SU0502 - Durchflusssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Durchflusssensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SU0502 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SU0502 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG SU0502 IFM

*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte. *Decrease the value: Let the display of the parameter value move to the maximum setting value. Then the cycle starts again at the minimum setting value. Select the display unit before setting the switch points (SPx, rPx) or the limits for the analog output signal (ASP, AEP). This avoids rounding errors generated internally during the conversion of the units and enables exact setting of the values. *Réduire la valeur du paramètre: Laisser l'affichage de la valeur du paramètre aller jusqu'à la valeur de réglage maximum. Ensuite le cycle recommence à la valeur de réglage minimum. Choisir l'unité d'affichage avant de régler les seuils (SPx, rPx) ou des valeurs de la sortie analogique (ASP, AEP). Cela évitera les erreurs d'arrondi générées en interne lors de la conversion des unités et permettra de régler des valeurs exacts. SU0502Sachnr. 701719/00Seite 5 DEUTSCH Bedien- und Anzeigeelemente

Prozeßanschluß G½ / Ablauf Steckverbindung M12 x 1 7-Segment- Anzeige Anzeige der aktuellen Strömungsgeschwindigkeit

Anzeige der Parameter und Parameterwerte Kalibrier- Indikator LED leuchtet, wenn kundenseitige Kalibrierung durchgeführt wurde 2 x LED gelb Anzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn Ausgang I / II durchgeschaltet ist Prozeßanschluß G½ / Zulauf Taste Set Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck) Taste Mode / Enter Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte

LPH (Liter/h)-Wert = Anzeigewert × 10Seite 6 Der Strömungswächter erfaßt den Durchfluß von Wasser, (max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%)

  • zeigt ihn durch ein Display an
  • und erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der eingestellten Ausgangskonfiguration. Kühlwasser-ÜberwachungEinsatzbereich Meß- und Anzeigebereich Maßzeichnung p-schaltend (PnP) Ausgang 1 Ausgang 2 Schaltlogik (gilt für beide Schaltausgänge) Schaltfunktion (Ausgang 1 und Ausgang 2; Funktion getrennt je Ausgang einstellbar) n-schaltend (nPn) 4 ... 20mA (I) Analogausgang (nur Ausgang 2) 0 ... 10V (U) Hysteresefunktion / Schließer (Hno) Hysteresefunktion / Öffner (Hnc) Fensterfunktion / Schließer (Fno) Fensterfunktion / Öffner (Fnc) Liter/min 0,0 ... 40,0 0,0 ... 10,6

0,00 ... 2,40 0,0 ... 48,0 Meßbereich Anzeigebereich 0,0 ... 12,7

Bestimmungsgemäße Verwendung

Bei Liter/h wird 1/10 des Meßwerts angezeigt. Daher muß der Anzeigewert mit Faktor 10 multipliziert werden. Beispiel: Anzeigewert = 98; realer Wert = 98 * 10 = 980 LPHNormaler Arbeitsbetrieb Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereit- schaftsverzögerungszeit* (ca. 10s) befindet sich das Gerät im Run- Modus. Es führt seine Überwachungsfunktion aus und erzeugt Aus- gangssignale entsprechend den eingestellten Parametern. Das Display zeigt den aktuellen Durchfluß an (kann ausgeschaltet werden; → Seite 12). Die gelben LEDs signalisieren den Schaltzustand der Ausgänge. *Während der Bereitschaftsverzögerungszeit werden kurz die wichtigsten Parameterwerte im Display angezeigt, danach erscheint der aktuelle Meßwert. Ist das Display ausgeschaltet (diS = OFF), wer- den ebenfalls die wichtigsten Parameterwerte angezeigt, danach für 15s der aktuelle Meßwert, danach verlischt die Anzeige. Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind beide Ausgänge ent- sprechend der Programmierung geschaltet: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno) und AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc). Beachten Sie: Bei Betrieb mit Hysteresefunktion bleiben die Ausgän- ge auch nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in diesem Schaltzustand, wenn die Strömung zwischen SPx und rPx liegt. Ist Ausgang 2 als Analogausgang konfiguriert, liegt das Ausgangssig- nal während der Bereitschaftsverzögerungszeit beim Maximalwert. Anzeige der Parameter und der eingestellten Parameterwerte Das Gerät geht durch kurzen Druck auf die Taste “Mode/Enter” in den Display-Modus. Intern verbleibt es im Arbeitsbetrieb. Unabhängig davon können die eingestellten Parameterwerte abgelesen werden:

  • Kurzer Druck auf die Taste “Mode/Enter” blättert durch die Para- meter.
  • Kurzer Druck auf die Taste “Set” zeigt für ca. 15s den zugehörigen Parameterwert. Nach weiteren 15s geht das Gerät zurück in den Run-Modus. Einstellen der Parameterwerte Das Gerät geht in den Programmiermodus, wenn ein Parameter ange- wählt ist und danach die Taste “Set” länger als 5s gedrückt wird (der Parameterwert wird blinkend angezeigt, danach fortlaufend erhöht). Das Gerät verbleibt auch hier intern im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Veränderung abgeschlossen ist. Sie können den Parame- terwert mit Hilfe der Taste “Set” ändern und mit der Taste “Mode/Enter” bestätigen. Das Gerät geht in den Run-Modus zurück, wenn danach 15s lang keine Taste mehr gedrückt wird. Run-Modus Display-Modus Programmier-Modus Seite 7 DEUTSCH BetriebsartenSeite 8 Dichten Sie die Gewinde (A) der Anschlußrohre mit Dichtmittel ab. Bauen Sie das Gerät entspre- chend der Durchflußrichtung ein (Pfeil)*. Schrauben Sie die Anschlußrohre in die Adapter (B) ein und ziehen Sie sie fest (Anzugsdrehmoment: 30Nm). Arretieren Sie dabei die Adapter mit einem Schraubenschlüssel. Die beiden Adapter (B) dürfen nicht gegeneinander verdreht werden. Dies würde Undichtig- keit im Gehäuseinneren verursa- chen. Um Fehlfunktionen zu vermei- den, müssen Mindestabstände (5 x Rohrdurchmesser) zwi- schen Strömungswächter und Krümmungen, Ventilen, Reduzie- rungen u. ä. eingehalten werden: (Die Angaben gelten für laminare Strömungsverhältnisse). *Bei bestimmten Einbaulagen (Gerät senkrecht, Durchflußrichtung waage- recht) können nach der Montage Luftblasen im System die Messung beeinträchtigen. Spülen Sie das System nach der Montage kurz durch (Spülmenge > 3l/min). Schritt 1 Schritt 2 Mindestabstände Montage Mode/Enter Set SP1 SP2

Mode/Enter Set SP1 SP2 min. 5 x D min. 5 x DSeite 9 DEUTSCH Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät folgendermaßen an: Elektrischer Anschluß

2: OUT2 4: OUT1 Adernfarben bei ifm-Kabeldosen: 1 = BN (braun), 2 = WH (weiß), 3 = BU (blau), 4 = BK (schwarz) 2 x p-schaltend

2: OUT2 4: OUT1 1 x n-schaltend / 1 x analogSeite 10 Wird während des Einstellvorgangs 15 s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Run-Modus zurück. Das Gerät läßt sich elektronisch verriegeln, so daß unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10s lang die beiden Programmiertasten. Sobald die Anzeige verlischt, ist das Gerät verriegelt oder entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint kurzzeitig in der Anzeige, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern. Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmie- rung, ob das Gerät sicher funktioniert. Einstellbare Parameter

  • Seite 11 Menü-Übersicht
  • Seite 3 Timeout Verriegeln / Entriegeln Störanzeigen Programmieren

Mode/Enter Set Mode/Enter Set Mode/Enter Set Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint. Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt. Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang blinkend angezeigt, danach wird er erhöht* (schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhal- ten der Taste). Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung). Der Parameter wird erneut ange- zeigt; der neue Parameterwert ist wirksam.

Weitere Parameter verändern: Beginnen Sie wieder mit Schritt 1. Programmierung beenden: Warten Sie 15s oder drücken Sie die Mode/Enter-Taste, bis wieder der aktuelle Meßwert erscheint. *Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. Überströmung (Durchfluß > 120% des Meßbereichsendwerts) blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 1 blinkend: Versorgungsspannung zu gering (< 19V). Die Schaltausgänge werden zurückgesetzt, das Analogsignal wird auf 0V / 0 mA zurückgesetzt blinkend: Kurzschluß in Schaltausgang 2 blinkend: Kurzschluß in beiden Schaltausgängen BetriebSeite 11 DEUTSCH Einstellbare Parameter Menü-Übersicht: → Seite 3 Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter Schaltpunkt 1 / 2 Oberer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert. SP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hno, Hnc, Fno oder Fnc. Rückschaltpunkt 1 / 2 Unterer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert. rPx ist stets kleiner als SPx. Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für SPx liegen. Bei Veränderung des Schaltpunkts wird der Rückschaltpunkt mitgezogen (der Abstand zwischen SPx und rPx bleibt konstant). Ist der Abstand größer als der neue Schaltpunkt, wird er automatisch reduziert: rPx wird auf den minimalen Einstellwert gesetzt (0,0). rP2 ist nur aktiv, wenn OU2 = Hno, Hnc, Fno oder Fnc. Konfiguration für Ausgang 1 Es sind 4 Schaltfunktionen einstellbar: - Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer) - Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner) - Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)

Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner) Konfiguration für Ausgang 2 Es sind 4 Schaltfunktionen und 2 Analogsignale einstellbar: - Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer) - Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner) - Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)

gallons/h Kubikmeter/h Analogstartpunkt (Erläuterung → Seite 14) Meßwert, bei dem 4mA / 0V ausgegeben werden. ASP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U. Analogendpunkt (Erläuterung → Seite 14) Meßwert, bei dem 20mA / 10V ausgegeben werden. Mindestabstand ASP - AEP: 40% des Meßbereichsendwerts. AEP ist nur aktiv, wenn OU2 = I oder U. Rohr-Innendurchmesser Einstellen des Strömungswächters auf die gewählte Rohrgröße. In dieser Geräteversion nicht realisiert (es wird nur der vorgegebene Wert angezeigt).

LPH (Liter/h)-Wert = Anzeigewert × 10Seite 12 Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter Erweiterte Funktionen Dieser Menüpunkt enthält ein Untermenü mit weiteren Parametern. Durch kurzen Druck auf die Set-Taste erhalten Sie Zugang zu diesen Parametern. Min-Max-Speicher für Strömung

  • HI: Anzeige der höchsten gemessenen Strömung
  • LO: Anzeige der niedrigsten gemessenen Strömung Löschen des Speichers: - Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis HI oder LO erscheint. - Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis die Anzeige “- - -” erscheint. - Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste. Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebs- bedingungen arbeitet. Kundenseitige Kalibrierung (Erläuterung
  • Seite 13) Wenn Sie die Funktion aktivieren, erscheint der aktuelle Strömungswert in der Anzeige. - Stellen Sie mit der SET-Taste den gewünschten neuen Wert ein (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck). - Bestätigen Sie kurz mit der Mode/Enter-Taste. Nach der Kalibrierung leuchtet die mittlere LED (Kalibrier-Indikator). Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% des Meßbereichsendwerts. Bei kleineren Werten erscheint LO in der Anzeige, die Einstellung des Parameters ist gesperrt. Einstellbereich: aktueller Strömungswert ± 40%; max. Anzeige: Meßbereichsendwert + 20%. Rücksetzen der Kalibrierung - Drücken Sie die “Mode/Enter”-Taste, bis CAr erscheint. - Drücken Sie die “Set”-Taste und halten Sie sie fest, bis die Anzeige “- - -” erscheint. - Drücken Sie dann kurz die “Mode/Enter”-Taste. Die mit CGA eingestellte Kalibrierung ist zurückgesetzt; die LED “Kalibrier-Indikator” verlischt. Schaltlogik der Ausgänge Es sind 2 Einstellungen wählbar: PnP = positiv schaltend, nPn = negativ schaltend. Die Einstellung gilt für beide Schaltausgänge. Einstellung der Anzeige Es sind 2 Einstellungen wählbar:
  • OFF = Die Anzeige ist im Run-Modus ausgeschaltet. Bei Druck auf eine der Tasten wird 15s lang der aktuelle Meßwert angezeigt. Drücken Sie während dieser Zeit die Mode/Enter-Taste öffnet sich der Display-Modus. Die Schaltzustands-LEDs und der Kalibrier-Indikator bleiben auch bei ausgeschalteter Anzeige aktiv. Anzeigeeinheit Es sind 5 Einstellungen wählbar: Lit = l/min; GAL = gallons/min; LPH = l/h; GPH = gallons/h; CPH = Kubikmeter/h Das Gerät wird mit Aufklebern für verschiedene Maßeinheiten und Korrekturfaktoren ausgeliefert. Kleben Sie den entsprechenden Aufkleber auf das Gerät bzw. beschriften Sie den Aufkleber. Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Schaltgrenzen (SPx, rPx) und die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte. Anlaufüberbrückungszeit Während dieser Zeit gelten besondere Bedingungen für das Schalten der Ausgänge (Erläuterung siehe Seite 15).
  • Einstellbar in Schritten von 1 s.
  • Einstellbereich: 0 ... 50s (0 = Anlaufüberbrückungszeit nicht aktiv). Die Zeit gilt für beide Ausgänge.Seite 13 DEUTSCH Durch die Kalibrierung wird die Steigung der Meßwertkurve verändert. Sie beeinflußt die Anzeige und den Analog- ausgang. Die Kalibrierung ist erst möglich ab Werten > 25% des Meß- bereichsendwerts. Sie kann zurückgesetzt werden (→ Menüpunkt CAr). Die Hysterese hält den Schaltzu- stand des Ausgangs stabil, wenn die Strömung um den Sollwert schwankt. Bei steigender Strömung schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SPx). Fällt die Strömung wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt (rPx) erreicht ist. Die Hysterese ist einstellbar: Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt. Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs. Bewegt sich die Strömung zwi- schen Schaltpunkt (SPx) und Rückschaltpunkt (rPx), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fenster- funktion / Schließer) bzw. geöff- net (Fensterfunktion / Öffner). Kundenseitige Kalibrierung (CGA) Hysteresefunktion Fensterfunktion Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter

A=Meßwertkurve ohne Kalibrierung A1, A2 = Meßwertkurve nach Kalibrierung AnzeigeSeite 14 Mit dem Parameter Analogstartpunkt (ASP) legen Sie fest, bei wel- chem Meßwert das Ausgangssignal 4mA bzw. 0V beträgt. Mit dem Parameter Analogendpunkt (AEP) legen Sie fest, bei welchem Meßwert das Ausgangssignal 20mA bzw. 10V beträgt. Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 40% des Meßbereichsend- werts. Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 0 und 10V. Weiter wird signalisiert: Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 10V. Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 4 und 20mA. Weiter wird signalisiert: Strömung oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20mA. Skalieren des Meßbereichs (Analogausgang) Spannungsausgang 0 ... 10V Stromausgang 4 ... 20mA Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter U [V]

AEP ASP0 MEW Werkseinstellung Meßbereich skaliert MEW = Meßbereichsendwert I [mA]

AEP ASP0 MEW Werkseinstellung Meßbereich skaliert MEW = MeßbereichsendwertIst die Anlaufüberbrückungszeit aktiv (dSt > 0), gelten folgende Bedingun- gen: Sobald die Strömung 3% des Meßbereichsendwerts (MEW) über- schreitet,

  • wird die Anlaufüberbrückungszeit gestartet und
  • schalten die Ausgänge entsprechend der Programmierung: EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno), AUS bei Öffnerfunktion Hnc / Fnc). Während der Dauer der Anlaufüberbrückungszeit sind 2 Fälle möglich:
  • Strömung steigt schnell und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt → Ausgänge bleiben aktiv.
  • Strömung steigt langsam und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich innerhalb dSt nicht (oder Strömung fällt unter 3%) → Ausgänge werden zurückgesetzt. Anlaufübebrückungs- zeit (dSt) Beispiel: dSt bei Hysteresefunktion Seite 15 DEUTSCH Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv dSt abgelaufen, Strömung hat SP erreicht → Ausgang bleibt aktiv Strömung fällt unter SP, bleibt aber über rP → Ausgang bleibt aktiv Strömung fällt unter rP → Ausgang wird zurückgesetzt Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv Strömung erreicht SP → Ausgang wird aktiv dSt abgelaufen, Strömung hat SP nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt

Hno HncBeispiel: dSt bei Fensterfunktion Technische Daten Seite 16 Technik-Informationen / Funktionsweise / Parameter

Strömung erreicht 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich erreicht → Ausgang bleibt aktiv Strömung steigt über SP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird zurückgesetzt Strömung fällt wieder unter SP → Ausgang wird wieder aktiv Strömung fällt unter rP (verläßt Gutbereich) → Ausgang wird wieder zurückgesetzt Strömung erreicht erneut 3% MEW → dSt startet, Ausgang wird aktiv Strömung erreicht Gutbereich, Ausgang wird aktiv dSt abgelaufen, Strömung hat Gutbereich nicht erreicht → Ausgang wird zurückgesetzt Fno Fnc

Einsatzbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kühlwasser-Überwachung Betriebsspannung [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 ... 28 DC Strombelastbarkeit [mA]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 x 250 kurzschlußfest; verpolsicher, überlastfest Spannungsabfall [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 2 Stromaufnahme [mA] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 60 Analogausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 ... 20 mA / 0 ... 10 V Meßbereich skalierbar Max. Bürde Stromausgang [Ω]500 Min Bürde bei Spannungsausgang [Ω] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2000 Mediumtemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . +5 ... +80 Umgebungstemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . +10 ... +60 Betriebsdruck [bar] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Meßfehler [% vom Meßwert] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < ± 3 Bereitschaftsverzögerungszeit [s] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Anlaufüberbrückungszeit [s] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0 ... 50 Ansprechzeit [s] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 ... 3 Schutzart / Schutzklasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IP 65 / III Werkstoffe im Kontakt mit dem Medium Rotguss (2.1096.01); V4A (1.4435); PPR,(Hostalen); EPDM 80 shore; PES (Ultrason 2010); CuZn39Pb3; Centellen 200 Gehäusewerkstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . CuZn39Pb3, ABS, PAControls and visual indication Page 18

Lit Voreinstellung Preset Préréglage Seite / Page 42

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : SU0502

Kategorie : Durchflusssensor