LI2043 - Niveausensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kapazitiver Füllstandssensor |
| Marke | IFM |
| Modell | LI2043 |
| Detektionsprinzip | Kapazitiv, direkter Kontakt mit dem Fluid |
| Anwendungen | Füllstandserkennung von Flüssigkeiten in Behältern (Dielektrizitätskonstante > 1,8) |
| Aktive Zone | 25 mm |
| Länge des Sondenrohrs (L) | 481 mm (für LI2043) |
| Versorgungsspannung | 10…36 V DC |
| Ausgangsstrom | 250 mA, mit Kurzschlussschutz |
| Spannungsabfall | < 2,5 V |
| Stromaufnahme | < 13 mA (24 V DC) |
| Schaltfrequenz | 5 Hz |
| Max. Behälterdruck (mit Zubehör) | 0,5 bar |
| Materialien in Kontakt mit dem Fluid | PP (Polypropylen) |
| Umgebungstemperatur | 0…+65 °C (0…+35 °C für Wasser/wässrige Flüssigkeiten) |
| Fluidtemperatur | 0…+65 °C (0…+35 °C für Wasser/wässrige Flüssigkeiten) |
| Schutzart | IP 67, III |
| Anzeige | 3 LEDs: grün (Betrieb), gelb (Ausgang aktiv), rot (Störung/Kontrolle) |
| Programmierung | Drucktaste für Leer- und Vollabgleich, Verriegelung/Entriegelung |
| Montage | Senkrecht von oben, Mindestmontagelänge 60 mm, Abstand zwischen Sensoren ≥ 200 mm |
| Elektrischer Anschluss | Durch Elektrofachkraft, spannungsfrei, gemäß Anschlussplan |
| Wartung und Reinigung | Bei Ablagerungen reinigen; ggf. neuen Abgleich durchführen |
| Fluidkompatibilität | Nicht für Säuren und Laugen verwenden |
Häufig gestellte Fragen - LI2043 IFM
Gelbe LED leuchtet: Schaltausgang aktiv (Pegel erreicht).
Rote LED leuchtet: Funktionskontrolle (Signal nahe Schaltschwelle).
Rote LED blinkt schnell (2 Hz): Interner Fehler oder Abgleichfehler.
Gelbe und rote LED blinken schnell: Kurzschluss am Ausgang.
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BEDIENUNGSANLEITUNG LI2043 IFM
Bedienungsanleitung Operating instructions Notice utilisateurs
efector160®
Zulassung nach WHG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3
Technische Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11
1 Aufbau der Überfüllsicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11
2 Werkstoffe der Standaufnehmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12
3 Einsatzbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
4 Störmeldungen, Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
5 Einbauhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16
6 Einstellhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 17
7 Betriebsanweisung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
8 Wiederkehrende Prüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21
Contents
1 Function and features ...... page 22
2 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 23
3 Electrical connection . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 23
4 Programming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 24
5 Installation and set-up / operation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 26
6 Technical data . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 27
Scale drawing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 27
Contenu
DEUTSCHES INSTITUT FÜR BAUTECHNIK
Anstalt des öffentlichen Rechts
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung
Zulassungsnummer:
Z-65.13-320
Antragsteller:
ifm electronic gmbh
Zulassungsgegenstand:
Standgrenzschalter (kapazitive Sonde) Typ "LI2"
mit integriertem Messumformer (Elektronik-Einsatz)
als Anlageteil von Überfüllsicherungen
Geltungsdauer bis:
- November 2011
Der oben genannte Zulassungsgegenstand wird hiermit allgemein bauaufsichtlich zugelassen.
Diese allgemeine bauaufsichtliche Zulassung umfasst fünf Seiten und zwei Anlagen mit drei Seiten.

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Deutsches Institut für Bautechnik 16I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
1 Mit der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung ist die Verwendbarkeit bzw. Anwendbarkeit des Zulassungsgegenstandes im Sinne der Landesbauordnungen nachgewiesen.
2 Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ersetzt nicht die für die Durchführung von Bauvorhaben gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungen, Zustimmungen und Bescheinigungen.
3 Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung wird unbeschadet der Rechte Dritter, insbesondere privater Schutzrechte, erteilt.
4 Hersteller und Vertreiber des Zulassungsgegenstandes haben, unbeschadet weiter gehender Regelungen in den "Besonderen Bestimmungen", dem Verwender bzw. Anwender des Zulassungsgegenstandes Kopien der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zur Verfügung zu stellen und darauf hinzuweisen, dass die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung an der Verwendungsstelle vorliegen muss. Auf Anforderung sind den beteiligten Behörden Kopien der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zur Verfügung zu stellen.
5 Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung darf nur vollständig vervielfältigt werden. Eine auszugsweise Veröffentlichung bedarf der Zustimmung des Deutschen Instituts für Bautechnik. Texte und Zeichnungen von Werbeschriften dürfen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung nicht widersprechen. Übersetzungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung müssen den Hinweis "Vom Deutschen Institut für Bautechnik nicht geprüfte Übersetzung der deutschen Originalfassung" enthalten.
6 Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung wird widerruflich erteilt. Die Bestimmungen der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung können nachträglich ergänzt und geändert werden, insbesondere, wenn neue technische Erkenntnisse dies erfordern.

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Deutsche Institut für Bautechnik 16II. BESONDERE BESTIMMUNGEN
1 Zulassungsgegenstand und Anwendungsbereich
(1) Gegenstand dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung ist ein Standgrenzschalter der als Teil einer Überfüllsicherung (siehe Anlage 1) dazu dient, Überfüllungen bei Behältern mit wassergefährdenden Flüssigkeiten zu verhindern. Der Standaufnehmer besteht aus einem kapazitiven Sensor. Beim Eintauchen der Elektroden in eine Flüssigkeit wird die Kapazitätsänderung bezogen auf das Erdpotential gemessen. Diese Veränderung löst ein binäres, elektrisches Signal aus, mit dem rechtzeitig vor Erreichen des zulässigen Füllungsgrades der Füllvorgang unterbrochen oder akustisch und optisch Alarm ausgelöst wird.
(2) Die mit der wassergefährdenden Flüssigkeit, deren Kondensat oder Dämpfe in Berührung kommenden Teile des Standaufnehmers bestehen aus Polypropylen (PP-H), Aluminium oder austenitischen CrNi-Stahl. Der Standaufnehmer ist geeignet für den Einsatz in leitenden und nichtleitenden Flüssigkeiten mit einer relativen Dielektrizitätskonstante von mindestens 1,8. Der Standaufnehmer mit eingebautem Messumformer darf für Behälter unter atmosphärischen Drücken und bei Temperaturen von ± 0°C bis +65°C bzw. bei wasserbasierenden Flüssigkeiten bis +35°C eingesetzt werden. Die für die Meide- oder Steuerungseinrichtung erforderlichen Anlageteile und der Signalverstärker sind nicht Gegenstand dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.
(3) Mit dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung wird nur der Nachweis der Funktionssicherheit des Zulassungsgegenstandes im Sinne von Satz (1) erbracht.
(4) Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung wird unbeschadet der Prüf- oder Genehmigungsvorbehalte anderer Rechtsbereiche (z. B. 1. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz - Niederspannungsverordnung -, Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten - EMVG -, 11. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz - Explosionsschutzverordnung -) erteilt.
(5) Durch diese allgemeine bauaufsichtliche Zulassung entfallen für den Zulassungsgegenstand die wasserrechtliche Eignungsfeststellung und Bauartzulassung nach § 19 h des WHG ^1 .
2 Bestimmungen für das Bauprodukt
2.1 Eigenschaften und Zusammensetzung
(1) Der Zulassungsgegenstand besteht aus dem Standaufnehmer (kapazitive Füllstandssonde) mit integriertem Messumformer (Elektronik-Einsatz):
Typ LI2...
Die vollständige Typenbezeichnung entspricht dem Typenschlüssel gemäß der Technischen Beschreibung ^2 .
(2) Der Nachweis der Funktionssicherheit des Zulassungsgegenstands im Sinne von Abschnitt 1 Satz (1) wurde nach den ZG-ÜS ^3 erbracht.
(3) Die Teile der Überfüllsicherung, die nicht Gegenstand dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung sind, dürfen nur verwendet werden, wenn sie den Anforderungen des Abschnitts 3 - Allgemeine-Baugrundsätze - und des Abschnitts 4
Seite 4 der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Nr. Z-65.13-320 vom 13. November 2006
- Besondere Baugrundsätze – der ZG-ÜS entsprechen. Sie brauchen jedoch keine Zulassungsnummer zu haben.
2.2 Herstellung und Kennzeichnung
2.2.1 Herstellung
Der Standaufnehmer mit eingebautem Messumformer darf nur im Werk des Antragstellers hergestellt werden. Er muss hinsichtlich Bauart, Abmessungen und Werkstoffen den in der Anlage 2 dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung aufgeführten Unterlagen entsprechen.
2.2.2 Kennzeichnung
Der Standaufnehmer mit eingebautem Messumformer, dessen Verpackungen oder dessen Lieferschein, muss vom Hersteller mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) nach den Übereinstimmungszeichen-Verordnungen der Länder gekennzeichnet werden. Außerdem ist das Herstellungsjahr anzugeben. Die Kennzeichnung darf nur erfolgen, wenn die Voraussetzungen nach Abschnitt 2.3 erfüllt sind. Darüber hinaus sind die Teile des Zulassungsgegenstandes mit der Typbezeichnung zu versehen.
2.3 Übereinstimmungsnachweis
2.3.1 Allgemeines
Die Bestätigung der Übereinstimmung des Standaufnehmers mit Messumformer mit den Bestimmungen dieser allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung muss für das Herstellwerk mit einer Übereinstimmungserklärung des Herstellers auf der Grundlage einer werkseigenen Produktionskontrolle und einer Erstprüfung der Überfüllsicherung durch eine hierfür anerkannte Prüfstelle erfolgen.
2.3.2 Werkseigene Produktionskontrolle
Im Herstellwerk ist eine werkseigene Produktionskontrolle einzurichten und durchzuführen. Im Rahmen der werkseigenen Produktionskontrolle ist eine Stückprüfung jeder Überfüllsicherung oder deren Einzelteile durchzuführen. Durch eine Stückprüfung hat der Hersteller zu gewährleisten, dass die Werkstoffe, Maße und Passungen sowie die Bauart dem geprüften Baumuster entsprechen und die Überfüllsicherung funktionssicher ist.
Die Ergebnisse der werkseigenen Produktionskontrolle sind aufzuzeichnen und auszuwerten. Die Aufzeichnungen müssen mindestens folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung der Überfüllsicherung,
- Art der Kontrolle oder Prüfung,
– Datum der Herstellung und der Prüfung der Überfüllsicherung,
– Ergebnisse der Kontrollen oder Prüfungen, - Unterschrift des für die werkseigene Produktionskontrolle Verantwortlichen.
Die Aufzeichnungen sind mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Sie sind dem Deutschen Institut für Bautechnik und der zuständigen obersten Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen.
Bei ungenügendem Prüfergebnis sind vom Hersteller unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zur Abstellung des Mangels zu treffen. Wenn ein Einzelteil den Anforderungen nicht entspricht, ist es so zu handhaben, dass eine Verwechslung mit übereinstimmenden Zulassungsgegenständen ausgeschlossen ist. Nach Abstellung des Mangels ist - soweit technisch möglich und zum Nachweis der Mängelbeseitigung erforderlich - die betreffende Prüfung unverzüglich zu wiederholen.
2.3.3 Erstprüfung der Überfüllsicherung durch eine anerkannte Prüfstelle
Im Rahmen der Erstprüfung sind die in den ZG-ÜS aufgeführten Funktionsprüfungen durchzuführen. Wenn die der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zugrunde liegenden Nachweise an Proben aus der laufenden Produktion erbracht wurden, ersetzen diese Prüfungen die Erstprüfung.
51150.06
3 Bestimmungen für den Entwurf
Die Überfüllsicherung darf für die wassergefährdenden Flüssigkeiten verwendet werden, gegen deren Einwirkung, deren Dämpfe oder Kondensat die unter Abschnitt 1(2) genannten Werkstoffe hinreichend beständig sind. Der Nachweis der Eignung ist vom Hersteller oder vom Betreiber der Überfüllsicherung zu erbringen. Zur Nachweisführung können Angaben der Werkstoffhersteller, Veröffentlichungen in der Fachliteratur, eigene Erfahrungswerte oder entsprechende Prüfergebnisse herangezogen werden.
Für Säuren und Laugen darf der Standaufnehmer nicht verwendet werden.
4 Bestimmungen für die Ausführung
(1) Die Überfüllsicherung muss entsprechend Abschnitt 1.1 der Technischen Beschreibung angeordnet bzw. entsprechend deren Abschnitten 5 und 6 eingebaut und eingestellt werden. Mit dem Einbauen, Instandhalten, Instandsetzen und Reinigen der Überfüllsicherung dürfen nur solche Betriebe beauftragt werden, die für diese Tätigkeiten Fachbetriebe im Sinne von § 19 I WHG sind und zusätzlich über Kenntnisse des Brand- und Explosionsschutzes verfügen, wenn diese Tätigkeiten an Behältern für Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt ≤ 55 °C durchgeführt werden.
(2) Die Tätigkeiten nach (1) müssen nicht von Fachbetrieben ausgeführt werden, wenn sie nach landesrechtlichen Vorschriften von der Fachbetriebspflicht ausgenommen sind oder der Hersteller des Zulassungsgegenstandes die Tätigkeiten mit eigenem sachkundigen Personal ausführt. Die arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen bleiben unberührt.
(3) Die aktive Zone (MET) des Standaufnehmers muss mindestens 20 mm von metallischen Behälterwänden oder Einbauten entfernt eingebaut werden.
(4) Der Standaufnehmer ist nach mechanisch sicherem Einbau in den Behälter abzugleichen. Anschließend sind die Abgleichparameter gegen Überschreiben zu sichern.
(5) Nach der Montage des Standaufnehmers im Behälter ist die Ansprechhöhe zu kennzeichnen und gegen unbeabsichtigtes Verstellen durch Verschraubung (Montagezubehör) zu sichern.
(6) Sofern die Flüssigkeit eine temperaturabhängige veränderliche Dielektrizitätskonstante besitzt, ist die Empfindlichkeitseinstellung für den jeweils geringsten unter betriebsmäßigen Bedingungen zu erwartenden Wert vorzunehmen.
(7) Die Parametrierungsdaten am Messumformer sind gegen unkontrollierte Fernparametrierung mit Hilfe des Schreibschutzes (Passwortschutz) zu sichern.
5 Bestimmungen für Nutzung, Unterhalt, Wartung und wiederkehrende Prüfungen
(1) Die Überfüllsicherung muss nach den ZG-ÜS Anhang 1 - "Einstellhinweise für Überfüllsicherungen von Behältern" - eingestellt und Anhang 2 - "Einbau- und Betriebsrichtlinie für Überfüllsicherungen", betrieben werden. Die Anhänge und die Technische Beschreibung sind vom Hersteller mitzuliefern.
(2) Die Überfüllsicherung ist nach Abschnitt 8 der Technischen Beschreibung und entsprechend den Anforderungen des Abschnitts 6.2 von Anhang 2 der ZG-ÜS in angemessenen Zeitabständen, mindestens aber einmal im Jahr, zu prüfen.
Bei Gefahr von leitenden Ablagerungen von Bestandteilen der Flüssigkeit am Standaufnehmer (Sondenstab), ist dieser über das Intervall der jährlichen Funktionsprüfung hinaus in entsprechend angemessenen Zeitabständen regelmäßig zu prüfen.
(3) Stör- und Fehlermeldungen sind in Abschnitt 4 der Technischen Beschreibung beschrieben.
Leichsenring

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der Technischen Beschreibung Beglaubigt Deutschlandstitut für Bautechnik 15
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Programmiertaste (Leer- bzw. Vollabgleich) Montagezubehör muß gesondert bestellt werden. MET (Aktive Zone)Schema der Überfüllsicherung

flowchart
graph LR
A["Standaufnehmer"] --> B["Kapazitiver Sensor L"]
A --> C["Measumformer E"]
B --> D["(1)"]
C --> E["(2)"]
D --> F["Signalverstärker"]
E --> F
F --> G["(4)"]
G --> H["Mekdeinrichtung (5a)"]
G --> I["Sfeuerungseinrichtung (5b)"]
G --> J["Stelligled (5c)"]
(1) Standaufnehmer
(2) Messumformer
(4) Signalverstärker
(5a) Meldeeinrichtung
(5b) Steuerungseinrichtung
(5c) Stellglied

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aut Deutsches Institut für Bautechnik 16Antragsteller:

Zulassungsgegenstand :
Überfüllsicherung
Kapazitive Füllstandssonde Typ LI
Allgemeine bauaufsichtliche
Zulassungs Nr.
2-65.13-320
vom 13.11.2006
Anlage 1
Technische Beschreibung
1 Aufbau der Überfüllsicherung
Der Standgrenzschalter besteht aus dem nach dem kapazitiven Prinzip arbeitenden Standaufnehmer (1) mit eingebautem Messumformer (2) (Füllstandssonde mit einem binärem Ausgangssignal).
Dieses binäre Signal kann direkt oder über einen Signalverstärker (4), der Meldeeinrichtung (5a) oder der Steuerungseinrichtung (5b) mit ihrem Stellglied (5c) zugeführt werden.
Die nichtgeprüften Anlageteile der Überfüllsicherung, wie der Signalverstärker (4), die Meldeeinrichtung (5a) oder die Steuerungseinrichtung (5b) mit ihrem Stellglied (5c) müssen den Anforderungen der Abschnitte 3 und 4 der Zulassungsgrundsätze für Überfüllsicherungen (ZG-ÜS) entsprechen.
1.1 Schema der Überfüllsicherung

flowchart
graph LR
A["Standaufnehmer<br>Kapazitiver Sensor"] --> B["Messumformer"]
B --> C["Signalverstärker"]
C --> D["Meldeeinrichtung (5a)"]
C --> E["Steuerungseinrichtung (5b)"]
C --> F["Stellglied (5c)"]
B --> G["(4)(2)(1)"]
(1) Standaufnehmer (Kapazitiver Sensor)
(2) Messumformer (im Standaufnehmer eingebaut)
(4) Signalverstärker
(5a) Meldeeinrichtung
(5b) Steuerungseinrichtung
(5c) Stellglied
1.2 Funktions- beschreibung
Der kapazitive Sensor misst die Kapazitätsänderung bezogen auf das Erdpotential, die durch das Annähern von elektrisch leitenden und nichtleitenden Flüssigkeiten im elektrischen Feld eines Kondensators ^1) hervorgerufen wird. Die Kapazitätsänderung wird in ein binäres elektrisches Signal umgewandelt.
^1) im Frontbereich des Sensors
Über eine Programmiertaste am Gerät erfolgt ein sogenannter "Leerabgleich", d.h. Beeinflussungen durch die Installationsumgebung werden im Gerät erfasst und für die Signalauswertung ausgeblendet. Ebenso kann ein "Vollabgleich" durchgeführt werden (Schaltpunkteinstellung mit vorhandenem Medium; s. 6. Einstellhinweis).
1.3 Typenschlüssel
Standaufnehmer Typ LI2xxx
Sondenlänge (verschlüsselt)
Technische Beschreibung
- 4 Massblätter und technische Daten
1.4.1 Massblatt Standaufnehmer LI...

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LS 43,5 Programmiertaste Leer-/Vollabgleich L2 L L1 Montagezubehör gesondert zu bestellen MET (Aktive Zone) Ø16L = Sondenlänge
L1 = Einbaulänge
L2 = Auszugslänge
LS = Länge Steckeranschluß
MET = maximale Eintauchtiefe (aktive Zone) = 25mm
Je nach Artikel-Nr. gibt es Sondenlängen (L) von 132 mm bis 481 mm.
1.4.2 Technische Daten
Betriebsspannungsbereich UB: 10 - 36V DC
Binärausgang:
Funktion: Öffner
nicht bedeckt: Strom max. 250mA
Spannung max. UB
Spannungsabfall < 2,5V
bedeckt: Reststrom < 100μA
Umgebungs- und Medientemperatur:
0^ bis +65^ ,
0°C bis +35°C bei Einsatz in Wasser
und wasserbasierten Medien.
Einsatzbereich:
Kühlschmiermittel / Öle
Nicht verwendbar für Säuren und Laugen
Technische Beschreibung
2 Werkstoffe der Standaufnehmer
Der Standaufnehmer (Sondenstab und das Montagezubehör) kommt mit der Lagerflüssigkeit, deren Dämpfe oder Kondensat in Berührung. Deshalb muß der Werkstoff für den Standaufnehmer für die zu überwachende Flüssigkeit eine hinreichende chemische Beständigkeit aufweisen. Er wird aus folgendem Werkstoff hergestellt:
Sondenstab:
- PP-H (Polypropylen)
- Montagezubehör (muss separat bestellt werden):
| Bestell-Nr. | Bild-Nr. Werkstoff | |
| E43000 1 | PP (Polypropylen) | |
| E43001 2 | Aluminium (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); NBR-Dichtung korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter) | |
| E43002 3 | korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter) | |
| E43003 4 | korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter);Tesnit blau (Dichtung) | |
| E43004 5 | korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter);Tesnit blau (Dichtung) | |
| E43005 6 | Aluminium (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter) | |
| E43006 7 | Aluminium (Flansch); Messing (Klemmhülse);Viton-Klemmring (Dichtung); korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter) | |
| E43007 8 | Aluminium (Flansch); Messing (Klemmhülse);korrosionsbeständiger austenitischer CrNi-Stahl nach EN10088-3 (Mutter); Viton-Klemmring;Tesnit, blau (Dichtung) | |
| E43016 9 | PP (Polypropylen) Haltebacken;Stahl verzinkt (Haltewinkel) | |
Technische Beschreibung
Bild 1

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11,5 6,2 30 26
text_image
42 33 Ø16Bild 2
Flansch für Klemmung ∅ 16mm

text_image
30 17 7 2 60° x 6 Ø90 Ø6,6 Ø73
text_image
Maße eingebaut 24 Dichtung NBRBild 3
Flansch für Klemmung ∅ 16 mm

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Ø30 17 20,5 Ø50Maße eingebaut

Technische Beschreibung
Bild 4
Flansch für Klemmung ∅ 16 mm

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30 17 41 G3/4 Ø39 16 19 27
text_image
Maße eingebaut Dichtung Tesnit Behälterplatte 2 30 44Bild 5
Flansch für Klemmung ∅ 16 mm

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30 17 41 29 32 40 G1 Ø39
text_image
Maße eingebaut 2 30 57 Dichtung Tesnit BehälterplatteBild 6
Klemm-Maß
16mm

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30 22 5 Ø 100 Ø 9 Ø 125Technische Beschreibung
Bild 7

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Flansch für Klemmung Ø 16 mm Ø80 Ø6,6 Ø65 Ø30 22 5Bild 8

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Flansch für Klemmung Ø 16 mm □ 52 Ø4,5 38,2 38,2 30 Dichtung Tesnit 2 5 17Bild 9

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Klemm-Maß 16mm 62 30 31 41 Lochbohrbild 31 Ø20 M6 26Technische Beschreibung
3 Einsatzbereich
Der Standaufnehmer kann für leitende und nichtleitende Flüssigkeiten mit einer relativen Dielektrizitätskonstanten von min. 1,8 verwendet werden.
Nicht verwendbar für Säuren und Laugen
Er ist geeignet für den Einbau in ortsfeste und ortsfest verwendete Behälter ohne inneren Überdruck zur Lagerung wassergefährdender Flüssigkeiten.
Er kann bei folgenden Umgebungs- und Medientemperaturen eingesetzt werden:
- 0^ C bis +65^ C ,
- 0°C bis +35°C bei Einsatz in Wasser und wasserbasierten Medien.
4 Störmeldungen, Fehlermeldungen
Durch das verwendete "Ruhestromprinzip" ist sichergestellt, dass bei Leitungsbruch oder Hilfsenergieunterbrechung derselbe Zustand wie beim Erreichen des Höchstfüllstandes gemeldet wird (siehe 1.4.2 Binärausgang bedeckt).
Zusätzlich werden die folgenden Zustände durch LED's angezeigt:
| LED Zustand / Funktion Anzeige | ||
| grün normaler Betrieb ein | ||
| gelb | Sensorbereich bedeckt (Schaltausgang gesperrt) | aus |
| Sensorbereich nicht bedeckt (Schaltausgang leitend) | ein | |
| rot | unsicherer Arbeitsbereich ein | |
| Fehlermeldung blinkt schnell (2Hz) | ||
| gelb + rot | Kurzschluß Schaltausgang blinken schnell (2Hz) | |
5 Einbauhinweise
5.1 Mechanischer Einbau des Standaufnehmer
Die Einbaulage ist senkrecht, die erforderliche Eintauchtiefe bis zum Erreichen des Ansprechpunktes muß bei der Montage berücksichtigt werden (siehe Punkt 6.1).
Für den Einbau stehen wahlweise Einschraub- oder Flanschadapter zur Verfügung. Nach Anbringung dieses Montagezubehörs kann der Sensorstab durch die Öffnung geführt werden. Das Anziehen der Überwurfmutter ermöglicht die Fixierung des Ansprechpunktes im Anschluß an den bereits vollzogenen Einbau.
Es ist darauf zu achten, dass die Aktive Zone mindestens 20mm von metallischen Behälterwänden oder Einbauten entfernt ist.
Medienbeständige Dichtungen verwenden
5.2 Elektrischer Anschluss
Der Anschluss des Standaufnehmers muss mit einem den Errichtungsbestimmungen gemäsem Kabel mit Kabeldose durchgeführt werden. Den geprüften Anlagenteilen der Überfüllsicherung ist eine Melde-bzw. Steuerungseinrichtung nachzuschalten.
Technische Beschreibung
5.3 Steckerbild und Anschlussbelegung


Pin1 = L+
Pin4 = Schaltausgang / Öffner
Pin3 = L-
6 Einstellhinweise
Bei der Montage des Standaufnehmers mit dem Montagezubehör kann die Einbaulänge vor Ort in bestimmten Grenzen verändert werden, wobei der Sondenstab auf die gewünschte Ansprechhöhe verschoben wird. Die Ansprechhöhe ist zu kenzeichnen. Anschließend ist der Standaufnehmer durch die entsprechende Verschraubung (Montagematerial) gegen Verschieben zu sichern.
ACHTUNG: Die "Aktive Zone" muss mindestens 20mm von metallischen Behälterwänden und Einbauten entfernt sein.
Leerabgleich
Das Gerät muss nach dem Einbau in den leeren Behälter abgeglichen werden (Leerabgleich). Als "leer" kann der Behälter dann betrachtet werden, wenn das zu erfassende Füllgut mindestens 20mm von der Aktiven Zone entfernt ist.
Erfasst der Sensor nach dem Abgleich ein Füllgut, ändert sich sein Schaltzustand.

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max. 5sDrücken Sie die Programmiertaste, bis die grüne LED blinkt
(= Gerät ist im Abgleichmode).
Nach dem Abgleichvorgang leuchtet die grüne LED konstant (= Gerät ist im Betriebsmode).
Hinweis
Der Sensor ist allein mit Leerabgleich funktionsfähig. Es wird jedoch empfohlen, nach dem Leerabgleich auch einen "Vollabgleich" mit voll bedeckter Aktiver Zone durchzuführen. Aus der Kombination Leerabgleich / Vollabgleich ermittelt der interne Mikroprozessor die optimale Lage der Schaltschwellen zwischen beiden Zuständen. Bei Anwendung beider Abgleichkriterien (Leer- und Vollabgleich), erhält man die maximale Betriebssicherheit für die Applikation.
Beim Leerabgleich generiert der interne Mikroprozessor 2 Werte. Der erste Wert entspricht dem im Leerzustand gemessenen Sensorsignal. Der zweite Wert ist ein angenommener Messwert für den Vollzustand. Dieser wird aus dem gerade gemessenen Leerzustand und einem werksseitig vordefinierten Signalabstand berechnet. Dieser zweite Wert wird beim Vollabgleich durch einen tatsächlichen Messwert ersetzt. Der Vollabgleich kann beliebig oft wiederholt werden. Der
Technische Beschreibung
| gespeicherte Wert für den Leerzustand wird durch den Vollabgleich nicht überschrieben.Nach einem erneuten Leerabgleich werden beide Werte wieder automatisch gesetzt; die zuletzt definierten Werte werden überschrieben. | |
| Vollabgleich | Nach dem Leerabgleich soll, wenn möglich, der Vollzustand hergestellt werden, so dass das Gerät schaltet. |
5 ... 10S Drücken Sie dieProgrammiertaste,bis die grüne LED schnell blinkt(= Gerät ist im Abgleichmode).Die LED blinkt zunächst langsam (ca. 1Hz), nach 5s blinkt sie doppelt so schnell (ca. 2Hz).Nach dem Abgleichvorgang leuchten die grüne und die gelbe LED konstant (= Gerät ist im Betriebsmode). | |
| Fehlermeldungen | Ist der Leer- oder Vollabgleich nicht möglich, blinkt die rote LED nach dem Abgleichversuch schnell mit ca. 2Hz (Abgleichfehler). Zum Löschen dieser Fehlermeldung kann 1 mal die Programmiertaste gedrückt werden oder die Betriebsspannung aus und wieder eingeschaltet werden. Die bisher erfolgreich eingelesenen Messwerte bleiben dabei unverändert gespeichert.Mögliche Gründe für eine Fehlermeldung:Der Signalunterschied zwischen Leer- und Vollzustand ist zu gering (z.B. Leer- und Vollabgleich ohne entsprechende Füllstandsänderung)Die Signaländerung zwischen Leer- und Vollzustand erfolgt in die falsche Richtung (z.B. Leerabgleich im Vollzustand und darauf Vollabgleich im Leerzustand).Leerabgleich außerhalb des Arbeitsbereiches (z.B. Leerabgleich auf Direktkonkakt mit einem elektrisch geerdeten Medium, etwa wenn die Aktive Zone ins Wasser getaucht ist)Elektronischer Fehler oder Beschädigung des Gerätes im Sondenbereich.Interner Fehler (kann nur durch aus- und wieder einschalten der Betriebsspannung gelöscht werden, Hardware-Reset) |
| Unsicherer Arbeitsbereich | Zur Überwachung und Beurteilung des normalen Betriebszustandes besitzt das Gerät eine Zusatzfunktion "unsicherer Arbeitsbereich", die dem Anwender meldet, wenn das interne Sensorsignal in die Nähe der Schaltschwelle kommt, bevor diese tatsächlich erreicht wird. Die rote LED leuchtet in diesem Fall. Für einen sicheren Betrieb sollte dies nur vorübergehend, nämlich in der Nähe der Schaltschwelle, der Fall sein.Wichtig:Diese Funktion ist keine Fehlermeldung im Sinne einer Gerätestörung. |
Technische Beschreibung
Sie soll dem Anwender bei der Beurteilung seiner Applikation helfen. So kann z.B. eine Schaltniveauverschiebung des Sensors infolge starker Verschmutzung erkannt werden, bevor es zu einer Fehlfunktion in der Anlage kommt und ein rechtzeitiges Reinigungsintervall kann eingeleitet werden. Es könnte auch ein neuer Leerabgleich vorgenommen werden, der zusätzlich die Verschmutzung berücksichtigt.
Sperrmode
Elektronisches Schloss verriegeln/entriegeln
Die gespeicherten Abgleichwerte können gegen unberechtigtes Programmieren wie folgt gesichert werden.
Zustand "nicht verriegelt":
| Drücken Sie die Programmiertaste für min. 10s. | Die grüne LED blinkt zunächst langsam (ca. 1Hz), dann nach 5s schneller (ca. 2Hz), nach ca.10s verlischt sie. Das Gerät ist verriegelt. |
Beim Loslassen der Programmiertaste wird das Gerät verriegelt und alle Programmierfunktionen sind gesperrt. Das Gerät springt zurück in den Betriebsmode.
Wird dieser Vorgang aus dem verriegelten Zustand heraus gestartet, so zeigt die grüne LED zunächst keine Reaktion, um jeden Hinweis auf eine versteckte Funktion zu vermeiden.
Freigeben der Verriegelung:
| Drücken Sie die Programmiertaste für min. 10s. | Nach ca. 10s verlöschen alle LEDs kurzzeitig.Danach ist das Gerät wieder entriegelt und die LEDs zeigen den aktuellen Betriebszustand. |
Beim Loslassen der Programmiertaste wird das Gerät entriegelt und alle Programmierfunktionen sind wieder veränderbar. Das Gerät springt zurück in den Betriebsmode.
Technische Beschreibung
6.1 Ermittlung der Einbaulänge
Entsprechend dem zulässigen Füllungsgrad des Behälters ist mit Hilfe der Zulassungsgrundsätze, Anhang 1, der Flüssigkeitsstand zu ermitteln, welcher der Ansprechhöhe der Überfüllsicherung entspricht. Der zulässige Füllungsgrad kann zum Beispiel nach TRbF 280 Nr. 2.2 berechnet werden. Hierbei sind die Nachlaufmenge sowie die Schaltverzögerungszeiten zu berücksichtigen.
Die maximale Schaltverzögerung zwischen Erreichen des Füllstandes und Ansprechen des Schaltausganges liegt bei 0,5 Sekunden. Die Sonde spricht spätestens bei einer Eintauchtiefe von 25mm an.

L3 = Montagelänge (min.: 60mm)
MET = max. Eintauchtiefe
Die Eintauchtiefe ist abhängig vom Medium und der Einbausituation und beträgt maximal 25mm.
- Einbaulänge Die Einbaulänge muss so gewählt werden, dass der Standaufnehmer um das Mass MET unter die Ansprechhöhe A ragt; daher gilt für die Einbaulänge: L1 = (H - A) + MET + S
- Stutzenhöhe Wenn die Sonde auf Anschlag (M = L2) montiert werden soll und die Einbaulänge durch die entsprechende Stutzenhöhe angepasst werden soll, dann gilt für die Stutzenhöhe: S = (L - MET) - M - (H - A)
- Auszuglänge Wenn die Sonde in einen festgelegten Stutzen oder mit einer Schelle montiert wird und die Einbaulänge durch die Arretierung in der entsprechenden Höhe erfolgen soll, dann gilt für die Auszugslänge: L2 = L - MET - S - (H - A)
Technische Beschreibung
7 Betriebsanweisung
Die geprüften Teile der Überfüllsicherung sind mit einer nachgeschalteten Melde- und Steuereinrichtung zusammenzuschalten. Es sind weiterhin die Betriebsanleitungen der Folgegeräte zu beachten.
Vor Inbetriebnahme der Überfüllsicherung ist diese auf richtigen Anschluss und Funktion zu überprüfen.
Im Normalzustand leuchten zwei Leuchtdioden (LED).
- Grüne LED = Betriebszustandsanzeige.
• Gelbe LED = Schaltausgang.
Bei bestimmungsgemässem Gebrauch ist der Standaufnehmer wartungsfrei. Können elektrisch leitende Rückstände der Flüssigkeiten am Sondenstab haften bleiben, so ist das Intervall der Betriebsprüfung und Säuberung darauf abzustimmen.
8 Wiederkehrende Prüfungen
Die Funktionsfähigkeit der Überfüllsicherung ist in angemessenen Zeitabständen, mindestens aber einmal pro Jahr zu prüfen. Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, die Art der Überprüfung und die Zeitabstände im genannten Zeitrahmen zu wählen.
Die Prüfung ist so durchzuführen, dass die einwandfreie Funktion der Überfüllsicherung im Zusammenwirken aller Komponenten nachgewiesen wird. Die ist bei einem Anfahren der Ansprechhöhe im Rahmen einer Befüllung gewährleistet. Wenn eine Befüllung bis zur Ansprechhöhe nicht praktikabel ist, so ist der Standaufnehmer durch geeignete Simulation des Füllstandes oder des physikalischen Messeffekts zum Ansprechen zu bringen. Falls die Funktion des Standaufnehmers/Messumformers anderweitig erkennbar ist (Ausschluss funktionshemmender Fehler), kann die Prüfung auch durch Simulieren des entsprechenden Ausgangssignals durchgeführt werden. Weitere Hinweise zur Prüfmethodik können z. B. der Richtlinie VDI/VDE 2180, Blatt 4 entnommen werden.
5 ... 10S Drücken Sie dieProgrammiertaste,bis die grüne LED schnell blinkt(= Gerät ist im Abgleichmode).Die LED blinkt zunächst langsam (ca. 1Hz), nach 5s blinkt sie doppelt so schnell (ca. 2Hz).Nach dem Abgleichvorgang leuchten die grüne und die gelbe LED konstant (= Gerät ist im Betriebsmode).