LBC 500S - Batterieladegerät Xenteq - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Xenteq LBC 500S - page 26
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Batterieladegerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LBC 500S - Xenteq und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LBC 500S von der Marke Xenteq.

BEDIENUNGSANLEITUNG LBC 500S Xenteq

EIGENSCHAPPEN EN BEVEILIGINGEN

(LAAD)SPANNING INSTELLEN

QUICK GUIDE Dieser Quick Guide ist nur ein erster Hinweis für die Verwendung dieses Ladegeräts. Lesen Sie immer die gesamte Anleitung durch, damit Sie die Funktion und die Eigenschaften des Ladegeräts verstehen und so die richtige Nutzung gewährleistet ist. Stellen Sie das Ladegerät vor der ersten Nutzung auf den richtigen Ladespannung ein. Siehe Handbuch. Wenn Sie den optionalen T-Sense-Temperatursensor verwenden, muss er aktiviert werden. Montieren und installieren Sie das Ladegerät entsprechend den Angaben im Handbuch. Das Ladegerät kann sich beim Laden warm anführen, das ist normal. Das Laden des Akkus Schließen Sie das Ladegerät am Akku an. Rotes Kabel an den Plus-Pol (+) und schwarzes Kabel an den Minus-Pol (-). Stecken Sie den Stecker des Netzkabels in eine funktionierende Steckdose oder schließen Sie 230 VAC an die Anlage an, zu der das LBC gehört. Die ‚Power‘ Leuchte leuchtet grün. Das Ladegerät startet nun mit einem neuen Ladevorgang. Das rote Lämpchen unter „charge process“ leuchtet rot

Wenn das grüne Lämpchen unter „charge process“ aufleuchtet oder blinkt, ist der Ladevorgang beendet. Wenn es beim Ladevorgang zu einem Fehler kommt, leuchtet die LED „Betrieb“ rot auf. Sie können einfach ermitteln, wo das Problem liegt. Sehen Sie dazu im Problemlösungsabschnitt des Handbuchs nach. Sehen Sie bei anderen Unregelmäßigkeiten oder bei Fehlfunktionen immer im Problemlösungsabschnitt nach.

Das Akkuladegerät kann dauerhaft an der 230-VAC-Leitung und am Akku angeschlossen bleiben. Das Ladegerät startet bei Bedarf automatisch einen neuen Ladevorgang. Das Starten eines neuen Ladevorgangs oder das Beenden desselben erfolgt durch Trennen der Verbindung mit dem Akku oder durch Ein-/Aus-schalten des Netzanschlusses.

Das Ladegerät kann durch 2 Sekunden langes Drücken auf den Betriebs-/Modusschalter an der Vorderseite auch manuell ausgeschaltet werden (Standby). Weitere Informationen finden Sie im Handbuch.

ALLGEMEIN Die technischen Spezifikationen sind auf Seite 54 zu entnehmen.

Der LBC 500S ist ein vollautomatischer Batterielader und ein Ünterhaltungslader in einem und kann darum im Dauerbetrieb an die Netzspannung und an die Batterie angeschlossen werden. Der Mikroprozessor kontrolliert laufend die Batterie und den Ladeprozess, sodass ein sehr sicherer und sorgfältiger Ladevorgang gewährleistet ist. Die interne Elektronik ist aus den modernsten Entwicklungen entstanden, dabei herausgekommen ist ein besonders intelligentes Ladegerät. Der LBC 500S kann für eine große Bandbreite an Bleibatterien eingesetzt werden, darunter Start, Semi-traktion, Voll-traktion, GEL, AGM, Kalzium, Spiral und LifePO4. Das Ladegerät eignet sich für viele Batterien, da die Ladespannung einstellbar ist. Siehe dazu Kapitel „LADESPANNUNG EINSTELLEN“. Während des Ladevorgangs, aber auch, wenn sich das Gerät nicht in der Batterieladerphase befindet, können eventuelle Endgeräte eingeschaltet sein. Das Gerät versorgt dann indirekt die angeschlossenen Geräte mit Strom. So wird die Batterie entlastet. Bedenken Sie aber, dass die Stromabnahme der Geräte beim Laden eines (teilweise) leeren Batterie auf Kosten des Ladestroms zum Laden der Batterie geht. Wenn Sie den Batterielader ausschließlich (indirekt) als Stromquelle verwenden möchten, schalten Sie das Gerät auf Stromzufuhr, siehe Kapitel „LADESPANNUNG EINSTELLEN“, Abschnitt „Gerät als Stromquelle“. 2 Funktionen:

Anzeige Einstellung Anzeige Fehler beim Aufruf

Ladegerät einstellen Ladegerät an/aus schalten Fehlermeldung aufrufen Anschluss der Batterie

Anschluss für optionalen Temperatursensor28 D E

Es ist kein Problem für den LBC, wenn mehrere Stromquellen gleichzeitig angeschlossen sind, beispielsweise ein Sonnenkollektor. Für offene Bleibatterien (Semi-traktion/Voll-traktion), die schwer zyklisch (vielfältig tiefes Entladen) verwendet werden, besteht die Möglichkeit eine zusätzliche Ladephase einzuschalten. Kontaktieren Sie uns dafür.

EIGENSCHAFTEN/SICHERHEITSEINRICHTUNGEN Der LBC 500S verfügt über eine Reihe von Eigenschaften und Sicherungen zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit. Darüber hinaus garantieren sie selbstverständlich auch, dass der Ladevorgang sicher verläuft. Umpolung Bei Umpolung wurden die Anschlusskabel für Plus und Minus an der Batterie verwechselt. Der LBC 500S ist vor Umpolung voll geschützt. Er läuft in dem Fall nicht und die „Power“-Anzeige leuchtet rot auf. Unterbrechen Sie die Verbindung und schließen Sie die Batterie korrekt an. Kurzschluß (ausgang) Das Ladegerät ist gegen Kurzschluß gesichert, wenn keine Batterie daran angeschlossen ist; auch in Gegenwart einer Netzspannung. Batterien hingegen sind nicht kurzschlußsicher!Daher sollte man sichergehen, daß niemals ein Kurzschluß an der Batterie auftritt. Auch darf niemals ein Kurzschluß entstehen, wenn das Ladegerät an die Batterie angeschlossen ist, auch nicht bei einer Netzspannung. Bei einem Kurzschluß kann die Batterie explodieren!!! In diesem Fall wird dann auch das Ladegerät schwer beschädigt. Ventilator Die Modelle LBC 512-15S, LBC 512-20S und LBC 524-10S haben einen Ventilator. Dies ist temperaturgesteuert. Temperatur Sollte die interne Temperatur zu hoch ansteigen, regelt das Gerät den Ladestrom herunter. Ist das Ergebnis nicht ausreichend und die Temperatur steigt weiter, wird der Ladevorgang unterbrochen. Die „Power“-Anzeige leuchtet rot. Wenn das Ladegerät ausreichend abgekühlt ist, wird der Ladevorgang automatisch wieder aufgenommen und die „Power“-Anzeige leuchtet grün. Der Ablauf dieser Sicherheitseinrichtung hängt stark von der Umgebungstemperatur ab. Überwachung des Temperatursensors Auch die oben beschriebene Temperatursicherung selbst wird abgesichert. Wenn das Gerät aufgrund eines defekten Temperatursensors keine interne Temperaturmessung durchführen kann, funktioniert es nicht und die „Power“- Anzeige leuchtet rot. So ist das Gerät maximal vor Überhitzung geschützt. Sicherung der Eingangsspannung Für den Fall eines Fehlers am Eingang ist das Gerät mit einer Glassicherung geschützt. Diese ist über die Unterplatte des Batterieladers erreichbar, nah am29

Eingangsanschluss. Beim Austausch muss immer eine Sicherung mit demselben Wert wie das Original eingesetzt werden. Sie technische Daten auf Seite 54. Kompensation von Spannungsverlust Der Batterielader kompensiert automatisch den Spannungsverlust über die Ladekabel. So wird eine korrekte Ladespannung garantiert. Diese Kompensation ist optimal auf die Standard-Kabellänge von 1 Meter abgestimmt. Um ein gutes Funktionieren zu garantieren, ist es wichtig, dass das Ladekabel daher möglichst nicht verlängert oder gekürzt wird. Überwachung der Eingangsspannung Wenn die Netzspannung unter 180 Volt Wechselstrom fällt, schützt sich das Gerät, indem es den Ladevorgang unterbricht. Dabei leuchtet die „Power“- Anzeige rot auf. Der Ladevorgang wird wieder aufgenommen, wenn die Spannung auf mind. 190 Volt Wechselstrom gestiegen ist. Softstart Eingang und Ausgang verfügen über einen Softstart. So hat das Gerät keinen Einfluss auf das Gleichstrom- und Wechselstromsystem. Strombegrenzung Das Gerät ist mit einer Strombegrenzung ausgestattet. Überwachung der Aufladezeit Alle Phasen des Ladevorgangs werden überwacht, besonders jedoch die erste Ladephase, die Hauptaufladung. Sollte diese Phase länger als 14 Stunden dauern, wird der Ladevorgang angehalten und die „Power“-Anzeige leuchtet rot. Damit soll vor allem vermieden werden, dass eine kaputte Batterie weiter geladen wird. Bei dieser Überwachung kann sich aber auch herausstellen, dass das Gerät für die spezifische Situation ungeeignet ist. Der Ladestrom steht beispielsweise in einem falschen Verhältnis zur Batteriekapazität (die Batterie nimmt Schaden, wenn der Ladevorgang zu lange dauert) oder aufgrund zu großer Endgeräte bleibt zum Laden der Batterie nicht genügend Ladestrom übrig. Akkuspannungsüberwachung Nach dem Einschalten kontrolliert der Lader erst die Akkuspannung. Wenn der Lader keinen Akku erkennt, leuchtet die ‚Power‘ anzeige rot. Wenn der Lader einen zu geringen Wert misst, der Akku also zu stark entladen ist, leuchtet die Betriebsleuchte zur Warnung drei Minuten rot auf. Der Ladevorgang wird wie gewohnt gestartet. Wenn der Lader eine zu hohe Akkuspannung misst, wird der Ladevorgang nicht beginnen. In diesem Fall leuchtet auch die rote Betriebsleuchte „Power“. Laden mit Temperaturkompensation Durch Anschluss des optionalen Temperatursensors T-sense kann eine Ladungskorrektur anhand der Akkutemperatur durchgeführt werden. Im entsprechenden Kapitel erfahren Sie mehr darüber. Schutzklasse Der Bezeichnung der Schutzklasse ist zunächst die Abkürzung ‘IP’ (International Protection) vorangestellt, gefolgt von zwei oder drei Kennziffern, denen zu entnehmen ist, welche Voraussetzungen im Einzelfall erfüllt sind. Die erste Ziffer30 D E

bezieht sich auf die Schutzklasse Staubdichte, die zweite Ziffer auf die Flüssigkeitsdichte und die dritte Ziffer auf die Schlagfestigkeit. Der LBC 500S entspricht der Schutzklasse IP 205. Das bedeutet: 2 = das Ladegerät ist geschützt gegen das Eindringen von Feststoffen mit einer Teilchengröße von über 12mm. 0 = das Ladegerät besitzt keinen Schutz vor Wasser / Flüssigkeiten und dergleichen 5 = das Ladegerät besitzt eine Schlagfestigkeit von max. 2,00 Joule (2Nm) Achtung Das Ladegerät sollte keinesfalls mit Feuchtigkeit und Schmutz in Berührung kommen, welche interne Schäden verursachen können. Reparaturkosten unterliegen in diesem Fall nicht der Garantie.

LADESPANNUNG EINSTELLEN Der LBC 500S verfügt über verschiedene Ladespannungen, da jeder Batterietyp andere Spannungen benötigt um die längste Lebensdauer zu erreichen. Darum müssen die richtigen Ladespannungen vorab über den Power/Modus-Schalter eingestellt werden. Die Batterielader darf dabei an die Batterie angeschlossen sein, dies ist aber keine Bedingung. Wichtig Das Gerät kann nur nach Anschluss ans Stromnetz in den Einstellmodus gebracht werden. Aus dem Stand-by-Modus heraus ist es beispielsweise nicht einstellbar. Schließen Sie das Gerät an die Netzspannung an. Drücken Sie anschließend innerhalb von fünf Sekunden kurz auf den Power/Mode-Knopf. Die „power“ LED blinkt, was darauf hinweist, dass der Lader im Einstellmodus steht. Durch wiederholtes Drücken können Sie zwischen den 4 LEDS bei „Einstellungen“ auswählen. Zu jeder Einstellung gehört eine andere Ladespannung, siehe technische Daten auf Seite 54. Wichtig Der Batteriehersteller bestimmt, wie der Akku geladen werden muss. Das folgende Diagramm dient der Orientierung. Prüfen Sie immer die Daten Ihrer Batterie, ob die empfohlenen Ladespannungen geeignet sind. Da vor allem AGM-Batterien eine große Bandbreite an Ladespannungen haben, ist es in diesem Fall besonders wichtig, die empfohlene Ladespannung zu kontrollieren. Stellen Sie das Gerät niemals nach eigenem Ermessen ein. Dies kann zu irreparablem Schaden an der Batterie führen.31

EINSTELLUNG VORGESCHLAGENEN BATTERIE TYP STANDARD LADESPANNUNG

LiFe-PO4 *= werkseitige Einstellung Wenn der Knopf für 10 Sekunden nicht mehr bedient wird, beendet das Gerät den Einstellmodus. Die „Power“-LED blinkt zwei Mal kurz. Die gewählte Einstellung wird gespeichert und leuchtet auf, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Ladegerät als Stromquelle Der LBC 500S kann auch als Stromquelle eingestellt werden. Dabei gibt er eine konstante Spannung ab. Die Endgeräte können dann direkt an das Ladegerät angeschlossen werden, also ohne Zwischenschalten der Batterie. Schalten das Ladegerät im Einstellmodus, wie oben beschrieben. Drücken Sie mehrmals den Knopf, bis alle LEDs bei „settings“ ausgeschaltet sind. Hinweis: der Kurzschlussschutz am Ausgang ist nicht aktiv, wenn das Ladegerät als Stromquelle eingestellt ist. STROMQUELLE Wenn das Gerät auf Stromquelle eingestellt ist, geben die drei Ladeanzeigen die Stromabnahme wieder. So kann festgestellt werden, wie viel Strom der LBC 500S liefert. LED Stromabnahme LED Stromabnahme Grün, blinkt

OPTIONALER TEMPERATURSENSOR T-SENSE1 Temperaturkompensiertes Laden ist durch Anschluss des optionalen Temperatursensors T-Sense1 möglich. Wenn Sie diesen Temperatursensor nutzen möchten, muss dieser aktiviert werden. So muss bewusst für oder gegen ein temperaturkompensiertes Laden entschieden werden und diese Wahl muss überwacht werden. So kann ein langfristig unbeabsichtigtes Laden vermieden werden. Die Kompensation finden Sie in der Anlage (Seite 55). Während des Einstellungsmodus wird festgelegt, ob die Temperatur- kompensation durchlaufen werden muss oder nicht. Wenn T-sense beim Einstellungsmodus vorhanden ist, wird die Temperaturkompensation automatisch aktiviert. Erkennt das Ladegerät beim Einstellungsmodus den Temperatursensor nicht, wird das eingestellte Ladeprogramm normal durchlaufen. Den Sensor aktivieren Legen Sie den Temperatursensor an den passenden Verbinder an der Vorderseite des Ladegeräts an. Stellen Sie das Ladegerät anschließend in den Einstellungsmodus (siehe Kapitel Ladespannung einstellen. Dies ist mit der Auswahl der Ladeeinstellungen möglich). Die orangefarbene LED bei „charge process“ wird aufleuchten. Das bedeutet, dass das Ladegerät das Vorhandensein des Temperatursensors bemerkt und die Temperatur- kompensation für die Ladespannung angewendet wird. Das Vorhandensein des Temperatursensors bleibt im Speicher des Ladegeräts erhalten. Wenn Sie den T-Sense1 nicht mehr verwenden möchten, müssen Sie den Temperatursensor entfernen und den Einstellungsmodus des Ladegeräts wieder aktivieren. Das Ladegerät erkennt dann keinen Sensor (orangefarbene LED bleibt aus). Das heißt, dass nicht mehr temperaturkompensiert geladen wird. Temperatursensorsicherung Wenn das Ladegerät für das Vorhandensein des T-sense1 eingestellt ist, aber das Ladegerät den Sensor bei der Nutzung nicht mehr erkennt, wird das Ladegerät den Prozess anhalten und die LED „power“ leuchtet rot. Wenn der Temperatursensor nicht aktiviert ist, das Ladegerät bei der Nutzung aber den Temperatursensor erkennt, wird der Ladevorgang auch angehalten und die LED „power“ leuchtet rot. Auch bei anderen Fehlern, beispielsweise falschen Messungen u. dgl., wird der Ladevorgang angehalten und die LED „power“ leuchtet rot. Wenn der Fehler behoben ist, muss das Ladegerät reaktiviert werden (mittels Netzstekker oder stand-by Funktion.33

INSTALLATION Die Ladeumgebung Das Aufladen der Batterie muß in einem gut belüfteten Raum erfolgen, da hierbei explosive Gase (Knallgas) freigesetzt werden können. Dabei ist unbedingt sicherzustellen, daß im Umfeld des Ladegeräts genügend Platz verbleibt (eventuell vorhandene Belüftungsöffnungen dürfen keinesfalls blockiert sein). Dies ist wichtig, um eine gute Luftumwälzung gewährleisten zu können, was zur Kühlung des Ladegeräts und zur gefahrlosen Ableitung der freigesetzten Gase unumgänglich ist. Der LBC 500S eignet sich nicht zur Verwendung im Freien. Achtung Bei Treibstofflecks beziehungsweise verdampfendem Treibstoff nicht aufladen.

Montage Mit dem integrierten Befestigungsfuß an der Unterseite des Akkuladers kann das Gerät in verschiedenen Positionen vorzugsweise vertikal) montiert werden. Stellen Sie das Gerät auf eine stabile, gerade Fläche. Mit den optional erhältlichen Montagebügeln PC1 können Sie es leicht einsetzen und herausnehmen ohne immer die Schrauben entfernen zu müssen. Anschluß mit Batterie Im Zusammenhang mit der Spannungkompensation, empfehlen wir, die bestehenden Kabellänge zu halten. Wenn Sie doch die Kabel kürzen wollen, darf die Länge letztendlich nicht weniger als 0,7 m betragen. Die Kabel können verlängert werden, allerdings geht das zu Lasten der Spannungskompensation. Verwenden Sie bei einer festen Montage auf dem Akku die bereits befestigten Kabelösen. Für die flexible Nutzung können Sie einfach die mitgelieferten Krokodilklemmen verwenden. Dafür werden die Klemmen über eine Schraubverbindung an den Kabelösen befestigt. Schließen Sie das rote Kabel an den Pluspol der Batterie an und das schwarze Kabel an den Minuspol. Achtung

Bei Treibstofflecks beziehungsweise verdampfendem Treibstoff nicht aufladen.

Soll das Ladegerät auf einem Stahl- oder Aluminiumschiff installiert werden, ist eine Isolieraufhängung unabdingbar. Dabei ist darauf zu achten, daß das Ladegeräts zum Schutz vor Elektrolyse keinen Kontakt mit dem Schiff hat.34 D E

Tip Für zusätzliche Sicherheit können Sie eine Sicherung in der + Kabel installieren. Verwenden Sie eine Sicherung, die einen Schritt schwerer ist als der Ladestrom des Ladegerätes. Nach der Installation und Anpassung der Ladespannung, ist das Gerät einsatzbereit.

IN BETRIEB Wird das Gerät an die Netzspannung angeschlossen und durchläuft man nicht den Einstellvorgang, blinkt es nach fünf Sekunden zwei Mal kurz auf und beginnt bei Vorhandensein einer Batterie mit dem Aufladen. Falls das Gerät bereits eingeschaltet ist und die Batterie wird angeschlossen, beginnt der Ladevorgang sofort. Der Ladevorgang Der LBC 500S hat standardmäßig vier Phasen die Batterie korrekt zu laden und zu warten. Er startet immer mit der Hauptaufladung (rote LED). Diese erste Ladephase dauert mindestens 30 Minuten, also auch beim Anschluss einer vollen Batterie. In der zweiten Phase, der Nachaufladung (LED orange), wird die Batterie zu 100 % voll geladen. Die Dauer des gesamten Ladevorgangs hängt von der Batteriequalität ab, der Batteriekapazität, der Entladungstiefe und von eventuellen Endgeräten, die noch Strom benötigen. Zudem können eventuelle Fehlermeldungen den Ladevorgang verzögern. Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, schaltet sich das Gerät in den Unterhaltungsladung (grüne LED) und versorgt die Batterie mit der so genannten Wartungsladung. Bleibt das Ladegerät 24 Stunden im Unterhaltungsladung und der Ladestrom ist in diesem Zeitraum zehr niedriger, schaltet sich das Gerät automatisch in die „Jogging“-Funktion um. Diese Jogging-Funktion ist speziell für Batterien gedacht, die über einen längeren Zeitraum zur Seite gelegt werden, beispielsweise über Winter. Bei Bedarf kehrt das Ladegerät automatisch aus der Erhaltungsladung Phase und der Jogging Phase zur Hauptladung zurück.

Achtung Der Ladevorgang kann nur gekündigt werden, wenn die grüne Ladeanzeige- LED blinkt oder leuchtet. Wenn der Ladevorgang zwischenzeitlich unterbrochen wird, führt dies dazu, dass der Akku seine Spannung und seinen Säuregehalt verliert.35

Wenn die Batterie abgekoppelt wird, die Netzspannung unterbrochen wird oder wenn das Ladegerät in den Stand-by-Modus gesetzt wird, wird der aktuelle Ladevorgang unterbrochen. Falls wieder eine Batterie angeschlossen wird, die Netzspannung wieder vorhanden ist oder das Ladegerät wieder aktiviert wird, wird ein neuer Ladevorgang gestartet. Sollte beim Start oder während des Ladevorgangs ein Fehler festgestellt werden, leuchtet die „Power“-LED rot auf. Schauen Sie in der Fehlerbehebung nach eventuell notwendigen Handlungen. LiFePO4 Einstellung Wenn der Lader mit der LiFePO4-Einstellung eingerichtet ist, erfolgt eine spezielle Ladung für diese Art Akkus, einschließlich eines BMS- Autostartsystems. Wenn der Lader keinen Akku erkennt, sendet er alle 20 Sekunden einen Impuls, um ein möglicherweise vorhandenes BMS zu starten. Während dieser Impulse leuchten die vier Einstellungslämpchen. Gerät an/aus schalten Mit dem Knopf „Power/Mode“ an der Vorderseite des Geräts kann das Gerät ausgeschaltet werden. Wenn er zwei Sekunden lang gedrückt wird, schaltet sich das Gerät auf die Stand-by-Funktion. In der Stand-by-Zeit leuchtet die „Power“- LED alle zehn Sekunden zwei Mal kurz auf. Um das Ladegerät wieder zu aktivieren, muss der Power/Mode-Knopf kurz gedrückt werden. Ist eine Batterie angeschlossen, wird direkt ein neuer Ladevorgang gestartet.

ANZEIGE DES (LADE-) STATUS

An den LEDs unter „Charge Progress“ und „Power“ kann der Status des Ladegeräts abgelesen werden. Dabei bedeuten die LEDs Folgendes: LEDs „Charge Process“: „Power“ LED: Rot Hauptladung Leuchtet grün Ladegerät eingeschaltet Orange Nachladung Blinkt grün, 2x alle 10 Sek. Ladegerät aus (Stand-by Funktion) Grün Unterhaltungs- ladung Leuchtet rot Fehlermeldung

Grün, blinkt Jogging

= siehe Fehlerbehebung36 D E

BEHEBUNG VON PROBLEMEN

Problem (mögliche) Ursache Grund/Handlung Die „Power“-LED leuchtet rot auf. siehe Anmerkung* Anschlussproblem: - Keine Batterie vorhanden. - Schlechte Verbindung zwischen Gerät und Batterie - Umpolung. - Kurzschluss. Kontrollieren Sie die Verbindung zur Batterie. Das Ladegerät befindet sich in thermischer Unterbrechung. Der Ladevorgang wurde unterbrochen. Ladegerät nimmt den Ladevorgang automatisch wieder auf, wenn es abgekühlt ist. Kontrollieren Sie die Lüftung des Ladegeräts. Wechselstrom-Eingang zu niedrig. Kontrollieren Sie die Netzspannung. Sie muss über 180 VAC liegen. Die Hauptaufladung dauert länger als 14 Stunden. Die Batterie ist defekt/ schlecht. An die Batterie sind schwere Endgeräte ange-schlossen. Schalten Sie möglichst viele Endgeräte während des Ladevorgangs aus oder schließen Sie ein stärkeres Ladegerät an. Das Ladegerät hat nicht genügend Ladestrom für die betreffende Batterie-kapazität. Hardware/software Problem Das Ladegerät an Händler/ Hersteller retournieren. Warnung, Batteriespannung zu niedrig. Diese Meldung erscheint 3 Min. lang. Nichts unterneh-men und den Ladevorgang beenden lassen. Batteriespannung zu hoch. Ladevorgang is abgebrochen. Prüfen Sie ob die System Spannung übereinstimmt mit die Ausgangsspannung des Ladegerät. Temperatursensorfehler:

Vorhandensein des Temp.sensors stimmt nicht mit der Einstellung überein.

Keine oder falsche Temperaturmessungen

Prüfen, ob das Ladegerät für das Vorhandensein des Temperatursensors eingestellt ist.

Verbindungen und Umgebung prüfen37

= Wenn die „Power“-LED rot leuchtet, kann man durch kurzes Drücken des Power/Mode-Knopfs die betreffende Fehlermeldung aufrufen. An den vier LEDs bei „Einstellungen“ kann abgelesen werden, welcher Fehler festgestellt wurde (die LEDs blinken). Siehe die Übersicht auf Seite 53. Schauen Sie auch in die Erläuterungen des Kapitels „Eigenschaften“. WARTUNG Das LBC-Ladegerät braucht nicht speziell gewartet zu werden. Wenn Sie das Gerät säubern möchten, verwenden Sie nur ein (ausgewrungenes) Tuch. Wichtig

Kontrollieren Sie regelmäßig den Status des Batterieladers.

Kontrollieren Sie regelmäßig die Verbindung zwischen Ladegerät und Batterie. Tauschen Sie beschädigte Kabel sofort aus.

Kontrollieren Sie die Lüftungsöffnungen regelmäßig.

Befolgen Sie die Herstelleranweisungen für den Gebrauch und die Behandlung der Batterie. ACHTUNG:Eine Batterie enthält ätzende Schwefelsäure. Eine Batterie ist ans Ladegerät angeschlossen, das Gerät funktioniert aber nicht. Es leuchten keine LEDs. Keine Eingangsspannung vorhanden. Kontrollieren Sie die Netzspannung. Eingangssicherung defekt. Tauschen Sie die Eingangs- sicherung aus. Oder geben Sie das Ladegerät an den Händler/Hersteller zurück. Eine Batterie ist angeschlos- sen, aber das Ladegerät funktioniert nicht richtig (evtl. leuchten auch die LEDs falsch). Ladegerät befindet sich in Stromquelle funktion. Schauen Sie im Kapitel „Ladespannungen“ nach den richtigen Einstellungen. Ladestatus steht auf Rot (Hauptaufladung), aber das Gerät liefert nicht den maximalen Strom. Ladegerät ist warm. Ladestrom ist aufgrund interner Temperatur reduziert. Der Ladestrom wird wieder aufgenommen, wenn die interne Temperatur ausreichend gesunken ist. Batterie nimmt keinen Strom mehr auf. Batterie ist sulfatiert. Kontrollier die Batterie. Batterie war schon voll beim Einschalten des Ladegeräts und es wird schnell nach die nächste Phase wechseln. Der Batterie ist nicht voll aufgeladen, aber das Ladegerät zeigt den Ladevorgang beendet ist. The battery is sulphated. Batterie ist sulfatiert. Kontrollier die Batterie.38 D E

Der LBC 500S Ladegeräte sind mit dem "Smart Value" Service- Label von Xenteq geliefert. Dieses Label gibt Ihnen zusätzliche Vorteile und Garantien auf Service. Lesen Sie mehr auf unserer Website. Schauen Sie immer zuerst in die Fehlerbehebung oder in die sonstigen Erläuterungen dieser Gebrauchsanweisung, bevor Sie das Ladegerät zurückgeben. Falls ein Defekt/Problem mit dieser Gebruchanweisung hätte behoben werden können, sind wir gezwungen die entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen. Im Fall eines Defekts können Sie das Ladegerät Ihrem Händler zurückbringen oder direkt an die Adresse auf der Rückseite schicken. Das Ladegerät muss frankiert verschickt werden. Für die LBC 500S Serie gilt eine Garantie von fünf Jahren ab Verkaufsdatum und nur auf die Einzelteile und den Arbeitslohn der Reparatur. Die Garantiedauer gilt nur, wenn zur Reparatur auch ein(e Kopie des) Kaufbon(s) übergeben wird. Die Garantie verfällt bei Reparaturen durch Dritte sowie bei fehlerhaftem Gebrauch oder Anschluss des Ladegeräts. Es dürfen nur Tätigkeiten vorgenommen werden um die interne (Eingangs-) Glassicherung auszutauschen. Versuchen Sie unter keinen Umständen das Ladegerät selbst zu reparieren. Xenteq haftet nicht für die (empfohlen) Ladespannungseinstellungen oder für Schaden infolge der Nutzung des LBC 500S.39

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Produktinformationen

Marke : Xenteq

Modell : LBC 500S

Kategorie : Batterieladegerät