HPL 6STURW - Wärmepumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HPL 6STURW DIMPLEX
HPL 6S-TUW HPL 6S-TURW

Montage- und Gebrauchsanweisung
Luft-Wasser- Wärmepumpe für Außenaufstellung
1.1 Wichtige Hinweise......DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch......DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien......DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe......DE-3
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe ......DE-3
2.1 Anwendungsbereich......DE-3
2.2 Arbeitsweise......DE-3
3 Lieferumfang......DE-4
3.1 Grundgerät mit Schaltkasten......DE-4
3.2 Schaltkasten DE-4
3.3 Hydrotower HWK 332Econ5S mit Wärmepumpenmanager......DE-4
4 Zubehör ......DE-5
4.1 Fernbedienung......DE-5
4.2 Gebäudeleittechnik......DE-5
5 Transport......DE-5
6 Aufstellung......DE-5
6.1 Allgemein......DE-5
6.2 Kondensatleitung......DE-6
7 Montage......DE-6
7.1 Allgemein DE-6
7.2 Heizungsseitiger Anschluss......DE-6
7.3 Elektrischer Anschluss DE-8
8 Inbetriebnahme......DE-8
8.1 Allgemein......DE-8
8.2 Vorbereitung......DE-8
8.3 Vorgehensweise DE-8
9 Reinigung / Pflege DE-9
9.1 Pflege DE-9
9.2 Reinigung Heizungsseite......DE-9
9.3 Reinigung Luftseite DE-9
10 Störungen / Fehlersuche......DE-9
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung......DE-9
12 Geräteinformation...... DE-10
13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2 ...... DE-12
14 Garantieurkunde...... DE-14
Anhang · Appendix · Annexes ...... A-I
Maßbild / Dimension Drawing / Schéma coté...... A-II
Diagramme / Diagrams / Diagrammes....A-III
Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration diagrams /
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1.1 Wichtige Hinweise
ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
ACHTUNG!
Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.
ACHTUNG!
Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.
ACHTUNG!
Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten!
ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein.
ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht.
ACHTUNG!
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugt wird.
ACHTUNG!
Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind die Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
ACHTUNG!
Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommen).
ACHTUNG!
Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe mit niedrigeren kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.
Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurden alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).
Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetreiber beachtet werden.
Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigen Vorschriften einzuhalten.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
Nähere Angaben dazu finden sich im beiliegenden Logbuch.
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe
Mit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonung der Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparende Betriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- und Wärmenutzungsanlage.
Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es, die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Auslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperaturdifferenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches von ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung der Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z.B. die Warmwasserbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen dimensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.
Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperaturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird.
Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumenmanagers zu entnehmen.
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe
2.1 Anwendungsbereich
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich zur Erwärmung bzw. je nach Gerät auch zur Kühlung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhandenen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden.
Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalenten Betrieb geeignet.
Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs von mehr als 18 °C einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen des Verdampfers zu gewährleisten.
Die Wärmepumpe ist nicht für den erhöhten Wärmebedarf während der Bauaustrocknung ausgelegt, deshalb muss der zusätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt es sich, einen geeigneten 2. Wärmeerzeuger (z.B. Elektroheizstab als Zubehör erhältlich) zu installieren.
HINWEIS
Das Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet.
2.2 Arbeitsweise
Heizen
Umgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei über den Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampfer kühlt die Luft ab, d.h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonnene Wärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel) übertragen.
Mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters wird die aufgenommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetauscher) an das Heizwasser abgegeben.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme der Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da die der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft/Wasser-Wärme-pumpe.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Hauptbauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie dem geräuscharmen Verdichter, dem Verflüssiger und der elektrischen Steuerung.
Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entstehen.
Kühlen (Geräteabhängig)
In der Betriebsart „Kühlen“ werden Verdampfer und Verflüssiger in ihrer Wirkungsweise umgekehrt.
Das Heizwasser gibt über den nun als Verdampfer arbeitenden Verflüssiger die Wärme an das Kältemittel ab. Mit dem Verdichter wird das Kältemittel auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Über den Verflüssiger (im Heizbetrieb Verdampfer) wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben.
3 L i e f e r u m f
3.1 Grundgerät mit Schaltkasten
Die Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.
Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wert und CO₂-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.

Der Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach lösen der beiden dargestellten Schrauben kann der Deckel abgenommen werden.

Im Schaltkasten befinden sich die Ansteuerelemente für Verdichter und Lüfter, sowie die Regeleinheit für das elektronische Expansions-Ventil.
Die Netzanschlussklemmen (durch eine Abdeckung geschützt) befinden sich an der Unterseite des Schaltkastens.

text_image
Abdeckung Netzanschlussklemmen3.3 Hydrotower HWK 332Econ5S mit Wärmepumpenmanager
Für den Betrieb Ihrer (reversiblen) Luft/Wasser-Wärmepumpe ist der im Lieferumfang enthaltene Hydro-Tower mit Wärme-pumpenmanager zu verwenden.
Der Hydro-Tower bildet die Schnittstelle zwischen Wärme-pumpe und Wärmeverteilung im Gebäude. Der Hydro-Tower beinhaltet alle hydraulischen Komponenten die zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung mit einem ungemischten Heizkreis benötigt werden. Ein doppelt differenzdruckloser Verteiler in Kombination mit einem Pufferspeicher ergibt eine energetisch optimale hydraulische Einbindung des Wärmeerzeugers und der Wärmeverteilung.
Der integrierte Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außen- bzw. Raumtemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrichtungen.
Der bauseits anzubringender Fühler für Außentemperatur incl. Befestigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Hydrotower bei.
Die Funktionsweise und Handhabung des Hydrotowers sind in der dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrieben.
4 Z u b e h ö r
4.1 Fernbedienung
Als Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ 12.
HINWEIS
Bei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden.
4.2 Gebäudeleittechnik
Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der jeweiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtet werden.
Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbindungen möglich:
Modbus
EIB, KNX
Ethernet
5 Transport
ACHTUNG!
Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.
Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit der Palette erfolgen. Das Grundgerät bietet die Transportmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o.Ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch Bohrungen in der Grundplatte bzw. im Rahmen geführt werden.
6 Aufstellu
6.1 Allgemein
Das Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten und ein Auskühlen wasserführender Teile zu verhindern. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche dämmende Maßnahmen notwendig werden. Des Weiteren sollte die Wärmepumpe so aufgestellt werden, dass die Luftausblasrichtung des Ventilators quer zur Hauptwindrichtung verläuft, um ein reibungsfreies Abtauen des Verdampfers zu ermöglichen. Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdige Aufstellung konzipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z.B.: Montage auf Podest, Flachdach, ...) oder erhöhter Kippgefahr (z.B. exponierte Lage, hohe Windlast, ...) ist eine zusätzliche Kippsicherung vorzusehen. Die Verantwortung für die Aufstellung der Wärmepumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fachfirma. Hierbei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Bauvor-
schriften, statische Belastung des Bauwerks, Windlasten etc. zu berücksichtigen.
Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werden können. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Abstände zu festen Wänden eingehalten werden.

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0.3 m 0.5 m 2.0 m 0.3 mDie angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung.
! ACHTUNG!
Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestellt werden.
ACHTUNG!
Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten!
! ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zu beachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein.
ACHTUNG!
Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht.
ACHTUNG!
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längeren Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugt wird.
6.2 Kondensatleitung
Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abgeleitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm haben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Kondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge haben.

text_image
Wärmepumpe Heizungsvor- und rücklauf Frostgrenze Kondensatablauf Elektroleitungen Steuer u. LastleitungACHTUNG!
Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind die Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen.
7 Montage
7.1 Allgemein
An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:
■ Vor-/Rücklauf der Heizungsanlage
Kondensatablauf
■ Steuerleitung zum Wärmepumpenmanager
Spannungsversorgung
Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassadierungsbleche abzunehmen.
Dazu sind die beiden Schrauben zu lösen. Die Bleche lassen sich durch leichtes Kippen nach vorne nach oben herausnehmen.

Öffnen der Deckelbleche Schließen der Deckelbleche
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
Die heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind im Geräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößen sind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschließenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Als Zubehör ist ein optionaler Rohrbausatz (RBS 6SU) erhältlich, mit dem die Anschlüsse seitlich herausgeführt werden können. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegengehalten werden.

text_image
Rohrbausatz optionalBevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder Ähnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:
■ unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben
(farblos, klar, ohne Ablagerungen)
- das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 µm).
Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im großen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel) können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreicht werden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Gesamthärte können der Tabelle entnommen werden.
| Gesamtheiz-leistung in kW | Summe Erdalkalien in mol/m3 bzw. mmol | Spezifisches Anlagenvolumen (VDI 2035) in l/kW | ||
| < 20 | ≥ 20 < 50 | ≥ 50 | ||
| Gesamthärte in °dH | ||||
| < 50 ≤ 2,0 | ≤ 16,8 | ≤ 11,2 | < 0,111 | |
| 50 - 200 ≤ 2,0 | ≤ 11,2 ≤ 8,4 | |||
| 200 - 600 ≤ 1,5 | ≤ 8,4 | < 0,111 | ||
| > 600 < 0,02 | < 0,111 | |||
- Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher in Wärmepumpen.
Abb. 7.1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035
Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem Anlagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatz von vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um die Korrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlage zu minimieren.
ACHTUNG!
Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass der minimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wert für Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
HINWEIS
Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepumpenmanagers sind unbedingt zu beachten und dementsprechend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zu Funktionsstörungen.
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Bei einer Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchsatzes wird die Wärmepumpe gesperrt.
Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftemperatur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der Projektierung zu berücksichtigen. Bei Rücklauftemperaturen unter 30 °C ist der Durchfluss auf Nennbedingung auszulegen.
Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe "Geräteinformation" auf Seite 14) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Eine sensorische Durchflussüberwachung dient ausschließlich zur Abschaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem und abruptem Abfall unter den Mindestheizwasserdurchsatz und nicht zur Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.
Frostschutz
Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht gewährleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit (siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.

7.3 Elektrischer Anschluss
Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über ein handelsübliches 5-adriges Kabel.
Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquerschnitt gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe (siehe Anhang Geräteinformation) sowie der einschlägigen VDE- (EN-) und VNB-Vorschriften zu wählen.
In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein 3-poliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom gemäß Geräteinformation).
Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthalten einen internen Überlastschutz.
Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sicherzustellen.
Phasenfolge: L1, L2, L3.
ACHTUNG!
Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommen).
■ Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmanager zugeführt.
Hierzu ist eine 3-polige Leitung in Anlehnung zur Elektrodokumentation zu verlegen. Weitere Informationen zur Verdrahtung des Wärmepumpenmanagers finden sie in dessen Gebrauchsanweisung.
Eine geschirmte Kommunikationsleitung (J-Y(ST)Y ..LG) (nicht im Lieferumfang enthalten) verbindet den Wärmepumpenmanager mit dem in der Wärmepumpe eingebauten WPIO-Regler. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers und der Elektrodokumentation zu entnehmen.
HINWEIS
Das Kommunikationskabel ist funktionsnotwendig für außen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Es muss geschirmt sein und getrennt zur Lastleitung verlegt werden
7.3.1 Anschluss Anforderungsfühler
Dem Wärmepumpenmanager liegt der Anforderungsfühler R2.2 bei. Er muss zwingend angeschlossen werden (Kap. 3.2 auf S. VIII).
HINWEIS
Der in der Wärmepumpe eingebaute Rücklauffühler R2 ist bei laufendem Verdichter aktiv und darf nicht abgeklemmt werden.
8 Inbetriebnahme
8.1 Allgemein
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistung).
8.2 Vorbereitung
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:
Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7 beschrieben, montiert sein.
Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein.
Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
■ Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung entsprechen.
Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssen gemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlage angepasst sein.
■ Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.
8.3 Vorgehensweise
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen Anweisung vollzogen werden.
Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetriebnahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mit dem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheizt werden.
Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, um die Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:
1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen.
2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen.
3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen.
4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbetriebnahme" gestartet werden.
5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens 25 °C erreicht wird.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nacheinander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffenden Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwassertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter 20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.
7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rücklauftemperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.
ACHTUNG!
| Ein Betrieb der Systemtemperaturen Wärmepumpe führen. | Wärmepumpe kann zum | mit niedrigeren Totalausfall der |
9 Reinigung / Pflege
9.1 Pflege
Vermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Ablegen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteile der Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit handelsüblichen Reinigern abgewischt werden.
HINWEIS
Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, da diese die Oberfläche angreifen.
Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.
9.2 Reinigung Heizungsseite
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststofffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei der kompletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.
HINWEIS
Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z.B. ELYSATOR-Anlage).
Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.
Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt werden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.
In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärmepumpe anzuschließen.
Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.
Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.
9.3 Reinigung Luftseite
Verdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperiode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw.) zu reinigen. Dazu ist die Wärmepumpe, wie im Kapitel 7.1 beschrieben, zu öffnen.
ACHTUNG!
Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreise spannungsfrei geschaltet sind.
Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist bei der Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Verdampfer und der Kondensatwanne zu verhindern.
Bei extremen Witterungsbedingungen (z.B. Schneeverwehungen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Ausblasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzustellen, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich von Eis und Schnee zu befreien.
Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zu gewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls zu reinigen.
10 Störungen / Fehlersuche
Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wird diese im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite „Störungen und Fehlersuche“ in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst.
ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung
Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Kälteöles zu legen.
12 Geräteinformation
| 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung | HPL 6S-TUW HPL 6S-TURW | ||||
| 2 B a u f o r m | |||||
| Wärmequelle Luft Luft | |||||
| 2.1 Ausführung | Universal mit Hydro Tower | Universal mit Hydro Tower | |||
| 2.2 Regler integriert (Hydro Tower) integriert (Hydro Tower) | |||||
| 2.3 AufstellungsortWärmepumpe / Hydrotower | Außen / Innen | Außen / Innen | |||
| 2.4 Wärmemengenzählung | integriert | integriert | |||
| 2.5 Leistungsstufen | 1 | 1 | |||
| 3 Einsatzgrenzen | |||||
| 3.1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf ^1 | °C | bis 60 ± 2 / ab 18 | bis 60 ± 2 / ab 18 | ||
| 3.2 Luft (Heizen) ^1 | °C | -22 bis +35 | -22 bis +35 | ||
| 3.3 Kühlwasser-Vorlauf | °C | - | +7 bis +20 | ||
| 3.4 Luft (Kühlen) | °C | - | +15 bis +45 | ||
| 4 Durchfluss ^2 / Schall | |||||
| 4.1 Heizwasserdurchfluss / freie Pressung | |||||
| Nenndurchfluss nach EN 14511 | bei A7 / W35...30 | m3/h / Pa | 1,15 / 50200 | 1,15 / 50200 | |
| bei A7 / W45...40 | m3/h / Pa | 1,08 / 54000 | 1,08 / 54000 | ||
| bei A7 / W55...47 | m3/h / Pa | 0,66 / 59500 | 0,66 / 59500 | ||
| 4.2 Mindestheizwasserdurchfluss | m3/h / Pa | 0,66 / 59500 | 0,66 / 59500 | ||
| 4.3 Kühlwasserdurchfluss / freie Pressung | |||||
| Nenndurchfluss nach EN 14511 | bei A35 / W18...23 | m3/h / Pa | 0,8 / 58500 | 0,8 / 58500 | |
| Mindestkühlwasserdurchfluss | m3/h / Pa | 0,8 / 58500 | 0,8 / 58500 | ||
| 4.4 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 | |||||
| Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb ^3 4 | dB(A) | 56 / 52 | 56 / 52 | ||
| 4.5 Schall-Druckpegel in 10 m Entfernung (Ausblasseite) ^5 | |||||
| Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb ^3 4 | dB(A) | 28 / 24 | 28 / 24 | ||
| 4.6 Luftdurchsatz Normalbetrieb | m3/h | 2700 | 2700 | ||
| 4.7 Schall-Leistungspegel | HWK | dB(A) | 42 | 42 | |
| 4.8 Schalldruck-Pegel in 1m Entfernung | HWK | dB(A) | 35 | 35 | |
| 5 Technische Daten | |||||
| 5.1 Wärmeerzeugung | HWK | extern | extern | ||
| 5.2 Pufferspeicher HWK | |||||
| Nenninhalt / max. Betriebsdruck | Liter | 64 / 3,0 | 64 / 3,0 | ||
| 5.3 Warmwasserspeicher HWK | |||||
| Material | Stahl emailliert nach DIN 4753 | Stahl emailliert nach DIN 4753 | |||
| Nutzinhalt | Liter | 200 200 | |||
| Wärmetauscherfläche | m2 | 3,0 | 3,0 | ||
| zul. Betriebstemperatur | °C | 95 | 95 | ||
| zul. Betriebsdruck | bar | 6,0 | 6,0 | ||
| Tauchheizkörper | kW | 1,5 | 1,5 | ||
| 5.4 elektrische Rohrheizung | HWK | kW | 2 | 2 | |
| 5.5 Ansprechdruck Sicherheitsventil | HWK | bar | 2,5 | 2,5 | |
| 6 Abmessungen, Gewicht und Füllmengen | |||||
| 6.1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse | H x B x L mm | 945 x 1350 x 600 | 945 x 1350 x 600 | ||
| 6.2 Geräteanschlüsse für Heizung | Zoll | G 1" A | G 1" A | ||
| 6.3 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung | kg | 185 | 185 | ||
| 6.4 Kältemittel / Gesamt-Füllgewicht | Typ / kg | R410A / 3,4 | R410A / 3,4 | ||
| 6.5 GWP-Wert / CO _2 -Äquivalent | --- / t | 2088 / 7 | 2088 / 7 | ||
| 6.6 Kältekreis hermetisch geschlossen | ja | ja | |||
| 6.7 Schmiermittel / Gesamt-Füllmenge | Typ / Liter | Polyolester (POE) / 0,7 | Polyolester (POE) / 0,7 | ||
| 6.8 Volumen Heizwasser im Gerät | Liter | 1,9 | 1,9 | ||
| 6.9 Geräteabmessungen ^6 | HWK | H x B x L mm | 1920 x 740 x 950 | 1920 x 740 x 950 | |
| 6.10 Kippmaß | HWK | mm | 2000 | 2000 | |
| 6.11 Geräteanschlüsse HWK | |||||
| für Wärmeerzeuger Zoll 1" AG/FL 1" AG/FL | |||||
| für ungemischten Heizkreis Zoll 1" AG/FL 1" AG/FL | |||||
| für Warmwasser Zoll 1" AG 1" AG | |||||
| für Zirkulationsleitung | Zoll | 3/4" IG | 3/4" IG | ||
| für Membranausdehnungsgefäß | Zoll 1" | AG/FL 1" AG/FL | |||
| 6.12 Anoden Durchmesser | HWK | mm | 26 | 26 | |
| 6.13 Anoden Länge | HWK | mm | 1100 | 1100 | |
| 6.14 Anoden Anschlussgewinde | HWK | Zoll | G 1" | G 1" | |
| 6.15 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung | HWK | kg | 195 | 195 | |
| 7 Elektrischer Anschluss | |||||
| 7.1 Lastspannung / Absicherung / RCD-Typ | 3~/N/PE 400 V (50 Hz) / C10 A / A | 3~/N/PE 400 V (50 Hz) / C10 A / A | |||
| 7.2 Steuerspannung / Absicherung über WPM | 1~/N/PE 230 V (50 Hz) / 4 AT | 1~/N/PE 230 V (50 Hz) / 4 AT | |||
| 7.3 Schutzart nach EN 60529 | Wärmepumpe / Hydrotower | IP 24 / IP 20 | IP 24 / IP 20 | ||
| 7.4 Anlaufstrombegrenzung | Nein | Nein | |||
| 7.5 Drehfeldüberwachung | Nein | Nein | |||
| 7.6 Anlaufstrom | A | 28 | 28 | ||
| 7.7 Nennaufnahme A7/ W35/ max. Aufnahme ^2 | kW | 1,4 / 2,93 | 1,4 / 2,93 | ||
| 7.8 Nennstrom A7 /W35 / cos φ | A / --- | 2,42 / 0,8 | 2,42 / 0,8 | ||
| 7.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz (pro Verdichter) | W / --- | -- | -- | ||
| 7.10 Leistungsaufnahme Ventilator | W | < 125 | < 125 | ||
| 7.11 Steuerspannung Absicherung | HWK | 1~/ N /PE 230V (50Hz) / C13A | 1~/ N /PE 230V (50Hz) / C13A | ||
| 7.12 Lastspannung / Absicherung (Σ Pmin = 3,5kW) | HWK | 1~/ N /PE 230V (50Hz) / B16A | 1~/ N /PE 230V (50Hz) / B16A | ||
| HWK | 3~/ N /PE 400V (50Hz) / B10A | 3~/ N /PE 400V (50Hz) / B10A | |||
| 8 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen | 7 | 7 | |||
| 9 Sonstige Ausführungsmerkmale | |||||
| 9.1 Abtauart | Kreislaufumkehr | Kreislaufumkehr | |||
| 9.2 Frotschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt ^8 | Ja | Ja | |||
| 9.3 max. Betriebsdruck (Wärmesenke) | bar | 3,0 | 3,0 | ||
| 10 Heizleistung Leistungszahl ^2 | |||||
| 10.1 Wärmeleistung / Leistungszahl | EN 14511 | EN 14511 | |||
| bei A-7 / W35 | kW / --- | 3,9 / 2,9 | 3,9 / 2,9 | ||
| bei A2 / W35 | kW / --- | 5,0 / 3,9 | 5,0 / 3,9 | ||
| bei A7 / W35 | kW / --- | 6,3 / 4,7 | 6,3 / 4,7 | ||
| bei A7 / W45 | kW / --- | 5,9 / 3,5 | 5,9 / 3,5 | ||
| bei A10 / W35 | kW / --- | 6,6 / 4,7 | 6,6 / 4,7 | ||
| 11 Kühlleistung / Leistungszahl ^2 4 | |||||
| 11.1 Kühlleistung / Leistungszahl | EN 14511 | EN 14511 | |||
| bei A27 / W18 | kW / --- | - | 5,5 / 3,8 | ||
| bei A27 / W7 | kW / --- | - | 3,7 / 2,7 | ||
| bei A35 / W18 | kW / --- | - | 4,9 / 3,0 | ||
| bei A35 / W7 | kW / --- | - | 3,6 / 2,3 | ||
- Bei Lufttemperaturen von -22^ bis -5^ , Vorlauftemperatur von 45^ bis 60^ steigend.
- Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind weitere Einflussgrößen, insbesondere Abtauuverhalten und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. A7/W35: Außenlufttemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C.
- Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5 %
- Der maximale Schallleistungspegel unter Volllast kann sich um bis zu 5 dB(A) erhöhen.
- Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.
- Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.
- siehe CE-Konformitätserklärung
- Die Heizungsumwälzpumpe und Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
13 Produktinformationen gemäß Verordnung (EU) Nr.813/2013, Anhang II, Tabelle 2
| Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe | |||||||
| Modell HPL 6S-TUW | |||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja | |||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Mit Zusatzheizgerät: ja | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: ja | |||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) Prated 3 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _g 114 % | ||||||
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C Pdh 3,8 kW Tj = -7°C COPd 2,09 -Tj = +2°C Pdh 5,0 kW Tj = +2°C COPd 2,96 -Tj = +7°C Pdh 6,3 kW Tj = +7°C COPd 3,86 -Tj = +12°C Pdh 6,9 kW Tj = +12°C COPd 4,54 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 3,5 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 1,86 -Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 3,5 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 1,86 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- -Bivalenztemperatur Tbiv -10 °C Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °CListung bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW Leistungszahl bei zyklischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - -Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 - Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °C | |||||||
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand P_OFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0 kWThermostat-aus-Zustand P_TO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch | |||||||
| Bereitschaftszustand P_SB 0,015 kWBetriebszustand mit P_CK 0,000 kW | |||||||
| Sonstige ElementeLeistungssteuerung fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 2700 m3/hSchalleistungspegel, innen/außen L_WA 42/56 dB Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - -- m3/hStickoxidausstoß NO_x - (mg/kWh) | ||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil XL | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz _wh 92 %Täglicher Brennstoffverbrauch Q_fuel - kWh | ||||||
| Täglicher Stromverbrauch Q_elec 8,75 kWh | |||||||
| Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | |||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Sup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj).(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend | |||||||
| Modell HPL 6S-TURW | |||||||
| Luft-Wasser-Wärmepumpe: ja | |||||||
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Sole-Wasser-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Niedertemperatur-Wärmepumpe: nein | |||||||
| Mit Zusatzheizgerät: ja | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe: ja | |||||||
| Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. | |||||||
| Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben: | |||||||
| Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol Wert | Einheit | ||||||
| Wärmenennleistung (*) Prated 3 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz ηs 117 % | ||||||
| Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | Angegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur Tj | ||||||
| Tj = -7°C Pdh 3,8 kW Tj = -7°C COPd 2,09 - | |||||||
| Tj = +2°C Pdh 5,0 kW Tj = +2°C COPd 2,96 - | |||||||
| Tj = +7°C Pdh 6,3 kW Tj = +7°C COPd 3,86 - | |||||||
| Tj = +12°C Pdh 6,9 kW Tj = +12°C COPd 4,54 - | |||||||
| Tj = Bivalenztemperatur Pdh 3,5 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd 1,86 - | |||||||
| Tj = Betriebstemperaturgrenzwert Pdh 3,5 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd 1,86 - | |||||||
| Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: | ||||||
| Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) Pdh -- kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd -- - | |||||||
| Bivalenztemperatur Tblv -10 °C | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-Temperatur TOL -10 °C | ||||||
| Leistung bei zylischem Intervall-Heizbetrieb Pcych - kW | Leistungszahl bei zylischem Intervall-Heizbetrieb COPcyc - - | ||||||
| Minderungsfaktor (**) Cdh 0,9 - | Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °C | ||||||
| Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand | Zusatzheizgerät | ||||||
| Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0 kW | |||||||
| Thermostat-aus-Zustand PTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch | |||||||
| Bereitschaftszustand PSB 0,015 kW | |||||||
| Betriebszustand mit PCK 0,000 kW | |||||||
| Sonstige Elemente | |||||||
| Leistungssteuerung fest | Für Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen - 2700 m3/h | ||||||
| Schalleistungspegel, innen/außen LWA 42/56 dB F ü r Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-Nenndurchsatz - m3/h | |||||||
| Stickoxidausstoß NOx - (mg/kWh) | |||||||
| Kombiheizgerät mit Wärmepumpe | |||||||
| Angegebenes Lastprofil XL | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ηvh 92 % | ||||||
| Täglicher Stromverbrauch Qelec 8,75 kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel - kWh | |||||||
| Kontakt Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach | |||||||
| (*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusätzlichen Heizleistung sup(Tj). | |||||||
| (**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9 (-) Nicht zutreffend | |||||||
14 Garantieurkunde
Glen Dimplex Deutschland
Garantieurkunde GDTS
(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte) gültig für Deutschland und Österreich
(Ausgabestand 02/2020)
Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen und den Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Kunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Gerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kunden oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzuführen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenen Schäden, sind ausgeschlossen.
Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Heizungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab dem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt
Voraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehe Pauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeitsfeststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Feststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezahlung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstauglichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und die Zustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum.
Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellung der Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungsumfänge sind im Internet unter: http://www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert.
Glen Dimplex Deutschland
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Abteilung: Service
Am Goldenen Feld 18
95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 545
Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 924545
E-Mail-Adresse: service@glendimplex.de
Internet: www.glendimplex.de
www.dimplex.de/garantieverlaengerung
www.dimplex.de/seviceauftrag
Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt.
Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.
Kundendienstadresse:

Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration diagrams /
Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration diagrams /
1 Maßbild / Dimension Drawing / Schéma coté
1.1 Maßbild Wärmepumpe / Dimension Drawing Heat Pump / Schéma coté Pompe à cahleur

1 Heizwasservorlauf Heating water flow Circuit aller d'eau de chauffage G1"A DIN ISO 228-1 G1"A DIN ISO 228-1 G1"A DIN ISO 228-1
Heizwasserrücklauf
G1°A DIN ISO 228-1
Heating water return flow
G1°A DIN ISO 228-1
Circuit retour d'eau de chauffage
G1°A DIN ISO 228-1
3 Durchführungsbereich
Elektroleitungen
Feedthrough area
Electrical lines
Zone de passage
Conduites électriques
2 Diagramme / Diagrams / Diagrammes
2.1 Kennlinie Heizen / Caracteristic curves for heatin operation / Courbes caractéristiques mode chauffage

line
| A7 W | Temperature (m³/h) | Heat Capacity (kW) | |------|---------------------|--------------------| | 35 | 1.15 | 2.2 | | 45 | 1.08 | 2.8 | | 55 | 0.66 | 3.5 |
line
| Lufteintrittstemperatur in [°C] | Air inlet temperature in [°C] | Temperature d'entrée d'air en [°C] | | ------------------------------ | ------------------------------ | ---------------------------------- | | -25 | 0 | 0 | | -20 | 1 | 1 | | -15 | 2 | 2 | | -10 | 2 | 2 | | -5 | 2 | 2 | | 0 | 2 | 2 | | 5 | 2 | 2 | | 10 | 2 | 2 | | 15 | 2 | 2 | | 20 | 2 | 2 | | 25 | 2 | 2 | | 30 | 2 | 2 | | 35 | 2 | 2 |
line
| Heizwasserdurchfluss in [m³/h] | Pressure loss in [Pa] | | ----------------------------- | --------------------- | | 0.0 | 0 | | 0.5 | 2000 | | 1.0 | 8000 | | 1.5 | 18000 |
*Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt die minimale Heizwassertemperatur die Mindest-Rücklauftemperatur dar
3 Hydraulische Einbindungsschemen / Hydraulic integration diagrams /
Die aktuelle CE-Konformitätserklärung finden sie als Download unter:
https://glendimplex.de/hpl6s-tuw
https://glendimplex.de/hpl6s-turw