GF711S - Induktiver Sensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Sicherheitsinduktivsensor |
| Marke | IFM |
| Modell | GF711S |
| Abmessungen (Gewinde) | M12 x 1 |
| Gesamtlänge | 70 mm |
| Gewicht | 0,116 kg |
| Gehäusematerial | Edelstahl (1.4404 / 316L), PBT |
| Versorgungsspannung | 24 V DC (19,2 … 30 V DC) |
| Stromaufnahme | < 20 mA |
| Erfassungsbereich | 0,5 … 4 mm (Ziel FE360) |
| Sicherer Schaltabstand (s_ar) | > 6 mm |
| Ausgänge | 2 x OSSD (A1 und A2), PNP |
| Max. Ausgangsstrom | 100 mA |
| Ansprechzeit (Sicherheitsabschaltung) | ≤ 1 ms |
| Ansprechzeit (Validierung) | ≤ 1 ms |
| Sicherheitsniveau | SIL 2 / SILcl 2, PL d (Kategorie 2) |
| Schutzart | IP65 / IP67 |
| Umgebungstemperatur | -25 … 70 °C (bis zu 87600 h) / 10 … 40 °C (bis zu 175200 h) |
| Elektrischer Anschluss | M12-Steckverbinder, vergoldete Kontakte |
| LED-Anzeige | Gelbe LED (Signal), Grüne LED (Power) |
| Wartung | Keine Wartung bei Normalbetrieb erforderlich |
| Reparatur | Reparatur nur durch Hersteller |
| Mitgeliefertes Zubehör | 2 Befestigungsmuttern M12, Betriebsanleitung |
Häufig gestellte Fragen - GF711S IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG GF711S IFM
- Nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss bei der Inbetriebnahme eines Gerätes oder eines Schutzsystems innerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die
Originalbetriebsanleitung und eine Übersetzung dieser Betriebsanleitung in der oder den Sprache(n) des EU-Verwendungslandes mitgeliefert werden. - Sollte dieser Lieferung keine Betriebsanleitung oder EG Konformitätserklärung in der Sprache des EU-Verwendungslandes beiliegen, kann diese bei Ihrem Händler (siehe Lieferschein) oder beim Hersteller (siehe Deckblatt / Rückseite) angefordert werden.
- Das Produkt darf nur durch fachkundiges Personal in Betrieb genommen werden. Wir weisen zudem ausdrücklich darauf hin, dass jegliche Haftung ausgeschlossen ist, die daraus resultiert, dass das Gerät ohne die entsprechende Betriebsanleitung in der Sprache des EU-Verwendungslandes in Betrieb genommen wurde.
|
EE Eesti keel
1 Vorbemerkung ....3
1.1 Verwendete Symbole ....3
1.2 Verwendete Warnhinweise ....3
2 Sicherheitshinweise ....4
2.1 Sicherheitstechnische Anforderungen an die Applikation ....4
3 Lieferumfang ....5
4 Bestimmungsgemäße Verwendung 5
5 Funktion....6
5.1 Freigabezone 6
6 Montage....7
6.1 Maßnahmen gegen einfaches Umgehen ....7
7 Elektrischer Anschluss 8
8 Betrieb 8
8.1 Schaltzustand der Ausgänge ....8
8.1.1 Der sichere Zustand ....8
8.1.2 Der geschaltete Zustand 8
8.1.3 Ausgangskenndaten 9
8.1.4 Querschluss / Kurzschluss ....9
8.2 Reaktionszeiten 10
8.3 LED-Anzeige 11
9 Technische Daten ....12
10 Fehlerbehebung....14
11 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung ....14
12 Begriffe und Abkürzungen ....15
1 Vorbemerkung
Die Betriebsanleitung ist Bestandteil des Gerätes. Sie richtet sich an fachkundige Personen im Sinne von EMV-Richtlinie, Niederspannungsrichtlinie, Maschinenrichtlinie und Sicherheitsvorschriften.
Die Betriebsanleitung enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie die Anleitung vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden.
Befolgen Sie die Sicherheitshinweise.
DE
1.1 Verwendete Symbole
▶ Handlungsanweisung
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

Information
Ergänzender Hinweis.
LED an
○ LED aus
LED blinkt (2 Hz)
LED blinkt schnell (5 Hz)
1.2 Verwendete Warnhinweise

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden.
Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sind möglich.
2 Sicherheitshinweise
- Befolgen Sie die Angaben der Betriebsanleitung.
- Unsachgemäße Verwendung kann zu Fehlfunktionen des Geräts führen. Infolgedessen sind Sach- und/oder Personenschäden im Anlagenbetrieb möglich. Beachten Sie daher alle Hinweise zur Installation und Handhabung des Geräts in diesem Dokument. Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise für den Betrieb der Gesamtanlage.
- Bei Missachtung von Hinweisen oder Normen, insbesondere bei Eingriffen und/oder Veränderungen am Gerät, ist jede Haftung und Gewährleistung ausgeschlossen.
- Bei Beschädigung des Sensors kann die Sicherheitsfunktion nicht gewährleistet werden.
- Fehler durch Beschädigung können durch den Sensor nicht erkannt werden.
- Das Gerät darf nur von einer sicherheitstechnisch geschulten Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden.
- Zutreffende technische Normen im Rahmen der jeweiligen Anwendung berücksichtigen.
- Bei der Installation die Anforderungen der Norm EN 60204 berücksichtigen.
- Bei Fehlfunktion des Gerätes setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung. Eingriffe in das Gerät sind nicht zulässig.
- Bei Arbeiten am Gerät dieses vor Beginn extern spannungsfrei schalten. Gegebenenfalls auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise abschalten.
- Nach Installation, Wartung oder Reparatur des Systems komplette Funktionsprüfung durchführen.
- Gerät nur in spezifizierten Umgebungsbedingungen einsetzen (→ 9 Technische Daten). Besondere Umgebungsbedingungen beim Hersteller anfragen.
- Einsatz nur innerhalb der bestimmungsgemäßen Verwendung (→ 4).
2.1 Sicherheitstechnische Anforderungen an die Applikation
Die sicherheitstechnischen Anforderungen der jeweiligen Applikation müssen mit den hier zugrundegelegten Anforderungen übereinstimmen.

WARNUNG
Ausfall der Sicherheitsfunktion
Bei Einsatz außerhalb der definierten Umgebungsbedingungen kann die sicherheitsgerichtete Funktion des Sensors nicht gewährleistet werden.
▶ Einsatz nur entsprechend der definierten Umgebungsbedingungen ( 9 Technische Daten).
Der Einsatz des Sensors in der Umgebung von chemischen und biologischen Medien (fest, flüssig, gasförmig) sowie ionisierender Strahlung ist nicht zulässig.
Folgende Auflagen beachten:
▶ Maßnahmen treffen, die verhindern, dass metallische Gegenstände unbewusst auf die aktive Fläche aufgebracht werden.
▶ Bei Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen EN 14119 beachten.
▶ Bei allen extern an das System angeschlossenen Sicherheitsstromkreisen Ruhestromprinzip einhalten.
Bei Fehlern innerhalb des Sicherheitssensors, die zum Übergang in den als sicher definierten Zustand führen: Maßnahmen ergreifen, die bei Weiterbetrieb der Gesamtsteuerung den sicheren Zustand erhalten.
▶ Beschädigte Geräte austauschen.
3 Lieferumfang
1 Sicherheitssensor GF711S mit 2 Befestigungsmuttern M12,
1 Originalbetriebsanleitung GF711S, Sachnummer 11491846.
Sollte eines der genannten Bestandteile nicht vorhanden oder beschädigt sein, wenden Sie sich bitte an eine der ifm-Niederlassungen.
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der induktive Sicherheitssensor GF711S erfasst berührungslos Metall.
Sicherheitsfunktion SF: Der sichere Zustand (Endstufe abgeschaltet; Logisch "0") wird bei einer Entdämpfung größer gleich dem sicheren Ausschaltabstand s_ar erreicht ( 9 Technische Daten).
Beachten Sie auch die Hinweise zur Montage des Sensors ( 6 Montage).
Der induktive Sicherheitssensor ist ein Näherungsschalter mit einem definierten Verhalten unter Fehlerbedingungen (PDDB) entsprechend IEC 60947-5-3.
Der Sicherheitssensor entspricht dem Performance Level d gemäß EN ISO 13849-1 sowie den Anforderungen SIL 2 nach IEC 61508 und erfüllt SILcl 2 nach IEC 62061.
Das Gerät entspricht der Klassifizierung I2A12SP2 nach IEC 60947-5-2 für nicht bündigen Einbau ( 6 Montage).
Der induktive Sicherheitssensor wurde vom TÜVNord zertifiziert.
5 Funktion

1: Doppel-LED: Signal (gelb); Power (grün)
2: Nahbereichszone
3: Freigabezone
4: gesicherter Ausschaltabstand as
5: Bedämpfungselement
5.1 Freigabezone
Die Ausgänge (OSSDs) werden nur bei einer Bedämpfung in der Freigabezone freigegeben. Außerhalb dieser Freigabezone bleiben die Ausgänge ausgeschaltet.
Der gesicherte Ausschaltabstand s_ar beträgt > 6 mm.

Bei Verwendung von Bedämpfungselementen, die in Material, Form und Größe von der Normplatte abweichen, ergibt sich eine andere Freigabezone.
Freigabezone für ausgewählte Materialien*:
* Typische Werte bei Bedämpfung mit einer Referenzmessplatte von 12 x 12 x 1 mm und nicht bündigem Einbau nach EN 60947-5-2 bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C.
Je nach Beschaffenheit des Bedämpfungselementes kann die Nahbereichszone fehlen.
| Material Freigabezone |
| FE360 (=ST37K) 0,5...4 mm |
| Edelstahl 1.4301 (V2A) 0...3,1 mm |
| AIMg3G22 0...1,8 mm |
| CuZn37 0...2,0 mm |
| Cu 0...1,2 mm |
DE
6 Montage
Das Gerät ist nicht bündig einbaubar gemäß IEC 60947-5-2, Typ I2A12SP2.
▶ Gerät gegen Loslösen sichern (Anzugsdrehmoment ≤ 7 Nm).
Einbaubedingungen gemäß Abbildungen 1 bis 3 beachten:

text_image
1 2 3 12 12 18 12 48 24Kabeldose entsprechend der Herstellerangaben anziehen. Anzugsdrehmoment für ifm-Kabeldose beachten (z.B. EVxxxx: 0,6...1,5 Nm).
Ein bündiger Einbau des Sicherheitssensors ist nicht zulässig, da es zu einer Vergrößerung des Schaltabstands bis hin zur Freigabe der Ausgänge (OSSDs) kommen kann.
6.1 Maßnahmen gegen einfaches Umgehen
Der Sicherheitssensor reagiert auf metallische Gegenstände, z.B. den Rahmen einer Sicherheitstür. Andere metallische Gegenstände, die nicht zur Freigabe des Sensors führen sollen, dürfen unbewusst keine Freigabe des Sicherheitssensors verursachen können.
Maßnahmen treffen, die verhindern, dass metallische Gegenstände außer dem vorbestimmten Bedämpfungselement unbewusst auf die aktive Fläche oder in die Freigabezone gelangen.
7 Elektrischer Anschluss
Anlage spannungsfrei schalten. Gegebenenfalls auch unabhängig versorgte Relais-Lastkreise abschalten.
▶ Versorgungsspannung: L+ an Anschluss 1 und L− an Anschluss 3 des Steckers anschließen.

Die Nennspannung beträgt 24 V DC. Diese Spannung darf entsprechend EN 61131-2 zwischen 19,2 V und 30 V inkl. 5 % Restwelligkeit schwanken.

Die Versorgungsspannung darf bei einem einzelnen Fehler den maximalen Wert von 40 V DC nicht überschreiten. (Dies erfordert u.a. die sichere Trennung der Stromversorgung und des Transformators.)

flowchart
graph TD
A["Component"] -->|1 L+| B["+24 V"]
A -->|2 A1| C["IN1"]
A -->|3 L-| D["GND"]
A -->|4 A2| E["IN2"]
B --> F["①"]
1: Sicherheitsgerichtete Logikeinheit *
* Bei unbestromter Endstufe führt eine Rückeinspeisung > 3,5 V zu einer Fehlfunktion.
8 Betrieb
8.1 Schaltzustand der Ausgänge
8.1.1 Der sichere Zustand
Der sichere Zustand ist der ausgeschaltete Zustand (stromloser Zustand: Logisch "0") von mindestens einem der Ausgänge A1 oder A2 (OSSDs). Ist einer der Ausgänge A1 oder A2 ausgeschaltet, muss die nachgeschaltete sicherheitsgerichtete Logikeinheit das Gesamtsystem in den als sicher definierten Zustand bringen.
8.1.2 Der geschaltete Zustand
Ist das Bedämpfungselement in der Freigabezone und liegt kein Sensorfehler vor, werden beide Ausgänge A1 und A2 (OSSDs) freigegeben (Logisch "1").
8.1.3 Ausgangskenndaten
Die Ausgangskenndaten sind angelehnt an die Kenndaten des Eingangs nach EN 61131-2 Typ 1 oder 2:
Logisch "1" ≥ 15 V 2...15 mA
≥ 11 V 15...30 mA
Logisch "0" ≤ 5 V Reststrom 0,2 mA
Die Schnittstelle entspricht Interface Typ C Klasse 1 entsprechend dem ZVEI Positionspapier "Klassifizierung binärer 24-V-Schnittstellen mit Testung im Bereich der Funktionalen Sicherheit".
8.1.4 Querschluss / Kurzschluss
- Ein Querschluss zwischen beiden Ausgängen (A1 und A2) wird von dem Sicherheitssensor erkannt und führt zur Abschaltung der Ausgänge (OSSDs) bei der nächsten Sicherheitsanforderung. Die Ausgänge A1 und A2 bleiben ausgeschaltet, bis der Fehler behoben und ein Spannungsreset durchgeführt wurde.
- Ein Querschluss (Kurzschluss) zwischen dem Ausgang A2 und der Versorgungsspannung führt zur Ausschaltung des anderen Ausgangs A1 bei einer Sicherheitsanforderung.
- Bei unbestromter Endstufe führt eine Rückeinspeisung > 3,5 V zu einer Fehlfunktion.
- Das Gerät führt Selbsttests zur Abschaltfähigkeit an A2 durch.
8.2 Reaktionszeiten
| Reaktionszeit auf Sicherheitsanforderung(Entfernen aus der Freigabezone) | ≤ 1 ms |
| Reaktionszeit bei Annäherung in die Freigabezone(Freigabezeit) | ≤ 1 ms |
| Risikozeit / Fehlerreaktionszeit bei sicherheitsrelevanten Fehlern ≤ 20 ms | |
| Gleichzeitigkeit der Ein- und Ausschaltung der Ausgänge bei Sicherheitsanforderung | ≤ 1 ms |
| Testimpulsdauer t_max an A2 (1) ≤ 1 ms | |
Testimpulsintervall T an A2 (2) ^T_typ | 180 ms300 ms100 ms |
| 1: Testimpulsdauer2: Testimpulsintervall T |
8.3 LED-Anzeige
| LED Betriebszustand Ausgänge A1 | A2(OSSD) (OSSD) | |||
| ○ Signal○ Power | Keine Spannungsversorgung Beide | Ausgänge ausgeschaltet | 0 | 0 |
| ○ Signal※ Power | Unterspannung 1 | 0 | 0 | |
| 0 | 0 | |||
| ○ Signal※ Power | Überspannung Beide Ausgänge | ausgeschaltet | 0 | 0 |
| Sensorfehler(→ 10 Fehlerbehebung) | Ein Ausgang oder beide Ausgänge ausgeschaltet | 0 | 1 | |
| 1 | 0 | |||
| 0 | 0 | |||
| ● Signal● Power | Bedämpfungselement innerhalb der Freigabezone | Beide Ausgänge freigegeben | 1 | 1 |
| Bedämpfungselement innerhalb der Nahbereichszone | Ausgang A2 ist ausgeschaltet | 1 | 0 | |
DE

9 Technische Daten

text_image
70 59 45 5 M12 x 1 LED P917 4 M12 x 1CE

TUV NORD
Produktmerkmale
Induktiver Sicherheitssensor
Metallgewinde M12 x 1
M12-Steckverbindung
Freigabezone 0,5...4 mm; [nb] nicht bündig einbaubar
Entspricht den Anforderungen:
EN ISO 13849-1: 2015 Kategorie 2 PL d (einsetzbar in Anwendungen bis Kategorie 3)
IEC 61508: SIL 2
IEC 62061: SILcl 2
Einsatzbereich
Betriebsart Dauerbetrieb (wartungsfrei)
Elektrische Daten
Elektrische Ausführung DC PNP
Betriebsspannung 24 DC (19,2...30 p.q)
Bemessungsisolationsspannung 30 [V]
Stromaufnahme < 20 [mA]
Schutzklasse III
Verpolungsschutz ja
Ausgänge
Ausgangsfunktion 2 x OSSD (A1 und A2)
Ausgangskenndaten Interface Typ C Klasse 1
Ausgangsspannung bei 24 V Kompatibel mit EN 61131-2 Eingänge Typ 1, 2
| Spannungsabfall | [V] | < 2,5; (30 mA) |
| Strombelastbarkeit | [mA] | 100 |
| Kurzschlussschutz | ja | |
| Max. kapazitive Last CL_max | [nF] | 20 |
Erfassungsbereich
| Freigabezone | [mm] | 0,5...4 |
| Gesicherter Ausschaltabstand s (ar) | [mm] | 6 |
Reaktionszeiten
Bereitschaftsverzögerungszeit [s] 1
| Reaktionszeit auf Sicherheitsanforderung | [ms] | ≤ 1 |
Reaktionszeit bei Annäherung in [ms] die Freigabezone (Freigabezeit) ≤ 1
Risikozeit (Fehlerreaktionszeit) ≤ 2[ms]
Umgebungsbedingungen
Einsatzort Klasse C nach EN 60654-1 Wettergeschützter Einsatzort
| Umgebungstemperatur [°C] | -25...70, für Gebrauchsdauer ≤ 87600 h10...40, für Gebrauchsdauer ≤ 175200 h |
| Temperaturänderungsrate 0,5 [K/min] | |
| Max. zulässige relative [%]Luftfeuchtigkeit | 5...95, kurzzeitig5...70, dauerhaft |
| Luftdruck 80...106 [kPa] | |
| Höhe über NN ≤ 2000 [m] | |
| Ionisierende Strahlung nicht zulässig | |
| Salznebel nein | |
| Schutzart IP 65 / IP 67 |
Zulassungen / Prüfungen
| EMV | IEC 60947-5-2 | |
| IEC 60947-5-3 | ||
| EN 60947-5-3 | ||
| EN 61000-4-2 ESD: 6 kV CD / 8 kV AD | ||
| EN 61000-4-3 HF gestrahlt: 20 V/m | ||
| EN 61000-4-4 Burst: 2 kV | ||
| EN 61000-4-6 HF leitungsgebunden: 10 V | ||
| EN 61000-4-8: 30 A/m | ||
| EN 55011: Klasse B | ||
| Schockfestigkeit IEC 60947-5-2 | ||
| Vibrationsfestigkeit | IEC 60947-5-2 | |
Sicherheitskennwerte
| Gebrauchsdauer TM (Mission Time) [h] | ≤ 175200, (20 Jahre) |
| Sicherheitstechnische [1/h] | |
| Zuverlässigkeit PFHd | 1,0E-07 |
Mechanische Daten
| Einbauart | nicht bündig einbaubar |
| Gehäusewerkstoffe | V4A (1.4404); PBT |
| Gewicht [kg] | 0,116 |
Anzeigen / Bedienelemente
| Anzeige | LED gelb (Signal); LED grün (Power) |
Elektrischer Anschluss
| Anschluss | M12-Steckverbindung; Kontakte vergoldet |
| Anschlussbelegung | |


flowchart
graph TD
A["Component"] -->|1 L+| B["+24 V"]
A -->|2 A1| C["IN1"]
A -->|3 L-| D["GND"]
A -->|4 A2| E["IN2"]
B --> F["①"]
1: Sicherheitsgerichtete Logikeinheit
Zubehör
| Zubehör (mitgeliefert) | 2 Befestigungsmuttern | |
| Bemerkungen | ||
| Bemerkungen | Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Daten im gesamten Temperaturbereich auf eine Referenzmessplatte nach IEC 60947-5-2 (FE360 = ST37K) 12x12x1 mm. | |
| Verpackungseinheit | [Stück] | 1 |
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — DE — GF711S-03 — 18.03.2016
10 Fehlerbehebung
LED-Anzeige → 8.3
| Problem Mögliche Ursache | Fehlerbehebung | |
| Keine LED-Anzeige Keine S | Spannungsversorgung Spannung | einschalten |
| Power-LED blinkt und Sensor schaltet nicht | UnterspannungÜberspannung | Spannung korrigieren(→ 9 Technische Daten) |
| Sensor schaltet nicht, auch nach Entdämpfung und erneuter Bedämpfung | Sensor wurde in den sicheren Zustand gebracht (Logisch "0"). Ursache:Querschluss zwischen beiden Ausgängen A1 und A2Querschluss zwischen dem Ausgang A2 und der VersorgungsspannungFehler innerhalb des Sensors erkannt | Querschluss behebenGerät austauschen |
| Nahbereichszone fehlt Bedämpfungselement verschiebt aufgrund seiner Beschaffenheit (Material, Form, Größe) die Freigabezone bis direkt vor die Sensorfläche. | Wenn möglich, Material, Form oder Größe des Bedämpfungselements ändern(→ 5.1 Freigabezone) | |
11 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
Bei sachgemäßem Betrieb sind keine Maßnahmen für Wartung und Instandhaltung notwendig.
Das Gerät darf nur vom Hersteller repariert werden.
Entsorgen Sie das Gerät nach Gebrauch umweltgerecht gemäß den gültigen nationalen Bestimmungen.
12 Begriffe und Abkürzungen
| OSSD Output Signal Switch Device Ausgangssignal-Schaltelement | ||
| PDDB Proximity devices with definedbehaviour under fault conditions | Näherungsschalter mit einem definiertenVerhalten unter Fehlerbedingungen | |
| PFH(PFH _D ) | Probability of (dangerous) Failu-re per Hour | Wahrscheinlichkeit eines (gefahrbringenden)Ausfalls pro Stunde |
| PL Performance Level PL nach EN ISO 13849-1 | ||
| SIL Safety Integrity Level Sicherheits-Integritätslevel | SIL 1-4 nach IEC 61508. Je höher der SIL,desto geringer die Wahrscheinlichkeit für dasVersagen einer Sicherheitsfunktion. | |
| SIL _cl | Safety Integrity Levelclaim limit | Sicherheits-IntegritätslevelEignung(nach IEC 62061) |
| T _M | Mission time Einsatzdauer entsprechend EN 60947-5-3(= max. Gebrauchsdauer) | |
DE
Contents
The interface corresponds to interface type C class 1 according to the ZVEI position paper "Klassifizierung binärer 24-V-Schnittstellen mit Testung im Bereich der Funktionalen Sicherheit" (Classification of binary 24V interfaces tested with regard to functional safety).
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen — FR — GF711S-03 — 18.03.2016
EU – Konformitätserklärung
Die EU-Konformitätserklärung gilt für folgende Geräte:
Die alleinige Verantwortung für die Ausstellung dieser Konformitätserklärung trägt der Hersteller
Wir bestätigen die Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen der europäischen Richtlinie(n):
2006/42/EG – gemäß Artikel 12 (3) a)
Fundstelle der angewandten Normen:
Bevollmächtigte Person zur Zusammenstellung der technischen Unterlagen
(Ort und Datum der Ausstellung)
Dokument-Nr.: 8003198


^T_typ