SB MB - Hochdruckreiniger Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SB MB Kärcher
SB MB 59801060 (05/23) Deutsch 2 English 44 Français 85 Italiano 128 Nederlands 170 Español 211 Svenska 253 Suomi 294 Ελληνικά 335 Русский 3782 Deutsch Inhalt Allgemeine Hinweise Lesen Sie vor der ersten Benutzung des Geräts diese Originalbetriebsanleitung und die beiliegenden Sicherheitshinwei- se 5.596-309.0. Handeln Sie danach. Bewahren Sie beide Hefte für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf. Zielgruppen dieser Anleitung ● Alle Anwender: Anwender sind eingewiesene Hilfskräfte, Betreiber und Fachkräfte. ● Fachkräfte: Fachkräfte sind Personen, die durch ih- re berufliche Ausbildung befähigt sind, Anlagen auf- zustellen und in Betrieb zu nehmen. Fachbegriffe Für das Verständnis der Betriebsanleitung ist die Kennt- nis folgender Begriffe wichtig. In dieser Betriebsanlei- tung werden durchweg die fettgedruckten Fachausdrücke verwendet. Frischwasser - Rohwasser, Leitungswasser, Stadtwas- ser Basenaustauscher - WSO, Enthärtungsanlage Enthärtetes Wasser - Weichwasser Revers-Osmose (RO) - Umkehrosmose Konzentrat - Mit Salzen und Mineralien angereichertes Abwasser aus der Revers-Osmose Permeat - Osmosewasser, entmineralisiertes Wasser, vollentsalztes Wasser Brauchwasser - Wasser aus einer biologischen Was- seraufbereitungsanlage Umweltschutz Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bit- te Verpackungen umweltgerecht entsorgen. Elektrische und elektronische Geräte enthalten wertvolle recyclebare Materialien und oft Be- standteile wie Batterien, Akkus oder Öl, die bei falschem Umgang oder falscher Entsorgung eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen können. Für den ordnungsgemä- ßen Betrieb des Geräts sind diese Bestandteile jedoch notwendig. Mit diesem Symbol gekennzeichnete Gerä- te dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH) Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie un- ter: www.kaercher.de/REACH Ergänzende Hinweise zum Umweltschutz Bitte Motoröl, Heizöl, Diesel und Benzin nicht in die Um- welt gelangen lassen. Bitte Boden schützen und Altöl umweltgerecht entsorgen. Sicherheitshinweise Bei Fehlbedienung oder Missbrauch drohen Gefahren für den Bediener und andere Personen durch: ● hohen Wasserdruck ● heißes Wasser ● heiße Abgase ● hohe, elektrische Spannung ● Reinigungsmittel Um Gefahren für Personen, Tiere und Sachen zu ver- meiden, lesen Sie bitte vor dem ersten Betrieb der An- lage: ● diese Betriebsanleitung einschließlich aller Sicher- heitshinweise ● die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetz- gebers ● die Sicherheitshinweise, die den verwendeten Rei- nigungsmitteln beigestellt sind Vergewissern Sie sich: ● dass Sie selbst alle Hinweise verstanden haben ● dass alle Anwender der Anlage über die Hinweise informiert sind und diese verstanden haben Alle Personen die mit Aufstellung, Inbetriebnahme und Bedienung zu tun haben, müssen: ● entsprechend qualifiziert sein ● diese Betriebsanleitung kennen und beachten ● entsprechende Vorschriften kennen und beachten Sorgen Sie dafür, dass im Selbstbedienungsbetrieb alle Benutzer mit deutlich sichtbaren Hinweisschildern infor- miert werden über: ● mögliche Gefahren ● Sicherheitsvorrichtungen ● die Bedienung der Anlage Bei Betrieb in geschlossenen Räumen ● müssen Rauchgase in zugelassenen Rohren oder Kaminen abgeleitet werden ● muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt wer- den. GEFAHR Verbrennungsgefahr durch heiße Abgase Halten Sie Körperteile von der Abgasöffnung fern. Be- rühren Sie die Kaminabdeckung nicht. GEFAHR Verbrennungsgefahr durch heiße Anlagenteile Berühren Sie Anlagenteile wie Pumpen und Motoren erst nach dem Abkühlen. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr Verwenden Sie die Anlage nicht, wenn sich Personen ohne entsprechende Schutzkleidung in der Nähe befin- den. Richten Sie den Strahl nicht auf sich selbst oder auf An- dere, um Kleidung oder Schuhwerk zu reinigen. Prüfen Sie das Gerät und das Zubehör, wie z B. Hoch- druckschlauch, Hochdruckpistole und Sicherheitsein- richtungen, vor jedem Betrieb auf ordnungsgemäßen Zustand und Betriebssicherheit. Verwenden Sie das Gerät bei Beschädigung nicht. Tauschen Sie beschä- digte Komponenten unverzüglich aus. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Hoch- druckschläuche, Armaturen und Kupplungen. Vorschriften und Richtlinien ● Beachten Sie die jeweiligen nationalen Vorschriften für Flüssigkeitsstrahler. ● Beachten Sie die jeweiligen nationalen Vorschriften zur elektrischen Installation. ● Beachten Sie die jeweiligen nationalen Vorschriften zur Unfallverhütung. Lassen Sie die Anlage jährlich prüfen und bewahren Sie das schriftliche Ergebnis der Prüfung auf. ● Lassen Sie Wartungsarbeiten und Reparaturen nur von geschulten KÄRCHER-Kundendienstmonteu- ren oder durch KÄRCHER autorisierte Monteure durchführen. Zusätzliche Vorschriften und Richtlinien für öl- und gasbeheizte Geräten ● Die Heizeinrichtung des Gerätes ist eine Feue- rungsanlage. Lassen Sie die Feuerungsanlage re- gelmäßig nach den jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers überprüfen. ● Sorgen Sie bei Betrieb der Anlage in Räumen für ei- ne gefahrlose Ableitung der Abgase (Rauchgasrohr ohne Zugunterbrecher). Sorgen Sie für ausreichen- de Frischluftzufuhr. ● Einstellungen, Wartungsarbeiten und Reparaturen am Brenner dürfen nur von geschulten Kärcher- Kundendienstmonteuren durchgeführt werden. ● Berücksichtigen Sie bei der Planung des Kamins die örtlich gültigen Richtlinien. Zusätzliche Vorschriften für gasbeheizte Geräte Vor der Installation des Gerätes sollte eine Abstimmung mit dem Gasversorgungsunternehmen und dem Be- zirksschornsteinfegermeister erfolgen. Beachten Sie bei der Installation die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immissions- schutzes. Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften, Richtlinien und Normen hin: ● Das Gerät darf nur von einem Fachbetrieb nach den jeweiligen nationalen Vorschriften installiert werden. ● Die Installation der Gasleitungen, sowie der gassei- tige Anschluss des Gerätes, darf nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk zugelassenen Fachfir- ma erfolgen. ● Einstellungen, Wartungsarbeiten und Reparaturen am Gasbrenner dürfen nur durch autorisiertes Fach- personal des Brennerherstellers durchgeführt wer- den. Gefahrenstufen GEFAHR ●Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. 몇 WARNUNG ●Hinweis auf eine möglicherwei- se gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leich- ten Verletzungen führen kann. ACHTUNG ●Hinweis auf eine möglicherwei- se gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen kann. Symbole auf der Anlage GEFAHR Verletzungsgefahr Der Hochdruckstrahl kann Verletzungen verursachen. Richten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf Menschen oder Tiere. Gefahr durch elektrischen Schlag. Richten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf elektrische Geräte, Kabel oder die Anlage. Gehörschutz Der Schalldruckpegel der Anlage beträgt maximal 65dB(A). Normalerweise wird deshalb kein Gehör- schutz benötigt. Beim Reinigen von geräuschverstärkenden Teilen kann sich der Schallpegel erhöhen. Tragen sie deshalb in diesem Fall einen geeigneten Gehörschutz. Ausschalten im Notfall
1. Den Programmwahlschalter auf “STOP” drehen.
- 1 Programmwahlschalter Allgemeine Hinweise p. 2
- Umweltschutz p. 2
- Sicherheitshinweise p. 2
- Bestimmungsgemäße Verwendung p. 3
- Bedienung p. 3
- Anlage öffnen p. 4
- Einstellungen p. 5
- Steuerung p. 7
- Betriebsstoffe einfüllen p. 13
- Frostschutz p. 13
- Außerbetriebnahme p. 14
- Stilllegung p. 14
- Gerätebeschreibung p. 15
- Pflege und Wartung p. 22
- Hilfe bei Störungen p. 28
- Technische Daten p. 33
- Garantie p. 36
- Transport p. 36
- Lagerung p. 36
- Zubehör und Ersatzteile p. 36
- Anlage installieren (Nur für Fachkräfte) p. 37
- Protokoll für Hochdruckprüfung p. 42
- EU-Konformitätserklärung p. 43
- 몇 WARNUNG Gefahr durch hohe elektrische Spannung. Lassen Sie Arbeiten an so gekennzeichne- ten Anlagenteilen nur durch eine Elektro- Fachkraft ausführen. GEFAHR Verbrennungsgefahr durch hohe Tempe- ratur. Berühren Sie so gekennzeichnete Flächen nicht.Deutsch 3 Arbeitsplatz ● Am Bedienfeld werden Münzen eingeworfen und das Waschprogramm gewählt. ● Mit der Hochdruckpistole, Waschbürste und Power- schaumlanze wird die Reinigung durchgeführt. GEFAHR Verletzungsgefahr, Verbrennungsgefahr Nehmen Sie die Anlage nur bei geschlossenem Gehäu- se in Betrieb. ● Der Innenraum der Anlage darf nur für eingewiese- nes Personal zu Wartungsarbeiten zugänglich sein. Bei Benutzung der Anlage muss die Tür verschlos- sen sein. Bestimmungsgemäße Verwendung Diese SB-Waschanlage dient zur Reinigung von Kraft- fahrzeugen und Anhängern mit Wasser und zugesetz- ten Reinigungsmitteln. Nicht bestimmungsgemäß und damit verboten ist die Reinigung von ● Menschen und Tieren. Durch den Hochdruck-Wasserstrahl besteht erheb- liche Verletzungsgefahr. ● losen Gegenständen. Lose Gegenstände können durch den Hochdruck- Wasserstrahl weggeschleudert werden Personen verletzen oder andere Gegenstände beschädigen. Zur Trennung vom Trinkwassernetz muss ein Netztren- ner Kategorie 5 zwischen Anlage und Trinkwassernetz eingebaut werden. Zusätzlich müssen örtlich geltende Vorschriften beachtet werden. ACHTUNG Verschmutztes Wasser führt zu vorzeitigem Ver- schleiß oder Ablagerungen im Gerät. Versorgen Sie das Gerät nur mit sauberem Wasser oder Recyclingwasser, das folgende Grenzwerte nicht überschreitet: ● pH-Wert: 6,5 ,5 ● elektrische Leitfähigkeit: maximale Leitfähigkeit von Frischwasser 1000 µS/cm ● Kohlenwasserstoffe: < 0,01 mg/l ● Chlorid: < 250 mg/l ● Kalzium: < 200 mg/l ● Gesamthärte: < 28 °dH, < 50° TH, < 500 ppm (mg CaCO p. 9
/l) ● Eisen: < 0,2 mg/l ● Mangan: < 0,05 mg/l ● Kupfer: < 0,02 mg/l ● Sulfat: < 240 mg/l ● Aktivchlor: < 0,1 mg/l ● frei von üblen Gerüchen Die Anlage darf zur Ableitung der Brennerabgase nur im Freien betrieben werden. Bei Aufstellung unter Dach oder in einem geschlossenen Raum muss die Anlage zur Ableitung der Abgase an einen Kamin angeschlos- sen werden. Bei Anschluss einesKamins muss der Brenner neu justiert und die Abgaswerte durch dem zu- ständigen Schornsteinfeger überprüft werden. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Frost kann unter bestimmten Umständen zur Beschädi- gung der Anlage führen. Die Anlage ist unter den im Abschnitt „Frostschutz“ ge- nannten Voraussetzungen frostsicher bis -20°C und muss bei tieferenTemperaturen stillgelegt werden. GEFAHR Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir das Gerät grundsätzlich nur über einen Fehlerstromschutzschal- ter (maximal 30 mA) zu betreiben. Bedienung Waschprogramme Das aktive Waschprogramm wird mit dem Programm- wahlschalter ausgewählt. 1 Programmwahlschalter Standardprogramme STOP Das Programm wird unterbrochen. Grundstellung. Reinigungswerkzeuge in den Werk- zeugaufnahmen. Hinweis: Die Funktion „STOP“ ist in allen Schalterstel- lungen ohne Waschprogramm aktiv. Hochdruckwäsche Zur Entfernung von Grobschmutz. Wasser mit Reinigungsmittel. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 30 cm. Schaumwäsche Gründliche Lackreinigung mit Aktivschaum. Waschbürste nur bei laufendem Programm und erst nach der Hochdruckwäsche anwenden. Spülen Klares, kaltes Wasser zum Abspülen von Shampoo und Schaum. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 50 cm. Heißwachs Warmwasser mit Lackkonservierung. Erst nach dem Spülen anwenden. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 80 cm. Top-Pflege Fleckenfreies Trocknen. Demineralisiertes Wasser mit Glanztrockner. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 80 cm. Zusatzprogramme (Option) Schmutzlösen Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen. Wasser mit spezieller Reinigungsmittelzugabe. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 30 cm. Microemulsion Entfernung von Bitumen-Straßenbelag-Rückständen. Versprühen eines speziellen Reinigungsmittels. Insektenlösen Anlösen von Insektenrückständen. Warmwasser mit Insektenreiniger. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 30 cm. Felgenreinigung Anlösen von Bremsrückständen. Kaltwasser mit spezi- eller, hochdosierter Reinigungsmittelzugabe unter Bei- mischung von Druckluft. Anwendung vor der Autowäsche und nur auf beschich- teten oder lackierten Felgen. Intensivschaum Anlösen von hartnäckiger Verschmutzung. Schaum mit spezieller Reinigungsmittelzugabe. Abstand Schaumstrahl mindestens 30 cm. Unterbodenwäsche Entfernung von Grobschmutz am Fahrzeugunterboden. Waschvorgang beginnt mit ca. 10 Sekunden Verzöge- rung, Fahrzeug über der Unterbodenwäsche vor- und zurückfahren. Powerschaum (nur bei 3-Werkzeug-Ausführung) Anlösen von hartnäckiger Verschmutzung. Wasser mit spezieller Reinigungsmittelzugabe. Abstand Hochdruckstrahl mindestens 80 cm. Powerfelgenschaum (nur bei 3-Werkzeug- Ausführung) Anlösen von Bremsrückständen. Wasser mit spezieller Reinigungsmittelzugabe. Einwirkdauer maximal 2 Minuten. Anwendung vor der Autowäsche und nur auf beschichteten oder lackierten Felgen. Powerwachs Warmwasser mit Lackkonservierung. Erst nach dem Spülen anwenden. Abstand Schaumstrahl mindestens 80 cm. Bedienablauf
1. Den Programmwahlschalter auf das gewünschte
Waschprogramm drehen. 1 Restwertanzeige 2 Programmwahlschalter 3 Münzeinwurf
2. Eine Münze einwerfen.
Hinweis Bei einem laufenden Waschprogramm tritt auch bei un- betätigter Hochdruckpistole Wasser aus der Düse des Reinigungswerkzeugs aus. Aufgrund der Frostschutz- funktion schließt die Hochdruckpistole nicht vollständig. 1-Werkzeug-Ausführung
1. Zum Reinigen mit dem Hochdruckstrahl den Arre-
tierhebel drücken, die Reinigungsbürste nach hin- ten ziehen und einrasten. 1 Reinigungsbürste 2 Arretierungshebel 3 Hochdruckpistole 4 Abzugshebel 5 Sicherungsraste
2. Zum Reinigen mit der Reinigungsbürste den Arre-
tierhebel drücken, die Reinigungsbürste nach vorne schieben und einrasten.
3. Die Sicherungsraste lösen.
4. Den Abzugshebel ziehen.
2-Werkzeug-Ausführung Hier sind Hochdruckpistole und Reinigungsbürste als getrennte Werkzeuge vorhanden. Hochdruckpistole: Die Hochdruckpistole entsichern und den Abzugshebel ziehen. Waschbürste: Die Waschbürste vor der Benutzung mit der Hochdruck- pistole reinigen. Das Waschprogramm Schaumwäsche anwählen und das Fahrzeug reinigen. 3-Werkzeug-Ausführung Hier sind 3 getrennte Werkzeuge vorhanden: ● Hochdruckpistole ● Reinigungsbürste ● Powerschaumlanze
54 Deutsch Waschzeit ● Nach dem Münzeinwurf läuft die Waschzeit. ● Die Restwertanzeige zeigt das verbleibende Waschguthaben in Wascheinheiten an. Hinweis Die Waschzeit läuft auch in der Stellung “STOP” des Programmwahlschalters. Werden während der Waschzeit weitere Münzen einge- worfen, werden diese registriert und zu der bestehen- den Waschzeit hinzugezählt. Anlage öffnen 1 Verriegelung Münzprüfertür, nur bei SB MB Comfort 2 Schloss Münzkasette (Option), nur bei SB MB Comfort 3 Entriegelung Münzprüfertür, nur bei SB MB Stan- dard 4 Entriegelung Türen vorne, zum Entriegeln anheben 5 Entriegelung Türen hinten, links, zum Entriegeln anheben 6 Entriegelung Türen hinten, rechts, zum Entriegeln anhebenDeutsch 5 Einstellungen 1 Trockenschaumstation 2 Tochscreen 3 Schaltschrank 4 Hauptschalter 5 Dosierpumpe Trockenschaumstation 6 Heizlüfter 7 Dosierpumpen 8 Frostschutz mit Verlustwasser (Option), Einbauort 2 9 Frostschutz mit Verlustwasser (Option), Einbauort 1 10 Notfrostschutz (Option) 11 Felgenreiniger (Option) 12 Wärmetauscher Waschplatzheizung 13 Kopf Basenaustauscher 14 Verschneideeinrichtung (Option) Hauptschalter Kompressor einstellen
1. Den Druckminderer auf 0,4...0,5 MPa (4...5 bar)
einstellen. 1 Druckschalter Luft 2 Manometer 3 Druckluft-Anschluss für Servicearbeiten 4 Druckminderer Dosierpumpen einstellen Mit den Dosierpumpen werden dem Waschwasser Rei- nigungs- und Pflegemittel entsprechend dem Wasch- programm und der Ausstattung der Anlage zudosiert. Hinweis Die Dosiermengen werden vom Monteur bei der Erstin- betriebnahme der Anlage optimal eingestellt. In der Re- gel sind keine Änderungen der Einstellungen notwendig. Feineinstellungen werden an der Steuerung vorgenom- men (siehe “Steuerung/Menü Einstellungen/Menü Waschprogramm Einstellungen”). Die Grundeinstellung der Dosierpumpen wird nicht verändert. 1 Dosierpumpe Hochdruckwäsche (DP 1) 2 Dosierpumpe Heißwachs (DP 2) 3 Dosierpumpe Top-Pflege (DP 3) 4 Dosierpumpe optional (DP 4), für Zusatzprogram-
Stellung Funktion 1 Die Anlage ist in Betrieb. Die Frostschutzeinrichtungen (Option) sind aktiv. 0 Die Gesamte Anlage außer Betrieb (auch die Frostschutzeinrichtungen).6 Deutsch Grundeinstellung
1. Den Einstellknopf Dosiermenge herausziehen.
1 Entlüftungshebel 2 Entlüftungstaste 3 Einstellknopf Dosiermenge
2. Die Entlüftungstaste abwechselnd drücken und los-
lassen und währenddessen den Einstellknopf auf den gewünschten Wert drehen.
3. Die Entlüftungstaste loslassen.
4. Den Einstellknopf Dosiermenge eindrücken
Trockenschaumstation einstellen 1 Ausgang Wasser/Reinigungsmittel 2 Dosierventil Wasser/Reinigungsmittel 3 Eingang Wasser/Reinigungsmittel 4 Dosierventil Luft 5 Ausgang Luft 6 Manometer Druckluft 7 Druckminderer Luft 8 Manometer Wasser 9 Druckminderer Wasser 1 Dosierpumpe Trockenschaum Grundeinstellung Wasser
1. Den Frischwasserzulauf öffnen.
2. Das Waschprogramm Schaumwäsche an einem
Waschplatz ausführen.
3. Den Druckminderer Wasser auf 0,25 MPa (2,5 bar)
einstellen. Grundeinstellung Wasser/Chemie
1. Die Dosierpumpe Trockenschaum auf 20% einstellen.
Vorgehensweise siehe „Dosierpumpen einstellen“.
2. Den Frischwasserzulauf öffnen.
3. Den Schlauch am Ausgang des Verteilerblocks Was-
ser/Chemie abnehmen und durch ein ca. 400 mm lan- ges Schlauchstück (PVC-Schlauch 6/4) ersetzen.
4. Das Waschprogramm Schaumwäsche für diesen
Waschplatz ausführen.
5. Den Flüssigkeitsstrom aus dem Schlauchstück
durch Verstellen des Dosierventils Wasser/Reini- gungsmittel auf 300 ml/min einstellen (mit Messzy- linder messen).
6. Das Waschprogramm Schaumwäsche beenden.
7. Das Schlauchstück entfernen und den Schlauch
zum Waschplatz wieder anschließen.
8. Die Einstellung der Dosierventile Wasser/ Chemie
für die restlichen Waschplätze wiederholen. Grundeinstellung Luft
1. Den Druckminderer Luft auf 0,25 MPa (2,5 bar) ein-
2. Das Service-Werkzeug 6.901-074.0 zwischen Aus-
gang Luft und Schlauch zum Waschplatz einsetzen.
3. Das Waschprogramm Schaumwäsche für diesen
Waschplatz ausführen.
4. Das Dosierventil Luft so einstellen, dass das Mano-
meter des Service-Werkzeugs 0,15 MPa (1,5 bar) anzeigt.
5. Das Waschprogramm Schaumwäsche beenden.
6. Das Service-Werkzeug entfernen und den Schlauch
zum Waschplatz wieder am Verteilerblock Luft an- schließen.
7. Die Einstellung der Dosierventile Luft für die restli-
chen Waschplätze wiederholen. Hinweis Nach Ausführung der Grundeinstellung soll die Konsis- tenz des Schaums nur noch durch Verstellen der Do- sierventile Luft verändert werden. Felgenreinigung/Intensivschaum einstellen (Option)
1. Den Reinigungsmittel-Saugschlauch abziehen.
1 Eingang Reinigungsmittel 2 Düseneinsatz 3 Reinigungsmittel-Saugschlauch
2. Den Düseneinsatz für das gewünschte Mischungs-
verhältnis auswählen: Grundeinstellung Wasser/Chemie
1. Den Düseneinsatz bis zum Anschlag in den Ein-
gang Reinigungsmittel einschieben.
2. den Saugschlauch aufstecken.
3. Den Druck an der Einstellschraube einstellen:
1 Einstellschraube Grundeinstellung Luft
1. Druckminderer Luft einstellen:
ACHTUNG Beschädigungsgefahr Saure Reinigungsmittel können die Anlage beschädi- gen. Verwenden Sie zur Felgenreinigung nur alkalische Rei- nigungsmitte. Hinweis Nach ausgeführter Grundeinstellung soll das Sprühbild nur noch durch Verstellen des Druckminderers Luft ver- ändert werden. Das gleichmäßige Auftragen von Felgenreiniger wird erleichtert, wenn zum Felgenreinigerkonzentrat ein ge- eigneter Farbstoff beigemischt wird. Microemulsion einstellen (Option)
1. Den Druck nach Bedarf durch Verdrehen der Ein-
stellschraube verstellen. 1 Einstellschraube Waschprogramm Reinigungs- mittel Stellung Ein- stellknopf(%) Hochdruckwäsche RM 806 50 Nassschaum (Option) RM 806 50 Trockenschaum (Op- tion) RM 812 50 Heißwachs RM 820 50 Top-Pflege RM 821 50 Schmutzlösen (Opti- on) RM 806 50 Insektenlösen (Opti- on) RM 803 50 Powerschaum RM 838 80 Powerfelgenschaum RM 802 80 Powerwachs RM 820 50 Düsenfarbe Wasser / Reinigungsmit- tel Felgenreini- gung * Intensiv- schaum ** keine Düse 1:1 4:1 grau 1,2:1 5:1 schwarz 2:1 6:1 beige 4:1 8:1 rot 6:1 17:1 weiß 9:1 23:1 blau 10:1 25:1 hellbraun 13:1 36:1 grün 21:1: 48:1 orange 26:1 64:1 braun 30:1 75:1 gelb 38:1 90:1 violett 50:1 120:1 rosa 100:1 240:1
- Hydrominder Typ 515 GB ** Hydrominder Typ 511 GB Felgenreinigung Intensiv- schaum Reinigungsmittel RM 801 RM 802 RM 838 Düsenfarbe blau gelb gelb Mischungsverhältnis 10:1 38:1 90:1 Felgenreinigung Intensivschaum 0,55...0,65 MPa (5,5...6,5 bar)
(3 bar)Deutsch 7 Basenautauscher WAT-S 202 einstellen (Option) Am Steuerkopf des Basenaustauschers muss die aktu- elle Uhrzeit eingestellt werden, damit die Regeneration in der Nacht durchgeführt wird.
1. Den Einstellknopf herausziehen und drehen bis die
aktuelle Uhrzeit angezeigt wird. 1 Eintstellknopf2 Fenster mit Zeiger Verschneideeinrichtung einstellen (Option) Der Durchlauferhitzer wird mit teilweise enthärtetem Wasser mit einer Wasserhärte von 7° dH versorgt. Da- zu mischt die Verschneideeinrichtung Frischwasser und enthärtetes Wasser.
1. Die Absperrventil Weichwasser und Hartwasser
ganz öffnen. 1 Ausgang Mischwasser2 Absperrventil Weichwasser3 Bypassventil4 Regelventil5 Absperrventil Hartwasser6 Eingang Frischwasser (hart)7 Ausgang Frischwasser (hart)8 Rückschlagventil, Eingang Weichwasser (0°dH)
2. Das Regelventil schließen.
3. Das Bypassventil schließen.
4. Das Schwimmerventil im Schwimmerbehälter
Warmwasser leicht öffnen.
5. Das Bypassventil so weit öffnen, dass am Ausgang
Mischwasser 7°dH gemessen wird.
6. Das Schwimmerventil im Schwimmerbehälter
Warmwasser ganz öffnen.
7. Das Regelventil so weit öffnen, dass am Ausgang
Mischwasser 7°dH gemessen wird.
8. Kontrollmessungen bei verschiedenen Wasserab-
nahme-Mengen durchführen. Die Wasserhärte muss zwischen 6°dH und 8°dH liegen. Heizlüfter einstellen Zwei Heizlüfter beheizen den Innenraum der Anlage zum Schutz vor Frost. 몇 WARNUNG Brandgefahr Heizlüfter können sich überhitzen, wenn der Lufteintritt oder der Luftaustritt behindert wird. Decken Sie die Lufteintrittsöffnungen und die Luftaus- trittsöffnungen von Heizlüftern nicht ab.
1. Den Leistungsregler und den Thermostatregler in
Abhängigkeit der zu erwarteten, niedrigsten Außen- temperatur auf die unten empfohlenen Werte ein- stellen. 1 Leistungsregler2 Thermostatregler Waschplatzheizung einstellen Das Thermostatmischventil regelt die Vorlauftempera- tur in Abhängigkeit von derRücklauftemperatur.Grund- einstellung: 22°C=Skalenwert 3.
1. Bei Bedarf Einstellung des Thermostatmischventils
nach folgender Tabelle korrigieren: 1 Thermostatmischventil Frostschutz mit Verlustwasser einstellen Diese Frostschutzeinrichtung wird bei Frostgefahr von der Steuerung aktiviert. Hochdruckleitungen und Hand- spritzpistolen werden von Frischwasser durchflossen und so vor dem Einfrieren geschützt.
1. Die Frostschutzpumpe einschalten (siehe Kapitel
„Steuerung/Menü Service“).
2. Den Druckminderer so einstellen, dass aus jeder
Handspritzpistole mindestens 0,5 l/min Wasser fließt. 1 Druckminderer
3. Die Frostschutzpumpe ausschalten.
Notfrostschutz einstellen Der Notfrostschutz wird bei defekter Frostschutzpumpe aktiv (bei Anlagen ohne Netzrennung auch bei Strom- ausfall). Hochdruckleitungen und Handspritzpistolen werden von Frischwasser durchflossen und so vor dem Einfrieren geschützt.
1. Den Hauptschalter auf Stellung „0“ drehen.
2. Den Druckminderer so einstellen, dass aus jeder
Handspritzpistole mindestens 0,5 l/min Wasser fließt. 1 Druckminderer Außenthermostat Der Außenthermostat schaltet abhängig von der Au- ßentemperatur folgende Frostschutzeinrichtungen ein: unter +3°C: ● die Schlauchheizung Trockenschaum (Option) ● die Heizpatrone und die Begleitheizung ABS Heizöl- tank (Option) unter +1°C: ● die Umwälzpumpe Waschplatzheizung ● die Kreislaufpumpe Frostschutz Hinweis Die Schalttemperatur des Außenthermostaten kann durch den Kundendienst eingestellt werden. Steuerung Der Bildschirm mit Berührungseingabe (Touchscreen) ist am Elektrokasten innerhalb der Anlage angebracht. 1 Elektrokasten2 Touchscreen Im Startmenü werden folgende Funktionen angezeigt. Startmenü 1 Datum2 Uhrzeit3 Außentemperatur (bei Anlagen mit Außenthermos- tat) 4 Angemeldeter Benutzer5 Wartung fällig6 Symbole Betriebszustand7 Menütaste “Waschen” / “Saugen”8 Menütaste “Service”9 Menütaste “Einstellungen”10 Menütaste “Allgemeine Infos” Heizlüfter 0°C...-10°C -10°C...-20°C oben Leistungsregler II II Thermostatregler II III unten Leistungsregler II II Thermostatregler * I Skalenwert 012345 Rücklauftemperatur [°C] 10 14 18 22 26 30 Skalenwert 678910 Rücklauftemperatur [°C] 34 38 42 46 50
28 Deutsch Symbole Betriebszustand Symbole Benutzer Einstellung ändern
1. Die Taste Einstellung ändern neben der zu ändern-
den Eigenschaft drücken. Es öffnet sich ein Auswahlfenster um die gewünsch- te Einstellung auszuwählen oder eine Tastatur um den gewünschten Wert einzugeben. Menüübersicht Menü Waschen / Saugen Im Menü Waschen / Saugen wird der aktuelle Betriebs- zustand der einzelnen Waschplätze angezeigt. 1 Menü Saugen (nur bedienbar, wenn Sauger an der Anlage vorhanden sind) 2 Menü Waschen Menü Waschen Im Menü Waschen wird der aktuelle Betriebszustand der Waschplätze angezeigt. 1 Nächsten Waschplatz anzeigen 2 Waschguthaben zurücksetzen 3 Vorhergehenden Waschplatz anzeigen 4 Waschguthaben erhöhen Hinweis Das mit dieser Funktion erhöhte Waschguthaben er- möglicht auch den Betrieb außerhalb der eingestellten Öffnungszeiten (z. B. für Pflege- und Wartungsarbei- ten). 5 Laufendes Waschprogramm Laufzeit pro Waschwert / (Geld)-Betrag der einem Waschwert entspricht Hinweis Wird eine zusätzliche Waschzeit und ein prozentualer Aufschlag angezeigt, befindet man sich aktuell im Mo- dus der “Happy Hour”. 6 Waschplatz Nummer 7 Guthaben (Betrag) / Restwaschzeit 8 Anzeige Waschplatz: grün: Waschplatz ist freigegeben rot: Waschplatz ist gesperrt 9 Anzeige Heizung Fernbedienung: grün: Heizung ist ein rot: Heizung ist aus 10 Home-Taste kurz drücken - eine Menüebene zurückspringen lang drücken - zum Startmenü zurückspringen Menü Saugen Das Menü Saugen ist nur sichtbar, wenn SB-Sauger an der Anlage angemeldet sind. 1 Nächsten Sauger anzeigen 2 Saugzeit-Guthaben zurücksetzen 3 Vorhergehenden Sauger anzeigen 4 Saugzeit-Guthaben erhöhen 5 Sauger Nummer 6 Home-Taste kurz drücken - eine Menüebene zurückspringen lang drücken - zum Startmenü zurückspringen 7 Saugzeit-Restguthaben Platz 1 8 Saugzeit-Restguthaben Platz 2 (nur bei 2-Platz- Saugern) Menü Service Im Menü Service werden Handfunktionen ausgeführt. 1 Servicefunktionen für den Kundendienst 2 Handfunktionen für den Betreiber 1 Nächste Handfunktion 2 Handfunktion starten Hinweis 3 Vorhergehende Handfunktion 4 Bezeichnung der Handfunktion 5 Beschreibung der Handfunktion Liste der Handfunktionen:
- Wird die Taste “Handfunktion starten” innerhalb der Laufzeit erneut gedrückt, wird die Handfunktion been- det. Anlage geöffnet Anlage geschlossen Anlage in Ordnung Ereignis vorhanden Störungen vorhanden Bediener Betreiber Service Taste Einstellung ändern Nach dem Start der Handfunktion ändert sich das Symbol und darunter wird die ver- bleibende Laufzeit angezeigt A Alle Dosierpumpen werden 180 Sekunden lang eingeschaltet. * B Die Waschplatzbeleuchtung wird 180 Sekunden lang eingeschaltet. * C Der Frostschutzkreislauf wird 10 Minuten lang um- geschaltet. * ● Ist die Anlage im Frostschutzbetrieb, wird die- ser 10 Minuten lang unterbrochen. ● Ist die Anlage nicht im Frostschutzbetrieb, wird der Frostschutzkreislauf 10 Minuten lang akti- viert. D Die Schaumschlauchheizung wird 180 Sekunden lang aktiviert. * E Die Waschplatzheizung wird 180 Sekunden lang eingeschaltet. * F Die Permeatproduktion wird gestartet. * ● Die Permeatproduktion stoppt, wenn der Puffer- behälter Permeat gefüllt ist ● Wird bei vollem Pufferbehälter Permeat gestar- tet, endet die Permeatproduktion nach 180 Sekunden. G Die Regeneration des Basenaustauschers wird ge- startet. Die Regeneration kann nicht widerrufen werden.Deutsch 9 Menü Einstellungen Menü Benutzer Verwaltung Im Menü Benutzer Verwaltung wird die Benutzergruppe ausgewählt. Verschiedene Benutzergruppen haben un- terschiedliche Zugriffsberechtigungen 1 Taste “Service” 2 Taste “Betreiber” 3 Taste “Bediener” Bei der Auswahl der Benutzergruppen “Betreiber” und “Service” muss ein Code eingegeben werden. Hinweis Code Standardeinstellung Betreiber: 1111 1 Tastatur 2 Eingabefeld 3 Eingabe bestätigen 4 Eingabe löschen Code ändern Für die Benutzergruppe Betreiber kann der Code nach der Anmeldung geändert werden.
1. Die Taste “...” drücken.
2. Im Fenster “Neuen Code eingeben” den gewünsch-
3. Im Fenster “Neuen Code bestätigen” den gleichen
Code zur Bestätigung nochmals eingeben. Menü Waschprogramm Einstellungen Im Menü Waschprogramm Einstellungen werden die Parameter der einzelnen Waschprogramme eingestellt. 1 Taste nächstes Fenster 2 Taste Waschprogramm ändern 3 Taste vorhergehendes Fenster 4 Fenster 1 von 2 5 Waschprogramm Bezeichnung Parameter eines Waschprogramms ändern
1. Das Fenster mit dem gewünschten Waschpro-
gramm auswählen. Dazu die Tasten nächstes Fens- ter und vorhergehendes Fenster verwenden.
2. Die Taste Waschprogramm ändern neben dem ge-
wünschten Waschprogramm drücken. 1 Taste Parmeter ändern 2 Programmlaufzeit für einen Waschwert in Sekun- den 3 Wasserart (Warmwasser/Kaltwasser) 4 Reinigungsmitteldosierung (in % der Dosierpum- penleistung) 5 Bezeichnung des Waschprogramms 6 Reinigungsmittel-Bezeichnung
3. Die Taste zum Ändern des gewünschten Parame-
4. Den gewünschten Parameter in der angezeigten
Auswahl drücken. Grundeinstellung Menü Anlagen Im Menü Anlagen werden Anlagenparameter eingestellt und der Waschplatz kann gesperrt werden. 1 Menütaste “Sperren” 2 Menütaste “Münzwert” 3 Menütaste “Komponenten” Menü Komponenten In diesem Menü können verschiedene Anlagenparame- ter eingestellt werden. Menü Komponenten 1 von 2 (je nach Ausstattung der Anlage werden 1 oder mehrere Fenster angezeigt) 1 Schaumschlauchheizung Nachtmodus Nachtmodus der Schaumschlauchheizung aktivie- ren / deaktivieren Hinweis Bei aktivierter Funktion schaltet die Schlauchheizung nach Betriebsende aus und wird 1 Stunde vor Betriebs- beginn wieder eingeschaltet. Bei nicht aktivierter Funktion ist die Schlauchheizung auch außerhalb der Betriebszeit eingeschaltet. 2 Warmwassererzeuger Nachtmodus Nachtmodus der Warmwassererzeugung aktivieren / deaktivieren Hinweis Bei aktivierter Funktion schaltet der Brenner nach Be- triebsende aus und startet 10 Minuten vor Betriebsbe- ginn wieder. Bei nicht aktivierter Funktion hält der Brenner auch au- ßerhalb der Betriebszeit den Schwimmerbehälter Warmwasser auf Solltemperatur. 3 Temperatur Warmwasser Solltemperatur des Warmwassers (30...60 °C) Waschpro- gramm Dosier- pumpe Wasserart Programm- laufzeit Hochdruckwä- sche 1 (gelb) warm 90 s Schaumwäsche 1 (gelb) kalt 135 s Spülen - kalt 105 s Heißwachs 2 (rot) warm 54 s Insektenlösen 3 (grün) warm 75 s Schmutzlösen 3 (grün) warm 75 s Powerschaum 3 oder 4 (hellgrün) warm 60 s Powerfelgen- schaum 3 oder 4 (weiß) kalt 60 s Top-Pflege 3 oder 4 (rot) Permeat 75 s Waschpro- gramm Hydromin- der Wasserart Programm- laufzeit Felgenreini- gung GB 515 kalt 75 s Intensivschaum GB 511 kalt, Weich- wasser 75 s Waschpro- gramm Reinigungsmitteldosierung Do- sierpumpe 500 l/h 900 l/h % ml/min % ml/min Hochdruckwä- sche 8 ca. 6 16 ca. 12 Schaumwäsche 8 ca. 6 16 ca. 12 Spülen - - - - Heißwachs 10 ca. 7 20 ca. 14 Insektenlösen 20 ca. 14 40 ca. 28 Schmutzlösen 20 ca. 14 40 ca. 28 Powerschaum 30 ca. 21 30 ca. 21 Powerfelgen- schaum 30 ca. 21 30 ca. 21 Top-Pflege 10 ca. 7 20 ca. 14 Waschpro- gramm Reinigungsmitteldosierung Hyd- rominder 500 l/h 900 l/h % ml/min % ml/min Felgenreinigung 2,6 39 2,6 39 Intensivschaum 1,1 26 1,1 2610 Deutsch Menü Komponenten 2 von 2 1 Saugerlaufzeit Laufzeit eines SB-Saugers pro Wascheinheit (0...480 Sekunden). 2 Dämmerungswert Grenzwert, ab welcher Umgebungshelligkeit die Beleuchtung eingeschaltet werden soll (0...700). Hinweis In Klammern wird der aktuell gemessene Helligkeits- wert angezeigt. Menü Münzwert Im Menü Münzwert wird der Waschwert für 100% Pro- grammlaufzeit sowie die Münzwerte für die einzelnen Kanäle des Münzprüfers eingestellt. Die Münzwerte für Waschplätze und Sauger können ge- trennt eingestellt werden 1 Sauger Münzwert Sauger (nur bedienbar, wenn Sauger an der Anlage vorhanden sind) 2 Waschplätze Münzwert Waschplätze 1 Taste nächstes Fenster 2 Taste Einstellung ändern 3 Taste vorhergehendes Fenster 4 Schaltfläche Bilanz grün: Münzen dieses Kanals werden in den Umsatz übernommen gelb: Münzen werden nicht in die Bilanz übernom- men 5 Münzwerte: – Betrag Kanal ...: Kanäle eines elektronischen Münzprüfers – Betrag extern: Mechanischer Münzprüfer – Betrag extern 1: zum Beispiel Bezahlsystem mit RFID 6 benötigter Münzwert für 100% Laufzeit eines Waschprogramms
1. Die Taste Einstellung neben dem gewünschten
2. Den gewünschten Wert eingeben.
Menü Sperren Im Menü Sperren werden ein oder mehrere Waschplät- ze gesperrt oder die Sperrung aufgehoben. Die Sperre ist unabhängig von den eingestellten Öff- nungszeiten wirksam. Hinweis 1 Taste Einstellung ändern 2 Waschplatz sperren
1. Die Taste Einstellung ändern drücken.
1 Umschalttaste Waschplatz sperren/freigeben grüner Haken: Waschplatz ist gesperrt gelber Button: Waschplatz ist freigegeben 2 Taste Einstellungen übernehmen und Fenster ver- lassen 3 Taste Fenster verlassen, Änderungen nicht über- nehmen
2. Die gewünschte Taste drücken.
Menü Allgemein Im Menü Allgemein werden Uhrzeit, Datum und Be- triebszeiten eingestellt und die Displaysprache ausge- wählt. 1 Menütaste “System” 2 Menütaste “Sprache” 3 Menütaste “Öffnungszeiten Feiertage” 4 Menütaste “Datum Uhrzeit” Menü Datum Uhrzeit Im Menü Datum Uhrzeit werden Uhrzeit, Datum und Sommerzeit eingestellt. 1 Taste Datum einstellen 2 Taste Uhrzeit einstellen 3 Anzeige Sommerzeit aktiv 4 eingestelltes Datum 5 eingestellte Uhrzeit 6 Taste Umschaltung Sommerzeit/Normalzeit Uhrzeit einstellen
1. Die Taste Uhrzeit einstellen drücken.
1 Tastatur 2 Taste Eingabefeld wechseln 3 aktives Eingabefeld 4 Taste Einstellungen übernehmen und Fenster ver- lassen 5 Name des aktiven Felds, Mindestwert, Maximalwert 6 Taste Fenster verlassen, Änderungen nicht über- nehmen
2. Mit der Taste Eingabefeld wechseln, das gewünsch-
te Eingabefeld auswählen.
3. Den Feldinhalt mit der Löschtaste der Tastatur lö-
4. Den gewünschten Wert mit der Tastatur eingeben.
5. Den Vorgang so lange wiederholen, bis alle ge-
wünschten Änderungen ausgeführt sind.
6. Das Fenster verlassen.
Hinweis Das Datum wird nach dem gleichen Prinzip eingestellt, wie für die Uhrzeit beschrieben.Deutsch 11 Menü Öffnungszeiten Feiertage Im Menü Öffnungszeiten Feiertage werden die Öff- nungszeiten für jeden Wochentag und für Feiertage festgelegt. Außerdem werden feste und bewegliche Feiertage definiert. Mit der Funktion Happy Hour können Zeiträume mit ver- änderten Laufzeiten der Waschprogramme definiert werden. Die Einstellung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie im Menü Datum Uhrzeit. 1 Menütaste “Happy Hour” 2 Menütaste “Feiertage Beweglich” 3 Menütaste “Feiertage Fest” 4 Menütaste “Öffnungszeiten” Menü Öffnungszeiten Die Öffnungszeiten werden für Waschplätze, Beleuch- tung und Sauger getrennt eingestellt. 1 Öffnungszeiten Sauger (nur bedienbar, wenn Sau- ger an der Anlage vorhanden sind) 2 Beleuchtungszeit 3 Öffnungszeiten Waschplätze 1 Taste einen Wochentag vorwärts 2 Taste Betriebsende einstellen 3 Taste einen Wochentag rückwärts 4 Uhrzeit Betriebsende 5 Wochentag (Montag...Sonntag, Feiertag) 6 Betroffene Funktionsgruppe 7 Uhrzeit Betriebsbeginn 8 Taste Betriebsbeginn einstellen 9 Taste ganztägig geöffnet 10 Taste ganztägig geschlossen Hinweis Um eine von der Uhrzeit abhängige Öffnungszeit einzu- stellen, müssen die Tasten für ganztägigen Betrieb und ganztägig geschlossen deaktiviert (gelb) sein. Menü Feiertage Fest Feste Feste Feiertage fallen jedes Jahr auf das gleiche Datum. 1 Taste nächster Feiertag 2 Taste vorhergehender Feiertag 3 Taste Datum einstellen 4 1. Feiertag von 20 Feiertagen 5 Datum des Feiertags (im Beispiel ist noch kein Da- tum eingestellt) 1 Tastatur 2 Taste Eingabefeld wechseln 3 Monat 4 Tag (momentan aktives Eingabefeld) 5 Taste Einstellungen übernehmen und Fenster ver- lassen 6 Name des aktiven Felds, Mindestwert, Maximalwert 7 Taste Fenster verlassen, Änderungen nicht über- nehmen Menü Feiertage Beweglich Bewegliche Feiertage fallen jedes Jahr auf ein anderes Datum. Die Einstellung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie bei Feiertage Fest, nur muss hier zusätzlich das Jahr eingestellt werden. Menü Happy Hour Im Menü Happy Hour werden Zeiträume mit verkürzten oder verlängerten Waschprogramm-Laufzeiten verwal- tet. Es können 5 verschiedne Modi eingerichtet werden. Übersicht Happy Hour 1 Taste Fenster vorwärts – Fenster 1: Übersicht – Fenster 2...6: Modus 1...5 2 Verlängerung oder Verkürzung der Waschpro- gramm-Lautzeiten 3 Taste Fenster rückwärts 4 Zeitraum, in welchem der Modus gültig ist 5 Datum, an dem der Modus gültig ist (ohne Eintrag wird ist der Modus wiederkehrend an den ausge- wählten Wochentagen gültig) 6 Wochentage, an denen der Modus gültig ist 7 Modus 1...5 Einstellung Modus 1 Taste Laufzeitveränderung einstellen 2 Anzeige Laufzeitveränderung in % + Verlängerung (maximal + 50%) - Verkürzung (maximal - 50%) 3 Taste Ende des Gültigkeitszeitraums einstellen 4 Anzeige Gültigkeitszeitraum (XX:XX Uhr - YY:YY Uhr) 5 Taste Beginn des Gültigkeitszeitraums einstellen 6 Wochentage an denen der Modus aktiv ist 7 Gültigkeitsdatum des Modus 8 Taste Gültigkeitsdatum einstellen 9 Anzeige Modus aktiv/inaktiv 10 Taste Modus aktivieren/deaktivieren Beispiel: Modus für Happy Hour wöchentlich ● Ausführung an jeden Freitag ● 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr ● Waschzeiten um 20% verlängert Beispiel: Modus für Happy Hour an einem bestimmten Datum ● Ausführung am 11.10.2022 ● 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr ● Waschzeiten um 25% verkürzt Beispiel Übersicht: 1 Modus ist momentan aktiv (grün)
Modus 1: jeden Samstag und Sonntag von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Waschzeiten um 20% verkürzt12 Deutsch ● Modus 2: jeden Freitag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr Waschzeiten um 20% verlängert (dieser Modus ist gerade aktiv) ● Modus 3: nicht eingerichtet ● Modus 4: am 11.10.2022 von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Waschzeiten um 20% verängert ● Modus 5: nicht eingerichtet Hinweis Gibt es Überschneidungen zwischen den einzelnen Mo- di wird der Modus mit der niedrigeren Nummer ausge- führt. Menü Sprache In diesem Menü wird die Sprache ausgewählt, in der die Displayanzeige erfolgt. Menü Allgemeine Infos Im Menü Allgemeine Infos können Umsatz, Betriebs- stunden, Wartungsinformationen und Störungsmeldun- gen angesehen werden. 1 Menütaste “Wartung Diagnose” 2 Menütaste “Betriebsstunden” 3 Menütaste “Umsatz” Menü Umsatz Im Menü Umsatz werden Gesamtumsatz, Tagesumsatz und manueller Umsatz angezeigt. Im Menü Umsatz manuell werden die Wascheinheiten angezeigt, die im Menü Waschen / Saugen manuell auf- gewertet wurden. Der Tagesumsatz kann gelöscht werden. Umsatzgruppen 1 Menütaste “Umsatz manuell” 2 Menütaste “Tagesumsatz” 3 Menütaste “Gesamtumsatz” Tagesumsatz (je nach Ausstattung der Anlage werden 1 oder mehrere Fenster angezeigt) 1 Umsatz Anlage 2 Umsatz Waschplatz 3 Umsatzgruppe 4 Umsatz Sauger 5 Taste Umsatz löschen (nur bei Tagesumsatz) 1 Tagesumsatz löschen 2 Möchten Sie den Tagesumsatz wirklich löschen? 3 Nein 4 Ja Menü Betriebsstunden / Verbräuche Im Menü Betriebsstunden / Verbräuche wird angezeigt: ● Betriebsstunden der Komponenten ● Betriebsstunden der Waschplätze ● Verbrauchsdaten der Anlage 1 Menütaste “Verbräuche”, Betriebsstunden Anla- genkomponenten 2 Menütaste “Programme”, Betriebsstunden Wasch- programme 3 Menütaste “Komponenten”, Betriebsstunden Anla- genkomponenten Menü Komponenten Betriebsstunden Anlagenkopmonenten 1 Taste nächstes Fenster 2 Taste vorhergehendes Fenster 3 Betriebsstunden 4 Komponente Menü Programme Betriebszeiten je Waschprogramm für den ersten Waschplatz der Anlage 1 Taste nächstes Fenster 2 Betriebsstunden 3 Taste vorhergehendes Fenster 4 Bezeichnung des Waschprogramms 5 Taste anderer Waschplatz aufrufen (nur wenn die Anlage mehrere Waschplätze besitzt) Betriebszeiten für einen einzelnen Waschplatz an- zeigen 1 Taste Waschplatz 2 Bitte wählen einen Waschplatz aus! Menü Verbräuche 1 Wasserverbrauch 2 Stromverbrauch 3 Heizölverbrauch Menü Wartung Diagnose Das Menü Wartung Diagnose ist im Kapitel “Pflege und Wartung” beschrieben.Deutsch 13 Betriebsstoffe einfüllen 1 Enthärtersalz 2 Reinigungsmittel Reinigungsmittel bereitstellen ACHTUNG Beschädigungsgefahr Bei leerem Reinigungsmittelbehälter saugt die Hoch- druckpumpe Luft und kann beschädigt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig den Füllstand der Reini- gungsmittelbehälter. ACHTUNG Ungeeignete Reinigungsmittel können die Anlage und das zu reinigende Objekt beschädigen. Verwenden Sie nur Reinigungsmittel, die von KÄR- CHER freigegeben sind. Beachten Sie die Dosieremp- fehlung und Hinweise, die den Reinigungsmitteln beigegeben sind. Gehen Sie zum Schutz der Umwelt sparsam mit Reinigungsmitteln um. GEFAHR Unsachgemäßer Umgang mit Reinigungsmitteln kann Ihre Gesundheit gefährden. Lesen und beachten Sie vor der Anwendung alle, den Reinigungsmitteln beigegebenen, Sicherheits - und An- wendungshinweise. Tragen Sie die dort angegebene Schutzkleidung/Schutzausrüstung.
1. Den Reinigungsmittelkanister mit dem unverdünn-
ten Reinigungsmittel nachfüllen.
- mit Hydrominder über Hochdrucklanze RM 801 ** mit Hydrominder über Umschaltlanze RM 802 *** mit Hochdruckpumpe und Dosierpumpe über
gungsmittelkanister hängen. Dosierpumpe entlüften Die Druckluftversorgung der Anlage muss in Betrieb sein.
1. Den Entlüftungshebel gegen den Uhrzeigersinn bis
zum Anschlag drehen. 1 Entlüftungshebel 2 Entlüftungstaste 3 Einstellknopf Dosiermenge
2. Die Dosiermenge auf 100% einstellen.
3. Die Entlüftungstaste so oft drücken, bis das Reini-
gungsmittel blasenfrei aus der Entlüftungsleitung an der Unterseite der Dosierpumpe austritt.
4. Die Dosiermenge auf den gewünschten Wert zu-
rückstellen, siehe “Einstellungen / Dosierpumpen einstellen / Grundeinstellung”.
5. Den Entlüftungshebel im Uhrzeigersinn bis zum An-
schlag drehen. Brennstoff auffüllen GEFAHR Brandgefahr Brennstoff kann sich entzünden. Beachten Sie örtliche Vorschriften zum Umgang mit Brennstoff. Verwenden Sie keine ungeeigneten Brennstoffe, da sie gefährlich sein können. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Bei leerem Brennstoffbehälter läuft die Brennstoffpum- pe trocken und kann beschädigt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig den Füllstand des Brenn- stoffbehälters. Brennerstörungen Falscher Brennstoff kann zu Brennerstörungen und schlechter Verbrennung führen. Verwenden Sie nur den im Abschnitt „Technische Da- ten“ angegebenen Brennstoff. Verwenden Sie bei Frostgefahr Heizöl mit Additiven (Fließverbesserern) für Winterbetrieb. Überlaufender Brennstoff Brennstoff dehnt sich bei Erwärmung aus und kann überlaufen. Füllen Sie den Brennstoffbehälter nicht randvoll.
1. Den Deckel des Einfüllstutzens abschrauben.
1 Einfüllstutzen 2 Füllstandsanzeige 3 Inspektionsöffnung
2. Brennstoff einfüllen, bis die Füllstandsanzeige voll
anzeigt. Hinweis Achten Sie darauf, dass kein Brennstoff überläuft und in die Inspektionsöffnung gelangt. Bei einer späteren Ins- pektion könnte dieser Brennstoff für Leckage gehalten werden.
3. Den Einfüllstutzen verschließen.
Enthärtersalz auffüllen ACHTUNG Funktionsstörungen möglich Ungeeignetes Salz kann die Funktion des Basenaus- tauschers stören. Verwenden Sie nur das im Kapitel “Zubehör” angegebe- ne Enthärtersalz in Tablettenform.
1. Den Deckel des Salztanks abnehmen.
2. Den Salztank bis ganz oben mit Enthärtersalz füllen.
3. Den Deckel des Salztanks anbringen.
Hinweis Ein leerer Salztank verursacht eine Störung. Füllen Sie den Salztank spätestens auf, wenn nach dem Abneh- men des Deckels Wasser im Salztank sichtbar ist. Der Salzverbrauch erhöht sich nicht, wenn der Salztank ganz gefüllt ist. Bei einer korrekt arbeitenden Anlage ist der Salzver- brauch im Verhältnis zum Wasserverbrauch gleichblei- bend. Wir empfehlen, den Salz- und Wasserverbrauch in ei- nem Betriebsprotokoll zu dokumentieren. Frostschutz Die Frostschutzeinrichtung besteht aus: ● Umluftgebläse ● Heizlüfter ● Frostschutzkreislauf oder Frostschutz mit Verlust- wasser ● Waschplatzheizung ● Notfrostschutz ● Heizpatrone im Öltank 몇 WARNUNG Unfallgefahr Bei Glatteisbildung besteht Unfallgefahr für die Benut- zer der Waschanlage. Sperren Sie bei Glatteisbildung die Waschplätze ab, um Glatteisunfälle zu verhindern. Hinweis Folgende Eigenschaften sind gewährleistet: ● Uneingeschränkter Waschbetrieb mit dem Hoch- druck-Strahlrohr bis -15°C. Bei Anlagen mit 4 Waschplätzen wird empfohlen, unter -10 °C einen Waschplatz zu sperren (bei Anlagen mit 4 Hoch- druckmodulen Typ 908 schon bei wärmerer Tempe- ratur). ● Eingeschränkter Waschbetrieb mit der Waschbürs- te bei Temperaturen unter 0°C. Beim eingeschränk- ten Waschbetrieb müssen alle Waschbürsten regelmäßig auf Vereisung kontrolliert werden. Schaumwäsche mit vereister Waschbürste kann zur Beschädigung des Fahrzeugs führen. Bei vereister Waschbürste müssen folgende Maßnahmen ergrif- fen werden: 1-Werkzeug Ausführung: Das Kombi-Strahlrohr gegen ein Hochdruck-Strahlrohr austauschen. 2-Werkzeug-Ausführung (Option): Auf die Schaumwäsche verzichten (z.B. durch Hinweise für den Benutzer). ● Ab -15°C ist der Waschbetrieb nicht mehr sinnvoll, da sich auf dem Fahrzeug ein Eisbelag bildet. Die- ser Eisbelag kann unter Umständen sogar wichtige Fahrzeugteile in ihrer Funktion behindern. Darum Benutzung der Anlage unter -15°C durch Sperren der Waschplätze verhindern. ● Die Anlage ist frostsicher bis -20°C. unter -20°C muss das Gerät stillgelegt werden, wie im Abschnitt „Stilllegung bei Frost“ beschrieben. Voraussetzungen für Frostschutz ● Der Hauptschalter muss in Stellung 1 stehen. ● Die Türen der Anlage müssen geschlossen sein. ● Stromversorgung, Wasserzulauf und Brennstoffver- sorgung müssen unterbrechungsfrei sichergestellt sein. ● Die Wasserversorgung muss frostgeschützt sein. ● Die Brennstoffversorgung muss frostgeschützt sein (z. B. Heizpatrone im Tank, Begleitheizung). ● Aufstellung und Installation erfolgen nach Kapitel „Anlage aufstellen“. ● Die Heizlüfter sind korrekt eingestellt. ● Alle Wartungsmaßnahmen nach Kapitel „Wartung und Pflege“ wurden korrekt durchgeführt. ● Alle Reinigungswerkzeuge sind in die Aufbewah- rungsbehälter zurückgelegt. ● Die zu der Anlage gehörigen Handspritzpistolen mit Frostschutzbohrung sind montiert. Waschplatzheizung Hinweis Voraussetzung für die richtige Funktion der Wasch- platzheizung ist die bauseitige Ausführung des Wasch- platzes nach den Empfehlungen von KÄRCHER. Die beheizbare Waschplatzfläche ist durch die jeweilige Heizleistung des Geräts begrenzt. Übersteigt die be- heizte Fläche diesen Wert, ist der Frostschutz nicht ge- währleistet. Die Anzahl der beheizbaren Waschplätze ist im Kapitel „Technische Daten / Von der Warmwas- sererzeugung abhängige Daten“ angegeben. Schneebelag und größere Mengen von den Fahrzeu- gen abgefallener Eisbrocken erfordern eine sehr hohe Heizleistung. Es ist erforderlich diese Ablagerungen zu entfernen. Wartungsarbeiten vor und während der Frostperiode
1. Vor Beginn der Frostperiode Wartungsarbeiten
„jährlich vor Beginn der Frostperiode“ aus dem Ab- schnitt „Wartung und Pflege“ durchführen.
2. Zur Aufrechterhaltung des Frostschutzes die unten
aufgeführten Arbeiten ausführen. Hinweis Nicht termin- und fachgerecht durchgeführte Wartungs- arbeiten führen zum Verlust der Gewährleistung bei Frostschäden. Waschprogramm Reinigungsmit- tel Hochdruckwäsche RM 806 Nassschaum (Option) RM 806 Trockenschaum (Option) RM 812 Heißwachs RM 820 Top-Pflege RM 821 Felgenreinigung * (Option) RM 801 Felgenreinigung ** (Option) RM 802 Intensivschaum (Option) RM 838 Schmutzlösen (Option) RM 806 Insektenlösen (Option) RM 803 Powerschaum (Option) RM 838 Powerfelgenschaum *** (Option) RM 802 Powerwachs (Option) RM 82014 Deutsch 1 Absperrventil Waschplatzheizung 1 Drossel mit Sieb (rot markiert), 1-Werkzeug-Aus- führung 1 Filter Frostschutzpumpe Powerschaum-Düse reinigen
1. Das Düsenvorderteil abschrauben.
1 Düsenvorderteil 2 Filter 3 Düsenhalter
2. Den Filter herausnehmen und reinigen.
3. Den Filter einsetzen.
4. Das Düsenvorderteil auf den Düsenhalter schrau-
ben und festziehen. Außerbetriebnahme
1. Den Hauptschalter auf “0/OFF” drehen.
Außerbetriebnahme bei Frostgefahr
1. Den Hauptschalter in Stellung “1/ON” lassen.
2. Die Betriebszeit an der Steuerung sperren.
3. Den Brennstofftank nachfüllen.
Stilllegung Besteht während der Stilllegungsphase keine Frostge- fahr:
1. Den Wasserzulauf absperren.
2. Die Stromversorgung unterbrechen.
Stilllegung bei Frost Besteht während der Stilllegung Frostgefahr, müssen zusätzlich folgende Schritte durchgeführt werden.
1. Den Wasserzulaufschlauch und den Hochdruck-
schlauch abschrauben.
2. Die RO-Membrane ausbauen und frostfrei lagern.
3. Alle Schwimmerbehälter entleeren, die Schläuche
abnehmen und das Wasser ablaufen lassen.
4. Den Pufferbehälter Permeat entleeren.
5. Die Wasserleitung zwischen Basenaustauscher und
Schwimmerbehälter Warmwasser trennen.
6. Die Anlage (ohne Basenaustauscher) mit Frost-
schutzlösung spülen.
7. Den Basenaustauscher mit konzentrierter Salzlö-
8. Beide Schläuche unter dem Durchlaufkessel ab-
schrauben und das Wasser ablaufen lassen.
9. Alle wasserführenden Teile mit ölfreier Druckluft
ausblasen. Hinweis Bei längeren Betriebspausen muss die Anlage mit Aus- nahme des Basenaustauschers zum Schutz vor Korro- sion mit Frostschutzmittellösung gespült werden Im Zweifelsfall Kundendienst mit der Stilllegung beauf- tragen. Zeitpunkt Tätigkeit Durchführung Durch wen vor der Frostperiode Filter in der Powerschaum-Düse (Option) reinigen Den Filter herausnehmen und reinigen (siehe “Filter Powerschaum-Düse reinigen”). Folgende Reinigungsintervalle nach Erfahrung festlegen. Betreiber mehrmals täglich bei Frost Waschbürsten prüfen Die Waschbürsten auf Verschmutzung und Vereisung prüfen, ggf. die Bürstenwäsche sperren. Betreiber täglich bei Frost Filter Frostschutzpumpe reinigen Den Filter reinigen und wieder einsetzen. Betreiber Heizlüfter prüfen Sind die Heizlüfter in Betrieb (auch bei ABS Brennstofftank, Option)? Betreiber Umluftgebläse prüfen Die Funktion prüfen. Betreiber anfangs täglich, spä- ter nach Erfahrung Füllstand des Brennstofftanks prüfen Reicht der Heizölvorrat bis zur nächsten Überprüfung? Erhöhten Verbrauch durch Frostschutzeinrichtungen berücksichtigen. Brennstoffmangel führt zum Ausfall und zur Beschädigung der Anlage. Betreiber wöchentlich bei Frost Heizung ABS Heizöltank prüfen (Option) Unter 3 °C prüfen, ob die Begleitheizung der Heizölleitung zwischen Heizöltank und SB MB warm ist. Betreiber monatlich oder nach 200 Betriebsstunden bei Frost, bei Bedarf häufiger bei Frostschutzkreislauf die Frostschutz- wassermenge prüfen Sollwert: ca. 0,5 l/min pro Waschwerkzeug . Wassermenge größer: Das Knotenstück in Hochdruckpistole auswechseln. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr Ist die Frostschutz-Wassermenge zu groß, kann die Hochdruckpistole sich unkontrol- liert bewegen und Verletzungen oder Beschädigungen verursachen. Wechseln Sie bei zu hoher Frostschutz-Wassermenge an der Hochdruckpistole unbe- dingt das Knotenstück in der Hochdruckpistole aus. Wassermenge kleiner: Den Filter Frostschutzpumpe reinigen, Sieb in der Drossel reinigen, die Leitung spülen, die Drehrichtung der Pumpe prüfen. BetreiberDeutsch 15 Gerätebeschreibung Fließschema Anlage mit Nassschaum Die Waschplätze 3 und 4 sind nicht dargestellt. 1 Feinfilter Frischwasser (80-100 μm, Option) 2 Absperrventil Frischwasser 3 Absperrventil Frischwasser zur Enthärtung 4 Absperrventil enthärtetes Wasser 5 Salztank 6 Härtesensor 7 Wasserzähler (nur bei WAT-SE.../255B)* 8 Steuerkopf Basenaustauscher 10 Schwimmerbehälter Kaltwasser 11 Soleventil im Salztank 12 Magnetventil Kaltwasser 13 Bypassventil Halblast mit Drossel, nur bei Hoch- druckmodul Typ 908 14 Hochdruckpumpe 15 Überströmventil 16 Hochdruckpistole mit Waschbürste 17 Dosierpumpe 18 Druckschalter Luft (Option) 19 Kompressor 20 Saugschlauch Reinigungsmittel 21 Reinigungsmittelfilter, Fußventil 22 Magnetventil Warmwasser 23 Ablassventil 24 Reversoamoseanlage (Option) 25 Warmwassererzeuger 2-Werkzeug-Ausführung (Option) A Magnetventil Hochdruck B Magnetventil Schaum C Hochdruckpistole mit Strahlrohr D Waschbürste
- Nur bei SB MB Standard16 Deutsch Fließschema Anlage mit Trockenschaum Die Waschplätze 3 und 4 sind nicht dargestellt. 1 Feinfilter Frischwasser (80-100 μm, Option) 2 Absperrventil Frischwasser 3 Absperrventil Frischwasser zur Enthärtung 4 Absperrventil enthärtetes Wasser 5 Salztank 6 Härtesensor 7 Wasserzähler (nur bei WAT-SE.../255B)* 8 Steuerkopf Basenaustauscher 9 Basenaustauscherflasche 10 Schwimmerbehälter Kaltwasser 11 Soleventil im Salztank 12 Magnetventil Kaltwasser 13 Bypassventil Halblast mit Drossel, nur bei Hoch- druckmodul Typ 908 15 Überströmventil 16 Schaumlanze (2-Werkzeug-Ausführung) 17 Mischkammer Schaum (2-Werkzeug-Ausführung) 18 Hochdruckpistole (2-Werkzeug-Ausführung) 19 Dosierpumpe 20 Hochdruckpistole mit Waschbürste (1-Werkzeug- Ausführung) 21 Mischkammer Schaum (1-Werkzeug-Ausführung) 22 Magnetventil Druckentlastung 23 Druckschalter Luft (Option) 24 Kompressor 25 Saugschlauch Reinigungsmittel 26 Reinigungsmittelfilter, Fußventil 27 Magnetventil Warmwasser 29 Reversoamoseanlage (Option) 30 Warmwassererzeuger 31 Dosierventil Wasser/Chemie 32 Magnetventil Wasser/Chemie 33 Verteiler Wasser/Reinigungsmittel 34 Chemiebehälter 35 Dosierpumpe 36 Druckminderer Wasser 37 Dosierventil Luft 38 Verteilerblock Luft 39 Magnetventil 40 Druckminderer Luft 41 Verschneideeinrichtung (Option) 3-Werkzeug-Ausführung A Magnetventil Powerschaumlanze B Magnetventil Hochdruck C Powerschaumlanze D Hochdruckpistole
- Nur bei SB MB StandardDeutsch 17 Warmwassererzeuger Ölbrenner 1 Brennergebläse mit Brennstoffpumpe 2 Magnetventil Brennstoff 3 Abgasthermostat 4 Flammüberwachung 5 Temperatursensor Warmwasser 6 Schwimmerbehälter Warmwasser 7 Wassermangelsicherung 8 Umwälzpumpe Warmwasser 9 Strömungswächter 10 Brennstofftank (Option) 11 Wärmetauscher Waschplatzheizung (Option) 12 Temperatursensor Brennerausgang 13 Brenner mit Durchlauferhitzer Gasbrenner 1 Gasbrenner 2 Abgasthermostat 3 Temperatursensor Warmwasser 4 Schwimmerbehälter Warmwasser 5 Wassermangelsicherung 6 Umwälzpumpe Warmwasser 7 Strömungswächter 8 Wärmetauscher Waschplatzheizung (Option) 9 Temperatursensor Brennerausgang 10 Durchlauferhitzer Elektrisch beheizt 1 Elektrisches Heizelement 2 zusätzliches Heizelement bei 48 kW Ausführung 3 Temperatursensor Warmwasser 4 Umwälzpumpe Waschplatzheizung (Option bei 24 kW-Ausführung, Standard bei 48 kW-Ausfüh- rung) 5 Wärmetauscher Waschplatzheizung (Option) 6 Wassermangelsicherung 7 Schwimmerbehälter Warmwasser 8 Temperatursensor Heizelement Anbausatz Netztrennung (Option) 1 Feinfilter Frischwasser (80-100 μm, Option) 2 Pumpe Anbausatz Netztrennung (Option) 3 Schwimmerbehälter Kaltwasser18 Deutsch Felgenreiniger/Intensivschaum (Option) A Felgenreiniger B Intensivschaum C Knotenstück 1 Schwimmerventil 2 Manometer 3 Reinigungsmittellösung (Wasser + Reinigungsmit- tel) 4 Pumpe Reinigungslösung 5 Reinigungsmittelbehälter 6 Injektor 7 Sieb 8 Kompressor 9 Druckminderer 10 Magnetventil Druckluft, Waschplatz 1 11 Magnetventil Reinigungsmittellösung, Waschplatz 1 12 Drossel, zur Mengenregulierung 13 Rückschlagventil 14 Schäumer 15 Hochdruckpumpe 16 Deckenkreisel 17 Hochdruckpistole Reversosmose (Option) 1 Pufferbehälter Permeat 2 Entnahmeventil enthärtetes Wasser 3 Feinstfilter 4 Aktivkohlefilter 5 Pumpe RO 6 Manometer Arbeitsdruck 7 RO-Membrane 8 Durchflussmesser Permeat 9 Druckschalter Wassermangel RO 10 Drossel 11 Niveauschalter PUFFERBEHÄLTER VOLL 12 Niveauschalter PUMPE RO EIN 13 Magnetventil Permeat 14 Absperrventil Permeatbehälter 15 Niveauschalter PUFFERBEHÄLTER LEERDeutsch 19 Microemulsion (Option) 1 Deckenkreisel 2 Sprühwerkzeug 3 Magnetventil Microemulsion, Waschplatz 1 4 Pumpe Microemulsion 5 Behälter Microemulsion Frostschutz 1-Werkzeug (Option, nur SB-MB 2 Pumpen Fp) 1 Hochdruckpumpe 2 Rückschlagventil mit Drossel und Sieb 3 Hochdruckpistole mit Waschbürste 4 Magnetventil, unterbricht Frostschutz bei Betrieb Trockenschaum 5 Absperrventil Frischwasser 6 Schwimmerbehälter Frostschutz 7 Drossel 2,0 mm 8 Filter Frostschutzpumpe 9 Frostschutzpumpe Frostschutz 2-Werkzeuge Nassschaum (Option SB-MB 2 Pumpen Fp) 1 Waschbürste 2 Rückschlagventil mit Drossel und Sieb 3 Magnetventil Hochdruck 4 Magnetventil Schaum 5 Hochdruckpumpe 6 Hochdruckpistole mit Strahlrohr 7 Absperrventil Frischwasser 8 Drossel 2,0 mm 9 Schwimmerbehälter Frostschutz 10 Frostschutzpumpe 11 Filter Frostschutzpumpe
A 4. Wasserart B Frischwasser C Enthärtetes Wasser, warm D Permeat E zur Hochdruckpumpe 1 Temperatursensor (Option) 2 Ablassventil Schwimmerbehälter Warmwasser20 Deutsch Frostschutz intern (Option) 1 Hochdruckpistole (2-Werkzeug-Ausführung) 2 Hochdruckpumpe 3 Rückschlagventil mit Drossel und Sieb 4 Magnetventil mit Rückschlagventil, Drossel und Sieb 5 Rückschlagventil mit Mischkammer Schaum und Druckentlastungsventil 6 Hochdruckpistole mit Waschbürste (1-Werkzeug- Ausführung) 7 Aufnahmebehälter 8 Drossel 9 Umwälzpumpe Frostschutz 10 Filter 11 Überlauf 12 Behälter für Frostschutz-Kreislaufwasser 13 Schwimmerventil für Weichwasserzulauf Hinweis Bei der 2-Werkzeug-Ausführung mit Trockenschaum werden als Frostschutz elektrisch beheizte Schaum- schläuche eingesetzt. Bei Waschplatz 3 und 4 ist das Frostschutzwasser ver- loren.Deutsch 21 Frostschutz extern (Option) 1 Hochdruckpistole (2-Werkzeug-Ausführung) 2 Hochdruckpumpe 3 Rückschlagventil mit Drossel und Sieb 4 Magnetventil mit Rückschlagventil, Drossel und Sieb 5 Rückschlagventil mit Mischkammer Schaum und Druckentlastungsventil 6 Hochdruckpistole mit Waschbürste (1-Werkzeug- Ausführung) 7 Aufnahmebehälter 8 Filter 9 Überlauf 10 Schwimmerventil Frischwasser 11 Sammelschacht Frostschutzwasser Platz 3 Hinweis Bei der 2-Werkzeug-Ausführung mit Trockenschaum werden als Frostschutz elektrisch beheizte Schaum- schläuche eingesetzt.22 Deutsch Waschplatzheizung (Option) Waschplatz 3 und 4 sind nicht dargestellt 1 Warmwassererzeuger 2 Umwälzpumpe Warmwasser 3 Ausgleichsgefäß 4 Schwimmerbehälter Warmwasser 5 Sicherheitsventil 6 Absperrventil Vorlaufleitung 7 Rohrleitung Waschplatzheizung 8 Thermostatmischventil 9 Wärmetauscher 10 Absperrventil Füllleitung 11 Umwälzpumpe Waschplatzheizung Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen Überströmventil Das Überströmventil öffnet bei Überschreitung des zu- lässigen Betriebsdrucks, also auch bei Loslassen des Hebels der Hochdruckpistole, und führt das Wasser im Kreislauf. Bei erneutem Öffnen der Hochdruckpistole steht der Hochdruckstrahl sofort wieder zur Verfügung. Das Überströmventil ist werkseitig eingestellt und plom- biert. Einstellung nur durch den Kundendienst. Sicherheitsventil Das Sicherheitsventil schützt den Heizkreislauf Wasch- platzheizung (Option) vor Überdruck. Thermostatmischventil Das Thermostatmischventil regelt die Vorlauftempera- tur für die Waschplatzheizung (Option) in Abhängigkeit von der Rücklauftemperatur. Flammenüberwachung Nur bei Geräten mit Öl- oder Gasbrenner. Wenn der Brenner nicht zündet oder bei Betrieb die Flamme erlischt, schließt die Flammenüberwachung das Brennstoffmagnetventil und schaltet das Brenner- gebläse ab. Abgasthermostat Nur bei Geräten mit Öl- oder Gasbrenner. Wenn die Abgastemperatur über den zulässigen Wert steigt, schaltet der Abgasthermostat den Brenner ab und verriegelt. Temperaturregler Nicht bei elektrisch beheizten Geräten ohne Wasch- platzheizung. Wenn durch Entnahme von Warmwasser und nachflie- ßendem Kaltwasser die Wassertemperatur im Schwim- merbehälter Warmwasser sinkt, schaltet der Temperaturregler die Umwälzpumpe Warmwasser ein und bei Erreichen der Maximaltemperatur wieder aus. Temperaturbegrenzer Nur bei Geräten mit Öl- oder Gasbrenner. Der Temperaturbegrenzer verhindert die Bildung von Dampf im Durchlaufkessel. Strömungswächter Nur bei Geräten mit Öl- oder Gasbrenner. Nachdem die Umwälzpumpe Warmwasser angelaufen ist, schaltet der Strömungswächter den Brenner ein. Wassermangelsicherung Die Wassermangelsicherung schaltet den Warmwas- sererzeuger bei zu geringem Wasserstand im Schwim- merbehälter Warmwasser ab. Trockenlaufschutz Nur bei elektrisch beheizten Geräten. Schaltet den Heizstab bei Übertemperatur durch Was- sermangel aus. Motorschutzschalter Der Motorschutzschalter unterbricht den Stromkreis, wenn der Motor überlastet ist. Sensor Hartwasser SB MB Standard: Übersteigt die Resthärte des enthärteten Wassers ei- nen Grenzwert, berechnet die Steuerung die Restkapa- zität der Basenaustauscherflasche. Spätestens in der folgenden Nacht wird die Regenerati- on der Basenaustauscherflasche gestartet. SB MB Comfort: Übersteigt die Resthärte des enthärteten Wassers ei- nen Grenzwert, startet die Regeneration der Basenaus- tauscherflasche sofort. Drucksensor Wassermangel RO Bei Wassermangel wird die Anlage gestoppt um den Trockenlauf der Pumpe RO zu verhindern. Niveauschalter Pufferbehälter voll Schaltet bei vollem Pufferbehälter Permeat die Pumpe RO aus. Niveauschalter Pumpe RO ein Schaltet die Pumpe RO zur Produktion von Permeat ein. Niveauschalter Pufferbehälter leer Gibt ein Signal an die Anlage, wenn der Pufferbehälter Permeat leer ist. Temperaturbegrenzer 4. Wasserart / warm (Option) Verhindert das extern zugeführtes Warmwasser über 60°C zu den HD-Pumpen geleitet wird und diese be- schädigt. Bei Störung schaltet die Anlage auf eine alternative Wasserart um (wird vom Servicemonteur bei der Inbe- triebnahme eingestellt). Pflege und Wartung Wartungshinweise Grundlage für eine betriebssichere Anlage ist die regel- mäßige Wartung nach folgendem Wartungsplan. Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile des Herstellers oder von ihm empfohlene Teile, wie ● Ersatz- und Verschleißteile, ● Zubehörteile, ● Betriebsstoffe, ● Reinigungsmittel. GEFAHR Verletzungsgefahr Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Schalten Sie vor Arbeiten am Gerät den bauseitigen Hauptschalter aus und sichern Sie ihn gegen Wieder- einschalten. Lassen Sie alle Arbeiten an elektrischen Teilen der An- lage nur von einer Elektrofachkraft ausführen. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr Aus beschädigten Bauteilen kann ein Hochdruck-Was- serstrahl austreten, der zu Verletzungen führt. Machen Sie die Anlage drucklos indem Sie den Geräte- schalter auf “0/OFF” drehen und anschließend die Hochdruckpistolen öffnen, bis der Druck in der Anlage abgebaut ist. 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Einige Bauteile der Anlage werden im Betrieb heiß und können bei Berührung Verbrennungen verursachen. Lassen Sie die Anlage abkühlen, bevor sie folgende Bauteile berühren: Abgasrohr und Abgasöffnung, Bren- ner mit Durchlauferhitzer, Zylinderkopf der Hochdruck- pumpe, Hochdruckschlauch. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Ein Hochdruckwasserstrahl kann Bauteile der Anlage beschädigen. Reinigen Sie den Innenraum der Anlage nicht mit dem Hochdruckstrahl. Halten Sie den Hochdruckstrahl bei der Außenreinigung vom Oberteil der Anlage (mit Münzeinwurf, Restwertanzeige und Programmschalter) fern.
1. Den bauseitigen Hauptschalter ausschalten und
gegen Wiedereinschalten sichern.
2. Die Wasserversorgung unterbrechen.
Wer darf Wartungsarbeiten durchführen? Betreiber: Arbeiten mit dem Hinweis „Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten kön- nen. Kundendienst: Arbeiten mit dem Hinweis „Kunden- dienst“ dürfen nur von KÄRCHER Kundendienst- Mon- teuren oder durch KÄRCHER autorisierte Monteure durchgeführt werden. Sicherheitsinspektion / Wartungsvertrag Mit Ihrem Händler können Sie eine regelmäßige Sicher- heitsinspektion vereinbaren oder einen Wartungsver- trag abschließen. Bitte lassen Sie sich beraten.Deutsch 23 Anlagenübersicht 1 Ausgleichsgefäß 2 Brennstofffilter und Brennstoffpumpe 3 Brenner mit Durchlauferhitzer 4 Hochdruckpumpe 2 5 Hochdruckpumpe 3 6 Hochdruckpumpe 1 7 Hochdruckpumpe 4 8 Manometer Hochdruckpumpe 9 Heizlüfter 10 Werkzeug-Aufbewahrungsschacht 11 Filter Frostschutzpumpe 12 Reinigungsmittelbehälter Top-Pflege 13 Reinigungsmittelbehälter Heißwachs 14 Reinigungsmittelbehälter Hochdruckwäsche 15 Reinigungsmittelbehälter Trockenschaum 16 Brennstofftank, 60 l (Option) * 17 Pumpe ABS Netztrennung (Option) 18 Felgenreiniger (Option) * 19 Salztank 20 Ablaufventil 21 Absperrventil Frischwasser 22 Umwälzpumpe Waschplatzheizung 23 Thermostatmischventil 24 Sicherheitsventil 25 Manometer Waschplatzheizung 26 Aktivkohlefilter WSO 27 Feinfilter WSO 28 Schwimmerbehälter Warmwasser 29 Umluftgebläse 30 Verschneideeinrichtung (Option)
- Je nach Ausstattung der Anlage kann an diesen Stel- len auch die Baugruppe Intensivschaum angebracht sein.24 Deutsch Menü Wartung Diagnose Im Menü Wartung Diagnose werden die Zeiten bis zur nächsten Wartung, Systeminformationen, Fehlermel- dungen und Ereignisse angezeigt. 1 Menütaste “Ereignisspeicher” 2 Menütaste “Fehlerspeicher” 3 Menütaste “Systeminformationen” 4 Menütaste “Intervall” Menü Intervall Im Menü Intervall wird die Zeit bis zur nächsten Wartung für die einzelnen Anlagenkomponenten angezeigt. 1 Taste nächstes Fenster 2 Taste vorhergehendes Fenster 3 Servicezähler (Restlaufzeit bis zur nächsten War- tung) 4 Komponente 5 Taste Servicezähler zurücksetzen – grün: verbleibende Betriebsdauer mehr als 30% der Gesamtzeit – orange: verbleibende Betriebsdauer weniger als 30% der Gesamtzeit – rot: Servicezähler abgelauen, es muss eine War- tung ausgeführt werden Ist ein Servicezähler abgelaufen, zeigt die Steuerung in Grundstellung eine Wartungsaufforderung: 1 Intervall direkt aufrufen 2 Diese Meldung überspringen und die Startanzeige der Steuerung aufrufen 3 “Wartung fällig, bitte Wartungstermin vereinbaren” Servicezähler zurücksetzen Hinweis Folgende Servicezähler können durch den Betreiber zurückgesetzt werden: ● Filtereinsatz WSO tauschen ● Sauger 1...6, Filter 1 ● Sauger 1...6, Filter 2 ● Kompressor entwässern ● Frostschutz überprüfen Alle übrigen Servicezähler können nur durch den Kun- dendienst zurückgesetzt werden.
1. Die Taste “Servicezähler zurücksetzen” drücken.
2. Zurücksetzen mit der Ja bestätigen.
- Anzeige nach dem Zurücksetzen 1 Datum der letzten Wartung 2 neue Dauer bis zur nächsten Wartung 3 Taste ist nach dem Zurücksetzen grün Menü Systeminformationen Im Menü Systeminformationen werden Anlagendaten, Einstellungen der Steuerung und Betriebsdaten der Steuerung angezeigt. 1 Taste nächstes Fenster 2 Taste vorhergehendes Fenster 3 Softwareversion 4 Materialnummer der Anlage 5 Seriennummer der Anlage 6 Seriennummer der Steuerung 1 IP Einstellungen der Steuerung 2 Laufzeit der Steuerung in Stunden 3 Inbetriebnahmedatum 4 letzter Service 1 aktuelle Fehleranzahl im Fehlerspeicher / letzter Reset des Fehlerspeichers Menü Fehlerspeicher Im Menü Fehlerspeicher werden die Fehlermeldungen seit der letzen Löschung des Fehlerspeichers ange- zeigt. 1 Taste Fehlerspeicher löschen 2 Fehlerbeschreibung 3 Zeitpunkt der Fehlermeldung 4 Fehlernummer 1 Fehlerspeicher löschen 2 Möchten Sie den Fehlerspeicher wirklich löschen? 3 Nein 4 Ja Menü Ereignisspeicher Das Menü Ereignisspeicher ist nach dem gleichen Prin- zip wie das Menü Fehlerspeicher aufgebaut.Deutsch 25 Wartungsplan Zeitpunkt Tätigkeit Durchführung Durch wen jährlich vor Beginn der Frostperiode Frostschutzkreislauf reinigen ● Den Sammelschacht Frostschutzwasser leeren und reinigen. ● Den Filter an der Tauchpumpe reinigen. ● Den Filter Frostschutzpumpe (im Gehäuse des SB MB) reinigen. ● Die Werkzeugablagen reinigen und freien Durchfluss prüfen. ● Die Filter vor Drosselventil (im Bereich des Ausgangs der Hochdruckpumpen) rei- nigen. ● Den Sammelschacht Frostschutzwasser mit Frischwasser füllen. Betreiber/Kunden- dienst Waschplatzheizung prüfen ● Die Umwälzpumpe auf Funktion und Drehrichtung prüfen. ● Die Frostschutzmittel-Konzentration prüfen: Aus dem Sicherheitsventil etwas Frostschutzmittel-Lösung entnehmen und mit dem Spezialprüfer (6.419-070.0) auf richtige Konzentration prüfen. Sollwert -25 °C. ● Den Druck im Heizkreislauf prüfen. Sollwert bei laufender Umwälzpumpe Wasch- platzheizung 0,07 p. 0
- ,15 MPa (0,7 p. 1
- ,5 bar). ● Die Einstellung des Thermostatmischventils prüfen. ● Das Ausgleichsgefäß auf Funktion prüfen: Die Ventilkappe abnehmen. Den Ven- tilstift mit einem Streichholz kurz eindrücken. Entweicht Luft, ist das Ausgleichsge- fäß in Ordnung. Entweicht Wasser, das Ausgleichsgefäß austauschen. Entweicht nichts, das Ausgleichsgefäß mit einer KFZ-Luftpumpe auf den Druck auf dem Ty- penschild aufpumpen. Betreiber/Kunden- dienst Außenthermostat prüfen Die Funktion prüfen. Betreiber Umluftgebläse prüfen Die Funktion prüfen. Betreiber Heizlüfter prüfen. Sind die Regler richtig eingestellt? (siehe Abschnitt „Einstellungen/Heizlüfter“). Betreiber Frostschutz mit Verlustwasser prüfen Die Frostschutzpumpe einschalten (siehe Kapitel „Manuelle Eingriffe“). Prüfen, ob aus jeder Handspritzpistole mindestens 0,5 l/min Wasser austritt, bei Bedarf den Druck- minderer nachstellen. Betreiber Notfrostschutz prüfen Den Hauptschalter auf Stellung „0“ drehen. Prüfen, ob aus jeder Handspritzpistole mindestens 0,5 l/min Wasser austritt, bei Bedarf den Druckminderer nachstellen. Betreiber Durchlaufkessel reinigen Empfehlung: Diese halbjährlichen Wartungsarbeiten vor den Beginn der Frostperiode legen. Kundendienst Brenner messen Täglich Hochdruckschläuche prüfen, Schaumschläuche prüfen (bei 2-WZ-Aus- führung) Die Hochdruckschläuche auf mechanische Beschädigung wie Scheuerschäden, sichtbares Schlauchgewebe, Knicke und poröses und rissiges Gummi untersuchen. Beschädigte Hochdruckschläuche austauschen. Betreiber Waschbürsten prüfen. Die Waschbürsten auf Beschädigung, Verschmutzung und Verschleiß prüfen. Sind die Borsten kürzer als 30 mm, die Bürste austauschen. Im Winter unter –5 °C mehrmals täglich auf Vereisung prüfen, ggf. die Schaumwäsche sperren. Dazu das Kombi- Strahlrohr gegen ein Hochdruck-Strahlrohr austauschen. Betreiber Hinweisschilder auf den Waschplatz prü- fen. Kontrollieren, ob Hinweisschilder für den Anwender vorhanden und lesbar sind. Betreiber Waschplatzbeleuchtung prüfen Funktion der Waschplatzbeleuchtung überprüfen, defekte Leuchtmittel ersetzen. Betreiber Strahlrohre prüfen Auf Dichtheit prüfen, gegebenenfalls den O-Ring tauschen. Düsenschutz und Griffrohr in Ordnung? Gegebenenfalls ersetzen. Betreiber Hockdruckpistolen prüfen Auf Dichtheit prüfen, gegebenenfalls den O-Ring tauschen. Ist der Hochdruck- schlauch drehbar und Hebel leichtgängig? Gegebenenfalls abschmieren (siehe Ab- schnitt „Wartungsarbeiten“). Betreiber Werkzeug-Aufbewahrungsschacht prüfen Von außen auf Fremdkörper und Schmutz kontrollieren. Grobe Verschmutzungen ent- fernen. Betreiber Füllstand der Reinigungsmittel überprüfen. Den Füllstand prüfen, bei Bedarf nachfüllen. Betreiber Münzbehälter leeren Die Münzprüfertür öffnen und den Münzbehälter leeren. Betreiber anfangs täglich, spä- ter nach Erfahrung Füllstand des Brennstofftanks prüfen Reicht der Heizölvorrat bis zur nächsten Überprüfung? Erhöhten Verbrauch durch Frostschutzeinrichtungen berücksichtigen. Brennstoffmangel führt zum Ausfall und zur Beschädigung der Anlage. Betreiber Kompressor leeren Das Kondenswasser aus dem Druckbehälter des Kompressors ablassen. Betreiber Bei Anlage mit Frost- schutz:Täglich bei Frost Frostschutzeinrichtungen prüfen. Sind die Heizlüfter in Betrieb (auch im ABS Brennstofftank, Option)? Betreiber Filter Frostschutzpumpe reinigen Filter reinigen und wieder einsetzen. Betreiber26 Deutsch Nach 40 Betriebs- stunden oder wö- chentlich Dichtheit der Anlage prüfen Pumpen und Leitungssystem auf Dichtheit prüfen. Den Kundendienst verständigen, wenn Öl unter der Hochdruckpumpe ist, oder wenn bei Pumpenbetrieb mehr als 3 Tropfen Wasser pro Minute aus der Hochdruckpumpe tropfen. Betreiber Ölzustand prüfen Ist das Öl milchig, ist Wasser enthalten. Den Kundendienst verständigen. Betreiber Ölstand der Hochdruckpumpen kontrollie- ren Der Ölstand muss zwischen den Markierungen MIN und MAX stehen, sonst Öl nach- füllen. Betreiber Reinigungsmittelfilter prüfen Sichtprüfung am Hochdruckstrahl, ob Reinigungsmittel enthalten ist, bei Bedarf den Reinigungsmittelfilter reinigen. Betreiber Funktion prüfen Funktion aller Waschprogramme prüfen Betreiber Salzvorrat im Salztank prüfen Ist der Salzstand über dem Wasserspiegel? Bei Bedarf Enthärtersalz nachfüllen. Betreiber Resthärte des enthärteten Wassers prüfen Wasser aus dem Schwimmerbehälter Warmwasser entnehmen und die Resthärte mit Prüfset B (Best.-Nr. 6.768-003) bestimmen. Sollwert: unter 3 °dH. Betreiber Restchlorgehalt nach Aktivkohlefilter prü- fen Diese Prüfung ist nur notwendig wenn der Chlorgehalt im Frischwasser über 0,3 mg/l liegt. Eine Wasserprobe zwischen Aktivkohlefilter und RO-Membran entnehmen. Den Restchlorgehalt bestimmen. Bei Restchlorgehalt der Wasserprobe über 0,1 mg/l den Aktivkohlefilter erneuern. Betreiber Waschplatzheizung kurz einschalten Die Frostschutzpumpe, wie bei „Steuerung/Menü Service“ beschrieben, aktivieren. Betreiber Gehäuse außen reinigen (Edelstahl und Kunststoff) Reinigungsmittel „Waschhallen- und Fliesenreiniger RM 841“ 10%-ig anmischen, auf die Oberflächen aufbringen, ca. 2 bis 3 Minuten einwirken lassen, nicht auftrocknen lassen. Nach der Einwirkzeit mit dem Hochdruckstrahl gründlich abspülen. Betreiber Reinigungsmittel „Waschhallen- und Fliesenreiniger RM 841“ 20%-ig anmischen, auf der Oberfläche aufbringen, ca. 2 bis 3 Minuten einwirken lassen. Nach der Einwirkzeit mit feuchtem Pad oder Microfasertuch Oberflächen abreinigen und anschließend mit dem Hochdruckstrahl gründlich abspülen. Nach Wunsch können die Großflächen mit einem Gummiabzieher abgezogen werden. Betreiber Spritzschutzplanen reinigen Reinigungsmittel „Waschhallen- und Fliesenreiniger RM 841“ 10%-ig anmischen, auf die Oberflächen aufbringen, ca. 2 bis 3 Minuten einwirken lassen, nicht auftrocknen lassen. Nach der Einwirkzeit mit dem Hochdruckstrahl gründlich abspülen. ACHTUNG Beschädigungsgefahr Lösungsmittel und lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel können die Spritzschutzpla- nen beschädigen. Reinigen Sie die Spritzschutzplanen nicht mit Lösungsmitteln oder lösungsmittelhalti- gen Reinigungsmitteln. Betreiber Gehäuse außen (Edelstahl) pflegen Nach Bedarf mit Edelstahl Pflegemittel behandeln. Betreiber wöchentlich bei Frost Heizung ABS Heizöltank (Option) prüfen Unter 3°C prüfen, ob die Begleitheizung der Heizölleitung zwischen Heizöltank und SB MB warm ist. Betreiber Einmalig, 1 Monat nach Inbetriebnahme Feinfilter WSO wechseln Zulauf Frischwasser absperren, die Filtertasse abschrauben, den Filtereinsatz tau- schen, neuen Filtereinsatz und Filtertasse wieder montieren, den Frischwasserzulauf öffnen. Betreiber Nach 80 Betriebs- stunden oder zweiwö- chentlich Edelstahlteile des Gehäuses reinigen und konservieren. Schmutzreste und Ablagerungen entfernen. Teile mit Edelstahl-Pflegeöl konservieren. Betreiber Nach 200 Betriebs- stunden oder monat- lich Betriebsdruck der Hochdruckpumpen prü- fen Das Manometer muss 9 p. 10
- MPa (90 p. 100
- bar) anzeigen. Sonst den Fehler nach den Angaben im Abschnitt „Hilfe bei Störungen“ beheben. Betreiber Frostschutzwassermenge prüfen Sollwert: ca. 0,5 l/min pro Waschwerkzeug. Wassermenge größer: Das Knotenstück in Hochdruckpistole auswechseln. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr Ist die Frostschutz-Wassermenge zu groß, kann die Hochdruckpistole sich unkontrol- liert bewegen und Verletzungen oder Beschädigungen verursachen. Wechseln Sie bei zu hoher Frostschutz-Wassermenge an der Hochdruckpistole unbe- dingt das Knotenstück in der Hochdruckpistole aus. Wassermenge kleiner: Den Filter Frostschutzpumpe reinigen, Sieb in der Drossel reinigen, die Leitung spülen, die Drehrichtung der Pumpe prüfen. Betreiber Filter der Reinigungsmittel in den Reini- gungsmittelbehältern reinigen Filter entnehmen und mit heißem Wasser gründlich durchspülen. Betreiber Filter reinigen Den Filter für Frostschutz- Kreislaufwasser reinigen. Betreiber Aufbewahrungsschächte reinigen Die Werkzeug-Aufbewahrungsschächte reinigen. Betreiber Salztank kontrollieren Den Wasserstand kontrollieren (ca. 5 cm über der Siebplatte). Betreiber Auf Ablagerungen prüfen, bei Bedarf entleeren, reinigen, Enthärtersalz auffüllen und wieder in Betrieb nehmen. Gefahr von Funktionsstörungen. Beim Auffüllen von Ent- härtersalz nur das im Kapitel „Zubehör“ aufgeführte Enthärtersalz in Tablettenform verwenden. Betreiber Brenner reinigen ● Das Schauglas Flammüberwachung reinigen (siehe Abschnitt „Wartungsarbei- ten“). ● Die Zündelektroden reinigen und überprüfen. Betreiber Deckenkreisel abschmieren Mit einer Fettpresse am Schmiernippel abschmieren (Fett 6.288-055.0). Betreiber Scharniere der Türen schmieren. Scharniere mit Fett (Best.-Nr.: 6.288-072) schmieren. Betreiber Schlösser der Türen konservieren Pflegemittel (Best.-Nr.: 6.288-116) in die Schlösser sprühen. Betreiber Vierteljährlich Münzeinwurf reinigen Die Münzprüfertür öffnen. Den Münzeinwurf reinigen (siehe Abschnitt „Wartungsarbei- ten“). Betreiber Zeiteinstellung prüfen Eingestellte Uhrzeit und Datum an der Steuerung prüfen, gegebenenfalls korrigieren. Betreiber Nach 1000 Betriebs- stunden oder halb- jährlich Pumpenköpfe prüfen. Bei stark eingeschlagenen Ventiltellern Ventile komplett ersetzen. Kundendienst Öl der Hochdruckpumpen wechseln. Siehe Wartungsarbeiten. Betreiber Durchlaufkessel reinigen Die Heizschlange entrußen und entkalken. Kundendienst Brenner messen Die Abgaswerte messen, gegebenenfalls den Brenner reinigen und einstellen. Kundendienst Feinfilter WSO wechseln Zulauf Frischwasser absperren, die Filtertasse abschrauben, den Filtereinsatz tau- schen, neuen Filtereinsatz und Filtertasse wieder montieren, den Frischwasserzulauf öffnen. Betreiber Zeitpunkt Tätigkeit Durchführung Durch wenDeutsch 27 Wartungsarbeiten Kondenswasser am Kompressor ablassen p. 25
1. Das Kondensatablassventil über einen Schacht
oder ein Auffangefäß halten. 1 Kondensatablassventil
2. Das Kondensatablassventil öffnen und das Konden-
3. Das Kondensatablassventil schließen.
Hochdruckpistole abschmieren
1. Das Strahlrohr abschrauben.
2. 6 Schrauben herausdrehen.
1 Schraube 2 Griffschalenhälfte 3 Knotenstück 4 Nadellager 5 O-Ring 6 Berührungsfläche Rohr/Griffschale 7 Hochdruckschlauch
3. Die Griffschalenhälfte abnehmen.
4. Die Kammer für das Nadellager in der Griffhalb-
schale mit Fett füllen.
5. Das Nadellager und den O-Ring fetten.
6. Die Berührungsfläche Rohr/Griffschale fetten.
7. Die Griffschalenhälften wieder zusammenschrau-
ben. Schauglas Flammüberwachung reinigen
1. Die Brennstoffleitung lösen.
2. Den Lichtfühler seitlich aus dem Halter ziehen.
1 Schraube 2 Düsenhalter 3 Lichtfühler 4 Deckel 5 Schauglas 6 Stauscheibe
3. 3 Schrauben herausdrehen.
4. Den Deckel mit dem Halter für den Lichtfühler ab-
5. Die Stauscheibe vom Düsenhalter abnehmen.
6. Das Schauglas reinigen.
7. Die Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder mon-
tieren. Filter Brennstoffpumpe reinigen
1. Die Ölzuleitung absperren.
2. Das Filtergehäuse abschrauben.
1 Brennstoffpumpe 2 Filtergehäuse
3. Den Filter mit Druckluft reinigen.
4. Die Teile in umgekehrter Reihenfolge montieren.
5. Die Ölzuleitung öffnen.
Ölwechsel 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Die Hochdruckpumpe und das Motoröl sind heiß und verursachen bei Berührung Verbrennungen. Lassen Sie die Hochdruckpumpe vor dem Ölwechsel 15 Minuten abkühlen. Hinweis Altöl darf nur von den dafür vorgesehenen Sammelstel- len entsorgt werden. Bitte geben Sie anfallendes Altöl dort ab. Verschmutzen der Umwelt mit Altöl ist strafbar.
1. Einen Ölauffangbehälter unter die Ölablassschrau-
be stellen. 1 Ölablassschraube 2 Ölbehälter 3 Deckel
2. Den Deckel des Ölbehälters abnehmen.
3. Die Ölablassschraube herausdrehen und Öl auffan-
4. Den Dichtring ersetzen und die Ölablassschraube
eindrehen und festziehen.
5. Neues Öl langsam bis zur „MAX“ Markierung am Öl-
6. Den Deckel des Ölbehälters anbringen.
7. Das Altöl umweltgerecht entsorgen oder an einer
autorisierten Sammelstelle abgeben. Münzeinwurf reinigen
1. Die Gerätetür öffnen.
2. Den Münzprüfer aufklappen.
3. Die Münzlaufbahn mit einem feuchten Lappen mit
Spülmittel reinigen. Jährlich vor der Frost- periode Filter in der Powerschaum-Düse (Option) reinigen Siehe “Frostschutz/Powerschaum-Düse reinigen”. Folgende Reinigungsintervalle nach Erfahrung festlegen. Betreiber Jährlich Sicherheitsprüfung Sicherheitsprüfung nach den Richtlinien für Flüssigkeitsstrahler / Unfallverhütungsvor- schriften. Kundendienst Anlage warten Wartungsvertrag mit Austausch sämtlicher Verschleißteile. Kundendienst Temperaturregler prüfen Funktion beider Temperaturregler prüfen. Kundendienst Filtereinsatz Aktivkohlefilter WSO wech- seln Das Absperrventil Frischwasser (bauseitig) schließen, dieFiltertasse abschrauben und ausspülen, den Filtereinsatz durch einen neuen Filtereinsatz ersetzen, den Filter- einsatz und die Filtertasse wieder montieren, das Absperrventil Frischwasser öffnen, die Anlage in Betrieb nehmen. Betreiber/Kunden- dienst Pumpe RO prüfen Kundendienst informieren. Kennlinie prüfen (Fördermenge und Druck). Kundendienst Gasbrenner warten Wartungsarbeiten vom Kundendienst des Brennerherstellers ausführen lassen. 5-jährlich oder bei Be- darf Brennstofftank reinigen Den restlichen Brennstoff abpumpen. Den Bodensatz entleeren und entsorgen. Den Tank von innen reinigen. Tankreinigungs- service Zeitpunkt Tätigkeit Durchführung Durch wen28 Deutsch Elektrodeneinstellung Die korrekte Einstellung der Zündelektroden ist für die Funktion des Brenners wichtig. Die Einstellmaße sind in der unten stehenden Zeichnung dargestellt. 1 Zündelektrode Manuelle Regeneration Basenaustauscher WAT-- SE 220/255B
1. Die Regeneration über die Steuerung starten (siehe
“Steuerung/Menü Service”). Manuelle Regeneration Basenaustauscher WAT- S 202
1. Den Programmknopf eindrücken und die Nocken-
welle entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis der Pfeil auf dem Programmknopf auf „Besalzen + Wa- schen“ zeigt. 1 Programmknopf Hilfe bei Störungen GEFAHR Verletzungsgefahr Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Schalten Sie vor Arbeiten am Gerät den bauseitigen Hauptschalter aus und sichern Sie ihn gegen Wieder- einschalten. Lassen Sie alle Arbeiten an elektrischen Teilen der An- lage nur von einer Elektrofachkraft ausführen. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr Aus beschädigten Bauteilen kann ein Hochdruck-Was- serstrahl austreten, der zu Verletzungen führt. Machen Sie die Anlage drucklos indem Sie den Geräte- schalter auf “0/OFF” drehen und anschließend die Hochdruckpistolen öffnen, bis der Druck in der Anlage abgebaut ist. 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr Einige Bauteile der Anlage werden im Betrieb heiß und können bei Berührung Verbrennungen verursachen. Lassen Sie die Anlage abkühlen, bevor sie folgende Bauteile berühren: Abgasrohr und Abgasöffnung, Bren- ner mit Durchlauferhitzer, Zylinderkopf der Hochdruck- pumpe, Hochdruckschlauch.
1. Den bauseitigen Hauptschalter ausschalten und
gegen Wiedereinschalten sichern.
2. Die Wasserversorgung unterbrechen.
Wer darf Störungen beseitigen? Betreiber: Arbeiten mit dem Hinweis „Betreiber“ dürfen nur von unterwiesenen Personen durchgeführt werden, die Hochdruckanlagen sicher bedienen und warten kön- nen. Elektrofachkraft: Arbeiten mit dem Hinweis “Elektro- fachkraft” dürfen nur von Personen mit einer Ausbildung um elektrotechnischen Bereich ausgeführt werden. Kundendienst: Arbeiten mit dem Hinweis „Kunden- dienst“ dürfen nur von KÄRCHER Kundendienst- Mon- teuren oder durch KÄRCHER autorisierte Monteure durchgeführt werden. Kundendienst des Brennerherstellers: Störungen am Gasbrenner dürfen nur durch den Kundendienst des Brennerherstellers behoben werden. Aktuell anliegende Fehler, Störungen und Ereignisse Liegen kritische Fehler, Störmeldungen bzw. Ereignisse vor, wechselt der Startbildschirm automatisch nach ca. 1 Minute in die Meldeansicht. Eine anliegende Meldung wird an der Steuerung durch ein Achtung-Symbol in der rechten oberen Ecke ange- zeigt. 1 Anzeige bei vorhandenen Meldungen Meldeanzeigen 1 Anzeige Meldekategorie: – rot: kritischer Fehler. Je nach Fehler reagiert die Anlage wie folgt: Die Anlage geht in den Not-Betrieb. Ein oder mehrere Waschplätze werden gesperrt. Die komplette Anlage wird gesperrt. – gelb: Störung; Anlage kann weiter betrieben wer- den – grün: Ereignis; Information für den Betreiber 2 Fehlerbeschreibung 3 Informationen zur eventuellen Fehlerursache und - behebung. Anzeige Fehlernummer sowie Datum und Uhrzeit wann der Fehler aufgetreten ist. 4 Taste zum Quittieren des Fehlers. Hinweis Ist die Taste grau hinterlegt, liegt der Fehler weiter an und kann nicht quittiert werden. Ist die Taste gelb hinterlegt, ist die Störung behoben und der Fehler kann quittiert werden. 5 Laufbalken, visualisiert wie lange die aktuelle Mel- dung bereits angezeigt wird. Hinweis Die Ansicht wechselt nach ca. 2-3 Sekunden automa- tisch zum nächsten Bild. Der Balken ist dann komplett durchgelaufen. 6 Anzeige aktuelle Meldenummer / gesamte Anzahl Meldungen. 7 Tasten zum manuellen vor- und zurückblättern der verschiedenen Meldeansichten. Beispiel Anzeige Störung Beispiel Anzeige EreignisDeutsch 29 Von der Steuerung angezeigte Störungen Hinweis Hier sind nur Störungen aufgelistet, die durch den Be- treiber behoben werden können. Bei Störungen, die hier nicht beschrieben sind: Die Mel- dung quittieren, tritt der Fehler erneut auf, den Service informieren. Fehlernummer Ursache Behebung F0103 Störung Ölabscheider / Recycling Externen Ölabscheider prüfen bzw. entleeren / Recycling Anlage prüfen F0105 Motorschutzschalter Hochdruckpumpen hat ausgelöst Motorschutzschalter zurücksetzen. Tritt der Fehler erneut auf, Service Infor- mieren. F0107 Druckschalter Luft meldet keinen Druck Kompressor und Druckluftleitungen prüfen F0113 Motorschutzs. / Sicherungsautomat Frostschutz Motorschutzschalter oder Sicherungsautomat zurücksetzen, Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren F0114 Warmwassertemperatur zu niedrig Waschplatzheizung wurde abgestellt, Warmwassererzeuger und Warmwas- serkreislauf prüfen F0115 Motorschutzschalter Schaumschlauchheizung Motorschutzschalter zurücksetzen Tritt der Fehler erneut auf, Service Infor- mieren F0116 Motorschutzschalter Stationen Motorschutzschalter zurücksetzen Tritt der Fehler erneut auf, Service Infor- mieren F00170 HD-Pumpe 1 Überstrom Stromaufnahme HD-Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F00174 Wicklungsschutzkontakt HD-Pumpe 1 Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F00176 Ölstand HD-Pumpe 1 zu niedrig Öl nachfüllen. Störung quittieren. F0191 Münzsignal Fernbedienung 1 Bei mechanischem Münzprüfer Mikroschalter prüfen F0210 HD-Pumpe 2 Überstrom Stromaufnahme HD-Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0214 Wicklungsschutzkontakt HD-Pumpe 2 Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0216 Ölstand HD-Pumpe 2 zu niedrig Öl nachfüllen. Störung quittieren. F0231 Münzsignal Fernbedienung 2 Bei mechanischem Münzprüfer Mikroschalter prüfen F0250 HD-Pumpe 3 Überstrom Stromaufnahme HD-Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0254 Wicklungsschutzkontakt HD-Pumpe 3 Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0256 Ölstand HD-Pumpe 3 zu niedrig Öl nachfüllen. Störung quittieren. F0271 Münzsignal Fernbedienung 3 Bei mechanischem Münzprüfer Mikroschalter prüfen F0290 HD-Pumpe 4 Überstrom Stromaufnahme HD-Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0294 Wicklungsschutzkontakt HD-Pumpe 4 Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0296 Ölstand HD-Pumpe 4 zu niedrig Öl nachfüllen. Störung quittieren. F0311 Münzsignal Fernbedienung 4 Bei mechanischem Münzprüfer Mikroschalter prüfen F0570 Wassermangel Warmwasser Warmwasserzulauf prüfen F0571 Übertemperatur Warmwasser Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0574 Störung im Ölfeuerungsautomat Rücksetztaste am Ölfeuerungsautomat drücken F0575 Abgasthermostat hat ausgelöst Rücksetztaste am Abgasthermostat drücken F0576 Strömungswächter ernennt keinen Druchfluss Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0577 Strömungswächter ist defekt Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0578 Sicherungsautomat Warmwasserautomat Sicherungsautomat zurücksetzen. Tritt der Fehler erneut auf,Service Infor- mieren F5081 Motorschutzschalter Umwälzpumpe Warmwasser Motorschutzschalter zurücksetzen. Tritt der Fehler erneut auf,Service Infor- mieren F0584 Motorschutzschalter Umwälzpumpe Waschplatzheizung Motorschutzschalter zurücksetzen. Tritt der Fehler erneut auf,Service Infor- mieren F0586 Bauseitige Heizung Bauseitige Heizungsanlage überprüfen F0587 Wassertemperatur über 60°C Wassertemperatur bei externer Versorgung mit Warmwasser über 60°C. Temperatur des Wasserzulaufs verringern. F0610 Regeneration Enthärterflasche fehlgeschlagen Härtesensor zeigt nach Regeneration Hartwasser an. Salz auffüllen, Fehler quittieren F0612 Trockenlauf Osmosetank (Pufferbehälter Permeat) Tank bis Niveauschalter Osmosetank (Pufferbehälter Permeat) leer befüllen lassen (maximale Einschaltverzögerung 15 Minuten) F0613 Niveauschalter Osmosetank (Pufferbehälter Permeat) Niveauschalter Osmosetank (Pufferbehälter Pemeat) leer und voll schalten gleichzeitig. Niveauschalter prüfen. F0614 Niveauschalter Osmosetank (Pufferbehälter Permeat) Niveauschalter Pufferbehälter unten und voll schalten gleichzeitig. Niveau- schalter prüfen. F0615 Wasserenthärtung kein Wasserdruck Wasserversorgung prüfen F0617 Bauseitige Wasseraufbereitungsanlage Bauseitige Wasseraufbereitungsanlage überprüfen F0650 Sauger 1 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0651 Sauger 1 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt Ff0660 Sauger 2 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0661 Sauger 2 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0670 Sauger 3 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0671 Sauger 3 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F680 Sauger 4 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0681 Sauger 4 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0690 Sauger 5 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0691 Sauger 5 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0700 Sauger 6 / Taste 1 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt F0701 Sauger 6 / Taste 2 klemmt Starttaste bzw. Saugerplatzauswahltaste klemmt30 Deutsch Störungen ohne Anzeige Störungen im Warmwasserkreislauf Störungen an der Waschplatzheizung Brennerstörungen bei ölbeheizten Geräten F0720 Felgenreiniger Pumpe Überstrom Stromaufnahme Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0740 Micro-Emulsion Pumpe Überstrom Stromaufnahme Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. F0750 Intensivschaum Pumpe Überstrom Stromaufnahme Pumpe zu hoch Fehler quittieren. Tritt der Fehler erneut auf, Service Informieren. Fehlernummer Ursache Behebung Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Wassermangel im Schwimmerbehälter- Warmwasser Wasserzulauf gesperrt Das Absperrventil Frischwasser öffnen. Betreiber Feinfilter Frischwasser in der Wasser- aufbereitung verschmutzt Den Filtereinsatz reinigen oder erneuern. Betreiber Schwimmerventil im Schwimmerbe- hälter Warmwasser öffnet nicht Das Schwimmerventil prüfen, ggf. reparieren. Betreiber Wassermangelsicherung im Schwim- merbehälter Warmwasser klemmt oder ist defekt Die Wassermangelsicherung prüfen, ggf. ersetzen. Betreiber Schlauchleitung geplatzt oder gelöst Die Schlauchleitungen prüfen, ggf. ersetzen. Betreiber Pumpe Netztrennung (Option) arbeitet nicht Die Spannungsversorgung prüfen. Kundendienst Die Pumpe prüfen. Kundendienst Wassertemperatur zu niedrig / zu hoch Thermostat defekt Den Thermostat prüfen, ggf. ersetzen. Kundendienst Warmwassererzeuger läuft nicht an oder bricht das Aufheizen ab Strömungswächter defekt (Nicht bei elektrisch beheiztem Gerät) Den Strömungswächter prüfen, reinigen, ggf. ersetzen. Kundendienst Warmwasserkreislauf ist verkalkt Die Wasseraufbereitung prüfen, Kreislauf entkalken. Kundendienst Luft in der Umwälzpumpe Warmwas- ser Die Pumpe an der Entlüftungsschraube entlüften. Betreiber Drehrichtung der Umwälzpumpe Warmwasser falsch Die Drehrichtung prüfen, ggf. ändern. Kundendienst Thermostat defekt Den Thermostat prüfen, ggf. ersetzen. Kundendienst Schütz für Umwälzpumpe Warmwas- ser defekt Den Schütz prüfen, ggf. ersetzen. Kundendienst Motorschutzschalter Umwälzpumpe Warmwasser hat ausgelöst da Um- wälzpumpe blockiert oder Pumpe de- fekt Die Umwälzpumpe prüfen, ggf. reparieren oder ersetzen.Den Motorschutzschal- ter zurücksetzen. Kundendienst Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Umwälzpumpe Wasch- platzheizung außer Be- trieb Temperatur im Warmwassertank unter 10 °C (Störungsanzeige „F0144“). Störung im Warmwasserkreislauf suchen und beheben. Betreiber/Kunden- dienst Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Störung Ölfeuerung (Öl- feuerungsautomat) im Elektrokasten Brenner- steuerung hat ausgelöst) Kein Zündfunken vorhanden (durch Schauglas im Brennerdeckel sichtbar) Elektrodeneinstellung, Zündtrafo und Zündkabel prüfen. Elektroden reinigen, de- fekte Teile austauschen. Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeuerungsauto- mat drücken. Kundendienst Schauglas Flammüberwachung ver- schmutzt Schauglas Flammüberwachung reinigen (siehe Abschnitt „Wartungsarbeiten“). Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeuerungsautomat drücken. Betreiber Lichtfühler Flammüberwachung nicht in Halterung oder defekt Den Lichtfühler wieder befestigen oder ersetzen. Anschließend die Entriegelungs- taste Ölfeuerungsautomat drücken. Betreiber, Kunden- dienst Heizölstand zu niedrig Den Brennstofftank nachfüllen. Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeuerungs- automat drücken. Betreiber Keine Flammenbildung wegen Brenn- stoffmangel Den Brennstofffilter an der Brennstoffpumpe reinigen. Anschließend die Entriege- lungstaste Ölfeuerungsautomat drücken. Betreiber Die Brennstoffdüse reinigen, ggf. ersetzen. Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeuerungsautomat drücken. Betreiber Das Magnetventil Brennstoff, die Brennstoffpumpe und die Kupplung prüfen. Kundendienst Kein Flammenbildung wegen Luftman- gel Die Manschette am Gebläse auf Beschädigung und festen Sitz der Bänder über- prüfen. Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeuerungsautomat drücken. Betreiber Das Gebläse ist defekt, austauschen. Anschließend die Entriegelungstaste Ölfeu- erungsautomat drücken. Kundendienst Starke Rauchentwicklung beim Start und während des Betriebs Zündelektrode liegt im Brennstoffstrahl Die Elektrodeneinstellung überprüfen und korrigieren. Betreiber, Kunden- dienst Brennstoffdruck verstellt (siehe Ab- schnitt „Technische Daten“) Den Brennstoffdruck prüfen, ggf. neu einstellen. Kundendienst Heizschlange stark verrußt Den Kessel demontieren und die Heizschlange reinigen. Kundendienst Abgasthermostat(S5) hat ausgelöst Warmwasserkreislauf ist verkalkt Die Wasseraufbereitung prüfen, den Warmwasserkreislauf entkalken. Anschlie- ßend die Entriegelungstaste Abgasthermostat drücken. Kundendienst Heizschlange stark verrußt Den Kessel demontieren und die Heizschlange reinigen. Anschließend die Entrie- gelungstaste Abgasthermostat drücken. Kundendienst Brenner falsch eingestellt Die Brennereinstellung korrigieren. Anschließend die Entriegelungstaste Abgas- thermostat drücken. KundendienstDeutsch 31 1 Entriegelungstaste Abgasthermostat 2 Entriegelungstaste Ölfeuerungsautomat 3 Elektrokasten Brennersteuerung Brennerstörungen bei gasbeheizten Geräten Störungen am Gasbrenner dürfen nur durch autorisier- tes Fachpersonal des Brennerherstellers behoben wer- den. Störungen am Müzeinwurf Störungen an der Hochdruckpumpe Störungen in der Reinigungsmittelversorgung Störungen am Felgenreiniger/Intensivschaum Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Alle Münzprüfer weisen alle Münzen zurück. Hauptschalter ausgeschaltet. Den Hauptschalter auf „1“ drehen. Betreiber Uhrzeit oder Betriebszeiten verstellt. Nachtbetriebssperre aktiv. Die Einstellungen an der Steuerung prüfen. Betreiber Wassermangel Die Wasserversorgung prüfen. Betreiber Motorschutzschalter der Hochdruck- pumpen hat ausgelöst. Den Motorschutzschalter zurücksetzen. Bei Wiederholung Ursache ermitteln. Betreiber Ein einzelner Münzprüfer weist alle Münzen zurück. Münzprüfer verschmutzt. Den Münzeinwurf reinigen (siehe Abschnitt „Wartungsarbeiten“). Betreiber Überstrom an Hochdruckpumpe. Den Fehler an der Steuerung quittieren. Betreiber Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Wasserstrahl an der Hochdruckpistole un- gleichmäßig Hochdruckdüse verstopft Die Hochdruckdüse ersetzen. Betreiber Wasserzulaufmenge zu gering Die Wasserzulaufmenge prüfen (siehe Technische Daten). Betreiber Saugschlauch geknickt Den Saugschlauch prüfen. Betreiber Verminderter Druck an der Hochdruckpumpe Hochdruckdüse ausgespült Die Hochdruckdüse ersetzen. Betreiber Falsche Hochdruckdüse montiert Die Hochdruckdüse ersetzen (Größe siehe “Technische Daten”). Betreiber Wasserzulaufmenge zu gering Die Wasserzulaufmenge prüfen (siehe Technische Daten). Betreiber Das Magnetventil Spülen und das Magnetventil Wasserqualität prüfen. Das Schwimmerventil prüfen. Kundendienst Hochdruckpumpe kommt nicht auf Druck Hochdruckpumpe saugt Luft aus lee- ren Reinigungsmittel- Behälter Reinigungsmittel nachfüllen. Die Saugleitung entlüften (evtl. zur Beschleunigung des Entlüftungsvorgangs Saugschlauch zur Pumpe während des Betriebs mehr- mals kurz abquetschen). Betreiber Hochdruckleitung zum Waschplatz un- dicht Die Hochdruckleitung prüfen, ggf. ersetzen. Betreiber, Kunden- dienst Überströmventil verstellt oder undicht Das Überströmventil prüfen, instandsetzen. Kundendienst Hochdruckpumpe klopft, Manometer schwingt stark Hochdruckpumpe saugt Luft Die Saugleitungen für Wasser und Reinigungsmittel auf Undichtheit prüfen. Betreiber Reinigungsmittelbehälter leer? (siehe oben). Betreiber Schwingungsdämpfer defekt Den Schwingungsdämpfer austauschen. Betreiber Ventil im Pumpenkopf defekt oder ver- schmutzt Defekte Ventile ersetzen. Kundendienst Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Ungenügende oder keine Reinigungsmittelförde- rung Filter oder Schlauch verstopft Den Filter oder den Schlauch reinigen. Betreiber Reinigungsmittelschlauch undicht Den Schlauch ersetzen. Betreiber Dosierpumpe falsch eingestellt oder defekt Die Einstellung der Dosierpumpe prüfen. Betreiber Die Dosierpumpe auf Funktion prüfen. Kundendienst Kondenswasser in der Dosierpumpe. Kondenswasser aus dem Druckbehälter des Kompressors ablassen. Betreiber Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Ungenügende oder keine Wasser-/Reinigungsmit- telförderung Sieb im Wassereingang verschmutzt Das Sieb reinigen. Betreiber Düseneinsatz im Injektor verstopft Den Düseneinsatz reinigen. Betreiber Drossel im Knotenstück verstopft Die Teile reinigen. Betreiber Schäumer im Knotenstück verstopft Das Knotenstück mit Druckluft ausblasen oder die Schäumerersetzen. Betreiber, Kunden- dienst32 Deutsch 1 Sieb 1 Knotenstück 2 Eingang Hochdruck mit Rückschlagventil 3 Drossel Felgenreiniger (0,6 mm) mit Rückschlag- ventil 4 Drossel Intensivschaum (1,3 mm) mit Rückschlag- ventil 5 Eingang Druckluft mit Rückschlagventil 7 Rückschlagventil 8 Ausgang Hochdruck Störungen am Kompressor Störungen bei der Trockenschaumproduktion (Option) Störungen an der Wasseraufbereitung Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Kompressor schaltet häu- fig ein und aus. Kondenswasserstand im Druckbehäl- ter zu hoch. Kondenswasser aus dem Druckbehälter des Kompressors ablassen. Betreiber, Kunden- dienst Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Schaumqualität schlecht, Schaum zu trocken oder zu nass Reinigungsmittelbehälter leer Den Behälter ersetzen. Betreiber Saugfilter Dosierpumpe verstopft Den Filter mit warmem Wasser abspülen. Betreiber Wasserzufuhr zu gering Die Wasserzufuhr wieder herstellen, Einstellung Druckminderer Schaumstation prüfen (0,25 MPa (2,5 bar)). Betreiber Kompressor liefert keine Luft Den Kompressor überprüfen. Kondenswasser aus dem Druckbehälter des Kom- pressors ablassen. Kundendienst Kompressor überhitzt Nach dem Abkühlen geht der Kompressor automatisch wieder in Betrieb. Betreiber Druckminderer Schaumstation ver- schmutzt Den Druckminderer reinigen. Betreiber Magnetventil Wasser/Chemie öffnet nicht Spannung mit Magnetfeldtester prüfen, das Magnetventil reinigen, ggf. austau- schen Betreiber, Kunden- dienst Einstellung der Dosierventile Wasser/ Chemie oder Luft falsch Grundeinstellung vornehmen (siehe Kapitel Bedienung und Einstellungen). Kundendienst falsches Reinigungsmittel, Reini- gungsmittel verunreinigt oder alt Reinigungsmittel wechseln. Betreiber Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Basenaustauscher rege- neriert nicht Keine Stromversorgung. Die Stromversorgung überprüfen (Sicherung, Stecker, Schalter). Betreiber, Kunden- dienst Härtesensor defekt Den Härtesensor prüfen, bei Bedarf austauschen. Kundendienst Basenaustauscher rege- neriert während der Be- triebszeit Uhr durch Stromausfall verstellt (Opti- on, nur bei WAT-S 202) Die Uhrzeit neu einstellen (siehe “Einstellungen/Basenautauscher WAT-S 202 ein- stellen”) Betreiber Wasser bleibt nach Rege- neration hart Salztank ist leer. Enthärtersalz nachffüllen, die Solebildung abwarten (ca. 2 Stunden), eine manu- elle Regeneration starten. Die Salzhöhe nie unter den Wasserspiegel im Salztank fallen lassen. Betreiber Injektorfilter verstopft Den Injektorfilter reinigen. Kundendienst Wasserzufluss zum Salztank unzurei- chend Die Solefülldauer prüfen, bei Bedarf die Solefüllblende reinigen. Kundendienst Steigrohr undicht Das Steigrohr und das Pilotrohr, prüfen. Kundendienst Salzverbrauch zu hoch zuviel Wasser im Salztank Salzverbrauch und Salzmengeneinstellung prüfen. Kundendienst falsche Salzmengeneinstellung Druckverlust Ablagerungen in Wasserzuführung Die Wasserzufühgung reinigen. Kundendienst Ablagerungen im Basentauscher Ventil und Harzbrett reinigen. Kundendienst zu viel Wasser im Salz- tank Spülblende verstopft Die Spülblende reinigen. Kundendienst Injektor verstopft Injektor und Filter reinigen. Kundendienst Fremdkörper im Soleventil Das Soleventil reinigen, den Ventilsitz wechseln. Kundendienst Stromausfall während Solefüllen Die Stromversorgung überprüfen. Kundendienst Sole wird nicht angesaugt Wasserzulaufdruck zu niedrig. Den Wasserzulaufdruck auf mindestens 0,3 MPa (3 bar) erhöhen. Betreiber Spülblende verstopft Die Spülblende reinigen. Kundendienst Injektor verstopft Injektor und Filter reinigen. Kundendienst Leck im Ventilinneren Die Ventilklappen austauschen. KundendienstDeutsch 33 Störungen an den Frostschutzeinrichtungen (Option) Technische Daten ständig Wasser im Ab- fluss, auch nach Regene- ration Ventil führt Zyklen nicht richtig durch Timerprogramm prüfen, bei Bedarf die Ventilsteuerung tauschen. Kundendienst Fremdkörper im Ventil Die Ventilsteuerung abnehmen, den Fremdkörper entfernen, Ventil in allen Stel- lungen prüfen. Kundendienst RO-Pumpe läuft nicht an Pufferbehälter Permeat voll Warten bis Permeat verbraucht wird. Betreiber Niveauschalter „Pufferbehälter voll“ defekt Den Niveauschalter prüfen. Kundendienst Anlaufzeit der Steuerung noch nicht beendet Warten. Betreiber Druckschalter Wassermangel hat aus- gelöst Feinfilter oder Aktivkohlefilter verschmutzt. Beide Filter prüfen, bei Bedarf den Fil- tereinsatz tauschen. Betreiber Druckschalter Wassermangel defekt Den Druckschalter prüfen, bei Bedarf ersetzen. Kundendienst Regeneration des Basenaustauschers läuft Das Ende der Regeneration abwarten. Betreiber Vom Basenaustauscher kommt nicht enthärtetes Wasser Den Basenaustauscher prüfen. Betreiber, Kunden- dienst Pumpe Netztrennung (Option) arbeitet nicht Die Spannungsversorgung prüfen. Die Pumpe prüfen. Kundendienst RO-Pumpe läuft erst nach mehreren Spülzyklen an Wassernetzdruck zu gering Wassernetzdruck prüfen, gegebenenfalls das Zulaufventil ganz öffnen. Betreiber Feinfilter oder Aktivkohlefilter ver- schmutzt Beide Filter prüfen, bei Bedarf den Filtereinsatz tauschen. Betreiber Permeatleistung zu ge- ring, Pufferbehälter Per- meat ist oft leer Wasserzulauftemperatur zu niedrig Die Temperatur des enthärteten Wassers messen und mit den Technischen Daten vergleichen. Betreiber Betriebsdruck zu niedrig Den Betriebsdruck neu einstellen. Kundendienst Kalk- oder Mineralablagerungen auf der Filterfläche der RO-Membran Die Membran entkalken, gegebenenfalls austauschen. Kundendienst Niveauschalter Pufferbehälter „voll“ defekt Den Niveauschalter prüfen. Kundendienst Bakterien- oder Algenablagerungen auf der Filterfläche der RO-Membran Die Membran lange spülen, gegebenenfalls tauschen. In Zukunft beachten: Was- ser in Trinkwasserqualität, lange Stillstandszeiten vermeiden. Kundendienst Flecken auf dem Autolack bei Top-Pflege (Permeat ungenügend entminerali- siert) Zu hoher Mineralgehalt des enthärte- ten Wassers Die Leitfähigkeit des enthärteten Wassers prüfen. Kundendienst Durchbruch in der RO-Membran, de- fekte Abdichtung Dichtung oder Membran austauschen. Leitfähigkeit prüfen. Kundendienst Vermischung von Permeat und enthär- tetem Wasser Leitfähigkeit von Permeat aus dem Strahlrohr und Wasser aus dem Pufferbehälter Permeat vergleichen. Kundendienst Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Heizlüfter nicht in Betrieb Heizlüfter falsch eingestellt. Die Einstellungen des Heizlüftes prüfen (siehe “Einstellungen/Heizlüfter”). Betreiber Heizlüfter defekt Den Heizlüfter ersetzen. Kundendienst Frostschutz nicht in Be- trieb Spannungsversorgung unterbrochen. Die Spannungsversorgung prüfen und sicherstellen. Betreiber Außentemperaturfühler falsch montiert Siehe Abschnitt „Anlage installieren“. Kundendienst Strahlrohr, Hochdruckpis- tole und Hochdruck- schlauch eingefroren Sieb mit Drossel verstopft (rot mar- kiert) Die Verschraubung öffnen. Das Sieb reinigen. Die Drosselbohrung auf freien Durchgang prüfen. Betreiber Filter Frostschutzpumpe verstopft Den Filter reinigen und wieder einsetzen. Betreiber Waschplatzheizung funk- tioniert nicht bei Frost Außentemperaturfühler falsch montiert Siehe Abschnitt „Anlage installieren“. Kundendienst Wärmetauscher oder Umwälzpumpe defekt Den Wärmetauscher, die Pumpe und das Rohrsystem prüfen, gegebenenfalls re- parieren. Kundendienst Brennerstörung Die Brennerstörung beheben. Betreiber Motorschutzschalter Umwälzpumpe Waschplatzheizung hat ausgelöst Den Motorschutzschalter zurücksetzen, bei Wiederholung Ursache ermitteln. Betreiber, Kunden- dienst SB MB 5/10-2 9/12-2 5/10-3 9/12-3 5/10-4 9/12-4 Hochdruckmodul 608, 608fl Stück 2 1 - 3 2 1 - 4 3 2 1 - Hochdruckmodul 908 Stück - 2 2 - 1 2 3 - 1 2 3 4 Elektrischer Anschluss Spannung V/~/Hz 400/3~/50 Maximal zulässige Netzimpedanz Ohm 0,301 + j 0,188 Schutzart Version CAB (Version SKID) IP X5 (IP X1) Anschlussleistung, öl-/gasbeheizt kW 10 17 13 13 14 16 17 16 17 19 20 22 Anschlussleistung, elektrisch beheizt 24 kW kW 36 - 39 - - - - - - - - - Anschlussleistung, elektrisch beheizt 48 kW kW 57 59 60 60 62 63 65 63 64 66 68 69 Vorsicherung, öl-/gasbeheizt A 35 35 35 35 35 50 50 50 50 50 50 50 Vorsicherung, elektrisch beheizt 24 kW A 80 - 80 - - - - - - - - - Vorsicherung, elektrisch beheizt 48 kW A 100 100 100 100 125 125 125 125 125 125 125 125 Anschlussleistung mit Frostschutz, öl-/gasbe- heizt kW 15 17 18 18 20 21 23 21 22 24 25 27 Anschlussleistung mit Frostschutz, elektrisch beheizt 24 kW kW 39-42--------- Anschlussleistung mit Frostschutz, elektrisch beheizt 48 kW kW 63 64 66 66 67 69 70 68 70 71 73 74 Vorsicherung mit Frostschutz, öl-/gasbeheizt 35 35 50 50 50 50 50 50 50 63 63 63 Vorsicherung mit Frostschutz, elektrisch be- heizt 24 kW 80-80---------34 Deutsch Allgemein Vorsicherung mit Frostschutz, elektrisch be- heizt 48 kW
Wasseranschluss Wasserdruck, dynamisch MPa (bar) 0,3...0,6 (3...6) Nennweite (DN) mm 25 Zulaufmenge Frischwasser/4. Wasserart m
/h 1,2 1,5 1,8 1,8 2,1 2,4 2,7 2,4 2,7 3,0 3,3 3,6 Behälterinhalt Schwimmerbehälter Warmwasser l 80 Schwimmerbehälter Kaltwasser l 2,5 2 x 2,5 Leistungsdaten Arbeitsdruck mit mitgelieferter Düse
MPa (bar) ca. 10 (100) / ca. 10 (100) / ca. 12 (120) Arbeitsdruck bei Programm Heißwachs, Schaumwäsche
MPa (bar) ca. 3 (30) / ca. 10 (100) / ca. 4,5 (45) Düsengröße
5004, 2504 / 5004, 2504 / 5006, 2507 Rückstoßkraft der Handspritzpistole mit mitge- lieferter Düse
N 17 / 17 /29 Wasserverbrauch pro Waschplatz
l/h (l/min) ca. 500 (8,3) / ca. 500 (8,3) / ca. 900 (15) Wasserverbrauch bei Programm Heißwachs, Schaumwäsche
l/h (l/min) ca. 250 (4,2) / ca. 500 (8,3) / ca. 450 (7,5) Heißwassertemperatur max. °C 60 Heißwassertemperatur bei Dauerbetrieb, alle Hochdruckmodule Typ 608
°C ca. 55 ca. 42 ca.30 Heißwassertemperatur bei Dauerbetrieb, alle Hochdruckmodule Typ 608fl
°C ca. 28 ca. 20 ca. 16 Heißwassertemperatur bei Dauerbetrieb, alle Hochdruckmodule Typ 908
°C ca. 40 ca. 32 ca.22 Heißwassertemperatur bei Dauerbetrieb, elek- trisch beheizt
Hochdruckmodul 608 / Hochdruckmodul 608fl / Hochdruckmodul 908
bei Bauseitiger Warmwasserversorgung verringert sich der Frischwasserbedarf um die entsprechene Menge
Wasserzulauftemperatur +8 °C, Fußbodenheizung nicht in Betrieb, Brennerleistung 64 kW
Wasserzulauftemperatur +8 °C, Fußbodenheizung nicht in Betrieb, Brennerleistung 40 kW
Wasserzulauftemperatur +8 °C, Fußbodenheizung nicht in Betrieb, Brennerleistung 72 kW (nur Ölbrenner)
Wasserzulauftemperatur +8 °C, Fußbodenheizung nicht in Betrieb, Heizleistung elektrisch 24 kW Basenaustauscher Kapazität °dH/m
- Wasserhärte enthärtetes Wasser °dH 0 p. 0
- ,3 Salztank, CAB l 120 150 120 150 Salztank, SKID l 120 200 120 200 RO-Anlage Permeatleistung, min. (bei 15 °C Wassertem- peratur), CAB l/h 200 300 200 400 300 400 Permeatleistung, min. (bei 15 °C Wassertem- peratur), SKID l/h 200 Betriebsdruck im Neuzustand, max. MPa (bar) 1,4 (14) Entsalzungsrate der Membran % 98 p. 99
- Wassertemperaturbereich °C 2 p. 30
- Umgebungstemperatur max. °C 40 Resthärte Zulaufwasser °dH 0 ,3 Maximale Leitfähigkeit des Permeats für fle- ckenfreies Trocknen μS/cm unter 100 Pufferbehälter Permeat, CAB/SKID l 280/700 Verschiedenes Ölmenge der HD-Pumpe l 0,7 Ölsorte Hypoid SAE 90 (6.288-016.0) SB MB 5/10-2 9/12-2 5/10-3 9/12-3 5/10-4 9/12-4 Hochdruckmodul 608, 608fl Stück 2 1 - 3 2 1 - 4 3 2 1 - Hochdruckmodul 908 Stück - 2 2 - 1 2 3 - 1 2 3 4 Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 Hand-Arm Vibrationswert Hochdruckpistole m/s p. 0
<2,5 Unsicherheit K m/s
0,1 Schalldruckpegel L
dB(A) 65 Unsicherheit K
dB(A) 3 Schallleistungspegel L
dB(A) 86 Maße SB MB CAB Breite mm 2700 Tiefe mm 900 Höhe mm 2100 Leergewicht, max. (mit 30 kg Verpa- ckung) kg 1100 Maximalgewicht kg 1750Deutsch 35 Technische Daten Wasserart im Waschprogramm SB MB 5/10-2 9/12-2 5/10-3 9/12-3 5/10-4 9/12-4 Hochdruckmodul 608, 608fl Stück 2 1 - 3 2 1 - 4 3 2 1 - Hochdruckmodul 908 Stück - 2 2 - 1 2 3 - 1 2 3 4 Ölbrenner Heizleistung kW 34,5 50 72 Brennstoffverbrauch Heizöl (11,86kWh/kg) kg/h 3,3 4,5 6,9 Brennstoffdüse 0,85/60° 1,25/60° 1,75/60° Brennstoffdruck MPa (bar) 1,025 (10,25) 40 kW: 1,05 (10,5) 64 kW: 1 (10) 1,05 (10,5) Temperaturdifferenz Abgas-Luft K 170 Abgasverlust bei Brennerleistung unter 50 kW (über 50 kW) % 10 (9) Rußkennzahl 0...1 Brennstoff Heizöl EL oder Diesel ABS Brennstofftank Heizöl l 60/700 max. beheizbare Waschplätze (je ca. 15 m
)2343 Gasbrenner Heizleistung kW 34,5 50 max. 67 Brennstoffverbrauch Erdgas (9,4 kWh/m
/h 4,1 5,9 7,6 Brennstoffverbrauch Flüssiggas (25,5 kWh/
/h 1,5 2,2 2,8 Nennweite Zuleitung Gas Zoll 3/4 Brennstoffdruck (Gasdruck Zuleitung), Erdgas
mbar >22 Brennstoffdruck (Gasdruck Zuleitung), Flüs- siggas * mbar >50 Temperaturdifferenz Abgas-Luft °C ca. 200...230 max. beheizbare Waschplätze (je ca. 15 m
)2 3 3 Elektrisch beheizt 24 kW Heizleistung kW 24 - 24 - - - Betriebstemperatur max. °C 60 - 60 - - - Wassertemperatur max. °C 65 - 65 - - - max. beheizbare Waschplätze (je ca. 15 m2) 2 - - - - - Elektrisch beheizt 48 kW Heizleistung kW 48 Betriebstemperatur max. °C 60 Wassertemperatur max. °C 65
- abhängig von der örtlichen Gassorte, genaue Werte beim Kundendienst erhältlich Weitere technische Daten zum Gasbrenner siehe Betriebsanleitung und Datenblätter des Brennerherstellers Frischwasser EnthärtetesWas- ser Permeat Brauchwasser warm kalt Hochdruckwäsche X O * X Schaumwäsche, Nassschaum O Schaumwäsche, Trockenschaum X X Spülen X O X Heißwachs X O * X Top-Pfle ge XX Schmutzlösen X O * X Microemulsion A X X Microemulsion B Insektenlösen X O * X Felgenreinigung A X X Felgenreinigung B X Intensivschaum X X Unterbodenwäsche X = Standard, O = Option, * Brauchwasser muss bauseitig erwärmt werden36 Deutsch Garantie In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Ver- triebsgesellschaft herausgegebenen Garantiebedin- gungen. Etwaige Störungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Ma- terial- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbeleg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte Kunden- dienststelle. (Adresse siehe Rückseite) Transport 몇 VORSICHT Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr Beachten Sie beim Transport das Gewicht des Gerätes.
1. Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den je-
weils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kip- pen sichern. Lagerung 몇 VORSICHT Verletzungs- und Beschädigungsgefahr Beachten Sie bei der Lagerung das Gewicht des Ge- räts. Zubehör und Ersatzteile Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwen- den, sie bieten die Gewähr für einen sicheren und stö- rungsfreien Betrieb des Geräts. Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com. Anbausätze Prüfsets Betriebsstoffe Reinigungsmittel Gerätepflege Best.-Nr. Wasserfilter G 1” 6.761-284.0 Best.-Nr. Prüfset A, zur Bestimmung der Frischwasserhärte 6.768-004.0 Prüfset B, zur Bestimmung der Rest- härte des enthärteten Wassers 6.768-003.0 Prüfset C, zur Bestimmung des Restchorgehaltes des enthärteten Wassers und des Frischwassers 6.548-066.0 Best.-Nr. Enthärtersalz in Tablettenform 6.287-016.0 Motoröl Hypoid SAE 90 6.288-016.0 Höchstleistungsfett 6.288-055.0 Silikonfett 6.288-028.0 Schmiermittel Schloss 6.288-116.0 Edelstahl Pflegemittel 6.290-911.0 Feuchtigkeits-Schutzspray 6.228-001.0 Best.-Nr. Intensiv-Schmutzlöser CP930 ASF, 20 l 6.295-515.0 HD Wäsche CP 935 ASF, 20 l 6.295-517.0 Aktivschaum CP 940 ASF, 20 l 6.295-519.0 Thermowachs CP 945 ASF, 20 l 6.295-521.0 Top-Pflege CP 950 ASF, 20 l 6.295-523.0 HD-Wäsche RM 806, 20 l 6.295-553.0 Heißwachs RM 820 ASF, 20 l 6.295-428.0 Schaumreiniger RM 838 ASF, 20 l 6.295-838.0 Best.-Nr. Waschhallen- und Fliesenreiniger RM 841, 20 l 6.295-419.0 Fensterabzieher 6.907-200.0 Sprayflasche 1 l 6.394-374.0 RM Sprayer 5 l 6.394-255.0 Teleskopstange 6.999-023.0 Padhalter 6.999-080.0 Weiße Pads 6.999-046.0 Microfasertuch blau 6.999-017.0 Kalklöser, RM 100 ASF, RM 101 ASFDeutsch 37 Anlage installieren (Nur für Fachkräfte) Hinweis Die Anlage darf nur aufgestellt werden von: ● KÄRCHER Kundendienstmonteuren ● KÄRCHER autorisierten Personen Vorbereitung des Aufstellplatzes 몇 WARNUNG Gesundheitsgefahr durch Abgase Abgase von gas- oder ölbeheizten Anlagen sind ge- sundheitsschädlich. Stellen Sie die Anlage so auf, dass die Abgase nicht in der Nähe von Lufteinlässen austreten. Sorgen sie am Aufstellungsort für ausreichende Belüf- tung und entsorgen Sie die Abgase der Anlage ord- nungsgemäß. Um die Anlage ordnungsgemäß aufzustellen sind fol- gende Voraussetzungen nötig: ● Waagrechtes, ebenes Fundament nach gesonder- ter Zeichnung (bei KÄRCHER anfordern). ● Elektrischer Anschluss, siehe „Technische Daten“. ● Wasseranschluss, siehe „Technische Daten“. ● Bei Winterbetrieb ausreichende Isolierung / Behei- zung der Wasser- und Brennstoffzuleitung. ● Abwasserschacht und ordnungsgemäße Abwasser- entsorgung. ● Ausreichende Beleuchtung am Waschplatz, damit sicheres Arbeiten für die Waschkunden gewährleis- tet ist. Anlage auspacken
1. Die Anlage auspacken.
2. Das Verpackungsmaterial dem Recycling zuführen.
Anlage ausrichten und aufstellen
1. Die Anlage auf einem ebenem und waagerechten
Aufstellplatz mittels Stellschrauben am Grundrah- men ausrichten. Anbauteile montieren Abgasstutzen
1. Den Abgasstutzen oben von außen auf das Dach
2. Den Abgasstutzen von innen mit den beiliegenden
Schrauben befestigen. Reinigungswerkzeug
1. Den Hochdruckschlauch an der Anlage anschließen.
2. Den Hochdruckschlauch mit Hochdruckpistole ver-
3. Das Strahlrohr mit der Hochdruckpistole verbinden.
4. Alle Überwurfmuttern handfest anziehen.
Wasseranschluss Zur Trennung vom Trinkwassernetz muss ein System- trenner, Kategorie 5 zwischen Anlage und Trinkwasser- netz eingebaut werden. Zusätzlich müssen örtlich geltende Vorschriften beachtet werden. Hinweis Verunreinigungen im Zulaufwasser können die Anlage beschädigen. Kärcher empfiehlt einen Wasserfilter zu verwenden (siehe „Zubehör“). ACHTUNG Beschädigungsgefahr Ungeeignetes Wasser kann die Anlage beschädigen. Verwenden Sie zur Versorgung der Anlage nur Wasser in Trinkwasserqualität. Halten Sie die Anforderungen an die Wasserqualität ein, die im Kapitel “Bestimmungsge- mäße Verwendung” angegeben sind.
1. Den Zulaufschlauch von unten durch die Anlagen-
öffnung durchführen und anschließen. Anschlusswerte siehe Kapitel „Technische Daten“.
4. Wasserart (Option)
Bei Verwendung eines Wasserverteilblocks 4. Wasser- art kann bei bestimmten Waschprogrammen auch Brauchwasser verwendet werden. Anforderungen an die Qualität von Brauchwasser: ● pH-Wert: 6,5...9,5 ● elektrische Leitfähigkeit: Leitfähigkeit von Frisch- wasser 1200 µS/cm, max. 2000 µS/cm ● absetzbare Stoffe: < 0,5 ml * ● abfiltrierbare Stoffe: < 50 µm ** ● Kohlenwasserstoffe: < 20 mg/l ● Chlorid: < 300 mg/l ● Kalzium: < 200 mg/l ● Gesamthärte: < 28 °dH, < 50° TH, < 500 ppm (mg CaCO
- Probevolumen 1 Liter / Absetzzeit 30 Minuten ** keine abrasiven Stoffe Elektrischer Anschluss GEFAHR Verletzungsgefahr durch elektrischen Schlag Bei unsachgemäßer Ausführung des Netzanschlusses können Benutzer durch einen elektrischen Schlag getö- tet oder verletzt werden. Lassen Sie den Netzanschluss von einem erfahrenen Elektriker ausführen. ● Der elektrische Anschluss muss die Anforderungen von IEC 60664-1 erfüllen. ● Die Anlage muss durch einen Fehlerstromschutz- schalter mit einem Auslösestrom kleiner oder gleich 30 mA abgesichert werden. ● In der Zuleitung der Anlage muss an gut zugängli- cher Stelle ein gekennzeichneter NOT-AUS-Schal- ter installiert sein, von dem aus die gesamte Anlage abgeschaltet werden kann.
1. Nach Anschluss der Anlage die Drehrichtung der
Umwälzpumpe Warmwasser und der Umwälzpum- pe Waschplatzheizung (Option) prüfen. Brennstoffleitung zu externem Brennstofftank Hinweis Der maximal zulässige Unterdruck in der Brennstofflei- tung (gemessen zwischen Brennstofffilter und Brenn- stoffpumpe) beträgt 0,4 bar. Der Unterdruck hängt ab von: ● der Rohrleitungslänge ● der Ansaughöhe ● den Armaturen, Abzweigungen und Winkeln in der Saugleitung (punktierte Linie im Diagramm) ● dem Rohrleitungsquerschnitt Hinweis Ab +4 C scheidet Heizöl EL Paraffin aus, das sich an der Rohrinnenwand anlagert. ● der Viskosität des Heizöls (temperaturabhängig) Maßnahmen gegen zu hohen Unterdruck sind: ● Minimaler Rohr-Innendurchmesser 6 mm ● kurze, möglichst gerade Rohrleitungen ● in Extremfällen separate Brennstoffleitung mit För- derpumpe einsetzen ● Heizöl vorwärmen, Saugleitung mit Begleitheizung versehen ● maximale Viskosität 4...6 cSt bei 20 °C ● Bei Frostgefahr Heizöl mit Additiven (Fließverbes- serern) verwenden (Winterheizöl). Waschplatzheizung anschließen und in Betrieb nehmen Hinweis Voraussetzung für die richtige Funktion der Wasch- platzheizung ist die bauseitige Ausführung des Wasch- platzes nach den Empfehlungen von KÄRCHER.
1. Die bauseitigen Rohrleitungen der Waschplatzhei-
zung mit den Verteilern im Gerät verbinden.
2. Den Außentemperaturfühler montieren:
● geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung (nördlich des Äquators auf der Nordseite, südlich des Äqua- tors auf der Südseite), ● geschützt vor warmen Wänden, ● geschützt vor warmen Luftströmungen.
3. Die Tauchpumpe zum Füllen der Waschplatzhei-
zung mit dem Füllventil (am roten Verteiler) verbin- den. 1 Absperrventil Vorlaufleitung 2 Füllventil
4. Die Rücklaufleitung vom Füllventil des blauen Ver-
teilers zum Behälter mit Frostschutzlösung legen.
5. Die Absperrventile Vorlauf und die Füllventile öff-
6. Frostschutzgemisch für eine Frostsicherheit bis
minus 25 °C in die Anlage pumpen.
7. Die Pumpe Fußbodenheizung einschalten (siehe
Kapitel „Steuerung/Menü Service“).
8. Den Füllvorgang so lange durchführen, bis keine
Blasen mehr in der Rücklaufleitung vorhanden sind.
9. Das Füllventil Rücklauf (am blauen Verteiler) schlie-
ßen und weiter Frostschutz einfüllen bis das Mano- meter ca. 1,5 bar anzeigt.
10. Das Absperrventil Füllleitung schließen.
11. Pumpe Fußbodenheizung noch mindestens 15 Mi-
nuten laufen lassen. Bei Bedarf Frostschutz nach- füllen, bis das Manometer 1,5 bar anzeigt.
12. Den Schlauch entfernen, dabei die restliche Frost-
schutzmittellösung auffangen und entsorgen.
13. Schlauch- und Rohrverschraubungen auf Dichtheit
14. Das Thermostatmischventil einstellen, siehe Kapitel
„Einstellungen/Waschplatzheizung“, Ölstand kontrollieren
1. Der Ölstand an allem Hochdruckpumpen muss sich
zwischen den Markierungen MIN und MAX am Öl- behälter befinden. 1 Deckel 2 Ölbehälter
2. An jeder Hochdruckpumpe die Spitze der Ölbehäl-
ter-Deckels abschneiden. Betriebsstoffe einfüllen
1. Betriebsstoffe einfüllen, wie im Abschnitt „Betriebs-
stoffe einfüllen“ beschrieben. Hinweis Das Enthärtersalz wird während der Inbetriebnahme des Basenaustauschers in den Salztank eingefüllt. Des- halb jetzt noch kein Enthärtersalz einfüllen.38 Deutsch Erstinbetriebnahme
1. Den Wasserzulauf öffnen.
2. Die Umwälzpumpe Warmwasser entlüften, dazu
Entlüftungsschraube lösen und anschließend wie- der festziehen. 1 Entlüftungsschraube
3. Den Hauptschalter auf „1“ drehen.
4. Die Umwälzpumpe Frostschutz entlüften, dazu Ent-
lüftungsschraube lösen und anschließend wieder festziehen. 1 Entlüftungsschraube Basenaustauscher in Betrieb nehmen (WAT- SE.../255B) Rückspülen
1. Überlaufschläuche Basenaustauscher und Salztank
in das bauseitige Abwasserrohr einführen.
2. Den Salztank mit Wasser befüllen (ca. 10 cm über
Oberkante Sieb). Noch kein Salz einfüllen!
3. Das Absperrventil Frischwasser langsam öffnen
und warten bis sich der Druckbehälter mit Wasser gefüllt hat.
4. Die Abdeckhaube des Steuerventils abnehmen.
5. Den Programmknopf drücken und durch Drehen in
Pfeilrichtung die Funktion „Rückspülung“ auswäh- len.“ 1 Programmknopf Durch den Abwasseranschluss entweicht Luft und Wasser, bis die Anlage vollständig entlüftet ist. Hinweis Die Rückspülung auf das absolute Minimum beschrän- ken, da sonst die Sensormesszelle evtl. erschöpft wer- den kann und hierdurch eine vollständige Regeneration des betreffenden Austauschbehälters erforderlich wird.
6. Das am Soleschlauch befestigte Saugsieb aus den
Führungsrohren im Salzbehälter herausziehen.
7. Die Ventilklappe NR1 (direkt hinter Programmwerk)
mit einem Schraubendreher drücken. Das Luftverschlussventil füllt sich und Luft entweicht durch das Saugsieb.
8. Entweicht keine Luft mehr aus dem Saugsieb, die
Ventilklappe loslassen.
9. Das Saugsieb wieder in Führungsrohre einsetzen.
1. Den Programmknopf drücken und durch Drehen in
Pfeilrichtung die Funktion „Besalzen+Waschen“ auswählen.“ Der Wasserstand im Salztank nimmt kontinuierlich ab. Hinweis Bildet sich im Luftverschlussventil Luft bevor der Salz- behälter leer ist (Reststand bei leerem Salzbehälter ca. 7cm) und die im Luftverschlussglas schwimmende Ku- gel fällt nach unten, ist das Saugsystem zu entlüften. Auffüllen / Reinwaschen
1. Programmknopf drücken und durch Drehen in Pfeil-
richtung die Funktion „Auffüllen+Reinwaschen“ aus- wählen. Das Steuerventil bewegt sich automatisch auf die Funktion „Betrieb“. Der Salztank wird mit Wasser gefüllt. Salztank befüllen
1. Bei korrektem Wasserstand den Salztank mit Tab-
lettensalz nach DIN 19604 befüllen (siehe auch Ka- pitel Zubehör). Nach Abschluss dieser Arbeiten ist die Anlage be- triebsbereit.
2. Die Inbetriebnahme des Basenaustauschers durch
eine Weichwasserkontrolle abschließen. RO-Anlage in Betrieb nehmen Erstinbetriebnahme
1. Die Membran mit Leitungswasservordruck füllen
(Schaumentwicklung bei diesem Vorgang ist nor- mal). Wiederinbetriebnahme
1. Die Spülung laufen lassen, bis am Durchflussmes-
ser Permeat keine Blasen mehr zu sehen sind. Druck Felgenreiniger (Option) prüfen
1. Den Druck der Reinigungsmittellösung prüfen.
Sollwert: 0,9...1,0 MPa (9...10 bar).
2. Den Druck bei Bedarf durch Verdrehen der Einstell-
schraube an der Pumpe korrigieren. 1 Einstellschraube Funktion der Anlage prüfen
1. Die Brennereinstellung überprüfen.
2. Alle Funktionen der Anlage prüfen.
3. Alle Waschprogramme an allen Waschplätzen prü-
4. Die Anlage auf Dichtheit prüfen, ggf. Verschraubun-
gen nachziehen. Gasbrenner (Option) in Betrieb nehmen Die Inbetriebnahme des Gasbrenners darf nur durch autorisiertes Fachpersonal des Brennerherstellers er- folgen. ● Das Gerät muss an einen eigenen Kamin ange- schlossen werden. ● Die Abgasführung ist entsprechend der örtlichen Vorschriften und in Abstimmung mit dem zuständi- gen Schornsteinfegermeister auszuführen. Gasgerät mit Abgasanlage, das die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnimmt Typ B23 Gasgerät ohne Strömungssicherung, bei der alle unter Überdruck stehenden Teile des Abgasweges Verbren- nungsluft umspült sind. Die B23-Installation eröffnet die Möglichkeit, das Gerät an einem herkömmlichen einzügigen Schornstein nach DIN 18160 anzuschließen und raumluftabhängig zu be- treiben. Voraussetzung ist, dass der Schornstein für den Anschluss von Brennwertgeräten geeignet ist (z. B. indem der Schornstein durch Einziehen eines Edel- stahlrohres saniert wurde).Deutsch 39 Maßblatt Variante CAB
- SB MB Standard ** SB MB Comfort40 Deutsch Maßblatt Variante SKID
- SB MB Standard ** SB MB ComfortDeutsch 41 Maßblatt Variante SKID mit Anbausatz WSO42 Deutsch Protokoll für Hochdruckprüfung Anlagentyp: Herstell-Nr.: Inbetriebnahme am: Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: UnterschriftDeutsch 43 EU-Konformitätserklärung Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart so- wie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Ge- sundheitsanforderungen der EU-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Ma- schine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Produkt: Hochdruckreiniger Typ: 1.070-xxx Einschlägige EU-Richtlinien 2000/14/EG 2006/42/EG (+2009/127/EG) 2014/30/EU 2009/125/EG 2011/65/EU Angewandte Verordnung(en) (EU) 2019/1781 Angewandte harmonisierte Normen EN 60335-1 EN 60335-2-79 EN 55014-1: 2017 + A11: 2020 EN 55014-2: 2015 EN 61000-3-2: 2014 EN 61000-3-3: 2013 EN 62233: 2008 EN IEC 63000: 2018 Angewandtes Konformitätsbewertungsverfahren 2000/14/EG: Anhang V Schallleistungspegel dB(A) Gemessen: 86 Garantiert: 88 Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Voll- macht des Vorstands. Dokumentationsbevollmächtigter: S. Reiser Alfred Kärcher SE & Co. KG Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40 71364 Winnenden (Germany) Tel.: +49 7195 14-0 Fax: +49 7195 14-2212 Winnenden, 2021/04/0144 English Contents General information Read these original instructions and the enclosed safety instructions 5.596-
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