RT 4097 - Rasenmäher STIHL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts RT 4097 STIHL als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Rasenmäher kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch RT 4097 - STIHL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. RT 4097 von der Marke STIHL.
BEDIENUNGSANLEITUNG RT 4097 STIHL
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Liebe Kundin, lieber Kunde, es freut uns, dass Sie sich für STIHL entschieden haben. Wir entwickeln und fertigen unsere Produkte in Spitzenqualität entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden. So entstehen Produkte mit hoher Zuverlässigkeit auch bei extremer Beanspruchung. STIHL steht auch für Spitzenqualität beim Service. Unser Fachhandel gewährleistet kompetente Beratung und Einweisung sowie eine umfassende technische Betreuung. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem STIHL Produkt. Dr. Nikolas Stihl
WICHTIG! VOR GEBRAUCH LESEN
UND AUFBEWAHREN. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Papier ist recycelbar. Schutzumschlag ist halogenfrei.
1. Inhaltsverzeichnis
Zu dieser Gebrauchsanleitung 4 Allgemein 4 Anleitung zum Lesen der Gebrauchsanleitung 4 Gerätebeschreibung 6 Zu Ihrer Sicherheit 7 Allgemein 7 Training – Gebrauch des Geräts erlernen 8 Transport des Aufsitzmähers 9 Tanken – Umgang mit Benzin 9 Bekleidung und Ausrüstung 10 Vor der Arbeit 10 Während der Arbeit 11 Wartung und Reparaturen 13 Lagerung bei längeren Betriebspausen 15 Entsorgung 16 Symbolbeschreibung 16 Lieferumfang 17 Arbeiten vor der Erstinbetriebnahme 17 Bedienelemente 17 Zündschloss 17 Gashebel mit Choke-Funktion (RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S) 18 Gashebel (RT 4112 SZ) 18 Choke-Knopf (RT 4112 SZ) 19 Schalter Mähwerk 19 Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen 19 Hebel Fahrtrichtungswahl 20 Lenkrad 20 Fahrersitzverstellung 21 Antriebspedal 21 Bremspedal 21 Parkbremse 22 Hebel Schnitthöhenverstellung 22 Bügel Getriebefreilauf 23 Elektronik 23 Selbstdiagnose beim Startvorgang 23 Defekt am Aufsitzmäher während des Betriebs 24 Störung der Elektronik 24 Hinweise zum Arbeiten 24 Mähvorgang 24 Sicherheitseinrichtungen 25 Gerät in Betrieb nehmen 26 Kraftstoff einfüllen 26 Verbrennungsmotor starten 27 Verbrennungsmotor abstellen 27 Fahren 28 Bremsen 28 Schnitthöhe einstellen 28 Mähen 29 Ziehen von Lasten 29 Betrieb an Hanglagen 30 Mähwerk 30 Mähwerk demontieren 30 Mähwerk montieren 32 Wartung 34 Wartungsplan 34 Gerät reinigen 35 Motorhaube öffnen 35 Motorhaube schließen 36 Sicherheitseinrichtungen kontrollieren 36 Mähmesser warten 37 Einbaulage des Mähwerks kontrollieren 39 Kraftstoffhahn 390478 192 9910 A - DE
Diese Gebrauchsanleitung ist eine Originalbetriebsanleitung des Herstellers im Sinne der EG-Richtlinie 2006/42/EC. STIHL arbeitet ständig an der Weiterentwicklung seiner Produktpalette; Änderungen des Lieferumfanges in Form, Technik und Ausstattung müssen wir uns deshalb vorbehalten. Aus den Angaben und Abbildungen dieses Heftes können aus diesem Grund keine Ansprüche abgeleitet werden. In dieser Gebrauchsanleitung sind eventuell Modelle beschrieben, welche nicht in jedem Land verfügbar sind. Diese Gebrauchsanleitung ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten, besonders das Recht der Vervielfältigung, Übersetzung und der Verarbeitung mit elektronischen Systemen.
2.2 Anleitung zum Lesen der
Gebrauchsanleitung Bilder und Texte beschreiben bestimmte Handhabungsschritte. Sämtliche Bildsymbole, die auf dem Gerät angebracht sind, werden in dieser Gebrauchsanleitung erklärt. Reifendruck 39 Räder wechseln 40 Schmieren 41 Füllstand des Motoröls kontrollieren 42 Motorölwechsel 42 Motoröl einfüllen 43 Scheinwerferlampe tauschen 43 Sicherungen 43 Batteriefach 44 Batterie 45 Aufladen der Batterie über den Ladestecker 46 Verbrennungsmotor 47 Getriebe 47 Aufbewahrung 47 Stilllegung bei längeren Pausen (z. B. Winterpause) 47 Nach längeren Pausen (z.B. Winterpause) 47 Transport 47 Übliche Ersatzteile 48 Zubehör 48 Umweltschutz 48 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden 48 EU-Konformitätserklärung 49 Rasenmäher mit Fahrersitz und Verbrennungsmotor (STIHL RT) 49 Anschrift STIHL Hauptverwaltung 50 Anschriften STIHL Vertriebsgesellschaften 50 Anschriften STIHL Importeure 50 Technische Daten 50 Abmessungen 52 REACH 52 Fehlersuche 53 Serviceplan 55 Übergabebestätigung 55 Servicebestätigung 55
GebrauchsanleitungDEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Blickrichtung: Blickrichtung bei Verwendung „links“ und „rechts“ in der Gebrauchsanleitung: Der Benutzer steht hinter dem Gerät und blickt in Fahrtrichtung vorwärts. Kapitelverweis: Auf entsprechende Kapitel und Unterkapitel für weitere Erklärungen wird mit einem Pfeil verwiesen. Das folgende Beispiel zeigt einen Verweis auf ein Kapitel: (Ö 4.) Kennzeichnung von Textabschnitten: Die beschriebenen Anweisungen können wie in den folgenden Beispielen gekennzeichnet sein. Handhabungsschritte, die das Eingreifen des Benutzers erfordern: ● Schraube (1) mit einem Schraubenzieher lösen, Hebel (2) betätigen ... Generelle Aufzählungen: – Einsatz des Produkts bei Sport- oder Wettbewerbsveranstaltungen Texte mit zusätzlicher Bedeutung: Textabschnitte mit zusätzlicher Bedeutung werden mit einem der nachfolgend beschriebenen Symbole gekennzeichnet, um diese in der Gebrauchsanleitung zusätzlich hervorzuheben. Bilder mit Textabschnitten: Handhabungsschritte mit direktem Bezug auf das Bild finden Sie unmittelbar nach der Abbildung mit entsprechenden Positionsziffern. Beispiel: Zündschlüssel (1) in das Zündschloss (2) stecken. Texte mit Bildbezug: Abbildungen, die den Gebrauch des Geräts erklären, finden Sie ganz am Anfang der Gebrauchsanleitung. Das Kamerasymbol dient zur Verknüpfung der Bilder auf den Bildseiten mit dem entsprechenden Textteil in der Gebrauchsanleitung. Gefahr! Unfall- und schwere Verletzungsgefahr für Personen. Ein bestimmtes Verhalten ist notwendig oder zu unterlassen. Warnung! Verletzungsgefahr für Personen. Ein bestimmtes Verhalten verhindert mögliche oder wahrscheinliche Verletzungen. Vorsicht! Leichte Verletzungen bzw. Sachschäden können durch ein bestimmtes Verhalten verhindert werden. Hinweis Information für eine bessere Nutzung des Gerätes und um mögliche Fehlbedienungen zu vermeiden. 10478 192 9910 A - DE
3. GerätebeschreibungDEFR
Bei der Arbeit mit dem Gerät sind diese Unfall- Verhütungsvorschriften unbedingt zu befolgen. Vor der ersten Inbetriebnahme muss die gesamte Gebrauchsanleitung aufmerksam durchgelesen werden. Bewahren Sie die Gebrauchsanleitung für späteren Gebrauch sorgfältig auf. Beachten Sie die Bedienungs- und Wartungshinweise, die Sie der separaten Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor entnehmen können. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind für Ihre Sicherheit unerlässlich, die Auflistung ist jedoch nicht abschließend. Benutzen Sie das Gerät stets mit Vernunft und Verantwortungsbewusstsein und denken Sie daran, dass der Benutzer für Unfälle mit anderen Personen oder deren Eigentum verantwortlich ist. Das Gerät inklusive aller Anbauten darf nur an Personen weitergegeben bzw. verliehen werden, die mit diesem Modell und seiner Handhabung grundsätzlich vertraut sind. Die Gebrauchsanleitung ist Teil des Geräts und muss stets mitgegeben werden. Sicherstellen, dass der Benutzer körperlich, sensorisch und geistig fähig ist, das Gerät zu bedienen und damit zu arbeiten. Falls der Benutzer körperlich, sensorisch oder geistig eingeschränkt dazu fähig ist, darf der Benutzer nur unter Aufsicht oder nach Anweisung durch eine verantwortliche Person damit arbeiten. Sicherstellen, dass der Benutzer volljährig ist oder entsprechend nationaler Regelungen unter Aufsicht in einem Beruf ausgebildet wird. Benutzen Sie das Gerät nur ausgeruht und bei guter körperlicher sowie geistiger Verfassung. Wenn Sie gesundheitlich beeinträchtigt sind, sollten Sie Ihren Arzt fragen, ob die Arbeit mit dem Gerät möglich ist. Nach der Einnahme von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, darf nicht mit dem Gerät gearbeitet werden. Achtung – Unfallgefahr! Der Aufsitzmäher ist nur zum Rasenmähen bestimmt, ein anderweitiger Gebrauch ist nicht gestattet. Das Gerät kann mit STIHL Original- Zubehör ausgerüstet werden. Damit sind weitere Anwendungen möglich. Informationen dazu hält der STIHL Fachhändler bereit. Wegen körperlicher Gefährdung des Benutzers oder anderer Personen darf das Gerät beispielsweise nicht eingesetzt werden (unvollständige Aufzählung): – zum Schneiden von Rankgewächsen, – zum Häckseln und Zerkleinern von Baum- und Heckenschnitt, – zum Reinigen von Gehwegen (Absaugen, Fortblasen), 1 Lenkrad 2 Fahrersitz 3 Hinterrad 4 Hebel Schnitthöhenverstellung 5 Deflektorklappe 6 Mähwerk 7 Vorderrad 8 Scheinwerfer 9 Stoßstange (RT 4097 S, RT 4112 S, RT 4112 SZ) 10 Motorhaube 11 Tankdeckel 12 Hebel Fahrtrichtungswahl (Vorwärts - Rückwärts) 13 Zündschloss 14 Hebel Parkbremse 15 Schalter Mähwerk 16 Gashebel mit Chokefunktion (RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S) 17 Gashebel (RT 4112 SZ) 18 Chokeknopf (RT 4112 SZ) 19 Getränkehalter 20 Aufbewahrungsfach 21 Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen 22 Anhängevorrichtung
4. Zu Ihrer Sicherheit
Lebensgefahr durch Erstickung! Erstickungsgefahr für Kinder beim Spielen mit Verpackungsmaterial. Verpackungsmaterial unbedingt von Kindern fernhalten.0478 192 9910 A - DE
– zum Schneeräumen mit Hilfe des Mähwerks, – zur Rasenpflege auf Dachbepflanzungen, – zum Einebnen von Bodenerhebungen wie z.B. Maulwurfshügeln, – zum Transportieren von Schnittgut. Das Gerät ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Die Beförderung von Personen (insbesondere von Kindern) und Tieren ist nicht gestattet. Gegenstände dürfen nicht auf dem Gerät, sondern ausschließlich mit Hilfe eines von STIHL zugelassenen Anhängers (Zubehör) transportiert werden. Die Gewichtsgrenzen sind einzuhalten. (Ö 12.8) Beim Einsatz in öffentlichen Anlagen, Parks, Sportstätten, an Straßen und in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ist besondere Vorsicht erforderlich. Das Gerät darf nicht bei Sport- und Wettbewerbsveranstaltungen eingesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen ist jede Veränderung am Gerät, ausgenommen der fachgerechte Anbau von Zubehör und Anbaugeräten, welche von STIHL zugelassen sind, untersagt, außerdem führt dies zur Aufhebung des Garantieanspruchs. Auskunft über zugelassenes Zubehör und Anbaugeräte erhalten Sie bei Ihrem STIHL Fachhändler. Insbesondere ist jede Manipulation am Gerät untersagt, welche die Leistung, die Drehzahl des Verbrennungsmotors oder Fahrgeschwindigkeit verändert. Das Gerät ist mit einer Elektronik ausgerüstet, die nicht verändert oder entfernt werden darf. Die Gerätesoftware darf aus Sicherheitsgründen niemals verändert oder manipuliert werden. Achtung! Gefährdung der Gesundheit durch Vibrationen! Übermäßige Belastung durch Vibrationen kann zu Kreislauf- oder Nervenschäden führen, insbesondere bei Menschen mit Kreislaufproblemen. Wenden Sie sich an einen Arzt, falls Symptome auftreten, die durch Vibrationsbelastung ausgelöst worden sein könnten. Solche Symptome, die hauptsächlich in den Fingern, Händen oder Handgelenken auftreten, sind zum Beispiel (unvollständige Aufzählung): – Gefühllosigkeit, –Schmerzen, – Muskelschwäche, – Hautverfärbungen, – unangenehmes Kribbeln. Den Lenker während des Betriebs fest aber nicht verkrampft mit beiden Händen an den vorgesehenen Stellen halten. Arbeitszeiten so planen, dass höhere Belastungen über einen längeren Zeitraum vermieden werden.
4.2 Training – Gebrauch des Geräts
erlernen Machen Sie sich mit den Bedienelementen und den Stellteilen sowie mit dem Gebrauch des Geräts vertraut. Insbesondere muss der Benutzer wissen, wie Arbeitswerkzeug und Verbrennungsmotor des Gerätes rasch angehalten werden können. Das Gerät darf nur von Personen benutzt werden, die die Gebrauchsanleitung gelesen haben und die mit der Handhabung des Geräts vertraut sind. Vor der erstmaligen Inbetriebnahme muss sich der Benutzer um eine fachkundige und praktische Unterweisung bemühen. Dem Benutzer muss vom Verkäufer oder von einem anderen Fachkundigen erklärt werden, wie das Gerät sicher zu verwenden ist. Bei dieser Unterweisung sollte dem Benutzer insbesondere bewusst gemacht werden, – dass für die Arbeit mit dem Gerät äußerste Sorgfalt und Konzentration notwendig sind. – dass ein Aufsitzmäher, der auf einem Hang abgleitet, nicht durch Betätigen der Bremse kontrolliert werden kann. Die wesentlichen Ursachen für den Verlust der Kontrolle über den Aufsitzmäher können unter anderem sein: – mangelnde Bodenhaftung der Räder, – zu schnelles Fahren, – unangemessenes Bremsen, – unsachgemäßer Einsatz (Sportveranstaltungen usw.), – mangelnde Kenntnisse über Wirkungen, die mit den Bodenverhältnissen zusammenhängen, insbesondere am Hang (siehe unter Kapitel „Zu Ihrer Sicherheit“, Punkt „Arbeiten an Hanglagen“), – nicht korrektes Anhängen von Lasten und schlechte Lastverteilung.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Auch wenn Sie das Gerät vorschriftsmäßig bedienen, bleiben immer Restrisiken bestehen.
4.3 Transport des Aufsitzmähers
Der Aufsitzmäher kann durch sein Eigengewicht schwere Quetschverletzungen verursachen. Beim Auf- und Abladen des Aufsitzmähers beim Transport in einem Fahrzeug oder Anhänger ist mit besonderer Vorsicht vorzugehen. Dieser Aufsitzmäher darf nicht abgeschleppt werden. Für den Transport auf öffentlichen Verkehrswegen muss ein geeignetes Fahrzeug oder ein geeigneter Anhänger verwendet werden. Der Aufsitzmäher muss beim Transport auf einer Ladefläche wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben befestigt werden. Weiters muss die Parkbremse angezogen werden. (Ö 15.) Vor dem Transport den Antrieb der Mähmesser bzw. zu den Anbaugeräten auskuppeln. Beachten Sie beim Transport des Geräts regionale gesetzliche Vorschriften, insbesondere was die Ladungssicherheit und den Transport von Gegenständen auf Ladeflächen betrifft. Gerät, insbesondere Verbrennungsmotor und Schalldämpfer, nach dem Verladen und vor dem weiteren Transport vollständig auskühlen lassen. Die Ladefläche und der Bereich um Schalldämpfer und Verbrennungsmotor sind während des Transports frei von brennbaren Materialien wie Stroh, Blättern oder trockenen Grasresten zu halten.
4.4 Tanken – Umgang mit Benzin
Bewahren Sie Benzin nur in dafür vorgesehenen und geprüften Behältern (Kanistern) auf. Die Verschlusskappen der Tankbehälter sind immer ordnungsgemäß aufzuschrauben und festzuziehen. Defekte Verschlüsse sind aus Sicherheitsgründen auszutauschen. Benzin von Funken, offenen Flammen, Dauerflammen, Wärmequellen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen! Tanken Sie nur im Freien und rauchen Sie während des Betankens nicht. Vor dem Tanken Verbrennungsmotor abstellen und abkühlen lassen. Benzin ist vor dem Starten des Verbrennungsmotors einzufüllen. Während der Verbrennungsmotor läuft oder bei heißer Maschine darf der Tankverschluss nicht geöffnet oder Benzin nachgefüllt werden. Tankverschluss vorsichtig und langsam öffnen. Druckausgleich abwarten und erst danach Tankdeckel vollständig abnehmen. Verwenden Sie zum Auftanken einen geeigneten Trichter oder ein Einfüllrohr, damit kein Kraftstoff auf Verbrennungsmotor und Gehäuse bzw. Rasen auslaufen kann. Kraftstofftank nicht überfüllen! Um dem Kraftstoff Platz zum Ausdehnen zu lassen, Kraftstofftank niemals über die Unterkante des Einfüllstutzens hinaus befüllen. Zusätzlich Angaben in der Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors beachten. Falls Benzin übergelaufen ist, den Verbrennungsmotor erst starten, nachdem die benzinverschmutzte Fläche gereinigt wurde. Jeglicher Zündversuch ist zu vermeiden, bis sich die Benzindämpfe verflüchtigt haben (trockenwischen). Verschütteter Kraftstoff ist stets aufzuwischen. Wenn Benzin auf die Kleidung geraten ist, muss diese gewechselt werden. Der Tankdeckel ist nach jedem Tankvorgang ordnungsgemäß aufzuschrauben und festzuziehen. Das Gerät darf ohne aufgeschraubten Original- Tankdeckel nicht in Betrieb genommen werden. Aus Sicherheitsgründen sind Kraftstoffleitung, Kraftstofftank, Tankverschluss und Anschlüsse regelmäßig auf Beschädigungen, Alterung (Brüchigkeit), festen Sitz und undichte Stellen zu überprüfen und bei Bedarf auszutauschen (einen Fachhändler aufsuchen, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler). Falls der Tank zu entleeren ist, sollte dies im Freien erfolgen. Verwenden Sie niemals Getränkeflaschen oder Ähnliches zum Entsorgen oder Lagern von Betriebsstoffen wie z. B. Lebensgefahr! Benzin ist giftig und hochgradig entflammbar.0478 192 9910 A - DE
Kraftstoff. Personen, insbesondere Kinder, könnten verleitet werden, daraus zu trinken. Bewahren Sie niemals das Gerät mit Benzin im Tank innerhalb eines Gebäudes auf. Entstehende Benzindämpfe können mit offenem Feuer oder Funken in Berührung kommen und sich entzünden. Gerät und Kraftstoffbehälter nicht in der Nähe von Heizungen, Heizstrahlern, Schweißgeräten und sonstigen Wärmequellen abstellen. Explosionsgefahr!
4.5 Bekleidung und Ausrüstung
Während der Arbeit ist immer festes Schuhwerk mit griffiger Sohle zu tragen. Arbeiten Sie niemals barfuß oder beispielsweise in Sandalen. Das Gerät darf nur mit langen Hosen und eng anliegender Kleidung in Betrieb genommen werden. Niemals lose Kleidung tragen, die an beweglichen Teilen (Bedienhebel) hängen bleiben kann – auch keinen Schmuck, keine Krawatten und keine Schals. Bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie beim Transport des Geräts zusätzlich stets feste Handschuhe tragen und lange Haare zusammenbinden und sichern (Kopftuch, Mütze etc.). Beim Schärfen der Mähmesser muss eine geeignete Schutzbrille getragen werden. Während der Arbeit entsteht Lärm. Lärm kann das Gehör schädigen. Einen Gehörschutz tragen.
Es ist sicherzustellen, dass nur Personen mit dem Gerät arbeiten, welche die Gebrauchsanleitung kennen. Vor der Inbetriebnahme des Geräts Kraftstoffsystem auf Dichtheit prüfen, besonders die sichtbaren Teile wie z. B. Tank, Tankverschluss, Schlauchverbindungen. Bei Undichtigkeit oder Beschädigung Verbrennungsmotor nicht starten – Brandgefahr! Gerät vor der Inbetriebnahme durch Fachhändler instand setzen lassen. Das Aufsteigen auf das Gerät und das Absteigen vom Gerät muss bei montiertem Mähwerk über die linke Seite erfolgen. Auf der rechten Seite befindet sich die Deflektorklappe, die niemals betreten werden darf. Beachten Sie die kommunalen Vorschriften für die Betriebszeiten von Gartengeräten mit Verbrennungsmotor bzw. Elektromotor. Überprüfen Sie vollständig das Gelände, auf dem das Gerät eingesetzt wird, und entfernen Sie alle Steine, Stöcke, Drähte, Knochen und sonstigen Fremdkörper, die von dem Gerät hochgeschleudert werden können. Hindernisse (z. B. Baumstümpfe, Wurzeln) können im hohen Gras leicht übersehen werden. Markieren Sie deshalb vor der Arbeit mit dem Gerät alle in der Rasenfläche verborgenen Fremdobjekte (Hindernisse), die nicht entfernt werden können. Vor dem Gebrauch des Geräts sind defekte sowie abgenutzte und beschädigte Teile zu ersetzen. Unleserliche oder beschädigte Gefahren- und Warnhinweise am Gerät sind zu erneuern. Ihr STIHL Fachhändler hält Ersatzklebeschilder und alle weiteren Ersatzteile bereit. Benutzen Sie das Gerät niemals, wenn Schutzeinrichtungen beschädigt oder nicht angebaut sind. Am Mähwerk muss stets der angeschraubte Auswurfstutzen (Auswurfkanal am Mähwerk) ordnungsgemäß montiert sein. Er darf nicht beschädigt sein und ist bei Bedarf von einem Fachmann zu ersetzen. Die Funktion der Bremse ist vor jeder Inbetriebnahme zu prüfen. (Ö 12.5) Vor jeder Inbetriebnahme ist zu kontrollieren, – ob sich das Schneidwerkzeug und die gesamte Schneideinheit (Mähmesser, Messerkupplung, Messerbremse, Befestigungsbolzen, Mähwerksgehäuse) in einwandfreiem Zustand befinden. Insbesondere ist auf sicheren Sitz, Beschädigungen sowie Verschleiß zu achten. – ob der Tankdeckel fest aufgeschraubt ist. – ob der Tank und kraftstoffführende Teile sowie der Tankdeckel in einwandfreiem Zustand sind. – ob die Sicherheitseinrichtungen in einwandfreiem Zustand sind und ordnungsgemäß funktionieren.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE – ob Bereifung (Luftdruck, Schäden, Abnutzung) und Rahmen in einwandfreiem Zustand sind. Schraubverbindungen sind auf festen Sitz zu prüfen. Insbesondere sind alle Wartungsarbeiten durchzuführen, die im Wartungsplan unter der Rubrik "Vor jeder Inbetriebnahme" angeführt sind. (Ö 14.1) Bei Bedarf einen Fachhändler aufsuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
4.7 Während der Arbeit
Arbeiten Sie niemals, während Personen, insbesonders Kinder, oder Tiere in der Nähe sind. Achten Sie darauf, dass Gras niemals in Richtung Dritte ausgeworfen wird. Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht bei Regen, Gewitter und insbesondere nicht bei Blitzschlaggefahr. Abgase: Das Gerät erzeugt giftige Abgase, sobald der Verbrennungsmotor läuft. Diese Gase enthalten giftiges Kohlenmonoxid, ein farb- und geruchloses Gas, sowie andere Schadstoffe. Der Verbrennungsmotor darf niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen in Betrieb genommen werden. Die Abgase des Verbrennungsmotors werden zwischen den beiden Vorderrädern nach vorne ins Freie abgegeben. Bei der Arbeit mit dem Gerät ist darauf zu achten, dass dieser Bereich stets sauber bleibt und niemals abgedeckt wird, damit sich die Abgase nicht stauen. Starten: Das Gerät darf nur vom Fahrersitz aus gestartet werden. Das Gerät auf ebener Fläche starten, nicht in Hanglage. Der Verbrennungsmotor darf nur in einem gut gelüfteten Arbeitsbereich gestartet werden, insbesondere in Garagen muss auf ausreichende Belüftung geachtet werden. Vor dem Starten des Verbrennungsmotors Schneidwerkzeug, Anbaugeräte und Antrieb auskuppeln sowie das Bremspedal fest durchdrücken. Beim Starten ist darauf zu achten, dass ausreichender Abstand zwischen Füßen und Schneidwerkzeug gegeben ist. Starten Sie niemals den Verbrennungsmotor durch Kurzschließen der Anlasserklemme. Wenn der normale Anlasserschaltkreis umgangen wird, kann sich der Aufsitzmäher plötzlich in Bewegung setzen. Starten Sie den Verbrennungsmotor niemals, wenn Sie Benzingeruch feststellen – Explosionsgefahr! Arbeitseinsatz: Arbeiten Sie nur bei Tageslicht oder bei guter künstlicher Beleuchtung. Beim Fahren außerhalb des Rasens oder wenn nicht gemäht wird, sind die Mähmesser auszukuppeln und das Mähwerk in die höchste Schnittstellung zu bringen. In der Grasnarbe verborgene Objekte (Rasensprenganlagen, Pfähle, Wasserventile, Fundamente, elektrische Leitungen etc.) müssen umfahren werden. Überfahren Sie niemals solche Fremdobjekte. Bei Arbeiten mit zusätzlichen Anbaugeräten sollte das Mähwerk demontiert werden – Gebrauchsanleitung der Anbaugeräte beachten. Während der Fahrt sollte das Lenkrad immer fest mit beiden Händen gehalten werden. Besondere Vorsicht ist beim Befahren von Rasenflächen und sonstigen unebenen Flächen geboten, da sich das Lenkrad durch Löcher, Hügel, Schläge usw. selbständig verdrehen kann. Verletzungsgefahr für Hände und Finger! Lebensgefahr durch Vergiftung! Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörung (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörung, Schwindel, nachlassender Konzentrationsfähigkeit Arbeit sofort einstellen. Diese Symptome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden. Warnung – Verletzungsgefahr! Beachten Sie den Arbeitsbereich der Mähmesser. Führen Sie niemals Hände oder Füße an oder unter sich drehende Teile. Berühren Sie niemals die umlaufenden Mähmesser. Halten Sie sich immer entfernt von der Auswurföffnung. Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist stets einzuhalten.0478 192 9910 A - DE
Wird während des Betriebs ein Defekt am Tank, am Tankdeckel oder an kraftstoffführenden Teilen (Kraftstoffleitungen) festgestellt, muss sofort der Verbrennungsmotor abgestellt werden. Anschließend ist ein Fachhändler aufzusuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Achten Sie auf Vertiefungen (Löcher) im Gelände und andere nicht sichtbare Gefahrenstellen. Hindernisse können im hohen Gras leicht übersehen werden. Fahren Sie stets mit angemessener Geschwindigkeit. Benutzen Sie das Gerät mit besonderer Vorsicht, wenn Sie in der Nähe von Abhängen, Geländekanten, Gräben und Deichen arbeiten. Insbesondere auf ausreichenden Abstand zu solchen Gefahrenstellen achten. Besondere Vorsicht ist an unübersichtlichen Stellen, Büschen, Bäumen und anderen Hindernissen geboten, hinter denen sich Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere befinden können. Den Aufsitzmäher sofort anhalten und die Mähmesser abstellen, wenn jemand den Mähbereich betritt. Halten Sie den Bereich vor dem Fahrzeug stets im Auge. Achten Sie auf Hindernisse, um ihnen rechtzeitig ausweichen zu können. Vor jeder Rückwärtsfahrt den Bereich hinter dem Aufsitzmäher kontrollieren und wenn vorhanden, das Anbaugerät auskuppeln. Niemals rückwärts mähen, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Beim Rückwärtsmähen besondere Vorsicht walten lassen und vor dem Mähbeginn den gesamten Bereich hinter dem Aufsitzmäher gründlich überprüfen. Bei Arbeiten innerhalb einer Gruppe müssen Sie anderen stets rechtzeitig mitteilen, was Sie zu tun beabsichtigen. Sicherheitsabstand beachten! Vor jeder Richtungsänderung ist die Fahrgeschwindigkeit so zu reduzieren, dass der Benutzer jederzeit die Kontrolle über das Gerät behält und der Aufsitzmäher auch nicht umkippen kann. Beim Betrieb in der Nähe von Straßen und beim Überqueren von Verkehrswegen muss auf andere Verkehrsteilnehmer geachtet werden. Besondere Vorsicht ist beim Mähen in der Nähe von Straßen, Radwegen und Gehwegen notwendig. Weggeschleuderte Teile können zu schweren Verletzungen und Beschädigungen führen. Wird der Aufsitzmäher mit Anbaugeräten betrieben, sind stets die mit den Anbaugeräten mitgelieferten Anweisungen und Sicherheitsvorschriften zu befolgen. Schalten Sie den Antrieb aus, stellen Sie den Verbrennungsmotor ab und warten Sie, bis die Mähmesser vollkommen still stehen, legen Sie die Parkbremse ein und ziehen Sie den Zündschlüssel ab: – bevor Sie Blockierungen lösen oder Verstopfungen beseitigen, – bevor Sie den Aufsitzmäher überprüfen, reinigen oder daran arbeiten, – wenn ein Mähmesser auf einen Fremdkörper getroffen ist. Suchen Sie nach Beschädigungen an der Maschine und am Schneidwerkzeug und lassen Sie die erforderlichen Reparaturen durchführen, bevor Sie erneut starten, – falls das Gerät anfängt, ungewöhnlich stark zu vibrieren. Eine sofortige Überprüfung ist erforderlich. – beim Verlassen bzw. Transport des Gerätes. Stellen Sie den Verbrennungsmotor ab und warten Sie bis die Mähmesser vollkommen stillstehen: – vor dem Einfüllen von Kraftstoff. Arbeiten an Hanglagen: Abhänge sind eine der Hauptursachen für Unfälle, bei denen die Kontrolle über den Aufsitzmäher verloren geht und das Gerät umkippt, was schwere oder sogar tödliche Verletzungen verursachen kann. Es gibt keinen "sicheren" Hang. Das Fahren auf grasbewachsenen Hängen erfordert besondere Aufmerksamkeit. Aus Sicherheitsgründen darf das Gerät nicht an Hängen mit einer Steigung über 10° (17,6 %) eingesetzt werden. Verletzungsgefahr! 10° Hangneigung entsprechen einem vertikalen Anstieg von 17,6 cm bei 100 cm horizontaler Länge. Um eine ausreichende Schmierung des Verbrennungsmotors sicherzustellen, sind beim Einsatz des Geräts an Hängen ergänzend die Angaben in der mitgelieferten Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu beachten.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Wenn Sie nicht rückwärts den Abhang hinauffahren können oder Zweifel wegen der Sicherheit haben, sollte diese Fläche nicht befahren werden. Anfahren oder Anhalten in einem Gefälle ist zu vermeiden. Das Gerät nicht an Stellen wie Abhängen oder Gräben verwenden, an denen es umkippen oder abrutschen kann. Die Gefahr des Umkippens oder Abrutschens wird größer, wenn der Untergrund locker oder feucht ist. Abhänge sind in Längsrichtung zu befahren. Bei Querfahrten besteht erhöhte Kippgefahr. Bei Fahrten an Abhängen sollten keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vorgenommen werden. Das Arbeiten in derartigen Situationen erfordert eine vorsichtige, ruhige und gleichmäßige Bedienung des Aufsitzmähers. Richtungsänderungen an Hanglagen sind zu vermeiden. Wenden Sie nur dann an Abhängen, wenn dies unvermeidlich ist; wenn möglich, fahren Sie langsam und in weitem Bogen in Abwärtsrichtung. Kein nasses Gras mähen, besonders nicht an Abhängen, da sich auf nassem Gras die Bodenhaftung verringert. Der Aufsitzmäher könnte abrutschen und deshalb vom Benutzer nicht mehr kontrolliert werden. Beim Befahren von Hängen darf das Getriebe nicht mittels Getriebefreilauf entriegelt werden. Bei der Bedienung von Anbaugeräten an Abhängen ist besondere Vorsicht geboten (geänderte Gewichtsverteilung am Gerät). Versuchen Sie niemals, den Aufsitzmäher durch Abstützen mit dem Fuß auf dem Erdboden zu stabilisieren. Wenn die Räder durchdrehen sollten oder wenn das Fahrzeug beim Befahren eines Gefälles in Aufwärtsrichtung stecken bleibt, sind die Mähmesser bzw. das Anbaugerät auszukuppeln. Danach ist der Hang in langsamer Abwärtsfahrt und gerader Richtung zu verlassen. Ziehen von Lasten: Beim Ziehen von Lasten ist besondere Vorsicht geboten, um die Gefahr von schweren oder sogar tödlichen Verletzungen durch Umkippen des Aufsitzmähers zu vermeiden. Zum Transportieren von Gegenständen nur von STIHL zugelassenes Zubehör verwenden. Der Transport am Aufsitzmäher ist nicht gestattet. Zum Ziehen von Lasten nur die Anhängevorrichtung verwenden. Lasten dürfen niemals am Achsgehäuse oder an einer anderen Stelle oberhalb der Anhängevorrichtung befestigt werden. Angaben zu Zuglast und Stützlast sind im Kapitel "Ziehen von Lasten" zu finden. (Ö 12.8) Ein Überschreiten der angegebenen Lasten ist gefährlich und kann Beschädigungen am Gerät (Verbrennungsmotor, Getriebe usw.) zur Folge haben. Die Lasten sind beim Transportieren an Abhängen so anzupassen, dass die sichere Handhabung des Aufsitzmähers (z. B. Bremsen, Richtungswechsel, Anfahren) immer gewährleistet ist. Überprüfen Sie, ob die Lasten fachgerecht und fest befestigt wurden. Zum Befestigen von Lasten Spanngurte verwenden. Auf ausgeglichene Lastverteilung achten. Entsprechende Zusatzgewichte (Zubehör) verwenden, wenn dies in der Gebrauchsanleitung des Anbaugerätes beschrieben ist. Fahren Sie keine engen Kurven. Besondere Vorsicht ist beim Rückwärtsfahren geboten. Keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vornehmen. Anhalten und Abstellen: Der Aufsitzmäher sollte nur auf einer ebenen Fläche abgestellt werden. Vergewissern Sie sich, dass der Aufsitzmäher vollkommen zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie absteigen. Achten Sie auf den Nachlauf des Schneidwerkzeuges, der bis zum Stillstand einige Sekunden beträgt. Vor dem Verlassen des Fahrersitzes die Mähmesser oder den Antrieb zu den Anbaugeräten auskuppeln, das Mähwerk und alle Anbaugeräte absenken, alle Steuerhebel in ihre Neutralstellungen schieben, die Parkbremse einlegen, den Verbrennungsmotor abstellen und den Zündschlüssel abziehen. Zündschlüssel so aufbewahren, dass nur befugte Personen Zugriff haben.
4.8 Wartung und Reparaturen
Vor dem Beginn von Reinigungs-, Einstell-, Reparatur- und Wartungsarbeiten das Gerät auf festem, ebenem Boden abstellen, die Parkbremse0478 192 9910 A - DE
einlegen, den Verbrennungsmotor abstellen und abkühlen lassen sowie den Zündschlüssel abziehen. Achten Sie darauf, dass die Bewegung eines Schneidwerkzeugs zur Drehung der übrigen Schneidwerkzeuge führt. Vor Arbeiten im Bereich von Verbrennungsmotor, Auspuffkrümmer und Schalldämpfer Gerät auskühlen lassen – insbesondere betrifft dies auch alle Wartungsarbeiten am Mähwerk. Es können Temperaturen von 80° C und mehr erreicht werden. Verbrennungsgefahr! Reinigung: Nach dem Betrieb müssen der gesamte Aufsitzmäher und die Anbaugeräte gereinigt werden. Insbesondere sind alle Grasreste zu entfernen, weil die in Grasresten enthaltene Feuchtigkeit auf Dauer zu Schäden führt. STIHL empfiehlt, keinen Hochdruckreiniger zu verwenden. (Ö 14.2) Mähwerk für Reinigungsarbeiten demontieren. Mähwerk niemals mit Strahlwasser (z. B. Gartenschlauch) oder durch Einkuppeln in Wasserpfützen reinigen. Für Reinigungsarbeiten (z. B. am Rahmen des Aufsitzmähers) niemals nahe an eine Kante oder einen Graben fahren. Um Brandgefahr zu vermeiden, halten Sie Verbrennungsmotor, Kühlrippen, Batteriefach, den Bereich um Tank und Auspuff frei von Gras, Blättern oder austretendem Öl (Fett). Wartungsarbeiten: Es dürfen nur Wartungsarbeiten durchgeführt werden, die in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben sind, alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler ausführen lassen. Sollten Ihnen notwendige Kenntnisse und Hilfsmittel fehlen, wenden Sie sich immer an einen Fachhändler. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur vom STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfügung gestellt. Verwenden Sie nur Werkzeuge, Zubehöre oder Anbaugeräte, welche von STIHL für dieses Gerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile, sonst kann die Gefahr von Unfällen mit Personenschäden oder Schäden am Gerät bestehen. Bei Fragen sollten Sie sich an einen Fachhändler wenden. STIHL Original-Werkzeuge, -Zubehör und -Ersatzteile sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Gerät und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt. STIHL Original-Ersatzteile erkennt man an der STIHL- Ersatzteilnummer, am Schriftzug STIHL und gegebenenfalls am STIHL Ersatzteilkennzeichen. Auf kleinen Teilen kann das Zeichen auch allein stehen. Der Aufsitzmäher und alle Anbaugeräte sollten einmal im Jahr vom Fachhändler überprüft werden. (Ö 14.1) Halten Sie Warn- und Hinweisaufkleber stets sauber und lesbar. Beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber sind durch neue Originalschilder von Ihrem STIHL Fachhändler zu ersetzen. Falls ein Bauteil durch ein Neuteil ersetzt wird, achten Sie darauf, dass das Neuteil dieselben Aufkleber erhält. Aus Sicherheitsgründen sind kraftstoffführende Bauteile (Kraftstoffleitung, Kraftstoffhahn, Kraftstofftank, Tankverschluss, Anschlüsse usw.) regelmäßig auf Beschädigungen und undichte Stellen zu überprüfen und bei Bedarf von einem Fachmann auszutauschen (STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler). Bevor mit Arbeiten an oder in der Nähe von elektrischen Komponenten begonnen wird, muss das Minuskabel (–) an der Batterie abgeklemmt werden. Das Gerät ist mit zahlreichen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Diese Vorrichtungen dürfen nicht entfernt oder modifiziert (überbrückt usw.) werden und müssen in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Arbeiten an den Sicherheitsvorrichtungen dürfen nur von einem Fachmann ausgeführt werden. STIHL empfiehlt dafür den STIHL Fachhändler. Halten Sie alle Muttern, Bolzen und Schrauben, besonders die Messerbefestigungsschrauben, fest angezogen, damit sich das Gerät in einem sicheren Betriebszustand befindet. Abgenutzte oder beschädigte Teile sind aus Sicherheitsgründen sofort auszutauschen. Arbeiten unter der Maschine erfordern besondere Vorsicht aufgrund des Gewichts des Aufsitzmähers. Wenden Sie sich deshalb an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Dieser verfügt über eine Arbeitsgrube oder hydraulische Arbeitsbühne.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Kontrollieren Sie die sichere Befestigung der Vorder- und Hinterräder. Halten Sie den Aufsitzmäher und die Anbaugeräte stets in einwandfreiem Betriebszustand; alle Sicherheitseinrichtungen müssen vorhanden und in einwandfreiem Betriebszustand sein. Auf korrekten Luftdruck in den Reifen achten. Der Luftdruck, der in der Gebrauchsanleitung angegeben ist, darf nicht überschritten werden. Arbeiten an den Mähmessern nur mit dicken Arbeitshandschuhen und unter äußerster Vorsicht vornehmen. Die Funktion der Bremse regelmäßig in kurzen Abständen überprüfen und nötigenfalls die erforderlichen Einstellungen bzw. Wartungsarbeiten von einem Fachmann durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Elektrik und Batterie: Um Funkenbildung durch einen Kurzschluss zu vermeiden, muss stets zuerst das Minuskabel (–) an der Batterie ab- und als Letztes wieder angeklemmt werden. Bei allen Arbeiten an der Batterie niemals rauchen. Funken, offene Flammen und sonstige Wärmequellen sind von der Batterie fernzuhalten. Bei der Verwendung von Starthilfekabeln ist besondere Vorsicht nötig. Beachten Sie betreffende Anweisungen, um Schäden am Aufsitzmäher zu vermeiden (insbesondere Anlasser maximal 10 Sekunden betätigen). (Ö 12.2) Beachten Sie beim Laden der Batterie mit einem anderen Ladesystem die Anweisungen im Kapitel "Batterie laden". (Ö 14.19) Batterie niemals öffnen und nicht fallen lassen. Die Batterie immer in einem geschlossenen Raum mit guter Belüftung, trocken und gegen Witterung geschützt, aufladen. Anschlüsse der Batterie nicht kurzschließen. Deformierte oder defekte (auslaufende) Batterien dürfen nicht verwendet werden und müssen ausgetauscht sowie umweltgerecht entsorgt werden. Beachten Sie die länderspezifischen Vorschriften. Bei defekten Batterien kann Flüssigkeit austreten. Kontakt vermeiden! Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Austretende Batterieflüssigkeit kann zu Hautreizungen, Verbrennungen und Verätzungen führen. Untersuchen Sie regelmäßig durch Sichtkontrolle die Anschlusskabel an der Batterie auf Beschädigungen. Lassen Sie beschädigte Kabel von einem Fachmann ersetzen. Die Sicherungen dürfen niemals überbrückt werden. Setzen Sie nie eine Sicherung mit einer anderen als der vorgeschriebenen Belastbarkeit (Ampere) ein.
4.9 Lagerung bei längeren
Betriebspausen Lassen Sie den Verbrennungsmotor abkühlen, bevor Sie das Gerät in einem geschlossenen Raum abstellen. Den Aufsitzmäher mit entleertem Tank und den Kraftstoffvorrat in einem abschließbaren und gut durchlüfteten Raum aufbewahren. Bewahren Sie das Gerät niemals mit Benzin im Kraftstofftank innerhalb eines Gebäudes auf, in dem möglicherweise Benzindämpfe mit offenem Feuer oder Funken in Berührung kommen können. Falls der Tank zu entleeren ist (z. B. Stilllegung vor der Winterpause), sollte das Entleeren des Kraftstofftanks nur im Freien erfolgen (Tank z. B. durch Laufenlassen des Verbrennungsmotors im Freien entleeren). Das Gerät im betriebssicheren Zustand lagern. Der Zündschlüssel muss immer abgezogen und sicher aufbewahrt werden, um eine unbefugte oder unsachgemäße Benutzung durch Kinder und andere Personen zu verhindern. Aufsitzmäher vor der Lagerung (z. B. Winterpause) gründlich reinigen. Trockene Grasreste und Blätter in der Nähe des Schalldämpfers können sich entzünden. Entzündungsgefahr! Vor der Einlagerung alle notwendigen Wartungsarbeiten (Schmieren usw.) durchführen. (Ö 14.1) Wenn der Aufsitzmäher für längere Zeit außer Betrieb genommen wird, sind die Batteriekabel abzuklemmen. STIHL empfiehlt, die Batterie auszubauen und0478 192 9910 A - DE
voll geladen in einem trockenen und verschlossenen Raum einzulagern. (Ö 14.18) Stellen Sie sicher, dass Batterien vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) geschützt sind. Lassen Sie das Gerät vollständig abkühlen, bevor Sie es abdecken.
Abfallprodukte wie Altöl oder Kraftstoff, gebrauchte Schmiermittel, Filter, Batterien und ähnliche Verschleißteile können den Menschen, Tieren und der Umwelt schaden und müssen deshalb fachgerecht entsorgt werden. Wenden Sie sich an Ihr Recycling-Center oder Ihren Fachhändler, um zu erfahren, wie Abfallprodukte fachgerecht zu entsorgen sind. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Stellen Sie sicher, dass ein ausgedientes Gerät einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Machen Sie das Gerät vor der Entsorgung unbrauchbar. Um Unfällen vorzubeugen, entfernen Sie dazu insbesondere den Zündschlüssel, die Batterie und die Zündkabel am Verbrennungsmotor. Verletzungsgefahr durch das Mähmesser! Lassen Sie auch einen ausgedienten Aufsitzmäher niemals unbeaufsichtigt. Stellen Sie sicher, dass das Gerät und insbesondere die Mähmesser außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Die Batterie muss getrennt vom Gerät entsorgt werden. Es ist sicherzustellen, dass Batterien sicher und umweltgerecht entsorgt werden. Achtung! Vor Inbetriebnahme Gebrauchsanleitung und Sicherheitshinweise lesen und beachten. Verletzungsgefahr! Vor allen Arbeiten am Schneidwerkzeug, vor Wartungs- und Reinigungsarbeiten Zündschlüssel abziehen. Achtung! Abstand halten. Achtung! Bei laufendem Verbrennungsmotor auf fortschleudernde Teile achten – mit Deflektorklappe arbeiten. Verletzungsgefahr! Nicht an Hängen über 10° (17%) Neigung fahren oder mähen. Kippgefahr! Verletzungsgefahr! Dritte aus dem Gefahrenbereich fernhalten. Achtung! Niemals bei laufendem Verbrennungsmotor in den Arbeitsbereich der Mähmesser hineingreifen. Verletzungsgefahr! Mähwerk nicht betreten.
5. SymbolbeschreibungDEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Verbrennungsgefahr! Heiße Oberflächen nicht berühren. Teile des Verbrennungsmotors, insbesondere Schalldämpfer, werden extrem heiß. ● Füllstand des Motoröls kontrollieren. (Ö 14.12) ● Kraftstoff einfüllen. (Ö 12.1) ● Kraftstoffhahn öffnen. (Ö 14.8) ● Reifendruck optimieren. (Ö 14.9)
Zündschlüssel (1) in das Zündschloss (2) stecken. Durch Drehen des Zündschlüssels können folgende vier Positionen ausgewählt werden: Verbrennungsmotor aus: Der Verbrennungsmotor ist ausgeschaltet bzw. wird abgestellt. Das Licht ist ausgeschaltet, der Zündschlüssel kann abgezogen werden. Licht ein (Betrieb mit Licht): Laufender Verbrennungsmotor: Das Licht wird eingeschaltet, der Verbrennungsmotor läuft weiter. Ausgeschalteter Verbrennungsmotor: Das Licht wird eingeschaltet. Zündung ein bzw. Verbrennungsmotor läuft: Die Zündung wird eingeschaltet, das Licht ist ausgeschaltet. Nach dem Anlassen springt der Zündschlüssel automatisch in diese Position zurück und der Verbrennungsmotor läuft. Verbrennungsmotor anlassen: Wenn alle sicherheitsrelevanten Punkte für das Starten erfüllt sind und der Zündschlüssel in diese Position gedreht wird, startet der Verbrennungsmotor. Beim Loslassen des Zündschlüssels springt dieser wieder zurück in die Position "Verbrennungsmotor läuft".
Pos. Bezeichnung Stk. A Grundgerät 1 B Zündschlüssel 2 Gebrauchsanleitung 1 Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor
Hinweis Das Einstecken und Abziehen des Zündschlüssels funktioniert nur in der Position Verbrennungsmotor aus (STOP). Das Zündschloss darf nur mit dem passenden Zündschlüssel bedient werden. Niemals Schraubendreher oder Ähnliches verwenden! Hinweis Bei ausgeschaltetem Verbrennungsmotor wird in den Positionen "Licht ein" und "Zündung ein" nach 20 Sekunden ein Signalton aktiviert. Das akustische Signal weist darauf hin, dass die Batterie entladen wird. Zum Deaktivieren des Signaltons Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen bzw. Verbrennungsmotor anlassen.0478 192 9910 A - DE
8.2 Gashebel mit Choke-Funktion
(RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S) Choke-Position: Gashebel (1) ganz nach vorne in die Choke-Position schieben (Raststufe beachten). Drehzahl des Verbrennungsmotors einstellen: Wird der Gashebel (1) nach unten oder nach oben geschoben, so ändert sich die Drehzahl des Verbrennungsmotors und bei eingekuppeltem Mähwerk die Drehzahl der Mähmesser. MAX-Position: Wird der Gashebel (1) nach vorne in Richtung MAX-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors erhöht. MIN-Position: Wird der Gashebel (1) nach hinten in Richtung MIN-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors verringert.
8.3 Gashebel (RT 4112 SZ)
Drehzahl des Verbrennungsmotors einstellen: Wird der Gashebel (1) nach unten oder nach oben geschoben, so ändert sich die Drehzahl des Verbrennungsmotors und bei eingekuppeltem Mähwerk die Drehzahl der Mähmesser. Hinweis Beim Startvorgang mit kaltem Verbrennungsmotor muss der Gashebel bei den Modellen RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S in die Choke-Position gestellt werden. Schäden am Gerät vermeiden! Bei laufendem Verbrennungsmotor darf sich der Gashebel nicht in der Choke-Position befinden. Nach dem Startvorgang den Gashebel umgehend in die Position MAX stellen. Hinweis Mäharbeiten nur mit maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors durchführen. Der Gashebel muss sich in MAX-Position befinden. Hinweis Beim Startvorgang mit kaltem Verbrennungsmotor muss der Gashebel beim Modell RT 4112 SZ in die MAX-Position gestellt werden. Zusätzlich ist der Choke- Knopf zu betätigen. Hinweis Mäharbeiten nur mit maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors durchführen. Der Gashebel muss sich in MAX- Position befinden.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE MAX-Position: Wird der Gashebel (1) nach vorne in Richtung MAX-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors erhöht. MIN-Position: Wird der Gashebel (1) nach hinten in Richtung MIN-Markierung gestellt, wird die Drehzahl des Verbrennungsmotors verringert.
8.4 Choke-Knopf (RT 4112 SZ)
Für den Startvorgang mit kaltem Verbrennungsmotor hat das Modell RT 4112 SZ einen zusätzlichen Choke-Knopf. Choke aktivieren: Vor dem Startvorgang den Choke-Knopf (1) bis zum Anschlag herausziehen. Choke deaktivieren: Choke-Knopf bis zum Anschlag eindrücken.
8.5 Schalter Mähwerk
Mit dem Schalter Mähwerk kann bei laufendem Verbrennungsmotor das Mähwerk eingekuppelt bzw. ausgekuppelt werden. Die Mähmesser im Mähwerk beginnen sich zu drehen bzw. werden gestoppt. Mähwerk einkuppeln: Schalter Mähwerk (1) an der Oberseite bis zum Anschlag drücken. Mähwerk auskuppeln: Schalter Mähwerk (1) an der Unterseite bis zum Anschlag drücken.
8.6 Sicherheitsschalter
Rückwärtsmähen Mit dem Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen wird das Mähwerk für das Mähen in Hinweis Beim Starten des Aufsitzmähers mit warmem Verbrennungsmotor muss der Choke-Knopf nicht gezogen werden. WICHTIG: Sobald der Verbrennungsmotor läuft, den Choke-Knopf wieder zurück in die Ausgangsposition drücken. Hinweis Das Mähwerk nicht in hohem Gras oder in der niedersten Schnittstufe einkuppeln. Das Einkuppeln des Mähwerks nur bei laufendem Verbrennungsmotor und bei maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors durchführen. Das Einkuppeln funktioniert aus Sicherheitsgründen nur, wenn der Benutzer auf dem Fahrersitz sitzt (Sicherheitseinrichtung).0478 192 9910 A - DE
Fahrtrichtung Rückwärts freigegeben. Erfolgt keine Freigabe, wird das Mähwerk aus Sicherheitsgründen automatisch ausgekuppelt. Für das Rückwärtsmähen Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen (1) innerhalb eines definierten Zeitfensters mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen. 1 Freigabe bei ausgekuppeltem Mähwerk: ● Aufsitzmäher anhalten und Fahrtrichtung Rückwärts wählen. (Ö 8.7) ● Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen. ● Mähwerk einkuppeln und Rückwärtsmähen innerhalb von 5 Sekunden starten. (Ö 8.5) Eine Freigabe ist auch bis zu 1 Sekunde nach dem Anfahren möglich. 2 Freigabe bei eingekuppeltem Mähwerk: ● Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen im laufenden Mähbetrieb mit dem linken Fuß einmal kurz betätigen. ● Innerhalb von 5 Sekunden in Fahrtrichtung Rückwärts umschalten und weitermähen. (Ö 8.7) Eine Freigabe ist auch bis zu 1 Sekunde nach dem Wechsel der Fahrtrichtung möglich.
8.7 Hebel Fahrtrichtungswahl
Der Hebel Fahrtrichtungswahl hat zwei Positionen. Man kann dabei die Fahrtrichtung Vorwärts oder Rückwärts auswählen. Fahrtrichtung auswählen: Fahrtrichtung Vorwärts: Hebel Fahrtrichtungswahl (1) in die vordere Position stellen. Fahrtrichtung Rückwärts: Hebel Fahrtrichtungswahl (1) in die hintere Position stellen.
Wird der Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen dauerhaft gedrückt, muss der Schalter innerhalb des Zeitfensters entlastet und erneut betätigt werden. Hinweis Vor dem Betätigen des Hebels Fahrtrichtungswahl zuerst das Antriebspedal loslassen. Bei gedrücktem Antriebspedal ist der Hebel Fahrtrichtungswahl aus Sicherheitsgründen gesperrt und kann nicht betätigt werden. Durch die alleinige Betätigung des Hebel Fahrtrichtungswahl setzt sich das Gerät nicht in Bewegung. Warnung! Während der Fahrt das Lenkrad immer fest mit beiden Händen halten.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Drehen am Lenkrad (1) nach links L oder rechts R ändert die Fahrtrichtung des Gerätes. Je weiter das Lenkrad (1) gedreht wird, umso kleiner wird der Wenderadius.
8.9 Fahrersitzverstellung
Der Sitz ist stufenlos verstellbar. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Fahrersitz nach vorne klappen. Beide Flügelmuttern (1) lösen. Fahrersitz in die gewünschte Position stellen. Beide Flügelmuttern (1) festschrauben.
Mit Hilfe des Antriebspedals wird die Fahrgeschwindigkeit des Gerätes stufenlos reguliert. Anhalten: Fuß vom Antriebspedal (1) nehmen. Fahrgeschwindigkeit verringern: Druck auf das Antriebspedal (1) verringern. Fahrgeschwindigkeit erhöhen: Antriebspedal (1) nach unten drücken.
Mit Hilfe des Bremspedals kann das Gerät während der Fahrt abgebremst bzw. im Stillstand blockiert werden. Bremspedal (1) drücken. Je stärker das Bremspedal (1) betätigt wird, desto mehr werden die hinteren Räder abgebremst. Hinweis Vor der Betätigung des Antriebspedals darauf achten, dass die richtige Fahrtrichtung am Hebel Fahrtrichtungswahl ausgewählt ist. Wenn die Parkbremse eingelegt oder das Bremspedal gedrückt ist, hat das Antriebspedal bei einer Betätigung aus Sicherheitsgründen keine Funktion. Hinweis! Bei einer Betätigung des Bremspedals werden die beiden Hinterräder abgebremst. Die Bremse wirkt ausschließlich auf die beiden Hinterräder.0478 192 9910 A - DE
Durch die eingelegte Parkbremse werden die Hinterräder des Gerätes blockiert. Dadurch wird verhindert, dass sich der Aufsitzmäher selbstständig in Bewegung setzen kann (z. B. an Abhängen usw.). Parkbremse einlegen: Bremspedal (1) mit dem Fuß bis zum Anschlag nach unten drücken und halten. Hebel Parkbremse (2) nach oben ziehen. ● Das Bremspedal wieder loslassen. Die Parkbremse ist aktiviert, wenn das Bremspedal in gedrückter Position bleibt. ● Den Hebel Parkbremse loslassen. Dieser klappt nach unten. Die Hinterräder sind blockiert. Parkbremse lösen: Mit dem Fuß kurz auf das Bremspedal (1) drücken. ● Das Bremspedal geht in die ursprüngliche Ausgangsposition (in den nicht gedrückten Zustand) zurück. Die Parkbremse ist deaktiviert und die Hinterräder sind nicht mehr blockiert.
8.13 Hebel Schnitthöhenverstellung
Mit Hilfe des Hebels Schnitthöhenverstellung können 7 Schnittstufen eingestellt werden. Hebel Schnitthöhenverstellung entriegeln: Entriegelung mit montiertem Mähwerk: Hebel Schnitthöhenverstellung (1) nach innen (zum Fahrersitz) ziehen und halten. Entriegelung mit demontiertem Mähwerk: Hebel Schnitthöhenverstellung (1) leicht nach unten drücken und halten. Hebel Schnitthöhenverstellung (1) nach innen (zum Fahrersitz) ziehen und halten. ● Der Hebel Schnitthöhenverstellung ist entriegelt und die Schnittstufe kann verstellt werden. Warnung! Das Gerät niemals mit einer defekten Bremse in Betrieb nehmen. Eine defekte Bremse immer von einem Fachhändler reparieren oder einstellen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Versuchen Sie niemals, die Bremse selbst zu warten. Hinweis Vor dem Einlegen der Parkbremse immer die Funktion der Bremse überprüfen. Verletzungsgefahr! Vor dem Entriegeln des Hebels Schnitthöhenverstellung den Hebel am Griff gut festhalten. Aus Sicherheitsgründen den Hebel Schnitthöhenverstellung nur entriegeln, während das Gerät stillsteht. Der Entriegelungsvorgang des Hebels Schnitthöhenverstellung ist davon abhängig, ob das Mähwerk montiert bzw. demontiert ist.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Hebel Schnitthöhenverstellung verriegeln: Hebel Schnitthöhenverstellung (1) langsam mit der Hand nach außen führen, bis der Hebel Schnitthöhenverstellung in einer Raststufe einrastet.
8.14 Bügel Getriebefreilauf
Das Getriebe kann mittels des Bügels Getriebefreilauf ausgekuppelt (zum Schieben des Gerätes) bzw. eingekuppelt (für den Fahrantrieb) werden. Getriebe auskuppeln: Bügel Getriebefreilauf (1) bis zum Anschlag nach außen ziehen. Getriebe einkuppeln: Bügel Getriebefreilauf (1) bis zum Anschlag nach innen drücken. Der Aufsitzmäher ist mit einer Elektronik ausgestattet, die vor jedem Startvorgang und während des Betriebs alle Sicherheitseinrichtungen überprüft und somit einen sicheren Betrieb gewährleistet.
9.1 Selbstdiagnose beim Startvorgang
Vor dem Starten des Verbrennungsmotors wird durch die Elektronik eine Selbstdiagnose durchgeführt. Dabei werden Schalter, Kabel usw. auf korrekte Funktion überprüft. Aktivieren der Selbstdiagnose: ● Auf den Fahrersitz setzen. ● Parkbremse lösen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel in Position "Zündung ein" drehen (Ö 8.1) – dabei keinen Schalter und kein Pedal betätigen. Selbstdiagnose ohne Fehler: Ein kurzer Piepton wird aktiviert – die Elektronik ist aktiviert und der Aufsitzmäher ist startbereit. ● Verbrennungsmotor starten. (Ö 12.2) Selbstdiagnose mit Fehler: Ein Dauerpiepton bzw. drei aufeinander folgende Pieptöne werden aktiviert. Ein Dauerpiepton signalisiert einen Defekt an der Elektronik oder eine verpolt angeschlossene Batterie. ● Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (Ö 8.1) Warnung! Quetschverletzungen möglich! Der Bügel Getriebefreilauf sollte nur auf ebenen Flächen herausgezogen werden, da sich das Gerät selbstständig in Bewegung setzen kann. Wird das Gerät bei ausgekuppeltem Getriebe abgestellt, muss immer die Parkbremse eingelegt werden. Hinweis Der Bügel Getriebefreilauf befindet sich hinter dem rechten Hinterrad. Der Bügel Getriebefreilauf sollte nur herausgezogen werden, wenn der Aufsitzmäher geschoben wird.
● Polung der Batterieanschlüsse kontrollieren und Kabel gegebenfalls korrekt anschließen. (Ö 14.18) ● Selbstdiagnose wiederholen. Bleibt der Dauerpiepton auch nach dem korrekten Anschluss der Batterie aktiv, liegt ein Elektronikdefekt vor. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Drei aufeinander folgende Pieptöne signalisieren einen Defekt an der Elektrik (Kurzschluss) oder im Sitzkontaktschalter. Der Verbrennungsmotor lässt sich nicht starten. ● Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (Ö 8.1) ● Detaillierte Diagnose durch den Fachhändler durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
9.2 Defekt am Aufsitzmäher während
des Betriebs Die Elektronik überwacht den sicheren Zustand während des Betriebs. Bei einem Defekt in der Elektrik (Kurzschluss, lose Stecker, Kabelbruch) werden drei aufeinander folgende Pieptöne aktiviert. Der Verbrennungsmotor wird abgestellt. Verhalten: ● Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (Ö 8.1) ● Selbstdiagnose aktivieren. (Ö 9.1)
9.3 Störung der Elektronik
In seltenen Fällen kann während des Betriebs eine Störung der Elektronik selbst auftreten. Ein Dauerpiepton wird aktiviert und der Verbrennungsmotor wird abgestellt. Verhalten: ● Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. (Ö 8.1) ● Selbstdiagnose aktivieren. (Ö 9.1) ● Verbrennungsmotor neu starten. (Ö 12.2)
Allgemeine Hinweise: Während des Mähvorgangs wird der Rasenschnitt seitlich am Mähwerk großflächig ausgeworfen und bleibt anschließend am Boden liegen. Damit der Rasenschnitt großflächig ausgeworfen wird, müssen folgende Punkte beachtet werden: Kann der Defekt nicht beseitigt werden, ist eine detaillierte Diagnose nötig. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Kann der Defekt nicht beseitigt werden, ist eine detaillierte Diagnose nötig. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
10. Hinweise zum Arbeiten
Warnung! Verletzungsgefahr! Vor jeder Inbetriebnahme alle Informationen für den sicheren Betrieb des Geräts beachten. Arbeiten an Abhängen erfordern besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht. Hinweis Vor der Arbeit das Mähwerk auf korrekte Einbaulage kontrollieren. Für den erstmaligen Gebrauch Ihres Geräts einen flachen, ebenen Bereich wählen und gerade und für Übungszwecke leicht überlappende Streifen mähen. Gras sollte immer in trockenem Zustand gemäht werden. Achtung – Brandgefahr! Überlastung des Mähwerksantriebs vermeiden, eine Überlastung kann zu dauerhaftem Schlupf des Keilriemens und in weiterer Folge zu Brandgefahr durch Überhitzung führen. Ungewöhnliche Laufgeräusche, z. B. ein "Quietschen" (schleifendes Geräusch) des Keilriemens, zeigen eine Überbeanspruchung an. Im hohen Gras deshalb niemals mit verstopftem Auswurfkanal mähen; bei Bedarf Mulch-Kit (Sonderzubehör) verwenden. Das Mähwerk ist vor allem im Bereich des Keilriemens stets von entzündbarem Material (Gras, Blätter etc.) freizuhalten und regelmäßig zu reinigen, um Brandgefahr zu vermeiden.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE ● Fahrtrichtung beachten. ● Nur mit maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors mähen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Der Rasen sollte trocken sein. Nasser Rasenschnitt führt aufgrund des höheren Gewichtes zu Schwadenbildung. ● Die Mähmesser müssen in ordnungsgemäßem Zustand sein (scharf, nicht beschädigt). (Ö 14.6) ● Fahrgeschwindigkeit der Rasenbeschaffenheit anpassen. (Ö 8.10) ● Entsprechende Schnittstufe wählen – nicht zu nieder mähen. (Ö 12.6) Fahrtrichtung beim Mähen: Während des Mähvorgangs muss auf die richtige Fahrtrichtung geachtet werden. Die Mährichtung immer so wählen, dass der Rasenschnitt immer in die bereits gemähte Rasenfläche ausgeworfen wird. Dadurch wird der Rasenschnitt gleichmäßig ausgeworfen und verteilt. Weiters wird eine Überbeanspruchung des Geräts durch zu große Rasenmengen vermieden. Beispiel: Mähvorgang in Spiralform ● An der Außenseite der Rasenfläche beginnen und nach innen vorarbeiten, ● Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn wählen. Vermeidung von Verstopfungen im Mähwerk / in der Auswurföffnung: Um Verstopfungen an der Auswurföffnung des Mähwerks vorzubeugen, sollte diese während des Mähvorgangs immer wieder durch Sichtkontrolle kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden. Sollte die Auswurföffnung am Mähwerk in kurzen Abständen mit Gras verstopfen, Fahrgeschwindigkeit vermindern bzw. höhere Schnittstufe wählen. Wenn das Problem weiterhin besteht, sind stumpfe Mähmesser bzw. beschädigte oder abgenutzte Windflügel an den Mähmessern die wahrscheinliche Ursache. Mähmesser schärfen bzw. tauschen. Weiters sollten die Mähwerksinnenseite, die Auswurföffnung am Mähwerk und die Mähmesser nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt werden, damit sich keine Grasrückstände ansetzen. Düngen: Das Abmähen entzieht dem Boden permanent Nährstoffe, die ihm durch einen hochwertigen Rasenlangzeitdünger wieder zugeführt werden können. In der Regel sind drei Düngegaben pro Mähsaison nötig. Der Rasen sollte dabei trocken sein, damit der Dünger nicht an den Halmen kleben bleibt und sie verbrennt. Besser den Rasen wässern, so wird der Dünger auf jeden Fall von den Halmen gespült. (Verarbeitungshinweise des Herstellers beachten.) Bodenschonendes Arbeiten: Wichtigste Faktoren für bodenschonendes Arbeiten sind Arbeitstechnik und Bodenfeuchte. Um ein sauberes Mähergebnis zu erreichen, muss die Fahrgeschwindigkeit dem Zustand des zu mähenden Grases (an Höhe und Dichte) und an die Feuchtigkeit des Rasens angepasst werden. Zu eng gefahrene Kurven erhöhen die Belastung für die Grasnarbe und führen besonders bei nassem Rasen zu schlechten Mähergebnissen, da die Räder in den weichen Rasen einsinken. Das Gerät ist für die sichere Bedienung und zum Schutz vor unsachgemäßer Benutzung mit mehreren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Der Mähvorgang wird gegen den Uhrzeigersinn und von außen nach innen durchgeführt. Dadurch wird der Rasenschnitt in die bereits gemähte Rasenfläche ausgeworfen.
11. Sicherheitseinrichtungen0478 192 9910 A - DE
Um den Verbrennungsmotor zu starten, muss in jedem Fall: – das Mähwerk ausgekuppelt sein, – das Bremspedal gedrückt oder die Parkbremse eingelegt sein. Der Verbrennungsmotor schaltet sich aus, wenn der Benutzer: – bei eingekuppeltem Mähwerk den Fahrersitz verlässt, – den Fahrersitz verlässt und die Parkbremse nicht eingelegt ist. Integrierte Messer-Auslaufbremse: Nach dem Auskuppeln kommen die Mähmesser spätestens nach 5 Sekunden zum Stillstand. ● Das Kapitel „Zu Ihrer Sicherheit“ sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.) ● Machen Sie sich mit den Bedienelementen des Gerätes vertraut. (Ö 8.) ● Beachten Sie vor der Inbetriebnahme den Wartungsplan und führen Sie alle anfallenden Wartungsanweisungen aus. (Ö 14.1) ● Vor jeder Inbetriebnahme kontrollieren, ob alle Sicherheitseinrichtungen funktionieren. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht fehlen, überbrückt werden, beschädigt oder verändert sein. (Ö 11.)
12.1 Kraftstoff einfüllen
Maximales Tankvolumen: 9Liter Empfehlung: Frische Markenkraftstoffe, Angaben zur Kraftstoffqualität (Oktanzahl) entnehmen Sie der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor. – Benzin bleifrei. Einfüllvorgang: ● Verbrennungsmotor abstellen und auskühlen lassen (handwarm). (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) Kraftstoff langsam und vorsichtig einfüllen. Damit ein Überlaufen verhindert wird, sollte der Einfüllvorgang in mehrere Schüttvorgänge unterteilt werden. Zwischen den einzelnen Schüttvorgängen den Trichter entnehmen und durch Sichtkontrolle den Füllstand im Tank kontrollieren. Je mehr Kraftstoff bereits eingefüllt wurde, desto kleiner sollten die Einfüllmengen pro Schüttvorgang werden. Um dem Kraftstoff Platz zum Ausdehnen zu lassen, Kraftstofftank niemals über die Unterkante des Einfüllstutzens hinaus befüllen. Tankverschluss: Tankverschluss (1) ausdrehen (Pfeilrichtung beachten) und entnehmen. ● Kraftstoff mit Hilfe eines entsprechenden Trichters (nicht im Lieferumfang enthalten) einfüllen (siehe Einfüllvorgang). Verletzungsgefahr! Wird bei einer der Sicherheitseinrichtungen ein Defekt festgestellt, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Wenden Sie sich an einen Fachhändler, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Hinweis Nach dem Einkuppeln des Mähwerks drehen sich die Mähmesser und ein Windgeräusch ist hörbar. Die Nachlaufzeit entspricht der Dauer des Windgeräuschs nach dem Auskuppeln, sie kann mit einer Stoppuhr gemessen werden.
12. Gerät in Betrieb nehmen
Verletzungsgefahr! Aus Sicherheitsgründen darf das Gerät nicht an Hängen mit einer Steigung über 10° (17,6 %) eingesetzt werden. 17,6 % Hangneigung entsprechen einem vertikalen Anstieg von 17,6 cm bei 100 cm horizontaler Länge. Um ein Verschütten des Kraftstoffes zu verhindern, sollte zum Einfüllen ein geeigneter Trichter (nicht im Lieferumfang enthalten) verwendet werden.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Tankverschluss (1) aufsetzen und eindrehen (Pfeilrichtung beachten). Anschließend den Tankverschluss (1) handfest festdrehen. ● Verschütteten Kraftstoff trockenwischen und einige Zeit verdunsten lassen, bevor der Verbrennungsmotor gestartet wird.
12.2 Verbrennungsmotor starten
Vor dem Starten sind folgende Punkte zu beachten ● Das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.) ● Motorölstand kontrollieren. (Ö 14.12) ● Mähwerk und Motorraum von Grasrückständen befreien. ● Kraftstoff kontrollieren. ● Vor jeder Inbetriebnahme die Funktion der Bremse überprüfen. (Ö 12.5) ● Alle personenbedingten Einstellungen (Fahrersitzverstellung) am Gerät durchführen. Nicht bei laufendem Verbrennungsmotor! ● Starten Sie das Gerät nicht, wenn Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere in der Nähe sind. Startreihenfolge Das Gerät in folgender Reihenfolge starten. ● Kraftstoffhahn öffnen. (Ö 14.8) ● Vor dem Startvorgang das Bremspedal bis zum Anschlag drücken und halten oder die Parkbremse einlegen. (Ö 8.11), (Ö 8.12) ● Schalter Mähwerk prüfen: Das Mähwerk muss ausgekuppelt sein. (Ö 8.5) ● Zündschlüssel in das Zündschloss stecken und in die Position "Zündung ein" bzw. "Verbrennungsmotor läuft" drehen. (Ö 8.1) ● Bei kaltem Verbrennungsmotor: RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S: Gashebel in die Choke-Position stellen. (Ö 8.2) RT 4112 SZ: Gashebel in die MAX-Position stellen und den Choke-Knopf ziehen. Bei warmem Verbrennungsmotor: Gashebel in die MAX-Position stellen. (Ö 8.3) ● Zündschlüssel in die Position "Verbrennungsmotor anlassen" drehen. Der Verbrennungsmotor startet. Sobald der Verbrennungsmotor läuft, den Zündschlüssel loslassen. Dieser stellt sich selbstständig in die Position "Zündung ein" bzw. "Verbrennungsmotor läuft" zurück. ● RT 4097 S, RT 4097 SX, RT 4112 S: Gashebel bei laufendem Verbrennungsmotor in MAX-Position zurückstellen. Raststufe beachten! (Ö 8.2) RT 4112 SZ: Choke-Knopf eindrücken. (Ö 8.4) ● Der Verbrennungsmotor läuft. Der Fuß kann vom Bremspedal genommen werden.
12.3 Verbrennungsmotor abstellen
Verletzungsgefahr! Vor dem Startvorgang das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.) Das Gerät nur starten, wenn der Benutzer auf dem Fahrersitz sitzt. Während eines Arbeitsvorganges (z. B. Mähen) sollte sich der Gashebel immer in der MAX-Position befinden. Schäden am Gerät vermeiden! Springt der Verbrennungsmotor nicht an, sollte beachtet werden, dass bei mehreren Startversuchen der Verbrennungsmotor absaufen kann. Der Zündschlüssel sollte beim Startversuch nie länger als maximal 10 Sekunden in der Position "Verbrennungsmotor anlassen" gehalten werden. Vor dem Abstellen des Verbrennungsmotors das Mähwerk auskuppeln. (Ö 8.5)0478 192 9910 A - DE
Verbrennungsmotor in folgender Reihenfolge abstellen: ● Gerät bis zum Stillstand abbremsen. ● Mähwerk auskuppeln. (Ö 8.5) ● Gashebel in MIN-Position stellen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen. Der Verbrennungsmotor wird abgeschaltet. ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Bei Bedarf Kraftstoffhahn schließen. (Ö 14.8) ● Zündschlüssel abziehen und so aufbewahren, dass nur befugte Personen Zugriff haben.
Folgende Punkte sind vor der Fahrt zu beachten: ● Vor jeder Fahrt die Funktion der Bremse überprüfen. (Ö 8.11) ● Bügel Getriebefreilauf einkuppeln. (Ö 8.14) ● Das Gerät anhalten und erst bei Stillstand den Hebel Fahrtrichtungswahl umstellen. Vorwärtsfahren: ● Verbrennungsmotor starten. (Ö 12.2) ● Hebel Fahrtrichtungswahl in die vordere Position (Fahrtrichtung Vorwärts) stellen. (Ö 8.7) ● Parkbremse lösen, falls eingelegt. (Ö 8.12) ● Durch Druck auf das Antriebspedal wird die Fahrgeschwindigkeit reguliert und das Gerät setzt sich vorwärts in Bewegung. Rückwärtsfahren: ● Verbrennungsmotor starten. (Ö 12.2) ● Hebel Fahrtrichtungswahl in die hintere Position (Fahrtrichtung Rückwärts) stellen. (Ö 8.7) ● Parkbremse lösen, falls eingelegt. (Ö 8.12) ● Durch Druck auf das Antriebspedal wird die Fahrgeschwindigkeit reguliert und das Gerät setzt sich rückwärts in Bewegung.
● Fahrgeschwindigkeit vermindern. ● Bremspedal gleichmäßig nach unten drücken, bis das Gerät anhält.
12.6 Schnitthöhe einstellen
● Gerät bis zum Stillstand abbremsen. (Ö 12.5) ● Hebel Schnitthöhenverstellung entriegeln und halten. (Ö 8.13) ● Die Schnitthöhe kann durch Auf- und Abbewegen des Hebels Schnitthöhenverstellung in 7 Schnittstufen verstellt werden. Verletzungsgefahr! Wird das Gerät nach dem Abstellen des Verbrennungsmotors verlassen, muss aus Sicherheitsgründen der Zündschlüssel abgezogen werden. Zündschlüssel so aufbewahren, dass nur befugte Personen Zugriff haben, um eine Benutzung durch Kinder oder andere nicht mit dem Gerät vertraute Personen zu verhindern. Des Weiteren ist vor dem Verlassen des Gerätes immer die Parkbremse einzulegen. (Ö 8.12) Warnung! Im Gelände ist stets eine kleinere Fahrgeschwindigkeit zu wählen. Vor jedem Wechsel der Fahrtrichtung, vor allem an Abhängen, muss die Fahrgeschwindigkeit entsprechend reduziert werden. Um eine optimale Kühlung des Getriebes zu gewährleisten, sollte die Fahrgeschwindigkeit nur über das Antriebspedal bei maximaler Drehzahl des Verbrennungsmotors reguliert werden. Verletzungsgefahr! Vor dem Bremsvorgang die Fahrgeschwindigkeit durch Verminderung des Druckes auf das Antriebspedal verringern. Wenn möglich, nicht bei voller Fahrgeschwindigkeit abrupt bremsen. Verletzungsgefahr! Die Schnitthöhe aus Sicherheitsgründen nur verstellen, wenn das Gerät stillsteht.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE ● Hebel Schnitthöhenverstellung verriegeln. (Ö 8.13) Schnittstufe 1: Schnitthöhe 35 mm Schnittstufe 7: Schnitthöhe 90 mm
Vor dem Mähen: ● Kapitel "Hinweise zum Arbeiten" lesen und beachten. (Ö 10.) ● Während des Mähvorgangs immer maximale Motordrehzahl einstellen. Die Mähmesser sind für diese Drehzahl optimiert – Ergebnis ist das beste Schnittbild sowie die größte Schnittleistung. Das Mähwerk in folgender Reihenfolge einkuppeln: ● Verbrennungsmotor starten. (Ö 12.2) ● Gashebel in MAX-Position stellen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Aufsitzmäher auf die zu mähende Rasenfläche fahren. Mähwerk nicht in hohem Gras oder in niederster Schnittstufe einkuppeln. Mähwerk nur einkuppeln, wenn sich das Gerät über der zu bearbeitenden Fläche befindet. ● Vorwärts mähen: Fahrtrichtung Vorwärts (Ö 8.7) wählen, anschließend Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk einkuppeln. (Ö 8.5) Rückwärts mähen: Fahrtrichtung Rückwärts (Ö 8.7) wählen und Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen (Ö 8.6) einmal kurz betätigen, anschließend Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk innerhalb von 6 Sekunden einkuppeln. (Ö 8.5) Während des Mähvorgangs: ● Gashebel in MAX-Position stellen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Fahrgeschwindigkeit immer der Grashöhe bzw. der Schnittstufe anpassen. Bei hohem Gras bzw. niederer Schnittstufe eine kleine Fahrgeschwindigkeit wählen. Wechsel der Fahrtrichtung bei eingekuppeltem Mähwerk: ● Zum Rückwärtsmähen Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen im vorgesehenen Zeitfenster (5 Sekunden vor bzw. 1 Sekunde nach dem Umschalten) einmal kurz betätigen. (Ö 8.6) ● Gerät auf der Rasenfläche zum Stillstand bringen und gewünschte Fahrtrichtung mit dem Hebel Fahrtrichtungswahl einstellen. (Ö 8.7) ● Mähvorgang fortsetzen. Das Mähmesser in folgender Reihenfolge auskuppeln: ● Auf eine bereits gemähte Grasfläche fahren oder die höchste Schnittstufe des Mähwerks auswählen. (Ö 8.13) ● Mähwerk durch Drücken des Schalters Mähwerk auskuppeln. (Ö 8.5)
12.8 Ziehen von Lasten
Wird das Mähwerk während der Fahrt eingekuppelt, so verringert sich kurzfristig durch die zusätzliche Belastung (Anlauf der Mähmesser) die Drehzahl des Verbrennungsmotors. Verletzungsgefahr! Nach dem Auskuppeln des Mähwerks auf den Nachlauf achten, der bis zum Stillstand des Mähmessers bis zu 5 Sekunden beträgt. (Ö 11.) Verletzungsgefahr! Vor dem Anhängen von Lasten immer die Funktion der Bremse überprüfen. (Ö 8.11) Die Fahreigenschaften des Geräts verändern sich während eines Transportes von Lasten (längerer Bremsweg, kleinere Fahrgeschwindigkeit bei Richtungsänderungen wählen usw.). Je schwerer die Last, desto mehr ändern sich die Fahreigenschaften! Schäden am Gerät vermeiden! An Steigungen verringert sich die maximale Zuglast.0478 192 9910 A - DE
Maximales Anhängergewicht auf ebener Fläche = 250 kg Maximales Anhängergewicht bei maximaler Steigung von 10° = 100 kg Maximale Stützlast = 40 kg Maximale Zuglast = 40 kg
12.9 Betrieb an Hanglagen
● Vor jedem Betrieb an einem Hang die Funktion der Bremse überprüfen. (Ö 12.5) ● Abhänge in Längsrichtung befahren. Bei Querfahrten besteht erhöhte Kippgefahr – maximale Hangneigung beachten. (Ö 4.7) ● Richtungsänderungen an Hängen vermeiden – nicht vermeidbare Richtungsänderungen mit besonderer Vorsicht durchführen.
13.1 Mähwerk demontieren
● Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Zündschlüssel abziehen. ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Höchste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Keilriemen entspannen: Spannfeder (2) nach hinten ziehen, aushängen und ablegen. Keilriemenabdeckung vorne lösen: ● Räder bis zum Anschlag nach links einschlagen. Schraube (8) hinter dem rechten Vorderrad (9) lösen. Halteblech (7) nach vorne drücken und halten. Keilriemenabdeckung (6) nach unten klappen. Die Riemenabdeckung liegt am Keilriemen auf. Eine Zuglast von 40 kg an der Anhängekupplung wird auf ebener Fläche beim Ziehen eines Anhängers mit 250 kg Gewicht erreicht.
Verletzungsgefahr! Vor allen Arbeiten am Mähwerk das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.)DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Keilriemen aushängen: Halteblech (7) nach vorne drücken und halten. Keilriemen (10) nach vorne ziehen und aushängen. Mähwerk hinten aushängen: ● Niederste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Sicherungssplint (5) abziehen. Mähwerk (1) leicht anheben und halten. Mähwerk (1) von der Mähwerksaufhängung hinten (4) lösen. ● Vorgang an der zweiten Seite wiederholen. ● Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen. ● Hebel Schnitthöhenverstellung vorsichtig in die höchste Schnittstufe stellen. Mähwerk vorne aushängen: Sicherungssplint (5) abziehen. Mähwerk leicht anheben und von der Mähwerksaufhängung vorne (3) lösen. Mähwerk vorsichtig loslassen. ● Vorgang an der zweiten Seite wiederholen. ● Mähwerk langsam und vorsichtig ablegen. Mähwerk entnehmen: ● Höchste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Klemmgefahr! Vor dem Herausziehen der Sicherungssplinte darauf achten, dass sich keine Körperteile (Finger, Hand, Fuß usw.) direkt unter dem Mähwerk befinden. Verletzungsgefahr! Der Hebel Schnitthöhenverstellung befindet sich nach dem Aushängen des Mähwerks an der Hinterseite unter Spannung. Unmittelbar nach dem Aushängen den Hebel Schnitthöhenverstellung vorsichtig in die höchste Schnittstufe stellen. Hinweis Zur Erleichterung der Demontage die Reihenfolge beachten und genau einhalten. Klemmgefahr! Vor dem Aushängen darauf achten, dass sich keine Körperteile (Finger, Hand, Fuß usw.) direkt unter dem Mähwerk befinden. Nach dem Aushängen des Mähwerks klappt die Mähwerksaufhängung selbstständig nach oben.0478 192 9910 A - DE
Mähwerk (1) mit einer leichten Drehbewegung an der Seite der Deflektorklappe (11) herausziehen.
13.2 Mähwerk montieren
● Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Zündschlüssel abziehen. ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Räder bis zum Anschlag nach links einschlagen. ● Hebel Schnitthöhenverstellung vorsichtig in die höchste Schnittstufe stellen. (Ö 8.13) Mähwerk einschieben: ● Vor dem Einschieben den Keilriemen so positionieren, dass dieser bei eingehängtem Mähwerk an der Öffnung der Keilriemenabdeckung erreichbar ist. Das Mähwerk (1) von rechts mit der Keilriemenabdeckung (6) voran einschieben. Dabei das Mähwerk durch eine leichte Drehungbewegung zentral unter dem Gerät platzieren. Mähwerk vorne einhängen: ● Niederste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Mähwerksaufhängung vorne (3) nach unten ziehen und halten. Mähwerk mit einer Hand leicht anheben und dabei den Aufhängungsbolzen am Mähwerk in die Bohrung an der Mähwerksaufhängung vorne (3) einführen. Sicherungssplint (5) durch die Bohrung im Aufhängungsbolzen stecken. ● Vorgang an der zweiten Seite wiederholen. Mähwerk hinten einhängen: ● Mähwerk an der Hinterseite mit einer Hand anheben und halten. Die Bohrung an der Mähwerksaufhängung hinten muss mit dem Aufhängungsbolzen am Mähwerk fluchten. Verletzungsgefahr! Vor allen Arbeiten am Mähwerk das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit" sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.) Verletzungsgefahrgefahr! Hebel Schnitthöhenverstellung befindet bei ausgehängtem Mähwerk unter Spannung. Besondere Vorsicht bei der Mähwerksmontage. Hinweis Vor dem Einhängen kontrollieren, ob das Mähwerk an der vorderen Mähwerksaufhängung ordnungsgemäß eingehängt ist. Verletzungsgefahr! In der niedersten Schnittstufe steht der Hebel Schnitthöhenverstellung unter Spannung. Während der Montage des Mähwerks den Hebel Schnitthöhenverstellung nicht berühren.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Aufhängungsbolzen am Mähwerk (1) in die Bohrung an der Mähwerksaufhängung hinten (4) einführen. Sicherungssplint (5) durch die Bohrung am Aufhängungsbolzen stecken. ● Vorgang an der zweiten Seite wiederholen. Keilriemen einhängen: Halteblech (7) nach vorne drücken und halten. Keilriemen (10) nach vorne ziehen und mit Keilriemenabdeckung (6) anheben. Keilriemen (10) ordnungsgemäß (ohne Verdrehungen) an der Keilriemenscheibe einhängen. Keilriemenabdeckung vorne montieren: Halteblech (7) nach vorne drücken und halten. Keilriemenabdeckung (6) nach oben klappen. Halteblech (7) nach hinten führen und an den beiden Haltenasen an der Keilriemenabdeckung (6) einhängen. Halteblech durch das Eindrehen der Schraube (8) festklemmen. Schraube (8) festschrauben. Keilriemen spannen: ● Niederste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Spannfeder (2) nach hinten ziehen und an der Ausnehmung am Mähwerk (1) einhängen Keilriemen ohne Verdrehungen an der Keilriemenscheibe einhängen. Verletzungsgefahr! Nach der Montage des Mähwerks eine Sichtkontrolle durchführen und dabei die korrekte Montage überprüfen. Anschließend ein Funktionsprüfung durchführen. Dabei darauf achten, dass sich keine weiteren Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere in der Nähe befinden. Den Funktionstest nur durchführen, wenn der Bediener auf dem Gerät sitzt.0478 192 9910 A - DE
Allgemeine Hinweise zur Wartung: ● Wartungsplan und Wartungsintervalle genau einhalten. ● Wartungsplan und Wartungsarbeiten in der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor beachten. Vor Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten: ● Gerät auf einem ebenen und festen Untergrund abstellen. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Verbrennungsmotor und Schalldämpfer vollständig auskühlen lassen. Folgende Wartungs- und Reparaturarbeiten aus der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor entnehmen: – Luftfilter wechseln. – Angaben zum Motoröl (Typ, Ölfüllmenge usw.). – Zündkerze überprüfen und auswechseln. – Kraftstofffilter auswechseln. – Reinigung des Verbrennungsmotors.
Alle Angaben im Wartungsplan müssen genau eingehalten werden. Das Nichteinhalten des Wartungsplans kann zu erheblichen Schäden am Gerät führen. Wartungsarbeiten vor jeder Inbetriebnahme: Damit ein leistungsfähiger und sicherer Betrieb erreicht wird und um Störungen zu vermeiden, ist es wichtig, den Zustand des Gerätes zu kennen. Dafür sind folgende Prüfungen vor jedem Start erforderlich (Sichtkontrolle): – Reifendruck. (Ö 14.9) – Verschleiß und Schäden an Reifen. – Dichtheit der kraftstoffführenden Leitungen. – Motorölstand (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor). – Kraftstoffstand. – Allgemeine Sichtkontrolle am Gerät und am Mähwerk. Speziell die Schutzabdeckungen müssen auf Beschädigungen kontrolliert werden. – Fester Sitz der Schraubverbindungen. Wartungsarbeiten nach jedem Einsatz: – Reinigung des Geräts (Mähwerk, Auswurföffnung am Mähwerk) und etwaiger Anbaugeräte. – Angaben zur Reinigung des Verbrennungsmotors beachten (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor). – Getriebe durch Abkehren von Grasrückständen oder sonstigen Verschmutzungen reinigen. Wartungsarbeiten nach den ersten 10 Betriebsstunden (Erstinbetriebnahme): – Eine Inspektion durch Ihren Fachhändler wird empfohlen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
Verletzungsgefahr! Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit", besonders das Unterkapitel "Wartung und Reparaturen" sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.) Zündschlüssel abziehen, um ein unbeabsichtigtes Anspringen des Verbrennungsmotors zu verhindern. Nur mit Handschuhen arbeiten. Mähmesser nie berühren, solange sie nicht stillstehen. Aus Sicherheitsgründen sind Wartungsarbeiten an der Bremse untersagt. Einstellungs- und Wartungsarbeiten nur vom Fachhändler durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Hinweis Durch starke Beanspruchung, speziell im Profibetrieb, können kürzere Wartungsintervalle als hier angegeben erforderlich sein. Des Weiteren können auch extreme äußere Umstände wie sandiger bzw. steiniger Boden, Staub usw. zu kürzeren Wartungsintervallen als in der Gebrauchsanleitung angegeben führen. Alle 100 Betriebsstunden oder einmal jährlich ist eine Inspektion durch einen Fachhändler durchzuführen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Wartungsarbeiten nach allen 25 Betriebsstunden: – Kontrolle der Messerbefestigungen und Messerschärfe, Verschleißgrenze der Mähmesser beachten. Wartungsarbeiten nach allen 50 Betriebsstunden: – Allgemeine Schmierung. – Einbaulage des Mähwerks kontrollieren. (Ö 14.7) Wartungsarbeiten nach allen 100 Betriebsstunden: – Auswechseln der Mähmesser. – Inspektion von einem Fachhändler durchführen lassen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.
● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Mähwerk demontieren. (Ö 13.1) ● Angesetzte Grasrückstände im Mähwerksgehäuse vorab mit einem Holzstab lösen. ● Mähwerksunterseite mit Bürste und Wasser säubern. ● Beim Reinigen der Mähwerksoberseite darauf achten, dass kein Wasser auf den Keilriemen gelangt – niemals Strahlwasser auf die Öffnungen der Abdeckungen richten. ● Das Mähwerk, den Motorraum und das Getriebe von Grasrückständen befreien. Kühlrippen von Verbrennungsmotor und Getriebe reinigen. ● Die Mähmesser mit Bürste und Wasser reinigen – zum Lösen von Verschmutzungen keinesfalls auf die Mähmesser schlagen (z. B. mit einem Hammer).
14.3 Motorhaube öffnen
Hinweis Bei der Inspektion durch den Fachhändler wird die Funktion der Bremse überprüft und bei Bedarf gewartet. Zusätzlich werden alle erforderlichen Wartungsarbeiten am Getriebe durchgeführt. Schäden am Gerät vermeiden! Niemals Strahlwasser (Hochdruckreiniger) auf Motorteile, Dichtungen, elektrische Bauteile (Batterie, Kabelbaum usw.) und Lagerstellen richten. Beschädigungen bzw. teure Reparaturen können hier die Folge sein. Keine aggressiven Reinigungsmittel benutzen. Solche Reiniger können Kunststoffe und Metalle beschädigen, was den sicheren Betrieb Ihres STIHL Geräts beeinträchtigen kann. Sollten Sie Verschmutzungen nicht mit Wasser, mit einer Bürste oder mit einem Tuch entfernen können, empfiehlt STIHL die Verwendung eines Spezialreinigers (z. B. STIHL Spezialreiniger). Das Mähwerk für Reinigungs- und Wartungsarbeiten immer demontieren. Verletzungsgefahr! Vor dem Öffnen der Motorhaube den Verbrennungsmotor abstellen und einige Minuten auskühlen lassen. Der Verbrennungsmotor sollte handwarm sein.0478 192 9910 A - DE
Motorhaube (1) mit einer Hand am Haltegriff (2) nehmen und durch einen leichten Ruck nach oben öffnen. Motorhaube (1) bis zum Anschlag nach vorne klappen.
14.4 Motorhaube schließen
Motorhaube (1) vorsichtig und langsam zuklappen und einrasten lassen.
14.5 Sicherheitseinrichtungen
kontrollieren Bremskontaktschalter prüfen: ● Benutzer muss auf dem Fahrersitz sitzen. ● Verbrennungsmotor abstellen und zum Stillstand kommen lassen. (Ö 12.3) ● Mähwerk auskuppeln. (Ö 8.5) ● Bremspedal nicht betätigen (drücken) bzw. Parkbremse lösen. Bei funktionierendem Bremskontaktschalter darf sich der Verbrennungsmotor nicht starten lassen! Mähwerkskontaktschalter prüfen: ● Benutzer muss auf dem Fahrersitz sitzen. ● Bremspedal bis zum Anschlag drücken und halten. (Ö 8.11) ● Mähwerk einkuppeln. (Ö 8.5) Bei funktionierendem Mähwerkskontaktschalter darf sich der Verbrennungsmotor nicht starten lassen! Sitzkontaktschalter prüfen: ● Benutzer muss auf dem Fahrersitz sitzen. ● Verbrennungsmotor starten und mit maximaler Drehzahl laufen lassen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Mähwerk einkuppeln. (Ö 8.5) ● Fahrersitz durch langsames und vorsichtiges Aufstehen vom Gewicht entlasten. Nicht absteigen! Bei funktionierendem Sitzkontaktschalter wird der Verbrennungsmotor abgeschaltet! Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen prüfen: ● Auf den Fahrersitz setzen – den Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen nicht betätigen. ● Verbrennungsmotor starten (Ö 12.2) und mit maximaler Drehzahl laufen lassen. (Ö 8.2), (Ö 8.3) ● Mähwerk einkuppeln. (Ö 8.5) ● Fahrtrichtung Rückwärts wählen und losfahren. (Ö 8.7) Bei funktionierendem Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen wird das Mähwerk nach 1 Sekunde ausgekuppelt. Verletzungsgefahr! Die Sicherheitseinrichtungen dürfen nur vom Fahrersitz aus überprüft werden. Dabei dürfen sich keine weiteren Personen, insbesondere Kinder, oder Tiere in der Nähe aufhalten. Die Funktionen aller Sicherheitseinrichtungen sind mindestens einmal im Monat zu kontrollieren. Nach längerer Betriebsunterbrechung, bei wenig genutzten Geräten oder nach Reparaturen immer vor neuerlicher Inbetriebnahme alle Sicherheitseinrichtungen prüfen.DEFR
14.6 Mähmesser warten
Wartungintervall: Alle 25 Betriebsstunden Wartungsarbeiten: ● Verschleißgrenzen der Mähmesser kontrollieren. ● Bei Bedarf Mähmesser schärfen. Wenn sich das Mähergebnis verschlechtert, sollten die Mähmesser geschärft werden. Verschleißgrenzen am Mähmesser prüfen: ● Mähwerk und Mähmesser sorgfältig reinigen. (Ö 14.2) ● Mähwerk demontieren. (Ö 13.1) Mähwerk für den Prüfvorgang sicher positionieren: Mähwerk (1) an die Wand lehnen und mit dem Fuß gegen Wegrutschen sichern. Verschleißgrenzen prüfen: A = Messerstärke (> 4,5 mm) B = Messerbreite (> 49 mm) Messerstärke A und Messerbreite B mit Hilfe eines Messschiebers an mehreren Stellen überprüfen. Werden die Verschleißgrenzen erreicht bzw. unterschritten, dann muss das Mähmesser (1) ersetzt werden. Verletzungsgefahr! Nur mit Handschuhen arbeiten. Sollten Ihnen notwendige Kenntnisse oder Hilfsmittel fehlen, wenden Sie sich immer an einen Fachhändler (STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler). STIHL empfiehlt STIHL Original- Ersatzteile zu verwenden. Mähmesser nie berühren, solange sie nicht stillstehen. Mähwerk immer auf einen rutschfesten Untergrund stellen. Verletzungsgefahr! Ein verschlissenes Mähmesser kann abbrechen und schwere Verletzungen verursachen. Die Anweisungen zur Messerwartung sind deshalb einzuhalten. Mähmesser werden je nach Einsatzort und Einsatzdauer unterschiedlich stark abgenutzt. Wenn Sie das Gerät auf sandigem Untergrund bzw. häufig unter trockenen Bedingungen einsetzen, werden die Mähmesser stärker beansprucht und verschleißen überdurchschnittlich schnell. Achtung! Beim Tausch des Mähmessers immer auch die Messerschraube und die Sicherscheibe erneuern. STIHL empfiehlt, das Mähwerk auszubauen, wenn die Verschleißgrenzen kontrolliert werden. Falls Ihnen eine geeignete Hebebühne zur Verfügung steht, können die Verschleißgrenzen der Mähmesser auch bei montiertem Mähwerk geprüft werden.0478 192 9910 A - DE
Mähmesser demontieren: ● Mähwerk demontieren. (Ö 13.1) ● Mähwerk an die Wand lehnen und gegen Wegrutschen sichern. Messerschraube (1) mit Hilfe eines Schraubenschlüssels SW17 (nicht im Lieferumfang enthalten) lösen und ausdrehen. Messerschraube (1) mit der Sicherscheibe (2) entnehmen. Mähmesser (3) entnehmen. ● Vorgang am zweiten Mähmesser wiederholen. Mähmesser schärfen: ● Mähmesser beim Schleifen kühlen, z. B. mit Wasser. Eine Blaufärbung darf nicht auftreten, da sonst die Schneidhaltigkeit vermindert wird. ● Mähmesser gleichmäßig schärfen, um Vibrationen durch Unwucht zu vermeiden. ● Einen Schneidwinkel von 30° einhalten. ● Beim Schärfen die Verschleißgrenzen beachten. Mähmesser auf Wuchtheit prüfen: Schraubendreher (1) durch die Zentralbohrung stecken. Wenn das Mähmesser (2) ausgewuchtet ist, muss es sich in der abgebildeten Position ausbalancieren. Mähmesser montieren: Die Mähmesser müssen unter Beachtung folgender Punkte aufgesteckt werden: ● Mähmesser mit den hochgebogenen Windflügeln nach oben (zum Mähwerk zeigend) montieren. Mähmesser (1) aufstecken und Messerschraube (2 – Loctite 243 auftragen) mit Sicherscheibe (3 – Verletzungsgefahr! Während des Schärfvorgangs immer Schutzbrille und Handschuhe tragen. Verletzungsgefahr! Balanciert sich das Mähmesser nicht aus, muss der Vorgang „Mähmesser schärfen“ wiederholt werden, bis das Mähmesser ausgewuchtet ist. Das Mähmesser darf ausschließlich durch Zurückschleifen der Schneiden ausgewuchtet werden. Verletzungsgefahr! Mähmesser vor dem Einbau auf Beschädigungen (Kerben oder Risse) und Verschleiß kontrollieren. Verschlissene oder beschädigte Mähmesser müssen erneuert werden. Sicherscheibe bei jeder Messermontage erneuern. Messerschraube zusätzlich mit Loctite 243 sichern und mit dem vorgeschriebenen Anziehmoment festziehen, da die sichere Befestigung des Schneidwerkzeuges davon abhängt.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Wölbung beachten) eindrehen und festziehen. Anziehmoment: 65 - 70 Nm
14.7 Einbaulage des Mähwerks
kontrollieren Wartungsintervall: Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach Bedarf (z. B. nach starken Schlägen gegen das Mähwerk oder bei unsauberem Schnitt). Das Mähwerk befindet sich in korrekter Einbaulage, wenn es leicht nach vorne geneigt ist – es steht an der Vorderseite leicht tiefer als an der Hinterseite. ● Gerät auf einem ebenen Untergrund abstellen. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Niedrigste Schnittstufe wählen. (Ö 8.13) Höhenunterschied A =10mm
Durch Öffnen und Schließen des Kraftstoffhahns wird der Kraftstofffluss in der Kraftstoffleitung freigegeben bzw. unterbrochen. Der Kraftstoffhahn befindet sich links unter dem Kraftstofftank. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) Der Kraftstoffhahn (1) wird durch Drehen des Verstellventils (2) geöffnet bzw. geschlossen.
Ein einheitlicher Reifendruck ist Voraussetzung für die Prüfung der korrekten Einbaulage. Vor der Kontrolle der Einbaulage deshalb Reifendruck aller Reifen prüfen und bei Bedarf ausgleichen. (Ö 14.9) Der korrekte Reifendruck ist eine wesentliche Voraussetzung für die Ausrichtung des Mähwerks und folglich um ein sauberes Schnittbild zu erhalten. Des Weiteren wird durch einen zu hohen Reifendruck die Grasnarbe durch die Reifenstollen beschädigt.0478 192 9910 A - DE
Abdeckkappe vom Ventil (1) abschrauben. ● Mit Hilfe einer geeigneten Luftpumpe mit Manometer folgende Reifendrücke einstellen. Reifen vorne: 0,8 - 1,0 bar Reifen hinten: 0,6 - 0,8 bar
14.10 Räder wechseln
Bei Beschädigungen (Loch, Risse, Schnitte usw.) an den Rädern das beschädigte Rad demontieren und damit einen Fachhändler aufsuchen. Gerät anheben und abstützen: ● Gerät auf ebenem und festem Untergrund abstellen und gegen Wegrollen sichern. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. Vorderachse: A> 230mm Hinterachse: B> 210mm Verletzungsgefahr! Beim Anheben des Geräts Gewicht beachten (siehe Kapitel "Technische Daten"). (Ö 21.) Bei Bedarf das Gerät mit Hilfe einer zweiten Person oder mit einem Wagenheber (nicht im Lieferumfang enthalten) anheben. Gerät vor dem Anheben gegen Wegrollen sichern. Die Bremse wirkt nur auf die Hinterräder. Beim Hochheben der Hinterachse das Gerät gegen Wegrollen sichern. Schäden am Gerät vermeiden Beim Abstützen darauf achten, dass das Gerät an der Unterlage nur mit der Achse bzw. mit der Anhängekupplung aufliegt. Das Gerät nur an geeigneten Bauteilen (z. B. Rahmen, Felgen, Achse) anheben. Das Gerät niemals an Kunststoffteilen anheben bzw. abstützen.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Rad demontieren: Abdeckkappe (1) abziehen. Sicherring (2) mit Hilfe eines Schraubendrehers abnehmen. Große Scheibe (3) und kleine Scheibe (4) (nur am Hinterrad montiert) entnehmen. Rad (5) von der Radachse abziehen. Rad montieren: Vor der Montage der Räder sind folgende Punkte zu beachten: ● Schmutz von der Radachse entfernen. ● Radachse vor der Montage leicht mit Schmierfett bedecken. Hinterräder: Die Passfeder (6) in die hintere Radachse einsetzen. Rad (5) – Ventil befindet sich an der Außenseite – an der Passfeder einfädeln und bis zum Anschlag auf die Radachse schieben. Kleine Scheibe (4) und große Scheibe (3) auf die Radachse schieben. Vorderräder: Rad (5) – Ventil befindet sich an der Außenseite – bis zum Anschlag auf die Radachse schieben. Große Scheibe (3) auf die Radachse schieben. Sicherring (2) im Einstich an der Radachse einrasten lassen. Abdeckkappe (1) auf Radachse stecken. ● Gerät anheben und Unterlage herausziehen. ● Gerät vorsichtig auf den Boden stellen.
Die beiden vorderen Achsschenkel über die beiden Schmiernippel an der Vorderachse schmieren. Schmiervorgang: ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Vorderachse durch Abstützen entlasten (anheben). (Ö 14.10) Bei der Demontage der Hinterräder darauf achten, dass die Mitnehmer (Passfedern) nicht verloren gehen. Vor der Montage der Hinterräder darauf achten, dass sich auf beiden Seiten die Mitnehmer (Passfedern) in der Nut der Radachse befinden. Beim Aufstecken der Räder darauf achten, dass sich das Ventil immer an der Außenseite befindet. Sicheren Sitz des Rades kontrollieren. Hinweis Vor dem Schmiervorgang muss die Vorderachse durch richtiges Abstützen entlastet werden. Der Schmiernippel muss vor jedem Schmiervorgang gesäubert werden, damit kein Schmutz in den Achsschenkel gelangen kann. Ausgetretenes Schmierfett sollte nach dem Schmiervorgang immer entfernt werden (wegwischen). Handelsübliches Schmierfett verwenden.0478 192 9910 A - DE
Mit Hilfe einer Fettpresse (nicht im Lieferumfang enthalten) auf beiden Seiten über die Schmiernippel (1) Schmierfett einpressen, bis das Fett leicht an den Achsschenkeln austritt. ● Ausgetretenes Schmierfett entfernen. ● Abstützung der Vorderachse entfernen.
14.12 Füllstand des Motoröls
kontrollieren ● Gerät auf einer ebenen und geraden Fläche abstellen. ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Verbrennungsmotor abkühlen lassen. ● Motorhaube öffnen. (Ö 14.3) ● Füllstand laut Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor kontrollieren – bei Bedarf Motoröl einfüllen. (Ö 14.13)
14.13 Motorölwechsel
Informationen zum vorgeschriebenen Motoröl und zur Ölfüllmenge sind der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu entnehmen. Ölwechsel bei handwarmem Verbrennungsmotor vornehmen. Geeigneten Ölauffangbehälter (Ölfüllmenge beachten) unter das Ölablassrohr stellen. Das Altöl ist gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu entsorgen. Ölwechselintervalle: Die empfohlenen Ölwechselintervalle sind der Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor zu entnehmen. Motoröl ablassen: ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Verbrennungsmotor abkühlen lassen (handwarm). ● Motorhaube öffnen. (Ö 14.3) ● Ölverschlusskappe abschrauben (siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor). Das Ölablasssrohr (1) befindet sich an der rechten Seite des Verbrennungsmotors in der Nähe der beiden Pedale. ● Geeigneten Ölauffangbehälter unterstellen. Ölablassstopfen (1) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel (SW19 / SW15) abschrauben und entnehmen. Dichtring (2) entsorgen. Verletzungsgefahr! Vor dem Nachfüllen von Motoröl bzw. vor einem Ölwechsel Verbrennungsmotor abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr durch heißes Motoröl.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE ● Motoröl vollständig ablassen. Danach neuen Dichtring (2) auf den Ölablassstopfen (1) stecken. Ölablassstopfen in das Ölablassrohr einschrauben und festziehen. Anziehmoment: 12 - 14 Nm
14.14 Motoröl einfüllen
● Motorhaube öffnen. (Ö 14.3) ● Füllstand des Motoröls kontrollieren. (Ö 14.12) ● Motoröl laut Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor einfüllen – geeigneten Trichter verwenden. ● Motorhaube schließen. (Ö 14.4)
14.15 Scheinwerferlampe tauschen
● Motorhaube öffnen. (Ö 14.3) Fassung (1) um ca. 90° drehen und herausziehen. Lampe (2) in Richtung Fassung (1) drücken und halten. Lampe (2) vorsichtig drehen und entnehmen. ● Lampe in umgekehrter Reihenfolge einsetzen. Fassung (1) in das Scheinwerfergehäuse eindrücken. ● Motorhaube schließen. (Ö 14.4)
Stecksicherung kontrollieren: ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) Schäden am Gerät vermeiden! Das Unter- und Überschreiten des richtigen Motorölstandes ist zu vermeiden. Beim Tausch defekter Leuchtmittel immer 12V-Lampen mit 6W Leistung verwenden. Lampenbezeichnung: 12V 6W BA9s Brandgefahr! Die Sicherungen dürfen niemals mit einem Draht oder einer Folie überbrückt werden. Setzen Sie nie eine Sicherung mit einer anderen als der vorgeschriebenen Belastbarkeit (Ampere) ein. Sollte eine neue Sicherung innerhalb kurzer Zeit durchbrennen, ist ein Defekt (z.B. Kurzschluss) die mögliche Ursache. Es wird empfohlen, einen Fachhändler aufzusuchen. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler.0478 192 9910 A - DE
● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Batteriefach öffnen. (Ö 14.17) Stecksicherungen (1,2) abziehen. Durch Sichtkontrolle prüfen, ob der im Kunststoff verlaufende Draht (3) beschädigt (durchgebrannt) ist. Beschädigte Sicherungen ersetzen. Ladevorrichtung (1): 15 A Elektrik (2): 10 A ● Batteriefach schließen. (Ö 14.17) Hauptsicherung kontrollieren: Nennstrom: 150 Ampere ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Batteriefach öffnen. (Ö 14.17) Abdeckung (1) abziehen. Durch Sichtkontrolle überprüfen, ob der Draht (2) beschädigt (durchgebrannt) ist. Ist der Draht beschädigt, muss die Sicherung (3) durch einen Fachhändler ausgetauscht werden. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Abdeckung (1) wieder aufstecken. ● Batteriefach schließen. (Ö 14.17)
● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen.(Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Fahrersitz in Mittelstellung bringen. Batteriefach öffnen: Haltenasen (1) zur Batteriefachabdeckung (2) drücken und halten. Batteriefachabdeckung (2) nach oben klappen. Batteriefach schließen: Batteriefachabdeckung (2) auf der Seite des Kabels in der Haltevorrichtung einhängen. Batteriefachabdeckung (2) nach unten klappen.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Vorsichtig auf die Batteriefachabdeckung (2) drücken, bis diese einrastet.
● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Zündschlüssel abziehen und sicher aufbewahren. ● Batteriefach öffnen. (Ö 14.17) Batterie ablegen: Batterie (1) zum Anklemmen bzw. Abklemmen schräg auf der Abdeckung ablegen. Achtung: Sichere Position prüfen. Batterie abklemmen: ● Batterie ablegen. (Ö 14.18) Die Mutter (1) des schwarzen Anschlusskabels (2) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 ausdrehen und Schraube (3), Scheibe (4) und Mutter (1) entnehmen. Schwarzes Anschlusskabel (2) vom Minuspol (–) der Batterie abnehmen. Abdeckkappe (5) abziehen. Die Mutter (1) des roten Anschlusskabels (6) mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 vom Pluspol (+) der Batterie lösen und ausdrehen. Schraube (3), Scheibe (4) und Mutter (1) entnehmen. Rotes Anschlusskabel (6) vom Pluspol (+) abnehmen. ● Bei Bedarf Batterie entnehmen. ● Schrauben, Scheiben und Muttern zur Aufbewahrung wieder an den Minuspol (–) und an den Pluspol (+) der Batterie anschrauben. ● Bei Bedarf Batteriefach schließen. (Ö 14.17) Batterie anklemmen: Verletzungsgefahr! Beim Abklemmen der Batterie immer zuerst das schwarze Minuskabel (–) und dann das rote Pluskabel (+) abklemmen! Beim Anschließen der Batterie immer zuerst das rote Pluskabel (+) anklemmen. Die Batterie ist wartungsfrei und muss nur bei einer Beschädigung ausgetauscht oder bei einer längeren Stilllegung (z. B. Winterpause) ausgebaut werden. Batterie vor der Entsorgung des Gerätes ausbauen. Batterie nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern beim Fachhändler oder bei der Problemstoffsammelstelle abgeben. Vor dem Einbau Ladezustand prüfen. Wenn die Mindestspannung nicht erreicht wird, Batterie noch vor dem Einbau mit einem Batterieladegerät vollständig nachladen. Mindestspannung: 11,5 V0478 192 9910 A - DE
● Batterie ablegen. ● Bei Bedarf Schrauben, Scheiben und Muttern von der Batterie abnehmen. Pluspol (+): Anschlussklemme des roten Anschlusskabels (6) mit Schraube (3), Scheibe (4) und Mutter (1) am Pluspol der Batterie anbringen. Schraubverbindung mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 festziehen. Anziehmoment: 4 - 5 Nm Abdeckkappe (5) vollständig über die Schraubverbindung stülpen. Minuspol (–): Anschlussklemme des schwarzen Anschlusskabels (2) mit Schraube (3), Scheibe (4) und Mutter (1) am Minuspol der Batterie anbringen. Schraubverbindung mit Hilfe zweier Schraubenschlüssel SW8 festziehen. Anziehmoment: 4 - 5 Nm ● Batterie einsetzen. Batterie entnehmen: ● Batterie abklemmen. (Ö 14.18) ● Batterie herausziehen. Batterie einsetzen: ● Batteriefach öffnen. (Ö 14.17) ● Batterie anklemmen. (Ö 14.18) Batterie (1) einsetzen. Beide Anschlusskabel ordnungsgemäß im Batteriefach verstauen. ● Batteriefach schließen. (Ö 14.17)
14.19 Aufladen der Batterie über den
Ladestecker Am Ladestecker können das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 (beide nicht im Lieferumfang enthalten) angesteckt werden. Mit dem STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 kann ausschließlich eine Erhaltungsladung durchgeführt werden. Mit dem Diagnose-Ladegerät ADL 012 sind eine Erhaltungsladung und eine Vollladung (Aufladen einer leeren Batterie) möglich. Vor dem Anstecken: ● Hinweise in den Gebrauchsanleitungen der STIHL Ladegeräte lesen und beachten. ● Hinweise im Beiblatt der Batterie lesen und beachten. Anstecken: ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Motorhaube öffnen. (Ö 14.3) Schäden am Gerät vermeiden! Batterie niemals bei laufendem Verbrennungsmotor laden. Am Ladestecker dürfen ausschließlich das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 angesteckt werden. Andere Ladegeräte, insbesondere solche mit höherem Ladestrom, können dem Gerät Schäden zufügen. Wird die Batterie mit Hilfe anderer Ladegeräte aufgeladen, muss sie vorher ausgebaut werden.DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Am Ladestecker (1) das STIHL Erhaltungsladegerät ACB 010 oder das STIHL Diagnose-Ladegerät ADL 012 anstecken.
14.20 Verbrennungsmotor
Beachten Sie die Bedienungs- und Wartungshinweise, die Sie der beiliegenden Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors entnehmen können. Besonders wichtig für eine lange Nutzungsdauer sind stets ausreichender Ölstand, der regelmäßige Motoröl- sowie Luftfilterwechsel.
Das Getriebe ist für den Benutzer wartungsfrei. Bei den Inspektionen des Geräts durch den Fachhändler werden anfallende Wartungsarbeiten am Getriebe durchgeführt.
● Gerät in einem trockenen und staubarmen Raum außer Reichweite von Kindern und unbefugten Personen aufbewahren. ● Eventuelle Störungen am Gerät sind grundsätzlich vor der Einlagerung zu beheben, damit es sich stets in einem betriebssicheren Zustand befindet. ● Kraftstoffhahn schließen. (Ö 14.8) ● Zündschlüssel abziehen und so aufbewahren, dass keine unbefugten Personen, insbesondere Kinder, Zugriff haben.
14.23 Stilllegung bei längeren Pausen
(z. B. Winterpause) ● Alle äußeren Teile des Verbrennungsmotors und des Gerätes, insbesondere die Kühlrippen, sorgfältig reinigen. ● Sämtliche beweglichen Teile gut einölen bzw. einfetten. ● Kraftstoff aus dem Kraftstofftank ablassen und Vergaser entleeren (z. B. durch Leerfahren). ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Beachten Sie die Hinweise in der Gebrauchsanleitung des Verbrennungsmotors. ● Motorölwechsel vornehmen (Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor). (Ö 14.13) ● Batterie abklemmen. (Ö 14.18) ● Batterie im vollständig geladenen Zustand in einem kühlen und trockenen Raum sicher einlagern.
14.24 Nach längeren Pausen (z.B.
Winterpause) ● Batteriespannung prüfen. Wenn die Mindestspannung nicht erreicht wird, Batterie noch vor dem Einbau mit einem Batterieladegerät vollständig nachladen. Mindestspannung: 11,5 V ● Batterie einsetzen und anklemmen. (Ö 14.18) ● Reifendruck der Räder überprüfen. (Ö 14.9) ● Kraftstoffstand kontrollieren und bei Bedarf einfüllen. ● Bei Bedarf Motorölwechsel durchführen. (Ö 14.13) ● Füllstand des Motoröls kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen. (Ö 14.12)
Verletzungsgefahr! Vor dem Transport das Kapitel "Zu Ihrer Sicherheit", insbesondere das Unterkapitel "Transport des Aufsitzmähers" , sorgfältig lesen und beachten. (Ö 4.), (Ö 4.3) Laderampen langsam und besonders vorsichtig befahren und darauf achten, dass die Räder nicht seitlich über die Laderampen geraten – Absturzgefahr! Keine abrupten Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen vornehmen.0478 192 9910 A - DE
● Vor dem Aufladen höchste Schnittstufe wählen. (Ö 12.6) ● Anhänger an der Vorderseite abstützen, damit er durch das Gewicht des Geräts nicht hochkippen kann. ● Zum Aufladen eine geeignete Hebevorrichtung bzw. geeignete und stabile Laderampen mit ausreichender Breite verwenden. ● Laderampen sicher positionieren und befestigen – Radstand und Spurweite des Aufsitzmähers beachten. (Ö 21.) ● Auf eine gleichmäßige Verteilung der Last am Anhänger achten. ● Nach dem Aufladen niederste Schnittstufe wählen. (Ö 12.6) ● Verbrennungsmotor abstellen. (Ö 12.3) ● Gerät auf der Ladefläche ganz nach vorne schieben. ● Parkbremse einlegen. (Ö 8.12) ● Kraftstoffhahn schließen. (Ö 14.8) ● Gerät mit geeigneten Befestigungsmitteln (Gurte, Seile usw.) an der vorderen Achse bzw. an der Stoßstange nach vorne spannen und sichern. ● Zusätzlich Keile (nicht im Lieferumfang enthalten) an den Rädern einlegen, damit ein unbeabsichtliches Wegrollen verhindert wird. Mähmesser RT 4097 S, RT 4097 SX:
Für das Gerät ist weiteres Zubehör erhältlich. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem STIHL Fachhändler, im Internet (www.stihl.com) oder im STIHL Katalog. Rasenschnitt gehört nicht in den Müll, sondern soll kompostiert werden. Verpackungen, Gerät und Zubehöre sind aus recyclingfähigen Materialien hergestellt und entsprechend zu entsorgen. Die getrennte, umweltgerechte Entsorgung von Materialresten fördert die Wiederverwendbarkeit von Wertstoffen. Aus diesem Grund ist nach Ablauf der gewöhnlichen Gebrauchsdauer das Gerät der Wertstoffsammlung zuzuführen. Abfallprodukte wie Altöl (Motoröl, Getriebeöl), Kraftstoff und Batterien immer fachgerecht entsorgen. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften! Batterie vor Entsorgung des Geräts ausbauen. Batterie nicht über den Hausmüll entsorgen, sondern beim Fachhändler oder bei der Problemstoffsammelstelle abgeben. Wenden Sie sich an Ihr Recycling-Center oder Ihren Fachhändler, um zu erfahren, wie Abfallprodukte fachgerecht zu entsorgen sind. STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. Wichtige Hinweise zur Wartung und Pflege der Produktgruppe Rasenmäher mit Fahrersitz und Verbrennungsmotor (STIHL RT) Für Sach- und Personenschäden, die durch Nichtbeachtung der Hinweise in der Bedienungsanleitung, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Bedienung und Wartung, verursacht werden, oder die durch Verwendung nicht zugelassener Anbau- oder Ersatzteile auftreten, schließt die Firma STIHL jede Haftung aus. Auf öffentlichen Verkehrswegen darf das Gerät nur mit Hilfe eines geeigneten Fahrzeugs oder eines Anhängers transportiert werden! Nicht abschleppen!
16. Übliche Ersatzteile
Die Befestigungselemente des Mähmessers (z. B. Messerschraube) müssen bei einem Messertausch bzw. bei der Messermontage ersetzt werden. Ersatzteile sind beim STIHL Fachhändler erhältlich.
Aus Sicherheitsgründen darf mit dem Gerät nur von STIHL freigegebenes Zubehör verwendet werden.
19. Verschleiß minimieren
und Schäden vermeidenDEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Bitte beachten Sie unbedingt folgende wichtige Hinweise zur Vermeidung von Schäden oder übermäßigem Verschleiß an Ihrem STIHL Gerät:
Manche Teile des STIHL Gerätes unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem normalen Verschleiß und müssen je nach Art und Dauer der Nutzung rechtzeitig ersetzt werden. Dazu gehören u.a.: – Mähmesser – Keilriemen –Batterie –Reifen – Zündkerze
2. Einhaltung der Vorgaben dieser
Gebrauchsanleitung Benutzung, Wartung und Lagerung des STIHL Gerätes müssen so sorgfältig erfolgen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Alle Schäden, die durch Nichtbeachten der Sicherheits-, Bedienungs- und Wartungshinweise verursacht werden, hat der Benutzer selbst zu verantworten. Dies gilt insbesondere für: – nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Produktes. – Verwendung nicht von STIHL zugelassener Betriebsstoffe (Schmiermittel, Benzin und Motoröl, siehe Angaben Hersteller des Verbrennungsmotors). – nicht von STIHL freigegebene Veränderungen am Produkt. – Verwendung von Werkzeugen oder Zubehören, die nicht für das Gerät zulässig, geeignet oder qualitativ minderwertig sind. – Einsatz des Produktes bei Sport- oder Wettbewerbs-Veranstaltungen. – Folgeschäden durch die Weiterbenutzung des Produktes mit defekten Bauteilen.
Alle im Abschnitt "Wartung" aufgeführten Arbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden. Soweit diese Wartungsarbeiten nicht vom Benutzer selbst ausgeführt werden können, ist damit ein Fachhändler zu beauftragen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfügung gestellt. Werden diese Arbeiten versäumt, können Schäden auftreten, die der Benutzer zu verantworten hat. Dazu zählen unter anderem: – Korrosions- und andere Folgeschäden durch unsachgemäße Lagerung. – Schäden am Gerät durch die Verwendung von qualitativ minderwertigen Ersatzteilen. – Schäden infolge nicht rechtzeitig oder unzureichend durchgeführter Wartung bzw. Schäden durch Wartungs- oder Reparaturarbeiten, die nicht in Werkstätten von Fachhändlern durchgeführt wurden.
20.1 Rasenmäher mit Fahrersitz und
Verbrennungsmotor (STIHL RT) STIHL Tirol GmbH Hans Peter Stihl-Straße 5 6336 Langkampfen Österreich erklärt in alleiniger Verantwortung, dass die Maschine Rasenmäher mit Fahrersitz und Verbrennungsmotor (STIHL RT), mit folgenden EG-Richtlinien übereinstimmt: 2011/65/EU, 2000/14/EC, 2014/30/EU, 2006/42/EC, 2006/66/EC Das Erzeugnis ist in Übereinstimmung mit folgenden Normen entwickelt worden: EN ISO 5395-1, EN ISO 5395-3; RT 4097.0 S, RT 4112.0 S, RT 4112.0 SZ: EN 61000-6-1, EN 55012; RT 4097.0 SX: EN
Für Entwicklung und Fertigung der Erzeugnisse gelten die jeweils zum Produktionsdatum gültigen Versionen der Normen. Angewandtes Konformitätsbewertungsverfahren: Anhang VIII (2000/14/EC)
Name und Anschrift der beteiligten benannten Stelle: TÜV Rheinland LGA Products GmbH Tillystraße 2 D-90431 Nürnberg Zusammenstellung und Aufbewahrung der Technischen Unterlagen: Sven Zimmermann STIHL Tirol GmbH Das Baujahr und die Maschinennummer sind auf dem Leistungsschild des Geräts angegeben. Garantierter Schallleistungspegel: 100 dB(A) Langkampfen, 2020-01-02 (JJJJ-MM-TT) STIHL Tirol GmbH
Matthias Fleischer, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung
Sven Zimmermann, Bereichsleiter Qualität
20.2 Anschrift STIHL Hauptverwaltung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Postfach 1771 D-71301 Waiblingen
20.3 Anschriften STIHL
Vertriebsgesellschaften DEUTSCHLAND STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG Robert-Bosch-Straße 13 64807 Dieburg Telefon: +49 6071 3055358 ÖSTERREICH STIHL Ges.m.b.H. Fachmarktstraße 7 2334 Vösendorf Telefon: +43 1 86596370 SCHWEIZ STIHL Vertriebs AG Isenrietstraße 4 8617 Mönchaltorf Telefon: +41 44 9493030 TSCHECHISCHE REPUBLIK Andreas STIHL, spol. s r.o. Chrlická 753 664 42 Modřice
21. Technische Daten
RT 4097.0 SX, RT 4097.0 S, RT 4112.0 S, RT 4112.0 SZ: Serienidentifizierung 6165 Verbrennungsmotor, Bauart 4-Takt- Verbrennungs- motor Kraftstofftank 9 l Startvorrichtung Elektrostart - Zündschlüssel Batterietyp Blei-Gel Nennspannung 12 V Anziehmoment Messerschraube 65 - 70 NmDEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Radantrieb Hinterrad stufenlos vor- wärts/stufenlos rückwärts Kraftstoffhahn ja Schnitthöhe 35 - 90 mm Luftdruck Vorderräder 0,8 - 1,0 bar Luftdruck Hinterräder 0,6 - 0,8 bar Gemäß Richtlinie 2000/14/EC: Garantierter Schall- leistungspegel L WAd 100 dB(A) Gemäß Richtlinie 2006/42/EC: Schalldruckpegel am Arbeitsplatz L
86 dB(A) Unsicherheit K
Motorabtriebsdreh- zahl 3100 U/min Nennleistung bei Nenndrehzahl 7,3 - 3100 kW - U/min Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 1032: Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe- schleunigung) a
Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 20643: Vibrationen am Lenk- rad a
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096 Schnittbreite 95 cm RT 4097.0 SX, RT 4097.0 S, RT 4112.0 S, RT 4112.0 SZ: Vorderräder 15x6.00-6 Hinterräder 18x8.50-8 Gewicht mit Mähwerk 197 kg RT 4097.0 S: Motortyp B&S Series 4155 Hubraum 500 cm
Motorabtriebsdreh- zahl 3000 U/min Nennleistung bei Nenndrehzahl 8,7 - 3000 kW - U/min Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 1032: Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe- schleunigung) a
Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 20643: Vibrationen am Lenk- rad a
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096 Schnittbreite 95 cm Vorderräder 15x6.00-6 Hinterräder 18x8.50-8 Gewicht mit Mähwerk 202 kg RT 4112.0 S: Motortyp B&S Series 4175 Hubraum 500 cm
Motorabtriebsdreh- zahl 2800 U/min Nennleistung bei Nenndrehzahl 9,4 - 2800 kW - U/min RT 4097.0 SX: Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 1032: Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe- schleunigung) a
Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 20643: Vibrationen am Lenk- rad a
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096 Schnittbreite 110 cm Vorderräder 15x6.00-6 Hinterräder 18x8.50-8 Gewicht mit Mähwerk 209 kg RT 4112.0 SZ: Motortyp B&S Series 7160 Hubraum 656 cm
Motorabtriebsdreh- zahl 2950 U/min Nennleistung bei Nenndrehzahl 9,3 - 2950 kW - U/min Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 1032: Vibrationen am Sitz (Ganzkörperbe- schleunigung) a
Messung gemäß EN ISO 5395-1/-3, EN 20643: Vibrationen am Lenk- rad a
Angegebene Schwingungskennwerte nach EN 12096 RT 4112.0 S:0478 192 9910 A - DE
REACH bezeichnet eine EG-Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Informationen zur Erfüllung der REACH- Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 sind unter www.stihl.com/reach angegeben. Schnittbreite 110 cm Vorderräder 16x7.50-8 Hinterräder 20x10.00-8 Gewicht mit Mähwerk 224 kg RT 4112.0 SZ: RT 4097.0 SX: A = 1160 mm B = 978 mm C = 1155 mm D = 1135 mm E = 1247 mm F = 1870 mm RT 4097.0 S: A = 1160 mm B = 978 mm C = 1155 mm D = 1135 mm E = 1247 mm F = 1870 mm G = 1914 mm RT 4112.0 S: A = 1316 mm B = 978 mm C = 1155 mm D = 1135 mm E = 1247 mm F = 1870 mm G = 1914 mm RT 4112.0 SZ: A = 1316 mm B = 1012 mm C = 1175 mm D = 1150 mm E = 1247 mm F = 1870 mm G = 1914 mmDEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Störung: Anlasser dreht, Verbrennungsmotor springt nicht an. Mögliche Ursache: – Gashebel ist auf MIN-Position. – Choke-Position (Gashebel) ist nicht ausgewählt. – Choke-Knopf nicht betätigt (RT 4112 SZ). – Kein Kraftstoff im Tank. – Kraftstoffhahn geschlossen. – Mangelnder Kraftstoffzufluss. – Zündkerze verrußt oder beschädigt. – Falscher Elektrodenabstand. – Zündkerzenstecker von Zündkerze abgezogen. – Verbrennungsmotor ist aufgrund mehrerer Startversuche „abgesoffen“. – Luftfilter ist verstopft. – Batterie fast leer. Abhilfe: – Gashebel in MAX-Position stellen. – Gashebel in die Choke-Position stellen. (Ö 8.2) – Choke-Knopf betätigen (RT 4112 SZ). (Ö 8.4) – Kraftstoff nachfüllen. – Kraftstoffhahn öffnen. (Ö 14.8) – Kraftstofffilter prüfen. (@) – Zündkerze reinigen oder tauschen. (@) – Elektrodenabstand einstellen. (#) – Zündkerzenstecker aufstecken; Verbindung zwischen Zündkabel und Stecker prüfen. (#) – Zündkerze herausdrehen und trocknen; Gashebel in MIN-Position stellen und bei entnommener Zündkerze mehrmals starten; Zündkerze einschrauben und Zündkerzenstecker aufstecken. (@) – Luftfilter reinigen. (@) – Ladezustand der Batterie prüfen und bei Bedarf Batterie laden. (Ö 14.19) Störung: Anlasser funktioniert nicht. Mögliche Ursache: – Die Sicherheitseinrichtungen blockieren den Anlasser. – Batterie nicht bzw. fehlerhaft angeschlossen. – Batterie vollständig entladen bzw. nicht ausreichend geladen. – Hauptsicherung (150 A) defekt. – Fehlerhafter Masseanschluss an Verbrennungsmotor oder Fahrgestell. – Anlasser defekt. Abhilfe: – Alle Sicherheitseinrichtungen beachten. (Ö 11.) – Batterieanschlüsse prüfen. (Ö 14.18) – Batterie laden. (Ö 14.19) – Hauptsicherung ersetzen. (#) – Die Anschlusskabel an der Batterie und am Fahrgestell überprüfen. (#) – Anlasser reparieren. (#) Störung: Erschwertes Starten oder die Leistung des Verbrennungsmotors lässt nach. Mögliche Ursache: – Wasser ist im Kraftstofftank und Vergaser; Vergaser ist verstopft. – Kraftstofftank ist verschmutzt. – Luftfilter ist verschmutzt. – Zündkerze ist verrußt. – Mähen von zu hohem oder zu feuchtem Gras. Abhilfe: – Kraftstofftank entleeren; Kraftstofftank, Kraftstoffleitung und Vergaser reinigen.
– Kraftstofftank reinigen. (#) – Luftfilter reinigen/wechseln. (@) – Zündkerze reinigen. (@) – Die Schnittstufe und Fahrgeschwindigkeit den Mähbedingungen anpassen. Störung: Verbrennungsmotor wird sehr heiß. Mögliche Ursache: – Kühlrippen sind verschmutzt. – Zu geringer Motorölstand. – Keilriemen verschlissen. Abhilfe: – Kühlrippen reinigen. (@) – Füllstand des Motoröls kontrollieren und Motoröl nachfüllen. (Ö 14.12) – Keilriemen tauschen. (#) Störung: Gerät fährt nicht. Mögliche Ursache: – Getriebe ausgekuppelt. – Keilriemen (Getriebe) ausgehängt. – Keilriemen (Getriebe) verschlissen oder beschädigt. – Fehlende Passfeder zwischen Hinterachse und Hinterrädern. Abhilfe: – Getriebe einkuppeln (Bügel Getriebefreilauf). (Ö 8.14) – Keilriemen (Getriebe) einhängen. (#) – Keilriemen (Getriebe) tauschen. (#)
# eventuell einen Fachhändler aufsu- chen, STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler. @ siehe Gebrauchsanleitung Verbrennungsmotor.0478 192 9910 A - DE
– Passfeder montieren. (Ö 14.10) Störung: Starke Vibrationen während des Betriebs. Mögliche Ursache: – Die Mähmesser sind durch falsches Schärfen oder durch Beschädigungen unwucht. – Die Messerschrauben sind nicht fest angezogen. – Die Befestigung des Verbrennungsmotores ist nicht fest angezogen. – Keilriemen beschädigt. Abhilfe: – Mähmesser erneut schärfen und wuchten bzw. Mähmesser tauschen. (Ö 14.6) – Messerschrauben unter Beachtung der Drehmomentangabe festziehen. (Ö 14.6) – Befestigung des Verbrennungsmotores festziehen. (#) – Keilriemen tauschen. (#) Störung: Unsauberer Schnitt, Rasen wird nach dem Mähvorgang gelb. Mögliche Ursache: – Mähmesser stumpf oder verschlissen. – Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zu den Mähbedingungen (Schnittstufe, Rasenbeschaffenheit) zu groß. – Nicht die maximale Drehzahl des Verbrennungsmotor eingestellt (Gashebel nicht in MAX-Position). – Mähwerkseinstellung nicht in Ordnung. – Auswurföffnung am Mähwerk verstopft. – Das Mähwerk ist mit Grasrückständen (Verklebungen an der Innenseite des Mähwerksgehäuses) verschmutzt. Abhilfe: – Mähmesser schärfen oder tauschen (Verschleißgrenzen beachten). (Ö 14.6) – Fahrgeschwindigkeit verringern oder höhere Schnittstufe auswählen. – Gashebel in MAX-Position stellen. (Ö 8.2) – Mähwerkseinstellung prüfen und bei Bedarf das Mähwerk richtig einstellen. (Ö 14.7) – Auswurföffnung am Mähwerk von Grasrückständen befreien. – Die Innenseite des Mähwerks reinigen. Störung: Auswurföffnung am Mähwerk verstopft. Mögliche Ursache: – Mähmesserflügel verschlissen oder beschädigt. – Mähen von zu hohem oder zu feuchtem Gras. – Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zur eingestellten Schnittstufe zu groß. – Nicht die maximale Drehzahl des Verbrennungsmotor eingestellt (Gashebel nicht in MAX-Position). – Falsche Fahrtrichtung beim Mähvorgang. Abhilfe: – Mähmesser tauschen. (Ö 14.6) – Rasen in zwei Mähvorgängen mähen:
1. Mähvorgang mit höchster
2. Mähvorgang mit der gewünschten
Schnittstufe. – Fahrgeschwindigkeit verringern oder höhere Schnittstufe auswählen. – Gashebel in MAX-Position stellen. (Ö 8.2) (Ö 8.3) – Richtige Fahrtrichtung beim Mähvorgang wählen. Störung: Gerät wirft nicht gleichmäßig aus. Mögliche Ursache: – Gras ist zu feucht und dadurch zu schwer. – Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zu den Mähbedingungen (Schnittstufe, Rasenbeschaffenheit) zu groß. – Gras ist zu hoch. – Zu niedrige Schnittstufe ausgewählt. – Mähmesser sind abgestumpft oder verschlissen. – Windflügel der Mähmesser beschädigt. – Falsche Fahrtrichtung beim Mähvorgang. – Mähwerk (Innenseite) durch angesetzte Grasrückstände verschmutzt (Grasreste vom letzten Mähvorgang). Abhilfe: – Warten, bis die Rasenfläche trocken ist. – Fahrgeschwindigkeit verringern oder höhere Schnittstufe auswählen. (Ö 12.6) (Ö 12.4) – Rasen in zwei Mähvorgängen mähen:
1. Mähvorgang mit höchster
2. Mähvorgang mit der gewünschten
Schnittstufe. – Höhere Schnittstufe auswählen. (Ö 12.6) – Mähmesser schärfen oder tauschen. (Ö 14.6) – Mähmesser tauschen. – Richtige Fahrtrichtung beim Mähvorgang wählen. (Ö 8.7) – Mähwerksinnenseite säubern. (Ö 14.2)DEFR
NLITESPT 0478 192 9910 A - DE Störung: Mähmesser schalten sich nicht ein bzw. drehen sich nicht. Mögliche Ursache: – Die Sicherheitseinrichtungen verhindern ein Einschalten der Mähmesser. – Keilriemen (Mähwerk) verschlissen, ausgehängt oder beschädigt. Abhilfe: – Prüfen, ob alle Sicherheitsvoraussetzungen für das Einschalten der Mähmesser erfüllt sind. (Ö 11.) – Keilriemen (Mähwerk) prüfen und bei Bedarf tauschen. (#) Störung: Verbrennungsmotor stirbt beim Zuschalten des Mähwerks ab. Mögliche Ursache: – Benutzer sitzt nicht oder nicht richtig auf dem Fahrersitz. – Sitzkontaktschalter oder die Kabel sind defekt. Abhilfe: – Auf den Fahrersitz setzen oder Sitzposition ändern. – Sitzkontaktschalter oder Kabel reparieren / tauschen. (#) Störung: Mähwerk wird beim Mähen in Rückwärtsfahrt ausgekuppelt. Mögliche Ursache: – Sicherheitsschalter Rückwärtsmähen nicht betätigt. Abhilfe: – Mähmesser innerhalb des Zeitfensters freigeben (5 Sekunden vor bis 1 Sekunde nach dem Einkuppeln bzw. Ändern der Fahrtrichtung). (Ö 8.6) Störung: Verbrennungsmotor stirbt beim Verlassen des Fahrersitzes ab. Mögliche Ursache: – Parkbremse nicht eingelegt. – Mähwerk eingekuppelt (Sicherheitseinrichtung). Abhilfe: – Parkbremse vor dem Verlassen des Fahrersitzes einlegen. (Ö 8.12) – Mähwerk vor dem Verlassen des Fahrersitzes auskuppeln. (Ö 8.5) Störung: 3 kurz aufeinander folgende akustische Signale ertönen. Mögliche Ursache: – Defekt am Sitzkontaktschalter oder an der Elektrik (Kurzschluss). Abhilfe: – Zündschlüssel in Position "Verbrennungsmotor aus" drehen, Selbstdiagnose durchführen. (Ö 9.1)
23.1 Übergabebestätigung
23.2 Servicebestätigung
Geben Sie diese Gebrauchsanleitung bei Wartungsarbeiten Ihrem STIHL Fachhändler. Er bestätigt auf den vorgedruckten Feldern die Durchführung der Servicearbeiten.
Service ausgeführt am Datum nächster Service 10478 192 9910 A - DE
Notice-Facile