 38 | | 20 | 60 | 40 | | 25 | 60 | 42 | | 30 | 60 | 44 | | 35 | 60 | 45 | | 40 | 60 | 46 | | 45 | 60 | 47 |
line
| Lufteintrittstemperatur in [°C] | Air inlet temperature in [°C] | Power consumption in [kW] (incl. pumpenleistungsanteil) | | ------------------------------- | -------------------------------- | ------------------------------------------------------ | | -25 | 10 | 6 | | -20 | 12 | 8 | | -15 | 14 | 10 | | -10 | 16 | 12 | | -5 | 18 | 14 | | 0 | 20 | 16 | | 5 | 22 | 18 | | 10 | 24 | 20 | | 15 | 26 | 22 | | 20 | 28 | 24 | | 25 | 30 | 26 | | 30 | 32 | 28 | | 35 | 34 | 30 | | 40 | 36 | 32 | | 45 | 38 | 34 |
line
| Lufteintrittstemperatur in [°C] | Air inlet temperature in [°C] | Temperature d'entrée d'air en [°C] | | ------------------------------- | ------------------------------ | ---------------------------------- | | -25 | 0 | 0 | | -20 | 1 | 1 | | -15 | 2 | 2 | | -10 | 3 | 3 | | -5 | 4 | 4 | | 0 | 5 | 5 | | 5 | 6 | 6 | | 10 | 7 | 7 | | 15 | 8 | 8 | | 20 | 9 | 9 | | 25 | 10 | 10 | | 30 | 11 | 11 | | 35 | 12 | 12 | | 40 | 13 | 13 | | 45 | 14 | 14 |
line
| Heizwasserdurchfluss in [m³/h] | Pressure loss in [Pa] | | ----------------------------- | --------------------- | | 0 | 0 | | 1 | ~2000 | | 2 | ~4000 | | 3 | ~6000 | | 4 | ~9000 | | 5 | ~13000 | | 6 | ~18000 | | 7 | ~24000 | | 8 | ~31000 | | 9 | ~39000 | | 10 | ~55000 |15.2 Einsatzgrenzendiagramm
Heizen

line
| Wärmequelleneintrittstemperatur [°C] | Heizwassertemperatur [°C] / Heating water temperature [°C] | | ----------------------------------- | -------------------------------------------------------- | | -20 | 45 | | 20 | 60 | | 40 | 60 |*Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt die minimale Heizwassertemperatur die Mindest-Rücklauftemperatur dar
*For air-to-water heat pumps the minimum heating water temperature is the minimum return temperature
* Sur les pompes à chaleur air / eau, la température minimale d'eau de chauffage correspond à la température retour minimale
16 Einbindungsschemen
16.1 Hydraulische Einbindungsschemen

flowchart
graph TD
A["Fluid Inlet"] --> B["M15"]
B --> C["M22"]
C --> D["M96"]
D --> E["E10.1"]
E --> F["Control Unit (E)"]
G["Pressure Sensor R1"] --> H["Valve 4"]
H --> I["Valve K21"]
I --> J["Valve E9"]
J --> K["Valve M8"]
K --> L["Valve M16"]
L --> M["Valve M22"]
M --> N["Valve M96"]
N --> O["Valve M15"]
P["Flow Control"] --> Q["Valve M8"]
Q --> R["Valve M16"]
S["Pressure Sensor R3"] --> T["Valve M96"]
U["Valve M15"] --> V["Valve M22"]
W["Pressure Sensor R5"] --> X["Valve M15"]
Y["Valve M22"] --> Z["Valve M96"]
AA["Flow Control"] --> AB["Valve M16"]
AC["Valve M15"] --> AD["Valve M22"]
AE["Pressure Sensor R7"] --> AF["Valve M15"]
AG["Valve M22"] --> AH["Valve M96"]
16.2 Legende
![]() | Absperrventil |
![]() | Sicherheitsventilkombination |
![]() | Umwälzpumpe |
![]() | Ausdehnungsgefäß |
![]() | Raumtemperaturgesteuertes Ventil |
| [D3DS] | Absperrventil mit Rückschlagventil |
![]() | Absperrventil mit Entwässerung |
![]() | Wärmeverbraucher |
![]() | Vierwegeumschaltventil |
![]() | Temperaturfühler |
| [TWKD] | Flexibler Anschlussschlauch |
![]() | Rückschlagklappe |
![]() | Dreiwegemischer |
| 14 | Luft/Wasser-Wärmepumpe |
| 2 | Wärmepumpenmanager |
| 3 | Reihen-Pufferspeicher |
| 4 | Warmwasserspeicher |
| E9 Flanschheizung Warmwasser | |
| E10.1 Tauchheizkörper | |
| K20 Schütz 2. Wärmeerzeuger | |
| K21 Schütz Flanschheizung | |
| M15 Heizungsumwälzpumpe 2. Heizkreis | |
| M16 Zusatzumwälzpumpe | |
| M18 Warmwasserladepumpe | |
| M22 Mischer 2. Heizkreis | |
| N1 Wärmepumpenmanager | |
| N3 Raumklimastation 1 | |
| N4 Raumklimastation 2 | |
| R1 Außenwandfühler | |
| R2.2 Anforderungsfühler | |
| R3 Warmwasserfühler | |
| R5 Temperaturfühler 2. Heizkreis | |
17 Konformitätserklärung
Die aktuelle CE-Konformitätserklärung finden sie als Download unter:
https://dimplex.de/la3860

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F +49 9221 709-339
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