DD110S - Controller IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DD110S IFM
Originalbetriebsanleitung
Sicherer Drehzahlwächter
DD110S
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 3
1.1 Herstelleranschrift 3
1.2 Verwendete Symbole 3
1.3 Warnhinweise.... 3
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Allgemeine Anforderungen an die sicherheitsgerichteten Funktionen 5
2.2 Cybersecurity.... 6
3 Transport, Handhabung und Lagerung 7
4 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
5 Lieferumfang 9
6 Funktion 10
6.1 Allgemeine Funktionsbeschreibung 10
6.2 Sicherheitszustand der Ausgangsrelais (failsafe state) 10
6.3 Schaltfunktion "Drehzahlüberschreitung" 10
6.4 Hysterese.... 11
6.5 Initialisierung 11
6.6 Fehlerausgang (Y7).... 11
6.7 Ausgang Überdrehzahl (Y8) 11
6.8 Rückführkreis für externe Geräteüberwachung (Y1-Y2) 12
7 Montage.... 13
7.1 Gerät demontieren 14
8 Elektrischer Anschluss.... 15
8.1 Klemmen.... 15
8.2 Auswahl automatischer/manueller Betrieb 16
8.2.1 Automatikbetrieb.... 17
8.2.2 Manueller Betrieb.... 18
8.3 Enable-Eingänge 19
9 Bedien- und Anzeigeelemente 21
9.1 LEDs 21
9.2 Schalter 22
10 Inbetriebnahme 23
10.1 Konfigurationsstellung (Werkseinstellung) 23
10.2 Einstellen des Schaltpunkts 23
10.3 Beispiele für Schaltpunkteinstellungen.... 24
10.4 Checkliste nach Montage und Inbetriebnahme 24
10.5 Hinweise zur Positionierung der Sensoren / Bedämpfungselemente 25
11 Technische Daten 27
11.1 DD110S.pdf 27
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 31
12.1 Wartung 31
12.2 Reinigung der Gehäuseoberfläche 31
12.3 Instandsetzung.... 31
12.4 Entsorgung 31
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Herstelleranschrift
ifm electronic gmbh
Friedrichstraße 1
45128 Essen
Deutschland
www.ifm.com
info@ifm.com
1.2 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
▷ Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung
Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich
Information Ergänzender Hinweis
1.3 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
1.4 Sicherheitssymbol auf dem Gerät

Sicherheitssymbol auf dem Gerät:
▶ Für den sicheren Betrieb des Geräts die Betriebsanleitung beachten.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Programmierung, Konfiguration, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur für die jeweilige Tätigkeit ausgebildetes, autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
- Beschädigte Geräte austauschen, da anderenfalls die technischen Daten und die Sicherheit beeinträchtigt werden.
• Mitgeltende Dokumente beachten. - Nach Installation des Systems eine komplette Funktionsprüfung durchführen.
- Bei Arbeiten am Gerät dieses vor Beginn extern spannungsfrei schalten. Gegebenenfalls auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise abschalten.
2.1 Allgemeine Anforderungen an die sicherheitsgerichteten Funktionen
Das Gerät entspricht den funktionalen und organisatorischen Anforderungen der EN ISO 13849-1 Performance-Level "e" und EN 62061 SIL "3".

WARNUNG
Um die Anforderungen des Sicherheits-Integritäts-Levels (SIL) "3" aufrecht zu erhalten, müssen die beiden Eingangssensoren unabhängig voneinander sein.
Ausfälle gemeinsamer Ursache zwischen Eingangssensoren müssen dadurch ausgeschlossen werden, dass eine angemessene Kabelinstallation eingehalten wird (d.h. getrennte Kabelwege).
Eingangssensoren müssen mechanisch getrennt voneinander montiert werden.

WARNUNG
Um die Anforderungen der Kategorie 4 über längere Zeiten eines Stillstands aufrecht zu erhalten, muss spätestens alle 24 h eine Pegeländerung an den Eingängen (S43 und S34) vorliegen.
2.2 Cybersecurity
Installation
Das Gerät ist für den Betrieb in einer sicheren Umgebung gemäß IEC 62443-1-1 geeignet.
▶ Eine Risikobeurteilung der Anlage nach IEC 62443-1-1 durchführen.
▶ Maßnahmen zur Sicherstellung der physikalischen Sicherheit ergreifen. Das Gerät besitzt keinen Eigenschutz vor nicht autorisierten Zugriffen.
3 Transport, Handhabung und Lagerung
▶ Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
▶ Bei erneuter Lagerung des Geräts die Originalverpackung verwenden oder das Gerät geeignet verpacken.
▶ Bei der Lagerung die für das Gerät zulässigen Umgebungsbedingungen beachten (→ Technische Daten).

WARNUNG
Lagerung ohne ausreichenden Schutz für Verschmutzungsgrad 2
▷ Bei Anschluss des Geräts Gefahr durch elektrischen Schlag möglich
▶ Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
▶ Andernfalls bei der Lagerung Verschmutzungsgrad 2 für das Gerät sicherstellen.
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist eine Auswerteeinheit zur sicheren Überwachung von Drehzahl und von Drehzahlüberschreitung.
5 Lieferumfang
• 1 Auswerteeinheit DD110S
• 1 Originalbetriebsanleitung DD110S
• CE-Konformitätserklärung
▶ Bei unvollständigem oder beschädigtem Lieferumfang ifm kontaktieren.
6 Funktion
6.1 Allgemeine Funktionsbeschreibung
Das Gerät ist ein zweikanaliges Impulsauswertesystem zur sicheren Erkennung von Drehzahlüberschreitung. Es nimmt dazu die Impulsfolgen der angeschlossenen Impulsgeber an den Eingängen auf. Das Gerät berechnet die daraus resultierende Frequenz.
Durch einen ständigen Vergleich von Eingangsfrequenz (Istwert) und Schaltpunkt (Grenzwert/Schaltpunkt) erkennt das Gerät zeitnah das Überschreiten des eingestellten Schaltpunktes.
Die Schließerkontakte der internen Relais sind in Reihe geschaltet, sodass die Strompfade erst dann geschlossen sind, wenn beide Relais geschaltet haben. Mit den Strompfaden kann z. B. ein Leistungsschütz angesteuert werden.

Abb. 1: Blockschaltbild
Der Sollwert wird durch 3 Schalter auf der Gerätefrontseite eingestellt. Der Wert kann in rpm oder Hz eingestellt werden.
6.2 Sicherheitszustand der Ausgangsrelais (failsafe state)
Ausgangsrelais sind abgefallen. Strompfade sind geöffnet.
6.3 Schaltfunktion "Drehzahlüberschreitung"
Die Ausgangsrelais fallen ab, wenn das Ereignis eintritt (Frequenz Fo ist erreicht). Die Relais schalten wieder ein, wenn die Eingangsfrequenz den eingestellten Sollwert abzüglich der Hysterese (Foh) unterschreitet.

Abb. 2: Eigenschaften der Sicherheitsausgänge (Strompfade)
Fo: Frequenz Überdrehzahl (= eingestellter Schaltpunkt)
Foh: Frequenz Überdrehzahl – Hysterese
6.4 Hysterese
Die Hysterese bestimmt den Abstand zwischen Schaltpunkt (Strompfade öffnen) und Einschaltpunkt (Strompfade schließen).
Der Hysteresewert ist mit 5 % fest eingestellt.
Fällt die Eingangsfrequenz um 5 % unter den eingestellten Schaltpunkt Fo zurück, ziehen die Relais wieder an und die Strompfade sind geschlossen.
Beispiel Schaltpunkt Fo = 10 (Hz):
- Strompfade öffnen, wenn Fo überschritten wird (steigende Frequenz).
- Strompfade schließen, wenn Foh unterschritten wird (in diesem Fall 9,5 Hz, fallende Frequenz).
6.5 Initialisierung
Direkt nach dem Einschalten führt das Gerät einen vollständigen Selbsttest durch. Diese Initialisierungsphase dauert ca. 3 Sekunden.
6.6 Fehlerausgang (Y7)
Der Transistorausgang "Fehler" (Y7) öffnet, wenn ein interner oder externer Fehler vorliegt.

Die Fehlermeldung wird durch Unterbrechen der Versorgungsspannung zurückgesetzt.
6.7 Ausgang Überdrehzahl (Y8)
Der Ausgang Überdrehzahl (Y8) ist "HIGH", wenn die Strompfade geschlossen sind und "LOW", wenn die Strompfade geöffnet sind.
6.8 Rückführkreis für externe Geräteüberwachung (Y1-Y2)
Wird eine Überdrehzahl erfasst, öffnen sich die Strompfade und die externen Relais fallen ab.
Schließt sich der Rückführkreis nicht innerhalb von 1 s, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. LED FAULT blinkt 3 Mal (siehe: LINK LEDs).

Wird die Rückführfunktion nicht benötigt, müssen die Klemmen Y1-Y2 dauerhaft gebrückt werden.

Abb. 3: Rückführkontakte (Öffnerkontakte der externen Relais in Reihe)

Abb. 4: Ohne Rückführfunktion mit Brücke
7 Montage
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
Das Gerät für den bestimmungsgemäßen Betrieb in ein nur mit Werkzeug zu öffnendes Gehäuse oder in einen geschlossenen Schaltschrank (beide Schutzart IP 54 oder höher) als Umhüllung im Sinne der EN 61010-1 einbauen.
Bei der Installation die Anforderungen der Norm EN 60204 berücksichtigen. Anschluss und Verlegung aller Leitungen entsprechend der EN ISO 13849-2 D.5.2 (Sicherheit von Maschinen — Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen) durchführen.

Der Verschmutzungsgrad 2 für das Gerät ist immer einzuhalten.
▶ Das Gerät senkrecht auf eine 35 mm DIN-Hutschiene montieren.


Ausreichend Platz ( ≥ 50 mm) zu Boden und Deckel des Schaltschranks lassen, um Luftzirkulation zu ermöglichen und übermäßige Erwärmung zu vermeiden.

ACHTUNG
Bei Anreihung von Geräten kann eine gegenseitige unzulässige Erwärmung entstehen.
▷ Fehlfunktion / Beschädigung möglich.
▶ Bei Anreihung verschiedener Geräte die Eigenerwärmung aller Geräte beachten und die Umgebungsbedingungen für jedes einzelne Gerät einhalten.
Ein Abstand von mindestens 20 mm zwischen den Geräten wird empfohlen.
7.1 Gerät demontieren

8 Elektrischer Anschluss
8.1 Klemmen

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
▶ Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:

Abb. 5: Klemmen
| Stecker | Klemme | Anschluss |
| A1 | L+ | Versorgungsspannung (+ 24 V DC) |
| S33 | Versorgung Sensor 1 (+24 V DC) | |
| S35 | Sensor 1 GND (direkt mit L- verbunden) | |
| S34 | Eingang Sensor 1, (PNP, entprellt) | |
| A2 | L-S44 | Versorgungsspannung (GND)Versorgung Sensor 2 (+24 V DC) |
| S45 | Sensor 2 GND (direkt mit L- verbunden) | |
| S43 | Eingang Sensor 2, (PNP, entprellt) | |
| A3 | 13 | Strompfad 1A (Relaiskontakte) |
| (nicht belegt) | ||
| (nicht belegt) | ||
| 14 | Strompfad 1B (Relaiskontakte) | |
| C1 | Y3 | Deaktivierung der Überwachungsfunktion (P)(siehe Enable-Eingänge ➕ 19) |
| Y4 | Deaktivierung der Überwachungsfunktion (N)(siehe Enable-Eingänge ➕ 19) | |
| Y5 | Auswahl Automatikbetrieb | |
| Y6 | Auswahl manueller Betrieb | |
| C2 | Y7 | Transistorausgang "Fehler"(siehe Fehlerausgang (Y7) ➕ 11) |
| Y8 | Transistorausgang "Drehzahlüberschreitung"(siehe Ausgang Überdrehzahl (Y8) ➕ 11) | |
| Y1 | Rückführkreis-Ausgang | |
| Y2 | Rückführkreis-Eingang | |
| C3 | 23 | Strompfad 2A (Relaiskontakte) |
| (nicht belegt) | ||
| (nicht belegt) | ||
| 24 | Strompfad 2B (Relaiskontakte) |

Die Relaiskontakte des Geräts müssen aus derselben Spannungsquelle versorgt werden.

Die technischen Daten der elektrischen Verbindungen beachten (→ Technische Daten).

PELV Netzteile sind gemäß EN 60204-1 zu verwenden.
Die elektrischen Eingangssignale entsprechen den Anforderungen gemäß EN 61131, Typ 2.

Unbelegte Klemmen nicht als Stützpunktklemmen verwenden.
Anzugsdrehmoment der Klemmen: 0,6...0,7 Nm (5...7 lb-in)
8.2 Auswahl automatischer/manueller Betrieb
Wird eine Drehzahlüberschreitung erkannt, öffnen die Strompfade und der Antrieb wird abgeschaltet. Als Ergebnis fällt die Eingangsfrequenz unter den Schaltpunkt und die Strompfade schließen (unterhalb von Foh). Mit dem manuellen Betrieb kann verhindert werden, dass die Strompfade automatisch schließen, sobald die Eingangsfrequenz den Foh-Wert wieder unterschreitet.
Die Auswahl des Betriebsmodus erfolgt über die Beschaltung der zwei Eingangsklemmen Y5 und Y6.
8.2.1 Automatikbetrieb

Abb. 6: Automatikbetrieb
In dieser Betriebsart vergleicht das Gerät die Eingangsfrequenz mit dem eingestellten Sollwert.
- Ist die Eingangsfrequenz niedriger als der Sollwert, sind die Relaisausgänge geschaltet.
- Ist die Eingangsfrequenz höher als der Sollwert ist, sind die Relaisausgänge nicht geschaltet.
Der Automatikbetrieb wird realisiert, indem der Eingang Y5 an Y1 (getaktetes Testsignal) und der Eingang Y6 an + 24 V DC angeschlossen wird.
Das Gerät geht in den sicheren Zustand (failsafe state), sobald ein Fehler erfasst wird (Kurzschluss an 0 V DC oder + 24 V DC oder getrennte Verbindungen).
8.2.2 Manueller Betrieb

Abb. 7: Manueller Betrieb
In dieser Betriebsart sind die Ausgänge des Gerätes nur dann geschaltet, wenn die Eingangsfrequenz niedriger als der Sollwert ist und nachdem das Wiederanlaufsignal über einen externen Restart-Befehl an das Gerät gesendet wurde (Klemme Y5).
Wenn die Drehzahlüberschreitung erfasst worden ist, sind die Relaisausgänge nicht geschaltet.
Die oben beschriebene Reihenfolge muss wiederholt werden, um sie wieder zu aktivieren.
Der manuelle Betrieb wird realisiert, indem während der Initialisierung der Eingang Y6 an dem getaktetem Testsignal von Y1 liegt und Eingang Y5 offen ist. In diesem Fall bleibt der Strompfad offen, bis an Eingang Y5 ein Restart-Signal anliegt. Das Restart-Signal an Eingang Y5 antwortet auf die fallende Flanke (ein kompletter Übergang 0 V DC → + 24 V DC → 0 V DC) dieses Eingangs. Dieses Signal ist nur aktiv, wenn die Frequenz den Wert Foh unterschreitet.

Das Restart-Signal muss 0,3...5 s anliegen. Anderenfalls wird der Befehl zurückgewiesen.

Wird der Restart-Befehl aktiviert, während die Frequenz zwischen Fo und Foh liegt, wird der Befehl zurückgewiesen. Dies gilt sowohl für eine steigende als auch für eine sinkende Flanke.

Der Restart-Befehlsgeber muss außerhalb des gefährlichen Bereichs an einer Stelle installiert werden, wo der gefährliche Bereich und der gesamte betroffene Arbeitsbereich deutlich sichtbar sind.
Das Gerät kann auch innerhalb des gefährlichen Bereichs installiert werden, da es nicht erforderlich ist, es während des Betriebs zu bedienen.
Der Restart-Befehlsgeber darf nicht aus dem gefährlichen Bereich heraus betätigt werden können.
Wartet das Gerät auf den Restart-Befehl, blinkt die gelbe LED ENA.
Folgende Abbildung zeigt die Restart-Möglichkeiten im manuellen Modus.

Abb. 8: Manueller Modus / Restart-Diagramm
8.3 Enable-Eingänge
Werden mehrere Geräte mit unterschiedlichen Schaltpunkten für die Überdrehzahlüberwachung eines Antriebes verwendet, können Geräte, deren Schaltpunktwert nicht relevant ist, mit den beiden Enable-Eingängen "abgeschaltet" werden.
Die Überwachungsfunktion dieser Geräte ist dann deaktiviert, die Strompfade sind geschlossen.
Die Überwachungsfunktion eines Gerätes wird durch ein antivalentes Signal an beiden Enable-Eingängen aktiviert oder deaktiviert.

Abb. 9: Zeitliches Verhalten der Enable-Eingänge (HIGH=Schafter geschlossen, LOW=Schafter offen)
1: Überwachungsfunktion des Gerätes aktiv / nicht aktiv
2: Enable-Signale nicht zeitgleich

Um die Überwachungsfunktion eines Gerätes zu deaktivieren, müssen 2 Bedingungen erfüllt sein:
- Die Enable-Signale E1 und E2 müssen nahezu zeitgleich erfolgen. Maximaler zeitliche Versatz der Enable-Signale: 0,5 s
- Das Gerät muss eingeschaltet sein, wenn die Enable-Signale erfolgen.

Die Enable-Signale können über mechanische Schalter angelegt werden.
9 Bedien- und Anzeigeelemente

1: LEDs
2: Schalter (270° Potentiometer, 10 Positionen, Verriegelung)
9.1 LEDs
| LED | Farbe | Beschreibung |
| ON | grün | PowerEIN, wenn das Gerät eingeschaltet ist. |
| CONF | blau | KonfigurationEIN, wenn sich das Gerät im Konfigurationsmodus befindet. Blinkt, wenn sich die Schalter in der Position P befinden. |
| ENA | gelb | EnableEIN, wenn die Enable-Eingänge logisch ein sind. Blinkt im Konfigurationsmodus, wenn die Position eines Schalters geändert wird (ein Blinken pro Schritt). Blinkt, wenn das Gerät auf einen Restart-Befehl wartet (Manueller Betrieb). |
| FAULT | rot | FehlerEIN, wenn ein interner Fehler erfasst wurde. Blinkt, wenn ein externer Fehler erfasst wurde.1 x → Fehler manuelle/automatische Konfiguration2 x → Schalter in falscher Position (Frequenzselektoren)3 x → Fehler Rückführkreis4 x → Sensorfehler (Funktion oder Verdrahtung)5 x → Strom > 500 mA an Ausgang S33, S44, Y1, Y7 oder Y8 Blinkt im Wechsel mit ENA, CONF, IN1/2 und K1/2, wenn kein Sensor ange-schlossen ist. ![]() |
| IN1/2 | gelb | Eingang IN1/2EIN, wenn an Eingang IN1 oder IN2 ein HIGH Signal erfasst wurde. |
| K1/2 | grün | Relais K1/2EIN, wenn das Sicherheitsausgangsrelais K1 oder K2 eingeschaltet ist. |
9.2 Schalter
| Schalter | Beschreibung | |
| S1 | SP x 10 | Schaltpunktauswahl (Schrittweite 10) |
| S2 | SP x 1 | Schaltpunktauswahl (Schrittweite 1) |
| S3 | SP multi | Einheit (rpm/Hz) und Multiplikator des gewählten Schaltpunkts |
10 Inbetriebnahme
Nach dem ersten Einschalten des Gerätes ist es notwendig, die Frequenz der Überdrehzahl (Fo) mit den drei Schaltern zu konfigurieren.
- Mit S1 und S2 können Zahlenwerte von 1 bis 99 eingestellt werden. S1 mit einer Schrittweite von 10, S2 mit einer Schrittweite von 1.
- Mit S3 wird der Multiplikator eingestellt. Die numerischen Werte werden mit diesen Faktoren multipliziert und ergeben somit den eigentlichen Schaltpunktwert. Die Multiplikatoren haben die Einheit "rpm" oder "Hz".
10.1 Konfigurationsstellung (Werkseinstellung)

Bevor das Gerät zur Schaltpunkteinstellung eingeschaltet wird, müssen sich die 3 Schalter in Stellung "P" befinden (Werkseinstellung).

Die Schaltpunkteinstellung ist nur bei eingeschaltetem Gerät möglich.

S1 auf Stellung P/0
S2 auf Stellung P/0
S3 auf Stellung P
Abb. 10: Konfigurationsstellung (Werkseinstellung)

ACHTUNG
Damit die Schalter nicht beschädigt werden, einen Schraubendreher von angemessener Größe benutzen.
10.2 Einstellen des Schaltpunkts
Schritt 1:
▶ Spannungsversorgung des Gerätes ausschalten.
▶ Die 3 Schalter auf die Konfigurationsstellung P oder P/0 stellen (Konfigurationsstellung (Werkseinstellung) ☑ 23)
▶ Spannungsversorgung des Gerätes einschalten.
▷ Gerät ist im Konfigurationsmodus.
▷ LED CONF blinkt.
Schritt 2:
▶ Schalter S1 von Stellung P/0 auf den benötigten Wert einstellen.
▷ Während der Drehung blinkt die LED ENA mit jedem Schalterschritt.
Das Blinken der LED dient als visuelle Rückmeldung des erfolgten Schalterschritts.
▷ Gerät bleibt im Konfigurationsmodus und wartet auf Eingabe mit S2.
▷ LED CONF blinkt weiterhin.
Schritt 3:
▶ Schalter S2 von Stellung P/0 auf den benötigten Wert einstellen.
▷ Während der Drehung blinkt die LED ENA mit jedem Schalterschritt.
▷ Gerät bleibt im Konfigurationsmodus und wartet auf Eingabe mit S3.
▷ LED CONF blinkt weiterhin.
Schritt 4:
▶ Schalter S3 von Stellung P auf den benötigten Wert einstellen.
▷ Während der Drehung blinkt die LED ENA mit jedem Schalterschritt.
▷ LED CONF bleibt konstant ein.
Schritt 5:
▶ Warten, bis LED CONF zweimal blinkt (Einstellungen werden gespeichert).
▶ Spannungsversorgung des Gerätes ausschalten.
▷ Konfiguration ist beendet.

Alle 3 Schalter müssen mindestens einmal bewegt werden. Dies gilt auch wenn der gewünschte Wert "0" ist (entspricht der Schalterstellung P).
10.3 Beispiele für Schaltpunkteinstellungen

Abb. 11: 520 Hz

Abb. 12: 6700 rpm

Die Einheit rpm gilt nur, wenn 1 Nocken/Umdrehung vorhanden ist. Bei mehreren Nocken den gewünschten Schaltpunkt mit der Nockenanzahl multiplizieren.
Beispiel:
Gewünschter Schaltpunkt: 1000 rpm
Anzahl Nocken: 4
Einstellwert: 4 x 1000 rpm = 4000 rpm
10.4 Checkliste nach Montage und Inbetriebnahme

Direkt nach dem Einschalten führt das Gerät eine Initialisierung einschließlich eines vollständigen Selbsttests durch.
Für einen fehlerfreien Betrieb des Gerätes müssen beim Anlaufen und danach mindestens einmal im Jahr folgende Prüfungen durchgeführt werden:
▶ Überprüfen, dass alle Kabel korrekt aufgelegt und die Klemmblöcke gut verschraubt sind.
▶ Überprüfen, dass alle LEDs (Anzeigeelemente) korrekt leuchten.
▶ Positionierung aller angeschlossen Sensoren überprüfen.
▶ Korrekte Befestigung des Gerätes auf der Hutschiene überprüfen.
▶ Überprüfen, dass alle externen Anzeigeelemente korrekt funktionieren.
▶ Überprüfen, dass die Schalter korrekt funktionieren.
10.5 Hinweise zur Positionierung der Sensoren / Bedämpfungselemente
Das Gerät prüft, ob die Frequenzen an den beiden Eingängen identisch sind (innerhalb der jeweiligen Toleranzen). Bei gleichbleibender Bewegungsrichtung können die Sensoren an beliebiger Stelle innerhalb des Bedämpfungsbereichs positioniert werden.

Abb. 13: Beispiel: 1 Bewegungsrichtung
Die Eingangssignale sehen dann beispielsweise so aus:

Abb. 14: gleiche Frequenz, zeitliche Verschiebung
In anderen Fällen ist die Position der Sensoren bzw. der Bedämpfungselemente für die korrekte Funktion entscheidend. Bei wechselnder Bewegungsrichtung könnte sonst ein Sensor möglicherweise nicht bedämpft werden, was zu einem Fehler führt.

Abb. 15: Beispiel: wechselnde Bewegungsrichtung, falsche Sensorpositionierung
Bei wiederholten Bewegungen innerhalb des dargestellten Winkels erfassen die beiden Sensoren unterschiedliche Frequenzen, worauf das Gerät einen Fehler meldet. Das Gerät signalisiert diesen Fehler, indem die LEDs FAULT, IN1 und IN2 viermal blinken.

Abb. 16: kein Signal an IN1, Fehlermeldung an Y7
Das Problem kann in diesem Fall durch eine andere Positionierung der Sensoren bzw. der Bedämpfungs-elemente gelöst werden, so dass die Impulse von beiden Sensoren korrekt erfasst werden.

Abb. 17: Beispiel: wechselnde Bewegungsrichtung, korrekte Sensorpositionierung
11 Technische Daten
11.1 DD110S.pdf
DD110S
Auswerteeinheit zur sicheren Drehzahlüberwachung
Safety speed monitor



1 Schraubklemmen
2 Drehschalter
3 Befestigung auf Tragschiene


Produktmerkmale
| Gehäuse | Quaderförmig | |
| Abmessungen | [mm] | 108 x 22,5 x 114,5 |
| Sicherheitsrelevante Schaltausgänge | ||
| Elektrische Ausführung | Relais; (Kontakte potentialfrei) | |
| Digitalausgang | ||
| Elektrische Ausführung | PNP | |
| Ausgangsfunktion | 1 x Fehlerausgang "Fault"; 1 x Diagnoseausgang "Overspeed" | |
Einsatzbereich
| Ausführung | Klemmschienengehäuse |
| Applikation | Sichere Auswertung von rotierenden und linearen Bewegungen auf Sollwertüberschreitung |
Elektrische Daten
| Betriebsspannung | [V] | 19,2...28,8 DC; (inkl. 5 % Restwelligkeit) |
| Nennspannung DC | [V] | 24 |
| Stromaufnahme | [mA] | < 125 |
| Schutzklasse | II | |
| Max. | [ms] | 3000 |
| Bereitschaftsverzögerungszeit | ||
| Hilfsenergie für Sensorik DC | [V] | 24; (≤ 70 mA, Spannungsabfall zur Betriebsspannung ≤ 2 V) |
Ein-/Ausgänge
| Anzahl der Ein- und Ausgänge | Anzahl der digitalen Ausgänge: 2; Anzahl der Relais-Ausgänge: 2 |
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — DE-DE — DD110S — 02.03.2026 —
DD110S
Auswerteeinheit zur sicheren Drehzahlüberwachung
Safety speed monitor

Eingänge
| Eingangskenndaten | S34, S43: "1": 6 mA / 24 V DC |
| Eingangsbeschaltung digitale Eingänge | PNP |
| Rückführkreis | |
| Strom durch [mA] Rückführkontakte | < 100 |
Ausgänge
| Anzahl der digitalen Ausgänge | 2 |
| Anzahl der Relais-Ausgänge | 2 |
| Rückführkreis | |
| Kurzschlussfest | ja |
Sicherheitsrelevante Schaltausgänge
| Elektrische Ausführung | Relais; (Kontakte potentialfrei) |
| Kontaktbelastbarkeit | 6 A, 250 V AC / 24 V DC; (≥ 6 mA ; ohmsche Last) |
| Ausführung Kurzschlussschutz | Die Kontakte sind mit externen Sicherungen mit einem Nennstrom < 3,6 A abzusichern |
Digitalausgang
| Elektrische Ausführung | PNP | |
| Ausgangsfunktion | 1 x Fehlerausgang "Fault"; 1 x Diagnoseausgang "Overspeed" | |
| Strombelastbarkeit je Ausgang | [mA] | 20; (24 V DC, Spannungsabfall zur Versorgungsspannung ≤ 2 V, nicht sicher) |
| Kurzschlussfest | ja | |
Mess-/Einstellbereich
| Einstellbereich Hz | [Hz] | 0,5...990 |
| Einstellbereich | [Imp/min] | 10...49500 |
| Frequenzbereich | [Hz] | < 2000; (Impulsdauer: 100 μs: > 500 Hz ; 150 μs: ≤ 500 Hz) |
Genauigkeit / Abweichungen
| Hysterese [%] | 5 |
| Hinweise zur Genauigkeit / Abweichung | Erlaubte Frequenzdifferenz zwischen denEingängen: ≤ 10 % (f > 100 Hz) / ≤ 20 % (f < 100 Hz) |
Reaktionszeiten
| Reaktionszeit auf Sicherheitsanforderung | [ms] | f sel ≥ 100 Hz: | t = 10,7 + 400 x (f sel ÷ f in) |
| f sel < 100 Hz: | t = 14 + (4500 ÷ f in) | ||
| Risikozeit (Fehlerreaktionszeit) | [ms] | 5,5 | |
| Legende | t : | Reaktionszeit | |
| f sel : | eingestellte Frequenz (Sollwert) | ||
| f in : | anliegende Frequenz (Istwert) | ||
Umgebungsbedingungen
| Umgebungstemperatur | [°C] | -40...55 |
| Hinweis zur Umgebungstemperatur | Freiräume für Konvektion beachten (siehe Bedienungsanleitung) | |
| Lagertemperatur | [°C] | -40...70 |
| Max. zulässige relative Luftfeuchtigkeit | [%] | 95 |
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — DE-DE — DD110S — 02.03.2026 —
DD110S
Auswerteeinheit zur sicheren Drehzahlüberwachung
Safety speed monitor
| Max. Höhe über NN | [m] | 2000 |
| Schutzart | IP 20 |
Sicherheitskennwerte
| Entspricht den Anforderungen | ISO 13849-1 Kategorie 4, PL e | ||
| IEC 61508 SIL 3 | |||
| Gebrauchsdauer TM (Mission Time) [h] | ≤175200 | ||
| Gebrauchsdauer TM (zusätzliche Angabe) | 20 Jahre | ||
| PFH | [1/h] | DC13 (2 A), 24 V DC | 7,69E-09 |
| AC15 (1 A), 230 V AC | 8,25E-09 | ||
| AC15 (3 A), 230 V AC | 9,15E-09 | ||
| Hardwarefehlertoleranz HFT | 1; (Typ B) | ||
Mechanische Daten
| Gewicht | [g] | 309 |
| Gehäuse | Quaderförmig | |
| Montageart | Tragschienenmontage; (TH35 (EN 60715)) | |
| Abmessungen | [mm] | 108 x 22,5 x 114,5 |
| Werkstoffe | Gehäuse: PA |
Anzeigen / Bedienelemente
| Anzeige | Spannung | 1x LED, grün |
| Freigabe | 1x LED, gelb | |
| Konfiguration | 1x LED, blau | |
| Fehler | 1x LED, rot | |
| Schaltzustand | 2x LED, grün | |
| Eingangssignal | 2x LED, gelb |
Bemerkungen
| Bemerkungen | Sicherheitskennwerte für 1000 Relaisbetätigungen / Jahr |
| Verpackungseinheit | 1 Stück |
Elektrischer Anschluss
Schraubklemmen: 0,5...2,5 mm²; AWG 30...12
| A1 | ||
| 1 (L+) | L+ | |
| 2 (S33) | L+ | (US; Sensorversorgung) |
| 3 (S35) | L- | (US; Sensorversorgung) |
| 4 (S34) | IN | FI |
| A2 | ||
| 1 (L-) | L- | |
| 2 (S44) | L+ | (US; Sensorversorgung) |
| 3 (S45) | L- | (US; Sensorversorgung) |
| 4 (S43) | IN | FI |
| A3 | ||
| 1 (13) | OUT1 | DO1 (NO) (Relais) |
| 2 (n.c.) | n.c. | |
| 3 (n.c.) | n.c. | |
| 4 (14) | OUT2 | DO2 (NO) (Relais) |

DD110S
Auswerteeinheit zur sicheren Drehzahlüberwachung
Safety speed monitor

C1
| 1 (Y3) | IN1 | DI1 (PNP) |
| 2 (Y4) | IN2 | DI2 (NPN) |
| 3 (Y5) | IN3 | DI3 |
| 4 (Y6) | IN4 | DI4 |
C2
| 1 (Y7) | OUT1 | DO1 |
| 2 (Y8) | OUT2 | DO2 |
| 3 (Y1) | OUT3 | DO3 |
| 4 (Y2) | IN | DI |
C3
| 1 (23) | OUT1 | DO1 (NO) (Relais) |
| 2 (n.c.) | n.c. | |
| 3 (n.c.) | n.c. | |
| 4 (24) | OUT2 | DO2 (NO) (Relais) |
DI: Digitaleingang; DO: Digitalausgang; FI: Frequenzeingang
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — DE-DE — DD110S — 02.03.2026 —
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
12.1 Wartung
Das Gerät ist wartungsfrei.
12.2 Reinigung der Gehäuseoberfläche
▶ Das Gerät von der Spannungsversorgung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Mikrofasertuch entfernen.
12.3 Instandsetzung
▶ Das Gerät nur durch den Hersteller instandsetzen lassen. Sicherheitshinweise beachten (→ Sicherheitshinweise).
▶ Bei Fehlfunktionen Kontakt mit ifm aufnehmen.
12.4 Entsorgung
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
