MC 130 Adv - Kehrmaschine Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MC 130 Adv Kärcher
| Einleitung | 3 |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | 3 |
| Vorhersehbarer Fehlgebrauch | 4 |
| Umweltschutz | 4 |
| Sicherheitshinweise | 4 |
| Geräteübersicht | 8 |
| Inbetriebnahme | 20 |
| Betrieb | 22 |
| Anbaugeräte | 29 |
| Anbausatz 2-Besen Kehrsystem (gezogen) | 36 |
| Anbausatz 3-Besen Kehrsystem (Frontbesen) | 38 |
| Transport | 41 |
| Pflege und Wartung | 43 |
| Lagerung | 53 |
| Hilfe bei Störungen | 53 |
| Zubehör und Ersatzteile | 55 |
| Technische Daten | 56 |
| EU-Konformitätserklärung | 58 |
Einleitung

Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Fahrzeuges die Originalbetriebsanleitung und die Sicherheitshinweideln Sie danach.
Bewahren Sie die Betriebsanleitung für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
Lieferung prüfen
Melden Sie bei der Übergabe des Fahrzeuges erkannte Mängel und Transportschäden bitte gleich Ihrem Händler bzw. Verkaufshaus.
Lieferumfang
MC 130 Saugkehrmaschine (1.442-231.2)
MC 130 Classic Saugkehrmaschine
• Yanmar Motor 42 PS
• Ausführung mit Diesel-Partikelfilter
• Hinterradantrieb (2WD)
MC 130 Saugkehrmaschine
- Yanmar Motor 42 PS
• Ausführung mit Diesel-Partikelfilter
• Allradantrieb (4WD)
MC 130 Saugkehrmaschine (1.442-234.2)
MC 130 Plus Saugkehrmaschine
- Kubota Motor 70 PS
• Ausführung mit Diesel-Partikelfilter
• Allradantrieb (4WD)
Garantie
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebsgesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an Ihrem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. Im Garantiefall wenden Sie sich bitte mit Kaufbeleg an Ihren Händler oder die nächste autorisierte Kundendienststelle.
(Adresse siehe Rückseite)
Bestimmungsgemäße Verwendung
In dieser Betriebsanleitung werden folgende Ausführungen der Fahrzeuge beschrieben.
- MC 130 Classic
MC 130
MC 130 Plus
Das Fahrzeug darf nur bestimmungsgemäß verwendet werden, wie in dieser Betriebsanleitung dargestellt und beschrieben.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartung.
Das Fahrzeug und die Anbaugeräte dürfen nur von Personen genutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die damit vertraut sind und über die damit verbundenen Gefahren unterrichtet sind. Die allgemeinen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften des Gesetzgebers müssen berücksichtigt werden. Sonstige gültige sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und straßenverkehrsrechtliche Regeln müssen eingehalten werden.
Das Bedienpersonal muss:
• Körperlich und geistig geeignet sein.
- Im Umgang mit dem Fahrzeug und dessen Anbaugeräten unterwiesen sein.
- Vor Arbeitsbeginn diese Betriebsanleitung sowie die Betriebsanleitungen von Anbaugeräten oder gezogenen Geräten gelesen und verstanden haben.
- Die Befähigung zum Führen des Fahrzeuges gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben.
- Vom Unternehmer zum Führen des Fahrzeuges bestimmt sein.
Saugkehrmaschine
Dieses Fahrzeug ist eine Saugkehrmaschine.
Die Saugkehrmaschine ist für verschmutze Flächen im Außenbereich vorgesehen.
Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen muss das Fahrzeug den national gültigen Richtlinien entsprechen.
Das Fahrzeug ist nur für die in der Betriebsanleitung ausgewiesenen Beläge geeignet.
Funktion der Saugkehrmaschine

flowchart
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①Seitenbesen
② Saugmund
③ Wasserkreislauf / Recyclingwasser
④ Saugrohr
⑤Gebläse Schmutzbehälter
⑥Abluft / Diffusor
- Der auftretende Staub wird durch ausgesprühtes Wasser gebunden.
- Die nach innen rotierenden Seitenbesen befördern das Kehrgut vor den Saugmund.
- Das Sauggebläse erzeugt Unterdruck und saugt das Kehrgut in den Kehrgutbehälter.
- Die gefilterte Abluft entweicht an der Rückseite des Kehrgutbehälters.
- Durch den Recyclingwasserbetrieb (Wasserkreislauf) wird der Staub noch effektiver gebunden.
Geeignete Beläge zum Kehren
- Asphalt
- Industrieboden
- Estrich
- Beton
- Pflastersteine
Vorhersehbarer Fehlgebrauch
Jede nicht bestimmungsgemäße Verwendung ist unzulässig. Das Bedienpersonal haftet für Gefährdungen, die durch unzulässige Verwendung entstehen. Die Benutzung für andere Zwecke, als in dieser Dokumentation beschrieben, ist untersagt. Am Fahrzeug dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden.
- Kehren / Saugen Sie niemals explosive Flüssigkeiten, brennbare Gase sowie unverdünnte Säuren und Lösungsmittel auf. Dazu zählen Benzin, Farbverdünner oder Heizöl, die durch Verwirbelung mit der Saugluft explosive Dämpfe oder Gemische bilden können, ferner Aceton, unverdünnte Säuren und Lösungsmittel, da sie die am Gerät verwendeten Materialien angreifen.
- Kehren / Saugen Sie niemals reaktive Metallstäube (z.B. Aluminium, Magnesium, Zink) auf, sie bilden in Verbindung mit stark alkalischen oder sauren Reinigungsmitteln explosive Gase.
- Kehren / Saugen Sie niemals brennende oder glimmende Gegenstände auf.
- Halten Sie sich nicht im Gefahrenbereich auf.
- Betreiben Sie das Fahrzeug nicht in explosionsgefährdeten Räumen.
- Befördern Sie keine Personen auf dem Fahrzeug, der Ladefläche oder auf Anbaugeräten.
- Benutzen Sie das Fahrzeug nicht als Frontlader.
- Benutzen Sie das Fahrzeug nicht in der Forstwirtschaft.
- Bringen Sie keine Insektizide, Pestizide oder Düngemittel mit dem Fahrzeug aus.
Umweltschutz

Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte Verpackungen umweltgerecht entsorgen.

Elektrische und elektronische Geräte enthalten wertvolle recyclebare Materialien und oft Bestandteile wie Batterien, Akkus oder Öl, die bei falschem Umgang oder falscher
Entsorgung eine potentielle Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen können. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts sind diese Bestandteile jedoch notwendig. Mit diesem Symbol gekennzeichnete Geräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter: www.kaercher.de/REACH
Entsorgung
- Halten Sie die nationalen Bestimmungen vor Ort ein.
- Beachten Sie firmenspezifische Vorgaben.
- Entsorgen Sie Betriebs- und Hilfsstoffe entsprechend der geltenden Sicherheitsdatenblätter.
Entsorgung des ausgedienten Fahrzeuges
Ausgediente Fahrzeuge enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien. Für die Entsorgung ihres Fahrzeuges empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Entsorgungsfachbetrieb.
Sicherheitshinweise
Gefahrenstufen
⚠GEFAHR
- Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.
⚠️WARNUNG
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.
△VORSICHT
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
- Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschäden führen kann.
Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ GEFAHR ● Erstickungsgefahr. Halten Sie Verpackungsfolien von Kindern fern.
⚠️ WARNING ● Verwenden Sie das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß. Berücksichtigen Sie die örtlichen Gegebenheiten und achten Sie beim Arbeiten auf Dritte, insbesondere Kinder.
- Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen dürfen das Fahrzeug nur benutzen, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. • Nur Personen, die in der Handhabung des Fahrzeugs unterwiesen sind oder Ihre Fähigkeiten zur Bedienung nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Benutzung beauftragt sind, dürfen das Fahrzeug benutzen. • Kinder dürfen das Fahrzeug nicht betreiben. • Beaufsichtigen Sie Kinder, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Fahrzeug spielen.
△ VORSICHT • Sicherheitseinrichtungen dienen Ihrem Schutz. Verändern oder umgehen Sie niemals Sicherheitseinrichtungen.
Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb
⚠ GEFAHR ● Kippgefahr bei zu großen Steigungen und Gefällen! Beachten Sie beim Befahren von Steigungen und Gefällen die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. ● Kippgefahr bei zu großer seitlicher Neigung! Beachten Sie beim Befahren quer zur Fahrtrichtung die maximal zulässigen Werte in den Technischen Daten. ● Kippgefahr bei instabilem Untergrund! Benutzen Sie das Fahrzeug ausschließlich auf befestigtem Untergrund.
⚠️ WARNUNG ● Unfallgefahr durch nicht angepasste Geschwindigkeit. Fahren Sie in Kurven langsam. ● Die Auflistung zur Kippgefahr erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
△ VORSICHT • Fahrerkabinen sind mit Belüftungsschlitzen oder Luftaustrittsöffnungen versehen, halten Sie diese unbedingt frei, um ausreichende Belüftung zu gewährleisten.
ACHTUNG
Vor Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr für freie Sicht sorgen (z. B. beschlagfreie Windschutzscheiben, Spiegel usw.).
Sicherheitshinweise Dieselmotoren
⚠ GEFAHR • Dieselmotor: Betreiben Sie Fahrzeuge mit Dieselmotor nie in geschlossenen Räumen. • Vergiftungsgefahr: Abgase nicht einatmen. • Verschließen Sie nie die Abgasöffnungen. • Beugen Sie sich nicht über die Abgasöffnung. Fassen Sie die Abgasöffnung nicht an. • Halten Sie sich unbedingt vom Antriebsbereich fern. Beachten Sie die Nachlaufzeit des Motors beim Abstellen (3-4 Sekunden).
Sicherheitshinweise zum Transport
⚠️WARNUNG
- Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden, siehe Kapitel Technische Daten.
- Beachten Sie die Fahrzeughöhe beim Transport auf einem Anhänger oder LKW und sichern Sie das Fahrzeug, siehe Kapitel Technische Daten.
Sicherheitshinweise zu Pflege und Wartung
- Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab vor dem Reinigen und Warten des Fahrzeuges, dem Auswechseln von Teilen oder der Umstellung auf eine andere Funktion.
- Lassen Sie Instandsetzungen nur durch zugelassene Kundendienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet, welche mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind, durchführen.
- Beachten Sie Sicherheitsüberprüfungen nach den örtlich geltenden Vorschriften für ortsveränderliche gewerblich genutzte Fahrzeuge.
- Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulikschläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektronische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.
Zusätzliche Sicherheitshinweise zum Betrieb
Hinweis
Die Informationen in diesem Kapitel finden Sie auch auf einem Beiblatt, das immer am Fahrzeug mitzuführen ist.
Allgemein
Das Fahrzeug verfügt über einen hydrostatischem Fahrantrieb und Knicklenkung. Dadurch hat es ein anderes Fahrverhalten als vom Pkw bekannt.
⚠️WARNUNG
Kippgefahr
Beachten Sie, dass das Fahrverhalten eines knickgelenkten Fahrzeuges sich wesentlich von dem eines Pkws unterscheidet. Durchfahren Sie Kurven gleichmäßig und mit angepasster Geschwindigkeit. Dies gilt besonders bei Berg-/Talfahrten und Fahrten quer zum Hang.
Beachten Sie die Schwerpunktsverlagerung in Abhängigkeit von den Aufbauten.
Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit bei Geradeaus- und Kurvenfahrten den Umgebungsverhältnissen, z.B. Fahrbahnbeschaffenheit und Beladungszustand an.
Beachten Sie die Entkopplung von Vorder- und Hinterwagen durch das zentrale Pendelgelenk.
Bremsverhalten
Das Loslassen des Fahrpedals wirkt als aktive Verzögerung. Anders als beim Pkw, bei dem lediglich die Motorbremse wirkt.
ACHTUNG
In der großen Fahrstufe ist die Bremsverzögerungen beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als in der kleinen Fahrstufe.
Im Transportmodus ist die Bremsverzögerung beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als im Arbeitsmodus.
Lenkverhalten
Knickgelenkte Fahrzeuge reagieren vor allem bei schneller Kurvenfahrt auf Schnee, Eis, Regennässe, losem Untergrund und bei Wendemanövern am Hang, direkter auf Lenkbewegungen, als dies bei Pkws der Fall ist. Vermeiden Sie schnell aufeinanderfolgende Lenkbewegungen.
Schwerpunkt / Pendelverhalten
Heckaufbauten und Beladungszustände beeinflussen die Lage des Fahrzeugschwerpunkts und somit das Fahrverhalten. Stellen Sie sich besonders nach dem Wechsel von Aufbauten und bei veränderlichen Beladungszuständen auf ein verändertes Fahrverhalten ein. Grenzbereiche können früher erreicht werden.
Um eine hohe Geländegängigkeit zu erreichen verfügt das Fahrzeug über ein zentrales Pendelgelenk. Dieses ermöglicht, dass sich beide Fahrzeughälften quer zur Fahrtrichtung unabhängig voneinander bewegen können.
Durch diese Besonderheit bekommt der Fahrer keine zeitnahe Rückmeldung von der hinteren Fahrzeughälfte. Beobachten Sie daher während der Fahrt die Fahrzeugbewegungen des Hecks über die Spiegel.
Sicherheitshinweise bei Kehrmaschinen mit Hochentleerung
⚠ GEFAHR ● Verletzungsgefahr bei Geräten mit Hochentleerung! Sichern Sie vor allen Arbeiten den angehobenen Kehrgutbehälter. Bringen Sie die Sicherung nur von außerhalb des Gefahrenbereichs an.
Symbole auf dem Fahrzeug
Hinweis
Symbole sofort ersetzen, wenn sie unleserlich werden oder abhanden kommen.

⚠GEFAHR
Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen
Lassen Sie das Fahrzeug abkühlen, bevor Sie daran arbeiten.

⚠GEFAHR
Verbrennungsgefahr durch heißen Auspuff
Berühren Sie den Auspuff nicht.
Lassen Sie den Auspuff abkühlen, bevor Sie daran arbeiten.

⚠GEFAHR
Kippgefahr
Befahren Sie nur Gelände mit einer maximalen seitlichen Neigung von 10°.

⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr durch abspritzende Gegenstände
Halten Sie ausreichend Abstand zu Personen, Tieren und Gegenständen.

⚠️WARNUNG
Verletzungsgefahr
Quetsch- und Schergefahr an Riemen, Seitenbesen, Kehrgutbehälter, Haube.

⚠ GEFAHR
Quetschgefahr
Achten Sie darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen in der Nähe des Knickgelenks oder des Fahrzeugs befinden.

Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zugmaschine darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden.

⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr durch rotierende Teile
Öffnen Sie die Haube erst, wenn der Motor stillsteht.

ACHTUNG
Sachschäden durch falschen Transport
Bringen Sie beim Transport immer die Transportsicherung am Knickgelenk an.

△WARNUNG
Gesundheitsgefahr durch giftige Abgase
Atmen Sie die Abgase nicht ein.

⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr durch unbefugte Benutzung
Ziehen Sie den Zündschlüssel zur Sicherung gegen unbefugte Benutzung und vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten ab.

![]() | ACHTUNGSachschäden bei Reinigung und WartungStellen Sie vor Reinigungs- und Wartungsarbeiten das Fahrzeug auf ebener Fläche mit festem Untergrund ab. |
![]() | ΔGEFAHRVerletzungsgefahr durch nicht vorgesehenen SitzplatzSetzen Sie sich ausschließlich auf den Fahrersitz. |
![]() | ΔGEFAHRVerletzungsgefahr durch ÜberrollenWährend der Benutzung dürfen sich keine Personen in der Nähe des Fahrzeugs aufhalten. |
![]() | ΔGEFAHRStoßgefahr, QuetschgefahrStützen Sie bei Transport oder Arbeiten unter schwebender Last mit geeigneten Mitteln ab. |
![]() | |
![]() | ΔGEFAHRKippgefahrEntleeren Sie den Kehrgutbehälter nur, wenn das Fahrzeug eben und auf festem Untergrund steht. |
![]() | ΔGEFAHRBrandgefahrKehren Sie keine brennenden oder glühenden Ge-genstände auf, wie z.B. Zigaretten, Streichhölzer oder ähnliches. |
![]() | ΔGEFAHRQuetschgefahrHalten Sie die Hände von diesem Bereich fern. |
![]() | Hauptschalter (Batterietrennschalter) |
![]() | Schmierstelle |
![]() | Schmierleiste |
![]() | Festzurrpunkt |
![]() | Qualität der Bremsflüssigkeit und Position an der Bremsflüssigkeit eingefüllt werden kannPosition des Behälters für Bremsflüssigkeit |
![]() | Aufnahmepunkt für Wagenheber oder eine Stütze |
![]() | Position der Hauptsicherung |
![]() | Position der Sicherung F2 |
![]() | Notausgang |
![]() | Betriebsanleitung lesen |
![]() | Schutzhandschuhe tragen |
![]() | WARNUNGVerletzungsgefahr durch HochdruckstrahlRichten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf Personen, Tiere, aktive elektrische Ausrüstung oder auf das Gerät selbst.Schützen Sie den Hochdruckreiniger vor Frost. |
![]() | GEFAHRVerletzungsgefahr durch rotierenden BesenAchten Sie darauf, dass sich niemand in der Nähe des Gefahrenbereichs befindet. |
![]() | ACHTUNGVerletzungsgefahr durch Wegrollen der MaschineZiehen Sie die Feststellbremse immer an, wenn Sie die Maschine abstellen. |
![]() | GEFAHRBetreten verbotenKippen Sie den Kehrgutbehälter nur, wenn sich niemand im Gefahrenbereich befindet. |
![]() | GEFAHRKippen verbotenBauen Sie den Kehraufbau nur in Betriebsstellung ab. |
![]() | ACHTUNGMaschine fährt nur bei eingefahrenem Kehrgutbehälter. |
![]() | ACHTUNGAufsteigen verbotenSteigen Sie nicht auf die Maschine. |
![]() | WARNUNGVerletzungsgefahrKippen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen Fläche. |
Hinweis
Ersetzen Sie unleserliche oder abhanden gekommene Symbole sofort.

Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen dienen dem Schutz des Benutzers und dürfen nicht außer Betrieb gesetzt oder in ihren Funktionen umgangen werden.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise in den Kapiteln!
Hauptschalter
Der Hauptschalter unterbricht die elektrische Zuleitung zum Startermotor.
Trennen Sie bei abgestelltem Fahrzeug die Batterie immer (Stellung Batterie getrennt).
Startsperre
Voraussetzungen zum Starten des Motors:
• Hauptschalter eingeschaltet (Stellung Batterie verbunden)
• Fahrer sitzt auf dem Fahrersitz
Sitzkontaktschalter
Wenn der Fahrersitz nicht belastet ist:
- Kann mit dem Fahrzeug nicht gefahren werden.
- Kann die PTO Vorne nicht eingeschaltet werden oder schaltet ab.
Feststellbremse
Die Feststellbremse benötigt zum Lösen Hydraulikdruck.
Bei abgestelltem Motor ist die Feststellbremse daher angezogen.
Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Stellung NEUTRAL, ist die Feststellbremse ebenfalls angezogen.
Hinweis
Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätigt“ leuchtet bei angezogener Feststellbremse.
Fahrerkabine
Die Bedienperson ist in der Fahrerkabine vor Blitzschlägen geschützt.
Die Fahrerkabine hat einen Überrollschutzaufbau (ROPS), - dieser verhindert das Weiterrollen nach dem Umkippen.
Die Fahrerkabine hat keinen Schutzaufbau zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen (FOPS).
Die Fahrerkabine hat keinen Schutz vor eindringenden Gegenständen (OPS).
Nutzen Sie immer den Sicherheitsgurt.
Batterien / Ladegeräte
ACHTUNG
Verwenden Sie nur die vom Hersteller empfohlenen Batterien und Ladegeräte
Ersetzen Sie Batterien nur durch den gleichen Batterietyp.
Entnehmen Sie die Batterie bevor Sie das Fahrzeug entsorgen und entsorgen Sie sie unter Beachtung der länderspezifischen bzw. örtlichen Vorschriften.
Symbole Warnhinweise
Beachten Sie beim Umgang mit Batterien folgende Warnhinweise:
![]() | Hinweise in der Gebrauchsanweisung der Batterie und auf der Batterie sowie in dieser Betriebsanleitung beachten. |
![]() | Augenschutz tragen. |
![]() | Kinder von Säure und Batterie fernhalten. |
![]() | Explosionsgefahr |
![]() | Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. |
![]() | Verätzungsgefahr |
![]() | Erste Hilfe. |
![]() | Warnhinweis |
![]() | Entsorgung |
![]() | Batterie nicht in die Mülltonne werfen. |
Sicherheitshinweise
⚠GEFAHR
Brand- und Explosionsgefahr
Legen Sie keine Werkzeuge oder andere Gegenstände auf die Batterie.
Vermeiden Sie unbedingt Rauchen und offenes Feuer.
Sorgen Sie beim Laden von Batterien in Räumen für gute Durchlüftung.
Verwenden Sie ausschließlich von Kärcher freigegebene Batterien und Ladegeräte (Original Ersatzteile).
⚠️WARNUNG
Umweltgefährdung durch unsachgemäße Entsorgung der Batterie
Entsorgen Sie defekte oder verbrauchte Batterien sicher (Kontaktieren Sie gegebenenfalls ein Entsorgungsunternehmen oder den Kärcher Service).
Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung von Batteriesäure
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und unter Beachtung der Gebrauchsanweisung geht von Bleibatterien keine Gefahr aus. Beachten Sie jedoch, dass Bleibatterien Schwefelsäure enthalten, die schwere Verätzungen verursachen kann.
- Verschüttete oder bei undichter Batterie austretende Säure mit Bindemittel, z.B Sand festsetzen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder Gewässer gelangen lassen.
- Säure mit Kalk/Soda neutralisieren und unter Beachtung der örtlichen Vorschriften entsorgen.
- Zur Entsorgung der defekten Batterie einen Entsorgungsfachbetrieb kontaktieren.
- Säurespritzer im Auge oder auf der Haut mit viel klarem Wasser aus- beziehungsweise abspülen.
- Danach unverzüglich Arzt aufsuchen.
- Verunreinigte Kleidung mit Wasser auswaschen.
- Kleidung wechseln.
Geräteübersicht
Ansicht seitlich von vorne (Beifahrerseite)

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MC 130 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17①Kehrsystem
Linker Seitenbesen
②Kehrsystem Rechter Seitenbesen
③Hydraulikanschluss vorne links
④Hydraulikanschluss vorne rechts
⑤Fahrlicht/Blinker
⑥Fahrlicht/Blinker
⑦ Scheibenwischer
⑧Arbeitsbeleuchtung
⑨Kennzeichenträger
⑩Arbeitsbeleuchtung
⑪Rückspiegel
⑫Beifahrertüre, abschließbar
⑬Kehrgutbehälter
⑭Tankverschluss
⑮Linke Seitenverkleidung
16 Hinterrad
⑰ Vorderrad
Ansicht mit Kehrgutbehälter auf Stützen

①Rundumwarnleuchte
②Kehrgutbehälter
③Abluftgitter/Diffusor
④Kühlerschutzgitter
⑤Rücklicht/Blinker
⑥Hauptschalter
⑦PTO Hydraulikanschluss hinten, rechts 40l/min
⑧Hintere Stütze für Kehrgutbehälter
⑨Anhängerkupplung (Option)
⑩Hintere Stütze für Kehrgutbehälter
⑪PTO Rücklauf 40l/min
⑫Rücklicht/Blinker
⑬Anbaurahmen mit Kippfunktion
⑭Seitliche Stütze für Kehrgutbehälter (2x)
⑮Staubfilter Fahrerkabine
16 Fahrerkabine
⑰Kennzeichenträger
Ansicht mit angehobenem Kehrgutbehälter (Fahrerseite)

①Kehrgutbehälter angehoben
②Aufbewahrung Handsaugschlauch
③ Saugschlauch
④Staubfilter Fahrerkabine
⑤Rückspiegel
⑥Sprühdüse Seitenbesen
⑦Seitenbesen
⑧Fahrerkabine, abschließbar
⑨Abdeckung vordere Seitenverkleidung
⑩Transportsicherung Knickgelenk
⑪ Wassersystem
⑫Schlauch Recyclingwasser
⑬Rechte Seitenverkleidung
⑭Hydraulikanschluss hinten
⑮ Hydraulikschlauchanschluss für Kehrgutbehälter heben/senken
Hydraulische Anschlüsse
Begriffsdefinition Hydraulische PTO
Power Take Off = Hydraulische Kraftabgabe
Begriffsdefinition AUX
Auxiliary valve = Zusatzsteuerventil
① Rücklauf PTO
②Seitenbesen einschwenken
③Seitenbesen ausschwenken
④ Zusatzfunktion (Option)
⑤ Zusatzfunktion (Option)
⑥Lecköl
⑦ Zusatzfunktion (Frontkraftheber)
Anschlüsse links

①Saugmund/Frontkraftheber
②Rechter und Linker Besenarm zusammen anheben
③Seitenbesen einschwenken
4 Seitenbesen ausschwenken
⑤Hydraulische PTO (80 l/min)
⑥Hydraulische PTO (40 l/min)
Anschlüsse hinten
Anschlüsse rechts

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40 ① ②(1)Hydraulikanschluss AUX, heben/senken
(2)Hydraulische PTO (40 l/min)
Anschlüsse links

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① ② 40 +(1)Hydraulikanschluss AUX, heben/senken
(2)Rücklauf (40 l/min)
Elektrische Anschlüsse
Begriffsdefinition Elektrische PTO
Power Take Off = Elektrische Kraftabgabe
Elektrische Anschlüsse Frontanbaugerät

①Anbaugeräteerkennung
Elektrische Anschlüsse Heckanbaugerät

①Anbaugeräteerkennung
②21-poliger Anschluss für Heckanbaugerät
Wasseranschlüsse
Sprühwasseranschlüsse
Anschlüsse rechts

①Sprühwasser Seitenbesen rechts
Anschlüsse links

①Sprühwasser Seitenbesen links
②Sprühwasser Saugmund
Hauptschalter

①Hauptschalter
②Batterie getrennt
③Batterie verbunden
Der Hauptschalter unterbricht die elektrische Zuleitung zum Startermotor.
Wird bei laufendem Motor der Hauptschalter betätigt (Batterie getrennt) geht der Motor aus.
Trennen Sie die Batterie immer bei abgestelltem Fahrzeug.
Notbedienung
Das Hydraulikventil für die Notbedienung befindet sich hinter der Fahrerkabine, unter einer Abdeckung.
Eine Beschreibung dazu findet man im Kapitel Hilfe bei Störungen.
Das Hydraulikventil wird benötigt, wenn:
- der Kehrgutbehälter / Anbaurahmen nicht angehoben werden kann, weil die Gerätehydraulik ausgefallen ist. Zum Beispiel ist der Motor ausgefallen.
- der Frontkraftheber / Saugmund nicht angehoben werden kann, weil die Gerätehydraulik ausgefallen ist. Zum Beispiel ist der Motor ausgefallen.
- der Federspeicher der Feststellbremse nicht gelöst werden kann, z. B. zum Abschleppen des Fahrzeugs.
Umschaltung Kehrgutbehälter / Anbaurahmen
Je nach Version des Fahrzeugs gibt es unterschiedliche Ausführungen des Umschalthebels.

①Umschaltventil in Stellung Kehrgutbehälter
②Umschaltventil in Stellung Anbaurahmen
Mit dem Umschaltventil kann die Hydraulik zwischen dem Kehrgutbehälter und dem Anbaurahmen umgeschaltet werden.
Hinweis
Kehrgutbehälter und Anbaurahmen werden elektronisch überwacht. Es können nicht beide Funktionen gleichzeitig betätigt werden.
Fahrerkabine
Türen

①Schiebefenster
②Zündschlüssel
③Türöffner
Die Fahrertür befindet sich in Fahrtrichtung links, der Notausstieg rechts.
Der Türöffner und die Türgriffe innen können als Ein- und Ausstieghilfen genutzt werden.
Schließen Sie beide Türen nach Abstellen des Fahrzeugs mit dem Zündschlüssel ab.
Aufbewahrungsfach
Unter dem Beifahrersitz gibt es ein abschließbares Aufbewahrungsfach. Darin können Dokumente, Betriebsanleitung, diverse Kleinteile oder die Abschleppöse untergebracht werden.

①Beifahrersitz
②Schloss
③Aufbewahrungsfach
Notausstieg

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1①Türöffner
Der Notausstieg befindet sich in Fahrtrichtung links. Der Notausstieg wird durch Ziehen des Türöffners geöffnet.

①Notfallhammer
Der Notfallhammer befindet sich oben links, hinter dem Beifah-
rsitz. Zerstören Sie im Notfall die Scheiben mit dem Notfallham-
mer.
Innenbeleuchtung

①Links gedrückt: Beleuchtung eingeschaltet
②Mittenposition: Beleuchtung wird mit dem Öffnen einer Türe eingeschaltet
③Rechts gedrückt: Beleuchtung ausgeschaltet
Bedienkonsole Armlehne
Die Bedienkonsole befindet sich auf der linken Armlehne des Fahrersitzes. Die Armlehne kann individuell auf den Fahrer eingestellt werden, siehe Kapitel.
Bei Linkslenkerfahrzeugen (optional), z.B. für UK, befindet sich die Bedienkonsole auf der rechten Armlehne des Fahrersitzes.
Belegung Geräteträger
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

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A B G F C E D 1 2 10 3 9 4 8 5 7 6①Joystick Frontkraftheber
– Frontkraftheber heben und PTO Vorne aus (zurück)
– Frontkraftheber senken und PTO Vorne ein (vor)
- AUX 1 bedienen (rechts / links)
– Schwimmstellung Frontkraftheber einschalten (vor)
– Schwimmstellung Frontkraftheber ausschalten (zurück)
②Joystick AUX 2 und AUX 3
- AUX 2 bedienen (vor / zurück)
- AUX 3 bedienen (links)
③nicht belegt
④Hydrauliksystem ein / aus
⑤Elektrische AUX 1 Vorne
⑥Elektrische AUX 2 Vorne
⑦Elektrische AUX 1 Hinten
⑧PTO hinten 40 l/min
⑨Funktion ECO schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein und wählt dabei die zuletzt verwendeten Werte und Einstellungen.
⑩Elektrische AUX 2 vorne
(A) PTO Vorne 40 l/min, 80 l/min
(B) PTO Hinten 40 l/min
(C) Taste zum Einstellen der Motordrehzahl
(D) nicht belegt
(E) nicht belegt
(F) Taste drücken, um eingestellte Werte oder Programme zu speichern und Untermenüs zu öffnen.
(G) Drehknopf zum Ändern von Werten und Auswählen von Programmen.
Belegung Saugkehrmaschine mit 2-Besensystem
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

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A B G F C E D 1 2 10 3 9 4 8 5 7 6①Kehrsystem absenken / anheben und Besen einschalten / ausschalten
②Rechter Seitenbesen absenken / anheben und Besen einschalten / ausschalten (optional)
③Saugmund anheben / absenken
④Hydrauliksystem ein / aus
⑤Zuschaltung 3ter Seitenbesen (optional)
⑥Neigungsverstellung 3ter Seitenbesen (optional)
⑦Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser)
⑧Sauggebläse ein / aus Hinweis
Sauggebläse hat nach dem Ausschalten circa 15 Sekunden Nachlaufzeit
⑨Funktion ECO Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein. PTO (Seitenbesen, Sauggebläse), Frischwasser, Wasserum- lauf (Recyclingwasser)
⑩Wasserpumpe ein / aus
(A) Taste linke und rechte Seitenbesendrehzahl
Bei Einzelaushebung (Option), Taste linke Seitenbesendrehzahl
(B) Bei Einzelaushebung (Option), Taste rechte Seitenbesendrehzahl
(C) Motordrehzahl
zum Einstellen der Werte drücken
Hinweis
Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig.
• 1600 1/min leichtes Kehrgut
• 2200 1/min normale Verschmutzung
• 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung
(D) Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck rechter Seitenbesen
(E) Taste, Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen
Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck linker
Seitenbesen
(F) Speichertaste
zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken
(G) Drehknopf
zum Ändern der eingestellten Werte drücken
Innenraumfilter

①Schrauben
②Abdeckung
③ Grobfilter
④Feinfilter Filterklasse F8 (Option)
Die Frischluft wird seitlich an der Fahrerkabine durch einen Staubfilter bzw. einen Feinstaubfilter angesaugt.
Umluftbetrieb

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① LO HI A/C ② F/EO 1 2 3 4①Temperaturregler für Heizung
②Regler Klimaanlage (Option)
③Regler für Lüftergebläse
Die Funktion Umluftbetrieb sorgt bei eingeschalteter Klimaanlage oder eingeschaltetem Lüftergebläse für schnelleres Freiwerden der Windschutzscheibe. Ebenso kann damit die Kabinenluft schneller erwärmt werden. Nutzbau auch bei schlechten Gerüchen von außen.

①Hebel für Umluftbetrieb
② Belüftungsdüsen
Hebel für Umluftbetrieb nach vorne ziehen.
ACHTUNG
Benutzen Sie diese Funktion nur zeitlich begrenzt, da bei dieser Einstellung kein Luftaustausch von außen erfolgt.
Bedienelemente Kehrgutbehälter
Der Schalter zum Entleeren des Kehrgutbehälters befindet sich neben dem Fahrersitz.

① Zusatzsteckdose 12 V
②Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben
③Kehrgutbehälter / Anbaurahmen absenken
Bedienelemente Sprühen

①Dosierknopf - Sprühen linker Seitenbesen
②Dosierknopf - Sprühen rechter Seitenbesen
③Dosierknopf - Sprühen Saugmund
1. Wasserpumpe einschalten (Bedienkonsole).
2. Entsprechenden Dosierknopf drehen.
Hinweis
Die Sprühwassermenge erhöht sich beim Drehen nach links.
Beim Drehen nach rechts verringert sich diese.
Schalterleiste

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① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨① Schalter Warnblinkanlage
②Schalter Beleuchtung
Stellung 0: Fahrtlicht aus (unten gedrückt)
Stellung 1: Standlicht an (Mittenstellung)
Stellung 2: Fahrtlicht an (oben gedruckt)
③Schalter Arbeitsbeleuchtung
④Schalter Nebelschlussleuchte (Option)
⑤Schalter Arbeitscheinwerfer vorne
⑥ Schalter Rundumkennleuchte
⑦ Schalter beheizbare Außenspiegel (Option)
Die Heizung schaltet wieder automatisch ab
⑧ Schalter beheizbare Windschutzscheibe
Die Heizung schaltet wieder automatisch ab
⑨ Schalter Sitzheizung
Hinweis
Die Anzeige im Schalter leuchtet, wenn er eingeschaltet ist.
Zündschloss

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1 2 3 4①Motor aus
②Zündung ein
③Vorglühen (automatisch)
④Motor starten
Das Zündschloss befindet sich unterhalb des Fahrtrichtungshebels.
Lenkradkonsole

①Lenkrad
②Fahrtrichtungshebel
③Display mit Funktionstasten
④Multischalter
Display
Funktions- / Einstelltasten
Folgende Anzeige wird nach Einschalten der Zündung auf dem Display angezeigt.

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F1 F2 F3 F4 F5 1/2 1 2 3 4 5 60 70 80 90 100 10:40.07 10:40.07 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 F6 F7 F8 F9 F10 8:2h 3.7h 34 km①Funktionstasten
②Displayanzeige im Start- / Transportmodus
③Einstelltasten
Durch Drücken der entsprechenden Funktionstaste ändert sich die Anzeige im Display. Durch erneutes Drücken oder durch Drücken der „Home“ Taste kommt man zurück.
Das Verändern der Einstellungswerte ist mit den Einstelltastenvorzunehmen.
| Funktionstasten | |
| F1 Hier können Informationen wie die Betriebsanleitung des Fahrzeugs hinterlegt seinIm Arbeitsmodus: Hochdruckreiniger zuschalten (Option) | |
| F2 Anzeige von Datum und Uhrzeit | |
| F3 Einstellungen | |
| F4 Sitzkontaktschalter überbrücken, siehe Kapitel Betrieb mit überbrücktem Sitzkontaktschalter | |
| F5 Warnton für Rückwärtsfahrt ein / aus | |
| F6 Rückfahrkamera ein / aus | |
| F7 Saugmundkamera ein / aus | |
| F8 Tempomat Set | |
| F9 Tempomat Resume | |
| F10 Service Menü | |
| Einstelltasten | ||
| + Taste springt innerhalb eines Einstellvor-ganges ein Feld nach oben | ||
| - Taste springt innerhalb eines Einstellvor-ganges ein Feld nach unten | ||
| “Home” Taste Geht zum “Home” Bildschirm des jeweiligen Modus (Transport / Ar-beit) | ||
| Esc Taste springt innerhalb eines Einstellvor-ganges einen Schritt zurück | ||
| Einstelltasten | ||
| "Return" Taste schließt einen Einstellvorgang ab | ||
Displayanzeigen im Start- / Transportmodus
Im den Start-/Transportmodus werden folgende Anzeigen auf dem Display angezeigt.

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18 17 16 15 14 13 0 1/2 1 25 30 35 40 45 50 20 3 4 5 6 7 8 9 km/h km/h 12 11 10 ① ② ③ ④ ⑤ 6 7 8 9 21h 8h 24km 22.01.26:15 13.38:46①Motordrehzahl
②Fahrgeschwindigkeit
③Symbol Hase (Anzeige bei Modus schnell)
④Symbol Schildkröte (Anzeige bei Modus langsam)
⑤ Symbol Motorbetriebsstunden
⑥Betriebsstundenzähler
⑦ Symbol Arbeitsstunden (keine Funktion)
⑧Arbeitsstundenzähler
⑨Kilometerstand
⑩Datum und Uhrzeit
⑪Fahrtrichtung Rückwärts
⑫Fahrtrichtung Vorwärts
⑬Glühwendelsymbol Vorglühen
⑭Kühlmitteltemperatur Motor
⑮ Warnleuchte Ladekontrolle Batterie
⑯ Warnleuchte Motoröldruck
⑰ Warnleuchte Feststellbremse betätigt
⑱Tankanzeige
Symbole auf dem Display
Folgende Symbole und Warnanzeigen können auf dem Display angezeigt werden.
| Standlicht | |
![]() | Fahrtlicht |
![]() | Fernlicht |
![]() | Nebelleuchte |
![]() | Störung Hydraulikölfilter |
![]() | Vorglühen aktiv |
![]() | Warnung Batterieladestand |
![]() | Störung |
![]() | Warnung Hydraulikölstand |
![]() | Warnung Kraftstofffüllstand |
![]() | Schwimmstellung in Position 1 |
![]() | Schwimmstellung in Position 2 |
![]() | Schwimmstellung in Position 1 und 2 |
![]() | Fahrtrichtungsanzeige |
![]() | Regenerationsprozess durchführen |
![]() | Störung Luftfilter Motor |
![]() | Kritische Störung, Motor ausschalten |
![]() | Saugmund unten |
![]() | Störung Sitzkontaktschalter |
![]() | Warnung Kühlmitteltemperatur Motor |
![]() | Feststellbremse aktiv |
![]() | Blinker Kontrollleuchte für Heckbeleuchtung |
![]() | Warnung Motoröldruck |
![]() | Warnung Temperatur Hydrauliköl zu hoch |
![]() | Regeneration nicht möglich |
![]() | Auspufftemperatur hoch |
![]() | Motor abstellen |
![]() | Fehlfunktion Motor |
![]() | Service erforderlich |
Anzeigen im Arbeitsmodus
Wird in den Arbeitsmodus umgeschaltet (PTO) wird folgende Anzeige auf dem Display angezeigt.

②Displayanzeige im Arbeitsmodus
③Einstelltasten
Die Funktions- und Einstelltasten wurden im vorherigen Kapitel beschrieben.
Displayanzeigen im Arbeitsmodus
Wird in den Arbeitsmodus umgeschaltet (PTO) wird folgende Anzeige auf dem Display angezeigt.

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21 20 19 18 17 16 15 1/2 40 80 120 14 13 12 11 12 21h 8h 24km 22:01:2015 13:39:17 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧ ⑨ ⑩①Motordrehzahl
②Ansteuerung Antrieb des Anbaugeräts vorne in %
③Symbol Schildkröte (Anzeige bei Modus schnell)
④Symbol Schnecke (Anzeige bei Modus langsam)
⑤ Symbol Motorbetriebsstunden
⑥Betriebsstundenzähler
⑦ Symbol Arbeitsstunden (keine Funktion)
⑧Arbeitsstundenzähler
⑨Arbeitsgeschwindigkeit
⑩Kilometerstand
⑪Datum und Uhrzeit
⑫Fahrtrichtung Rückwärts
⑬Fahrtrichtung Vorwärts
⑭Ansteuerung Antrieb des Anbaugeräts hinten in %
⑮Glühwendelsymbol Vorglühen
16Kühlmitteltemperatur Motor
⑰ Warnleuchte Ladekontrolle Batterie
18 Warnleuchte Motoröldruck
⑲ Warnleuchte Feststellbremse betätigt
20Hydrauliköltemperatur
②1Tankanzeige
Hydrauliksystem drucklos machen (Druckentlastung)
Das Hydrauliksystem muss drucklos gemacht werden, bevor die Hydraulikschläuche von den Hydraulikanschlüssen getrennt werden.
- Signalstecker für Anbaugeräteerkennung (vorne) trennen.
- Zündung einschalten (Motor nicht starten).
- Arbeitshydraulik PTO einschalten (an Bedienkonsole der Armlehne).
- Am Display, Funktionstaste F 10 drücken.
- Funktionstaste F 6 drücken. Hinteres Hydrauliksystem ist drucklos
- Funktionstaste F1 drücken. vorderes Hydrauliksystem ist drucklos
- Hydraulikschläuche trennen.
- Anbaugerät abbauen.
Hinweis
Der Anbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Multischalter

• Hupen: Knopf stirnseitig drücken
- Blinken nach rechts: Hebel nach vorne
- Blinken nach links: Hebel nach hinten
- Fernlicht: Hebel bei eingeschaltetem Fahrtlicht nach unten drücken
• Lichthupe: Hebel ziehen und loslassen
• Ring drehen: Scheibenwischer einschalten
nach vorne drehen - Intervall
nach hinten drehen - 1. Stufe Dauerwischen, weiterdrehen für 2. Stufe
- Ring drücken: Wischen mit Wischwasser
Fahrtrichtungswahlschalter
Mit dem Fahrtrichtungswahlschalter die Fahrtrichtung auswählen.

①Fahrtrichtungswahlschalter
Mit dem Fahrtrichtungswahlschalter können folgende Funktionen angewählt werden, die angewählten Programme werden im Display angezeigt.
- Neutralstellung
Fahrtrichtungswahlschalter ist mittig
• Fahrtrichtung Vorwärts
Fahrtrichtungswahlschalter nach oben und nach vorne drücken
• Fahrtrichtung Rückwärts
Fahrtrichtungswahlschalter nach oben und nach hinten ziehen
- Umschaltung Fahrprogramm schnell (Hase) und Fahrprogramm langsam (Schildkröte)
Fahrtrichtungswahlschalter in Achsrichtung drücken (Fahrtrichtungswahlschalter muss sich dabei in Neutralstellung befinden).
Pedale

①Fahrpedal
②Bremspedal
③Pedal Besenanpressdruck / Besendrehzahl
Fahrpedal
ACHTUNG
Beim Loslassen des Fahrpedals wird die Geschwindigkeit abrupt verzögert, anders als beim PKW.
In der großen Fahrstufe ist die Bremsverzögerungen beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als in der kleinen Fahrstufe.
Im Transportmodus ist die Bremsverzögerung beim Loslassen des Fahrpedals deutlich geringer als im Arbeitsmodus.
Wird das Fahrpedal gedrückt, erhöht sich die Motordrehzahl. Das Fahrpedal ist gefedert. Wird das Fahrpedal entlastet, sinkt die Motordrehzahl.
Wird das Fahrpedal losgelassen, verzögert bzw. stoppt der Hydrostatantrieb das Fahrzeug.
Bremspedal
Das Bremspedal aktiviert das Bremssystem der Vorderräder.
Feststellbremse
Feststellbremse zum Sichern des abgestellten Fahrzeugs.
Hinweis
Wenn im Display die Warnleuchte „Feststellbremse aktiv“ leuchtet, ist die Feststellbremse angezogen.
Saugkehrmaschine

①Kehreinrichtung
② Saugmund
③Kehrgutbehälter
Die Aufbau Saugkehrmaschine besteht aus, Kehrgutbehälter, Kehreinrichtung und Saugmund.
Zubehör und Optionen
Es dürfen nur Zubehöre, Ersatzteile und Anbausätze verwendet werden, die vom Hersteller freigegeben sind. Um Gefährdungen zu vermeiden, dürfen Reparaturen und der Einbau von Ersatzteilen nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com.
Folgende Zubehöre und Optionen können zusätzlich erworben und an dem Gerät angebracht werden:
Wasserumlaufsystem / Recyclingbetrieb

① Saugmund
②Recyclingwasserschlauch
③Saugschlauch
④Kehrgutbehälter
Im Recyclingbetrieb wird der Saugschlauch durch Wasser, das in den Kehrgutbehälter gefüllt wird, kontinuierlich gereinigt.
Das Wasser wird durch einen Rohrfilter im Kehrgutbehälter gefiltert und über ein Ventil durch den Recyclingwasserschlauch zum Saugmund geleitet.
Im Saugmund wird dieses Recyclingwasser sofort angesaugt und durch den Saugschlauch zurück in den Kehrgutbehälter gesaugt.
Der Saugschlauch wird dabei kontinuierlich gereinigt.
Anbausatz Handsaugschlauch

①Anbausatz Handsaugschlauch
Anbausatz Hochdruckreiniger, Besen und Schmutzkratzer

①Besen und Schaufel
②Hochdruckreinger
③Schmutzkratzer
Hinweis
Bei nachträglichem Anbau müssen die Halter angebracht werden und für Besen und Schaufelstiel Aussparungen an der Verkleidung.
Anbausatz Wiederholscheinwerfer

①Anbausatz Wiederholscheinwerfer
Die Zuschaltung erfolgt mit einem gesonderten Schalter in der Deckenkonsole.
②Fahrlicht/Blinker
Saugmundkamera

Die Saugmundkamera ist am Saugmund des Kehrsystems befestigt.
Rückfahrkamera

Die Rückfahrkamera befindet sich an der Rückseite des Fahrzeugs.
⚠️WARNUNG
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht die Aufmerksamkeit für die Umgebung
Beachten Sie beim Rückwärtsfahren immer die Umgebung. Es dürfen sich keine Personen, Tiere oder Gegenstände im Rangierbereich befinden.
Radio

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CDT416UR-OR VOL FREE TRACK BAND MENU PS/AST 1 2 3 4 5 6 DISP USBDas Radio ist optional erhältlich und befindet sich in der Decken-konsole.
Die Bedienung der Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Betrieb mit überbrücktem Sitzkontaktschalter
Um die Arbeitshydraulik (PTO) auch bei entlastetem Sitzkontaktschalter nutzen zu können, kann der Sitzkontaktschalter überbrückt werden.
Dadurch ist es möglich z.B. den Handsaugschlauch oder den Hochdruckreiniger zu benutzen, ohne dass eine Person auf dem Fahrersitz sitzt.
Diese Funktion ist nur im Arbeitsmodus möglich, siehe Kapitel Sitzkontaktschalter überbrücken.
Sitzkontaktschalter überbrücken

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① F4
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② F4- Feststellbremse betätigen.
- Funktionstaste F4 betätigen.
Hinweis
Am Display erscheint das Warnsymbol "Sitzkontaktschalter überbrückt".
3. Funktionstaste F4 erneut drücken, um die Funktion aufzuheben.
Der Sitzkontaktschalter ist jetzt überbrückt, die PTO aber weiterhin aktiv.
Inbetriebnahme
⚠ VORSICHT
Betriebsanleitung der Anbaugeräte lesen.
Lesen und befolgen Sie bei Verwendung von Anbaugeräten oder gezogenen Geräten und Anhängern vor Inbetriebnahme die entsprechenden Betriebsanleitungen.
Beachten Sie die zulässigen Lasten, siehe Kapitel Technische Daten.
Transportsicherung am Knickgelenk lösen

①Bolzen mit Sicherungssplint
②Transportsicherung
③Aufbewahrung Transportsicherung
- Sicherungssplinte herausziehen.
- Beide Bolzen herausziehen.
- Transportsicherung in die Aufbewahrung schieben.
- Bolzen einstecken.
- Bolzen mit Sicherungssplinten sichern.
Hauptschalter einschalten

①Hauptschalter
②Batterie getrennt
③Batterie verbunden
- Hauptschalter auf Stellung "Batterie verbunden" stellen.
Sicherheitsüberprüfung vor dem Start
⚠ GEFAHR
Unfall- und Verletzungsgefahr durch fehlerhaftes Fahrzeug Nehmen Sie das Fahrzeug nicht in Betrieb, wenn ein Punkt der Sicherheitsüberprüfung nicht erfüllt ist und lassen Sie das Fahrzeug instandsetzen.
Hinweis
Führen Sie vor jedem Einsatz des Fahrzeugs die empfohlene Sicherheitsprüfung durch.
Sicherheitsprüfung am Geräteträger
Prüfen Sie vor jedem Start folgende Punkte:
- Transportsicherung lösen, siehe Kapitel Transportsicherung am Knickgelenk lösen
- Hydraulikanschlüsse auf Sauberkeit
- Hydraulikleitungen auf Leckage
- Hydraulikölstand, siehe Kapitel Hydraulikölstand prüfen und Hydrauliköl nachfüllen
- Motorölstand, siehe Kapitel
- Kühlmittelstand, siehe Kapitel
- Bei Frostgefahr Kühlmittel auf genügend Frostschutzmittel
- Elektrische Leitungen auf Beschädigung
- Schrauben und Muttern auf sicheren Sitz
10.Fahrzeug, Motor und Kühlergitter auf Beschädigung
11.Motor-Luftfilter auf Sauberkeit
12.Kabinen-Staubfilter auf Sauberkeit
13.Flüssigkeitsstand im Wischwasserbehälter, siehe Kapitel
14.Reifendrücke und Reifenverschleiß
Im Fahrzeug
15.Fahrpedal auf Leichtgängigkeit
16.Ist die Arbeitshydraulik (PTO) ausgeschaltet?
17. Bei eingeschalteter Zündung: Leuchten die Warnleuchten für Ladekontrolle und Öldruck?
Motor anlassen und folgendes prüfen:
- Erlöschen die Warnleuchten für Ladekontrolle und Öldruck?
19.Funktionieren Temperaturanzeige und Tankanzeige? - Ist Beleuchtung, Fahrtrichtungsanzeige und Blinkanlage in Ordnung?
Sicherheitsprüfung an der Saugkehrmaschine
Hinweis
Führen Sie diese Sicherheitsprüfung zusätzlich zur Sicherheitsprüfung am Geräteträger durch.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt die Betriebs- und Verkehrssicherheit.
- Befestigung des Kehrgutbehälters.
- Hydraulische und elektrische Anschlüsse zum Geräteträger.
- Anschluss Sprühwasser für Kehrsystem und Saugmund.
-
Anschluss für Recyclingwasser zum Saugmund (Option).
-
Füllstand Sprühwasser am Frischwassertank.
- Füllstand Recyclingwasser im Kehrgutbehälter (Option).
- Kehrsystem und Besen auf eingewickelte Schnüre und Bänder.
- Anschlüsse am Kehrsystem und Saugmund.
- Befestigung des Kehrsystems und Saugmunds.
Fahrersitz einstellen
⚠GEFAHR
Unfallgefahr
Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Gerät ein.

①Rückenlehne mit Verlängerung
Zur Höhenverstellung herausziehen
②Neigungseinstellung Rückenlehne
③Horizontalverstellung - zum Verstellen Hebel nach oben ziehen
④ Schalter für Kompressor - bei luftgefedertem Sitz (Option)
⑤ Höhenverstellung Armlehne rechts
⑥Seitenverstellung Armlehne links
⑦Längsverstellung Armlehne links
⑧Bedienkonsole Armlehne
⑨Dokumentenaufbewahrung
⑩ Verstellung Lendenwirbelstütze (Lordosenstütze)
⑪ Sicherheitsgurt
⑫Horizontaldämpfung
- Die linke Armlehne zur Bedienung der Bedienkonsole in Neigung, Höhe und Position einstellen.
Höheneinstellung bei Option "luftgefederter Sitz":
- Den Sitz mit dem Kompressor ganz hoch pumpen und dann 2 - 3 cm ablassen.
Hinweis
Die Dämpfung des Fahrersitzes erfolgt automatisch.
Beifahrersitz
Der Beifahrersitz ist in horizontaler Richtung verstellbar, zum Verstellen Hebel nach oben ziehen.
Lenkradposition einstellen
⚠ GEFAHR
Unfallgefahr
Stellen Sie die Lenkradposition nur bei stehendem Fahrzeug ein.

①Klemmhebel Höhenverstellung Lenkrad
②Hebel Neigungsverstellung Lenkrad
- Hebel zur Neigungsverstellung ziehen, halten und Lenkrad auf die gewünschte Neigung einstellen.
- Hebel einschieben.
- Klemmhebel zur Höhenverstellung lösen und Lenkrad auf die gewünschte Höhe einstellen.
- Klemmhebel verriegeln.
Tanken
⚠ GEFAHR
Explosionsgefahr
Tanken Sie nicht in geschlossenen Räumen.
Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie offenes Feuer.
Achten Sie darauf, dass kein Kraftstoff auf heiße Oberflächen gelangt.
- Zündung ausschalten.
- Tankverschluss öffnen.
- Kraftstoff tanken.
Es darf nur der in der Betriebsanleitung angegebene Kraftstoff verwendet werden.
- Übergelaufenen Kraftstoff abwischen und Tankverschluss schließen.
Tanken mit dem Kanister
Kraftstoffmenge vorher abschätzen, um ein Überlaufen zu vermeiden.
Wassertank füllen

①Einfüllstutzen
②Symbol für Hebelstellung „Befüllen“
③Symbol für Hebelstellung „geschlossen“
④Umschalthebel
⑤ Füllstandsanzeige
- Verschluss des Einfüllstutzens öffnen.
- Umschalthebel auf Stellung „Befüllen“.
- Wasserzulaufschlauch am Einfüllstutzen anbringen.
- Wassertank füllen.
Hinweis
Um die Rücksaugung zu vermeiden darf der Wasserschlauch zum Befüllen des Wassertanks nicht eingeführt werden.
- Wasserzulauf schließen.
- Wasserzulaufschlauch entfernen.
- Verschluss des Einfüllstutzens schließen.
- Umschalthebel auf Stellung „Geschlossen“.
Wassertank füllen bei Wasserumlaufsystem / Recyclingbetrieb (Option)
Beim Wasserumlaufsystem (Recyclingbetrieb) wird das Wasser direkt in den Kehrgutbehälter gefüllt.

①Wassereinfüllanschluss (GEKA)
②Verkleidung, rechts
③ Wasserauslauf (Füllhöhe)
- Rechte Verkleidung entriegeln und nach außen schwenken.
- Verschluss vom Wassereinfüllanschluss und Wasserauslauf abnehmen.
- Wasserschlauch an Wassereinfüllanschluss anschließen
- Kehrgutbehälter mit Wasser befüllen (max. 100 Liter) bis Wasser aus dem geöffnetem Wasserauslauf läuft.
- Beide Verschlüsse wieder anbringen.
- Verkleidung schließen.
- Recyclingbetrieb an der Bedienkonsole einschalten.
Betrieb
⚠GEFAHR
Quetschgefahr
Achten Sie darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen in der Nähe des Knickgelenks oder des Fahrzeugs befinden. Achten Sie bei Verwendung des Fahrzeugs als Zugmaschine darauf, dass sich während des Betriebs keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger befinden.
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Benutzen Sie das Fahrzeug nur, wenn alle Verkleidungen angebracht sind.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch überhitztes Hydrauliköl oder überhitzten Motor
Stellen Sie bei zu hoher Hydrauliköltemperatur oder bei zu hoher Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl auf Leerlauf (Motor nicht abstellen).
Führen Sie die Maßnahmen im Kapitel Hilfe bei Störungen durch.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr durch fehlende Schmierung
Bringen Sie beim Aufleuchten der Warnleuchte "Motoröldruck" während des Betriebs das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich, schalten Sie sofort den Motor aus und beheben Sie die Störung.
△VORSICHT
Verringerte Stabilität durch Aufbauten
Passen Sie die Fahrweise an.
Die ersten 50 / 100 Betriebsstunden (Einlaufzeit)
- Die ersten 100 Betriebsstunden schonend fahren und Überbelastung vermeiden.
- Nach 50 Betriebsstunden Motoröl, Motorölfilter und Hydraulikölfilter wechseln (durch autorisierten Kundendienst).
Feststellbremse
Die Feststellbremse benötigt zum Lösen Hydraulikdruck. Bei ausgeschaltetem Motor wird die Bremse automatisch betätigt. Bei laufendem Motor und dem Fahrtrichtungshebel auf Position NEUTRAL ist die Feststellbremse ebenfalls betätigt.
Hinweis
Die Warnleuchte in der Multifunktionsanzeige „Feststellbremse betätigt“ leuchtet bei angezogener Feststellbremse.
Heizung, Lüftung und Klimaanlage einstellen

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① LO HI A/C ② FEO 1 2 3 40①Regler für Lüftergebläse
②Regler für Klimaanlage (Option)
③Regler für Heizung
- An den 3 Reglern die Einstellungen für Lüftung, Heizung und Klimaanlage (Option) vornehmen.

①Hebel für Umluftbetrieb
②Belüftungsdüsen
2. An den Belüftungsdüsen die Menge und Richtung des Luftstroms einstellen.
Fahrbetrieb
Motor starten
Der Hauptschalter muss eingeschaltet sein.
- Auf dem Fahrersitz Platz nehmen und Sicherheitsgurt anlegen.
- Zündschlüssel in das Zündschloss stecken.
- Fahrtrichtungshebel in Mittelstellung bringen (neutrale Stellung).
- Zündung einschalten.
Warnleuchten von Ladekontrolle und Motoröldruck müssen leuchten.
- Motor starten.
Warnleuchten von Ladekontrolle und Motoröldruck müssen erlöschen. Wenn nicht, Motor abschalten und Fehler beheben.
- Bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C: Fahrzeug mit niedriger Motorendrehzahl warm fahren, bis die Warnleuchte "Temperatur Hydraulik zu niedrig" erlischt.
Fahrtrichtung wählen

①Fahrtrichtungswahlschalter
- Fahrtrichtungswahlschalter zum Lenkrad und in die gewünschte Fahrtrichtung drücken.
Die Fahrtrichtung wird im Display angezeigt. - Fahrtrichtungswahlschalter in Mittelstellung bringen (neutrale Stellung).
Der Motor ist im Leerlauf. - Fahrtrichtungswahlschalter in Achsrichtung drücken.
- Transportgeschwindigkeit wählen (zwischen Schildkröte 20 km/h und Hase 40 km/h).
Die Symbole werden im Display angezeigt. - Die Fahrtgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal regulieren.
ACHTUNG
Zum Ändern der Fahrgeschwindigkeiten muss das Fahrzeug stillstehen und der Fahrtrichtungswahlschalter sich in neutraler Stellung befinden.
Fehlbedienung
Steht beim Ändern der Fahrgeschwindigkeit die Fahrtrichtungswahlschalter auf vorwärts oder rückwärts, ändert sich zwar das Symbol Schildkröte / Hase im Display, die Umschaltung erfolgt jedoch nicht.
Fahren
⚠️WARNUNG
Unfallgefahr
Fahren Sie nicht mit angehobenem Kehrgutbehälter.
△VORSICHT
Unfallgefahr
Lassen Sie das Fahrpedal während der Fahrt nicht ruckartig los. Das Fahrzeug wird beim Loslassen des Fahrpedals abgebremst. Das Fahrzeug wird beim Loslassen des Fahrpedals im Transportmodus weniger abgebremst, als im Arbeitsmodus.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug beim Überfahren von Hindernissen nicht aufsitzt.
Überfahren Sie Hindernisse bis 150 mm langsam und vorsichtig im Winkel von 45°.
Überfahren Sie Hindernisse über 150 mm nur mit einer geeigneten Rampe.
⚠ VORSICHT
Unfallgefahr
Schalten Sie beim Befahren von öffentlichen Straßen zu Transportzwecken (nicht bei Reinigung öffentlicher Straßen) die PTO aus und schließen Sie die Senkdrossel für den Frontkraftheber.
- PTO ausschalten.
- Fahrpedal vorsichtig betätigen.
- Fahrtrichtung mit dem Lenkrad steuern.
Anhalten
- Fahrpedal loslassen.
Das Fahrzeug bremst selbstständig und bleibt stehen.
- Für stärkere Bremswirkung oder im Notfall Bremspedal betätigen.
Tempomat
Der Tempomat ist nur im Arbeitsmodus aktiv.
Tempomat aktivieren
1 Gewünschte Arbeitsgeschwindigkeit mit dem Fahrpedal wählen.
2 Funktionstaste F 8 drücken.
Der Tempomat ist aktiviert.
Tempomat deaktivieren
1 Bremspedal oder Funktionstaste F 8 drücken.
Funktionstaste F 9 (Tempomat Resume) aktiviert die vorher eingestellte Geschwindigkeit.
Fahrzeug abstellen
-
Fahrzeug anhalten.
-
Fahrtrichtungshebel in neutrale Stellung bringen (Mittelstellung).
Hinweis
In dieser Stellung ist die Feststellbremse automatisch betätigt, das Fahrzeug fährt nicht.
- Frontkraftheber absenken.
Bei Kehrmaschine:
-
Seitenbesen anheben.
-
Funktion "eco" ausschalten
oder
- Wasserpumpe ausschalten.
• 20 Sekunden warten.
● Sauggebläse ausschalten. - Saugmund anheben.
- PTO ausschalten.
Alle Kehrfunktionen sind deaktiviert.
- Motor 1 bis 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
- 30 Sekunden warten, damit der Speichervorgang des Motorsteuergeräts abgeschlossen werden kann.
- Hauptschalter auf Position 0 drehen.
Kehrbetrieb
Pedal Besenanpressdruck

Pedal kurzzeitig betätigen: Voller Besenanpressdruck und erhöhte Besendrehzahl für starke Verschmutzungen.
Pedal gedrückt halten: Saugmund bleibt bei Rückwärtsfahrt unten, Sauggut wird auch bei Rückwärtsfahrt aufgenommen.
Kehrparameter einstellen

text_image
A n/min B G F E C d D(A) Taste zum Einstellen der Seitenbesendrehzahl
Bei Einzelaushebung (Option), Taste linke Seitenbesendrehzahl
(B) Taste zum Einstellen der Seitenbesendrehzahl
Bei Einzelaushebung (Option), Taste rechte Seitenbesendrehzahl
(C) Taste zum Einstellen der Motordrehzahl Hinweis
Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig.
• 1600 1/min leichtes Kehrgut
• 2200 1/min normale Verschmutzung
• 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung
(D) Taste für Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen
Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck rechter Seitenbesen
(E) Taste für Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen
Bei Einzelaushebung (Option), Taste Anpressdruck linker
Seitenbesen
(F) Speichertaste drücken um eingestellte Werte oder Programme zu speichern
(G) Drehknopf zum Ändern von Werten und Auswählen von Programmen
- PTO einschalten.
- Taste Seitenbesendrehzahl drücken. Einstellungen erscheinen auf dem Display.
- Mit dem Drehknopf die gewünschte Seitenbesendrehzahl auswählen.
- Speichertaste drücken. Die Seitenbesendrehzahl ist gespeichert.
- Taste Motordrehzahl drücken. Einstellungen erscheinen auf dem Display.
- Mit dem Drehknopf die gewünschte Motordrehzahl auswählen.
- Speichertaste drücken. Die Motordrehzahl ist gespeichert.
- Taste Anpressdruck für Seitenbesen drücken. Einstellungen erscheinen auf dem Display.
- Mit dem Drehknopf den gewünschten Anpressdruck auswählen.
- Speichertaste drücken. Der Anpressdruck ist gespeichert.
Kehren mit 2-Besensystem

2-Besensystem: Besenarme absenken und Besen an 3-Besensystem (Option): 3ter Besen absenken / anheben und Besen ein / aus
②Joystick rechts
Bei optionalem 3-Besensystem: Hintere 2 Besen absenken / anheben und Besen ein /aus Besen ein und ausschwenken
③ Saugmund anheben / absenken
④Hydrauliksystem ein / aus
⑤Bei optionalem 3-Besensystem: Besenumkehr 3ter Besen
⑥ Bei optionalem 3-Besensystem: Nicken / Rollen 3ter Besen Hinweis
Bedienung mit Joystick rechts
⑦Wasserumlauffunktion ein / aus
⑧Sauggebläse ein / aus
Hinweis
Sauggebläse hat nach dem Ausschalten ca. 15 Sekunden Nachlaufzeit
⑨e Funktion „eco“
Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein.
PTO, Seitenbesen, Sauggebläse, Frischwasser, Wasserumlauf (Recyclingwasser)
⑩ Wasserpumpe ein / aus
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.
- Motor starten, siehe Kapitel Motor starten.
- Hydrauliksystem einschalten.
- Gewünschte Motordrehzahl einstellen.
- Saugmund absenken einschalten.
- Seitenbesendrehzahl einstellen.
- Sauggebläse einschalten.
- Linken Joystick nach vorne.
Besenarme links und rechts werden abgesenkt und Beseneingeschaltet Kehrbreite einstellen.
- Rechten Joystick nach vorne.
Rechter Seitenbesen senkt sich und wird eingeschaltet. Kehrbreite einstellen (optional).
Beim Kehren von trockenem staubendem Kehrgut:
- Wasserpumpe einschalten.
Optional: Bei Bedarf Wasserumlauffunktion einschalten.
Kehrgutbehälter entleeren
△VORSICHT
Kippgefahr
Entleeren Sie den Kehrgutbehälter nur auf festem ebenen Untergrund.
Halten Sie beim Entleeren auf Halden und Rampen den Sicherheitsabstand ein.
⚠ VORSICHT
Gefahr durch Wegrollen
Bringen Sie den Fahrtrichtungshebel zum Entleeren in neutrale Stellung.
Betätigen Sie die Feststellbremse.
⚠ VORSICHT
Verletzungsgefahr
Schalten Sie vor dem Entleeren des Kehrgutbehälters das Sauggebläse aus.
⚠ VORSICHT
Verletzungsgefahr
Stellen Sie sicher, dass sich während des Entleerungsvorgangs keine Personen und Tiere im Schwenkbereich des Kehrgutbehälters aufhalten.
△VORSICHT
Quetschgefahr
Fassen Sie nicht in das Gestänge der Entleerungsmechanik.
- Fahrzeug anhalten.
- Feststellbremse betätigen.
- Fahrtrichtungshebel in neutrale Stellung bringen (Mittelstellung).
- Umschalthebel in Stellung "Kehrgutbehälter" bringen.
- PTO einschalten.
- Linken Seitenbesen anheben und ausschalten, dazu linken Joystick nach rechts und dann zurück schieben.
- Rechten Seitenbesen anheben, dazu rechten Joystick nach links und dann zurück schieben.
- Wasserpumpe ausschalten.
- 20 Sekunden warten.
- Sauggebläse ausschalten.
11.Kippschalter betätigen. - Kehrgutbehälter entleeren.
Hinweis
Heben Sie den Kehrgutbehälter immer vollständig bis zur Endstellung an.
Regenerationsprozess bei Fahrzeugen mit Diesel-Partikelfilter (DPF)
Der DPF sammelt Rußpartikel, die bei Erreichen der Filterbeladung durch Erhöhung der Abgastemperatur abgebrannt werden (Regeneration).
Der Regenerationsprozess läuft entweder automatisch während des Arbeits- oder Fahrbetriebs ab oder kann bei Bedarf manuell gestartet werden.
Je höher beim Fahren die Drehzahlen sind oder je größer die Belastung ist, desto seltener muss eine manuelle Regeneration durchgeführt werden.
Regeneration starten
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C heiße Abgase austreten.
Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Bereichen.
Hinweis
Unterbrechen Sie den Regenerationsprozess nur im Notfall.
Hinweis
Leuchtet während des Betriebs die Anzeige für Regeneration am
Display muss ein Regenerationsprozess gestartet werden.
Die Regeneration kann automatisch oder manuell erfolgen.
Bei automatischer Regeneration kann weitergearbeitet werden.

text_image
Regeneration automatic mode Regeneration manual mode F1 F2 F10 Active Regeneration Regeneration Needed /Request- Zur manuellen Abreinigung (parkende Regeneration) innerhalb von 15 Minuten an geeigneter Stelle anhalten. Dauer der Regeneration ca. 30 min.
- Fahrtrichtung auf Stellung NEUTRAL und Fahrpedal nicht be- tätigen. Der Fahrersitz kann in dieser Zeit verlassen werden.
- Um den Regenerationsprozess zu starten zuerst Funktions-taste F 10 (rechte untere Taste), dann F 1 für automatische und F 2 für manuelle Abreinigung wählen.
Hinweis
Bei beiden Arten der Abreinigung erhöht sich die Motordrehzahl merklich. Ist die Abreinigung erfolgt erlischt die Anzeigelampe und die Motordrehzahl verringert sich wieder.
Hinweis
Die oben genannten Hinweise zur Regeneration sind in den meisten Fällen ausreichend, weiterführende Beschreibungen finden sich im Kapitel „Störungen mit Anzeige“.
Automatische Regeneration
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C heiße Abgase austreten.
Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Bereichen.
Hinweis
Bei automatischer Regeneration kann weitergearbeitet werden. Die automatische Regeneration kann in bestimmten Situationen zeitlich verschoben werden.
1.
Manuelle Regeneration
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Während des Regenerationsprozesses können bis zu 600°C heiße Abgase austreten.
Starten Sie den Regenerationsprozess nicht in brennbaren Bereichen.
⚠ VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Abgase
Halten Sie Personen, Tiere und brennbare Gegenstände vom Regenerationsbereich fern.
Hinweis
Unterbrechen Sie den Regenerationsprozess nur im Notfall. Unter 50 Stunden ist keine manuelle Regeneration möglich. Die durchschnittliche Dauer des Verbrennungsvorgangs bei der manuellen Regeneration dauert circa 20 Minuten.

text_image
2018-04-06 08:01 a b 14 h Time To Force 50% DPFLoad c d e f ④ ③ ② ①①Anzeige vor manueller Regeneration
a) Anzeige Parkbremse
b) Anzeige Motortemperatur
c) Anzeige Fahrmodus
d) Anzeige OK
e) Anzeige Füllgrad in % des Partikelfilters
f) Anzeige in Stunden bis die manuelle Reinigung gestartet werden kann
②Automatische Reinigung verschieben
③Manuelle Reinigung aktivieren
④Automatische Reinigung aktivieren
- Die manuelle Regeneration kann nur gestartet werden, wenn alle 4 Merkmale auf grün sind:
a Parkbremse ist aktiviert
b Temperatur des Motors hat eine bestimmten Grenzwert überschritten
c Maschine ist in Fahrmodus N (neutral)
d Dann leuchtet ok grün auf, der manuelle Verbrennvorgang kann gestartet werden
Wintereinsatz
Frostschutz
- Sicherstellen, dass genügend Frostschutzmittel im Kühlmittel enthalten ist.
Kehrsystem
Im Wintereinsatz müssen das Kehrsystem und der Saugmund demontiert und eingelagert werden.
Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger (Option ab Werk)
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie den Hochdruckreiniger ausschließlich für folgende Tätigkeiten:
- Reinigen mit Hochdruckstrahl ohne Reinigungsmittel (z.B. Reinigen von Fassaden, Parkbänken, Gartenwegen).
- Betreiben Sie den Hochdruckreiniger nur mit der mitgelieferten Flachstrahldüse.
- Dieser Hochdruckreiniger ist nur zur Verwendung an der Kehrsaugmaschine MC 130 vorgesehen und geprüft.
Überströmventil
Beim Reduzieren der Wassermenge mit der Druck- und Mengenregulierung öffnet das Überströmventil und ein Teil des Wassers fließt zur Saugseite der Pumpe zurück.
Sicherheitsventil
Das Sicherheitsventil öffnet bei Überschreitung des zulässigen Betriebsüberdrucks und das Wasser fließt zur Saugseite der Pumpe zurück.
Geräteelemente

①Handspritzpistole
②Druck- / Mengenregulierung
③Strahlrohr
④Anschluss Hochdruckschlauch
⑤Düsenhalter
⑥Aufbewahrung für Hochdruckschlauch
⑦ Hochdruckschlauch
⑧Befestigung Hochdruckschlauch
⑨Befestigung Handspritzpistole
⑩Befestigung Handspritzpistole
⑪Hebel der Handspritzpistole

①Wasserzulauf vom Wassertank
②Absperrhahn
③Hydraulikanschluss für Hochdruckreiniger
④Wasserzulauf für Hochdruckpumpe
Sicherheitshinweise
Anschluss an eine Trinkwasserleitung
⚠️WARNUNG
Rückfluss von verschmutztem Wasser in das Trinkwassernetz
Gesundheitsgefahr
Beachten Sie die Vorschriften des Wasserversorgers.
Gemäß gültiger Vorschriften darf das Gerät nie ohne Systemtrenner am Trinkwassernetz betrieben werden. Verwenden Sie einen Systemtrenner von KÄRCHER oder alternativ einen Systemtrenner gemäß EN 12729 Typ BA. Wasser, das durch einen Systemtrenner geflossen ist, wird als nicht trinkbar eingestuft. Schließen Sie den Systemtrenner immer an die Wasserversorgung, niemals direkt am Wasseranschluss des Geräts an.
Bedienung
Vor der Inbetriebnahme
⚠️WARNUNG
Verletzungsgefahr durch Hochdruckstrahl
Richten Sie den Hochdruckstrahl nicht auf Personen, Tiere, aktive elektrische Ausrüstung oder auf das Gerät selbst.
Schützen Sie den Hochdruckreiniger vor Frost.
ACHTUNG
Umweltverschmutzung durch Öl
Reinigen Sie Motoren nur an Stellen mit entsprechendem Ölabscheider.
Hinweis
Verwenden Sie nur Düsen mit der in den technischen Daten angegebenen Größe.
Wenn nicht schon geschehen:
-
Hochdruckschlauch und Strahlrohr anschließen.
-
Wasserzulaufschlauch anschließen und Absperrhahn vom Wasserzulauf öffnen.
Betrieb
Hinweis
Betreiben Sie den Hochdruckreiniger nur bei einer Motordrehzahl von 1600 1/min und nur im Arbeitsmodus.
-
Wasserfüllstand kontrollieren und Wassertank der MC 130 ggf. befüllen.
-
Absperrhahn vom Wasserzulauf öffnen.
-
Fahrtrichtungshebel auf NEUTRAL-Mittelstellung und Motor starten.
-
Handspritzpistole und Hochdruckschlauch von der Aufbewahrung abnehmen.
-
Arbeitshydraulik PTO einschalten.

- Funktionstaste F1 Taste am Display drücken und Hochdruckreiniger zuschalten.
Motordrehzahl erhöht sich automatisch auf 1600 1/min. Im Display erscheint ein Symbol „Hochdruck“.

① Zusatzsteckdose 12 V
②Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben
③Kehrgutbehälter / Anbaurahmen absenken
-
Hochdruckreiniger über Schaltfläche am Display einschalten.
-
Handspritzpistole entsichern.
-
Hebel der Handspritzpistole drücken und mit der Reinigung beginnen.
Hinweis
Bei Erstbenutzung bzw. leerem Wassertank muss der Hochdruckreiniger entlüftet werden:
- Hochdruckreiniger ohne Düse betreiben bis keine Luft mehr im System ist.
Außerbetriebnahme
-
Handspritzpistole schließen.
-
Hochdruckreiniger mit Schalter rechts neben dem Fahrersitz ausschalten.
-
Arbeitshydraulik ausschalten.
-
Handspritzpistole betätigen, bis das Gerät drucklos ist.
-
Sicherungshebel der Handspritzpistole betätigen, um Hebel der Pistole gegen unabsichtliches Auslösen zu sichern.
-
Handspritzpistole mit Strahlrohr und Hochdruckschlauch in der Aufbewahrung befestigen und sichern.
Hinweis
Im Falle dass z.B beim Winterbetrieb (Salzstreuen und andere Arbeiten) der Hochdruckreiniger nicht benötigt wird:
- System mit Druckluft ausblasen - siehe Kapitel Frostschutz.
-
Hochdruckpistole mit Strahlrohr und Hochdruckschlauch vom Gerät abnehmen.
-
Geräteabdeckung abnehmen (3 Schnellverschlüsse) und Hochdruckausgang mit dafür vorgesehenem Schutzteil verschließen.

②Wasserzulauf für Hochdruckpumpe
③Wasserzulauf vom Wassertank
④Fixierung Wasserzulaufschlauch
10.Wasserzulauf am GEKA-Anschluss trennen.
-
Wasserzulauf für Hochdruckpumpe verschließen.
-
Wasserzulaufschlauch vom Wassertank unter dem Kehrgutbehälter fixieren (aufbewahren).
Pflege und Wartung
Vor jedem Betrieb
- Sämtliche Hydraulikschläuche und Anschlüsse auf Dichtheit überprüfen.
- Hochdruckschlauch auf Beschädigung überprüfen (Berstgefahr). Beschädigten Hochdruckschlauch unverzüglich austauschen.
- Gerät (Pumpe) auf Dichtheit prüfen. 3 Tropfen Wasser pro Minute sind zulässig und können an der Geräteunterseite austreten. Bei stärkerer Undichtigkeit Kundendienst aufsuchen.
Wöchentlich
Hinweis
Zum Ablesen vom Ölstand oder zum Reinigen des Wassersiebs, Geräteabdeckung abnehmen (3 Schnellverschlüsse).
- Ölstand bei eben stehendem Gerät ablesen. Der Ölstand muss in der Mitte vom Schauglas liegen. Bei milchigem Öl (Wasser im Öl) sofort Kundendienst aufsuchen.
- Sieb im Wasseranschluss reinigen.
- Gerät drucklos machen.
- Deckel mit Filter abschrauben.
- Filter mit sauberem Wasser oder Druckluft reinigen. In umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
Jährlich oder nach 500 Betriebsstunden
- Öl wechseln.
Ölmenge und -sorte siehe Technische Daten. - Ölwechsel vom Kundendienst durchführen lassen.
Frostschutz
ACHTUNG
Frostgefahr
Nicht vollständig entleerte Geräte können durch Frost zerstört werden.
Entleeren Sie Gerät und Zubehör vollständig.
Schützen Sie das Gerät vor Frost.
- Gerät an einem frostfreien Ort aufbewahren.
Hinweis
Ist eine frostfreie Lagerung nicht möglich:
-
Wasserzulauf schließen.
-
Gerät max. 1 Minute laufen lassen bis Pumpe und Leitungen leer sind.
-
Hochdruckpumpe, Zulaufschlauch, Wasserfilter und Hochdruckschlauch mit Druckluft ausblasen.
Hilfe bei Störungen
⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr durch unabsichtlich anlaufendes Gerät und elektrischen Schlag.
Schalten Sie vor allen Arbeiten das Gerät aus und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.
Lassen Sie elektrische Bauteile nur vom autorisierten Kunden-dienst prüfen und reparieren.
Suchen Sie bei Störungen, die in diesem Kapitel nicht genannt sind, im Zweifelsfall und bei ausdrücklichem Hinweis einen autorisierten Kundendienst auf.
Gerät läuft nicht
- Arbeitshydraulik und Schalter Hochdruckschalter einschalten.
Gerät kommt nicht auf Druck
- Wassertank füllen.
- Sieb im Wassereingang reinigen, Wasserzulauf überprüfen.
- Hochdruckdüse prüfen / ersetzen.
Pumpe undicht
Bis zu 3 Tropfen Wasseraustritt pro Minute sind zulässig.
- Bei stärkerer Undichtigkeit Gerät durch den Kundendienst prüfen lassen.
Pumpe klopft
● Wasserzuleitung auf Dichtheit prüfen.
- Gerät entlüften, siehe Kapitel "Gerät entlüften".
● Bei Bedarf Kundendienst aufsuchen.
Technische Daten
| Hydraulikanschluss | ||
| Versorgung aus dem Hydrauliksystem der MC 130 | ||
| Anschlussleistung kW 4,5 | ||
| Wasseranschluss | ||
| Wasserversorgung aus dem Wassertank der MC 130 | ||
| Zulauftemperatur (max.) °C 60 | ||
| Leistungsdaten | ||
| Arbeitsdruck MPa 7-15 | ||
| Düsengröße 036 | ||
| Max. Betriebsüberdruck MPa 19 | ||
| Fördermenge | l/min | 10 |
| Rückstoßkraft der Handspritzpistole (max.) | N | 30 |
| Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 | ||
| Schalldruckpegel K_pA | dB(A) | 75 |
| Unsicherheit K_pA | dB(A) | 3 |
| Schallleistungspegel L_WA + Unsicherheit K_WA | dB(A) | 97 |
| Hand-Arm Vibrationswert | m/s ^2 | 1,6 |
| Unsicherheit K | m/s ^2 | 0,7 |
| Betriebsstoffe | ||
| Ölmenge | l | 0,4 |
| Ölsorte | SAE 15W-40 | |
| Maße und Gewichte | ||
| Gewicht | kg | |
Einbauerklärung
Hiermit erklären wir, dass für die nachfolgend bezeichnete unvollständige Maschine die technischen Unterlagen gemäß der EG-Richtlinie 2006/42/EG (+2009/127/EG) Anhang VII Teil B erstellt wurden und folgenden Punkten der Richtlinie entspricht:
Anhang I Punkt 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6 und 1.7. I Punkt 1.1, Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der unvollständigen Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Anbausatz
Hochdruckreiniger
Typ: 2.851-952.7
Angewandte harmonisierte Normen In Anlehnung:
EN 60335-2-79
Behörden können relevante Unterlagen über die unvollständige Maschine bei dem Dokumentationsbevollmächtigten anfragen. Die Übermittlung der Dokumente erfolgt via E-Mail.
Vor Inbetriebnahme oder Einbau der unvollständigen Maschine ist sicherzustellen, dass die Maschine, in welcher die unvollständige Maschine betrieben oder eingebaut werden soll, der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (+2009/127/EG) entspricht. Informationen hierüber entnehmen Sie bitte der EG-Konformitätserklärung der Maschine.
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht des Vorstands.

H. Jenner
Dokumentationsbevollmächtigter:
S. Reiser
Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
Arbeiten mit dem Handsaugschlauch (Option ab Werk)

①Einfüllstutzen, Wassertank
② Saugschlauch (125 mm)
③Verriegelung
④Handgriff (verstellbar)
⑤Umschalthebel
herausgezogen: Saugen mit dem Saugschlauch eingedrückt: Arbeiten im Kehrbetrieb
⑥Handsaugrohr
⑦Abdeckung
⑧ Saugschlauchhalterung
⑨Aufbewahrung Wasserschlauch
⑩Wasserschlauch
Arbeiten mit dem Handsaugschlauch
- Handsaugschlauch aus der Aufbewahrung nehmen.
- Bei Bedarf:
Beiliegenden Wasserschlauch anschließen und Absperrhebel am Handgriff öffnen.
Dosierknöpfe in der Kabine schließen damit kein Sprühwasser für Saugmund- und Besendüsen ausgebracht wird und somit beim Arbeiten mit dem Handsaugschlauch fehlt.
- Umschalthebel herausziehen auf Stellung „Saugen mit dem Saugschlauch“.
Saugen mit dem Handsaugschlauch
- Motor starten.
- PTO einschalten (an Bedienkonsole der Armlehne).
- Gebläse einschalten.
- Bei Bedarf: Wasserpumpe an Bedienkonsole einschalten.
- Motordrehzahl wählen.
Hinweis
Von der gewählten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig.
1600 1/min - für leichtes Kehrgut
2200 1/min - für normale Verschmutzung
2500 1/min - für starke, schwere Verschmutzungen
6. Saugrohr am Handgriff (verstellbar) halten und mit dem Sau- gen beginnen.
Handsaugschlauch aufbewahren
- Zur Montage des Handsaugschlauchs Motordrehzahl auf 2200 1/min einstellen.
- Bei Gebrauch des Wasserschlauchs: Wasserpumpe ausschalten, Wasserschlauch von den Anschlüssen trennen und aufbewahren.
- Saugrohr mit Handgriff einführen und gegen Abdeckung drücken und fixieren.
Hinweis
Durch den Unterdruck zieht sich das Saugrohr an die Abdeckung und der Saugschlauch zieht sich zusammen. Dies ist notwendig damit er in der Halterung verstaut werden kann.
- Restlichen Saugschlauch in die Halterungen eindrücken und Klappe schließen bis die Verriegelung greift.
- Gebläse ausschalten.
- Umschalthebel eindrücken auf Stellung „Arbeiten im Kehrbetrieb“.
Anbaugeräte
Hinweis
Lesen Sie bitte vor dem Anbau die Betriebsanleitung des verwendeten Anbaugeräts.
Anbaugeräte sind optional und können vorne am Frontkraftheber (siehe Kapitel Frontkraftheber (Option)) oder am Aufnahmerahmen vorne oder hinten angebracht werden.
⚠ GEFAHR
Gefahr durch veränderten Fahrzeugschwerpunkt und verändertes Fahrverhalten. Beim Transport von Flüssigkeiten können Schwallbewegungen auftreten, die das Fahrzeug aufschaukeln.
Bei Umbauten, besonders beim Umrüsten von Winter- auf Sommerbetrieb, und bei veränderten Beladungszuständen, muss der Fahrer sich auf ein verändertes Fahrverhalten einstellen.
⚠️WARNUNG
Quetschgefahr beim Anbringen von Anbaugeräten
Greifen Sie nicht zwischen den Frontkraftheber und das Anbau- gerät.
⚠ VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Hydraulikkupplungen
Tragen Sie Handschuhe beim Trennen der Hydraulikkupplungen.
ACHTUNG
Tragen Sie beim An- bzw. Abbauen der Anbaugeräte geeignete Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Dies gilt auch während der Benutzung und Anwendung.
Bevor Sie Anbaugeräte anbringen, die nicht speziell für dieses Fahrzeug bestimmt sind, kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Händler. Er prüft, wie und ob diese Anbaugeräte an diesem Fahrzeug angebaut und verwendet werden dürfen. Das ist wichtig für die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeug sowie für eventuelle Garantieansprüche.
Anbaugeräte, welche die Sicherheit oder Stabilität des Fahrzeuges gefährden, dürfen nicht verwendet werden.
Anbaugeräte mit dem Fahrzeug kuppeln
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr
Halten Sie Hydraulikanschlüsse sauber.
Reinigen Sie Stecker und Kupplung vor dem Gebrauch mit einem fusselfreien Tuch.

①Kupplungsstecker
②Kupplungsmuffe
③Ring
- Ring der Kupplungsmuffe nach unten ziehen und halten.
- Kupplungsstecker des Anbaugeräte-Hydraulikschlauchs in die Kupplungsmuffe eindrücken.
- Ring der Kupplung loslassen. Auf sicheres Einrasten prüfen.
- Zum Entkuppeln den Ring nach unten ziehen, halten und den Hydraulikschlauch herausziehen.
Anhängerkupplung
Hinweis
Zulässige Stützlast und Anhängelast siehe Kapitel Technische Daten.
Verriegelung Anbauten prüfen / einstellen
Die Verriegelung dient zum Sichern der Anbaugeräte (z. B. Kehr- system, Frontkraftheber).
△VORSICHT
Unfallgefahr
Die Verriegelung bei jedem Anbau auf richtige Einstellung prüfen.

①Verriegelungshebel
②Spannmutter
- Verriegelungshebel nach unten drücken.
Verriegelung ist über den Totpunkt eingerastet. - Verriegelung über Spannmutter einstellen.
Ballastierung des Fahrzeugs
Hinweis
Die Vorderachse des Fahrzeuges muss immer mit mindestens 30%, die Hinterachse immer mit mindestens 30% des Leergewichtes des Fahrzeuges belastet sein.
Prüfen Sie vor dem Kauf des Anbaugeräts, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, indem Sie die Fahrzeug-Anbaugeräte-Kombination wiegen.
Für die Ermittlung des Gesamtgewichtes, der Achslasten und der Reifentragfähigkeit sowie der erforderlichen Mindestballastierung werden folgende Daten benötigt:
- Alle Gewichtsangaben in kg (ggfs. Fahrzeug wiegen)
• Alle Maßangaben in Meter (m)

text_image
Gv Tv TH GH a b c d| TL (kg) = Leergewicht des Fahrzeuges * | ||||
| TV (kg) = Vorderachslast des leeren Fahrzeuges * | ||||
| TH (kg) = Hinterachslast des leeren Fahrzeuges * | ||||
| GH (kg) = Gesamtgewicht Heckanbaugerät / Heckballast | ** | |||
| GV | (kg) = Gesamtgewicht Frontanbaugerät / Frontballast | ** | ||
| a | (m) = Abstand zwischen Schwerpunkt Frontan-baugerät (Frontballast) und Mitte Vorder-achse, max. = 0,86 m | *** | ||
| b | (m) = Radstand des Fahrzeuges * | *** | ||
| c | (m) = 0,56 | |||
| d | (m) = Abstand zwischen Mitte geräteseitiger An-baupunkt und Schwerpunkt Heckanbauge-rät / Heckballast | *** | ||
* siehe Kapitel "Technische Daten"
** siehe Betriebsanleitung des Anbaugeräts
*** abmessen
Berechnung der Mindestballastierung der Front bei Heckanbaugeräten
$$ G _ {V \min} = \frac {G _ {H} \times (c + d) - T _ {V} \times b + 0 , 2 \times T _ {L} \times b}{a + b} $$
- Ergebnis in die Tabelle eintragen.
Berechnung der Mindestballastierung des Hecks bei Frontanbaugeräten
Wert "x" siehe Angaben des Herstellers, falls keine Angabe, x = 0,45.
$$ G _ {H \min} = \frac {G _ {V} \times a - T _ {H} \times b + x \times T _ {L} \times b}{b + c + d} $$
- Ergebnis in die Tabelle eintragen.
Berechnung der tatsächlichen Vorderachslast
$$ T _ {V t a t} = \frac {G _ {V} \times (a + b) + T _ {V} \times b - G _ {H} \times (c + d)}{b} $$
-
Wird mit dem Frontanbaugerät (GV) die erforderliche Mindestballastierung Front (GV min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Frontanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastierung der Front erhöht werden.
-
Die tatsächlich berechnete und die in der Betriebsanleitung der Arbeitsmaschine angegebene zulässige Vorderachslast in die Tabelle eintragen.
Berechnung des tatsächlichen Gesamtgewichts
$$ G _ {t a t} = G _ {V} + T _ {L} + G _ {H} $$
- Wird mit dem Heckanbaugerät (GH) die erforderliche Mindestballastierung Heck (GH min) nicht erreicht, muss das Gewicht des Heckanbaugeräts auf das Gewicht der Mindestballastierung Heck erhöht werden.
Berechnung der tatsächlichen Hinterachslast
$$ T _ {H t a t} = G _ {t a t} - T _ {V t a t} $$
- Ergebnis in die Tabelle eintragen.
Kehrgutbehälter
Kehrgutbehälter anbauen
⚠GEFAHR
Quetschgefahr beim Absenken/Anheben des Kehrgutbehälters
Halten Sie genügend Abstand zu dem Kehrgutbehälter und zu den Rollen der Abstellstützen.
Halten Sie genügend Abstand zum Gefahrenbereich und unterbrechen Sie das Anheben/Absenken des Kehrgutbehälters sofort wenn jemand den Gefahrenbereich betritt.
ACHTUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Schmutzbehälter Frischwassertank sind leer.
Bauen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen und glatten Fläche ab.

①Vordere Abstellstütze
②Hintere Abstellstütze
③Hebel zur Sicherung der Abstellstützen
④ Sicherungsklammer
-
Zum Anbauen muss der Kehrgutbehälter gesichert auf den Abstellstützen montiert sein.
-
Umschaltung auf Anbaurahmen kippbar stellen.
-
Mit dem hinteren Teil des Fahrzeugs vorsichtig unter den Kehrgutbehälter fahren.
-
Anbaurahmen langsam bis unter den Kehrgutbehälter anheben.

-
Kehrgutbehälter mit den Fanghaken am Anbaurahmen einha- ken.
-
Anbaurahmen weiter anheben, bis die vorderen Abstellstützen entlastet sind.
a Anbaurahmen nur soweit anheben, bis die Rollen der vorde- ren Abstellstützen ca. 20 mm in der Luft sind.
-
Vordere Abstellstützen herausziehen. Dazu Sicherung zum Entriegeln ziehen und Hebel drücken.
-
Anbaurahmen mit Kehrgutbehälter ganz absenken.
-
Hintere Abstellstützen herausziehen. Dazu Sicherung zum Entriegeln ziehen und Hebel drücken.

①Kehrgutbehälter
②Sicherungsbolzen
③Sicherungssplint
④Rahmen
⑤Hydraulikanschluss
- Sicherungsbolzen des Kehrgutbehälters einschieben und mit Sicherungssplint sichern.
11.Elektrische und hydraulische Anschlüsse anschließen.

- Lenkrad ganz nach rechts einschlagen damit die Anschlüsse am Knickgelenk besser zugänglich sind.
13.Recyclingwasser-Schlauch anschließen.
14.Frischwasser-Schlauch anschließen.
15.Hochdruckreiniger-Schlauch (Option) anschließen.

①Saugschlauch
②Kehrgutbehälter
16. Saugschlauch zwischen Kehrgutbehälter und Saugmund einbauen.
Kehrgutbehälter abbauen
⚠ GEFAHR
Quetschgefahr beim Absenken/Anheben des Kehrgutbehälters
Halten Sie genügend Abstand zu dem Kehrgutbehälter und zu den Rollen der Abstellstützen.
Halten Sie genügend Abstand zum Gefahrenbereich und unterbrechen Sie das Anheben/Absenken des Kehrgutbehälters sofort wenn jemand den Gefahrenbereich betritt.
ACHTUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Vor dem Abbau sind der Kehrgutbehälter und der Wassertank zu entleeren
Stellen Sie den Kehrgutbehälter nur auf einer ebenen und glatten Fläche ab.

① Saugschlauch
②Kehrgutbehälter
- Lenkrad ganz nach rechts einschlagen, damit das Knickgelenk besser zugängig ist.
- Saugschlauch vom Kehrgutbehälter abziehen und entfernen.

-
Schläuche für Recyclingwasser, Frischwasser und Hochdruckreiniger (Option) trennen.
-
Fahrzeug gerade lenken.

①Sicherungsbolzen Kehrgutbehälter mit Sicherungssplint
②Hintere Abstellstützen
③Höhenverstellung mit Bolzen und Sicherungsklammer
④Sicherungshebel mit Sicherungsklammer
5. Sicherungssplint Kehrgutbehälter vom Sicherungsbolzen öffnen und entfernen.
6. Sicherungsbolzen herausziehen.
7. Hintere Abstellstützen auf entsprechende Höhe einstellen und sichern.
a Die entsprechende Höhe ist abhängig von Reifentyp und Reifenfülldruck.
-
Hintere Abstellstützen bis Anschlag einschieben und sichern. Dazu Sicherungshebel nach unten drücken und Stützen bis zum Anschlag einschieben. Anschließend Sicherungshebel mit Sicherungsklammer sichern.
-
Hydraulik drucklos schalten, siehe Kapitel.
-
Elektrische und hydraulische Anschlüsse des Kehrgutbehälters trennen.

①Vordere Abstellstütze
② Sicherungshebel mit Sicherungsklammer
③ Bremsen
- Umschaltventil auf Anbaurahmen, kippbar stellen. Siehe Kapitel.
12.Anbaurahmen mit Kehrgutbehälter anheben. - Vordere Abstellstützen bis Anschlag einschieben und sichern. Dazu Sicherungshebel nach unten drücken und Stützen bis zum Anschlag einschieben. Anschließend Sicherungshebel mit Sicherungsklammer sichern.
14.Anbaurahmen absenken. - Bremsen an den Rollen der vorderen Abstellstützen betätigen.
Hinweis
Der Kehrgutbehälter steht jetzt frei auf den Abstellstützen.
- Fahrzeug vorsichtig unter dem Kehrgutbehälter herausfahren.
Kehrsystem
Kehrsystem abbauen
Zum Abbauen/ Anbauen des Kehrsystems wird ein Wechselwagen benötigt.
Hinweis
Optionales Zubehör, Bestell-Nr. 2.852-065.0.
- Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und gegen Wegrollen sichern.
- Seitenbesen anheben und beide Seitenbesen nach außen fahren.

①Hebelstellung Kehrsystem entriegelt
②Hebelstellung Kehrsystem verriegelt
③Fahrzeugfront

- Kehrsystem entriegeln, dazu Stange einführen und Verriegelungshebel nach oben ziehen. Die dazu benötigte Stange klemmt in einem Halter zwischen Beifahrer- und Fahrersitz.

- Wechselwagen mit Hubwagen mittig bis Anschlag einfahren. Das letzte Stück (Zentriervorgang) mit Schwung einfahren.
Hinweis
Beschädigungsgefahr! Auf Leitungen und Schläuche achten.
- Hubwagen bis zum Anliegen vom Wechselwagen am Kehr- system anheben.

-
Beiden Seitenbesenarme einfahren.
-
Seitenbesenarme auf richtigen Sitz kontrollieren.

-
Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-system drucklos machen (Druckentlastung).
-
Zündung auf Stellung 1 im Arbeitsmodus (Motor nicht starten) stellen. Besen gehen nach unten und das Hydrauliksystem wird drucklos.
-
Alle Anschlüsse und Verbindungen trennen.
-
Saugschlauch zwischen Kehrgutbehälter und Saugmund abnehmen.
12.Wasserschlauch (dick) trennen.
- Kehrsystem mit Hubwagen ausfahren.

②Leitungen und Schläuche
14.Leitungen und Schläuche in die Aufbewahrungsboxen stellen.
- Kehrsystem an einer geschützten Stelle abstellen.
16.Hubwagen ausfahren.
Kehrsystem anbauen

①Signalstecker für Anbaugeräteerkennung
②Anschlüsse für linken Seitenbesen (Hydraulik und Wasser)
③Verriegelung Kehrsystem
④Anschlüsse für rechten Seitenbesen (Hydraulik und Wasser)
- Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und gegen Wegrollen sichern.
- Kehrsystem in umgekehrter Reihenfolge an das Fahrzeug anbauen.
- Kehrsystem verriegeln (Hebelstellung unten).
- Verriegelung prüfen, siehe Kapitel Verriegelung Anbauten prüfen / einstellen.
- Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-system drucklos machen (Druckentlastung).
- Hydraulikschläuche mit den Kupplungen verbinden.
Frontkraftheber (Option)
Mit dem Frontkraftheber können verschiedene Anbaugeräte mit 3-Punkt-Aufnahme angebaut werden.
Zum Anbauen / Abbauen des Frontkrafthebers wird eine Wechselwagen benötigt.
Hinweis
Optionales Zubehör, Bestell-Nr. 2.852-067.0.
Frontkraftheber anbauen
- Fahrzeug auf ebenem, festem Untergrund anhalten und gegen Wegrollen sichern.

②Aufnahmerahmen Fahrzeug
③ Aufnahme Frontkraftheber
-
Verriegelungshebel nach oben stellen.
-
Frontkraftheber mit dem Hubwagen mittig vor dem Fahrzeug positionieren.

- Frontkraftheber in den Aufnahmerahmen des Fahrzeugs bis zum Anschlag einführen.

- Verriegelungshebel nach unten stellen.
- Verriegelung prüfen, siehe Kapitel Verriegelung Anbauten prüfen / einstellen.
- Hubwagen ablassen und ausfahren.

- Hydrauliksystem drucklos machen. Siehe Kapitel Hydraulik-system drucklos machen (Druckentlastung).
- Hydraulikschläuche mit den Kupplungen verbinden.
Frontkraftheber abbauen
- Frontkraftheber hochfahren.

① Aufnahme Wechselwagen
②Rahmen Frontkraftheber
- Wechselwagen mit Hubwagen unter Frontkraftheber fahren. a Hubwagen anheben.
b Darauf achten dass der Rahmen des Frontkrafthebers sicher in der Aufnahme des Wechselrahmens sitzt.
- Vorderes Hydrauliksystem drucklos machen (Druckentlastung).
- Hydraulikschläuche lösen.
a Hydraulikschläuche am Frontkraftheber mit Kabelbinder befestigen.
-
Verriegelung auf beiden Seiten des Fahrzeugs öffnen, siehe Kapitel "Verriegelung öffnen / schließen".
-
Frontkraftheber aus dem Aufnahmerahmen des Fahrzeugs mit Hubwagen ausfahren.
- Frontkraftheber an einer geschützten Stelle abstellen.
Anbausatz 2-Besen Kehrsystem (gezogen)
Kehrsystem anbauen
Die Palette auf dem das Kehrsystem geliefert wurde dient gleichzeitig als Montagehilfe zum Anbau / Abbau.

①Palette
②2-Besen Kehrsystem
③Saugmund angebaut
④Verriegelungshebel in Stellung oben (offen)
⑤ Aufnahme am Fahrzeug
- Hubwagen unter die Palette mit dem positioniertem Kehrsystem fahren.
- Verriegelungshebel nach oben ziehen.
- Kehrsystem in Aufnahme am Fahrzeug einfahren und bis circa 10 cm vor dem Fahrzeug positionieren.
- Hydraulikschläuche aufstecken, Farben beachten. Belegung siehe in einem späteren Kapitel
- Wasserschläuche aufstecken.
- Geräteerkennungsstecker am Fahrzeug einstecken.
- Kehrsystem bis zum Anschlag in Fahrzeugaufnahme einführen.
- Kehrsystem verriegeln, dazu Verriegelungshebel nach unten drücken (gebogene Stange verwenden).
- Beim erstmaligen Anbau oder beim Wechsel auf ein anderes Fahrzeug muss die Verriegelung an den Stellmuttern richtig eingestellt werden. Bei richtiger Einstellung muss die Verriegelung beim Drücken nach unten über einen Totpunkt rasten.
10.Seitenbesen anbauen.
Geräteansicht 2-Besen Kehrsystem

①2-Besen Kehrsystem
②Verriegelungshebel
③ Stecker Geräteerkennung
④Hydraulik- und Wasseranschluss
⑤Seitenbesen
- Die Bedienung des 2-Besen Kehrsystems ist in einem späteren Kapitel beschrieben.
Hydraulikschläuche und Wasserschläuche anschließen

①PTO Bürsten
②Saugmund / Kehrbesen Schwenken
③Kehrbesen Heben / Senken
④PTO Bürsten
⑤Wasseranschluss rechts
⑥ Wasseranschluss links
- Hydraulikschläuche entsprechend der Farbkennzeichnung aufstecken.
- Wasserschläuche links und rechts aufstecken.
Bedienung
Belegung Saugkehrmaschine mit 2-Besen Kehrsystem (gezogen)
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

text_image
A B G F C E D 1 2 10 3 9 4 8 5 7 6①Joystick links
– Joystick nach vorne: Besenarme gemeinsam absenken und Seitenbesen einschalten
– Joystick nach hinten: Besenarme gemeinsam anheben und Seitenbesen ausschalten
– Joystick nach links/rechts: Besenarme gemeinsam schwenken
②Joystick rechts
Taste ist nicht belegt
③ Saugmund anheben / absenken
④Hydrauliksystem ein / aus
⑤Taste ist nicht belegt
⑥Taste ist nicht belegt
⑦Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser)
⑧Sauggebläse ein / aus
⑨Funktion ECO
Schaltet das komplette Arbeitsprogramm ein.
PTO (Seitenbesen, Sauggebläse), Frischwasser, Wasserumlauf (Recyclingwasser)
⑩Wasserpumpe ein / aus
(A) Anwahl Drehzahl Kehrbesen, links und rechts gemeinsam
(B) Taste ist nicht belegt
(C) Motordrehzahl
zum Einstellen der Werte drücken
Hinweis
Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig.
• 1600 1/min leichtes Kehrgut
• 2200 1/min normale Verschmutzung
• 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung
(D) nicht belegt
(E) Taste, Anpressdruck linker und rechter Seitenbesen
(F) Speichertaste
zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken
(G) Drehknopf
zum Ändern der eingestellten Werte drücken
Umschalten auf 2-Besen Kehrsystem (gezogen):
1 Zündung einschalten.
2 Am Display des Fahrzeugs F10 drücken.
3 Mit F5 Kehrsystem gezogen auswählen.
Besenanpressdruck
Im Display zeigt ein gelber Balken eine Entlastung des Besenanpressdrucks an.
Ein roter Balken zeigt eine Erhöhung des Besenanpressdrucks an.
Pflegearbeiten
1 Die vorhandenen Schmierstellen (Schmiernippel) sind gekennzeichnet.
Täglich mit herkömmlichen Mehrzweckfett schmieren.
2 Kehrbesen auf eingewickelte Schnüre und Bänder prüfen, bei Bedarf entfernen.
3 Hydraulikanschlüsse sauber halten und wöchentlich auf Dichtheit prüfen.
4 Kehrbesen auf Verschleiß und Beschädigung prüfen, bei Bedarf erneuern.
Kehrspiegel einstellen

- Den Kehrspiegel wie in der Abbildung dargestellt einstellen.
Links: 9.00 Uhr - 14.00 Uhr
Rechts: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr
Seitenneigung einstellen

①Schraube 1
②Schraube 2
2. Schrauben lösen.
3. Seitenneigung über den Drehpunkt der Schraube 1 einstellen.
4. Schrauben anziehen.
Kopfneigung nach vorne einstellen

①Kontermutter
②Sechskant
5. Kontermutter lösen.
6. Kopfneigung über den Sechskant einstellen.
7. Kontermutter anziehen.
Besenanpressdruck einstellen
- Das Besensystem besitzt eine hydraulische Besenentlastung.
Lagerung
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Beachten Sie das Gewicht des Gerätes.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr
Bewahren Sie den Anbausatz an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz auf. Achten Sie darauf dass die Kehrbesen entlastet sind.
- Vom Fahrzeug abgebautes Kehrsystem auf dem Wechselwagen aufbewahren.
- Beim Anbau an dem Fahrzeug, darauf achten dass die Kehrbesen entlastet sind.
Technische Daten
| Maße und Gewichte 2-Besen Kehrsystem (gezogen) | |
| Länge 950 mm | |
| Breite 1250 mm | |
| Höhe 750 mm | |
| Gewicht (Transportgewicht) 115 kg | |
Kehrsystem abbauen
Den Abbau des Kehrsystems in umgekehrter Reihenfolge des Anbaus vornehmen. Kehrsystem auf der Palette abstellen. Vorher die Kehrbesen abnehmen.
Zum Abziehen der Hydraulikschläuche ist das System vorher drucklos zu machen, siehe dazu in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.
Anbausatz 3-Besen Kehrsystem (Frontbesen)
Kehrsystem anbauen
Die Palette auf dem das Kehrsystem geliefert wurde dient gleichzeitig als Montagehilfe zum Anbau / Abbau.

①Palette
②Kehrsystem
- Hubwagen unter die Palette mit dem positioniertem Kehrsystem fahren.

①Aufnahme am Fahrzeug
② Saugmund angebaut
③Kehrsystem
④ Palette
- Verriegelungshebel nach oben ziehen.
- Kehrsystem circa 10 cm vor dem Fahrzeug positionieren.
- Hydraulikschläuche anschließen, Farben beachten. Belegung siehe in einem späteren Kapitel
- Wasserschläuche aufstecken.
- Elektrische Steckverbindung am Fahrzeug einstecken.
- Kehrsystem bis zum Anschlag in Fahrzeugaufnahme einführen.
- Kehrsystem verriegeln, dazu Verriegelungshebel nach unten drücken (gebogene Stange verwenden).
- Beim erstmaligen Anbau oder beim Wechsel auf ein anderes Fahrzeug muss die Verriegelung an den Stellmuttern richtig eingestellt werden. Bei richtiger Einstellung muss die Verriegelung beim Drücken nach unten über einen Totpunkt rasten.
10.Seitenbesen und Frontbesen anbauen.
Geräteansicht 3-Besen Kehrsystem

text_image
MC 130 ① ② ③ ④ ⑤①Frontbesen
②Frontbesenarm
③2-Besen Kehrsystem
④ Schlitten
⑤Stecker Geräteerkennung
- Die Bedienung des Besensystems ist in einem späteren Kapitel beschrieben.
Hydraulikschläuche und Wasserschläuche anschließen

①PTO Bürsten
②Frontbesen Neigen / Rollen
③Frontbesen Heben / Senken
④Lecköl
⑤Saugmund / Kehrbesen Schwenken
⑥Kehrbesen Heben / Senken
⑦Frontbesen Schwenken
⑧PTO 80 l/min
⑨PTO Bürsten
⑩Wasseranschluss rechts
⑪ Wasseranschluss links
- Hydraulikschläuche entsprechend der Farbkennzeichnung stecken.
- Wasserschläuche links und rechts aufstecken.
Bedienung
Belegung Saugkehrmaschine mit Kehrsystem Frontbesen
Hinweis
Die Anzeigen in den Schaltern leuchten, wenn sie eingeschaltet sind.

text_image
A B G F C E D 1 2 10 3 9 4 8 5 7 6①Joystick links, zum Bedienen des Frontbesens
– Joystick nach vorne: Frontbesen senkt sich und schaltet sich ein
Hinweis
Bei starken Verschmutzungen den Anpressdruck erhöhen
– Joystick nach hinten: Frontbesen hebt sich und schaltet sich ab
– Joystick nach links/rechts: Frontbesen bewegt sich nach links/rechts
②Joystick rechts, zum Bedienen der Kehrbesen
– Joystick nach vorne: Besenarme gemeinsam absenken und Seitenbesen einschalten
– Joystick nach hinten: Besenarme gemeinsam anheben und Seitenbesen ausschalten
– Joystick nach links/rechts: Besenarme gemeinsam schwenken
③Saugmund anheben / absenken
④Hydrauliksystem ein / aus
⑤Drehrichtungsumkehr Frontbesen
⑥Wenn aktiviert: Frontbesen Nicken/Rollen mit rechtem Joystick
⑦Wasserumlauffunktion ein / aus (Recyclingwasser)
⑧Sauggebläse ein / aus
⑨Funktion ECO
⑩ Wasserpumpe ein / aus
(A) Anwahl Drehzahl Frontbesen
(B) Anwahl Drehzahl Kehrbesen
(C) Motordrehzahl
zum Einstellen der Werte drücken
Hinweis
Von der eingestellten Motordrehzahl ist die Saugleistung abhängig.
• 1600 1/min leichtes Kehrgut
• 2200 1/min normale Verschmutzung
• 2500 1/min starke, schwere Verschmutzung
(D) Kehrbesenentlastung
(E) Frontbesenentlastung /-druck
(F) Speichertaste
zum Speichern der eingestellten Werte oder Programme drücken
(G) Drehknopf
zum Ändern der eingestellten Werte drücken
Besenanpressdruck
Im Display zeigt ein gelber Balken eine Entlastung des Besenanpressdrucks an.
Ein roter Balken zeigt eine Erhöhung des Besenanpressdrucks an.
Einsatz als Wildkrautbesen
Beim Einsatz als Wildkrautbesen ist die Position des Frontbesens in der gewünschten Stellung zu sichern.
Drei Positionen sind möglich.

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["Component 2"]
B --> C["Component 3"]
C --> D["Component 4"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
①Fahrtrichtung
②Position Rechts
③Position Vorne
④Position Links
-
Gewünschte Arbeitsposition mit Bolzen und Federstecker sichern. Siehe Kapitel Transportsicherung.
-
Beim Arbeiten in Position Links die Taste für Drehrichtungsumkehr drücken.
Transportsicherung
Bei Fahrten im öffentlichem Bereich (Transportfahrten) muss der Frontbesen gesichert werden.

① Bolzen
②Federstecker
- Schlitten des Frontbesens ganz nach links fahren.
- Frontbesen in entsprechender Stellung mit einem Bolzen und Federstecker sichern.
Pflegearbeiten
Weitere Informationen bitte der Betriebsanleitung des Fahrzeugs entnehmen.
Wartung und Pflege der Kehreinheit
1 Frontbesen und Kehrbesen auf eingewickelte Schnüre und Bänder prüfen, bei Bedarf entfernen.
2 Hydraulikanschlüsse sauber halten und wöchentlich auf Dichtheit prüfen.
3 Frontbesen und Kehrbesen auf Verschleiß und Beschädigung prüfen, bei Bedarf erneuern.
Wartung und Pflege der Lager / Lineareinheit
△VORSICHT
Funktionsstörung bzw. Beschädigungsgefahr
Die Lagereinheiten sind selbstschmierende Trockenlager und dürfen auf keinen Fall mit irgendwelchen Schmiermittel geschmiert werden.
Bremsenreiniger, Schmierstoffe oder sonstige Reiniger können die Lagerfolie angreifen und zerstören. Die Lagerfolien auf Verschleiß und Beschädigung prüfen, bei Bedarf erneuern.
1 Die vorhandenen Schmierstellen (Schmiernippel) sind gekennzeichnet.
Täglich mit herkömmlichen Mehrzweckfett schmieren.
2 Die gesamte Lineareinheit nur mit Wasser oder Lauge reinigen. Eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger stellt kein Problem dar.
Wartung und Pflege der Kette
ACHTUNG
Hinweise zum Schmieren der Kette
Achten Sie beim Schmieren der Kette darauf, dass kein Schmierstoff auf die Schienen der Lineareinheit gelangt. Sollte dies aus Unachtsamkeit trotzdem passieren, sind diese vor Inbetriebnahme fettfrei zu reinigen.
Verwenden Sie auf keinen Fall Beizen oder Säuren zum Reinigen der Kette.
1 Die Inspektion der Kette mindestens einmal im Monat vornehmen. Zur Inspektion gehört die Reinigung, das Spannen des Kettentriebs und die Schmierung.
2 Die Reinigung der Ketten kann mit Lappen oder Bürsten erfolgen. Hartnäckige Verschmutzungen können mit Petroleum oder Waschbenzin gelöst werden. Sofort nach der Verwendung von fettlösenden Medien ist ein neuer geeigneter Korrosionsschutz aufzubringen.
3 Das Spannen des Kettentriebs darf ausschließlich durch den Kärcher-Service erfolgen.
4 Regelmäßige Schmierung wirkt sich verlängernd auf die Gebrauchsdauer aus. Schmieren Sie die Kette mit dem Nachschmierstoff VP8 FoodPlus Spay von der Firma IWIS. Beachten Sie, dass der Schmierstoff ins Kettengelenk gelangen muss. Das bedeutet, er muss zum einen zwischen Schonrolle und Buchse, zum anderen aber auch zwischen den Innen-und den Außenlaschen hindurch zu den Bolzen und Buchse gelangen
5 Stellen Sie eine Mangelschmierung fest die sich in erhöhter Geräuschbildung, steifen Gelenken oder in Passungsrost in den Gelenken zeigt empfehlen wir folgende Vorgehensweise. Reinigen Sie die Kette mit einem sehr niedrig viskosem Öl. Dieses spült Passungsrost, alten Schmierstoff und andere Verschmutzungen aus dem Gelenk. Wenn die Kette gereinigt ist, ist sie mit einem geeigneten Schmiermittel gemäß den obi-gen Angaben zu schmieren.
Kehrspiegel einstellen

- Den Kehrspiegel wie in der Abbildung dargestellt einstellen.
Links: 9.00 Uhr - 14.00 Uhr
Rechts: 10.00 Uhr - 15.00 Uhr
Seitenneigung einstellen

①Schraube 1
②Schraube 2
2. Schrauben lösen.
3. Seitenneigung über den Drehpunkt der Schraube 1 einstellen.
4. Schrauben anziehen.
Kopfneigung nach vorne einstellen

①Kontermutter
②Sechskant
- Kontermutter lösen.
- Kopfneigung über den Sechskant einstellen.
- Kontermutter anziehen.
Besenanpressdruck einstellen
- Das Besensystem besitzt eine hydraulische Besenanpressdruckverstellung.
Lagerung
△WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Beachten Sie das Gewicht des Gerätes.
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr
Bewahren Sie den Anbausatz an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz auf. Achten Sie darauf dass die Kehrbesen entlastet sind.
- Vom Fahrzeug abgebautes Kehrsystem auf dem Wechselwagen aufbewahren.
- Beim Anbau an dem Fahrzeug, darauf achten dass die Kehrbesen entlastet sind.
Technische Daten
Maße und Gewichte 3-Besen Kehrsystem
| Länge 1800 mm | |
| Breite 1250 mm | |
| Höhe 850 mm | |
| Gewicht (Transportgewicht) 285 kg |
Kehrsystem abbauen
Den Abbau des Kehrsystems in umgekehrter Reihenfolge des Anbaus vornehmen. Kehrsystem auf der Palette abstellen. Vorher die Kehrbesen abnehmen.
Zum Abziehen der Hydraulikschläuche ist das System vorher drucklos zu machen, siehe dazu in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.
Transport
Fahrzeug verladen
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr durch falschen Transport
Beachten Sie das Gewicht des Fahrzeugs.
Fahren Sie das Fahrzeug langsam und vorsichtig auf das Transportfahrzeug.
ACHTUNG
Beschädigung des Fahrzeugs
Verladen Sie das Fahrzeug nicht mit dem Kran.
Verwenden Sie keinen Gabelstapler.
- Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit auf das Transportfahrzeug fahren.
Hinweis
Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, siehe Kapitel Fahrzeug abschleppen.
Transportsicherung am Knickgelenk anbringen

①Bolzen mit Sicherungssplint
②Transportsicherung
③Aufbewahrung Transportsicherung
- Sicherungssplinte herausziehen.
- Beide Bolzen herausziehen.
- Transportsicherung aus Aufbewahrung ziehen.
- Transportsicherung anbringen.
- Bolzen einstecken.
- Bolzen mit Sicherungssplinten sichern.
Fahrzeug sichern
⚠️WARNUNG
Unfallgefahr
Sichern Sie das Fahrzeug beim Transport gegen Verrutschen.

- Fahrzeug abstellen.
- Fahrzeug mit Spanngurten an den angezeigten Zurrpunkten beidseitig sichern.
Hinweis
Wird das Fahrzeug inklusive Kehrgutbehälter zum Transport rückwärts verladen, muss der Deckel des Kehrgutbehälters zusätzlich mit einem Spanngurt gegen Öffnen gesichert werden.
Fahrzeug abschleppen
Abschleppöse anbringen
Hinweis
Die Abschleppöse mit Sicherungsbolzen und Sicherungssplint befindet sich unter dem Beifahrersitz in einem Aufbewahrungsfach.

①Abschleppöse
②Sicherungsbolzen
③Sicherungssplint
④Sicherungssplint für Bolzen
⑤Bolzen
- Aufbewahrungsfach unter dem Beifahrersitz öffnen und Abschleppöse entnehmen.

①Sicherungsbolzen mit Sicherungssplint
②Abschleppöse
③Fahrzeugrahmen
④ Bolzen
⑤ Sicherungssplint
-
Abschleppöse am rechten Fahrzeugrahmen vorne anbringen.
-
Sicherungsbolzen in die Abschleppöse stecken und mit Sicherungssplint sichern.
Abschleppöse anbringen
Hinweis
Der Abschlepphaken für MC 130 advanced wird mit Sicherungsbolzen und Sicherungsklammer hinter dem Beifahrersitz an einem extra Halter aufbewahrt.

①Abschleppöse
②Sicherungsbolzen mit Sicherungsklammer
③ Sicherungskette mit Sicherungsklammer
④Abschleppbolzen
⑤ Halter für Abschleppöse
Hinter dem Beifahrersitz angebracht
- Abschleppöse mit Sicherungsbolzen und Sicherungsklammer vom Halter abnehmen.

①Sicherungsbolzen mir Sicherungsklammer
②Abschleppöse
③Sicherungsbolzen mit Sicherungssplint
2. Abschleppöse am Fahrzeugrahmen vorne anbringen.
3. Sicherungsbolzen in die Abschleppöse stecken und mit Sicherungssplint sichern.
Fahrzeug abschleppen
⚠ VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäßes Abschleppen Schleppen Sie das Fahrzeug nur mit Schrittgeschwindigkeit ab. Fahren Sie langsam und nicht ruckartig an.
Befestigen Sie das Abschleppseil oder die Abschleppstange nur am Fangmaul.
Stellen Sie sicher, dass die Lenkung funktioniert.
- Federspeicher der Feststellbremse lösen.

- Bypassventile 3 Umdrehungen herausdrehen (SW 24 mm).
- Abschleppstange oder Abschleppseil an der Abschleppöse befestigen.
- Fahrzeug langsam auf das Transportfahrzeug ziehen.
- Federspeicher der Feststellbremse und Bypassventile schließen.
Pflege und Wartung
Allgemeine Hinweise
⚠ GEFAHR
Quetschgefahr
Wenn Sie unter angehobenen Anbaugeräten arbeiten, sichern Sie die Anbaugeräte immer mechanisch (unterlegen).
- Bevor Sie das Fahrzeug reinigen und warten, Teile auswechseln oder auf eine andere Funktion umstellen, stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel.
- Prüfen Sie vor dem Abklemmen der Batterie, ob ihr Radio mit einen Radiocode gesichert ist.
- Klemmen Sie vor Arbeiten an der elektrischen Anlage die Batterie ab.
- Instandsetzungen dürfen nur durch zugelassene Kunden- dienststellen oder durch Fachkräfte für dieses Gebiet durch- geführt werden, die mit allen relevanten Sicherheitsvorschriften vertraut sind.
- Jegliche Schweißarbeiten am Fahrzeug oder an den Anbau- geräten sind nur durch den autorisierten Kärcher Kunden- dienst erlaubt.
Serviceanzeige
Die Serviceanzeige leuchtet, wenn die entsprechende Wartung durchgeführt werden muss.
Die Serviceanzeige blinkt im Display:
- Erstmals nach 50 Betriebsstunden, wenn die Erstinspektion durchgeführt werden muss.
• Nächster Service nach 250 Betriebsstunden.
• Danach alle 500 Betriebsstunden.
Hinweis
Die Serviceanzeige muss durch den Kundendienst zurückgestellt werden.
Wartungsintervalle
Hinweis
Um Garantieansprüche zu wahren, müssen während der Garantielaufzeit alle Service- und Wartungsarbeiten vom autorisierten Kärcher-Kundendienst gemäß Inspektionscheckliste durchgeführt werden.
- Täglich vor Betriebsbeginn, siehe Kapitel Sicherheitsüberprüfung vor dem Start.
- Nach der Fahrzeugwäsche alle Lager abschmieren.
- Nach Bedarf die Sicherheitsüberprüfung nach den örtlich geltenden Vorschriften durch den Kundendienst durchführen.
- Die Intervalle für Prüf- und Wartungsarbeiten durch den Kunden sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt. Weitere Wartungsarbeiten sind durch den Kundendienst nach 250, 500 (jährlich), 1000, 1500 oder 2000 Betriebsstunden gemäß Inspektionscheckliste auszuführen. Bitte kontaktieren Sie den Kundendienst rechtzeitig.
Wartungsplan Fahrzeug
| täglich wöchentlich | ||
| Alle Lager abschmieren, die im Schmierplan genannt sind. | (8h) | |
| Bowdenzügen und bewegliche Teile auf Leichtgängigkeit prüfen. | X | |
| Seitenbesen und Saugmund auf Verschleiß und eingewickelte Bänder prüfen (bei Kehrmaschine). | X | |
| Wurde das Gerät mit ausgeschaltetem Wasserumlaufsystem (Option) betrieben, Filter und Ventil des Wasserumlaufsystems reinigen, um sichere Funktion des Wasserumlaufsystems zu gewährleisten und Schäden auszuschließen. | X | |
| Laufrollen am Saugmund auf Leichtgängigkeit prüfen (bei Kehrmaschine). | X | |
| Strahlbild der Sprühdüsen zur Bürstenbewässerung und im Saugmund prüfen. Bei Bedarf Düsen reinigen oder ersetzen (bei Kehrmaschine). | X | |
| Schläuche und Klemmschellen prüfen. X | ||
| Kühlmittelschläuche prüfen. X | ||
| Kühlerlamellen von Wasserkühler, Öl-kühler und Klimaanlage reinigen. | X | |
| Keilriemen und Keilriemenspannung kontrollieren. | X | |
| Feststellbremse auf Funktion und Einstellung prüfen. | X | |
| Pedale auf Funktion prüfen X | ||
| Motorluftfilter prüfen. X | ||
| Kühlergitter reinigen. X | ||
| Klimaanlage prüfen. X | ||
| Auspuffanlage prüfen. X | ||
| Gebläseraum reinigen. X* | ||
| Kehrgutbehälter und Deckel reinigen. | X* | |
| * bei starker Verschmutzung mehrmals täglich | ||
Schmierplan Fahrzeug

| Schmierpunkt | Anzahl Schmierpunkte | Schmierintervall | |
| 1 | Drehlager und Hubzylinder vom Frontkraftheber | je 1 | • alle 8 h |
| 2 | Knicklenkung in Fahrzeugmitte | 2 | • alle 8 h• wartungsfrei (optional) |
| 3 | Lenkzylinder | 2 | • alle 8 h• wartungsfrei (optional) |
| 4 | unteres Lager Knickgelenk | 1 | • alle 8 h• wartungsfrei (optional) |
| 5 | Hubzylinder | 4 | • alle 25 h |
| 6 | Hebeplattform | 2 | • alle 8 h |
| 7 | Fahrpedal | 1 | • alle 100 h |
| 8 | Umlenkhebel Bremspedal | 1 | • alle 100 h |
ACHTUNG
Funktionsstörungen
Keilriemen sauber und fettfrei halten.
1 Hochwertiges Mehrzweckfett verwenden.
2 Schmiernippel gemäß der Schmierintervalle (Tabelle) mit der Fettpresse schmieren.
Schmierplan Kehrwerk

| Schmierpunkt Anzahl | Schmier punkte | Schmier-intervall | |
| 1 Achse Hebearm Besenkopf je 1 alle 8 h | |||
| 2 Achse Hebearm Zylinder je 1 alle 8 h | |||
| 3 Achse Hebearm Schwenklager je 1 alle 8 h | 8 h | ||
| 4 Achse Zylinder Schwenklager je 1 alle 8 h | h | ||
ACHTUNG
Funktionsstörungen
Keilriemen sauber und fettfrei halten.
1 Hochwertiges Mehrzweckfett verwenden.
2 Schmiernippel gemäß der Schmierintervalle (Tabelle) mit der Fettpresse schmieren.

| Schmierpunkt Anzahl | Schmier punkte | Schmier-intervall | |
| 1 Achse Hebearm Schwenkzylinder je 1 alle 8 h | |||
| 2 Achse Grundträger Schwenklager je 1 alle 8 h | |||
| 3 Zylinder Saugmund Träger 1 | alle 8 h | ||
| 4 Zylinder Saugmund Basiskörper 1 | alle 8 h | ||
| 5 | Achse Grundträger Schwenkzylinder 1 | alle 8 h | |
| 6 | Achse Grundträger Schwenkzylinder 1 | alle 8 h | |
Wartungsarbeiten vorbereiten
- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
- Sauggebläse ausschalten.
- Seitenbesen absenken.
- Feststellbremse betätigen.
- Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
Wartungsarbeiten
Allgemeine Sicherheitshinweise
GEFAHR
Lebensgefahr durch fließenden Verkehr
Bringen Sie vor Reparaturarbeiten das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs.
Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
Stellen Sie ein Warndreieck auf.
Tragen Sie Warnkleidung.
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Motor läuft nach.
Warten Sie nach dem Abstellen des Motors 5 Sekunden.
Halten Sie sich in dieser Zeitspanne unbedingt vom Arbeitsbereich fern.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch falsche Reinigung
Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulik- schläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektron- nische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.
Beachten Sie die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger.
Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel.
Waschen Sie zum Schutz des Luftfilters das Fahrzeug nur bei ausgeschaltetem Motor.
△WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Fahrzeug kann unbeabsichtigt anlaufen.
Ziehen Sie vor Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Fahrzeug immer den Zündschlüssel ab und Batterie klemmen Sie die Batterie ab.
△WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Instandhaltungsarbeiten am Hydrauliksystem dürfen nur von besonders geschultem Personal durchgeführt werden.
△VORSICHT
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Sichern Sie die angehobene Kippvorrichtung immer.
⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Kehrgutbehälter ganz hochkippen und Besensystem / Anbaugerät absenken, um das Hydrauliksystem drucklos zu machen.
Kehrgutbehälter kann abwärts schwenken. Senken Sie vor Arbeiten unterhalb des Kehrgutbehälters, diesen immer vollständig in die Endstellung ab.
Der Kehrgutbehälter kann sich unbeabsichtigt absenken. Führen Sie Arbeiten an der Turbine nur bei vollständig angehobenem Kehrgutbehälter durch.
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Lassen Sie das Fahrzeug ausreichend abkühlen.
Berühren Sie keine heißen Teile der Hydraulik, des hydrostatischen Antriebsmotors, des Verbrennungsmotors und der Abgasanlage.
ACHTUNG
Umweltverschmutzung
Lassen Sie Flüssigkeiten wie Motoröl, Hydrauliköl, Bremsflüssigkeit, Diesel oder Kühlmittel nicht in den Boden gelangen. Schützen Sie bitte die Umwelt und entsorgen Sie die Flüssigkeiten umweltgerecht.
Angehoben Kehrgutbehälter sichern
⚠️WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Sichern Sie den Kehrgutbehälter bei Arbeiten mit angehobenem Kehrgutbehälter immer.

①Sicherungsbolzen
②Sicherungssplint
③ Aufbewahrung für Sicherungsbolzen mit Sicherungsklammer (2x)
④Sicherungsposition (1x rechts, 1x links)
- Bei angehobenem Kehrgutbehälter den Sicherungsbolzen einsetzen und mit Sicherungsklammer sichern (2x).
Kippvorrichtung sichern

①Kolbenstange
②Sicherungssplint
③Sicherungsstütze
④ Aufnahme für Sicherungsstütze
- Kippvorrichtung ganz hoch fahren.
- Sicherungssplint öffnen.
- Sicherungsstütze aus der Aufnahme entnehmen.
- Sicherungsstütze einsetzen.
- Sicherungssplint anbringen.
Hinweis
Sicherung kann an der linken und rechten Kolbenstange angebracht werden.
Kippvorrichtung absenken
ACHTUNG
Beschädigung des Saugschlauchs
Achten Sie beim Absenken des Kipprahmens darauf, dass der Saugschlauch richtig in der Führung liegt.

- Kipprahmen nach Abnehmen der Sicherungsstütze ablassen.
- Falls nötig, den Saugschlauch von Hand in seine Führung drücken.
Seitenverkleidung öffnen
△VORSICHT
Verletzungsgefahr
Verbrennungsgefahr durch heiße Fahrzeugteile.
Vor dem Öffnen der Seitenverkleidung, Gerät ausreichend abkühlen lassen.

text_image
KARCHER Reheuzung 30 1 2 1(1)Verschlüsse
(2)Seitenverkleidung
Auf beiden Seiten
- Verschlüsse der Seitenverkleidung öffnen.
Rechte Seite
- Seitenverkleidung nach vorne öffnen.
Linke Seite

- Zur Entriegelung der linken Seitenverkleidung am Hauptschalter ziehen.
- Seitenverkleidung nach vorne öffnen.
Kühlerschutzgitter abnehmen / anbringen

- Kühlerschutzgitter nach oben anheben.
- Unteren Teil herausziehen.
- Kühlerschutzgitter nach unten wegnehmen.
Einbauhinweis
Kühlerschutzgitter unten einrasten, dann oben zuklappen.
Kühlmittelstand prüfen und Kühlmittel nachfüllen
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile
Öffnen oder berühren Sie den Kühler und Teile vom Kühlsystem nicht bei heißem Motor.
ACHTUNG
Sachschaden durch falsches Kühlmittel
Füllen Sie Kühlmittel nur bei kaltem Motor nach.
Verwenden Sie eine Wasser-Frostschutzmischung.
Mischen Sie Frostschutzmittel nicht.
Verwenden Sie nur enthärtetes Wasser.
Kühlmittel siehe Kapitel.

③Markierung oberer Füllstand
④Markierung unterer Füllstand
- Füllstand bei kaltem Motor prüfen.
- Linke Seitenverkleidung abnehmen.
- Füllstand am Ausgleichsbehälter prüfen.
Hinweis
Der richtige Kühlmittelstand muss zwischen der oberen und der unteren Markierung liegen.
- Bei Bedarf Kühlmittel nachfüllen.
- Zusätzlich den Füllstand im Kühler prüfen, siehe Kapitel.
- Ist der Ausgleichsbehälter ganz leer, zuerst den Kühler nachfüllen.
Hydraulikölstand prüfen und Hydrauliköl nachfüllen

①Hydraulikflüssigkeit
②Ölstand MIN
③Ölstand MAX
- Hydraulikölstand prüfen.
Hinweis
Der richtige Hydraulikölstand muss zwischen der oberen und der unteren Markierung liegen.
- Bei Bedarf Hydrauliköl nachfüllen.
Hinweis
Fehlendes Hydrauliköl kann nur durch ein spezielles Sonderzubehör nachgefüllt werden, welches an die Leckagekupplung des Fahrzeuges angeschlossen wird. Bei Bedarf, Bestell-Nr. bei Kärcher anfragen oder das Nachfüllen vom Kärcher Kundendienst ausführen lassen. Hydraulikölsorte: siehe Kapitel Technische Daten.
Kühlmittel im Kühler nachfüllen
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile
Öffnen oder berühren Sie den Kühler und Teile vom Kühlsystem nicht bei heißem Motor.
ACHTUNG
Sachschaden durch falsches Kühlmittel
Füllen Sie Kühlmittel nur bei kaltem Motor nach.
Verwenden Sie eine Wasser-Frostschutzmischung.
Mischen Sie Frostschutzmittel nicht.
Verwenden Sie nur enthärtetes Wasser.
Kühlmittel siehe Kapitel Technische Daten.
- Kehrgutbehälter abbauen, siehe Kapitel

①Abdeckung Kühlerdeckel
②Kühlerdeckel
2. Abdeckung Kühlerdeckel aufklappen.
3. Kühlerdeckel eine Rastung drehen und Druck vom Kühler ablassen.
4. Wenn Kühler drucklos ist, Kühlerdeckel abschrauben.
5. Kühler langsam bis oben blasenfrei befüllen.
6. Kühlerdeckel festschrauben.
7. Kühlmittel-Ausgleichsbehälter nachfüllen. Siehe Kapitel.
8. Verkleidung wieder anbringen.
Batterie einbauen/ausbauen
⚠GEFAHR
Verletzungsgefahr
Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien.

text_image
EXIDE Premium 64 EA640 640 4199 ① ② ③① Minuspol
②Pluspol
③ Halterung
- Batterie in die Batteriehalterung stellen.
- Halterung am Batterieboden festschrauben.
- Polklemme (rotes Kabel) am Pluspol (+) anschließen.
- Polklemme (schwarzes Kabel) am Minuspol (-) anschließen.
- Abdeckkappen auf Polklemmen stecken.
ACHTUNG
Beim Ausbau der Batterie zuerst den Minuspol abklemmen.
Prüfen, ob die Batteriepole und Polklemmen durch ausreichend Polschutzfett geschützt sind.
Batterie laden
⚠ GEFAHR
Verletzungsgefahr!
Batterie nur mit geeignetem Ladegerät laden.
Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Batterien beachten.
Gebrauchsanweisung des Ladegeräteherstellers beachten.
- Minuspol der Batterie abklemmen.
- Ladegerät an Batterie anschließen.
- Netzstecker einstecken und Ladegerät einschalten.
- Batterie mit möglichst kleinem Ladestrom laden.
- Nach dem Laden das Ladegerät erst vom Netz und dann von der Batterie trennen (Minuspol zuerst).
- Batterie wieder anklemmen.
Luftfilter reinigen / wechseln

①Verriegelung
② Luftfiltergehäuse
③Flügelschraube
- Seitliche Motorverkleidung rechts abnehmen.
- Flügelschraube ca. 2 Umdrehungen öffnen
- Komplette Luftfiltereinheit bis zum Anschlag nach außen schwenken.
- Flügelschraube festschrauben.
- Verriegelung (2x) am Luftfiltergehäuse öffnen.
- Luftfiltergehäuse abnehmen.

text_image
FMT1 ① ② ③① Luftfiltergehäuse
②Filterkartusche
③Sicherheitskartusche
- Filterkartusche und Sicherheitskartusche herausziehen.
- Komplettes Luftfiltergehäuses innen reinigen.
- Filterkartusche auf einer harten Oberfläche ausklopfen.
Filterkartusche nicht mit Druckluft ausblasen.
10.Sicherheitskartusche durch eine neue ersetzen.
Gebrauchte Sicherheitskartusche nicht wiederverwenden.
11.Filterkartusche und Dichtungsfläche auf Sauberkeit und Unversehrtheit kontrollieren.
Stark verschmutzte oder beschädigte Filterkartusche durch eine neue ersetzen.
12..Nach dem Zusammenbau Luftfiltereinheit wieder nach innen schwenken und mit Flügelschraube festziehen.
Staubfilter Kabine außen wechseln

①Abdeckung
②Staubfilter
Hinweis
Feinfilter Filterklasse F8 (optional erhältlich)
- 6 Schrauben der Abdeckung herausschrauben.
- Abdeckung abnehmen.
- Staubfilter entnehmen.
- Leicht verschmutzten Staubfilter mit Druckluft (verminderter Druck) ausblasen. Stark verschmutzter Staubfilter erneuern.
- Neuen oder gereinigten Filter einsetzen.
Staubfilter im Innern der Kabine wechseln

①Fahrersitz
②Staubfilter
③Beifahrersitz
- Beide Sitze nach vorne schieben.
- Staubfilter herausnehmen.
- Staubfilter prüfen / reinigen, bei Bedarf austauschen.
Einbauhinweis
Beim Wiedereinbau auf richtige Einbaulage achten.
Rad wechseln
⚠ GEFAHR
Lebensgefahr durch fließenden Verkehr
Bringen Sie vor Reparaturarbeiten das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs.
Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
Stellen Sie ein Warndreieck auf.
Tragen Sie Warnkleidung.
Hinweis
Geeigneten handelsüblichen Wagenheber verwenden.

- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche mit festem Untergrund abstellen.
- Feststellbremse betätigen und Fahrzeug zusätzlich gegen Wegrollen sichern.
- Knickgelenk sichern.
- Zündschlüssel abziehen.
- Radmuttern mit geeignetem Werkzeug ca. 1 Umdrehung lösen.
- Wagenheber am entsprechenden Aufnahmepunkt des Vorder- bzw. Hinterrades ansetzen und Fahrzeug anheben.
- Fahrzeug mit Abstellböcken zusätzlich abstützen.
- Radmuttern abschrauben.
- Rad abnehmen.
- Neues Rad ansetzen und Radmuttern bis zum Anschlag anschrauben und über Kreuz anziehen.
11.Radmuttern mit einem Drehmoment von 180 Nm festziehen.
Wassertank füllen

②Symbol für Hebelstellung „Befüllen“
③ Symbol für Hebelstellung „geschlossen“
④Umschalthebel
⑤Füllstandsanzeige
- Verschluss des Einfüllstutzens öffnen.
- Umschalthebel auf Stellung „Befüllen“
- Wasserzulaufschlauch am Einfüllstutzen anbringen.
- Wassertank füllen.
Hinweis
Um die Rücksaugung zu vermeiden darf der Wasserschlauch zum Befüllen des Wassertanks nicht eingeführt werden.
- Wasserzulauf schließen.
- Wasserzulaufschlauch entfernen.
- Verschluss des Einfüllstutzens schließen.
- Umschalthebel auf Stellung „Geschlossen“.
Wischwasserbehälter füllen

①Wischwasserbehälter
②Deckel
③Füllstandsanzeige Hydrauliköltank
Hinweis
Beachten Sie die Herstellerangaben zu Wischflüssigkeit und Frotschutzmittel.
- Anbaurahmen anheben.
- Seitenverkleidung entriegeln und abnehmen.
- Wischflüssigkeit einfüllen.
a Bei Frostgefahr zusätzlich Frostschutzmittel zusetzen.
- Deckel des Wischwasserbehälters schließen.
- Seitenverkleidung wieder anbauen.
Motorölstand prüfen
△VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Berühren Sie keine heißen Oberflächen wie Motoren- oder Getriebeteile.

①Ölmessstab
②Abdeckung
- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
- Abdeckung abnehmen.
- Ölmessstab herausziehen.
- Ölmessstab abwischen und einschieben.
- Ölmessstab herausziehen.
- Ölstand mit Hilfe des Ölmessstabs ablesen.
Der Ölstand muss zwischen der „MIN“- und „MAX“-Markierung liegen.
Liegt der Ölstand unterhalb der „MIN“-Markierung, Motorölnachfüllen.
Motoröl nachfüllen
⚠ VORSICHT
Verbrennungsgefahr
Berühren Sie keine heißen Oberflächen wie Motoren- oder Getriebeteile.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr
Ein zu hoher Ölstand führt zur Beschädigung des Motors.
Lassen Sie Öl ab, wenn der Ölstand die obere Markierung des Ölmessstabs übersteigt, bis der korrekte Ölstand erreicht ist.

(1)Befestigung Kraftstofftank
(2)Kraftstofftank
- Seitliche Motorverkleidung links abnehmen.
- Schraube der Befestigung Kraftstofftank öffnen und Kraftstofftank nach außen schwenken.

(1)Einfüllverschluss
(2)Einfüllverschluss MC 130 advanced plus
3. Motorölstand prüfen, siehe Kapitel .
4. Einfüllverschluss öffnen.
5. Motoröl nachfüllen.
Spezifikationen zum Motoröl siehe Kapitel Technische Daten.
- Motor nicht über "MAX"-Markierung befüllen.
- Einfüllverschluss schließen.
- Motorölstand nach 5 Minuten erneut prüfen.
Bei Bedarf Motoröl nachfüllen.
Motorölfilter wechseln
⚠️WARNUNG
Verbrennungsgefahr
Lassen Sie zum Wechseln von Motorenöl und Motorenölfilter das Fahrzeug ausreichend abkühlen.
Hinweis
Ein warmer Motor erleichtert das Ablassen des Motoröls.
- Motor abstellen.
- Auffangbehälter (mindestens 10 Liter) unterstellen.
- Ölablassschraube herausdrehen.
- Einfüllverschluss abschrauben.
- Öl ablassen
- Ölfilter abschrauben.
- Aufnahme und Dichtflächen reinigen.
- Dichtung des neuen Ölfilters mit Öl bestreichen.
-
Ölfilter einschrauben und handfest anziehen.
-
Ölablassschraube einschrauben (Anzugsdrehmoment 60 Nm).
11.Motoröl einfüllen.
12.Einfüllverschluss verschließen.
13.Motor 30 Sekunden laufen lassen.
14.5 Minuten warten.
15.Ölstand kontrollieren.
Einbauhinweis
Dichtungen erneuern.
Auf Dichtheit prüfen.
Kraftstoffsystem entlüften
Das Kraftstoffsystem muss entlüftet werden, wenn der Tank leergefahren oder der Kraftstofffilter gewechselt wurde.
- Kraftstofftank füllen.
- Zündschlüssel auf Position I stellen. Nach 2-5 Minuten läuft die Pumpe hörbar leiser.
Seitenbesen wechseln

①Seitliche Schrauben
②Kehrspiegel
③Seitenbesen
④Muttern (4x)
⑤Hintere Schrauben
- Seitenbesen anheben.
- Muttern lösen.
- Seitenbesen abnehmen.
- Neuen Seitenbesen anbringen und verschrauben.
Kehrspiegel einstellen
Kehrspiegel über die hinteren und seitlichen Schrauben entsprechend der Abbildung einstellen.
Wasserumlaufsystem (Option) spülen
- Schlauchkupplung Wasserumlaufsystem trennen.
- Wasserzulaufschlauch mit dem Wasserumlaufsystem verbinden und durchspülen.
- Schalter Bewässerung auf Wasserumlaufsystem stellen Das Ende des Saugrohres wird besser gespült.
Wasserbehälter entleeren
- Ventil am Ablaufschlauch (links unter dem Kehrgutbehälter) öffnen.
- Wasser ablaufen lassen.
Reinigung
△VORSICHT
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Sichern Sie die angehobene Kippvorrichtung immer.
- Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
- Feststellbremse betätigen.
- Hauptschalter ausschalten.
Fahrzeug reinigen
Fahrzeug täglich nach Arbeitsende reinigen.
△VORSICHT
Beschädigungsgefahr durch falsche Reinigung
Reinigen Sie Knickgelenk, Reifen, Kühlerlamellen, Hydraulik- schläuche und -ventile, Dichtungen und elektrische und elektron- nische Komponenten nicht mit dem Hochdruckreiniger.
Beachten Sie die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beim Reinigen des Fahrzeuges mit einem Hochdruckreiniger.
Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel.
Waschen Sie zum Schutz des Luftfilters das Fahrzeug nur bei ausgeschaltetem Motor.
- Zur Vermeidung von Brandgefahr Fahrzeug auf Öl- und Kraftstoffaustritt prüfen. Undichtigkeiten vom Kundendienst beseitigen lassen.
- Zur Vermeidung von Brandgefahr Motor, Schalldämpfer, Batterie und Kraftstofftank von Pflanzenresten und Öl säubern.
- Motor bei Bedarf mit Bürste, Druckluft oder geringem Wasserdruck reinigen.
- Schmutzfänger der Räder reinigen.
Kühlereinheit reinigen
- Kühlerschutzgitter abnehmen, siehe Kapitel Kühlerschutzgitter abnehmen / anbringen.
- Motorkühler, Kühler Klimaanlage und Kraftstoffkühler per Hand von grobem Schmutz befreien.
- Motorkühler, Kühler Klimaanlage und Kraftstoffkühler mit einer weichen Bürste, Druckluft (max. 5 bar) oder geringem Wasserdruck reinigen.
Kehrgutbehälter und Deckel reinigen
Kehrgutbehälter ist entleert.

①Diffusorgitter
②Schmutzwassersieb
③Kehrgutbehälter
- Kehrgutbehälter anheben.
- Sicherungsstifte des Diffusorgitters entfernen.
- Kehrgutbehälter und Deckel mit Wasserstrahl reinigen.
- Bereich hinter dem Schmutzwassersieb mit Wasserstrahl reinigen.
Gebläse reinigen
Kehrgutbehälter muss angehoben sein.

①Seitenabdeckung
②Gebläseraum
- Kehrgutbehälter sichern.
- Seitenabdeckung herausschwenken.
- Gebläsegitter von Schmutz befreien und mit einem feuchten Lappen reinigen.
Unterdrucksystem reinigen
Kehrgutbehälter entleert.
Motor läuft.
ACHTUNG
Sachschaden durch verschmutztes Unterdrucksystem
Ein verschmutztes Unterdrucksystem kann zu unrundem Lauf des Gebläses und zu Fahrzeugvibrationen führen.
Unterdrucksystem täglich auf Verschmutzung prüfen und ggf. reinigen.
- PTO einschalten.
- Motordrehzahl auf 2200 1/min einstellen.
- Gebläse einschalten.
- Mit einem Wasserschlauch Frischwasser in den Bereich des Saugmunds spritzen.
Das Wasser sammelt sich im Kehrgutbehälter. Der Reinigungsvorgang ist abgeschlossen, wenn sauberes Wasser am Diffusor austritt.
- Kehrgutbehälter entleeren.
- Gebläse laufen lassen, um Kehrgutbehälter zu trocknen. Bleiben trotz gründlicher Reinigung die Vibrationen (durch un- runden Lauf des Sauggebläses), Kundendienst kontaktieren.
Wasserfilter reinigen
- Kehrgutbehälter anheben.
- Werbetafel links öffnen.
- Wasserfilter entriegeln und aus der Halterung nehmen.
- Filtergehäuse abschrauben.
- Wasserfilter reinigen.
- Filter einsetzen.
- Richtigen Sitz kontrollieren.
- Filtergehäuse festschrauben.
- Wasserfilter in die Halterung setzen und verriegeln.
10.Werbetafel links schließen. - Kehrgutbehälter absenken.
Sprühdüsen reinigen
Hinweis
Sprühdüsen befinden sich an den Seitenbesen und am Saugmund.
- Sprühdüsen ausbauen.
- Sprühdüsen mit Bürste / Druckluft reinigen.
- Sprühdüsen einbauen.

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Ventil Recyclingwasser reinigen ① ② ③①Bajonettverschluss
②Ventil Recyclingwasser
③Kehrgutbehälter
- Kehrgutbehälter entleeren.
- Kehrgutbehälter anheben.
- Bajonettverschluss öffnen.
- Ventil herausnehmen.
- Ventil unter fließendem Wasser reinigen.
- Ventil einsetzen.
- Bajonettverschluss schließen.
Sicherungen
Die Sicherungen befinden sich hinter dem Fahrersitz hintereiner Abdeckung.

① Abdeckung
②Sicherungen
- Abdeckung öffnen.
- Defekte Sicherungen erneuern.

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F17 F18 F19 F20 F21 F22 F23 F24 © © F25 F26 K13 F1 F2 F3 F4 F5 F6 F7 F8 F9 F10 F11 F12 F13 F14 F15 F16 © © K2Hinweis
Nur Sicherungen mit dem gleichen Amperewert verwenden.
| Sicherung Funktion A | ||
| F1 Kraftstoffventil Steuergerät CR* | 30 | |
| F2 BODAS Steuergerät, Anzeige 5 | ||
| F3 BegrenzungsleuchteInnenbeleuchtung | 10 | |
| F4 Sprühpumpe 7,5 | ||
| F5 Warnblinkanlage 15 | ||
| F6 Nebelschlussleuchte 5 | ||
| F7 Begrenzungsleuchten, links 5 | ||
| F8 Begrenzungsleuchten, rechts 5 | ||
| F9 ScheibenwischerDifferentialsperre | 10 | |
| F10 Radio Hochdruckreiniger | 7,5 | |
| F11 Fahrtrichtungsanzeiger | 10 | |
| F12 Rundumkennleuchte 10 | ||
| F13 Fahrpumpe, Anzeige 7,5 | ||
| F14 Motor | 5 | |
| F15 Ventil Abgasrückführung CR* | 5 | |
| F16 Luftmengensensor CR* | 5 | |
| F17 Frontscheinwerfer | 15 | |
| F18 Arbeitsscheinwerfer | 15 | |
| F19 Kabinenlüftung | 15 | |
| F20 SitzheizungSpiegelheizung | 15 | |
| Sicherung Funktion A | ||
| F21 Kabine Zubehör Steckverbindung vorne, Anbaugerät | 15 | |
| F22 Sitzkompressor Steckverbindung hinten, Streuer | 30 | |
| F23 Startschalter (Zündschloss) | 5 | |
| F24 Frontscheibenheizung | 30 | |
| F25 Vorglühen | 40 | |
| F26 BODAS Steuergerät | 30 | |
| F31 Hauptsicherung am Motor | 70 | |
| * CR = Common-Rail-Motor (MC 130 Advanced plus) | ||
Lagerung
△WARNUNG
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr
Beachten Sie das Gewicht des Gerätes.
- Fahrzeug an einem geschütztem, ebenem und trockenem Platz abstellen, Hauptschalter eingeschaltet lassen.
- Motoröl und Motorölfilter wechseln.
- Bei Frostgefahr prüfen, ob genügend Frostschutzmittel im Kühlmittel enthalten ist.
- Wasserbehälter und Leitungssystem entleeren.
- Bei Recyclingsystem (Option) Wasser aus dem Kehrgutbehälter ablassen.
- Hauptschalter ausschalten.
- Fahrzeug innen und außen reinigen.
- Fahrzeug aufbocken, bei Lagerung über einem Monat.
- Batterie abklemmen.
Hilfe bei Störungen
Kleinere Störungen können Sie mit Hilfe der folgenden Übersicht selbst beheben.
Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den autorisierten Kundendienst.
⚠GEFAHR
Stromschlaggefahr
Schalten Sie vor allen Pflege- und Wartungsarbeiten das Fahrzeug aus und ziehen den Schlüssel.
Reparaturarbeiten und Arbeiten an elektrischen Bauteilen dürfen nur vom autorisierten Kundendienst durchgeführt werden.
Störungen am Fahrzeug
| Fehler | Behebung |
| Fahrzeug lässt sich nicht starten | ● Batterie prüfen / laden.● Hauptschalter einschalten.● Auf dem Fahrersitz Platz nehmen (Sitzkontaktschalter wird aktiviert).● Fahrrichtungshebel in Stellung NEUTRAL - Mittelstellung.● Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften.● Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln.● Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen.● Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. |
| Motor läuft unregelmäßig | ● Luftfilter reinigen / auswechseln.● Kraftstofffilter prüfen, reinigen und/oder auswechseln.● Kraftstoff tanken, Kraftstoffsystem entlüften.● Kraftstoffanschlüsse und Leitungen prüfen.● Autorisierten Kundendienst benachrichtigen. |
| Motor läuft, aber Gerät fährt nicht oder nur langsam | ● Feststellbremse lösen.● Stellung vom Freilaufhebel prüfen.● Ölstand für Fahrhydraulik durch Kundendienst überprüfen lassen.● Bei Minusgraden und kaltem Hydrauliköl: Gerät mindestens 3 Minuten warm laufen lassen. |
| Motor schaltet nicht ab (Hauptschalter auf 0) | ● Kraftstoffhahn am Kraftstofffilter schließen.● Kraftstoffförderpumpe ausstecken.● Bei wiederholtem Auftreten, Kundendienst kontaktieren. |
| Fehler Behebung | |
| Staub beim Kehren / ungenü-gende Saugleistung | ●Kehrgutbehälter leeren.●Sauggebläse einschalten.●Schlauch am Sauggebläse prüfen.●Dichtungen prüfen / auswechseln:a Dichtmanschette Sauggebläse.b Dichtung Filterkasten.c Dichtungen Kehrgutbehälter.●Staubfilter prüfen / reinigen / auswechseln.a Korrekter Sitz von Staubfilter prüfen.b Staubfilter bei leichter Verschmutzungen reinigen.c Staubfilter bei Beschädigung oder starker Verschmutzung auswechseln.●Dichtleisten auf Verschleiß prüfen / einstellen / austauschen. |
| Kehrleistung nicht zufrieden-stellend | ●Kehrwalze und Seitenbesen auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf auswechseln.●Dichtleisten auf Verschleiß prüfen, bei Bedarf einstellen / austauschen.●Funktion der Grobschmutzklappe prüfen.●Kehrwalzenhälften auf korrekten Sitz prüfen.●Füllstand vom Hydrauliköltank prüfen.●Hydrauliksystem auf Dichtheit prüfen. |
| Zuschaltung Seitenbesen funktioniert nicht | ●Kundendienst kontaktieren. |
| Seitenbesen drehen nicht | ●Füllstand vom Hydrauliköltank prüfen.●Hydrauliksystem auf Dichtheit prüfen.●Seitenbesen auf eingewickelte Bänder prüfen. |
| Entleerung Kehrgutbehälter funktioniert nicht | ●Kundendienst kontaktieren. |
Hinweis
Bei allen nicht aufgeführten Störungen Kundendienst (Service)
kontaktieren!
Fehlermeldungen bei Symbolanzeigen
| Fehler Ursache Behebung | ||
![]() | Kühlmitteltemperatur zu hoch. ● Motor abstellen.● Kühler reinigen (siehe Kapitel “Kühler reinigen”).● Stand der Kühlfüssigkeit im Motor prüfen, bei Bedarf nachfüllen.● Erlischt die Warnleuchte nicht innerhalb von 5 Minuten a Motor abstellenb Kundendienst aufsuchen | |
![]() | Hydrauliköltemperatur zu hoch. | ● Motor im Standgas betreiben bis die Warnleuchte er-lischt. |
![]() | Hydrauliköltemperatur zu niedrig. | ● Motor vorsichtig warm fahren, bis die Warnleuchte er-lischt. |
![]() | Motoröldruck zu hoch. ● Kundendienst aufsuchen. | |
![]() | Feststellbremse aktiv. ● Feststellbremse lösen. | |
![]() | Kraftstofffüllstand niedrig. ● Kraftstoff nachfüllen.● Kraftstoffsystem entlüften, wenn der Tank leer gefahren war. | |
![]() | Batterie wir nicht geladen. | ● Kundendienst aufsuchen. |
![]() | Regenerationsprozess erforderlich. | ● Regeneration durchführen (siehe Kapitel “Regenerati-on”). |
![]() | Service erforderlich. | ● Service durch Kundendienst durchführen lassen.a Die Serviceanzeige muss vom Kundendienst zurück-gesetzt werden. |
Fehlermeldungen kodiert
Die folgenden kodierten Fehlermeldung können beim Betrieb der Stufe V Motoren V2403-CR-TE4B-KRC-1 (MC 130 plus, MC 130 classic) auftreten.
Wenn beim laufendem Motor ein Fehler aufleuchtet, dann blinkt die Anzeigelampe, evtl. wird noch ein Fehlercode im Display ausgegeben.
| NCD Error Anzeigelampe blinkt | |
| U0076 1Hz (alle | Sekunde) + 5 Sekunden dauerhaft an+ 1 Hz (alle Sekunde) + 5 Sekunden dauerhaftan ... |
| NCD Error Anzeigelampe blinkt | |
| P0102 1Hz + 5 | Sekunden dauerhaft an + 1 Hz + 5 Sekunden dauerhaft an ... |
| PCD Error Anzeigelampe blinkt | |
| P3014 1 Hz (alle 1 Sekunde) | |
| P1A28 1 Hz (alle 1 Sekunde) | |
| P3015 1 Hz (alle 1 Sekunde) | |
| P2455 1 Hz (alle 1 Sekunde) |
| Fehler Ursache Behebung | ||
| U0076 Keine Kommunikation mit Abgasrückführung | unikation mit Abgasrückführung | Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen |
| P0102 | Luftmassensensor nicht normal | Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen |
| P03014 / P1A28 | Fehler im DPF System | Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen |
| P3015 | Keine DPF Funktion | Motor hat Leistungsverlust und Abgasverhalten verschlechtert sich a Kundendienst aufsuchen |
| P2455 | Differenzdrucksensor nicht normal | Keine Verhaltensänderung a Kundendienst aufsuchen |
Hydraulikventil Notbedienung

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HNS ENY MSC 8 WD-200 ① ② C B A D E FFrontkraftheber / Saugmund anheben
- Schrauben (A, D, F) herausschrauben.
- Handpumpe (1) betätigen.
Frontkraftheber / Saugmund wird angehoben.
- Schraube (F) langsam eindrehen.
Frontkraftheber / Saugmund wird abgelassen.
- Schrauben eindrehen.
Grundstellung wird wiederhergestellt.
Federspeicher der Feststellbremse lösen
- Kugelhahn (2) in waagrechte Stellung bringen.
- Schraube (C) herausschrauben.
- Handpumpe (1) betätigen.
Federspeicher löst sich.
- Kugelhahn in senkrechte Stellung bringen.
- Schraube (C) eindrehen.
Federspeicher wird aktiviert (Grundstellung).
Zubehör und Ersatzteile
Nur Original-Zubehör und Original-Ersatzteile verwenden, sie bieten die Gewähr für einen sicheren und störungsfreien Betrieb des Geräts.
Informationen über Zubehör und Ersatzteile finden Sie unter www.kaercher.com.
①Handpumpe
②Kugelhahn - normaler Betrieb
(A) - (E) Schrauben SW 8
(F) Rändelschraube
- Abdeckung entfernen, dazu Schrauben (3x) der Abdeckung durch eine Linksdrehung entriegeln.
Hinweis
Zum Betätigen der Handpumpe wird ein Handrohr benötigt, dieses befindet sich seitlich hinter dem Fahrersitz.
Ein Ringschlüssel SW 8 zum Betätigen der Schrauben liegt bei.
Kehrgutbehälter / Anbaurahmen anheben
- Schrauben (B, E, F) herauschrauben.
- Handpumpe (1) betätigen.
Kehrgutbehälter / Anbaurahmen wird angehoben.
- Schraube (F) langsam eindrehen.
Kehrgutbehälter / Anbaurahmen wird abgelassen.
- Schrauben eindrehen.
Grundstellung wird wiederhergestellt.
Ersatzteilliste
| Bestell-Nr. Bezeichnung Stückzahl | Abbildung | ||
| 6.422-522.0 Arbeitsleuchte LED 2 | ![]() | ||
| 9.654-350.0 Wischerarm 1 | ![]() | ||
| 9.654-351.0 Wischerblatt 1 | ![]() | ||
| 9.989-357.0 Signalhorn 1 | ![]() | ||
Bestell-Nr. Bezeichnung Stückzahl Abbildung
| 9.656-126.0 Luftfilter am Hydrauliköltank | 1 | ![]() |
| 2.852-393.0 Luftfilter Feinstaub 1 | ![]() | |
| 6.996-448.0 Glühbirne 2 | ![]() | |
| 7.651-027.0 Lampe 2 | ![]() | |
| 7.651-028.0 Lampe 2 | ![]() |
Technische Änderungen vorbehalten.
Technische Daten
| MC 130 Classic MC 130 MC 130 Plus | ||||
| Leistungsdaten Gerät | ||||
| Fahrgeschwindigkeit (max.) km/h 30 (25) | 30 (25) | 40 (30, 25) | ||
| Arbeitsgeschwindigkeit (max.) | km/h | 20 | 20 | 20 |
| Steigfähigkeit (max.) | % | 18 | 25 | 25 |
| Angetriebene Räder | 2 | 4 | 4 | |
| Theoretische Flächenleistung | m^2/h | 24000 | 24000 | 24000 |
| Arbeitsbreite | mm | 1200 - 2400 | 1200 - 2400 | 1200 - 2400 |
| Wendekreis | mm | 1173 | 1173 | 1173 |
| Arbeitsbreite min. | mm | 1200 | 1200 | 1200 |
| Arbeitsbreite Standard | mm | 1540 | 1540 | 1540 |
| Batterie | ||||
| Batterietyp | wartungsfrei | wartungsfrei | wartungsfrei | |
| Batteriekapazität | Ah | 80 | 80 | 80 |
| Batteriespannung | V | 12 | 12 | 12 |
| Maße und Gewichte | ||||
| Länge | mm | 3955 | 3955 | 3955 |
| Breite | mm | 1540 | 1540 | 1540 |
| Höhe | mm | 2000 | 2000 | 2000 |
| Leergewicht (Transportgewicht) | kg | 2275 | 2275 | 2275 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | kg | 3500 | 3500 | 3500 |
| Max. zulässige Achslast vorne | kg | 2000 | 2000 | 2000 |
| Max. zulässige Achslast hinten | kg | 2000 | 2000 | 2000 |
| Zulässige Anhängelast (Option) gebremst | kg | 3000 | 3000 | 3000 |
| Zulässige Anhängelast (Option) ungebremst | kg | 750 | 750 | 750 |
| Stützlast Anhängerkupplung (Option) | kg | 250 | 250 | 250 |
| Kehrgutbehälter | ||||
| Volumen Kehrgutbehälter (brutto) | l (m^3) | 1300 (1,3) | 1300 (1,3) | 1300 (1,3) |
| Entladehöhe (max.) | mm | 1550 | 1550 | 1550 |
| Volumen Wassertank | l | 195 | 195 | 195 |
| Seitenbesen | ||||
| Durchmesser Seitenbesen | mm | 900 | 900 | 900 |
| Seitenbesendrehzahl (stufenlos) | 1/min | 0 - 110 | 0 - 110 | 0 - 110 |
| Verbrennungsmotor | ||||
| Motortyp | Yanmar3TNV86CT - DKEV | Yanmar3TNV86CT - DKEV | Kubota V2403-CRT-EW03 | |
| Bauart | 3 Zylinder Viertakt-Dieselmotor mitDieselpartikelfilter(DPF) | 3 Zylinder Viertakt-Dieselmotor mitDieselpartikelfilter(DPF) | 4 Zylinder Viertakt-Dieselmotor mitDieselpartikelfilter(DPF) | |
| MC 130 Classic | MC 130 | MC 130 Plus | ||
| Hubraum cm | ^3 | 1568 1568 2434 | ||
| Kühlart Wasser Wasser Wasser | ||||
| Motorleistung bei 2700 1/min kW 32,4 32,4 48,0 | ||||
| Motoröltyp Shell Rimula R6 | LM 10W-40 | Shell Rimula R6LM 10W-40 | Shell Rimula R6LM 10W-40 | |
| Motorölmenge I max. 6,7 max. 6,7 max. 9,5 | ||||
| Inhalt Kraftstofftank I 50 | 50 | 50 | ||
| Kraftstoffart | I Diesel | Diesel | Diesel | |
| Kühlmittel (SAE J814C) | Havoline XLC Anti-freeze | Havoline XLC Anti-freeze | Havoline XLC Anti-freeze | |
| Hydrauliköl nach DIN 51524, Teil 3 | Renol B HV 46 | Renol B HV 46 | Renol B HV 46 | |
| Hydraulikölmenge | I 43 | 43 | 43 | |
| Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-72 | ||||
| Schalldruckpegel L_pA | dB(A) | 75 | 75 | 74 |
| Unsicherheit K_pA | dB(A) | 3 | 3 | 3 |
| Schallleistungspegel L_wA | dB(A) | 109 | 109 | 104 |
| Unsicherheit K_WA | dB(A) | 3 | 3 | 3 |
| Hand-Arm-Vibrationswert | m/s ^2 | 0,8 | 0,8 | 0,4 |
| Unsicherheit K | m/s ^2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 |
| Sitz-Vibrationswert | m/s ^2 | 0,2 | 0,2 | 0,5 |
| Unsicherheit K | m/s ^2 | 0,1 | 0,1 | 0,2 |
| Schmierfette | ||||
| Mehrzweckfett | Für manuell abzu-schmierendeSchmierstellen | Für manuell abzu-schmierendeSchmierstellen | Für manuell abzu-schmierendeSchmierstellen | |
Bereifung
In untenstehender Tabelle sind die Reifendrücke bei unterschiedlicher Achsbelastung und unterschiedlichen Geschwindigkeiten aufgeführt.
| Maxxis Vansmart A/S AL2 205/65C 8PR 107/105 TL Ganzjahresbereifung | ||||||
| Achslast (kg) | 1000 | 1200 | 1400 | 1600 | 1800 | 1950 |
| Luftdruck (bar) | 3,0 | 4,75 | ||||
| Toyo 195/75 R14C 106/104 RWinterbereifung (M+S) | ||||||
| Achslast(kg) | 1000 | 1200 | 1400 | 1600 | 1800 | 2000 |
| Luftdruck(bar) | 5,0 | |||||
| BKT LG306 26x12-12 8 PLYRasenbereifung | ||||||
| Achslast(kg) | 1000 | 1200 | 1400 | 1600 | 1800 | 2000 |
| Luftdruck(bar) bei30 km/h | 1,0 | 1,0 | 1,3 | 1,6 | 2,0 | 2,4 |
| Luftdruck(bar) bei40 km/h | 1,0 | 1,1 | 1,5 | 1,8 | 2,2 | 2,6 |
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Schutzabdeckung an unterschiedliche Reifen anpassen
Die Schutzabdeckungen lassen sich an die unterschiedlichen Reifenbreiten anpassen.

①Reifen, schmal
②Schutzabdeckung eingeschoben
③Schutzabdeckung ausgezogen
④Reifen, breit
- Schrauben, jeweils vorne drei Stück, lösen.
- Schutzabdeckung der Reifenbreite anpassen.
- Schrauben, jeweils hinten drei Stück, herausdrehen.
- Schutzabdeckung versetzen.
- Alle Schrauben wieder anziehen.
EU-Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Kehrmaschine
Typ: PF-D
Einschlägige EU-Richtlinien
2006/42/EG (+2009/127/EG)
2014/30/EU
2000/14/EG
Angewandte harmonisierte Normen
EN 13019
EN ISO 14982:2009
Angewandtes Konformitätsbewertungsverfahren
2000/14/EG: Anhang V
Schallleistungspegel dB(A)
PF-D (MC130)
Gemessen: 109
Garantiert: 111
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht des Vorstands.

H. Jenner
Dokumentationsbevollmächtigter:
S. Reiser
Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40
① Cubierta
②Filtro de polvo
Nota
① Cubierta
②Fusibles
(D) Veegbezemontlasting
(E) Frontbezemontlasting / -druk
(F) Geheugenknop
④Borgpositie (1x rechts, 1x links)
1 Hydraulische vloeistof
2 Oliepeil MIN
3 Oliepeil MAX
- Peil hydraulische olie controleren.
Instructie
Hydraulisch ventiel noodbediening

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1 2 C B A D E F①Handpomp
Veeraccumulator kommt los te zitten.



















































































