DBM130 - Bohrmaschine MAKITA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kernbohrmaschine (Betonbohrmaschine) |
| Marke | Makita |
| Modell | DBM130 |
| Versorgungsspannung | 230 V ~ |
| Leistung | 1700 W |
| Leerlaufdrehzahl (1. Gang) | 0 - 1000 min⁻¹ |
| Leerlaufdrehzahl (2. Gang) | 0 - 2000 min⁻¹ |
| Max. Bohrkapazität (1. Gang) | 132 mm |
| Max. Bohrkapazität (2. Gang) | 70 mm |
| Schutzklasse | II |
| Achse | M 18 |
| Aufnahme | 53 mm |
| Nettogewicht | 5,5 kg |
| Verwendungsart | Professionell |
| Zusatzhandgriff | Ja |
| Überlastschutz | Mechanisch, elektronisch, thermisch |
| Trockenbohren | Möglich (Ziegel, weiche Materialien) |
| Nassbohren | Empfohlen für Beton und harte Materialien |
| Schalldruckpegel (LPA) | 85 dB(A) |
| Schallleistungspegel (LWA) | 90 dB(A) |
| Gewichtete Beschleunigung | ≤ 2,5 m/s² |
| Wartung | Vor Wartung Netzstecker ziehen, sauber halten |
| Empfohlene Sicherheitsausrüstung | Gehörschutz, Schutzbrille, Maske, Handschuhe |
Häufig gestellte Fragen - DBM130 MAKITA
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BEDIENUNGSANLEITUNG DBM130 MAKITA
Nennspannung: 230 V \~
Leistungsaufnahme: 1700 W
Lastdrehzahlen: 1.Gang 0-1000 min -1
2.Gang 0-2000 min ^-1
Maximaler
Bohrdurchmesser:
| 1.Gang | 132 | mm | |
| 2.Gang | 70 mm | ||
| Schutzklasse: | II | ||
| Werkzeugaufnahme: | M | 18 | |
| Nettogewicht: | 5,5 | kg | |
| Spannhalsdurchmesser: | 53 | mm | |
Wir behalten uns vor, Änderungen im Zuge der Entwicklung und des technischen Fortschritts ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
Hinweis: Die technischen Daten können von Land zu Land abweichen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Makita Diamant- Trocken- Kernbohrmaschine DBM 130 ist in Verbindung mit einem Diamant-Trockenbohrsystem mit Staubabsaugung zum Bohren in Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton u.ä. (Beton und Stein ausgenommen) bestimmt (für Beton und Stein verwenden Sie eine geeignete Nass-Kernbohrmaschine).
Für Schäden bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden.
Stromversorgung
Die Maschine darf nur an die auf dem Typenschild angegebene Spannung angeschlossen werden und arbeitet nur mit Einphasen-Wechselspannung. Sie ist entsprechend den Europäischen Richtlinien doppelt schutzisoliert und kann daher auch an Steckdosen ohne Erdungskabel angeschlossen werden.
Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie die Maschine benutzen.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR DIE MASCHINE
- Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor irgendwelche Einstellungen oder Wartungsarbeiten an der Maschine durchgeführt werden.
- Halten Sie die Maschine nur an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen die Gefahr besteht, dass verborgene Kabel oder das eigene Kabel angebohrt werden. Bei Kontakt mit einem stromführenden Kabel werden die freiliegenden Metallteile der Maschine ebenfalls stromführend, so dass der Benutzer einen elektrischen Schlag erleiden kann.
- Vor jeder Benutzung Maschine, Kabel und Stecker überprüfen. Lassen Sie Schäden sofort von einem Fachmann beseitigen. Stecker nur bei ausgeschalteter Maschine in die Steckdose stecken.
- Die Maschine darf nicht feucht sein.
- Tragen Sie Gehörschutz bei längerer Benutzung der Maschine. Lang anhaltende Lärmbelastung kann zu Gehörschäden führen.
- Tragen Sie Schutzhelm, Schutzbrille und/oder Gesichtsschutz. Das Tragen einer Staubmaske und dick gepolsterter Handschuhe ist ebenfalls zu empfehlen.
-
Vergewissern Sie sich vor der Arbeit, dass das Einsatzwerkzeug sicher montiert ist.
-
Kontrollieren Sie vor Arbeitsbeginn sorgfältig alle Schrauben auf festen Sitz. Durch betriebsbedingte Vibrationen können sich Schrauben lösen und somit Schäden oder Unfälle verursachen.
- Achten Sie stets auf sicheren Stand.
- Vergewissern Sie sich bei Einsatz der Maschine an hoch gelegenen Arbeitsplätzen, dass sich keine Personen darunter aufhalten.
- Halten Sie die Hände von rotierenden Teilen fern.
- Verwenden Sie stets den mitgelieferten Zusatzgriff und halten Sie die Maschine mit beiden Händen fest.
- Lassen Sie die Maschine nicht unbeaufsichtigt laufen. Benutzen Sie die Maschine nur handgeführt.
- Vermeiden Sie eine Berührung des Einsatzwerkzeugs oder des Werkstückes unmittelbar nach der Bearbeitung. Sie können sehr heiß sein und Verbrennungen verursachen.
- Vermeiden Sie unbeabsichtigtes Anlaufen: entriegeln Sie stets den Schalter, wenn der Stecker aus der Steckdose gezogen wurde, oder wenn eine Stromunterbrechung eingetreten ist.
Zusatzhandgriff
Im Handbetrieb ist die Maschine nur mit beiliegendem Zusatzhandgriff zu verwenden. Dieser wird auf den Spannhals aufgesteckt und durch Drehen des Griffstückes befestigt.
Ein-/Ausschalten
Die Bohrmaschine ist mit einem elektronischen Stellschalter mit Arretierung ausgestattet. Je weiter der Schaltknopf gedrückt wird, desto höher wird die Drehzahl. Dies erleichtert ein passgenaues Anbohren. Im Normalbetrieb ist stets mit voller Drehzahl zu arbeiten.
Momentschaltung
Einschalten: Ein-Aus-Schalter drücken.
Ausschalten: Ein-Aus-Schalter loslassen.
Dauerschaltung
Einschalten: Ein-Aus-Schalter drücken und in gedrücktem Zustand mit Feststellknopf arretieren.
Ausschalten: Ein-Aus-Schalter erneut drücken und wieder loslassen.
Getriebeumschaltung
Je nach Bohrkronendurchmesser ist zwischen den beiden möglichen Drehzahlen zu wählen.
Zum Bohren bis zu einem Durchmesser von 70 mm empfehlen wir den zweiten Gang • • (spitze Seite des Getriebeschalters zeigt in Richtung des Motors), und für Bohrungen über 70 mm ist der erste Gang • zu verwenden (spitze Seite des Getriebeschalters zeigt in Richtung Spindel). Diese Angaben stellen nur einen Richtwert dar. Bei der Drehzahleinstellung sollten die Angaben des Werkzeugherstellers beachtet werden.
Lässt sich der Getriebeumschalter im Stillstand nicht in die Endstellung bringen, Bohrspindel etwas drehen.
Achtung! Nur im Stillstand und im Uhrzeigersinn schalten!
Betrieb
Zum problemlosen Anbohren empfiehlt es sich, Bohrkronen mit integrierbarem Zentrierbohrer zu verwenden. Der elektronische Stellschalter ermöglicht ein langsames Anbohren, wobei die Bohrkrone ca. 5-10 mm in das zu bohrende Material eindringen soll. Nach Entfernung des Zentrierbohrers wird die Bohrkrone langsam in die vorhandene Bohrung eingeführt und durch Durchdrücken des Schalters auf die volle Nenndrehzahl gebracht.
Überlastschutz
Die Maschine ist zum Schutz von Bediener, Motor und Bohrkrone mit einem mechanischen, elektronischen und thermischen Überlastschutz ausgerüstet.
Mechanisch: Bei einem plötzlichen Verklemmen der Bohrkrone wird mittels einer Rutschkupplung die Bohrspindel vom Motor entkoppelt.
Elektronisch: Bei einer Überlastung infolge zu großer Vorschubkraft reagiert die Elektronik mit Abschaltung der Stromzufuhr. Nach Entlastung und Wiedereinschalten kann normal weitergearbeitet werden.
Thermisch: Mit Hilfe eines Thermoelementes wird der Motor bei anhaltender Überlastung vor Zerstörung geschützt. Die Maschine schaltet in diesem Falle selbständig ab und kann erst nach entsprechender Abkühlung (max. 2 min) wieder in Betrieb genommen werden. Die Abkühlzeit ist abhängig von der Erwärmung der Motorwicklung und der Umgebungstemperatur.
Das Abschalten der Maschine bei Überlastung stellt keinen Defekt dar! Nach entsprechender Wartezeit kann normal weitergearbeitet werden!
Absaugung
Beim Arbeiten entstehender Staub ist gesundheitsschädlich. Bei Trockenbohrungen ist deshalb eine geeignete Staubabsaugung zu verwenden und gegebenenfalls eine Staubmaske zu tragen. Die Verwendung einer Absaugung ist ebenfalls Voraussetzung für eine optimale Schnittleistung der Bohrkrone (Luftkühlung). Zur Auswahl der geeigneten Bohrkronen für unterschiedliche Materialien beachten Sie bitte die Angaben der Bohrkronenhersteller.
Pflege und Wartung
VORSICHT:
Vor Arbeiten an der Maschine vergewissern Sie sich, dass der Schalter in der Position AUS und der Netzstecker gezogen ist.
Zur Gewährleistung der Produktsicherheit und -zuverlässigkeit sind Reparaturen, Wartungsarbeiten und Einstellungen von einer Makita-Service-Station auszuführen.
Das Elektrowerkzeug ist so konstruiert, dass ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist. Regelmäßig sind folgende Arbeiten auszuführen bzw. Bauteile zu überprüfen:
- Das Elektrowerkzeug ist sauber zu halten.
- Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper in das Innere des Elektrowerkzeuges gelangen.
- Ersetzten Sie die Kohlebürsten rechtzeitig: wenn die Kohlebürsten bis auf die Verschleißgrenze (5 mm) abgenutzt sind, lassen Sie diese nur paarweise durch einen Fachmann ersetzen. Anschließend die Kohlebürsten durch das Betreiben der Maschine im Leerlauf ca. 20 Minuten einlaufen lassen.
- Ein Reinigen von Getriebe und Motor wird nach dem Wechsel der Kohlebürsten notwendig. Da zu diesem Zeitpunkt eine generelle Überprüfung aller Bauteile erforderlich ist, ist die Maschine an eine Makita-Service-Station einzusenden.
ENGLISH
Beschermingsklasse: II
| Gereedschapsopname: | M | 18 |
Nettogewicht: 5,5
Doorsnede spanhals: 53 mm
kg
Hinweise für den Einsatz von Diamantbohrkronen
1 Trockenbohren
1.1 Benutzen Sie Trockenbohrkronen nur für Mauerwerk und Kalksandstein. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Bohrkronenlieferanten.
1.2 Saugen Sie den Bohrstaub ab. Gesteinsstaub ist gesundheitsschädlich. Zusätzlich wird das Tragen einer Schutzmaske empfohlen. Benutzen Sie einen geeigneten Staubsauger mit ausreichender Leistung. Die Absaugluft kühlt ebenfalls die Bohrkrone und sorgt für freien Lauf der Bohrkrone, damit diese durch das Bohrmehl nicht verklemmt.. Bewegen Sie die Bohrkrone in dem Bohrloch vor- und zurück, um den Staub besser und entfernen. Achten Sie darauf, die Bohrkrone dabei nicht zu verkanten. Die Standzeit des Werkzeuges wird dadurch wesentlich erhöht.
1.3 Benutzen Sie den Zentrierbohrer zum Anbohren bis zu einer ca. 5 mm tiefen Führungsrille. Danach ist der Zentrierbohrer zu entfernen, sonst glüht er aus und ist defekt. Die Zentrierbohrungen können auch mit einem Bohrhammer vorgebohrt werden, damit entfällt das Entfernen des Zentrierbohrers.
2 Nassbohren
2.1 Beton und Naturstein müssen mit Wasserspülung gebohrt werden.
2.2 Achten Sie auf genügend Wasserzufuhr. Die Wassermenge muss den gesamten Schlamm aus der Bohrung spülen und kann bei 100 mm Bohrdurchmesser bis zu 5 l/min betragen. Achten Sie besonders bei Verwendung von Wasserdruckgefäßen auf diese Wassermenge.
2.3 Zum sicheren Anbohren und richtungsgenauen Führen gibt es Anbohrhilfen oder Bohrständer. Diese können mit Wassersammelringen geliefert werden. Fehlt beides, sollte mittels einer Holzschablone das Anbohren abgesichert werden.
2.4 Beim Einsatz von Bohrständern ist darauf zu achten, dass
• die Maschine sicher im Ständer befestigt ist
- die Vorschubeinheit geklemmt ist und die Maschine sich nicht durch ihr Eigengewicht bewegt
- der Ständer sicher befestigt ist
Nicht ordnungsgemäß gesicherte Ständer können zum Verklemmen der Bohrkrone und zu Segmentbruch führen.
2.5 Zur Sicherung des Bohrständers sollten folgende Befestigungstechniken angewendet werden:
- mit Spezialdübel, Scheibe und Schnellspannschraube mindestens 50 mm tief vorbohren, Dübelsetzwerkzeug benutzen)
- mit Vakuumfuß (Vakuumset und Vakuumpumpe erforderlich)
- Die Maueroberfläche muss glatt, porenfrei und rissfrei sein. Fliesen sind ungeeignet. In der Horizontalen und im Deckenbereich ist die Bohreinheit mit Seil oder Gurt gegen Absturz sichern
- mit Schnellspannsäule: Damit wird möglichst gegen Ständerfußmitte abgestützt oder gegen den Spannkopf der Bohrständersäule
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2.6 Bohrkerne sind von hinten aus der Bohrkrone zu schlagen oder zu pressen. Keinesfalls ist mit dem Hammer auf die Bohrkrone zu schlagen, da diese beschädigt werden kann.
2.7 Sacklochbohrkerne sind mit einem Meißel oder ähnlichem zu brechen und aus der Bohrung zu ziehen.
2.8 Bei Überkopfbohrungen ist stets eine Wasserabsaugung zu verwenden. Das Wasser darf nicht auf die Maschine laufen. Abdeckungen sind nicht möglich, da sonst die Kühlung der Maschine verhindert wird (Motorschaden).
2.9 Für alle Bohrständer sind Wassersammelringe lieferbar. Diese werden an der Mittelschraube oder der Zentrierspitze am Ständerfuß befestigt. Die Gummidichtung ist ca. 3 mm größer als der Bohrkronendurchmesser auszuschneiden.
2.10 Ausgebrochene Segmente sind aus dem Bohrloch zu entfernen, bevor weitergebohrt wird.
3 Bohrkrone
3.1 Benutzen Sie nur von Ihrem Fachhändler oder vom Hersteller empfohlene Bohrkronen. Lassen Sie sich für den Anwendungsfall beraten. Beton, Stahlbeton, Granit, Marmor und Asphalt können mit Universalkronen nicht zufriedenstellend gebohrt werden.
3.2 Hoher Armierungsanteil oder sehr harte Zuschlagstoffe führen schnell zu einer stumpfen (polierten) Krone. Schärfen Sie mittels Schärfstein wieder nach.
3.3 Die Härte der Diamantsegmente, die Drehzahl der Maschine und das zu bearbeitende Material stehen im Zusammenhang. Beachten Sie die Drehzahlhinweise auf der Maschine. Optimale Schnittgeschwindigkeiten liegen zwischen 2 m/s und 5 m/s.
3.4 Wenn die Bohrkrone sich festsetzt oder die Maschine nicht mehr durchzieht; überprüfen Sie die Segmente, ob noch genügend Freischnitt vorhanden ist und ersetzen Sie gegebenenfalls die Bohrkrone.
4 Schutzschalter
4.1 Prüfen Sie täglich den PRCD-Schutzschalter nach beigefügter Anweisung. Achten Sie darauf, dass auch eventuelle Tauchpumpen über einen PRCD-Schalter oder eine FI-Box abgesichert sind.
Geräusch-/Vibrationsinformation
Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise:
Schalldruckpegel ( L_PA )
Schallleistungspegel (LWA)
85 dB(A);
90
dB(A)
Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 85 dB(A) überschreiten.
Gehörschutz tragen!
Die bewertete Beschleunigung beträgt typischerweise < 2,5 m/s²
Messwerte wurden ermittelt entsprechend EN 50144
DANSK
Støj-/vibrationsinformation
CE- KONFOMITÄTSERKLÄRUNG
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt gemäss den EG-Richtlinien 89/336/EWG und 98/37/EG übereinstimmt und folgende Normen bzw. Normendokumente angewendet wurden: EN 50144, HD400.