VC831 - Multimeter VOLTCRAFT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG VC831 VOLTCRAFT
D Bedienungsanleitung
Digital-Multimeter VC831
Seite
Best.-Nr. 2576864
2 - 45
1 Inhaltsverzeichnis

2 Einführung ....5
3 Bestimmungsgemäße Verwendung....6
4 Einzelteilbezeichnung....8
5 Lieferumfang....10
6 Neueste Informationen zum Produkt 10
7 Symbolerklärung....10
8 Sicherheitshinweise....11
8.1 Allgemein 11
8.2 Handhabung ....12
8.3 Betriebsumgebung....12
8.4 Betrieb ....13
9 Produktbeschreibung....14
10 Display-Angaben und Symbole 16
11 Messbetrieb ....17
11.1 Messgerät ein- und ausschalten....18
11.2 Warnanzeige bei falscher Messbuchsenwahl....18
11.3 Gleichspannungsmessung „V =“ 19
11.4 Wechselspannungsmessung „V \~“ 20
11.5 LoZ-Spannungsmessung....21
11.6 Strommessung....21
11.7 Frequenzmessung/Duty Cycle in %....23
11.8 Widerstandsmessung 24
11.9 Diodentest....25
11.10 Durchgangsprüfung 26
11.11 Kapazitätsmessung....27
12 Zusatzfunktionen 28
12.1 RANGE....28
12.2 MAX/MIN-Funktion....28
12.3 REL-Funktion....28
12.4 HOLD-Funktion....29
12.5 Auto-Power-Off-Funktion 29
12.6 SELECT-Funktion....29
12.7 SETUP-Funktion....29
12.8 Taschenlampen-Funktion....30
13 Fehlerbehebung....31
14 Reinigung und Plege 32
14.1 Allgemein 32
14.2 Reinigung....32
14.3 Batterie- und Sicherungsfach öffnen....33
14.4 Sicherungswechsel....34
14.5 Einsetzen und Wechseln der Batterie....34
15 Entsorgung 36
15.1 Produkt....36
15.2 Batterien/Akkus....37
16 Technische Daten 38
16.1 Stromversorgung 38
16.2 Umgebungsbedingungen....38
16.3 Gerät....38
16.4 Messtoleranzen....39
2 Einführung
Sehr geehrter Kunde,
mit diesem Voltcraft®-Produkt haben Sie eine sehr gute Entscheidung getroffen, für die wir Ihnen danken möchten.
Sie haben ein überdurchschnittliches Qualitätsprodukt aus einer Marken-Familie erworben, die sich auf dem Gebiet der Mess-, Lade- und Netztechnik durch besondere Kompetenz und permanente Innovation auszeichnet.
Mit Voltcraft® werden Sie als anspruchsvoller Bastler ebenso wie als professioneller Anwender auch schwierigen Aufgaben gerecht. Voltcraft® bietet Ihnen zuverlässige Technologie zu einem außergewöhnlich günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wir sind uns sicher: Ihr Start mit Voltcraft ist zugleich der Beginn einer langen und guten Zusammenarbeit.
Viel Spaß mit Ihrem neuen Voltcraft®-Produkt!
Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Deutschland: www.conrad.de
Österreich: www.conrad.at
Schweiz: www.conrad.ch
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
- Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der Messkategorie CAT III bis max. 1000 V bzw. CAT IV bis max. 600V gegen Erdpotential, gemäß EN 61010-1 und allen niedrigeren Kategorien.
– Messen von Gleichspannung bis max. 1000 V
– Messen von Wechselspannung bis max. 750 V
– Messen von Gleich- und Wechselstrom bis max. 10 A
– Frequenzmessung von 10 Hz bis 10 MHz (max. 20 Vrms)
– Anzeige des Pulsverhältnisses (Duty Cycle) in %
– Messen von Kapazitäten bis 60 mF
– Messen von Widerständen bis 60 MΩ
– Durchgangsprüfung (<50 Ω akustisch) - Diodentest
Die Messfunktionen werden über den Drehschalter angewählt. Die Messbereichswahl erfolgt in vielen Messbereichen automatisch (außer Durchgangsprüfung, Diodentest und Strommessbereiche).
Im AC-Spannungs- und AC-Strommessbereich werden Echt-Effektiv-Messwerte (True RMS) bis zu einer Frequenz von 400 Hz angezeigt. Dies ermöglicht die exakte Messung von sinusförmigen und nicht-sinusförmigen Messgrößen (Spannung/Strom).
Die Polarität wird bei negativem Messwert automatisch mit Vorzeichen (-) darge- stellt.
Eine Niedrig-Impedanz-Funktion (LoZ) ermöglicht die Spannungsmessung mit reduziertem Innenwiderstand. Dies unterdrückt Phantomspannungen die in hochohmigen Messungen auftreten können. Die Messung mit reduzierter Impedanz ist in Messkreisen bis max. 1000 V und für max. 3 s zulässig.
Die beiden Strom-Messeingänge sind mit keramischen Hochleistungssicherungen gegen Überlast abgesichert. Die Spannung im Strommesskreis darf 1000 V nicht überschreiten.
Betrieben wird das Multimeter mit drei handelsüblichen Micro-Batterien (Typ AAA). Der Betrieb ist nur mit dem angegebenen Batterietyp zulässig. Akkus sind aufgrund der geringeren Zellenspannung nicht zulässig.
Eine automatische Abschaltung schaltet das Gerät nach einer voreinstellbaren Zeit aus, wenn am Gerät keine Taste gedrückt wurde. Dies verhindert die vorzeitige Entladung der Batterie. Diese Funktion kann deaktiviert werden.
An der Gerätestirnseite und Geräterückseite befindet sich je eine zuschaltbare LED-Lampe, die als Taschenlampen verwendet werden können.
An der Geräterückseite befindet sich ein ausklappbarer Aufstellbügel. Hiermit kann das Messgerät zur besseren Ablesbarkeit optimal platziert werden. Ebenso ist auf der Rückseite ein Stativgewinde integriert.
Das Multimeter darf im geöffneten Zustand, mit geöffnetem Batteriefach oder fehlendem Batteriefachdeckel nicht betrieben werden. Ein Schutzmechanismus verhindert die Öffnung des Batteriefachs bei eingesteckten Messleitungen.
Messungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Ex) oder Feuchträumen bzw. unter widrigen Umgebungsbedingungen sind nicht zulässig. Widrige Umgebungsbedingungen sind: Nässe oder hohe Luftfeuchtigkeit, Staub und brennbare Gase, Dämpfe oder Lösungsmittel sowie Gewitter bzw. Gewitterbedingungen wie starke elektrostatische Felder usw.
Verwenden Sie zum Messen nur Messleitungen bzw. Messzubehör, welche auf die Spezifikationen des Multimeters abgestimmt sind.
Das Messgerät darf nur von Personen bedient werden, welche mit den erforderlichen Vorschriften für die Messung und den möglichen Gefahren vertraut ist. Die Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung wird empfohlen.
Eine andere Verwendung als zuvor beschrieben, führt zur Beschädigung dieses Produktes, außerdem ist dies mit Gefahren wie z.B. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag etc. verbunden. Das gesamte Produkt darf nicht geändert bzw. umgebaut werden!
Lesen Sie die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, und bewahren Sie diese für späteres Nachschlagen auf.
Die Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten!
4 Einzelteilbezeichnung


text_image
C 1 2 3 4 MAX MAX/MIN HOLD Δ000.00mV 000.00 mV Loz 5 6 7 8 9 10 RANGE MAX/MIN REL HOLDA LED-Taschenlampe
B Optische Betätigungskontrolle
C Display, grafikfähig, farbig
(1) Systemsymbole (v. l. Batteriestand, APO, Sound, Taschenlampe, Blitz für gefährliche Spannung)
(2) MAX-MIN-Anzeige aktiv
(3) HOLD-Anzeige aktiv
(4) Relativwertanzeige
(5) Anzeige für Gleich-/Wechselstrom
(6) Messwertanzeige
(7) Anzeige der Messeinheit
(8) Bargrafanzeige
(9) LoZ-Niedrigimpedanz aktiv
(10) Funktionen für die Tasten F1 bis F4
(11) MAX/MIN- und AUTO-Range Funktion
D Funktionstasten
E Drehschalter für Messfunktionswahl
F Messbuchsen
G Stativ-Anschlussgewinde
H Klappbarer Aufstellbügel
I Schraube für Batterie- und Sicherungsfach
J Magnetische Messspitzenhalterung für beiliegende Messspitzen

Achtung, starker Magnet! Halten Sie das Gerät von Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder Scheckkarten entfernt.
5 Lieferumfang
Digitalmultimeter
2x Sicherheitsmessleitungen mit CAT III/CAT IV Schutzkappen
3x Microbatterien (AAA)
Bedienungsanleitung
6 Neueste Informationen zum Produkt
Laden Sie die neuesten Produktinformationen unter www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website.

Folgende Symbole befinden sich auf dem Produkt/Gerät oder im Text:

Das Symbol warnt vor Gefahren, die zu Verletzungen führen können.

Das Symbol warnt vor gefährlicher Spannung, die zu Verletzungen durch Stromschlag führen kann.

Schutzklasse 2 (doppelte oder verstärkte Isolierung, Schutzisoliert)
CATI
Messkategorie I für Messungen an elektrischen und elektronischen Geräten, welche nicht direkt mit Netzspannung versorgt werden (z.B. batteriebetriebene Geräte, Schutzkleinspannung, Signal- und Steuerspannungen etc.).
CAT II
Messkategorie II für Messungen an elektrischen und elektronischen Geräten, welche über einen Netzstecker direkt mit Netzspannung versorgt werden. Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT I zur Messung von Signal- und Steuerspannungen).
CAT III
Messkategorie III für Messungen in der Gebäudeinstallation (z.B. Steckdosen oder Unterverteilungen). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien (z.B. CAT II zur Messung an Elektrogeräten). Der Messbetrieb in CAT III ist nur mit Messspitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig.
CAT IV
Messkategorie IV für Messungen an der Quelle der Niederspannungsin- stallation (z.B. Hauptverteilung, Haus-Übergabepunkte der Energieversorger etc.) und im Freien (z.B. Arbeiten an Erdkabel, Freileitung etc.). Diese Kategorie umfasst auch alle kleineren Kategorien. Der Messbetrieb in CAT IV ist nur mit Messspitzen mit einer maximalen freien Kontaktlänge von 4 mm bzw. mit Abdeckkappen über den Messspitzen zulässig.

Erdpotential
8 Sicherheitshinweise

Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Sollten Sie die in dieser Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise und Informationen für einen ordnungsgemäßen Gebrauch nicht beachten, übernehmen wir keine Haftung für daraus resultierende Verletzungen oder Sachschäden. Darüber hinaus erlischt in solchen Fällen die Gewährleistung/Garantie.
8.1 Allgemein
Das Produkt ist kein Spielzeug. Halten Sie es von Kindern und Haustieren fern.
Lassen Sie Verpackungsmaterial nicht achtlos herumliegen. Dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Falls Sie Fragen haben, die mit diesem Dokument nicht beantwortet werden können, wenden Sie sich an unseren technischen Kundendienst oder an sonstiges Fachpersonal.
Lassen Sie Wartungs-, Anpassungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einer Fachkraft bzw. einer Fachwerkstatt durchführen.
8.2 Handhabung
Gehen Sie stets vorsichtig mit dem Produkt um. Stöße, Schläge oder das Herunterfallen aus geringer Höhe können das Produkt beschädigen.
Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, achten Sie darauf, dass Sie die zu messenden Anschlüsse/Messpunkte während der Messung nicht, auch nicht indirekt, berühren. Über die fühlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Messspitzen darf während des Messens nicht gegriffen werden.
8.3 Betriebsumgebung
Setzen Sie das Produkt keiner mechanischen Beanspruchung aus.
Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperaturen, starken Stößen, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln.
Schützen Sie das Produkt vor hoher Feuchtigkeit und Nässe.
Schützen Sie das Produkt vor direkter Sonneneinstrahlung.
Schalten Sie das Produkt niemals gleich dann ein, wenn dieses von einem kalten in einen warmen Raum gebracht wird. Das dabei entstehende Kondenswasser kann unter Umständen das Produkt zerstören. Lassen Sie das Produkt zuerst auf Zimmertemperatur kommen, bevor Sie es in Betrieb nehmen
Verwenden Sie das Gerät nicht kurz vor, während oder kurz nach einem Gewitter (Blitzschlag! / energiereiche Überspannungen!). Achten Sie darauf, dass ihre Hände, Schuhe, Kleidung, der Boden, Schaltungen und Schaltungsteile usw. unbedingt trocken sind.
Vermeiden Sie den Betrieb in unmittelbarer Nähe von starken magnetischen oder elektromagnetischen Feldern bzw. Sendeantennen oder HF-Generatoren. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass das Produkt nicht ordnungsgemäß funktioniert.
8.4 Betrieb
Wenden Sie sich an eine Fachkraft, wenn Sie Zweifel über die Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Gerätes haben.
In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten.
In Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten sowie bei Personen mit eingeschränkten physischen und psychischen Fähigkeiten ist der Umgang mit Messgeräten durch geschultes Personal verantwortlich zu überwachen.
Stellen Sie vor jeder Messung sicher, dass sich das Messgerät in der richtigen Messfunktion befindet.
Vor jedem Wechsel der Messgröße sind die Messspitzen vom Messobjekt zu entfernen.
Überprüfen Sie vor jeder Messung Ihr Messgerät und deren Messleitungen auf Beschädigung(en). Führen Sie auf keinen Fall Messungen durch, wenn die schützende Isolierung beschädigt (eingerissen, abgerissen usw.) ist. Die beiliegenden Messkabel haben einen Verschleißindikator. Bei einer Beschädigung wird eine zweite, andersfarbige Isolierschicht sichtbar. Das Messzubehör darf nicht mehr verwendet werden und muss ausgetauscht werden.
Die Spannung zwischen den Anschlusspunkten des Messgeräts und Erdpotential darf 1000 V DC/AC in CAT III bzw. 600 V DC/AC in CAT IV nicht überschreiten.
Seien Sie besonders Vorsichtig beim Umgang mit Spannungen >33 V Wechsel-(AC) bzw. >70 V Gleichspannung (DC)! Bereits bei diesen Spannungen können Sie bei Berührung elektrischer Leiter einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten.
Bei Verwendung von Messspitzen ohne Abdeckkappen dürfen Messungen zwischen Messgerät und Erdpotential nicht oberhalb der Messkategorie CAT II durchgeführt werden.
Bei Messungen ab der Messkategorie CAT III müssen Messspitzen mit Abdeckkappen (max. 4 mm freie Kon-

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CAT I CAT II CAT III CAT IVtaktlänge) verwendet werden, um versehentliche Kurzschlüsse während der Messung zu vermeiden. Diese sind im Lieferumfang enthalten bzw. bereits auf den Messspitzen montiert.
Sollte kein sicherer Betrieb mehr möglich sein, nehmen Sie das Produkt außer Betrieb und schützen Sie es vor unbeabsichtigter Verwendung. Sehen Sie UNBEDINGT davon ab, das Produkt selbst zu reparieren. Der sichere Betrieb ist nicht mehr gewährleistet, wenn das Produkt:
– sichtbare Schäden aufweist,
- nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert,
– über einen längeren Zeitraum unter ungünstigen Umgebungsbedingungen gelagert wurde oder
– erheblichen Transportbelastungen ausgesetzt wurde.
9 Produktbeschreibung
Die Messwerte werden am Multimeter (im folgendem DMM genannt) in einer Digitalanzeige (Display) dargestellt. Die Messwertanzeige des DMM umfasst 6000 Counts (Count = kleinster Anzeigewert). Die korrekte Buchsenbelegung wird durch das DMM überwacht. Bei einer falschen Buchsenbelegung erfolgt ein Warnton und eine Warnanzeige im Display. Dies erhöht die Betriebssicherheit des Messgerätes für den Anwender.
Wird das DMM längere Zeit nicht bedient, schaltet sich das Gerät automatisch ab. Die Batterien werden geschont und ermöglichen so eine längere Betriebszeit. Die automatische Abschaltung ist voreinstellbar und kann manuell deaktiviert werden.
Das Messgerät ist sowohl im Hobby- als auch im professionellen Bereich bis zur Messkategorie CAT III 1000 V/CAT IV 600 V einsetzbar.
Zur besseren Ablesbarkeit kann das DMM mit dem rückseitigen Aufstellbügel ideal platziert werden.
Das Batterie- und Sicherungsfach kann nur geöffnet werden, wenn alle Messleitungen vom Messgerät entfernt wurden. Bei geöffnetem Batterie- und Sicherungsfach ist es nicht möglich, die Messleitungen in die Messbuchsen zu stecken. Dies erhöht die Sicherheit für den Benutzer.
Drehschalter (E)
Die einzelnen Messfunktionen werden über einen Drehschalter angewählt. In den meisten Messfunktionen ist die automatische Bereichswahl „Autorange“ aktiv. Hierbei wird immer der jeweils passende Messbereich eingestellt. Die Strom-Messbereiche müssen manuell eingestellt werden. Beginnen Sie die Strom-Messungen immer mit dem größten Messbereich und schalten bei Bedarf auf einen kleineren Messbereich um.
Am Drehschalter befindet sich eine Leuchtanzeige, um die Einstellposition deutlich anzuzeigen. Mit der Taste „SELECT“ schalten Sie in eine Unterfunktion um, wenn eine Messfunktion doppelt belegt ist (z.B. Umschaltung Widerstandsmessung und Durchgangsprüfung oder AC/DC-Umschaltung). Jedes Drücken schaltet die Funktion um.
Das Messgerät ist in der Schalterposition „OFF“ ausgeschaltet. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.
10 Display-Angaben und Symbole
Folgende Symbole und Angaben sind am Gerät oder im Display vorhanden. Andere Symbole können im Display vorhanden sein (Displaytest), diese haben jedoch keine Funktion.
TrueRMS Echt-Effektivwertmessung
Δ Delta-Symbol für Relativwertmessung (=Bezugswertmessung)
M Symbol für Mega (exp.6)
k Symbol für Kilo (exp.3)
Ω Ohm (Einheit des elektrischen Widerstandes)
Hz Hertz (Einheit der Frequenz)
n Symbol für Nano (exp.-9)
μ Symbol für Micro (exp.-6)
m Symbol für Milli (exp.-3)
V Volt (Einheit der elektrischen Spannung)
A Ampere (Einheit der elektrischen Stromstärke)
F Farad (Einheit der elektrischen Kapazität)
REL Taste für Relativwertmessung (=Bezugswertmessung)
SELECT Taste zur Umschaltung der Unterfunktionen
HOLD Taste zum Festhalten des aktuellen Messwertes.
OL Overload = Überlauf; der Messbereich wurde überschritten
Check inPut Warnmeldung „Falsche Messbuchsenauswahl“
OFF Schalterstellung „Messgerät aus“

Symbol für den Diodentest

Symbol für den akustischen Durchgangsprüfer

Symbol für den Kapazitätsmessbereich

Symbol für Wechselstrom

Symbol für Gleichstrom
COM
Messanschluss Bezugspotenzial
11 Messbetrieb

Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V ACrms oder 70 V DC anliegen können! Lebensgefahr!

Der Messbetrieb ist nur bei geschlossenem Batterie- und Sicherungsfach möglich. Bei geöffnetem Fach sind alle Messbuchsen mechanisch gegen einstecken gesichert.
Kontrollieren Sie vor Messbeginn die angeschlossenen Messleitungen auf Beschädigungen wie z.B. Schnitte, Risse oder Quetschungen. Defekte Messleitungen dürfen nicht mehr benutzt werden! Lebensgefahr!
Über die fühlbaren Griffbereichsmarkierungen an den Messspitzen darf während des Messens nicht gegriffen werden.
Es dürfen immer nur die zwei Messleitungen am Messgerät angeschlossen sein, welche zum Messbetrieb benötigt werden. Entfernen Sie aus Sicherheitsgründen alle nicht benötigten Messleitungen vom Messgerät.
Messungen in Stromkreisen >33 V/AC und >70 V/DC dürfen nur von Fachkräften und eingewiesenen Personen durchgeführt werden, die mit den einschlägigen Vorschriften und den daraus resultierenden Gefahren vertraut sind.
Überprüfen Sie vor jeder Messung das Messgerät an einer bekannten Messgröße auf korrekte Funktion. Ein falsches Prüfergebnis weist auf eine mögliche Fehlfunktion hin. Das Messgerät muss überprüft werden.
Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten.
11.1 Messgerät ein- und ausschalten
Drehen Sie den Drehschalter (E) in die entsprechende Messfunktion.
Die Messbereiche werden bis auf die Strommessbereiche automatisch auf den besten Anzeigebereich eingestellt. Beginnen Sie bei der Strommessungen immer mit dem größten Messbereich und schalten bei Bedarf auf einen kleineren Messbereich um. Entfernen Sie vor dem Umschalten immer die Messleitungen vom Messobjekt.
Zum Ausschalten bringen Sie den Drehschalter in Position „OFF“. Schalten Sie das Messgerät bei Nichtgebrauch immer aus.
Stecken Sie die Messleitungen für die Aufbewahrung möglichst an den hochohmigen Messbuchsen COM und V an. Dies vermeidet eine mögliche Fehlbedienung bei einem späteren Messeinsatz.

Im Lieferzustand sind die Messleitungsstecker mit Transportschutzkappen versehen. Entfernen Sie diese vor dem einstecken in die Messbuchsen.
Bevor Sie mit dem Messgerät arbeiten können, müssen erst die beiliegende Batterien eingesetzt werden. Das Einsetzen und Wechseln der Batterie ist im Kapitel „Reinigung und Wartung“ beschrieben.
11.2 Warnanzeige bei falscher Messbuchsenwahl
Im DMM ist eine Messbuchsenüberwachung integriert. Bei einer falschen Beschaltung, die gefährlich für den Anwender und dem DMM werden kann, gibt das DMM eine akustische und optische Warnanzeige aus.
Sobald die Messleitungen in den Strommessbuchsen stecken und es wird in eine andere Messfunktion (außer Strommessung) geschaltet, gibt das DMM eine eindringliche Warnmeldung aus. Dies ist auch der fall wenn der Messeingang zwischen 10A-Buchse und mAμA-Buchse vertauscht wurde.
Ertönt der Alarm und es wird „Check InPut“ (gefolgt mit der betroffenen Buchse) im Display angezeigt, kontrollieren Sie umgehendst die Messbuchsenwahl bzw. die eingestellte Messfunktion.

Unterbrechen Sie bei einer Warnmeldung sofort den Messaufbau und kontrollieren Sie die korrekte Messfunktion bzw. den korrekten Messanschluss.
11.3 Gleichspannungsmessung „V“
Zur Messung von Gleichspannungen gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V“-Im Display erscheint „-und die Einheit „V“. Für kleine Spannungen bis max. 600 mV wählen Sie die Messfunktion „mV“
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel zum Messobjekt (Batterie, Schaltung usw.). Die rote Messspitze entspricht dem Pluspol, die schwarze Messspitze dem Minuspol.
Die jeweilige Polarität des Messwertes wird zusammen mit dem augenblicklichen Messwert im Display angezeigt.
Sobald bei der Gleichspannung ein Minus „-“ vor dem Messwert erscheint, ist die gemessene Spannung negativ (oder die Messleitungen sind vertauscht).
Der Spannungsbereich „V DC“ weist einen Eingangswiderstand von ≥10 MOhm, der „mV DC“ Messbereich ≥10 MOhm auf.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.

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POLTCAFF VC851 DC000 Counts Transferable Digital Instrument P1 P2 P3 P4 SELECT RESET Reset Let + - + - VAC mA VA CPF DAR DAGA COM V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V V MENI11.4 Wechselspannungsmessung „V\~
Zur Messung von Wechselspannungen gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „V“. Drücken Sie die Taste „SELECT“ um in den AC-Bereich umzuschalten. Im Display erscheint „und die Einheit „V“.
Für kleine Spannungen bis max. 600 mV wählen Sie den Messbereich „mV“
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen parallel zum Messobjekt (Generator, Schaltung usw.).
Der Messwert wird im Display angezeigt.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
Der Spannungsbereich „V/AC“ weist einen Eingangswiderstand von ≥10 MΩ auf. Dadurch wird die Schaltung nahezu nicht belastet

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WALTCRAFT. VC831 6000 Current Source (CMV) Signal/Autimeter OFF RULERTI RUT/RP LAC 1Hz 2A 3A 4A 5A 6A 7A 8A 9A 10A 11A 12A 13A 14A 15A 16A 17A 18A 19A 20A 21A 22A 23A 24A 25A 26A 27A 28A 29A 30A 31A 32A 33A 34A 35A 36A 37A 38A 39A 40A 41A 42A 43A 44A 45A 46A 47A 48A 49A 50A 51A 52A 53A 54A 55A 56A 57A 58A 59A 60A 61A 62A 63A 64A 65A 66A 67A 68A 69A 70A 71A 72A 73A 74A 75A 76A 77A 78A 79A 80A 81A 82A 83A 84A 85A 86A 87A 88A 89A 90A 91A 92A 93A 94A 95A 96A 97A 98A 99A 100A11.5 LoZ-Spannungsmessung
Die LoZ-Messfunktion ermöglicht die Gleich- und Wechselspannungsmessung mit niedriger Impedanz (ca. 400 kΩ). Der geringere Innenwiderstand des Messgerätes reduziert die Fehlmessung von Streu- und Phantomspannungen. Der Messkreis wird jedoch stärker belastet als mit der Standard-Messfunktion.
Um die LoZ-Messfunktion zu nutzen, drücken Sie während der Spannungsmessung die Taste „LoZ“. Die Messimpedanz wird für die Dauer der gedrückten Taste reduziert. Während der LoZ-Messfunktion ertönt ein Signalton und die Anzeige (B) leuchtet.
Im Display erscheint das Symbol „Loz“ (C9).

Die LoZ-Messfunktion darf nur bis zu einer max. Spannung von 1000 V eingesetzt werden. Die Dauer der LoZ-Messung ist auf max. 3 s zu begrenzen.
Nach der Verwendung der LoZ-Funktion ist eine Regenerationszeit von 1 Minute erforderlich.
11.6 Strommessung

Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V ACrms oder 70 V DC anliegen können! Lebensgefahr!
Die max. zulässige Spannung im Strommesskreis darf 1000 V nicht überschreiten.
Messungen am 10A-Messeingang dürfen nur für max. 10 Sekunden und nur im Intervall von 10 Minuten durchgeführt werden.
Beginnen Sie die Strommessung immer mit dem größten Messbereich und wechseln ggf. auf einen kleineren Messbereich. Vor dem Anschluss des Messgerätes und vor einem Messbereichswechsel immer die Schaltung stromlos schalten. Alle Strommessbereiche sind abgesichert und somit gegen Überlastung geschützt.
Messen Sie im A-Bereich auf keinen Fall Ströme über 10 A bzw. im mA/μA-Bereich Ströme über 600 mA, da sonst die Sicherungen auslösen.
Führen Sie die Strommessung so schnell als möglich durch. Dauermessungen sind zu vermeiden.
Bei einer Messbereichsüberschreitung erfolgt ein optischer und akustischer Alarm.
Zur Messung von Gleichströmen (A) gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „10A“, mA, oder μA“.
In der Tabelle sind die unterschiedlichen Messfunktionen und die möglichen Messbereiche ersichtlich. Wählen Sie den Messbereich und die zugehörigen Messbuchsen.
| Messfunktion Messbereich | Messbuchsen | |
| A < 6000 A COM + mA A | ||
| mA 6 mA – 600 mA COM | + mA A | |
| 10A 600 mA – 10 A COM | + 10A |
■ Stecken Sie die rote Messleitung in die mAμA- oder 10A-Messbuchse. Die schwarze Messleitung stecken Sie in die COM-Messbuchse.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen im stromlosen zustand in Reihe zum Messobjekt (Batterie, Schaltung usw.). Der jeweilige Stromkreis muss dazu aufgetrennt werden.
Nachdem der Anschluss erfolgt ist, nehmen Sie den Stromkreis in Betrieb. Der Messwert wird im Display angezeigt.
Schalten Sie nach Messende den Stromkreis wieder stromlos und entfernen danach die Messleitungen vom Messobjekt. Schalten Sie das DMM aus.

Zur Messung von Wechselströmen (A) gehen Sie wie folgt vor.
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „10A“, mA, oder μA“. Drücken Sie die Taste „SELECT“ um in den AC-Messbereich umzuschalten. Im Display erscheint „ . Eine erneute Betätigung schaltet wieder zurück usw.
Schließen Sie das Messgerät wie bei „Gleichstrommessung“ beschrieben an den entsprechenden Messeingängen und der Messchaltung an und befolgen die weiteren beschriebenen Schritte.
11.7 Frequenzmessung/Duty Cycle in %
Das DMM kann die Frequenz einer Signalspannung von 10 Hz - 10 MHz messen und anzeigen. Der maximale Eingangsbereich beträgt 20 Vrms. Diese Messfunktion ist nicht für Netzspannungsmessungen geeignet. Bitte beachten Sie die Eingangsgrößen in den technischen Daten.
Zur Messung von Frequenzen gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „Hz“. Im Display erscheint „Hz“.
Stecken Sie die rote Messleitung in die Hz-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Signalgenerator, Schaltung usw.).
Die Frequenz wird mit der entsprechenden Einheit im Hauptdisplay angezeigt. Im Subdisplay erscheint das Pulsverhältnis der positiven Halbwelle in %. Durch drücken der Taste "SELECT" kann die Anzeige "Hz/%" getauscht werden.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.

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MULTICRAFT VC851 600m Counts True/Risk Digital/Instrer F1 F2 F3 F4 SELECT OUTPUT Lnd D-φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ φ 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A G~11.8 Widerstandsmessung

Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
Zur Widerstandsmessung gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion „Ω“.
Stecken Sie die rote Messleitung in die Ω-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Widerstandswert von ca. 0 - 0,5 Ω einstellen (Eigenwiderstand der Messleitungen).
Bei niederohmigen Messungen <600 Ω drücken Sie bei kurzgeschlossenen Messspitzen die Taste
F3 „REL“, um den Eigenwiderstand der Messleitungen nicht in die folgende Wid-erstandsmessung einfließen zu lassen. Die Anzeige zeigt 0 Ω.

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INLOTGRAFT VCD31 BIODI Counter Test HMI Digital Multrate PI PI2 PI3 PI4 BIU-1007 MTRUP 100 测量 100% 电源 100% VDD VDD VDD VDD 10A mmHgA COM 全部 PDP Ω RVerbinden Sie nun die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt. Der Messwert wird, sofern das Messobjekt nicht hochohmig oder unterbrochen ist, im Display angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert hat. Bei Widerständen >1 MΩ kann dies einige Sekunden dauern.
Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
Wenn Sie eine Widerstandsmessung durchführen, achten Sie darauf, dass die Messpunkte, welche Sie mit den Messspitzen zum Messen berühren, frei von Schmutz, Öl, Lötlack oder ähnlichem sind. Solche Umstände können das Messergebnis verfälschen.
Die Taste „REL“ funktioniert nur bei einem angezeigten Messwert. Wird „OL“ dargestellt, kann diese Funktion nicht aktiviert werden.
11.9 Diodentest

Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
■ Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion
■ Stecken Sie die rote Messleitung in die Ω-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Überprüfen Sie die Messleitungen auf Durchgang, indem Sie die beiden Messspitzen verbinden. Daraufhin muss sich ein Wert von ca. 0.000 V einstellen.
Verbinden Sie die beiden Messspitzen mit dem Messobjekt (Diode). Die rote Messleitung mit der Anode (+), die schwarze Messleitung mit der Kathode (-).
Im Display wird die Durchlassspannung „UF“ in Volt (V) angezeigt. Ist „OL“ ersichtlich, so wird die Diode in Sperrrichtung (UR) gemessen oder die Diode ist defekt (Unterbrechung). Führen Sie zur Kontrolle eine gegenpolige Messung durch.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.

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VCLK/CAVE VCLKS 2000Cable Test/MS Digital Read Valve U_F U_R11.10 Durchgangsprüfung

Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
Schalten Sie das DMM ein und wählen die Messfunktion ••••.
Drücken Sie 1x die Taste „SELECT“ um die Messfunktion umzuschalten. Im Display erscheint das Symbol für Durchgangsprüfung und das Symbol für die Einheit „Ω“. Eine erneute Betätigung schaltet in die nächste Messfunktion usw.
Stecken Sie die rote Messleitung in die Ω-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
Als Durchgang wird ein voreinstellbarer Messwert ≤50 Ω erkannt und es ertönt ein Piepton. Ab >50 Ω erfolgt kein Piepton mehr. Der Messbereich reicht bis 600 Ω.

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PULIFRAB7. VCD31 A0000 Counter Truss WEL Digital In Bracket OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFF ON/OFF OFF ON/OFO ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO Off ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO OFF ON/OFO ON/OFO FFFFSobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten bzw. der Messkreis ist unterbrochen.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
11.11 Kapazitätsmessung

Vergewissern Sie sich, dass alle zu messenden Schaltungsteile, Schaltungen und Bauelemente sowie andere Messobjekte unbedingt spannungslos und entladen sind.
Beachten Sie bei Elektrolyt-Kondensatoren unbedingt die Polarität.
Schalten Sie das DMM ein und wählen den Messbereich
Stecken Sie die rote Messleitung in die V-Messbuchse, die schwarze Messleitung in die COM-Messbuchse.
In der Anzeige erscheint die Einheit „nF“.
Verbinden Sie nun die beiden Messspitzen (rot = Pluspol/schwarz = Minuspol) mit dem Messobjekt (Kondensator). Im Display wird nach einer kurzen Zeit die Kapazität angezeigt. Warten Sie, bis sich die Anzeige stabilisiert hat. Bei Kapazitäten >60 μF kann dies einige Sekunden dauern.
Sobald „OL“ (für Overload = Überlauf) im Display erscheint, haben Sie den Messbereich überschritten.
Entfernen Sie nach Messende die Messleitungen vom Messobjekt und schalten Sie das DMM aus.
Aufgrund des empfindlichen Messeingangs kann es bei „offenen“ Messleitungen zu einer Wertanzeige im Display kommen. Drücken sie zur Messung von kleinen Kapazitäten (<600 nF) die Taste „REL“. Dabei wird die Anzeige auf „0“ gesetzt. Die Autorange-Funktion wird dabei jedoch deaktiviert.

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PICCHART VCCS1 2000 Cuoride Test VCCS1/Equi Multimeter +12 Zusatzfunktionen
Über die Funktionstasten (F1 - F4) können verschiedene Zusatzfunktionen aktiviert werden. Bei jedem Tastendruck wird ein akustischer Signalton zur Bestätigung abgegeben. In einigen Messfunktionen sind manche Zusatzfunktionen nicht verfügbar. Diese werden dann dunkelgrau dargestellt und können nicht aktiviert werden.
12.1 RANGE
Die RANGE-Taste ermöglicht die manuelle Einstellung eines festgelegten Messbereiches. Die Auto-Range-Funktion wird dabei deaktiviert. Jedes Drücken der Taste schaltet einen Messbereich weiter. Um die AUTO-Funktion zu reaktivieren, halten Sie die Taste ca. 1 s gedrückt. Es erfolgt ein Piepton und die Anzeige "AUTO" wird im Display angezeigt.
12.2 MAX/MIN-Funktion
Die MAX/MIN-Funktion ermöglicht die kurzfristige Messwertspeicherung einer Messreihe. Es wird jeweils der ausgewählte Bereich (MAX oder MIN) festgehalten und angezeigt. Jedes Drücken schaltet die Funktion um. Um die MAX/MIN-Funktion zu reaktivieren, halten Sie die Taste ca. 1 s gedrückt. Es erfolgt ein Piepton und die Anzeige "AUTO" wird im Display angezeigt.
12.3 REL-Funktion
Die REL-Funktion ermöglicht eine Bezugswertmessung um evtl. Leitungsverluste wie z.B. bei Widerstandsmessungen zu vermeiden. Hierzu wird der momentane Anzeigewert auf Null gesetzt. Ein neuer Bezugswert wurde eingestellt.
Um diese Funktion zu aktivieren, drücken Sie die Taste „REL“. Im Display erscheint „Δ“ und die Messanzeige wird auf Null gesetzt. Die automatische Messbereichswahl wird dabei deaktiviert.
Um diese Funktion abzuschalten, wechseln Sie die Messfunktion oder halten die Taste erneut für ca. 1 s gedrückt.

Die REL-Funktion ist nicht aktiv in der Messfunktion "Durchgangsprüfung".
Die Taste „REL“ funktioniert nur bei einem angezeigten Messwert. Wird „OL“ dargestellt, kann diese Funktion nicht aktiviert werden.
12.4 HOLD-Funktion
Die Hold-Funktion hält den momentan dargestellten Messwert in der Anzeige fest, um diesen in Ruhe ablesen oder protokollieren zu können.

Stellen Sie bei der Überprüfung von spannungsführenden Leitern sicher, dass diese Funktion bei Testbeginn deaktiviert ist. Es wird sonst ein falsches Messergebnis vorgetäuscht!
Zum Einschalten der Hold-Funktion drücken Sie kurz die Taste „HOLD“; ein Signalton bestätigt diese Aktion und es wird „HOLD“ im Display angezeigt.
Um die Hold-Funktion abzuschalten, drücken Sie die Taste „HOLD“ erneut oder wechseln Sie die Messfunktion.
12.5 Auto-Power-Off-Funktion
Das DMM schaltet nach einer voreinstellbaren Zeit automatisch ab, wenn keine Taste oder der Drehschalter betätigt wurde. Diese Funktion schützt und schont die Batterie und verlängert die Betriebszeit. Die aktive Funktion wird durch das Zeitsymbol im Display links oben angezeigt.
Das DMM gibt ca. 1 Minute vor dem Abschalten einen kurzen Piepton ab. Das Abschalten wird mit einem langen Piepton signalisiert. Diese Abschaltsequenz kann durch die Betätigung einer beliebigen Taste oder des Drehschalters unterbrochen werden.
Um das DMM nach einer automatischen Abschaltung wieder einzuschalten betätigen Sie den Drehschalter über die Position "OFF" oder drücken die Taste „SELECT“.
Die automatische Abschaltung kann über die Setup-Funktion eingestellt und manuell deaktiviert werden.
12.6 SELECT-Funktion
Mehrere Messfunktionen sind mit Unterfunktionen belegt. Die Unterfunktionen sind im Drehbereich grau markiert. Um diese anzuwählen drücken Sie die Taste „SELECT“. Jedes Drücken schaltet eine Unterfunktion weiter.
12.7 SETUP-Funktion
Über das Setup-Menü können diverse Systemeinstellungen nach Ihren Bedürfnissen eingestellt werden. Durch Drücken der Taste "SETUP" gelangen Sie in das Einstellmenü. Die Funktionstasten "F1" und "F2" dienen hierbei als Navigationstasten.
Die Menüpunkte können ausgewählt werden.
Mit den Funktionstasten "F3" und "F4" können die Werte geändert werden. Um das Setup-Menü zu verlassen, drücken Sie die Taste "SETUP".
Brightness Displaybeleuchtung
Sound Tastentöne
Color Mode Anzeigeschema (Hell/Dunkel)
Auto Power Off Automatische Abschaltung (Always ON = deaktiviert)
Key Light Positionsbeleuchtung am Drehschalter
Torch Light Abschaltzeit der Taschenlampe (Always ON = deaktiviert)
Factory Reset Auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Device Info Anzeige der Systzeminformationen
12.8 Taschenlampen-Funktion
Das DMM hat zwei weiße LED-Beleuchtungen integriert. Diese können als Taschenlampen genutzt werden.
Um die Taschenlampenfunktion zu aktivieren, drücken Sie die Taste mit dem Taschenlampensymbol. Die Funktionstasten "F1" bis F4" sind nun mit Funktionen für den Lampenbetrieb belegt.
F1 TORCH Schalten Sie die obere und hintere Taschenlampe gleichzeitig ein oder aus
F2 FRONT Aktiviert die LED an der Stirnseite
F3 BACK Aktiviert die LED an der Rückseite
F4 EXIT Beendet das Lampenmenü
13 Fehlerbehebung
| Fehler Grund Abhilfe | ||
| Das Multimeter funktioniert nicht. | Sind die Batterien verbraucht? | Kontrollieren Sie den Zustand. Batteriewechsel. |
| Keine Messwert-änderung. | Ist eine falsche Messfunktion aktiv (AC/DC)? | Kontrollieren Sie die Anzeige (AC/DC) und schalten die Funktion ggf. um. |
| Wurden die falschen Messbuchsen verwendet? | Kontrollieren Sie die Buchsenbelegung bzw. den korrekten Sitz der Messleitungen. | |
| Ist die Hold-Funktion aktiviert? | Deaktivieren Sie die Hold-Funktion. | |
| Keine Messung im 10A-Messbereich möglich | Ist die Sicherung im 10A-Messbereich defekt? | Kontrollieren Sie die 10 A-Sicherung |
| Keine Messung im mA/μA-Messbereich möglich | Ist die Sicherung im mAμA-Messbereich defekt? | Kontrollieren Sie die 600 mA-Sicherung |
14 Reinigung und Pflege
Wichtig:
- Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, Reinigungsalkohol oder andere chemische Lösungsmittel. Diese können zu Schäden am Gehäuse und zu Fehlfunktionen des Produkts führen.
– Tauchen Sie das Produkt nicht in Wasser.
14.1 Allgemein
Um die Genauigkeit des Multimeters über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, sollte es jährlich einmal kalibriert werden.
Das Messgerät ist bis auf eine gelegentliche Reinigung, sowie den Batterie- und den Sicherungswechsel absolut wartungsfrei.
Den Sicherungs- und Batteriewechsel finden Sie im Anschluss.

Überprüfen Sie regelmäßig die technische Sicherheit des Gerätes und der Messleitungen z.B. auf Beschädigung des Gehäuses oder Quetschung usw.
14.2 Reinigung
Bevor Sie das Gerät reinigen beachten Sie unbedingt folgende Sicherheitshinweise:

Beim Öffnen von Abdeckungen oder Entfernen von Teilen, außer wenn dies von Hand möglich ist, können spannungsführende Teile freigelegt werden.
Vor einer Reinigung oder Instandsetzung müssen die angeschlossenen Leitungen vom Messgerät und von allen Messobjekten getrennt werden. Schalten Sie das DMM aus.
Verwenden Sie zur Reinigung keine scheuernden Reinigungsmittel, Benzine, Alkohole oder ähnliches. Dadurch wird die Oberfläche des Messgerätes angegriffen. Außerdem sind die Dämpfe gesundheitsschädlich und explosiv. Verwenden Sie zur Reinigung auch keine scharfkantigen Werkzeuge, Schraubendreher oder Metallbürsten o.ä.
Zur Reinigung des Gerätes bzw. des Displays und der Messleitungen nehmen Sie ein sauberes, fusselfreies, antistatisches und leicht feuchtes Reinigungstuch. Lassen Sie das Gerät komplett abtrocknen, bevor Sie es für den nächsten Messeinsatz verwenden.
14.3 Batterie- und Sicherungsfach öffnen
Ein Sicherungs-. und Batteriewechsel ist aus Sicherheitsgründen nur möglich, wenn alle Messleitungen vom Messgerät entfernt wurden. Das Batterie- und Sicherungsfach (I) lässt sich bei eingesteckten Messleitungen nicht öffnen.
Zusätzlich werden beim Öffnen alle Messbuchsen mechanisch verriegelt, um das nachträgliche Einstecken der Messleitungen bei geöffnetem Gehäuse zu verhindern. Die Verriegelung wird automatisch aufgehoben, wenn das Batterie- und Sicherungsfach wieder verschlossen ist.
Das Gehäusedesign lässt selbst bei geöffnetem Batterie- und Sicherungsfach nur den Zugriff auf Batterie und Sicherungen zu. Das Gehäuse muss nicht komplett geöffnet und zerlegt werden.
Diese Maßnahmen erhöhen die Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit für den Anwender.
Zum Öffnen gehen Sie wie folgt vor:
Entfernen Sie alle Messleitungen vom Messgerät und schalten es aus.
Klappen Sie den rückseitigen Aufstellbügel auf.
Lösen und entfernen Sie die rückseitige Schraube vom Batteriefach (I).
Schieben Sie den Deckel des Batterie- und Sicherungsfachs (P) nach oben und heben Sie ihn vom Messgerät. Der Deckel lässt sich nur abnehmen, wenn alle Messleitungen vom Messgerät entfernt wurden.
Die Sicherungen und das Batteriefach sind jetzt zugänglich.
Verschließen Sie das Gehäuse in umgekehrter Reihenfolge und verschrauben Sie das Batterie- und Sicherungsfach.
Das Messgerät ist wieder einsatzbereit.

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600mA 10A14.4 Sicherungswechsel
Die beiden Stromeingänge sind mit keramischen Hochleistungssicherungen abgesichert. Ist keine Messung in diesem Bereich mehr möglich, muss die Sicherung ausgewechselt werden.
Zum Auswechseln gehen Sie wie folgt vor:
Trennen Sie die angeschlossenen Messleitungen vom Messkreis und von Ihrem Messgerät. Schalten Sie das DMM aus.
Öffnen Sie das Gehäuse wie im Kapitel „Messgerät öffnen“ beschrieben.
Ersetzen Sie die defekte Sicherung gegen eine neue des selben Typs und Nennstromstärke. Die Sicherungen haben folgende Werte:
Keramik Superflink 10 A/1000 V, 10 kA Trennvermögen
Abmessungen 37 mm x 10 mm
Keramik Superflink 600 mA/1000 V, 6FA
Abmessungen 32 mm x 6,4 mm
Verschließen Sie das Gehäuse wieder sorgfältig.

Die Verwendung geflickter Sicherungen oder das Überbrücken des Sicherungshalters ist aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Dies kann zum Brand oder zur Lichtbogenexplosion führen. Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand.
14.5 Einsetzen und Wechseln der Batterie
Zum Betrieb des Messgerätes werden drei Microbatterien (AAA) benötigt. Bei Erstinbetriebnahme oder wenn das rote Batteriesymbol im Display leer erscheint, müssen drei neue, volle Batterien eingesetzt werden.
Zum Einsetzen/Wechseln gehen Sie wie folgt vor:
Trennen Sie das Messgerät und die angeschlossenen Messleitungen von allen Messkreisen. Entfernen Sie alle Messleitungen von Ihrem Messgerät. Schalten Sie das DMM aus.
Öffnen Sie das Gehäuse wie im Kapitel „Batterie- und Sicherungsfach öffnen“ beschrieben.
Ersetzen Sie die verbrauchten Batterien gegen neue des selben Typs. Setzen Sie die neuen Batterien polungsrichtig in das Batteriefach. Achten Sie auf die Polaritätsangaben im Batteriefach.
Verschließen Sie das Gehäuse wieder sorgfältig.

Betreiben Sie das Messgerät auf keinen Fall im geöffneten Zustand. !LEBENSGEFAHR!
Lassen Sie keine verbrauchten Batterien im Messgerät, da selbst auslaufgeschützte Batterien korrodieren können und dadurch Chemikalien freigesetzt werden können, welche Ihrer Gesundheit schaden bzw. das Gerät zerstören.
Lassen Sie keine Batterien achtlos herumliegen. Diese könnten von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie im Falle eines Verschluckens sofort einen Arzt auf.
Entfernen Sie die Batterien bei längerer Nichtbenutzung aus dem Gerät, um ein Auslaufen zu verhindern.
Ausgelaufene oder beschädigte Batterien können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen. Benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe.
Achten Sie darauf, dass Batterien nicht kurzgeschlossen werden. Werfen Sie keine Batterien ins Feuer.
Batterien dürfen nicht aufgeladen oder zerlegt werden. Es besteht Explosionsgefahr.
Passende Alkaline Batterien erhalten Sie unter folgender Bestellnummer:
Best.-Nr. 65 22 78 (Bitte 3x bestellen).
Verwenden Sie nur Alkaline Batterien, da diese leistungsstark und langlebig sind.
15 Entsorgung
15.1 Produkt

Alle Elektro- und Elektronikgeräte, die auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen mit diesem Symbol gekennzeichnet werden. Dieses Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät am Ende seiner Lebensdauer getrennt von unsortiertem Siedlungsabfall zu entsorgen ist. Jeder Besitzer von Altgeräten ist verpflichtet, Altgeräte einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die Endnutzer sind verpflichtet, Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sowie Lampen, die zerstörungsfrei aus dem Altgerät entnommen werden können, vor der Abgabe an einer Erfassungsstelle vom Altgerät zerstörungsfrei zu trennen.
Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten sind gesetzlich zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Conrad stellt Ihnen folgende kostenlose Rückgabemöglichkeiten zur Verfügung (weitere Informationen auf unserer Internet-Seite):
in unseren Conrad-Filialen
in den von Conrad geschaffenen Sammelstellen
in den Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder bei den von Herstellern und Vertreibern im Sinne des ElektroG eingerichteten Rücknahmesystemen
Für das Löschen von personenbezogenen Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät ist der Endnutzer verantwortlich.
Beachten Sie, dass in Ländern außerhalb Deutschlands evtl. andere Pflichten für die Altgeräte-Rückgabe und das Altgeräte-Recycling gelten.
15.2 Batterien/Akkus
Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt vom Produkt. Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien/Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt.

Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot der Entsorgung über den Hausmüll hinweist. Die Bezeichnungen für das ausschlaggebende Schwermetall sind: Cd=Cadmium, Hg=Quecksilber, Pb=Blei (die Bezeichnung steht auf den Batterien/Akkus z.B. unter dem links abgebildeten Mülltonnen-Symbol).
Ihre verbrauchten Batterien/Akkus können Sie unentgeltlich bei den Sammelstellen Ihrer Gemeinde, unseren Filialen oder überall dort abgeben, wo Batterien/Akkus verkauft werden. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Verpflichtungen und leisten Ihren Beitrag zum Umweltschutz.
Vor der Entsorgung sind offen liegende Kontakte von Batterien/Akkus vollständig mit einem Stück Klebeband zu verdecken, um Kurzschlüsse zu verhindern. Auch wenn Batterien/Akkus leer sind, kann die enthaltene Rest-Energie bei einem Kurzschluss gefährlich werden (Aufplatzen, starke Erhitzung, Brand, Explosion)..
16 Technische Daten
16.1 Stromversorgung
Betriebsspannung....3 Micro-Batterien (3x 1,5 V, Typ AAA)
16.2 Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur 0 bis +40 °C
Betriebsluftfeuchtigkeit .... ≤80 % rF (nicht-kondensierend)
Lagertemperatur....-10 bis +60 °C
Lagerluftfeuchtigkeit ....≤80 % rF (nicht-kondensierend)
Betriebshöhe .... max. 2000 m über NN
Andere
Abmessungen....(L x B x H) 200 x 91 x 43 mm
Gewicht....430 g
16.3 Gerät
Anzeige......6000 Counts (Zeichen), TFT
Messrate......ca. 3 Messungen/Sekunde
Messverfahren AC ....True RMS, AC-gekoppelt
Messleitungslänge......je ca. 120 cm
Messimpedanz ....≥10MΩ//10 pF (V-Bereich)
Messbuchsen-Abstand 19 mm (COM-V)
Automatische Abschaltung .... 5/10/15/30 Minuten, Dauerbetrieb
Messkategorie .... CAT III 1000 V, CAT IV 600 V
Verschmutzungsgrad....2
Sicherheit gemäß ...... EN61010-1
16.4 Messtoleranzen
Angabe der Genauigkeit in ±(% der Ablesung + Anzeigefehler in Counts (= Anzahl der kleinsten Stellen)). Die Genauigkeit gilt ein Jahr lang bei einer Temperatur von +23°C (± 5°C), bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von kleiner als 80%, nicht kondensierend. Außerhalb dieses Temperaturbereiches gilt ein Temperaturkoeffizient: +0,1 x (spezifizierte Genauigkeit)/1°C.
Die Messung kann beeinträchtigt werden wenn das Gerät innerhalb einer hochfrequenten, elektromagnetischen Feldstärke betrieben wird.
Gleichspannung V/DC
| Bereich Auflösung Genauigkeit | |
| 60,00 mV* 0,01 mV ±(0,5% + 10) | |
| 600,0 mV* 0,1 mV ±(0,5% + 5) | |
| 6,000 V 0,001 V ±(0,5% + 5) | |
| 60,00 V 0,01 V ±(0,5% + 5) | |
| 600,0 V 0,1 V ±(0,5% + 5) | |
| 1000 V 1 V ±(0,8% + 5) | |
| *nur über die Messfunktion „mV“ verfügbarSpezifizierter Messbereich: 5 - 100 % des MessbereichsÜberlastschutz 1000 V; Impedanz: 10 MΩBei kurzgeschlossenem Messeingang ist eine Anzeige von ≤10 Counts möglich.Die LoZ-Niedrigimpedanzmessung ist nicht spezifiziert. | |
Wechselspannung V/AC
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 600,0 mV* 0,1 mV ±(1,0% | + 10) | |
| 6,000 V 0,001 V ±(0,8% + 8) | ||
| 60,00 V 0,01 V ±(0,8% + 5) | ||
| 600,0 V 0,1 V ±(0,8% + 5) | ||
| 750 V 1 V ±(1,0% + 5) | ||
| *nur über die Messfunktion „mV“ verfügbarSpezifizierter Messbereich: 5 - 100 % des MessbereichsFrequenzbereich 45 Hz - 400 Hz; Überlastschutz 750 V; Impedanz: 10 MΩDie Frequenz zeigt 20 - 100 % des Messbereichs an.Bei kurzgeschlossenem Messeingang ist eine Anzeige von 10 Counts möglichTrueRMS Scheitelwert (Crest Factor (CF)) ≤3 CF (6 V und 60 V)600mV Messbereich wird nicht unterstützt (CF≤3)Die LoZ-Niedrigimpedanzmessung ist nicht spezifiziert. | ||
| TrueRMS Scheitelwert für Nicht-Sinusförmige Signale zzgl. Toleranzaufschlag:CF >1,0 - 2,0 + 3%CF >2,0 - 2,5 + 5%CF >2,5 - 3,0 + 7% | ||
Gleichstrom A/DC
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 600,0 μA 0,1 μA ±(0,8% + 8) | ||
| 6000 μA 1 μA ±(0,8% + 5) | ||
| 60,00 mA 0,01 mA ±(0,8% + 8) | ||
| 600,0 mA 0,1 mA ±(0,8% + 5) | ||
| 6,000 A 0,001 A ±(1,5% + 8) | ||
| 10,00 A 0,01 A ±(1,5% + 8) | ||
| Überlastschutz: SicherungSicherungen: μA/mA = Keramische Hochleistungssicherung 600mA 1000V10 A = Keramische Hochleistungssicherung F10AH1000VMessdauer 10 A-Eingang: 10 s mit Messpause 10 Minuten | ||
Wechselstrom A/AC
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 600,0 μA 0,1 μA ±(1,0% + 5) | ||
| 6000 μA 1 μA ±(1,0% + 5) | ||
| 60,00 mA 0,01 mA ±(1,0% + 5) | ||
| 600,0 mA 0,1 mA ±(1,0% + 5) | ||
| 6,000 A 0,001 A ±(1,5% + 10) | ||
| 10,00 A 0,01 A ±(1,5% + 10) | ||
| Überlastschutz: SicherungSpezifizierter Messbereich: 5 - 100 % des MessbereichsFrequenzbereich 45 Hz - 1 kHz; Überlastschutz 1000 V; Impedanz: 10 MΩDie Frequenz zeigt 20 - 100 % des Messbereichs an.Sicherungen: μA/mA = Keramische Hochleistungssicherung 600 mA 1000V10 A = Keramische Hochleistungssicherung F10AH1000VMessdauer 10 A-Eingang: 10 s mit Messpause 10 Minuten | ||
| TrueRMS Scheitelwert (Crest Factor (CF)) ≤3 CF über den gesamten BereichTrueRMS Scheitelwert für Nicht-Sinusförmige Signale zzgl. Toleranzaufschlag:CF >1,0 - 2,0 + 3%CF >2,0 - 2,5 + 5%CF >2,5 - 3,0 + 7% | ||
Widerstand
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 600,0 Ω* 0,1 Ω ±(0,8% + 5) | ||
| 6,000 kΩ* 0,001 kΩ ±(0,8% + 5) | ||
| 60,00 kΩ 0,01 kΩ ±(0,8% + 5) | ||
| 600,0 kΩ 0,1 kΩ ±(0,8% + 5) | ||
| 6,000 MΩ 0,001 MΩ ±(1,0% + 5) | ||
| 60,00 MΩ 0,01 MΩ ±(2,0% + 5) | ||
| Überlastschutz 1000 VMessspannung: ca. 1 V, Messstrom ca. 0,5 mA*Genauigkeit für Messbereich ≤600 Ω nach Abzug des Messleitungswiderstandes über REL-Funktion | ||
Kapazität
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 60,00 nF* 0,01 nF ±(3,0% + 5) | ||
| 600,0 nF* 0,1 nF | ±(3,0% + 5) | |
| 6,000 μF* 0,001 μF | ±(3,0% + 5) | |
| 60,00 μF 0,01 μF | ±(3,0% + 5) | |
| 600,0 μF 0,1 μF | ±(3,0% + 5) | |
| 6000 μF | 1 μF | ±(4,0% + 10) |
| 60,00 mF | 0,01 mF | ±(4,0% + 10) |
| Überlastschutz 1000 V*Genauigkeit für Messbereich ≤ 600 nF nur gültig mit angewendeter REL-Funktion | ||
Frequenz „Hz“ (elektronisch)
| Bereich Auflösung Genauigkeit | ||
| 60,00 Hz 0,01 Hz | ±(0,1% + 3) | |
| 600,0 Hz 0,1 Hz | ||
| 6,000 kHz 0,001 kHz | ||
| 60,00 kHz 0,01 kHz | ||
| 600,0 kHz 0,1 kHz | ||
| 6,000 MHz 0,001 MHz | ||
| 10,00 MHz 0,01 MHz | ||
| Signalpegel (ohne Gleichspannungsanteil):≤100 kHz: 0,4 - 20 Vrms>100 kHz - <1 MHz: 0,4 - 20 Vrms≥1 MHz - <5 MHz: 0,5 - 20 Vrms≥5 MHz - 10 MHz: 0,9 - 20 VrmsÜberlastschutz 1000 VDuty Cycle: 0,1 - 99,9 %, nicht spezifiziert | ||
Diodentest
| Prüfspannung Auflösung | |
| Ca. 3,0 V/DC 0,001 V | |
| Überlastschutz: 1000 V; Prüfstrom: 1,5 mA typ. | |
Akust. Durchgangsprüfer
| Messbereich Auflösung | |
| 600,0 Ω 0,1 Ω | |
| Ansprechschwelle: ≤50 Ω Dauerton; >50 Ω kein Ton Überlastschutz: 1000 V Prüfspannung ca. 1 V Prüfstrom 0,5 mA | |

Überschreiten Sie auf keinen Fall die max. zulässigen Eingangsgrößen. Berühren Sie keine Schaltungen oder Schaltungsteile, wenn darin höhere Spannungen als 33 V/ACrms oder 70 V/DC anliegen können! Lebensgefahr!
1 Table of contents

Suisse: www.conrad.ch
16 Technische gegevens:
Frequentie "Hz" (elektronisch)