DF 500 QPlus - Elektrofräse FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Domino-Dübelfräser |
| Nennleistung | 420 W |
| Leerlaufdrehzahl | 25 500 U/min |
| Max. Frästiefe | 28 mm |
| Max. Fräsbreite | 23 mm + Durchmesser des Fräsers |
| Max. Fräserdurchmesser | 10 mm |
| Gewinde der Antriebsspindel | M6 x 0,75 |
| Gewicht (ohne Kabel) | 3,2 kg |
| Schutzklasse | II |
| Schalldruckpegel | 84 dB(A) |
| Schallleistungspegel | 95 dB(A) |
| Vibrationsemission (ah) | 3,0 m/s² (K=1,5 m/s²) |
| Tiefeneinstellungen | 12, 15, 20, 25, 28 mm (per Hebel) |
| Fräshöheneinstellung | Durch Gleitschiene Plattendicke 16-40 mm oder kontinuierlichen Nonius |
| Winkelanschlag | 0° bis 90° mit Rastungen bei 0°, 22,5°, 45°, 67,5°, 90° |
| Absauganschluss | Durchmesser 27 mm |
| Bearbeitbare Materialien | Hartholz und Weichholz, Spanplatten, Sperrholz, Faserplatten |
| Wartung der Führungen | Leichtes harzfreies Öl (z.B. Nähmaschinenöl) |
| Mitgeliefertes Zubehör | Gabelschlüssel 8, Anschlagverlängerung, Anschlagreduzierer |
| Sicherheit | Säulenblock, Spindelarretierung, automatische Kohlebürstenabschaltung |
Häufig gestellte Fragen - DF 500 QPlus FESTOOL
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BEDIENUNGSANLEITUNG DF 500 QPlus FESTOOL
D Originalbetriebsanleitung - Dübelfräse 6
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 400000000 - 49999999 in the specified serial number range (S-Nr.) from 400000000 - 499999999 dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 400000000 - 499999999
Dübelfräse Inhaltsverzeichnis
1 Geräteelemente 6
2 Technische Daten 6
3 Symbole 6
4 Bestimmungsgemäße Verwendung .....6
5 Sicherheitshinweise 6
6 Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme ....7
7 Einstellungen an der Maschine ....7
8 Arbeiten mit der Maschine 8
9 Warten und Pflegen 9
10 Zubehör, Werkzeuge....10
11 Umwelt....10
12 Anwendungsbeispiele....11
13 Fehlerbeseitigung....11
1 Geräteelemente
[1 1] EIN-/AUS-Schalter
[1 2] Drehschalter für Domino-Dübellochbreite
[1 3] Entriegelung Motoreinheit/Führungsgestell
[1 4] Zusatzhandgriff
[1 5] Klemmhebel für Winkelanschlag
[1 6] Vorwahlschieber für Materialstärke
[1 7] Rasthebel für Domino-Dübellochtiefe
[1 8] Rasthebel-Sperre
[2 1] Spindelarretierung
[2 2] Absaugstutzen
[2 3] Klemmhebel für Fräshöheneinstellung
[2 4] Anschlagklinken
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung.
2 Technische Daten
| Leistung 420 W |
| Drehzahl (Leerlauf) 25 500 min |
| Frästiefe, max. 28 mm |
| Fräsbreite, max. 23 mm + ∅-Fräser |
| ∅-Fräser, max. 10 mm |
| Anschlussgewinde der |
| Antriebswelle M6 x 0,75 |
| Gewicht (ohne Kabel) 3,2 kg |
| Schutzklasse /II |
3 Symbole



Achtung, Gefahr
Gehörschutz tragen!
Schutzbrille tragen!

Betriebsanleitung, Hinweise lesen

Atemschutz tragen!

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.
4 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Domino-Dübelfräse ist bestimmt zur Herstellung von Domino-Dübel-Verbindungen in Hart- und Weichholz, Spanplatten, Sperrholz, Faserplatten. Jede darüber hinausgehende Anwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Die Domino-Dübelfräse ist ausschließlich zur Verwendung von unterwiesenen Personen oder Fachkräfte bestimmt und zugelassen.

Für Schäden und Unfälle bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
5 Sicherheitshinweise
5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Warning! Lesen Sie sämtliche Sicher heitshinweise und Anweisungen. Fehler bei der Einhaltung der Warnhinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel).
5.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise
- Einsatzwerkzeuge müssen mindestens für die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Dreh zahl ausgelegt sein. Mit Überdrehzahl laufende Einsatzwerkzeuge können auseinander fliegen und Verletzungen verursachen.
Verwenden Sie immer das vormontiertem Führungsgestell. Das Führungsgestell schützt den Benutzer vor abgebrochenen Teilen des Fräsers und vor unabsichtlicher Berührung des Fräsers.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, da der Fräser das eigene Netzkabel treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und könnte zu einem elektrischen Schlag führen.
- Auf der DF 500 Q dürfen nur die von Festool hierfür angebotenen Fräser montiert werden. Der Einsatz anderer Fräser ist wegen erhöhter Verletzungsgefahr verboten.
- Arbeiten Sie nicht mit stumpfen oder beschädigten Fräsern. Stumpfe oder beschädigte Fräser können zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
- Beim Loslassen der Motoreinheit muss sich diese federkraftbetätigt zurückbewegen, so dass der Fräser vollständig in die Schutzab deckung verschwindet. Erfolgt dies nicht, ist die Maschine sofort auszuschalten und vor dem weiteren Gebrauch Instand zu setzen.

Tragen Sie zum Schutz Ihrer Gesundheit eine P2-Atemschutzmaske.
5.3 Emissionswerte
Die nach EN 60745 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel 84 dB(A)
Schallleistungspegel 95 dB(A)
Messunsicherheitszuschlag K = 3 dB

Gehörschutz tragen!
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745:
Schwingungsemissionswert
(3-achsig): a _h = 3,0 m/s^2 Unsicherheit K = 1,5 m/s²
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch)
- dienen dem Maschinenvergleich,
- eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz,
- repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.
Erhöhung möglich bei anderen Anwendungen, mit anderen Einsatzwerkzeugen oder ungenügend gewartet. Leerlauf- und Stillstandszeiten der Maschine beachten!
6 Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme

Die Netzspannung muss mit der Angabe auf dem Leistungsschild übereinstimmen.

Schalten Sie die Maschine vor dem An- schließen oder Lösen der Netzanschluss- leitung stets aus!
Anschließen und Lösen der Netzanschlussleitung siehe Bild 3. Zum Einschalten wird der Schalter [1 1] bis zum Einrasten nach vorne geschoben. Ein Druck auf das hintere Ende des Schalters genügt, um die Einschaltsperre zu lösen und die Maschine auszuschalten.
7 Einstellungen an der Maschine

Ziehen Sie vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose.
7.1 Werkzeug wechseln
Benötigtes Werkzeug: Gabelschlüssel SW 8 (mitgeliefert).

Tragen Sie beim Werkzeugwechsel, wegen der Verletzungsgefahr an den scharfen Scheiden der Werkzeuge, Schutzhandschuhe.
a) Werkzeug entnehmen
- Heben Sie den Entriegelungs-Hebel [4 2] bis zum hörbaren Einrasten mit dem Gabelschlüssel [4 1] an.
- Trennen Sie Motoreinheit [4 5] und das Führungsgestell [4 4].
- Halten Sie die Spindelarretierung [5 1] gedrückt.
- Lösen und schrauben Sie den Fräser [5 2] mit dem Gabelschlüssel ab.
- Lassen Sie die Spindelarretierung los.
b) Werkzeug einsetzen
- Stellen Sie vor dem Einsetzen eines neuen Fräser sicher, dass die Maschine, das Führungsgestell und die Führungen [4 3] sauber sind. Beseitigen Sie evtl. Verschmutzungen. Setzen Sie nur scharfe, unbeschädigte und saubere Werkzeuge ein.
- Halten Sie die Spindelarretierung [5 1] gedrückt.
- Schrauben Sie mit dem Gabelschlüssel den Fräser [5 2] auf.
- Lassen Sie die Spindelarretierung los.
- Schieben Sie das Führungsgestell bis zum hörbaren Einrasten auf die Motoreinheit.
7.2 Frästiefe einstellen
- Öffnen Sie die Rasthebelsperre [1 8] durch Drücken.
- Stellen Sie mit dem Rasthebel [1 7] die gewünschte Frästiefe (12 mm, 15 mm, 20 mm, 25 mm, 28 mm) ein. Für den Fräser mit 5 mm Durchmesser sind, wegen seiner kurzen Schaftlänge, nur die Frästiefen 12 mm, 15 mm und 20 mm erlaubt.
- Lassen Sie die Rasthebelsperre wieder los.
Für den DOMINO Dübel 4x20 mm gibt es einen Spezialfräser (wegen Bruchgefahr). Beach-
ten Sie bei der Verwendung dieses Fräsers (D 4-NL 11 HW-DF 500):
- Stellen Sie mit dem Rasthebel [1 7] die Frästiefe 20 mm ein. Die tatsächliche Frästiefe entspricht 10 mm. Der Dübel kann nur mittig positioniert werden (siehe Bild 7b).

Achten Sie darauf, dass die Frästiefe mindestens 3 mm geringer als die Werkstückdicke ist. Ansonsten kann der Fräser auf der Rückseite aus dem Werkstück heraustreten, was mit einer erhöhten Unfallgefahr verbunden ist.
7.3 Fräshöhe einstellen
a) mit Vorwahlschieber
- Lösen Sie den Klemmhebel [6 1] für die Fräshöhen-Einstellung.
- Heben Sie mit dem Zusatzhandgriff [6 2] den vorderen Teil des Führungsgestells an.
- Stellen Sie mit dem Schieber [6 6] die gewünschte Plattendicke (16 mm, 20 mm, 22 mm, 25 mm, 28 mm, 36 mm, 40 mm) ein.
- Drücken Sie vorderen Teil des Führungsgestells bis zum Anschlag nach unten.
- Schließen Sie den Klemmhebel [6 1].
b) frei wählbar
- Lösen Sie den Klemmhebel [6 1] für die Fräshöhen-Einstellung.
- Heben Sie mit dem Zusatzhandgriff [6 2] den vorderen Teil des Führungsgestells an.
- Schieben Sie den Schieber [6 6] bis zum Anschlag in Richtung Motoreinheit.
- Stellen Sie die gewünschte Fräshöhe anhand der Skala [6 3] ein, indem Sie den vorderen Teil des Führungsgestells senkrecht verfahren.
- Schließen Sie den Klemmhebel [6 1].
7.4 Winkelanschlag einstellen
- Lösen Sie den Klemmhebel für den Winkelanschlag [6 4].
- Stellen Sie den gewünschten Winkel ein: anhand der Skala [6 5] stufenlos von 0° - 90°, oder rastend bei 0°, 22,5°, 45°, 67,5°, 90°.
- Schließen Sie den Klemmhebel [6 4].
Dünne Werkstücke auf Gehrung fräsen
- Stellen Sie den gewünschten Winkeln ein.
- Lösen Sie den Klemmhebel [6 1] für die Fräshöhen-Einstellung.
- Schieben Sie den Schieber [6 6] bis zum Anschlag in Richtung Motoreinheit.
- Schieben Sie den Winkelanschlag komplett nach unten.
- Schließen Sie den Klemmhebel [6 1]

Vor dem Zurückstellen des Winkelanschlags immer zuerst den Klemmhebel [6 1] lösen.
7.5 Dübellochbreite einstellen

Das Einstellen der Dübellochbreite mit dem Drehschalters [1 2] ist nur bei laufender Maschine zuverlässig möglich!
Folgende Dübellochbreiten sind einstellbar (Bild 7a):
13 mm + Fräserdurchmesser
19 mm + Fräserdurchmesser
23 mm + Fräserdurchmesser
7.6
Absaugung
Schließen Sie die Maschine stets an eine Absaugung an.
An den Absaugstutzen [2 2] kann ein Festool-Absauggerät mit einem Absaugschlauch-Durchmesser von 27 mm angeschlossen werden.
7.7 Zusatzanschlag mit Auflageverbreiterung
Durch den Zusatzanschlag [8 1] lässt sich die Auflagefläche beim Fräsen an der Werkstückkante vergrößern, und dadurch die Maschine sicherer führen.
Mit den zwei integrierten Anschlagsreduzierungen kann der Abstand zur Fräslochmitte individuell von 37 mm auf 20 mm reduziert werden. Damit kann der Dübel randnaher positioniert werden.
- Befestigen Sie den Zusatzanschlag mit den beiden Schrauben [8 2] an den Gewindebohrungen [8 3] des Führungsgestells, wobei die Auflageflächen der Abstützung [8 5] und des Tisches [8 4] in einer Ebene liegen müssen.
- Zur Abstandsreduzierung schwenken Sie eine der Abstandsreduzierungen heraus (siehe Bild 8). Diese richtet sich automatisch an der Anschlagklinke aus.
8 Arbeiten mit der Maschine
Holz ist ein natürlicher, inhomogener Werkstoff. Daher können sich bei dessen Bearbeitung stets gewisse Maßabweichungen ergeben, selbst wenn die Maschine exakt eingestellt ist. Auch durch die Handhabung der Maschine (z. B. Vorschubgeschwindigkeit) wird die Arbeitsgenauigkeit beeinflusst. Weiterhin kann die Abmessung, der aus Holz gefertigten DOMINOs, abhängig von deren Lagerung (z. B. Feuchtigkeit), schwanken. All diese Faktoren beeinflussen die Maßhaltigkeit der hergestellten Dübellöcher und Dübelverbindungen.
Auf der Basis von zahlreichen Versuchsreihen wurden diese Maßabweichungen gemittelt. Maschine und DOMINO-Dübelmaße sind auf dieses Mittel eingestellt. Sollte sich dennoch ein seitlicher Versatz von ca. 0,03 mm - 0,04 mm beim zusammenstecken zweier Werkstücke ergeben, haben Sie die Möglichkeit, die werksseitig montierten Anschlagklinken [2 4] durch Korrektur-Anschlagklinken zu ersetzen. Diese um 0,15 mm schmaleren Klinken reduzieren dann den seitlichen Abstand der Dübellöcher zur Werkstückkante (siehe Kapitel 14).
Vor der Bearbeitung des endgültigen Werkstücks ist es empfehlenswert, an einem Probewerkstück die Dübellochtiefe, -breite und den -durchmesser zu optimieren.

Beachten Sie beim Arbeiten folgende Regeln:
- Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann.
- Halten Sie die Domino-Dübelfräse beim Arbeiten immer mit beiden Händen am Motorgehäuse und am Zusatz-Handgriff. Dies vermindert die Verletzungsgefahr und ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten.
- Schließen Sie den Klemmhebel für Fräshöhen-Einstellung [2 3] und den Klemmhebel für Winkelanschlag [1 5], so dass kein unbeabsichtigtes Lösen während des Betriebes möglich ist.
- Passen Sie die Vorschubgeschwindigkeit dem Fräser-Durchmesser und dem Material an. Arbeiten Sie mit konstanter Vorschubgeschwindigkeit.
- Legen Sie die Domino-Dübelfräse erst weg, wenn der Fräser zum vollständigen Stillstand gekommen ist.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Dübelverbindung herzustellen:
- wählen Sie einen Dominodübel aus, und setzten Sie den dazu passenden Fräser in die Domino-Dübelfräse ein (Kap. 7.1).
- Stellen Sie die Frästiefe ein (Kap. 7.2). Die Frästiefe muss mindestens 3 mm geringer als die Werkstückdicke sein, damit die Dübelverbindung haltbar ist.
- Stellen Sie die Fräshöhe entsprechend der Werkstückdicke ein (Kap. 7.3).
-
Kennzeichnen Sie die zusammengehörigen Flächen der Werkstücke [10 1], damit Sie diese nach dem Fräsen der Dübellöcher wieder korrekt zusammensetzen können.
-
Legen Sie die beiden zu verbindenden Werkstücke aneinander, und markieren Sie die gewünschten Positionen der Dübel mit einem Bleistift [10 2].
- Stellen Sie die gewünschte Dübellochbreite ein (Kap. 7.5).
Unsere Empfehlung: Fräsen Sie das erste Loch ohne Spiel (Dübellochbreite = Domino-Dübelbreite), und die übrigen Dübellöcher mit der nächst größeren Dübellochbreite (Bild 10). Das erste Dübelloch dient somit als Bezugsmaß, während die übrigen Dübellöcher Toleranz für Fertigungs-Ungenauigkeiten haben.
- Fräsen Sie die Dübellöcher:
a) das erste Dübelloch durch Anlegen der Anschlagklinke an der seitlichen Kante des Werkstückes,
b) die folgenden Dübellöcher nach den zuvor gemachten Bleistift-Markierungen und der Skala des Sichtfensters [10 3].
9 Warten und Pflegen

Vor allen Arbeiten an der Maschine ist stets der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen.

Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur: Nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.com/Service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter www.festool.com/Service
Die Domino-Dübelfräse ist weitgehend wartungsfrei. Wir empfehlen jedoch eine jährliche Überprüfung und/oder nach ca. 100 Stunden Betriebsdauer von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt. Dies dient der Sicherheit des Benutzers und der Wertbeständigkeit der Domino-Dübelfräse.
Maschine und Kühlluftöffnungen stets sauberhalten.
Die Führungen [4 3] sind von Staubablagerungen zu reinigen. Ölen Sie die Führungen regelmäßig mit harzfreiem Öl (z.B. Nähmaschinenöl) leicht ein.
Um den Klemmhebel zu fixieren (siehe Bild 6b):
- Entfernen Sie den Klemmhebel und klemmen Sie die Sechskantschraube fester.
- Fixieren Sie den Klemmhebel erneut an der Sechskantschraube.
Die Maschine ist mit selbstabschaltenden Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
10 Zubehör, Werkzeuge

Verwenden Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur original Festool-Zubehör und Ersatzteile.
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool-Katalog oder im Internet unter „www.festool.com“.
11 Umwelt
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Führen Sie Gerät, Zubehör und Verpackung einer umweltgerechten Wiederverwertung zu. Beachten Sie dabei die geltenden nationalen Vorschriften.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Informationen zur REACH:
www.festool.com/reach
12 Anwendungsbeispiele
(Die nachfolgenden Bilder A1 bis A6.3 befinden sich auf einem beiliegendem Extra-Blatt).
| A1.1 A1.4 Stabile und verdrehsichere Rahmenverbindung auf Gehrung. | |
| A2 Sehr stabile | Blockrahmenverbindung. |
| A3 Sehr stabile | und verdrehsichere Holzverbindungen im Gestell- und Stuhlbau. |
| A4.1 A4.3 Stabile, verdrehsichere und passgenaue Plattenverbindung (auf Gehrung). | |
| A5.1 Stabile und passgenaue Plattenverbindung (stumpf). | |
| A5.2 Einstellung der Domino-Dübelfräse für Plattenverbindung (stumpf), stirnseitiges Dübelloch. | |
| A5.3 Einstellung der Domino-Dübelfräse mit Zusatzanschlag für Plattenverbindung (stumpf). | |
| A6.1 Stabile und passgenaue Plattenverbindung (mittig). | |
| A6.2 Einstellung der Domino-Dübelfräse für Plattenverbindung (mittig). | |
| A6.3 Einstellung der Domino-Dübelfräse für Plattenverbindung (mittig), stirnseitiges Dübelloch. | |
13 Fehlerbeseitigung
(Die nachfolgenden Bilder B1 bis B6 befinden sich auf einem beiliegendem Extra-Blatt).
| Bild | Fehler Ursache Behebung | ||
| B1 | Brandflecken Stumpfer Fräser Scharfen Fräser verwenden | ||
| B2 | Aufweitung des Dübellochs | Zu große Frästiefe (größer 20 mm) mit 5 mm Fräser | Frästiefe verringern |
| B3 | Dübel durchdringt das Werkstück | Falsche Werkstückdicke und/oder Frästiefe | Werkstückdicke und/oder Frästiefe anpassen. |
| B4 | Ausrisse am Dübelloch-Rand | Zu hohe Vorschubgeschwindigkeit | Vorschubgeschwindigkeit verringern. |
| B5 | Dübelloch nicht parallel zur Werkstückkante. | Werkstück hat sich bei der Bearbeitung bewegt. | Werkstück ausreichend Befestigen. |
| B6 | Dübelloch nicht im rechten Winkel (90°) zur Werkstückoberfläche. | a) Ablagerungen (z.B. Späne) unterhalb der Bodenplatteb) Winkelanschlag nicht exakt auf 90° eingestelltc) ohne Zusatzanschlag gearbeitet | a) Ablagerungen entfernenb) Winkelanschlag exakt auf 90° einstellenc) Zusatzanschlag verwenden |
| 9a,9b | Die Lage der Dübellöcher, die mit der linken und der rechten Anschlagklinke hergestellt wurde, stimmt nicht genau überein (unterschiedlicher Abstand zur Werkstückkante). | Der Mittelpunkt zwischen den beiden Anschlagklinken liegt nicht genau im Mittelpunkt des Schwenkbereiches des Fräser. | Entfernen Sie eine der Anschlagklinken [9 1] (Bild 9a). Montieren Sie eine der beigelegten Anschlagklinken [9 2] an die Dübelfräse (Bild 9b). Diese Anschlagklinken sind schmäler und erlauben eine sehr genaue Einstellung. |