IFM SU7200 - Durchflusssensor

SU7200 - Durchflusssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Durchflusssensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SU7200 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SU7200 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG SU7200 IFM

10.2 Einstellungen für Durchfluss-Überwachung ..............................................21

10.2.1 Grenzwertüberwachung mit OUT1 konfigurieren .............................21

10.2.2 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren .............................213

10.3.1 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren .............................21

10.4 Benutzereinstellungen (optional) ...............................................................21

10.4.1 Standard-Maßeinheit für Durchfluss festlegen .................................21

10.4.2 Standard-Maßeinheit für Temperatur festlegen ................................22

10.4.6 Anlaufüberbrückungszeit einstellen ..................................................22

10.4.7 Messwertdämpfung einstellen ..........................................................22

10.4.8 Fehlerverhalten der Ausgänge einstellen .........................................22

10.4.9 Zu überwachendes Medium auswählen ...........................................23

10.5 Service-Funktionen ....................................................................................23

10.5.1 Min-/Maxwerte für Durchfluss ablesen .............................................23

10.5.2 Alle Parameter auf Werkseinstellung zurücksetzen .........................23

11.2 Wechsel der Anzeigeeinheit im Run-Modus ..............................................23

► Handlungsanweisung > Reaktion, Ergebnis […] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

  • Querverweis Wichtiger Hinweis Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

1.1 Verwendete Warnhinweise

VORSICHT Warnung vor Personenschäden. Leichte reversible Verletzungen sind möglich. 2 Sicherheitshinweise

  • Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes dieses Dokument. Vergewis- sern Sie sich, dass sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen eignet.
  • Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen.
  • Unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch können zu Funktionsstörungen des Gerätes oder zu unerwünschten Auswirkungen in Ihrer Applikation führen. Deshalb dürfen Montage, elektrischer Anschluss, Inbetrieb- nahme, Bedienung und Wartung des Gerätes nur durch ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Um den einwandfreien Zustand des Gerätes für die Betriebszeit zu gewähr- leisten, ist es notwendig, das Gerät nur für Messstoffe einzusetzen, gegen die die prozessberührenden Materialien hinreichend beständig sind (→ Technische Daten).
  • Die Verantwortung, ob die Messgeräte für den jeweiligen Verwendungszweck in Frage kommen, liegt beim Betreiber. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Folgen von Fehlgebrauch durch den Betreiber. Eine unsachgemäße Instal-5

lation und Bedienung der Messgeräte führt zum Verlust der Gewährleistungs- ansprüche.

  • Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen. Außerdem können während der Montagearbeiten oder im Fehlerfall (z. B. Bruch des Gehäuses) hoher Druck oder heiße Medien aus der Anlage entweichen. Um Personenschäden zu vermeiden folgende Maßnahmen durchführen: ► Gerät gemäß der einschlägigen Vorschriften und Richtlinien installieren. ► Sicherstellen, dass die Anlage während der Montagearbeiten druckfrei ist. ► Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbe- absichtigtes Berühren sichern. Dazu Gerät mit geeigneten Schutzvorrich- tungen versehen (z. B. Schutzabdeckung). ► Tasten nicht mit der Hand betätigen. Stattdessen einen Hilfsgegenstand (z. B. Kugelschreiber) benutzen. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Druckgeräterichtlinie (DGRL): Die Geräte entsprechen Artikel 3 Absatz 3 der Richtlinie 97/23/EG und sind für nicht überhitzte Flüssigkeiten der Fluidgruppe 2 nach guter Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt. Das Gerät überwacht flüssige Medien. Es erfasst die beiden Prozessgrößen Durchflussmenge und Medientemperatur. Einsatzbereich
  • Niedrigviskose Öle (Viskosität: 7...40 mm²/s bei 40 °C / 7...40 cSt bei 104 °F)
  • Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F) Auswahl des zu überwachenden Mediums → 10.4.9.6 4 Funktion

4.1 Verarbeiten der Messsignale

Das Gerät zeigt die aktuellen Prozesswerte in einem Display an. Es erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der Parametrierung. OUT1: Parametrierung - Schaltsignal für Durchflussmengen-Grenzwert (→ 10.2.1) OUT2: 2 Wahlmöglichkeiten Parametrierung - Schaltsignal für Durchflussmengen-Grenzwert (→ 10.2.2) - oder Schaltsignal für Temperatur-Grenzwert (→ 10.3.1)

4.2 Durchfluss-Überwachung

Der Durchfluss wird durch ein Ultraschall-Messsystem überwacht, die Messignale werden durch die Elektronik ausgewertet. Es können 2 Schaltsignale für Durchfluss-Grenzwerte ausgegeben werden (Aus- gang 1 und Ausgang 2). Zu den Schaltfunktionen → 4.4.

4.3 Temperatur-Überwachung

Es kann ein Schaltsignal für Temperatur-Grenzwerte an Ausgang 2 ausgegeben werden. Zu den Schaltfunktionen → 4.4.7

OUTx ändert seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschreiten der eingestell- ten Schaltgrenzen (SPx, rPx). Dabei sind folgende Schaltfunktionen wählbar:

Schließer: [OUx] = [Hno] Öffner: [OUx] = [Hnc] Zuerst wird der Schaltpunkt (SPx) fest- gelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt (rPx). Durch Verstellen von SPx wird rPx im gleichen Abstand mitgeführt. Beispiel für Durchfluss-Überwachung HY = Hysterese

4.4.2 Fensterfunktion

FE FE Fnc Fno Schließer: [OUx] = [Fno] Öffner: [OUx] = [Fnc] Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von SPx zu rPx. SPx = oberer Wert rPx = unterer Wert. Beispiel für Durchfluss-Überwachung FE = Fenster Bei Einstellung auf Fensterfunktion haben Schalt- und Rückschaltpunkt eine fest eingestellte Hysterese von 0,25 % des Messbereichsendwerts. Dies hält den Schaltzustand des Ausgangs bei sehr geringen Durchflussschwan- kungen stabil.8

Anlaufüberbrückungszeit Die Anlaufüberbrückungszeit dST wirkt auf die Schaltausgänge der Durchfluss-Überwachung. Ist die Anlaufüberbrückungszeit aktiv (dST > 0), gilt: Sobald die Durchflussmenge 0,5 % des Messbereichsendwerts (MEW) überschreitet, finden folgende Abläufe statt: > Die Anlaufüberbrückungszeit wird gestartet. > Die Ausgänge schalten entsprechend der Programmierung: EIN bei Schließerfunktion, AUS bei Öffnerfunktion. Nach dem Start der Anlaufüberbrückungszeit sind 3 Fälle möglich:

1. Durchflussmenge steigt schnell und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich inner-

halb dST. > Ausgänge bleiben aktiv.

2. Durchflussmenge steigt langsam und erreicht Schaltpunkt / Gutbereich inner-

halb dST nicht. > Ausgänge werden zurückgesetzt.

3. Durchflussmenge fällt innerhalb dST unter 0,5 % des Messbereichsenwerts.

> Ausgänge werden sofort zurückgesetzt; dST wird gestoppt. Beispiel: dST bei Hysteresefunktion9

Bedingung Reaktion 1 Durchflussmenge Q erreicht 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv 2 dST abgelaufen, Q hat SP erreicht Ausgang bleibt aktiv 3 Q fällt unter SP, bleibt aber über rP Ausgang bleibt aktiv 4 Q fällt unter rP Ausgang wird zurückgesetzt 5 Q erreicht erneut 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv 6 dST abgelaufen, Q hat SP nicht erreicht Ausgang wird zurückgesetzt 7 Q erreicht SP Ausgang wird aktiv Beispiel: dST bei Fensterfunktion Bedingung Reaktion 1 Durchflussmenge Q erreicht 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv. 2 dST abgelaufen, Q hat Gutbereich erreicht Ausgang bleibt aktiv 3 Q steigt über SP (verlässt Gutbereich) Ausgang wird zurückgesetzt 4 Q fällt wieder unter SP Ausgang wird wieder aktiv 5 Q fällt unter rP (verlässt Gutbereich) Ausgang wird wieder zurückgesetzt 6 Q erreicht erneut 0,5 % MEW dST startet, Ausgang wird aktiv 7 dST abgelaufen, Q hat Gutbereich nicht erreicht Ausgang wird zurückgesetzt 8 Q erreicht Gutbereich Ausgang wird aktiv10

4.6 Kundenseitige Kalibrierung (CGA)

Durch die kundenseitige Kalibrierung wird die Steigung der Messwertkurve verän- dert (→ 10.4.4). Sie beeinflusst die Anzeige und die Ausgänge. 140 % MEW 100 % MEW 60 % MEW MEW Q

A = Arbeitswert für Anzeige und Ausgangssignale Q = Durchfluss MEW = Messbereichsendwert V0 = Messwertkurve bei Werkseinstellung V1, V2 = Messwertkurve nach Kalibrierung Die Steigungsänderung wird in Prozent angegeben. Werkseinstellung = 100 %. Nach einer Änderung kann die Kalibrierung auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden (→ 10.4.5).11

5 Montage ► Ablagerungen, Gas- und Luftansammlungen im Leitungssystem vermeiden.

5.1 Empfohlene Einbaulage

► Gerät in dem Teil der Anlage einbauen, in dem das Medium unter Druck fließt. Dies vermeidet Störeinflüsse durch Luftblasen. ► Gerät so einbauen, dass das Messrohr stets vollständig gefüllt ist. ► Ein- und Auslaufstrecken vorsehen. Damit werden Störeinflüsse durch Krüm- mungen, Ventile, Reduzierungen und Ähnliches kompensiert. Insbesondere gilt: Absperr- und Regelvorrichtungen dürfen sich nicht direkt vor dem Gerät befinden. 5 x D

S = Störeinfluss D = Rohrdurchmesser F = Durchflussrichtung ► Vor oder in steigender Leitung einbauen.

5.2 Nicht empfohlene Einbaulage

► Folgende Einbaulagen vermeiden:

Direkt vor einer fallenden Leitung. In einer fallenden Leitung.

Am höchsten Punkt des Leitungssystems. Unmittelbar vor einem Rohrauslauf.

An der Ansaugseite einer Pumpe. Durchflussrichtung waagerecht, Gerät senkrecht, Stecker oben. F = Durchflussrichtung13

5.3 Einbau in die Rohrleitung

Das Gerät kann mit Hilfe von Adaptern in die Rohrleitung eingebaut werden. Informationen zu verfügbaren Adaptern unter www.ifm.com.

1. Adapter (B) in die Rohrleitung (A) einschrauben.

2. Dichtungen (C) einlegen und Gerät entsprechend der markierten Durchfluss-

richtung (flow direction) einsetzen. ► Zur Montage der Adapter an den Prozessanschluss des Sensors geeignete Schmiermittel verwenden.

3. Adapter (B) handfest mit den Anschlüssen (D) verschrauben.

4. Die beiden Adapter gegenläufig anziehen (Anzugsdrehmoment: 30 Nm).

Nach der Montage können Luftblasen im System die Messung beinträchtigen. Abhilfe: ► Das System nach Montage zur Entlüftung durchspülen (Spülmenge > 4 l/min; > 1 gpm).14 6 Elektrischer Anschluss Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Spannungsversorgung nach EN 50178, SELV, PELV. ► Anlage spannungsfrei schalten. ► Gerät folgendermaßen anschließen: BK: schwarz BN: braun BU: blau WH: weiß

Farbkennzeichnung nach DIN EN 60947-5-2 Pin 1 L+ Pin 3 L- Pin 4 (OUT1)

  • Schaltsignal: Grenzwerte für Durchfluss Pin 2 (OUT2)
  • Schaltsignal: Grenzwerte für Durchfluss
  • Schaltsignal: Grenzwerte für Temperatur15

7 Bedien- und Anzeigeelemente

1 bis 8: Indikator-LEDs -LED 1 = aktueller Durchfluss in Liter / Minute. -LED 2 = aktueller Durchfluss in Kubikmeter / Stunde. -LED 3 = aktueller Durchfluss in Gallonen / Minute (gpm). -LED 4 = aktueller Durchfluss in Gallonen / Stunde (gph). -LED 5 = aktuelle Medientemperatur in °C. -LED 6 = aktuelle Medientemperatur in °F. -LED 7, LED 8 = Schaltzustand des jeweiligen Ausgangs. 9: Alphanumerische Anzeige, 4-stellig -Anzeige des aktuellen Durchfluss (kann vorübergehend auf Temperaturanzeige umge- stellt werden → 11.2) -Anzeige der Parameter und Parameterwerte. 10: Taste Mode/Enter -Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte. 11: Taste Set -Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck). -Wechsel der Anzeigeeinheit im normalen Arbeitsbetrieb (Run-Modus).16 8 Menü

8.2 Menü-Erläuterung

SP1 / rP1 Oberer / Unterer Grenzwert für Durchfluss. OU1 Ausgangsfunktion für OUT1 (Durchfluss): - Schaltsignal für die Grenzwerte: Hysteresefunktion oder Fensterfunktion, jeweils Schließer oder Öffner. OU2 Ausgangsfunktion für OUT2 (Durchfluss oder Temperatur): - Schaltsignal für die Grenzwerte: Hysteresefunktion oder Fensterfunktion, jeweils Schließer oder Öffner. SP2/rP2 Oberer / Unterer Grenzwert für Durchfluss oder Temperatur. EF Erweiterte Funktionen / Öffnen der Menü-Ebene 2. HI / LO Maximalwertspeicher / Minimalwertspeicher für Durchfluss. CGA Kundenseitige Kalibrierung der Messwertkurve. CAr Zurücksetzen der Kalibrierdaten. FOU1 Verhalten von Ausgang 1 im Falle eines Gerätefehlers. FOU2 Verhalten von Ausgang 2 im Falle eines Gerätefehlers. dSt Anlaufüberbrückungszeit (startup delay). dAP Messwertdämpfung / Dämpfungskonstante in Sekunden. diS Aktualisierungsrate und Orientierung der Anzeige. UniF Standard-Maßeinheit für Durchfluss: Liter/Minute, Kubikmeter/Stunde, gal/min oder gal/hour. UniT Standard-Maßeinheit für Temperatur: °C oder °F. SEL2 Standard-Messgröße für Auswertung durch OUT2: - Grenzwertsignal für Durchfluss - Grenzwertsignal für Temperatur. MEDI Wahl des zu überwachenden Mediums. rES Werkseinstellung wieder herstellen.18 9 Inbetriebnahme Nach Einschalten der Versorgungsspannung und Ablauf der Bereitschaftsver- zögerungszeit von ca. 10 s befindet sich das Gerät im Run-Modus (= normaler Arbeitsbetrieb). Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.

  • Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind die Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet: - EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno) - AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc). 10 Parametrieren Parameter können eingestellt werden vor Einbau und Inbetriebnahme des Geräts oder während des laufenden Betriebs. Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionsweise der Anlage beeinflusst. ► Sicherstellen, dass es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt. Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb (Run- Modus). Es führt seine Überwachungsfunktionen mit dem bestehenden Parameter weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist. VORSICHT Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen. ► Tasten nicht mit der Hand betätigen. Stattdessen einen Hilfsgegenstand (z. B. Kugelschreiber) benutzen.19

Jede Parametereinstellung benötigt 3 Schritte:

Parameter wählen ► [Mode/Enter] drücken, bis gewünsch- ter Parameter angezeigt wird. Mode /Enter Set

Parameterwert einstellen ► [Set] drücken und gedrückt halten. > Aktueller Einstellwert des Parameters wird 5 s lang blinkend angezeigt. > Nach 5 s: Einstellwert wird verändert: Schrittweise durch Einzeldruck oder fortlaufend durch Dauerdruck. Mode /Enter Set Zahlenwerte werden fortlaufend erhöht. Soll der Wert verringert werden: ► Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen lassen. > Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert.

Parameterwert bestätigen ► Kurz [Mode/Enter] drücken. > Der Parameter wird wieder an- gezeigt. Der neue Einstellwert ist gespeichert. Mode /Enter Set Weitere Parameter einstellen ► Wieder beginnen mit Schritt 1. Parametrierung beenden und Wechsel in die Prozesswertanzeige: ► 15 s warten oder ► [Mode/Enter] so oft drücken, bis der aktuelle Messwert angezeigt wird. > Das Gerät geht in den Arbeitsbetrieb zurück.

10.1.1 Wechsel von Menü-Ebene 1 zu Menü-Ebene 2

► [Mode/Enter] drücken, bis [EF] angezeigt wird. Mode /Enter Set ► Kurz [Set] drücken. > Der erste Parameter des Untermenüs wird angezeigt (hier: [HI]). Mode /Enter Set20

10.1.2 Verriegeln / Entriegeln

Das Gerät lässt sich elektronisch verriegeln, so dass unbeabsichtigte Fehleinga- ben verhindert werden. Verriegeln: ► Sicherstellen, dass das Gerät im norma- len Arbeitsbetrieb ist. ► [Mode/Enter] + [Set] 10 s lang drücken. > [Loc] wird angezeigt. Mode /Enter Set Während des Betriebs: [Loc] wird kurzzeitig angezeigt, wenn versucht wird, Para- meterwerte zu ändern. Entriegeln: ► [Mode/Enter] + [Set] 10 s lang drücken. > [uLoc] wird angezeigt. Mode /Enter Set Auslieferungszustand: Nicht verriegelt.

Wird während der Einstellung eines Parameters 15 s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unverändertem Parameter in den Arbeitsbetrieb zurück.21

10.2 Einstellungen für Durchfluss-Überwachung

10.2.1 Grenzwertüberwachung mit OUT1 konfigurieren

► [OU1] wählen und Schaltfunktion einstellen: - [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer, - [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner, - [Fno] = Fensterfunktion / Schließer, - [Fnc] = Fensterfunktion / Öffner. ► [SP1] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet. ► [rP1] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.

10.2.2 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren

► [SEL2] wählen und [FLOW] einstellen. ► [OU2] wählen und Schaltfunktion einstellen: - [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer, - [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner, - [Fno] = Fensterfunktion / Schließer, - [Fnc] = Fensterfunktion / Öffner. ► [SP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet. ► [rP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.

10.3 Einstellungen für Temperatur-Überwachung

10.3.1 Grenzwertüberwachung mit OUT2 konfigurieren

► [SEL2] wählen und [TEMP] einstellen. ► [OU2] wählen und Schaltfunktion einstellen: - [Hno] = Hysteresefunktion / Schließer, - [Hnc] = Hysteresefunktion / Öffner, - [Fno] = Fensterfunktion / Schließer, - [Fnc] = Fensterfunktion / Öffner. ► [SP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet. ► [rP2] wählen und Wert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.

10.4 Benutzereinstellungen (optional)

10.4.1 Standard-Maßeinheit für Durchfluss festlegen

► [UniF] wählen und Maßeinheit festlegen: [Lmin], [m3h], [GPm] oder [GPh].22

10.4.2 Standard-Maßeinheit für Temperatur festlegen

► [UniT] wählen und Maßeinheit festlegen: [°C] oder [°F].

10.4.3 Anzeigemodus einstellen

► [diS] wählen und Aktualisierungsrate und Orientierung der Anzeige festlegen: - [d1] = Messwertaktualisierung alle 500 ms. - [d2] = Messwertaktualisierung alle 1000 ms. - [d3] = Messwertaktualisierung alle 2000 ms. - [rd1], [rd2], [rd3] = Anzeige wie d1, d2, d3; um 180° gedreht. - [OFF] = die Anzeige ist im Arbeitsbetrieb ausgeschaltet.

10.4.4 Messwertkurve kalibrieren

► [CGA] wählen und Prozentwert zwischen 60 und 140 einstellen (100 = Werkskalibrierung).

10.4.5 Kalibrierdaten zurücksetzen

► [CAr] wählen. ► [Set] drücken und gedrückt halten, bis [----] angezeigt wird. ► Kurz [Mode/Enter] drücken. > Werte sind zurückgesetzt auf Werkseinstellung (CGA = 100).

10.4.6 Anlaufüberbrückungszeit einstellen

► [dST] wählen und Zahlenwert in Sekunden einstellen.

10.4.7 Messwertdämpfung einstellen

► [dAP] wählen und Dämpfungskonstante in Sekunden einstellen (τ-Wert 63 %).

10.4.8 Fehlerverhalten der Ausgänge einstellen

► [FOU1] / [FOU2] wählen und Wert festlegen: - [On] = Ausgang 1 / 2 schaltet im Fehlerfall EIN. - [OFF] = Ausgang 1 / 2 schaltet im Fehlerfall AUS.23

10.4.9 Zu überwachendes Medium auswählen

  • ► [MEDI] wählen und gewünschtes Medium einstellen: - [H2O] = Wasser - [GLYC] = Glykol-Lösungen - [OIL.1] = Hochviskoses Öl ( 30 p. 68
  • mm²/s bei 40°C; 30 p. 68
  • cSt bei 104°F) - [OIL.2] = Niedrigviskoses Öl (7 p. 40
  • mm²/s bei 40°C; 7 cSt bei 104°F) p. 40

10.5 Service-Funktionen

10.5.1 Min-/Maxwerte für Durchfluss ablesen

► [HI] oder [LO] wählen, kurz [Set] drücken. [HI] = Maximalwert, [LO] = Minimalwert. Speicher löschen: ► [HI] oder [LO] wählen. ► [Set] drücken und gedrückt halten, bis [----] angezeigt wird. ► Kurz [Mode/Enter] drücken. Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.

10.5.2 Alle Parameter auf Werkseinstellung zurücksetzen

► [rES] wählen. ► [Set] drücken und gedrückt halten, bis [----] angezeigt wird. ► Kurz [Mode/Enter] drücken. Die Werkseinstellungen finden Sie am Ende der Anleitung → 13. Es ist sinnvoll, vor Ausführen der Funktion die eigenen Einstellungen in dieser Tabelle zu notieren. 11 Betrieb

11.1 Prozesswert ablesen

Die LEDs 1-6 signalisieren, welcher Prozesswert aktuell angezeigt wird. Die Maßeinheit für Durchfluss und Temperatur wird per Menü festgelegt (→ 10.4.1 und → 10.4.2).

11.2 Wechsel der Anzeigeeinheit im Run-Modus

► Im Run-Modus kurz [Set] drücken. Jeder Tastendruck schaltet zur nächsten Anzeigeeinheit. > Das Gerät zeigt für ca. 15 s den aktuellen Prozesswert in der gewählten Anzei- geeinheit, die zugehörige LED leuchtet auf.24

11.3 Einstellung der Parameter ablesen

► Kurzer Druck auf [Mode/Enter] blättert durch die Parameter. ► Kurz [Set] drücken, wenn der gewünschte Parameter angezeigt wird. > Das Gerät zeigt den zugehörigen Parameterwert. Nach ca. 15 s zeigt es wieder den Parameter, danach geht es zurück in den Run-Modus.

[SC1] Kurzschluss in OUT1. [SC2] Kurzschluss in OUT2. [SC] Kurzschluss in beiden Ausgängen. [OL] Erfassungsbereich von Durchfluss oder Temperatur überschritten. Messwert zwischen 120 % und 130 % des Messbereichsendwertes. [UL] Temperatur-Erfassungsbereich unterschritten: Messwert unter -10°C (14 °F). [Err] • Gerät defekt / Funktionsfehler.

  • Messwert größer 130 % des Messbereichsendwertes. [SEnS] Sensor meldet fehlerhafte Messung. Mögliche Ursache: Erhöhte Gas- und Luftansammlungen in Medium oder Gerät. Für nähere Diagnose / Fehlerbeurteilung: ► Kurz [Set] drücken. > Display zeigt die letzten Messwerte. [IOE] Strömungssensor fehlerhaft [Loc] Einstelltasten verriegelt, Parameteränderung verweigert. 12 Technische Daten Technische Daten und Maßzeichung unter www.ifm.com.25
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : SU7200

Kategorie : Durchflusssensor