SD8500 - Durchflusssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SD8500 IFM als PDF.
Benutzerfragen zu SD8500 IFM
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Durchflusssensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SD8500 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SD8500 von der Marke IFM.
BEDIENUNGSANLEITUNG SD8500 IFM
Betriebsanleitung
Durchflussmessgerät Druckluft
SDx5xx
SDx6xx
SDx8xx
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise.... 4
2 Sicherheitshinweise 5
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.1 Einsatzbereich.... 6
4 Funktion 7
4.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1 7
4.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2 7
4.3 IO-Link 7
5 Montage.... 9
5.1 Montageort 9
5.2 Einbaulage 9
5.3 Störeinflüsse 10
5.4 Prozessanschluss.... 10
6 Elektrischer Anschluss.... 11
7 Bedien- und Anzeigeelemente 13
8 Menü.... 14
8.1 Menü-Übersicht 14
8.2 Hauptmenü und Untermenüs 14
9 Inbetriebnahme 22
10 Parametrierung 23
10.1 Parametrierung über die Gerätetasten 23
10.2 Parametrierung über IO-Link 23
10.3 Ausgangskonfiguration 24
10.3.1 Schaltsignal 24
10.3.2 Analogsignal 26
10.3.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) 28
10.3.3.1 Impulssignal Totalisator 28
10.3.3.2 Schaltsignal Totalisator 29
10.3.4 Ausgang aus 30
10.4 Anwendungskonfiguration 31
10.4.1 Standard-Maßeinheit 31
10.4.2 Dämpfung 31
10.4.3 Ausgangspolarität der Schaltausgänge 32
10.4.4 Medium.... 32
10.4.5 Prozesswert für OUT1 und OUT2 32
10.4.6 Schleichmengenunterdrückung 33
10.4.7 Normbedingungen 34
10.4.8 Nullpunktkalibrierung.... 34
10.4.9 Schaltverzögerung 35
10.4.10 Fehlerverhalten der Ausgänge.... 35
10.4.11 Totalisator-Reset 36
10.4.12 Verriegeln / Entriegeln 37
10.4.13 Gerät zurücksetzen 38
10.5 Display 38
10.5.1 Display Layout 38
10.5.2 Display Aktualisierungsrate 39
10.5.3 Display Drehung 39
10.5.4 Display Helligkeit 40
10.5.5 Display Farbeinstellung 40
10.6 Diagnose 42
10.6.1 Totalisatorwerte ablesen 42
10.6.2 Speicher 42
10.7 Service-Funktionen 43
10.7.1 Simulation 43
10.7.2 Optische Lokalisierung.... 44
10.7.3 Geräteinformationen 44
11 Fehlerbehebung 46
11.1 Warnmeldungen 46
11.2 Fehlermeldungen 46
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 48
13 Werkseinstellungen 49
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
• Das Produkt nur für zulässige Medien einsetzen. - Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät überwacht den Normvolumenstrom von Betriebsdruckluft und / oder technischen Gasen.
Das Gerät erfasst die Prozessgrößen Durchflussgeschwindigkeit, Volumenstrom (Durchflussmenge/Zeit), Verbrauchsmenge, Medientemperatur und Druck.
3.1 Einsatzbereich
Das Gerät ist für den Einsatz in Betriebsdruckluftanlagen bestimmt.
SDx5xx
- Druckluft
SDx6xx
- Druckluft
- Argon (Ar)
- Kohlendioxid (CO2)
- Stickstoff (N2)
Auswahl des zu überwachenden Mediums: Medium ➞ 32
SDx8xx
- Helium (He)
Alle Angaben gelten für Normvolumenstrom nach DIN ISO 2533, d.h. Volumenstrom bei 1013 mbar (101,3 kPa), 15 °C und 0 % relative Luftfeuchtigkeit. Das Gerät kann auf andere Normbedingungen eingestellt werden.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV):
Dies ist ein Klasse-A Produkt. In Haushaltsumgebung kann dieses Produkt Rundfunkstörungen verursachen:
▶ Bei Bedarf EMV-Maßnahmen zur Abschirmung ergreifen.

Druckgeräterichtlinie (DGRL):
Die Geräte entsprechen der Druckgeräterichtlinie, sind für stabile Gase der Fluidgruppe 2 ausgelegt und nach guter Ingenieurpraxis hergestellt.
4 Funktion
- Das Gerät erfasst den Durchfluss nach dem kalorimetrischen Messprinzip.
- Als zusätzliche Prozesswerte erfasst das Gerät Medientemperatur und Druck.
• Das Gerät verfügt über eine IO-Link-Schnittstelle.
• Das Gerät zeigt die aktuellen Prozesswerte in einem Display an. - Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose.
- Ein Simulationsmodus ermöglicht eine vereinfachte Inbetriebnahme des Sensors.
- Das Gerät erzeugt zwei Ausgangssignale entsprechend der Parametrierung.
4.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1
• Schaltsignal Durchfluss
• Schaltsignal Temperatur
- Schaltsignal Druck
• Schaltsignal Totalisator
• Impulssignal Totalisator
- IO-Link
• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
4.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2
• Schaltsignal Durchfluss
• Schaltsignal Temperatur
- Schaltsignal Druck
• Schaltsignal Totalisator
- Impulssignal Totalisator
• Analogsignal Durchfluss
• Analogsignal Temperatur
- Analogsignal Druck
• Eingang für externen Totalisator-Reset
• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
4.3 IO-Link
IO-Link ist ein Kommunikationssystem für die Anbindung intelligenter Sensoren und Aktoren an Automatisierungssysteme. IO-Link ist in der Norm IEC 61131-9 standardisiert.

Allgemeine Informationen zu IO-Link unter io-link.ifm

Input Output Device Description (IODD) mit allen Parametern, Prozessdaten und detaillierten Beschreibungen zum Gerät unter documentation.ifm.com
IO-Link bietet folgende Vorteile:
• Störfeste Übertragung aller Daten und Prozesswerte
- Parametrierung im laufenden Prozess oder Voreinstellung außerhalb der Applikation
• Parameter zur Identifikation der angeschlossenen Geräte in der Anlage
• Zusätzliche Parameter und Diagnosefunktionen
- Automatische Sicherung und Wiederherstellung von Parametersätzen bei Geräteaustausch (Data storage)
- Protokollierung der Parametersätze, Prozesswerte und Ereignisse
- Gerätebeschreibungsdatei (IODD – Input Output Device Description) für einfache Projektierung
• Standardisierter elektrischer Anschluss
- Fernwartung
5 Montage

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr.
▶ Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern.
▶ Mitgeliefertes Warnhinweis-Etikett an Sensorleitung befestigen.

▶ Sicherstellen, dass die Anlage während der Montagearbeiten druckfrei ist.
▶ Vorschriften und Bestimmungen für Errichtung und Betrieb von Druckluftanlagen befolgen.
5.1 Montageort
▶ Gerät hinter dem Kältetrockner montieren.
▶ Gerät in der Nähe des Verbrauchers montieren.
▶ Das Gerät kann hinter einer Wartungseinheit eingebaut werden.
▶ Bei Verwendung von Öl für die Verbraucher: Gerät vor dem Öler einbauen.
5.2 Einbaulage
1

2


3

4

Abb. 1: Ausrichtung der Messstrecke und des Geräts
1: Messstrecke senkrecht, Gerät beliebig
2: Messstrecke waagerecht, Gerät senkrecht
3: Messstrecke rechts (bei nach vorne zeigendem Stecker), Gerät seitlich liegend
4: Vermeiden: Messstrecke links (bei nach vorne zeigendem Stecker), Gerät seitlich liegend
F: Durchflussrichtung
5.3 Störeinflüsse
Einbauten in der Rohrleitung, Krümmungen, Ventile, Reduzierungen u. ä. beeinträchtigen die Funktion des Geräts.
▶ Abstände zwischen Sensor und Störeinflüssen einhalten.
| Störeinfluss | Abstand zum Sensor | |||
![]() | Änderungen des Rohrdurchmessers | 10 x Rohrdurchmesser | ||
![]() | 90°-Krümmer | 10 x Rohrdurchmesser | ||
![]() | zwei 90°-Krümmer, eine Ebene | 15 x Rohrdurchmesser | ||
![]() | zwei 90°-Krümmer, zwei Ebenen | 25 x Rohrdurchmesser | ||
| ☐☐☐☐ | Ventil, Schieber | 40 x Rohrdurchmesser | ||

Absperr- und Regelvorrichtungen dürfen sich nicht direkt vor dem Gerät befinden.
▶ Durchmessersprünge zwischen Einlaufstrecke und Gerät vermeiden. Falls sich ein Durchmessersprung nicht vermeiden lässt, sollte der Durchmesser der Einlaufstrecke größer sein als der Durchmesser am Gerät.
5.4 Prozessanschluss
▶ Gerät entsprechend der Durchflussrichtung (Pfeil auf dem Gerät) in die Rohrleitung einsetzen:

▶ Beide Adapter gegenläufig mit definiertem Anzugsdrehmoment festziehen:
| Bauform | Anzugsdrehmoment |
| SD5xxx | 50 Nm |
| SD6xxx | 100 Nm |
| SD2xxx, SD9xxx | 150 Nm |
6 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Spannungsversorgung nach SELV, PELV.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:


Abb. 2: Anschlussbild
| Pin | Belegung |
| 1 | L+ |
| 3 | L- |
| 4 (OUT1) | Schaltsignal Durchfluss Schaltsignal Temperatur Schaltsignal Druck Schaltsignal Totalisator Impulssignal TotalisatorIO-LinkOFF (Ausgang hochohmig geschaltet) |
| 2 (OUT2/InD) | Schaltsignal Durchfluss Schaltsignal Temperatur Schaltsignal Druck Schaltsignal Totalisator Impulssignal Totalisator Analogsignal Durchfluss Analogsignal Temperatur Analogsignal Druck Eingang für externen Totalisator-ResetOFF (Ausgang hochohmig geschaltet) |




Abb. 3: Beispielschaltungen
1: 2 x p-schaltend
2: 2 x n-schaltend
3: 1 x p-schaltend / 1 x analog
4: 1 x n-schaltend / 1 x analog
7 Bedien- und Anzeigeelemente

Abb. 4: Bedien- und Anzeigeelemente
1: Schaltzustands-LED für OUT1
2: Schaltzustands-LED für OUT2
3: TFT-Display
4: Tasten zum Wechseln der Anzeigen und zur Parametrierung

Misst das Gerät eine hohe interne Temperatur, wird die Display-Helligkeit automatisch angepasst:
Geräteinnentemperatur > 70 °C: Helligkeit wird auf 25 % reduziert.
Geräteinnentemperatur ≥ 100 °C: Display wird ausgeschaltet.
Wechsel zwischen den Anzeigen:
Es besteht die Möglichkeit im laufenden Betrieb zwischen verschiedenen Prozesswertanzeigen zu wechseln:
▶ Taste ▲ oder ▼ drücken.
▷ Das Display wechselt zwischen der Standard-Anzeige mit eingestellter Standard-Maßeinheit und weiteren Ansichten.
▷ Nach 30 Sekunden wechselt das Gerät zurück in die Standard-Anzeige.

1: Standard-Anzeige, wie unter diS. L und uni.x eingestellt
2: Gesamtübersicht aller Prozesswerte
3: Übersicht Totalisatorwerte
Parametereinstellung ablesen:
▶ Kurz • drücken
▶ Mit ▼ den Parameter anwählen.
▶ Kurz • drücken
▷ Derzeit eingestellter Wert wird für 30 s angezeigt. Danach geht das Gerät zurück in die Prozesswertanzeige.
8 Menü
8.1 Menü-Übersicht
Über die Bedientasten gelangt man von der Prozesswertanzeige zum Hauptmenü und von dort aus zu den Untermenüs.

Abb. 5: Menü-Übersicht
8.2 Hauptmenü und Untermenüs
Die Menüabbildungen zeigen die Parameter, die am Gerät per Tasteneingabe eingestellt werden können. Diese Parameter und weitere Funktionen sind auch über die IO-Link Schnittstelle verfügbar.

Die angezeigten Parameter ändern sich bei Veränderung der Werkseinstellungen. In folgenden Menüdarstellungen sind die maximal verfügbaren Parameter dargestellt.
Hauptmenü:

| Parameter | Erläuterung |
| SPx | Schaltpunkt für Schaltausgang OUTx mit Hysteresefunktion |
| rPx | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUTx mit Hysteresefunktion |
| FHx | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion |
| FLx | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion |
| ImPSx | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPRx | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR = YES) oder Schaltsignal (ImPR = NO) |
| ASP2 | Analogstartpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt. |
| AEP2 | Analogendpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt. |
| DIn2 | Reset-Signal für externen Totalisator-Reset |
| EF | Übergang zum Untermenü EF (Erweiterte Funktionen) |
Menü Erweiterte Funktionen EF:

| Parameter | Erläuterung |
| rES | Zurücksetzen auf Werkseinstellung |
| rTo | Einstellung für den Totalisator-Reset (manuell oder zeitgesteuert) |
| Info | Anzeige der Geräteinformationen |
| OUT1 | Übergang zum Untermenü OUT1 (Ausgangskonfiguration von Ausgang 1) |
| OUT2 | Übergang zum Untermenü OUT2 (Ausgangskonfiguration von Ausgang 2) |
| CFG | Übergang zum Untermenü CFG (Grundeinstellungen) |
| MEM | Übergang zum Untermenü MEM (Speicher) |
| DIS | Übergang zum Untermenü DIS (Display). |
| COLR | Übergang zum Untermenü COLR (Farbeinstellungen) |
| SIM | Übergang zum Untermenü SIM (Simulation) |
Menü Ausgang 1 OUT1:

| Parameter | Erläuterung |
| SEL1 | Prozesswert für Ausgang OUT1 |
| ou1 | Ausgangsfunktion für Ausgang OUT1 |
| SP1 | Schaltpunkt für Schaltausgang OUT1 mit Hysteresefunktion |
| rP1 | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUT1 mit Hysteresefunktion |
| FH1 | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUT1 mit Fensterfunktion |
| FL1 | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUT1 mit Fensterfunktion |
| ImPS1 | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPR1 | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR1 = YES) oder Schaltsignal (ImPR1 = NO) |
| dS1 | Schaltverzögerung für Schaltausgang OUT1 in Sekunden |
| dr1 | Rückschaltverzögerung für Schaltausgang OUT1 in Sekunden |
| FOU1 | Verhalten von Ausgang OUT1 im Fehlerfall |
Menü Ausgang 2 OUT2:

| Parameter | Erläuterung |
| SEL2 | Prozesswert für Ausgang OUT2 |
| ou2 | Ausgangsfunktion für Ausgang OUT2 |
| ASP2 | Analogstartpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt. |
| AEP2 | Analogendpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt. |
| SP2 | Schaltpunkt für Schaltausgang OUT2 mit Hysteresefunktion |
| rP2 | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUT2 mit Hysteresefunktion |
| FH2 | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUT2 mit Fensterfunktion |
| FL2 | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUT2 mit Fensterfunktion |
| ImPS2 | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPR2 | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR2 = YES) oder Schaltsignal (ImPR2 = NO) |
| DIn2 | Reset-Signal für externen Totalisator-Reset |
| dS2 | Schaltverzögerung für Schaltausgang OUT2 in Sekunden |
| dr2 | Rückschaltverzögerung für Schaltausgang OUT2 in Sekunden |
| FOU2 | Verhalten von Ausgang OUT2 im Fehlerfall |
Menü Grundeinstellungen CFG:

* Nur für Gerätetypen SDx6xx verfügbar
| Parameter | Erläuterung |
| uni. F | Standard-Maßeinheit für Durchfluss |
| uni. T | Standard-Maßeinheit für Temperatur |
| uni. P | Standard-Maßeinheit für Druck |
| dAP. F | Dämpfungskonstante in Sekunden für Durchfluss (63 % Anstiegszeit τ) |
| dAP. P | Dämpfungskonstante in Sekunden für Druck (63 % Anstiegszeit τ) |
| P-n | Ausgangspolarität der Schaltausgänge |
| MEdi | Auswahl des zu überwachenden Mediums |
| LFC | Schleichmengenunterdrückung (= Durchflusswert, unter dem Strömung als Stillstand gewertet wird) |
| rEF. P | Normdruck als Umgebungsbedingung |
| rEF. T | Normtemperatur als Umgebungsbedingung |
| cOF | Korrekturfaktor für Nullpunktkalibrierung Druck |
Menü Speicher MEM und Simulation SIM:

| Parameter | Erläuterung |
| Lo. F | Minimaler gemessener Durchflusswert |
| Hi. F | Maximaler gemessener Durchflusswert |
| Lo. T | Minimaler gemessener Temperaturwert |
| Hi. T | Maximaler gemessener Temperaturwert |
| Lo. P | Minimaler gemessener Druckwert |
| Hi. P | Maximaler gemessener Druckwert |
| S. FLW | Simulierter Durchflusswert im Simulationsmodus |
| S. TMP | Simulierter Temperaturwert im Simulationsmodus |
| S. PRS | Simulierter Druckwert im Simulationsmodus |
| S. Tim | Dauer der Simulation in Minuten |
| S. On | Simulationsmodus starten |
Menü Display DIS und Farbeinstellungen COLR:

| Parameter | Erläuterung |
| diS. L | Display-Layout |
| diS. U | Aktualisierungsrate der Displayanzeige |
| diS. R | Ausrichtung der Displayanzeige |
| diS. B | Helligkeit der Displayanzeige |
| col. F | Schriftfarbe für Durchfluss |
| cFH. F | Oberer Grenzwert für Farbwechsel (Durchfluss) |
| cFL. F | Unterer Grenzwert für Farbwechsel (Durchfluss) |
| col. T | Schriftfarbe für Temperatur |
| cFH. T | Oberer Grenzwert für Farbwechsel (Temperatur) |
| cFL. T | Unterer Grenzwert für Farbwechsel (Temperatur) |
| col. P | Schriftfarbe für Druck |
| cFH. P | Oberer Grenzwert für Farbwechsel (Druck) |
| cFL. P | Unterer Grenzwert für Farbwechsel (Druck) |
| col. V | Schriftfarbe für Totalisatoranzeige |
9 Inbetriebnahme
Nach Einschalten der Versorgungsspannung geht das Gerät nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit von ca. 1 s in den normalen Arbeitsbetrieb über. Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
- Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind die Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet:
– EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno)
– AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc).
– AUS bei Verbrauchsmengenüberwachung (ImP)
- Ist Ausgang 2 als Analogausgang konfiguriert, liegt das Ausgangssignal während der Bereitschaftsverzögerungszeit bei 20 mA.
10 Parametrierung
Die Parametrierung kann über die IO-Link Schnittstelle oder über die Bedienelemente am Gerät vorgenommen werden.
Parameter können vor Einbau und Inbetriebnahme des Geräts oder während des laufenden Betriebs eingestellt werden.

Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionsweise der Anlage beeinflusst.
▶ Sicherstellen, dass es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt.
Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit dem bestehenden Parameter weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.

In Abhängigkeit von der Parametereinstellung können sich die im Menü verfügbaren Parameter ändern.
10.1 Parametrierung über die Gerätetasten

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr
▶ Gerät nicht mit der Hand berühren.
▶ Hilfsgegenstand für Einstellungen am Gerät benutzen (z. B. Kugelschreiber).
Parametriervorgang allgemein:
| Absicht | Aktion |
| Wechsel von der Prozesswertanzeige ins Hauptmenü | ● |
| Wechsel ins Untermenü | Mit ▼ zum Untermenü steuern, z. B. EF, dann ● |
| Anwahl des gewünschten Parameters | ▲ oder ▼ |
| Wechsel in Einstellmodus | ● |
| Verändern des Parameterwertes | ▲ oder ▼ > 1 s |
| Übernahme des eingestellten Parameters | ● |
| Parametereinstellung ohne Speichern verlassen | ▲ + ▼ |
| Rückkehr zum nächst höheren Menü(Mehrmals wiederholen um Prozesswertanzeige zu erreichen) | ▲ + ▼ |
| Rückkehr zur Prozesswertanzeige | > 30 Sekunden (Timeout) |

Wird Loc angezeigt bei dem Versuch, einen Parameterwert zu ändern, sind die Gerätetasten gesperrt ➞ Verriegeln / Entriegeln.

Wird S. Loc angezeigt, ist der Sensor per Software dauerhaft verriegelt. Diese Verriegelung kann nur mit einer Parametriersoftware aufgehoben werden.
10.2 Parametrierung über IO-Link
Das Gerät kann zum Beispiel auf folgende Weise über die IO-Link Schnittstelle parametriert werden:
- Parametrierung über eine geeignete Parametriersoftware, z. B. ifm moneo|configure
• Parametrierung über eine SPS
• Parametrierung über eine IIoT-Applikation
Voraussetzungen für die Parametrierung über die IO-Link Schnittstelle:
√ Die Input Output Device Description (IODD) für das Gerät bei Parametrierung über eine Parametrier-software, siehe documentation.ifm.com
√ Die IO-Link Schnittstellenbeschreibung (PDF) für das Gerät bei Parametrierung über eine SPS oder IIoT-Applikation, siehe documentation.ifm.com
√ Ein IO-Link Master
▶ Den IO-Link Master mit der Parametriersoftware, der SPS oder der IIoT-Applikation verbinden.
▶ Das Gerät mit einem geeigneten freien Port des IO-Link Masters verbinden.
▶ Den Port des IO-Link Masters auf die Betriebsart IO-Link einstellen.
▷ Das Gerät wechselt in den IO-Link Modus.
▶ Parametereinstellungen in der Software ändern.
▶ Parametereinstellungen zum Gerät schreiben.

Hilfen zur Systemeinbindung und zur Parametrierung via IO-Link:
→ Handbuch der Parametriersoftware (z. B. moneo)
→ Erläuterungen und "Startup Packages" unter ifm.com/cnt/io-link-system-integration.
10.3 Ausgangskonfiguration
10.3.1 Schaltsignal
OUTx ändert seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschreiten der eingestellten Schaltgrenzen. Dabei kann zwischen Hysterese- und Fensterfunktion gewählt werden.

1: Prozesswert
t: Zeit
SP: Schaltpunkt
rP: Rückschaltpunkt
HY: Hysterese
Hno: Hysteresefunktion Schließer (normally open)
Hnc: Hysteresefunktion Öffner (normally closed)
Abb. 6: Hysteresefunktion

Bei Einstellung auf Hysteresefunktion wird der Schaltpunkt SP und der Rückschaltpunkt rP festgelegt. rP muss einen geringeren Wert haben als SP. Wird nur der Schaltpunkt geändert, wird der Rückschaltpunkt mit dem bisher eingestellten Abstand mitgeführt.

1: Prozesswert
t: Zeit
FH: Oberer Grenzwert
FL: Unterer Grenzwert
HY: Hysterese
FE: Fensterbereich
Fno: Fensterfunktion Schließer (normally open)
Fnc: Fensterfunktion Öffner (normally closed)
Abb. 7: Fensterfunktion

Bei Einstellung auf Fensterfunktion wird der obere Grenzwert SP und der untere Grenzwert rP festgelegt. SP und rP haben eine fest eingestellte Hysterese von 0,25 % des Messbereichsendwerts. Dies hält den Schaltzustand des Ausgangs bei sehr geringen Durchflussschwankungen stabil.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: EF > OUTx > SELx.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
Hysteresefunktion:
▶ ou wählen und Schaltsignal einstellen: Hno oder Hnc.
▶ SPx wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
▶ rPx wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
Fensterfunktion:
▶ ou wählen und Schaltsignal einstellen: Fno oder Fnc.
▶ FHx wählen und oberen Grenzwert des Fensters einstellen.
▶ FLx wählen und unteren Grenzwert des Fensters einstellen.

Die Parametereinstellungen für SP, rP, FH und FL können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
Parametrierung über IO-Link: Schaltsignal
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: Parameter > Anzeigeeinstellung > uni.x.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: Parameter > Ausgangskonfiguration > SELx.
▶ Menü Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
Hysteresefunktion:
- ▶ oux wählen und Schaltsignal einstellen: Hno oder Hnc.
▶ Parameter > Digitaler Ausgang x aufrufen.
▶ Strömung, Temperatur oder Druck aufrufen.
▶ SPx(FHx)-FLOW oder SPx(FHx)-TEMP oder SPx(FHx)-PRES wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
▶ rPx(FLx)-FLOW oder rPx(FLx)-TEMP oder rPx(FLx)-PRES wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
Fensterfunktion:
- ▶ oux wählen und Schaltsignal einstellen: Fno oder Fnc.
▶ Parameter > Digitaler Ausgang x aufrufen.
▶ Strömung, Temperatur oder Druck aufrufen.
▶ SPx(FHx)-FLOW oder SPx(FHx)-TEMP oder SPx(FHx)-PRES wählen und oberen Grenzwert für Schaltsignal einstellen.
▶ rPx(FLx)-FLOW oder rPx(FLx)-TEMP oder rPx(FLx)-PRES wählen und unteren Grenzwert für Schaltsignal einstellen.
10.3.2 Analogsignal
Das Gerät gibt ein Analogsignal von 4...20 mA aus, das proportional zum Prozesswert ist.
Der Messbereich ist skalierbar:
- ASP legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
- AEP legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 20 mA beträgt.

Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 20 % des Messbereichendwertes.
Liegt der Messwert außerhalb des Messbereichs oder liegt ein interner Fehler vor, wird das in der folgenden Abbildung angegebene Stromsignal ausgegeben.
Bei Messwerten außerhalb des Anzeigebereichs oder im Fehlerfall erscheinen Meldungen im Display (cr. UL, UL, OL, cr. OL, Err).
Das Analogsignal im Fehlerfall ist über den Parameter FOU einstellbar.

Abb. 8: Ausgangskennlinie Analogausgang nach IEC 60947-5-7

Parametrierung über Gerätetasten: Analogsignal
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: EF > OUT2 > SEL2.
▶ Menü EF > OUT2 zur Konfiguration von Ausgang OUT2 aufrufen.
▶ ou2 wählen und Funktion einstellen: I (Analogsignal 4...20 mA).
▶ ASP2 wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
▶ AEP2 wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt.
Parametrierung über IO-Link: Analogsignal
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: Parameter > Anzeigeeinstellung > uni.x.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: Parameter > Ausgangskonfiguration > SEL2.
▶ Menü Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ ou2 wählen und Funktion einstellen: I (Analogsignal 4...20 mA).
▶ Parameter > Analoger Ausgang 2 aufrufen.
▶ Strömung, Temperatur oder Druck aufrufen.
▶ ASP2-FLOW oder ASP2-TEMP oder ASP2-PRES wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
▶ AEP2-FLOW oder AEP2-TEMP oder ASP2-PRES wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt.
10.3.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion)
Das Gerät besitzt einen internen Totalisator. Der Totalisator summiert fortlaufend die Verbrauchsmenge und stellt diesen Prozesswert sowohl am Display als auch über die IO-Link Schnittstelle zur Verfügung.
Zusätzlich zur aktuellen Verbrauchsmenge wird der Wert vor dem letzten Reset gespeichert. Auch dieser Wert und die Zeit seit dem letzten Reset kann angezeigt werden.

Der Totalisator speichert alle 10 Minuten die summierte Durchflussmenge. Nach einer Spannungsunterbrechung steht dieser Wert als aktueller Zählerstand zur Verfügung. Ist ein zeitgesteuerter Reset eingestellt, wird auch die verstrichene Zeit des eingestellten Resetintervalls gespeichert. Der mögliche Datenverlust kann somit maximal 10 Minuten betragen.
Anzeige der Verbrauchsmenge im Display: Bedien- und Anzeigeelemente.
Siehe auch: Totalisator-Reset ➞ 36.
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können Impulssignale oder ein Schaltsignal ausgegeben werden.
Die Genauigkeit der Verbrauchsmengenmessung ist abhängig von der Genauigkeit der Durchflussmessung.
OUT1 und OUT2 können nicht gleichzeitig für die Verbrauchsmengenüberwachung genutzt werden.
10.3.3.1 Impulssignal Totalisator
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können Impulssignale ausgegeben werden.
Der Ausgang gibt jedes Mal ein Impulssignal aus, wenn die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge (Impulswertigkeit) erreicht ist.
Das Impulssignal besteht aus einem kurzen Ein- und Ausschalten des Ausgangs. Die Schaltzustands-LEDs am Gerät zeigen den Schaltvorgang nicht an.

Impulssignale sind über die IO-Link Schnittstelle nicht verfügbar.
Parametrierung über Gerätetasten: Impulssignal Totalisator
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni. F.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: EF > OUTx > SELx = FLOW.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
▶ oux wählen und ImP einstellen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der jeweils 1 Impuls ausgegeben wird (Impulswertigkeit).
- Mit ▲ oder ▼ Einstellbereich wählen.
- Kurz • drücken um Einstellbereich zu bestätigen.
- Mit ▲ oder ▼ gewünschten Zahlenwert einstellen.
- Kurz • drücken um Wert zu übernehmen.
▶ ImPRx wählen und Ja einstellen.

Die Parametereinstellungen für ImPS und ImPR können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
Parametrierung über IO-Link: Impulssignal Totalisator
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: Parameter > Anzeigeeinstellung > uni. F.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: Parameter > Ausgangskonfiguration > SELx = FLOW.
▶ Menü Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ oux wählen und ImP einstellen.
▶ Parameter > Impuls Ausgang x aufrufen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der jeweils 1 Impuls ausgegeben wird (Impulswertigkeit).
▶ ImPRx wählen und Ja einstellen.
10.3.3.2 Schaltsignal Totalisator
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge kann ein Schaltsignal ausgegeben werden.
Der Ausgang gibt ein Schaltsignal aus, wenn die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge erreicht ist. Der Ausgang bleibt bis zum Reset geschaltet. Nach Zurücksetzen des Totalisators beginnt die Zählung erneut.
Durch Einstellung von rTo wird festgelegt, wann der Ausgang schaltet und wann der Totalisator zurückgesetzt wird:
| [rTo] | Ausgang | Totalisator-Reset |
| OFF | Der Ausgang schaltet bei Erreichen der unter ImPS eingestellten Durchflussmenge. | ▸ ▶ Aktiv Reset durchführen.• Automatischer Reset bei Überschreiten des maximalen Anzeigebereichs. |
| 1, 2,... h1, 2,... d1, 2,... w | Der Ausgang schaltet nur, wenn die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge innerhalb der eingestellten Zeitdauer erreicht wird. | Bei nicht geschaltetem Ausgang:• Zeitgesteuerter Reset (die unter rTo eingestellte Zeitdauer wird überschritten). Bei geschaltetem Ausgang:▸ Aktiv Reset durchführen.• Automatischer Reset bei Überschreiten des maximalen Anzeigebereichs. |

Der maximale Anzeigebereich ist bei einer Verbrauchsmenge von 100 000 000 m³ erreicht.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal Totalisator
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni. F.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: EF > OUTx > SELx = FLOW.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
▶ oux wählen und ImP einstellen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der der Ausgang schaltet.
- Mit ▲ oder ▼ Einstellbereich wählen.
- Kurz • drücken um Einstellbereich zu bestätigen.
- Mit ▲ oder ▼ gewünschten Zahlenwert einstellen.
- Kurz • drücken um Wert zu übernehmen.
▶ ImPRx wählen und Nein einstellen.

Die Parametereinstellungen für ImPS und ImPR können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
▶ Parameter rTo für den Totalisator-Reset einstellen:
Siehe Totalisator-Reset ➞ 36.
Parametrierung über IO-Link: Schaltsignal Totalisator
√ Die Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: Parameter > Anzeigeeinstellung > uni. F.
√ Der Prozesswert ist ausgewählt: Parameter > Ausgangskonfiguration > SELx = FLOW.
▶ Menü Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ oux wählen und ImP einstellen.
▶ Parameter > Impuls Ausgang x aufrufen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der der Ausgang schaltet.
▶ ImPRx wählen und Nein einstellen.
▶ Parameter rTo für den Totalisator-Reset einstellen:
Siehe Totalisator-Reset ➞ 36.
10.3.4 Ausgang aus
Das Ausgangssignal kann deaktiviert werden. Der Ausgang wird dann hochohmig.
Die Kommunikation über die IO-Link Schnittstelle an OUT1 bleibt weiterhin aktiv.
Parametrierung über Gerätetasten: Ausgang aus
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration aufrufen.
▶ oux wählen und OFF einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Ausgang aus
▶ Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ oux wählen und OFF einstellen.
10.4 Anwendungskonfiguration
10.4.1 Standard-Maßeinheit
Es kann eine Maßeinheit ausgewählt werden, mit der der Prozesswert standardmäßig im Display angezeigt wird. Alle weiteren Parametereinstellungen basieren auf dieser Einheit.
Auswählbare Werte:
• Durchfluss: m3/h ; l/min; m/s; ft3/h ; ft3/min ; ft/s
- Temperatur: °C; °F
- Druck: kPa; bar; psi
Parametrierung über Gerätetasten: Standard-Maßeinheit
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ uni.x wählen und Maßeinheit einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Standard-Maßeinheit
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ uni.x wählen und Maßeinheit einstellen.
10.4.2 Dämpfung
Die eingestellte Dämpfungskonstante bewirkt eine Stabilisierung der Ausgangssignale. Sprunghaft auftretende physikalische Prozesswertänderungen werden geglättet.
Dies betrifft die Ausgänge, das Display und die Prozesswertübertragung über die IO-Link Schnittstelle.
Die Dämpfungskonstante addiert sich zu der Ansprechzeit des Sensors (→ Technische Daten).
Die Signale UL und OL werden unter Berücksichtigung der Dämpfungskonstante bestimmt.

Die Messwertdämpfung wirkt auf die Prozesswerte Strömung und Druck.
Auswählbare Werte:
- dAP. F = Dämpfungskonstante in Sekunden für Durchfluss (63 % Anstiegszeit τ).
- dAP. P = Dämpfungskonstante in Sekunden für Druck (63 % Anstiegszeit τ).
Parametrierung über Gerätetasten: Dämpfung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ dAP.x wählen und Dämpfungszeit für das Schaltsignal von Prozesswert x einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Dämpfung
▶ Parameter > Dämpfung aufrufen.
▶ dAP.x wählen und Dämpfungszeit für das Schaltsignal von Prozesswert x einstellen.
10.4.3 Ausgangspolarität der Schaltausgänge
Über den Parameter P-n wird die Ausgangspolarität eingestellt.
Die Einstellung betrifft beide Schaltausgänge.
- PnP: Der Schaltausgang wird positivschaltend betrieben.
- nPn: Der Schaltausgang wird negativschaltend betrieben.
Parametrierung über Gerätetasten: Ausgangspolarität
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ P-n wählen und PnP oder nPn einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Ausgangspolarität
▶ Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ P-n wählen und PnP oder nPn einstellen.
10.4.4 Medium

Diese Funktion ist nur für die Geräte SDx6xx verfügbar.
Das Gerät verfügt über unterschiedliche Medienkennlinien, die je nach Applikation über den Parameter MEdl ausgewählt werden können.
Auswählbare Werte:
- Ar: Argon
• AIR: Druckluft
• CO2: Kohlendioxid
• N2: Stickstoff
Parametrierung über Gerätetasten: Medium
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ MEdI wählen und das Medium einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Medium
▶ Parameter > Medium aufrufen.
▶ MEdI wählen und das Medium einstellen.
10.4.5 Prozesswert für OUT1 und OUT2
Für beide Ausgänge kann ausgewählt werden, welcher Prozesswert überwacht werden soll. Alle weiteren Parametereinstellungen basieren auf dieser Auswahl.
Auswählbare Werte:
- FLOW: Durchfluss
• TEMP: Temperatur
- PRES: Druck
Parametrierung über Gerätetasten: Prozesswert OUT1 und OUT2
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen Prozesswert für Ausgang OUTx einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Prozesswert OUT1 und OUT2
▶ Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ SELx wählen Prozesswert für Ausgang OUTx einstellen.
10.4.6 Schleichmengenunterdrückung
Über den Parameter LFC (Low flow cut-off) lassen sich geringe Durchflussmengen ausblenden. Durchfluss unterhalb des LFC-Werts wird vom Sensor als Stillstand (Q = 0) ausgewertet.
Der LFC-Wert hat Auswirkungen auf:
• Die Prozesswertanzeige für Durchfluss im Display
• Das digitale Schaltsignal für Durchfluss
• Das Analogsignal für Durchfluss
• Die Verbrauchsmengenüberwachung (Schalt- oder Impulssignal für Durchfluss)
• Die Speicherwerte für minimalen und maximalen Durchfluss

Abb. 9: Schleichmengenunterdrückung
+LFC: Mindestdurchfluss in positiver Durchflussrichtung
-LFC: Mindestdurchfluss in negativer Durchflussrichtung
1: Durchfluss, der als Stillstand gewertet wird

Die Einheit der Mindestdurchflussmenge entspricht der Auswahl unter uni. F.

Die im Datenblatt angegebene Genauigkeit gilt für den LFC-Wert bei Werkseinstellung. Wird ein kleinerer LFC-Wert eingestellt, verringert sich die Genauigkeit des Sensors.
Parametrierung über Gerätetasten: Schleichmengenunterdrückung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ LFC wählen und Grenzwert einstellen, unterhalb dem ein Durchfluss als Stillstand ausgewertet wird.
Parametrierung über IO-Link: Schleichmengenunterdrückung
▶ Parameter > Grundeinstellungen > Strömung aufrufen.
▶ LFC wählen und Grenzwert einstellen, unterhalb dem ein Durchfluss als Stillstand ausgewertet wird.
10.4.7 Normbedingungen
Die im Datenblatt des Geräts angegebenen Werte sind abhängig von den Umgebungsbedingungen am Einsatzort.
Alle Angaben gelten für Normvolumenstrom nach DIN ISO 2533, d.h. Volumenstrom bei 1013 mbar (101,3 kPa), 15 °C und 0 % relative Luftfeuchtigkeit. Das Gerät kann auf andere Normbedingungen eingestellt werden.
Parametrierung über Gerätetasten: Normbedingungen
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ rEF. P wählen und den Normdruck eingeben.
▶ rEF. T wählen und die Normtemperatur eingeben.
Parametrierung über IO-Link: Normbedingungen
▶ Parameter > Grundeinstellungen > Druck aufrufen.
▶ rEF. P wählen und den Normdruck eingeben.
▶ Parameter > Grundeinstellungen > Temperatur aufrufen.
▶ rEF. T wählen und die Normtemperatur eingeben.
10.4.8 Nullpunktkalibrierung
Kommt es zu einer systematischen Abweichung zwischen Messwert und tatsächlichem Prozesswert, so kann diese Messungenauigkeit über den Korrekturfaktor cOF korrigiert werden.
▷ Der interne Nullpunkt wird um den eingestellten Wert verschoben.
Der Korrekturfaktor coF bezieht sich nur auf die Druckmessung.
Die Einheit für coF entspricht der eingestellten Standard-Maßeinheit für den entsprechenden Prozesswert.
Parametrierung über Gerätetasten: Nullpunktkalibrierung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ cOF wählen und Wert einstellen.
▷ Der interne Nullpunkt wird um den eingestellten Wert verschoben.
Parametrierung über IO-Link: Nullpunktkalibrierung
▶ Parameter > Kalibrierung aufrufen.
▶ cOF wählen und Wert einstellen.
Der interne Nullpunkt wird um den eingestellten Wert verschoben.
10.4.9 Schaltverzögerung
Für den Schaltausgang kann eine Verzögerungszeit eingestellt werden, mit der der Ausgang schaltet und zurückschaltet.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltverzögerung
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ dSx wählen und Verzögerung in Sekunden für das Schalten von OUTx einstellen.
▶ drx wählen und Verzögerung in Sekunden für das Zurückschalten von OUTx einstellen.

dSx und drx sind nur verfügbar, wenn für OUTx ein Schaltsignal (Hno, Hnc, Fno, Fnc) ausgewählt ist.
Parametrierung über IO-Link: Schaltverzögerung
▶ Parameter > Digitaler Ausgang x aufrufen.
▶ dSx wählen und Verzögerung in Sekunden für das Schalten von OUTx einstellen.
▶ drx wählen und Verzögerung in Sekunden für das Zurückschalten von OUTx einstellen.

dSx und drx sind nur verfügbar, wenn für OUTx ein Schaltsignal (Hno, Hnc, Fno, Fnc) ausgewählt ist.
10.4.10 Fehlerverhalten der Ausgänge
Über den Parameter FOUx kann das Verhalten des Ausgangs OUTx im Fehlerfall eingestellt werden. In Abhängigkeit von der gewählten Ausgangsfunktion werden im Fehlerfall folgende Signale ausgegeben:
- Schaltsignal:
- On: Der Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN.
– OFF: Der Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. - OU: Der Ausgang schaltet unabhängig vom Fehlerfall wie mit den Parametern festgelegt.
- Analogsignal:
- On: Das Analogsignal geht auf den oberen Anschlagswert.
– OFF: Das Analogsignal geht auf den unteren Anschlagswert. - OU: Das Analogsignal entspricht weiterhin dem Messwert.

FOUx ist für die Verbrauchsmengenüberwachung nicht verfügbar: Auch im Fehlerfall wird ein Schalt- bzw. Impulssignal bei Erreichen der eingestellten Durchflussmenge ausgegeben.
Parametrierung über Gerätetasten: Fehlerverhalten der Ausgänge
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ FOUx wählen und Fehlerverhalten für OUTx einstellen: On, OFF, OU.
Parametrierung über IO-Link: Fehlerverhalten der Ausgänge
▶ Parameter > Fehlerkonfiguration Ausgang x aufrufen.
▶ FOUx wählen und Fehlerverhalten für OUTx einstellen: On, OFF, OU.
10.4.11 Totalisator-Reset
Der Totalisator kann auf verschiedene Weise zurückgesetzt werden:
- Manueller Reset
- Zeitgesteuerter Reset
- Reset durch externes Signal
- Reset über die IO-Link Schnittstelle
Wird der Totalisator nicht durch eines der oben genannten Verfahren zurückgesetzt, so erfolgt ein automatischer Reset nach Überschreiten des maximalen Anzeigebereichs.
Parametrierung über Gerätetasten: Totalisator-Reset
1. Manueller Reset:
▶ Menü EF aufrufen.
▶ rTo wählen und rES. T einstellen.
▷ Der Totalisator wird zurückgesetzt.
2. Zeitgesteuerter Reset:
▶ Menü EF aufrufen.
▶ rTox wählen, dann Zeit in Wochen (w), Tagen (d) oder Stunden (h) einstellen.
▷ Der Totalisator wird nach der eingestellten Zeit automatisch zurückgesetzt.
3. Reset durch externes Signal:
▶ Menü EF > OUT2 aufrufen.
▶ ou2 wählen und Digitaleingang einstellen: In. D.
▶ DIn2 wählen und Reset-Signal einstellen:
• HIGH: Reset bei High-Signal
- LOW: Reset bei Low-Signal
• +EDG: Reset bei steigender Flanke
- -EDG: Reset bei fallender Flanke
4. Reset durch Überlauf:
▶ Menü EF aufrufen.
▶ rTox wählen und OFF einstellen.
▷ Der Totalisator wird erst zurückgesetzt, sobald der maximale Anzeigebereich des Displays überschritten ist.
Parametrierung über IO-Link: Totalisator-Reset
1. Manueller Reset:
▶ Parameter > Speicher > Strömung aufrufen.
▶ Kommando ausführen: Rücksetzen Totalisator.
2. Zeitgesteuerter Reset:
▶ Parameter > Grundeinstellungen > Strömung aufrufen.
▶ rTox wählen, dann Zeit in Wochen (w), Tagen (d) oder Stunden (h) einstellen.
▷ Der Totalisator wird nach der eingestellten Zeit automatisch zurückgesetzt.
3. Reset durch externes Signal:
▶ Parameter > Ausgangskonfiguration aufrufen.
▶ ou2 wählen und Digitaleingang einstellen: In. D.
▶ Parameter > Digitaler Eingang 2 aufrufen.
▶ DIn2 wählen und Reset-Signal einstellen:
• HIGH: Reset bei High-Signal
- LOW: Reset bei Low-Signal
• +EDG: Reset bei steigender Flanke
- -EDG: Reset bei fallender Flanke
4. Reset durch Überlauf:
▶ Parameter > Grundeinstellungen > Strömung aufrufen.
▶ rTox wählen und OFF einstellen.
▷ Der Totalisator wird erst zurückgesetzt, sobald der maximale Anzeigebereich des Displays überschritten ist.
10.4.12 Verriegeln / Entriegeln
Um Fehleingaben zu verhindern, lässt sich das Gerät elektronisch verriegeln.
Diese Sperre verhindert, dass die Geräteeinstellungen über die Tasten am Gerät geändert werden können.
Werkseinstellung: Nicht verriegelt.
Parametrierung über Gerätetasten: Verriegeln / Entriegeln
Verriegeln:
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
▶ ▲ und ▼ gleichzeitig 10 s lang drücken bis der Fortschrittsbalken in der Titelzeile abgelaufen ist.
▷ Das Gerät ist für die Parametrierung über die Gerätetasten gesperrt. Bei dem Versuch, einen Parameterwert zu ändern, erscheint im Display das Symbol ☐.

Die Verriegelung kann nur über die Gerätetasten aufgehoben werden. Eine Änderung der Parametereinstellung ist weiterhin über die IO-Link Schnittstelle möglich.
Entriegeln:
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
▶ ▲ und ▼ gleichzeitig 10 s lang drücken bis der Fortschrittsbalken in der Titelzeile abgelaufen ist.
▷ Die Verriegelung der Gerätetasten ist aufgebhoben.
Parametrierung über IO-Link: Verriegeln / Entriegeln
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ Loc wählen und Verriegelung einstellen.
▷ Das Gerät ist für die Parametrierung über die Gerätetasten gesperrt. Bei dem Versuch, einen Parameterwert zu ändern, erscheint im Display das Symbol ☐.

Die Verriegelung kann über den IO-Link Parameter uLoc oder über die Gerätetasten aufgehoben werden.
- oder -
▶ Parameter > Grundeinstellungen aufrufen.
▶ Gerätezugriffssperren. Lokale Benutzerschnittstelle wählen und Gesperrt einstellen.
▷ Das Gerät ist für die Parametrierung über die Gerätetasten gesperrt. Bei dem Versuch, einen Parameterwert zu ändern, erscheint im Display das Symbol ☐.

Die Verriegelung kann über den IO-Link Parameter Entsperrt aufgehoben werden.
10.4.13 Gerät zurücksetzen
Das Gerät kann in den Auslieferungszustand zurückversetzt werden.

Es ist sinnvoll, vor Ausführen der Funktion die eigenen Einstellungen im Kapitel Werkseinstellungen zu notieren.
Parametrierung über Gerätetasten: Gerät zurücksetzen
▶ Menü EF aufrufen.
▶ rES wählen.
▶ ▲ oder ▼ gedrückt halten.
▷ ---- wird angezeigt.
▶ Kurz ● drücken.
▷ Das Gerät führt einen Neustart aus.
Parametrierung über IO-Link: Gerät zurücksetzen
▶ Parameter > Grundeinstellungen aufrufen.
▶ Systembefehl Werkseinstellung setzen anklicken.
▷ Das Gerät führt einen Neustart aus.
10.5 Display
10.5.1 Display Layout
Über den Parameter diS. L kann ausgewählt werden, welche Prozesswerte standardmäßig im Display angezeigt werden.
Auswählbare Werte:
• L1: aktueller Prozesswert für Durchfluss
• L2. Temp: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Temperatur
• L2. Pres: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Druck
• L2. Totl: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Totalisator
• L3. TP: aktueller Prozesswert für Durchfluss, Temperatur und Druck
• L4: aktueller Prozesswert für Durchfluss, Temperatur, Druck und Totalisator
Parametrierung über Gerätetasten: Display Layout
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. L wählen und Layout einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Display Layout
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ diS. L wählen und Layout einstellen.
10.5.2 Display Aktualisierungsrate
Über den Parameter diS. U kann eingestellt werden, wie häufig die Displayanzeige aktualisiert wird.
Auswählbare Werte:
• d1: schnell
• d2: mittel
• d3: langsam
Parametrierung über Gerätetasten: Display Aktualisierungsrate
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. U wählen und Aktualisierungsrate einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Display Aktualisierungsrate
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ diS. U wählen und Aktualisierungsrate einstellen.
10.5.3 Display Drehung
Über den Parameter diS. R kann die Schrift im Display im Uhrzeigersinn gedreht werden, um eine bessere Ablesbarkeit zu erreichen.
Auswählbare Werte:
• 0° (nicht gedreht)
• 90°
• 180°
• 270°
Parametrierung über Gerätetasten: Display Drehung
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. R wählen und die Drehung der Anzeige einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Display Drehung
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ diS. R wählen und die Drehung der Anzeige einstellen.
10.5.4 Display Helligkeit
Über den Parameter diS. B kann die Helligkeit der Displayanzeige eingestellt werden.
Auswählbare Werte:
• 25%
- 50%
• 75%
• 100 %
• OFF: Energiesparmodus. Die Anzeige ist im Arbeitsbetrieb ausgeschaltet.
– Die Einstellung wird mit einer Verzögerung von 30 Sekunden wirksam.
- Displayaktivierung über beliebigen Tastendruck. Nach 30 s Inaktivität wird das Display wieder ausgeschaltet.

Fehlermeldungen werden bei ausgeschaltetem Display über IO-Link und die Betriebszustands-LED angezeigt.

Misst das Gerät eine hohe interne Temperatur, wird die Display-Helligkeit automatisch angepasst:
Geräteinnentemperatur > 64 °C: Helligkeit wird auf 25 % reduziert.
Geräteinnentemperatur ≥ 90 °C: Display wird ausgeschaltet.
Parametrierung über Gerätetasten: Display Helligkeit
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. B wählen und die Helligkeit der Anzeige einstellen.
Parametrierung über IO-Link: Display Helligkeit
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
▶ diS. B wählen und die Helligkeit der Anzeige einstellen.
10.5.5 Display Farbeinstellung
Die Schriftfarbe im Display kann über den Parameter coL.x ausgewählt werden:
• coL. F: Schriftfarbe für Durchfluss
• coL. T: Schriftfarbe für Temperatur
• coL. P: Schriftfarbe für Druck
• coL. V: Schriftfarbe für Totalisator Vol.1
Dauerhafte Schriftfarbe
Die Schriftfarbe kann für die Anzeige von Durchfluss, Temperatur, Druck oder Totalisator dauerhaft festgelegt werden:
| coL. F / coL. T / coL. P / coL. V | Schriftfarbe |
| bk/wh | schwarz-weiß |
| rEd | rot |
| GrEn | grün |
| yellow | gelb |
Farbwechsel
Alternativ dazu kann für die Anzeige von Durchfluss, Temperatur und Druck ein Farbwechsel in Abhängigkeit vom aktuellen Prozesswert eingestellt werden:
| coL. F / coL. T / coL. P | Schriftfarbe |
| r-cF | rot = Prozesswert innerhalb des Fensterbereichsgrün = Prozesswert außerhalb des Fensterbereichs |
| G-cF | grün = Prozesswert innerhalb des Fensterbereichsrot = Prozesswert außerhalb des Fensterbereichs |
Bei Auswahl "Farbwechsel" müssen die Grenzwerte des Fensterbereichs eingestellt werden:
cFL. F: unterer Grenzwert für Durchfluss
cFH. F: oberer Grenzwert für Durchfluss
cFL. T: unterer Grenzwert für Temperatur
cFH. T: oberer Grenzwert für Temperatur
cFL. P: unterer Grenzwert für Druck
cFH. P: oberer Grenzwert für Druck
Die Grenzwerte cFL.x und cFH.x können frei innerhalb des Messbereichs gewählt werden und sind unabhängig von der für OUT1 und OUT2 eingestellten Ausgangsfunktion.

Abb. 10: Beispiel für die Einstellung coL.x = G-cF
Parametrierung über Gerätetasten: Display Farbeinstellung
▶ Menü EF > COLR aufrufen.
Dauerhafte Farbeinstellung
▶ coL.x wählen und Schriftfarbe für den Prozesswert x bzw. den Totalisator auswählen: bk/wh, red, green oder yellow.
Farbwechsel
▶ coL.x wählen und Einstellung für den Farbwechsel in Abhängigkeit vom Prozesswert x auswählen: r-cF oder G-cF.
▶ cFL.x wählen und den unteren Grenzwert für den Fensterbereich wählen.
▶ cFH.x wählen und den oberen Grenzwert für den Fensterbereich wählen.
Parametrierung über IO-Link: Display Farbeinstellung
▶ Parameter > Anzeigeeinstellung aufrufen.
Dauerhafte Farbeinstellung
▶ coL.x wählen und Schriftfarbe für den Prozesswert x bzw. den Totalisator auswählen: bk/wh, red, green oder yellow.
▶ coL.x wählen und Einstellung für den Farbwechsel in Abhängigkeit vom Prozesswert x auswählen: r-cF oder G-cF.
▶ Parameter > Fenster für Farbwechsel aufrufen.
▶ cFL.x wählen und den unteren Grenzwert für den Fensterbereich wählen.
▶ cFH.x wählen und den oberen Grenzwert für den Fensterbereich wählen.
Farbwechsel
10.6 Diagnose
10.6.1 Totalisatorwerte ablesen
Für den Totalisator können jederzeit folgende Werte abgelesen werden:
- Aktuelle Durchflussmenge (= Verbrauchsmenge seit dem letzten Reset).
• Verbrauchsmenge vor dem letzten Reset.
• Zeit in Minuten seit dem letzten Reset.
Ablesung über Gerätetasten: Totalisatorwerte
▶ Im laufenden Betrieb Taste ▲ oder ▼ drücken, bis die Anzeige der Totalisatorwerte erscheint.
▷ Nach 30 Sekunden wechselt das Gerät zurück in die Standard-Anzeige.
Ablesung über IO-Link: Totalisatorwerte
▶ Parameter > Speicher > Strömung aufrufen.
▶ Verbrauchswerte ablesen.
10.6.2 Speicher
Das Gerät speichert die jeweils maximalen und minimalen gemessenen Prozesswerte. Der aktuelle Wert kann am Gerät oder über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Auswählbare Werte:
• Lo. F: Minimalwertspeicher für Durchfluss
• Hi. F: Maximalwertspeicher für Durchfluss
• Lo. T: Minimalwertspeicher für Temperatur
• Hi. T: Maximalwertspeicher für Temperatur
• Lo. P: Minimalwertspeicher für Druck
• Hi. P: Maximalwertspeicher für Druck

Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.
Parametrierung über Gerätetasten: Speicher
Speicher anzeigen:
▶ Menü EF > MEM aufrufen.
▶ Lo.x oder Hi.x wählen, um den jeweils niedrigsten oder höchsten gemessenen Prozesswert anzuzeigen.
Speicher löschen:
▶ Menü EF > MEM aufrufen.
▶ Lo.x oder Hi.x wählen.
▶ ▲ oder ▼ gedrückt halten. ▷ ---- wird angezeigt.
▶ Kurz ● drücken.
Parametrierung über IO-Link: Speicher
Speicher anzeigen:
▶ Parameter > Speicher > Strömung oder Temperatur oder Druck aufrufen.
▶ Lo.x oder Hi.x wählen, um den jeweils niedrigsten oder höchsten gemessenen Prozesswert anzuzeigen.
Speicher löschen:
▶ Kommando ausführen:
• Rücksetzen Hi.x und Lo.x Speicher
• Rücksetzen Lo.x Speicher
• Rücksetzen Hi.x Speicher
10.7 Service-Funktionen
10.7.1 Simulation
Mit dieser Funktion werden Prozesswerte simuliert und deren Signalkette überprüft.
Über die Parametereinstellungen cr. UL, UL, OL und cr. OL können auch Prozesswerte simuliert werden, die zu einer Fehler- oder Warnmeldung führen.
Beim Start der Simulation werden die Werte des Totalisators eingefroren und der simulierte Totalisator auf 0 gesetzt. Der simulierte Durchflusswert wirkt dann auf den simulierten Totalisator. Nach Beenden der Simulation werden die ursprünglichen Totalisatorwerte wiederhergestellt.
Während der Simulation gilt:
- Die Simulation wirkt nicht auf die aktuell herrschenden Prozesswerte. Die Ausgänge verhalten sich wie zuvor eingestellt.
- Der originale Totalisatorwert bleibt unverändert gespeichert, auch wenn eine reale Strömung fließt.
- Es stehen keine Fehlermeldungen der aktuellen realen Applikation zur Verfügung. Diese werden durch die Simulation unterdrückt.
Folgende Werte können simuliert werden:
Durchfluss, Temperatur, Druck und Zählerstand des Totalisators.
Parametrierung über Gerätetasten: Simulation
▶ Menü EF > SIM aufrufen.
▶ S. FLW, S. TMP oder S. PRS wählen und den zu simulierenden Prozesswert einstellen:
- ▲ oder ▼ drücken, bis der gewünschte Prozesswert erreicht ist.
- Die Warn-/ Fehleranzeigen OL, crOL, UL und crUL erscheinen beim Überschreiten bzw. beim Unterschreiten des Messbereichs.
▶ S. Tim wählen und Dauer der Simulation in Minuten einstellen.
▶ S. On wählen und Funktion einstellen:
- On: Die Simulation startet. Die Werte werden für die unter S. Tim eingestellte Dauer simuliert. Abbruch über beliebigen Tastendruck.
• OFF: Simulation nicht aktiv.
Parametrierung über IO-Link: Simulation
▶ Parameter > Simulation aufrufen.
▶ S. Tim wählen und Dauer der Simulation in Minuten einstellen.
▶ Parameter > Simulation > Strömung oder Temperatur oder Druck aufrufen.
▶ S. FLW, S. TMP oder S. PRS wählen und den zu simulierenden Prozesswert, crUL, UL, OL oder crOL einstellen.
▶ Zum Gerät schreiben wählen.
▷ Die geänderten Werte werden auf das Gerät übertragen.
▶ Parameter > Simulation aufrufen.
▶ Kommando ausführen: Start Simulation.
▷ Die Simulation startet mit den eingestellten Werten.
▶ Zum Beendigen der Simulation: Kommando ausführen: Stop Simulation.
10.7.2 Optische Lokalisierung
Der Sensor kann aus der Ferne über die IO-Link Schnittstelle in der Anlage lokalisiert werden.

Diese Funktion ist nur über die IO-Link Schnittstelle verfügbar.
Beim Ausführen des Kommandos über die IO-Link Schnittstelle blinken die Schaltzustands-LEDs und im Display blinkt die Anzeige 🔔 "IO-Link".
▶ Die Funktion über IO-Link oder einen beliebigen Tastendruck am Gerät deaktivieren.
Optische Lokalisierung über IO-Link
▶ Identifikation aufrufen.
▶ Kommando ausführen: Blinken An.
▶ Zum Beenden des Blinkvorgangs: Kommando ausführen: Blinken AUS.
10.7.3 Geräteinformationen
Auf dem Gerät sind einige unveränderbare Geräteinformationen gespeichert. Hierzu gehören:
- Produktname
- Produktfamilie
- Hersteller
- Hersteller-ID
- Geräte-ID
- Seriennummer
• Hardware-/Firmware-Revision - Beschreibung
Darüber hinaus können dem Gerät über die IO-Link Schnittstelle mit geeigneter Parametriersoftware weitere Kennzeichen zugewiesen werden, die frei definierbar sind und eine maximale Länge von 32 Zeichen haben dürfen. Hierzu gehören:
• Anwendungsspezifisches Kennzeichen
- Anlagenkennzeichen
- Ortskennzeichen
Ablesung über die Gerätetasten: Geräteinformationen
▶ Menü EF > Info aufrufen.
▶ Mit ▲ und ▼durch die Ansichten blättern und ▶ Geräteinformationen ablesen.
Ablesung oder Parametrierung über IO-Link: Geräteinformationen
▶ Identifikation aufrufen.
▶ Geräteinformationen ablesen oder editierbare Parameter bearbeiten.
11 Fehlerbehebung
Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose. Es überwacht sich selbstständig während des Betriebs.
Warnungen und Fehlerzustände werden im Display angezeigt, auch bei ausgeschaltetem Display. Zusätzlich sind die Fehleranzeigen über IO-Link verfügbar.
Die Statussignale sind gemäß Namur-Emfehlung NE107 klassifiziert.
Wenn mehrere Diagnoseereignisse gleichzeitig auftreten, wird nur die Diagnosemeldung von dem Ereignis mit der höchsten Priorität angezeigt.
Bei Ausfall eines Prozesswertes stehen die anderen Prozesswerte weiterhin zur Verfügung. Ausnahme: Bei Ausfall des Prozesswertes für Durchfluss werden auch keine anderen Prozesswerte mehr ausgegeben.

Über IO-Link stehen zusätzliche Diagnosefunktionen zur Verfügung ➕ IO-Link Schnittstellenbeschreibung unter documentation.ifm.com.
11.1 Warnmeldungen
| Display-Anzeige | LED-Anzeige | Problem / Abhilfe |
| Titelzeile:Short circuit OUT1/OUT2 Prozesswertzeile: ---- | LED OUT1 blinktLED OUT2 blinkt | Kurzschluss OUT1 und OUT2► Schaltausgang OUT1 und OUT2 auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile:Short circuit OUT1 Prozesswertzeile: ---- | LED OUT1 blinkt | Kurzschluss OUT1► Schaltausgang OUT1 auf Kurz-schluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile:Short circuit OUT2 Prozesswertzeile: ---- | LED OUT2 blinkt | Kurzschluss OUT2► Schaltausgang OUT2 auf Kurz-schluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile:Over limit Prozesswertzeile: OL | ---- | Anzeigebereich überschritten► Messbereich prüfen. |
| Titelzeile:Under limit Prozesswertzeile: UL | ---- | Anzeigebereich unterschritten► Messbereich prüfen. |
11.2 Fehlermeldungen
| Display-Anzeige | LED-Anzeige | Problem / Abhilfe |
| Titelzeile: Flow Error Prozesswertzeile: ERROR | ---- | Fehler Strömungsmessung► Strömungsmessung überprüfen.► ▶ Gerät austauschen. |
| Titelzeile: Temp Error Prozesswertzeile: ERROR | ---- | Fehler Temperaturmessung► Temperaturmessung überprüfen.► ▶ Gerät austauschen. |
| Titelzeile: Pressure Error Prozesswertzeile: ERROR | ---- | Fehler Druckmessung► Druckmessung überprüfen.► ▶ Gerät austauschen. |
| Titelzeile: Critical over limit Prozesswertzeile: cr. OL | ---- | Erfassungsbereich überschritten► Messbereich prüfen. |
| Titelzeile: Critical under limit Prozesswertzeile: cr. UL | ---- | Erfassungsbereich für Temperatur unterschritten► ▶ Temperaturbereich prüfen. |

Im Fehlerfall verhalten sich die Ausgänge wie unter FOU eingestellt.
12 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
▶ Regelmäßige Kalibrierintervalle nach Prozessanforderungen festlegen. Empfehlung: alle 12 Monate.

Kalibrierservice der ifm ➞ DAkkS-Kalibrierzertifikat unter www.ifm.com.
13 Werkseinstellungen
| Menü | Parameter | Werkseinstellung | Benutzer-Einstellung | |
| EF | rTo | OFF | ||
| OUT1 | SEL1 | FLOW | ||
| ou1 | Hno | |||
| SP1 / FH1 | 20 % | |||
| rP1 / FL1 | 19 % | |||
| ImPS1 | SD55xxSD56xxSD65xxSD66xx | 0,0001 m3 (0,005 ft 3 ) | ||
| SD58xx | 0,000005 I | |||
| SD68xx | 0,000010 I | |||
| SD8xxxSD9xxxSD2xxx | 0,001 m3 (0,04 ft 3 ) | |||
| ImPR1 | YES | |||
| dS1 | 0 s | |||
| dr1 | 0 s | |||
| FOU1 | OFF | |||
| OUT2 | SEL2 | FLOW | ||
| ou2 | I | |||
| ASP2 | 0 % | |||
| AEP2 | 100 % | |||
| SP2 / FH2 | 40 % | |||
| rP2 / FL2 | 39 % | |||
| ImPS2 | SD55xxSD56xxSD65xxSD66xx | 0,0001 m3 (0,005 ft 3 ) | ||
| SD58xx | 0,000005 I | |||
| SD68xx | 0,000010 I | |||
| SD8xxxSD9xxxSD2xxx | ||||
| ImPR2 | YES | |||
| Din2 | +EDG | |||
| dS2 | 0 s | |||
| dr2 | 0 s | |||
| FOU2 | OFF | |||
| CFG | uni. F | m3/h | ||
| uni. T | SDxxx0 | °C | ||
| SDxxx1 | °F | |||
| uni. P | SDxxx0 | bar | ||
| SDxxx1 | psi | |||
| dAP. F | 0,6 s | |||
| dAP. P | 0,06 s | |||
| P-n | PnP | |||
| LFC | SD5xxx | 0,02 m3/h (0,7 ft3/h ) | ||
| SD58xx | 0,1 m3/h (4 ft3/h ) | |||
| SD6xxx | 0,1 m3/h (4 ft3/h ) | |||
| SD68xx | 0,2 m3/h (7 ft3/h ) | |||
| SD8xxx | 0,3 m3/h (11 ft3/h ) | |||
| SD9xxx | 0,5 m3/h (18 ft3/h ) | |||
| SD2xxx | 2,0 m3/h (71 ft3/h ) | |||
| rEF. P | 1013 mbar (101,3 kPa) | |||
| rEF. T | 15 °C | |||
| cOF | 0 | |||
| DIS | diS. L | L3. TP | ||
| diS. U | d3 | |||
| diS. R | 0° | |||
| diS. B | 75 % | |||
| COLR | col. F | bk/wh | ||
| col. T | bk/wh | |||
| col. P | bk/wh | |||
| col. V | bk/wh | |||
Die Prozentwerte beziehen sich auf den Messbereichsendwert (MEW).



