DP2200 - Elektrischer Wandler IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DP2200 IFM
Betriebsanleitung
Analoggrenzwert-Display
DP2200
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise 4
1.3 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 4
2 Sicherheitshinweise 5
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.1 Blockschaltbild 6
4 Funktion 7
4.1 Anwendung als Stand-Alone-Gerät ohne IO-Link 7
4.2 Anwendung als IO-Link-Gerät 7
4.2.1 Allgemeine Informationen 7
4.2.2 Applikationsbeispiel.... 8
4.2.3 Funktionalität. 8
4.2.4 IO Device Description (IODD) 8
5 Montage 9
6 Elektrischer Anschluss 10
6.1 Eingangsseite 10
6.2 Gerät anschließen.... 10
6.2.1 Steckverbinder montieren 11
6.2.1.1 Maximale Leitungslänge 11
6.2.2 Steckverbinder mit Rüttelsicherung demontieren 11
7 Bedien- und Anzeigeelemente 12
7.1 Tastringe (Tasten).... 12
7.2 LEDs.... 12
7.3 Anzeige.... 13
7.3.1 Darstellung des gemessenen Stromwertes.... 13
8 Menü....14
8.1 Allgemeines 14
8.2 Menüstruktur.... 14
8.3 Parameter des Hauptmenüs 15
8.3.1 SP1/rP1 – Schaltpunkt / Rückschaltpunkt OUT1 15
8.3.2 FH1/FL1 — untere/obere Schaltgrenzwerte für Fensterfunktion.... 15
8.3.3 EF - erweiterte Funktionen.... 15
8.4 Parameter der erweiterten Funktionen (EF) 16
8.4.1 rES — Werkseinstellung wiederherstellen 16
8.4.2 A. Trm – analoger Abschluss für OUT2.... 16
8.4.3 ou1 – Ausgangsfunktion für OUT1 16
8.4.4 dS1/dr1 — Schaltverzögerung / Rückschaltverzögerung für OUT1 ..... 16
8.4.5 ScAL — Skalierung des angezeigten Wertes.... 16
8.4.6 C. ASP/C. AEP - kundenspezifischer analoger Start-/End-Punkt 16
8.4.7 coLr — Displayfarben und Farbwechsel.... 17
8.4.8 cFH/cFL — oberer / unterer Wert bei Farbwechsel 18
8.4.9 diS — Aktualisierungsrate des angezeigten Messwertes 18
8.4.10 Lo/Hi — untere / obere Eingangsmesswerte 19
8.4.11 dAP - Dämpfung 19
8.4.12 Rücksetzen [Hi] Speicher / Rücksetzen [Lo] Speicher.... 19
8.5 Über IO-Link einstellbare Parameter 19
8.5.1 C.uni – kundenspezifische Einheit. 19
8.5.2 S. Loc – Softwareverriegelung 19
8.5.3 Anwendungsspezifischer Tag 19
9 Parametrierung....20
9.1 Parametriervorgang allgemein 20
9.2 Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 20
9.3 Hinweise zur Programmierung 21
9.3.1 Verriegeln / entriegeln 21
9.3.2 Timeout.... 21
9.3.3 Zahleneingaben mit [▼] oder [▲] 21
10 Betrieb 22
10.1 Funktionen Ausgang 1 22
10.2 Funktionen Ausgang 2 22
11 Fehlerbehebung 23
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 24
13 Werkseinstellungen.... 25
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
√ Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.3 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
▶ Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
• Mitgeltende Dokumente beachten.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät wird für die Auswertung eines Analogsignals (4...20 mA) eines angeschlossenen Sensors oder sonstigen Gerätes mit Analogausgang (4...20 mA) verwendet. Das Gerät hat einen analogen Stromeingang und zwei Ausgänge: Ausgang 1 (digital) und optional Ausgang 2 (analoger Stromausgang).
Das Gerät ist nicht für Umgebungen mit besonderen Anforderungen an mechanische Stabilität (z. B. Schock/Vibration) geeignet.
Das Gerät ist nur für die Nutzung im Innenbereich bestimmt.
▶ Einsatzbedingungen beachten (→ Technische Daten auf www.ifm.com).
3.1 Blockschaltbild

Abb. 1: Ein-/Ausgänge des Geräts
1: IN (Analogeingang IIN )
2: OUT1 (Digitalausgang SIO / IO-Link)
3: OUT2 (Analogausgang IOUT = IIN )
A. Trm: analoger Abschluss OUT2
*) schaltbare interne Bürde
**) externe Bürde (optional)
Strombelastbarkeit: max. 50 mA je Ausgang
Die Stromschleife des Analogeingangs muss einen Abschluss haben. Es darf nur eine Bürde angeschlossen werden, entweder eine interne oder eine externe.
Siehe:
A. Trm — analoger Abschluss für OUT2 (→ 16)
Fehlerbehebung ( → ☐ 23)
4 Funktion
Es gibt grundsätzlich zwei Modi, in denen das Gerät betrieben werden kann:
- Als Stand-Alone-Gerät Das Gerät vergleicht den gemessenen Stromwert mit den eingestellten Parametern und schaltet den Ausgang entsprechend den ausgewählten Parametern. Dieser Modus ist ohne IO-Link-Funktionalität. Die Parametrierung kann jedoch auch mit einem IO-Link-Tool erfolgen.
- Als IO-Link-Gerät Das Gerät arbeitet als "Analog/IO-Link-Wandler". Die Auswertung des gemessenen Stromwertes hängt von den Parametern ab, die mit IO-Link-Tools oder einer SPS über IO-Link-Kommunikation oder direkt am Gerät eingestellt werden.
Die Parametrierung über IO-Link-Tools oder SPS weichen in einigen Punkten von der Parametrierung über das Menü ab (→ Parametrierung).
4.1 Anwendung als Stand-Alone-Gerät ohne IO-Link
Das Gerät vergleicht den gemessenen Stromwert mit den eingestellten Parametern und schaltet den Ausgang entsprechend der ausgewählten Funktion ( → Betrieb).
Der Messwert wird auf dem alphanumerischen Display angezeigt. Der angezeigte Wert kann vom Anwender skaliert werden (2-Punkt-Skalierung).

Abb. 2: Anwendungsbeispiel ohne IO-Link-Master
1: Sensor mit Analogausgang (z. B. Drucksensor)
3: Digitalausgang
5: Schaltverstärker
2: Grenzwert-Display
4: Durchschleifen eines analogen Eingangssignals
6: Relaisausgang zum Schalten elektrischer Motoren, Ventile etc.
4.2 Anwendung als IO-Link-Gerät
4.2.1 Allgemeine Informationen
Das Gerät verfügt über eine IO-Link-Kommunikationsschnittstelle, die für die Zusammenarbeit eine IO-Link fähige Baugruppe (IO-Link-Master) voraussetzt.
Die IO-Link-Schnittstelle ermöglicht den direkten Zugriff auf die Prozess- und Diagnosedaten und bietet die Möglichkeit, die Parameter des Gerätes während des Betriebs einzustellen.
Weitere Informationen über IO-Link und alle notwendigen Informationen über die erforderliche IO-Link-Hardware und Software finden Sie unter:
www.io-link.ifm
4.2.2 Applikationsbeispiel

Abb. 3: Applikationsbeispiel mit IO-Link-Master
1: Sensor mit Analogausgang (z. B. Drucksensor)
3: Vollständige bidirektionale IO-Link-Kommunikation
- Fernanzeige: gemessenen Strom lesen und anzeigen
- Fernparametrierung: Parametereinstellung lesen und ändern
5: IO-Link-Master
7: SPS
2: Grenzwert-Display
4: Durchschleifen eines analogen Eingangssignals
6: Feldbus (z. B. Profibus, Profinet, etc.)
4.2.3 Funktionalität
Im IO-Link SIO Modus hat das Gerät dieselbe Funktionalität wie ein Stand-Alone-Gerät. Der Messwert wird ebenfalls angezeigt.
Des Weiteren wandelt das Gerät den gemessenen Strom um und überträgt den Wert über die IO-Link-Verbindung an die SPS.
4.2.4 IO Device Description (IODD)
Die zur Konfiguration des IO-Link-Gerätes notwendigen IODDs sowie detaillierte Informationen über Prozessdatenaufbau, Diagnoseinformationen und Parameteradressen finden Sie unter documentation.ifm.com
5 Montage
▶ Gerät so montieren, dass M12-Anschlussteile und Gerät vor mechanischen Belastungen wie Schock und Vibration geschützt sind.
▶ Wenn nötig, Gerät mit einer Klemmschelle befestigen. Dazu M4-Schraube oder Kabelbinder verwenden.
▶ Bei der Montage darauf achten, dass der Verschmutzungsgrad 2 oder besser eingehalten wird.

Abb. 4: Klemmschelle

Abb. 5: Klemmschelle mit aufgestecktem Gerät

Die Klemmschelle gehört nicht zum Lieferumfang. Weitere Informationen über verfügbares Zubehör unter www.ifm.com.

Für alle Befestigungsarten gilt: Die Einhaltung der Anforderungen an die Gerätebefestigung in der Applikation bezüglich Schock, Vibration, Beschleunigung und Gewicht liegt in der Verantwortung des Systemerstellers.
6 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Spannungsversorgung nach SELV, PELV.
Der Stromkreis ist zu berührbaren Oberflächen des Geräts isoliert mit Basisisolierung nach IEC 61010-1 (Sekundärstromkreis mit max. 32 V DC, abgeleitet von Netzstromkreis bis 300 V der Überspannungskategorie II).
Die externe Verdrahtung muss die jeweils erforderliche Trennung zu anderen Stromkreisen sicherstellen.

▶ Induktive Lasten extern entstören.
6.1 Eingangsseite
Betriebsspannung (SELV/PELV)

VORSICHT
Eingangsstrom der Betriebsspannung ist nicht begrenzt.
▷ Kein Brandschutz.
▶ Stromkreis absichern.
▶ Sensorversorgung über dieselbe Sicherung absichern.
| Potenzial | M12 Stecker 1 | Sicherung |
| L+ / Versorgungsspannung | Pin 1 | ≤ 2 A |
Erforderliche Auslösecharakteristik der Sicherung:
Tfuse ≤ 120 s bei max. 6,25 A (Brandschutz)
▶ Alternativ das Gerät aus einem Limited-Energy-Stromkreis nach IEC 61010-1 oder Class 2 nach UL 1310 versorgen.
6.2 Gerät anschließen
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:

Abb. 6: Elektrischer Anschluss
1: 4-poliger M12-Stecker
• Pin 1: L+ / Versorgungsspannung
• Pin 2: OUT2 (Analogausgang)
• Pin 3: L- / Versorgungsspannung
• Pin 4: OUT1 (Digitalausgang SIO / IO-Link)
2: 5-polige M12-Buchse
• Pin 1: L+ / Sensorversorgung
• Pin 2: Analogeingang (4...20 mA)
• Pin 3: L- / Sensorversorgung
- Pin 4: nicht belegt
- Pin 5: nicht belegt

Andere Geräte immer über dafür vorgesehene Anschlussleitungen verbinden.

An das Gerät können auch 2-Leiter-Sensoren angeschlossen werden.
Siehe auch Anwendungsbeispiele ( → Funktion)
6.2.1 Steckverbinder montieren
Die Gewindeanschlüsse im Gerät entsprechen dem M12-Standard. Für die Einhaltung der spezifizierten Schutzart dürfen nur Kabel verwendet werden, die diesem Standard entsprechen. Bei selbst konfektionierten Kabeln ist der Systemersteller für die Schutzart verantwortlich.
▶ Steckverbindungen mit vergoldeten Kontakten verwenden.
▶ Steckverbindungen bei der Montage senkrecht aufsetzen, damit die Überwurfmutter nicht das Gewinde beschädigt.
▶ Codierung der Steckverbindungen bei der Montage beachten.
Wenn Stecker im Gerät:
▶ Kabelbuchsen nach den Drehmoment-Angaben des Kabelherstellers verschrauben. Maximal zulässiges Drehmoment: 1,8 Nm
Wenn Buchsen im Gerät:
▶ Kabelstecker mit 1,3 ± 0,1 Nm verschrauben.
▶ Alle abgehenden Kabel nach maximal 200 mm mit einer geeigneten Zugentlastung versehen. Minimalen Biegeradius der Kabel beachten (→ Angaben der Kabelhersteller).
6.2.1.1 Maximale Leitungslänge
• Ohne IO-Link-Kommunikation: auf jeder Seite 30 m
• Mit IO-Link-Kommunikation: auf der Masterseite 20 m
6.2.2 Steckverbinder mit Rüttelsicherung demontieren
▶ Steckverbinder gegen das Gerät drücken und gleichzeitig die Überwurfmutter lösen.
7 Bedien- und Anzeigeelemente

1: Tastringe (Tasten)
2: LEDs
3: Display

Die Abbildung zeigt als Beispiel die gedrückte Enter-Taste [●].
7.1 Tastringe (Tasten)
Um einen [esc], [●], [▼] oder [▲] Befehl auszuführen, die entsprechende Ecke eines Tastrings drücken.
| Taste | Funktion | |
| [esc] | Escape | Zurück zum vorherigen Menü. Parametrierung verlassen, ohne den neuen Wert zu speichern. |
| [•] | Enter | Menümodus öffnen. Auswahl des Parameters und Bestätigung eines Parameterwertes. |
| [▼] | Down | Auswahl eines Parameters. Einstellung eines Parameterwertes kontinuierlich durch Dauerdruck, schrittweise durch Einzeldruck). |
| [▲] | Up | |
Um eine korrekte Funktion der Tastringe (Tasten) sicherzustellen, das Gerät nicht direkt auf eine Metallfläche montieren oder legen.
Zur Montage die Klemmschelle verwenden → Montage.
7.2 LEDs
| LED | Farbe | Status | Bezeichnung | |
| I | OUT1 | gelb | ein | Ausgang 1 geschaltet. |
| Power | grün | ein | Spannungsversorgung OK. Gerät im Betriebsmodus. | |
| aus | Keine Spannungsversorgung. Gerät ausgeschaltet. | |||
| II | OUT2 | gelb | ein | Ausgang 2 geschaltet. |
Fehlersignale und Diagnose: → Fehlerbehebung
7.3 Anzeige
| Farbe | Bezeichnung |
| rot / grün | 7-Segment LED-Display, 4-stellig, mit Farbwechsel |
Fehlersignale und Diagnose: → Fehlerbehebung
Im Betriebsmodus wird der Eingangsstromwert angezeigt. Die Skalierung hängt ab von dem
Parameter ScAL – Skalierung des angezeigten Wertes ( → 16).
7.3.1 Darstellung des gemessenen Stromwertes

1: Keine Messdaten
2: Eingangsstrom außerhalb des Bereichs (-)
3: Eingangstrom außerhalb des Bereichs (+)
4: Angezeigte Meldung oder angezeigter Wert.
Der Eingangsstrom wird hier nicht skaliert dargestellt.
nPrb: Kein Sensor
UL: Prozesswert zu niedrig
OL: Prozesswert zu hoch
Hysteresebereich
8 Menü
8.1 Allgemeines
Unabhängig vom Betriebsmodus (Standard-IO-Mode oder IO-Link-Gerät) gibt es 2 Möglichkeiten, das Gerät zu parametrieren:
- Direkt am Gerät über das Menü (→ Parametrierung)
- Oder über ein IO-Link-Tool
Der Zugriff über ein IO-Link-Tool ist höher priorisiert als die Parametrierung über das Menü.
Der Skalierungsparameter [ScAL] beeinflusst nur die Displaydarstellung, jedoch nicht die übertragenen Prozessdaten oder die tatsächlichen Schaltschwellenwerte.
Über IO-Link wird der Stromwert stets in µ A übertragen → Darstellung des gemessenen Stromwertes ( → ☐ 13). Die Einstellungen der Schaltschwellen können in Schritten von 0,01 mA durchgeführt werden.

Ist eine Skalierung eingestellt, werden die Menüeinstellungen der Schaltschwellen (SP, rP, etc,) ebenfalls skaliert. Über IO-Link werden die Einstellungen jedoch weiter in Schritten von 0,01 mA angezeigt und ausgeführt (Auflösung 10 Bit).
8.2 Menüstruktur

1: Betriebsmodus: Betrieb ( → ☐ 22)
2: Hauptmenü: Parameter des Hauptmenüs ( → 15)
3: Erweiterte Funktionen: Parameter der erweiterten Funktionen (EF) (→ 16)
Werkseinstellungen (→ 25)
8.3 Parameter des Hauptmenüs
8.3.1 SP1/rP1 — Schaltpunkt / Rückschaltpunkt OUT1
Oberer / unterer Grenzwert für Messstrom, bei dem OUT1 bei Hystereseeinstellung schaltet. Wird nur angezeigt, wenn die Hysteresefunktion [Hno] oder [Hnc] in [ou1] eingestellt ist.

Abb. 7: Hysteresefunktionen
SP: Schaltpunkt
rP: Rückschaltpunkt
HY: Hysterese
Hno: Hysteresefunktion Schließer
Hnc: Hysteresefunktion Öffner
▶ [SP1] wählen und Wert einstellen, bei dem Ausgang OUT1 schaltet.
▶ [rP1] wählen und Wert einstellen, bei dem Ausgang OUT1 zurückschaltet.
[rP1] ist stets kleiner als [SP1]. Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für [SP1] liegen.
[rP1] folgt Änderungen von [SP1] und hält die eingestellte Hysterese bei.
8.3.2 FH1/FL1 — untere/obere Schaltgrenzwerte für Fensterfunktion
Oberer/unterer Grenzwert für Messstrom, bei dem OUT1 innerhalb der Fenstereinstellung schaltet. Die Parameter werden nur angezeigt, wenn die Fensterfunktion [Fno] oder [Fnc] in [ou1] eingestellt wurde.

Abb. 8: Fensterfunktionen
FH: Fenster oberer Grenzwert
FL: Fenster unterer Grenzwert
FE: Fenster
Fno: Fensterfunktion Schließer
Fnc: Fensterfunktion Öffner
▶ [FH1] wählen und oberen Grenzwert einstellen.
▶ [FL1] wählen und unteren Grenzwert einstellen.
[FL1] ist stets kleiner als [FH1]. Es können nur Werte eingegeben werden, die unter dem Wert für [FH1] liegen.
[FL1] folgt Änderungen von [FH1] und hält die eingestellte Hysterese bei.
8.3.3 EF – erweiterte Funktionen
EF — erweiterte Funktionen: Parameter der erweiterten Funktionen (EF) (→ 16)
8.4 Parameter der erweiterten Funktionen (EF)
8.4.1 rES – Werkseinstellung wiederherstellen
Setzt alle Parameter auf die Werkseinstellungen zurück.
▶ [rES] wählen.
▶ [●] drücken.
▶ [▲] oder [▼]drücken und festhalten, bis [----] angezeigt wird.
▶ Kurz [●] drücken.
8.4.2 A. Trm – analoger Abschluss für OUT2
• [OFF] = OUT2 wird extern verbunden, z. B. mit dem Analogeingang eines anderen Gerätes.
• [On] = OUT2 wird nicht verbunden und der Strompfad wird intern abgeschlossen.
Für eine richtige Strommessung und -auswertung beachten: Wird der interne analoge Abschluss auf [On] eingestellt, darf der Ausgang OUT2 nicht verbunden werden.
8.4.3 ou1 – Ausgangsfunktion für OUT1
Schaltsignal für die Stromgrenzwerte.
• [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer
• [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner
• [Fno] = Fensterfunktion / Schließer
• [Fnc] = Fensterfunktion / Öffner
Siehe auch:
SP1/rP1 – Schaltpunkt / Rückschaltpunkt OUT1 (→ 15)
FH1/FL1 – untere/obere Schaltgrenzwerte für Fensterfunktion (→ 15)
8.4.4 dS1/dr1 – Schaltverzögerung / Rückschaltverzögerung für OUT1
Wert: 0,0...50,0 s (0,0 = Verzögerungszeit ist nicht aktiv)
8.4.5 ScAL — Skalierung des angezeigten Wertes
Die Einstellung bestimmt die Position des Kommas beim angezeigten Wert und wirkt so wie ein Multiplikator für die Parameter [C. ASP]/[C. AEP].
• [OFF] = Gemessener Stromwert wird nicht skaliert.
• [cccc] = Skalierung ohne Kommastelle (x 0001).
• [ccc.c] = Skalierung mit 1 Kommastelle (x 000.1).
• [cc.cc] = Skalierung mit 2 Kommastellen (x 00.01).
• [c.ccc] = Skalierung mit 3 Kommastellen (x 0.001).
8.4.6 C. ASP/C. AEP - kundenspezifischer analoger Start-/End-Punkt
Einstellungen für skalierte Anzeigewerte.
Die Parameter werden nur angezeigt, wenn [ScAL] auf [cccc], [ccc.c], [cc.cc] oder [c.ccc] eingestellt ist.
C. ASP-Wert: -746 ... 9745 entspricht 4 mA.
C. AEP-Wert: -366...9366 entspricht 20 mA.
Wenn über [ScAL] eine Skalierung eingestellt ist, müssen bei einer Parametrierung über IO-Link der C. ASP-Wert und der C. AEP-Wert auch entsprechend gewählt werden:
Bei [ScAL] = [ccc.c] → C. ASP- und C. AEP-Wert x 10
Bei [ScAL] = [cc.cc] → C. ASP- und C. AEP-Wert x 100
Bei [ScAL] = [c.ccc] → C. ASP- und C. AEP-Wert x 1000
Bei der Parametrierung am Gerät wird die Kommastelle angezeigt. Die gewünschten Werte können ohne Umrechnung gewählt werden.
Alle angezeigten Stromwerte werden auf Basis einer 2-Punkt-Näherung interpoliert ([SP1]+[rP1], [FH1]+[FL1], [cFH]+[cFL], [Lo]+[Hi]).
IO-Link-Prozessdaten und Parameter werden durch die Skalierung nicht beeinflusst.

C. ASP = min. Wert
C. AEP = max. Wert

Abb. 9: Beispiel mit skaliertem Anzeigewert

C. ASP = max. Wert
C. AEP = min. Wert
| Menüeinstellung | IO-Link-Parametrierung | |
| ScAL | ccc.c | ccc.c |
| C. ASP | 0,0 | 0 |
| C. AEP | 100,0 | 1000 |
| Eingang | 10 mA | 10 mA |
| Anzeige | 37,5 | 37,5 |
8.4.7 coLr — Displayfarben und Farbwechsel
Zuordnung der Displayfarben "rot" und "grün" innerhalb des Messbereichs.
• [rEd] = kontinuierlich rot (unabhängig vom Messwert).
• [GrEn] = kontinuierlich grün (unabhängig vom Messwert).
• [r1ou] = rot, wenn OUT1 schaltet.
• [G1ou] = grün, wenn OUT1 schaltet.

Abb. 10: Hysteresefunktion mit [r1ou]

Abb. 11: Hysteresefunktion mit [G1ou]

Abb. 12: Fensterfunktion mit [r1ou]

Abb. 13: Fensterfunktion mit [G1ou]
[r-cF] = rot, wenn der Messwert zwischen den Werten [cFL] und [cFH] liegt.
[G-cF] = grün, wenn der Messwert zwischen den Werten [cFL] und [cFH] liegt.
8.4.8 cFH/cFL — oberer / unterer Wert bei Farbwechsel
Bei Einstellung von [coLr] auf [r-cF] oder [G-cF]:
▶ [cFH] wählen und oberen Grenzwert einstellen.
Einstellbereich entspricht den Messwerten. Unterster Einstellwert ist [cFL].
▶ [cFL] wählen und unteren Grenzwert einstellen.
Einstellbereich entspricht den Messwerten. Oberster Einstellwert ist [cFH].

Abb. 14: Funktion [r-cF]

Abb. 15: Funktion [G-cF]
Für s/w Ausdrucke: gn = grün, rd = rot
8.4.9 diS — Aktualisierungsrate des angezeigten Messwertes
• [OFF][ = Die Messwertanzeige ist im Betriebsmodus ausgeschaltet.]
• [d1] = Messwertaktualisierung alle 50 ms
• [d2] = Messwertaktualisierung alle 200 ms
• [d3] = Messwertaktualisierung alle 600 ms

Selbst bei einem instabilen Eingangswert bietet [d1] eine optimale Lesbarkeit.
8.4.10 Lo/Hi — untere / obere Eingangsmesswerte
[Lo] = niedrigster Messwert
[Hi] = höchster Messwert
Speicher löschen:
▶ [Hi] oder [Lo] wählen.
▶ [▲] oder [▼] drücken und festhalten, bis [----] angezeigt wird.
▶ Kurz [●] drücken.
8.4.11 dAP — Dämpfung
Dämpfung des analogen Messwertes.
Die Einstellung wirkt sich auch auf den Schaltpunkt, die IO-Link-Prozessdaten und das Display aus.
Wert: 0,000...4,000 s (T-Wert: 63 %).
Bei 0,000 ist die Dämpfung nicht aktiv.
8.4.12 Rücksetzen [Hi] Speicher / Rücksetzen [Lo] Speicher
Beide Speicher zurücksetzen: Rücksetzen [Hi] und [Lo] Speicher
8.5 Über IO-Link einstellbare Parameter
Die folgenden Funktionen oder Parameter sind nur über IO-Link-Tools verfügbar.
8.5.1 C.uni – kundenspezifische Einheit
Kundenspezifische Einheit mit max. 4 Zeichen.
8.5.2 S. Loc – Softwareverriegelung
Wert: ON/OFF
Bei ON ist das Gerät für lokale Menüeinstellungen verriegelt.

Entriegelung nur über IO-Link.
8.5.3 Anwendungsspezifischer Tag
Kundenspezifische Anwendungsbeschreibung, max. 32 Zeichen lang.
Default-Wert: “ *** ” / vom Kunden frei definierbar
9 Parametrierung
Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Betriebsmodus. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.
9.1 Parametriervorgang allgemein
Jede Parametrierung erfolgt in 6 Schritten:
| Schritt | Taste | |
| 1 | Vom Betriebsmodus in den Parametriermodus wechseln. | [●] |
| 2 | Den gewünschten Parameter wählen: [SP1], [dr1], ... | [▲] oder [▼] |
| 3 | In den Programmiermodus des Parameters wechseln. | [●] |
| 4 | Den Parameterwert wählen oder verändern. | [▲] oder [▼] > 2 s |
| 5 | Den eingestellten Parameterwert bestätigen. | [●] |
| 6 | Zurück in den Betriebsmodus. | [esc] |
9.2 Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1
| Schritt | Anzeige | |
| 1 | Vom Betriebsmodus in den Parametriermodus wechseln. | |
| ► ▶ [●] drücken, um in das Menü zu gelangen. ▷ Der erste Parameter wird angezeigt. | ![]() | |
| 2 | Den gewünschten Parameter wählen, hier [ou1]. | |
| ► ▶ [▼] drücken, bis [EF] angezeigt wird.► ▶ [●] drücken, um in das erweiterte Funktionsmenü zu gelangen. ▷ Der erste Parameter der erweiterten Funktionen wird angezeigt. | ![]() | |
| ► ▶ [▼] drücken, bis der gewünschte Parameter [ou1] angezeigt wird. | ![]() | |
| 3 | In den Programmiermodus des Parameters wechseln. | |
| ► ▶ [●] drücken, um in den Programmiermodus zu wechseln. ▷ Der aktuell eingestellte Parameterwert ist sichtbar. | Hno | |
| 4 | Den Parameterwert wählen oder ändern, hier z. B. [Fnc]. | |
| ► ▶ [▼] oder [▲] min. 2 s lang drücken. ▷ Der aktuell eingestellte Parameterwert blinkt, hier z. B. [Hno]. ▷ Nach 2 s.:- Wert wird fortlaufend durch Dauerdruck geändert.- Wert wird schrittweise durch Einzeldruck geändert. Siehe: Zahleneingaben mit [▼] oder [▲] (→ □ 21) | ![]() | |
| 5 | Den eingestellten Parameterwert bestätigen. | |
| ► ▶ Kurz [●] drücken. ▷ Parameter wird erneut angezeigt. ▷ Der neue Einstellwert wird gespeichert. | ![]() | |
| Weitere Parameter einstellen:► ▶ [▼] oder [▲] drücken, bis der gewünschte Parameter angezeigt wird. | ||
| 6 | Zurück in den Betriebsmodus. | |
| 6 | ▶ [esc] drücken. ▶ - [▼] oder [▲] mehrmals drücken, bis der aktuelle Messwert angezeigt wird.- Oder auf die Timeout-Funktion warten (ca. 30 s). ▷ Das Gerät ist wieder im Betriebsmodus. ▷ Der aktuelle Wert wird angezeigt. | ![]() |
9.3 Hinweise zur Programmierung
9.3.1 Verriegeln / entriegeln
Um Fehleingaben zu verhindern, lässt sich das Gerät elektronisch verriegeln. Eingestellte Parameterwerte und Einstellungen können angezeigt, aber nicht geändert werden.
Zum Verriegeln:
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Betriebsmodus ist.
▶ [esc] + [▲] gleichzeitig 10 s lang drücken.
▷ [Loc] wird angezeigt.
▷ Gerät ist verriegelt.
▷ [Loc] wird kurz angezeigt, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.
Zum Entriegeln:
▶ [esc] + [▲] gleichzeitig 10 s lang drücken.
▷ [uLoc] wird angezeigt.
Im Auslieferungszustand ist das Gerät nicht verriegelt.

Kundenseitige Verriegelung
Wird [C. Loc] bei dem Versuch, einen Parameterwert zu ändern, angezeigt, ist eine IO-Link-Kommunikation aktiv (vorübergehende Verriegelung).

Software-Verriegelung
Wird [S. Loc] angezeigt, ist der Sensor per Software dauerhaft verriegelt. Diese Verriegelung kann nur durch eine IO-Link-Parametriersoftware aufgehoben werden.
9.3.2 Timeout
Wird während der Einstellung eines Parameters 30 s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unverändertem Wert in den Betriebsmodus zurück.
9.3.3 Zahleneingaben mit [▼] oder [▲]
▶ [▼] oder [▲] mindestens 2 s lang drücken.
▷ Nach 2 s:
- Wert wird fortlaufend durch Dauerdruck geändert.
- Wert wird schrittweise durch Einzeldruck geändert.
Wert wird schrittweise mit [▼] reduziert und mit [▲] erhöht.
10 Betrieb
Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät im Betriebsmodus (SIO). Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und liefert Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern (→ Menü).
10.1 Funktionen Ausgang 1
OUT1 (Stecker, Pin 4):
• Digitalausgang (SIO)
• IO-Link-Schnittstelle
Wählbare Schaltfunktionen:
- Hysteresefunktionen, Schließer / Öffner: SP1/rP1 – Schaltpunkt / Rückschaltpunkt OUT1 (→ 15)
- Fensterfunktionen, Schließer / Öffner: FH1/FL1 — untere/obere Schaltgrenzwerte für Fensterfunktion (→ 15)
OUT1 ändert den Zustand, wenn das Eingangssignal über oder unter den eingestellten Schaltgrenzen liegt. Zunächst wird der Schaltpunkt SP1 eingestellt, dann der Rückschaltpunkt rP1: SP1/rP1 — Schaltpunkt / Rückschaltpunkt OUT1 (→ 15).
Die so definierte Hysterese bleibt auch bei erneuter Änderung von [SP1] erhalten. Wird der Parameter [rP1] geändert, ändert sich auch die Hysterese.
Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand zwischen FH1 und FL1.
FH1 = oberer Wert
FL1 = unterer Wert
10.2 Funktionen Ausgang 2
OUT2 (Stecker, Pin 2):
- Analogausgang (Durchschleifen des analogen Eingangssignals)
11 Fehlerbehebung
| Display | LED | Fehler | Fehlerbehebung | ||
| I | Power | II | |||
| OFF | aus | aus | aus | Versorgungsspannung zu niedrig. | Die Versorgungsspannung prüfen / korrigieren:Elektrischer Anschluss (→ 10) |
| SC1 | blinkt | beliebig | beliebig | Überstrom am Schaltausgang OUT1. | Schaltausgang OUT1 auf Kurz-schluss oder Überstrom prüfen. Fehler beseitigen. |
| C. Loc | beliebig | beliebig | beliebig | Parametrierung über Tasten verrie-gelt aufgrund einer aktiven IO-Link-Übertragung. | Beendigung der Parametrierung über IO-Link abwarten. |
| S. Loc | beliebig | beliebig | beliebig | Parametrierung über Tasten von der Software deaktiviert. | Entriegelung nur über IO-Link-Schnittstelle / IO-Link- Paramet-riersoftware möglich. |
| Loc | beliebig | beliebig | beliebig | Parametrierung über Tasten deakti-viert. | Tasten entriegeln:Verriegeln / entriegeln (→ 21) |
| OL | beliebig | ein | beliebig | Prozesswert zu hoch (gemessener Strom > 21 mA). | Angeschlossenen Sensor und Strombereich prüfen:Darstellung des gemessenen Stromwertes (→ 13)Einstellung für internen oder exter-nen analogen Abschluss für OUT2 prüfen:A. Trm - analoger Abschluss für OUT2 (→ 16) |
| UL | beliebig | ein | beliebig | Prozesswert zu niedrig (gemessener Strom < 3,6 mA). | |
| nPrb | beliebig | ein | beliebig | Kein Sensor am Analogeingang an-geschlossen. | |
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Reinigung:
▶ Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Mikrofasertuch entfernen.
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
13 Werkseinstellungen
| Parameter | Werkseinstellungen | Benutzereinstellungen | |
| SP1/FH1 | Schaltpunkt OUT1 | 6,00 | |
| rP1/FL1 | Rückschaltpunkt OUT1 | 5,00 | |
| A. Trm | analoger Abschluss OUT2 | On | • OFF• On |
| ou1 | Ausgangsfunktion OUT1 | Hno | • Hno• Hnc• Fno• Fnc |
| dS1 | Schaltverzögerungszeit OUT1 | 0,0 s | |
| dr1 | Rückschaltverzögerung OUT1 | 0,0 s | |
| ScAL | Skalierwert | OFF | • OFF• cccc• ccc.c• cc.cc• c.ccc |
| C. ASP | kundenspezifischer Analogstartpunkt | ---- | |
| C. AEP | kundenspezifischer Analogendpunkt | ---- | |
| C.uni * | kundenspezifische Einheit | mA | |
| coLr | Display: Farbeinstellung | rEd | • rEd• grEn• r1ou• G1ou• r-cF• G-cF |
| cFH | Farbwechsel: oberer Grenzwert | 20,0 | |
| cFL | Farbwechsel: unterer Grenzwert | 4,0 | |
| diS | Display-Aktualisierungsrate | d2 (200 ms) | • OFF• d1 (50 ms)• d2 (200 ms)• d3 (600 ms) |
| Lo | niedrigster Eingangsmesswert | ---- | |
| Hi | höchster Eingangsmesswert | ---- | |
| dAP | Dämpfung des analogen Messwertes | 0,060 s (= 60 ms) | |
*) nur über IO-Link und Parametriersoftware konfigurierbar:
Über IO-Link einstellbare Parameter ( → 19)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 1](/content/2026/04/588178/images/754474323d6b3045e7aba2ce714f0e87eedaa9722c161e515ba444149ced71af.jpg)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 2](/content/2026/04/588178/images/c2d34bbe2db4aa53a70f73eb67206a98858cef79415cffe55b4b579e4f1944a1.jpg)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 3](/content/2026/04/588178/images/2d9e9b42505f3c960f730458d6cccc95b26d54b136539896f7b37722c4aa3669.jpg)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 4](/content/2026/04/588178/images/d0baabc7540980159d76035049f9ca7f69af3a60a07d88a59a959873d404d154.jpg)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 5](/content/2026/04/588178/images/db2dc458bd55a3e2679a836496f2be759eda7a7354cc86a03845927253aaa82b.jpg)
![IFM DP2200 - Beispiel [ou1] - Ausgangsfunktion für OUT1 - 6](/content/2026/04/588178/images/9309801cb3d589a862e37349df61301fb1f0233adc3e186145c9067eee9d5c26.jpg)