Roco 42620 - Modellbau

42620 - Modellbau Roco - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Roco 42620 - page 4
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BEDIENUNGSANLEITUNG 42620 Roco

Inhaltsverzeichnis / Table of Contents

Table des matières / Indice / Inhoudsopgave

Fig. 1-5 2

Fig. 6-7 3

Fig. 8 4

D

4-6

GB

7-8

F

9-11

1

12-13

NL

14 – 15

Roco 42620 - 1

text_image Fig. 1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 23 23

Roco 42620 - 2

text_image Fig. 2 ⑥ ⑩ ⑨

Roco 42620 - 3

ROCO Weichen mit Bettung

Das ROCO Gleis mit Bettung besteht aus einem Gleiskörper (1), einem Bettungsprofil (2) aus elastischem Kunststoff, sowie einem darunterliegenden stabilen Bettungsrost (3).

Der Bettungsrost ist fest mit dem Gleiskörper verbunden und kann bei Weichen nicht demontiert werden. An den Enden ist der Bettungsrost mit einer asymetrischen Klammer (4) versehen, die neben den Verbindungslaschen (5) der Schiene einen zusätzlichen Zusammenhalt des gesamten Gleiskörpers geben (Fig. 1).

Achtung! Zur Befestigung der einzelnen Gleisteile sind an bestimmten Schwellen verdeckte Nagellöcher (23) vorgesehen. Es ist deshalb zweckmäßig, vor der endgültigen Montage diese von der Unterseite mit einer Nadel zu durchstoßen.

Die Betätigung der Weiche erfolgt über den Handstellhebel (8)-(Fig. 1). Alle Weichen sind auch ohne Weichenantrieb polarisierbar.

Das Bettungsmaterial ist grundsätzlich klebbar. Am Besten eignen sich Sekundenkleber (Cyan-Acrylat-Kleber). Eine farbliche Nachbehandlung des Gleisbettes kann mit Abtönfarben durchgeführt werden. Auf keinen Fall jedoch dürfen Farben verwendet werden, die auf Lösungsmittelbasis hergestellt sind (Nitro, Aceton, Kunstharz). Grundsätzlich sollten auch zum Reinigen der Schienen und der Gleisbettung keine Lösungsmittel und Benzin verwendet werden. Wir empfehlen handelsübliche Essig- bzw. Zitronenreiniger. Zum Entfernen von Kugelschreibermarkierungsresten ist es zweckmäßig, Alkohol zu verwenden.

Polarisieren des Herzstückes

Da sich im Bereich des Weichenherzstückes (7) beide Pole der Fahrspannung treffen, ist dieses zur Vermeidung von Kurzschlüssen vom Fahrstromkreis getrennt und somit stromlos. Beim Befahren des Weichenherzstückes kann deshalb die Stromzufuhr zur Lokomotive beeinträchtigt sein. Um dies zu unterbinden, kann dem Weichenherzstück – in Abhängigkeit zur Weichenstellung – die richtige Polarität der Fahrspannung zugeordnet werden.

Zur Polarisierung wird das am Weichenherzstück angeschlossene Kabel (9) in die Kontaktbuchse (10) am Handantrieb (6) eingesteckt (Fig. 2).

Grundsätzlich ist zu beachten, dass bei polarisierten Weichen die Weichenstellung der Fahrtrichtung entsprechen muß, da ansonsten beim „Aufschneiden“ der Weiche ein Kurzschluss im Bereich des Herzstückes auftreten kann.

Die Doppelkreuzungsweiche DKW 15 kann nur im polarisierten Zustand befahren werden.

Aufbau eines Anlagenbereiches

Wird nun eine Weiche zur Fortsetzung des Gleisverlaufes diagonal eingebaut, ergeben sich unterschiedliche Längenverhältnisse. Die dabei auftretenden Lücken müssen durch Gleiszwischenstücke (21) ausgeglichen werden (Fig. 3). Die erforderlichen Gleiszwischenstücke liegen der jeweiligen Weiche bei und sind bei Bedarf an der entsprechenden Stelle einzusetzen.

Zur Montage der Gleiszwischenstücke sind die Schienenlaschen an den Schienen zu entfernen. Diese lassen sich mit einer Flachzange abziehen (Fig. 3).

Zur Anpassung des Bettungsrostes an die veränderte Länge des Gleises ist dieser an den entsprechenden Enden mit austauschbaren Anschlussklammern ausgestattet (Fig. 5).

Die Anschlussklammern (22) sind in der Länge den Gleiszwischenstücken angepaßt und zur korrekten Zuordnung mit Buchstaben (A-F) gekennzeichnet. Die Anschlussklammer A ist grundsätzlich dann einzusetzen, wenn kein Längenausgleich erforderlich ist; dies entspricht der Standardlänge. In der Fig. 6 ist dargestellt, bei welchen Weichenverbindungen Gleiszwischenstücke zu verwenden sind und welche Längen dazu benötigt werden (die in Klammer angegebenen Maße entsprechen den 10° Weichen). Zusätzlich benötigte Gleiszwischenstücke bzw. Anschlussklammern sind als Ersatzteile erhältlich.

Die Gestaltung der Gleiszwischenstücke ermöglicht es, diese auch als Isolierschienenverbinder einzusetzten. Je nach Bedarf müssen lediglich die Kontaktstreifen der einzelnen Verbindungslaschen mit einem Bastelmesser durchtrennt und entfernt werden (siehe Fig. 4).

Einbau der Weichenantriebe

Die Bettungsweichen können mit elektrischen Antrieben nachgerüstet werden: dem Weichenantrieb 42620 oder dem Digital-Weichenantriebes 42624. Diese Antriebe können für alle Weichentypen verwendet werden.

Achtung! Die Weichenantriebe für die Bettungsweichen sind erst im eingebauten Zustand voll funktionsfähig. Eine vorzeitige Inbetriebnahme ist nicht möglich und kann die Antriebe zerstören.

Einbauhinweise (siehe Fig. 7):

■Schiebedeckel (11) unter Zuhilfenahme eines kleinen Schraubendrehers in Pfeilrichtung „A“ schieben und abheben.

■Den Antrieb (12) derart einlegen, dass die Schubstange (13) des Antriebes auf den Zapfen des Stellhebels (14) aufliegt.

D

■ Den Antrieb vollends eindrücken, bis die Halterasten (15) einspringen. Beim Eindrücken des Antriebes ist zu beachten, dass der Zapfen des Stellhebels in die Bohrung der Schubstange (13) gelangt. Gegebenenfalls ist der Handstellhebel (8) zu betätigen, bis der Zapfen die korrekte Position in der Bohrung einnimmt.

■Den Schiebedeckel (11) wieder aufsetzen und in Pfeilrichtung „B“ bis zum Anschlag schieben.

Wenn der Handstellhebel (8) nicht benötigt wird, kann der zylindrische Zapfen (17) mit einer Flachzange nach oben herausgezogen werden (Fig. 7). Die verbleibende rechteckige Öffnung (18) in der Gleisbettung wird mit dem beiliegenden Stopfen (19) verschlossen. Den Stopfen dabei nur so weit eindrücken, dass dieser mit der Bettung sauber abschließt.

Anschluss der Weichenantriebe

Bezüglich des Anschlusses des Digital-Weichenantriebes 42624 beachten Sie bitte die mit diesem Antrieb ausgelieferte Anleitung.

Der Weichenantrieb 42620 verfügt über ein endabgeschaltetes Doppelspulensystem und kann mit einer Wechseltaste wie dem ROCO Weichenschalter 10520 betrieben werden.

Für die einfache Kreuzungsweiche EKW und die Dreiwegweiche DWW sollte der ROCO Weichenschalter 10526 verwendet werden. Dieser berücksichtigt durch eine interne Logik die Besonderheiten dieser Weichen und schließt Fehlstellungen sowie falsche Polarisierung des Weichenherzstückes aus.

Der Anschluss der Weichenantriebe sollte vorzugsweise mit dem ROCO Stecker und Kabelsystem vorgenommen werden: dies garantiert eine saubere und sichere Verdrahtung der Anlage. Um ein einwandfreies Befahren der Kreuzungsweichen EKW 15 und EKW 10 (mit eventuell polarisierten Herzstücken) zu gewährleisten, muß bei Geradeausfahrt das in der Strecke liegende Weichenzungenpaar auf „GERADE“ und das Weichenzungenpaar der kreuzenden Strecke auf „ABZWEIGEN“ gestellt werden.

Achtung! Um eine übermäßige Erwärmung der elektrischen Weichenantriebe auszuschließen, darf zur Betätigung des Antriebes kein Umschalter mit Dauerkontakt (Schalter mit ständiger Kontaktgabe) verwendet werden! Nur Schalter bzw. Tasten verwenden, die nach beendeter Betätigung den Kontakt wieder unterbrechen (Momenttaste).

Der Anschlussplan (Fig. 8) zeigt beispielhaft den Anschluss der einzelnen ROCO Weichentypen. Der Anschlussstecker (20) des Weichenantriebes ist beidseitig kontaktiert, so dass bei falscher Rückmeldung der Stecker lediglich um 180° verdreht einzustecken ist.

Farbcode der Anschlussleitungen:

rot = Weiche auf abzweigen

grün = Weiche auf geradeaus

schwarz = Trafo Anschluss

Sicherheitshinweise: Das Produkt darf nur in geschlossenen Räumen verwendet werden.

Setzen Sie das Produkt keiner direkten Sonneneinstrahlung, starken Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit aus.

Modelleisenbahn GmbH

Plainbachstraße 4

A - 5101 Bergheim

Tel.: 00800 5762 6000 AT/D/CH

(kostenlos / free of charge / gratuit)

International: +43 820 200 668

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Produktinformationen

Marke : Roco

Modell : 42620

Kategorie : Modellbau