AC2516 - Elektronisches modul IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | AS-i Analog-Eingangsmodul |
| Marke | IFM |
| Modell | AC2516 |
| Anzahl der Kanäle | 4 analoge Eingänge |
| Messart | Strom 4...20 mA |
| Auflösung | 1 µA |
| Spannungsversorgung | Über AS-i (max. 100 mA) oder extern 24 V SELV (max. 500 mA) |
| Sensorversorgung | Über AS-i (max. 100 mA) oder extern 24 V (max. 500 mA) |
| Anschluss | M12-Steckverbinder, 5-polig |
| AS-i Profil | S-7.3.E |
| Max. Anzahl Module pro AS-i Strang | 31 |
| Wandlungszeit (1 Kanal) | 20 ms |
| Wandlungszeit (4 Kanäle) | 240 ms |
| Eingangswiderstand (Strom) | < 50 Ω |
| LED-Anzeigen | PWR (grün), AUX (grün), FAULT (rot), AI1-AI4 (gelb) |
| Adressierung | Über Adressiereinheit AC1144 oder Kabel E70213 |
| Montage | Auf Verdrahtungsbasis, Drehmoment 0,8 Nm |
| Schutzart | Schutzart IP (nicht angegeben, Industrieanwendung) |
| Wartung | Keine besondere Wartung. Mit einem trockenen Tuch reinigen. |
| Sicherheit | Montage- und Verdrahtungshinweise beachten. Spannungsversorgung SELV. |
| Ersatzteile | Verdrahtungsbasen (AC5000, AC5003, usw.), Adressierkabel E70213 |
| Reparierbarkeit | Modul nicht reparierbar. Durch ein Neues ersetzen. |
| Allgemeine Informationen | Konform zur AS-i Spezifikation V2.1. Bidirektional. |
Häufig gestellte Fragen - AC2516 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG AC2516 IFM
Bestimmungsgemäß Verwendung
Der Slave wandelt analoge Eingangssignale und überträgt diese über das AS-Interface zum AS-i Master. Das AS-i Modul fungiert als Slave mit bidirektionalem Datenverkehr im AS-i Netz.
Die Datenübertragung zum Host erfolgt asynchron nach dem AS-i Profil S-7.3, gemäß AS-i Spezifikation V2.1.
- Strommessung 4 ... 20 mA (AC2516, AC2566)
oder Spannungsmessung 0 ... 10V (AC2517)
AS-i Profil S-7.3.E - Der Anschluss der Messwertgeber erfolgt über M12 Verbindungsleitungen
- Maximale Anzahl Module pro AS-i Strang: 31
- R_i Spannungsmessung > 100 k ; R_i Strommessung < 50
-
Zeit für Messwertwandlung im Slave
-
bei einem Kanal: 20 ms
- bei zwei Kanälen: 120 ms
- bei drei Kanälen: 180 ms
-
bei vier Kanälen: 240 ms
-
Sensorversorgung aus AS-i (max. 100 mA) oder externer 24 V PELV Spannungsquelle (schwarzes Flachkabel, max. 500 mA)
- Auflösung: 1 A (AC2516, AC2566) oder 1mV (AC2517)
- Besonderheit AC2566: Edelstahlschrauben, Viton-Dichtung
Montage/Adressieren
Bei Verwendung von Modulunterhalten ohne Adressierbuchse (AC5000 oder AC5003) adressieren Sie das Modul, indem Sie es auf ein Adressiergerät (AC1144) setzen und eine frei Adresse zwischen 1 und 31 vergeben.
Bei Verwendung von Modulunterhalten mit Adressierbuchse (AC5010 oder AC5011) können Sie die Module zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Adressieradapter E70213 adressieren.
Montieren Sie das Modul auf ein verdrahtetes Modul-Unterteil des AS-i Netzes, Anzugsdrehmoment 0,8 Nm.
Alternative können FK/FK-E Unterteile mit Erdungsfahne (AC5020...AC5023) zur Erhöhung der Störlicherheit eingesetzt werden.

Elektrischer Anschluss
Das Analogmodul wird über die standardisierte EMS (Versorgung aus AS-i) oder aus der E-EMS (Versorgung aus ext. 24 V PELV Spannungsquelle) an das AS-Interface angeschlossen.
Wenn eine Versorgung aus der externen 24 V erfolgen soll, muss ein FK-E Unterverteil (AC5003 oder AC5011) gewählt werden.

Werden für die Versorgung der Sensoren in Summe mehr als 100mA besteht, muss die Versorgung über eine externe 24 V PELV Spanningsquelle erfolgen.
Die Umschaltung der Versorgung erfolgt automatisch bei Anlegen der externen 24 V Spannung.

Zerstörungsgefahr:
Stellen Sie bei Anschluss eines Kombisensors (Pin 2: Analogausgang, Pin 4: 24 V Ausgang) saber, dass der Schaltausgang nicht schalten kann. Dies erreichen Sie durch entsprechende Einstellung des Kombisensors (z.B. durch die Auswahr eines nicht erreichbaren Schaltpunktes oder durch die Konfiguration NPN-schaltend).
Strommessung AC2516, AC2566
Bei allen folgenden Anschlussbelegungen bezieht sich die dargesteltere Pinbelegung auf das Analogmodul.
Bei Verwendung einer externen Brücke zwischen Pin 3 und Pin 4 kann die interne Brücke durch zusücksetzen des Parameterbit P0 auch deaktiviert werden!

Die interne Brücke (Pin 3 und Pin 4) muss über das Parameterbit P0 aktiviert werden.
Anschlussbelegung eines 2-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24 V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al-Analogeingang 0V
Pin 5: Funktionserde

Anschlussbelegung eines 2-Draht-Sensors mit eigener Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24 V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al- Analogeingang 0 V
Pin 5: Funktionserde

Anschlussbelegung eines 3-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al-Analogeing 0 V
Pin 5: Funktionserde

Anschlussbelegung eines 4-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24 V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al- Analogeingang 0V
Pin 5: Funktionserde


Bei Anschluss eines 4-Draht Sensors muss die interne Brücke zwischen Pin 3 und Pin 4 deaktiviert werden, setzen Sie dazu das Parameterbits P0 darüber.
Spannungsmessung AC2517

Das Parameterbit P0 hat bei beim AC2517 keine Bedeutung!
Anschlussbelegung eines 2-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung +24 V
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al- Analogeing 0 V
Pin 5: Funktionserde

Anschlussbelegung eines 3-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung
Pin 1: Sensorversorgung
Pin 2: Al+ Analogeingang
Pin 3: Sensorversorgung 0V
Pin 4: Al- Analogeing 0 V
Pin 5: Funktionserde


Die Brücke zwischen Pin 3 und Pin 4 muss beim Anschluß eines 3-Draht-Sensors ohne eigene Versorgung extern hergestellt werden!
Parametrierung der Analogmodule
| Parameterbit | Bezeichnung | Beschreibung | |||||
| P0 (bei AC2517 nicht genutzt) | Umschaltung 2-/3-Leiter / 4-Leiter | 1 | 2-/3-Leiter Betrieb (Brücke aktiv) | ||||
| 0 | 4-Leiter Betrieb (Brücke inaktiv) | ||||||
| P1, P2 | Kanalfreigabe | P1 | P2 | Kanal1 | Kanal2 | Kanal3 | Kanal4 |
| 0 | 0 | ein | aus | aus | aus | ||
| 0 | 1 | ein | ein | aus | aus | ||
| 1 | 0 | ein | ein | ein | aus | ||
| 1 | 1 | ein | ein | ein | ein | ||
| P3 | Peripheriefehler | 1 | Peripheriefehleranzeige aktiv | ||||
| 0 | Peripheriefehleranzeige nicht aktiv | ||||||
Betrieb AC2516, AC2566
Prüfen Sie, ob das Gerät sicher Funktioniert. Anzeige durch LEDs:
- LED gelb Al-1...Al-4 an: Analoges Signal im Messbereich
- LED gelb AI-1...AI-4 blinkt:Analoges Signal außerhalb des Messbereichs, kein Sensor angeschlossen bzw. Drahtbruch
- LED gelb Al-2...Al-4 aus: kein Sensor angeschlossen (mindestens eine LED blinkt, da über das Parameterbit P1/P2 (Kanalfreigabe) nicht alle Kanäle deaktiviert werden können (Kanal 1 ist immer freilegegeben)
- LED grün PWR an: AS-i Spannung liegt an
- LED grün AUX an: Externe 24 V-Spannung liegt an
- LED rot FAULT an: AS-i Kommunikationsfehler, z. B. Slave-adresse 0
-
LED rot FAULT blinkt: Peripheriefehler*
-
Peripheriefehler
Ein Peripheriefehler wird angezeigt:
- wenn mindestens eines der analogen Signale außerhalb des Wertebereiches ist
- wenn an mindestens einem analogen Kanal nichts angeschlossen ist, obwohl der entsprechende Kanal freiGegeben ist
- wenn ein Drahtbruch vorliegt
Betrieb AC2517
Prüfen Sie, ob das Gerät sicher Funktioniert. Anzeige durch LEDs:
- LED gelb Al-1...Al-4 an: Entsprechender Kanal ist freiigegeben Analoges Signal im Messbereich bzw. kein Sensor angeschlossen (es ist keine Unterscheidung möglich, ob das 0 V-Signal anliegt oder kein Sensor angeschlossen ist) (Kanal 1 ist immer freiigegeben)
-
LED gelb AI-1...AI-4 blinkt: Analoges Signal außerhalb des Messbereichs (Überlauf)
-
LED gelb Al-2...Al-4 aus: Entsprechender Kanal nicht freigegeben
- LED grün PWR an: AS-i Spannung liegt an
- LED grün AUX an: Externe 24 V-Spannung liegt an
- LED rot FAULT an: AS-i Kommunikationsfehler, z. B. Slave-adresse 0
-
LED rot FAULT blinkt: Peripheriefehler*
-
Peripheriefehler
Ein Peripheriefehler wird angezeigt:
- wenn mindestens eines der analogen Signale außerhalb des Wertebereiches ist
Messbereich der Analogeingangsmodule
Die Messbereiche und deren Bedeutung entnehmen Sieitte den fol-genden Tabellen:
Analogeingangsmodul 4 ... 20 mA - AC2516, AC2566
| Bereich 4 ... 20 mA | Einheiten dez. | Einheiten hex. | LED AI1...AI4 Analog | Bedeutung |
| < 1 mA 327 | 67 7FFF blinkt Drahtbruch | |||
| 1 mA ... | 1000 ... 3999 | 03E8 ... 0F9F | an | Untersteuerungs- bereich |
| 3,999 mA | ||||
| 4mA ... | 4000 ... 20000 | 0FA0 ... 4E20 | an | Nennbereich |
| 20mA | ||||
| 20,001 mA... | 20001 ... 23000 | 4E21 ... 59D8 | an | Übersteuerungs- bereich |
| 23 mA | ||||
| > 23 mA | 32767 7FFF | blinkt Überlauf | ||
Analogeingangsmodul 0 ... 10 V - AC2517
| Bereich 0 ... 10 V | Einheiten dez. | Einheiten hex. | LED AI1...AI4 Analog | Bedeutung |
| 0 ... 10 V | 0000 ... 10000 | 0000 ... 2710 | an | Nennbereich |
| 10,001 V ... 11,5 V | 10001 ... 11500 | 2711 ... 2CEC | an | Übersteuerungs- bereich |
| > 11,5 V | 32767 7FFF | blinkt Überlauf |
Übertragungszeit der Analogwerte
Die Übertragungszeit der Analogwerte hangt einsersects von der Wandlungszeit der analogen Signale in digitale Signale im AS-i Modul und anderersects von der Übertragungszeit über das AS-Interface ab.
Beispielrechnung: Übertragungszeit von 2 Analogkanänen
Die Wandlungszeit für 2 analyge Eingangssignale in digitale Signale beträgt 120 ms. Die Übertragungszeit der 2 16-Bit-Werte über das AS-Interface beträgt im Idealfall 7 AS-i Zyklen pro Wert. Bei einer Zykluszeit von 5 ms pro AS-i Zyklus ergibt sich somit eine Übertragungszeit über das AS-Interface von 2 × 7 × 5 ms = 70 ms.
Die gesamte Übertragungszeit beträgt somit im Idealfall zur Übertragung von 2 Analogwerten 120 ms (Wandlungszeit) + 70 ms (Übertragungszeit) = 190 ms.
Beispielrechnung: Übertragungszeit von 4 Analogkanänen
Die Wandlungszeit für 4 analyge Eingangssignale in digitale Signale beträgt 240 ms. Die Übertragungszeit der 4-16-Bit-Werte über das AS-Interface beträgt im Idealfall 7 AS-i Zyklen pro Wert. Bei einer Zykluszeit von 5 ms pro AS-i Zyklus ergibt sich somit eine Übertragungszeit über das AS-Interface von 4 × 7 × 5 ms = 140 ms.
Die gesamte Übertragungszeit beträgt somit im Idealfall zur Übertragung von 4 Analogwerten 240 ms (Wandlungszeit) + 140 ms (Übertragungszeit) = 380 ms.