42620 - Modellbau Roco - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 42620 Roco
14-16 V ~ 0-14 V = WR / WL DWW DKW ROCO Weichen mit Bettung Das ROCO Gleis mit Bettung besteht aus einem Gleiskörper (1), einem Bettungsprol (2) aus elasti- schem Kunststoff, sowie einem darunterliegenden stabilen Bettungsrost (3). Der Bettungsrost ist fest mit dem Gleiskörper ver- bunden und kann bei Weichen nicht demontiert werden. An den Enden ist der Bettungsrost mit einer asymetrischen Klammer (4) versehen, die ne- ben den Verbindungslaschen (5) der Schiene einen zusätzlichen Zusammenhalt des gesamten Gleis- körpers geben (Fig. 1). Achtung! Zur Befestigung der einzelnen Gleisteile sind an bestimmten Schwellen verdeckte Nagellö- cher (23) vorgesehen. Es ist deshalb zweckmäßig, vor der endgültigen Montage diese von der Unter- seite mit einer Nadel zu durchstoßen. Die Betätigung der Weiche erfolgt über den Hand- stellhebel (8)-(Fig. 1). Alle Weichen sind auch ohne Weichenantrieb polarisierbar. Das Bettungsmaterial ist grundsätzlich klebbar. Am Besten eignen sich Sekundenkleber (Cyan- Acrylat-Kleber). Eine farbliche Nachbehandlung des Gleisbettes kann mit Abtönfarben durch- geführt werden. Auf keinen Fall jedoch dürfen Farben verwendet werden, die auf Lösungsmittel- basis hergestellt sind (Nitro, Aceton, Kunstharz). Grundsätzlich sollten auch zum Reinigen der Schie- nen und der Gleisbettung keine Lösungsmittel und Benzin verwendet werden. Wir empfehlen handelsübliche Essig- bzw. Zitronenreiniger. Zum Entfernen von Kugelschreibermarkierungsresten ist es zweckmäßig, Alkohol zu verwenden. Fig. 8D
Polarisieren des Herzstückes Da sich im Bereich des Weichenherzstückes (7) beide Pole der Fahrspannung treffen, ist dieses zur Vermeidung von Kurzschlüssen vom Fahrstrom- kreis getrennt und somit stromlos. Beim Befahren des Weichenherzstückes kann deshalb die Strom- zufuhr zur Lokomotive beeinträchtigt sein. Um dies zu unterbinden, kann dem Weichenherzstück – in Abhängigkeit zur Weichenstellung – die richtige Polarität der Fahrspannung zugeordnet werden. Zur Polarisierung wird das am Weichenherzstück angeschlossene Kabel (9) in die Kontaktbuchse (10) am Handantrieb (6) eingesteckt (Fig. 2). Grundsätzlich ist zu beachten, dass bei polari- sierten Weichen die Weichenstellung der Fahrtrich- tung entsprechen muß, da ansonsten beim „Auf- schneiden“ der Weiche ein Kurzschluss im Bereich des Herzstückes auftreten kann. Die Doppelkreuzungsweiche DKW 15 kann nur im polarisierten Zustand befahren werden. Aufbau eines Anlagenbereiches Wird nun eine Weiche zur Fortsetzung des Gleis- verlaufes diagonal eingebaut, ergeben sich unter- schiedliche Längenverhältnisse. Die dabei auftre- tenden Lücken müssen durch Gleiszwischenstücke (21) ausgeglichen werden (Fig. 3). Die erforder- lichen Gleiszwischenstücke liegen der jeweiligen Weiche bei und sind bei Bedarf an der entspre- chenden Stelle einzusetzen. Zur Montage der Gleiszwischenstücke sind die Schienenlaschen an den Schienen zu entfernen. Die- se lassen sich mit einer Flachzange abziehen (Fig. 3). Zur Anpassung des Bettungsrostes an die verän- derte Länge des Gleises ist dieser an den entspre- chenden Enden mit austauschbaren Anschluss- klammern ausgestattet (Fig. 5). Die Anschlussklammern (22) sind in der Länge den Gleiszwischenstücken angepaßt und zur korrekten Zuordnung mit Buchstaben (A-F) gekennzeichnet. Die Anschlussklammer A ist grundsätzlich dann einzusetzen, wenn kein Längenausgleich erforder- lich ist; dies entspricht der Standardlänge. In der Fig. 6 ist dargestellt, bei welchen Weichenverbin- dungen Gleiszwischenstücke zu verwenden sind und welche Längen dazu benötigt werden (die in Klammer angegebenen Maße entsprechen den 10° Weichen). Zusätzlich benötigte Gleiszwischen- stücke bzw. Anschlussklammern sind als Ersatz- teile erhältlich. Die Gestaltung der Gleiszwischenstücke ermög- licht es, diese auch als Isolierschienenverbinder einzusetzten. Je nach Bedarf müssen lediglich die Kontaktstreifen der einzelnen Verbindungslaschen mit einem Bastelmesser durchtrennt und entfernt werden (siehe Fig. 4). Einbau der Weichenantriebe Die Bettungsweichen können mit elektrischen An- trieben nachgerüstet werden: dem Weichenantrieb 42620 oder dem Digital-Weichenantriebes 42624. Diese Antriebe können für alle Weichentypen ver- wendet werden. Achtung! Die Weichenantriebe für die Bettungs- weichen sind erst im eingebauten Zustand voll funktionsfähig. Eine vorzeitige Inbetriebnahme ist nicht möglich und kann die Antriebe zerstören. Einbauhinweise (siehe Fig. 7):
- Schiebedeckel (11) unter Zuhilfenahme eines kleinen Schraubendrehers in Pfeilrichtung „A“ schieben und abheben.
- Den Antrieb (12) derart einlegen, dass die Schubstange (13) des Antriebes auf den Zapfen des Stellhebels (14) auiegt.D
- Den Antrieb vollends eindrücken, bis die Hal- terasten (15) einspringen. Beim Eindrücken des Antriebes ist zu beachten, dass der Zapfen des Stellhebels in die Bohrung der Schubstange (13) gelangt. Gegebenenfalls ist der Handstell- hebel (8) zu betätigen, bis der Zapfen die kor- rekte Position in der Bohrung einnimmt.
- Den Schiebedeckel (11) wieder aufsetzen und in Pfeilrichtung „B“ bis zum Anschlag schieben. Wenn der Handstellhebel (8) nicht benötigt wird, kann der zylindrische Zapfen (17) mit einer Flach- zange nach oben herausgezogen werden (Fig. 7). Die verbleibende rechteckige Öffnung (18) in der Gleisbettung wird mit dem beiliegenden Stopfen (19) verschlossen. Den Stopfen dabei nur so weit eindrücken, dass dieser mit der Bettung sauber abschließt. Anschluss der Weichenantriebe Bezüglich des Anschlusses des Digital-Weichen- antriebes 42624 beachten Sie bitte die mit diesem Antrieb ausgelieferte Anleitung. Der Weichenantrieb 42620 verfügt über ein endab- geschaltetes Doppelspulensystem und kann mit ei- ner Wechseltaste wie dem ROCO Weichenschalter 10520 betrieben werden. Für die einfache Kreuzungsweiche EKW und die Dreiwegweiche DWW sollte der ROCO Weichen- schalter 10526 verwendet werden. Dieser berück- sichtigt durch eine interne Logik die Besonder- heiten dieser Weichen und schließt Fehlstellungen sowie falsche Polarisierung des Weichenherz- stückes aus. Der Anschluss der Weichenantriebe sollte vorzugs- weise mit dem ROCO Stecker und Kabelsystem vor- genommen werden: dies garantiert eine saubere und sichere Verdrahtung der Anlage. Um ein einwandfreies Befahren der Kreuzungswei- chen EKW 15 und EKW 10 (mit eventuell polari- sierten Herzstücken) zu gewährleisten, muß bei Geradeausfahrt das in der Strecke liegende Wei- chenzungenpaar auf „GERADE“ und das Weichen- zungenpaar der kreuzenden Strecke auf „ABZWEI- GEN“ gestellt werden. Achtung! Um eine übermäßige Erwärmung der elektrischen Weichenantriebe auszuschließen, darf zur Betätigung des Antriebes kein Umschal- ter mit Dauerkontakt (Schalter mit ständiger Kon- taktgabe) verwendet werden! Nur Schalter bzw. Tasten verwenden, die nach beendeter Betätigung den Kontakt wieder unterbrechen (Momenttaste). Der Anschlussplan (Fig. 8) zeigt beispielhaft den Anschluss der einzelnen ROCO Weichentypen. Der Anschlussstecker (20) des Weichenantriebes ist beidseitig kontaktiert, so dass bei falscher Rück- meldung der Stecker lediglich um 180° verdreht einzustecken ist. Farbcode der Anschlussleitungen: rot = Weiche auf abzweigen grün = Weiche auf geradeaus schwarz = Trafo Anschluss Sicherheitshinweise: Das Produkt darf nur in ge- schlossenen Räumen verwendet werden. Setzen Sie das Produkt keiner direkten Sonnen- einstrahlung, starken Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit aus.GB
EinfachAnleitung