SU2031 - Durchflusssensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SU2031 IFM
Betriebsanleitung
Ultraschall Durchflusssensor
SU2x3x
SU6x3x
SU7x3x
SU8x3x
SU9x3x
Inhaltsverzeichnis
1 Vorbemerkung.... 4
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Warnhinweise.... 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Cybersecurity 5
3 Transport, Handhabung und Lagerung 6
4 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
4.1 Einsatzbereich.... 7
5 Funktion 8
5.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1 8
5.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2 8
5.3 IO-Link 9
6 Montage.... 10
6.1 Prozessanschluss.... 10
6.2 Störeinflüsse 11
6.3 Einbaulage 11
6.3.1 Empfohlene Einbaulage 11
6.3.2 Nicht empfohlene Einbaulage 12
7 Elektrischer Anschluss.... 13
8 Bedien- und Anzeigeelemente 15
9 Menü.... 16
9.1 Hauptmenü und Untermenüs 16
10 Inbetriebnahme 26
10.1 Geführte Installation über einen Installationsassistenten.... 26
11 Parametrierung 28
11.1 Parametrierung über die Gerätetasten 28
11.2 ▶ Parametrierung über IO-Link 29
11.3 Ausgangskonfiguration.... 29
11.3.1 Schaltsignal Grenzwertüberwachung 29
11.3.2 Schaltsignal Diagnose 30
11.3.2.1 Schaltsignal Durchflussrichtung 31
11.3.2.2 Schaltsignal Signalqualität 32
11.3.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) 32
11.3.3.1 Schaltsignal Totalisator 33
11.3.3.2 Impulssignal Totalisator 34
11.3.4 Analogsignal 34
11.3.4 Analogsignal 34
11.3.5 Frequenzsignal 36
11.3.6 Fehlerverhalten der Ausgänge.... 39
11.3.7 Ausgang aus 40
11.4 Anwendungskonfiguration 40
11.4.1 Geführte Installation 40
11.4.2 Standard-Maßeinheit 40
11.4.3 Prozesswert für OUT1 und OUT2 41
11.4.4 Dämpfung 41
11.4.5 Ausgangspolarität der Schaltausgänge 41
11.4.6 Schleichmengenunterdrückung 42
11.4.7 Medium 42
11.4.8 Durchflussrichtung 43
11.4.9 Kalibrierung.... 43
11.4.10 Totalisator-Reset 43
11.4.11 Zählweise der Totalisatoren 45
11.4.12 Verriegeln / Entriegeln 46
11.4.13 Gerät zurücksetzen (Reset) 47
11.5 Display 48
11.5.1 Display Sprache 48
11.5.2 Display Drehung 48
11.5.3 Display Helligkeit 48
11.5.4 Display Aktualisierungsrate 49
11.5.5 Display Layout 49
11.5.6 Display Farbeinstellung 50
11.6 Diagnose und Service-Funktionen 51
11.6.1 Geräteinformationen 51
11.6.2 Optische Lokalisierung.... 52
11.6.3 Betriebszustands-LED 52
11.6.5 Speicher 53
11.6.6 Betriebsstundenzähler 53
11.6.7 Interne Temperatur 54
11.6.8 Signalqualität 54
11.6.9 Simulation 55
12 Fehlerbehebung 56
12.1 Warnmeldungen 56
12.2 Fehlermeldungen 57
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 59
14 Werkseinstellungen 60
1 Vorbemerkung
Anleitung, technische Daten, Zulassungen und weitere Informationen über den QR-Code auf dem Gerät / auf der Verpackung oder über documentation.ifm.com.
1.1 Verwendete Symbole
Voraussetzung
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
fett Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
Querverweis ohne Verlinkung
Querverweis mit Verlinkung

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Warnhinweise
Warnhinweise warnen vor möglichen Personen- und Sachschäden. Dadurch wird der sichere Umgang mit dem Produkt ermöglicht. Warnhinweise sind wie folgt abgestuft:

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden
▷ Tödliche und schwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

VORSICHT
Warnung vor leichten bis mittelschweren Personenschäden
▷ Leichte bis mittelschwere Verletzungen sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.

ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden
▷ Sachschäden sind möglich, wenn der Warnhinweis nicht beachtet wird.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
– Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
• Das Produkt nur für zulässige Medien einsetzen. - Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen.
- Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
2.1 Cybersecurity
Installation
Das Gerät ist für den Betrieb in einer sicheren Umgebung gemäß IEC 62443-1-1 geeignet.
Das Gerät ist für den Betrieb hinter einer Firewall konzipiert.
▶ Eine Risikobeurteilung der Anlage nach IEC 62443-1-1 durchführen.
▶ Maßnahmen zur Sicherstellung der physikalischen Sicherheit ergreifen.
Betrieb
▶ Die in der Gerätedokumentation beschriebenen Security-Funktionen und die Empfehlungen für deren Anwendung beachten.
Wartung
▶ Systemkonfiguration und Systemdaten gemäß den Change-Management-Prozessen des Unternehmens sichern.
Außerbetriebnahme
▶ Darauf achten, dass keine schützenswerten Informationen in unberechtigte Hände gelangen können.
▶ Vor der Außerbetriebnahme des Geräts die Systemeinstellungen immer auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
3 Transport, Handhabung und Lagerung
▶ Das Gerät in der Originalverpackung lagern.
▶ Bei erneuter Lagerung des Geräts die Originalverpackung verwenden.
▶ Anderenfalls nicht benutzte Anschlüsse entweder mit einem Gegenstecker oder mit einer Schutzkappe versehen und das Gerät geeignet verpacken.
▶ Bei der Lagerung die für das Gerät zulässigen Umgebungsbedingungen beachten (Technische Daten).
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät überwacht flüssige Medien.
Das Gerät erfasst die Prozessgrößen Durchflussgeschwindigkeit, Volumenstrom (Durchflussmenge/Zeit), Verbrauchsmenge und Medientemperatur.
4.1 Einsatzbereich
Flüssige Medien mit folgenden Eigenschaften:
• Leitfähige Medien auf Wasserbasis mit 90 % Wasseranteil
- Nicht leitfähiges Wasser
- Niedrigviskose Öle (Viskosität: 7...40 mm 2 /s bei 40 °C / 7...40 cSt bei 104 °F)
- Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F)
- Glykol-Lösungen

Druckgeräterichtlinie (DGRL):
Die Geräte entsprechen der Druckgeräterichtlinie und sind für Medien der Fluidgruppe 2 nach guter Ingenieurpraxis ausgelegt und hergestellt. Einsatz von Medien der Fluidgruppe 1 auf Anfrage.
5 Funktion
- Das Gerät erfasst den Durchfluss nach dem Messprinzip der Ultraschall-Laufzeitdifferenz.
- Als zusätzlichen Prozesswert erfasst das Gerät die Medientemperatur.
• Das Gerät zeigt die aktuellen Prozesswerte in einem Display an. - Das Gerät kann im SIO-Modus (Standard Input Output) und im IO-Link Modus betrieben werden.
- Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose.
– Überwachung der Durchflussrichtung
– Überwachung der Signalqualität
– Anzeige von Warn- und Fehlermeldungen
- Das Gerät zeigt alle Möglichkeiten der Selbstdiagnose durch das Farbsignal einer Betriebszustands-LED an. Zusätzlich werden die Diagnoseinformationen über die Ausgänge sowie die IO-Link Schnittstelle ausgegeben.
- Ein Simulationsmodus ermöglicht eine vereinfachte Inbetriebnahme des Sensors.
5.1 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT1
• Schaltsignal Durchfluss
• Schaltsignal Temperatur
• Schaltsignal Diagnose
- Durchflussrichtung
- Signalqualität
• Schaltsignal Totalisator
- Impulssignal Totalisator
• Frequenzsignal Durchfluss
• Frequenzsignal Temperatur
- IO-Link
• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
5.2 Wahlmöglichkeiten für Ausgang OUT2
• Schaltsignal Durchfluss
• Schaltsignal Temperatur
• Schaltsignal Diagnose
- Durchflussrichtung
- Signalqualität
• Schaltsignal Totalisator
• Impulssignal Totalisator
• Analogsignal Durchfluss
• Analogsignal Temperatur
• Eingang für externen Totalisator-Reset
• OFF (Ausgang hochohmig geschaltet)
5.3 IO-Link
IO-Link ist ein Kommunikationssystem für die Anbindung intelligenter Sensoren und Aktoren an Automatisierungssysteme. IO-Link ist in der Norm IEC 61131-9 standardisiert.

Allgemeine Informationen zu IO-Link unter io-link.ifm

Input Output Device Description (IODD) mit allen Parametern, Prozessdaten und detaillierten Beschreibungen zum Gerät unter documentation.ifm.com
IO-Link bietet folgende Vorteile:
• Störfeste Übertragung aller Daten und Prozesswerte
- Parametrierung im laufenden Prozess oder Voreinstellung außerhalb der Applikation
• Parameter zur Identifikation der angeschlossenen Geräte in der Anlage
• Zusätzliche Parameter und Diagnosefunktionen
- Automatische Sicherung und Wiederherstellung von Parametersätzen bei Geräteaustausch (Data storage)
- Protokollierung der Parametersätze, Prozesswerte und Ereignisse
- Gerätebeschreibungsdatei (IODD – Input Output Device Description) für einfache Projektierung
• Standardisierter elektrischer Anschluss
- Fernwartung
6 Montage

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr.
▶ Gehäuse gegen den Kontakt mit entzündlichen Stoffen und gegen unbeabsichtigtes Berühren sichern.

ACHTUNG
Fehlende Funktionserdung bei Einbau in ein nicht geerdetes Rohrsystem (z. B. Kunststoffrohre).
▷ Mangelhafte Betriebsfunktion.
▶ Gerät erden. Erdungsschellen für den M12-Stecker sind als Zubehör lieferbar, siehe documentation.ifm.com.

Nach der Montage können Luftblasen im System die Messung beinträchtigen.
▶ Das System nach Montage zur Entlüftung durchspülen.

▶ Sicherstellen, dass die Anlage während der Montagearbeiten druckfrei ist.
▶ Vorschriften und Bestimmungen für Errichtung und Betrieb von Druckluftanlagen befolgen.
6.1 Prozessanschluss
Durch Prozessadapter ist das Gerät an unterschiedliche Prozessanschlüsse adaptierbar.

Informationen zu verfügbarem Zubehör unter documentation.ifm.com.
Bei Verwendung von Komponenten anderer Hersteller wird eine optimale Funktion nicht gewährleistet.

Abb. 1: Prozessanschluss
1: Rohrleitung
2: Adapter
3: Dichtung (nur Geräte mit G-Gewinde)
4: Sensorgewinde
5a: Sechskant
5b: Sechskant (nur bei SUx6x1)
▶ Gewinde von Prozessanschluss, Adapter und Sensor schmieren. Eine für die Anwendung geeignete und zugelassene Schmierpaste verwenden.
▶ Adapter in die Rohrleitung einschrauben.
▶ Dichtungen einlegen und Gerät einsetzen. Dabei Durchflussrichtung beachten ➞ 43.
▶ Adapter handfest mit dem Sensorgewinde verschrauben.
▶ Die beiden Adapter mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels mit einem Anzugsdrehmoment von 30 Nm gegenläufig anziehen. Gerät dabei mit einem Schraubschlüssel am Sechskant fixieren.

Für SUx6x1 gilt: Jeweils an beiden Seiten des Geräts den Sechskant zur Fixierung verwenden.

ACHTUNG
Beschädigung des Sensors
▷ Bei höheren Anzugsdrehmomenten (> 50 Nm) wird das Gerät dauerhaft verformt und beschädigt.
▶ Zum Festziehen der Adapter am Sensor ein Schraubwerkzeug verwenden, bei dem ein festes Anzugsdrehmoment eingestellt werden kann.
6.2 Störeinflüsse
Einbauten in der Rohrleitung, Krümmungen, Ventile, Reduzierungen u. ä. beeinträchtigen die Funktion des Geräts.
▶ Abstände zwischen Sensor und Störeinflüssen einhalten.

Abb. 2: Ein- und Auslaufstrecken
D: Rohraußendurchmesser
S: Störeinflüsse
6.3 Einbaulage
6.3.1 Empfohlene Einbaulage
▶ Gerät so einbauen, dass das Messrohr stets vollständig gefüllt ist.
▶ Vor oder in steigender Leitung einbauen.

Falls sich Luftblasen im Rohrsystem bilden können:
▶ Bei horizontalem Einbau den Sensor mit Display seitlich zur Rohrleitung (A) montieren.

Abb. 3: Empfohlene Einbaulage
F: Durchflussrichtung
A: Horizontaler Einbau, Display seitlich zur Rohrleitung.
B: Horizontaler Einbau, Display auf der Rohrleitung.
C: Vertikaler Einbau.

Das Gerät kann lageunabhängig eingebaut werden, wenn Folgendes sichergestellt ist:
- Es können sich keine Luftblasen im Rohrsystem bilden.
- Die Rohrleitungen sind stets komplett gefüllt.
6.3.2 Nicht empfohlene Einbaulage
- Direkt vor einer fallenden Leitung.
• In einer fallenden Leitung.
• Unmittelbar vor einem Rohrauslauf.
• Unmittelbar vor einem Ventil.
• An der Ansaugseite einer Pumpe.
• Am höchsten Punkt des Leitungssystems.
7 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Nationale und internationale Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen befolgen.
Spannungsversorgung nach SELV, PELV.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:


Abb. 4: Anschlussbild
| Pin | Belegung |
| 1 | L+ |
| 3 | L- |
| 4 (OUT1) | Schaltsignal Durchfluss Schaltsignal Temperatur Schaltsignal Diagnose Schaltsignal Totalisator Impulssignal Totalisator Frequenzsignal Durchfluss Frequenzsignal TemperaturIO-LinkOFF (Ausgang hochohmig geschaltet) |
| 2 (OUT2/InD) | Schaltsignal Durchfluss Schaltsignal Temperatur Schaltsignal Diagnose Schaltsignal Totalisator Impulssignal Totalisator Analogsignal Durchfluss Analogsignal Temperatur Eingang für externen Totalisator-ResetOFF (Ausgang hochohmig geschaltet) |
Beispielschaltungen:




1: 2 x p-schaltend
3: 1 x p-schaltend / 1 x analog
2: 2 x n-schaltend
4: 1 x n-schaltend / 1 x analog
8 Bedien- und Anzeigeelemente

Abb. 5: Bedien- und Anzeigeelemente
1: Schaltzustands-LED für OUT1
(leuchtet gelb, wenn Ausgang 1 durchgeschaltet ist)
2: Schaltzustands-LED für OUT2
(leuchtet gelb, wenn Ausgang 2 durchgeschaltet ist)
3: Betriebszustands-LED (grün / blau / rot).
Siehe auch: Betriebszustands-LED ➞ 52.
4: TFT-Display
Siehe auch: Display Layout → 49.
4a: Titelzeile
4b: Prozesswertzeile
5: Tasten zum Wechseln der Ansichten und zur Parametrierung.

Misst das Gerät eine hohe interne Temperatur, wird die Display-Helligkeit automatisch angepasst:
Geräteinnentemperatur > 64 °C: Helligkeit wird auf 25 % reduziert.
Geräteinnentemperatur ≥ 90 °C: Display wird ausgeschaltet.
Wechsel zwischen den Anzeigen:
Es besteht die Möglichkeit im laufenden Betrieb zwischen verschiedenen Prozesswertanzeigen zu wechseln:
▶ Taste ▲ oder ▼ drücken.
▷ Das Display wechselt zwischen dem benutzerdefinierten Display-Layout, der Totalisatoranzeige und dem Standard-Layout diS. L = L4, siehe Abbildung.
▷ Nach 30 Sekunden wechselt das Gerät zurück zum benutzerdefinierten Layout.



Abb. 6: Wechsel zwischen den Prozesswertanzeigen
1: Display Layout, wie unter diS. L eingestellt.
Siehe auch: Display Layout ➞ 49. In diesem Beispiel diS. L = L1.
2: Totalisatoranzeige
3: Display Layout diS. L = L4:
Durchfluss, Temperatur, Totalisator Vol.1, Signalqualität
9 Menü
Die Menüabbildungen zeigen die Parameter, die am Gerät per Tasteneingabe eingestellt werden können. Diese Parameter und weitere Funktionen sind auch über die IO-Link Schnittstelle verfügbar.

Abb. 7: Menü-Übersicht
9.1 Hauptmenü und Untermenüs

Die angezeigten Parameter ändern sich bei Veränderung der Werkseinstellungen. In folgenden Menüdarstellungen sind die maximal verfügbaren Parameter dargestellt.

Die Schreibweise der Parameter in der Parametriersoftware kann von der Schreibweise im Gerätedisplay abweichen.
Hauptmenü:

| Parameter | Erläuterung |
| SPx | Schaltpunkt für Schaltausgang OUTx |
| rPx | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUTx |
| FHx | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion |
| FLx | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUTx mit Fensterfunktion |
| ImPSx | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPRx | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR = YES) oder Schaltsignal (ImPR = NO) |
| FSP1 | Frequenzstartpunkt für OUT1 = Unterer Messwert, ab dem ein Frequenzsignal ausgegeben wird (nur für Temperaturmessung). |
| FEP1 | Frequenzendpunkt für OUT1 = Oberer Messwert, bei dem das unter FrP1 eingestellte Frequenzsignal ausgegeben wird. |
| FrP1 | Frequenzsignal, das bei Erreichen des oberen Messwertes (MEW oder FEP1) ausgegeben wird. |
| ASP2 | Analogstartpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt. |
| AEP2 | Analogendpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt. |
| DIn2 | Reset-Signal für externen Totalisator-Reset |
Menü Ausgangskonfiguration OUT1:

| Parameter | Erläuterung |
| SEL1 | Prozesswert für Ausgang OUT1 |
| ou1 | Ausgangsfunktion für Ausgang OUT1 |
| SP1 | Schaltpunkt für Schaltausgang OUT1 mit Hysteresefunktion |
| rP1 | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUT1 mit Hysteresefunktion |
| FH1 | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUT1 mit Fensterfunktion |
| FL1 | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUT1 mit Fensterfunktion |
| FSP1 | Frequenzstartpunkt für OUT1 = Unterer Messwert, ab dem ein Frequenzsignal ausgegeben wird (nur für Temperaturmessung). |
| FEP1 | Frequenzendpunkt für OUT1 = Oberer Messwert, bei dem das unter FrP1 eingestellte Frequenzsignal ausgegeben wird. |
| FrP1 | Frequenzsignal, das bei Erreichen des oberen Messwertes (MEW oder FEP1) ausgegeben wird. |
| ImPS1 | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPR1 | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR1 = YES) oder Schaltsignal (ImPR1 = NO) |
| dOUx | Schaltsignal Diagnose: Durchflussrichtung (Fdir) oder Signalqualität (Sig. Q) |
| FOU1 | Verhalten von Ausgang OUT1 im Fehlerfall |
Menü Ausgangskonfiguration OUT2:

| Parameter | Erläuterung |
| SEL2 | Prozesswert für Ausgang OUT2 |
| ou2 | Ausgangsfunktion für Ausgang OUT2 |
| ASP2 | Analogstartpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt. |
| AEP2 | Analogendpunkt für OUT2 = Prozesswert, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt. |
| SP2 | Schaltpunkt für Schaltausgang OUT2 mit Hysteresefunktion |
| rP2 | Rückschaltpunkt für Schaltausgang OUT2 mit Hysteresefunktion |
| FH2 | Oberer Grenzwert für Schaltsignal OUT2 mit Fensterfunktion |
| FL2 | Unterer Grenzwert für Schaltsignal OUT2 mit Fensterfunktion |
| ImPS2 | Impulswertigkeit (= Durchflusswert, bei dem jeweils 1 Impuls ausgegeben wird) |
| ImPR2 | Totalisatorfunktion: Impulssignal (ImPR2 = YES) oder Schaltsignal (ImPR2 = NO) |
| DIn2 | Reset-Signal für externen Totalisator-Reset |
| dOUx | Schaltsignal Diagnose: Durchflussrichtung (Fdir) oder Signalqualität (Sig. Q) |
| FOU2 | Verhalten von Ausgang OUT2 im Fehlerfall |
Menü Grundeinstellungen CFG:

Abb. 8: *Gerätetypen SUxxx0; **Gerätetypen SUxxx1
| Parameter | Erläuterung |
| uni. F | Standard-Maßeinheit für Durchfluss |
| uni. T | Standard-Maßeinheit für Temperatur |
| dAP. F | Dämpfungskonstante in Sekunden für Durchfluss (63 % Anstiegszeit τ ) |
| P-n | Ausgangspolarität der Schaltausgänge |
| LFC | Schleichmengenunterdrückung (= Durchflusswert, unter dem Strömung als Stillstand gewertet wird) |
| MEdi | Auswahl des zu überwachenden Mediums |
| Fdir | Durchflussrichtung |
| CGA | Kalibrierfaktor in % zur Anpassung der Messwertkurve an die Applikation |
| Guide | Aktivierung der geführten Installation (Wizard) |
Menü Totalisator TOTL:

| Parameter | Erläuterung |
| rTox | Einstellung für den Totalisator-Reset (manuell oder zeitgesteuert) |
| FProx | Zählweise des Totalisators: Berücksichtigung der Durchflussrichtung |
| Vol.x | Aktueller Zählerstand für Totalisator Vol.x |
| Vol. L | Aktueller Zählerstand für Totalisator Vol. L über die gesamte Laufzeit |
Menü Display DIS:

| Parameter | Erläuterung |
| LanG | Sprachauswahl für die Displayanzeige |
| diS. R | Ausrichtung der Displayanzeige |
| diS. B | Helligkeit der Displayanzeige |
| diS. U | Aktualisierungsrate der Displayanzeige |
| diS. L | Standard-Prozesswert der Displayanzeige |
| COLR | Übergang zum Untermenü COLR (Farbeinstellungen) |
| col. F | Schriftfarbe für Durchfluss |
| cFH. F | Oberer Grenzwert für Farbwechsel (Durchfluss) |
| cFL. F | Unterer Grenzwert für Farbwechsel (Durchfluss) |
| col. T | Schriftfarbe für Temperatur |
| cFH. T | Oberer Grenzwert für Farbwechsel (Temperatur) |
| cFL. T | Unterer Grenzwert für Farbwechsel (Temperatur) |
| col. V | Schriftfarbe für Totalisatoranzeige |
| LED. M | Einstellung der Betriebszustands-LED |
Menü Diagnose DIAG:

Menü Simulation SIM und Gerät zurücksetzen rES:

| Parameter | Erläuterung |
| S. FLW | Simulierter Durchflusswert im Simulationsmodus |
| S. TMP | Simulierter Temperaturwert im Simulationsmodus |
| S. Tim | Dauer der Simulation in Minuten |
| S. On | Simulationsmodus starten |
| APPL | Applikations-Reset (Zurücksetzen der applikationsspezifischen Parametereinstellungen) |
| BtB | Back to box-Reset (Zurücksetzen auf Werkseinstellung) |
Menü Geräteinformation d. InF:

10 Inbetriebnahme
Nach Einschalten der Versorgungsspannung geht das Gerät nach Ablauf der Bereitschaftsverzögerungszeit in den normalen Arbeitsbetrieb über. Es führt seine Mess- und Auswertefunktionen aus und erzeugt Ausgangssignale entsprechend den eingestellten Parametern.
Während der Bereitschaftsverzögerungszeit sind die Ausgänge entsprechend der Programmierung geschaltet:
• EIN bei Schließerfunktion (Hno / Fno)
• AUS bei Öffnerfunktion (Hnc / Fnc)
• EIN bei Richtungserkennung (dir. F)
• AUS bei Frequenzausgang (FRQ)
• AUS bei Verbrauchsmengenüberwachung (ImP)
• 20 mA bei Analogausgang (I)

Beim Anschluss eines IO-Link Masters wechselt das Gerät automatisch vom SIO-Modus (Standard Input Output) in den IO-Link Modus, sofern der Port des Masters auf die Betriebsart IO-Link eingestellt ist.
10.1 Geführte Installation über einen Installationsassistenten
Bei Erstinbetriebnahme des Geräts oder nach einem Back-to-box-Reset erscheint im Display beim Wechsel von der Prozesswertanzeige ins Hauptmenü die Frage, ob eine geführte Installation gewünscht ist.
▶ Zwischen Ja oder Nein auswählen.
▷ Bei Auswahl Ja erscheinen nacheinander Parameter, Fragen und Handlungsaufforderungen. Mit den Tasten ▲ und ▼ wird zwischen Auswahlmöglichkeiten gewählt, mit der Taste ● die Auswahl bestätigt.
▷ Bei Auswahl Nein erscheint das Hauptmenü und der Sensor arbeitet mit den Werkseinstellungen. Bei Bedarf Parametereinstellungen ändern, siehe Kapitel Parametrierung.

Die geführte Installation kann jederzeit über den Parameter EF > CFG > Guide erneut aufgerufen werden.
Bei der geführten Installation werden nacheinander folgende Einstellmöglichkeiten aufgerufen:
- diS. R: Display Ausrichtung
- LanG: Display Sprache
- MEdl: Mediumauswahl
- Fdir: Durchflussrichtung
-
Ausgang OUT1:
-
SEL1: Prozesswert (Durchfluss oder Temperatur) oder Diagnose (Durchflussrichtung oder Signalqualität).
- uni. T / uni. F: Standard-Maßeinheit
- ou1: Schaltsignal (Hno, Hnc, Fno, Fnc), Impulssignal/Schaltsignal Totalisator, Frequenzsignal
- Konfiguration der Parameter entsprechend der für ou1 ausgewählten Funktion:
Grenzwerte für Schaltsignal: SP1, rP1, FH1, FL1
Impulswertigkeit für Totalisator: ImPS
Schaltpunkt und Reset für Totalisator: ImPS1, rTo1
Grenzwerte für Frequenzsignal: FSP1 (nur für Temperatur), FEP1, FrP1 -
FOU1: Fehlerverhalten des Ausgangs
-
Ausgang OUT2:
-
SEL2: Prozesswert (Durchfluss oder Temperatur) oder Diagnose (Durchflussrichtung oder Signalqualität).
- uni. T / uni. F: Standard-Maßeinheit
- ou2: Schaltsignal (Hno, Hnc, Fno, Fnc), Impulssignal/Schaltsignal Totalisator, Analogsignal
- Konfiguration der Parameter entsprechend der für ou2 ausgewählten Funktion:
Grenzwerte für Schaltsignal: SP2, rP2, FH2, FL2
Impulswertigkeit für Totalisator: ImPS2
Schaltpunkt und Reset für Totalisator: ImPS2, rTo2
Grenzwerte für Analogsignal: ASP2, AEP2 - FOU2: Fehlerverhalten des Ausgangs
7. diS. L: Display Layout
Nach der Meldung, dass die geführte Installation abgeschlossen ist erscheint die Frage, ob die Messung beginnen soll.
▶ Zwischen Ja oder Nein oder Geräteinfo auswählen.
▷ Bei Auswahl Ja ist der Installationsvorgang abgeschlossen und das Gerät wechselt in die Prozesswertanzeige.
▷ Bei Auswahl Nein können die Parameter für Durchflussrichtung, OUT1/OUT2 und Display Layout (Schritte 3...6) erneut geändert werden oder die geführte Installation durch den Befehl Neu starten komplett neu durchgeführt werden.
▷ Bei Auswahl Geräteinfo zeigt das Gerät die zuvor eingestellte Gerätekonfiguration an.
11 Parametrierung
Die Parametrierung kann über die IO-Link Schnittstelle oder über die Bedienelemente am Gerät vorgenommen werden.
Parameter können vor Einbau und Inbetriebnahme des Geräts oder während des laufenden Betriebs eingestellt werden.

Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktionsweise der Anlage beeinflusst.
▶ Sicherstellen, dass es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt.
Während des Parametriervorgangs bleibt das Gerät im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit dem bestehenden Parameter weiter aus, bis die Parametrierung abgeschlossen ist.

In Abhängigkeit von der Parametereinstellung können sich die im Menü verfügbaren Parameter ändern.
11.1 Parametrierung über die Gerätetasten

VORSICHT
Bei Medientemperaturen über 50 °C (122 °F) können sich einige Bereiche des Gehäuses auf über 65 °C (149 °F) erwärmen.
▷ Verbrennungsgefahr
▶ Gerät nicht mit der Hand berühren.
▶ Gegebenenfalls stumpfen Hilfsgegenstand für Einstellungen am Gerät benutzen.
| Absicht | Aktion |
| Wechsel von der Prozesswertanzeige ins Hauptmenü | ● |
| Wechsel ins Untermenü | Mit ▼ zum Untermenü steuern, z. B. EF, dann ● |
| Anwahl des gewünschten Parameters | ▲ oder ▼ |
| Wechsel in Einstellmodus | ● |
| Verändern des Parameterwertes | ▲ oder ▼ |
| Übernahme des eingestellten Parameters | ● |
| Parametereinstellung ohne Speichern verlassen | ▲ + ▼ |
| Rückkehr zum nächst höheren Menü(Mehrmals wiederholen um Prozesswertanzeige zu erreichen) | ▲ + ▼- oder -Mit ▲ oder ▼ zu Zurück steuern,dann ● |
| Rückkehr zur Prozesswertanzeige | >30 Sekunden (Timeout) |

Beim ersten Wechsel von der Prozesswertanzeige ins Hauptmenü oder nach Zurücksetzen des Geräts wird automatisch die geführte Installation im Display angeboten. Es erscheint die Frage, ob eine geführte Installation gewünscht ist.
→ Geführte Installation über einen Installationsassistenten ➕ 26.
11.2 Parametrierung über IO-Link
Das Gerät kann zum Beispiel auf folgende Weise über die IO-Link Schnittstelle parametriert werden:
- Parametrierung über eine geeignete Parametriersoftware, z. B. ifm moneo|configure
• Parametrierung über eine SPS
• Parametrierung über eine IIoT-Applikation
Voraussetzungen für die Parametrierung über die IO-Link Schnittstelle:
√ Die Input Output Device Description (IODD) für das Gerät bei Parametrierung über eine Parametrier-software, siehe documentation.ifm.com
√ Die IO-Link Schnittstellenbeschreibung (PDF) für das Gerät bei Parametrierung über eine SPS oder IIoT-Applikation, siehe documentation.ifm.com
√ Ein IO-Link Master
▶ Den IO-Link Master mit der Parametriersoftware, der SPS oder der IIoT-Applikation verbinden.
▶ Das Gerät mit einem geeigneten freien Port des IO-Link Masters verbinden.
▶ Den Port des IO-Link Masters auf die Betriebsart IO-Link einstellen.
▷ Das Gerät wechselt in den IO-Link Modus.
▶ Parametereinstellungen in der Software ändern.
▶ Parametereinstellungen zum Gerät schreiben.

Hilfen zur Systemeinbindung und zur Parametrierung via IO-Link:
→ Handbuch der Parametriersoftware (z. B. moneo)
→ Erläuterungen und "Startup Packages" unter ifm.com/cnt/io-link-system-integration.
11.3 Ausgangskonfiguration
Dieses Kapitel beschreibt die Wahlmöglichkeiten für die Ausgangssignale an OUT1 und OUT2.
11.3.1 Schaltsignal Grenzwertüberwachung
Zur Prozesswertüberwachung kann ein Schaltsignal ausgegeben werden. OUTx ändert dabei seinen Schaltzustand bei Über- oder Unterschreiten der eingestellten Schaltgrenzen. Dabei kann zwischen Hysterese- und Fensterfunktion gewählt werden.
Hysteresefunktion:

Abb. 9: Hysteresefunktion
1: Prozesswert
t: Zeit
SP: Schaltpunkt
rP: Rückschaltpunkt
HY: Hysterese
Hno: Hysteresefunktion Schließer (normally open)
Hnc: Hysteresefunktion Öffner (normally closed)

Bei Einstellung auf Hysteresefunktion wird der Schaltpunkt SP und der Rückschaltpunkt rP festgelegt. rP muss einen geringeren Wert haben als SP. Der Abstand zwischen SP und rP beträgt mindestens 0,5 % des Messbereichsendwertes (= Hysterese). Wird nur der Schaltpunkt geändert, wird der Rückschaltpunkt mit dem bisher eingestellten Abstand mitgeführt.
Fensterfunktion:

Abb. 10: Fensterfunktion
1: Prozesswert
t: Zeit
FH: Oberer Grenzwert
FL: Unterer Grenzwert
HY: Hysterese
FE: Fensterbereich
Fno: Fensterfunktion Schließer (normally open)
Fnc: Fensterfunktion Öffner (normally closed)

Bei Einstellung auf Fensterfunktion wird der obere Grenzwert FH und der untere Grenzwert FL festgelegt. Der Abstand zwischen FH und FL beträgt mindestens 0,5 % des Messbereichsendwertes. FH und FL haben eine fest eingestellte Hysterese von 0,25 % des Messbereichsendwerts. Dies hält den Schaltzustand des Ausgangs bei sehr geringen Strömungsschwankungen stabil.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal
√ Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen und Prozesswert einstellen: FLOW oder TEMP.
Hysteresefunktion:
▶ ou wählen und Schaltsignal einstellen: Hno oder Hnc.
▶ SPx wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang schaltet.
▶ rPx wählen und Messwert einstellen, bei dem der Ausgang zurückschaltet.
Fensterfunktion:
▶ ou wählen und Schaltsignal einstellen: Fno oder Fnc.
▶ FHx wählen und oberen Grenzwert des Fensters einstellen.
▶ FLx wählen und unteren Grenzwert des Fensters einstellen.

Die Parametereinstellungen für SP, rP, FH und FL können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
11.3.2 Schaltsignal Diagnose
Das Gerät verfügt über eine integrierte Diagnosefunktion. Bei Verwendung der Diagnosefunktion wird der Ausgang ausschließlich zur Ausgabe von Diagnosemeldungen eingesetzt und meldet diese durch ein Schaltsignal.
Der Schaltausgang ist im Normalbetrieb eingeschaltet (normally closed) und die Schaltzustands-LED leuchtet gelb.
Erkennt das Gerät einen Diagnosefall, wird der Ausgang ausgeschaltet und die Schaltzustands-LED erlischt.
Zu den Diagnosefällen gehören:
• Umkehr der Durchflussrichtung ➞ 31.
• Niedrige Signalqualität / Kein Signal ➞ 32.
11.3.2.1 Schaltsignal Durchflussrichtung
Die Änderung der Durchflussrichtung kann durch Ausgabe eines Schaltsignals überwacht werden.
Der Ausgang ist eingeschaltet, bis zum ersten Mal die eingestellte Mindestdurchflussmenge in negativer Durchflussrichtung (- LFC) unterschritten wird (1).
Danach gilt:
- Der Ausgang schaltet EIN, wenn + LFC überschritten wird (2).
- Der Ausgang schaltet AUS, wenn - LFC unterschritten wird (3).

LFC = Low flow cut-off: Schleichmengenunterdrückung ➞ 42. Die Einheit der Mindestdurchflussmenge entspricht der Auswahl unter uni. F.

Abb. 11: Überwachung der Durchflussrichtung durch Schaltsignale
+Q: Durchfluss in positiver Durchflussrichtung
-Q: Durchfluss in negativer Durchflussrichtung
+LFC: Mindestdurchfluss in positiver Durchflussrichtung
-LFC: Mindestdurchfluss in negativer Durchflussrichtung
Die positive Durchflussrichtung ist auf dem Gerät durch einen Pfeil mit der Beschriftung "flow direction" markiert. Die Richtung der Durchflussmessung kann über den Parameter Fdir umgekehrt werden.
→ Durchflussrichtung → 43.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal Durchflussrichtung
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ oux wählen und dOU einstellen.
▶ dOUx wählen und Fdir einstellen.
11.3.2.2 Schaltsignal Signalqualität
Das Gerät kann ein Schaltsignal ausgeben, wenn die Signalqualität vom Normalbetrieb abweicht.
Die Signalqualität des Sensors kann durch Unregelmäßigkeiten im Medium (z. B. starke Turbulenzen, Luftblasen, Partikel oder Anhaftungen) beeinträchtigt werden.
Das Gerät erfasst die Signalqualität in drei Stufen:
| Signalqualität | Erläuterung | Betriebszustands-LED | Schaltausgang |
| Normal | Das Gerät arbeitet ohne Einschränkungen (Normal-betrieb). | leuchtet grün | On |
| Niedrig | Die Signalqualität ist gestört, das Gerät liegt aber immer noch in der Spezifikation. | leuchtet blau | OFF |
| Kein Signal | Kein Medium vorhanden oder kein Signalaufbau möglich. | blinkt rot | OFF |
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal Signalqualität
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ oux wählen und dOU einstellen.
▶ dOUx wählen und Sig. Q einstellen.
11.3.3 Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion)
Das Gerät besitzt 3 interne Mengenzähler (Totalisatoren Vol.1, Vol.2 und Vol. L). Die Totalisatoren summieren fortlaufend die Verbrauchsmenge und stellen diesen Prozesswert sowohl im Display als auch über die IO-Link Schnittstelle zur Verfügung.
| Totalisator | Prozesswert | Lesezugriff über IO-Link |
| Vol.1 | Verbrauchsmenge 1(Dieser Wert wird für die Verbrauchsmengenüberwachung durch Schalt- oder Impulssignale verwendet) | zyklisch |
| Vol.2 | Verbrauchsmenge 2 | azyklisch |
| Vol. L | Verbrauchsmenge über die gesamte Laufzeit (Life Time Totalisator) | azyklisch |
- Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 können zurückgesetzt werden. Der Totalisator Vol. L kann nicht zurückgesetzt werden.
→ Totalisator-Reset → 43. -
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 berücksichtigen bei der Summierung der Verbrauchsmenge folgende Parametereinstellungen:
-
Durchflussrichtung ➞ 43.
- Zählweise der Totalisatoren ➞ 45.
-
Schleichmengenunterdrückung → 42.
-
Der Life Time Totalisator Vol. L summiert alle Durchflussmengen unabhängig von der Durchflussrichtung und der Zählweise.
- Beim Überschreiten des Erfassungsbereichs (cr. OL) verwenden die Totalisatoren den letzten gültigen Durchflusswert (Messbereichsendwert) und zählen mit diesem Wert weiter.
- Zusätzlich zur aktuellen Verbrauchsmenge wird der Wert vor dem letzten Reset gespeichert. Auch dieser Wert und die Zeit seit dem letzten Reset können angezeigt werden.
→ Totalisatorwerte ablesen → 53.

Der Totalisator speichert regelmäßig die summierte Durchflussmenge. Nach einer Spannungsunterbrechung steht dieser Wert als aktueller Zählerstand zur Verfügung. Ist ein zeitgestuerter Reset eingestellt, wird auch die verstrichene Zeit des eingestellten Resetintervalls gespeichert. Der mögliche Datenverlust kann somit eine Minute betragen.
- Die Genauigkeit der Verbrauchsmengenmessung ist abhängig von der Genauigkeit der Durchflussmessung.
- Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können ein Schaltsignal oder Impulssignale ausgegeben werden:
→ Schaltsignal Totalisator → 33.
→ Impulssignal Totalisator → 34.

OUT1 und OUT2 können nicht gleichzeitig für die Verbrauchsmengenüberwachung genutzt werden.
11.3.3.1 Schaltsignal Totalisator
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge kann ein Schaltsignal ausgegeben werden.
Der Ausgang gibt ein Schaltsignal aus, wenn der Totalisator Vol.1 die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge (Impulswertigkeit) aufsummiert hat.
Bei der Summierung der Durchflussmenge wird die Durchflussrichtung berücksichtigt ➞ 45.
Der Ausgang bleibt bis zum Totalisator-Reset geschaltet. Nach Zurücksetzen des Totalisators beginnt die Zählung erneut.
Der Totalisator-Reset erfolgt automatisch oder manuell.
Über den Parameter rTo können die Bedingungen für den Totalisator-Reset und das Schaltsignal eingestellt werden:
- rTo = OFF:
- Der Totalisator wird nur bei manuellem Reset oder nach Überlauf zurückgesetzt.
- Der Ausgang wird geschaltet, wenn der Totalisator die Durchflussmenge ImPS erreicht hat.
- rTo = ...h / d / w (Stunden / Tage / Wochen):
- ▷ Der Totalisator wird nach der eingestellten Zeit automatisch zurückgesetzt.
- Der Ausgang wird nur geschaltet, wenn der Totalisator die Durchflussmenge ImPS bis zu der eingestellten Zeit erreicht.

Die Totalisatoren können jederzeit über den Parameter rTox manuell zurückgesetzt werden.
Totalisator Vol.1 kann zusätzlich über ein externes Signal an Pin 2 zurückgesetzt werden.
→ Totalisator-Reset → 43.
Parametrierung über Gerätetasten: Schaltsignal Totalisator
√ Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
√ rTox ist eingestellt: EF > TOTL > rTox.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen und Prozesswert einstellen: FLOW.
▶ ou1 oder ou2 wählen und ImP einstellen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der der Ausgang schaltet.
- Mit ▲ oder ▼ Einstellbereich wählen.
- Kurz • drücken um Einstellbereich zu bestätigen.
- Mit ▲ oder ▼ gewünschten Zahlenwert einstellen.
- Kurz • drücken um Wert zu übernehmen.
▶ ImPRx wählen und Nein einstellen.

Die Parametereinstellungen für ImPS und ImPR können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
11.3.3.2 Impulssignal Totalisator
Zur Überwachung der Verbrauchsmenge können Impulssignale ausgegeben werden.

Impulssignale sind über die IO-Link Schnittstelle nicht verfügbar.
Der Ausgang gibt jedes Mal ein Impulssignal aus, wenn der Totalisator Vol.1 die unter ImPS eingestellte Durchflussmenge (Impulswertigkeit) aufsummiert hat.
Bei der Summierung der Durchflussmenge wird die Durchflussrichtung berücksichtigt ➞ 45.
Das Impulssignal besteht aus einem kurzen Ein- und Ausschalten des Ausgangs.
Die Schaltzustands-LEDs zeigen den Schaltvorgang nicht an.
Parametrierung über Gerätetasten: Impulssignal Totalisator
√ Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
▶ Menü EF > OUTx zur Konfiguration von Ausgang OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen und Prozesswert einstellen: FLOW.
▶ ou1 oder ou2 wählen und ImP einstellen.
▶ ImPSx wählen und Durchflussmenge einstellen, bei der jeweils 1 Impuls ausgegeben wird (Impulswertigkeit).
- Mit ▲ oder ▼ Einstellbereich wählen.
- Kurz • drücken um Einstellbereich zu bestätigen.
- Mit ▲ oder ▼ gewünschten Zahlenwert einstellen.
- Kurz • drücken um Wert zu übernehmen.
▶ ImPRx wählen und Ja einstellen.

Die Parametereinstellungen für ImPS und ImPR können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
11.3.4 Analogsignal
Das Gerät gibt ein Analogsignal aus, das proportional zum Prozesswert ist.
Innerhalb des Messbereichs liegt das Analogsignal bei 4...20 mA.
Der Messbereich ist zwischen -100 % und 100 % des Messbereichsendwerts skalierbar.

Ein negativer Durchflusswert bedeutet Durchfluss entgegen der unter [Fdir] eingestellten Durchflussrichtung ➞ 43.
- ASP2 legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
- AEP2 legt fest, bei welchem Messwert das Ausgangssignal 20 mA beträgt.

Mindestabstand zwischen ASP2 und AEP2 = 20 % des Messbereichsendwertes.
Liegt der Messwert außerhalb des Messbereichs oder liegt ein interner Fehler vor, wird das in der folgenden Abbildung angegebene Stromsignal ausgegeben.
Bei Messwerten außerhalb des Anzeigebereichs oder im Fehlerfall erscheinen Meldungen im Display (cr. UL, UL, OL, cr. OL, Err).

Abb. 12: Ausgangskennlinie Analogausgang nach IEC 60947-5-7
| A: | Analogsignal | MAW: | Messbereichsanfangswert |
| B: | Prozesswert | MEW: | Messbereichsendwert |
| 1: | Erfassungsbereich | ASP: | Analogstartpunkt |
| 2: | Anzeigebereich | AEP: | Analogendpunkt |
| 3: | Messbereich | UL: | Anzeigebereich unterschritten |
| 4: | Skalierter Messbereich | cr. UL: | Erfassungsbereich unterschritten |
| Q: | Strömung | OL: | Anzeigebereich überschritten |
| T: | Temperatur | Cr. OL: | Erfassungsbereich überschritten |

Das Analogsignal im Fehlerfall ist über den Parameter FOU einstellbar: Fehlerverhalten der Ausgänge ➞ 39.
Parametrierung über Gerätetasten: Analogsignal
√ Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
▶ Menü EF > OUT2 zur Konfiguration von Ausgang OUT2 aufrufen.
▶ SEL2 wählen und Prozesswert einstellen: FLOW oder TEMP.
▶ ou2 wählen und Funktion einstellen: I (Analogsignal 4...20 mA).
▶ ASP2 wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 4 mA beträgt.
▶ AEP2 wählen und Messwert einstellen, bei dem das Ausgangssignal 20 mA beträgt.

Die Parametereinstellungen ASP und AEP können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
11.3.5 Frequenzsignal
Das Gerät gibt ein Frequenzsignal aus, das proportional zum Prozesswert ist.
Das Frequenzsignal ist einstellbar:
- FrP1 legt fest, wieviel Hz das Frequenzsignal bei Erreichen des oberen Messwertes beträgt.
Einstellbereich: 1 Hz ...10 kHz.
Der Messbereich ist skalierbar:
- FSP1 legt den unteren Messwert fest, ab dem ein Frequenzsignal ausgegeben wird.
- FEP1 legt den oberen Messwert fest, bei dem das Ausgangssignal die unter FrP1 eingestellte Frequenz beträgt.

FSP1 ist nur für die Temperaturmessung verfügbar. Mindestabstand zwischen FSP1 und FEP1 = 20 % des Messbereichsendwerts.
Liegt der Messwert außerhalb des Messbereichs oder liegt ein interner Fehler vor, wird das in der folgenden Abbildung angegebene Frequenzsignal ausgegeben.
Frequenzsignal Durchfluss:

Abb. 13: Ausgangskennlinie Frequenzausgang, Durchfluss
A: Frequenzsignal
MAW: Messbereichsanfangswert
B: Durchfluss
MEW: Messbereichsendwert
1: Anzeigebereich
FEPx: Frequenzendpunkt
2: Messbereich
FrPx: Frequenzsignal (Hz) für oberen Messwert
3: Skalierter Messbereich
OL: Anzeigebereich überschritten
Err: Fehler
Frequenzsignal Temperatur:

Abb. 14: Ausgangskennlinie Frequenzausgang, Temperatur
| A: | Frequenzsignal | MAW: | Messbereichsanfangswert |
| B: | Temperatur | MEW: | Messbereichsendwert |
| 1: | Anzeigebereich | FSPx: | Frequenzstartpunkt |
| 2: | Messbereich | FEPx: | Frequenzendpunkt |
| 3: | Skalierter Messbereich | FrPx: | Frequenzsignal (Hz) für oberen Messwert |
| Err: | Fehler | OL: | Anzeigebereich überschritten |
| UL: | Anzeigebereich unterschritten |
Parametrierung über Gerätetasten: Frequenzsignal
√ Standard-Maßeinheit ist ausgewählt: EF > CFG > uni.x.
▶ Menü EF > OUT1 zur Konfiguration von Ausgang OUT1 aufrufen.
▶ SEL1 wählen und Prozesswert einstellen: FLOW oder TEMP.
▶ ou1 wählen und FRQ einstellen.
▶ FSP1 wählen und unteren Messwert einstellen, bei dem 0 Hz ausgegeben wird.

FSP1 ist nur für die Temperaturmessung verfügbar.
▶ FEP1 wählen und oberen Messwert einstellen, bei dem die unter FrP1 eingestellte Frequenz (= 100 %) ausgegeben wird.
▶ FrP1 wählen und die Frequenz für den oberen Messwert in Hz einstellen.

Die Parametereinstellungen für FSP, FEP und FrP können nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
11.3.6 Fehlerverhalten der Ausgänge
Über den Parameter FOUx kann das Verhalten des Ausgangs OUTx im Fehlerfall eingestellt werden. In Abhängigkeit von der gewählten Ausgangsfunktion werden im Fehlerfall folgende Signale ausgegeben:
- Schaltsignal:
| FOUx | Prozesswerte SELx | Ausgangssignal | Erläuterung |
| On | Alle Prozesswerte | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. |
| OFF | Alle Prozesswerte | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. | |
| OU | Durchfluss | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall AUS. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. |
| Temperatur | Der Ausgang schaltet im Fehlerfall EIN. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. |
- Analogsignal:
| FOUx | Prozesswerte SELx | Ausgangssignal | Erläuterung |
| On | Alle Prozesswerte | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 21,5 mA. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. |
| OFF | Alle Prozesswerte | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 3,5 mA. | |
| OU | Durchfluss | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 3,5 mA. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. |
| Temperatur | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 21,5 mA. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. |
- Frequenzsignal:
| FOUx | Prozesswerte SELx | Ausgangssignal | Erläuterung |
| On | Alle Prozesswerte | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 130 % von FrPx. | Sobald ein defekter Prozesswert vorliegt, setzt das Gerät alle Prozesswerte auf ungültig. |
| OFF | Alle Prozesswerte | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 0 Hz. | |
| OU | Durchfluss | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 0 Hz. | Wenn der Prozesswert "Durchfluss" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Temperatur" weiterhin aus. |
| Temperatur | Der Ausgang geht im Fehlerfall auf 130 % von FrPx. | Wenn der Prozesswert "Temperatur" defekt ist, gibt das Gerät den Prozesswert "Durchfluss" weiterhin aus. |

Der Parameter FOU hat keinen Einfluss auf das Impulssignal, die Diagnoseschaltsignale für Durchflussrichtung und Signalqualität und die IO-Link Prozessdatenübertragung.
Parametrierung über Gerätetasten: Fehlerverhalten der Ausgänge
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ FOUx wählen und Fehlerverhalten für OUTx einstellen: On, OFF, OU.
11.3.7 Ausgang aus
Das Ausgangssignal kann deaktiviert werden. Der Ausgang wird dann hochohmig.
Die Kommunikation über die IO-Link Schnittstelle an OUT1 bleibt weiterhin aktiv.
Parametrierung über Gerätetasten: Ausgang aus
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen und OFF einstellen.
11.4 Anwendungskonfiguration
Das Kapitel beschreibt Einstellmöglichkeiten zur Anpassung an die kundenspezifische Applikation.
11.4.1 Geführte Installation
Zur erleichterten Parametrierung des Geräts kann ein Installationsassistent ausgeführt werden. Anweisungen im Display führen den Anwender hierbei schrittweise durch die Parametereinstellungen.
Siehe auch: Geführte Installation über einen Installationsassistenten ➞ 26.
Parametrierung über Gerätetasten: Geführte Installation
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ Guide wählen und Ja einstellen.
11.4.2 Standard-Maßeinheit
Es kann eine Maßeinheit ausgewählt werden, mit der der Prozesswert standardmäßig im Display angezeigt wird. Alle weiteren Parametereinstellungen basieren auf dieser Einheit.
Auswählbare Werte:
- Durchfluss uni. F:
- SUxxx0: l/min; l/h; m³/h; m/s.
– SUxxx1: l/min; l/h; m3/h ; m/s; gal/min; gal/h; ft/s; oz/min.
• Temperatur uni. T:
- SUxxx0: °C
- SUxxx1: °C oder °F
Parametrierung über Gerätetasten: Standard-Maßeinheit
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ uni. F wählen und Maßeinheit einstellen.
▶ uni. T wählen und Maßeinheit einstellen.
11.4.3 Prozesswert für OUT1 und OUT2
Für beide Ausgänge kann ausgewählt werden, welcher Prozesswert überwacht werden soll. Alle weiteren Parametereinstellungen basieren auf dieser Auswahl.
Auswählbare Werte:
- FLOW: Durchfluss
• TEMP: Temperatur
Parametrierung über Gerätetasten: Prozesswert OUT1 und OUT2
▶ Menü EF > OUTx aufrufen.
▶ SELx wählen Prozesswert für Ausgang OUTx einstellen.
11.4.4 Dämpfung
Über die Dämpfungszeit können sprunghafte Änderungen des Prozesswertes ausgeblendet werden.
Mit der Dämpfungszeit dAP kann eingestellt werden, nach wieviel Sekunden bei einer plötzlichen Änderung des Messwertes das Ausgangssignal 63 % des Endwertes erreicht. Die eingestellte Dämpfungszeit bewirkt eine Beruhigung der Schaltausgänge, der Analogausgänge, des Displays und der Prozesswertübertragung über die IO-Link-Schnittstelle.
Die Dämpfungszeit addiert sich zu der Ansprechzeit des Sensors (→ Technische Daten).
Die Signale UL und OL werden unter Berücksichtigung der Dämpfungszeit bestimmt.

Die Messwertdämpfung wirkt nur auf den Prozesswert Strömung.
Parametrierung über Gerätetasten: Messwertdämpfung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ dAP wählen und Dämpfungszeit in Sekunden einstellen (τ-Wert 63 %).
11.4.5 Ausgangspolarität der Schaltausgänge
Über den Parameter P-n wird die Ausgangspolarität eingestellt.
Die Einstellung betrifft beide Schaltausgänge.
- PnP: Der Schaltausgang wird positivschaltend betrieben.
- nPn: Der Schaltausgang wird negativschaltend betrieben.
Parametrierung über Gerätetasten: Ausgangspolarität
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ P-n wählen und PnP oder nPn einstellen.
11.4.6 Schleichmengenunterdrückung
Über den Parameter LFC (Low flow cut-off) lassen sich geringe Durchflussmengen ausblenden. Durchfluss unterhalb des LFC-Werts wird vom Sensor als Stillstand (Q = 0) ausgewertet.
Der LFC-Wert hat Auswirkungen auf:
• Die Prozesswertanzeige für Durchfluss im Display
• Das Schaltsignal für Durchfluss
• Das Analogsignal für Durchfluss
• Das Frequenzsignal für Durchfluss
• Die Verbrauchsmengenüberwachung (Schalt- oder Impulssignal für Durchfluss)
• Die Summierung der Verbrauchsmenge durch den Totalisator.
• Die Speicherwerte für minimalen und maximalen Durchfluss

Abb. 15: Schleichmengenunterdrückung
+LFC: Mindestdurchfluss in positiver Durchflussrichtung
-LFC: Mindestdurchfluss in negativer Durchflussrichtung
1: Durchfluss, der als Stillstand gewertet wird
Parametrierung über Gerätetasten: Schleichmengenunterdrückung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ LFC wählen und Grenzwert einstellen, unterhalb dem ein Durchfluss als Stillstand ausgewertet wird.
11.4.7 Medium
Das Gerät verfügt über unterschiedliche Medienkennlinien, die je nach Applikation über den Parameter MEdl ausgewählt werden können.
Auswählbare Werte:
• H2O: Wasser
- OIL10: Niedrigviskose Öle (Viskosität: 7...40 mm²/s bei 40 °C / 7...40 cSt bei 104 °F)
- OIL46: Hochviskose Öle (Viskosität: 30...68 mm²/s bei 40 °C / 30...68 cSt bei 104 °F)
• GLY35: Glykol-Lösungen
Parametrierung über Gerätetasten: Medium
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ MEdl wählen und das Medium einstellen.
11.4.8 Durchflussrichtung
Die positive Durchflussrichtung kann vom Benutzer definiert werden. Diese Einstellung wirkt auf folgende Funktionen:
→ Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) → 32.
→ Schaltsignal Durchflussrichtung → 31.
Die positive Durchflussrichtung ist auf dem Gerät durch einen Pfeil mit der Beschriftung "flow direction" markiert (Werkseinstellung). Die Richtung der Durchflussmessung kann über den Parameter Fdir umgekehrt werden:
| Fdir | Durchflussrichtung |
| + | Durchflussrichtung bei Werkseinstellung |
| - | Durchflussrichtung entgegen der Werkseinstellung |
Parametrierung über Gerätetasten: Durchflussrichtung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ Fdir wählen und Durchflussrichtung einstellen.
11.4.9 Kalibrierung
Der Kalibrierfaktor CGA wird verwendet, um die Temperatur-Viskositätskompensation des Sensors auf das Verhalten des verwendeten Mediums anzupassen. Der Kalibrierfaktor beeinflusst die Steigung der Messkennlinie der Strömungsmessung.

Die Steigungsänderung der Messkennlinie wird in Prozent angegeben. Bei Werkseinstellung beträgt CGA = 100 %. Nach einer Änderung kann die Kalibrierung auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden.

Abb. 16: Kalibrierung der Messkennlinie
1: Kalibrierfaktor CGA
2: Prozesswert
MW: Messwert
V0: Messkennlinie bei Werkseinstellung
V1: Messkennlinie 1 nach Kalibrierung
V2: Messkennlinie 2 nach Kalibrierung
Parametrierung über Gerätetasten: Kalibrierung
▶ Menü EF > CFG aufrufen.
▶ CGA wählen und Wert zwischen 60...140 % einstellen (100 % = Werkskalibrierung).
11.4.10 Totalisator-Reset
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 können auf verschiedene Weise zurückgesetzt werden:
| Art des Resets | Parameter | |
| 1. | Manueller Reset | rTox = rES. T |
| 2. | Zeitgesteuerter Reset | rTox = ... h = Stunden ... d = Tage ... w = Wochen |
| 3. | Reset durch externes Signal | ou2 = In. DDln2: +EDG = Reset bei steigender Flanke -EDG = Reset bei fallender Flanke HIGH = Reset bei High-Signal LOW = Reset bei Low-Signal |
| 4. | Reset durch Überlauf (Erreichen des maximalen Darstellungsbereichs) | rTox = OFF |
Der Totalisator Vol. L kann nicht zurückgesetzt werden.
Wird der Totalisator Vol.1 auf eine der genannten Arten zurückgesetzt, dann wird im Falle der Verbrauchsmengenüberwachung auch der Ausgang zurückgesetzt.
→ Schaltsignal Totalisator → 33.
Parametrierung über Gerätetasten: Totalisator-Reset
1. Manueller Reset:
▶ Menü EF > TOTL aufrufen.
▶ rTox > Reset wählen und Ja einstellen..
▷ Der Totalisator wird zurückgesetzt.
2. Zeitgesteuerter Reset:
▶ Menü EF > TOTL aufrufen.
▶ rTox wählen, dann Zeit in Wochen (w), Tagen (d) oder Stunden (h) einstellen.
Der Totalisator wird nach der eingestellten Zeit automatisch zurückgesetzt.
3. Reset durch externes Signal:
▶ Menü EF > OUT2 aufrufen.
▶ ou2 wählen und Digitaleingang einstellen: In. D.
▶ DIn2 wählen und Reset-Signal einstellen:
• HIGH: Reset bei High-Signal
- LOW: Reset bei Low-Signal
• +EDG: Reset bei steigender Flanke
- -EDG: Reset bei fallender Flanke
Der Totalisator Vol.1 wird bei Erhalt des Reset-Signals über Pin 2 zurückgesetzt.


Ein externer Reset ist nur für Totalisator Vol.1 möglich.
Die Parametereinstellung für DIn2 kann nachträglich direkt im Hauptmenü geändert werden.
4. Reset durch Überlauf:
▶ Menü EF > TOTL aufrufen.
▶ rTox wählen und OFF einstellen.
▷ Der Totalisator wird erst zurückgesetzt, sobald der maximale Anzeigebereich des Displays überschritten ist.
11.4.11 Zählweise der Totalisatoren
Die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 berücksichtigen bei der Summierung der Verbrauchsmenge die Durchflussrichtung. Über den Parameter FProx können folgende Zählweisen festgelegt werden:
| FProx | Zählweise |
| 0+ | Negative Durchflusswerte (entgegen der markierten Durchflussrichtung) werden bei der Summierung nicht berücksichtigt |
| -0 | Positive Durchflusswerte (entsprechend der markierten Durchflussrichtung) werden bei der Summierung nicht berücksichtigt. |
| -+ | Negative Durchflusswerte werden von der Verbrauchsmenge subtrahiert. |
| ++ | Alle Durchflusswerte werden unabhängig von der Durchflussrichtung aufsummiert. |
Tab. 1: Zählweise der Totalisatoren
Die Zählweise von Vol. L kann nicht eingestellt werden. Der Life Time Totalisator summiert alle Durchflussmengen unabhängig von der Durchflussrichtung.
Die Zählweise wirkt auf die Ausgangssignale bei der Verbrauchsmengenüberwachung.
→ Verbrauchsmengenüberwachung (Totalisatorfunktion) → 32.

Abb. 17: Berücksichtigung der Durchflussrichtung bei Summierung der Verbrauchsmenge
+Q: Durchflussmenge in positiver Richtung
-Q: Durchflussmenge in negativer Richtung
V: Durchflussmenge absolut (= Summe aus negativem und positivem Durchfluss)
1: Durchfluss wechselt in negative Richtung
2: Durchfluss wechselt in positive Richtung
3: Berücksichtigter Durchfluss bei der Summierung
Beim Wechsel der Durchflussrichtung wird die Mindestdurchflussmenge LFC berücksichtigt: Schleichmengenunterdrückung → 42.
Parametrierung über Gerätetasten: Zählweise der Totalisatoren
▶ Menü EF > TOTL aufrufen.
▶ FPro1 wählen und Zählweise für Totalisator Vol.1 einstellen.
▶ FPro2 wählen und Zählweise für Totalisator Vol.2 einstellen.
11.4.12 Verriegeln / Entriegeln
Um Fehleingaben zu verhindern, lässt sich das Gerät elektronisch verriegeln.
Diese Sperre verhindert, dass die Geräteeinstellungen über die Tasten am Gerät geändert werden können.
Werkseinstellung: Nicht verriegelt.
Parametrierung über Gerätetasten: Verriegeln / Entriegeln
Verriegeln:
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
▶ ▲ und ▼ gleichzeitig 10 s lang drücken bis Loc angezeigt wird.
Entriegeln:
▶ Sicherstellen, dass das Gerät im normalen Arbeitsbetrieb ist.
▶ ▲ und ▼ gleichzeitig 10 s lang drücken bis uLoc angezeigt wird.
11.4.13 Gerät zurücksetzen (Reset)
Das Gerät kann auf 2 Arten zurückgesetzt werden:
• APPL (Applicationsreset): Zurücksetzen der Parametereinstellungen. Folgendes wird zurückgesetzt:
– Alle geänderten applikationsspezifischen Parameter.

Bei aktivierter IO-Link Datenhaltung löst dies ein Parameter-Update im Master aus. Hierdurch werden die im Master konfigurierten Parameter erneut auf das Gerät geschrieben. Ein Applikationsreset kann deshalb unwirksam sein.
- BtB (Back to box): Zurücksetzen auf Werkseinstellung. Folgendes wird zurückgesetzt:
– Alle geänderten applikationsspezifischen Parameter.
- Alle schreibbaren Geräteidentifikationsparameter wie Anwendungsspezifisches Kennzeichen, Anlagenkennzeichen oder Ortskennzeichen.
– Diagnoseparameter, Statusparameter, Events.

Nach dem Back to Box Reset setzt der Sensor die Kommunikation und den Messbetrieb bis zur Spannungsunterbrechung aus. Die IO-Link Datenhaltung wird nicht angestoßen.

Es ist sinnvoll, vor Ausführen der Funktion die eigenen Einstellungen im Kapitel Werkseinstellungen zu notieren.
Parametrierung über Gerätetasten: Gerät zurücksetzen
▶ Menü EF > rES aufrufen.
▶ APPL oder BtB wählen und Yes einstellen.
Nur bei Auswahl BtB:
▶ Spannungsversorgung unterbrechen und wiederherstellen.
▷ Das Gerät führt einen Neustart aus.
11.5 Display
11.5.1 Display Sprache
Über den Parameter LanG kann die Sprache im Display eingestellt werden.
Auswählbare Sprachen:
• DE: Deutsch
• EN: Englisch
• ES: Spanisch
• FR: Französisch
- IT: Italienisch
• JP: Japanisch
- KOR: Koreanisch
• PT: Portugiesisch
• CN: Chinesisch
Parametrierung über Gerätetasten: Display Sprache
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ LanG wählen und Sprache einstellen.
11.5.2 Display Drehung
Über den Parameter diS. R kann die Schrift im Display im Uhrzeigersinn gedreht werden, um eine bessere Ablesbarkeit zu erreichen.
Auswählbare Werte:
• 0° (nicht gedreht)
• 90°
• 180°
• 270°
Parametrierung über Gerätetasten: Display Ausrichtung
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. R wählen und die Drehung der Anzeige einstellen.
11.5.3 Display Helligkeit
Über den Parameter diS. B kann die Helligkeit der Displayanzeige eingestellt werden.
Auswählbare Werte:
• 25%
- 50%
• 75%
• 100 %
• OFF: Energiesparmodus. Die Anzeige ist im Arbeitsbetrieb ausgeschaltet.
– Die Einstellung wird mit einer Verzögerung von 30 Sekunden wirksam.
- Displayaktivierung über beliebigen Tastendruck. Nach 30 s Inaktivität wird das Display wieder ausgeschaltet.

Fehlermeldungen werden bei ausgeschaltetem Display über IO-Link und die Betriebszustands-LED angezeigt.

Misst das Gerät eine hohe interne Temperatur, wird die Display-Helligkeit automatisch angepasst:
Geräteinnentemperatur > 64 °C: Helligkeit wird auf 25 % reduziert.
Geräteinnentemperatur ≥ 90 °C: Display wird ausgeschaltet.
Parametrierung über Gerätetasten: Display Helligkeit
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. B wählen und die Helligkeit der Anzeige einstellen.
11.5.4 Display Aktualisierungsrate
Über den Parameter diS. U kann eingestellt werden, wie häufig die Displayanzeige aktualisiert wird.
Auswählbare Werte:
• d1: schnell
• d2: mittel
• d3: langsam
Parametrierung über Gerätetasten: Display Aktualisierungsrate
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. U wählen und Aktualisierungsrate einstellen.
11.5.5 Display Layout
Über den Parameter diS. L kann ausgewählt werden, welche Prozesswerte standardmäßig im Display angezeigt werden.
Auswählbare Werte:
• L1: aktueller Prozesswert für Durchfluss
• L2. Temp: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Temperatur
• L2. Totl: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Totalisator Vol.1
• L3: aktueller Prozesswert für Durchfluss, Temperatur und Totalisator Vol.1
• L4: aktueller Prozesswert für Durchfluss und Temperatur und Totalisator Vol.1 und Signalqualität
L1

L2. Tem

L2. Totl

L3

L4

Abb. 18: Wählbare Layouts
Parametrierung über Gerätetasten: Display Layout
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ diS. L wählen und Layout einstellen.
11.5.6 Display Farbeinstellung
Die Schriftfarbe im Display kann über den Parameter coL.x ausgewählt werden:
• coL. F: Schriftfarbe für Durchfluss
• coL. T: Schriftfarbe für Temperatur
• coL. V: Schriftfarbe für Totalisator Vol.1
11.5.6.1 Dauerhafte Farbauswahl
Die Schriftfarbe ist dauerhaft auf eine Farbe festgelegt:
• coL.x = bk/wh: Schriftfarbe weiß
• coL.x = red: Schriftfarbe rot
• coL.x = green: Schriftfarbe grün
• coL.x = yellow: Schriftfarbe gelb
L1

L2. Tem

L2. Totl

L3

L4

Abb. 19: Dauerhafte Farbeinstellung. Beispiel: coL. F = bk/wh; coL. T = green; coL. V = yellow, Darstellung aller Display-Layouts → 49
11.5.6.2 Farbwechsel in Abhängigkeit von frei definierbaren Grenzen
Liegt der Messwert innerhalb der Grenzen cFL.x...cFH.x, gilt je nach Parameterauswahl:
• coL.x = r-cF: Schriftfarbe rot
• coL.x = G-cF: Schriftfarbe grün

Abb. 20: Farbwechsel. Beispiel: coL. F = r-cF; coL. T = G-cF; aktuelle Messwerte zwischen den Grenzwerten.

Ein Farbwechsel ist für die Totalisatoranzeige nicht verfügbar.
Die Grenzwerte des Fensterbereichs werden frei innerhalb des Messbereichs gewählt und sind unabhängig von der Ausgangsfunktion:
• Durchfluss: cFL. F = unterer Grenzwert; cFH. F = oberer Grenzwert
- Temperatur: cFL. T = unterer Grenzwert; cFH. T = oberer Grenzwert

Die Parameter cFL.x und cFH.x erscheinen erst dann im Menü, wenn für coL.x die Einstellung r-cF oder G-cF gewählt wurde.
Parametrierung über Gerätetasten: Display Farbeinstellung
▶ Menü EF > DIS > COLR aufrufen.
▶ coL. F wählen und Schriftfarbe für Durchflusswert auswählen:
• ▶ Farbe: bk/wh, red, green, yellow
• Farbwechsel: r-cF, G-cF

Bei Einstellung Farbwechsel mit cFH. F und cFL. F oberen und unteren Grenzwert für Durchfluss einstellen.
▶ coL. T wählen und Schriftfarbe für Temperaturwert auswählen:
• Farbe: bk/wh, red, green, yellow
• Farbwechsel: r-cF, G-cF

Bei Einstellung Farbwechsel mit cFH. T und cFL. T oberen und unteren Grenzwert für Temperatur einstellen.
▶ coL. V wählen und Schriftfarbe für Totalisatorwert auswählen:
▶ Farbe: bk/wh, red, green, yellow.
11.6 Diagnose und Service-Funktionen
11.6.1 Geräteinformationen
Auf dem Gerät sind einige unveränderbare Geräteinformationen gespeichert. Hierzu gehören:
- Produktname
- Produkt-ID
- Seriennummer
- Hardware-Revision
- Software-Revision
Darüber hinaus können dem Gerät über die IO-Link Schnittstelle mit geeigneter Parametriersoftware weitere Kennzeichen zugewiesen werden, die frei definierbar sind und eine maximale Länge von 32 Zeichen haben dürfen. Hierzu gehören:
• Anwendungsspezifisches Kennzeichen
- Anlagenkennzeichen
- Ortskennzeichen
Ablesung über die Gerätetasten: Geräteinformationen
▶ Menü EF > d. InF aufrufen.
▶ Geräteinformationen ablesen.
11.6.2 Optische Lokalisierung
Der Sensor kann aus der Ferne über die IO-Link Schnittstelle in der Anlage lokalisiert werden.

Diese Funktion ist nur über die IO-Link Schnittstelle verfügbar.
Beim Ausführen des Kommandos über die IO-Link Schnittstelle blinken die Schaltzustands-LEDs und im Display blinkt die Anzeige 🔒 "IO-Link".
▶ Die Funktion über IO-Link oder einen beliebigen Tastendruck am Gerät deaktivieren.
11.6.3 Betriebszustands-LED
Das Gerät ist mit einer Betriebszustands-LED ausgestattet, die Abweichungen vom Normalbetrieb (= Diagnosefälle) durch ein Farbsignal anzeigt.
Die Funktion der Betriebszustands-LED ist einstellbar:
| LED. M | Betriebszustands-LED |
| On | Die LED ist dauerhaft an:Grün im Normalbetrieb, blau oder rot im Diagnosefall. |
| OFF | Die LED ist dauerhaft aus. |
| Noti | Die LED leuchtet/blinkt nur im Diagnosefall blau oder rot. |
Zu den Diagnosefällen gehören:
- Niedrige oder keine Signalqualität. Siehe auch:
– Signalqualität ➞ 54.
- Warn- oder Fehlermeldungen. Siehe auch:
- Warnmeldungen → 56
- Fehlermeldungen → 57
Parametrierung über Gerätetasten: Betriebszustands-LED
▶ Menü EF > DIS aufrufen.
▶ LED. M wählen und Betriebszustands-LED einstellen.
11.6.4 Totalisatorwerte ablesen
Für die Totalisatoren Vol.1 und Vol.2 können jederzeit folgende Werte abgelesen werden:
- Aktuelle Durchflussmenge (= Verbrauchsmenge seit dem letzten Reset).
• Verbrauchsmenge vor dem letzten Reset.
• Zeit in Minuten seit dem letzten Reset.
Für den Totalisator Vol. L können jederzeit folgende Werte abgelesen werden, die über die gesamte Betriebsdauer ermittelt wurden:
- Durchflussmenge in Vorzugsrichtung (= positive Durchflussrichtung).
- Durchflussmenge in Nicht-Vorzugsrichtung (= negative Durchflussrichtung).
Ablesung über Gerätetasten: Totalisatorwerte
▶ Menü EF > TOTL aufrufen.
▶ Vol.x wählen und Verbrauchswerte ablesen.
11.6.5 Speicher
Das Gerät speichert die jeweils maximalen und minimalen gemessenen Prozesswerte.
Der aktuelle Wert kann am Gerät oder über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Auswählbare Werte:
• Lo. F: Minimalwertspeicher für Durchfluss
• Hi. F: Maximalwertspeicher für Durchfluss
• Lo. T: Minimalwertspeicher für Temperatur
• Hi. T: Maximalwertspeicher für Temperatur

Die gespeicherten Werte können nur über die IO-Link Schnittstelle zurückgesetzt werden.

Es ist sinnvoll, die Speicher zu löschen, sobald das Gerät erstmals unter normalen Betriebsbedingungen arbeitet.
Ablesung über Gerätetasten: Speicher
▶ Menü EF > DIAG aufrufen.
▶ Wert für den minimalen und maximalen gespeicherten Prozesswert ablesen.
11.6.6 Betriebsstundenzähler
Das Gerät speichert die Betriebsstunden seit erster Inbetriebnahme.
Der aktuelle Wert kann am Gerät oder über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Der Zähler kann nicht zurückgesetzt werden.
Ablesung über Gerätetasten: Betriebsstunden
▶ Menü EF > DIAG aufrufen.
▶ Betriebsstunden wählen und Wert ablesen.
11.6.7 Interne Temperatur
Der Sensor misst die interne Gerätetemperatur.
Der aktuelle Wert kann am Gerät oder über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Eine hohe interne Temperatur wird vom Gerät auf folgende Weise gemeldet:
- Warnmeldung durch Betriebszustands-LED.
- Reduktion der Display-Helligkeit oder Ausschalten des Displays.

Misst das Gerät eine hohe interne Temperatur, wird die Display-Helligkeit automatisch angepasst:
Geräteinnentemperatur > 64 °C: Helligkeit wird auf 25 % reduziert.
Geräteinnentemperatur ≥ 90 °C: Display wird ausgeschaltet.
Ablesung über Gerätetasten: Interne Temperatur
▶ Menü EF > DIAG aufrufen.
▶ Interne Temperatur wählen und Wert ablesen.
11.6.8 Signalqualität
Die Signalqualität des Sensors kann durch Unregelmäßigkeiten im Medium (z. B. starke Turbulenzen, Luftblasen, Partikel oder Anhaftungen) beeinträchtigt werden.
Das Gerät erfasst die Signalqualität in drei Stufen:
| Signalqualität | Erläuterung | Betriebszustands-LED |
| Normal | Das Gerät arbeitet ohne Einschränkungen (Normalbetrieb). | leuchtet grün |
| Niedrig | Die Signalqualität ist gestört, das Gerät liegt aber immer noch in den Spezifikation. | leuchtet blau |
| Kein Signal | Kein Medium vorhanden oder kein Signalaufbau möglich. | blinkt rot |
Der aktuelle Wert kann am Gerät oder über die IO-Link Schnittstelle abgelesen werden.
Darüber hinaus kann die Signalqualität über ein Schaltsignal und/oder ein LED-Farbsignal angezeigt werden. Siehe auch:
• Schaltsignal Signalqualität ➞ 32
• Betriebszustands-LED ➞ 52
Ablesung über Gerätetasten: Signalqualität
▶ Menü EF > DIAG aufrufen.
▶ Signalqualität wählen und Wert ablesen.
11.6.9 Simulation
Mit dieser Funktion werden Prozesswerte oder Fehlerzustände simuliert und das entsprechende Sensorverhalten überprüft.
Die Dauer der Simulation ist einstellbar: 1...60 Minuten.
Folgende Werte können simuliert werden:
• Prozesswerte für Durchfluss und Temperatur
• Prozesswerte außerhalb des Messbereichs (cr. UL, UL, OL, cr. OL)
• Die Verbrauchsmenge von Totalisator Vol.1 unter Berücksichtigung der eingestellten Zählweise
Während der Simulation gilt:
- In der Titelzeile des Displays wird angezeigt, dass die Simulation aktiv ist.
- Im Display werden die simulierten Werte angezeigt:
- Simulierte Prozesswerte bzw. Ereignisse (z. B. UL) für Durchfluss und Temperatur.
– Simulierter Totalisator Vol.1. Der Totalisator startet bei 0. - Die Betriebszustands-LED leuchtet entsprechend der simulieren Werte: Grün bei Normalbetrieb, rot blinkend bei Messwerten außerhalb des Messbereichs.
- Die Schaltzustand-LEDs leuchten entsprechend der simulierten Werte und der eingestellten Ausgangskonfiguration.
- Die originalen Totalisatorwerte bleiben unverändert gespeichert. Ein realer Durchfluss während der Simulation wird nicht gezählt.
- Das Display zeigt keine Warn- und Fehlermeldungen der aktuellen realen Applikation.

Wird die Simulation über IO-Link gestartet, kann diese nur über IO-Link wieder beendet werden. Beim Versuch, die Simulation über die Gerätetasten zu beenden, wird ☑ angezeigt.
Parametrierung über Gerätetasten: Simulation
▶ Menü EF > SIM aufrufen.
▶ S. FLW wählen und zu simulierenden Durchflusswert einstellen.
▶ S. TMP wählen und zu simulierenden Temperaturwert einstellen.
▶ S. Tim wählen und Dauer der Simulation in Minuten einstellen.
▶ S. On wählen und Funktion einstellen:
- On: Die Simulation startet. Die Werte werden für die unter S. Tim eingestellte Dauer simuliert. Abbruch über beliebigen Tastendruck.
• OFF: Simulation nicht aktiv.
12 Fehlerbehebung
Das Gerät verfügt über umfangreiche Möglichkeiten zur Selbstdiagnose. Es überwacht sich selbstständig während des Betriebs.
Warnungen und Fehlerzustände werden im Display angezeigt, auch bei ausgeschaltetem Display. Zusätzlich sind die Fehleranzeigen über IO-Link verfügbar.
Die Statussignale sind gemäß Namur-Emfehlung NE107 klassifiziert.
Wenn mehrere Diagnoseereignisse gleichzeitig auftreten, wird nur die Diagnosemeldung von dem Ereignis mit der höchsten Priorität angezeigt.
Zusätzlich werden Warn- und Fehlermeldungen folgendermaßen durch das Gerät angezeigt:
- Schaltsignal bei Verwendung von OUT1 oder OUT2 als Diagnoseausgang.
Siehe auch Schaltsignal Diagnose ➞ 30.
• Farbsignal der Betriebszustands-LED.
Siehe auch: Betriebszustands-LED ➞ 52.
Bei Ausfall des Temperaturmesswertes steht der Prozesswert für Durchfluss weiterhin zur Verfügung.

Über IO-Link stehen zusätzliche Diagnosefunktionen zur Verfügung ➞ IO-Link Schnittstellenbeschreibung unter documentation.ifm.com.
12.1 Warnmeldungen
| Display-Anzeige | LED-Anzeige | Problem / Abhilfe |
| Display aus | Betriebszustands-LED: ausSchaltzustands-LEDs: aus | Versorgungsspannung zu niedrig. Versorgungsspannung prüfen. Display ausgestellt. ▶ Prüfen, ob Einstellung diS. B = OFF und ggf. Einstellung ändern. Betriebszustands-LED ausgestellt. ▶ Prüfen, ob Einstellung LED. M = OFF und ggf. Einstellung ändern. |
| Display aus | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Interne Gerätetemperatur zu hoch. Gerät abkühlen. |
| Titelzeile: Kurzschluss OUT1 / OUT2 Prozesswertzeile: --- | Betriebszustands-LED: blinkt rotSchaltzustands-LEDs: blinken schnell gelb | Kurzschluss in beiden Ausgängen. OUT1 und OUT2 auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile: Kurzschluss OUT1 Prozesswertzeile: --- | Betriebszustands-LED: Blinkt rotSchaltzustands-LED1: blinkt schnell gelb | Kurzschluss Ausgang 1. OUT1 auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile: Kurzschluss OUT2 Prozesswertzeile: --- | Betriebszustands-LED: Blinkt rotSchaltzustands-LED2: blinkt schnell gelb | Kurzschluss Ausgang 2. OUT2 auf Kurzschluss oder Überstrom prüfen. |
| Titelzeile: Untergrenze Prozesswertzeile: UL | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Anzeigebereich unterschritten. Messbereich überprüfen. |
| Titelzeile: Obergrenze Prozesswertzeile: OL | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Anzeigebereich überschritten. Messbereich überprüfen. |
| Titelzeile: Override aktiv Prozesswertzeile: --- | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Ein Prozesswert unterscheidet sich vom Messwert. PV ist auf "0" gesetzt, während Override-bit in PDOut gesetzt ist. ▶ PDOut Override deaktivieren. |
| Titelzeile:Signalqualität niedrig Prozesswertzeile:LOW | Betriebszustands-LED: leuchtet blau | Signalqualität niedrig. Gerät ausbauen und Gerät auf Anhaftungen überprüfen. ▶ Applikation auf Störeinflüsse (Luftblasen/Partikel) überprüfen. |
| Titelzeile:▲Prozesswertzeile:IO-Link | Schaltzustands-LEDs: blinken schnell gelb | IO-Link Funktion zur optischen Identifikation des Geräts aktiv. ▶ IO-Link Funktion deaktivieren. |
| Titelzeile:Simulation Prozesswertzeile:--- | Betriebszustands-LED: leuchtet grün | Simulation aktiv. Simulation beenden. |
| Titelzeile:Über Tasten gesperrt Prozesswertzeile:---- | Einstelltasten am Gerät verriegelt, Parameteränderung verweigert. Gerät über die Tasten entriegeln. | |
| Titelzeile:Gesperrt durch System Prozesswertzeile:--- | Einstelltasten über Parametriersoftware verriegelt, Parameteränderung verweigert. ▶ Gerät über IO-Link Schnittstelle mittels Parametriersoftware entriegeln. | |
| Titelzeile:Gesperrt durch com. Prozesswertzeile:--- | Parametrierung über Tasten gesperrt, Parametrierung über IO-Link Kommunikation ist aktiv. Parametrierung über IO-Link Kommunikation abschließen. |

Im Warnfall verhalten sich die Ausgänge entsprechend der Einstellung FOU = OU. Ausnahme: Kurzschluss.
12.2 Fehlermeldungen
| Display-Anzeige | LED-Anzeige | Problem / Abhilfe |
| Titelzeile: Hardwarefehler Prozesswertzeile: ERROR | Betriebszustands-LED: leuchtet rot | Gerät defekt / Funktionsfehler. Gerät austauschen. |
| Titelzeile: Signalfehler Prozesswertzeile: NO SIGNAL | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Kein Medium vorhanden oder Signalqualität zu niedrig aufgrund von Störungen in der Messstrecke. ▶ Prüfen, ob sich Medium im Sensorrohr befindet. ▶ Gerät ausbauen und auf Anhaftungen überprüfen. ▶ Applikation auf Störeinflüsse (Luftblasen/Partikel) überprüfen. |
| Titelzeile: Parameterfehler Prozesswertzeile: PARA | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Parametrierung außerhalb des gültigen Bereichs. ▶ Parametereinstellung überprüfen. |
| Titelzeile: Krit. Obergrenze Prozesswertzeile: cr. OL | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Erfassungsbereich überschritten. Messbereich überprüfen. |
| Titelzeile: Krit. Untergrenze Prozesswertzeile: cr. UL | Betriebszustands-LED: blinkt rot | Erfassungsbereich unterschritten. Messbereich überprüfen. |

Im Fehlerfall verhalten sich die Ausgänge wie unter FOU eingestellt.
13 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Der Betrieb des Geräts ist wartungsfrei.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
▶ Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen entsorgen.
14 Werkseinstellungen
| Parameter | SU2030 | SU2031 SU2631 | SU6030 | SU6031 SU6631 | SU7030 | SU7031 SU7631 | SU8030 | SU8031 SU8631 | SU9030 | SU9031 |
| SP1 / FH1 | 200 l/min | 52,83 gal/min | 13 l/min | 3,43 gal/min | 15 l/min | 3,96 gal/min | 48 l/min | 12,68 gal/min | 55 l/min | 14,53 gal/min |
| rP1 / FL1 | 189,6 l/min | 50,09 gal/min | 12,3 l/min | 3,26 gal/min | 14,2 l/min | 3,76 gal/min | 45,5 l/min | 12,02 gal/min | 52,1 l/min | 13,77 gal/min |
| SP2 / FH2 | 400 l/min | 105,67 gal/min | 26 l/min | 6,87 gal/min | 30 l/min | 7,93 gal/min | 96 l/min | 25,36 gal/min | 110 l/min | 29,06 gal/min |
| rP2 / FL2 | 389,6 l/min | 102,92 gal/min | 25,3 l/min | 6,69 gal/min | 29,2 l/min | 7,72 gal/min | 93,5 l/min | 24,7 gal/min | 107,1 l/min | 28,3 gal/min |
| FSP1 | -20 °C | -4 °F | -20 °C | -4 °F | -20 °C | -4 °F | -20 °C | -4 °F | -20 °C | -4 °F |
| FEP1 | 1000 l/min | 264,17 gal/min | 65 l/min | 17,17 gal/min | 75 l/min | 19,81 gal/min | 240 l/min | 63,4 gal/min | 275 l/min | 72,65 gal/min |
| FrP1 | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz | 1000 Hz |
| ImPS1 | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal |
| ImPR1 | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES |
| ImPS2 | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal | 0,1 L | 0,1 gal |
| ImPR2 | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES | YES |
| ASP2 | 0 l/min | 0 gal/ min | 0 l/min | 0 gal/ min | 0 l/min | 0 gal/ min | 0 l/min | 0 gal/ min | 0 l/min | 0 gal/ min |
| AEP2 | 1000 l/min | 264,17 gal/min | 65 l/min | 17,17 gal/min | 75 l/min | 19,81 gal/min | 240 l/min | 63,4 gal/min | 275 l/min | 72,65 gal/min |
| Dln2 | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG | +EDG |
| SEL1 | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW |
| ou1 | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO | HNO |
| dOU1 | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir |
| FOU1 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF |
| SEL2 | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW | FLOW |
| ou2 | I | I | I | I | I | I | I | I | I | I |
| dOU2 | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir | Fdir |
| FOU2 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF |
| uni. F | l/min | gal/min | l/min | gal/min | l/min | gal/min | l/min | gal/min | l/min | gal/min |
| uni. T | °C | °F | °C | °F | °C | °F | °C | °F | °C | °F |
| DAP | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s | 0,6 s |
| P-n | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP | PnP |
| LFC | 5 l/min | 1,32 gal/min | 0,5 l/min | 0,13 gal/min | 0,5 l/min | 0,13 gal/min | 1 l/min | 0,26 gal/min | 1 l/min | 0,26 gal/min |
| MEdl | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O | H2O |
| Fdir | + | + | + | + | + | + | + | + | + | + |
| CGA | 100 % | 100 % | 100% | 100% | 100% | 100% | 100 % | 100 % | 100 % | 100 % |
| rTo1 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF |
| rTo2 | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF |
| FPro1 | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ |
| FPro2 | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ | 0+ |
| LanG | EN | EN | EN | EN | EN | EN | EN | EN | EN | EN |
| diS. L | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl | L2. Totl |
| diS. U | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 | d3 |
| diS. R | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° | 0° |
| diS. B | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % | 75 % |
| coL. F | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh |
| coL. T | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh |
| coL. V | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh | bk/wh |
| LED-Mode | On | On | On | On | On | On | On | On | On | On |
| S. FLW | 500 l/min | 132,09 gal/min | 32,5 l/min | 8,59 gal/min | 37,5 l/min | 9,91 gal/min | 120 l/min | 31,7 gal/min | 137,5 l/min | 36,32 gal/min |
| S. TMP | 40 °C | 104 °F | 40 °C | 104 °F | 40 °C | 104 °F | 40 °C | 104 °F | 40 °C | 104 °F |
| S. Tim | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min | 3 min |
| S. On | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF | OFF |
| Loc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc | uLoc |