DIMPLEX LI 16ITUR - Wärmepumpe

LI 16ITUR - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DIMPLEX LI 16ITUR - page 4
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Produkttyp Luft-Wasser-Wärmepumpe für Innenaufstellung
Marke Dimplex
Modell LI 16ITUR
Abmessungen (H x B x T) 1560 x 960 x 760 mm
Gewicht (Transporteinheit, inkl. Verpackung) 275 kg
Stromversorgung – Leistungsteil 3~/N/PE 400 V, 50 Hz, Sicherung C10A, Typ RCD B
Stromversorgung – Steuerung 1~/N/PE 230 V, 50 Hz, Sicherung C13A, Typ RCD A
Kältemittel R410A, 4,78 kg, GWP 2088, CO₂-Äquivalent 9,9 t
Saisonale Leistungszahl (durchschnittliches Klima 35 °C / 55 °C) 4,77 / 3,71
Nennwärmeleistung 10 kW
Betriebstemperatur Heizen (Luft) -22 °C bis +35 °C
Betriebstemperatur Kühlen (Luft) +15 °C bis +40 °C
Nenn-Heizwasserdurchfluss (A7/W35) 1,2 m³/h
Schallleistungspegel (innen/außen) 50 / 53 dB(A) im normalen Betrieb
Kondensatablauf Rohr mit Durchmesser ≥ 50 mm, frostgeschützt
Hauptfunktionen Heizen, Kühlen, Warmwasserbereitung, elektronische Regelung mit Wärmepumpenmanager
Wartung und Reinigung Luftkanäle und Verdampfer vor der Heizsaison reinigen; Filter auf der Heizseite regelmäßig reinigen; für den Kondensator 5%ige Phosphorsäure verwenden
Sicherheit Frostschutz, Notaus, Verriegelungsschalter, Strombegrenzung durch Invertertechnologie
Ersatzteile und Reparierbarkeit Zugang zu internen Komponenten durch qualifiziertes Personal; hermetischer Kältekreis
Allgemeine Informationen Garantie unter Bedingungen; Inbetriebnahme durch autorisierten Kundendienst empfohlen

Häufig gestellte Fragen - LI 16ITUR DIMPLEX

Wie installiere ich die Wärmepumpe LI 16ITUR?
Installieren Sie sie in einem trockenen, frostfreien Raum auf einer ebenen und waagerechten Fläche. Halten Sie einen Abstand von mindestens 1 m vor und seitlich der Anschlüsse ein. Die Luftkanäle dürfen nicht blockiert sein. Befolgen Sie für die elektrischen Anschlüsse die Schaltpläne im Handbuch und beachten Sie die VDE-Normen.
Welches Kältemittel wird verwendet und welche Umweltauswirkungen hat es?
Das Kältemittel ist R410A mit einer Füllmenge von 4,78 kg. Sein Treibhauspotenzial (GWP) beträgt 2088, was einem CO₂-Äquivalent von 9,9 Tonnen entspricht.
Welche Heizleistung bei verschiedenen Außentemperaturen?
Bei A-7/W35: 10,7 kW (COP 3,1). Bei A2/W35: 6,0 kW (COP 4,2). Bei A7/W35: 7,1 kW (COP 5,1). Diese Werte gemäß EN 14511.
Wie führe ich den Kondensatablauf durch?
Verwenden Sie ein Rohr mit einem Durchmesser von mindestens 50 mm, das frostgeschützt ist, und führen Sie es zu einem Abwasserkanal. Die Wärmepumpe muss waagerecht stehen, um den Abfluss zu gewährleisten.
Wie reinige ich den Wärmetauscher auf der Heizseite?
Druckentlasten Sie den Kreislauf, schrauben Sie den Filtereinsatz heraus und reinigen Sie ihn. Für den Kondensator verwenden Sie 5%ige Phosphorsäure oder 5%ige Ameisensäure bei Raumtemperatur und spülen Sie anschließend gründlich.
Wie stelle ich das Differenzdruckventil ein, um den Mindestdurchfluss sicherzustellen?
Schließen Sie alle Heizkreise bis auf einen (z. B. Bad). Öffnen Sie das Ventil vollständig, bis die in der Tabelle angegebene maximale Temperaturdifferenz (je nach Außentemperatur) zwischen Vor- und Rücklauf erreicht ist.
Was sind die Betriebsbedingungen für die Kühlung?
Die Wärmepumpe kann bei Außenlufttemperaturen von +15 °C bis +40 °C kühlen. Die minimale Kühlwassereintrittstemperatur beträgt +7 °C. Dynamische oder leise Kühlung ist möglich.
Wie erfolgt die Inbetriebnahme?
Die Inbetriebnahme muss durch einen autorisierten Kundendienst erfolgen. Überprüfen Sie alle Anschlüsse, öffnen Sie die Ventile, befreien Sie die Luftkanäle und folgen Sie den Anweisungen des Wärmepumpenmanagers.
Wie hoch sind die Geräuschpegel der Wärmepumpe?
Im normalen Betrieb beträgt der Schallleistungspegel innen 50 dB(A) und außen 53 dB(A). Im reduzierten Betrieb beträgt er 50/51 dB(A). Der Schalldruck in 1 m Entfernung innen beträgt 43 dB(A).
Wie warte ich den Verdampfer und die Luftkanäle?
Reinigen Sie vor der Heizperiode die Luftkanäle, den Verdampfer und den Kondensatablauf von Verunreinigungen (Blätter, Äste). Öffnen Sie die Abdeckungen, nachdem Sie das Gerät spannungsfrei geschaltet haben. Vermeiden Sie spitze Gegenstände.

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Wärmepumpe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LI 16ITUR - DIMPLEX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LI 16ITUR von der Marke DIMPLEX.

BEDIENUNGSANLEITUNG LI 16ITUR DIMPLEX

Montage- und Gebrauchsanweisung

Luft-Wasser- Wärmepumpe für Innenaufstellung

1.1 Symbole und Kennzeichnung......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-2

2 Verwendungszweck der Wärmepumpe DE-3

2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3
2.3 Funktionsbeschreibung integrierte Wärmemengenzählung ......DE-3

3 Lieferumfang......DE-4

3.1 Grundgerät ......DE-4
3.2 Schaltkasten .....DE-5
3.3 Beipack......DE-6

4 Zubehör DE-6

4.1 Raumklimastation......DE-6
4.2 Gebäudeleittechnik DE-6

5 Transport......DE-6

6 Aufstellung......DE-8

6.1 Allgemein......DE-8
6.2 Kondensatleitung......DE-8
6.3 Schall......DE-8

7 Montage......DE-8

7.1 Allgemein......DE-8
7.2 Luftanschluss......DE-9
7.3 Heizungsseitiger Anschluss......DE-10
7.5 Elektrischer Anschluss DE-12

8 Inbetriebnahme DE-14

8.1 Allgemein DE-14
8.2 Vorbereitung......DE-14
8.3 Vorgehensweise DE-14

9 Reinigung / Pflege DE-15

9.1 Pflege DE-15
9.2 Reinigung Heizungsseite DE-15
9.3 Reinigung Luftseite DE-15

10 Störungen / Fehlersuche......DE-15

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung......DE-15

12 Geräteinformation......DE-16

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2 ...... DE-18

14 Garantieurkunde......DE-19

Anhang / Appendix / Annexes ...... A-I

Maßbilder / Dimension Drawings / Schémas cotés....A-II

Diagramme / Diagrams / Diagrammes....A-III

1 Sicherheitshinweise

1.1 Symbole und Kennzeichnung

Besonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACH-TUNG! und HINWEIS gekennzeichnet.

ACHTUNG!

Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwere Personenschäden oder schwere Sachschäden.

HINWEIS

Risiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oder wichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personen und Sache.

1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.

1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien

Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.

Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurden alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).

Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet werden.

Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.

Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

ACHTUNG!

Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.

Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.

1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe

Mit dem Kauf dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparende Betriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsanlage.

Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen dimensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.

Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird.

Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers zu entnehmen.

2 Verwendungszweck der Wärmepumpe

2.1 Anwendungsbereich

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwärmung und Kühlung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden.

Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalenten Betrieb bis -22 °C Luftaußentemperatur geeignet.

Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs von mehr als 22 °C (+2 °C/-0 °C) einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewährleisten.

Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt es sich einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zubehör erhältlich) zu installieren.

Im Kühlbetrieb ist die Wärmepumpe für Lufttemperaturen von +15 °C bis + 40 °C geeignet. Sie kann für stille und dynamische Kühlung verwendet werden. Minimale Kühlwassereintrittstemperatur ist +7 °C.

HINWEIS

Das Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet.

2.2 Arbeitsweise

Heizen

Außenluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) übertragen.

Mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetauscher) an das Heizwasser abgegeben.

Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärme-pumpe.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator, Expansionsventil, Verdichter, dem Verflüssiger und der elektrischen Steuerung.

Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.

Kühlen

In der Betriebsart „Kühlen“ werden Verdampfer und Verflüssiger in ihrer Wirkungsweise umgekehrt.

Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer arbeitenden Verflüssiger die Wärme an das Kältemittel ab. Mit dem Verdichter wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Über den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben.

2.3 Funktionsbeschreibung integrierte Wärmemengenzählung

Die Leistungsvorgaben des Verdichterherstellers bei unterschiedlichen Drucklagen sind in der Wärmepumpen-Software hinterlegt. Zur Ermittlung der aktuellen Drucklage sind im Kältekreis der Wärmepumpe zwei zusätzliche Drucksensoren vor und nach dem Verdichter eingebaut. Aus den in der Software hinterlegten Verdichterdaten und der aktuellen Drucklage kann die momentane Heizleistung ermittelt werden. Das Integral der Heizleistung über die Laufzeit ergibt die von der Wärmepumpe abgegebene Wärmemenge, die im Display des Wärmepumpenmanagers getrennt für Heizen, Warmwasser- und Schwimmbadbereitung angezeigt wird.

Die integrierte Wärmemengenzählung darf nicht für Heizkostenabrechnungen verwendet werden. EN 1434 ist nicht anwendbar.

3 L i e f e r u m f a n g

3.1 Grundgerät

Die Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.

Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wert und CO _2 -Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.

DIMPLEX LI 16ITUR - Grundgerät - 1

Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Abnahme der unteren Frontabdeckung und Lösen der beiden seitlichen Schrauben, kann der Schaltkastendeckel abgenommen werden.

Im Schaltkasten befinden sich (Netz-)Anschlussklemmen, Leistungselektronik für den Verdichter, Kältekreisregler und Wärmepumpenmanager

Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrichtungen.

Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler inkl. Befestigungsmaterial liegt der Wärmepumpe bei.

Funktionsweise und Handhabung des Wärmepumpenmanagers sind in der beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben.

Um Servicearbeiten am Kältekreis zu vereinfachen ist es möglich, den Schaltkasten auszubauen und neben dem Gerät abzustellen. Dazu muss der Deckel abgenommen und der Schaltkasten von der Kühlung getrennt werden.

DIMPLEX LI 16ITUR - Grundgerät - 2

1) Schaltkastendeckel abnehmen
2) 2x Schraube Kühlung lösen
3) Zuleitungen am Regler trennen und durch Tülle führen
4) 2x Schraube Schaltkasten lösen
5) Schaltkasten leicht nach rechts schieben und nach vorne herausheben

3.3 Beipack

oben auf Wärmepumpe:

1x Dichtmatte Kanalanschluss

1x Ringdichtung klein Ansaug

1x Ringdichtung groß Ausblas

in der Kondensatwanne:

1x Außenfühler mit Befestigungsmaterial

unter Ventilator:

8 x Blindstopfen ø 30 - schwarz

außen an Verpackung:

Dokumentation

4 Z u b e h ö r

4.1 Raumklimastation

Bei der Kühlung über Flächenheiz-/kühlsysteme erfolgt die Regelung nach der an der Raumklimastation gemessenen Raumtemperatur und Luftfeuchte.

Am Wärmepumpenmanager wird dazu die gewünschte Raumtemperatur eingestellt. Aus der gemessenen Raumtemperatur und Luftfeuchte des Referenzraumes wird die minimal mögliche Kühlwassertemperatur berechnet. Das Regelverhalten der Kühlung wird durch die aktuell erfasste Raumtemperatur und die eingestellte Raumsolltemperatur beeinflusst.

4.2 Gebäudeleittechnik

Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der jeweiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtet werden.

Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbindungen möglich:

Modbus
EIB, KNX
Ethernet

5 Transport

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.

Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit Palette erfolgen. Das Grundgerät bietet einerseits die Transportmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o.ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch Bohrungen in der Grundplatte, bzw. im Rahmen geführt werden.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 1

Wärmepumpe und Transportpalette sind durch 4 Kippsicherungen fest verbunden. Diese müssen entfernt werden.

Zur Nutzung der Transportbohrungen im Rahmen ist es notwendig, die unteren Fassadierungsteile abzunehmen. Dazu werden jeweils zwei Schrauben am Sockel gelöst und die Bleche durch Zurückziehen oben ausgehängt. Beim Einhängen der Blechteile sollten diese mit leichtem Druck nach oben geschoben werden.

Beim Durchstecken der Tragrohre durch den Rahmen ist darauf zu achten, dass keine Bauteile beschädigt werden.

Am Aufstellungsort müssen 8 schwarze Schutzkappen, die als Beipack dem Gerät beiliegen, in die möglichen Transportbohrungen eingeschnappt werden.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 2

Öffnen des Deckels Schließen des Deckels

Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät am Boden beidseitig zu entfernen.

Transportsi entfernen/e

Transportsicherung entfernen/einschrauben

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 4

ACHTUNG!

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

Zum einfacheren Transportieren in bestehenden Wohnungen bzw. Gebäuden ist es möglich, das Grundgerät in zwei Teile zu trennen.

Dazu ist nach dem Entfernen der Verkleidungsbleche wie folgt vorzugehen:

1) Kältemittel absaugen
2) Kondensatschlauch entfernen
3) Rohrisolation über den Lötstellen entfernen
4) 4x Lötstellen spanfrei trennen.
5) Kabel am Ventilator abklemmen und durch die Kabelverschraubungen in der Kondensatwanne ziehen.
6) Je 4x Schrauben an den Ecken lösen
7) Oberen Teil der Wärmepumpe herunterheben
8) Bereiche zum Anheben am Rahmen
9) Wärmepumpe zum Aufstellungsort transportieren
10) Teile zusammenfügen
11) Trennstellen wieder verlöten (mit Inertgasspülung)
12) Kältekreis evakuieren
13) Kältemittel einfüllen
14) Dichtheitsprüfung durchführen
15) Rohrisolationen wieder anbringen
16) Ventilator wieder anklemmen
17) Bohrungen zum Anbringen einer Transporthilfe (z.B. Traggurte, etc.)

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 1

ACHTUNG!

Nicht an der Kondensatwanne anheben. Diese kann keine Kräfte aufnehmen.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 1

ACHTUNG!

Arbeiten an Kältekreis und Elektrik dürfen nur von sachkundigem Fachpersonal durchgeführt werden.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 1

ACHTUNG!

Vor dem Abstellen des oberen Teils, ist der Kondensatschlauch zu entfernen.

2 3+4

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 2

Die Bauweise des Gerätes sieht mehrere Anschlussvarianten vor. Durch Umsetzen einer der beiden aufgeschraubten Abdeckungen kann die Lage der Ausblasöffnung von rechts (Auslieferungszustand) nach links oder oben versetzt werden.

Durch Austausch der unteren seitlichen Fassadenteile ist es ebenso möglich, den hydraulischen Anschluss von links (Auslieferungszustand) nach rechts umzusetzen. Die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten sind im Maßbild (Kap. 1 auf S. II) dargestellt.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien und trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechte Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten. Werden Stellfüße verwendet, ist die Wärmepumpe waagrecht auszurichten. In diesem Fall kann sich der angegebene Schallpegel um bis zu 3 dB(A) erhöhen und zusätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig werden.

Die Aufstellung auf einem Unterstellpuffer erfordert zwingend eine voll umlaufende Auflage. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass Wartungsarbeiten problemlos durchgeführt werden können. Dies ist gewährleistet, wenn ein Abstand von je 1m an der Frontseite sowie auf der Seite der Heizwasseranschlüsse der Wärmepumpe eingehalten wird.

Die Seitenteile dürfen nicht durch Anschlussleitungen verdeckt sein.

0,1 m 1 m (0,11 m) 0,11 m (1 m) 1 m

Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten.

Das Gerät sollte nie in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden. Bei Luftfeuchtigkeiten von über 50 % und Außentemperaturen unter 0 °C kann an der Wärmepumpe und der Luftführung Kondensat entstehen.

Bei Installation der Wärmepumpe in einem Obergeschoss, ist die Tragfähigkeit der Decke zu prüfen und aus akustischen Gründen die Schwingungsentkoppelung sehr sorgfältig zu planen. Eine Aufstellung auf einer Holzdecke ist abzulehnen.

6.2 Kondensatleitung

Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm haben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Kondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge haben.

6.3 Schall

Um bei erhöhten Schallanforderungen Körperschallübertragungen ins Heizsystem zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Wärmepumpe mit einem flexiblen Schlauch an das Heizsystem anzubinden.
■ Verwendete Luftkanäle sind schalltechnisch von der Wärmepumpe zu entkoppeln, um eine Körperschallübertragung auf die Kanäle zu vermeiden.
Das Nichtentfernen der Transportsicherungsschrauben am Verdichter kann zu deutlich höherer Schallemission führen!

7 Montage

7.1 Allgemein

An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:

  • Zu-/Abluft
  • Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage
  • Kondensatablauf
  • Spannungsversorgung
  • Temperaturfühler

7.2 Luftanschluss

ACHTUNG!

Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.

ACHTUNG!

Die Wärmepumpe darf nur mit angebauten Luftkanälen betrieben werden.

Die als Zubehör angebotenen Luftkanäle aus Glasfaserleichtbeton sind feuchtigkeitsbeständig und diffusionsoffen (Abluftkanal 600 x 600 und Ansaugkanal 750 x 750). Bei der Verwendung des Luftkanals für die Ausblasseite (600 x 600) ist an der gewählten Anschlussseite die "Dichtmatte Kanalanschluss" (im Beipack) um die Ausblasöffnung zu kleben.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 1

Die Dichtmanschette wird zur Abdichtung der Luftkanäle an der Wärmepumpe verwendet. Die Luftkanäle selbst werden nicht direkt mit der Wärmepumpe verschraubt. Im betriebsfertigen Zustand berührt lediglich der Dichtgummi die Wärmepumpe. Dadurch ist zum einen eine leichte Montage und Demontage der Wärmepumpe gewährleistet, zum anderen wird eine gute Körperschallentkopplung erreicht.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 2

Wird ein anderer als der als Zubehör erhältliche Luftkanal verwendet, ist drauf zu achten, dass die innere Querschnittsfläche von Luftansaug- und Luftausblasseite durch den Luftkanal nicht verringert wird. Für die Abdichtung zur Wärmepumpe können die mitgelieferten "Ringdichtungen klein und groß" verwendet werden, diese stellen gleichzeitig ein schwingungsminderndes Koppelelement dar.

DIMPLEX LI 16ITUR - ACHTUNG! - 3

Mit der großen Ringdichtung kann die Ansaugöffnung der Wärmepumpe auch direkt an einen entsprechend gestalteten Mauerdurchbruch positioniert werden.

Es ist darauf zu achten, dass der Mauerdurchbruch auf der Innenseite zwingend mit einer Kälteisolierung verkleidet wird, um eine Auskühlung bzw. Durchfeuchtung des Mauerwerks zu verhindern.

Bei der Verwendung sehr kurzer Luftkanäle am Luftauslass ist an der Wandaußenseite des Mauerdurchbruchs ein Schutzgitter oder Luftumlenkgitter zu installieren, welches geeignet verhindert, dass Körperteile (Finger und Arme, im Besonderen von Kindern) den Ventilator in der Wärmepumpe berühren können.

Bei der Verwendung von angeflanschten Luftkanälen wird je ein Anschlussstutzen an der Ansaug- und Ausblasseite mit 4 Sechskantschrauben M8 an den vorgesehenen Gewindelöchern (der 6-Kantlangmuttern) befestigt. Dabei ist zu beachten, dass beide Luftkanalstutzen nur mit der Isolierung und nicht mit dem Außenblech in Berührung kommen.

Zusätzlich ist auf geeignete Schwingungsentkopplung und Kanalisolation zu achten

M 8

7.3 Heizungsseitiger Anschluss

Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind mit 1" Innengewinde versehen. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegengehalten werden.

Alternativ kann der heizungsseitige Anschluss auch nach rechts erfolgen. Dazu sind die unteren Fassadenteile links und rechts zu demontieren. Die beiden Anschlussrohre incl. Rohrhalter sind im Gerät von links nach rechts umzusetzen. Danach sind die Fassadenteile wieder seitenvertauscht zu montieren.

Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Für Anlagen mit absperrbarem Heizwasserdurchfluss, bedingt durch Heizkörper- bzw. Thermostatventile, muss ein Überströmventil bauseits hinter der Heizungspumpe in einem Heizungsbypass eingebaut werden. Dies sichert einen Mindestheizwasserdurchfluss durch die Wärmepumpe und verhindert Störungen.

Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:

■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)
- das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 µm).

Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.

Gesamtheiz-leistung in kWSumme Erdalkalien in mol/ m3 bzw. mmolSpezifisches Anlagenvolumen (VDI 2035) in l/kW
< 20≥ 20 < 50≥ 50
Gesamthärte in °dH
< 50 ≤ 2,0≤ 16,8≤ 11,2< 0,111
50 - 200 ≤ 2,0≤ 11,2 ≤ 84
200 - 600 ≤ 1,5≤ 8,4< 0,111
> 600 < 0,02< 0,111
  1. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher in Wärmepumpen.

Abb. 7.1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035

Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.

ACHTUNG!

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.

Mindestheizwasserdurchsatz

Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreicht werden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetriebnahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen.

Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftemperatur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der Projektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperaturen unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumenstrom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.

Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe "Geräteinformation" auf Seite 16.) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Ein eingebauter Durchflussschalter dient ausschließlich zur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.

HINWEIS

Der Einsatz eines Überströmventils ist nur bei Flächenheizungen und einem max. Heizwasserdurchsatz von 1,3 m³/h ratsam. Bei Nichtbeachten kann es zu Störungen der Anlage führen.

Frostschutz

Bei Wärmepumpen, die frostgefährdet aufgestellt sind, sollte eine manuelle Entleerung (siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.

DIMPLEX LI 16ITUR - Frostschutz - 1

Je nach Wärmepumpentyp sind folgende Temperaturfühler bereits eingebaut bzw. müssen zusätzlich montiert werden:

■ Außentemperatur (R1)
■ Temperatur 1., 2. und 3. Heizkreis (R2, R5 und R13)
Vorlauftemperatur (R9), als Frostschutzfühler bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
Austrittstemperatur Wärmequelle bei Sole- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen
■ Warmwassertemperatur (R3)
■ Temperatur regenerativer Wärmespeicher (R13)

7.4.1 Fühlerkennlinien

Die an den Wärmepumpenmanager anzuschließenden Temperaturfühler müssen der in Abb. 7.2 auf S. 11 gezeigten Fühlerkennlinie entsprechen. Einzige Ausnahme ist der im Lieferumfang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfühler (siehe Abb. 7.3 auf S. 11)

DIMPLEX LI 16ITUR - Fühlerkennlinien - 1

line | Außentemperatur [°C] | Widerstandwert [kOhm] | |---|---| | -20 | 70 | | -15 | 55 | | -10 | 45 | | -5 | 35 | | 0 | 30 | | 5 | 25 | | 10 | 20 | | 15 | 16 | | 20 | 13 | | 25 | 10 | | 30 | 8 | | 35 | 7 | | 40 | 6 | | 45 | 5 | | 50 | 4 | | 55 | 3 | | 60 | 2 |

Abb. 7.2: Fühlerkennlinie NTC-10
DIMPLEX LI 16ITUR - Fühlerkennlinien - 2

line | Außentemperatur [°C] | Widerstandswert [kohm] | |---|---| | -20 | 14.5 | | -15 | 11.5 | | -10 | 9.0 | | -5 | 7.0 | | 0 | 5.5 | | 5 | 4.5 | | 10 | 3.8 | | 15 | 3.0 | | 20 | 2.5 | | 25 | 2.0 | | 30 | 1.8 | | 35 | 1.5 | | 40 | 1.3 | | 45 | 1.1 | | 50 | 0.9 | | 55 | 0.7 | | 60 | 0.5 |

Abb. 7.3: Fühlerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler

7.4.2 Montage des Außentemperaturfühlers

Der Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämtliche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nicht verfälscht wird.

an der Außenwand möglischst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen
nicht in „geschützter Lage“ (z.B. in einer Mauernische oder unter dem Balkon) montieren
nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen, Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen
zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen

Auslegungsparameter Fühlerleitung
LeitermaterialCu
Kabellänge50 m
Umgebungstemperatur35 °C
VerlegeartB2 (DIN VDE 0298-4 / IEC 60364-5-52)
Außendurchmesser4-8 mm

7.4.3 Montage der Anlegefühler

Die Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebaut sind.

Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder in die Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.

Montage als Rohranlagefühler

■ Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubern
■ Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünn auftragen)
Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, lose Fühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren

Schlauchschelle Anlegefühler Wärmeisolierung

7.4.4 Verteilsystem Hydraulik

Kompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteiler fungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Heizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch dem Warmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponenten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu vereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Montageanweisung zu entnehmen.

Kompaktverteiler

Der Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder ist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohlraum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste vollständig ausgefüllt sein.

Doppelt differenzdruckloser Verteiler

Der Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt differenzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heizkreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmt zu werden.

7.5 Elektrischer Anschluss

7.5.1 Allgemein

Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der

■ Montage- und Gebrauchsanweisung,
■ länderspezifischen Installationsvorschriften z.B. VDE 0100
■ technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger- und Versorgungsnetzbetreiber (z.B. TAB) und
■ örtlicher Gegebenheiten

durchgeführt werden.

Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärmepumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden und die Wärmepumpe muss durchströmt werden.

Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalb wird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstruments auch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemessen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.

7.5.2 Elektrische Anschlussarbeiten

1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leistungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmepumpe geführt.

Anschluss der Lastleitung am Schaltkasten der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE

In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Geräteinformation).

2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in die Wärmepumpe geführt.

Anschluss der Steuerleitung an Stecker X1.1 „230 V-IN“ (weiß): L/PE/N.

Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sie der Produktinformation oder dem Typschild.

Die Versorgungsleitung (L/N/PE\~230 V, 50 Hz) für den WPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesem Grund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an den Haushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.

3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 / /2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer NO z.B. 13/14) ist entsprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wird auf Stecker (1) (=DI1) von Funktionsblock 0 (grau) geklemmt. VORSICHT! Kleinspannung!

4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei monoenergetischen Anlagen (2.WE) entsprechend der Heizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpenmanager über Stecker(7)(=NO3) von Funktionsblock 0 (grau) geklemmt.

5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwasserspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über Stecker (7) vom definierten Funktionsblock.
6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektroverteilung eingebaut. Die Lastleitungen für die Heizkörper sind entsprechend DIN VDE 0100 auszulegen und abzusichern.
7) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird an Stecker(5) (230V) und (8) (Steuersignal) von Funktionsblock 0 (grau) geklemmt.
8) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird an Stecker (5) vom definierten Funktionsblock angeschlossen.
9) Der Außenfühler (R1) wird auf Stecker (3) (=U1) von Funktionsblock 0 (grau) geklemmt.
10) Der Warmwasserfühler (R3) ist im Warmwasserspeicher eingebaut und wird auf Stecker (3) vom definierten Funktionsblock geklemmt

HINWEIS

Beim Einsatz von Drehstrompumpen kann mit dem 230 V Ausgangssignal des Wärmepumpenmanagers ein Leistungsschütz angesteuert werden.

Fühlerleitungen können mit 2 x 0,75 mm-Leitungen bis zu 40 m verlängert werden.

HINWEIS

Weitere Informationen zur Verdrahtung des Wärmepumpen-managers finden sie in der Elektrodokumentation.

+A220-T1 (optional) +A220-N17 (optional) +A200-T1 +A200-N1 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V5 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 U7 V6 U5 U4 U3 U2 U1 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8U7 V6 X3 D7 D8 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D8 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12 V6 X3 D7 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D10 U14 V6 X3 D9 D1T (5) (7) (6) (7) (6) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D1T (5) (7) (6) (7) (6) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D9 D10 U12 V6 X3 D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (7) (6) (5) (7) (6) (5) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (5) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7) (6) (5) D8 D8 T (5) (7) (6) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7)(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5) D8 D8 T (5) (7(6)(5)

7.5.3 Anschluss von elektronisch geregelten Umwälzpumpen

Elektronisch geregelte Umwälzpumpen können hohe Anlaufströme aufweisen, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärmepumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und der elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu installieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zulässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstrom von 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht überschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe des Pumpenherstellers vor. Weitere Details können der E-Doku entnommen werden.

ACHTUNG!

Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.

8 Inbetriebnahme

8.1 Allgemein

Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).

8.2 Vorbereitung

Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:

Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen wie in Kapitel 6 beschrieben montiert sein.
Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein.
Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
■ Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung entsprechen.
Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlage angepasst sein.
■ Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.
Der Beipack im Schaltkasten und der Beipack im Bereich unter dem Ventilator müssen entfernt worden sein!

8.3 Vorgehensweise

Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen Anweisung vollzogen werden.

Wird der Mindestheizwasserdurchsatz mittels Überströmventil sichergestellt, so ist dieses auf die Heizungsanlage abzustimmen. Eine falsche Einstellung kann zu verschiedenen Fehlerbildern und einem erhöhten Energiebedarf führen. Um das Überströmventil richtig einzustellen, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Schließen Sie alle Heizkreise, die auch in Betrieb je nach Nutzung geschlossen sein können, so dass der vom Wasserdurchsatz ungünstigste Betriebszustand vorliegt. Dies sind in der

Regel die Heizkreise der Räume auf der Süd- und Westseite. Mindestens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z.B. Bad).

Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der aktuellen Wärmequellentemperatur die in der nachstehenden Tabelle angegebene maximale Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rücklauf ergibt. Die Temperaturspreizung ist möglichst nahe an der Wärmepumpe zu messen. Bei monoenergetischen Anlagen ist der Heizstab während der Inbetriebnahme zu deaktivieren.

Wärmequellen-temperaturmax. Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rücklauf
von bis
-20 °C -15°C 4 K
-14 °C -10°C 5 K
-9 °C -5 °C6 K
-4 °C0 °C7 K
1 °C5 °C8 K
6 °C10 °C9 K
11 °C15 °C10 K
16 °C20 °C11 K
21 °C25 °C12 K
26 °C30 °C13 K
31 °C35 °C14 K

Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetriebnahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mit dem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheizt werden.

Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, um die Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:

1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen.
2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen.
3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbetriebnahme" gestartet werden.
5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens 25 °C erreicht wird.

6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nacheinander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffenden Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwassertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter 20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.

7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rück-lauftemperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

ACHTUNG!

Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe führen.Wärmepumpe kann zummit niedrigeren Totalausfall der

9 Reinigung / Pflege

9.1 Pflege

Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Ablegen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit handelsüblichen Reinigern abgewischt werden.

HINWEIS

Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die Oberfläche angreifen.

Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Zum Schutz des Verdampfers ist im Ansaugkanal ein Vogelschutzgitter mit mindestens 80% freien Querschnitt empfohlen. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.

9.2 Reinigung Heizungsseite

ACHTUNG!

Der eingebaute Schmutzfänger ist in regelmäßigen Abständen zu reinigen.

Die Wartungsintervalle sind je nach Verschmutzungsgrad der Anlage selbst zu wählen. Der Siebeinsatz ist hierbei zu reinigen.

Zur Reinigung ist der Heizkreis im Bereich des Schmutzfängers drucklos zu machen, der Siebeinsatz durch Aufschrauben des Siebraumes zu entnehmen und zu reinigen. Beim Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge ist auf korrekten Einbau des Siebeinsatzes und Dichtheit der Verschraubung zu achten.

Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei den Rohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.

HINWEIS

Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen.

Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.

Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.

Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.

In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflußrichtung zu spülen.

Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärmepumpe anzuschließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.

Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.

Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.

9.3 Reinigung Luftseite

Luftkanäle, Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperiode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw.) zu reinigen. Dazu ist die Wärmepumpe an der Seite zuerst unten und dann oben zu öffnen.

ACHTUNG!

Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

Das Abnehmen und Einhängen der Fassadierungsteile erfolgt wie in Kapitel 4 beschrieben.

Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Verdampfer und der Kondensatwanne zu verhindern.

10 Störungen / Fehlersuche

Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wird diese im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach.

Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.

ACHTUNG!

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

11 Außerbetriebnahme / Entsorgung

Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.

12 Geräteinformation

1 Typ- und VerkaufsbezeichnungLI 16I-TUR
2 B a u f o r m
2.1 Wärmequelle Luft
2.2 Saisonale Leistungszahl mittleres Klima 35 °C / 55 °C4,77 / 3,71
2.3 Regler integriert
2.4 Aufstellungsort Wärmeerzeuger innen
2.5 Aufstellungsort Wärmequelle innen
2.6 Wärmemengenzählung integriert
2.7 Leistungsstufen variabel
3 Einsatzgrenzen
3.1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf1°Cbis 60 ± 2K / ab 22
3.2 Luft (Heizen)1°C-22 bis +35
3.3 Kühlwasser-Vorlauf°C+7 bis +20
3.4 Luft (Kühlen)°C+15 bis +40
4 Durchfluss2 / Schall
4.1 Heizwasserdurchsatz interne Druckdifferenz
Nenndurchfluss nach 14511 A7 / W35 ... 30m3/h / Pa1,2 / 15600
A7 / W45 ... 40m3/h / Pa1,2 / 15600
A7 / W55 ... 47m3/h / Pa0,8 / 6100
Mindestheizwasserdurchflussm3/h / Pa0,8 / 6100
4.2 Kühlwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz
Nenndurchfluss nach EN14511 35 / W18 ... 23m3/h / Pa1,6 / 26000
Mindestkühlwasserdurchflussm3/h / Pa1,2 / 15600
4.3 Schall-Leistungspegel nach EN12102 bei A7 /W55
Gerät/außen34 NormalbetriebdB(A)50 / 53
4.4 Schall-Leistungspegel nach EN12102 bei A7 /W55
Gerät/außen34 abgesenkter Betrieb5dB(A)50 / 51
4.5 Schall-Druckpegel in 1 m Entfernung innen46dB(A)43
4.6 Luftdurchsatz bei externer statischer Druckdifferenzm3/h /Pa4000 / 0
m3/h /Pa3800 / 25
5 Abmessungen, Gewicht und Füllmengen
5.1 Geräteabmessungen7H x B x T mm1560 x 960 x 760
5.2 Geräteanschlüsse für HeizungZollG 1
5.3 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackungkg275
5.4 Kältemittel / Gesamt-FüllgewichtTyp / kgR410A / 4,78
5.5 GWP-Wert / CO2-Äquivalent--- / t2088 / 9,9
5.6 Kältekreis hermetisch geschlossenja
5.7 Schmiermittel / Gesamt-FüllmengeTyp / LiterPolyolester (POE) / 1,24
5.8 Volumen Heizwasser im InnenteilLiter5
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Lastspannung / Absicherung / RCD-Typ3-/PE 400V (50Hz) / C10A / B
6.2 Steuerspannung / Absicherung / RCD-Typ1-/N/PE 230V (50Hz) / C13A / A
6.3 Schutzart nach EN 60 529IP 21
6.4 AnlaufstrombegrenzungInverter
6.5 AnlaufstromAInverter
6.6 Nennaufnahme A2 / W35 / max. Aufnahme2kW1,43 / 4,9
6.7 Nennstrom A2 / W35 / cos φA / ---2,3 / 0,99
6.8 Leistungsaufnahme VentilatorWbis 250
7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen8 Sonstige Ausführungsmerkmale8.1 Abtauart Kreisumkehr8.2 Frostschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 98.3 max. Betriebsüberdruck (Wärmesenke) bar 3,09 Heizleistung / Leistungszahl 29.1 Wärmeleistung / Leistungszahl EN 14511bei A-7 / W35 kW / --- 10,7 / 3,1bei A2 / W35 kW / --- 6,0 / 4,2bei A7 / W35 kW / --- 7,1 / 5,110 Kühlleistung / Leistungszahl 2 310.1 Kühlleistung / Leistungszahlbei A27 / W18 kW / --- 8,6 / 3,9bei A27 / W7 kW / --- 8,0 / 3,0bei A35 / W18kW / --- 9,8 / 3,6bei A35 / W7 kW / --- 7,1 / 2,48JaEN 14511
  1. Bei Lufttemperaturen von -22^ bis -5^ , Vorlauftemperatur von 45^ bis 60^ steigend.
  2. Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. A2/W35: Wärmequellentemperatur 2 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C.
  3. Der maximale Schalleistungspegel unter Volllast kann sich um bis zu 5 dB(A) erhöhen.
  4. Der angegebene Schallwerte gelten ohne die optional erhältlichen Stellfüße. Bei Verwendung der Stellfüße kann sich der Pegel um bis zu 3 db(A) erhöhen.
  5. Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5%
  6. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.
  7. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.
  8. siehe CE-Konformitätserklärung
  9. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.

13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2

Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe
Modell LI 16I-TUR
Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein
Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein
Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein
Mit Zusatzheizgerät: nein
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: nein
Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:
Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit
Wärmenennleistung (*) Prated 10 kWJahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 145 %
Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj
Tj = -7°C Pdh 9,0 kW Tj = -7°C COPd 2,42 -
Tj = +2°C Pdh 5,9 kW Tj = +2°C COPd 3,68 -
Tj = +7°C Pdh 6,9 kW Tj = +7°C COPd 4,67 -
Tj = +12°C Pdh 8,0 kW Tj = +12°C COPd 5,84 -
Tj = Bivalenztemperatur Pdh 9,6 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 2,17 -
Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 9,6 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 2,17 -
Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:
Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh 0,0 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd 0,00 -
Bivalenztemperatur Tbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C
Leistung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - -
Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 - Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °C
Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem BetriebszustandZusatzheizgerät
Aus-Zustand POFF 0,019 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWArt der Energiezufuhr Elektrisch
Thermostat-aus-Zustand PTO 0,021 kW
Bereitschaftszustand PSB 0,019 kW
Betriebszustand mit PCK 0,000 kW
Sonstige Elemente
Leistungssteuerung veränderlichFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 3800 m3/h
Schalleistungspegel, innen/außen LWA 50/53 dB Wärmerpumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - -- m3/hFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - -- m3/h
Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh)
Kombiheizgerät mit Wärmepumpe
Angegebenes Lastprofil -Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηwh - %
Täglicher Stromverbrauch Qelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel - kWh
Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach
(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). (**) Wird der Cdh-Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend

14 Garantieurkunde

Glen Dimplex Deutschland

Garantieurkunde GDTS

(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich

(Ausgabestand 02/2020)

Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:

Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.

Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.

Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.

Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab dem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt

Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehe Pauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeitsfeststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Feststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstauglichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und die Zustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum.

Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellung der Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.

Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: http://www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert.

Glen Dimplex Deutschland

Glen Dimplex Deutschland GmbH

Abteilung: Service

Am Goldenen Feld 18

95326 Kulmbach

Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545

Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545

E-Mail-Adresse: service@glendimplex.de

Internet: www.glendimplex.de

www.dimplex.de/garantieverlaengerung

www.dimplex.de/seviceauftrag

Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienstindex KI des Gerätes benötigt.

Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.

Kundendienstadresse:

DIMPLEX LI 16ITUR - Kundendienstadresse: - 1

Transportsicherung entfernen/einschrauben

CAUTION!

1 HeizungsvorlaufAusgang aus der WP, G1Heating water flowHeat Pump outlet, G1Aller eau de chauffageSortie de la PAC, G1
2 HeizungsrücklaufEingang in die WP, G1Heating water return flowHeat pump inlet, G1Retour eau de chauffageEntrée dans la PAC, G1
3 DurchführungElektroleitungenfeedthroughCondensatePassage Condensats
4 DurchführungKondensatfeedthroughCondensatePassage optionnelCondensats

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 1
Leistungsaufnahme (incl. Pumpenleistungsanteil) [kW]

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 2

line | Temperature d'entrée d'air en [°C] | max. | min. | |---|---|---| | -25 | 3.0 | 1.8 | | -20 | 3.5 | 1.8 | | -15 | 4.0 | 1.7 | | -10 | 4.5 | 1.6 | | -5 | 4.8 | 1.5 | | 0 | 4.8 | 1.3 | | 5 | 4.7 | 1.1 | | 10 | 4.5 | 1.0 | | 15 | 3.8 | 1.0 | | 20 | 3.8 | 1.0 | | 25 | 3.8 | 1.0 | | 30 | 3.8 | 1.0 | | 35 | 3.8 | 1.0 | | 40 | 3.8 | 1.0 |

Leistungszahl (incl. Pumpenleistungsanteil)
Coefficient of performance (incl. power input to pump)
Coefficient de performance (y compris part de consommation de la pompe)

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 3

line | Température d'entrée d'air en [°C] | max. | min. | | ---------------------------------- | ---- | ---- | | -25 | 2.5 | 1.5 | | -20 | 3.0 | 1.7 | | -15 | 3.5 | 1.9 | | -10 | 4.0 | 2.1 | | -5 | 4.5 | 2.3 | | 0 | 5.0 | 2.5 | | 5 | 6.0 | 2.7 | | 10 | 7.0 | 2.8 | | 15 | 7.5 | 2.9 | | 20 | 7.8 | 2.9 | | 25 | 8.0 | 2.9 | | 30 | 7.8 | 2.8 | | 35 | 7.5 | 2.7 | | 40 | 7.0 | 2.5 |

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 4

line | Temperature Range (°C) | Temperature Range (°C) | | ---------------------- | ---------------------- | | -20 to 0 | 60 | | 0 to 35 | 60 |

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 5

line | Lufteintrittstemperatur [°C] / Air inlet temperature [°C] / Température d'entrée d'air en [°C] | max. (kW) | min. (kW) | | :--- | :--- | :--- | | -20 | 5.0 | 4.0 | | -15 | 6.0 | 4.5 | | -10 | 7.5 | 5.0 | | -5 | 9.0 | 5.5 | | 0 | 10.0 | 5.8 | | 5 | 10.5 | 5.9 | | 10 | 11.0 | 6.0 | | 15 | 11.5 | 6.1 | | 20 | 12.0 | 6.2 | | 25 | 12.5 | 6.3 | | 30 | 13.0 | 6.4 | | 35 | 13.5 | 6.5 | | 40 | 13.8 | 6.6 | | 45 | 14.0 | 6.7 | | 50 | 14.2 | 6.8 | | 55 | 14.3 | 6.9 | | 60 | 14.2 | 7.0 | | 65 | 14.0 | 7.1 | | 70 | 13.8 | 7.2 | | 75 | 13.5 | 7.3 | | 80 | 13.2 | 7.4 | | 85 | 13.0 | 7.5 | | 90 | 12.8 | 7.6 | | 95 | 12.5 | 7.7 | | 100 | 12.2 | 7.8 | | 105 | 12.0 | 7.9 | | 110 | 11.8 | 8.0 | | 115 | 11.5 | 8.1 | | 120 | 11.2 | 8.2 | | 125 | 11.0 | 8.3 | | 130 | 10.8 | 8.4 | | 135 | 10.5 | 8.5 | | 140 | 10.2 | 8.6 | | 145 | 10.0 | 8.7 | | 150 | 9.8 | 8.8 | | 155 | 9.5 | 8.9 | | 160 | 9.2 | 9.0 | | 165 | 9.0 | 9.1 | | 170 | 8.8 | 9.2 | | 175 | 8.5 | 9.3 | | 180 | 8.2 | 9.4 | | 185 | 8.0 | 9.5 | | 190 | 7.8 | 9.6 | | 195 | 7.5 | 9.7 | | 200 | 7.2 | 9.8 | | -20 | max.(kW) | min.(kW) | Heizwasseraustritt / water outlet / sortie del'eau (35°C)

DIMPLEX LI 16ITUR - CAUTION! - 6

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Produktinformationen

Marke : DIMPLEX

Modell : LI 16ITUR

Kategorie : Wärmepumpe