Codix 534 - Messgeräte Kübler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Codix 534 Kübler
1.1 Sicherheits- und Warnhinweise
Benutzen Sie diese Anzeige nur
– bestimmungsgemäß
– in technisch einwandfreiem Zustand
– unter Beachtung der Bedienungsanleitung und den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen.
1.2 Allgemeine Sicherheits- und Warnhinweise
- Vor Durchführung von Installations- oder Wartungsarbeiten stellen Sie bitte sicher, dass die Digitalanzeige von der Versorgungsspannung getrennt ist.
- Setzen Sie die Digitalanzeige nur bestimmungsgemäß ein: in technisch einwandfreiem Zustand und unter Beachtung der Bedienungsanleitung und den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen.
- Beachten Sie Länder- und anwendungsspezifische Bestimmungen
- Die Digitalanzeige ist nicht geeignet für den explosionsgeschützten Bereich und den Einsatzbereichen, die in EN 61010 Teil 1 ausgeschlossen sind.
- Die Digitalanzeige darf nur im ordnungsgemäß eingebauten Zustand entsprechend dem Kapitel "Technische Daten" betrieben werden.
- Das Gerät muss zwingend mit externen, zugelassenen Sicherungen abgesichert werden. Den Wert entnehmen Sie den technischen Daten.
1.3 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Digitalanzeige darf nur als Einbaugerät eingesetzt werden. Der Einsatzbereich dieser Anzeige liegt in industriellen Prozessen und Steuerungen. In den Bereichen von Fertigungsstraßen der Metall-, Holz-, Kunststoff-, Papier-, Glas- und Textilindustrie u.ä. Überspannungen an den Schraubklemmen der Digitalanzeige müssen auf den Wert der
Überspannungskategorie II begrenzt sein. Wird die Digitalanzeige zur Überwachung von Maschinen oder Ablaufprozessen eingesetzt, bei denen infolge eines Ausfalls oder einer Fehlbedienung der Digitalanzeige eine Beschädigung der Maschine oder ein Unfall des Bedienungspersonals möglich ist, dann müssen Sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen.
1.4 Beschreibung
- 5-stellige Digitalanzeige mit Analogeingängen
- gut ablesbare, hell leuchtende 8 mm hohe LED-Anzeige
- Anzeigebereich von -19999 bis 99 999 mit Vornullenunterdrückung und programmierbarem Dezimalpunkt
- Die Programmierung der Funktionen, bzw. Betriebsparameter erfolgt über die beiden Einstelltasten.
Bedienerführung auf dem Display während der Programmierroutine
- Programmierbar sind:
Messbereich
Messzeit
Dezimalpunkt Messwert
Minimales Eingangssignal
Anzuzeigender Wert bei kleinstem
Eingangssignal
Maximales Eingangssignal
Anzuzeigender Wert bei höchstem
Eingangssignal
Minimalwertanzeige ja/nein
Minimalwertrücksetzung
Maximalwertanzeige ja/nein
Maximalwertrücksetzung
Totalisator ja/nein
Dezimalpunkt Totalisator
Multiplikationsfaktor Totalisator
Skalierung Totalisator
Totalisatorrücksetzung
2. Eingänge
Latch/Reset (Anschluss 4)
Statischer Eingang für Anzeigespeicherung. Bei Aktivierung (pnp) mit Eingangssignal 4...30 V DC wird der momentane Messwert in der Anzeige festgehalten, bis dieser Eingang wieder freigegeben ist oder sein Signalpegel unter 2 V DC absinkt. Ermittlung von Minimal- und Maximalwert läuft im Hintergrund weiter. Ist bei MIN, MAX, oder Totalisatorfunktion ein elektrischer Reset programmiert, ändert sich die Funktion des Eingangs als Rückstelleingang. Ein Latch kann somit nicht mehr ausgeführt werden.
Stromeingang (Anschluss 5)
Analoger Strommesseingang mit Verpolungsschutz und Strombegrenzung auf max. 50 mA. Die Signalleitung mit dem analogen +Signal ist hier anzuschließen.

Zur Vermeidung von Störsignalen, die von der Spannungsversorgung herrühren ist dieser Eingang galvanisch getrennt. Für eine Messung ist daher die negativere Signalleitung mit dem analogen Bezugsmasseneingang zu verbinden.
Analog GND (Anschluss 6)
Analoger Bezugseingang.
Soll keine galvanische Trennung zwischen Messkreis und Versorgungsspannung notwendig sein, so ist eine Verbindung zwischen Pin 2 oder 3 und diesem Anschluss herzustellen.
Spannungseingang (Anschluss 7)
Analoger Spannungsmesseingang.
Die Signalleitung mit dem analogen +Signal ist hier anzuschließen. Bei Verpolung ist der Eingang durch eine Diode geschützt.

Zur Vermeidung von Störsignalen, die von der Spannungsversorgung herrühren, ist dieser Eingang galvanisch getrennt. Für eine Messung ist daher die negativere Signalleitung mit dem analogen Bezugsmasseneingang zu verbinden.
3. Einstellung der Betriebsparameter
3.1 Auswahl des angezeigten Wertes und Rücksetzung von Minimal-, Maximalwert bzw. Totalisator
Durch Drücken der rechten Taste kann zwischen der Anzeige des aktuellen Messwertes, des Minimal- und Maximalwertes und Totalisatorwertes umgeschaltet werden, soweit diese in der Programmierung aktiviert sind. Durch einmaliges Betätigen wird für 2 Sekunden die aktuelle Funktion („Act“, „Min“, „Max“ oder „totAL“) angezeigt. Wird innerhalb dieser Zeit die rechte Taste ein zweites mal gedrückt, so wird die aktuelle Funktion gewechselt und zur Bestätigung für ca. 2 Sekunden „Act“, „Min“, „Max“ oder „totAL“ angezeigt. Danach erfolgt die Anzeige des Wertes. Ist „Min“, „Max“ oder „totAL“ angewählt, so kann dieser Wert durch Betätigen der linken roten Taste gelöscht werden, soweit die Rückstellung im Programmiermenü freigegeben wurde. Ist weder die Maximal-, Minimalwertspeicherung noch die Totalisatorfunktion im Set-Up aktiviert, sind die Tasten im Betrieb ohne Funktion.
3.2 Einstellung der Geräteparameter
a. Beide Tasten auf der Vor der sei te gedrückt haltenundSpannungsversorgungeinschal ten, oder bei eingeschalteter Spannungsversorgung beide Tasten gleichzeitig 5s drücken
b. Auf dem Display erscheint
$$ \rho_ {r o G} $$
c. Sobalddie Tastenlosgelassenwerden, er scheint auf dem Display
$$ \boxed {n a} $$
c1. Durch Drücken der linken Taste und betätigen der rechten Taste wird der Programmiervorgang abgebrochen.
c2. Durch Drücken der rechten Taste wird auf umgeschaltet.
$$ \boxed {y \in 5} $$
d. Umschalten in den ersten Parameter durch gedrückt halten der linken Taste und betätigen der rechten Taste
e. Sobald die Taste losgelassen wird, erscheint in sekündlichem Wechsel der Menütitel und die aktuelle Menüpunkteinstellung. Nach Betätigen einer Taste wird
nur noch die Menüpunkteinstellung angezeigt.
f. Durch Drücken der rechten Taste wird die Menüpunkteinstellungjeweilsumeinen Wertweitergeschaltet.WennZahlenwerte ein ge ge ben werden sollen (z.B. bei der Faktoreinstellung),wirdmitderlinken Taste zunächst die De ka de angewählt und dann mit der rech ten der Wert ein ge stellt.
g. Umschalten auf den nach sten Menüpunkt durch ge drückt halten der linken Taste und betätigen der rechten Taste.
h. Der jeweils letzte Menütitel "EndPro" ermöglicht durch An wahl von "Yes" das Ver las sen des Programmiermenüs und die Übernahme (Speicherung) derneuen Werte. Wird "No" an ge wählt, be ginnt die Programmieroutine von vorne, wobei die zuletzteingestellten Wertezunächsterhalten blei ben. Diese können nun nochmals verändert oder kon trol liert werden.
4. Programmierroutine
Nachfolgend sind die einstellbaren Parameter des Gerätes aufgeführt, die in der unten angegebenen Reihenfolge eingestellt werden können. Nach einem Durchlauf der Routine ist somit das Gerät vollständig programmiert. Die jeweils obere Darstellung entspricht der Werkseinstellung.
4.1 Eingangssignalbereich (Messbereich)
rRoGE
0.20,8
0...20 mA
420n8
4...20 mA
0.10U
0...10 V
2 100
2...10 V
4.2 Messzeit
P7-E7
05
0.5 sec
0.1
0.1 sec
4.3 Dezimalpunkteinstellung
dP.Rct
Der Dezimalpunkt legt die Anzahl der angezeigten Nachkommastellen des aktuellen Messwerts fest (nur anzeigend).

0.0000
0 keine Dezimalstelle 0.0 eine Dezimalstelle 0.00 zwei Dezimalstellen 0.000 drei Dezimalstellen 0.0000 vier Dezimalstellen
4.4 Minimales Eingangssignal
lo
Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Erweiterung oder Einschränkung des Messbereichs.
Unterschreitet das Eingangssignal den hier programmierten Wert, bei Messbereich
4...20 mA, min. 3.5 mA, Default 4 mA
0...20 mA, min. -0.5 mA, Default 0 mA
2...10 V, min. 1.5 V, Default 2 V
0...10 V, min. -0.5 V, Default 0 V
wird angezeigt,
die Anzeige blinkt im Wechsel zwischen „Lo“ und dem Messwert.
Unterhalb des min. programmierbaren
Messbereichs wird -1.9.9.9.9 als Underflow ausgegeben.
4.5 Anzeigewert bei niedrigstem Eingangssignal
Ladis
+9999
Dem niedrigsten Eingangssignal (0V, 2V, 0mA, 4mA) kann ein anzuizeigender
99999
Wert zwischen -19999 und 99999 zugeordnet werden.
Die Einstellung des Dezimalpunktes wird berücksichtigt (z.B. Bereich 0...10V, so wird dieser programmierte Wert bei 0V ausgegeben).
4.6 Maximales Eingangssignal

Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Erweiterung oder Einschränkung des Messbereichs.
Überschreitet das Eingangssignal den hier programmierten Wert, bei Messbereich 4...20 mA, max. 20.5 mA, Default 20 mA 0...20 mA, max. 20.5 mA, Default 20 mA 2...10 V, max. 10.5 V, Default 10 V 0...10 V, max. 10.5 V, Default 10 V
wird H_i^- angezeigt, die Anzeige blinkt im Wechsel zwischen „Hi“ und dem Messwert.
Oberhalb des max. programmierbaren Messbereichs wird 9.9.9.9.9 als Overflow ausgegeben. Bei einer Eingangsspannung >10,8V liegt ein Fehler vor, die Anzeige zeigt die Error4 an.
4.7 Anzeigewert bei höchstem Eingangssignal


Dem höchsten Eingangssignal (10V, 20mA) kann ein anzuzeigender Wert zwischen -19999 und 99999 zugeordnet werden. Die Einstellung des Dezimalpunktes wird berücksichtigt (z.B. Bereich 0...10V, so wird dieser programmierte Wert bei 10V ausgegeben).
4.8 Minimalwertanzeige

Erfassung nur innerhalb des unter 4.1, 4.4 eingestellten Messbereichs

Minimalwert wird angezeigt

Minimalwertanzeige wird unterdrückt und nächster Menütitel übersprungen
4.9 Minimalwertrückstellung


manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der RESET Eingang und die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Minimalwert auf den aktuellen Messwert zurück.

keine Rückstellung des Mini- malwertes möglich.

nur elektrische Rücksetzung. Der RESET Eingang setzt bei Aktivierung den Minimalwert auf den aktuellen Messwert zurück.

nur manuelle Rückstellung. Die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Minimalwert auf den aktuellen Messwert zurück.
4.10 Maximalwertanzeige

Erfassung nur innerhalb des unter 4.1, 4.6 eingestellten Messbereichs

Maximalwertwirdangezeigt

Maximalwertanzeige wird unterdrückt und nächster Menütitel übersprungen
4.11 Maximalwertrückstellung


manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der RESET Eingang und die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Maximalwert auf den aktuellen Messwert zurück.

keine Rückstellung des Maximalwertes möglich.
ELCES
nur elektrische Rücksetzung. Der RESET Eingang setzt bei Aktivierung den Maximalwert auf den aktuellen Messwert zurück.
P78cE
nur manuelle Rückstellung. Die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Maximalwert auf den aktuellen Messwert zurück.
4.12 Gesamtsummenzähler (Totalisator)
Total
Summierer addiert den aktuellen Messwert im Sekundentakt auf. Eine Summierung erfolgt nur innerhalb des eingestellten Messbereichs (4.1, 4.4, 4.6)
no
Summierung des Messwertes ist ausgeschaltet
YES
Summierung des Messwertes ist eingeschaltet Bei Überlauf des Zählerstandes (>99999 oder <-19999) blinkt die Anzeige im 1s Rhythmus. Der Zähler zählt bei >99999 weiter und verliert bis zum internen Zählerstand von 199999 keine Werte. Wird der interne Zählerstand 199999 erreicht, werden keine Werte mehr aufsummiert. Die Anzeige blinkt weiterhin im 1s Rhythmus, bleibt aber auf 99999 stehen. In negativer Richtung bleibt bei Erreichen von <-19999 der Wert sofort stehen und blinkt im 1s Rhythmus. Keine Vornullenunterdrückung im Überlauf.
4.13 Dezimalpunkteinstellung Summierer
Wie für den aktuellen Messwert kann auch für die Summe (Totalisatorwert) die Dezimalstelle in der Anzeige programmiert werden. Dabei wird die Anzeigegenauigkeit nicht beeinflusst (nur anzeigend). Allerdings muss die zu erwartende maximale Summe berücksichtigt werden. Wenn wie im Beispiel 8.5 die zu erwartende Summe 1000 ist, sollte maximal eine Dezimalstelle gewählt werden.
dP.tot
0
Werkseinstellung

Es sollte für die Anzeige der zu erwartenden Summe genügend Stellen vorgehalten werden, da die Summe bei 199999 festgehalten wird und somit das Messergebnis verloren geht. Falls die 5-stellige Anzeige für die Summe nicht ausreicht, kann mit dem „Factor“ (4.14) und „Scaler“ (4.15) die Summe entsprechend angepasst werden.
4.14 Faktor
Der Anzeigewert des Summierers kann durch den Faktor optimal an die Messaufgabe angepasst werden. Wenn z.B. der aktuelle Messwert in kleinen Einheiten wie Gramm angezeigt werden soll, das Additionsergebnis aber in Kilogramm oder Tonnen, dann geben Sie den entsprechenden Faktor (Multiplikator) ein:
F Acto
00001
Mit der linken Taste wählen Sie die Dekade und geben dann mit der rechten Taste einen Faktor zwischen 0.0001 und 9.9999 ein.
99999
Hinweis: Faktor und Skalierung wirken nur auf den Summierer.
Gesamtskalierung = Factor x Skalierung!
4.15 Skalierung
Mit der Skalierung können Sie den Anzeigebereich für den Summierer erweitern, bzw. für eine sehr feine Einstellung verringern.


Wählen Sie mit der rechten Taste die gewünschte Skalierung aus: 1 (Werkseinstellung), 0.1, 0.01, 0.001 oder 0.0001. Im Beispiel 8.6 auf Seite 9 kann der Vorratstank mehr als 100000 laufnehmen. Mit einer Skalierung von 0,01 können Sie die Summe in Hektoliter anzeigen. Da der Scaler (= Multiplikator) nur auf die Summe wirkt, wird die aktuelle Durchflussmenge weiterhin in Liter/Sek. angezeigt.
Hinweis: Faktor und Skalierung wirken nur auf den Summierer.
Gesamtskalierung = Factor x Skalierung!
4.16 Totalisator Rückstellung
Sie können zwischen vier Möglichkeiten der Rückstellung des Summierers wählen. Die Einstellung beeinflusst die Funktion des Latch/Reset-Eingangs.


manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der MPI-Eingang funktioniert als RESET Eingang. Er setzt bei Aktivierung den Summierer auf 0.

keine Rückstellung möglich. Der Latch/Reset-Eingang funktioniert als LATCH Eingang. Der angezeigte Wert der Momentanwertanzeige wird eingefroren.

nur elektrische Rücksetzung. Die Rücksetztaste ist außer Funktion. Der Latch/Reset-Eingang funktioniert als RESET Eingang. Er setzt bei Aktivierung den Summierer auf 0.

nur manuelle Rückstellung. Der Latch/Reset-Eingang funktioniert als LATCH Eingang. Der angezeigte Wert der Momentanwertanzeige wird eingefroren.
4.17 Ende der Programmierung


Programmierroutine wird noch einmal durchlaufen. Bisher eingestellte Werte können überprüft und geändert werden.

Programmierroutine wird beendet und alle eingestellten Werte werden als neue Parameter übernommen. Das Gerät ist anschließend betriebsbereit.
5. Anschlussbelegung
- 10...30 V DC
- GND
- GND
- Latch/Reset
- 0 (4)...20 mA DC
- Analog GND
7.0 (2)...10 V DC

Messbereiche: 0...10 VDC
2...10 VDC
0...20 mA DC
4...20 mA DC
Auflösung: 14 bit
Genauigkeit: 0,1% ± 1 Digit über den
gesamten Messbereich bei 20°C
Nullabgleich: automatisch
Temperaturdrift: < 70 ppm/K
Strommessung: Spannungsabfall:
max. 2,0 V DC
Strombegrenzung: 50 mA
Spannungsmessung:
Eingangswiderstand: > 1 MΩ
max.Eingangsspannung:
30 V DC
Spannungsversorgung:
10...30 V DC,
galvanisch getrennt
externe Absicherung T 0,1 A
Stromaufnahme: max. 50 mA
Umgebungstemperatur:
-20 °C...+65 °C
Lagertemperatur: -25 °C...+70 °C
Datensicherung: EEPROM
1 Mio. Speicherzyklen
oder 10 Jahre
Gewicht: ca. 50 g
Vibrationsfestigkeit: EN 60068-2-6
10...55 Hz/1 mm/30 min
Schockfestigkeit: EN 60068-2-27
100 G: 2 ms
10 G: 6 ms
Schutzart: IP65 (von vorne)
EMV: EN 55011 Klasse B,
EN 61000-6-2,
EN 61000-6-3,
EN 61326-1
UL-Zulassung File E128604
Fehlermeldungen:
Err 0* Fehler/Defekt im A/D-Teil
Err 1** Wert nicht erlaubt
(während Programmierung)
Err2** Lo-Wert> Hi-Wert
(während Programmierung)
Err 3* Fehler/Defekt im FRAM
ELED ^** Analoges Eingangssignal überschreitet den gültigen Messbereich
Err 5* Fehler/Defekt beim FRAM. Gerät nicht abgeglichen
* Bitte Gerät zur Überprüfung einschicken
** Eingangssignal und Programmierung überprüfen
7. Lieferumfang
- Digitalanzeige
- Spannbügel
- Frontrahmen für Schraubbefestigung Einbauquerschnitt 50x25 mm
- Frontrahmen für Spannbügelbefestigung Einbauquerschnitt 50x25 mm
- Dichtung
- 1 Blatt selbstklebende Symbole
8. Beispiele
8.1 Temperaturmessung
Ein Temperatursensor mit linearer Charakteristik (bei unlinearen Sensoren sind Linearisierungsglieder vorzuschalten) liefert bei -10^ 0 V und bei 80^ 10 V. Als Messbereich wird 0...10 V gewählt. 0 V ist der kleinstmögliche Messwert. Diesem Messwert kann nun der Anzeigewert -10 zugeordnet werden. Entsprechend ist 10 V der größte Messwert. Diesem wird der Anzeigewert 80 zugeordnet. Die Anzeige ist nun auf den Sensor abgestimmt und kann die jeweiligen Zwischenwerte anzeigen.

line
| X-axis | I [mA] | U [V] | |---|---|---| | -19999 | -1 | -1 | | 99999 | 1 | 1 |Anzeigewert innerhalb des Messbereichs frei verschiebbar
8.2 Füllstandsmessung
Ein Füllstandssensor mit linearer Charakteristik (bei unlinearen Sensoren sind Linearisierungsglieder vorzuschalten) liefert bei leerem Behälter 4 mA und bei vollem 20 mA. Es soll bei vollem Behälter 10 m³ und bei leerem Behälter 0 m³ angezeigt werden. Als Messbereich wird 4...20 mA gewählt. 4 mA ist der kleinstmögliche Messwert. Diesem Messwert kann nun der Anzeigewert 0 zugeordnet werden, entsprechend ist 20 mA der größte Messwert. Diesem wird der Anzeigewert 10 zugeordnet. Die Anzeige ist nun auf den Sensor abgestimmt und kann die jeweiligen Zwischenwerte anzeigen.
8.3 Entnommene Menge
Es soll statt der Füllmenge, die entnommene Menge angezeigt werden. Als Messbereich wird wiederum 4...20 mA gewählt. Dem kleinsten Messwert von 4 mA wird nun ein Anzeigewert von 10 und dem größten Messwert von 20 mA ein Anzeigewert von 0 zugeordnet.

line
| X-axis | I [mA] | U [V] | |---|---|---| | -19999 | 0 | 0 | | 99999 | 0 | 0 |8.4 Füllstandsmessung mit Grenzwertanzeige
In einem dritten Fall soll wiederum die vorhandene Menge angezeigt werden, wobei der Behälter 10 m³ Volumen besitzt, aber maximal 8 m³ eingefüllt werden sollen. Weiterhin soll der Inhalt nicht unter 1 m³ absinken. Somit soll bei Werten > 8 m³ "Hi" und bei Werten < 1 m³ "Lo" angezeigt werden.
Als Messbereich wird 4...20 mA ausgewählt. Dem kleinsten Eingangswert wird der Anzeigewert 0, dem größten Eingangswert wird 10 zugeordnet. Zusätzlich wird nun im Menüpunkt „Minimales Eingangssignal“ der Messwert eingestellt, der einem Inhalt von 1 m³ entspricht, z.B. 5,6 mA und im Menüpunkt „Maximales Eingangssignal“ der Messwert eingestellt, der dem Inhalt 8 m³, z.B. 16,8 mA entspricht. Somit wird bei Eingangswerten > 16,8 mA “Hi” und < 5,6 mA “Lo” angezeigt.
Maximale
Eingansspannung, bzw. maximaler Eingangssstrom innerhalbdes Eingangsspannungsbereichs, bzw. Ein- gangsstrombereichs frei verschiebbar.
Minimale
Eingangsspannung, bzw. minimaler Eingangsstrom innerhalbdes Eingangsspannungsbereichs, bzw. Eingangsstrombereichs frei verschiebbar.

Anzeigewert innerhalb des Anzeigebereichs frei verschiebbar
8.5 Gewichtsmessung mit Summierung Mit Hilfe einer Durchflussmessung soll die Menge von Granulat festgestellt werden. Der Messsensor liefert bei voller Schüttung (= 10 kg/sec.) 20 mA.

line
| X-axis | I [mA] | U [V] | |---|---|---| | -19999 | -1 | -1 | | 0 | 0 | 0 | | 99999 | 0 | 0 |Als Messbereich wird 0...20 mA ausgewählt. Dem niedrigsten Eingangssignal ordnen Sie 0 zu, dem höchsten den Wert 10. Für die Anzeige der Summe in Tonnen stellen Sie einen Faktor von 0,001 ein.

Der Dezimalpunkt ist nur anzeigend. Bei einem Wert 10,0 der Momentanwertanzeige würde für den Summierer jeweils 100 addiert werden.
Dies muss bei der Einstellung des Faktors entsprechend berücksichtigt werden.
Soll der momentane Durchfluss mit einer Nachkommastelle angezeigt werden, so stellen Sie den Faktor 0,0001 ein.
8.6 Durchflussmessung mit Summierung
Es soll die durchfließende Menge, sowie abwech selnd die aufaddierte Menge angezeigt werden. Der Messsensor mit linearer Charakteristik (unlinea ren Sensoren sind Linearisierglieder vorzuschalten) liefert bei Stillstand 4mAundbeivollerDurchflußgeschwindigkeit 20 mA, was in die sem Beispiel 90 l/min entsprechensoll.
Wählen Sie mit „range“ den Messbereich 4...20 mA und für minimales und maximales Eingangssingnal „lo.act“ und „hi.act“ die jeweilige Werkseinstellung.
Dem niedrigsten Eingangssignal „lo.display“ ordnen Sie den Anzeigewert 0 und dem höchsten Ein gangs si gnal „hi.display“ den Wert 1,5 (entspricht l/sek) zu.
Den Dezimalpunkt für den Summierer „dp.tot“ stellen Sie je nach erwarteter Maximalmenge ein: Für die Ma xi mal men ge einer Abfüllanlage von 100000 l wählen Sie für den Summierer keine Dezimalstelle und, da dies noch nicht ausreicht, erhöhen Sie den An zei ge be reich mit dem „Scaler“ 0,01 um zwei Stel len, so dass die ad dier te Menge in Hektoliter an ge zeigt wird.
Drücken Sie die rechte Taste, um zwischen der Anzeige des aktuellen Wertes und der Summe umzuschalten. Mit verschiedenen Faktoren können Sie die addierte Men ge auch in anderen Einheiten anzeigen, z.B. mit Faktor 2 in Flaschen zu je 0,5 l oder mit Faktor 2,6420 in Gallonen.
Codix 534
Schalttafelausschnitt: