ABUS AZ4301 - Alarmsystem

AZ4301 - Alarmsystem ABUS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG AZ4301 ABUS

Terxon SX Alarmzentrale - Installationsanleitung

ABUS AZ4301 - Terxon SX Alarmzentrale - Installationsanleitung - 1

Perfekte Sicherheit für Wohnung, Haus und Gewerbe

Diese Installationsanleitung gehört zur Terxon SX. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Installationsanleitung zum Nachlesen auf! Eine Auflistung aller Inhalte finden Sie in dem Inhaltsverzeichnis auf Seite 3.

ABUS AZ4301 - Perfekte Sicherheit für Wohnung, Haus und Gewerbe - 1

1 Einführung

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir bedanken uns für den Kauf der Einbruchmeldezentrale Terxon SX. Mit diesem Gerät haben Sie ein Produkt erworben, das nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde.

Dieses Produkt erfüllt die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Die Konformität wurde nachgewiesen, die entsprechenden Erklärungen und Unterlagen sind beim Hersteller (www.abus-sc.eu) hinterlegt.

Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Installationsanleitung beachten!

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.

ABUS Security-Center GmbH & Co. KG 86444 Affing

GERMANY

www.abus-sc.eu

info@abus-sc.eu

2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Diese Einbruchmeldezentrale dient in Kombination mit entsprechenden Meldern und Signalgebern zur Absicherung Ihres Eigentums. Sie können damit Ihre Firma, Haus, Garage, Gartenhaus, Wochenendhaus, etc. absichern.

Die Zentrale meldet das unerlaubte Eindringen durch das Schalten von Ausgängen, an die Sie optische, akustische oder stille Alarmgeber anschließen können.

Der Kontakt der Zentrale nebst angeschlossenen Komponenten mit Feuchtigkeit, z.B. im Badezimmer u.ä. ist unbedingt zu vermeiden. Eine andere Verwendung als die zuvor beschriebene kann zur Beschädigung dieses Produkts führen.

Darüber hinaus ist dies mit Gefahren, wie z.B. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag, etc. verbunden. Das Netzteil ist für den Betrieb am öffentlichen Stromnetz mit 230 Volt / 50 Hz Wechselspannung geeignet.

Das gesamte Produkt darf nicht geändert bzw. umgebaut werden.

Der Anschluss an das öffentliche Stromnetz unterliegt länderspezifischen Regelungen. Bitte informieren Sie sich darüber im Vorfeld.

3 Inhaltsverzeichnis

1 Einführung 2
2 Bestimmungsgemäße Verwendung....2
3 Inhaltsverzeichnis 3
4 Sicherheitshinweise....5
5 Lieferumfang und benötigtes Zubehör 6
6 Hinweise zu Anschluss- und Ausbaumöglichkeiten....7
7 Hinweise zum Sicherungssystem 8
8 Übersicht der Gehäusekomponenten 10
9 Hinweise zur Montage....12

9.1 Zentrale 12
9.2 Bedienteile....12

10 Hinweise zur Verdrahtung....13

10.1 Zentrale 13
10.2 Bedienteile....14
10.3 Platinenübersicht....15
10.4 Melder 17

10.4.1 Öffnungsmelder für Fenster und Türen 17
10.4.2 Infrarot-Bewegungsmelder 17
10.4.3 Rauchmelder....18
10.4.4 Akustische Glasbruchmelder:....18
10.4.5 Passive Glasbruchmelder:....18

10.5 Außensirene und Blitzleuchte 19
10.6 Wählgerät....20
10.7 Schlüsselschalter....20
10.8 Einbau und Anschluss eines Lautsprechers....21
10.9 Zusätzliche Alarmausgänge ....21
10.10 Relaismodul....21
10.11 Widerstände....21
10.12 Gehtest 22
10.13 Melder-Alarmspeicher....22

11 Allgemeine Begriffe....23
12 Begriffserklärung 24
13 Beispielinstallation....26
14 Erste Inbetriebnahme....32
15 Programmierung der Zentrale 33

15.1 Programmiermodus....33

ABUS AZ4301 - Inhaltsverzeichnis - 1

ABUS AZ4301 - Inhaltsverzeichnis - 2

15.2 Übersicht der Programmierfunktionen....34
15.3 Erklärung der Programmierfunktionen....41
15.4 Testfunktionen....68

16 Technische Daten....71
17 Fehlerbehebung....72
18 Index der Programmierfunktionen....74
19 Systemplan 75

4 Sicherheitshinweise

!WARNUNG!

Zur Vermeidung von Bränden und Verletzungen beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:

  • Befestigen Sie das Gerät sicher an einer trockenen Stelle im Haus.
  • Sorgen Sie für eine auseichende Belüftung der Zentrale.
  • Setzen Sie die Zentrale keinen Temperaturen unterhalb von--10°C, bzw. über 55°C aus.
    • Die Zentrale wurde nur für die Innenanwendung gebaut.
    • Die maximale Luftfeuchtigkeit darf 90% (nicht kondensierend) nicht übersteigen.
  • Stellen Sie sicher, dass von Außen keine metallischen Gegenstände in die Zentrale eingeführt werden können.
  • Führen Sie alle Arbeiten an der Zentrale im spannungsfreien Zustand durch.

!ACHTUNG!

Bitte beachten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen, damit Ihr Gerät stets einwandfrei funktioniert:

• Die Zentrale wird über den bereits eingebauten Transformator mit 12V Gleichspannung versorgt.
- Der Transformator wird über eine separat abgesicherte Leitung mit dem 230VAC Hausnetz verbunden.
• Die Anschlussarbeiten an das Hausnetz unterliegen länderabhängigen Bestimmungen.
• Die Notstromversorgung wird durch einen 7Ah Akku sichergestellt.
• Die maximale Stromaufnahme der angeschlossenen Komponenten darf zu keiner Zeit 1A übersteigen.
- Ersetzen Sie Sicherungen stets mit Sicherungen des gleichen Typs, keinesfalls höher.

WICHTIGE INFO

Zu Einbruchmeldezentralen im Allgemeinen:

Durch unsachgemäße oder unsaubere Installationsarbeiten kann es zu Fehlinterpretationen von Signalen und in Folge zu Falschalarmen kommen. Die Kosten für mögliche Einsätze von Rettungskräften, wie z.B.: Feuerwehr oder Polizei, sind vom Betreiber der Anlage zu tragen. Lesen Sie sich daher diese Anleitung genau durch und achten Sie bei der Installation der Anlage auf genaue Bezeichnung der verwendeten Leitungen und Komponenten.

ABUS AZ4301 - WICHTIGE INFO - 1

ABUS AZ4301 - WICHTIGE INFO - 2

5 Lieferumfang und benötigtes Zubehör

Lieferumfang:

• Einbruchmeldezentrale
• LCD Bedienteil
• Installationsanleitung
• Bedienungsanleitung

ABUS AZ4301 - Lieferumfang: - 1

Sie benötigen zusätzlich:

Alarmmelder

Signalgeber

12V/7Ah Akku

Verteiler

Kabel

Optional erhältlich:

Relaismodul

ABUS AZ4301 - Optional erhältlich: - 1

Benötigtes Werkzeug:

Schlitzschraubendreher (klein)

Kreuzschraubendreher

Bohrmaschine

6er Bohrer

4er Bohrer

6er Schrauben

4er Schrauben

evtl. Dübel, Gips

Lötkölben und Lötzinn

Isolierband oder Schrumpfschlauch

Messgerät für Spannung und Widerstand

Kabelkanal

Schraubklemmen

6 Hinweise zu Anschluss- und Ausbaumöglichkeiten

Die Einbruchmeldezentrale ist das Grundgerät eines elektronischen Sicherungssystems zur Absicherung Ihres Eigentums (z.B.: für Wohnung, Haus, Garage, Geschäfte, usw.). Nach der Ergänzung mit weiteren Elementen, wie z.B. Meldern und Signalgebern, sichert sie die zu überwachenden Bereiche. Bei einem unerwünschten Einbruchsversuch wird der Alarm ausgelöst.

Die Bedienung der Zentrale wird mit Hilfe eines verdrahteten Bedienteils ausgeführt. Dies ermöglicht, die Zentrale an einer versteckten Stelle zu installieren. Bei Bedarf können bis max. 4 Bedienteile angeschlossen werden. Darüber hinaus erlaubt die Zentrale eine Bedienung über einen so genannten Schlüsselschalter.

Die Einbruchmeldezentrale verfügt über 9 separat ausgewertete Alarmzonen. Die Zentrale wertet aus, ob zwischen den beiden Kontakten (z. B. CCT1) jeder Alarmzone ein (minimaler) Ruhestrom fließt, oder nicht. Verbinden Sie die Alarmzone, dann ist diese geschlossen und ein Stromfluss ist möglich. Ist kein Kontakt vorhanden, fließt kein Strom und die Alarmzone ist offen. Bei Änderungen wird abhängig von der Programmierung ein Alarm ausgelöst. Eine differentielle Überwachung der Alarmzonen ist ebenfalls möglich (DEOL). Anhand der verwendeten Widerstände erkennt hier die Anlage zusätzlich, ob Alarm ausgelöst, oder die Leitung sabotiert wurde.

Charakteristik der Zentrale:

  • 8 frei programmierbare Alarmzonen, davon kann jede wie folgt programmiert werden: Sofort, Ein/Ausgang, 24 Stunden, Feuer, Technik, etc..
  • 1 Sabotagezone für angeschlossene Melder.
  • 1 Sabotagezone für angeschlossene Signalgeber.
  • 3 Transistorausgänge, die einem bestimmten Ereignis (Alarm, Feuer, Überfall,...) zugeordnet werden können.
  • Integriertes Netzteil (230VAC/12VDC) für die Speisung der Zentrale, der angeschlossenen Meldern und zum Laden des Akkus.
  • Notstromversorgung durch einen 12V/7Ah Akku.
  • Einfache Programmierung und Bedienung über ein, bzw. max. vier Bedienteile.
  • Der Zustand der Alarmzonen und der Alarmzentrale wird mittels Klartextanzeige angezeigt.
  • Zonensperre als eine Möglichkeit, einzelne Alarmzonen temporär aus der Überwachung zu nehmen.
  • Sabotageüberwachung der Zentrale und der angeschlossenen Bedienteile.
  • Alarm- und Ereignisspeicher (250 fach).

ABUS AZ4301 - Charakteristik der Zentrale: - 1

ABUS AZ4301 - Charakteristik der Zentrale: - 2

7 Hinweise zum Sicherungssystem

Die Terxon SX Einbruchmeldezentrale ermöglicht es, für jede der 8 Alarmzonen eine beliebige Konfiguration zu wählen, um sie den Betriebsbedingungen optimal anzupassen. Darüber hinaus ist zu empfehlen:

  • Die externen Melder in möglichst kleinen Gruppen auf die Zonen zu verteilen (z.B. Melder Erdgeschoss auf Zone 1, usw.), eventuell einzeln einzuschalten und nach Möglichkeit alle Zonen der Zentrale zu verwenden.
  • Das akustische Signal (Sirene) des Signalgebers sollte kürzer als das optische Signal (Blitz) sein. Die entsprechenden Alarmierungszeiten richten sich nach landesspezifischen Vorschriften. (In Deutschland ist die akustische Alarmierung auf 3 Minuten zu begrenzen!)
  • Die Verzögerungszeit sollte erst nach der praktischen Überprüfung eingestellt werden.
    • Die Weitergabe von Codes sollte nur an Personen erfolgen, die Ihr vollstes Vertrauen haben.
  • Bei der Bedienung der Zentrale ist der Code so einzugeben, dass außenstehende Personen den Code nicht einsehen können.
  • Das für die Verkabelung der Komponenten empfohlene Anschlusskabel (Mindestquerschnitt: 0,22 mm²/Ader) verfügt in der Regel über eine farbliche Kennzeichnung der Adern.

Benutzer- und Programmiercode müssen unterschiedlich sein.

Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit sollten Sie die Adern einheitlich wie folgt belegen:

Rot: +12V Spannungsversorgung

Schwarz: 0V Masse

Gelb: Alarmkontakt

Grün: Alarmkontakt

Braun: Sabotagekontakt

Weiß: Sabotagekontakt

  • Benutzen Sie Verteiler zum Anschluss mehrerer Melder auf eine Alarmzone. Für die Verlängerung von Kabeln können Sie beide Enden miteinander verlöten oder Schraubklemmen benutzen. Achten Sie auf eine Isolation (Isolierband, Schrumpflauch) um Kurzschlüsse und Falschalarme zu vermeiden. Beachten Sie dazu die Skizzen auf den folgenden Seiten.
    • Gehen Sie Schrittweise vor:

  • Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung aufmerksam durch.

  • Zeichnen Sie einen Plan des Objekts der den Montageort der Melder und der Zentrale, sowie die benötigten Kabel beinhaltet.
  • Verlegen Sie die benötigten Kabel
  • Montieren Sie die Melder und Zentrale
  • Verbinden Sie die die Anschlusskabel mit den Meldern und der Zentrale
  • Versorgen Sie die Zentrale mit Spannung (Akku, Netz)
  • Führen Sie die Programmierung durch.

Im untenstehenden Bild erhalten Sie eine Übersicht über die richtige Verwendung von Lötverteilern beim Anschluss von mehreren Meldern auf einer Alarmzone:

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 1

text_image NC-Alarmkontakt (z.B. Öffnungsmelder Verteiler

Anschlusskabel zu Zentrale

Wie bereits angesprochen, wertet die Alarmzentrale die Alarmzonen über den vorhandenen Stromfluss aus. Die meisten in der Alarmtechnik verwendeten Melder sind Öffnerkontakte, d.h. die Melder unterbrechen bei Alarm den Stromfluss auf der Alarmzone. Die Melder werden als Öffner, oder auch als NC-Melder (normally closed) bezeichnet. und werden wie folgt angeschlossen (Die Brücke zwischen CCT, wenn vorhanden, ist zu entfernen):

NC-Alarmkontakte

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 2

CCT1

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 3

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 4

Zum Teil ist es notwendig, mehrere Alarmkontakte in einer Zone zusammenzuschließen. Schalten Sie hierfür die Öffnungskontakte in einer Reihenschaltung.

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 5

text_image NC-Alarmkontakte CCT1

Ein Anschluss von Schließerkontakten (NO-Melder, normally open) ist an der Terxon SX nicht möglich.

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 6

ABUS AZ4301 - Hinweise zum Sicherungssystem - 7

8 Übersicht der Gehäusekomponenten

ABUS AZ4301 - Übersicht der Gehäusekomponenten - 1

① Anschluss der 230V Netzversorgung mit Primärsicherung (T 250V 250mA).
② 230VAC / 19VAC Transformator.
③ Anschlussklemmleisten für Sirene, Blitz, progr. Ausgänge, Lautsprecher, 12VDC Spannungsversorgung und Alarmzonen.
④ Sabotagekontakt des Alarmzentralengehäuses.
⑤ Anschlussklemmleiste für den Notstromakku (7Ah).
⑥ Anschlussklemmleiste für die Bedienteile.
⑦ Anschlussklemme für die zusätzlichen Transistorausgänge oder dem optionalem Relaismodul.
⑧ Platz für den 12V Notstromakku (7Ah) und die Verkabelung.

Hinweis zur 230 V – Verdrahtung:

Legen Sie in diesem Moment die Netzspannung noch nicht an!

Verdrahten Sie die Anschlussklemme der Netzspannung wie folgt:

ABUS AZ4301 - Hinweis zur 230 V – Verdrahtung: - 1

text_image N + L Nullleiter (blau) Erde (grün/gelb) Phase (schwarz)

ABUS AZ4301 - Hinweis zur 230 V – Verdrahtung: - 2

ABUS AZ4301 - Hinweis zur 230 V – Verdrahtung: - 3

9 Hinweise zur Montage

9.1 Zentrale

Befestigen Sie die Zentrale auf einem glatten, trockenen, erschütterungsfreien und wärme-resistanten Untergrund. Die Leitung für die Spannungsversorgung der Alarmzentrale, sowie die der Alarmzonen und der Alarmgeber (Sirene, Blitz, evtl. externer Lautsprecher) sollten unauffällig, wenn möglich unter Putz verlegt, oder in einem Kabelkanal geführt werden.

  • Öffnen Sie das Alarmzentralengehäuse, indem Sie mit Hilfe eines Kreuzschlitz-Schraubendrehers die Gehäuseschrauben lösen und den Deckel von dem Zentralengehäuse abheben.
  • Die Platine der Zentrale wird mit drei Schrauben auf den Platinenhaltern im Gehäuse gesichert. Lösen Sie diese und entfernen Sie die Platine. Der Stecker des Transformers kann dabei von der Platine abgezogen werden.
  • Nutzen Sie nun das Zentralengehäuse als Schablone zum Anzeichnen der Befestigungslöcher.
  • Bohren Sie an den vorgezeichneten Stellen drei Löcher (mind. 4mm ∅, 4,5cm lang).
  • Montieren Sie das Gehäuse der Zentrale und führen Sie die Kabel in das Zentralengehäuse ein.
  • Ziehen Sie die Befestigungsschrauben erst fest, wenn Sie die Verkabelung vollständig durchgeführt haben. Setzen Sie im Anschluss die Platine wieder ein und verschließen Sie das Zentralengehäuse mit dem Deckel.

9.2 Bedienteile

Die Bedienteile sollten ebenfalls auf einem glatten, trockenen, erschütterungsfreien Untergrund montiert werden. Wichtig ist dabei die Montagehöhe. Sie sollte so gewählt werden, dass jeder Benutzer leicht die Anzeigen ablesen und die Tasten bedienen kann.

  • Klappen Sie den Deckel des Bedienteils auf und lösen Sie die Schrauben auf der Unterseite des Bedienteils.
  • Nutzen Sie das Gehäuse als Schablone zum Anzeichnen der Bohrlöcher.
  • Bohren Sie an den vorgezeichneten Stellen drei Löcher (mind.4mm ∅, 3cm lang).
  • Führen Sie nun die Verdrahtung des Bedienteils zur Zentrale (siehe nächste Seite) durch.
  • Führen Sie die Verdrahtung des Bedienteils mit externen Komponenten durch.
  • Führen Sie die notwendigen Einstellungen im Bedienteil aus.
  • Befestigen Sie nun das Bedienteilgehäuse an der Wand. Setzen Sie die Frontplatte mit der Bedienteilplatine wieder ein und ziehen Sie die Bedienteilschrauben wieder fest.

10 Hinweise zur Verdrahtung

10.1 Zentrale

①Anschlussklemmleiste für die Sabotage- und Alarmzonen.

COM A/T: Anschlüsse für die Sabotagezone der Melder CCT 1...8: Anschlüsse für die Alarmzonen 1-8

② Anschlussklemmleiste für die 12V DC Spannungsversorgung externer Geräte (z.B. Melder)

AUX: +12V Dauerspannung für Melder 0V: 0V Masse

③Anschlussklemmleiste für Lautsprecher, progr. Ausgänge und Sirenensabotage.

TR: Sabotageeingang für Sirene. + / LS: Anschluss für den optionalen 16 Ohm Lautsprecher zur Wiedergabe von Systemereignissen

OP1, OP2, OP3: Anschluss für die Open Collector-Transistorausgänge (z.B. als Triggersignal des Wählgerätes). Normalzustand 12V, auf 0V schaltend.

④ Anschlussklemmleiste für Bedienteile

12V: 12V+ Dauerspannung 0V: 0V Masse Data: Datenbus Clock: Datenbus

ABUS AZ4301 - Zentrale - 1

Die Einbruchmeldezentrale ist in der Lage, bis zu vier Bedienteile zu betreiben, die in einem BUS geführt sind.

Die Bedienteile können als Ring oder sternförmig mit der Alarmzentrale verbunden werden. Schließen Sie das Bedienteil wie folgt an.

① Zum nächsten Bedienteil/Zentrale Anschlussklemme: 0V
② Zum nächsten Bedienteil/Zentrale Anschlussklemme: 12V
③ Zum nächsten Bedienteil/Zentrale Anschlussklemme: CLK (Clock)
④ Zum nächsten Bedienteil/Zentrale Anschlussklemme: DATA (Data)

Die maximale Länge des Datenbus darf 200m nicht übersteigen. Verwenden Sie für die Verdrahtung der Bedienteile ein Kabel mit einem Leitungsquerschnitt von mind. 0,22mm ^4 .

Zusätzlich können an die Bedienteile angeschlossen werden:

⑤ ET: Ein Taster zum manuellen Beenden der Ausgangsverzögerungszeit. Der Kontakt ist als normally open (NO) geschalten und muss zum Aktivieren geschlossen werden.
⑥ EXT. TAMPER: Ein zusätzlicher Eingang am Bedienteil an den ein externer Sabotagekontakt (NC) angeschlossen werden kann. Der Kontakt muss zum Auslösen eines Sabotagealarms geöffnet werden.
⑦ PANIC I/P (ab Zentralen-Version 2.04.151): An diesem Eingang können Sie einen externen Überfalltaster anklemmen.

HINWEIS: Die Anschlussleitungen sind von oben in die Klemmbrücken einzuführen.

ABUS AZ4301 - Zentrale - 2

text_image PANIC VP EXT TAMPER FTI DATA CLK 12V 8V ⑦ ⑥ ⑤ ④ ③ ② ① PANIC VP EXT TAMPER LED

ABUS AZ4301 - Zentrale - 3

Codierung der Bedienteile:

Bedienteil1: Steckbrücke nicht gesteckt

Bedienteil 2-4: Steckbrücke entsprechend auf den PIN mit der Nummer 2, 3, oder 4 gesteckt.

Hintergrundbeleuchtung:

Hintergrundbeleuchtung an: Steckbrücke gesteckt.

10.3 Platinenübersicht
ABUS AZ4301 - Zentrale - 4

flowchart
graph TD
    A["1A AUX Sicherung für die"] --> B["AC Anschluß"]
    B --> C["Kick Star"]
    C --> D["2A BAT Sicherung für die"]
    D --> E["Batterie-anschluss"]
    E --> F["Comms-Schnittstel"]
    F --> G["NVM"]
    G --> H["EEPROM"]
    H --> I["Sabotagedeckelkontakt-"]
    I --> J["0V 12V CLK DATA Bedienteil"]
    K["Programmierbarer Transistorausgang (OP). Max. Stromaufnahme aller"] --> L["Sir. Sabo. Eingang"]
    K --> M["Optionaler Laufsnrecher"]
    N["12V Spannungsversorgung für"] --> O["Sabotageeingang für externe"]
    P["Alarmzonen 1 - 8 für NC-Alarmkontakte (z.B. Bewegungsmelder). Es können keine NO-Kontakte angeschlossen werden. Achten Sie darauf, die Alarmzonen mit den entsprechenden Widerständen abzuschließen. Es müssen je nach Programmierung zwei unterschiedliche Widerstände eingesetzt werden oder kein"] --> Q["12V Spannungsversorgung für"]
AnschlussBedeutung
AC Netzteilanschluss (AC IN)Anschluss vom 230V Netzteil
Kick Start Brücke (KS)Verbinden Sie die beiden Kontakte dieser Klemmbrücke, wenn Sie die Alarmzentrale ohne 230V Spannungsversorgung starten möchten.
Batterieanschluss (+ - )Anschlussstecker von der Notstromversorgung (7Ah Notstromakku)
COMMS-Schnittstelle Anschluss der zusätzlichen Transistorausgänge
Reset Brücke (NVM RST)Verbinden Sie die beiden Kontakte dieser Klemmbrücke, wenn Sie die Alarmzentrale (inklusive der Codes) zurücksetzen möchten.VORGEHENSWEISE: Trennen Sie die Spannung (Netz + Batterie) vom System. Jetzt schließen Sie die NVM-Brücke kurz und legen Sie Spannung wieder an, bis der Signalton des Bedienteils ertönt.
Sicherungen (BAT F-2A / 12VAUX F-1A)Ersetzen Sie die Sicherungen immer durch Sicherungen des gleichen Typs. Achten Sie darauf, dass die Sicherungshalter stets einen guten Kontakt zu Sicherung haben, da es sonst zu Störungen kommt.
Sabotagezone (COM / A/T)Sabotageeingang für externe Komponenten (Melder, Wählgeräte, etc.)WICHTIG: Wird die Sabotagezone nicht verwendet, ist eine Drahtbrücke einzusetzen!
Sirenen SabotageDieser Eingang ist bei eigenversorgten Sirenenmodellen direkt mit dem Sabotageausgang der

ABUS AZ4301 - Zentrale - 5

ABUS AZ4301 - Zentrale - 6

Eingang (TR)Sirene zu verbinden. Ansonsten ist der Sabotagekontakt der Sirene in die Schleife zwischen dem TR-Eingang und 0V einzusetzen.WICHTIG: Ist keine Sirene vorhanden ist der TR-Eingang direkt mit dem 0V Ausgang zu verbinden!
Optionaler Lautsprecher (LS)Hier können Sie einen 16 Ohm Lautsprecher für die interne Alarmierung anschließen.

10.4 Melder

10.4.1 Öffnungsmelder für Fenster und Türen

Öffnungsmelder dienen der Überwachung von Fenstern und Türen. Zur Aktivierung der Ein-/Ausgangs-verzögerungszeit sollte mindestens ein Öffnungsmelder an der Hauptzugangstür, an dem auch ein Bedienteil installiert ist, montiert sein.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollte nur eine begrenzte Anzahl von Öffnungsmeldern pro Alarmzone eingesetzt werden.

Wird der Magnet vom Reedkontakt des Öffnungsmelders entfernt, öffnet sich der Schaltkontakt und der Stromfluss in der Alarmzone wird unterbrochen. Lesen Sie dazu bitte auch die Anleitung, die Ihrem Öffnungsmelder beiliegt.

Anschlussbeispiel:
ABUS AZ4301 - Öffnungsmelder für Fenster und Türen - 1

flowchart
graph TD
    A["Reedkonta"] --> B["CCT1"]
    C["Magnet"] --> B
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333

10.4.2 Infrarot-Bewegungsmelder

Infrarot-Bewegungsmelder detektieren die Wärmebewegung von Objekten und dürfen nur im Innenbereich zum Einsatz kommen. Vermeiden Sie es aus Gründen der Übersichtlichkeit, Bewegungsmelder mit Öffnungsmeldern in eine Zone zu legen.

Anschlussbeispiel:
ABUS AZ4301 - Infrarot-Bewegungsmelder - 1

text_image 12V 0V COM AT CCT1 + - NC NC Tamper Alarm

ABUS AZ4301 - Infrarot-Bewegungsmelder - 2

ABUS AZ4301 - Infrarot-Bewegungsmelder - 3

10.4.3 Rauchmelder

Die Terxon SX erlaubt den Anschluss von Rauchmeldern. Programmieren Sie hierzu den Zonentyp „Feuer“ oder „Brandmelder“ abhängig von der Funktion des Rauchmelders. Diese Programmierung führt zu einer besonderen akustischen Alarmierung der anwesenden Personen (gepulster Alarmton).

ABUS AZ4301 - Rauchmelder - 1

text_image 12V 0V CCT1 + - NC Alarm

10.4.4 Akustische Glasbruchmelder:

Diese Glasbruchmelder werten die bei Glasbruch entstehenden akustischen Signale aus.

Anschlussbeispiel:

ABUS AZ4301 - Akustische Glasbruchmelder: - 1

text_image 12V 0V COM A/T CCT1 + - NC NC Tamper Alarm

10.4.5 Passive Glasbruchmelder:

Passive Glasbruchmelder werden direkt an der zu überwachenden Glasscheibe befestigt. Es können nur passive Glasbruchmelder verwendet werden, die keine Linienspeisung benötigen, sondern ein potentialfreien Alarmkontakt bieten. Ansonsten muss der Glasbruchmelder mit Liniespeisung nach der Alarmauslösung manuell zurückgesetzt werden.

Anschlussbeispiel:

ABUS AZ4301 - Passive Glasbruchmelder: - 1

text_image CCT1

Passiver Glasbruchmelder

10.5 Außensirene und Blitzleuchte

Zur Abschreckung von Tätern und zur Alarmierung der Nachbarschaft empfehlen wir, an die Alarmzentrale eine Sirene und eine Blitzleuchte anzuschließen.

Beachten Sie, dass diese Alarmgeber im Außenbereich möglichst hoch befestigt werden (z.B. im Giebel) und die Leitungen nicht sichtbar verlegt sind. Die akustische Alarmierung im Außenbereich kann eine Ruhestörung der Nachbarschaft verursachen. Beachten Sie hierzu die länderspezifischen Richtlinien. Wir empfehlen eine Alarmdauer von drei Minuten nicht zu überschreiten. Die visuelle Alarmierung (Blitzleuchte) bleibt bis zur manuellen Alarmquittierung aktiv.

Neben der Ansteuerung von Sirene und Blitz empfehlen wir Ihnen, den Sabotagekontakt von Außensirene und Blitzleuchte an den Sabotageeingang der Alarmzentrale anzuschließen. Wird das Gehäuse der Sirene geöffnet, oder die Verbindung zur Sirene unterbrochen, löst der unterbrochene Sabotagekontakt einen Sabotagealarm aus.

Anschlussbeispiel:

ABUS AZ4301 - Außensirene und Blitzleuchte - 1

text_image Max. 500mA SW SW Max. 500mA r r Op2 Op3 TR 12V 0V Alarmzentrale

Anschluss eines selbstversorgten Signalgebers Das Funktionsprinzip dieser Alarmgeberkombinationen basiert auf einer ständigen Spannungsversorgung der Sirene und eines im Sirenengehäuse integrierten Akku.

An einem Transistorausgang der Alarmzentrale liegt entweder eine Haltespannung für die Sirene an, die bei Alarm wegfällt (oder durch Sabotage durchtrennt wird), oder die Alarmzentrale gibt bei Alarm über den Transistorausgang ein Triggersignal aus, das die Sirene und den Blitz aktiviert.

Die Alarmdauer der Sirene wird direkt beim Signalgeber eingestellt. Die Blitzleuchte bleibt auch hier bis zur manuellen Alarmquittierung aktiv. Bitte beachten Sie zur korrekten Installation unbedingt die Installationsanleitung des selbstversorgten Signalgebers.

Anschlussbeispiel:

ABUS AZ4301 - Außensirene und Blitzleuchte - 2

text_image Signalgeber Bell Trigger Strobe Trigger Tamper Supply+ Supply- Op1 Op2 Op3 TR 12V 0V Alarmzentrale

ABUS AZ4301 - Außensirene und Blitzleuchte - 3

ABUS AZ4301 - Außensirene und Blitzleuchte - 4

10.6 Wählgerät

Wir empfehlen Ihnen die zusätzlichen Alarmausgänge zu nutzen, um ein optionales Sprachwählgerät mit der Alarmzentrale zu verbinden.

Die Ausgänge können Sie nun mit den Alarmeingängen Ihres Wählgerätes verbinden. Achten Sie darauf, die Polarität des Alarmeingangs am Wählgerät auf -12V zu stellen (Trigger Polarität neg.). Bitte beachten Sie außerdem die Anleitung Ihres Telefonwählgerätes.

ABUS AZ4301 - Wählgerät - 1

text_image SD1+ +12V 0V C B A 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 Alarmzentrale

Beachten Sie bitte dabei die Hinweise für die zusätzlichen Alarmausgänge auf der folgenden Seite.

10.7 Schlüsselschalter

Jede Zone erlaubt, sofern entsprechend programmiert, den Anschluss eines Schlüsselschalters zum Aktivieren, bzw. Deaktivieren der Alarmzentrale.

Es können Schlüsselschalter mit Impulskontakt oder Dauerkontakt verwendet werden. Beachten Sie bei Schlüsselschaltern mit Dauerkontakt, dass die Bedienteile weiterhin aktiv sind und es zu Missinterpretationen kommen kann, wenn ein Schlüsselschalter noch aktiv ist, die Alarmzentrale jedoch bereits über das Bedienteil deaktiviert wurde. Es wird daher der Einsatz von Schlüsselschaltern mit Impulskontakt empfohlen.

Bei Betätigen des Schlüsselschalters wird die Ausgangsverzögerungszeit für den entsprechenden Bereich aktiviert, danach ist die Alarmzentrale aktiviert. Bei internen Bereichen, ist auch eine sofortige Aktivierung möglich. Beim erneuten Betätigen wird die Alarmzentrale deaktiv geschaltet.

Einige Schlüsselschalter haben zusätzliche LED-Anzeigen, die extern beschaltet werden können. Dies können Sie ggf. mit den progr. Ausgängen (OP1) vornehmen.

ABUS AZ4301 - Schlüsselschalter - 1

10.8 Anschluss eines Lautsprechers

Ein optionaler 16 Ohm Lautsprecher wird an die Klemmen LS und + angeschlossen.

Der Lautsprecher kann direkt in das Gehäuse der Alarmzentrale eingebaut werden.

Alternativ kann der Lautsprecher als zusätzliche interne Alarmierung von der Alarmzentrale abgesetzt montiert werden. Die Entfernung zur Zentrale sollte dabei 20m nicht übersteigen.

10.9 Zusätzliche Alarmausgänge

Die Alarmzentrale verfügt am oberen Platinenrand über den Anschluss von zusätzlichen Transistorausgängen. Diese werden mit Hilfe des beiliegenden Steckkabels nutzbar gemacht. Im Folgenden finden Sie die Pinbelegung des Kabels. Bitte beachten Sie, dass die Farbcodierung des Kabels nicht immer mit der unten beschriebenen Angabe übereinstimmt.

FarbeFunktion
Rot (1) +12V dauerhafteSpannungsversorgung (500mA max.)
Schwarz (2) Masse 0V dauerhaft
Orange/Weiß (3) Nicht verwendet
Braun/Weiß (4)Störungseingang vom Telefon bei Leitungsverlust (+12V wenn gestört)
Grau (5) Zusätzlicher Ausgang 8
Weiß (6) Zusätzlicher Ausgang 7
Violett (7) Zusätzlicher Ausgang 6
Blau (8) Zusätzlicher Ausgang 5
Grün (9) Zusätzlicher Ausgang 4
Gelb (10) Zusätzlicher Ausgang 3
Orange (11) Zusätzlicher Ausgang 2
Braun (12) Zusätzlicher Ausgang 1

ABUS AZ4301 - Zusätzliche Alarmausgänge - 1

text_image 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

10.10 Relaismodul

Anstelle der zusätzlichen Transistorausgänge haben Sie die Möglichkeit, ein optionales Relaismodul mit acht Wechslerrelais anzuschließen. Beachten Sie bitte dazu die Hinweise im Relaismodul.

10.11 Widerstände

Das Alarmsystem kann die Zonen über zwei Arten überwachen.

A: Zone geschlossen NC (kein Widerstand eingesetzt)
B: Zone geschlossen 2,2kOHM (zwei Widerstände eingesetzt)

In der ersten Variante, kann das System nur erkennen, ob die Zone geöffnet wurde und registriert ein Öffnen stets als Alarm auf dieser Zone. Die Sabotagekontakte der einzelnen Melder müssen separat auf die Sabotagezone der Alarmzentrale angeschlossen werden. Die in dieser Anleitung beschriebenen Anschlussbeispiele beziehen sich dabei auf die Variante A (ohne Widerstände).

In der zweiten Variante werden Sabotagekontakt und Alarmkontakt in einer Zone überwacht. Die Alarmzentrale kann dabei unterscheiden, ob es sich bei einer Änderung des Widerstands um einen Alarm, oder eine Sabotage handelt. Beachten Sie, dass es zwei verschiedene Widerstandswerte gibt.

A: 2,2kOhm (rot, rot, rot, gold)
B: 4,7kOhm (gelb, violet, rot, gold)

Beachten Sie die beiden Einbauvarianten der Melder: A: B:

ABUS AZ4301 - Widerstände - 1

text_image CCT1 CCT2 4,7kOh 2,2 KO 2,2 KO Alarm- kontakt Sabotage- kontakt CCT1 Alarm- kontakt Sabotage- kontakt CCT2 4,7kOh

ABUS AZ4301 - Widerstände - 2

ABUS AZ4301 - Widerstände - 3

10.12 Gehtest

Für die Gehtestfunktion muss der Ausgang OP3 entsprechend programmiert sein (Funktion 83, Option 5). Aktiviert der Benutzer die Gehtestfunktion, so wird die LED zum Erkennen einer Bewegung am Melder aktiviert.

ABUS AZ4301 - Gehtest - 1

text_image Bewegungsmelder 1 Bewegungsmelder 2 Gehtest —— Gehlest —— OP3 12V —— 12V 0V —— 0V 12V 0V

10.13 Melder-Alarmspeicher

Für die Alarmspeicherfunktion bei z.B. Bewegungsmeldern muss der Ausgang OP3 entsprechend programmiert sein (Funktion 83, Option 3). Der Melder, welcher als erstes in einer Linie ausgelöst hat, kann dies speichern und signalisieren.

ABUS AZ4301 - Melder-Alarmspeicher - 1

text_image Bewegungsmelder 1 Bewegungsmelder 2 MEM — MEM — OP3 12V — 12V 0V — 0V 12V 0V

11 Allgemeine Begriffe

ZONE

Als Zone werden ein oder mehrere Melder bezeichnet, die mit der Einbruchmeldezentrale über den Eingang CCT verbunden sind.

Eine Zone gilt als geöffnet oder ausgelöst, wenn der Stromkreis innerhalb CCT durch einen Melder (Bewegungsmelder, Magnetkontakt,...) unterbrochen wurde (für NC), bzw. der Widerstandswert sich geändert hat (für DEOL).

Eine Zone gilt als geschlossen oder in Ruhe, wenn der Stromkreis innerhalb CCT geschlossen ist (für NC), bzw. sich die Linienspannung von der Zentrale innerhalb der richtigen Parameter befindet (für DEOL).

EINBRUCHMELDEZENTRALE AKTIVIERT

Im aktiven Zustand der Einbruchmeldezentrale überwacht diese alle Zonen auf Veränderungen und löst lokalen bzw. externen Alarm aus.

EINBRUCHMELDEZENTRALE DEAKTIVIERT

Im deaktiven Zustand der Einbruchmeldezentrale werden nur die Zonen überwacht, die immer aktiv sind, wie zum Beispiel, 24Stunden, Technik, Feuer- und Brandmelder. Ein Alarm durch eine dieser Zonen im deaktiven Zusand führt meist nur zu einem internen Alarm.

INTERN/ EXTERN AKTIVIERT

Neben der kompletten Aktivierung der Einbruchmeldezentrale ist es auch möglich, einzelne Bereiche (B, C, D) zu aktivieren. So ist es möglich, dass man sich zu Hause aufhält und Bereich der Anlage aktiviert und damit ebenfalls geschützt ist. Diese Art der Aktivierung wird intern genannt. Die Komplettaktivierung des Systems bezeichnet man als externe Aktivierung

INTERN ALARM

Bei internem Alarm werden nur die Summer der Bedienteile und der optional angeschlossene Lautsprecher aktiviert.

LOKAL ALARM

Bei lokalem Alarm werden zusätzlich die angeschlossenen Kombisignalgeber (Blitzleuchte und Sirene) aktiviert.

EXTERN ALARM

Bei externem Alarm erfolgt neben den angeschlossenen akustischen und optischen Signalgebern auch noch zusätzlich eine Übertragung per Telefon.

ABUS AZ4301 - EXTERN ALARM - 1

ABUS AZ4301 - EXTERN ALARM - 2

12 Begriffserklärung

Vor der eigentlichen Programmierung der Zentrale sollten Sie sich einen Überblick über die verwendeten Begriffe verschaffen. Sie erhalten zunächst eine Erklärung über die möglichen Zonentypen und den zugewiesenen Eigenschaften.

NV - NICHT VERWENDET

Eine Zone an der nichts angeschlossen ist und daher nicht verwendet wird, ist auf nicht verwendet zu setzen.

ÜF - ÜBERFALL

Diese Zone löst immer einen Alarm aus. Unabhängig davon, ob die Einbruchmeldezentrale aktiviert oder deaktiviert ist. Ein Überfallalarm sollte unbedingt (z.B.: über optionales Telefonwählgerät) übertragen werden. Das Programmiermenü kann nur verlassen werden, wenn diese Zone geschlossen ist.

FE - FEUER

Diese Zone löst immer einen Alarm aus. Unabhängig davon, ob die Einbruchmeldezentrale aktiviert oder deaktiviert ist. Die Alarmierung erfolgt über den Summer im Bedienteil und an der Außensirene als gepulster Alarmton. Das Programmiermenü kann nur verlassen werden, wenn diese Zone geschlossen ist. Schließen Sie an diese Zone nur Brandmelder an, die über eine automatische Rückstellung verfügen, sonst wird bei der manuellen Rückstellung erneut ein Alarm ausgelöst.

SO - SOFORT

Diese Zone löst bei aktivierter Einbruchmeldezentrale sofort einen Alarm aus. Diese Zone kann beim Verlassen des Programmiermenüs geöffnet sein.

24 STUNDEN

Diese Zone löst immer einen Sofortalarm aus. Bei deaktivierter Einbruchmeldezentrale erfolgt die Alarmierung über den Summer im Bedienteil und den Lautsprecher der Alarmzentrale. Im aktivierten Zustand wird zusätzlich der Sirenenausgang aktiviert. Wird eine 24 Stunden Zone gesperrt, so gilt dies nur für den deaktivierten Zustand. Das Programmiermenü kann nur verlassen werden, wenn diese Zone geschlossen ist.

EA - EIN/AUSGANG

Diese Zone löst bei aktivierter Einbruchmeldezentrale erst nach einer eingestellten Verzögerungszeit (Eingangsverzögerung) einen Alarm aus. Verwenden Sie diesen Zonentyp z.B. für den Öffnungsmelder an Ihrer Eingangstür. Beim Verlassen des Objekts kann das Schließen dieser Zone dazu verwendet werden, um die Ausgangsverzögerung zu beenden. Diese Zone kann beim Verlassen des Programmiermenüs geöffnet sein.

EF - EINGANG FOLGEND

Diese Zone löst keinen Alarm aus, wenn zuvor eine Eingang/Ausgang-Zone die Eingangsverzögerungszeit aktiviert hat. Es erfolgt ein Sofortalarm, wenn keine Eingangsverzögerung zuvor aktiviert wurde. Verwenden Sie diesen Zonentyp z.B. für einen Bewegungsmelder im Eingangsflur, der auf die (mit Öffnungsmelder versehene) Eingangstür ausgerichtet ist. Dieser Melder kann als Ein/Ausgangsmelder bei Intern Aktivierung verwendet werden. Diese Zone kann beim Verlassen des Programmiermenüs geöffnet sein.

ES - ERSCHÜTTERUNGSSENSOR

Diese Zone wird für ältere Generationen von Erschütterungssensoren benötigt. Sprechen Sie im Einzelfall mit der Technikhotline.

TK - TECHNIK

Eine Technikzone löst im deaktivierten Zustand einen Alarm über Bedienteil und optionalem Wählgerät aus. Im aktivierten Zustand wird kein Alarm ausgelöst. Sollte sich ein Alarm im aktivierten Zustand auf dieser Zone ereignen, wird dieser beim Deaktivieren der Zentrale angezeigt. Verwenden Sie diesen Zonentyp z.B. für Wassermelder. Das Programmiermenü kann nur verlassen werden, wenn diese Zone geschlossen ist.

SK - SCHLÜSSELKASTEN

Wird diese Zone geöffnet wird dieses Ereignis im Speicher der Einbruchmeldezentrale gespeichert. Zugleich kann dies über das optionale Telefonwählgerät übertragen werden. Es kommt nicht zu einem Alarm.

BM - BRANDMELDER

Diese Zone arbeitet identisch wie eine Feuerzone. Im Gegensatz zur Feuerzone, können bei dieser Zone die angeschlossenen Brandmelder über das kurzzeitige Entfernen der Versorgungsspannung zurückgestellt werden, ohne dass es dabei zu einem Alarm kommt. Die Rückstellung muss dabei jedoch über einen Schaltausgang erfolgen. Das Programmiermenü kann nur verlassen werden, wenn diese Zone geschlossen ist.

SS – SCHLÜSSELSCHALTER IMPULS

An die Einbruchmeldezentrale kann ein Schlüsselschalter (Impuls) angeschlossen werden. Eine Veränderung dieser Zone ändert den Zustand der Alarmzentrale von aktiv auf deaktiv, bzw. deaktiv auf aktiv (nach Ablauf der Verzögerungszeit).

BS - BLOCKSCHLOSS

An die Einbruchmeldezentrale kann ein Schlüsselschalter (Dauer) angeschlossen werden. Eine Veränderung dieser Zone ändert den Zustand der Alarmzentrale von aktiv auf deaktiv, bzw. deaktiv auf aktiv (nach Ablauf der Verzögerungszeit). Beachten Sie, dass Sie dann nur über den Schlüsselschalter die Zentrale bedienen. Ansonsten können undefinierte Zustände entstehen.

AM - Anti-Mask

Diese Zoneneigenschaft ist bei der Terxon SX ohne Funktion (nicht Verwendet).

FB – Forbikobler

Diese Zone wird mit einem externen Codeschloss oder einer Zugangskontrolleinrichtung verbunden. Diese Zone arbeitet wie eine reguläre Ein-/Ausgangszone. Wird diese Zone während der Ausgangszeit ausgelöst so wird die Ausgangszeit unmittelbar beendet und die Einbruchmeldezentrale aktiviert. Wird diese Zone bei aktiver Einbruchmeldezentrale ausgelöst, startet diese die Eingangsverzögerung.

ABUS AZ4301 - FB – Forbikobler - 1

13 Beispielinstallation

Anhand dieser Beispielinstallation soll Ihnen die Verwendung der Terxon SX näher gebracht werden. Hierzu verwenden wir ein Einzelsystem mit zwei Benutzern. Ein Benutzer soll über Code-Eingabe, der Andere über Chip-Schlüssel die Alarmanlage (de)aktivieren können.

Weiterhin sollen zwei Melder, ein Bewegungsmelder (XEVOX ECO) und ein Öffnungsmelder (MK1310W) an die Anlage angeschlossen werden. Über das Schaltschloss (SE1000) soll das Gesamtsystem aktiviert werden.

Die Signalgeber SG1650 (Sirene+Blitz) dient zur visuellen und akustischen Wiedergabe eines Einbruchs- oder Überfallalarms.

Auch wollen wir Ihnen die Programmierung der Meldertypen und der Transistorausgänge für die externen Alarmgeber ausführlich erklären. Bitte verbinden Sie die Anlage noch nicht mit der Spannungsversorgung oder dem Akku!

Zunächst beginnen wir mit der Verdrahtung der Bewegungs- und Öffnungsmelders. Im Anschluss daran erklären wir die Verdrahtung der Sabotagelinie. Bitte verwenden Sie für die Verdrahtung das 8-adrige Alarmkabel AZ6360 bzw. AZ6361. Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss der Melder an die Anlage:

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 1

text_image Bewegungsmelder + Alarm Tamper 12V 12V 0V 0V COM A/T CCT1 CCT2 Alarmzentrale Öffnungs- melder

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Verdrahtung der Sabotagelinie noch zwei zusätzliche Leitungen benötigen. Im nächsten Schritt verbinden wir das Bedienteil mit der Anlage. Bitte achten Sie darauf, dass die Steckbrücke bei der Verwendung nur eines Bedienteiles nicht gesteckt ist (siehe S. 13). Schließen Sie das Bedienteil wie gezeigt an die Zentrale an.

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 2

flowchart
graph TD
    A["Bedienteil"] --> B["0V"]
    A --> C["12V"]
    A --> D["CLK"]
    A --> E["DATA"]
    F["Anglamentale"] --> G["0V"]
    F --> H["12V"]
    F --> I["CLK"]
    F --> J["DATA"]
    K["Bedienteil"] --> L["zu weiteren"]
    K --> M["Bedienteil"]
    N["Alarmzentrale"] --> O["0V"]
    N --> P["12V"]
    N --> Q["CLK"]
    N --> R["DATA"]

Jetzt wird der Schlüsselschalter (SE1000) mit der Anlage verbunden. Stecken Sie dazu, das im Lieferumfang befindliche Steckerkabel auf die Anschlussleiste für die zusätzlichen Schaltausgänge. Diese Ausgänge werden zur Ansteuerung der LEDs benötigt.

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 3

text_image CCT3 OP4 - br OP5 - orange + - NO COM NC NC NO COM Sabotage Schalter S1 Schalter S2 LED 1 LED 2 + - NO COM NC NO COM NC zusätzliche Alarmausgänge 0V - schwarz 12V - rot

Bitte lesen Sie hierzu auch die Bedienungsanleitung des Schlüsselschaltes durch. Bitte beachten Sie, dass das Schaltverhalten des Schlüsselschalters auf Impuls eingestellt ist. Die oben gezeigte Schaltung ermöglicht es Ihnen die Alarmanlage durch Drehen des Schlüssels in beide Richtungen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Auch hier wird die Sabotagelinie noch nicht an die Zentrale angeschlossen. Die Einstellungen der Transistor- und zusätzlichen Schaltausgänge zeigen wir später.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Verdrahtung der Sabotagelinie. Bitte achten Sie darauf, dass Sie alle Sabotagekontakte der einzelnen Komponenten in Reihe schalten. Sirene und Blitz sind hiervon ausgenommen, da hierfür ein spezieller Sabotageanschluss an der Anlage zur Verfügung steht. Die folgende Darstellung mit Bewegungsmelder und Schlüsselschalter soll den Anschluss der Sabotagekontakte verdeutlichen. Der verwendete Öffnungsmelder besitzt keinen Sabotageanschluss!

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 4

flowchart
graph TD
    A["Alarmzentrale"] --> B["COM"]
    A --> C["A/T"]
    A --> D["CCT1"]
    B --> E["NO"]
    B --> F["COM"]
    D --> G["TAMPER"]
    H["Bewegungs-melder"] --> G
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style H fill:#ccf,stroke:#333

Wenn Sie ausschließlich Melder ohne Sabotagekontakt verwenden, müssen Sie eine Brücke zwischen COM und A/T an dem Alarmsystem einfügen

Bevor wir zur Programmierung der Anlage kommen beschreiben wir zum Abschluss der Verdrahtungsarbeiten noch den Anschluss der Sirene und des Blitzes an die Terxon SX. Hierzu verwenden wir die SG1650.

Die Sabotagelinie von Blitz und Sirene wird über einen eigenen Sabotagekontakt der Anlage angeschlossen. Wenn Sie keinen externen Signalgeber verwenden wollen, müssen Sie eine Drahtbrücke zwischen TR und Masse (0V) der Alarmzentrale setzen. Der Anschluss der der SG1650 an die Terxon SX zeigt folgendes Bild:

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 5

text_image r' SW SW r' Op2 Op3 TR 12V 0V Alarmzentrale

Die Verdrahtung der Anlage ist damit beendet.

Jetzt wird die Anlage programmiert.

Bitte achten Sie darauf, dass die Sabotagekontakte aller Komponenten geschlossen sind, bevor Sie die Anlage an die Spannungsversorgung anschließen. Gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Schließen Sie dazu den 12V Akku (7,0Ah) an die Klemmen der Zentrale an (rot = +12V, schwarz = 0V).
  2. Schließen Sie die beiden PINs der Kickstart-Steckbrücke mit Hilfe eines Schraubendrehers kurz (siehe S.14).
  3. Die grüne LED-Anzeige für die Spannung ( ≈ ) beginnt zu blinken und die Summer der Bedienteile können aktiviert sein. Die Anzeige im Display muss nicht beachtet werden.
  4. Geben Sie den werksseitigen Benutzercode ein. Er lautet: 1234. Die Anzeige im Display muss nicht beachtet werden.
  5. Verschließen Sie erst das Gehäuse der Einbruchmeldezentrale, bevor Sie die 230V Spannung anlegen.
  6. Versorgen Sie die Einbruchmeldezentrale mit der 230V Netzspannung.

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 6

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 7

  1. Die grüne LED Anzeige für die Spannung ( ≈ ) leuchtet dauerhaft.
  2. Geben Sie nun über ein Bedienteil ein: 0 und im Anschluss den werksseitigen Programmiercode 7890
  3. Die Anzeige im Display zeigt: PROGR.MODUS
  4. Sie befinden sich nun im Programmiermenü der Einbruchmeldezentrale und können mit der Programmierung beginnen.

Wir beginnen mit der Programmierung der beiden Zonen. Geben Sie über die Tastatur 001 gefolgt von √ ein, um Einstellungen an der Zone 1 (Bewegungsmelder) vorzunehmen. Sie erhalten folgende Anzeige.

001: Zone01 Terxon M

Sie können nun den Zonennamen „Zone01“ mit Hilfe der Tastatur des Bedienteils verändern. Die Tasten sind wie bei einem Mobiltelefon zu bedienen. Mit der Taste C gehen Sie eine Stelle nach vorne mit D eine Stelle zurück (siehe S. 45).

Drücken Sie nun die Eingabetaste √, es erscheint:

001: EA abcd1 Terxon M

Die Zone 001 soll als „Sofort“ definiert werden. Geben Sie nun 03 ein. Sie sehen die Anzeige:

001: SO a Terxon M

Mit den Tasten A, B, C, D können Sie die Zugehörigkeit des Melders zu den einzelnen Bereichen verändern.

In dieser Beispielprogrammierung soll der Bewegungsmelder bei Gesamtscharf aktiv sein.

Bestätigen Sie nun mit der Taste √ ihre Eingabe. Sie gelangen wieder in die Ausgangsmaske des Programmiermenüs.

Geben Sie jetzt 002 zur Bearbeitung der Zone 2 gefolgt von √ ein. Sie erhalten:

002: Zone02 Terxon M

Ändern Sie den Namen der Zone wie Sie es wünschen und drücken Sie die Eingabetaste √. Folgende Anzeige wird dargestellt:

002: EF abcd1 Terxon M

Diese programmieren wir um in EIN/Ausgang. Geben Sie 05 ein. Sie sehen folgende Darstellung im Display:

002: EA a 1 Terxon M

Fügen Sie durch Drücken der Taste B den Magnetkontakt dem Bereich B hinzu. Bestätigen Sie die Einstellung mit der Eingabetaste √

Die Zahl „1“ hinter den Teilbereichen gibt die Zeitverzögerungsgruppe (1 bis 4) an. Diese können Sie jederzeit im Programmiermenü (Menüpunkt 201 bis 204) abändern (siehe S. 87). Nun muss nur noch der Schlüsselschalter auf Zone 3 programmiert werden. Geben Sie 003 ein, ändern Sie, wenn Sie es wünschen, den Zonennamen und drücken Sie die Eingabetaste √. Das Display gibt folgendes wieder:

003: SO a Terxon M

Ändern Sie die Zone über Eingabe von 11 in Schlüsselschalter und Folgende Anzeige erscheint:

003: SS a Terxon M

Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √. Bitte achten Sie darauf, dass die nicht angeschlossenen Zonen 004 bis 008 auf „Nicht Verwendet“ (NV) stehen. Die jeweilige Zone können Sie über 00 in die entsprechende Einstellung bringen.

Im nächsten Schritt soll die Ausgangsverzögerungszeit eingestellt werden. Diese gibt an, welche Zeit Ihnen zum Verlassen des gesicherten Bereiches zur Verfügung steht, bevor die Alarmanlage aktiviert wird. Wählen Sie im Programmiermodus über das Bedienteil die 044, gefolgt von √. Im Display sehen Sie:

044: Ausg. A=45 Terxon M

Geben Sie die gewünschte Gesamtausgangsverzögerung ein (1 für 10 Sek. bis 6 für 120 Sek.) und bestätigen Sie mit √.

Die Eingangsverzögerungszeit 1 wird über den Menüpunkt 201 eingestellt.

In diesem Beispiel stehen Ihnen 45 Sekunden zur Deaktivierung der soeben aktivierten Alarmanlage zur Verfügung. Sie können Werte zwischen 10 und 120 Sek. wählen. Die 1 entspricht 10 und die 6 steht für 120 Sekunden. Drücken Sie bitte nach Ihrer Wahl √.

Jetzt widmen wir uns der Programmierung der zusätzlichen Transistorausgänge für die LEDs des Schlüsselschalters. Die gelbe LED soll im deaktivierten, die rote im aktivierten Zustand der Alarmanlage leuchten. Geben Sie über die Tastatur 151 ein, um den ersten zusätzlichen Transistorausgang OP4 bzw. den Zustand der roten LED zu programmieren. Bestätigen Sie mit der Eingabe-taste √. Sie erhalten:

151: Einbruch Terxon M

Bitte ändern Sie durch Eingabe von 13 die Einstellung auf „Aktiv folgend“. Die Anzeige wechselt zu:

151: Aktiv Terxon M

Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √. Der Transistorausgang OP5 - im Programmiermenü der Punkt 152 – muss auf „DEAKTIV“ (14) eingestellt werden. Bitte beachten Sie, dass Änderungen erst nach dem Verlassen des Programmiermenüs übernommen werden. Die gelbe LED leuchtet nun im deaktivierten Zustand des Alarmsystems dauerhaft und erlischt nach der Scharfschaltung. Die rote LED zeigt an, ob die Anlage aktiviert ist.

Abschließend werden die Einstellungen der Relaisausgänge 1 und 2 für die Sirene und den Blitz der SG1650 erklärt. Geben Sie 081 über die Tastatur ein und bestätigen Sie mit √. Folgende Anzeige erscheint:

081: Aktiv quit Terxon S

Geben Sie nun 08 ein, um „Blitz folgend“ zu wählen. Dadurch wird der Blitz erst zurückgesetzt, wenn Sie die Alarmanlage deaktivieren. Drücken Sie abschließend √ Der Relaisausgang 2 muss auf „Sirene“ gesetzt werden. Wählen Sie dazu den Menüpunkt 082 und verifizieren Sie diesen mit √. Durch Eingabe von 00 und √setzen Sie den Ausgang auf „Sirene“. Um die Sirenenverzögerung zu verändern, geben Sie im Programmiermenü 041 ein und drücken Sie die Eingabetaste √. Sie sehen im Display:

041: Sir.verz. = 0 Terxon S

Wenn Sie es wünschen können Sie eine Änderung der Sirenenverzögerung eingeben. Es stehen Ihnen 0 bis 20 min. zur Auswahl. Bei der Sirenendauer können Sie zwischen Werten von 1,5 min. bis 20 min. wählen. Wählen Sie dazu bitte den Programmierpunkt 042 und bestätigen Sie mit √. Sie erhalten folgende Anzeige:

042: Sir.Dau. = 3 Terxon M

Wir empfehlen Ihnen diesen Wert beizubehalten oder auf 1.5 Minuten zu verkürzen (in Deutschland darf die Sirenendauer 3 Minuten nicht überschreiten).

Bevor die Benutzer hinzugefügt werden, wollen wir noch die einzelnen Funktionen der Anlage testen. Beginnen wollen wir mit dem Test der Transistorausgänge. Geben Sie nun im Programmiermenü 091 ein und drücken Sie √.

Der Ausgang OP1 ist nun geschalten. Wenn Sie die Eingabetaste √ erneut drücken, wird der Ausgang wieder zurückgesetzt. Mit den Menüpunkten 092 und 093 können Sie die den Transistorausgang OP2 und den Transistorausgang OP3 testen.

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 8

ABUS AZ4301 - Beispielinstallation - 9

Im nächsten Schritt überprüfen wir, ob der Bedienteilsummer einwandfrei funktioniert. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt 095 gefolgt von √. Sie erhalten folgende Anzeige:

095: Test: B-Teil Terxon M

Gleichzeitig hören Sie einen durchgehenden Ton. Der Summer funktioniert. Bestätigen Sie mit √.

Abschließend wird die Funktionalität der Melder getestet. Dafür steht der Menüpunkt 097 zur Verfügung. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste √. Folgende Anzeige erscheint im Display::

097: Gehtest Terxon M

Öffnen Sie nun die Zone 02. Sie hören einen Doppelton und sehen die Anzeige:

A: Zone 02 Terxon M

Schließen Sie die Zone wieder und drücken Sie erneut ☑ um den Meldertest zu beenden. Führen Sie den Test auch bei den anderen Meldern durch. Wenn Sie einen Lautsprecher mit dem System verwenden, können Sie diesen im Programmiermenü über 094 testen. Damit sind alle Einstellungen im Programmiermenü vorgenommen. Verlassen Sie das Programmiermenü über Eingabe von 099 und bestätigen Sie mit ☑. Sie befinden sich nun im Benutzermenü.

Im weiteren Verlauf sollen dem System noch zwei Benutzer zugefügt werden. Der erste Benutzer (Bernd) soll das System über die Eingabe eines Codes, der Zweite (Anna) mit einem Chipschlüssels aktivieren und deaktivieren können. Geben Sie im Benutzernenü den Administratorcode 1234 ein.

Option: ? Terxon M

Geben Sie nun über die Tastatur die 4 ein. Das Bedienteil zeigt:

Code alt: Terxon M ^-

Geben Sie nun den Benutzernummer des Benutzers 2 ein. Diese lautet: X002. Drücken Sie ☑. Im Display erscheint:

B02: Ben. 02 Terxon M

Ändern Sie nun den Namen über die Tastatur des Bedienfeldes, in unserem Falle BERND.

B02: BERND Terxon M

Drücken Sie die Eingabetaste √. Nun werden Sie aufgefordert einen neuen Code in das System einzugeben.

Ben. 02: Terxon M

Geben Sie z.B. 1111 ein und bestätigen Sie mit √ Über diesen Code kann die Anlage aktiviert und deaktiviert werden.

Im nächsten Schritt wird der Benutzer Anna hinzugefügt, die über Chipschlüssel die Anlage aktivieren bzw. deaktivieren soll. Geben Sie dazu im Benutzermenü den Administratorcode 1234 gefolgt von der 4 ein. Sie erhalten:

Code alt: Terxon M ^-

Geben Sie nun die Benutzernummer des Benutzers 3 ein. Diese lautet: X003. Drücken Sie ☑. Im Display erscheint:

B03: Ben. 03 Terxon M

Ändern Sie nun den Namen auf ANNA. und drücken Sie die Eingabetaste √. Im Display erscheint:

B03: ANNA Terxon M

Nach Drücken der Eingabetaste erscheint im Display:

Ben. 03: Terxon M

Halten Sie nun den Chipschlüssel vor das Bedienteil. Sie hören einen Doppelton. Der Chipschlüssel wurde erfolgreich eingelernt. Wenn Sie es wünschen, können Sie zusätzlich für den Benutzer auch einen PIN-Code hinterlegen. In diesem Fall hat der Benutzer die Wahl, ob er das Alarmsystem über Code oder Chipschlüssel aktivieren will.

Möchten Sie die Terxon SX aktivieren, geben Sie bitte den Code ein oder halten Sie den Chipschlüssel vor die Anlage. Sie erhalten folgende Anzeige:

Option:? Terxon M

Durch Drücken der Tasten A oder ☑ können Sie nun die gesamte Anlage Aktivieren. Über die Tasten B, C und D haben Sie die Möglichkeit einzelne Teilbereiche auszuwählen. So können Sie z.B. im Falle dieser Beispielinstallation über Scharfschaltung des Teilbereiches B nur den Öffnungsmelder aktivieren und so die Ausgangstüre überwachen. Die Anlage ist nun komplett eingerichtet.

Möchten Sie anstelle des Signalgebers SG1650 die SG1710 oder SG1900 verwenden, dann nutzen Sie bitte die nachfolgenden Anschlusspläne.

ABUS AZ4301 - Option:? Terxon M - 1

flowchart
graph TD
    A["Signalgeber SG1710"] --> B["GND"]
    A --> C["+N"]
    A --> D["A"]
    A --> E["G"]
    A --> F["ASG"]
    A --> G["AS"]
    A --> H["SP"]
    A --> I["SP"]
    B --> J["Op1"]
    B --> K["Op2"]
    B --> L["Op3"]
    B --> M["TR"]
    N["+12V"] --> O["+12V"]
    P["0V"] --> Q["0V"]
    R["0V"] --> S["0V"]

Bei Verwendung der Sirene muss der Transistorausgang 1 (Programmiermenü: Menüpunkt 081) auf Sirene (00) gesetzt sein.

ABUS AZ4301 - Option:? Terxon M - 2

text_image Signalgaber SG1900 Fail SET STROBE SIREN HOLD ve- HOLD ve+ TAMPER +Ve COM -Ve NC + -

Verwenden Sie zum Anschluss der SG1900 die beigefügten Widerstände (1k Ohm). Vergessen Sie nicht den Anschluss des internen Akkus von NC auf Battery (−) umzuklemmen. Lesen Sie bitte hierzu auch die Bedienungsanleitungen der entsprechenden Signalgeber sorgfältig durch.

ABUS AZ4301 - Option:? Terxon M - 3

ABUS AZ4301 - Option:? Terxon M - 4

14 Erste Inbetriebnahme

Wenn Sie die Beispielinstallation überspringen und sofort Ihre eigene Konfiguration erstellen wollen, dann folgen Sie bitte den folgenden Schritten. Bitte machen Sie sich vor der Inbetriebnahme der Anlage mit den wichtigsten Begriff-lichkeiten der Zentrale vertraut. Sie können die Zentrale nun in Betrieb nehmen.

  1. Schließen Sie dazu den 12V Akku (7,0Ah) an die Klemmen der Zentrale an (rot = +12V, schwarz = 0V).
  2. Schließen Sie die beiden PINs der Kickstart-Steckbrücke mit Hilfe eines Schraubendrehers kurz (siehe S.14).
  3. Die grüne LED Anzeige für die Spannung ( ≈) beginnt zu blinken und die Summer der Bedienteile können aktiviert sein. Die Anzeige im Display muss nicht beachtet werden.
  4. Geben Sie den werksseitigen Benutzercode ein. Er lautet: 1234. Die Anzeige im Display muss nicht beachtet werden.
  5. Verschließen Sie erst das Gehäuse der Einbruchmeldezentrale, bevor Sie die 230V Spannung anlegen.
  6. Versorgen Sie die Einbruchmeldezentrale mit der 230V Netzspannung.
  7. Die grüne LED Anzeige für die Spannung ( ≅ ) leuchtet dauerhaft.
  8. Geben Sie nun über ein Bedienteil ein: 0 und im Anschluss den werksseitigen Programmiercode 7890
  9. Die Anzeige im Display zeigt: PROGR.MODUS
  10. Sie befinden sich nun im Programmiermenü der Einbruchmeldezentrale und können mit der Programmierung beginnen.

15 Programmierung der Zentrale

15.1 Programmiermodus

Alle Eingaben im Programmiermodus werden über die Tastatur vorgenommen. Die LCD-Anzeige gibt Ihnen Auskunft über Ihre Eingabe. Nähere Angaben zu den einzelnen Programmierpunkten finden Sie ab Seite 30.

Um einen Punkt zu ändern gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie zunächst über die Tastatur die dreistellige Nummer für den Menüpunkt ein, (z.B. 001 für Zone 1), dessen Eigenschaft Sie ansehen, oder ändern möchten. Drücken Sie zur Bestätigung Ihrer Eingabe die Eingabe-Taste √.
    An der LCD Anzeige wird der gewählte Menüpunkt angezeigt.
  2. Wenn Sie die Einstellung nicht ändern möchten, drücken Sie die Eingabe-Taste √.
  3. Ansonsten geben Sie nun den neuen Wert über die Tastatur ein. Den entsprechenden Wert entnehmen Sie der Programmiertabelle. Die neue Eigenschaft wird angezeigt.
  4. Um den neuen Wert zu speichern, drücken Sie die Eingabe-Taste √.
  5. Ein neuer Punkt kann erst ausgewählt werden, wenn das LCD Display PROGR.MODUS anzeigt.

Zum Verlassen des Programmiermenüs gehen Sie wie folgt vor:

  1. Das LCD Display zeigt: PROGR.MODUS.
  2. Drücken Sie 099 und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Eingabe-Taste. Das LCD Display zeigt: Ende prog ?
  3. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Eingabe-Taste √. Zum Abbrechen der Eingabe drücken Sie die X-Taste ✗.

  4. Haben Sie die Eingabe mit der Eingabe-Taste bestätigt, überprüft die Alarmzentrale den aktuellen Status des Systems.

Sind Störungen vorhanden, werden diese nun angezeigt. Mögliche Störungen sind:

  • Sabotagekontakt von der Alarmzentrale oder Bedienteil geöffnet.
  • Keine Netz- oder Batterieversorgung vorhanden.
  • Eine Zone geöffnet, die auch im deaktivierten Zustand der Zentrale unmittelbar Alarm gibt (24Stunden, Feuer, Brand, Sabotage).

Bei einer Systemstörung wird der Programmiermodus nicht verlassen. Beseitigen Sie zunächst alle angezeigten Systemstörungen und verlassen führen Sie die oben beschriebenen Schritte erneut durch.

  1. Sofern keine Störungen vorhanden sind, kehrt die Alarmzentrale in den normalen Betriebszustand zurück.
  2. Ab Anlagenversion V.2.04.0151: Nun startet das System den Bustest. Hierbei überprüft das System mögliche Fehler und Störungen auf dem Bus, an dem Bedienteile und Erweiterungen angeschlossen sind.
  3. War der Bustest erfolgreich, drücken Sie um das Programmiermenü zu verlassen.

Werksseitige Codes:

Benutzercode 1: 1234

Benutzercode 2 – 16: X002....X016 (erst nach Eingabe gültig)

Bedrohungscode X017 (erst nach Eingabe gültig)

ABUS AZ4301 - Werksseitige Codes: - 1

15.2 Übersicht der Programmierfunktionen

Ländereinstellung (000 √n) √

Achtung: Bei der Änderung der Ländereinstellung, werden alle Einstellungen im System auf die Werkswerte des jeweiligen Landes zurückgesetzt.

MenüpunktEinstellung (n) Bedeutung
0000 UK – Großbritannien
1 I – Italien
2 EE – Spanien
3 P – Portugal
4 NL – Niederlande
5 FR – Frankreich
6 B – Belgien
7 D – Deutschland
8 CH – Schweiz
9 A – Österreich
X1 IRL – Irland
X2OEM1
X3OEM2
X4 FI – Finnland
X5 N – Norwegen
X6 DK – Dänemark
X7 S – Schweden

Zoneneinstellung (001 – 008 √ √ nn √)

Bei der Zonenprogrammierung programmieren Sie zunächst den Zonennamen und anschließend die Zoneneigenschaft.

MenüpunktEinstellung (nn) Bedeutung
001 - 00800 NV – Nicht verwendet
01 UF – Überfall
02 FE – Feuer
03 SO – Sofort
04 24 – 24 Stunden
05 EA – Ein/Ausgang
06 EF – Eingang folgend
07ES Erschütterungssensor
08 TK – Technik
09 SK – Schlüsselkasten
10 BM – Brandmelder
11 SS – Schlüsselschalter
12 BS – Blockschloss
13 AM (n. V.)
14 FB – Forbikobler Zone

Neben den Zoneneigenschaften programmieren Sie zusätzlich die Zonenattribute.

MenüpunktEinstellung (nn)Bedeutung
X1C
X2 S – Meldertest
X3 D – Doppeltauslösung
X4 O – Zonensperrenmöglich
X71...6
B Überwacht im Bereich B
CÜberwachtim Bereich C
DÜberwachtim Bereich D

Programmiercode (020 √ nnnn √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
020nnnnProgrammiercode

Zonenabschluss (021 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0210 Kein Widerstand NC
1 Zwei Widerstände DEOL

Intern Volume (022 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0220Aus
1...9Leise...Laut

Interner Alarm (025 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0250 Lokal Alarm folgend
1Bis deaktiviert

Alarm bei fehlg. Aktivierung (027 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0270Intern Alarm
1Lokaler Alarm

Status Anzeige ausblenden (028 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0280Nie ausblenden
1Nach180 Sek ausblenden
230Sek nach Code ausblenden

Extern Alarm Verzögerung bei aktivierter Eingangsverzögerung (029 √ n √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0290Aus
1An

Überfallalarm (030 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0300Laut
1Still

Zonensabotage Reset (031 √n) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
0310 Kein Program.code notw.
1Programmiercode

System Reset (033 √n) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
0330 Kein Program.code notw.
1Program.code

Überfall Reset (034 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0340Benutzer Reset
1Programmier

Erstmelder Alarm ausblenden (035 ☑) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0350Erstmelder
1Erstmelder

Systemsabotage Reset (038 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0380Benutzer Reset
1Programmier

Ausgangsmodus für Gesamtbereich A (039 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0390Ausgangszeit
1Manuell
2Letzte
3Schlüsselschalter

System Auto Aktiv nach Alarm (040 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0400Nie
1Einmal
2Zweimal
3Dreimal
4Immer

Sirenen Verzögerung (041 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0410KeineVerz
1 1,5 Min Verzögerung
2 3 Min Verzögerung
3 5 Min Verzögerung
4 10 Min Verzögerung
5 15 Min Verzögerung
6 20 Min Verzögerung

Sirenendauer (042 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
04211,5Min
23Min
35Min
Reset410Min
515Min
620Min

ausble Ausgangszeit Gesamtbereich (044 √n) √

MennpacherEinstellungBedeutung
044110Sek
220ek
330ek
445ek
Reset560ek
6120Sek

ABUS AZ4301 - Alarm bei fehlg. Aktivierung (027 √n) √ - 1

Tür

ABUS AZ4301 - Alarm bei fehlg. Aktivierung (027 √n) √ - 2

Ein/Ausgangsverzögerung Volume

(045 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0450KeinSignal
1...9 1 = leise - 9 = laut

Sabotagealarm Reaktion (046 √) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0460Internalarm
1Bedienteil
2 Intern + Bedienteil

Datum und Uhrzeit (051

Bitte beachten Sie die Beschreibung zur Eingabe des Datums und der Uhrzeit.

MenüpunktEinstellungBedeutung
051TnnMnnJnnEingabeDatum
SnnMnnEingabeU

Zonen und Sabotage sperren (052 √ n √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0520Zonen sperren
1 Zonen und Sabotagesperren möglich

Abbruch - Reset (053 √) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
0530 Reset mit Prog.Code
1Reset

Zonenverhalten bei Intern B (060 √ n √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0600Ein/AusgangszoneEin/Ausgangszone
1Ein/AusgangszoneSofortzone

Zonenverhalten bei Intern B (061 √ n √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0610Eingang folg. Eingang folg.
1Eingang Ein/Ausgangszone

Ausgangsmodus für Intern B (062 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0620 Ausgangszeit+ leiserTon
1Sofort
2Still
3 Wie Ausgangsmodus fürGesamtscharf

Alarmverhalten bei Intern B (063 √ n √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0630Nur Bedienteil
1LautsprecherBedienteil
2Lokaler
3 ExternerAlarm (Sirene)und Wählgerät)

Ausgangszeit bei Intern B (065 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
065110Sek
2 möglich20ek
330ek
445ek
560ek
6120Sek

Zonenverhalten E/A bei Intern C (070 √r)

durch√) Benutzer
MenüpunktEinstellungBedeutung
0700Ein/AusgangszoneEin/Ausgangszone
bleibt1Ein/AusgangszoneSofortzone

wird

Zonenverhalten E/F bei Intern C (071 √n

√)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0710bleibtEingang folg.Eingang folg.
folg.1wirdEingangEin/Ausgangszone

folg.

Ausgangsmodus für Intern C (072 n)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0720Ausgangszeit plus leiser Ton
1Sofort
2Still

3 Wie Ausgangsmodus für
Gesamtscharf

Alarmverhalten bei Intern C (073 n)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0730Bedienteil
1Lautsprecher Bedienteil
2Lokaler
3 Externer Alarm (Bed.-teil+ Sirene und Wählgerät)

Ausgangszeit bei Intern C (075 n )

Menüpunkt075Einstellung1Bedeutung10Sek
220
330
445
560
6120

Ausgangsmodus für Intern D (076 n)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0760 Ausgangszeit plus leiser Ton
1Sofort
2Still

3 Wie Ausgangsmodus für
Gesamtscharf

Alarmverhalten bei Intern D (077 n)

MenüpunktEinstellungBedeutung
0770Bedienteil
1Lautsprecher
Bedienteil
2Lokaler

3 Externer Alarm (Sirene
und Wählgerät)

Ausgangszeit bei Intern D (079 n )

Menüpunkt079Einstellung1Bedeutung10Sek
220Sek
330Sek
445Sek
560Sek
6120Sek

Verhalten des Transistorausgangs 1

(081 nn)
Menüpunkt und 001Einstellung 00Bedeutung Sirene
01Ein/Ausgang fol
m02Aktiv folgend
03Aktiv stabil
04 Schock Sensor Reset

Verhalten des Transistorausgangs 2

(082 nn )
MenüpunktEinstellungBedeutung
082Siehefür Transistorausgang 1
Einstellung

ABUS AZ4301 - Zonenverhalten E/F bei Intern C (071 √n - 1

Verhalten des Transistorausgangs 3
(083 √ nn √

MenüpunktEinstellungBedeutung
083Siehe Einstellungfür Transistorausgang 1

Verhalten der Ausgänge bei Einbruchalarm

(085 √n) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
0850 Stabil bis deaktiviert
1Wieder

Zusätzliche Eingangsverzögerung

(086 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0860Aus
1An

Bedienteilalarm (087 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0870Nichtaktiviert
1Aktiviert

Ereignisspeicher (090 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
0900Speicher d
1Zurückblättern
3Vorblättern
×Speicher verlassen
Zwischen Datum/Zeit und Ereignis umschalten

Ausgang 1 testen (091 √)

MenüpunktEinstellungBedeutung
091×Test beenden

Ausgang 2 testen (092 √

MenüpunktEinstellungBedeutung
092×Test beenden

Ausgang 3 testen (093

MenüpunktEinstellungBedeutung
093×Test beenden

Internen Lautsprecher testen (094 y

MenüpunktEinstellungBedeutung
094√ ×Test beenden

Sirene Bedienteil testen (095 √

MenüpunktEinstellungBedeutung
095×Test beenden

Gehtest (097 √)

Menüpunktakti#enEinstellungBedeutung
×Test beenden

Werkseinstellung herstellen (098 √

MenüpunktEinstellungBedeutung
098Werkseinstellungherstellen

Programmiermenü verlassen (099 √

MenüpunktEinstellungBedeutung
099Programmiermenüverlassen

Spracheinstellung für das OSD Menü

(126 √n) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
1260 Engl. = Englisch
1 Ital. = Italienisch
2 Span. = Spanisch
3 Port. = Portugiesisch
4Nied.
5 Fran. = Französisch
6 Deut. = Deutsch
7Norw.
8Schw.
9Dän.
X1 Finn. = Finnisch

Verhalten des zusätzlichen Schaltausgangs
1 (151 √ nn √

MenüpunktEinstellungBedeutung
15100Nichtverwendet
01Feuerfolgend
02Überfallfolger
03Einbruchfolge
04Aktiv/Deaktiv
05AlarmAbbruch
06TechnischerA
11NetzStörung
12Sabotagefolg
13Aktivfolgend
14Deaktivfolger
15Zonegesperr
16Notruffolgend
17Schlüsselbox
18AntiMask
19Brandmelder
30Aktivimpuls
31Aktivimpuls
32Aktivimpuls
33Aktivimpuls
34 Deaktiv impuls 1
35 Deaktiv impuls 2
36 Deaktiv impuls 3
37 Deaktiv impuls 4

Verhalten des zusätzlichen

Schaltausgangs 2 (152 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
152Siehe Einstellungfür Schaltausgang 1

Verhalten des zusätzlichen

Schaltausgangs 3 (153 √in) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
153Siehe Einstellungfür Schaltausgang 1

Verhalten des zusätzlichen

Schaltausgangs 4 (154 √in) √

MenüpunktEinstellung Bedeutung
154Siehe für Schaltausgang 1
Einstellung

Verhalten des zusätzlichen

Schaltausgangs 5 (155 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
155Siehefür Schaltausgang 1
endEinstellung

folgend

Verhalten des zusätzlichen
Schaltausgangs 6 (156 √ nn √

MenüpunktEinstellungBedeutung
156Siehe Einstellungfür Schaltausgang 1

Verhalten des zusätzlichen

Schaltausgangs 7 (157√n)

MenüpunktEinstellungBedeutung
157Siehe Einstellungfür Schaltausgang 1

2

Verhalten des zusätzlichen Schaltausgangs 8
(158 √ nφ y

MenüpunktEinstellungBedeutung
158Siehe Einstellungfür Schaltausgang 1

Inversion der zusätzlichen Schaltausgänge

(159 √ n √

MenüpunktEinstellungBedeutung
1590Nicht invertiert(+ve fällt ab)
1Invertiert(+ve wird angelegt)

Dauer des Aktiv Impuls 1 2 3 4

(170 √n n √n n √ √ √

MenüpunktEinstellungBedeutung
17000 Stabil
01 – 12 Dauer Impuls inSekunden

ABUS AZ4301 - Zonenverhalten E/F bei Intern C (071 √n - 2

Schaltausgang aktiv stabil

(171 √ n √n n √n ) √ √
MenüpunktEinstellungBedeutung
171A B C D Schaltausgang aktivierenbei aktivem Bereich

Dauer des Deaktiv Impuls 1

(172√nn√nn
MenüpunktEinstellungBedeutung
17200Stabil
01 – 12 Dauer Impuls inSekunden

Schaltausgang deaktiv stabil

(173 √ n √n n √n ) √ √
MenüpunktEinstellungBedeutung
173A B C D Schaltausgang aktivierenbei deaktivem Bereich

Schaltausgang bei Feuer

(174√nn√nn
MenüpunktEinstellungBedeutung
1740Schaltausgang
1Schaltausgang

Schaltausgang bei Überfall

(175√nn√nn
MenüpunktEinstellungBedeutung
1750Schaltausgang
1Schaltausgang

Letzer Ausgang Settling Zeit

(182√n)
MenüpunktEinstellungBedeutung
182077Sekunden
088
099
1010
1111
1212

Display Zeile ändern (183 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
183Max. 16 StellenC/D – links / rechts

Feuer Signalgeber (184 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
1840AUS
1AN

Schlüsselschalter Auto Reset (185 √n) √

MenüpunktEinstellungBedeutung
1850AUS
1AN

Widerstandswert messen (199 y

OptionEinstellungBedeutung
199Tasten 1+3 zur Auswahl der Zone

Eingangsverzögerungsgruppe 1

(201n
MenüpunktEinstellungBedeutung
201110Sekunden
220ekunden
330ekunden
445ekunden
560ekunden
6120Sekunden

an

Eingangsverzögerungsgruppe 2

(202ny

siehe 201

Aus Eingangsverzögerungsgruppe 3

(203an√ny

siehe 201

Eingangsverzögerungsgruppe 4

(204 √n)

siehe 201

\$ekunden

\$ekunden

Sekunden

Sekunden

Sekunden

15.3 Erklärung der Programmierfunktionen

000 Ländereinstellungen

Verwenden Sie diese Einstellung, um die Einbruchmeldezentrale mit der entsprechenden Länderkonfiguration auszustatten. Beim Laden der Ländereinstellungen gehen alle benutzerdefinierten Einstellungen verloren. Wollen Sie nur die Sprache der Bedienteilanzeige ändern, verwenden Sie den Menüpunkt 126 (Sprache).

Aus der Benutzerebene heraus gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 0

  2. Geben Sie den Programmiercode ein: 7890 Das LCD Display zeigt: Progr.Modus

  3. Geben Sie am Bedienteil ein: 000 √

  4. Das LCD Display zeigt: 000:Land=DE

  5. Geben Sie im Bedienteil ein: 0

  6. Das LCD Display zeigt: 000:Land=UK

  7. Geben Sie am Bedienteil ein: √

  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

Mit dieser Einstellung haben Sie z. B. die Voreinstellungen für Grossbritannien hergestellt.

001 – 008 Zoneneinstellungen

Unter dem Punkt Zoneneinstellung nehmen Sie sowohl die Einstellung für die Zonenbezeichnung, wie auch die Zoneneigenschaft vor.

Aus der Programmierebene gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 001 √

  2. Das LCD Display zeigt: 001: ZONE 01

  3. Der Cursor blinkt unterhalb des ersten Buchstabens.

  4. Nutzen Sie die Tastatur, um die Zonenbezeichnung mit maximal 12 Zeichen einzugeben.

ABUS AZ4301 - – 008 Zoneneinstellungen - 1

text_image A B C D 1 2 ABCÄÄÄE 3 ✓ 4 5 GHI JKL DE F 6 MNØOÖ X 7 8 WXYZ 0 PQRS TUV Leertaste ():!&
  1. Im folgenden wird als Zonenbezeichnung das Wort „EINGANG“ eingegeben. Geben Sie dazu am Bedienteil ein:

ABUS AZ4301 - – 008 Zoneneinstellungen - 2

text_image 3 3 .3 E C - nächste Stelle -> 4 4 4 . 4 I C - nächste Stelle -> 6 6 6 N C - nächste Stelle 4 4 G C - nächste Stelle -> 2 2 A C - nächste Stelle -> 6 6 6 N C - nächste Stelle -> 4 4 G
  1. Haben Sie sich vertippt, können Sie mit der D-Taste □D den Cursor zurück bewegen.

  2. Einen Buchstaben oder eine Ziffer löschen Sie, indem Sie an diese Position ein Leerzeichen mit Hilfe der 0-Taste 0 setzen.

ABUS AZ4301 - – 008 Zoneneinstellungen - 3

ABUS AZ4301 - – 008 Zoneneinstellungen - 4

Haben Sie einen neue Zonenbezeichnung eingegeben, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √.

Jetzt erfolgt die Eingabe der Zoneneigenschaft. Die jeweiligen Zoneneigenschaften werden unter „12 Begriffserklärung“ beschrieben. Gehen Sie zu Eingabe der Zoneneigenschaft wie folgt vor:

  1. Nutzen Sie die Tastatur, um die Zoneneigenschaft einzugeben und drücken Sie:
00NV – Zone nicht verwendet
01UF – Überfall
02FE – Feuer
03SO – Sofort
0424 – 24Stunden
05EA – Ein/Ausgang
06EF – Eingang folgend
07ES – Erschütterungsmelder
08TK – Technikzone
09SK – Schlüsselkasten
10BM – Brandmelder
11SS – Schlüsselschalter impuls
12BS – Schlüsselschalter stabil
13AM – (n. V.)
14FB – Forbikobler
  1. Zusätzlich zur Zoneneigenschaft geben Sie ein, zu welchem Bereich die Zone zugewiesen wird. Die Erklärung über die Bereiche finden Sie auf der Seite 20 in dieser Anleitung. Nutzen Sie die Tastatur, um den Bereich zu programmieren und drücken Sie:
ADiese Zone wird überwacht, wenn der Bereich A aktiviert ist.Das LCD Display zeigt: a
BDiese Zone wird überwacht, wenn der Bereich B aktiviert ist.Das LCD Display zeigt: b
CDiese Zone wird überwacht, wenn der Bereich C aktiviert ist.
Das LCD Display zeigt: C
dDiese Zone wird überwacht, wenn der Bereich D aktiviert ist.Das LCD Display zeigt: d
  1. Neben der Zoneneigenschaft und dem Bereich, in dem die Zone überwacht wird, gibt es noch Zonenattribute. Nutzen Sie die Tastatur, um die Zonenattribute zu programmieren und drücken Sie X1, X2, X3 und/oder X4.
X1C – TürgongDie Zentrale erzeugt jedes Mal einen Ton am Bedienteil und dem Lautsprecher, wenn eine Zone mit diesem Zonenattribut ausgelöst wird. Dies gilt nur, wenn die Einbruchmeldezentrale deaktiviert ist. Dieses Zonenattribut steht für Zonen mit der Eigenschaft Sofort, Ein/Ausgang, Eing. Folgend und Erschütterungsmelder zur Verfügung.
X2S – MeldertestZonen mit diesem Attribut sind in einer Testfunktion. Sie verwenden den Meldertest, wenn Sie der Meinung sind, dass ein Melder einen Fehlalarm auslösen könnte. Diese Zone wird 14 Tage getestet. Löst diese Zone innerhalb dieser 14 Tage aus, so kommt es zu keinem Alarm. Der Melder wird aus der Überwachung herausgenommen und es erfolgt eine Meldung im Display. Löst die Zone innerhalb der 14 Tage nicht aus, so wird der Zonentest beendet, das Zonenattribut gelöscht und die Zone arbeitet normal. Dieses Zonenattribut steht Zonen mit der Eigenschaft Sofort, Eingang folgend, Technik und Erschütterungsmelder zur Verfügung.
X3D – ZonenverknüpfungZonen mit diesem Zonenattribut lösen erst einen Alarm aus, wenn eineweitere Zone innerhalb eines Zeitfensters von 5 Minuten auslöst, bzw. wenn eine Zone für mindestens 10 Sekunden geöffnet ist (z.B.: Magnetkontakte). Diese Funktion reduziert Falschalarme durch einzelne Melder auf ein Minimum, kann aber unter Umständen dazu führen, dass ein Einbruch erst spät, oder gar nicht erkannt wird.Dieses Zonenattribut steht für Zonen mit der Eigenschaft Sofort oder Eingang folgend zur Verfügung.
X4O – ZonensperrenZonen mit diesem Zonenattribut können vom Benutzer manuell gesperrt und aus der Überwachung ausgeblendet werden.
  1. Neben den Zoneneigenschaften und den Zonenattributen können Sie bei einigen Zoneneigenschaften noch zusätzliche Einstellungen vornehmen. So müssen Sie bei einer Ein-/Ausgangszone und der Eing. Folgend Zone die Eingangsverzögerungszeit festlegen und bei der Zone Erschütterungsmelder dessen Empfindlichkeit. Nutzen Sie die Tastatur, um die zusätzlichen Eigenschaften zu programmieren und drücken Sie:
X7Bei Zonen mit der Zoneneigenschaft Ein-/Ausgang oder Eing. Folgend programmieren Sie hiermit die entsprechende Eingangsverzögerungszeitgruppe.Drücken Sie anschließend die Taste:1 für die Verzögerungsgruppe 12 für die Verzögerungsgruppe 23 für die Verzögerungsgruppe 34 für die Verzögerungsgruppe 4
X7Bei Zonen mit der Zoneneigenschaft Erschütterungsmelder programmieren Sie hiermit die Empfindlichkeit. Drücken Sie anschließend eine Taste im Bereich von 1-6:

1 unempfindlich

6 empfindlich

  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

HINWEIS: Die Verzögerungszeit für die Ein/Ausgangszone sollte länger sein, als die der Eing. Folgend Zone.

Die Zeit für die Eingangsverzögerungszeitgruppe programmieren Sie im Punkt 201 bis 204.

020 Ändern des Programmiercodes

Hier ändern Sie den Programmiercode, der zum Bedienen des Programmiermenüs benötigt wird. Aus der Programmierebene gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 020 √

  2. Das LCD Display zeigt: 020: CODE

  3. Der Cursor blinkt am Ende der Einstellung.

  4. Nutzen Sie die Tastatur, um den neuen vierstelligen Programmiercode einzugeben.

  5. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  6. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Ändern des Programmiercodes - 1

ABUS AZ4301 - Ändern des Programmiercodes - 2

021 Ändern des Zonenabschlusses

Zum Ändern des Zonenabschlusses für die Eingänge der Einbruchmeldezentrale. Aus der Programmierebene gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 021 √
  2. Das LCD Display zeigt: 021: NC + Sabo
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
00NC + SaboBei diesem Zonenabschluß darf kein Widerstand in die Alarmzone eingesetzt werden. Beim Öffnen der Zone wird Alarm ausgelöst. Der Sabotagekontakt des Melders ist separat an die Einbruchmeldezentrale anzuschließen. Beachten Sie die Anschlußdiagramme für die Verdrahtung mit NC + Sabo.
01DEOL 2K2/4K7Bei diesem Zonenabschluß sind zwei Widerstände mit unterschiedlichen Werten einzusetzen. Je nachdem welcher Widerstandswert geändert wird, löst die Einbruchmeldezentrale Alarm oder Sabotage aus. Der Sabotageeingang an der Zentrale ist nicht in Funktion.Beachten Sie die Anschlußdiagramme für die Verdrahtung mit DEOL.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

022 Ändern der Lautstärke bei internem Alarm

Zum Ändern des Zonenabschlusses für die Eingänge der Einbruchmeldezentrale. Aus der Programmierebene gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 022 √
  2. Das LCD Display zeigt: 022: InT. Vol 3
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0-9Intern VolGeben Sie hier an, mit welcherLautstärke der interne Alarm über den (optional) angeschlossenenLautsprecher ausgegeben werden soll.Drücken Sie die Taste:0 aus1 leise9 laut
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

025 Interner Alarm

Zum Ändern der Eigenschaft des internen Alarms gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 025 √
  2. Das LCD Display zeigt: 025: IA BIS DEAKT
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Int. Alarm folgt lokalem AlarmDer interne Alarm folgt den eingegebenen Zeiten für die Außensirene (siehe Funktion 042).
1Int. Alarm bis deaktiviertDer interne Alarm läuft, bis die Alarmzentrale deaktiviert wird.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

027 Alarm bei fehlgeschlagener Aktivierung

Zum Ändern der Eigenschaft des Alarms bei fehlgeschlagener Aktivierung (nach 4-maliger Falscheingabe des Codes) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 027 √
  2. Das LCD Display zeigt: 027: INTERN ALARM
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Der Alarm bei fehlgeschlagener Aktivierung wird über die internen Signalgeber ausgegeben.
1Der Alarm bei fehlgeschlagener Aktivierung wird zusätzlich über die Außensirene ausgegeben.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

028 Status Anzeige

Zum Ändern der Eigenschaft der Statusanzeige gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 028 √
  2. Das LCD Display zeigt: 028: AUSBL. AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Die Anzeige bleibt dauerhaft aktiviert. Das System zeigt stets an ob die Alarmzentrale aktiviert oder deaktiviert ist.
1Die Anzeige des Zustands der Zentrale bleibt nach Eingabe des Benutzercodes für 180 Sekunden aktiviert, danach wechselt diese wieder auf die Datums- & Uhrzeitanzeige.
2Die Anzeige schaltet 30 Sekunden nach jedem Ereignis wieder zurück auf die Datums- & Uhrzeitanzeige. Beachten Sie, dass auch die LEDs nur für 30 Sekunden leuchten.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Status Anzeige - 1

ABUS AZ4301 - Status Anzeige - 2

029 Eintrittsalarmverzögerung

Zum Ändern der Eigenschaft der

Eintrittsalarmverzögerung gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 029 √
  2. Das LCD Display zeigt: 029: VERZÖG. AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Die Alarmzentrale generiert einen unmittelbaren Alarm, wenn der Benutzer nach den Melder mit der Eigenschaft „Eingang/Ausgang“ einen weiteren Melder mit der Eigenschaft „Sofort“ auslöst.
1Die Alarmzentrale verlängert die Eingangsverzögerung um weitere 30 Sekunden, wenn der Benutzer von der vorgegebenen Eingangsrute abweicht. Dabei wird ein interner Alarm ausgelöst, um den Benutzer darauf hinzuweisen, dass er einen weiteren Melder aktiviert hat. Wird der Benutzercode innerhalb der Eingangsverzögerungszeit eingegeben, wird ein lokaler Alarm vermieden und die Alarmzentrale zurückgesetzt.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

030 Überfallalarm

Zum Ändern der Eigenschaft des stillen Überfallalarms gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 030 √
  2. Das LCD Display zeigt: 030: ÜF LAUT
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0ÜF lautBeim Auslösen des Überfallalarms,
generiert die Alarmzentrale lokal einen Alarm.
1ÜF stillBeim Auslösen des Überfallalarms, generiert die Alarmzentrale lokal keinen Alarm. Der Alarm erfolgt still über die Transistorkontakte ausgegeben und über ein optionales Wählgerät übertragen.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

031 Zonensabotage

Zum Ändern der Eigenschaft der Zonensabotage gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 031 √
  2. Das LCD Display zeigt: 031: SABERRES AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Kein Programmiercode notwendig (AUS)Beim Auslösen eines Sabotagealarms reicht die Eingabe des Benutzercodes, um die Sabotagemeldung zu bestätigen.
1Programmiercode notwendig (AN)Beim Auslösen eines Sabotagealarms ist nach der Eingabe des Benutzercodes zum deaktivieren des Alarms, noch die Eingabe des Programmiercodes notwendig, um den Sabotagealarm zu löschen.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

033 Sytem Reset

Zum Ändern der Eigenschaft des System Resets gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 033 √
  2. Das LCD Display zeigt: 033: ERR RESET AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0System Reset (AUS)Bei der Anzeige eines Systemfehlers ist nur die Eingabe eines Benutzercodes notwendig, um die Meldung zu bestätigen.
1System Reset (AN)Bei der Anzeige eines Systemfehlers ist die Eingabe eines Programmiercodes notwendig, um die Meldung zu bestätigen.

Hinweis:

Bestimmte Ereignisse erfordern immer die Eingabe eines Programmiercodes. Diese sind:

-Ausfall oder Störung an einem Bedienteil

-Ausfall der 12V Versorgungssicherung

-Niedriger Akku in der Zentrale

  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

034 Überfall Reset

Zum Ändern der Eigenschaft des Überfallresets gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 034 √
  2. Das LCD Display zeigt: 034: ÜF BEN RESET
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0ÜF Ben ResetUm einen Überfallalarm zurück zu setzen, ist nur die Eingabe eines gültigen Benutzercodes notwendig.
1ÜF Err ResetUm einen Überfallalarm zurück zu setzen, ist nach der Eingabe eines gültigen Benutzercodes zum Deaktivieren des Alarm noch die Eingabe eines Programmiercodes notwendig, um den Überfallalarm zu löschen.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Überfall Reset - 1

ABUS AZ4301 - Überfall Reset - 2

035 Erstalarmreaktion

Zum Ändern der Erstalarmreaktion gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 035 √
  2. Das LCD Display zeigt: 035: ERSTM. ÜBER.
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Erstmelder ausblenden Nach Ablauf der Alarmzeit (Alarmzeit der lokalen Alarmierung der Außensirene) wird die Alarmzentrale wieder aktiviert. Die Zone, die Alarm ausgelöst hat, wird nicht mehr überwacht.
1Erstmelder überwachen Nach Ablauf der Alarmzeit (Alarmzeit der lokalen Alarmierung der Außensirene) wird die Alarmzentrale wieder aktiviert. Die Zone, die Alarm ausgelöst hat, wird wieder mitüberwacht.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

038 System Sabotage Reset

Zum Ändern der Eigenschaft des System Sabotage Resets gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 038 √
  2. Das LCD Display zeigt: 038: ERSYSABO AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Errichter Sabotage OK AUSBei einer System Sabotage ist es möglich die Alarmzentrale durch die Eingabe des Benutzercodes zurückzusetzen.
1Errichter Sabotage OK ANBei einer System Sabotage ist es nur durch die Eingabe des Errichtercodes möglich die Alarmzentrale zurückzusetzen.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

039 Ausgangsmodus für Gesamtscharf (A)

Zum Ändern der Eigenschaft des Ausgangsmodus für Gesamtscharf gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 039 √
  2. Das LCD Display zeigt: 039: A=AUSG.ZEIT
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0A=Ausg.ZeitNach dem Aktivieren der Alarmzentrale beginnt die programmierte Ausgangsverzögerungszeit zu laufen. Am Ende der Verzögerungszeit wird die Alarmzentrale aktiviert. Sollten zu dieser Zeit Zonen geöffnet sein, kommt es zu einem Alarm.
1A=ManuellNach dem Aktivieren der Alarmzentrale beginnt die Ausgangsverzögerungszeit zu laufen. Die Verzögerungszeit läuft solange, bis ein mit einem Bedienteil verbundener Taster betätigt wird, der die Ausgangsvervögerungszeit manuell beendet. Die Ausgangsverzögerung wird sieben Sekunden nach Drücken der Taste beendet.
2A=Letzte TürNach dem Aktivieren der Alarmzentrale beginnt die Ausgangsverzögerungszeit zu laufen. Die Verzögerungszeit läuft solange, bis eine Zone mit der Zoneneigenschaft Ein-/Ausgang geschlossen wird. Die Ausgangsverzögerung wird sieben Sekunden nach Schließen der Zone beendet.
3A=SchlüsselNach dem Aktivieren der Alarmzentrale beginnt die Verzögerungszeit zu laufen. Die Verzögerungszeit läuft solange, bis eine Zone mit der Eigenschaft Ein-/Ausgang geschlossen wurde und zusätzlich nach dem Schließen der
Zone ein Kontakt der mit dem Bedienteil verbunden ist, geöffnet wurde.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

040 System Auto Aktiv

Zum Ändern der Eigenschaft des System Autoscharf gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 040 √
  2. Das LCD Display zeigt: 040: A.AKT.=IMMER
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0A.Akt.=NieNach der Alarmauslösung läuft der Alarm bis zur eingestellten Alarmzeit des Außensignalgebers. Sollte ein weiterer Melder nach Ablauf der eingestellten Alarmzeit einen neuen Alarm der Alarmzentrale melden, kommt es zu keiner erneuten Alarmauslösung.
1-4A.Akt.=1 / 2 / 3 / ImmerNach der Alarmauslösung läuft der Alarm bis zur eingestellten Alarmzeit des Außensignalgebers. Je nach eingegebenem Wert aktiviert sich die Zentrale ein-, zwei-, drei-Mal, oder immer. Sollte es zu einer erneuten Alarmmeldung kommen, wird wieder ein Alarm ausgelöst.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - System Auto Aktiv - 1

ABUS AZ4301 - System Auto Aktiv - 2

041 Sirenenverzögerung

Zum Ändern der Sirenenverzögerung gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 041 √
  2. Das LCD Display zeigt: 041: Sir.Ver.=0
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Sir.Verz.=0Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung ohne Verzögerung gestartet.
1Sir.Verz.=1.5Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 1,5 Minuten aktiviert.
2Sir.Verz.=3Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 3 Minuten aktiviert.
3Sir.Verz.=5Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 5 Minuten aktiviert.
4Sir.Verz.=10Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 10 Minuten aktiviert.
5Sir.Verz.=15Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 15 Minuten aktiviert.
6Sir.Verz.=20Nach der Alarmauslösung wird die lokale Alarmierung nach einer Verzögerung von 20 Minuten aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

042 Sirenendauer

Zum Ändern der Sirenendauer gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 042 √
  2. Das LCD Display zeigt: 042: Sir.DAU.=3
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
1Sir.Dauer=1.5Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 1,5 Minuten aktiviert.
2Sir.Dauer=3Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 3 Minuten aktiviert.
3Sir.Dauer=5Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 5 Minuten aktiviert.
4Sir.Dauer=10Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 10 Minuten aktiviert.
5Sir.Dauer=15Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 15 Minuten aktiviert.
6Sir.Dauer=20Nach der Alarmierung wird die lokale Alarmierung für 20 Minuten aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

044 Ausgangsverzögerungszeit A

Zum Ändern der Ausgangsverzögerungszeit bei Gesamtscharf A gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 044 √
  2. Das LCD Display zeigt: 044: AUSG. A=10
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
1Ausg. A=10Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 10 Sekunden.
2Ausg. A=20Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 20 Sekunden.
3Ausg. A=30Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 30 Sekunden.
4Ausg. A=45Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 45 Sekunden.
5Ausg. A=60Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 60 Sekunden.
6Ausg. A=120Ausgangsverzögerungszeit für Gesamtscharf beträgt 120 Sekunden.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

045 Ein-/Ausgangsverzögerungston Lautstärke

Zum Ändern der Lautstärke des Ein-/Ausgangsverzögerungstons der (optional) angeschlossenen Lautsprecher. Die Einstellung gilt nicht für die Bedienteile.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 045 √
  2. Das LCD Display zeigt: 045: E/A VOL=5
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0E/A VOL=AUSEin-/Ausgangsverzögerungton aus.
1-9E/A VOL=1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9Ein-/Ausgangsverzögerungston leise(1) bis laut (9)
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Ein-/Ausgangsverzögerungston Lautstärke - 1

ABUS AZ4301 - Ein-/Ausgangsverzögerungston Lautstärke - 2

046 Sabotagealarm

Zum Ändern der Eigenschaft des Sabotagealarms bei deaktivierter Alarmzentrale gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 046 √
  2. Das LCD Display zeigt: 046: Int+B-TEIL
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Intern AlarmBei Sabotagealarm im deaktivierten Zustand der Alarmzentrale wird nur der Lautsprecher ausgelöst
1B-TeilBei Sabotagealarm im deaktivierten Zustand der Alarmzentrale wird das Bedienteil aktiviert.
2Int+B-TeilBei Sabotagealarm im deaktivierten Zustand der Alarmzentrale wird das Bedienteil und der Internalarm aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

051 Datum und Uhrzeit

Zum Ändern des Datum und der Uhrzeit gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 051 √
  2. Das LCD Display zeigt z.B: 051: T03 M02 J05
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und geben Sie den Tag ein.
  4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √
  5. Geben Sie mit Hilfe der Tastatur den Monat ein. (Januar bis September = 01 bis 09)
  6. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √
  7. Geben Sie mit Hilfe der Tastatur das Jahr ein.

  8. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √

  9. Die Anzeige wechselt, geben Sie nun mit Hilfe der Tastatur die Stunde ein.
  10. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √
  11. Geben Sie mit Hilfe der Tastatur die Minute ein.
  12. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit √
  13. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

052 Sabotage sperren

Zum Ändern der Eigenschaft der Sabotage, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 052 √
  2. Das LCD Display zeigt: 052: ZN SPERREN
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Zn sperrenEs ist nur möglich einzelne Zonen zu sperren, eine Sabotagezone oder ein Sabotagealarm kann nicht gesperrt werden.
1Zn + Sabotage sperrenEs ist möglich einzelne Zonen und auch Sabotagezonen, bzw. einen Sabotagealarm aus der Überwachung zu sperren.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

053 Abbruch - Reset

Zum Ändern der Eigenschaft Abbruch - Reset, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 053 √
  2. Das LCD Display zeigt: 053: Abbruch=Syst
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0Abbruch=SystDer Reset nach einem abgebrochenen Alarm erfolgt wie in Funktion „33 System Reset“ eingestellt.
1Abbruch=Ben.Nach einem abgebrochenen Alarm darf der Benutzer den Reset durchführen.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

060 Verhalten E/A bei Internscharf (B)

Zum Ändern der Zoneneigenschaft der Ein-/Ausgangszone bei Internscharf (B), gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 060 √
  2. Das LCD Display zeigt: 060: B=EA=EA
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0EA = EAEine als Ein-/Ausgang programmierteZone behält diese Eigenschaft auch bei Internaktivierung.
1EA = SOEine als Ein-/Ausgang programmierteZone ändert Ihre Zoneneigenschaft bei Internaktivierung auf Sofort.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

061 Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (B)

Zum Ändern der Zoneneigenschaft bei Internscharf (B), gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 061 √
  2. Das LCD Display zeigt: 061: B=EF =EF
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0EF = EFEine als Eingang folgendprogrammierte Zone behält dieseEigenschaft auch bei Internaktivierung.
1EF = EAEine als Eingang folgendprogrammierte Zone ändert IhreZoneneigenschaft bei Internaktivierung auf Ein-/Ausgang.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (B) - 1

ABUS AZ4301 - Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (B) - 2

062 Verhalten Ausgangsmodus Internscharf (B)

Zum Ändern des Ausgangsmodus bei Internscharf (B) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 062 √
  2. Das LCD Display zeigt: 062: B=LEISE
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0LeiseDas akustische Signal während der Ausgangsverzögerungszeit wird mit halber Lautstärke ausgegeben.
1Sofort ScharfHier wird die Alarmzentrale unmittelbar, d.h. ohne Verzögerungszeit intern aktiviert.
2StillEs wird kein akustisches Signal während der Ausgangsverzögerungszeit ausgegeben. Nach Ablauf der Verzögerungszeit gibt die Zentrale ein kurzes Signal aus.
3Wie Ausgangsmodus ADer Ausgangsmodus für Internscharf B ist wie der Ausgangsmodus für Gesamtscharf A.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

063 Alarmverhalten bei Internscharf (B)

Zum Ändern des Alarmverhaltens bei Internscharf (B) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 063 √
  2. Das LCD Display zeigt: 063: B = B-TEIL
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0B-TeilNur die Bedienteile werden aktiviert.
1InternalarmBei Alarm werden die Bedienteile und der Lautsprecher aktiviert.
2Lokaler AlarmBei Alarm werden die Bedienteile, der Internalarm und die Außensirene aktiviert.
3Externer AlarmBei Alarm werden neben den Bedienteilen und der internen Signalisierung auch die Außensirene und das Telefonwählgerät aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

065 Ausgangsverzögerungszeit Intern B

Zum Ändern der Ausgangsverzögerungszeit bei Internscharf B gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 065 √
  2. Das LCD Display zeigt: 065: AUSG. B=10
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
1Ausg. B=10Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 10 Sekunden.
2Ausg. B=20Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 20 Sekunden.
3Ausg. B=30Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 30 Sekunden.
4Ausg. B=45Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 45 Sekunden.
5Ausg. B=60Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 60 Sekunden.
6Ausg. B=120Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf B beträgt 120 Sekunden.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

070 Verhalten E/A bei Internscharf (C)

Zum Ändern der Zoneneigenschaft der Ein-/Ausgangszone bei Internscharf (C), gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 070 √
  2. Das LCD Display zeigt: 070: C=EA=EA
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0EA = EAEine als Ein-/Ausgang programmierteZone behält diese Eigenschaft auch bei Internaktivierung
1EA = SOEine als Ein-/Ausgang programmierteZone ändert Ihre Zoneneigenschaft bei Internaktivierung.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

071 Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (C)

Zum Ändern der Zoneneigenschaft der Eingang folgend Zone bei Internscharf (C), gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 071 √
  2. Das LCD Display zeigt: 071: C=EF =EA
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0EF = EFEine als Eingang folgendprogrammierte Zone behält dieseEigenschaft auch bei Internaktivierung.
1EF = EAEine als Eingang folgendprogrammierte Zone ändert IhreZoneneigenschaft bei Internaktivierung auf Ein-/Ausgang.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (C) - 1

ABUS AZ4301 - Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (C) - 2

072 Verhalten Ausgangsmodus Intern (C)

Zum Ändern des Ausgangsmodus bei Internaktivierung (C) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 072 √
  2. Das LCD Display zeigt: 072: C=LEISE
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0LeiseDas akustische Signal während der Ausgangsverzögerungszeit wird mit halber Lautstärke ausgegeben.
1Sofort ScharfBei Internaktivierung wird die Alarmzentrale unmittelbar, d.h. ohne Verzögerungszeit intern aktiviert.
2StillEs wird kein akustisches Signal während der Ausgangsverzögerungszeit ausgegeben. Nach Ablauf der Verzögerungszeit gibt die Zentrale ein kurzes Signal aus.
3Wie Ausgangsmodus ADer Ausgangsmodus für Internscharf B ist wie der Ausgangsmodus für Gesamtscharf A
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

073 Alarmverhalten bei Intern (C)

Zum Ändern des Alarmverhaltens bei Internaktivierung (C) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 073 √
  2. Das LCD Display zeigt: 073: C = BT/INT
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0B-TeilNur die Bedienteile werden aktiviert.
1B-Teil und InternalarmBei Alarm werden die Bedienteile und der Internalarm aktiviert.
2Lokaler AlarmBei Alarm werden die Bedienteile, der Internalarm und die Außensirene aktiviert.
3Externer AlarmBei Alarm werden neben den Bedienteilen und der internen Signalisierung auch die Außensirene und die Ausgänge aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

075 Ausgangsverzögerungszeit Intern C

Zum Ändern der Ausgangsverzögerungszeit bei Internscharf C gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 075 √
  2. Das LCD Display zeigt: 075: AUSG. C=10
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
1Ausg. C=10Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 10 Sekunden.
2Ausg. C=20Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 20 Sekunden.
3Ausg. C=30Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 30 Sekunden.
4Ausg. C=45Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 45 Sekunden.
5Ausg. C=60Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 60 Sekunden.
6Ausg. C=120Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf C beträgt 120 Sekunden.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

076 Verhalten Ausgangsmodus Intern (D)

Zum Ändern des Ausgangsmodus bei Internaktivierung (D) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 076 √
  2. Das LCD Display zeigt: 076: D=LEISE
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0LeiseDas akustische Signal während der Ausgangsverzögerungszeit wird mit halber Lautstärke ausgegeben.
1Sofort ScharfBei Internaktivierung wird die Alarmzentrale unmittelbar, d.h. ohne Verzögerungszeit intern aktiviert.
2StillEs wird kein akustisches Signal während der Ausgangsverzögerungszeit ausgegeben. Nach Ablauf der Verzögerungszeit gibt die Zentrale ein kurzes Signal aus.
3Wie Ausgangsmodus ADer Ausgangsmodus für Internscharf B ist wie der Ausgangsmodus für Gesamtscharf A
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Verhalten Ausgangsmodus Intern (D) - 1

ABUS AZ4301 - Verhalten Ausgangsmodus Intern (D) - 2

077 Alarmverhalten bei Intern (D)

Zum Ändern des Alarmverhaltens bei Internaktivierung (D) gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 077 √
  2. Das LCD Display zeigt: 077: D = BT/INT
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0B-TeilNur die Bedienteile werden aktiviert.
1B-Teil und InternalarmBei Alarm werden die Bedienteile und der Internalarm aktiviert.
2Lokaler AlarmBei Alarm werden die Bedienteile, der Internalarm und die Außensirene aktiviert.
3Externer AlarmBei Alarm werden neben den Bedienteilen und der internen Signalisierung auch die Außensirene und die Ausgänge aktiviert.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

079 Ausgangsverzögerungszeit Intern D

Zum Ändern der Eigenschaft der Ausgangsverzögerungszeit bei Internscharf D gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 079 √
  2. Das LCD Display zeigt: 079: AUSG. D=10
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
1Ausg. D=10Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 10 Sekunden.
2Ausg. D=20Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 20 Sekunden.
3Ausg. D=30Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 30 Sekunden.
4Ausg. D=45Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 45 Sekunden.
5Ausg. D=60Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 60 Sekunden.
6Ausg. D=120Ausgangsverzögerungszeit für Internscharf D beträgt 120 Sekunden.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

081 Transistorausgang OP1

Zum Ändern des Verhaltens des Relaisausgangs OP1 auf der Alarmzentralenplatine gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 081 √
  2. Das LCD Display zeigt: 081: AKTIV QUIT.
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
00SireneDieser Ausgang wird bei lokalem und externem Alarm aktiviert (Sirene von 12V auf 0V). Die Einstellungen für die Sirenenverzögerung und die Sirenendauer stellen Sie im Menü 41, bzw. 42 ein.
01Ein-/Ausgang folgendDieser Ausgang wird aktiviert, wenn die Ein- oder Ausgangsverzögerung aktiv ist. Beachten Sie bitte, dass dieser Ausgang nicht aktiviert wird, wenn der Ausgangsmodus Intern auf still oder sofort programmiert wurde.
02Aktiv folgendDieser Ausgang wird aktiviert, wenn die Alarmzentrale komplett oder intern aktiviert ist.
03Aktiv stabilDieser Ausgang wird aktiviert, wenn die Alarmzentrale komplett oder intern aktiviert wird. Zusätzlich wird der Ausgang aktiviert, wenn die Alarmzentrale zurückgesetzt wird oder ein Gehtest gestartet wurde.
04Erschütterungsmelder RückstellungDieser Ausgang wird zu Beginn der Ausgangsverzögerung für 5 Sekunden aktiviert.
05GehtestDieser Ausgang wird während des Benutzer- und Programmierer-Gehtest aktiviert. Der Ausgang wird mit dem Gehtest-Eingang des Bewegungsmelders verbunden.
06Bereit folgendDieser Ausgang wird aktiviert, wenn die Alarmzentrale bereit ist zum Komplett-oder Internaktivieren (z.B. für Blockschloss). Die Alarmzentrale ist Bereit, auch wenn die Zonen mit den Eigenschaften Ein-/Ausgang oder Eingang folgend geöffnet sind.
0724 Stunden AlarmDieser Ausgang wird aktiviert, wenn eine Zone Alarm auslöst, deren Zoneneigenschaft 24 Stunden ist. Der Ausgang wird deaktiviert, wenn die Alarmzentrale deaktiviert wird.
08Blitz folgendDieser Ausgang wird aktiviert, wenn ein lokaler oder externer Alarm ausgelöst wird. Der Ausgang bleibt aktiv, bis die Alarmzentrale deaktiviert wird.
09Feuer RückstellenDieser Ausgang wird verwendet, um Rauchmelder zurückzusetzen. Dieser Ausgang wird nach jedem Deaktivieren und Rückstellen der Alarmzentrale (nach einem Alarm) für mindestens 3 Sekunden aktiviert.
10Selbstvers. SirenentestDieser Ausgang wird nach dem Programmieren aktiviert (12V auf 0V) und beim Ausführen des Sirenentests (Befehl 91 im Programmiermenü) deaktiviert.
11Aktiv QuittierungDieser Ausgang wird für 10 Sekunden aktiviert, nachdem die Alarmzentrale aktiviert wurde. Der Ausgang kann genutzt werden, um die Aktivierung zu bestätigen.
12Aktiv 1Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 170) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) aktiviert wurde (Befehl 171).

ABUS AZ4301 - Transistorausgang OP1 - 1

ABUS AZ4301 - Transistorausgang OP1 - 2

13Deaktiv 1Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 172) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) deaktiviert wurde (Befehl 173).
26Aktiv 1Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 170) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) aktiviert wurde (Befehl 171).
27Aktiv 2Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 170) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) aktiviert wurde (Befehl 171).
28Aktiv 3Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 170) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) aktiviert wurde (Befehl 171).
29Aktiv 4Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 170) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) aktiviert wurde (Befehl 171).
30Deaktiv 1Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 172) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) deaktiviert wurde (Befehl 173).
31Deaktiv 2Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 172) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) deaktiviert wurde (Befehl 173).
32Deaktiv 3Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 172) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) deaktiviert wurde (Befehl 173).
33Deaktiv 4Dieser Ausgang wird für eine einstellbare Zeitperiode (Befehl 172) aktiviert, wenn die Zentrale komplett (A) oder intern (B), (C) oder (D) deaktiviert wurde (Befehl 173).
34FeuerDieser Ausgang wird aktiviert, wenn ein Feueralarm ausgelöst wurde. Der Ausgang bleibt solange aktiv, bis der Alarm deaktiviert wurde.
35ÜberfallDieser Ausgang wird aktiviert, wenn ein Feueralarm ausgelöst wurde. Der Ausgang bleibt solange aktiv, bis der Alarm deaktiviert wurde.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

082 Transistorausgang OP2

Zum Ändern des Verhaltens des Transistorausgangs OP2 auf der Alarmzentralenplatine gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 082 √

  2. Das LCD Display zeigt: 082: BEREIT FOLG.

  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den eben beschriebenen Punkten zu wählen und geben Sie die Funktion entsprechend ein.

083 Transistorausgang OP3

Zum Ändern des Verhaltens des Transitorausgangs OP3 auf der Alarmzentralenplatine gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 083 √

  2. Das LCD Display zeigt: 083: AKT. FOLG.

  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den eben beschriebenen Punkten zu wählen und geben Sie die Funktion entsprechend ein.

085 Einbruchausgang

Zum Ändern des Verhaltens des Transistorausgangs bei Einbruchalarm, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 085 √
  2. Das LCD Display zeigt: 085: Einb=Dauer
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
00DauerDer Ausgang bleibt aktiviert bis der Benutzer oder Programmierer die Alarmzentrale zurücksetzt.
01A.Akt.Der Ausgang wird nach Ablauf der eingestellten Sirenendauer zurückgesetzt. Er kann bei erneutem Alarm wieder aktiviert werden.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

086 Zusätzlich Eingangsverzögerung

Zum Ändern des Verhaltens der Zeit der Eingangsverzögerung, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 086 √
  2. Das LCD Display zeigt: 086:ZUS.EING. AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0AUSNach Ablauf derEingangsverzögerungszeit wird
externer Alarm ausgelöst
1ANNach Ablauf der Verzögerungszeit wird intern Alarm ausgelöst. Der Benutzer hat nun weitere 30 Sekunden Zeit um seinen Benutzercode einzugeben und die Alarmzentrale zu daktivieren.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

087 Bedienteilalarm

Zum Ändern der Eigenschaften der angeschlossenen Bedienteile, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 087 √
  2. Das LCD Display zeigt: 087:B-TEIL AL AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0AUSIst die Funktion deaktiviert, kann kein Alarm über das Bedienteil abgesetzt werden.
1ANBei aktivierter Funktion kann ein Alarm über das Bedienteil abgesetzt werden.Zum Auslösen eines Alarms drückenSie die Tasten:1 & 3 für Überfall4 & 6 für med. Notruf7 & 9 für Feueralarm
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Bedienteilalarm - 1

ABUS AZ4301 - Bedienteilalarm - 2

090 - 097 Testfunktion siehe

„15.4 Testfunktionen“

098 Werkseinstellungen herstellen

Um die Werkseinstellungen wieder herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Sie müssen sich im Programmiermodus befinden.
  2. Geben Sie am Bedienteil ein: 098 √
  3. Das LCD Display zeigt: 098: WERKSEINST.
  4. Geben Sie am Bedienteil ein: 1
  5. Zum Wiederherstellen der Werkseinstellungen drücken Sie die Taste: √.
  6. Zum Abbrechen drücken Sie die Taste: ✗
  7. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

099 Programmiermodus verlassen

Um den Programmiermodus zu verlassen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 099 √

  2. Das LCD Display zeigt: 099: PROGR. ENDE?

  3. Geben Sie am Bedienteil ein: √

  4. Das Bedienteil zeigt: SYSTEM TEST

  5. Falls keine Störung vorliegt und Zonen mit der Eigenschaft 24 Stunden, Feuer, Überfall oder Technik geschlossen sind, wird das Programmiermenü verlassen.

  6. Liegt eine Störung vor, so zeigt die Alarmzentrale diese an. Beseitigen Sie die Störung und führen Sie die Schritte 1 – 4 erneut durch.

126 Sprache einstellen

Um die Spracheinstellung für die Anzeige im Bedienteil zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 126 √

  2. Das LCD Display zeigt: 126:SPRACH=DEUT

  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:

00ENGL.
01ITAL.
02SPAN.
03PORT.
04NIED.
05FRAN.
06DEUT.
07NORW.
08SWED.
09DĂN.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

151 Zusätzliche Ausgänge

Über das mitgelieferte Kabel oder mittels optionaler Relaisplatine stehen Ihnen acht weitere

Transistorausgänge zur Verfügung. Um die Einstellung des Ausgangs 1 zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 151 √
  2. Das LCD Display zeigt: 151:FEUER
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
00Nicht verwendet
01Feuer folgend
02Überfall folgend
03Einbruch folgend
04Aktiv / Deaktiv
05Alarm Abbruch folgend
06Technikalarm folgend
11Netz Störung
12Sabotagealarm
13Aktiv folgend
14Deaktiv folgend
15Zone(n) gesperrt
16Med. Notruf
17Schlüsselkasten
18AntiMask
19Rauchmelder
30Aktiv 1
31Aktiv 2
32Aktiv 3
33Aktiv 4
34Deaktiv 1
35Deaktiv 2
36Deaktiv 3
37Deaktiv 4
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.

  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

152 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 2

153 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 3

154 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 4

155 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 5

156 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 6

157 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 7

158 Zusätzliche Ausgänge

Zusätzlicher Ausgang 8

159 Zusätzliche Ausgänge invertieren

Es ist möglich die zusätzlichen Transistorausgänge für unterschiedliche Anwendungen auch zu invertieren. Im invertierten Zustand wird die Spannung von +12V im aktiven Zustand angelegt, z.B.: zur Ansteuerung eines visuellen Signals.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 159 √
  2. Das LCD Display zeigt: 159: INV AUSG AUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
00AUS+12V Spannung wird zur Aktivierung des Ausgangs entfernt. Im deaktivierten Zustand ist der Ausgang auf +12V gesteuert.
01AN+12V Spannung wird zur Aktivierung des Ausgangs angelegt. Im deaktivierten Zustand ist der Ausgang

ABUS AZ4301 - Zusätzliche Ausgänge invertieren - 1

ABUS AZ4301 - Zusätzliche Ausgänge invertieren - 2

auf Masse gesteuert.

  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

170 Prog. der Impulsausgänge (Zeit Aktiv)

Die Ausgänge Aktiv 1-4 werden impulsmäßig für eine vordefinierte Zeit bei dem Aktivieren der Zentrale, sowie bei Feuer- oder Überfallalarm angesteuert. Legen Sie zunächst die Zeit fest, in der diese Ausgänge aktiv sein sollen.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 170 √
  2. Das LCD Display zeigt: 170: Aktiv 1 01
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die Zeitdauer einzugeben. Mögliche Werte sind 00 für einen Dauerkontakt und die Zeiten zwischen 01 und 12 Sekunden.
  4. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √
  5. Das LCD Display zeigt: 170: Aktiv 2 01
  6. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Impulszeit 2 einzugeben.
  7. Fahren Sie fort, bis alle Zeiten eingegeben sind.
  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

171 Prog. der Impulsausgänge (Ebenen Aktiv)

Legen Sie fest wann die Ausgänge aktiviert werden sollen, indem Sie bestimmen bei welcher Teilbereichs-aktivierung (A, B, C, D) die Ausgänge geschalten werden sollen.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 171 √

  2. Das LCD Display zeigt: 171: Aktiv 1 ABCD

  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die die Aktivierungsebene einzugeben. A = Gesamtaktiv, B, C und D = Internaktiv.
  4. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √
  5. Das LCD Display zeigt: 170: Aktiv 2 ABCD
  6. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Aktivierungsebene 2 einzugeben.
  7. Fahren Sie fort, bis alle Ebenen eingegeben sind.
  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

172 Prog. der Impulsausgänge (Zeit Deaktiv)

Die Ausgänge Dektiv 1-4 werden impulsmäßig für eine vordefinierte Zeit bei dem Deaktivieren der Zentrale angesteuert. Legen Sie zunächst die Zeit fest, in der diese Ausgänge aktiv sein sollen.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 172 √
  2. Das LCD Display zeigt: 172: DEAktiv 1 01 Nutzen Sie die Tastatur, um die Zeitdauer einzugeben. Mögliche Werte sind 00 für einen Dauerkontakt und die Zeiten zwischen 01 und 12 Sekunden.
  3. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √
  4. Das LCD Display zeigt: 172: DEAktiv 2 01
  5. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Impulszeit 2 einzugeben.
  6. Fahren Sie fort, bis alle Zeiten eingegeben sind.
  7. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

173 Prog. der Impulsausgänge (Ebenen Deaktiv)

Legen Sie fest wann die Ausgänge aktiviert werden sollen, indem Sie bestimmen bei welcher Teilbereichsdeaktivierung (A, B, C, D) die Ausgänge geschalten werden sollen.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 173
  2. Das LCD Display zeigt: 173: Aktiv 1 ABCD
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die die Aktivierungsebene einzugeben. A = Gesamtaktiv, B, C und D = Internaktiv.
  4. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √
  5. Das LCD Display zeigt: 173: Aktiv 2 ABCD
  6. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Aktivierungsebene 2 einzugeben.
  7. Fahren Sie fort, bis alle Ebenen eingegeben sind.
  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - Prog. der Impulsausgänge (Ebenen Deaktiv) - 1

174 Prog. der Impulsausgänge (Feueroption)

Legen Sie fest, ob die Impuls Deaktiv-Ausgänge 1-4 auch zusätzlich bei Feueralarm aktiviert werden sollen, indem Sie die Option Feuer auf AN setzen. Achtung: Nur Ausgänge die bei der Deaktivierung der Zentrale aktiviert werden, können zusätzlich auch bei Feuer aktiviert werden.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 174 √
  2. Das LCD Display zeigt: 174: FEUER 1 aN
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um zu bestimmen: 00=AUS 01=AN
  4. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √

  5. Das LCD Display zeigt: 174: FEUER 2 AN

  6. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Option Feuer 2 einzugeben.

  7. Fahren Sie fort, bis alle Ausgänge eingegeben sind.

  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

175 Prog. der Impulsausgänge (Überfalloption)

Legen Sie fest, ob die Impuls Deaktiv-Ausgänge 1-4 auch zusätzlich bei Überfallalarm aktiviert werden sollen, indem Sie die Option Überfall auf AN setzen. Achtung: Nur Ausgänge die bei der Deaktivierung der Zentrale aktiviert werden, können zusätzlich auch bei Überfall aktiviert werden.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 175 √
  2. Das LCD Display zeigt: 175: ÜBERFALL 1 aN
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um zu bestimmen: 00=AUS 01=AN
  4. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste: √
  5. Das LCD Display zeigt: 175: ÜBERFALL 2 AN
  6. Nutzen Sie die Tastatur, um in derselben Weise die Option Feuer 2 einzugeben.
  7. Fahren Sie fort, bis alle Ausgänge eingegeben sind.
  8. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

182 Letzter Ausgang Settling Zeit

Diese Zeit setzt eine Verzögerung bei Meldern bei der Aktivierung des Systems. Während dieser Zeit sind die Sirenen abgeschalt und die Zentrale ignoriert die Alarme.

Zum Ändern der Einstellungen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 182 √

  2. Das LCD Display zeigt: 182:Setteling 07

  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:

ABUS AZ4301 - Letzter Ausgang Settling Zeit - 1

07-12 Einstellung von 7-12 Sekunden

  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

183 Display Anzeige ändern

Diese Zeit setzt eine Verzögerung der Alarmmeldung bei Meldern im Ausgangsbereich. Während dieser Zeit sind die Sirenen abgeschalt und die Zentrale ignoriert die Alarme.

Zum Ändern der Einstellungen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 183 √
  2. Das LCD Display zeigt: 183: 9752
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die Anzeige im Display zu ändern. Verwenden Sie die Tastatur wie bei der Vergabe des Zonenbezeichnung.
  4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  5. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

184 Feuer Signalgeber

Zum Ändern der Einstellungen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 184 √
  2. Das LCD Display zeigt: 184:FeuerSignAUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0FeuerSignAUS (intern)Normaler 2-ton Feueralarm
1FeuerSignAN (lokal)Sendet ein Pulssignal an als „Sirene“ geschaltete Ausgänge (81-83=00)
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

185 Schlüsselschalter Auto Reset

Zum Ändern der Einstellungen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 185 √
  2. Das LCD Display zeigt: 185:KsAutoRstAUS
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um aus den folgenden Punkten zu wählen und drücken Sie:
0KsAutoRstAUSDer Benutzer muss ausgelöste Zonen manuell zurücksetzen.
1KsAutoRstANDas System setzt ausgelöste Zonen vom Typ SS oder BS automatisch zurück, wenn der Benutzer den Schlüsselschalter verwendet.
  1. Bestätigen Sie Ihre Eingabe. Geben Sie dazu am Bedienteil ein: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

201 Prog. Eingangsverzögerungszeit 1

Legen Sie die Eingangsverzögerungszeit 1 in Sekunden fest. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 201 √
  2. Das LCD Display zeigt: 201: EING. 1=45
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die Eingangsverzögerungszeit einzugeben.
  4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste: √
  5. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

202 Prog. Eingangsverzögerungszeit 2

Legen Sie die Eingangsverzögerungszeit 2 in Sekunden fest. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 202 √
  2. Das LCD Display zeigt: 202: EING. 2=45
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die Eingangsverzögerungszeit einzugeben.
  4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste: √
  5. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

203/204 Prog. Eingangsverzögerungszeit 3/4

Legen Sie die Eingangsverzögerungszeit 3/4 in Sekunden fest. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 203/204 √
  2. Das LCD Display zeigt: 203/204: EING. 3/4=45
  3. Nutzen Sie die Tastatur, um die Eingangsverzögerungszeit einzugeben.
  4. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Taste: √
  5. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Doppelton „beep“ „beep“ und zeigt PROGR.MODUS.

ABUS AZ4301 - 203/204 Prog. Eingangsverzögerungszeit 3/4 - 1

15.4 Testfunktionen

090 Ereignisspeicher

Die Zentrale speichert die letzten 250 Ereignisse. Jedes Ereignis wird mit Datum und Uhrzeit gespeichert. Der Ereignisspeicher kann über das Programmiermenü angesehen werden.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 090 √
  2. Das LCD Display zeigt die jüngsten Ereignisse zuerst an.
  3. Um innerhalb des Ereignisspeichers vor und zurück zu blättern. Nutzen Sie die Taste 1 um vor zu blättern, bzw. die Taste 3, um zurück zu blättern.
  4. Drücken Sie die Taste ☑ um zwischen dem Ereignis und Datum/Uhrzeit zu wechseln.
  5. Drücken Sie die Taste am den Ereignisspeicher zu verlassen.
  6. Der Ereignisspeicher kann weder vom Programmierer noch vom Benutzer gelöscht werden.

Einträge im Ereignisspeicher und deren Bedeutung:

EintragBedeutung
Netz Störung Ausfall der 230VAC Spannungsversorgung
Netz Störung OK230VAC Spannungsversorgung wieder hergestellt
Alarm Abbruch Aarm manuell durch Benutzer abgebrochen
AUX DC Störung12VDC Versorgung ausgefallen oder AUX Sicherung defekt
AUX DC Störung OK12VDC Versorgung wieder hergestellt
Bad Checksum FFehler im Speicher der Alarmzentrale festgestellt
Akku Störung Ausfall der Akkuversorgung oder Akku
Sicherung defekt
Akku Störung OKAkkuversorgung wieder hergestellt
Einb. Zone nn Zonenn hat einen Einbruchalarm ausgelöst
Einb. Zone nn OKZone nn OK
WerkseinstellungWerkseinstellungen wurden wieder hergestellt
EEPROM StörungSpeicherfehler in der Alarmzentrale
Feuer Zone nn Zonenn hat einen Feueralarm ausgelöst
Feuer Zone nn OKZone nn wurde zurückgesetzt
Feuer OK Feueralarmzurückgesetzt
BDTnn CodelockEin Benutzer hat zu oft versucht seinen Code in das Bedienteil nn einzugeben
BDTnn Störung Bedienteil nn ausgefallen
BDTnn herg Bedienteil nn wurde wieder angeschlossen
BDTnn SabotageBedienteil nn hat Sabotagealarm ausgelöst
BDTnn OKBedienteil nn Sabotage wurde zurückgesetzt
BDTnn FE AlarmAm Bedienteil nn wurde Feueralarm ausgelöst
BDTnn MN AlarmAm Bedienteil nn wurde ein med. Notruf ausgelöst
SSL aktiv ZN nnÜber den Schlüsselschalter der Zone nn wurde die Alarmzentrale aktiviert
EintragBedeutung
SSL deakt ZN nnÜber den Schlüsselschalter der Zone nn wurde die Alarmzentrale deaktiviert
SBox ZN nn geschl.Die Zone nn mit der Eigenschaft Schlüsselbox wurde geschlossen
SBox ZN nn geöff.Die Zone nn mit der Eigenschaft Schlüsselbox wurde geöffnet
Sabo. SystemDer Deckelkontakt der Zentrale wurde ausgelöst
Sabo. SystemDer Deckelkontakt der Zentrale ist
OKwieder geschlossen
Akku Fehlt Akkuversorgung unterbrochen (Kabel nicht angesteckt)
Akku Fehlt OK Akkuversorgung wieder hergestellt (Kabel angeschlossen)
BDTnn ÜF Alarm BDT nn hat einen Überfallalarm ausgelöst
ÜF. Zone nn Zone nn hat einen Überfallalarm ausgelöst
ÜF Zone nn OK Der Überfallalarm der Zone nn wurde zurückgesetzt
Aktiv fehlg. ZN nn Die Alarmzentrale konnte nicht aktiviert werden, weil die ZN nn ausgelöst war
Rauchm. Ala. ZN nn Zone nn hat einen Feueralarm ausgelöst
Rauchm. Ala. ZN nn Zone nn Feueralarm zurückgesetzt
Mel.test St.Zone nn Zone nn Meldertest fehlgeschlagen
Sabo. Sirene OK Sirenesabotage wurde zurückgesetzt
Sabo. Sirene Sirene Sabotage ausgelöst
System Aktiv (A) System wurde automatisch reaktiviert
System Start System mit Spannung versorgt und gestartet
Sabotage Zone nn Zone nn hat einen Sabotagealarm ausgelöst
Sabotage Zone nn OK Zone nn Sabotagealarm zurückgesetzt
Tech Zone nn Alarm Zone nn hat einen technischen Alarm ausgelöst
Tech Zone nn OK Zone nn Alarm zurückgesetzt
Tel. Störung Fehler bei der Übertragung
Tel. Störung OK Fehler bei der Übertragung zurückgesetzt
Ben.nn modif. Ben.nn Benutzer nn hat den Benutzercode des Benutzer nn geändert
Ben.nn lösch Ben.nn Benutzer nn hat den Benutzercode des Benutzer nn gelöscht
Ben.nn verlassen Benutzer nn hat das Programmiermenü verlassen
Ben.nn betreten Benutzer nn hat das
Programmiermenü betreten
Ben.nn Syst.Res.Benutzer nn hat die Alarmzentrale zurückgesetzt
Ben.nn Ber. # ABenutzer nn hat die Alarmzentrale (Bereich #) aktiviert
Ben.nn Ber. # DBenutzer nn hat die Alarmzentrale (Bereich #) deaktiviert
Bnn Zeit/DatumBenutzer nn hat die Uhrzeit und das Datum geändert
Bnn ZN nn sperrenBenutzer nn hat die ZN nn aus der Überwachung ausgegliedert
Bnn ZN nn entsperBenutzer nn hat die ZN nn in die Überwachung wieder eingegliedert
Global SabotageNur für den Fall der Zoneneigenschaft NC + Sabo: Sabotagelinie (COM A/T) ausgelöst
Global Sabotage OKSabotagelinie (COM A/T) wieder zurückgesetzt

091 Ausgang 1 testen

Die Zentrale aktiviert den Ausgang 1 auf der Zentralenplatine bis dieser manuell wieder beendet wird. Um den Test zu starten, müssen Sie sich im Programmiermenü befinden. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 091 √
  2. Um den Test zu beenden drücken Sie die Taste:

ABUS AZ4301 - Ausgang 1 testen - 1

092 Ausgang 2 testen

Die Zentrale aktiviert den Ausgang 2 auf der Zentralenplatine bis dieser manuell wieder beendet wird. Um den Test zu starten, müssen Sie sich im Programmiermenü befinden. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 092 √.
  2. Um den Test zu beenden drücken Sie die Taste: √

ABUS AZ4301 - Ausgang 2 testen - 1

ABUS AZ4301 - Ausgang 2 testen - 2

093 Ausgang 3 testen

Die Zentrale aktiviert den Ausgang 3 auf der Zentralenplatine bis dieser manuell wieder beendet wird. Um den Test zu starten müssen Sie sich im Programmiermenübefinden. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 093 √
  2. Um den Test zu beenden drücken Sie die Taste:

ABUS AZ4301 - Ausgang 3 testen - 1

094 Lautsprecherausgang testen

Die Zentrale aktiviert den Ausgang für den optional angeschlossenen Lautsprecher auf der Zentralenplatine bis dieser manuell wieder beendet wird. Um den Test zu starten müssen Sie sich im Programmiermenübefinden. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 094 √
  2. Um den Test zu beenden drücken Sie die Taste:

ABUS AZ4301 - Lautsprecherausgang testen - 1

095 Bedienteilsummer testen

Die Zentrale aktiviert den Summer der Bedienteile bis dieser manuell wieder beendet wird. Um den Test zu starten, müssen Sie sich im Programmiermenübefinden. Dann gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 095 √.
  2. Um den Test zu beenden drücken Sie die Taste:

ABUS AZ4301 - Bedienteilsummer testen - 1

097 Gehtest ausführen

Wurde der Gehtest aktiviert, ist es möglich alle Zonen der Alarmzentrale auszulösen, um deren Funktion zu überprüfen. Aktivieren Sie den Gehtest und lösen Sie nacheinander alle Zonen aus. Testen Sie auch den Sabotagekontakt. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 097 √.
  2. Das LCD Display zeigt: 097: GEHTEST
  3. Lösen Sie eine Zone aus. Der Summer des Bedienteils gibt einen Zweiklangton aus. Zusätzlich zeigt das LCD Display: A:ZONE nn

  4. Haben Sie einen Sabotagealarm ausgelöst zeigt das Bedienteil über das LCD Display an: S:ZONE nn

  5. Um den Gehtest zu beenden, drücken Sie die Taste: ✗.

199 Widerstandswert messen

Die Zentrale ist in der Lage, die Widerstandswerte der einzelnen Zonen zu messen und auszugeben. So läßt sich schnell feststellen, wenn ein Widerstand falsch eingesetzt wurde. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 199 √
  2. Das LCD Display zeigt die Werte an.
  3. Um von Zone zu Zone zu wechseln, verwenden Sie die Ziffer 1 und die Ziffer 3.

Bedeutung der Anzeige

EintragBedeutung
NO Kein Widerstand eingesetzt, Zone geöffnet
2K1 2,2KOhm Widerstand eingesetzt
4K7 4,7KOhm Widerstand eingesetzt
... entsprechender Wert in KOhm

991 Softwareversion

Mit Hilfe dieser Funktion ist es dem Errichter möglich, die Softwareversion der Zentrale abzulesen.

  1. Geben Sie am Bedienteil ein: 991 √.
  2. Das LCD Display zeigt nun die Softwareversion an.

Zum Verlassen des Programmiermenüs drücken Sie erneut die Taste √.

099 zum Verlassen des Programmiermenüs

Geben Sie am Bedienteil ein: 099 √.

  1. Um das Menü zu verlassen drücken Sie die Taste: √.
  2. Das Bedienteil bestätigt Ihre Eingabe mit einem Signalton „beeeeep“ und zeigt wieder Datum und Uhrzeit.

16 Technische Daten

ABUS AZ4301 - Technische Daten - 1

Spannungsversorgung

ExterneSpannungsversorgung:230VAC +/-10% (Umgebungstemperatur 2)
ExterneStromaufnahme:200 mAmaximal
InterneSpannungsversorgung:19VAC+/-10%
InterneStromversorgung:1.0A maximal
CPUStromaufnahme:150mA maximal
BedienteilStromaufnahme:35mA maximal
Notstromversorgung:12V DC,7.0Ah Blei-Akkumulator

Ausgänge

Transistorausgänge1/2/3:12V DC, 500mA maximal, negativ schaltend
Lautsprecher:2x16OhmLautsprecher max
AUX:12VDC,0.5Amaximal

Zusätzliche Transistorausgänge: 12V DC, jeweils 0.05A maximal

Eingänge

TR:EingangderSabotagevonder
Sicherungen
F1-12VAUX:230V,1Af.
F2-Batterie:230V,2Af.

Spezifikationen

Abmessungen:243mmx234mmx95mm(H)
Gewicht:2

Interne Uhrzeit: +/- 10Min./Jahr, abgestimmt auf die Netzfrequenz

Umwelt:-10°Cbis+55°Cmax.75%l

ABUS AZ4301 - Technische Daten - 2

17 Fehlerbehebung

Die Zentrale zeigt keine Reaktion, obwohl Netz- und Batteriespannung anliegenÜberprüfen Sie gegebenenfalls die Anschlüsse der Netz- und Batterieversorgung und der drei Feinsicherungen. Ersetzen Sie diese Sicherungen durch gleichartige, sofern erforderlich.
Das Display zeigt eine / mehrere offene Zonen an (obwohl anscheinend alle Alarmkontakte in Ruhe sind) und die Alarmzentrale läßt sich nicht aktivieren, bzw. es erfolgt kein durchgehender Verzögerungston.Enterfernen Sie zunächst alle Anschlüsse der betreffenden Alarmzone und ersetzen Sie diese durch eine Drahtbrücke zwischen CCT. Sollte die Zone nun als geschlossen angezeigt werden, liegt die Ursache der Störung an den angeschlossenen Alarmkontakten/Kabeln. Überprüfen Sie diese mit einem Durchgangsprüfer. Möglicherweise liegt ein Kurzschluß zwischen der Alarm- und Sabotagezone oder dem 0V-Anschluss vor.
Die Alarmzentrale meldet kontinuierlich Sabotage.Überprüfen Sie die Sabotagekontakte der Zentrale und der Bedienteile. Die Federn dieser Kontakte müssen komplett eingedrückt sein. Überprüfen Sie die angeschlossenen Sabotagekontakte mit einem Durchgangsprüfer und vergewissern Sie sich, dass kein Kurzschluß vorliegt. Achten Sie darauf, dass auch die Sabotagezone der Sirene mit 0V abgeschlossen wird.
Das Auslösen eines Melders führt nicht zu einem AlarmHaben Sie mehr als einen Melder in einer Alarminie angeschlossen, überprüfen Sie, ob alle NC-Kontakte in Reihe und nicht parallel verdrahtet wurden, Lösen Sie zeitgleich alle angeschlossenen Melder. Stellen Sie sicher, dass Sie die werksseitig vorhandene Drahtbrücke der einzelnen Zonen entfernt haben. Wurde die Alarmzone korrekt programmiert?
Die externe Alarmierung startet nicht.Überprüfen Sie mit einem Multimeter den Transistorausgang, an dem die Sirene angeschlossen ist, um die korrekte Arbeitsweise der Zentrale sicherzustellen. Schließen Sie dann die Sirene an den Akku direkt an und überprüfen Sie deren Funktion.
Sabotagealarm wird nicht ausgelöst, obwohl ein Sabotagekontakt an einem Alarmgeber geöffnet wurde.Überprüfen Sie, dass alle Sabotagekontakte in Reihe angeschlossen sind. Sollten Sie parallel angeschlossen sein, müssen erst alle Kontakte geöffnet werden, damit Sabotagealarm ausgelöst wird. Möglicherweise liegt auch ein Kurzschluß bei der Verdrahtung vor.
Melder lösen Fehlalarm aus.Überprüfen Sie, ob die Melder entsprechend den Herstellerangaben montiert und justiert wurden. Im Falle von Bewegungsmeldern achten Sie insbesondere darauf, dass diese immer in den Raum blickend montiert wurden und keine Ausrichtung auf Wärmequellen erfolgt ist. Im Falle von Öffnungskontakten achten Sie darauf, dass der Schaltabstand zwischen Reedkontakt und Magnet nicht zuviel Bewegung hat. Überprüfen Sie ebenfalls die Verdrahtung. Achten Sie besonders auf korrekte Lötstellen und Klemmen. Leitungsverlegung in der Nähe von 230V/400V Leitungen kann ebenfalls zu Störungen führen.
Programmier- und Benutzercode wurden vergessen.Entfernen Sie die Netzspannung und die Notstromversorgung von der Alarmzentrale. Schließen Sie die Brücke „NVM RST“ unterhalb des Anschlußblocks der zusätzlichen Transistorausgänge kurz und legen Sie bei kurzgeschlossener Brücke erst die Notstromversorgung und anschließend die Netzspannung wieder an. Alle Code und evtl. Tagschlüssel wurden gelöscht. Der Benutzercode 1 (Mastercode) lautet wieder 1234, der Errichtercode 7890. Die Programmierung außer Datum/Zeit bleibt erhalten.
Sie denken die Zentrale hat eine Fehlfunktion.Führen Sie einen Werksreset durch (Programmiermenü Option 98) und überprüfen Sie die gewünschte Funktion erneut. Meist liegt der Fehler an der externen Verdrahtung

ABUS AZ4301 - Technische Daten - 3

ABUS AZ4301 - Technische Daten - 4

18 Index der Programmierfunktionen

Abbruch - Reset...... 53

Alarm bei fehlg. Aktivierung 45

Alarmverhalten bei Intern (C).... 56

Alarmverhalten bei Intern (D).... 58

Alarmverhalten bei Internscharf (B)...... 54

Ändern des Programmiercodes ....43

Ändern des Zonenabschlusses......44

Ausgang testen.... 69

Ausgangsmodus für Gesamtscharf (A)..... 49

Ausgangsverzögerungszeit A 51

Ausgangsverzögerungszeit Intern B...... 55

Ausgangsverzögerungszeit Intern C...... 57

Ausgangsverzögerungszeit Intern D...... 58

Bedienteilalarm....61

Bedienteilsummer testen 70

Datum und Uhrzeit.... 52

Display Anzeige ändern 66

Ein-/Ausgangsverzögerungston Lautstärke 51

Einbruchausgang 61

Eintrittsalarmverzögerung 46

Ereignisspeicher.... 68

Erstalarmreaktion 48

Feuer Signalgeber 66

Gehtest ausführen.... 70

Interner Alarm 45

Ländereinstellungen.... 41

Lautsprecherausgang testen....70

Lautstärke bei internem Alarm 44

Letzter Ausgang Settling Zeit 65

Prog. der Impulsausgänge.... 64

Prog. der Impulsausgänge (Feueroption)... 65

Prog. der Impulsausgänge (Überfalloption)65

Prog. Eingangsverzögerungszeit ......66

Programmiermodus verlassen....62

Sabotage sperren....52

Sirenenverzögerung ....50

Softwareversion / Zonen-Modulprüfung .....70

Sprache einstellen ....62

Status Anzeige ....45

System Auto Aktiv ....49

System Sabotage Reset......48

Sytem Reset......47

Testfunktionen 68

Transitorausgänge....59

Überfall Reset......47

Überfallalarm 46

Verhalten Ausgangsmodus Intern (C)......56

Verhalten Ausgangsmodus Intern (D)......57

Verhalten Ausgangsmodus Internscharf (B) 54

Verhalten E/A bei Internscharf (B)......53

Verhalten E/A bei Internscharf (C)......55

Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (B)...53

Verhalten Eing. Folg. bei Internscharf (C)...55

Werkseinstellungen herstellen 62

Widerstandswert messen....70

Zoneneinstellungen ....41

Zonensabotage....46

Zusätzlich Eingangsverzögerung......61

Zusätzliche Ausgänge 63

Zusätzliche Ausgänge invertieren......63

19 Systemplan

Dieser Systemplan gibt Auskunft über die in Ihrem Alarmsystem installierten Komponenten, deren Standort und Funktionsweise, sowie evtl. Änderungen. Der Systemplan ist immer auch Bestandteil des Alarmsystems und sollte an einem sicheren Ort verwahrt werden. Bitte bewahren Sie diesen Systemplan an einem sicheren Ort auf!

ZoneBeschreibung KomplettAktiv AIntern Aktiv BIntern Aktiv CIntern Aktiv DSperren möglichTürgong
Ausgangszeit AAusgangszeit BAusgangszeit CAusgangszeit D
Eingangszeit AEingangszeit BEingangszeit CEingangszeit D
SirenendauerBlitzdauer

ABUS AZ4301 - Systemplan - 1

ABUS AZ4301 - Systemplan - 2

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86444 Affing

GERMANY

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Produktinformationen

Marke : ABUS

Modell : AZ4301

Kategorie : Alarmsystem