KM 125130 R G - Staubsauger Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Staubsauger kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KM 125130 R G - Kärcher und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KM 125130 R G von der Marke Kärcher.
BEDIENUNGSANLEITUNG KM 125130 R G Kärcher
KM 105/100 R (G, LPG, D) KM 105/110 R (G, LPG, D) KM 125/130 R (G, LPG, D) KM 105/100 R (G, LPG, D) KM 105/110 R (G, LPG, D) KM 125/130 R (G, LPG, D) 59658320 09/20 Deutsch 3 English 28 Français 53 Italiano 80 Nederlands 106 Español 131 Português 157 Dansk 184 Norsk 208 Svenska 232 Suomi 256 Ελληνικά 280 Türkçe 3082- 1 Lesen Sie vor der ersten Benut- zung Ihres Gerätes diese Origi- nalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie diese für späteren Ge- brauch oder für Nachbesitzer auf. Vor erster Inbetriebnahme Sicherheitshin- weise unbedingt lesen! In dieser Betriebsanleitung werden die nachfolgend aufgeführten Geräte beschrie- ben. Die Geräte unterscheiden sich durch unter- schiedliche Arbeitsbreiten und Motorisie- rungen, sowie der Art der Kehrgutentlee- rung, siehe auch im Kapitel „Technische Daten“. Geräteausstattung Für alle Geräte gibt es optional die gleichen Ausstattungen, in dieser Anleitung wird die maximale Ausstattung beschrieben. Kehrgutentsorgung Es gibt 2 unterschiedliche Möglichkeiten der Kehrgutentsorgung: Tiefentleerung Diese Geräte haben am Heck zwei Kehr- gutbehälter, die zum Entleeren herausge- nommen werden müssen. Hochentleerung Diese Geräte haben einen hydraulisch be- tätigten Kehrgutbehälter, der zum Entlee- ren vom Fahrersitz aus bedient wird. Gerätemotorisierung Es stehen 3 Verbrennungsmotor-Varianten zur Verfügung: G: Benzinmotor LPG: Gasmotor D: Dieselmotor Wenn Sie beim Auspacken einen Trans- portschaden feststellen, dann benachrichti- gen Sie Ihr Verkaufshaus. – Die an dem Gerät angebrachten Warn- und Hinweisschilder geben wichtige Hinweise für den gefahrlosen Betrieb. – Neben den Hinweisen in der Betriebs- anleitung müssen die allgemeinen Si- cherheits- und Unfallverhütungsvor- schriften des Gesetzgebers berück- sichtigt werden. Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH) Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen fin- den Sie unter: www.kaercher.de/REACH In jedem Land gelten die von unserer zu- ständigen Vertriebsgesellschaft herausge- gebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, so- fern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbeleg an Ih- ren Händler oder die nächste autorisierte Kundendienststelle. ACHTUNG Um Gefährdungen zu vermeiden, dürfen Reparaturen und der Einbau von Ersatztei- len nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. – Es dürfen nur Zubehör und Ersatzteile verwendet werden, die vom Hersteller freigegeben sind. Original-Zubehör und Original-Ersatzteile bieten die Gewähr dafür, dass das Gerät sicher und stö- rungsfrei betrieben werden kann. – Eine Auswahl der am häufigsten benö- tigten Ersatzteile finden Sie am Ende der Betriebsanleitung. – Weitere Informationen über Ersatzteile erhalten Sie unter www.kaercher.com im Bereich Service. Allgemeine Hinweise . . . . . . . . DE 1 Umweltschutz. . . . . . . . . DE 1 Garantie . . . . . . . . . . . . . DE 1 Zubehör und Ersatzteile. DE 1 Symbole in der Betriebsan- leitung . . . . . . . . . . . . . . DE 2 Symbole auf dem Gerät. DE 2 Bestimmungsgemäße Verwen- dung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . DE 2 Vorhersehbarer Fehlge- brauch . . . . . . . . . . . . . . DE 2 Geeignete Beläge . . . . . DE 2 Sicherheitshinweise. . . . . . . . . DE 2 Sicherheitshinweise zur Be- dienung . . . . . . . . . . . . . DE 2 Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb. . . . . . . . . . . DE 3 Geräte mit Hochentleerung DE 3 Geräte mit Fahrerkabine DE 3 Sicherheitshinweise zum Verbrennungsmotor . . . . DE 3 Sicherheitstechnische Richt- linien für Flüssiggas-Kraft- fahrzeuge (nur Gasmotor) DE 3 Sicherheitshinweise zum Transport des Gerätes. . DE 4 Siche rheitshinweise zu Pfle- ge und Wartung . . . . . . . DE 4 Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . DE 4 Bedien- und FunktionselementeDE 5 Geräteansicht. . . . . . . . . DE 5 Bedienfeld . . . . . . . . . . . DE 7 Programmwahlschalter . DE 7 Spracheinstellung am Be- dienfeld . . . . . . . . . . . . . DE 7 KIK-Schlüssel (Kärcher In- telligent Key) gelb/grau . DE 7 Sicherheitseinrichtungen DE 8 Vor Inbetriebnahme. . . . . . . . . DE 8 Gerätehaube abnehmen DE 8 Motorhaube öffnen/schlie- ßen. . . . . . . . . . . . . . . . . DE 8 Abladehinweise . . . . . . . DE 8 Kehrmaschine ohne Eigen- antrieb bewegen . . . . . . DE 9 Kehrmaschine mit Eigenan- trieb bewegen . . . . . . . . DE 9 Seitenbesen montieren . DE 9 Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . DE 9 Vor dem Start/Sicherheits- prüfung. . . . . . . . . . . . . . DE 9 Tanken. . . . . . . . . . . . . . DE 9 Gasflasche montieren/ wechseln (Gasmotor). . . DE 10 Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . DE 10 Fahrersitz einstellen. . . . DE 10 Ablagefläche . . . . . . . . . DE 10 Gerät in Betrieb nehmen DE 10 Gerät starten . . . . . . . . . DE 11 Gerät fahren. . . . . . . . . . DE 11 Kehrbetrieb . . . . . . . . . . DE 11 Kehrgutbehälter entleeren DE 12 Gerät ausschalten . . . . . DE 13 Transport . . . . . . . . . . . . . . . . . DE 13 Lagerung / Stilllegung . . . . . . . DE 13 Pflege und Wartung. . . . . . . . . DE 14 Allgemeine Hinweise . . DE 14 Batterie . . . . . . . . . . . . . DE 14 Reinigung . . . . . . . . . . . DE 14 Wartungsintervalle . . . . DE 15 Wartungsarbeiten . . . . . DE 15 Hilfe bei Störungen. . . . . . . . . . DE 19 Fehlerbehebung durch den Bediener bei Klartextmel- dungen im Display . . . . DE 20 Fehlerbehebung bei kodier- ten Fehlermeldungen im Display . . . . . . . . . . . . . DE 22 Technische Daten (KM 105/...). DE 22 Technische Daten (KM 125/...). DE 23 EU-Konformitätserklärung . . . . DE 25 Zubehör (KM 105/...) . . . . . . . . DE 25 Zubehör (KM 125/...) . . . . . . . . DE 25 KM 105/100 R G Tiefentleerung G: Benzinmotor Subaru EX27
Hochentleerung LPG: Gasmotor Worms EX40 KM 125/130 R D Hochentleerung D: Dieselmotor Yanmar L100N Allgemeine Hinweise Umweltschutz Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Haus- müll, sondern führen Sie diese ei- ner Wiederverwertung zu. Altgeräte enthalten wertvolle re- cyclingfähige Materialien, die ei- ner Verwertung zugeführt werden sollten. Bitte entsorgen Sie Altge- räte deshalb über geeignete Sammelsysteme. Motorenöl, Diesel und Benzin dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte Boden schützen und Altöl umweltgerecht entsor- gen. Garantie Zubehör und Ersatzteile 3DE- 2 GEFAHR Warnt vor einer unmittelbar drohenden Ge- fahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. 몇 WARNUNG Warnt vor einer möglicherweise gefährli- chen Situation, die zu schweren Körperver- letzungen oder zum Tod führen könnte. 몇 VORSICHT Hinweis auf eine möglicherweise gefährli- che Situation, die zu leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann. ACHTUNG Hinweis auf eine möglicherweise gefährli- che Situation, die zu Sachschäden führen kann. Die Kehrmaschine ist zur Reinigung von Bodenflächen für den gewerblichen Ein- satz und z. B. für folgende Einsatzgebiete vorgesehen: Parkplätze Produktionsanlagen Logistikbereiche Hotel Einzelhandel Lagerbereiche Gehwege – Verwenden Sie diese Kehrmaschine ausschließlich gemäß den Angaben in dieser Betriebsanleitung. – Das Gerät ist nur mit dem Anbausatz StVZO für den Betrieb auf öffentlichen Straßen verwendbar. – Jede darüber hinausgehende Verwen- dung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haf- tet der Hersteller nicht; das Risiko hier- für trägt allein der Benutzer. – Benzin-/Dieselmotor: Der Betrieb in geschlossenen Räumen ist untersagt. – Gasmotor: Der Betrieb des Gerätes ist in ge- schlossenen Räumen bei ausreichen- der Belüftung erlaubt. WARNUNG Abgase nicht einatmen. Nur bei ausrei- chender Belüftung in Innenräumen ver- wenden und eine zweite Person zu Aufsichtszwecken einweisen. Lagerung von Gasflaschen und Gerät nur erdgleich erlaubt. – An dem Gerät dürfen keine Verände- rungen vorgenommen werden. – Das Gerät ist nur für die in der Betriebs- anleitung ausgewiesenen Beläge ge- eignet. – Es dürfen nur die vom Unternehmer oder dessen Beauftragten für den Ma- schineneinsatz freigegebenen Flächen befahren werden. – Generell gilt: Leichtentzündliche Stoffe von dem Gerät fernhalten (Explosions-/ Brandgefahr). – Niemals explosive Flüssigkeiten, brennbare Gase sowie unverdünnte Säuren und Lösungsmittel aufkehren/ aufsaugen! Dazu zählen Benzin, Farb- verdünner oder Heizöl, die durch Ver- wirbelung mit der Saugluft explosive Dämpfe oder Gemische bilden können, ferner Aceton, unverdünnte Säuren und Lösungsmittel, da sie die am Gerät ver- wendeten Materialien angreifen. – Niemals reaktive Metallstäube (z.B. Aluminium, Magnesium, Zink) aufkeh- ren/aufsaugen, sie bilden in Verbin- dung mit stark alkalischen oder sauren Reinigungsmitteln explosive Gase. – Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände aufkehren/aufsaugen. – Das Gerät ist nicht zum Aufkehren von gesundheitsgefährdenden Stoffen ge- eignet. – Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist verboten. Der Betrieb in explosionsge- fährdeten Räumen ist untersagt. – Die Mitnahme von Begleitpersonen ist nicht zulässig. – Das Schieben/Ziehen oder Transportie- ren von Gegenständen ist mit diesem Gerät nicht erlaubt. Asphalt Industrieboden Estrich Beton Pflastersteine – Das Gerät mit den Arbeitseinrichtungen ist vor Benutzung auf den ordnungsge- mäßen Zustand und die Betriebssicher- heit zu prüfen. Falls der Zustand nicht einwandfrei ist, darf es nicht benutzt werden. – Beim Einsatz des Gerätes in Gefahrbe- reichen (z. B. Tankstellen) sind die ent- sprechenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Der Betrieb in explosions- gefährdeten Räumen ist untersagt. – Die Bedienperson hat das Gerät be- stimmungsgemäß zu verwenden. Sie hat die örtlichen Gegebenheiten zu be- rücksichtigen und beim Arbeiten mit dem Gerät auf Dritte, insbesondere Kinder, zu achten. – Vor Arbeitsbeginn muss sich die Bedi- enperson vergewissern, dass alle Schutzeinrichtungen ordnungsgemäß angebracht sind und funktionieren. – Die Bedienperson des Gerätes ist für Unfälle mit anderen Personen oder de- ren Eigentum verantwortlich. – Auf eng anliegende Bekleidung der Be- dienperson achten. Festes Schuhwerk tragen und locker getragene Kleidung vermeiden. Symbole in der Betriebsanleitung Symbole auf dem Gerät 몇 VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen! Vor Ar- beiten am Gerät, Auspuffan- lage ausreichend abkühlen lassen. GEFAHR Brandgefahr! Keine brennenden oder glü- henden Gegenstände auf- kehren, wie z.B. Zigaretten, Streichhölzer oder ähnliches. 몇 WARNUNG Quetsch- und Schergefahr an Riemen, Seitenbesen, Behäl- ter, Gerätehaube. GEFAHR Kippgefahr! Kehrgutbehälter nur entleeren, wenn das Ge- rät eben und auf festem Un- tergrund steht. GEFAHR Verletzungsgefahr durch ro- tierende Teile. Gerätehaube erst öffnen, wenn der Motor stillsteht. 몇 VORSICHT Einbaulage der Gasflasche beachten! Anschluss bzw. Ringöffnung muss nach oben zeigen. 몇 WARNUNG Gasflasche nach dem Einbau bzw. Auswechseln sichern! Bügelverschluss schließen und mit dem Sicherungssplint sichern. 몇 WARNUNG Abgase nicht einatmen Reifenluftdruck Aufnahmepunkte für Wagen- heber Festzurrpunkt Bestimmungsgemäße Verwendung Vorhersehbarer Fehlgebrauch Geeignete Beläge Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise zur Bedienung 4 DE- 3 – Vor dem Anfahren den Nahbereich kontrollieren (z.B. Kinder). Auf ausrei- chende Sicht achten! – Das Gerät darf niemals unbeaufsichtigt gelassen werden, solange der Motor in Betrieb ist. Die Bedienperson darf das Gerät erst verlassen, wenn der Motor stillgesetzt, das Gerät gegen unbeab- sichtigte Bewegungen gesichert und die Feststellbremse betätigt ist. – Um unbefugtes Benutzen des Gerätes zu verhindern, Schlüssel abziehen. – Das Gerät darf nur von Personen be- nutzt werden, die in der Handhabung unterwiesen sind oder ihre Fähigkeiten zum Bedienen nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Benutzung be- auftragt sind. – Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sen- sorischen oder geistigen Fähigkeiten mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden. – Kinder sollen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. GEFAHR Verletzungsgefahr! – Das Gerät nicht ohne Schutzdach ge- gen herabfallende Gegenstände in Be- reichen benutzen, wo die Möglichkeit besteht, dass die Bedienungsperson von herabfallenden Gegenständen ge- troffen werden kann. GEFAHR Kippgefahr bei zu großen Steigungen. KM 105/1xx – In Fahrtrichtung Steigungen und Gefäl- le nur bis zu 18% (Benzinmotor), 16% (Dieselmotor), 12% (Gasmotor) befah- ren. KM 125/130 – In Fahrtrichtung Steigungen und Gefäl- le nur bis zu 16% (Dieselmotor und Benzinmotor), 12% (Gasmotor) befah- ren. GEFAHR Kippgefahr bei instabilem Untergrund. – Das Gerät ausschließlich auf befestig- tem Untergrund bewegen. Kippgefahr bei zu großer seitlicher Nei- gung. – Quer zur Fahrtrichtung nur Steigungen bis maximal 10% befahren. 몇 WARNUNG Unfallgefahr! – Die Fahrgeschwindigkeit muss den jewei- ligen Verhältnissen angepasst werden. – In Kurven langsam fahren. GEFAHR Verletzungsgefahr! – Bei Arbeiten an der Hochentleerung, den Kehrgutbehälter ganz anheben und sichern. – Die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs vornehmen. – Der Kehrgutbehälter darf nur bis zu ei- nem maximalen Befüllvolumen bzw. maximalen Füllgewicht befüllt werden. Siehe Kapitel „Technische Daten“. ACHTUNG Das Fahrerschutzdach bietet Schutz gegen größere herabfallende Teile. Als Wetter- schutzdach bietet es zusätzlich noch Wet- terschutz. Sie bieten aber keinen Überroll- schutz! GEFAHR Verletzungsgefahr! – Die Folientüren der Fahrerkabine sind mit Belüftungsschlitzen versehen. Diese sind unbedingt freizuhalten, um eine ausrei- chende Belüftung zu gewährleisten. GEFAHR Verletzungsgefahr! – Bitte beachten Sie die besonderen Si- cherheitshinweise in der Betriebsanlei- tung des Motorenherstellers. – Die Abgasöffnung darf nicht verschlos- sen werden. – Nicht über die Abgasöffnung beugen oder hinfassen (Verbrennungsgefahr). – Antriebsmotor nicht berühren oder an- fassen (Verbrennungsgefahr). – Benzin-/Dieselmotor: Der Betrieb des Gerätes in Räumen ist untersagt (Ver- giftungsgefahr). – Gasmotor: Bei Betrieb des Gerätes in Räumen für ausreichende Belüftung und Abführung der Abgase sorgen (Vergiftungsgefahr). – Abgase sind giftig und gesundheits- schädlich, sie dürfen nicht eingeatmet werden. – Der Motor benötigt ca. 3 - 4 Sekunden Nachlauf nach dem Abstellen. In dieser Zeitspanne unbedingt vom Antriebsbe- reich fernhalten. Hauptverband der gewerblichen Berufsge- nossenschaften e.V. (HVBG). Flüssiggase (Treibgase) sind Butan und Propan oder Butan/Propan-Gemische. Sie werden in besonderen Flaschen geliefert. Der Be- triebsdruck dieser Gase ist abhängig von der Außentemperatur. GEFAHR Explosionsgefahr! – Flüssiggas nicht wie Benzin behandeln. Benzin verdampft langsam, Flüssiggas wird sofort gasförmig. Die Gefahr der Raumvergasung und der Entzündung ist also bei Flüssiggas größer als bei Benzin. WARNUNG Verletzungsgefahr! – Nur Flüssiggasflaschen mit Treibgas- füllung nach DIN 51622 Qualität A bzw. B verwenden, je nach Umgebungstem- peratur. Zugelassen sind für den Gasmotor Flüssiggasgemische aus Propan/Butan deren Mischungsverhältnis zwischen 90/10 bis 30/70 liegt. Wegen des bes- seren Kaltstartverhaltens ist bei Außen- temperaturen unter 0 °C (32 °F) Flüs- siggas mit hohem Propananteil bevor- zugt zu verwenden, da die Verdamp- fung bereits bei niedrigen Temperaturen stattfindet. ACHTUNG Die Verwendung von Haushaltsgas und Campinggas ist grundsätzlich verboten. – Sämtliche Personen, die mit Flüssiggas umzugehen haben, sind verpflichtet, sich die für die gefahrlose Durchfüh- rung des Betriebes erforderlichen Kenntnisse über die Eigenarten der Flüssiggase anzueignen. Die vorliegen- de Druckschrift ist mit der Kehrmaschi- ne ständig mitzuführen. – Treibgasanlagen sind in regelmäßigen Zeitabständen, mindestens jedoch jähr- lich einmal, durch einen Sachkundigen auf Funktionsfähigkeit und Dichtheit zu prüfen (nach BGG 936). – Die Prüfung muss schriftlich beschei- nigt werden. Prüfungsgrundlagen sind § 33 und § 37 UVV "Verwendung von Flüssiggas" (BGV D34). – Als allgemeine Vorschriften gelten die Richtlinien für die Prüfung von Fahrzeu- gen, deren Motoren mit verflüssigten Gasen betrieben werden, des Bundes- ministeriums für Verkehr. – Die Gasentnahme darf stets nur aus ei- ner Flasche erfolgen. Die Gasentnah- me aus mehreren Flaschen zugleich kann bewirken, dass das Flüssiggas aus einer Flasche in eine andere über- tritt. Dadurch ist die überfüllte Flasche nach späterem Schließen des Fla- schenventils (vgl. B. 1 dieser Richtlini- en) einem unzulässigen Druckanstieg ausgesetzt. – Beim Einbau der vollen Flasche ist der Vermerk für die richtige Lage der Fla- sche "oben" (Anschlussverschraubung zeigt senkrecht nach oben). Den Austausch der Gasflasche sorgfältig vornehmen. Beim Ein- und Ausbau muss der Gasaustrittstutzen des Flaschenventils durch eine mit einem Schlüssel fest ange- zogene Verschlussmutter abgedichtet sein. – Undichte Gasflaschen dürfen nicht wei- terverwendet werden. Sie sind unter Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb Geräte mit Hochentleerung Geräte mit Fahrerkabine Sicherheitshinweise zum Verbrennungsmotor Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge (nur Gasmotor) Pflichten der Betriebsleitung und der Arbeitnehmer Wartung durch Sachkundigen Inbetriebnahme/Betrieb 5DE- 4 Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen sofort im Freien durch Abblasen zu ent- leeren und dann als undicht zu kenn- zeichnen. Bei der Ablieferung oder Ab- holung beschädigter Gasflaschen ist dem Verleiher oder seinem Vertreter (Tankwart oder dergleichen) von dem bestehenden Schaden sofort schriftlich Mitteilung zu machen. – Bevor die Gasflasche angeschlossen wird, ist ihr Anschlussstutzen auf ord- nungsgemäßen Zustand zu prüfen. – Nach Anschluss der Flasche muss die- se mittels schaumbildender Mittel auf Dichtheit geprüft werden. – Die Ventile sind langsam zu öffnen. Das Öffnen und Schließen darf nicht unter Zuhilfenahme von Schlagwerkzeugen erfolgen. – Bei Flüssiggasbränden nur Kohlensäu- retrockenlöscher oder Kohlensäure- gas-Löscher verwenden. – Die gesamte Flüssiggasanlage muss laufend auf ihren betriebssicheren Zu- stand, besonders auf Dichtigkeit über- wacht werden. Die Benutzung des Fahrzeuges bei undichter Gasanlage ist verboten. – Vor dem Lösen der Rohr- beziehungs- weise Schlauchverbindung ist das Fla- schenventil zu schließen. Die An- schlussmutter an der Flasche ist lang- sam und zunächst nur wenig zu lösen, da sonst das noch in der Leitung befind- liche unter Druck stehende Gas spon- tan austritt. – Wird das Gas aus einem Großbehälter getankt, so sind die einschlägigen Vor- schriften bei dem jeweiligen Flüssig- gas-Großvertrieb zu erfragen. GEFAHR Verletzungsgefahr! – Flüssiggas in flüssiger Form erzeugt auf der bloßen Haut Frostwunden. – Nach dem Ausbau muss die Ver- schlussmutter auf das Anschlussgewin- de der Flasche fest aufgeschraubt wer- den. – Zur Probe auf Dichtigkeit sind Seifen- wasser, Nekal oder sonstige schaum- bildende Mittel zu benutzen. Das Ab- leuchten der Flüssiggasanlage mit offe- ner Flamme ist verboten. – Beim Auswechseln einzelner Anlage- teile sind die Einbauvorschriften der Hersteller zu beachten. Dabei sind Fla- schen- und Hauptabsperrventile zu schließen. – Der Zustand der elektrischen Anlage der Flüssiggas-Kraftfahrzeuge ist lau- fend zu überwachen. Funken können bei Undichtigkeiten der gasführenden Anlageteile Explosionen verursachen. – Nach längerem Stillstand eines Flüssig- gas-Kraftfahrzeuges ist der Einstell- raum vor Inbetriebnahme des Fahrzeu- ges oder seiner elektrischen Anlagen gründlich zu lüften. – Unfälle im Zusammenhang mit Gasfla- schen oder der Flüssiggasanlage sind der Berufsgenossenschaft und dem zu- ständigen Gewerbeaufsichtsamt sofort zu melden. Beschädigte Teile sind bis zum Abschluss der Untersuchung auf- zubewahren. – Die Lagerung von Treibgas- bezie- hungsweise Flüssiggasflaschen muss nach den Vorschriften TRF 1996 (Tech- nische Regeln Flüssiggas, siehe DA zur BGV D34, Anhang 4) vorgenommen werden. – Gasflaschen sind stehend aufzubewah- ren. Der Umgang mit offenem Feuer und das Rauchen am Aufstellungsort von Behältern und während der Repa- ratur ist nicht zulässig. Im Freien aufge- stellte Flaschen müssen gegen Zugriff gesichert sein. Leere Flaschen müssen grundsätzlich verschlossen sein. – Die Flaschen- und Hauptabsperrventile sind sofort nach dem Einstellen des Kraftfahrzeuges zu schließen. – Für die Lage und Beschaffenheit der Einstellräume für Flüssiggas-Kraftfahr- zeuge gelten die Bestimmungen der Reichsgaragenordnung und der jeweili- gen Landes-Bauordnung. – Die Gasflaschen sind in besonderen, von den Einstellrä umen getrennten Räumen aufzubewahren (siehe DA zur BGV D34, Anhang 2). – Die in den Räumen verwendeten elekt- rischen Handlampen müssen mit ge- schlossener, abgedichteter Überglocke und mit kräftigem Schutzkorb versehen sein. – Bei Arbeiten in Ausbesserungswerk- stätten sind die Flaschen- und Hauptabsperrventile zu schließen und die Treibgasflaschen gegen Wärmeein- wirkung zu schützen. – Vor Betriebspausen und vor Betriebs- schluss ist durch eine verantwortliche Person nachzuprüfen, ob sämtliche Ventile, vor allem Flaschenventile, ge- schlossen sind. Feuerarbeiten, insbe- sondere Schweiß- und Schneidarbei- ten, dürfen in der Nähe von Treibgasfla- schen nicht ausgeführt werden. Treib- gasflaschen, auch wenn sie leer sind, dürfen nicht in den Werkstätten aufbe- wahrt werden. – Die Einstell- und Lagerräume sowie die Ausbesserungswerkstätten müssen gut belüftet sein. Dabei ist zu beachten, dass Flüssiggase schwerer als Luft sind. Sie sammeln sich am Boden, in Arbeitsgruben und sonstigen Boden- vertiefungen an und können hier explo- sive Gas-Luft-Gemische bilden. – Beim Transport des Gerätes ist der Mo- tor stillzusetzen und das Gerät sicher zu befestigen. Kraftstoffhahn schließen. – Vor dem Reinigen und Warten des Ge- rätes, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion ist das Gerät auszuschalten und der KIK-Schlüssel (Kärcher Intelli- gent Key) abzuziehen. – Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage ist die Batterie abzuklemmen. – Die Reinigung des Gerätes darf nicht mit Schlauch- oder Hochdruckwasser- strahl erfolgen (Gefahr von Kurzschlüs- sen oder anderer Schäden). – Instandsetzungen dürfen nur durch zu- gelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, welche mit allen relevanten Sicher- heitsvorschriften vertraut sind, durch- geführt werden. – Sicherheitsüberprüfung nach den ört- lich geltenden Vorschriften für ortsver- änderliche gewerblich genutzte Geräte beachten. – Arbeiten am Gerät immer mit geeigne- ten Handschuhen durchführen. Die Kehrmaschine arbeitet nach dem Über- wurfprinzip. – Die Seitenbesen (3) reinigen Ecken und Kanten der Kehrfläche und beför- dern das Kehrgut in die Bahn der Kehr- walze. – Die rotierende Kehrwalze (4) befördert das Kehrgut direkt in den Kehrgutbe- hälter (5). – Der im Behälter aufgewirbelte Staub wird über den Staubfilter (2) getrennt und die gefilterte Reinluft durch das Sauggebläse (1) abgesaugt. – Die Reinigung des Staubfilters (2) er- folgt automatisch. In den Einstell- und Lagerräumen sowie den Ausbesserungswerkstätten Sicherheitshinweise zum Transport des Gerätes Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung Funktion 6 DE- 5 KM 105/100 R (G, LPG, D) KM 105/110 R (G, LPG, D) 1 Bedienfeld 2Lenkrad 3 Haube links (Motorhaube) 4 Entriegelung Hydrauliköltank 5 Hydrauliköltank 6 Pedal Grobschmutzklappe heben/sen- ken 7 Arbeitsbeleuchtung (Option) 8 Linker Seitenbesen (Option) 9 Vorderrad 10 Befestigung des Seitenbesens 11 Rechter Seitenbesen 12 Fahrpedal 13 Kehrsichelbesen (Option) 14 Halteschiene für Homebase 15 Gerätehaube rechts 16 Hinterrad 17 Hebel Sitzverstellung 18 Feststellbremse 19 Kehrgutbehälter Hochentleerung (KM 105/110 R) 20 Kehrgutbehälter Tiefentleerung (KM 105/100 R) 21 Ablagefläche 22 Aufbewahrung Zylinderstütze (Siche- rung Hochentleerung) 23 Staubfilter (Flachfaltenfilter) 24 Sitz (mit Sitzkontaktschalter) 25 Taster Zweihandbedienung (KM 105/110 R) 26 Hintere Dichtleiste 27 Kehrwalze 28 Seitliche Dichtleiste rechts 29 Seitliche Dichtleiste links 30 Vordere Dichtleiste 31 Benzin-/Gasmotor 32 Dieselmotor 33 Wartungsfreie Batterie 34 Freilaufhebel 35 Kraftstofftank 36 NOT-Abschaltung Verbrennungsmotor 37 Sicherung Anlasser FU20, 30 A (nur Diesel-Variante) Optional Nicht dargestellt sind folgende Ausstattun- gen die bei Bestellung ab Werk eingebaut sind oder nachträglich vom Service ange- baut werden können. – Rundumwarnleuchte – Wetterschutzkabine mit Scheibe und Scheibenwischer – Wetterschutzverdeck – Fahrerschutzdach – Seitenbesenabdeckung –Komfortsitz Bedien- und Funktionselemente Geräteansicht 7DE- 6 KM 125/130 R (G, LPG, D) 1 Bedienfeld 2Lenkrad 3 Haube links (Motorhaube) 4 Hydrauliköltank 5 Schutzgitter Ölkühler 6 Linker Seitenbesen (Option) 7 Pedal Grobschmutzklappe heben/sen- ken 8 Vorderrad 9 Fahrpedal 10 Befestigung des Seitenbesens 11 Rechter Seitenbesen 12 Kehrsichelbesen (Option) 13 Hinterrad 14 Gerätehaube rechts 15 Hebel Sitzverstellung 16 Feststellbremse 17 Halteschiene für Homebase 18 Kehrgutbehälter Hochentleerung 19 Sitz (mit Sitzkontaktschalter) 20 Halterung für Gasflasche 21 Gasflasche 22 Sicherungssplint 23 Taster Zweihandbedienung 24 Staubfilter (Flachfaltenfilter) 25 Aufbewahrung Zylinderstütze (Siche- rung Hochentleerung) 26 Hintere Dichtleiste 27 Kehrwalze 28 Seitliche Dichtleiste links 29 Vordere Dichtleiste 30 Seitliche Dichtleiste rechts 31 Benzin-/Gasmotor 32 Wartungsfreie Batterie 33 Kraftstofftank 34 Dieselmotor 35 Freilaufhebel Optional Nicht dargestellt sind folgende Ausstattun- gen die bei Bestellung ab Werk eingebaut sind oder nachträglich vom Service ange- baut werden können. – Rundumwarnleuchte – Wetterschutzkabine mit Scheibe und Scheibenwischer – Wetterschutzverdeck – Fahrerschutzdach – Seitenbesenabdeckung –Komfortsitz – Arbeitsbeleuchtung 8 DE- 7 1 Hauptschalter Stellung 0: Gerät ist stillgelegt Stellung I: Gerät ist betriebsbereit. 2 Taster Sauggebläse mit Anzeigelampe Lampe leuchtet: Sauggebläse und Fil- terabreinigung deaktiviert: – zum Kehren von feuchten oder nas- sen Böden, oder von fasrigem trocke- nen Kehrgut wie Stroh, Heu usw. Lampe aus: Sauggebläse und Filterab- reinigung aktiviert (Standardeinstel- lung): – zum Kehren von trockenen Böden 3 KIK-Schlüssel (Kärcher Intelligent Key) gelb - Bediener grau - Vorarbeiter 4 Anzeige Kehrprogramm „ECO“ – für glatte Böden bei geringer Ver- schmutzung Hinweis: Dieses Kehrprogramm ist bei jeder Inbetriebnahme des Kehrsystems standardmäßig aktiviert, auch wenn zu- vor ein anderes Kehrprogramm einge- stellt war. Hinweis: Das gewählte Kehrprogramm wird im Display angezeigt, die Einstel- lung erfolgt mit den Richtungstasten. 5 Anzeige Kehrprogramm „MEDIUM“ – für normal verschmutzte Böden 6 Anzeige Kehrprogramm „HEAVY“ – für stark verschmutzte und unebene Böden 7 Display 8 Kehrgutbehälter anheben 9 Kehrgutbehälter auskippen 10 Kehrgutbehälter einschwenken 11 Kehrgutbehälter senken 12 Bestätigungstaste „OK“ 13 Hupe 14 Programmwahlschalter Hinweis: Funktionen sind nur bei einge- schaltetem Hauptschalter und gestecktem KIK-Schlüssel aktiviert. AOFF Gerät ist ausgeschaltet. BON Gerät ist betriebsbereit (Motor aus) C Motor startet automatisch Zum Einsatzort fahren. Bei Geräten mit Tiefentleerung: Kehrwalze und Seitenbesen sind ange- hoben und drehen sich. Bei Geräten mit Hochentleerung: Kehrwalze und Seitenbesen sind ange- hoben und abgeschaltet. D Kehren mit Kehrwalze Kehrwalze wird abgesenkt. E Kehren mit Kehrwalze und Seitenbe- sen rechts Kehrwalze und rechter Seitenbesen werden abgesenkt, der Kehrsichelbe- sen (optional) wird aktiviert. F Kehren mit Kehrwalze und Seitenbe- sen rechts und links Kehrwalze, rechter Seitenbesen und linker Seitenbesen (optional) werden abgesenkt, der Kehrsichelbesen (optio- nal) wird aktiviert. Die ab Werk voreingestellte Sprache am Display ist englisch. Vor dem Arbeiten mit der Maschine ist die gewünschte Sprache am Bedienfeld einzu- stellen. Wie die Spracheinstellung für den gelben und grauen Schlüssel (Intelligent Key) er- folgt, ist auf der bebilderten Kurzanleitung auf Seite 2 dieser Betriebsanleitung ge- zeigt, oder im nachfolgenden Kapitel „Intel- ligent Key gelb/grau“ beschrieben. Die Parameter für die verschiedenen Reini- gungsprogramme sind voreingestellt. Die Anzeige erfolgt im Display. Die Texte im Display sind Klartexte und so- mit selbsterklärend. Die Auswahl des ge- wünschten Kehrprogramms ist mit der Richtungstaste „nach rechts“ vorzuneh- men. Angezeigte Displaytexte sind: >Betriebsstunden und Kehrprogramm< >Nutzbarkeit der Kehrwalze: .. %< >Tagz ähler .. h .. min< Bei Anbausätzen zusätzlich: >Rundumleuchte einschalten< >Arbeitslicht einschalten< Sollen Parameter dauerhaft verändert wer- den, muss zur Einstellung ein grauer Intel- ligent Key verwendet werden. Die Vorge- hensweise ist im Abschnitt „Grauer Intelli- gent Key“ beschrieben. Mit dem grauen Intelligent Key werden die Berechtigungen für den gelben Intelligent Key freigegeben. Parameter, die mit dem grauen Intelligent Key eingestellt werden, bleiben erhalten, bis eine andere Einstellung gewählt wird. Grauen Intelligent Key stecken. Richtungstaste „nach oben“ oder „nach unten“ drücken bis das Menü >Schlüs- selmanager< erscheint. Hinweis: In diesem Menüpunkt werden die Berechtigungen für den gelben In- telligent Key freigegeben. Mit Taste „OK“ die Meldung bestätigen. Grauen Intelligent Key abziehen und in- nerhalb der herabzählenden Sekunden den zu personalisierenden gelben Intel- ligent Key stecken. Richtungstasten „nach oben“ oder „nach unten“ drücken und Menüpunkte anwählen. Vorhandene Menüpunkte sind: Bedienfeld Programmwahlschalter Spracheinstellung am Bedienfeld KIK-Schlüssel (Kärcher Intelligent Key) gelb/grau Gelber KIK-Schlüssel Grauer KIK-Schlüssel Vorhandene Menüpunkte sind: >Sprachauswahl< Sprachauswahl in 18 Sprachen möglich, wie z.B Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Griechisch, Russisch und ande- re. >Gerätebedienung gesperrt/freigege- ben< Der gelbe KIK-Schlüssel kann hier für die Bedienung dieser Maschine gesperrt wer- den. >Kehrspiegel gesperrt/freigegeben< Bei gesperrtem Kehrspiegel ist das Kehr- programm ECO, MEDIUM oder HEAVY festzulegen und kann vom Bediener nicht verändert werden. Bei freigegebenem Kehrspiegel kann während des Betriebs zwischen den 3 Kehrprogrammen umge- schaltet werden. >Staubstufe gesperrt/freigegeben< Anpassung der automatischen Filterabrei- nigung (TACT) an das Umfeld. >Licht ein/aus< Bediener kann das Licht (optional) zu- schalten. >Licht gesperrt/freigegeben< Dauerbetrieb mit Licht ist aktiviert oder ge- sperrt. >Rundumkennleuchte gesperrt/freige- geben< Bediener kann wählen ob er mit oder ohne Rundumkennleuchte fahren will, beim Start des Gerätes ist die Rundumkenn- leuchte automatisch an. 9DE- 8 Um die Einstellungen auf den gelben Intelligent Key zu übertragen: Innerhalb der herabzählenden Sekun- den mit Richtungstaste „nach rechts“ >JA< auswählen und mit der Taste „OK“ bestätigen. Hinweis: Damit sind die vorgenomme- nen Einstellung auf den gelben Intelli- gent Key übertragen und freigegeben. Es ist sicherzustellen dass sich nicht mehr als 1 KIK-Schlüssel in der Nähe des Bedienfeldes befindet. Sollte dies der Fall sein, kann ein Fehler P/11 auf dem Display erscheinen. 몇 WARNUNG Dieses Gerät verfügt über eine Vielzahl von Sicherheitseinrichtungen. Die ordnungsge- mäße Funktion einer jeden Sicherheitsein- richtung ist vor Bedienung zu prüfen und darf NICHT außer Kraft gesetzt werden! Der Hauptschalter auf dem Bedienfeld dient der sofortigen Abschaltung des Ver- brennungsmotors und der elektrischen An- triebe in Notsituationen und darf auch nur in diesen benutzt werden. Die linke Motorhaube verfügt über eine Si- cherheitseinrichtung, die beim Öffnen den laufenden Verbrennungsmotor abschaltet und eine Warnmeldung im Display ausgibt. Der Not-Aus befindet sich seitlich am Mo- tor. Not-Aus betätigen: Motorhaube öffnen. Roten Hebel (1) nach unten drücken. Zur Rückstellung Hebel (2) nach rechts drücken. Die Hochentleerung verfügt über eine Si- cherheitseinrichtung die während des Ent- leervorgangs den Kehrbetrieb blockieren. Geräte mit Hochentleerung besitzen einen Taster für Zweihandbedienung. Zum Entleeren des Kehrgutbehälters muss der Taster zusammen mit den Tasten der Hochentleerung gedrückt werden. GEFAHR Verletzungsgefahr! Bei Arbeiten an der Hochentleerung, den Kehrgutbehälter ganz anheben und sichern. Die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs vornehmen. Bei allen Arbeiten unter dem angehobenen Kehrgutbehälter muss der Hubzylinder mit einer Sicherungsstütze gesichert werden. Die Sicherungsstütze ist zur Aufbewahrung mit 2 Sternschrauben an der Querstange befestigt. Sicherungsstütze abnehmen, dazu 2 Sternschrauben herausschrauben. Sicherungsstütze in die Kolbenstange des Hubzylinders einsetzen und si- chern. Hinweis: Die runde Aussparung muss nach oben zeigen. ACHTUNG Die Gerätehaube rechts mit Sitz darf nur durch den autorisierten Kundendienst für Reparatur- oder Wartungsarbeiten abge- nommen werden. Die Beschreibung dazu findet sich im Ser- vicehandbuch. ACHTUNG Die Motorhaube darf nur geöffnet werden wenn der Programmwahlschalter auf Stel- lung „OFF“ ist und der KIK-Schlüssel abge- zogen ist. Das Öffnen der Motorhaube während des Betriebs des Gerätes ist untersagt. Zum Tanken und für Wartungsarbeiten muss die linke Motorhaube geöffnet wer- den. Motorhaube vorne an der Griffmulde fassen, nach oben entriegeln dann zur Seite wegschwenken. Hinweis: Die Motorhaube verfügt über eine Sicherheitseinrichtung die beim Öffnen der Haub e den laufenden Verbrennungsmotor abschaltet und eine Warnmeldung im Dis- play ausgibt. Ist die Haube nicht richtig ge- schlossen kann der Motor nicht gestartet werden. Liegt eine Warnmeldung an kann diese fol- gendermaßen zurückgesetzt werden: Haube vollständig schließen (einras- tend). Programmwahlschalter auf „ON“ dre- hen. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. GEFAHR Verletzungsgefahr, Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes beim Verladen beachten! Keinen Gabelstapler zum Abladen ver- wenden, das Gerät kann dabei beschä- digt werden. ACHTUNG Vor Inbetriebnahme des Gerätes Batterie aufladen. Beim Verladen des Gerätes ist eine ge- eignete Rampe zu verwenden! >Rundumlichtmodus gesperrt/freigege- ben< Wählbar ob bei Rückwärtsfahrt die Rund- umkennleuchte zwingend an ist (auch wenn sie vom Bediener abgeschaltet wur- de) oder nicht. >Geschwindigkeit gesperrt/freigege- ben< Ohne Funktion >Kehrgeschwindigkeit gesperrt/freige- geben< Ohne Funktion >Gebläse/Pumpe gesperrt/freigege- ben< Ohne Funktion >Lösche Tagzähler freigeben< Wählbar ob der Bediener den Tageszähler zurücksetzen kann. >Programmieren ja/nein< Als letzter Menüpunkt erscheint die Anzei- ge >Programmieren< mit herabzählen- den Sekunden. Hinweise zum KIK-Schlüssel (Kärcher Intelligent Key) Betrieb Sicherheitseinrichtungen Hauptschalter Vorhandene Menüpunkte sind: Haube links (Motorhaube) Not-Abschaltung (Dieselmotor) Kehrgutbehälter (Hochentleerung) Taster Zweihandbedienung Sicherungsstütze Kehrgutbehälter (Hochentleerung) Vor Inbetriebnahme Gerätehaube abnehmen Motorhaube öffnen/schließen Abladehinweise Leergewicht (Transportgewicht) Das Leergewicht liegt je nach Gerätevari- ante zwischen 400 kg und 608 kg *. Siehe Kapitel „Technische Daten“.
- Sind Anbausätze montiert liegt das Ge- wicht entsprechend höher. 10 DE- 9 Wird das Gerät auf einer Palette gelie- fert, muss mit den beiliegenden Bret- tern eine Abfahrrampe gebaut werden. Gehen Sie beim Abladen folgendermaßen vor: Packband aus Kunststoff zerschneiden und Folie entfernen. Spannbandbefestigung an den An- schlagpunkten entfernen. Batterie anschließen (siehe Kapitel Pflege und Wartung). Vier gekennzeichnete Bodenbretter der Palette sind mit Schrauben befestigt. Diese Bretter abschrauben. Bretter auf die Kante der Palette legen. Bretter so ausrichten, dass sie vor den Rädern des Gerätes liegen. Bretter mit den Schrauben befestigen. In der Verpackung beiliegende Balken zur Abstützung unter die Rampe schie- ben. Holzklötze zur Arretierung der Räder entfernen. Feststellbremse lösen. Gerät über die geschaffene Rampe von der Palette herunterfahren. Das Gerät kann auf 2 Arten bewegt wer- den: (1) Gerät schieben (siehe Kapitel „Inbe- triebnahme/Kehrmaschine ohne Eigenan- trieb“ bewegen). (2) Gerät vorsichtig von der Palette fahren (siehe Kapitel „Inbetriebnahme/Kehrma- schine mit Eigenantrieb bewegen“). GEFAHR Verletzungsgefahr! Gerät vor dem Einlegen des Freilaufs gegen Wegrollen sichern. Hinweis Fahrantrieb ist außer Funktion. Bremswirkung ist nicht mehr vorhan- den. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr des hydrostatischen Achsantriebs! Gerät nur langsam und nur über kurze Strecken schieben (keinesfalls ab- schleppen). Motorhaube öffnen. Freilaufhebel betätigen (öffnen). Freilaufhebel betätigt - Gerät ist verschieb- bar Feststellbremse lösen. Nach Verschieben des Gerätes: Freilaufhebel in hintere Position bewe- gen (schließen). Motorhaube schließen. Feststellbremse betätigen. Hinweis: Bei Auslieferung des Gerätes ist der Batteriepol abgeklemmt, vor erster In- betriebnahme Batteriepol anklemmen. Motorhaube öffnen. Freilaufhebel in hintere Position bewe- gen (schließen). Freilaufhebel in hinterer Position - Gerät ist fahrbereit Motorhaube schließen. Hinweise zum Fahren im Kapitel „Inbe- triebnahme/Gerät starten und Gerät fahren“ beachten. Nachdem das Gerät an seinen Bestim- mungsort gefahren wurde, Motor ab- stellen und Feststellbremse betätigen. Der Seitenbesen ist bei Ausli eferung nicht montiert, vor Inbetriebnahme Seitenbesen montieren. Siehe dazu im Kapitel „Pflege und War- tung/Seitenbesen auswechseln“. GEFAHR Verbrennungsgefahr im Bereich von Motor, Auspuff und Krümmer sowie am hydrauli- schen Antriebsmotor am Vorderrad. Die Beschreibung der nachfolgenden Prü- fungen und Arbeiten sind im Kapitel „Pflege und Wartung/Wartungsarbeiten“ zu finden. Vor erster Inbetriebnahme: Polklemme am Batteriepol anklemmen. Sicherheitsfunktion der Motorhaube prüfen (Verbrennungsmotor darf bei of- fener Haube nicht anlaufen). Sitzkontaktschalter auf Funktion prü- fen. Motorölstand prüfen. Füllstand des vorderen Hydrauliköl- tanks prüfen. Kehrwalze und Seitenbesen auf Ver- schleiß, Fremdkörper und eingewickel- te Bänder prüfen. KM 125/... Schutzgitter Ölkühler auf Verschmutzung prüfen. Im Stillstand der Maschine: Fahrpedal auf Leichtgängigkeit prüfen um eine Funktionssicherheit sicherzustellen bzw. ein Festklemmen des Pedals rechtzeitig zu erkennen. Kehrgutbehälter entleeren. Reifenluftdruck prüfen. Benzin- und Dieselmotor Füllstand des Kraftstofftanks prüfen. Gasmotor Festen Sitz der Überwurfmutter am Gasschlauch überprüfen. Gefahr Explosionsgefahr! Tanken nur bei abgestelltem Motor. Es darf nur der in der Betriebsanleitung angegebene Kraftstoff verwendet wer- den. Nicht in geschlossenen Räumen tan- ken. Rauchen und offenes Feuer ist verbo- ten. Darauf achten, dass kein Kraftstoff auf heiße Oberflächen gelangt. Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 105/...) 1 Kraftstofftank 2 Tankverschluss 3 Tankanzeige 4 Kraftstoffhahn Kehrmaschine ohne Eigenantrieb bewegen Kehrmaschine mit Eigenantrieb bewegen Seitenbesen montieren Inbetriebnahme Vor dem Start/Sicherheitsprüfung Wartungsarbeiten Tanken 11DE- 10Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 125/...)1 Kraftstofftank2 Tankverschluss3 TankanzeigeAbbildung: Dieselmotor (KM 105/...)1 Kraftstofftank2 Tankverschluss3 Kraftstoffhahn4 NOT-Abschaltung5 DekompressionshebelAbbildung: Dieselmotor (KM 125/...)1 Kraftstofftank2 Tankverschluss Motor abstellen. Feststellbremse betätigen. Motorhaube öffnen. Benzinmotor: Füllstand an der Tank-anzeige ablesen. Der rote Bereich zeigt den Füllstand an. Tankverschluss öffnen. Trichter mit Filter verwenden und auf-setzen. Benzinmotor: „Normalbenzin bleifrei" tanken. Dieselmotor: „Diesel" tanken.(unter 6 °C: Winterdiesel) Übergelaufenen Kraftstoff abwischen, Trichter entfernen und Tankverschluss schließen. Motorhaube schließen.몇 GEFAHRBrand- und Explosionsgefahr! Es dürfen nur Bauart geprüfte Wechsel-flaschen (Treibgasflaschen) mit 11 kg Inhalt verwendet werden. Diese haben zum Schutz des Ventils einen 270° Kra- gen. HinweisWechselflaschen ohne Kragen sind Brenngasflaschen und verfügen über einen anderen Dichtungsanschluss. Eine gasdichte Verbindung ist daher nicht möglich, es besteht Brand- und Explosionsgefahr!Außerdem kann es zum Abreißen von Ventilteilen kommen.몇 VORSICHTVerletzungsgefahr! Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge beachten. Vereisungen und schaumig-gelbe Abla-gerungen an der Gasflasche deuten auf Undichtigkeit hin. Der Flaschenwechsel darf nur von un-terwiesenen Personen durchgeführt werden. Treibgasflaschen dürfen nicht in Gara-gen und nicht in Räumen unter Erdreich ausgewechselt werden. Beim Flaschenwechsel nicht rauchen und kein offenes Licht verwenden. Beim Flaschenwechsel Absperrventil der Flüssiggasflasche fest verschließen und Schutzkappe sofort auf die leere Flasche aufsetzen.1 Schutzkappe2 Gasschlauch mit Überwurfmutter3 Gasentnahmeventil Gasflasche so aufsetzen, dass die An-schlussverschraubung des Absperr-ventils senkrecht nach oben zeigt.Hinweis: Die Einbaulage nach oben ist wichtig für die Funktion des Gasmotors, er benötigt eine gasförmige Entnahme aus der Gasflasche. Bügelverschluss schließen. Sicherungssplint anbringen. Schutzkappe (1) von Anschlußventil der Gasflasche abnehmen. Gasschlauch mit Überwurfmutter (2) anschrauben (Schlüsselweite 30 mm).HinweisAnschluss ist ein Linksgewinde.ACHTUNGGasentnahmeventil (3) erst vor dem Star-ten des Gerätes (siehe Kapitel Gerät star-ten) öffnen. GEFAHRLängere Benutzungsdauer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblu-tungsstörungen in den Händen führen.Eine allgemein gültige Dauer für die Benut-zung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren ab-hängt:– Persönliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (häufig kalte Finger, Fin-gerkribbeln).– Niedrige Umgebungstemperatur. War-me Handschuhe zum Schutz der Hän-de tragen.– Festes Zugreifen behindert die Durch-blutung.– Ununterbrochener Betrieb ist schlech-ter als durch Pausen unterbrochener Betrieb.Bei regelmäßiger, langandauernder Benut-zung des Gerätes und bei wiederholtem Auftreten entsprechender Anzeichen (zum Beispiel Fingerkribbeln, kalte Finger) emp-fehlen wir eine ärztliche Untersuchung. GEFAHRUnfallgefahr! Fahrersitz nicht während der Fahrt ein-stellen. Hebel Sitzverstellung nach innen zie- hen. Sitz verschieben, Hebel loslassen und einrasten. Durch Vor- und Zurückbewegen des Sitzes prüfen, ob er arretiert ist.Hinweis: Die maximal zulässige Zuladung der Ablagefläche beträgt 20 kg. Für eine sichere Befestigung der La-dung sorgen.Voraussetzungen für den funktionierenden Betrieb des Gerätes sind:– Der KIK-Schlüssel (Grau oder Gelb) mit Berechtigung für den Betrieb des Gerä-tes muss in den Schlüsselschacht des Bedienfelds gesteckt sein.– Der Hauptschalter muss in Stellung 1 stehen.– Der Programmwahlschalter darf nicht in Stellung „OFF“ sein.– Kehrgutbehälter und linke Motorhaube müssen geschlossen und eingerastet sein. Gasflasche montieren/wechseln (Gasmotor)
Betrieb KM 125/130 R D, G, LPGGefahr von Gehörschäden. Bei der Arbeit mit dem Gerät unbe-dingt einen geeigneten Gehör-schutz tragen. Fahrersitz einstellen Ablagefläche Gerät in Betrieb nehmen 12 DE- 11 Hinweis: Das Gerät ist mit einem Sitzkon- taktschalter ausgestattet. Beim Verlassen des Fahrersitzes von länger als 1,5 Sekun- den wird der Verbrennungsmotor ausge- schaltet. Abgesenkte Kehrwalze und Sei- tenbesen werden automatisch angehoben. Motorhaube öffnen. Kraftstoffhahn öffnen. Abbildung: Kraftstoffhahn öffnen (Benzin-/ Gasmotor) Abbildung: Kraftstoffhahn öffnen (Diesel- motor) Motorhaube schließen. Gasentnahmeventil durch Drehen ge- gen den Uhrzeigersinn öffnen. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Feststellbremse betätigen. Fahrpedal NICHT betätigen. Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Hinweis: Motor startet automatisch. Starten bei kalter Witterung: Benzinmotor/Gasmotor: Motor besitzt ei- nen automatischen Choke. Dieselmotor: Schlägt der Startvorgang fehl, Dekompressionshebel (1) am Motor betätigen und Startvorgang wiederholen. Abbildung: Dekompressionshebel (Diesel- motor) – Steht der Bediener länger als 1,5 Se- kunden vom Sitz auf stoppt der Ver- brennungsmotor. – Wird wieder auf dem Fahrersitz Platz genommen startet der Motor automa- tisch. – Wird der Sitz verlassen, der Programm- wahlschalter auf Stellung „ON“ gedreht oder der KIK-Schlüssel abgezogen schaltet sich der Verbrennungsmotor aus. Seitenbesen und Kehrwalze wer- den angehoben. Nach weiteren 5 Minu- ten schaltet sich das Gerät automatisch aus. ACHTUNG Beschädigungsgefahr des Antriebs! Vor je- der Fahrt sicherstellen dass der Freilaufhe- bel in hinterer Position steht (geschlossen). Fahrpedal immer vorsichtig und langsam drücken. Nicht ruckartig von Rückwärts- auf Vorwärtsfahrt wechseln, oder umge- kehrt. Die Fahrgeschwindigkeit muss den jeweili- gen Verhältnissen angepasst werden. 1 Fahrpedal „vorwärts“ 2 Fahrpedal „rückwärts“ Feststellbremse lösen. Fahrpedal „vorwärts“ langsam drücken. GEFAHR Verletzungsgefahr! Beim Rückwärtsfahren darf keine Ge- fahr für Dritte bestehen, gegebenenfalls einweisen lassen. Fahrpedal „rückwärts“ langsam drü- cken. – Mit den Fahrpedalen kann die Fahrge- schwindigkeit stufenlos geregelt wer- den. – Vermeiden Sie ruckartiges Betätigen des Pedals, da die Hydraulikanlage Schaden nehmen kann. Fahrpedal loslassen, das Gerät bremst selbsttätig und bleibt stehen. Hinweis: Sollte das Gerät nicht zum Stehen kommen, für einen „Nothalt“ die Feststellbreme betätigen oder den Hauptschalter auf Stellung „0“ drücken. ACHTUNG Gegenstände oder lose Hindernisse dürfen nicht überfahren oder geschoben werden. Feststehende Hindernisse bis 6 cm Höhe können langsam und vorsichtig überfahren werden. Feststehende Hindernisse über 6 cm Höhe nur mit einer geeigneten Rampe
erfahren. GEFAHR Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Bei geöffneter Grobschmutzklappe kann die Kehrwalze Steine oder Splitt nach vorne wegschleudern. Darauf achten, dass keine Personen, Tiere oder Gegenstände gefährdet werden. ACHTUNG Keine Packbänder, Drähte oder ähnliches einkehren, dies kann zur Beschädigung der Kehrmechanik führen. ACHTUNG Um eine Beschädigung des Bodens zu ver- meiden, die Kehrmaschine bei abgesenk- ter Kehrwalze und Seitenbesen nicht auf der Stelle betreiben. – Für ein optimales Reinigungsergebnis ist die Fahrgeschwindigkeit den Gege- benheiten anzupassen. – Während des Kehrbetriebs den Kehr- gutbehälter in regelmäßigen Abständen entleeren. Hinweis: Wurde hauptsächlich Split aufgekehrt (hohes Gewicht des Kehr- guts), den Kehrgutbehälter früher lee- ren. Bei Geräten mit Tiefentleerung: Am Kehrgutbehälter befindet sich eine Mar- kierung für die maximale Füllhöhe bei Split. Die Markierung wird sichtbar wenn der Kehrgutbehälter herausge- nommen ist. – Bei Flächenreinigung Kehrwalze ab- senken. – Die Reinigung von Seitenrändern vor- zugsweise mit dem rechten Seitenbe- sen vornehmen. Gerät starten Kraftstoffhahn öffnen Gaszufuhr öffnen (Gasmotor) Motor starten Hinweise zur Startautomatik des Motors Gerät fahren Vorwärts fahren Rückwärts fahren Fahrverhalten Bremsen Hindernisse überfahren Kehrbetrieb Hinweise zum Kehrbetrieb 13DE- 12 Für die Reinigung mit der Kehrwalze sind 3 verschiedene Kehrprogramme verfügbar, sie werden durch 2 Pfeile am Display ange- zeigt. Hinweis: Kehrprogramme nur bei Still- stand des Gerätes auswählen. 1 Kehrprogramm „ECO“ 2 Kehrprogramm „MEDIUM“ 3 Kehrprogramm „HEAVY“ 4 Anzeige (2 Pfeile) Hinweis: Das Kehrprogramm „ECO“ ist beim Starten standardmäßig aktiviert. Wird ein anderes Kehrprogramm benötigt, folgendermaßen vorgehen (Voraussetzung ist, dass ein KIK-Schlüssel mit freigeschal- teter Berechtigung im Bedienfeld steckt). (Programmwahlschalter auf Stellung D, E,
Gerät anhalten. Richtungstaste „nach rechts“ drücken um das gewünschte Kehrprogramm auszuwählen. Hinweis: Die Anzeige (2 Pfeile) im Dis- play zeigt auf das ausgewählte Kehr- programm. Hinweis: Zum Einkehren größerer Teile bis zu einer Höhe von 50 mm, z.B. Zigaret- tenschachteln, muss die Grobschmutz- klappe kurzzeitig angehoben werden. Grobschmutzklappe anheben: Pedal Grobschmutzklappe nach vorn drücken und gedrückt halten. Zum Ablassen Fuß vom Pedal nehmen. Hinweis: Nur bei vollständig abgesenk- ter Grobschmutzklappe ist ein optima- les Reinigungsergebnis zu erzielen. Programmschalter auf Stellung E oder F drehen. Seitenbesen und Kehrwalze werden abgesenkt. Um den Filter vor Feuchtigkeit zu schützen: Sauggebläse mit Taster am Bedienfeld ausschalten. Hinweis: Die Anzeigelampe leuchtet. Um eine Verstopfung des Filtersystems zu vermeiden: Sauggebläse mit Taster am Bedienfeld ausschalten. Mit eingeschaltetem Sauggebläse ar- beiten. Hinweis: Das Sauggebläse ist beim Einschalten eines Kehrprogramms be- reits standardmäßig aktiviert. Das Gerät besitzt eine automatische Filter- abreinigung. Die Abreinigung erfolgt automatisch ca. alle 15 Sekunden. Dabei ist ein kurzer Ab- blasknall zu hören. Den eingebauten Staubfilter von Zeit zu Zeit auf Verschmutzung prüfen. Einen zu stark verschmutzten oder defekten Filter auswechseln. Hinweis: Nach Abstellen des Gerätes min- destens noch 1 Minute warten bevor der Kehrgutbehälter zum Entleeren geöffnet wird. Damit kann sich der Staub absetzen. GEFAHR Es ist verboten den Kehrgutbehälter zu ent- nehmen während der Motor läuft (dritte Person). Kehrgutbehälter leicht anheben und nach hinten unten schwenken, dann Kehrgutbehälter aushängen. Kehrgutbehälter entleeren. Kehrgutbehälter hineinschieben und einrasten, auf korrekten Sitz des Kehr- gutbehälters prüfen Quetschgefah r an den Händen! Zweiten Kehrgutbehälter entleeren. Die Hochentleerung des Gerätes erlaubt es, das Kehrgut im Kehrgutbehälter direkt in einen Müllcontainer zu entleeren (maxi- male Entladehöhe siehe Kapitel „Techni- sche Daten“). GEFAHR Kippgefahr! Gerät während des Entleerungsvorgan- ges auf einer ebenen Fläche abstellen. Verletzungsgefahr! Während des Entleerungsvorganges dürfen sich keine Personen und Tiere im Schwenkbereich des Kehrgutbehäl- ters aufhalten. Quetschgefahr! Niemals in das Gestänge der Entlee- rungsmechanik fassen. Nicht unter dem angehobenen Behälter aufhalten. 몇 VORSICHT Unfallgefahr, Verletzungsgefahr! Während der Kehrgutbehälter angeho- ben ist, darf nicht in den Kehrmodus (Programmwahlschalter auf Stellung D; E; F) geschaltet werden. ACHTUNG Das Auskippen des Behälters kann erst nach Erreichen einer bestimmten Mindest- höhe erfolgen. Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Gerät grob positionieren. Hinweis Das Entleeren des Kehrgutbehälters kann nur in Zweihandbedienung erfolgen. Dazu Taster Zweihandbedienung auf der Motor- haube zusammen mit den entsprechenden Richtungstasten 1 bis 4 am Bedienfeld drü- cken. Kehrgutbehälter anheben: Taste Zwei- handbedienung und Richtungstaste 1 drücken. Langsam an den Sammelbehälter her- anfahren. Feststellbremse arretieren. Kehrgutbehälter auskippen: Taste Zweihandbedienung und Richtungstas- te 2 drücken. Kehrgutbehälter vollständig einkippen: Taste Zweihandbedienung und Rich- tungstaste 3 drücken. Feststellbremse lösen. Langsam vom Sammelbehälter weg- fahren. Kehren mit Kehrwalze Kehrprogramm auswählen Kehren mit angehobener Grobschmutzklappe Kehren mit Seitenbesen Feuchten oder nassen Boden kehren Faseriges und trockenes Kehrgut (z.B. trockenes Gras, Stroh) kehren Trockenen Boden kehren Filterabreinigung Kehrgutbehälter entleeren Bei Geräten mit Tiefentleerung Bei Geräten mit Hochentleerung 14 DE- 13 Kehrgutbehälter bis Endstellung absen- ken: Taste Zweihandbedienung und Richtungstaste 4 drücken. Hinweis: Der Kehrgutbehälter kann erst dann vollständig abgesenkt wer- den, wenn er vorher in seine Ausgangs- lage eingekippt wurde. Hinweis: Nach dem Ausschalten des Ge- rätes wird der Staubfilter automatisch ab- gereinigt. Kehrmaschine auf einer ebenen Fläche abstellen. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen. Feststellbremse betätigen. Schlüssel abziehen. Motorhaube öffnen. Kraftstoffzufuhr schließen. Abbildung: Kraftstoffhahn schließen (Ben- zinmotor) Abbildung: Kraftstoffhahn schließen (Die- selmotor) Motorhaube schließen. Gasentnahmeventil durch Drehen im Uhrzeigersinn schließen. GEFAHR Unfallgefahr! Beim Verladen des Gerätes muss der Freilaufhebel geschlossen sein. Erst dann sind Fahrantrieb und Feststell- bremse betriebsbereit. Das Gerät muss bei Steigungen oder Gefälle immer mit Eigenantrieb bewegt werden. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Leergewicht (Transportgewicht) des Gerätes beim Transportieren auf Hän- gern oder Fahrzeugen beachten. Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den jeweils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kippen sichern. Benzinmotor/Dieselmotor: Kraftstoff- hahn schließen. Gasmotor: Gaszufuhr schließen. Gerät an den Rädern mit Keilen si- chern. Gerät mit Spanngurten oder Seilen si- chern. Hinweis: Markierungen für Befesti- gungsbereiche am Grundrahmen be- achten (Kettensymbole). Abladen des Gerätes nur auf ebener Fläche. KIK-Schlüssel abziehen. Beim Transport der Kehrmaschine die Batterie abklemmen. Kehrmaschine auf ebener Fläche in tro- ckener, frostfreier Umgebung abstellen. Mit Abdeckmaterial gegen Staub schüt- zen. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen. KIK-Schlüssel abziehen. Kehrmaschine gegen Wegrollen si- chern. Gasmotor WARNUNG Maschinen müssen sicher abgestellt werden! Die Maschine muss in regelmäßigen Abständen durch eine qualifizierte Per- son, insgesondere der Flüssiggasbe- hälter und seine Verbindungen inspiziert werden, wie in den regionalen oder nationalen Richtlinien für den si- cheren Betrieb gefordert. Wird die Kehrmaschine über längere Zeit nicht genutzt, zusätzlich beachten:
Motoröl wechseln. Diese lmotor: Kraftstofftank entweder vollständig entleeren oder komplett mit Kraftstoff füllen. Kraftstoffhahn schließen. Den Motor alle 6 Monate drehen lassen ohne ihn zu starten. Benzinmotor: Kraftstoffhahn schlie- ßen, Kraftstoffschlauch vom Kraftstoff- hahn abziehen. Kraftstoffhahn öffnen und Kraftstoff vollständig in einen geeigneten Behäl- ter ablassen. Anschließend Kraftstoffschlauch auf- stecken und Kraftstoffhahn schließen. Zündkerze herausschrauben und 5 ml Motorenöl in die Zündkerzenbohrung geben. Den Motor ohne Zündkerze mehrfach durchdrehen (nicht starten). Zündkerze einschrauben. Gasmotor: Gaszufuhr schließen. Gasschlauch mit Überwurfmutter ab- schrauben (Schlüsselweite 30 mm). Gasflasche mit Schutzkappe verschlie- ßen, und in geeigneten Räumen ste- hend aufbewahren (siehe dazu im Kapitel „Sicherheitshinweise“). Zündkerze herausschrauben und 5 ml Motorenöl in die Zündkerzenbohrung geben. Den Motor ohne Zündkerze mehrfach durchdrehen (nicht starten). Zündkerze einschrauben. Kehrmaschine innen und außen reini- gen. Gerät an geschütztem und trockenem Platz abstellen. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen. KIK-Schlüssel abziehen. Hauptschalter auf Position „0“ stellen. Feststellbremse betätigen. Minuspol der Batterie abklemmen wenn das Gerät länger als 4 Wochen nicht benutzt wird. Abbildung: symbolisch Batterie im Abstand von ca. 2 Monaten laden. Gerät ausschalten Kraftstoffhahn schließen Gaszufuhr schließen (Gasmotor) Transport Lagerung / Stilllegung 15DE- 14 – Instandsetzungen dürfen nur durch zu- gelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, welche mit allen relevanten Sicher- heitsvorschriften vertraut sind, durch- geführt werden. – Ortsveränderliche gewerblich genutzte Geräte unterliegen der Sicherheits- überprüfung nach VDE 0701. – Nur die mit dem Gerät versehenen oder die in der Betriebsanleitung festgeleg- ten Kehrwalzen/Seitenbesen verwen- den. Die Verwendung anderer Kehrwal- zen/Seitenbesen kann die Sicherheit beeinträchtigen. – Die im Gerät eingesetzte Batterie ist wartungsfrei. GEFAHR Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Vor dem Reinigen und Warten des Ge- rätes, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion ist das Gerät auszuschalten und der KIK-Schlüssel (Kärcher Intelli- gent Key) abzuziehen. Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage ist die Batterie abzuklemmen. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen. KIK-Schlüssel abziehen. ACHTUNG Die Verwendung von nichtwiederaufladba- ren Batterien ist verboten. Nur vom Hersteller empfohlenen Batterien und Ladegeräte verwenden. Batterien nur durch den gleichen Batterie- typ ersetzen. Vor der Entsorgung des Fahrzeuges sind die Batterien zu entnehmen und unter Be- achtung der örtlichen Vorschriften zu ent- sorgen. ACHTUNG Unfallverhütungsvorschriften sowie DIN VDE 0510, VDE 0105 T.1 beachten. Beachten Sie beim Umgang mit Batterien unbedingt folgende Warnhinweise: GEFAHR Brand- und Explosionsgefahr! Keine Werkzeuge oder ähnliches auf die Batterie legen. Kurzschluss und Ex- plosionsgefahr. Rauchen und offenes Feuer unbedingt vermeiden. Räume in denen Batterien geladen werden, müssen gut durchlüftet sein, da beim Laden hochexplosives Gas entsteht. Verätzungsgefahr! Vorsicht bei undichter Batterie durch austretende Schwefelsäure. Verletzungsgefahr! Wunden niemals mit Blei in Berührung bringen. Nach der Arbeit an Batterien immer die Hände reinigen. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und unter Beachtung der Gebrauchsanweisung geht von Bleibatterien keine Gefahr aus. Zu beachten ist jedoch, dass Bleibatterien Schwefelsäure enthalten die starke Verät- zungen verursachen können. Verschüttete oder bei undichter Batte- rie austretende Säure mit Bindemittel, z.B Sand festsetzen. Nicht in die Kana- lisation, ins Erdreich oder Gewässer gelangen lassen. Säure mit Kalk/Soda neutralisieren und unter Beachtung der örtlichen Vor- schriften entsorgen. Zur Entsorgung der defekten Batterie ein Entsorgungsfachbetrieb kontaktie- ren. Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bezie- hungsweise abspülen. Danach unverzüglich Arzt aufsuchen. Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen. Kleidung wechseln. Hinweis: Bei Auslieferung des Gerätes ist der Batteriepol abgeklemmt, vor erster In- betriebnahme Batteriepol anklemmen. Motorhaube öffnen. Hal tewinkel der Batterie abschrauben und abnehmen. Batterie in die Batteriehalterung stellen. Batterie mit Haltewinkel befestigen. Polklemme (rotes Kabel) am Pluspol (+) anschließen. Polklemme am Minuspol (-) anschlie- ßen. Polabdeckungen anbringen. Hinweis: Die Batteriepole und Polklem- men auf ausreichenden Schutz durch Pol- schutzfett kontrollieren. ACHTUNG Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien beachten. Gebrauchsanweisung des Ladegeräteherstellers beachten. ACHTUNG Batterien nur mit geeignetem Ladegerät la- den. Motorhaube öffnen. Batterie abklemmen. Pluspol-Leitung des Ladegerätes mit dem Pluspolanschluss der Batterie ver- binden. Minuspol-Leitung des Ladegerätes mit dem Minuspolanschluss der Batterie verbinden. Netzstecker einstecken und Ladegerät einschalten. Hinweis: Wenn Batterie aufgeladen ist, La- degerät zuerst vom Netz und dann von der Batterie trennen. Motorhaube öffnen. Polklemme am Minuspol (-) abklem- men. Polklemme am Pluspol (+) abklemmen. Batterie aus der Batteriehalterung neh- men. Verbrauchte Batterie gemäß den gel- tenden Bestimmungen entsorgen. 몇 VORSICHT Beschädigungsgefahr! Die Reinigung des Gerätes darf nicht mit Schlauch- oder Hochdruckwasser- strahl erfolgen (Gefahr von Kurzschlüs- sen oder anderer Schäden). Keine aggressiven und scheuernden Reinigungsmittel verwenden. GEFAHR Gesundheitsgefahr! Staubschutzmaske und Schutzbrille tragen. Motorhaube öffnen. Gerät mit Druckluft ausblasen. Gerät mit einem feuchten, in milder Waschlauge getränktem Lappen reini- gen. Motorhaube schließen. Pflege und Wartung Allgemeine Hinweise Batterie Sicherheitshinweise Batterien Hinweise auf der Batterie, in der Gebrauchsanweisung und in der Fahrzeugbetriebsanlei- tung beachten! Augenschutz tragen! Kinder von Säure und Batterien fern halten! Explosionsgefahr! Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten! Verätzungsgefahr! Erste Hilfe! Warnvermerk! Entsorgung! Batterie nicht in Mülltonne wer- fen! Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung von Batteriesäure Batterie einbauen und anschließen Batterie laden Batterie ausbauen Reinigung Innenreinigung des Gerätes 16 DE- 15 Gerät mit einem feuchten, in milder Waschlauge getränktem Lappen reini- gen. Inspektionscheckliste beachten! Der Servicestundenzähler gibt den Zeit- punkt der Wartungsintervalle an. Servicestunden ablesen: Richtungstas- ten „nach oben“ oder „nach unten“ drü- cken. Hinweis: Erreicht der Wert „0“ wird beim Einschalten des Gerätes eine Servicemeldung mit Rufnummer der lo- kalen Service-Niederlassung ange- zeigt. Hinweis: Alle Service- und Wartungsarbei- ten bei Wartung durch den Kunden, müs- sen von einer qualifizierten Fachkraft aus- geführt werden. Bei Bedarf kann jederzeit ein Kärcher-Fachhändler hinzugezogen werden. Hinweis: Beschreibung siehe Kapitel War- tungsarbeiten. Wartung täglich: Siehe Kapitel „Vor dem Start/Sicher- heitsprüfung“. Wartung wöchentlich: Kraftstoff- oder Gas-Leitungssystem auf Dichtheit überprüfen. Staubfilter prüfen und gegebenenfalls Filterkasten reinigen. Luftfilter prüfen. Ölstand Kehrhydraulik prüfen. Dichtheit Hydraulikschläuche prüfen. Bewegliche Teile auf Leichtgängigkeit prüfen. Dichtleisten im Kehrbereich auf Einstel- lung und Verschleiß prüfen. Wartung alle 100 Betriebsstunden: Motorölwechsel (erster Wechsel nach 20 Betriebsstunden). Zündkerze prüfen und reinigen, bei Be- darf auswechseln Luftfilter reinigen. Wartung alle 200 Betriebsstunden Luftfiltereinsatz austauschen. Kraftstofffilter reinigen. Dieselmotor: Ölfilter reinigen, bei Be- schädigung auswechseln Wartung nach Verschleiß: Dichtleisten wechseln. Kehrwalze wechseln. Seitenbesen wechseln. Hinweis: Um Garantieansprüche zu wah- ren, müssen während der Garantielaufzeit alle Service- und Wartungsarbeiten vom autorisierten Kärcher-Kundendienst ge- mäß Inspektionscheckliste durchgeführt werden. Wartung nach 20 Betriebsstunden: Erstinspektion durchführen. Wartung alle 100 Betriebsstunden Wartung alle 200 Betriebsstunden Wartung alle 300 Betriebsstunden GEFAHR Verletzungsgefahr! Bei Arbeiten an der Hochentleerung, den Kehrgutbehälter ganz anheben und sichern. Die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs vornehmen. Sicherungsstütze in die Kolbenstange des Hubzylinders einsetzen und si- chern. GEFAHR Verletzun gsgefahr! Der Motor benötigt ca. 3 - 4 Sekunden Nachlauf nach dem Abstellen. In dieser Zeitspanne unbedingt vom Antriebsbe- reich fernhalten. Verbrennungsgefahr! Vor sämtlichen Wartungs- und Repara- turarbeiten Gerät ausreichend abküh- len lassen. ACHTUNG Motorenöl, Diesel und Benzin dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte Boden schüt- zen und Altöl umweltgerecht entsorgen. Kehrmaschine auf einer ebenen Fläche abstellen. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen. KIK-Schlüssel abziehen. Feststellbremse betätigen. Gerät ausreichend abkühlen lassen. Beachten Sie beim Umgang mit Batterien unbedingt folgende Warnhinweise: GEFAHR Brand- und Explosionsgefahr! Explosionsgefahr! Keine Werkzeuge oder Ähnliches auf die Batterie, d.h. auf Endpole und Zellenverbinder legen. Rauchen und offenes Feuer unbedingt vermeiden. Räume in denen Batterien geladen werden, müssen gut durchlüftet sein, da beim Laden hochexplosives Gas entsteht. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr! Wunden niemals mit Blei in Berührung bringen. Nach der Arbeit an Batterien immer die Hände reinigen. Verätzungsgefahr! Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- bezie- hungsweise abspülen. Danach unverzüglich Arzt aufsuchen. Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen. Kleidung wechseln. Kehrmaschine auf einer ebenen Fläche abstellen. Luftdruckprüfgerät am Reifenventil an- schließen. Luftdruck prüfen und bei Bedarf Druck korrigieren. Zulässiger Reifenluftdruck siehe Kapi- tel Technische Daten. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr! Untergrund auf Stabilität prüfen. Fahr- zeug nur auf stabilem Untergrund ab- stellen, zusätzlich mit Unterlegkeil ge- gen Wegrollen sichern. ACHTUNG Geeigneten handelsüblichen Wagenheber verwenden. Gerät auf einer ebenen Fläche abstel- len. Untergrund auf Stabilität prüfen. Gerät gegen Wegrollen sichern. Wagenheber an dem entsprechenden Aufnahmepunkt ansetzen. Radmuttern/Radbolzen mit geeignetem Werkzeug ca. 1 Umdrehung lösen. Gerät mit Wagenheber anheben.
Radmuttern/Radbolzen herausschrau-
n und abnehmen. Rad abnehmen. Defektes Rad in einer Fachwerkstatt re- parieren lassen oder ersetzen. Rad ansetzen und Radmuttern/Radbol- zen bis Anschlag einschrauben und leicht anziehen. Gerät mit Wagenheber ablassen. Radmuttern/Radbolzen mit dem erfor- derlichen Drehmoment anziehen. Zum Ausbau des Vorderrades Kunden- dienst kontaktieren. Nicht auf dem Fahrersitz Platz neh- men. Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Erscheint die Meldung auf dem Display >Bitte auf die Maschine setzen< ist die Sicherheitsfunktion gegeben. Außenreinigung des Gerätes Wartungsintervalle Wartung durch den Kunden Wartung durch den Kundendienst Wartungsarbeiten Allgemeine Sicherheitshinweise Vorbereitung Sicherheitshinweise Batterien Reifenluftdruck prüfen Hinterrad ausbauen Anzugsdrehmoment (Nm) 56 Nm Vorderrad ausbauen Funktion Sitzkontaktschalter prüfen 17DE- 16 GEFAHR Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflä- chen! Gerät auf einer ebenen Fläche abstel- len. Motor abkühlen lassen. Prüfung des Motorölstands frühestens 5 Minuten nach Abstellen des Motors durchführen. Motorhaube öffnen. Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 105/...) Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 125/...) Abbildung: Dieselmotor (KM 105/...) Abbildung: Dieselmotor (KM 125/...) 1 Ölmessstab 2 Öleinfüllstutzen 3 Ölablassschlauch mit Klemmschelle 4 Ölablassstopfen Ölmessstab herausziehen. Dieselmotor: Ölmessstab abwischen und ganz einschieben. Benzin-/Gasmotor: Ölmessstab abwi- schen einschieben und seitlich aufset- zen, nicht ganz einschieben. Beim Einschieben darauf achten dass der Ölmessstab richtig gedreht in die Öffnung eingeführt wird (Anzeigestri- che Max-Min in Richtung Motor). Abbildung: Ölstand messen beim Benzin-/ Gasmotor (KM 105/... und KM 125/...) Ölmessstab noch einmal herausziehen und den Ölstand prüfen. – Der Ölstand muss zwischen der „MIN“- und „MAX“-Markierung liegen. – Liegt der Ölstand unterhalb der „MIN"- Markierung, Motoröl nachfüllen. – Motor nicht über „MAX"-Markierung be- füllen. Motoröl in den Öleinfüllstutzen einfül- len. Hinweis: Zum Einfüllen von Motorenöl Hilfsmittel wie gebogenen Einfülltrichter oder Ölwechselpumpe 6.491-538 ver- wenden. Ölsorte siehe Kapitel Technische Da- ten. Mindestens 5 Minuten warten. Stimmt der Motorölstand Ölmessstab einstecken. 몇 WARNUNG Verbrennungsgefahr! Zum Wechseln von Motorenöl und Mo- torenölfilter das Fahrzeug so lange ab- kühlen lassen bis keine Verbrennungs- gefahr mehr besteht. Motor abkühlen lassen. Motorhaube öffnen. Auffangbehälter für mindestens 1 Liter Öl bereitstellen. Klemmschelle am Ölablassschlauch lö- sen, Ölablassstopfen herausziehen und Öl komplett ablassen. Ölablassstopfen wieder einsetzen und Schelle festziehen. Dieselmotor: Ölfilter alle 200 Betrieb- stunden reinigen, bei Beschädigung austauschen. Zum Ausbau Schraube herausschrauben 1 Schraube 2Ölfilter Ölmessstab herausziehen. Motoröl in den Öleinfüllstutzen einfül- len. Ölsorte und Füllmenge siehe Kapitel Technische Daten. Mindestens 5 Minuten warten. Motorölstand prüfen. Stimm t der Motorölstand Ölmessstab einstecken. Altöl den dafür vorgesehenen Sammel- stellen zuführen. ACHTUNG Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflä- chen! Motor abkühlen lassen. Motorhaube öffnen. Abbildung: Dieselmotor (KM 105/...) Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 105/...) Abbildung: Dieselmotor (KM 125/...) 1 Flügelschraube 2 Luftfiltergehäuse 3Filtereinsatz Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 125/...) 1 Luftfiltergehäuse 2 Verriegelung 3Filtereinsatz KM 105/...: Flügelschraube herausdre- hen. KM 125/...: Verriegelung öffnen. Luftfiltergehäuse abnehmen. Filtereinsatz herausnehmen. Innenseite des Luftfiltergehäuses reini- gen. Filtereinsatz reinigen oder erneuern. Motorölstand prüfen und Öl nachfüllen Motoröl und Motorölfilter wechseln Luftfilter wechseln 18 DE- 17 Filtereinsatz einbauen. KM 105/...: Luftfiltergehäuse aufsetzen und mit der Flügelmutter befestigen. KM 125/...: Luftfiltergehäuse aufsetzen und verriegeln. ACHTUNG Verletzungsgefahr! Zündkerzenstecker nicht von Hand abziehen. Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 105/...) 1 Unterdruckleitung 2 Zündkerzenstecker 3 Gehäuse Motor abkühlen lassen. Motorhaube öffnen. Unterdruckleitung aus Gehäuse zie- hen. Zündkerzenstecker abziehen, dazu ge- eignetes Werkzeug/Zange verwenden. Zündkerze herausschrauben und reini- gen. Gereinigte oder neue Zündkerze ein- schrauben. Zündkerzenstecker aufstecken. Unterdruckleitung wieder in Gehäuse einstecken. Abbildung: Benzin-/Gasmotor (KM 125/...) 1 Zündkerzenstecker Motor abkühlen lassen. Motorhaube öffnen. Zündkerzenstecker abziehen, dazu ge- eignetes Werkzeug/Zange verwenden. Zündkerze herausschrauben und reini- gen. Gereinigte oder neue Zündkerze ein- schrauben. Zündkerzenstecker aufstecken. ACHTUNG Diese Prüfung darf nur bei kaltem Motor er- folgen. Bei Arbeiten am Hydrauliköltank auf äu- ßerste Sauberkeit achten. Das Gerät besitzt 2 Hydrauliktanks. – (1) Der hintere Hydrauliköltank befindet sich unter der Gerätehaube und ist bei der KM 105/... für den hydrostatischen Fahrantrieb zuständig. Bei der KM 125/ ... befindet sich darin eine Filter. Arbeiten an diesem Hydrauliköltank dürfen nur durch den autorisierten Kun- dendienst ausgeführt werden. – (2) Der vordere Hydrauliköltank ist bei der KM 105/... für die Kehrfunktionen und bei der KM 125/... für alle hydrauli- schen Funktionen zuständig. Abbildung: Vorderer Hydrauliktank 1 Schraube 2 Hydrauliköltank 3 Entlüftungsventil Einfüllöffnung 4 Ölmessstab Schraube zur Befestigung des Hydrau- liköltanks ausschrauben und heraus- ziehen. Tank nach vorne schwenken, bis er von einem Gurt in Endstellung gehalten wird. Ölmessstab herausdrehen. Ölmessstab abwischen und einschie- ben (nicht eindrehen). Ölmessstab noch einmal herausziehen und den Ölstand prüfen. Der Füllstand soll zwischen der „Max“ und „Min“ Markierung sein. Bei fehlendem Hydrauliköl: Hydrauliköl nachfüllen. Ölsorte siehe Kapitel Technische Da- ten.
Ölmessstab wieder eindrehen. Hinweis: D urch die schwimmende Lage- rung des Seitenbesens stellt sich bei Ab- nutzung der Borsten der Kehrspiegel auto- matisch nach. Bei zu starker Abnutzung Seitenbesen austauschen. Empfehlung: Austausch des Seitenbe- sens bei einer verbleibender Borstenlänge von ca. 10 cm. Gerät auf einer ebenen Fläche abstel- len. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen und KIK-Schlüssel ziehen. Hinweis: Seitenbesen wird angeho- ben. Alle 3 Sternmuttern an der Unterseite des Seitenbesens mit der Hand heraus- schrauben. Dazu seitlich durch die Borsten des Seitenbesens greifen. Seitenbesen abnehmen. Neuen Seitenbesen auf Mitnehmer auf- stecken und festschrauben. Kehrmaschine auf einer ebenen Fläche abstellen. Feststellbremse betätigen. Bei Gerät mit Tiefentleerung: Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen und KIK-Schlüssel ziehen. Beide Kehrgutbehälter abnehmen. Bänder oder Schnüre von Kehrwalze entfernen. Bei Gerät mit Hochentleerung: Programmwahlschalter auf „ON“ dre- hen. Kehrgutbehälter anheben und mit Zylin- derstütze sichern. Bänder oder Schnüre von Kehrwalze entfernen. Der Kehrspiegel der Kehrwalze wird auto- matisch durch ein sogenanntes TEACH System eingestellt. Der Zustand der Kehrwalze kann im Dis- play angezeigt werden. Programmwahlschalter auf „ON“ dre- hen. Richtungstaste „nach oben“ oder „nach unten“ drücken bis die Anzeige > Nutz- barkeit der Kehrwalze: ..%< erscheint. Hinweis: Ist die Kehrwalze stark abgenutzt erscheint im Display eine Anzeige >Nutz- barkeit der Kehrwalze <25%<. Spätestens jetzt sollte die Kehrwalze aus- getauscht werden. Der Wechsel ist erforderlich, wenn durch die Abnutzung der Borsten das Kehrergeb- nis sichtbar nachlässt bzw. die Anzeige >Nutzbarkeit der Kehrwalze <25%< im Display erscheint. Jede Kehrwalzenhälfte ist mit 2 Schrauben an der Welle befestigt. Beide Hälften sind identisch was den Einbau vereinfacht. Gerät auf einer ebenen Fläche abstel- len. Feststellbremse betätigen. Bei Gerät mit Tiefentleerung: Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen und KIK-Schlüssel ziehen.
Beide Kehrgutbehälter abnehmen. Hinweis: Z um Ausbau der Kehrwalze vorher den Mittelsteg abmontieren. Schraube lösen und Mittelsteg abneh- men. Die nächsten Schritte zum Ausbau der Kehrwalze sind im nachfolgenden Kapi- tel „Bei Geräten mit Hochentleerung“ beschrieben. Zündkerze reinigen und wechseln Hydraulikölstand prüfen und Hydrauliköl nachfüllen Kehrspiegel der Seitenbesen prüfen Seitenbesen auswechseln Kehrwalze prüfen Kehrspiegel der Kehrwalze prüfen Kehrwalzenhälften auswechseln 19DE- 18 Bei Gerät mit Hochentleerung: Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Kehrgutbehälter anheben und mit Zylin- derstütze sichern. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen und KIK-Schlüssel ziehen. 1 Schrauben 2 Kehrwalze Beide Schrauben von Hand öffnen und Kehrwalzenhälfte von der Welle abzie- hen. Neue Kehrwalzenhälfte einsetzen und festschrauben (auf Kennzeichnung „L“ = links und „R“ = rechts achten). Kehrwalze um 180 ° drehen, Schrau- ben von zweiter Kehrwalzenhälfte lö- sen und abnehmen. Neue Kehrwalzenhälfte einsetzen und festschrauben. Abschließend prüfen ob Kehrwalzen si- cher arretiert sind. Gerät auf einer ebenen Fläche abstel- len. Programmwahlschalter auf „OFF“ dre- hen und KIK-Schlüssel ziehen. Kehrwalze und Seitenbesen ist ange- hoben. Feststellbremse betätigen. Vordere Dichtleiste Kunststoffschrauben ca. 2 Umdrehun- gen lösen, nicht herausschrauben. Bodenabstand der Dichtleiste so ein- stellen, dass sie sich mit einem Nach- lauf von 10-15 mm nach hinten umlegt. Schrauben anziehen. Achtung: Kunststoffschrauben nicht überdrehen! Bei Verschleiß austauschen. Zum Wechseln, Schrauben herausdre- hen, neue Dichtleiste und Halteblech aufsetzen, einstellen und festschrau- ben. Hintere Dichtleiste Kunststoffschrauben ca. 2 Umdrehun- gen lösen, nicht herausschrauben. Bodenabstand der Dichtleiste so ein- stellen, dass sie sich mit einem Nach- lauf von 5 - 10 mm nach hinten umlegt. Schrauben anziehen. Achtung: Kunststoffschrauben nicht überdrehen! Bei Verschleiß austauschen. Zum Wechseln, Schrauben herausdre- hen, neue Dichtleiste und Halteblech aufsetzen, einstellen und festschrau- ben. Seitliche Dichtleisten Kunststoffschrauben ca. 2 Umdrehun- gen lösen, nicht herausschrauben. Unterlage mit 1-3 mm Stärke unter- schieben, um den Bodenabstand ein- zustellen. Dichtleiste ausrichten. Schrauben anziehen. Achtung: Kunststoffschrauben nicht
erdrehen! Bei Verschleiß austauschen. Zum Wechseln, Schrauben herausdre- hen, neue Dichtleiste und Halteblech aufsetzen, einstellen und festschrau- ben. 몇 WARNUNG Gesundheitsgefahr! Bei Arbeiten an der Filteranlage Staub- schutzmaske tragen. Sicherheitsvor- schriften über den Umgang mit Fein- stäuben beachten. Hinweis: Vor dem Ausbau des Staubfilters mindestens 1 Minute warten damit sich der Staub absetzen kann. Abbildung: KM 125/... mit 3 Flachfaltenfil- ter; KM 105/... besitzt 2 Flachfaltenfilter 1 Deckel mit Abreinigungsvorrichtung 2 Schraube 3Stütze 4 Staubfilter (Flachfaltenfilter) Schraube herausdrehen. Deckel nach oben klappen und mit Stüt- ze sichern. Staubfilter herausnehmen. Staubfilter prüfen. Gereinigten oder neuen Staubfilter ein- setzen. Deckel schließen. Schraube eindrehen und festziehen. (nur bei KM 125/...) 1 Schutzgitter Ölkühler 2 Ölkühler Schutzgitter Ölkühler täglich auf Ver- schmutzung prüfen, bei Bedarf reini- gen. Ölkühler im Innern von Zeit zu Zeit auf Verschmutzung prüfen, wenn notwen- dig Schutzgitter abmachen und Ölküh- ler reinigen. Sauggebläse auf Dichtheit überprüfen lassen. nur durch Kundendienst Keilriemen auf Spannung prüfen. nur durch Kundendienst Das Gerät (ohne Anbausätze) besitzt 2 Si- cherungen mit jeweils 5 A Absicherung. Sie befinden sich unter der Gerätehaube. Bei defekten Sicherungen autorisierten Kundendienst kontaktieren. Zusätzliche Sicherungen für den Ölkühler. Die Diesel-Variante besitzt zusätzlich hin- ter dem Verbrennungsmotor eine Siche- rung FU20 mit 30 A Absicherung. Diese kann bei einem Defekt durch den Kunden gewechselt werden, dazu linke Haube zur Seite wegschwenken. Dichtleisten einstellen und auswechseln Staubfilter prüfen/auswechseln Schutzgitter Ölkühler prüfen/reinigen Sauggebläse prüfen Antriebsriemen prüfen Sicherungen Fahrsteuerung/Elektronik auswechseln FM 31 Ölkühler Motor 7.5 A FK 31 Ölkühler Schütz 5 A 20 DE- 19 Hilfe bei Störungen Störung Behebung Gerät lässt sich nicht starten Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Auf dem Fahrersitz Platz nehmen, Sitzkontaktschalter wird aktiviert Hauptschalter auf Position „1“ stellen. Zugelassenen KIK-Schlüssel (Kärcher Intelligent Key) stecken Motorhaube schließen. Kehrbehälter vollständig einkippen und absenken (Hochentleerung) Motorölstand prüfen. Kraftstoff tanken/Gasflasche wechseln Kraftstoffhahn/Gaszufuhr öffnen Kraftstoff- oder Gas-Leitungssystem, Anschlüsse und Verbindungen prüfen Batterie laden Zündkerze prüfen und reinigen, bei Bedarf auswechseln (Benzin- und Gasmotor) Dieselmotor: Dekompressionshebel betätigen Dieselmotor: Stellung von Not-Aus prüfen. Dieselmotor: Sicherung Anlasser FU20 (30 A) prüfen, bei Defekt auswechseln Auto Choke durch Kundendienst überprüfen lassen. Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Motor läuft unregelmäßig Kraftstoff tanken/Gasflasche wechseln Luftfilter reinigen oder auswechseln Kraftstoff- oder Gas-Leitungssystem, Anschlüsse und Verbindungen prüfen Verschmutzten Kraftstofffilter austauschen Zündkerze prüfen und reinigen, bei Bedarf auswechseln (Benzin- und Gasmotor) Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Motor läuft, aber Gerät fährt nicht Feststellbremse lösen Ölstand für Fahrhydraulik durch Kundendienst überprüfen lassen Stellung Freilaufhebel prüfen Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Motor läuft, aber Gerät fährt nur langsam Feststellbremse lösen Bei Minusgraden Gerät ca. 3 Minuten warmlaufen lassen Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Gerät kehrt nicht richtig Kehrwalze und Seitenbesen auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf auswechseln Funktion der Grobschmutzklappe prüfen Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf einstellen oder austauschen Kehrwalzenhälften auf korrekten Sitz überprüfen Hydrauliksystem (Kehren) auf Dichtheit prüfen Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Gerät staubt Ungenügende Saugleistung Kehrgutbehälter leeren Dichtmanschette am Sauggebläse prüfen Staubfilter prüfen, abreinigen oder austauschen Filterkastendichtung prüfen Dichtungen am Kehrgutbehälter prüfen Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf einstellen oder austauschen Seitenbesen- oder Kehrwalzenzu- schaltung funktioniert nicht Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Gerät staubt Ungenügende Saugleistung Kehrgutbehälter leeren Schläuche am Sauggebläse auf Dichtheit prüfen. Staubfilter reinigen und prüfen, bei Bedarf tauschen. Staubfilter auf korrekten Sitz prüfen. Sauggebläse einschalten Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf einstellen oder austauschen Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Kehrwalze dreht sich nicht Seitenbesen dreht sich nicht Programmwahlschalter auf das ge wünschte Programm drehen. Ölstand am Hydrauliktank (Kehren) überprüfen Kehrwalze und Seitenbesen auf eingewickelte Bänder prüfen. Kärcher-Kundendienst benachrichtigen 21DE- 20 (Hochentleerung) Kehrgutbehälter fährt nicht ein/aus Kehrgutbehälter lässt sich nicht kip- pen Kärcher-Kundendienst benachrichtigen Motor lässt sich nicht abstellen (Programmwahlschalter auf „0“, Hauptschalter auf „0“) Benzinmotor: Motorhaube öffnen und Kraftstoffhahn schließen. Achtung: Drehender Keilriemen! Dieselmotor: Motorhaube öffnen, Not-Aus am Motor betätigen oder Kraftstoffhahn schließen. Ach- tung: Drehender Keilriemen! Gasmotor: Gaszufuhr schließen. Wiederkehrender Abblasknall zu hören Gerät ist in Ordnung, die automatische Filterabreinigung arbeitet Fehlerbehebung durch den Bediener bei Klartextmeldungen im Display Hinweis: Bleiben die angezeigten Displaymeldungen trotz beschriebener Abhilfemaßnahmen bestehen, Service rufen! Displayanzeige Bedeutung und Konsequenz Abhilfemaßnahmen 1 Unbekannter KiK! Maschinensperre! Die Kennung des eingesteckten Schlüssels ist unbe- kannt. – Die Gerätebedienung wird verhindert Zugelassenen Kärcher-Schlüssel verwenden! 2 Dieser KiK ohne Maschinenrechte! Der Kärcher-Schlüssel ist zwar bekannt, jedoch für die- ses Gerät nicht zugelassen. – Die Gerätebedienung wird verhindert Zugelassenen Kärcher-Schlüssel verwenden! 3 Hochentleertaste gedrückt! Prüfe! Die Funktion der Taste Zweihandbedienung wird beim Einschalten des Geräts auf ihre Sicherheitsfunktion überprüft. – Bei gedrückter Taste Zweihandbedienung wird beim Einschalten der Betrieb verhindert Taste Zweihandbedienung loslassen. Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). 4 TasteHE gesperrt Bstd: xxxxxhym+ Die Taste Zweihandbedienung (Hochentleerung) wurde in einem Kehrprogramm gedrückt. – Hochentleerung wird im Kehrprogramm aus Sicher- heitsgründen verhindert. Taste Zweihandbedienung loslassen. Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Taste Zweihandbedienung drücken und halten. Mit Richtungstasten Hochentleerung betätigen. 5 Bitte auf die Maschine setzen! Erscheint, wenn ein Kehr- oder Transportprogramm beim Einschalten der Maschine ausgewählt wird, und sich kein Bediener auf dem Sitz befindet. – Start Verbrennungsmotor und alle Gerätefunktionen werden verhindert Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Hinweis: Der gewählte Kehr-/Transportbetrieb startet vollautomatisch. Hinweis: Diese Vorgehensweise dient gleich- zeitig der Überprüfung der Sicherheitsfunktion des Sitzschalters! 6 Ölmangel Motor! Bstd: xxxxxhym+ Wird im Betrieb angezeigt, wenn die Schmierung des Verbrennungsmotors nicht mehr gewährleistet ist. – Verbrennungsmotor wird abgeschaltet, alle Geräte- funktionen sind blockiert Motoröl nachfüllen Programmwahlschalter-Reset durchführen (Stellung OFF). Verbrennungsmotor kann wieder gestartet wer- den. 7 Kehrlade offen! Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt (Tiefentleerung) sobald ein Transport- oder Kehrprogramm gewählt wurde und mindestens ein Kehrbehälter entnommen ist. – Start Verbrennungsmotor und alle Gerätefunktionen werden verhindert Alle Kehrgutbehälter rastend einhängen. Programmwah lschalter auf „ON“ drehen. Hinweis: Die Meldung verschwindet. Das Gerät ist betriebsbereit. 8 Kehrlade prüfen! Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt (Hochentleerung) sobald ein Kehrpro- gramm gewählt wurde und der Kehrbehälter nicht voll- ständig eingefahren und eingekippt ist. – Alle Kehrfunktionen werden verhindert, der Verbren- nungsmotor läuft Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Taste Zweihandbedienung drücken und halten. Mit Richtungstasten den Kehrbehälter ggf. ein- kippen und dann ganz absenken. Hinweis: Wird versucht einen ausgekippten Behälter ganz abzusenken, verhindert eine Kollisionsüberwa- chung die Beschädigung des Hochentleersystems Taste Zweihandbedienung und Richtungstas- ten loslassen. Taste Zweihandbedienung drücken und halten. Mit Richtungstasten Behälter erst ganz einkip- pen und dann absenken. Hinweis: Wird versucht einen eingefahrenen Behälter auszukippen, verhindert eine Kollisionsüberwachung die Beschädigung des Hochentleersystems Taste Zweihandbedienung und Richtungstas- ten loslassen. Taste Zweihandbedienung drücken und halten. Mit Richtungstasten Behälter erst ausreichend anheben, bevor ausgekippt werden kann. 9 Walzenpos.falsch Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt, wenn die Kehrwalze nicht in die werks- seitig eingestellte Endlage fahren kann. – Das Gerät ist betriebsbereit, jedoch kann das Kehrer- gebnis unbefriedigend sein Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Erneut in gewünschtes Kehrprogramm wech- seln. 22 DE- 21 10 RBesenpos.falsch Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt, wenn der rechte Seitenbesen nicht in die werksseitig eingestellte Endlage fahren kann. – Das Gerät ist betriebsbereit, jedoch kann das Kehrer- gebnis unbefriedigend sein oder der rechte Seitenbesen nicht angehoben sein Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Erneut in gewünschtes Kehrprogramm wech- seln. 11 LBesenpos.falsch Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt, wenn der optional erhältliche linke Sei- tenbesen nicht in die werksseitig eingestellte Endlage fahren kann. – Das Gerät ist betriebsbereit, jedoch kann das Kehrer- gebnis unbefriedigend sein oder der linke Seitenbesen nicht angehoben sein Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Erneut in gewünschtes Kehrprogramm wech- seln. 12 SBesenpos.falsch Bstd: xxxxxhym+ Wird angezeigt, wenn der optional erhältliche Kehrsi- chelbesen nicht in die werksseitig eingestellte Endlage fahren kann. – Das Gerät ist betriebsbereit, jedoch kann das Kehrer- gebnis unbefriedigend sein oder der Sichelbesen nicht angehoben sein Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Programmwahlschalter auf Stellung C (Fahren) drehen. Erneut in gewünschtes Kehrprogramm wech- seln. 13 Sitz unbetätigt! Bstd: xxxxxhym+ Erscheint, wenn während des Fahrbetriebs der Sitz län- ger als 1,5 Sekunden verlassen wird. – Verbrennungsmotor schaltet ab, alle am Boden be- findlichen Kehrbesen und die Kehrwalze heben sich au- tomatisch an Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Hinweis: Der gewählte Kehr-/Transportbetrieb startet vollautomatisch. 14 Nutzbarkeit der Kehrwalze <25% Erscheint, wenn die Kehrwalze ihre Verschleißgrenze erreicht hat. – Das Gerät ist betriebsbereit, jedoch kann das Kehrer- gebnis unbefriedigend sein Kehrwalze für ein gutes Kehrergebnis möglichst schnell ersetzen. 15 MF-Modul nicht einsatzbereit x Erscheint, wenn das Bedienfeld mit der Maschinensteu- erung keine Verbindung hat. – Die Bedienung des Gerätes wird verhindert Programmwahlschalter-Reset durchführen (Stellung OFF). 16 Abdeckung offen! Bstd: xxxxxhym+ Erscheint, wenn die linke Seiten haube nicht richtig ein- gerastet ist. – Die Bedienung des Gerätes wird verhindert Motorhaube vollständig schließen und einras- ten. Programmwahlschalter auf „ON“ drehen. Hinweis: Die Meldung verschwindet. Das Gerät ist betriebsbereit. 17 Motorsupport AUS Bstd: xxxxxhym+ Erscheint, wenn die Batterie im Betrieb nicht ausrei- chend geladen ist. – Bei Steigungsfahrten wird die Unterstützung des Ver- brennungsmotors aus der Batterie verhindert Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Das Gerät längere Zeit mit dem Verbrennungs- motor in der Ebene fahren, dadurch wird die Batterie geladen. 18 Batterie schwach Bstd: xxxxxhym+ Erscheint, wenn die Batteriespannung im Kehrbetrieb so niedrig ist, dass nach Ausschalten des Geräts ein An- lassen des Verbrennungsmotors nicht mehr möglich ist. – Alle Kehrfunktionen werden abgeschaltet, Gerät fährt noch Hinweis: Die Meldung kann nicht mehr quittiert werden. Das Gerät längere Zeit mit dem Verbrennungs- motor in der Ebene fahren, dadurch wird die Batterie geladen. 19 Batterie leer! Extern laden! Erscheint, sobald der Programmwahlschalter aus der Stellung OFF gedreht wird und erkannt wird, dass die Mindestbatteriespannung zum Starten des Verbren- nungsmotors nicht erreicht wird. – Die Bedienung des Gerätes wird zum Schutz der Bat- terie verhindert Batterie abklemmen und mit einem externen zu- gelassenes Ladegerät polrichtig anschließen und laden. 20 Firmwareupdate MFM erforderlich Erscheint, wenn die Maschinensteuerung beim Selbst- test einen sicherheitskritischen Fehler entdeckt hat. – Die Bedienung des Gerätes wird verhindert Service rufen! 21 V-Motor Fehler OFF für Neustart Die Überwachung der Ansteuerung des Verbrennungs- motors hat einen schwerwiegenden Fehler erkannt. – Der Verbrennungsmotor schaltet nicht mehr aus ACHTUNG! Roten Hauptschalter in Position "0" bringen, um den Motor abzuschalten! Zusätzlich: Programmwahlschalter-Reset durchführen (Stellung OFF). Anschließend: Hauptschalter auf Position „1“ stellen. Erneut in gewünschtes Kehrprogramm wech- seln. 22 Service rufen! +xx-xxxx-xx-xxxx Das Inspektionsintervall ist abgelaufen. Die Meldung er- scheint mit jedem Einschalten des Geräts. – Das Gerät ist weiterhin voll betriebsbereit Meldung mit OK-Taste bestätigen (löschen). Den lokalen Service zur Inspektion unter der an- gezeigten Rufnummer kontaktieren. 23 Roter 0/1 Schal- ter ist aus (0)! Die Meldung erscheint sowohl im Betrieb als auch beim Einschalten des Geräts, wenn der rote Hauptschalter in Stellung "0" ist. – Die Gerätebedienung wird verhindert Hauptschalter auf Position „1“ stellen. 23DE- 22 24 Easyop. Schalter auf OFF stellen! Die Meldung erscheint in Verbindung mit Meldung 23. Wichtiger Hinweis: Der rote Hauptschalter hat eine NOTAUS-Funktion. Die Inbetriebnahme des Geräts erfordert aus Si- cherheitsgründen auch das Ausschalten des Programmwahlschalters (Stellung OFF)! Fehlerbehebung bei kodierten Fehlermeldungen im Display Hinweis: Eine kodierte Fehlermeldung wird stets in der oberen Displayzeile angezeigt und hat folgende Formate: X yyy Kennbuchstabe X gefolgt von bis zu 3 Ziffern yyy z.B. S 110 Es liegt ein Systemfehler vor, der die Gerätefunktion komplett oder teilweise verhindert.. z.B. P 3 C 41 H 2 Es liegt ein Fehler der Maschinensteuerung vor. Einzelne oder mehrere Gerätefunktionen werden verhindert. z.B. B 121 Es liegt ein Fehler in der Starterbatterie vor. Ggf. die Batterie durch eine frisch geladene tauschen. z.B. P/11 Sicherstellen, dass sich nicht mehr als 1 KIK-Schlüssel (Kärcher Intelligent Key) in der Nähe des Bedienfeldes befindet. Tritt ein kodierter Fehler auf, zunächst einen Programmwahlschalter-Reset versuchen. Dazu Programmwahlschalter in Stellung "OFF" drehen, min. 5 Sekunden warten, dann Gerät erneut in Betrieb nehmen. Liegt der Fehler weiterhin an, Service rufen. Die Angabe des Fehlercodes kann dem Service hilfreich sein! Technische Daten (KM 105/...) KM 105/100 R G KM 105/110 R G KM 105/100 R D KM 105/110 R D
Gerätedaten Länge x Breite x Höhe mm 1800 x 1250 x 1450 1800 x 1250 x 1450 1800 x 1250 x 1450 Leergewicht (Transportgewicht) kg
650 (KM 105/100 R G) 700 (KM 105/110 R G) 650 (KM 105/100 R D) 700 (KM 105/110 R D) 650 (KM 105/100 R LPG) 700 (KM 105/110 R LPG) Fahrgeschwindigkeit km/h 7 7 7 Kehrgeschwindigkeit km/h 4 4 4 Einsatzdauer bei vollem Tank h ca. 3 ca. 3 ca. 10 Steigfähigkeit (max.) % 18 16 12 Wendekreis m 2,70 2,70 2,70 Kehrwalzen-Durchmesser mm 400 400 400 Kehrwalzen-Breite mm 640 640 640 Seitenbesen-Durchmesser mm 600 600 600 Flächenleistung ohne Seitenbesen m
/h 4480 4480 4480 Flächenleistung mit 1 Seitenbesen m
/h 7000 7000 7000 Flächenleistung mit 2 Seitenbesen m
/h 10150 10150 10150 Arbeitsbreite ohne Seitenbesen mm 640 640 640 Arbeitsbreite mit 1 Seitenbesen mm 1050 1050 1050 Arbeitsbreite mit 2 Seitenbesen mm 1450 1450 1450 Volumen der Kehrgutbehälter KM 105/100 R (Tiefentleerung) KM 105/110 R (Hochentleerung)
Maximales Füllgewicht Kehrgutbehälter KM 105/100 R (Tiefentleerung) KM 105/110 R (Hochentleerung)
Maximale Entladehöhe (Hochentleerung) mm 1550 1550 1550 Schutzart tropfwassergeschützt -- IPX 3 IPX 3 IPX 3 Motor Typ -- Subaru EX27 1-Zylinder-Viertakt Yanmar L70N Subaru EX27 1-Zylinder-Viertakt Hubraum cm
Leistung max. kW/PS 6,6 / 9,0 4,1 / 5,6 6,6 / 9,0 Kraftstoffart -- Normalbenzin, bleifrei Diesel Flüssiggase (Treibgase): Butan, Propan oder Butan/ Propan-Gemische 24 DE- 23 Inhalt Kraftstofftank l 5,6 3,3 11 kg bzw. 20 Liter (Wech- selflasche) Zündkerze, NGK -- BR6HS --- BR6HS Wartungsfreie Batterie V, Ah 12, 50 12, 50 12, 50 Motorenöl Motorenöl - Typ -- SAE 15W-40 SAE 15W-40 SAE 15W-40 Füllmenge l 1,0 1,1 1,0 Hydrauliköl Vorderer Hydrauliköltank (Kehrfunktion) Typ Shell SFX 68 Shell SFX 68 Shell SFX 68 Füllmenge l ca. 7 ca. 7 ca. 7 Hinterer Hydrauliköltank (Fahrfunktion) Typ Fuchs Renolin DO 90 HV Fuchs Renolin DO 90 HV Fuchs Renolin DO 90 HV Füllmenge l 0,5 - 1,0 0,5 - 1,0 0,5 - 1,0 Bereifung Größe vorne mm ø 300 ø 300 ø 300 Luftdruck vorne bar / MPa 6,0 /0,6 6,0 /0,6 6,0 /0,6 Größe hinten -- 4.00-8 6PR 4.00-8 6PR 4.00-8 6PR Luftdruck hinten bar / MPa 6,0 /0,6 6,0 /0,6 6,0 /0,6 Bremse Betriebsbremse -- hydrostatisch hydrostatisch hydrostatisch Feststellbremse -- mechanisch mechanisch mechanisch Filter- und Saugsystem Filtersystem TACT TACT TACT Verwendungskategorie Filter für nichtge- sundheitsgefährdende Stäube -- M M M Nennunterdruck Saugsystem mbar 6 6 6 Nennvolumenstrom Saugsystem l/s 92 92 92 Umgebungsbedingungen Temperatur °C 0...+ 40 0...+ 40 0...+ 40 Luftfeuchtigkeit, nicht betauend % 0 - 90 0 - 90 0 - 90 Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-72 Geräuschemission Schalldruckpegel L
dB(A) 77 83 79 Unsicherheit K
Schallleistungspegel L
dB(A) 97 101 97 Unsicherheit K
Gerätevibrationen Hand-Arm Vibrationswert m/s
0,8 0,6 0,6 Unsicherheit K m/s
Technische Daten (KM 125/...) KM 125/130 R G KM 125/130 R D KM 125/130 R LPG Gerätedaten Länge x Breite x Höhe mm 1800 x 1500 x 1450 1800 x 1500 x 1450 1800 x 1500 x 1450 Leergewicht (Transportgewicht) kg 665 685 695 Zulässiges Gesamtgewicht kg 890 910 920 Fahrgeschwindigkeit km/h 8 8 8 Kehrgeschwindigkeit km/h 4 4 4 Einsatzdauer bei vollem Tank h 3 3 10 Steigfähigkeit (max.) % 16 16 12 Wendekreis m 3,0 3,0 3,0 Kehrwalzen-Durchmesser mm 400 400 400 Kehrwalzen-Breite mm 870 870 870 Seitenbesen-Durchmesser mm 600 600 600 Flächenleistung ohne Seitenbesen m
/h 6960 6960 6960 Flächenleistung mit 1 Seitenbesen m
/h 10000 10000 10000 Flächenleistung mit 2 Seitenbesen m
/h 13600 13600 13600 Arbeitsbreite ohne Seitenbesen mm 870 870 870 Arbeitsbreite mit 1 Seitenbesen mm 1250 1250 1250 25DE- 24 Arbeitsbreite mit 2 Seitenbesen mm 1700 1700 1700 Volumen der Kehrgutbehälter l 110 110 110 Maximales Füllgewicht Kehrgutbehälter kg 150 150 150 Maximale Entladehöhe (Hochentleerung) mm 1550 1550 1550 Schutzart tropfwassergeschützt -- IPX 3 IPX 3 IPX 3 Motor Typ -- Worms EX40 1-Zylinder-Viertakt Yanmar L100N Worms EX40 1-Zylinder-Viertakt Hubraum cm
Leistung max. kW/PS 8,3/11,3 6,5/8,8 8,3/11,3 Kraftstoffart -- Normalbenzin, bleifrei Diesel Flüssiggase (Treibgase): Butan, Propan oder Butan/ Propan-Gemische Inhalt Kraftstofftank l 7 5,4 11 kg bzw. 20 Liter (Wech- selflasche) Zündkerze, NGK -- BR4HS --- BR4HS Wartungsfreie Batterie V, Ah 12,71 12,71 12,71 Motorenöl Motorenöl - Typ SAE 10W-40 SAE 10W-40 SAE 10W-40 Füllmenge l 1,2 1,65 1,2 Hydrauliköl Vorderer Hydrauliköltank (Kehr- und Fahrfunktion) Typ Shell SFX 68 Shell SFX 68 Shell SFX 68 Füllmenge l ca. 8 ca. 8 ca. 8 Hydraulikdruck, max. bar / MPa 160 / 16 160 / 16 160 / 16 Bereifung Größe vorne mm ø 300 ø 300 ø 300 Luftdruck vorne bar / MPa 6,0 /0,6 6,0 /0,6 6,0 /0,6 Größe hinten -- 4.00-8 6PR 4.00-8 6PR 4.00-8 6PR Luftdruck hinten bar / MPa 6,0 /0,6 6,0 /0,6 6,0 /0,6 Bremse Betriebsbremse -- hydrostatisch hydrostatisch hydrostatisch Feststellbremse -- mechanisch mechanisch mechanisch Filter- und Saugsystem Filtersystem TACT TACT TACT Verwendungskategorie Filter für nichtge- sundheitsgefährdende Stäube -- M M M Nennunterdruck Saugsystem mbar 6 6 6 Nennvolumenstrom Saugsystem l/s 92 92 92 Umgebungsbedingungen Temperatur °C 0...+ 40 0...+ 40 0...+ 40 Luftfeuchtigkeit, nicht betauend % 0 - 90 0 - 90 0 - 90 Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-72 Geräuschemission Schalldruckpegel L
dB(A) 81 85 81 Unsicherheit K
Schallleistungspegel L
dB(A) 98 103 99 Gerätevibrationen Hand-Arm Vibrationswert m/s
0,5 0,5 0,5 Unsicherheit K m/s
0,2 0,2 0,2 Bemerkung Gefahr von Gehörschä- den. Gehörschutz tragen. Gefahr von Gehörschä- den. Gehörschutz tragen. Gefahr von Gehörschä- den. Gehörschutz tragen. KM 125/130 R G KM 125/130 R D KM 125/130 R LPG 26 DE- 25 Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Kon- zipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den ein- schlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU- Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht des Vorstands. Dokumentationsbevollmächtigter: S. Reiser Alfred Kärcher SE & Co. KG Alfred-Kärcher-Straße 28-40 71364 Winnenden (Germany) Tel.: +49 7195 14-0 Fax: +49 7195 14-2212 Winnenden, 2018/09/01 KM 105/100 R (G, LPG, D) KM 105/110 R (G, LPG, D) KM 125/130 R (G, LPG, D) EU-Konformitätserklärung Produkt: Kehrsaugmaschine Typ: 1.280-xxx KM 105/... 1.280-xxx KM 125/... Einschlägige EU-Richtlinien 2006/42/EG (+2009/127/EG) 2014/30/EU 2000/14/EG 2014/53/EU (TCU) Angewandte harmonisierte Normen EN 55012:2010 EN 60335–1 EN 60335–2–72 EN 61000–6–2: 2005 EN 62233: 2008 (TCU) EN 300 328 V2.1.1 EN 300 330 V2.1.1 EN 300 440 V2.1.1 EN 301 511 V12.5.1 EN 60950-1 Angewandtes Konformitätsbewer- tungsverfahren 2000/14/EG: Anhang V Schallleistungspegel dB(A)
Gemessen: 94 94 Garantiert: 97 97 LPG Gemessen: 94 97 Garantiert: 97 100
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