VOLTCRAFT FG 8210 - Generator

FG 8210 - Generator VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG FG 8210 VOLTCRAFT

BEDIENUNGSANLEITUNG SEITE 2-21

Best.-Nr. / Item no. / N° de commande / Bestelnr.:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, mit diesem Voltcraft®-Produkt haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken möchten. Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsprodukt aus einer Marken-Familie erworben, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade- und Netztechnik durch besondere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet. Mit Voltcraft® werden Sie als anspruchsvoller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft® bietet Ihnen zuverlässige Technologie zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-/ Leistungsverhältnis. Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und guten Zusammenarbeit. Viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft®-Produkt! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an: Deutschland: Tel.-Nr.: 0 96 04 / 40 87 87 Fax-Nr.: 0180 5 / 31 21 10 (der Anruf kostet 14 ct/min inkl. MwSt. aus dem Festnetz. Mobilfunkhöchstpreis: 42 ct/min inkl. MwSt.) E-Mail: Bitte verwenden Sie unser Formular im Internet www.conrad.de, unter der Rubrik „Kontakt“. Mo. - Fr. 8.00 bis 18.00 Uhr Österreich: www.conrad.at www.business.conrad.at Schweiz: Tel.-Nr.: 0848/80 12 88 Fax-Nr.: 0848/80 12 89 E-Mail: support@conrad.ch Mo. - Fr. 8.00 bis 12.00 Uhr, 13.00 bis 17.00 Uhr34

2. INHALTSVERzEICHNIS

  • Seite 1. Einführung p. 2
  • 2. Inhaltsverzeichnis p. 4
  • 3. Bestimmungsgemäße Verwendung p. 5
  • 4. Lieferumfang p. 5
  • 5. Bedienelemente p. 6
  • 6. Sicherheitshinweise p. 7
  • 7. Inbetriebnahme p. 9
  • 7.1 Voreinstellung der Netzspannung p. 9
  • 7.2 Anschluß des Netzkabels p. 9
  • 7.3 Ein-/Ausschalten p. 9
  • 7.4 Grundeinstellung p. 9
  • 8. Messbetrieb p. 10
  • 8.1 Funktionsgenerator p. 10
  • 8.2 „Puls“-Generator p. 12
  • 8.3 TTL-Synchron-Ausgang p. 13
  • 8.4 FM-Signalgenerator p. 14
  • 8.5 Spannungsgesteuerte Frequenzeinstellung „VCF“ p. 15
  • 8.6 „Programmierte“ Frequenzeinstellung p. 16
  • 8.7 Wobbel-Generator (Sweep) p. 16
  • 8.8 Extern gesteuerter Wobbel-Generator p. 17
  • 8.9 Frequenzzähler p. 17
  • 9. Wartung und Reinigung p. 18
  • 9.1 Sicherungswechsel p. 18
  • 10. Entsorgung p. 19
  • 11. Behebung von Störungen p. 19
  • 12. Technische Daten p. 205

3. BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG

Der Funktionsgenerator FG 8210 erzeugt Messsignale von 100 mHz bis max. 10 MHz mit unterschiedlichen Signal- formen sowie einstellbarer Amplitude und Symmetrie. Im Display werden die Funktionen angezeigt. Folgende Funktionen sind verfügbar: - Signalformen: Sinus, Rechteck, Dreieck, DC - TTL-Synchronausgang - Lineare Wobbelfunktion - DC-Offset Einstellung - Spannungsgesteuerte Frequenzeinstellung (VCF) - Frequenzzähler bis 100 MHz Der Messanschluss erfolgt über BNC-Messbuchsen. Die Außenleiter der BNC-Kontakte sind alle mit Erdpotential des Schutzleiters verbunden. Die maximalen Eingangsgrößen gegenüber Erdpotential dürfen nicht überschritten werden. Um die Spezikationen einzuhalten, muss das Gerät mind. 30 Minuten vor Messbeginn eingeschaltet sein. Nur zur Verwendung in trockenen Innenbereichen. Der Aufbau des Produkts entspricht der Schutzklasse 1. Als Spannungsquelle darf nur eine ordnungsgemäße, geer- dete Netzsteckdose des öffentlichen Strom-Versorgungsnetzes verwendet werden. Die Netzsteckdose muss sich in der Nähe des Gerätes benden und leicht zugänglich sein oder es muss eine Not-Aus-Vorrichtung vorhanden sein. Ein Betrieb unter widrigen Umgebungsbedingungen ist nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind: - Nässe oder zu hohe Luftfeuchtigkeit - Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel. - Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw. Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädigung dieses Produktes, außerdem ist dies mit Gefahren wie z.B. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geän- dert bzw. umgebaut werden! Die Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!

  • Funktionsgenerator FG 8210
  • BNC-Messleitung (BNC → Krokoklemmen)

(siehe Ausklappseite) 1 Tragegriff und Aufstellbügel (verstellbar). Durch seitliches Auseinanderziehen der beiden Halterungen und Drehen lässt sich die Neigung des Generators einstellen. 2 Display 7stellig (LED) 3 Systemanzeigen mHz Milli-Hertz (exp. -3) Hz Hertz (el. Einheit der Frequenz) kHz Kilohertz (exp. 3) MHz Megahertz (exp. 6) G.T Anzeige der Torzeit (Messimpuls, G.T = Gate-Time) 4 BNC-Buchse für den Frequenz-Zähler-Eingang (EXT COUNT IN) Die maximale Eingangsspannung beträgt 250 Vpp. 5 BNC-Eingangsbuchse für die spannungsgesteuerte Frequenzeinstellung (VCF IN) Die maximale Eingangsspannung beträgt 10 VDC! 6 BNC-Buchse für den Synchron-Ausgang (TTL-Pegel) 7 BNC-Buchse für Signalausgang (50 Ohm Impedanz) 8 ATT-Schalter für die Signalabschwächung (Dämpfung -20 dB) am Ausgang (7) 9 Einstellregler für Amplitude (Signalspannung) 10 Schalter für die Ausgangs-Signalform (Sinus/Dreieck/Rechteck) 11 Stellknopf mit Doppelfunktion für den DC-Offset gedrückt: neutrale DC-Offset-Einstellung (Mittelstellung) gezogen: manuelle Offset-Einstellung, Verschiebung des Signalverlaufs nach oben (+/positiv) oder nach unten (-/negativ) 12 Stellknopf mit Doppelfunktion für die Symmetrieeinstellung gedrückt: Symmetrieeinstellung neutral gezogen: manuelle Symmetrieverstellung möglich, z.B. Einstellung von Puls/Pausenverhältnis 13 Bereichswahltasten für den Frequenz-Regelbereich (Anzeige x1 Hz bis x1 MHz) 14 Stellknopf mit Doppelfunktion für die Wobbelfunktion gedrückt: Wobbelfunktion ist aus gezogen: Wobbelfunktion ist eingeschaltet mit Einstellmöglichkeit der Bandbreite (Width) 15 Stellknopf für die Einstellung der Wobbelgeschwindigkeit (Rate) 16 Fein-Einstellregler für die Generator-Frequenzeinstellung 17 LPF-Taste für Low-Pass-Frequenzlter im Zählerbetrieb (für Messungen im NF-Bereich) INT/EXT-Umschalttaste für Display (Anzeige der internen Generatorfrequenz oder der externen Zähler- frequenz) 18 Grob-Einstellregler für die Generator-Frequenzeinstellung7 19 Netzschalter zur Inbetriebnahme (ON = EIN / OFF = AUS) 20 Lüfteröffnung für Gerätekühlung 21 Betriebsmasse (Erdung) z.B. für ESD-Schutzmaßnahmen oder für weitere Geräte 22 Sicherungshalter für Netzsicherung 23 Schutzkontakt-Kaltgeräteanschluss (Netzanschluss, IEC C14) 24 Wahlschalter für Netzspannung (230 V oder 115 V)

6. SICHERHEITSHINWEISE

Lesen Sie bitte vor Inbetriebnahme die komplette Anleitung durch, sie enthält wichtige Hinweise zum korrekten Betrieb. Bei Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie! Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt jede Gewährleistung/Garantie.

  • Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Sicher- heitshinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind. Folgende Symbole gilt es zu beachten: Ein Blitzsymbol im Dreieck warnt vor einem elektrischen Schlag oder der Beeinträchtigung der elektri- schen Sicherheit des Geräts. Ein in einem Dreieck bendliches Ausrufezeichen weist auf wichtige Hinweise in der Bedienungsanlei- tung hin, die unbedingt zu beachten sind. Das „Pfeil“-Symbol ist zu nden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben werden sollen. Erdpotential Schutzleiter Dieses Gerät ist CE-konform und erfüllt somit die erforderlichen europäischen Richtlinien.
  • CAT II Messkategorie II für Messungen an elektrischen und elektronischen Geräten, welche über einen Netz- stecker mit Spannung versorgt werden. Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT I zur Messung von Signal- und Steuerspannungen).
  • CAT III Messkategorie III für Messungen in der Gebäudeinstallation (z.B. Steckdosen oder Unterverteilungen). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten). Der Frequenzgenerator darf nicht in der Messkategorie CAT III verwendet werden.
  • Messgeräte und Zubehör sind kein Spielzeug und gehören nicht in Kinderhände!
  • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsge- nossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.8
  • In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten ist der Umgang mit Messgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
  • Fassen Sie das Gerät niemals mit nassen oder feuchten Händen an. Es besteht die Gefahr eines lebensgefähr- lichen elektrischen Schlages.
  • Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um. Durch Stöße, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe kann es beschädigt werden.
  • Das Gerät darf nur durch eine Fachkraft geöffnet werden. Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können spannungsführende Teile freigelegt werden. Kondensato- ren im Gerät können noch geladen sein, selbst wenn das Gerät von allen Spannungsquellen getrennt wurde. Vor einem Öffnen, muss das Gerät von allen Mess- und Spannungsquellen getrennt werden.
  • Schalten Sie das Gerät niemals gleich dann ein, wenn es von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstandene Kondenswasser kann unter ungünstigen Umständen Ihr Gerät zerstören. Lassen Sie das Gerät uneingeschaltet auf Zimmertemperatur kommen.
  • Das Gerät erwärmt sich bei Betrieb; Achten Sie auf eine ausreichende Belüftung. Lüftungsschlitze dürfen nicht abgedeckt werden!
  • Es dürfen nur Sicherungen vom angegebenen Typ und der angegebenen Nennstromstärke verwendet werden. Die Verwendung geickter Sicherungen ist untersagt.
  • Der Funktionsgenerator ist nicht für die Anwendung an Menschen und Tieren zugelassen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit Spannungen größer 50 V Wechsel- (AC) bzw. größer 75 V Gleichspannung (DC). Bereits bei diesen Spannungen können Sie bei der Berührung elektrischer Leiter einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
  • Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihren Funktionsgenerator bzw. Ihre Messleitungen (Tastköpfe, BNC-Kabel) und Ihre Netzleitung auf Beschädigung(en). Beschädigte Teile und Zubehör dürfen nicht mehr verwendet werden. Es muss vor erneuter Benutzung gesichert werden.
  • Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie die Tastkopfspitze(n) bzw. Krokodil- klemmen bei offenen BNC-Leitungen und die zu messenden Anschlüsse (Messpunkte) nicht, auch nicht indirekt, berühren.
  • Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperaturen, direktem Sonnenlicht, starken Erschütterungen, hoher Feuchtigkeit, Nässe, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln.
  • Gießen Sie nie Flüssigkeiten über elektrischen Geräten aus und stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegen- stände (z.B. Gläser) darauf ab.
  • Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht in Räumen oder bei widrigen Umgebungsbedingungen, in/bei welchen brenn- bare Gase, Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein können.
  • Wenn kein sicherer Betrieb mehr möglich ist, nehmen Sie das Produkt außer Betrieb und schützen Sie es vor unbeabsichtigter Verwendung. Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet, wenn das Produkt: - sichtbare Schäden aufweist, - nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, - über einen längeren Zeitraum unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gelagert wurde oder - erheblichen Transportbelastungen ausgesetzt wurde.
  • Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln bzw. in den Bedienungsanleitungen der angeschlossenen Geräte.
  • Warnung! Dies ist eine Einrichtung der Klasse A. Diese Einrichtung kann im Wohnbereich Funkstörungen verursa- chen; in diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.
  • Achten Sie vor der Erstinbetriebnahme darauf, dass sich der rückseitige Wahlschalter für die Netzspannung (24) in der korrekten Position bendet.
  • Für Europa stellen Sie diesen bitte in die Position „230V“
  • Verbinden Sie das beiliegende Schutzkontakt-Netzkabel mit der Netzanschlussbuchse (21) am Funktionsgenera- tor. Achten Sie auf festen Sitz.
  • Verbinden Sie das Netzkabel mit einer Schutzkontakt-Steckdose mit Schutzerdung.
  • Drücken Sie den Netzschalter (19), um den Generator ein- bzw. auszuschalten. In gedrückter Position ist das Gerät eingeschaltet.
  • Nach dem Einschalten läuft ein Selbsttest ab, der sich durch das Aueuchten aller Anzeigensegmente zeigt. Nach dem Test ist der Generator einsatzbereit. Beachten Sie eine Aufwärmphase von mind. 30 Minuten, bevor Sie mit den Messungen beginnen.
  • Um sicher zu gehen, dass das Ausgangssignal einerseits symmetrisch und andererseits unbeeinusst vom Wobbelgenerator ist, beachten Sie die folgende Tabelle:

Wobbelfunktion „SWEEP WIDTH“ (14) gedrückt Symmetrie „SYM“ (12) gedrückt DC-Offset (11) gedrückt Abschwächer „ATT“ (8) nicht gedrückt Umschalter „COUNTER INT/EXT“ (17) nicht gedrückt

  • Stellen Sie den Funktionsgenerator gemäß Kapitel „7.4 Grundeinstellung“ ein.
  • Drücken Sie einen Schalter im Feld „FREQUENCY RANGE (Hz)“ (13). Mit diesem Faktor wird der Wert der varia- blen Frequenzeinstellung (über die Stellknöpfe „FREQUENCY“) „multipliziert“. In Mittelstellung beträgt der Faktor ca. 5. Steht der Stellknopf auf MAX, so beträgt dieser ca. 10 (MIN = 0,1).
  • Über den Drehregler „COARSE“ (18) kann die Ausgangsfrequenz grob eingestellt werden. Zur Feineinstellung verwenden Sie den Drehregler „FINE“ (16).

Betätigen Sie den Schalter „1k“ im Feld „FREQUENCY RANGE“ (13). Steht der Stellknopf in der Mitte, so wird im Display ca. 5 kHz angezeigt. Steht der Stellknopf auf „MAX.“, beträgt der Anzeigewert etwas über 10 kHz. Die Ausgangsfrequenz lässt sich mit dem Stellknopf „FREQUENCY“ im oberen Stellbereich (ab Mittelstellung bis hin zum Max-Bereich) leichter und genauer einstellen, als im unteren Bereich (Faktor 0,01). Alle Frequenz- bereiche überschneiden sich und ermöglichen so eine präzise Einstellung über das gesamte Frequenzband. Wählen Sie nach Möglichkeit immer einen kleineren Frequenzbereich und stellen Sie die Frequenz dann im oberen Stellbereich ein.

  • Die Ausgangsimpedanz des Generators beträgt 50 Ohm; der Ausgangspegel ist jedoch stark lastabhängig. Um eine möglichst konstante Ausgangsspannung zu bekommen, muss der Ausgang mit einem 50 Ohm Abschluss- widerstand abgeschlossen werden.
  • Halten Sie die angeschlossenen Signalleitungen möglichst kurz, vor allem bei höheren Frequenzen und Recht- ecksignalform. Um eine möglichst genaue Ausgangsspannung bzw. einen bestimmten Pegel einstellen zu können, ist es ratsam zur Kontrolle ein Oszilloskop (als „Voltmeter“) zu verwenden.

8.1.1 SIGNALEINSTELLUNG

  • Der Generator ist in der Lage die drei Standard-Grundkurvenformen Sinus, Rechteck und Dreieck zu liefern. Die- se Grundkurven lassen sich über die Symmetrie-Funktion „SYM“ (Stellknopf 12 gezogen) in der Form verändern.
  • Zur Einstellung der Ausgangskurvenform betätigen Sie einen der Schalter im Feld „FUNCTION“ (10).
  • Schließen Sie eine geschirmte 50 Ohm-BNC-Leitung an der BNC-Buchse „OUTPUT“ (7) an.
  • Stellen Sie die erforderliche Amplitude (= Spannungshöhe) mit dem Stellknopf „AMPL“ (9) ein.11 In der folgenden Abbildung sind die Grundkurven des Generators mit den Phasenbeziehungen dargestellt. TTL-Puls Dreieck Sinus Rechteck

8.1.2 EINSTELLUNG DC-OFFSET

  • Über den Stellknopf „DC OFFSET“ (11) lässt sich der Gleichspannungsanteil des Ausgangssignals im Bereich von ca. +/- 5 V an 50 Ohm (bzw. +/- 10 V am unbelasteten Ausgang) verändern. Um den Offset einzustellen ziehen Sie am Stellknopf (11), um die Funktion zu aktivieren. Eine Drehung nach rechts (+) bedeutet eine positive Ver- schiebung des Signalverlaufs, eine Drehung nach links (-) bedeutet eine negative Verschiebung. Ist der Stellknopf gedrückt, so hat das Ausgangssignal keinen Gleichspannungsanteil. Durch die Verstellung des „DC OFFSET“ nach oben (positiv) oder nach unten (negativ) innerhalb der Span- nungsgrenzen (+/- 5 V an 50 Ohm bzw. ± 10 V am unbelasteten Ausgang) besteht keine Gefahr, dass die Am- plituden abgeschnitten werden und das Signal dadurch verzerrt wird. Treffen jedoch eine hohe Amplitude und eine große Offset-Einstellung aufeinander, so kann es zur Verzerrung (Beschneidung) des Ausgangssignals kommen. Dies kann einfach mit Hilfe eines Oszilloskops kontrolliert werden. Um dieses Problem zu vermeiden, reduzieren Sie nach Möglichkeit die Amplitude oder den DC-Offset. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, wie und in welchen Grenzen sich der Offset-Pegel bewegt und wann eine Beschneidung des Signals stattndet (bei 50 Ohm). Maximale Amplitudeneinstellung Kein DC-Offset Keine Verzerrung Reduzierte Amplitudeneinstellung Geringer DC-Offset Keine Verzerrung Maximale Amplitudeneinstellung Großer DC-Offset Starke Verzerrung12

8.1.3 EINSTELLUNG DC-AUSGANG

  • Über die DC-Offset-Funktion kann auch eine reine Gleichspannung ohne Frequenzüberlagerung ausgegeben werden. Betätigen Sie gefühlvoll einen der ungedrückten Schalter im Feld „FUNCTION“ nur so weit, bis alle drei Schalter in die nicht gedrückte Schalterstellung “springen”.
  • Benden Sich alle drei Schalter in ungedrückter Position, so liegt am Ausgang „OUTPUT“ eine reine Gleichspan- nung an. Über den gezogenen Stellknopf „DC OFFSET“ (11) können Sie den DC-Pegel einstellen. Kontrollieren Sie den DC-Pegel mit einem DC-Spannungsmesser oder über ein Oszilloskop.

8.1.4 SYMMETRIEEINSTELLUNG

  • Beachten Sie hierzu bitte auch Kapitel 8.2.
  • Das Ausgangssignal kann über die Symmetrie-Einstellung verändert werden. Der Signalanstieg wird verändert, was zu einer Verschiebung der Symmetrie führt. Bei Rechteck entstehen so Puls-Spitzen bzw. bei Dreieck entsteht ein Sägezahn-Signal.
  • Zum Einschalten dieser Funktion ziehen Sie am Stellknopf „SYM“ (12) bis dieser Einrastet. In Mittelstellung ist das Signal symmetrisch; Linksdrehung verkürzt die ansteigende Flanke, Rechtsdrehung verkürzt die abfallende Flanke. In gedrückter Position ist diese Funktion aus.

8.1.5 SYNCHRONAUSGANG TTL

  • Die Synchronfunktion gibt unabhängig von der Wellenform des Ausgangssignal (außer DC) ein TTL-Rechtecksig- nal mit der Signalfrequenz und Symmetrie aus. An der BNC-Buchse „OUTPUT TTL SYNC“ (6) liegt ein TTL-Pegel mit fester Amplitude an. Die Frequenz und die Symmetrie des TTL-Pegel sind auf das Grundsignal abgestimmt. Die Bedienelemente „AMPL“ (Signalspannung), „DC OFF-SET“ und „ATT“ (Abschwächer -20dB) haben auf den TTL-Pegel keinen Einuss.

8.2 „PULS“-GENERATOR

Für die Anwendung als Pulsgenerator wird die Symmetrie-Funktion „SYM“ eingesetzt. Bei einem Standardsignal wie Sinus, Dreieck oder Rechteck bzw. TTL beträgt das Verhältnis zwischen positiver und negativer Halbwelle 1:1. Durch Ziehen von Stellknopf „SYM“ (12) wird die Funktion „Symmetrieeinstellung“ aktiviert, d.h. das Verhältnis zwischen positiver und negativer Halbwelle lässt sich mehr als 10:1 verändern (in beide Richtungen!). Aus einem Sinussignal wird dann ein gestreckter Sinus, aus einem Dreieck-Signal wird eine Rampen- oder Säge- zahnfunktion und aus einem Rechteck- oder TTL-Signal wird ein sog. Nadelimpuls. Ein Beispiel wie die Grundkurven ihr Aussehen verändern können, sehen Sie in der nachfolgenden Abbil- dung. Die gestrichelte Linie ----- entspricht dabei der Null-Linie. Puls (aus Rechteck) Rampe (aus Dreieck) Gestreckter Sinus TTL-Puls Um die Symmetrie von Grundkurven zu verändern, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie den Funktionsgenerator, wie im Kapitel „7.4 Grundeinstellung“ beschrieben, ein und verbinden Sie den Ausgang (7) mit einem Oszilloskop. Verwenden Sie immer einen 50 Ohm Abschlusswiderstand, um Signalverzer- rungen zu vermeiden.
  • Wählen Sie die gewünschte Grundkurvenform durch Betätigung des entsprechenden Schalters im Feld „FUNCTION“ aus. Drücken Sie den Schalter für Rechtecksignale um Nadelimpulse zu erhalten, den Schalter für Dreiecksignale um Rampen oder Sägezahn zu erhalten oder den Schalter für Sinussignale um einen gestreckten Sinus zu erhalten.
  • Für extrem kurze Anstiegszeiten und lange Abfallzeiten (Verhältnis bis mehr als 1:10) ziehen Sie den Stellknopf „SYM“ und drehen ihn nach links (max. „Unsymmetrie“ auf Linksanschlag). Für extrem lange Anstiegszeiten und sehr kurze Abfallzeiten drehen Sie den Stellknopf „SYM“ nach rechts (max. „Unsymmetrie“ auf Rechtsanschlag). Durch die Verstellung der Symmetrie verändert sich die Frequenz und sollte deshalb nachgestellt werden.

Um das Verhältnis an einer Rampe (Dreieck) oder an einem gestreckten Sinus besser einstellen zu können, wird empfohlen den Schalter für das Rechtecksignal im Feld „FUNCTION“ zu betätigen. Anschließend ermitteln Sie die Periodendauer der Abfall- und Anstiegszeit am Oszilloskop und stellen diese mit dem Generator auf die gewünschten Werte (mit Stellknopf „SYM“ und „FREQUENCY“) ein. Wählen Sie danach die gewünschte Signalform.

Der TTL-Ausgang ist für bestimmte Logikschaltungen vorgesehen. Der TTL-Pegel ist in seiner Amplitude (Span- nungshöhe) fest. Frequenz und Symmetrie sind an das Grundsignal gebunden. Eine DC-Offset-Verstellung ist nicht möglich. Der Pegel liegt über der Nulllinie. Schließen Sie am TTL-Ausgang (6) eine geschirmte 50 Ohm-BNC-Messleitung mit Kroko-Klemmen an. Verbinden Sie die rote Klemme (Signal) mit dem Takteingang der Logikschaltung, die schwarze Klemme (Masse) mit der Masse der Logikschaltungen. Der TTL-Ausgang kann als „echter“ Taktgenerator für TTL-Schaltungen verwendet werden. Mit diesem Aus- gang können sämtliche TTL-Schaltungen „getrieben“ werden.

Frequenzmodulation (FM) ist die Veränderung der Ausgangsfrequenz in Abhängigkeit des Verlaufs einer zweiten, eingespeisten Steuerfrequenz. Um den Frequenzgenerator als frequenzmodulierten Signalgenerator einsetzen zu können, gehen Sie wie folgt vor:

  • Nehmen Sie die Grundeinstellungen für den Funktionsgenerator wie im Kapitel 8.1 beschrieben vor. Stellen Sie die Trägerfrequenz mit dem Stellknopf „FREQUENCY“ und die Amplitude mit dem Stellknopf „AMPL“ ein.
  • Legen Sie am VCF-Eingang (5) über eine BNC-Messleitung (HF-Kabel) ein reines Wechselspannungs-Signal (Modulationsspannung ohne Gleichspannungsanteil) an.
  • Verändern Sie die angelegte Modulationsspannung (max. 10 Vpp), bis die gewünschte Frequenzabweichung erreicht ist. Eine annähernde Darstellung des Zusammenhangs zwischen der Frequenzmodulation und der am VCF-Eingang angelegten Wechselspannung (Modulationsspannung) ist wie folgt beschrieben: Eine Änderung der Wechselspannung am VCF-Eingang (VCF IN) um 0,1 V bewirkt eine Frequenzänderung von 1 % der höchstmöglichen Frequenzeinstellung (MAX-Bereich des Stellknopfes „FREQUENCY“) des jeweiligen eingestellten Frequenzbereiches. Ist z.B. der Schalter „100k“ im Feld „FREQUENCY RANGE (Hz)“ gedrückt, ist die maximal erreichbare Frequenz in diesem Bereich ca. 1 MHz. Eine Änderung um 0,1 V entspricht einer Frequenzänderung um 10 kHz. In der nachfol- genden Tabelle ist der Zusammenhang zwischen dem eingestellten Bereich, der max. erreichten Frequenz und der Frequenzänderung pro 0,1 V Spannungsänderung am VCF-Eingang dargestellt. Beispiel: Soll ein 455 kHz-Signal mit einem Hub von +/-15 kHz (= 30 kHz-Schwingung) erzeugt werden, so muss dazu am Frequenzgenerator der Schalter „100k“ im Feld „FREQUENCY RANGE (Hz)“ gedrückt werden. Mit dem Stellknopf „FREQUENCY“ wird die 455 kHz-Trägerfrequenz eingestellt. Die höchstmögliche einstellbare Frequenz in diesem Frequenzbereich beträgt ca. 1 MHz. 1% von 1 MHz entsprechen 10 kHz (= 0,1 V). 30 kHz ist das 3-fache von 10 kHz. Das 3-fache von 0,1 V lautet somit 0,3 V. Frequenzbereich in [Hz] Höchste mögl. Frequenz in [Hz] Frequenzhub in [Hz] pro 0,1V Spannungsänderung an VCF IN 1 10 0,1

Die Ausgangsfrequenz des Generators lässt sich auch durch Anlegen einer externen Spannung bis 10 V in Form einer festen oder variablen Gleich- oder Wechselspannung einstellen. Die verschiedenen Spannungsarten sind in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben. Durch Anlegen einer externen Spannung im Bereich von 0 bis 10 V an den VCF-Eingang (5) lässt sich die Aus- gangsfrequenz im Verhältnis bis max. auf 10:1 verändern. Dies ist jedoch abhängig von der jeweiligen Stellung der Frequenzbereichsschalter (13). Beim Anlegen einer externen Gleichspannung an die VCF-Buchse, ist dabei unbedingt die Polarität, „+“ innen, zu beachten. Die Ausgangsfrequenz wird durch Anlegen einer Spannung vergrößert. Es kann jedoch nur die maximale Frequenz des angewählten Bereichs eingestellt werden. Wenn z.B. der Bereich „1M“ eingestellt ist und die beiden Stellknöpfe „FREQUENCY” auf „MIN“-Position stehen und sich am VCF-Eingang keine Spannung bendet, zeigt die Generatoranzeige ca. 100 kHz an. Wenn Sie nun eine Gleichspannung am VCF-Eingang (5) anlegen und diese langsam bis 10 VDC hoch regeln, wird schließlich bei 10 VDC eine Frequenz von ca. 10 MHz angezeigt. Eine zusätzliche Verstellung des Stellknopfes „FREQUENCY” bringt keine weitere Frequenzerhöhung. Betätigen Sie am Generator z.B. den Schalter „1k“ im Feld „FREQUENCY RANGE“. Drehen Sie den Stellknopf „FREQUENCY“ bis eine Anzeige von 5 kHz erscheint. Durch Anlegen einer Spannung im Bereich von 0 bis 10 V am „VCF IN“-Eingang (5) ist nur noch die Einstellung bzw. Vergrößerung der Frequenz am Ausgang (7) bis ca. 10 kHz möglich. Drehen Sie z.B. an einem regelbaren Netzgerät die Spannung langsam auf 10 V hoch. Die Frequenz am Generator- ausgang verändert sich proportional mit der VCF-Eingangspannung. Bendet sich der Stellknopf „FREQUENCY“ bereits im MAX-Bereich, ist nur eine sehr kleine spannungsgesteuerte Frequenzänderung möglich. Steuerspannung VCF Bereichsfaktor 0 0,1

Am Generator können über vorgewählte Steuerspannungen von 0 bis 10 V bestimmte Frequenzen „program- miert“ werden. Die Steuerspannung wird am Eingang „VCF IN“ angelegt. Die Einstellung am Frequenzgenerator beschränkt sich auf ein Minimum. Stellen Sie lediglich den gewünschten Frequenzbereich ein, und die Stellknöpfe „FREQUENCY“ (16 und 18) auf Position „MIN“. Legen Sie eine bestimmte feste Gleichspannung am VCF-Eingang an, um die gewünschte Frequenz am Generator- ausgang zu erhalten. Werden mehrere Frequenzen innerhalb eines Frequenzbereiches, z.B. für Prüffelder oder in der Qualitätssicherung benötigt, können verschiedene Gleichspannungen über einen Stufenschalter am VCF-Eingang angelegt werden.

Der Wobbel-Generator ermöglicht die lineare Frequenzänderung am Signalausgang. Das Frequenzband und die Anzahl der Wobbelsequenzen können eingestellt werden. Um den Frequenzgenerator als Wobbel-Generator einzusetzen gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie den Funktionsgenerator wie im Kapitel 8.1 beschrieben ein.
  • Drücken Sie den gewünschten Bereichsschalter im Feld „FREQUENCY RANGE (Hz)” (13), welchen der Wobbel- Generator durchlaufen soll.
  • Stellen Sie die Frequenz-Stellknöpfe (18 und 16) auf Position „MIN“ bzw. auf die Position bei welcher der Wobbel- Vorgang gestartet werden soll (z.B. 100 Hz im 1k-Bereich).
  • Ziehen Sie am Stellknopf „WIDTH“ (14) bis dieser einrastet; die Wobbel-Funktion ist nun aktiv.
  • Die Wobbelgeschwindigkeit (Wiederholungsrate) kann über den Stellknopf „RATE” (15) eingestellt werden.
  • Am Stellknopf „WIDTH” (14) kann die Wobbel-Bandbreite innerhalb des ausgewählten Frequenzbereiches einge- stellt werden.
  • Das Display (2) zeigt eine ständige Änderung der Frequenz. Bei schnellen Wobbelzyklen kann es jedoch sein, dass die Anzeige nicht den tatsächlichen Frequenzverlauf anzeigen kann. Dies liegt an der festen Torzeit des Zählers, die sich nicht mit der Einstellung der Wiederholungsrate (RATE) ändert. Zur Überwachung bzw. zur Überprüfung der Einstellungen wird der Anschluss eines Oszilloskops (falls vorhan- den) empfohlen.

Der Wobbel-Generator kann auch über den VCF-Steuereingang eingestellt werden. Um den Funktionsgenerator als spannungsgesteuerten Sweep-Generator einzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie den Funktionsgenerator wie im Kapitel 8.7 beschrieben ein. Der Stellknopf „WIDTH” bleibt jedoch gedrückt (nicht ziehen). Es ist auch keine Einstellung am Stellknopf „RATE” oder „WIDTH” erforderlich.
  • Legen Sie am VCF-Eingang (5) ein gleichspannungsfreies, unsymmetrisches Wechselsignal an. Eine Amplitude von 0 bis 10 V ermöglicht ein Wobbelverhältnis bis zu 100:1. Die Kurvenform ist dabei unbedeutend. Achten Sie darauf, dass die abfallende Flanke des Signals größer ist als die ansteigende Flanke (veränderte Symmetrie). Zur Überwachung bzw. zur Überprüfung der Einstellungen wird der Anschluss eines Oszilloskops (falls vorhan- den) empfohlen.

Der Frequenzgenerator lässt sich als Frequenzzähler verwenden. Schalten Sie dazu die Anzeige über den Schalter „COUNTER INT/EXT” (17) in den externen Zählerbetrieb. Schalter gedrückt: Externer Zählerbetrieb Schalter nicht gedrückt: Interne Generatoranzeige Wählen Sie den Frequenzbereich „FREQUENCY RANGE 1“ (13). Der Zählereingang (4) ist mit „EXT COUNT IN“ bezeichnet und kann für Frequenzen bis 100 MHz verwendet werden. Um auch niedrige Frequenzen (<100 kHz) störungsfrei messen zu können, ist ein „Low Pass-Filter“ eingebaut. Dieser unterdrückt hohe Frequenzanteile (-3dB), welche die Messung verfälschen könnten. Drücken Sie bei der Frequenzmessung unter 100 kHz immer den Schalter „LPF“ (17). Bei hohen Frequenzen darf dieser Schalter nicht gedrückt sein.

Nach Anlegen einer Frequenz von mind. 2 Hz bis max. 100 MHz mit einer galvanisch vom Netz getrennten Sig- nalspannung und einer max. Amplitude von 48 Vpp (= spitz-spitze) erfolgt die Anzeige derselben auf der 7stelligen Anzeige. Andere Tasten zur Bedienung des Frequenzzählers sind nicht erforderlich. Der Dezimalpunkt, die Maßein- heiten und die Torzeit stellen sich automatisch auf das zu erwartende Messsignal ein. Die Eingangsempndlichkeit beträgt min. 100 mVrms. Die zuletzt gemessene Frequenz bleibt im Display erhalten, bis ein neues, messbares Signal erkannt wird. Beim Abklemmen der Messleitung bleibt demnach der zuletzt gemessene Wert stehen, bis die Funktion geändert oder ein neues Signal angelegt wird.

Bis auf den Sicherungswechsel und eine gelegentliche Reinigung ist der Funktionsgenerator wartungsfrei. Zur Reinigung des Gerätes nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und trockenes Reinigungstuch ohne scheuernde, chemische oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel. Zur Reinigung des Displays verwenden Sie ein weiches, sauberes und fusselfreies sowie antistatisches und leicht feuchtes Reinigungstuch.

Lässt sich das Gerät nicht mehr einschalten, so ist vermutlich die Netzsicherung defekt. Zum Auswechseln der Netzsicherung gehen Sie wie folgt vor:

  • Schalten Sie den Funktionsgenerator aus und entfernen alle Messleitungen und das Netzkabel vom Gerät.
  • Entriegeln Sie den rückseitigen Sicherungshalter (22) mit einem geeigneten Schlitzschraubendreher unter leich- tem Druck entgegen den Uhrzeigersinn. Der Bajonettverschluss des Sicherungshalters entriegelt. Nehmen Sie den Sicherungshalter heraus.
  • Ersetzen Sie die defekte Sicherung gegen eine neue Feinsicherung (5x20 mm), des selben Typs und Nennstrom- stärke. Je nach Netzspannungswahl werden unterschiedliche Sicherungen verwendet: Netzspannung Sicherung 230 V 50/60 Hz F250mA / 250 V (Flink) 115 V 50/60 Hz F500mA / 250 V (Flink)
  • Drücken Sie den Sicherungseinsatz wieder in den Sicherungshalter, und verriegeln diesen unter leichtem Druck im Uhrzeigersinn bis dieser sauber einrastet.19

Elektronische Altgeräte sind Rohstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Ist das Gerät am Ende seiner Lebensdauer, so entsorgen Sie das Gerät gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften bei Ihren kommunalen Sammelstellen. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz!

11. BEHEBUNG VON STÖRUNGEN

Mit dem Funktionsgenerator haben Sie ein Produkt erworben, welches zuverlässig und betriebssicher ist. Dennoch kann es zu Problemen oder Störungen kommen. Hier möchten wir Ihnen beschreiben, wie Sie mögliche Störungen leicht selbst beheben können: Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise! Fehler Mögliche Ursache Das Gerät funktioniert nicht. Keine Anzeige. Evtl. Sicherung im Gerät bzw. Leitungsschutzschalter defekt. Kontrollieren Sie die Netzspannung. Kein messbares Ausgangssignal. Amplitude und Abschwächer falsch eingestellt? Keine Anzeigenänderung Ist die richtige Anzeigenquelle gewählt (INT/EXT (17)) Keine Symmetrieeinstellung, keine Offseteinstellung, keine Wobbelfunktion möglich. Die entsprechenden Funktionen sind nicht aktiviert. Überprüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit des Gerätes z.B. auf Beschädigung des Gehäuses usw. Eine andere Reparatur darf nur durch eine Fachkraft erfolgen, die mit den damit verbundenen Gefahren bzw. einschlägigen Vorschriften vertraut ist. Bei eigenmächtigen Änderungen oder Reparaturen am oder im Gerät, erlischt der Garantieanspruch. Sollten Sie Fragen zum Umgang des Messgerätes haben, steht Ihnen unser techn. Support zur Verfügung.20

12. TECHNISCHE DATEN

Grunddaten Frequenzbereich 100 mHz bis 10 MHz (+/- 3dB) Sinus, Rechteck, Dreieck Frequenzgenauigkeit +/- 2% (vom Messbereich) Anzeige 7stellig LED grün Ausgangsimpedanz 50 Ohm +/- 5% Amplitude max. 20 Vpp (ohne Abschluss) Rechteck: max. 17 Vpp max. 10 Vpp (an 50 Ohm) Rechteck: max. 7,5 Vpp Symmetrieeinstellung 1:1 bis 10:1 bei 100 kHz VCF-Eingang 0 - 10 V/DC/AC Abschwächer -20dB DC-Offset/Ausgang +/- 10V (ohne Abschluss) +/- 5V (an 50 Ohm) Klirrfaktor Sinus < 1% 10 Hz bis 100 kHz Rechtecksignal Anstiegs-/Abfallzeit <120ns Dreiecksignal Linearität >99% von 0,1 Hz bis 100 kHz TTL-Ausgang Anstiegs-/Abfallzeit <25 ns (bei 1 MHz) Pegel High =/>2,4 V/Low =/<0,4V Wobbelfunktion Modus Linear Bandbreite (Width) 1:1 bis 100:1 Wobbelzeit (Rate) 20 ms bis 2 s (50 Hz bis 0.5 Hz) Impedanz 1 kOhm Frequenzzähler Frequenzbereich 2 Hz - 100 MHz Genauigkeit Zeitbasisfehler +/- 1 Count Empndlichkeit 100 mVrms Max. Eingangsspannung 48 Vpp (17 Vrms) Überspannungsschutz (max.) 250 Vpp (88 Vrms) Zeitbasis 10 MHz, Quarzoszillator +/-20 ppm Betriebsdaten Betriebsspannung 206 - 252 V/AC 50/60 Hz Sicherung: F250mA/250V (Flink) 103 – 126 V/AC 50/60 Hz Sicherung: F500mA/250V (Flink) Leistungsaufnahme 20 W Messkategorie CAT II 250 V Verschmutzungsgrad 2 Betriebstemperatur 0°C bis 40°C (Betrieb) -20°C bis 70°C (Lagerung)21 Relative Luftfeuchtigkeit max. 85%, nicht kondensierend Genauigkeitsangaben bezogen auf 23 °C ± 5 °C Aufwärmzeit mind. 30 Minuten Abmessungen (B x H x T) 240 x 90 x 270 (mm) Masse ca. 3 kg22

3. VOORGESCHREVEN GEBRUIK

12. TECHNISCHE GEGEVENS

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Produktinformationen

Marke : VOLTCRAFT

Modell : FG 8210

Kategorie : Generator