Codix 534 - Messgeräte Kübler - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Codix 534 Kübler als PDF.
Benutzerfragen zu Codix 534 Kübler
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Messgeräte kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Codix 534 - Kübler und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Codix 534 von der Marke Kübler.
BEDIENUNGSANLEITUNG Codix 534 Kübler
español italiano français english deutsch Bedienungsanleitung (R60046.0009 - Index 1) Digitalanzeige mit Analogeingängen Codix 534 Bestellschlüssel: 6.534.012.300
1.1 Sicherheits- und Warnhinweise
Benutzen Sie diese Anzeige nur – bestimmungsgemäß – in technisch einwandfreiem Zustand – unter Beachtung der Bedienungs- anleitung und den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen.
1.2 Allgemeine Sicherheits- und
1. Vor Durchführung von Installations- oder
Wartungsarbeiten stellen Sie bitte sicher, dass die Digitalanzeige von der Versor- gungsspannung getrennt ist.
2. Setzen Sie die Digitalanzeige nur bestim-
mungsgemäß ein: in technisch einwand- freiem Zustand und unter Beachtung der Bedienungsanleitung und den allgemeinen Sicherheitsbestimmungen.
3. Beachten Sie Länder- und anwendungsspe-
zifische Bestimmungen
4. Die Digitalanzeige ist nicht geeignet für den
explosionsgeschützten Bereich und den Einsatzbereichen, die in EN 61010 Teil 1 ausgeschlossen sind.
5. Die Digitalanzeige darf nur im ordnungsge-
mäß eingebauten Zustand entsprechend dem Kapitel “Technische Daten” betrieben werden.
6. Das Gerät muss zwingend mit externen,
zugelassenen Sicherungen abgesichert werden. Den Wert entnehmen Sie den technischen Daten.
1.3 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Digitalanzeige darf nur als Einbaugerät eingesetzt werden. Der Einsatzbereich dieser Anzeige liegt in industriellen Prozessen und Steuerungen. In den Bereichen von Ferti- gungsstraßen der Metall-, Holz-, Kunststoff-, Papier-, Glas- und Textilindustrie u.ä. Über- spannungen an den Schraubklemmen der Digitalanzeige müssen auf den Wert der Überspannungskategorie II begrenzt sein. Wird die Digitalanzeige zur Überwachung von Maschinen oder Ablaufprozessen einge- setzt, bei denen infolge eines Ausfalls oder einer Fehlbedienung der Digitalanzeige eine Beschädigung der Maschine oder ein Unfall des Bedienungspersonals möglich ist, dann müssen Sie entsprechende Sicherheitsvorkeh- rungen treffen.
- 5-stellige Digitalanzeige mit Analogeingängen
- gut ablesbare, hell leuchtende 8 mm hohe LED-Anzeige
- Anzeigebereich von -19999 bis 99 999 mit Vornullenunterdrückung und programmier- barem Dezimalpunkt
- Die Programmierung der Funktionen, bzw. Betriebsparameter erfolgt über die beiden Einstelltasten. Bedienerführung auf dem Display während der Programmierroutine
- Programmierbar sind: Messbereich Messzeit Dezimalpunkt Messwert Minimales Eingangssignal Anzuzeigender Wert bei kleinstem Eingangssignal Maximales Eingangssignal Anzuzeigender Wert bei höchstem Eingangssignal Minimalwertanzeige ja/nein Minimalwertrücksetzung Maximalwertanzeige ja/nein Maximalwertrücksetzung Totalisator ja/nein Dezimalpunkt Totalisator Multiplikationsfaktor Totalisator Skalierung Totalisator Totalisatorrücksetzung !Seite 2 (R60046.0009 - Index 1) - Technische Änderungen vorbehalten -
Latch/Reset (Anschluss 4) Statischer Eingang für Anzeigespeicherung. Bei Aktivierung (pnp) mit Eingangssignal 4…30 V DC wird der momentane Messwert in der Anzeige festgehalten, bis dieser Eingang wieder freigegeben ist oder sein Signalpegel unter 2 V DC absinkt. Ermittlung von Minimal- und Maximalwert läuft im Hintergrund weiter. Ist bei MIN, MAX, oder Totalisatorfunktion ein elektrischer Reset programmiert, ändert sich die Funktion des Eingangs als Rückstellein- gang. Ein Latch kann somit nicht mehr aus- geführt werden. Stromeingang (Anschluss 5) Analoger Strommesseingang mit Verpolungs- schutz und Strombegrenzung auf max. 50 mA. Die Signalleitung mit dem analogen +Signal ist hier anzuschließen. Zur Vermeidung von Störsignalen, die von der Spannungsversorgung herrühren ist dieser Eingang galva- nisch getrennt. Für eine Messung ist daher die negativere Signallei- tung mit dem analogen Bezugsmas- seneingang zu verbinden. Analog GND (Anschluss 6) Analoger Bezugseingang. Soll keine galvanische Trennung zwischen Messkreis und Versorgungsspannung notwen- dig sein, so ist eine Verbindung zwischen Pin 2 oder 3 und diesem Anschluss herzustellen. Spannungseingang (Anschluss 7) Analoger Spannungsmesseingang. Die Signalleitung mit dem analogen +Signal ist hier anzuschließen. Bei Verpolung ist der Eingang durch eine Diode geschützt. Zur Vermeidung von Störsignalen, die von der Spannungsversorgung herrühren, ist dieser Eingang gal- vanisch getrennt. Für eine Messung ist daher die negativere Signallei- tung mit dem analogen Bezugsmas- seneingang zu verbinden.
3. Einstellung der Betriebsparameter
3.1 Auswahl des angezeigten Wertes und
Rücksetzung von Minimal-, Maximalwert bzw. Totalisator Durch Drücken der rechten Taste kann zwischen der Anzeige des aktuellen Mess- wertes, des Minimal- und Maximalwertes und Totalisatorwertes umgeschaltet werden, soweit diese in der Programmierung aktiviert sind. Durch einmaliges Betätigen wird für 2 Sekun- den die aktuelle Funktion („Act“, „Min“, „Max“ oder „totAL“) angezeigt. Wird innerhalb dieser Zeit die rechte Taste ein zweites mal gedrückt, so wird die aktuelle Funktion gewechselt und zur Bestätigung für ca. 2 Sekunden „Act“, „Min“, „Max“ oder „totAL“ angezeigt. Danach erfolgt die Anzeige des Wertes. Ist „Min“, „Max“ oder „totAL“ angewählt, so kann dieser Wert durch Betätigen der linken roten Taste gelöscht werden, soweit die Rückstellung im Programmiermenü freigegeben wurde. Ist weder die Maximal-, Minimalwertspeicherung noch die Totalisatorfunktion im Set-Up aktiv- iert, sind die Tasten im Betrieb ohne Funktion.
3.2 Einstellung der Geräteparameter
a. Beide Tasten auf der Vor der sei te gedrückt hal ten und Span nungs ver sor gung ein- schal ten, oder bei eingeschalteter Span- nungsversorgung beide Tasten gleichzeitig 5s drücken b. Auf dem Display erscheint c. Sobald die Tasten los ge las sen werden, er scheint auf dem Display c1. Durch Drücken der linken Taste und betä- tigen der rechten Taste wird der Program- miervorgang abgebrochen. c2. Durch Drücken der rechten Taste wird auf umgeschaltet. d. Umschalten in den ersten Parameter durch gedrückt halten der linken Taste und betätigen der rechten Taste e. Sobald die Taste losgelassen wird, erscheint in sekündlichem Wechsel der Menütitel und die aktuelle Menüpunktein- stellung. Nach Betätigen einer Taste wird
!deutsch Seite 3 (R60046.0009 - Index 1) - Technische Änderungen vorbehalten - 0…20 mA 4…20 mA 0…10 V 2…10 V
4.1 Eingangssignalbereich (Messbereich)
4.3 Dezimalpunkteinstellung
Der Dezimalpunkt legt die Anzahl der angezeigten Nachkommastellen des aktuellen Messwerts fest (nur anzeigend). 0 keine Dezimalstelle
0.0 eine Dezimalstelle
0.00 zwei Dezimalstellen
0.000 drei Dezimalstellen
0.0000 vier Dezimalstellen
4.5 Anzeigewert bei niedrigstem
Eingangssignal Dem niedrigsten Eingangs- signal (0V, 2V, 0mA, 4mA) kann ein anzuzeigender Wert zwischen -19999 und 99999 zugeordnet werden. Die Einstellung des Dezimal- punktes wird berücksichtigt (z.B. Bereich 0…10V, so wird dieser programmierte Wert bei 0V ausgegeben). Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Erweiterung oder Einschränkung des Mess- bereichs. Unterschreitet das Eingangssignal den hier programmierten Wert, bei Messbereich 4…20 mA, min. 3.5 mA, Default 4 mA 0…20 mA, min. -0.5 mA, Default 0 mA 2…10 V, min. 1.5 V, Default 2 V 0…10 V, min. -0.5 V, Default 0 V wird angezeigt, die Anzeige blinkt im Wechsel zwischen „Lo“ und dem Messwert. Unterhalb des min. programmierbaren Messbereichs wird -1.9.9.9.9 als Underflow ausgegeben. nur noch die Menüpunkteinstellung ange- zeigt. f. Durch Drücken der rechten Taste wird die Me nü punkt ein stel lung jeweils um einen Wert wei ter ge schal tet. Wenn Zahlenwerte ein ge ge ben werden sollen (z.B. bei der Fak tor ein stel lung), wird mit der linken Taste zunächst die De ka de angewählt und dann mit der rech ten der Wert ein ge stellt. g. Umschalten auf den näch sten Menüpunkt durch ge drückt halten der linken Taste und betätigen der rechten Taste. h. Der jeweils letzte Menütitel ”EndPro” ermöglicht durch An wahl von ”Yes” das Ver las sen des Programmiermenüs und die Über nah me (Spei che rung) der neuen Werte. Wird ”No” an ge wählt, be ginnt die Programmierroutine von vorne, wobei die zuletzt ein ge stell ten Werte zunächst er hal- ten blei ben. Diese können nun nochmals verändert oder kon trol liert werden.
4. Programmierroutine
Nachfolgend sind die einstellbaren Parameter des Gerätes aufgeführt, die in der unten angegebenen Reihenfolge eingestellt werden können. Nach einem Durchlauf der Routine ist somit das Gerät vollständig programmiert. Die jeweils obere Darstellung entspricht der Werkseinstellung.
4.4 Minimales EingangssignalSeite 4 (R60046.0009 - Index 1)
Dem höchsten Eingangssig- nal (10V, 20mA) kann ein anzuzeigender Wert zwischen -19999 und 99999 zugeordnet werden. Die Einstellung des Dezimal- punktes wird berücksichtigt (z.B. Bereich 0…10V, so wird dieser programmierte Wert bei 10V ausgegeben).
4.8 Minimalwertanzeige
Minimalwert wird angezeigt Minimalwertanzeige wird unterdrückt und nächster Menütitel übersprungen
4.9 Minimalwertrückstellung
Erfassung nur innerhalb des unter 4.1, 4.4 eingestellten Messbereichs
4.7 Anzeigewert bei höchstem
Eingangssignal manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der RESET Eingang und die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Minimalwert auf den aktuellen Messwert zurück. keine Rückstellung des Mini- malwertes möglich. nur elektrische Rücksetzung. Der RESET Eingang setzt bei Aktivierung den Minimal- wert auf den aktuellen Mess- wert zurück. nur manuelle Rückstellung. Die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Minimalwert auf den aktuellen Messwert zurück. Überschreitet das Eingangssignal den hier programmierten Wert, bei Messbereich 4…20 mA, max. 20.5 mA, Default 20 mA 0…20 mA, max. 20.5 mA, Default 20 mA 2…10 V, max. 10.5 V, Default 10 V 0…10 V, max. 10.5 V, Default 10 V wird angezeigt, die Anzeige blinkt im Wechsel zwischen „Hi“ und dem Messwert. Oberhalb des max. programmierbaren Mess- bereichs wird 9.9.9.9.9 als Overflow ausgege- ben. Bei einer Eingangsspannung >10,8V liegt ein Fehler vor, die Anzeige zeigt die Error4 an. Dieser Menüpunkt ermöglicht eine Erweiterung oder Einschränkung des Mess- bereichs.
4.6 Maximales Eingangssignal
4.10 Maximalwertanzeige
Maximalwert wird an ge zeigt Maximalwertanzeige wird unterdrückt und nächster Menütitel übersprungen Erfassung nur innerhalb des unter 4.1, 4.6 eingestellten Messbereichs
4.11 Maximalwertrückstellung
manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der RESET Eingang und die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Maximalwert auf den aktuellen Messwert zurück. keine Rückstellung des Maxi- malwertes möglich.deutsch Seite 5 (R60046.0009 - Index 1) nur elektrische Rücksetzung. Der RESET Eingang setzt bei Aktivierung den Maxi- malwert auf den aktuellen Messwert zurück. nur manuelle Rückstellung. Die RESET Taste setzt bei Aktivierung den Maximalwert auf den aktuellen Messwert zurück.
4.12 Gesamtsummenzähler (Totalisator)
Summierung des Messwertes ist ausgeschaltet Summierung des Messwertes ist eingeschaltet Bei Überlauf des Zähler- standes (>99999 oder <-19999) blinkt die Anzeige im 1s Rhythmus. Der Zähler zählt bei >99999 weiter und verliert bis zum internen Zählerstand von 199999 keine Werte. Wird der interne Zählerstand 199999 erreicht, werden keine Werte mehr aufsum- miert. Die Anzeige blinkt weiterhin im 1s Rhythmus, bleibt aber auf 99999 stehen. In negativer Richtung bleibt bei Erreichen von <-19999 der Wert sofort stehen und blinkt im 1s Rhythmus. Keine Vornullenunterdrück- ung im Überlauf. Summierer addiert den aktu- ellen Messwert im Sekunden- takt auf. Eine Summierung erfolgt nur innerhalb des eingestellten Messbereichs (4.1, 4.4, 4.6)
4.13 Dezimalpunkteinstellung Summierer
Wie für den aktuellen Messwert kann auch für die Summe (Totalisatorwert) die Dezimalstelle in der Anzeige programmiert werden. Dabei wird die Anzeigegenauigkeit nicht beeinflusst (nur anzeigend). Allerdings muss die zu erwartende maximale Summe berücksichtigt werden. Wenn wie im Beispiel 8.5 die zu erwar- tende Summe 1000 ist, sollte maximal eine Dezimalstelle gewählt werden. Werkseinstellung Es sollte für die Anzeige der zu erwartenden Summe genügend Stellen vorgehalten werden, da die Summe bei 199999 festgehalten wird und somit das Messergebnis verloren geht. Falls die 5-stellige Anzeige für die Summe nicht aus- reicht, kann mit dem „Factor“ (4.14) und „Scaler“ (4.15) die Summe entsprechend angepasst werden.
Mit der linken Taste wählen Sie die Dekade und geben dann mit der rechten Taste einen Faktor zwischen 0.0001 und 9.9999 ein.
Der Anzeigewert des Summierers kann durch den Faktor optimal an die Messaufgabe ange- passt werden. Wenn z.B. der aktuelle Mess- wert in kleinen Einheiten wie Gramm angezeigt werden soll, das Additionsergebnis aber in Kilogramm oder Tonnen, dann geben Sie den entsprechenden Faktor (Multiplikator) ein: Hinweis: Faktor und Skalierung wirken nur auf den Summierer. Gesamtskalierung = Factor x Skalierung!Seite 6 (R60046.0009 - Index 1)
Mit der Skalierung können Sie den Anzeige- bereich für den Summierer erweitern, bzw. für eine sehr feine Einstellung verringern. Wählen Sie mit der rechten Taste die gewünschte Ska- lierung aus: 1 (Werkseinstel- lung), 0.1, 0.01, 0.001 oder
Im Beispiel 8.6 auf Seite 9 kann der Vorratstank mehr als 100000 l aufnehmen. Mit einer Skalierung von 0,01 können Sie die Summe in Hektoliter anzeigen. Da der Scaler (= Multiplikator) nur auf die Summe wirkt, wird die aktuelle Durchflussmenge weiterhin in Liter/Sek. ange- zeigt. Hinweis: Faktor und Skalierung wirken nur auf den Summierer. Gesamtskalierung = Factor x Skalierung! nur elektrische Rücksetzu- ng. Die Rücksetztaste ist außer Funktion. Der Latch/ Reset-Eingang funktioniert als RESET Eingang. Er setzt bei Aktivierung den Summier- er auf 0. nur manuelle Rückstellung. Der Latch/Reset-Eingang funktioniert als LATCH Ein- gang. Der angezeigte Wert der Momentanwertanzeige wird eingefroren.
4.16 Totalisator Rückstellung
Sie können zwischen vier Möglichkeiten der Rückstellung des Summierers wählen. Die Einstellung beeinflusst die Funktion des Latch/ Reset-Eingangs.
4.17 Ende der Programmierung
Programmierroutine wird noch einmal durchlaufen. Bisher eingestellte Werte können überprüft und geändert werden. Programmierroutine wird beendet und alle eingestell- ten Werte werden als neue Parameter übernommen. Das Gerät ist anschließend betriebsbereit.
5. Anschlussbelegung
manuelle Rückstellung (mit roter Taste) und elektrische Rückstellung. Der MPI-Ein- gang funktioniert als RESET Eingang. Er setzt bei Aktiv- ierung den Summierer auf 0. keine Rückstellung möglich. Der Latch/Reset-Eingang funktioniert als LATCH Ein- gang. Der angezeigte Wert der Momentanwertanzeige wird eingefroren.deutsch Seite 7 (R60046.0009 - Index 1)
Anzeige: 5-stellige 7-Segment LED Anzeige, 8 mm hoch Messbereiche: 0…10 VDC 2…10 VDC 0…20 mA DC 4…20 mA DC Auflösung: 14 bit Genauigkeit: 0,1% ± 1 Digit über den gesamten Messbereich bei 20°C Nullabgleich: automatisch Temperaturdrift: < 70 ppm/K Messzeit: 0,1 sec/0,5 sec Strommessung: Spannungsabfall: max. 2,0 V DC Strombegrenzung: 50 mA Spannungsmessung: Eingangswiderstand: > 1 MΩ max. Eingangsspannung: 30 V DC Spannungsversorgung: 10…30 V DC, galvanisch getrennt externe Absicherung T 0,1 A Stromaufnahme: max. 50 mA Umgebungstemperatur: -20 °C…+65 °C Lagertemperatur: -25 °C…+70 °C Datensicherung: EEPROM 1 Mio. Speicherzyklen oder 10 Jahre Gewicht: ca. 50 g Vibrationsfestigkeit: EN 60068-2-6 10…55 Hz/1 mm/30 min Schockfestigkeit: EN 60068-2-27 100 G: 2 ms 10 G: 6 ms Schutzart: IP65 (von vorne) EMV: EN 55011 Klasse B, EN 61000-6-2, EN 61000-6-3, EN 61326-1 UL-Zulassung File E128604 Fehlermeldungen: Err 0* Fehler/Defekt im A/D-Teil Err 1** Wert nicht erlaubt (während Programmierung) Err 2** Lo-Wert > Hi-Wert (während Programmierung) Err 3* Fehler/Defekt im FRAM Err 4** Analoges Eingangssignal überschrei- tet den gültigen Messbereich Err 5* Fehler/Defekt beim FRAM. Gerät nicht abgeglichen
- Bitte Gerät zur Überprüfung einschicken ** Eingangssignal und Programmierung über- prüfen
– Digitalanzeige – Spannbügel – Frontrahmen für Schraubbefestigung Einbauquerschnitt 50x25 mm – Frontrahmen für Spannbügelbefestigung Einbauquerschnitt 50x25 mm – Dichtung – 1 Blatt selbstklebende Symbole
Ein Temperatursensor mit linearer Charakte- ristik (bei unlinearen Sensoren sind Linearisie- rungsglieder vorzuschalten) liefert bei -10°C 0 V und bei 80°C 10 V. Als Messbereich wird 0…10 V gewählt. 0 V ist der kleinstmögliche Messwert. Diesem Messwert kann nun der Anzeigewert -10 zugeordnet werden. Entspre- chend ist 10 V der größte Messwert. Diesem wird der Anzeigewert 80 zugeordnet. Die Anzeige ist nun auf den Sensor abgestimmt und kann die jeweiligen Zwischenwerte anzeigen. Anzeigewert innerhalb des Messbereichs frei verschiebbarSeite 8 (R60046.0009 - Index 1)
8.2 Füllstandsmessung
Ein Füllstandssensor mit linearer Charakteristik (bei unlinearen Sensoren sind Linearisierungs- glieder vorzuschalten) liefert bei leerem Behälter 4 mA und bei vollem 20 mA. Es soll bei vollem Behälter 10 m
und bei leerem Behälter 0 m
angezeigt werden. Als Mess- bereich wird 4…20 mA gewählt. 4 mA ist der kleinstmögliche Messwert. Diesem Messwert kann nun der Anzeigewert 0 zugeordnet werden, entsprechend ist 20 mA der größte Messwert. Diesem wird der Anzeigewert 10 zugeordnet. Die Anzeige ist nun auf den Sensor abgestimmt und kann die jeweiligen Zwischenwerte anzeigen.
8.3 Entnommene Menge
Es soll statt der Füllmenge, die entnommene Menge angezeigt werden. Als Messbereich wird wiederum 4…20 mA gewählt. Dem kleinsten Messwert von 4 mA wird nun ein Anzeigewert von 10 und dem größten Messwert von 20 mA ein Anzeigewert von 0 zugeordnet.
8.4 Füllstandsmessung mit
Grenzwertanzeige In einem dritten Fall soll wiederum die vorhan- dene Menge angezeigt werden, wobei der Behälter 10 m
Volumen besitzt, aber maximal 8 m
eingefüllt werden sollen. Weiterhin soll der Inhalt nicht unter 1 m
absinken. Somit soll bei Werten > 8 m
“Hi” und bei Werten < 1 m
“Lo” angezeigt werden. Als Messbereich wird 4…20 mA ausgewählt. Dem kleinsten Eingangswert wird der Anzeigewert 0, dem größten Eingangswert wird 10 zugeordnet. Zusätzlich wird nun im Menüpunkt „Minimales Eingangssignal“ der Messwert eingestellt, der einem Inhalt von 1 m
entspricht, z.B. 5,6 mA und im Menüpunkt „Maximales Eingangssignal“ der Messwert eingestellt, der dem Inhalt 8 m
z.B. 16,8 mA entspricht. Somit wird bei Ein- gangswerten > 16,8 mA “Hi” und < 5,6 mA “Lo” angezeigt. Maximale Eingansspan- nung, bzw. ma xi ma ler Eingangsstrom in ner halb des Eingangsspan- nungsbereichs, bzw. Ein- gangsstrom- bereichs frei ver schieb bar. Anzeigewert innerhalb des Anzeigebereichs frei verschiebbar Minimale Eingangsspan- nung, bzw. minimaler Eingangsstrom in ner halb des Eingangsspan- nungsbere- ichs, bzw. Ein- gangsstrom- bereichs frei verschiebbar.deutsch Seite 9 (R60046.0009 - Index 1)
8.5 Gewichtsmessung mit Summierung
Mit Hilfe einer Durchflussmessung soll die Menge von Granulat festgestellt werden. Der Messsensor liefert bei voller Schüttung (= 10 kg/sec.) 20 mA. Als Messbereich wird 0…20 mA ausgewählt. Dem niedrigsten Eingangssignal ordnen Sie 0 zu, dem höchsten den Wert 10. Für die Anzeige der Summe in Tonnen stellen Sie einen Faktor von 0,001 ein. Der Dezimalpunkt ist nur anzei- gend. Bei einem Wert 10,0 der Momentanwertanzeige würde für den Summierer jeweils 100 addiert werden. Dies muss bei der Einstellung des Faktors entsprechend berücksichtigt werden. Soll der momentane Durchfluss mit einer Nachkommastelle angezeigt werden, so stellen Sie den Faktor 0,0001 ein.
8.6 Durchflussmessung mit Summierung
Es soll die durchfließende Menge, sowie ab- wech selnd die aufaddierte Menge angezeigt werden. Der Messsensor mit linearer Charakte- ristik (unlinea ren Sensoren sind Linearisierglie- der vorzuschalten) liefert bei Stillstand 4 mA und bei voller Durch fluß ge schwin dig keit 20 mA, was in die sem Beispiel 90 l/min ent- spre chen soll. Wählen Sie mit „range“ den Messbereich 4…20 mA und für minimales und maximales Eingangssingnal „lo.act“ und „hi.act“ die jeweili- ge Werkseinstellung. Dem niedrigsten Eingangssignal „lo.display“ ordnen Sie den Anzeigewert 0 und dem höchs- ten Ein gangs si gnal „hi.display“ den Wert 1,5 (entspricht l/sek) zu. Den Dezimalpunkt für den Summierer „dp.tot“ stellen Sie je nach erwarteter Maximalmenge ein: Für die Ma xi mal men ge einer Abfüllanlage von 100000 l wählen Sie für den Summierer keine Dezimalstelle und, da dies noch nicht ausreicht, erhöhen Sie den An zei ge be reich mit dem „Scaler“ 0,01 um zwei Stel len, so dass die ad dier te Menge in Hektoliter an ge zeigt wird. Drücken Sie die rechte Taste, um zwischen der Anzeige des aktuellen Wertes und der Summe umzuschalten. Mit verschiedenen Faktoren können Sie die addierte Men ge auch in anderen Einheiten anzeigen, z.B. mit Faktor 2 in Flaschen zu je 0,5 l oder mit Faktor 2,6420 in Gallonen.Page 1 (R60046.0009 - Index 1) Operating instructions (R60046.0009 - Index 1) Digital display with analog inputs Codix 534 Order code: 6.534.012.300
EinfachAnleitung