E7015S - Elektronische Platine IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Elektronische Platine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch E7015S - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. E7015S von der Marke IFM.
BEDIENUNGSANLEITUNG E7015S IFM
1. Nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss bei der Inbetriebnahme eines Gerätes oder
eines Schutzsystems innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die Originalbetriebsanleitung und eine Übersetzung dieser Betriebsanleitung in der oder den Sprache(n) des EU-Verwendungslandes mitgeliefert werden.
2. Sollte dieser Lieferung keine Betriebsanleitung oder EG Konformitätserklärung in der Sprache des EU-
Verwendungslandes beiliegen, kann diese bei Ihrem Händler (siehe Lieferschein) oder beim Hersteller (siehe Deckblatt / Rückseite) angefordert werden.
3. Das Produkt darf nur durch fachkundiges Personal in Betrieb genommen werden. Wir weisen zudem
ausdrücklich darauf hin, dass jegliche Haftung ausgeschlossen ist, die daraus resultiert, dass das Gerät ohne die entsprechende Betriebsanleitung in der Sprache des EU-Verwendungslandes in Betrieb genommen wurde.II EE Eesti keel
Sicherheitshinweise Befolgen Sie die Angaben der Betriebsanleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Verwendung außerhalb der nachstehend genannten bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder Handhabung können Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Für Montage und bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts sind die Hinweise in dieser Betriebsanleitung genau zu beachten und ggf. die zutreffenden einschlägigen technischen Normen im Rahmen der jeweiligen Anwendung zu berücksichtigen. Bei Missachtung von Hinweisen oder Normen, insbesondere bei Eingriffen und/ oder Veränderungen am Gerät ist jede Haftung ausgeschlossen. Das Gerät darf nur von einer sicherheitstechnisch geschulten Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden. Nach der Installation des Systems muss eine komplette Funktionsprüfung durchgeführt werden. Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise ab. Bei der Installation die Anforderungen der Normen EN 60204 und EN 62026-2 berücksichtigen. Wenn ein AS-i-Netzwerk zur Steuerung einer Maschine mit möglicherweise gefährlichen Bewegungen eingesetzt wird und EN 60204-1 gilt, muss zusätzlich eine besondere Isolations-Überwachungseinrichtung installiert werden. Bei Fehlfunktion des Geräts setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsauschluss.4 Durchführung der Installation / Inbetriebnahme Anwendungsbereiche Die AS-i Safety Platine dient der Erfassung sicherheitsrelevanter Schaltzustände, z. B. 1- oder 2-kanalige mechanische Kontakte. Zu diesem Zweck wird über das AS-i System eine Codetabelle mit 8 x 4 Bit übertragen, die vom AS-i Sicherheitsmonitor ausgewertet wird. Bei entsprechendem Betrieb kann das System in Anwendungen bis zu Steuerungskategorie 4 nach EN 954-1 oder nach IEC 61508/SIL3 verwendet werden (siehe Hinweise elektrischer Anschluss). Achtung! Je nach Auswahl der verwendeten Sicherheitsbauteile kann die Einstufung des gesamten Sicherheitssystems auch in eine niedrigere Steuerungska- tegorie erfolgen! Funktionsbeschreibung und Anschlusshinweise: Beachten Sie hierzu auch alle Informationen in der Beschreibung zur Konfigurationssoftware und der Bedienungsanleitung des AS-i Sicherheitsmonitors. In diesen Dokumenten finden Sie alle notwendigen Hinweise zu Installation, Konfiguration, Betrieb und Wartung des AS-i - Sicherheitssystems. Die jeweiligen parametrierbaren Sicherheitsfunktionen zur AS-i Safety Platine können im Kapitel „Überwachungsbausteine“ des Handbuches zur Konfigurationssoftware entnommen werden. Wichtiger Hinweis: Die hier beschriebenen Produkte wurden entwickelt, um als Teil einer Gesamtanlage oder Maschine sicherheitsgerichtete Funktionen zu übernehmen. Ein komplettes sicherheitsgerichtetes System enthält in der Regel Sensoren, Auswerteeinheiten, Meldegeräte und Konzepte für sicheres Abschalten. Es liegt im Verantwortungsbereich des Herstellers einer Anlage oder Maschine, die korrekte Gesamtfunktion sicherzustel- len. Der Hersteller der AS-i - Safety Platine, seine Niederlassungen und Beteiligungsgesellschaften sind nicht in der Lage, alle Eigenschaften einer Gesamtanlage oder Maschine, die nicht durch ihn konzipiert wurde, zu garantieren. Er übernimmt auch keine Haftung für Empfehlungen, die durch die nachfolgende Beschreibung gegeben bzw. implementiert werden.5
Aufgrund der nachfolgenden Beschreibung können keine neuen, über die allgemeinen Lieferbedingungen hinausgehenden, Garantie-, Gewährleistungs- oder Haftungsansprüche abgeleitet werden. Die vollständige Beschreibung der Konfigurationssoftware, die Bedienungsanleitung des AS-i Sicherheitsmonitors und die Betriebsanleitung des AS-i Safety Moduls sind unbedingt zu beachten! Wartungsauflage Es wird darauf hingewiesen, dass mindestens eine Testung pro Jahr durch Anforderung der Sicherheitsfunktion erfolgen muss! Montage / Elektrischer Anschluss Montieren Sie die AS-i Safety Platine an zwei mechanische (zwangsgeführte) Öffnerkontakte. Dabei werden die beiden äußeren schwarzen Anschlusslitzen auf einer Seite der Öffnerkontakte angeschlossen. Die andere Seite der Öffnerkontakte werden mit den beiden anderen schwarzen Litzen angeschlossen. Die AS-i Safety Platine muss an einem geschützten Ort (z. B. Schaltschrank, Aufbaugehäuse) montiert werden. Das geeignete Gehäuse muss eine Schutzart von mindestens IP54 aufweisen. Die nicht benutzten offenen Litzen müssen isoliert werden. Nach dem Einbau der AS-i Safety Platine muss ein Inbetriebnahmetest durchgeführt werden. Beim Einbau der AS-i Safety Platine müssen Querschlüsse zwischen den Anschlüssen der mechanischen Kontakte verhindert werden. Die Anschlusslitzen der AS-i Safety Platine dürfen nicht verlängert werden. Für eine Einstufung nach EN 954 Kategorie 4 bzw. EN 61508 SIL3 müssen zwangsgeführte mechanische Kontakte nach EN IEC 60947-5-1 angeschlossen werden, die für eine Spannung > 120 V und einen Strom > 0,8 A ausgelegt sind.6 S21
AS-i Fault LED S-I1 LED S-I2 Anschlussbelegung A+: AS-i + S11 S12 S21 S22 A-: AS-i - S11-S12 / S21-S22: Schalteingang mechanischer Kontakt S-I1 / S-I2 LEDs 1: Schaltzustandsanzeige Eingänge S-I1, S-I2
LEDs 2: AS-i, FAULT X1-X2: externer LED-Alarmausgang Die anschließbaren Schaltkontakte müssen als Öffner ausgelegt sein. Der Anschluss von zwei zwangsgeführten oder zwei abhängigen Schaltkontakten muss an den Litzen S11 - S12 und S21 - S22 realisiert werden. Der Anschluss von zwei unabhängigen Schaltkontakten erfolgt an den Litzen S11 - S12 oder an den Litzen S21 - S22. Zwischen der Litze X1 (rot) und der Litze X2 (blau) kann eine externe Alarm-LED angeschlossen werden.7
Datenbits Datenbit D3 D2 D1 D0 In/Out SI-2 SI-2 SI-1 SI-1/O-1 Aktivierter Eingangskanal Bitfolge D3-D0 SI-1 XX00 SI-2 00XX SI-1 und SI-2 0000 keiner XXXX Aktivierte Alarmausgänge Bitfolge D3-D0 O-1 XXX1 X = zufällig Die Code-Worte 0000, XX00 und 00XX veranlassen den AS-i Sicherheitsmonitor die Anlage in den sicheren Zustand zu bringen. Die weitere Wirkung der entsprechenden Datenbits auf die Übertragungsfolge entnehmen Sie dem Handbuch zur Konfigurationssoftware (siehe Kapitel „Überwachungsbausteine“). Hinweis: Soll an das Modul nur ein einkanaliger Schalter angeschlossen werden, so ist dieser an Eingang SI-1 anzuschließen. Der zweite Eingang SI-2 muss gebrückt werden. Verbinden Sie dafür die Litzen S21 - S22. Achtung! Die Verdrahtung beeinflusst die erreichbare Steuerungskategorie. Die Anforderungen an die externe Verkabelung und die Auswahl der angeschlossenen Schaltkontakte richten sich sowohl an die zu erfüllende Funktionalität, als auch an die geforderte Steuerungskate- gorie (EN 954-1/ISO 13849-1 oder EN/IEC 61508). Die Steuerungskate- gorie wird entweder mit Hilfe einer Risikoanalyse (zum Beispiel nach EN 1050) ermittelt oder aus einer C-Norm entnommen. Die Steue- rungskategorie bzw. der SIL des AS-i Sicherheitsmonitors muss mindestens der von der Applikation geforderten Steuerungskategorie bzw. SIL entsprechen.8 Reaktionszeiten Die Reaktionszeit der Safety Platine auf eine Sicherheitsanforderung beträgt max. 10 ms. Berechnung der Gesamtreaktionszeit Bei der Berechnung der Reaktionszeit des Gesamtsystems müssen zusätzlich die Reaktionszeiten der anderen Komponenten addiert werden (mech. Schaltkontakte, Übertragung der Daten, Sicherheitsmonitor und evtl. am Monitorausgang angeschlossene externe Relais oder Schütze). Beispiel: Die Reaktionszeit des E7015S auf eine Sicherheitsanforderung beträgt max. 10 ms. Zusätzlich muss die Reaktionszeit des Sicherheitsmonitors berücksichtigt werden, die einschließlich der Datenübertragung max. 40 ms beträgt. Die Summe dieser Einzelreaktionszeiten ergibt eine Gesamtreaktionszeit von maximal 50 ms vom Anliegen des Signals am E7015S bis zum Schalten der sicheren Ausgänge des Sicherheitsmonitors. Nicht berücksichtigt wurden hierbei die Schaltzeiten der mechanischen Kontakte (Not-Halt-Schalter) und eventuell am Relaisausgang des Sicherheitsmonitors angeschlossene externe Relais oder Schütze. Betrachtung der Restfehlerwahrscheinlichkeit gemäß IEC 61508 Zur Berechnung der PFH (probability of a dangerous failure per hour) einer sicherheitsgerichteten Funktion sind die PFH-Werte aller in dieser Funktion benutzten Komponenten zu berücksichtigen. Die Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls (PFH) ist 1,8 x 10
/h (pro Stunde). Die maximale Gebrauchsdauer (T) beträgt 10 Jahre. Das Gerät erfüllt die Anforderungen für SIL 3. Erklärung der Abkürzungen: - PFH = Probability of a dangerous failure per hour (Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls pro Stunde). - SIL = Safety integrity level (Sicherheits-Integritätslevel) - T = Life time Lebensdauer (= Gebrauchsdauer)9
Die PFH-Werte der anderen Komponenten, insbesondere des AS-i Sicherheitsmonitors, sind der jeweiligen Dokumentation zu entnehmen. Adressieren Die Platine kann über das Adressiergerät AC1154 im montierten und verdrahtetem Zustand adressiert werden. Vergeben Sie eine freie Adresse zwischen 1 und 31, Auslieferungsadresse ist 0. Betrieb Prüfen Sie, ob das Gerät sicher funktioniert. Anzeige durch LEDs:
- LEDs 1 gelb: Eingänge geschaltet (S-I1, S-I2)
- LED 2 grün: Spannungsversorgung o.k. (PWR)
- LED 2 rot leuchtet: AS-i Kommunikationsfehler, Slave nimmt nicht am „normalen“ Datenverkehr teil, z. B. Slaveadresse 0 (FAULT)
- externer LED Alarm-Ausgang (X1-X2): Alarm-Ausgang O-1 (nicht sicher) (Die Alarm-Ausgang LED kann durch das Host-System als statischer oder dynamischer Ausgang gesetzt werden) Adernfarben AS-i + : braun AS-i - : blau S11, S12 → S-I1 (sicherer Eingang 1), schwarz #1 S21, S22 → S-I2 (sicherer Eingang 2), schwarz #2 X1 : rot → + Signal für LED Ausgang X2 : blau → - Signal für LED Ausgang10 Technische Daten Elektrische Ausführung 2 sichere Eingänge / 1 nicht sicherer LED-Ausgang Betriebsspannung 26,5 ... 31,6 V DC Stromaufnahme [mA] ≤ 50 mA Eingänge Beschaltung DC PNP Spannungsversorgung aus AS-i Kurzschlusserkennung nein Eingangsstrom typ. 5 mA Querschlusserkennung nein LED-Ausgang Versorgung über AS-i ja Watchdog integriert ja Kurzschlussfest nein Strombelastbarkeit LED Ausgang 10 mA Funktionsanzeige LED Betrieb / Fehler / Funktion grün / rot / gelb Umgebungstemperatur -25...60°C Schutzart abhängig vom Gehäuse AS-Interface / erweiterter Adressmodus möglich Version 2.1 / nein AS-i Profil S-7.B.E E /A Konfiguration / ID-Code 7 [Hex] / B.E [Hex] AS-i Zertifikat 74601 maximale Anzahl Safety-Module pro Master 31 EMV EN 50295 Maße (BxHxT) 30,9 x 9 x 43,6 mm11
Maßzeichnung 43,6 30,9
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