Niko Swiss Garde 300 KNX - Bewegungsmelder

Swiss Garde 300 KNX - Bewegungsmelder Niko - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Swiss Garde 300 KNX Niko als PDF.

📄 52 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice Niko Swiss Garde 300 KNX - page 37
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
Produkttyp KNX-Präsenzmelder für Deckeneinbau
Marke Niko
Modell Swiss Garde 300 KNX
Kategorie Bewegungsmelder
Abmessungen 90 mm x 90 mm (Höhe 30 mm)
Gewicht Ca. 150 g
Spannungsversorgung KNX-Bus (24 V)
Erkennungstechnologie 3 pyroelektrische PIR-Sensoren mit optimierter Linse
Erfassungsbereich 360°
Reichweite Bis zu 300 m² (je nach Montagehöhe)
Helligkeitsmessung Linearer photometrischer Sensor mit an das menschliche Auge angepasstem optischem Filter
Hauptfunktionen Präsenzerkennung, Licht Ein/Ausschalten/Dimmen, Konstantlichtregelung (2 Kanäle), HLK-Steuerung, Dämmerungsschalter, Helligkeitskalibrierung
Kommunikationsschnittstelle KNX/EIB (Bus)
Konfiguration Über ETS-Software (Engineering Tool Software)
Montageart Einbau in die Decke (innen)
Schutzart IP20 (Standardmodell)
Betriebstemperatur 0 °C bis +40 °C
Wartung und Reinigung Mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen. Keine Lösungsmittel oder Scheuermittel verwenden.
Sicherheit Installation nur durch einen qualifizierten Elektriker. Die KNX-Normen und geltenden elektrischen Vorschriften beachten.
Ersatzteile und Reparierbarkeit Keine Ersatzteile verfügbar. Bei Defekt das Gerät ersetzen.
Allgemeine Informationen Kompatibel mit KNX-Systemen. Firmware Version 2.4/2.7. Programmierbar im Master- oder Slave-Modus.
Farbe Weiß (Ref. 25240)
Referenz Art.-Nr. 25240

Häufig gestellte Fragen - Swiss Garde 300 KNX Niko

Wie installiere ich den Swiss Garde 300 KNX?
Der Melder muss von einem qualifizierten Elektriker in die Decke eingebaut werden. Schließen Sie ihn an den KNX-Bus (24 V) an. Verwenden Sie die ETS-Software zur Parametrierung (laden Sie die Applikation von der Niko-Website herunter). Beachten Sie die Einbaumaße (90x90 mm).
Was ist die maximale Erfassungsreichweite?
Die Reichweite beträgt bis zu 300 m² bei einem Winkel von 360°. Die optimale Montagehöhe liegt zwischen 2,5 und 4 Metern. Die Empfindlichkeit der drei PIR-Sensoren (1 bis 10) ist in der ETS einstellbar.
Wie stelle ich die Helligkeitsschwelle für die Erkennung ein?
Gehen Sie in der ETS-Software zum Menü Licht und dann zu Helligkeitsschwelle, unter der der Melder aktiv ist. Stellen Sie einen Wert von 10 bis 2000 Lux ein oder wählen Sie immer für eine lichtunabhängige Erkennung.
Was tun, wenn der Melder nicht richtig erkennt?
Überprüfen Sie, ob die PIR-Sensoren nicht blockiert sind und die Empfindlichkeit ausreichend ist (Einstellung in der ETS von 1 bis 10). Stellen Sie sicher, dass der Melder nicht im Slave-Modus oder verriegelt ist. Überprüfen Sie die Busversorgung und die Konfiguration der Kommunikationsobjekte.
Wie verbinde ich einen Slave-Melder mit dem Master?
Parametrieren Sie den Slave-Melder im Menü Allgemein auf Slave - Slave. Verknüpfen Sie das Ausgangsobjekt (Objekt 0) des Slaves mit dem Eingangsobjekt (Objekt 2) des Masters in der ETS. Der Slave sendet die Erkennung an den Master.
Was ist die Konstantlichtregelung?
Diese Funktion hält die Umgebungshelligkeit auf einem Zielwert (z.B. 300 Lux), indem sie die Dimmung der Leuchten anpasst. Sie verwendet zwei Kanäle zur Steuerung von zwei Leuchtengruppen mit einer möglichen Verschiebung (Offset von -50% bis +50%). Aktivieren Sie sie in der ETS über das Menü Konstantlichtregelung.
Wie kalibriere ich die Helligkeitsmessung?
Messen Sie die tatsächliche Helligkeit mit einem Luxmeter am Ort des Melders. Lesen Sie den AD-Kalibrierwert (Objekt 10) in der ETS aus. Geben Sie beide Werte im Menü Kalibrierung des Helligkeitswerts ein, um eine genaue Einstellung zu erreichen.
Kann ich den HLK-Kanal für einen Präsenzalarm verwenden?
Ja, der HLK-Kanal ist helligkeitsunabhängig und kann als Präsenzanzeige dienen. Stellen Sie die Anzahl der Beobachtungsfenster (1 bis 32) und die Dauer (1 s bis 30000 s) ein. Für eine schnelle Reaktion verwenden Sie 1 Fenster von 1 s.
Wie setze ich den Melder zurück?
Um zu den Werkseinstellungen zurückzukehren, programmieren Sie den Melder mit der Werksapplikation in der ETS neu. Eine Busunterbrechung (24 V) von mehr als 10 Sekunden kann ebenfalls einen Neustart auslösen, aber die Parameter bleiben im nichtflüchtigen Speicher erhalten.
Was sind die wesentlichen Kommunikationsobjekte?
Die wichtigsten Objekte sind: Objekt 0 (Lichtausgang), Objekt 1 (externe Steuerung), Objekt 2 (externer Bewegungseingang), Objekt 3 (Zwangssteuerung/Verriegelung), Objekt 4 (HLK-Ausgang), Objekt 9 (Helligkeitswert in Lux), Objekt 16 (Ein/Aus Konstantlichtregelung), Objekt 22 und 23 (Dimmausgänge Kanal 1 und 2).

Benutzerfragen zu Swiss Garde 300 KNX Niko

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Bewegungsmelder kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Swiss Garde 300 KNX - Niko und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Swiss Garde 300 KNX von der Marke Niko.

BEDIENUNGSANLEITUNG Swiss Garde 300 KNX Niko

APPLIKATIONSBESCHREIBUNG

Niko Swiss Garde 300 KNX - APPLIKATIONSBESCHREIBUNG - 1

text_image 13 mm 30 mm 11 mm 15 mm 48 mm 90 mm Art.-Nr. 25251CH/25252CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - APPLIKATIONSBESCHREIBUNG - 2

text_image 13 mm 30 mm 11 mm 15 mm 86 mm Art.-Nr. 25240 CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - APPLIKATIONSBESCHREIBUNG - 3

text_image 13 mm 30 mm 11 mm 15 mm 86 mm Art.-Nr. 25241

Niko Swiss Garde 300 KNX - APPLIKATIONSBESCHREIBUNG - 4

text_image 30 mm 54 mm 86 mm Art.-Nr. 25242

2. COMMUNICATION OBJECTS \*

Niko Swiss Garde 300 KNX - COMMUNICATION OBJECTS \* - 1

Art.-Nr. 25251CH/25252CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - COMMUNICATION OBJECTS \* - 2

text_image 30 mm 13 mm 11 mm 86 mm 15 mm

Art.-Nr. 25240 CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - COMMUNICATION OBJECTS \* - 3

text_image 30 mm 13 mm 11 mm 86 mm 15 mm

Art.-Nr. 25241

Niko Swiss Garde 300 KNX - COMMUNICATION OBJECTS \* - 4

text_image 30 mm 54 mm 86 mm

Art.-Nr. 25242

2. OBJETS DE COMMUNICATION \*

Niko Swiss Garde 300 KNX - OBJETS DE COMMUNICATION \* - 1

  1. Funktionsbeschreibung 37

1.1 Modelle Übersicht 37
1.2 Abmessungen 37

  1. Kommunikationsobjekte 38

  2. Parameter 38

3.1. Allgemein 38
3.2. Slave Modus 39
3.3. Licht Schalten 39
3.4.HLK 41
3.5 Helligkeit/Schwellwertschalter 42
3.6 Kalibrierung Helligkeitswert 42
3.7 Auswertung PIR 43
3.8 Konstantlichtregelung 44
3.9 Konstantlicht Parameter 44

  1. Funktionale Blöcke 46

4.1 Lichtsteuerkanal 46
4.2 HLK Kanal 47
4.3 Helligkeit – Schwellwertschalter 47
4.4 AD Kalibrierwert 48
4.5 Objekte zur Konstantlichtregelung 48

  1. Programmversion 2.7 49

5.1 Übersicht der Änderungen 49
5.2 Kommunikations-Objekte 49
5.3 Parameter 50

1. FUNKTIONSBESCHREIBUNG

Das SWISS GARDE SG300 KNX/KLR Präsenzmelder Modell (25240) ist für Innen- Wandmontage vorgesehen.

Die SWISS GARDE SG300 KNX/KLR IP55 UP/AP Modelle (25241, 25242) eignen sich vorzüglich für Aussen-Wandmontage mit erweitertem Temperaturbereich.

Beim Modell SG300 KNK/KLR gibt es je ein Modell für den Deutschen Markt mit abgerundeter Abdeckplatte (25240D) und ein Modell für den Schweizer Markt mit eckiger Abdeckplatte (25240 CH, Typ Feller Edizio).

Die Geräte basieren auf einem modernen 16-Bit Microcontroller mit internem Flash Speicher und einem integriertem KNX Bus-Ankoppler.

Drei Pyro-Detektoren und eine hochauflösende Linse erfassen kleinste Bewegungen. Die 3 PIR Sensoren sind einzeln oder in Gruppen aktivierbar.

Alle Modelle für Innen- und Aussenmontage können als Master- oder Slave-Gerät parametriert werden.

Die Melder besitzen eine zusätzliche 2-Kanal Konstantlichtregelung mit parametrierbarem Offset

von - 50% bis + 50% und einen weiteren Lichtkanal für Schalten, Dimmen oder Szenenauswahl.

Ein zusätzlicher Kanal (unabhängig vom Umgebungslicht) kann für HLK Steuerungen, Alarmsysteme oder

als Präsenzdetektion verwendet werden.

Die Applikationsbeschreibung gilt für Geräte mit der Programmversion 2.4. Funktionserweiterungen und Änderungen ab Programmversion 2.7 werden im Kapitel 5 beschrieben.

Niko Swiss Garde 300 KNX - FUNKTIONSBESCHREIBUNG - 1

1.1. Modelle Übersicht

BeschreibungcolourE-No.EAN-Nr.Art.-Nr
Swiss Garde 300 Presence KNX/KLR UP weiss 305 401 209 350510025240525240 CH
Swiss Garde 300 Presence KNX/KLR UP weiss 3505100252405 25240 D305 401 209
Swiss Garde 360 Presence KNX/KLR IP55 UP weiss 305 401 309 3505100252412 25241
Swiss Garde 360 Presence KNX/KLR IP55 AP weiss 205 401 309 3505100252429 25242
Swiss Garde 300 Präsenzmelder, KNX/KLR, STANDARDdue 050weiss305 401 219350510025251125251 CH
Swiss Garde 300 Präsenzmelder, KNX/KLR, STANDARDdue 050schwarz305 401 819350510025252825252 CH

1.2. Abmessungen

Niko Swiss Garde 300 KNX - Abmessungen - 1

text_image 30 mm 13 mm 11 mm 15 mm 48 mm 90 mm

Art.-Nr. 25251CH/25251CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - Abmessungen - 2

text_image 30 mm 13 mm 11 mm 15 mm 86 mm

Art.-Nr. 25240 CH

Niko Swiss Garde 300 KNX - Abmessungen - 3

text_image 13 mm 30 mm 11 mm 15 mm 86 mm

Art.-Nr. 25241

Niko Swiss Garde 300 KNX - Abmessungen - 4

text_image 30 mm 54 mm 86 mm

Art.-Nr. 25242

2. KOMMUNIKATIONSOBJEKTE

→Eingangsobjekt ←Ausgangsobjekt

Objekt Funktion Anwendung verknüpfen mit: Bit/Byte
0Ausgang - Licht ( Dimmen absolut ) Aktor Lichtgruppe1 Byte
0Ausgang - Licht ( Schalten ) Aktor Lichtgruppe 1 Bit
0Ausgang - Licht ( Szene ) Aktor Lichtgruppe 1 Byte
1Eingang externer Schalter / Status - Licht ( Schalten )KNX Taster, Touchdisplay, Logik 1 Bit
2Eingang externe Bewegung - Licht ( Schalten ) Ausgang Licht Slave (Ausgangsobjekt. 0) 1 Bit
3Eingang - Licht ( Zwangsführung ) • Externer Logikbaustein2 Bit
3Eingang - Licht ( Sperren )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
4Ausgang - HLK ( Schalten )Aktoren für HLK Geräte wie Heizung, Lüftung, KlimaAnsteuerung von AlarmlogikenPräsenzfunktion1 Bit
5externer Schalter / Status - HLK ( Schalten )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
6externe Bewegung - HLK ( Schalten )Ausgang HLK Slave (Ausgangsobjekt. 4)2 Byte
7Eingang - HLK ( Zwangsführung )Externer Logikbaustein2 Bit
7Eingang - HLK ( Sperren )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
8Schwellwertschalter Helligkeit ( Schalten )Logik, Aktor1 Bit
9Helligkeitswert in LuxLogik, Touchdisplay2 Byte
10AD KalibrierwertAuslesen und anschliessend manuell eingeben beim Kalibrierungsvorgang2 Byte
16Konstantlicht Schalten Ein/AusKNX Taster, Logik1 Bit
17Konstantlicht Dimmen relativ4 Bit-Dimmobjekt von KNX Taster für EIN/AUS, dimmen rauf und runter Touchdisplay4 Bit
18Konstantlicht Dimmen absolutLogik1 Byte
20Konstantlicht ZwangsführungKNX Taster, Logik1 Bit
21Konstantlicht SzeneLogik1 Byte
22Konstantlicht Kanal 1 - AusgangDimm-Aktor für Lichtgruppe 11 Byte
23Konstantlicht Kanal 2 - AusgangDimm-Aktor für Lichtgruppe 21 Byte
24Licht - StandbyUmschalten der Standby Wertepaare1 Bit

3. PARAMETER

Für die Einstellung der Parameter ist das Gerät Swiss Garde 300 Präsenz KNX/KLR im Projektilerungs- oder Inbetriebnahme-Modus zu markieren und über den Menüpunkt Bearbeiten oder das Kontextmenü (rechte Maustaste) der Befehl Parameter auszuwählen. Es öffnet sich das Fenster Parameter bearbeiten... mit mehreren Unterfenstern

3.1. Allgemein

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Allgemein
AllgemeinMeldertypMaster Slave
LichtRückfallzeit Zwangsführung9 h
HLK
Helligkeit
Abgleichung Helligkeitswert
Auswertung PIR
Konstant Licht
MeldertypHier wird die Funktion des Melders alsMasteroder alsSlaveGerät eingestellt.
Rückfallzeit Zwangsführung Im Menu Rückfalllzeit Zwangsführung kann der Wert „AUS* oder eine Zeit von 5 min bis 9 h ausgewählt werden. Dieser Parameter definiert die Zeit, welche verstreichen muss, damit sich der Melder wieder selbständig auf AUTO Betrieb einstellt, nachdem ein Befehl AUS oder EIN gesendet worden ist.

3.2. Slave Modus

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Slave-Modus
AllgemeinLED grünAUS Bei Bewegung
Slave-Modus
Auswertung PIRObjektwertAUS EIN
Totzeit nach Ausschalten5 s
Zyklisch senden5 s
Slave Modus in den Slave-Modus gelangt man vom Menu Allgemein aus:Beim Meldertyp Slave anklicken und es erscheint das Menu Slave-Modus.Die „Nachlaufzeit“ des Slave Gerätes ist auf 30 s fix eingestellt.
LED grün Für Testzwecke kann die grüne LED bei Bewegung aktiviert werden
Objektwert Wählbar EIN oder AUS
Totzeit nach Ausschalten Totzeit nach Ausschalten parametrierbar von 1...60 Sekunden.Defaultwert ist 5 s
Zyklisch senden Zyklisch senden kann von 1 s bis 4 h oder auf Aus eingestellt werden.Wir empfehlen das Zyklisch senden immer eingeschaltet zu lassen!Defaultwert ist 5 s
Auswertung PIR
Aktive SensorenDie 3 PIR Sensoren sind einzeln oder in Gruppen aktivierbar. Die Nummern 1,2,3 entsprechen den Positionen 1,2,3 gemäss Abbildung: Nummerierung PIR Sensoren auf §3.6.
Empfindlichkeitseinstellung Die Empfindlichkeit kann von 1 bis 10 eingestellt werden.Default Wert ist 5

3.3. Licht - Schalten

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Licht
AllgemeinBetriebsart des MeldersVollautomat (Keine Reaktion nach Aufstarten) ▼
LichtLED grün○ AUS ○ Bei Bewegung
HLKNachlaufzeit1 min ▼
Helligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv istImmer ▼
HelligkeitHelligkeit überhalb welcher ausgeschaltet wirdAUS ▼
Abgleichung HelligkeitswertZwangsführungsobjekt oder Sperrobjekt○ Zwangsführungsobjekt ○ Sperrobjekt
Auswertung PIRBei Sperrobjekt = 0AUTO ▼
Bei Sperrobjekt = 1Zwangsführung AUS ▼
Konstant LichtObjekttyp für Ausgang - LichtSchalten ▼
Objektwert für EIN○ AUS ○ EIN
Objektwert für AUS○ AUS ○ EIN
Sendebedingung für SchaltobjektEIN und AUS ▼
Sendebedingung bei externem TasterEIN und AUS ▼
Totzeit nach Ausschalten1 s ▼
Zyklisch sendenAus ▼
Betriebsart des Melders Stellt die BetriebsartVollautomat oder Halbautomat ein.
LED grün Diese LED kann bei Bewegungsdefektion aufblinken oder ausgeschaltet bleiben.
Nachlaufzeit Die Nachlaufzeit des Lichtkanals kann von 1 s bis 4 h eingestellt werden.
Helligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv istHier wird der Dämmerungswert von 10 Lux bis 2000 Lux eingestellt.Wichtig: Soll der Lichtkanal immer aktiv bleiben (auch bei Werten > 2000 Lux)muss hier als Parameterimmergewählt werden.
Helligkeit überhalb welcher ausgeschaltet wirdMaximaler Lux Wert bei welchem automatisch ausgeschaltet wird, auch wenn die Nachlaufzeit noch nicht abgalaufen ist. Default Wert istAUS.
Zwangsführungsobjekt oder Sperrobjekt Damit wird der Typ des Objekts 3 eingestellt.Siehe auch: Objekt 3 Eingang - Licht – Zwangsführung / Sperren auf §3.6..
Bei Sperrobjekt = 0 Auswahl einer Aktion welche bei Empfang einer 0 ausgeführt wird
Bei Sperrobjekt = 1 Auswahl einer Aktion welche bei Empfang einer 1 ausgeführt wird
Objekttyp für Ausgang-Licht Damit wird der Typ des Objekts 0 eingestellt.Zur Auswahl stehen: Schalten, Dimmen absolut, Scene (= Szene)
Objektivwert für EIN bei:Objekttyp Licht = SchaltenObjekttyp Licht =DimmenObjekttyp Licht = SceneAuswahl EIN oder AUS (EIN ist Default Wert)Dimmwert wählen von 0% bis 100%Wählen von Szene 1 bis Szene 32
Objektivwert für AUS bei:Objekttyp Licht = SchaltenObjekttyp Licht = DimmenObjekttyp Licht = SceneAuswahl AUS oder EIN (AUS ist Default Wert)Dimmwert wählen von 0% bis 100%Wählen von Szene 1 bis Szene 32
Sendebedingung für Schaltobjekt Sendefilter für Ausgangsobjekt 0: Ausgang – Licht – SchaltenAuswahl: Ein und AUS weder EIN noch AUS; nur EIN; nur AUS
Totzeit nach Ausschalten Auswahl: Ein und AUS weder EIN noch AUS; nur EIN; nur AUS
Idie time after switch off Totzeit von 1 s bis 60 s parametrierbar.Anwendungen: Verhinderung von fälschlichem Wiedereinschalten bei:Abkühlenden Leuchtkörpern.Verlassen des Raumes nach Ausschalten über KNX-Taster.
Zyklisch senden Hier kann das Schaltsignal (Ausgangsobjekt 0) zyklisch gesendet werden.Einstellmöglichkeit über Parameter „Zyklisch senden" (Aus, 1 s bis 4 Stunden)

3.3.1. Licht - Dimmen absolut

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Licht
AllgemeinBetriebsart des MeldersVollautomat (Keine Reaktion nach Aufstarten) ▼
LichtLED grün○ AUS ○ Bei Bewegung
StandbywerteNachlaufzeit1 min ▼
HLKHelligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv istImmer ▼
Helligkeit überhalb welcher ausgeschaltet wirdAUS ▼
HelligkeitZwangsführungsobjekt oder Sperrobjekt○ Zwangsführungsobjekt ○ Sperrobjekt
Abgleichung HelligkeitswertBei Sperrobjekt = 0AUTO ▼
Auswertung PIRBei Sperrobjekt = 1Zwangsführung AUS ▼
Konstant LichtObjekttyp für Ausgang - LichtDimmen absolut ▼
Objektwertfür EIN100% ▼
Objektwertfür AUS0% ▼
Sendebedingung für SchaltobjektEIN und AUS ▼
Sendebedingung bei externem TasterEIN und AUS ▼
Totzeit nach Ausschalten1 s ▼
Objekttyp für Ausgang - LichtDimmen absolutBei dieser Einstellung wird die Standby Lichtfunktion aktiviert. Es erscheint die OptionStandbywerteim Menu Licht. Durch anklicken von Standbywerte aktiv erscheinen die möglichen Optionen (siehe auf Seite 11).

3.3.2. Licht - Standbywerte

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Standbywerte
AllgemeinStandbywerteaktiv nicht aktiv
LichtStand By Dauer 11 h
StandbywerteStand By Wert 180%
Stand By Dauer 250 min
HLKStand By Wert 275%
Helligkeit
Abgleichung Helligkeitswert
Auswertung PIR
Konstant Licht
Standbywerte Hier kann die Orientierungslicht-Funktion aktiviert werden aktiv/inaktiv
Standby Dauer 1 Einstellung der Orientierungslicht 1. Zeitdauer in s, m, h
Standbywert 1 Einstellung der Lichtstärke in % (0...100%)
Standby Dauer 2 Einstellung der Orientierungslicht 2 Zeitdauer in s, m, h
Standbywert 2 Einstellung der Lichtstärke in % (0...100%)

Standby Licht (Orientierungslicht)

Falls der Lichtkanal auf Dimmen absolut eingestellt ist, erscheint ein neues Menu, auf der die Standby Funktionalität aktiviert werden kann.

Es gibt je 2 Werte für die Dauer und die Lichtstärke des Standby - Betriebes. Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird über das neue Objekt 24 → gesteuert, welches Wertepaar aktiv ist (Objektwert = 0 oder noch nichts empfangen Wertepaar 1, Objektwert = 1 Wertepaar 2).

Nach Ablauf des Standby - Betriebes wird der Objektwert für AUS gesendet.

Durch Bewegung (bel Vollautomat) und Schalten wird der Melder wieder eingeschaltet und das Standby verlassen.

Sperren und Zwangsführung heben den Standbybetrieb auf.

3.4. HLK

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > HLK
AllgemeinBetriebsart des MeldersVollautomat Halbautomat
LichtLEDAUS Bei Bewegung
StandbywerteNachlaufzeit5 min
Anzahl der Beobachtungszeitfenster1
HLKZwangsführungsobjekt oder SperrobjektZwangsführungsobjekt Sperrobjekt
HelligkeitBei Sperrobjekt = 0AUTO
Abgleichung HelligkeitswertBei Sperrobjekt = 1Zwangsführung AUS
Auswertung PIRLänge des Beobachtungszeitfensters (s)1
Konstant LichtObjekttyp für Ausgang - HLKSchalten
Objektwert für EINAUS EIN
Objektwert für AUSAUS EIN
Sendebedingung für SchaltobjektEIN und AUS
Sendebedingung bei externem TasterEIN und AUS
Totzeit nach Ausschalten1 s
Alle Parameter sind identisch mit denen des Lichtkanals mit Ausnahme von:
Anzahl der Beobachtungs-zeitfenster Die Anzahl der gewünschten Beobachtungszeitfenster kann von 1 bis 32 eingestellt werden.
Länge des Beobachtungs-zeitfensters (s) Einstellbar von 1 s bis 30'0000 s (8.33h)
Achtung: Einstellung für schnellste Reaktion des HLK-Kanals;Anzahl Beobachtungszeitfenster: 1Länge des Beobachtungszeitfensters: 1 Sekunde
PräsenzfunktionObenstehende Parametrierung sollte für die Präsenzfunktion (Präsenzsignal ist unabhängig von der Umgebungshelligkeit) benutzt werden!

3.5. Helligkeit / Schwellwertschalter

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Helligkeit
AllgemeinSenden des Lichtwertes bei Änderung um100 Lux
LichtZyklisches Senden des LichtwertsAUS
StandbywerteWert für Schalten des Schwellwertschalters500 Lux
HLKHysterese50 Lux
Objektwert für EINAUS EIN
HelligkeitObjektwert für AUSAUS EIN
Abgleichung HelligkeitswertSendefilterEIN und AUS
Auswertung PIR
Konstant Licht
Im Menu Helligkeit /Schwellwertschalter können die Parameter für die Ausgänge des Objekts 8 ← (Schwellwertschalter Helligkeit – Schalten, 1 bit) und des Objekts 9 ← (Helligkeitswert - Helligkeitswert, 2 Byte) eingestellt werden.
Senden des Lichtwerts bei Änderung umMit diesem Parameter kann der Lichtwert bei Überschreiten des eingestellten Schwellwertes + Änderung automatisch über das Objekt 9 (Helligkeitswert) gesendet werden. Werte von 10 Lux bis 1800 Lux und „AUS“ sind einstellbar. Der Wert der Änderung bezieht sich auf den eingestellten Schwellwert.
Zyklisches Senden des Lichtwerts Werte vor5 s bis 30 min und „AUS“ parametrierbar
Wert für Schalten des Schwellwertschalters Von 10 Lux bis 2000 Lux parametrierbar
Hysterese Von 5 Lux bis 200 Lux sind parametrierbar
Objektwert für EIN Auswahl: „EIN“ oder „AUS“
Objektwert für AUS Auswahl: „AUS“ oder „EIN“
Sendefilter Auswahl: „Ein und AUS“; „weder“EIN noch AUS“; „nur EIN“; „nur AUS“

3.6. Kalibrierung Helligkeitswert

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Abgleichung Helligkeitswert
AllgemeinHelligkeitssensor AbgleichKorrekturwert eingeben
Licht
StandbywerteAD Kalibrierwert0
HLKLuxwert0
Helligkeit
Abgleichung Helligkeitswert
Auswertung PIR
Konstant Licht
Kalibrierung NEIN : Fabrikkalibrierung ist aktiv (Default Wert)Rücksetzung auf Fabrikkalibrierung: Dies ist jederzeit möglich mit der Einstellung NEIN und anschliessender Neuprogrammierung des Melders.JA: bei dieser Option öffnen sich zwei weitere Fenster:AD Kalibrierwert und Luxwert.
AD KalibrierwertAD Kalibrierwert (Kommunikationsobjekt ← 10) in der ETS auslesen und im Fenster eintragen.Achtung: Im Menu Wert lesen/senden Typ 7.001 2 byte Zähler ohne Vorzeichen verwenden! Der gelesene AD Wert erscheint dann im Menu empfangener Wert als z.B. 739 Impulse
Luxwert Mit Luxmeter Referenz-Helligkeit messen und im Fenster Luxwert eintragen
Weitere Details siehe Objektbeschreibung AD Kalibrierwert

3.7. Auswertung PIR

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Auswertung PIR
AllgemeinAktive Sensoren123
LichtEmpfindlichkeitseinstellung 1 = min, 10 = max5
Standbywerte
HLK
Helligkeit
Abgleichung Helligkeitswert
Auswertung PIR
Konstant Licht
Aktive SensorenDie 3 PIR Sensoren sind einzeln oder in Gruppen aktivierbar. Die Nummern 1,2,3, entsprechen den Positionen 1,2,3 gemäß Abbildung unten.
Empfindlichkeitseinstellung1 = min, 10 = maxDie Empfindlichkeit kann von 1 bis 10 eingestellt werden.Default Wert ist 5

Die PIR-Sensoren 1 2 3 können einzeln oder in zweier Gruppen aktiviert werden. Die 3 Positionen der Pyrodetektoren sind in der Abbildung ersichtlich.

3.8. Konstantlichtregelung

1.1 25240 SG 300-3PIR > Konstant Licht
AllgemeinKonstant Licht ReglerAusgeschaltet Eingeschaltet
LichtKanal 2 für Konstantlichtaktiv nicht aktiv
StandbywerteVoreingestellter Sollwert300 lx
HLKSende Differenz3%
Konstantlich schalten mitBewegungsmeider Licht
HelligkeitZeit für zyklisches SendenKein zyklischess Senden
Abgleichung Helligkeitswert
Auswertung PIREinschaltwert70%
Zeit nach Einschalten bis Beginn der Regelung5 s
Konstant Licht
Zwangsführung bei EinKeine Reaktion
Zwangsführung bei AusKeine Reaktion
Zeit für relatives Dimmen5 s
Sollwert übernehmen nach5 s
Geänderten Sollwert im Flash speicherngesperrt freigegeben
Geänderten Wert beibehaltenNein Ja
SzeneAusgeschaltet Eingeschaltet
Totband4
1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Konstant Licht
AllgemeinVoreingestellter Sollwert300 lx
LichtSende Differenz3%
StandbywerteKonstantlich schalten mitBewegungsmelder Licht
HLKZeit für zyklisches SendenKein zyklischess Senden
HelligkeitEinschaltwert70%
Abgleichung HelligkeitswertZeit nach Einschalten bis Beginn der Regelung5 s
Auswertung PIR
Konstant LichtZwangsführung bei EinKeine Reaktion
Zwangsführung bei AusKeine Reaktion
Zeit für relatives Dimmen5 s
Sollwert übernehmen nach5 s
Geänderten Sollwert im Flash speichemgesperrt freigegeben
Geänderten Wert beibehaltenNein Ja
SzeneAusgeschaltet Eingeschaltet
Szene 1500 lx
Szene 2500 lx

3.9. Konstant Licht Parameter

* Zusätzlich zum bisherigen Konstantlicht Kanal 1 (Objekt 22 ←) gibt es ein 2. Objekt Konstantlicht Kanal 2 (Objekt 23 ←). Hierüber wird ein mit festem Offset einstellbarer Wert gesendet. Intern wurde hierzu der Regelbereich um genau den Offset erweitert, um an den Grenzen einen vernünftigen Regelbereich zu erhalten.

Konstant Licht ReglerDieser Parameter wählt für die ganze Konstantlichtregelung ob sie eingeschaltet oder ausgeschaltet ist.
Kanal 2 für Konstantlicht Hier kann der Kanal 2 für Konstantlicht aktiviert werden aktiv/ nicht aktiv. Über das Ausgangsobjekt 23 wird ein mit festem Offset einstellbarer Wert gesendet.
Sende DifferenzDiese ist zwischen 1% und 100% änderbar. Dieser Wert bestimmt das Toleranzfenster welches überschritten werden muß, um einen neuen Helligkeitswert zu senden.
Voreingestellter SollwertDieser in ETS voreingestellter Wert ist das Regelziel für die Konstantlichtregelung. Dieser Wert kann mit den Dimmobjekten 17 und 18 geändert werden.
Konstantlicht schalten mitDas Aktivieren der Konstantlichtregelung und somit das Einschalten des Lichts kann von 3 unterschiedlichen Quellen erfolgen, welche hier ausgewählt werden: Objekt → 16, Bewegungsmelder Licht, Bewegungsmelder HLK.
Zeit für zyklisches SendenBestimmt mit welcher Zykluszeit der letzte Helligkeitswert wiederholt wird auch wenn er sein Toleranzfenster nicht überschritten hat. Das zyklische Senden kann auch unterbunden werden.
Einschaltwert Mit diesem Wert kann ein Einschaltwertvon 1% bis 100% festgelegt werden.
Zeit nach Einschalten bis Beginn der RegelungMit diesem Parameter wird die Zeit eingestellt, welche nach dem Einschalten bis zum Beginn der Regelung vergehen muß.
Kanal 2, Offset * Hier kann der Offsetbereich für Kana2 eingestellt werden von -50%, 0% bis +50%
Zwangsführung bei EinMit diesem Parameter wird die Reaktion der Konstantlichtregelung auf den Empfang einer „1" festgelegt.Einstellbare Werte sind:Keine Reaktion, Geringste Helligkeit, Grösste Helligkeit
Zwangsführung bei AusMit diesem Parameter wird die Reaktion der Konstantlichtregelung auf den Empfang einer „0" festgelegt.Einstellbare Werte sind:Keine Reaktion, Geringste Helligkeit, Grösste Helligkeit,letzter Wert
Zeit für relatives Dimmen Mit diesem Parameter kanndie Zeit für relatives Dimmen eingestellt werden.
Sollwert übernehmen nachMit diesem Parameter wird die Zeit eingestellt welche ohne Sollwertänderung vergehen muss um den neuen Sollwert dauerhaft zu übernehmen.
Geänderten Sollwert im Flash speichernMit diesem Parameter wird festgelegt ob der neue Sollwert im Flash den Default Sollwert überschreibt oder nicht.
Geänderten Wert beibehalten Hier wird bei Ja der geänderte Wert im RAM gespeichert.Achtung:Jetzt entspricht der neue Sollwert der letzten neu eingedimmten Helligkeit!
Szene (siehe Menu: Konstantlicht Szenen)Mit diesem Parameter werden verschiedene Helligkeiten als Szenen eingestellt. Diese können über das Objekt 21 Konstant Licht - Szene abgerufen werden.
TotbandTotband ist der Bereich in welchem sich der aktuelle Istwert bewegen kann ohne dass eine Nachregelung erfolgt. Dabei wird der Istwert zum Vergleich mit dem aktuellen Istwert herangezogen auf welchen zuletzt geregelt wurde. Die Voreinstellung ist 2.Der Luxwert des Totbandes ist abhängig von der aktuellen Helligkeit (letzter Istwert auf den geregelt wurde). Da unser Helligkeitsempfinden logarithmisch ist, ist diese Funktion auch nicht linear.Beispiel:Der Lux-Wert des Totbandes ergibt sich aus der folgenden Tabelle.Totband Parameter = 2Helligkeit = 500 LuxToleranz +/- 24 LuxIn diesem Beispiel kann sich der Istwert in einem Bereich von 4/6 Lux bis 524 Lux bewegen ohne eine Änderung am Regler zu bewirken.

Das heisst

Offset von -50%, Dunkelheit: Es wird auf beiden Objekten FF (= 100%) gesendet. Intern ist Objekt 1 auf 150%, Objekt 2 auf 100%. Wenn sich jetzt die Umgebungshelligkeit erhöht, bleibt Objekt 1 auf 100% (150% - x), Objekt 2 wird heruntergeregt (150% - 50% - x). Wenn dann die Regelung auf unter 100% fällt, wird Objekt 1 auch auf dem Bus sichtbar kleiner, z.B. 73%, Objekt 2 23%. Objekt 1 wird dann auf 0 runter- geregeit, Objekt 2 wird ab 50% auf den minimalen Wert eingestellt. Die Werte für Sendedifferenz und zyklisches Senden werden aus den nur einmal vorhandenen Parametern übernommen.

3.9.1. Abhängigkeit des Totbandwertes von der Helligkeit

Totband
12345678910
Helligkeit10025710121517202326
200591419243035404652
3007142129374452616978
40091929394959708192104
50012243648617487101115129
600142843587389105121138155
7001633506885104122142161181
8001938577798119140162184207
90021426487110133157182207233
100023477296122148175202230259
1100265279106134163192222253285
1200285786116146178210243276311
1300306193125159193227263299337
14003366100135171207245283322362
15003571107145183222262303345388
16003775114154195237280324368414
17004080122164207252297344391440
18004285129174220267315364414466
19004490136183232281332384438492
20004794143193244296350405461518

Helligkeit Lux +/- Toleranz Lux (Totband)

4. FUNKTIONALE BLÖCKE

Die Funktionalität des Bewegungsmelders lässt sich in folgende Blöcke gliedern:

• Bewegungsdetektion
• Helligkeitsmesser
• Lichtsteuerkanal Schalten
- Lichtsteuerkanal Dimmen absolut mit optionaler Standby Lichtfunktion
• HLK Steuerkanal (mit Präsenzfunktioni)
- Beleuchtungsabhängiger Schwellwertschalter, Dämmerungsschalter
• 2-Kanal Konstantlichtregelung

Der Bewegungsmelder sowie der Helligkeitsmesser (Lux) wirken jeweils auf den Licht Kanal und den HLK Kanal unabhängig.

Die Konstantlichtregelung erhält ihren Istwert von der gemeinsamen Helligkeitsmessung. Das Einschalten (Starten der Konstantlichtregelung) sowie das Ausschalten (Stoppen) kann über das → Objekt 16, den Lichtkanal oder über den HLK Kanal erfolgen.

Nach Einschalten/Rückkehr der Busspannung kommt es aufgrund des Einschwingverhaltens der internen Schaltung in der Regel zu einem Einschaltvorgang.

4.1. LICHT STEUERKANAL

Der Licht Steuerkanal hat zwei Betriebsarten welche über den Parameter Betriebsart des Melders eingestellt werden.

Die möglichen Einstellungen sind:

• Vollautomat

- Halbautomat

Die Unterschiede zwischen den Betriebsarten Vollautomat und Halbautomat sind folgende:

  • Der Vollautomat kennt drei Betriebszustände; Bereit, Aktiv und Passiv
  • Der Halbautomat kennt zwei Betriebszustände: Bereit und Aktiv
  • Der Halbautomat schaltet bei detektierter Bewegung nicht selbstständig das Licht ein. Dies kann nur über einen externen Taster geschehen.

4.1.1. OBJEKT O AUSGANG - LICHT - SCHALTEN

Ausgang 1Bit

In dieser Betriebsart führt jede erkennbare Bewegung dazu, dass das Ausgangsobjekt 0:

Ausgang-Licht-Schalten einen „EIN“ Befehl sendet und damit startet gleichzeitig die Nachlaufzeit.

Die Nachlaufzeit wird mit Parameter Nachlaufzeit eingestellt.

Nach Ablauf der Nachlaufzeit wird auf dem Ausgangsobjekt ein „AUS“ Befehl gesendet.

4.1.2. OBJEKT 0 AUSGANG - LICHT - DIMMEN ABSOLUT

← Ausgang 1Byte

In diesem Modus wird je ein bestimmbarer prozentualer Wert (0% bis 100%) für Objektivwert für EIN respektive Objektivwert für AUS an den Ausgang gelegt.

4.1.3. OBJEKT O AUSGANG - LICHT - SZENE

← Ausgang 1Byte

Für den Objektwert für EIN bezw. Objektwert für AUS kann je eine aus 32 Szenen ausgewählt werden.

4.1.4. OBJEKT 1 EXTERNER SCHALTER / STATUS - LICHT - SCHALTEN

→Eingang 1 Bit

Das Empfangsobjekt 1 externer Schalter / Status kann auf zwei unterschiedliche Arten verwendet werden:

  • als Eingang für einen externen Schalter welcher das Licht direkt schaltet
  • als Eingang um den Status oder den Schalteingang eines Aktors zu empfangen

In beiden Fällen führt ein empfangenes Telegramm mit dem Wert EIN dazu den Melder in den Zustand

Licht eingeschaltet und ein AUS in den Zustand bereit wechseln zu lassen. Ob bei den Zustands-

übergängen die Kommandos zum Licht Ein- oder Ausschalten gesendet werden, hängt vom Parameter Sendebedingung für externen Taster ab.

Nach dem empfangenen EIN Telegramm beginnt die Nachlaufzeit wie wenn eine Bewegung erkannt

worden wäre. Danach wird automatisch ausgeschaltet.

Nach einem AUS Telegramm verweilt der Melder in seinem Passivzustand in welchem er keine Bewegung detektiert. Danach ist der Melder wieder bereit Bewegung zu detektieren.

Die Passivzeit wird durch den Parameter Totzeit nach Ausschalten gesteuert.

4.1.5. OBJEKT 2 EXTERNE BEWEGUNG - LICHT - SCHALTEN

→Eingang 1 Bit

4.1.6. OBJEKT 3 EINGANG - LICHT - ZWANGSFÜHRUNG / SPERREN

→Eingang 2 Bit

Die Bedeutung dieses Objekts wird durch den Parameter Licht - Zwangsführungsobjekt oder Sperrobjekt bestimmt.

Zwangsführungsobjekt:

Das Objekt 3 als Zwangsführung kennt 3 Werte (2 bit Befehl) welche empfangen werden können:

  1. Zwangsführung EIN (control = 1, value = 1). Dabei wird auf dem Ausgangsobjekt ein EIN Befehl gesendet aber nur wenn sich der Zustand ändert. Die Auswertung wird danach unterbunden und die Rückfallzeit Zwangsführung beginnt. Sollte nach Aolauf der Rückfallzeit auf dem Zwangsführungsobjekt nichts empfangen werden, wird der Normalbetrieb wieder aufgenommen.
  2. Zwangsführung AUS (control = 1, value = 0). Dabei wird auf dem Ausgangsobjekt ein AUS Befehl gesendet aber nur wenn sich der Zustand ändert. Die Auswertung wird danach unterbunden und die Rückfallzeit Zwangsführung beginnt. Sollte nach Ablauf der Rückfallzeit auf dem Zwangsführungsobjekt nichts empfangen werden, wird der Normalbetrieb wieder aufgenommen.
  3. Zwangsführung AUTO (control = 0 value = 0). Danach wir der normale Betrieb des Melders wieder aufgenommen.

Sperrobjekt:

→Eingang 1 Bit

Das Objekt 3 als Sperrobjekt kennt 2 Werte (1 bit Befehl) welche empfangen werden können: 0 und 1

Die Reaktion auf den Empfang eines Schalttelegrames auf diesem Objekt wird durch zwei zusätzlich eingeblendete Parameter geregelt.

Licht - Be Sperrobjekt = 0, und Licht - Bei Sperrobjekt = 1

Beide Parameter können eine der folgenden Reaktionen festlegen:

  • Zwangsführung EIN
    • Zwangsführung AUS
    AUTO
    • Verriegeln (im aktuellem Schaltzustand)
  • keine Äktion

Achtung: Bei falscher Einstellung der Parameter, z.B. Sperobjekt, Verriegeln bei 0 und keine Aktion 1 und abgeschalteter Rückfallzeit kann die Funktionalität komplett ausgeschaltet werden!

4.2. HLK KANAL

←Ausgang 1Bit

Der HLK Kanal hat die gleichen Objekte und gleichen Betriebsarten wie der Lichtkanal. Der HLK Kanal funktioniert auch identisch wie dieser. Einzig die Bewegungsdetektion ist in der Funktion erweitert.

Die Bewegungsdetektion ist durch eine „Länger anwesend Detektion“ ersetzt worden.

Dies erfolgt indem über mehrere gleichlange Beobachtungszeitfenster in jedem Zeitfenster mindestens einmal Bewegung festgestellt werden muss.

Die Parameter dafür sind:

Anzahl der Beobachtungszeitfenster und Länge des Beobachtungszeitfensters (s)

Die Gesamtzeit ist das Produkt aus den zwei Parametern und kann um die Dauer eines Beobachtungszeitraumes variieren.

Presence function

Der HLK Ausgang kann als Präsenzfunktion benutzt werden. Dazu muss die Anzahl der Beobachtungszeitfenster auf 1 und die Länge des Beobachtungszeitfensters auf 1 Sekunde gesetzt werden. Das Präsenzsignal ist unabhängig vom Umgebungslicht.

4.2.1. OBJEKT 4 AUSGANG - HLK - SCHALTEN

← Ausgang 1Bit

Das Objekt 4 Ausgang-HLK-Schalten ist ähnlich dem Objekt 0 Ausgang-Licht-Schalten besitzt aber noch zusätzliche Funktionen (siehe Parameter HLK Seite 11).

4.2.2. OBJEKT 5 EXTERNER SCHALTER / STATUS - HLK

→Eingang 1 Bit

Das Objekt 5 externer Schalter/Status-HLK ist identisch mit dem Objekt 1 externer Schalter/Status-Licht.

4.2.3. OBJEKT 6 EXTERNE BEWEGUNG - HLK

→Eingang 1 Bit

Das Objekt 6 externe Bewegung-HLK-Schalten ist identisch mit dem Objekt 2 externe Bewegung-Licht-Schalten.

4.2.4. OBJEKT 7 EINGANG - HLK - ZWANGSFÜHRUNG

→Eingang 2 Bit

Das Objekt 7 Eingang – HLK -Zwangsführung ist identisch mit dem Objekt 3

Eingang Licht – Zwangsführung.

4.2.5. OBJEKT 7 EINGANG - HLK - SPERREN

→Eingang 1 Bit

Das Objekt 7 Eingang - HLK -Sperren ist identisch mit dem Objekt 3 Eingang Licht - Sperren.

4.3. HELLIGKEIT SCHWELLWERTSCHALTER

Dieser Block hat zwei Ausgangsobjekte: Schwellwertschalter und Helligkeitswert

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Helligkeit
AllgemeinSenden des Lichtwertes bei Änderung um100 Lux
LichtZyklisches Senden des LichtwertsAUS
StandbywerteWert für Schalten des Schwellwertschalters500 Lux
Hysterese50 Lux
HLKObjektwert für EIN○ AUS ○ EIN
HelligkeitObjektwert für AUS○ AUS ○ EIN
Abgleichung HelligkeitswertSendefilterEIN und AUS
Auswertung PIR
Konstant Licht

4.3.1. OBJEKT 8 SCHWELLWERTSCHALTER HELLIGKEIT – SCHALTEN

← Ausgang 2 Byte

Dieses Ausgangsobjekt 8 sendet ein EIN wenn die gemessene Helligkeit größer ist als der Parameter Wert für Schalten des Schwellwertschalters.

Beim Unterschreiten des Wertes Schwellwert für Einschalten – (minus) Parameter Hysterese wird ein AUS gesendet

4.3.2. OBJEKT 9 HELLIGKEITSWERT

Ausgang 2 Byte

Dieses Ausgangsobjekt 9 sendet den aktuell gemessenen Helligkeitswert in Lux. Das Senden wird veranlasst bei Änderungen welche größer als der Parameter Senden des Lichtwertes bei Änderung um oder zyklisch mit der vorgegebenen Zeit für Zyklisches Senden des Lichtwerts. Wenn die Zykluszeit auf AUS gesetzt ist, wird nicht zyklisch gesendet.

4.4. AD KALIBRIERWERT

← Ausgang 2 Byte

Dieses Objekt 10 sendet nicht selbstständig. Es kann nur gelesen werden. Sein vorzeichenloser 16 Bit Wert stellt den momentanen Wert des AD Wandlers für die Helligkeitsmessung dar. Die Helligkeitsmessung kann folgendermaßen kalibriert werden:

  • Mit externem Luxmeter einfallendes Licht zum Beispiel auf Tischplatte messen. Dies entspricht dem Referenz Luxwert.
  • AD Kalibrierwert (Kommunikationsbjekt 10) in ETS auslesen. Achtung: Im Menu Wert lesen/senden Typ 7.001 2 byte Zähler ohne Vorzeichen verwenden! Der gelesene AD Wert erscheint dann im Menu empfangener Wert als z.B. 739 Impulse
    • Die beiden Werte Luxwert und AD Kalibrierwert als Parameter eintragen.

Niko Swiss Garde 300 KNX - ← Ausgang 2 Byte - 1

text_image 1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Abgleichung Helligkeitswert Allgemein Helligkeitssensor Abgleich Korrekturwert eingeben Licht AD Kalibrierwert 0 Standbywerte Luxwert 0 HLK Helligkeit Abgleichung Helligkeitswert Auswertung PIR Konstant Licht

4.5. OBJEKTE ZUR KONSTANTLICHTREGELUNG

4.5.1. OBJEKT 16 KONSTANT LICHT SCHALTEN EIN/AUS

→Eingang 1 Bit

Dieses Objekt empfängt einen Schaltbefehl um die Konstantlichtregelung zu Ein- und Auszuschalten. Alternativ kann über den Parameter Konstantlicht schalten mit der Bewegungsmelder als Schaltquelle verwendet werden.

4.5.2. OBJEKT 17 KONSTANT LICHT - DIMMEN RELATIV

→Eingang 4 Bit

Über dieses Objekt wird der aktuelle Sollwert mit relativem Dimmen in 1% Schritten geändert. Mit einem KNX-Taster kann der neue Konstantiert Sollwert bequem eingedimmt werden. Der neue Licht-Istwert kann anschliessend über das Kommunikations- Objekt 9: Helligkeitswert auslesen auf einem KNX Touch-Panel angezeigt werden.

Wichtig: im Menu Konstantlicht → kann beim Parameter Sollwert übernehmen nach die Zeit eingeben werden während der der Regler ausgeschaltet bleibt. Nach Ablauf dieses Zeitintervalls wird der neue Sollwert ins RAM geschrieben (nicht ins Flash!).

Achtung: Dieser neue Sollwert bleibt nur solange gespeichert als Präsenz festgestellt wird und die Nachlaufzeit abgelaufen ist. Beim erneuten Betreten des Raumes wird wieder der ursprünglich in der ETS definierte Sollwert wirksam.

Soll der neu eingedimmte Sollwert definitiv übernommen werden, so muss bei Geänderten Wert beibehalten im Menu Konstantlicht die Option Ja angeklickt werden. (siehe auch Kapitel 3.8 Konstantlicht Parameter Seite 18).

4.5.3. OBJEKT 18 KONSTANT LICHT - DIMMEN ABSOLUT

→Eingang 1 Byte

Über dieses Objekt kann ein neuer Sollwert in % eingegeben werden.

4.5.4. OBJEKT 20 KONSTANT LICHT - ZWANGSFÜHRUNG

→Eingang 1 Bit

Bei den Werten Ein und AUS wird entsprechend den Parametern Zwangsführung bei Ein bzw. Zwangsführung bei Aus reagiert. Einstellbar sind: Keine Reaktion, Geringste Helligkeit, Grösste Helligkeit und Letzter Wert (nur bei Zwangsführung bei Aus).

4.5.5. OBJEKT 21 KONSTANT LICHT - SZENE

→Eingang 1 Byte

Szenenauswahl Eingang. 8 per ETS einstellbare Szenen sind wählbar. Der Bereich kann von 10 lx bis 2000 lx eingestellt werden. Zusätzlich kann der Befehl AUS für alle Szenen 1 bis 8 programmiert werden.

4.5.6. OBJEKT 22 KONSTANT LICHT - AUSGANG KANAL 1

← Ausgang 1 Byte

Über dieses Objekt wird der Dimmaktor 1 mit absolutem Dimmen angesteuert.

4.5.7. OBJEKT 23 KONSTANT LICHT - AUSGANG KANAL 2

← Ausgang 1 Byte

Über dieses Objekt wird der Dimmaktor 2 mit dem im Offset korrigierten Signal des Kanals 1 angesteuert.

4.5.8. OBJEKT 24 LICHT - STANDBY (ORIENTIERUNGSLICHT)

→Eingang 1 Byte

Über diesen Eingang wird das akive Wertepaar für das Orientierungslicht definiert (siehe Kapitel 3.2.3 Licht Standbywerte Seite 11).

5. PROGRAMMVERSION 2.7

Mit der Programmversion 2.7 sind die Funktionenmöglichkeiten der Präsenzmelder- Serie Swiss Garde 360P KNX/KLR RA/EA erweitert so auch bestehende Funktionen der Programmversion 2.4 ergänzt respektive angepasst worden. Die Standard-Werte (Default-Werte) der Parameter, sind in der Programmversion 2.7 teilweise verändert. Diese Grundelnstellungen ermöglichen eine schnelle und einfachere Funktionskontrolle (Erst-Inbetriebnahme) des Präsenzmelders.

Ältere Geräte der Programmversion 2.4 können sowohl auch mit der Programmversion 2.7 programmiert/ parametriert werden (abwärts Kompatibilität).

Die neuen und geänderten Funktionen sowie die zusätzlichen Kommunikations- Objekte der Programmversion 2.7 werden jedoch in der älteren Gerätegeneration nicht unterstützt.

5.1. Übersicht der Änderungen

  • Dimm-Funktion bei Konstantlichtregelung (KLR) siehe 5.2.2
  • Nachlaufzeit im Halbautomatik-Mode siehe 5.3.3
    • Standby-Funktion siehe 5.3.4
    • Lichtsensor-Adaption siehe 5.3.5
    • Einschaltverhalten siehe 5.3.1
  • Sperrobjekt im Slave-Mode siehe 5.2.0
    • Automatische Licht- AUS- Schwelle siehe 5.3.2
  • Parameteränderungen via Kommunikations- Objekte siehe 5.2.1
    • Monitor-LED (grün);

Solange der Melder eine Bewegung detektiert blinkt die Monitor- LED mit 0,5 Hz

5.2. Kommunikationsobjekte

Niko Swiss Garde 300 KNX - Kommunikationsobjekte - 1

ObjektFunktionAnwendung verknüpfen mit:Bit/Byte
0Ausgang - Licht ( Dimmen absolut )Aktor Lichtgruppe1 Byte
0Ausgang - Licht ( Schalten )Aktor Lichtgruppe1 Bit
0Ausgang - Licht ( Szene )Aktor Lichtgruppe1 Bit
1Eingang externer Schalter / Status - Licht ( Schalten )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
2Eingang externe Bewegung - Licht ( Schalten )Ausgang Licht Slave (Ausgangsobjekt. 0)1 Bit
3Eingang - Licht ( Zwangsführung )• Exterer Logikbaustein2 Bit
3Eingang - Licht ( Sperren )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
4Ausgang - HLK ( Schalten )• Aktoren für HLK Geräte wie Heizung, Lüftung, Klima• Ansteuerung von Alarmiogiken• Präsenzfunktion1 Bit
5externer Schalter / Status - HLK ( Schalten )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
6externe Bewegung - HLK ( Schalten )Ausgang HLK Slave (Ausgangsobjekt. 4)2 Byte
7Eingang - HLK ( Zwangsführung )Externer Logikbaustein2 Bit
7Eingang - HLK ( Sperren )KNX Taster, Touchdisplay, Logik1 Bit
8Schwellwertschalter Helligkeit ( Schalten )Logik, Aktor1 Bit
9Helligkeitswert in LuxLogik, Touchdisplay2 Byte
10AD KalibrierwertAuslesen und anschliessend manuell eingeben beim Kalibrierungsvorgang2 Byte
16Konstantlicht Schalten Ein/AusKNX Taster, Logik1 Bit
17Konstantlicht Dimmen relativ4 Bit-Dimmobjekt von KNX Taster für EIN/AUS, dimmen rauf und runter Touchdisplay4 Bit
18Konstantlicht Dimmen absolutLogik1 Byte
20Konstantlicht ZwangsführungKNX Taster, Logik1 Bit
21Konstantlicht SzeneLogik1 Byte
22Konstantlicht Kanal 1 - AusgangDimm-Aktor für Lichtgruppe 11 Byte
23Konstantlicht Kanal 2 - AusgangDimm-Aktor für Lichtgruppe 21 Byte
24Licht - StandbyUmschalten der Standby Wertepaare1 Bit

5.2.1. KOMMUNIKATIONSOBJEKTE im SLAVE- Mode

Objekt Funktion Anwendung verknüpfen mit: Bit/Byte
0Ausgang - Schalten Master-Melder 1 Bit
3Eingang ( Sperren ) KNX Taster, Touchdisplay, Logik 1 Bit.

Sperrobjekt:

Das Objekt 3 als Sperobjekt kennt 2 Werte (1 bit Befehl) welche empfangen werden können:

Bei Sperrobjekt = 1 Ausgang (Obj.0) bleibt gesperrt, bei Bewegungserkennung werden keine Telegramme gesendet

Bei Sperrobjekt = 0 Ausgang (Obj.0) → AUTO (Normalbetrieb)

5.2.2. OBJEKTE FÜR DYNAMISCHE PARAMETER- ÄNDERUNGEN

→Eingang 2 Byte

← Ausgang 2 Byte

Über das Objekt 11 (Nachlaufzeit) und das Objekt 12 (Helligkeitschwelle unterhalb Sensor aktiv ist) können die dazu gehörenden Parameter-Werte direkt verändert oder ausgelesen werden, ohne dass der Melder dabei neu programmiert werden muss.

Diese Betriebsart erlaubt es, via externe Geräte (GLS, Touchscreen, Logik) die Funktionsweise des Melders direkt zu beinflussen.

Z.B. kann das Einschaltverhalten/Nachlaufzeit bei bestimmten Tageszeiten (dynamisch) angepasst oder auch auf die jeweiligen Nutzerbedürfnisse abgestimmt werden um so der Anwendungsfall zu optimieren.

Die via Objekt geänderten Werte bleiben temporär gespeichert. Nach Busspannungs- Unterbruch / Rückkehr, nach einem Reset oder nach erneutem Programmieren, sind die ursprünglich parametrierten Werte wieder aktiv.

5.2.3. Object 14 KONSTANT LICHT - DIMMEN ZWANG

→Eingang 4 Bit

Ist die Konstantlicht-Regelung des Präsenzmelders durch eine Präsenzerkennung oder durch einen ext. „EIN“ Schaltbefehl (obj1) aktiv, wird mit der Übertragung von Dimm-Werten (heller oder dunkler) an den Präsenzmelder die Konstantlicht-Regelung unmittelbar unterbrochen und bleibt für die Dauer der Bewegungs-Erkennung und oder der Nachlaufzeit inaktiv.

Der in diesem Moment am Regler-Ausgang (Obj. 22) anstehende Wert, kann mit relativem Dimmen (heller / dunkler) durch einen KNX-Taster -- verändert werden.

Nach Ablauf der Nachlaufzeit oder nach einem ext. „AUS“ Schaltbefehl, ist bei erneuter Bewegungsdetektion die Konstantlicht-Regelung des Präsenzmelders wieder aktiv und startet mit dem im Parameter hinterlegten Regler-Ausgangs-Wert.

5.3. Parameter

5.3.1. Betriebsart des Melders / Einschaltverhalten

Nach Einschalten oder Busspannungswiederkehr ist der Melder für die ersten 60sec. inaktiv. Während dieser Stabilisierungszeit der Sensorik sendet der Melder keine Telegramme. Der Lichtausgang kann für die Dauer der Aufstartphase in der Betriebsart „Vollautomat“, mit „75sec. Licht EIN“ geschaltet oder „Keine Reaktion“ parametriert werden.

1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Licht
AllgemeinBetriebsart des MeldersVollautomat (Keine Reaktion nach Aufstarten)
LichtLED grünVollautomat (Keine Reaktion nach Aufstarten)
Halbautomat
StandbywerteNachlaufzeitVollautomat (75s Licht EIN nach Aufstarten)
HLKHelligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv istImmer
Helligkeit überhalb welcher ausgeschaltet wirdAUS
HelligkeitZwangsführungsobjekt oder SperrobjektZwangsführungsobjekt Sperrobjekt
Abgleichung HelligkeitswertBei Sperrobjekt = 0AUTO
Auswertung PIRBei Sperrobjekt = 1Zwangsführung AUS
Konstant LichtObjekttyp für Ausgang - LichtDimmen absolut
Objektwertfür EIN100%
Objektwertfür AUS0%
Sendebedingung für SchaltobjektEIN und AUS
Sendebedingung bei externem TasterEIN und AUS
Totzeit nach Ausschalten1 s

5.3.2. Automatische Adaption der „Licht- AUS“ Schwelle

Durch die Einstellung „Automatisch“ im Parameter „Helligkeit überhalb ausgeschaltet wird“.

berechnet der Melder automatisch mit folgender Regel den Grenzwert der Licht-AUS-Schwelle:

Ist die effektive Helligkeit bei geschaltetem Lichtkanal (nach 1min.) grösser als der des parametrierten Werts „Helligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv ist“, erhöht sich die Licht- AUS- Schwelle um 10% plus 200 LUX des parametrierten Werts.

Liegt die effektive Helligkeit bei geschaltetem Lichtkanal unterhalb des parametrierten Werts, so ist die Licht- AUS- Schwelle die des nach 1min. anstehenden Helligkeitswerts, erhöht um 10% plus 200 LUX.

Niko Swiss Garde 300 KNX - Automatische Adaption der „Licht- AUS“ Schwelle - 1

text_image 1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Licht Allgemein Licht Standbywerte HLK Helligkeit Abgleichung Helligkeitswert Auswertung PIR Konstant Licht Betriebsart des Meiders Vollautomat (Keine Reaktion nach Aufstarten) LED grün AUS Bei Bewegung Nachlaufzeit 1 min Helligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv ist Immer Helligkeit überhalb welcher ausgeschaltet wird Automatisch Zwangsführungsobjekt oder Sperrobjekt 550 Lux 600 Lux Bei Sperrobjekt = 0 650 Lux 700 Lux Bei Sperrobjekt = 1 750 Lux Objekttyp für Ausgang - Licht 800 Lux 850 Lux Objektwertfür EIN 900 Lux Objektwertfür AUS 1000 Lux 1100 Lux Sendebedingung für Schaltobjekt 1200 Lux 1300 Lux 1400 Lux Sendebedingung bei externem Taster 1600 Lux 1800 Lux 2000 Lux Totzeit nach Ausschalten Automatisch

Die Licht-Aus-Schwelle wird jeweils nach abgelaufener Nachlaufzeit (Licht-AUS) und einer darauf emeuten Bewegungs-Detektion oder eines EIN - Schaltbefehls wieder neu berechnet.

Bei Auswahl eines festen LUX- Werts des Parameters „Helligkeit überhalb ausgeschaltet wird“, muss dieser immer grösser (oder gleich) sein des Wertes „Helligkeit unterhalb welcher Sensor aktiv ist“.

5.3.3. Nachlaufzeit im Halbautomatik-Mode

Erhöht sich die Umgebungshelligkeit während der Nachlaufzeit über die Licht- AUS- Schwelle, wird der Lichtausgang (Obj.0 / Obj.22) ausgeschaltet aber die Nachlaufzeit nicht gestoppt. Nach Unterschreiten der „Helligkeitschwelle unterhalb Sensor aktiv ist“ schaltet der Lichtkannal wieder ein, bis die restliche Nachlaufzeit abgelaufen ist.

5.3.4. Standby-Funktion

Im Mode Licht- Ausgang „Dimmen absolut“ kann der Lichtkanal für ein „Standby-Licht“ mit zwei Wertepaaren aktiviert werden. Die Wertepaare werden via Obj24 gewählt.

Die Verzögerungszeit kann auch „unendlich“ betragen. Anwendung z.B. für eine dauemde minimale Beleuchtung (Notlicht)

Erhöht sich die Umgebungshelligkeit während der Standbyzeit über die Licht-AUS-Schwelle, wird der Lichtausgang (Obj.0) ganz ausgeschaltet. Nach Unterschreiten der „Helligkeitschwelle unterhalb Sensor aktiv ist" schaltet der Lichtkannal mit dem paramerierten Dimmwert wieder ein, bis die Nachlaufzeit vollständig abgelaufen ist.

Niko Swiss Garde 300 KNX - Standby-Funktion - 1

text_image 1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Standbywerte Allgemein Licht Standbywerte HLK Helligkeit Abgleichung Helligkeitswert Auswertung PIR Konstant Licht Standbywerte Stand By Dauer 1 Stand By Wert 1 Stand By Dauer 2 Stand By Wert 2 Aktiv nicht aktiv 1 h 80% 50 min Aus 1 min 2 min 5 min 10 min 20 min 30 min 40 min 50 min 1 h 2 h 4 h 8 h Unendlich

5.3.5. Adaption Helligkeitssensor

Adaption Helligkeitswert1.1.1 25240 SG 300-3PIR > Calibration de la valeur de luminosité
GénéralitésCalibrage de capteur de luminositéCalibration personnalisée
LumièreValeur de calibration ADCalibration d'usine
Lumière d'orientation / résidue...Valeur de luxCalibration personnalisée
CVCMaintien de la valeur interne
LuminositéU
Calibration de la valeur de lu...
Paramétrage des capteurs PIR
Régulation de lumière constante
Werkskalibrierung Diese ist jederzeit möglich mit dieser Einstellung und anschliessender Neuprogrammierung des Melders.
Kalibrieren Bei dieser Option öffnen sich zwei weitere Fenster:AD Kalibrierwert und Luxwert.
AD Kalibrierwert AD Kalibrierwert (Kommunikationsobjekt 10) in der ETS auslesen und im Fenster eintragen.Achtung: Im Menu Wert lesen/senden Typ 7.001 2 byte Zähler ohne Vorzeichen verwenden! Der gelesene AD Wert erscheint dann im Menu empfangener Wert als z.B. 739 Impulse
Luxwert Mit Luxmeter Referenz-Helligkeit messen und im Fenster Luxwert eintragen
Interner Wert beibehaltenDiese Einstellung wird gewählt, nachdem eine „Neu- Kalibrierung“ gemacht wurde
Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Niko

Modell : Swiss Garde 300 KNX

Kategorie : Bewegungsmelder