SR 450 - Bläser STIHL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SR 450 STIHL als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Bläser kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SR 450 - STIHL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SR 450 von der Marke STIHL.
BEDIENUNGSANLEITUNG SR 450 STIHL
SR 430, 450 Gebrauchsanleitung Notice d’emploi Handleiding Istruzioni d’uso
103 - 135Inhaltsverzeichnis
- 1 Zu dieser Gebrauchsanleitung p. 2
- 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik p. 3
- 3 Gerät komplettieren p. 9
- 4 Gaszug einstellen p. 12
- 5 Traggurt p. 12
- 6 Kraftstoff p. 12
- 7 Kraftstoff einfüllen p. 13
- 8 Zur Information vor dem Starten p. 14
- 9 Motor starten / abstellen p. 15
- 10 Betriebshinweise p. 17
- 11 Brühebedarf ermitteln p. 17
- 12 Dosiereinrichtung p. 19
- 13 Stäube- und Streubetrieb p. 20
- 14 Brühebehälter füllen p. 23
- 15 Arbeiten p. 24
- 16 Nach dem Arbeiten p. 25
- 17 Gerät aufbewahren p. 25
- 18 Luftfilter ersetzen p. 26
- 19 Vergaser einstellen p. 26
- 20 Zündkerze p. 27
- 21 Motorlaufverhalten p. 28
- 22 Wartungs- und Pflegehinweise p. 28
- 23 Verschleiß minimieren und Schäden ver‐ meiden p. 29
- 24 Wichtige Bauteile p. 30
- 25 Technische Daten p. 30
- 26 Reparaturhinweise p. 32
- 27 Entsorgung p. 32
- 28 EU-Konformitätserklärung p. 33
- 29 Anschriften Verehrte Kundin, lieber Kunde, vielen Dank, dass Sie sich für ein Qualitätser‐ zeugnis der Firma STIHL entschieden haben. Dieses Produkt wurde mit modernen Fertigungs‐ verfahren und umfangreichen Qualitätssiche‐ rungsmaßnahmen hergestellt. Wir sind bemüht alles zu tun, damit Sie mit diesem Gerät zufrie‐ den sind und problemlos damit arbeiten können. Wenn Sie Fragen zu Ihrem Gerät haben, wen‐ den Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an unsere Vertriebsgesellschaft. Ihr Dr. Nikolas Stihl 1 Zu dieser Gebrauchsanlei‐ tung p. 33
Bildsymbole, die auf dem Gerät angebracht sind, sind in dieser Gebrauchsanleitung erklärt. Abhängig von Gerät und Ausstattung können fol‐ gende Bildsymbole am Gerät angebracht sein. Kraftstofftank; Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl Kraftstoffhandpumpe betätigen Sprühbetrieb Stäube- und Streubetrieb Brühezufuhr
1.2 Kennzeichnung von Textab‐
schnitten WARNUNG Warnung vor Unfall- und Verletzungsgefahr für Personen sowie vor schwerwiegenden Sach‐ schäden. HINWEIS Warnung vor Beschädigung des Gerätes oder einzelner Bauteile.
1.3 Technische Weiterentwicklung
STIHL arbeitet ständig an der Weiterentwicklung sämtlicher Maschinen und Geräte; Änderungen des Lieferumfanges in Form, Technik und Aus‐ stattung müssen wir uns deshalb vorbehalten. deutsch 2 0458-454-9421-F © ANDREAS STIHL AG & Co. KG 2022 0458-454-9421-F. VA0.M21. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Druckfarben enthalten pflanzliche Öle, Papier ist recycelbar. Original Gebrauchsanleitung 0000002373_017_DAus Angaben und Abbildungen dieser Gebrauchsanleitung können deshalb keine Ansprüche abgeleitet werden. 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind beim Arbeiten mit dem Gerät nötig. Die gesamte Gebrauchsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme aufmerk‐ sam lesen und für späteren Gebrauch sicher aufbewahren. Nichtbeachten der Gebrauchsanleitung kann lebens‐ gefährlich sein. Länderbezogene Sicherheitsvorschriften, z. B. von Berufsgenossenschaften, Sozialkassen, Behörden für Arbeitsschutz und andere beach‐ ten. Wer zum ersten Mal mit dem Gerät arbeitet: Vom Verkäufer oder von einem anderen Fachkundi‐ gen erklären lassen, wie man damit sicher umgeht – oder an einem Fachlehrgang teilneh‐ men. Minderjährige dürfen nicht mit dem Gerät arbei‐ ten – ausgenommen Jugendliche über 16 Jahre, die unter Aufsicht ausgebildet werden. Kinder, Tiere und Zuschauer fern halten. Wird das Gerät nicht benutzt, muss es so abge‐ stellt werden, dass niemand gefährdet wird. Gerät vor unbefugtem Zugriff sichern. Der Benutzer ist verantwortlich für Unfälle oder Gefahren, die gegenüber anderen Personen oder deren Eigentum auftreten. Gerät nur an Personen weitergeben oder auslei‐ hen, die mit diesem Modell und seiner Handha‐ bung vertraut sind – stets die Gebrauchsanlei‐ tung mitgeben. Der Einsatz Schall emittierender Motorgeräte kann durch nationale wie auch örtliche, lokale Vorschriften zeitlich begrenzt sein. Gerät nur dann in Betrieb nehmen, wenn alle Bauteile unbeschädigt sind. Besonders auf Dichtheit des Brühebehälters achten. Das Gerät nur im komplett montierten Zustand betreiben. Zur Reinigung des Gerätes keine Hochdruckrei‐ niger verwenden. Der harte Wasserstrahl kann Teile des Gerätes beschädigen.
2.1 Körperliche Eignung
Wer mit dem Gerät arbeitet, muss ausgeruht, gesund und in guter Verfassung sein. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht anstrengen darf, sollte einen Arzt fragen, ob die Arbeit mit einem Motorgerät möglich ist. Nur Träger von Herzschrittmachern: Die Zündan‐ lage dieses Gerätes erzeugt ein sehr geringes elektromagnetisches Feld. Ein Einfluss auf ein‐ zelne Herzschrittmacher-Typen kann nicht völlig ausgeschlossen werden. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken empfiehlt STIHL den behandelnden Arzt und Hersteller des Herz‐ schrittmachers zu befragen. Nach der Einnahme von Alkohol, Medikamenten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, oder Drogen darf nicht mit dem Gerät gearbeitet werden.
Das Sprühgerät ist zum bodennahen Ausbringen von Mitteln zum Schutz vor Pilz- und Schädlings‐ befall und zur Unkrautvernichtung geeignet. Bei Geräten mit montierter Druckpumpe sind Arbei‐ ten über Kopf möglich. Einsatzbereiche sind Obst-, Gemüse-, Wein-, und Ackerbau, Planta‐ genanbau, Zierpflanzenbau, Grünland und die Forstwirtschaft. Nur Pflanzenschutzmittel ausbringen, die für die Anwendung mit tragbaren Sprühgeräten zuge‐ lassen sind. Der Einsatz des Gerätes ist für andere Zwecke nicht zulässig und kann zu Unfällen oder Schä‐ den am Gerät führen. Keine Änderungen am Produkt vornehmen – auch dies kann zu Unfällen oder Schäden am Gerät führen. Zusätzlich bei SR 450 Im Stäube- und Streubetrieb kann Pflanzen‐ schutzmittel in Pulverform oder als trockenes Granulat breitflächig ausgebracht werden. Nur Pflanzenschutzmittel ausbringen, die für die Anwendung mit tragbaren Stäube- und Streuge‐ räten zugelassen sind.
2.3 Zubehör und Ersatzteile
Nur solche Teile oder Zubehöre anbauen, die von STIHL für dieses Gerät zugelassen sind oder technisch Gleichartige. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden. Nur hochwertige Teile oder Zubehöre verwenden. Ansonsten 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-454-9421-F 3kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Gerät bestehen. STIHL empfiehlt STIHL Original Teile und Zube‐ hör zu verwenden. Diese sind in ihren Eigen‐ schaften optimal auf das Produkt und die Anfor‐ derungen des Benutzers abgestimmt. Keine Änderungen am Gerät vornehmen – die Sicherheit kann dadurch gefährdet werden. Für Personen- und Sachschäden, die bei der Ver‐ wendung nicht zugelassener Anbaugeräte auf‐ treten, schließt STIHL jede Haftung aus.
2.4 Bekleidung und Ausrüstung
Vorschriftsmäßige Bekleidung und Ausrüstung bei der Anwendung, beim Befüllen und Reinigen des Geräts tragen. Hinweise zur Schutzausrüs‐ tung in der Gebrauchsanleitung des Pflanzen‐ schutzmittels beachten. Mit Pflanzenschutzmitteln verschmutzte Arbeits‐ kleidung sofort wechseln. Die Kleidung muss eng anliegen und darf nicht behindern. Bei einigen Pflanzenschutzmitteln muss ein flüssigkeitsdichter Schutz‐ anzug getragen werden. Bei Arbeiten über Kopf zusätzlich eine flüssig‐ keitsdichte Kopfbedeckung tragen. Keine Kleidung, keinen Schal, keine Krawatte, keinen Schmuck tragen, die in die Luftansaugöffnung gelan‐ gen können. Lange Haare so zusam‐ menbinden und so sichern, dass sie sich oberhalb der Schultern befinden und nicht in die Maschine hineingezo‐ gen werden können. Flüssigkeitsdichte und gegen Pflan‐ zenschutzmittel unempfindliche Schutzstiefel mit griffiger Sohle tra‐ gen. Niemals barfuß oder mit Sandalen arbeiten. WARNUNG Um die Gefahr von Augenverletzun‐ gen zu reduzieren enganliegende Schutzbrille nach Norm EN 166 tra‐ gen. Auf richtigen Sitz der Schutz‐ brille achten. Geeigneten Atemschutz tragen. "Persönlichen" Schallschutz tragen – z. B. Gehörschutzkapseln. Das Einatmen von Pflanzenschutzmitteln kann Gesundheit gefährdend sein. Zum Schutz vor Gesundheitsschäden oder allergischen Reaktio‐ nen geeigneten Atemschutz tragen. Hinweise in der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmit‐ tels, und länderbezogene Sicherheitsvorschriften z. B. von Berufsgenossenschaften, Sozialkas‐ sen, Behörden für Arbeitsschutz und andere beachten. Flüssigkeitsdichte und gegen Pflan‐ zenschutzmittel unempfindliche Handschuhe tragen.
2.5 Umgang mit Pflanzenschutz‐
mittel Vor jeder Anwendung die Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels lesen. Hinweise zu Mischung, Anwendung, persönlicher Schutzaus‐ stattung, Lagerung und Entsorgung befolgen. Gesetzliche Vorschriften im Umgang mit Pflan‐ zenschutzmittel einhalten. Pflanzenschutzmittel können Bestandteile ent‐ halten, die Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt schädigen – Vergiftungsgefahr und Gefahr lebensgefährlicher Verletzungen! Pflanzenschutzmittel dürfen nur von Personen eingesetzt werden, die im Umgang mit Pflanzen‐ schutzmittel und in entsprechenden Erste-Hilfe- Maßnahmen ausgebildet sind. Gebrauchsanleitung oder Etikett des Pflanzen‐ schutzmittels stets bereit halten, um im Notfall den Arzt sofort über das Pflanzenschutzmittel informieren zu können. Im Notfall Anweisungen auf dem Etikett oder in der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels befolgen.
2.5.1 Pflanzenschutzmittel ansetzen
Pflanzenschutzmittel nur nach Herstellerangaben zu einer Brühe ansetzen – durch falsche Mischungsverhältnisse können giftige Dämpfe oder explosive Gemische entstehen.
flüssiges Pflanzenschutzmittel nie unverdünnt ausbringen
Brühe nur im Freien oder in gut durchlüfteten Räumen ansetzen
nur so viel Brühe ansetzen, wie benötigt wird, um Restmengen zu vermeiden
Beim Mischen verschiedener Pflanzenschutz‐ mittel die Angaben des Herstellers beachten – durch falsche Mischungsverhältnisse können giftige Dämpfe oder explosive Gemische ent‐ stehen deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 4 0458-454-9421-F– verschiedene Pflanzenschutzmittel nur mitei‐ nander mischen, wenn sie vom Hersteller dazu freigegeben sind
2.5.2 Brühebehälter füllen
Pflanzenschutzmittel nur im Freien oder in gut durchlüfteten Räumen einfüllen
Gerät kippsicher auf eine ebene Fläche stellen – Brühebehälter nicht über die Maximalmarke hinaus befüllen
Gerät beim Befüllen nicht am Rücken tragen – Verletzungsgefahr!
nur so viel Pflanzenschutzmittel einfüllen, wie benötigt wird, um Restmengen zu vermeiden
Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich Dosier‐ hebel vor dem Füllen schließen
beim Befüllen aus dem Leitungsnetz den Füll‐ schlauch nicht in die Brühe eintauchen – Unterdruck im Leitungssystem kann die Brühe in das Leitungssystem einsaugen
vor dem Befüllen mit Brühe Probelauf mit Frischwasser durchführen und Dichtheit aller Geräteteile prüfen
Deckel des Brühebehälters nach dem Füllen fest verschließen
nur im Freien oder in sehr gut durchlüfteten Räumen z. B. offene Gewächshäuser arbeiten
während der Arbeit mit Pflanzenschutzmittel nicht essen, nicht rauchen, nicht inhalieren und nicht trinken
Düsen und andere Kleinteile nie mit dem Mund ausblasen
Kontakt mit Pflanzenschutzmittel vermeiden – mit Pflanzenschutzmittel verschmutzte Klei‐ dung sofort wechseln
nicht bei Wind arbeiten Ungünstige Wetterverhältnisse können zu fal‐ scher Konzentration des Pflanzenschutzmittels führen. Überdosierung kann zu Pflanzen- und Umweltschäden führen. Unterdosierung kann zum Ausbleiben des Erfolgs einer Pflanzenbe‐ handlung führen. Um Schäden an Umwelt und Pflanzen zu ver‐ meiden, Gerät niemals betreiben:
bei Temperaturen über 25 °C im Schatten
bei direkter Sonneneinstrahlung Um Schäden am Gerät und Unfälle zu vermei‐ den, Gerät niemals betreiben mit:
entflammbaren Flüssigkeiten
dickflüssigen oder klebrigen Flüssigkeiten
ätzenden und säurehaltigen Mitteln
Flüssigkeiten, die wärmer als 50 °C sind
Bei Arbeitsunterbrechung Gerät nicht direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen aus‐ setzen
Brühe niemals länger als einen Tag im Brühe‐ behälter aufbewahren
Pflanzenschutzmittel nur in zulässigen Behäl‐ tern lagern und transportieren
Pflanzenschutzmittel nicht in Behältnissen auf‐ bewahren, die für Nahrungsmittel, Getränke und Futtermittel bestimmt sind
Pflanzenschutzmittel nicht mit Nahrungsmit‐ teln, Getränken und Futtermitteln lagern
Pflanzenschutzmittel von Kindern und Tieren fernhalten
Gerät entleert und gereinigt aufbewahren
Pflanzenschutzmittel und Gerät so lagern, dass es vor unbefugtem Zugriff gesichert ist
Pflanzenschutzmittel und Gerät trocken und frostfrei lagern
Reste von Pflanzenschutzmittel und Spülflüssig‐ keiten vom Gerät nicht in Gewässer, Abflüsse, Entwässerungs- und Straßengräben, Schächte, Drainagen fließen lassen.
Reste und gebrauchte Behälter gemäß den örtlichen Abfallvorschriften entsorgen
2.6 Gerät transportieren
Immer den Motor abstellen. Beim Transport in Fahrzeugen:
Gerät gegen Umkippen, Beschädigung und Auslaufen von Kraftstoff sichern
Brühebehälter muss entleert und gereinigt sein
Benzin ist extrem leicht entzündlich – von offenem Feuer Abstand halten – keinen Kraftstoff verschütten – nicht rauchen. Vor dem Tanken Motor abstellen. Nicht tanken, solange der Motor noch heiß ist – Kraftstoff kann überlaufen – Brandgefahr! Gerät vor dem Betanken vom Rücken absetzen. Nur betanken, wenn es kippsicher auf dem Boden steht. Tankverschluss vorsichtig öffnen, damit besteh‐ ender Überdruck sich langsam abbauen kann und kein Kraftstoff herausspritzt. Tanken nur an gut belüfteten Orten. Wurde Kraft‐ stoff verschüttet, Motorgerät sofort säubern – kei‐ 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-454-9421-F 5nen Kraftstoff an die Kleidung kommen lassen, sonst sofort wechseln. Auf Undichtigkeiten achten! Wenn Kraftstoff ausläuft, Motor nicht starten – Lebensgefahr durch Verbrennun‐ gen! Schraub-Tankverschluss Nach dem Tanken Schraub-Tankver‐ schluss so fest wie möglich anziehen. Dadurch wird das Risiko verringert, dass sich der Tankverschluss durch die Vibration des Motors löst und Kraftstoff austritt.
Vor dem Starten Gerät auf betriebssicheren Zustand überprüfen. Insbesondere falls das Gerät nicht bestimmungsgemäßer Beanspru‐ chung (z. B. Gewalteinwirkung durch Schlag oder Sturz) ausgesetzt wurde.
Kraftstoffsystem auf Dichtheit prüfen, beson‐ ders die sichtbaren Teile wie z. B. Tankver‐ schluss, Schlauchverbindungen, Kraftstoff‐ handpumpe (nur bei Motorgeräten mit Kraft‐ stoffhandpumpe). Bei Undichtigkeiten oder Beschädigung Motor nicht starten – Brandge‐ fahr! Gerät vor Inbetriebnahme durch Fach‐ händler instand setzen lassen
Stellhebel muss sich leicht auf STOP bzw. 0 stellen lassen
Gashebel muss leichtgängig sein und von selbst in die Leerlaufstellung zurückfedern
Festsitz des Zündleitungssteckers prüfen – bei lose sitzendem Stecker können Funken ent‐ stehen, die austretendes Kraftstoff-Luftge‐ misch entzünden können – Brandgefahr!
Dichtheit des Kraftstoffsystems prüfen
Zustand und Dichtheit von Brühebehälter, Schlauch und Dosiereinrichtung prüfen
Zustand der Traggurte prüfen – beschädigte oder verschlissene Traggurte ersetzen Das Gerät darf nur in betriebssicherem Zustand betrieben werden – Unfallgefahr! 271BA003 KN Für den Notfall: Schnelles Öffnen des Verschlus‐ ses am Hüftgurt (Sonderzubehör), Lockern der Schultergurte und Absetzen des Gerätes vom Rücken üben. Beim Üben das Gerät nicht auf den Boden werfen, um Beschädigungen zu ver‐ meiden.
Mindestens 3 m vom Ort des Tankens entfernt und nicht im geschlossenen Raum. Das Motorgerät wird nur von einer Person bedient – keine weiteren Personen im Arbeitsbe‐ reich dulden – auch nicht beim Starten. Starten wie in der Gebrauchsanleitung beschrie‐ ben. Nur auf ebenem Untergrund, auf festen und sicheren Stand achten, Gerät sicher festhalten. Falls ein Helfer notwendig ist, der das Gerät auf den Rücken des Bedieners setzt, darauf achten, dass
das Gerät nur im Leerlauf läuft
der Helfer nicht im Austrittsbereich der Abgase steht und Abgase einatmet
der Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich der Dosierhebel geschlossen ist
der Helfer nicht im Austrittsbereich der Düse steht
der Helfer unmittelbar nach dem Aufsetzen den Arbeitsbereich verlässt
2.10 Gerät halten und führen
0002BA084 KN deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 6 0458-454-9421-FDas Gerät mit beiden Traggurten auf dem Rücken tragen – nicht einschultrig tragen. Die rechte Hand führt das Blasrohr am Bedienungs‐ griff – auch bei Linkshändern. Nur langsam vorwärts schreitend arbeiten – Aus‐ trittsbereich des Blasrohres stets beobachten – nicht rückwärts gehen – Stolpergefahr! Gerät und Brühebehälter aufrecht halten. Nicht vornüber beugen – durch Auslaufen des Brühe‐ behälters Verletzungsgefahr!
2.11 Stäube- und Streubetrieb – nur
SR 450 Im Stäube- und Streubetrieb kann Pflanzen‐ schutzmittel in Pulverform oder als trockenes Granulat mit einer Korngröße von bis zu 5 mm ausgebracht werden. Gesetzliche Vorschriften im Umgang mit Pflan‐ zenschutzmittel einhalten. Gebrauchsanleitung oder Etikett des Pflanzen‐ schutzmittels beachten. Um Schäden am Gerät und Unfälle zu vermei‐ den, Gerät niemals mit explosiven oder entzünd‐ lichen Ausbringmitteln betreiben Keinen Schwefel oder schwefelhaltige Verbin‐ dungen in Pulverform ausbringen – diese sind hoch explosiv und haben eine sehr niedrige Zündtemperatur. Ableitsystem Während der Arbeit können elektrostatische Ladungen mit Funkenbildung entstehen. Die Gefahr ist besonders groß bei:
extrem trockenen Wetterverhältnissen
Verwendung pulverförmiger Ausbringmittel, die eine hohe Staubkonzentration bilden 0002BA085 KN Um das Risiko von Funkenbildung mit Verpuf‐ fung oder Feuergefahr zu verringern, muss das Ableitsystem vollständig am Gerät montiert sein. Es besteht aus einem leitenden Draht in der Blasanlage, der mit einer Metallkette verbunden ist. Um elektrostatische Ladungen ableiten zu können, muss die Metallkette einen leitfähigen Boden berühren. Nicht auf einem nicht-leitfähigen Boden (z. B. Kunststoff, Asphalt) arbeiten. Nicht mit fehlendem oder beschädigtem Ableit‐ system arbeiten.
2.12 Während der Arbeit
Blasrohr niemals in die Richtung anderer Perso‐ nen halten – das Motorgerät kann kleine Gegen‐ stände mit großer Geschwindigkeit hochschleu‐ dern – Verletzungsgefahr! Bei drohender Gefahr bzw. im Notfall sofort Motor abstellen – Stellhebel auf STOP bzw. 0 stellen. 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsch 0458-454-9421-F 7Motorgerät niemals unbeaufsichtigt laufen las‐ sen. Vorsicht bei Glätte, Nässe, Schnee, Eis, an Abhängen, auf unebenem Gelände etc. – Rutschgefahr! Auf Hindernisse achten: Unrat, Baumstümpfe, Wurzeln, Gräben – Stolpergefahr! Bei angelegtem Gehörschutz ist erhöhte Acht‐ samkeit und Umsicht erforderlich – das Wahr‐ nehmen von Gefahr ankündigenden Geräuschen (Schreie, Signaltöne u. a.) ist eingeschränkt. Rechtzeitig Arbeitspausen einlegen, um Müdig‐ keit und Erschöpfung vorzubeugen – Unfallge‐ fahr! Ruhig und überlegt arbeiten – nur bei guten Licht- und Sichtverhältnissen. Umsichtig arbei‐ ten, andere nicht gefährden. Nicht auf einer Leiter, nicht auf unstabilen Stand‐ orten arbeiten. Beim Arbeiten im freien Gelände und in Gärten auf Kleinlebewesen, die gefährdet werden könn‐ ten, achten. Nicht in der Nähe von Strom führenden Leitun‐ gen arbeiten – Lebensgefahr durch Stromschlag! Zwischen dem Wechsel verschiedener Pflanzen‐ schutzmittel Brühebehälter und Schlauchsystem reinigen. Das Motorgerät erzeugt giftige Abgase, sobald der Motor läuft. Diese Gase können geruchlos und unsicht‐ bar sein und unverbrannte Kohlen‐ wasserstoffe und Benzol enthalten. Niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen mit dem Motorgerät arbeiten. Bei der Arbeit in Gräben, Senken oder unter beengten Verhältnissen stets für ausreichenden Luftaustausch sorgen – Lebensgefahr durch Ver‐ giftung! Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörun‐ gen, Schwindel, nachlassender Konzentrations‐ fähigkeit, Arbeit sofort einstellen – diese Symp‐ tome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden – Unfallgefahr! Motorgerät lärm- und abgasarm betreiben – Motor nicht unnötig laufen lassen, Gasgeben nur beim Arbeiten. Nicht rauchen bei der Benutzung und in der näheren Umgebung des Motorgerätes – Brand‐ gefahr! Aus dem Kraftstoffsystem können ent‐ zündliche Benzindämpfe entweichen. Falls das Motorgerät nicht bestimmungsgemäßer Beanspruchung (z. B. Gewalteinwirkung durch Schlag oder Sturz) ausgesetzt wurde, unbedingt vor weiterem Betrieb auf betriebssicheren Zustand prüfen – siehe auch "Vor dem Starten". Insbesondere die Dichtheit des Kraftstoff-Sys‐ tems und die Funktionstüchtigkeit der Sicher‐ heitseinrichtungen prüfen. Nicht betriebssicheres Motorgerät auf keinen Fall weiter benutzen. Im Zweifelsfall Fachhändler aufsuchen.
2.13 Nach der Arbeit
Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich Dosierhe‐ bel schließen Motor abschalten, bevor das Motorgerät vom Rücken abgesetzt wird. Motorgerät nach der Arbeit auf ebenen, nicht brennbaren Untergrund abstellen. Nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z. B. Holzspäne, Baumrinde, trockenes Gras, Kraft‐ stoff) abstellen – Brandgefahr! Dichtheit aller Geräteteile prüfen. Nach Abschluss der Arbeit Gerät, Hände, Gesicht und ggf. Kleidung gründlich reinigen. Personen und Tiere von behandelten Flächen fernhalten – erst nach vollständigem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittels wieder betreten.
Längere Benutzungsdauer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen der Hände führen ("Weißfingerkrankheit"). Eine allgemein gültige Dauer für die Benutzung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren abhängt. Die Benutzungsdauer wird verlängert durch:
Schutz der Hände (warme Handschuhe)
Pausen Die Benutzungsdauer wird verkürzt durch:
besondere persönliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (Merkmal: häufig kalte Finger, Kribbeln)
niedrige Außentemperaturen
Größe der Greifkräfte (festes Zugreifen behin‐ dert die Durchblutung) deutsch 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik 8 0458-454-9421-FBei regelmäßiger, langandauernder Benutzung des Gerätes und bei wiederholtem Auftreten ent‐ sprechender Anzeichen (z. B. Fingerkribbeln) wird eine medizinische Untersuchung empfohlen.
2.15 Wartung und Reparaturen
Motorgerät regelmäßig warten. Nur Wartungsar‐ beiten und Reparaturen ausführen, die in der Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler aus‐ führen lassen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Nur hochwertige Ersatzteile verwenden. Ansons‐ ten kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Gerät bestehen. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden. STIHL empfiehlt STIHL Original Ersatzteile zu verwenden. Diese sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Gerät und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt. Zur Reparatur, Wartung und Reinigung immer Motor abstellen –Verletzungsgefahr! – Aus‐ nahme: Vergaser- und Leerlaufeinstellung. Motor bei abgezogenem Zündleitungsstecker oder bei ausgeschraubter Zündkerze nicht mit der Anwerfvorrichtung in Bewegung setzen – Brandgefahr durch Zündfunken außerhalb des Zylinders! Motorgerät nicht in der Nähe von offenem Feuer warten und aufbewahren. Tankverschluss regelmäßig auf Dichtheit prüfen. Nur einwandfreie, von STIHL freigegebene Zündkerze – siehe "Technische Daten" – ver‐ wenden. Zündkabel prüfen (einwandfreie Isolation, fester Anschluss). Schalldämpfer auf einwandfreien Zustand prü‐ fen. Nicht mit defektem oder ohne Schalldämpfer arbeiten – Brandgefahr! – Gehörschäden! Heißen Schalldämpfer nicht berühren – Verbren‐ nungsgefahr! Der Zustand der Antivibrationselemente beein‐ flusst das Vibrationsverhalten – Antivibrationsele‐ mente regelmäßig kontrollieren. Motor abstellen zum Beseitigen von Störungen. 3 Gerät komplettieren HINWEIS Schlauch, Gaszug und bei SR 450 zusätzlich Bowdenzug der Dosiereinrichtung sind bereits fertig angeschlossen. Die Teile beim Komplettie‐ ren des Gerätes nicht knicken! Kombischlüssel und Schraubendreher sind im beiliegenden Zubehörbeutel enthalten.
3.1 Faltenschlauch an Blasrohr
► breite Schlauchschelle (1) mit den Positions‐ markierungen nach rechts weisend auf das Blasrohr (2) schieben
► Gleitring (3) mit breiter Lippe nach links wei‐ send auf den Stutzen am Blasrohr (2) schie‐ ben ► Faltenschlauch (4) auf den Gleitring (3) schie‐ ben 3 Gerät komplettieren deutsch 0458-454-9421-F 95
► Schlauchschelle (1) auf den Falten‐ schlauch (4) schieben ► Positionsmarkierungen von Schlauch‐ schelle (1) und Blasrohr (2) ausrichten – wie im Bild ► Schlauchschelle (1) mit der Schraube (5) befestigen – das Blasrohr (2) muss noch dreh‐ bar sein
3.2 Faltenschlauch an Krümmer
► schmale Schlauchschelle (1) mit den Positi‐ onsmarkierungen nach links weisend auf den Krümmer (2) schieben ► Faltenschlauch (3) auf den Krümmer (2) schie‐ ben
► Schlauchschelle (1) auf den Falten‐ schlauch (3) schieben ► Positionsmarkierungen von Schlauch‐ schelle (1) und Krümmer (2) ausrichten – wie im Bild ► Schlauchschelle (1) mit Schraube (4) befesti‐ gen deutsch 3 Gerät komplettieren 10 0458-454-9421-F3.3 Ableitsystem montieren – nur SR 450
0002BA069 KN ► Drahtableiter (1) und Kette (2) mit Schraube (3) am Gebläsegehäuse montieren
3.4 Faltenschlauch an Krümmer
► Drahtableiter (1) in den Faltenschlauch (2) schieben
► schmale Schlauchschelle (3) mit den Positi‐ onsmarkierungen nach links weisend auf den Krümmer (4) schieben ► Drahtableiter (1) durch den Schlitz der Schlauchschelle (3) führen ► Faltenschlauch (2) auf den Krümmer (4) schie‐ ben
► Schlauchschelle (3) auf den Falten‐ schlauch (2) schieben ► Positionsmarkierungen von Schlauch‐ schelle (3) und Krümmer (4) ausrichten – wie im Bild ► Schlauchschelle (3) mit Schraube (5) befesti‐ gen – darauf achten, dass der Drahtableiter durch die Kerbe geführt ist
3.5 Bedienungsgriff einstellen und
befestigen ► Gerät auf den Rücken aufsetzen und Traggurt einstellen – siehe "Traggurt" 3 Gerät komplettieren deutsch 0458-454-9421-F 11a
► Bedienungsgriff (1) in Längsrichtung verschie‐ ben und auf Armlänge einstellen – Abstand zwischen Austrittsöffnung der Düse (2) und dem Bedienungsgriff (1) muss mindestens a = 500 mm sein 0002BA058 KN
► Bedienungsgriff (1) mit der Schraube (3) befestigen
0002BA012 KN ► Schlauch und Gaszug und bei SR 450 zusätz‐ lich Bowdenzug der Dosiereinrichtung mit dem Halter (4) in der 6. Falte (Pfeil) des Falten‐ schlauchs fixieren 4 Gaszug einstellen Nach der Montage des Gerätes oder nach länge‐ rer Betriebszeit kann eine Korrektur der Gaszug‐ einstellung notwendig sein. Gaszug nur bei komplett montiertem Gerät ein‐ stellen. 0002BA013 KN ► Gashebel in Vollgasstellung bringen – bis zum Anschlag ► Schraube im Gashebel gefühlvoll bis zum ers‐ ten Widerstand in Pfeilrichtung drehen. Dann nochmals eine Umdrehung weiter eindrehen 5 Traggurt
5.1 Traggurt einstellen
373BA003 KN ► Gurtenden herunterziehen – die Traggurte werden gestrafft ► Traggurt so einstellen, dass die Rückenplatte fest und sicher am Rücken der Bedienungs‐ person anliegt
373BA004 KN ► Klemmschieber anheben 6 Kraftstoff Der Motor muss mit einem Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl betrieben werden. deutsch 4 Gaszug einstellen
12 0458-454-9421-FWARNUNG
Direkten Hautkontakt mit Kraftstoff und Einatmen von Kraftstoffdämpfen vermeiden.
STIHL empfiehlt die Verwendung von STIHL MotoMix. Dieser fertig gemischte Kraftstoff ist benzolfrei, bleifrei, zeichnet sich durch eine hohe Oktanzahl aus und bietet immer das richtige Mischungsverhältnis. STIHL MotoMix ist für höchste Motorlebensdauer mit STIHL Zweitaktmotoröl HP Ultra gemischt. MotoMix ist nicht in allen Märkten verfügbar.
6.2 Kraftstoff mischen
HINWEIS Ungeeignete Betriebsstoffe oder von der Vor‐ schrift abweichendes Mischungsverhältnis kön‐ nen zu ernsten Schäden am Triebwerk führen. Benzin oder Motoröl minderer Qualität können Motor, Dichtringe, Leitungen und Kraftstofftank beschädigen.
Nur Markenbenzin mit einer Oktanzahl von min‐ destens 90 ROZ verwenden – bleifrei oder ver‐ bleit. Benzin mit einem Alkoholanteil über 10% kann bei Motoren mit manuell verstellbaren Vergasern Laufstörungen verursachen und soll daher zum Betrieb dieser Motoren nicht verwendet werden. Motoren mit M-Tronic liefern mit einem Benzin mit bis zu 27% Alkoholanteil (E27) volle Leis‐ tung.
Falls Kraftstoff selbst gemischt wird, darf nur ein STIHL Zweitakt-Motoröl oder ein anderes Hoch‐ leistungs-Motoröl der Klassen JASO FB, JASO FC, JASO FD, ISO-L-EGB, ISO-L-EGC oder ISO-L-EGD verwendet werden. STIHL schreibt das Zweitakt-Motoröl STIHL HP Ultra oder ein gleichwertiges Hochleistungs- Motoröl vor, um die Emissionsgrenzwerte über die Maschinenlebensdauer gewährleisten zu können.
6.2.3 Mischungsverhältnis
bei STIHL Zweitakt-Motoröl 1:50; 1:50 = 1 Teil Öl + 50 Teile Benzin
Benzinmenge STIHL Zweitaktöl 1:50 Liter Liter (ml) 1 0,02 (20) 5 0,10 (100) 10 0,20 (200) 15 0,30 (300) 20 0,40 (400) 25 0,50 (500) ► in einen für Kraftstoff zugelassenen Kanister zuerst Motoröl, dann Benzin einfüllen und gründlich mischen
6.3 Kraftstoffgemisch aufbewahren
Nur in für Kraftstoff zugelassenen Behältern an einem sicheren, trockenen und kühlen Ort lagern, vor Licht und Sonne schützen. Kraftstoffgemisch altert – nur den Bedarf für einige Wochen mischen. Kraftstoffgemisch nicht länger als 30 Tage lagern. Unter Einwirkung von Licht, Sonne, niedrigen oder hohen Temperatu‐ ren kann das Kraftstoffgemisch schneller unbrauchbar werden. STIHL MotoMix kann jedoch bis zu 5 Jahren problemlos gelagert werden. ► Kanister mit dem Kraftstoffgemisch vor dem Auftanken kräftig schütteln WARNUNG Im Kanister kann sich Druck aufbauen – vorsich‐ tig öffnen. ► Kraftstofftank und Kanister von Zeit zu Zeit gründlich reinigen Restkraftstoff und die zur Reinigung benutzte Flüssigkeit vorschriften- und umweltgerecht ent‐ sorgen! 7 Kraftstoff einfüllen 7 Kraftstoff einfüllen deutsch 0458-454-9421-F 137.1 Gerät vorbereiten 0002BA086 KN ► Tankverschluss und Umgebung vor dem Auf‐ tanken reinigen, damit kein Schmutz in den Tank fällt ► Gerät so positionieren, dass der Tankver‐ schluss nach oben weist
7.2 Schraub-Tankverschluss öff‐
nen 002BA447 KN ► Verschluss gegen den Uhrzeigersinn drehen bis er von der Tanköffnung abgenommen wer‐ den kann ► Tankverschluss abnehmen
7.3 Kraftstoff einfüllen
Beim Auftanken keinen Kraftstoff verschütten und den Tank nicht randvoll füllen. STIHL emp‐ fiehlt das STIHL Einfüllsystem (Sonderzubehör).
7.4 Schraub-Tankverschluss
schließen 002BA448 KN ► Verschluss ansetzen ► Verschluss bis zum Anschlag im Uhrzeiger‐ sinn drehen und so fest wie möglich von Hand anziehen 8 Zur Information vor dem Starten HINWEIS Das Schutzgitter der Blasluft-Ansaugung zwi‐ schen Rückenplatte und Motoreinheit vor dem Starten bei stehendem Motor kontrollieren und bei Bedarf reinigen.
8.1 Übersicht Bedienungsgriff
8.2 Funktionen des Stellhebels
Betriebsstellung F Motor läuft oder ist startbereit. Stufenlose Betäti‐ gung des Gashebels (2) möglich. Motor Stopp 0 Zündanlage wird unterbrochen, Motor stoppt. Der Stellhebel (1) rastet in dieser Position nicht ein, sondern federt in die Betriebsstellung zurück. Zündung ist automatisch wieder einge‐ schaltet. Begrenzer-Stellung
Gashebelweg kann auf zwei Stufen begrenzt werden: deutsch 8 Zur Information vor dem Starten 14 0458-454-9421-F2431BA019 KN
a 1/3-Gas b 2/3-Gas Zum Lösen der Begrenzung:
Stellhebel (1) wieder auf Betriebsstellung F stellen Feststellgas
Der Gashebel (2) lässt sich in beliebiger Stellung arretieren. Zum Lösen der Arretierung:
Stellhebel (1) wieder auf Betriebsstellung F stellen 9 Motor starten / abstellen
► Ventilhebel (1) für Brühezufuhr schließen
9.1.1 Zusätzlich bei SR 450:
► Dosierhebel (2) für Stäube- und Streubetrieb schließen
► Sicherheitsvorschriften beachten HINWEIS Gerät nur auf sauberem und staubfreiem Unter‐ grund starten, so dass kein Staub vom Gerät angesaugt wird. 0002BA019 KN
Stellhebel muss auf F stehen 0002BA020 KN
► Balg (3) der Kraftstoffhandpumpe mindestens 8 mal drücken – auch wenn der Balg mit Kraft‐ stoff gefüllt ist
nur länderabhängig vorhanden 9 Motor starten / abstellen deutsch 0458-454-9421-F 159.2.1 Kalter Motor (Kaltstart)
0002BA021 KN ► Drehknopf (4) der Startklappe hineindrücken und auf c drehen
0002BA022 KN ► Drehknopf (4) der Startklappe hineindrücken und auf o drehen Diese Einstellung gilt auch, wenn der Motor schon gelaufen, aber noch kalt ist.
0002BA087 KN ► Gerät sicher auf den Boden stellen – darauf achten, dass sich im Bereich der Austrittsöff‐ nung keine weitere Person befindet ► sicheren Stand einnehmen: Gerät mit der lin‐ ken Hand am Gehäuse festhalten und mit einem Fuß gegen Verrutschen sichern ► Anwerfgriff mit der rechten Hand langsam bis zum ersten spürbaren Anschlag herausziehen – und dann schnell und kräftig durchziehen – Seil nicht bis zum Ende herausziehen – Bruch‐ gefahr! ► Anwerfgriff nicht zurückschnellen lassen – ent‐ gegen der Ausziehrichtung zurückführen, damit sich das Anwerfseil richtig aufwickelt ► anwerfen bis der Motor läuft deutsch 9 Motor starten / abstellen 16 0458-454-9421-F9.3 Sobald der Motor läuft
0002BA024 KN ► Gashebel betätigen – Drehknopf der Start‐ klappe (4) springt automatisch auf Betriebs‐ stellung e
9.3.1 Bei sehr niedriger Temperatur
► wenig Gas geben – Motor kurze Zeit warmlau‐ fen lassen
0002BA025 KN ► Stellhebel in Richtung 0 betätigen – Motor stoppt – Stellhebel federt nach Betätigung zurück
9.5 Weitere Hinweise zum Starten
Der Motor geht in der Stellung für Kaltstart c oder beim Beschleunigen aus
Drehknopf der Startklappe auf o drehen – weiter anwerfen bis der Motor läuft Der Motor startet nicht in der Stellung für Warm‐ start o
Drehknopf der Startklappe auf c drehen – weiter anwerfen bis der Motor läuft Der Motor springt nicht an ► prüfen, ob alle Bedienelemente richtig einge‐ stellt sind ► prüfen, ob Kraftstoff im Tank ist ggf. auffüllen ► prüfen, ob Zündkerzenstecker fest aufgesteckt ist ► Startvorgang wiederholen Der Tank wurde restlos leergefahren ► nach dem Betanken den Balg der Kraftstoff‐ handpumpe mindestens 8 mal drücken – auch wenn der Balg mit Kraftstoff gefüllt ist ► Drehknopf der Startklappe abhängig von der Motortemperatur einstellen ► Motor erneut starten 10 Betriebshinweise
10.1 Während der Arbeit
Nach längerem Volllastbetrieb den Motor noch kurze Zeit im Leerlauf laufen lassen, bis die grö‐ ßere Wärme durch den Kühlluftstrom abgeführt ist, damit die Bauteile am Triebwerk (Zündan‐ lage, Vergaser) nicht durch einen Wärmestau extrem belastet werden.
10.2 Nach der Arbeit
Bei kurzzeitigem Stillsetzen: Motor abkühlen las‐ sen. Gerät an einem trockenen Ort, nicht in der Nähe von Zündquellen, bis zum nächsten Ein‐ satz aufbewahren. Bei längerer Stilllegung – siehe "Gerät aufbewahren". 11 Brühebedarf ermitteln
Bei Flächenkulturen ist dies das Produkt aus Länge mal Breite des Feldes. Bei hochwachsenden Kulturen errechnet sich die Fläche annähernd aus der Länge der Reihen mal der durchschnittlichen Höhe der Laubwand. Dieses Ergebnis ist mit der Anzahl der Reihen zu multiplizieren. Bei beidseitiger Behandlung der Laubwand muss das Ergebnis noch mit 2 multi‐ pliziert werden. Die Fläche in Hektar erhält man, wenn man die Quadratmeterzahl der Fläche durch 10.000 teilt. Beispiel: 10 Betriebshinweise deutsch 0458-454-9421-F 17Ein Feld mit einer Länge von 120 m und einer Breite von 30 m soll mit einem Schädlingsbe‐ kämpfungsmittel behandelt werden. Fläche: 120 m x 30 m = 3.600 m
11.2 Menge des Wirkstoffs ermitteln
Aus der Gebrauchsanleitung des Pflanzen‐ schutzmittels ermitteln:
die erforderliche Wirkstoffmenge für 1 Hektar (ha)
die Konzentration des Wirkstoffs (Mischungs‐ verhältnis) Die erforderliche Wirkstoffmenge für 1 ha mit der ermittelten Fläche in ha multiplizieren. Das Ergebnis ist die erforderliche Wirkstoffmenge für die zu behandelnde Fläche. Beispiel: Laut Gebrauchsanleitung ist pro ha eine Wirks‐ toffmenge von 0,4 Liter (I) in 0,1 %iger Konzent‐ ration für die Anwendung erforderlich. Wirkstoffmenge: 0,4 (l/ha) x 0,36 (ha) = 0,144 l
11.3 Menge der Brühe ermitteln
Die erforderliche Brühemenge errechnet sich wie folgt:
= erforderliche Brühemenge in l Beispiel: Die ermittelte Wirkstoffmenge beträgt 0,144 l. Die Konzentration liegt laut Gebrauchsanleitung bei 0,1 %. Brühemenge: 0,144 l x 100 = 144 l 0,1 %
11.4 Schreitgeschwindigkeit ermit‐
teln Vor Arbeitsbeginn mit betanktem und geschulter‐ tem Gerät einen Probegang mit wassergefülltem Behälter durchführen. Sprührohr so bewegen (pendeln), wie beim nachfolgenden praktischen Einsatz. Dabei die zurückgelegte Strecke nach 1 min ermitteln. Bei diesem Probegang gleichzeitig die gewählte Arbeitsbreite überprüfen. Bei flachen Feldkultu‐ ren ist die zweckmäßige Arbeitsbreite 4-5 m. Zur Kennzeichnung Arbeitsbreite abstecken. Die Wegstrecke in Metern geteilt durch die Zeit in Minuten ist die Schreitgeschwindigkeit in Meter pro Minute (m/min). Beispiel: Die zurückgelegte Wegstrecke in einer Minute wurde ermittelt auf 10 m. Schreitgeschwindigkeit: 10 m = 10 m/min 1 min
11.5 Dosiereinstellung ermitteln
Der Einstellwert der Dosiereinrichtung errechnet sich wie folgt:
= Schreitgeschwindigkeit
= Ausbringmenge b = Arbeitsbreite A = Fläche Beispiel: Mit den zuvor ermittelten Werten und einer Arbeitsbreite von 4 m, ergibt sich folgende Ein‐ stellung für die Dosiereinrichtung: 144 l x 10 (m/min) x 4 m = 1,6 l/min 3600 m
umgerechnet werden (ha x 10.000 = m
Zum Einstellen der ermittelten Ausbringmenge – siehe "Dosiereinrichtung". deutsch 11 Brühebedarf ermitteln 18 0458-454-9421-F12 Dosiereinrichtung
Mit dem Ventilhebel (1) wird die Brühezufuhr zu-oder abgeschaltet.► Stellung A (Ventilhebel senkrecht, oben) –Durchfluss geöffnet► Stellung B (Ventilhebel waagerecht, unten) –Durchfluss geschlossen
Im Lieferumfang befinden sich verschiedeneDosierstücke, mit denen unterschiedliche Aus‐bringmengen eingestellt werden können. 0002BA103KN
Dosierstück "Standard" (A) mit Dosierstellung1 bis 6 ULV-Dosierstück (B) mit Dosierstellung 0.5bis 0.8
12.3 Dosierstück wechseln
0002BA065 KN ► vorhandenes Dosierstück nach oben aus derAufnahme herausziehen► neues Dosierstück bis zum Anschlag in dieAufnahme einsetzen
montieren Bei Einsatz des ULV-Dosierstücks muss zusätz‐lich das mitgelieferte Sieb montiert werden. SR 430 SR 450 0002BA066 KN ► Sieb in die Aufnahme drücken, bis es einrastet länderabhängig im Lieferumfang enthalten oder als Sonderzubehör erhältlich
im Lieferumfang des ULV-Dosierstücks enthalten 12 Dosiereinrichtung deutsch0458-454-9421-F 19Ausbau 0002BA067 KN ► Sieb aus der Aufnahme heraushebeln – wie im Bild
2431BA022 KN ► Dosierstück (1) drehen – Ausbringmenge ist stufenlos einstellbar Stellung 1 = minimaler Durchfluss Stellung 6 = maximaler Durchfluss Die Zahlenmarkierungen auf dem Dosierstück müssen dabei mit der Nase (2) unterhalb des Dosierstücks zur Deckung gebracht werden. Die Stellung "E" auf dem ULV-Dosierstück dient zum Entleeren des Brühebehälters. Diese Stel‐ lung nicht zum Ausbringen von Brühe verwenden – siehe "Nach der Arbeit".
12.6.1 Ausbringmenge (l/min) ohne Druck‐
pumpe Sprührohrwinkel Dosierstel‐ lung - 30° 0° + 30
12.6.2 Ausbringmenge (l/min) ohne Druck‐
pumpe mit ULV-Düse Sprührohrwinkel Dosierstel‐ lung - 30° 0° + 30
12.7 Durchflussmenge prüfen
► Gerät auf den Boden stellen ► Brühebehälter bis zur 10 Liter-Markierung mit Wasser füllen Geräte ohne Druckpumpe ► Dosierstück "Standard" auf Dosierstellung 6 stellen ► Gerät starten ► Mit waagrechtem Sprührohr bei Vollgas den Behälterinhalt bis zur 5 Liter-Markierung aus‐ bringen und die dazu benötigte Zeit messen Die Zeit zum Ausbringen von 5 Liter Flüssigkeit sollte zwischen 110 und 150 Sekunden betra‐ gen. Bei Abweichungen ► Brühebehälter, Schlauchsystem, und Dosier‐ stück auf Verschmutzung prüfen und bei Bedarf reinigen ► Ansaugöffnung für Gebläseluft prüfen und bei Bedarf reinigen ► Motoreinstellung prüfen und gegebenenfalls korrigieren Bringen diese Maßnahmen keine Verbesserung – Fachhändler aufsuchen. 13 Stäube- und Streubetrieb Nur bei SR 450 vorhanden. deutsch 13 Stäube- und Streubetrieb 20 0458-454-9421-F13.1 Dosierhebel 0002BA028 KN
Mit dem Dosierhebel (1) kann die Ausbring‐ menge stufenlos eingestellt werden. ► Stellung A (Dosierhebel senkrecht nach oben) – Durchgang geschlossen ► Stellung B (Dosierhebel parallel zum Blasrohr) – Durchgang geöffnet
Die Ausbringmenge ist abhängig von Dichte und Korngröße des verwendeten Materials. Granulat 0 - 9 kg/min Pulver 0 - 3 kg/min
13.3 Umbau Sprühbetrieb in
Stäube- und Streubetrieb ► Brühebehälter vollständig entleeren und reini‐ gen – siehe "Nach der Arbeit" 0002BA060 KN
► Ventilhebel (1) für Brühezufuhr schließen 0002BA052 KN
► Dosierhebel (2) für Stäube- und Streubetrieb schließen Brühebehälter
Die eingestellte Betriebsart wird über die Sym‐ bole am Gehäuse der Dosiereinrichtung ange‐ zeigt. ► Stellung A – Sprühbetrieb ► Stellung B – Stäube- und Streubetrieb 0002BA062 KN 13 Stäube- und Streubetrieb deutsch 0458-454-9421-F 21► geeignetes Werkzeug (z. B Schraubendreher)zum Lösen des Siebeinsatzes (1) in die bei‐den Aussparungen (Pfeile) schieben► Siebeinsatz (1) aus dem Brühebehälter nachoben herausziehen
0000-GXX-1167-A0 ► Laschen (2) zusammendrücken und Hebel (3)nach außen ziehen
0000-GXX-1168-A0 ► Brühebehälter vom Gehäuse der Dosierein‐richtung (4) abnehmen und auf Stellung B(Stäube- und Streubetrieb) drehen
0000-GXX-1169-A0 ► Kunststoffstifte und Dichtfläche am Brühebe‐hälter vollständig reinigen – es dürfen keineSchmutzrückstände verbleiben► Bohrungen und Dichtfläche an der Dosierein‐richtung (4) vollständig reinigen – es dürfenkeine Schmutzrückstände verbleiben► Brühebehälter auf das Gehäuse der Dosie‐reinrichtung (4) bündig aufsetzen 0000-GXX-1170-A0
► Hebel (3) in den Steg (5) am Brühebehältereinhängen
► Hebel (3) nach unten drücken, bis Laschen (2)in die Aufnahmen (6) am Gehäuse deutlichhörbar einrasten► festen Sitz des Brühebehälters prüfenBlasrohr
deutsch 13 Stäube- und Streubetrieb22 0458-454-9421-F► Schraubendreher in die Lasche (1) der Schlauchschelle (2) am Bedienungsgriff schie‐ ben ► Schraubendreher im Uhrzeigersinn drehen – Schlauchschelle (2) wird entriegelt ► Schlauch (3) vom Stutzen abziehen 0002BA037 KN
► Düse (4) drehen, bis Zapfen (5) verdeckt sind ► Düse (4) vom Blasrohr (6) abziehen
13.4 Umbau zurück zum Sprühbe‐
trieb Der Umbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Schlauchmontage
0002BA038 KN ► Schlauch mit Schlauchschelle (2) auf den Stutzen am Bedienungsgriff schieben ► Schlauchschelle (2) mit einer Zange zusam‐ mendrücken, bis Halteleiste am Einrastpunkt verriegelt 14 Brühebehälter füllen 372BA021 KN
► Dichtung (1) im Deckel muss immer unbe‐ schädigt, gefettet und frei von Schmutz sein ► Gerät kippsicher auf eine ebene Fläche stellen
► Ventilhebel (1) für Brühezufuhr schließen 0002BA041 KN ► gründlich durchmischte Brühe durch den Sieb‐ einsatz in den Brühebehälter einfüllen 0002BA039 KN Maximale Füllmenge 14 Liter (Pfeil) nicht über‐ schreiten ► Deckel aufsetzen und fest verschließen 14 Brühebehälter füllen deutsch 0458-454-9421-F 2314.2 Stäube- und Streubetrieb – nur SR 450
0002BA042 KN ► Dosierhebel (1) schließen ► Ausbringmittel in den Brühebehälter einfüllen – maximales Füllgewicht 14 kg nicht überschrei‐ ten – ggf. einen geeigneten Trichter als Einfüll‐ hilfe verwenden ► Deckel aufsetzen und fest verschließen 15 Arbeiten
Beim Arbeiten im Sprühbetrieb muss bei SR 450 der Dosierhebel geschlossen sein – siehe Stäube- und Streubetrieb ► Ausbringmenge mit dem Dosierstück einstel‐ len – siehe "Dosiereinrichtung" ► Ventilhebel öffnen – siehe "Dosiereinrichtung"
Zum gezielten Ausbringen der Brühe kann mit den montierbaren Gittern der Sprühstrahl in Form und Austrittsrichtung geändert werden. ohne Ablenkgitter 2431BA023 KN Sprühstrahl für große Distanzen – maximale Sprühweite.
zum Besprühen hoher Pflanzen und Flächen
für maximale Laubwanddurchdringung Breitstrahlgitter 2431BA024 KN Sprühstrahl wird verbreitert und abgedämpft.
für kurze Distanzen zur Pflanze (< 1,5 m)
Beschädigungen an der Pflanze, vor allem in empfindlichen Pflanzenstadien, werden redu‐ ziert 45° Ablenkgitter 372BA007 KN Sprühstrahl kann in beliebiger Richtung um 45° abgelenkt werden.
zum Benetzen der Blattunterseite
zum Erhöhen der Ausbringmenge beim Sprü‐ hen nach oben
für das gezielte Bearbeiten bodennaher Kultu‐ ren. Reduziert beim Sprühen nach unten das Abdriften des Sprühnebels durch Wind Doppelablenkgitter 372BA008 KN Sprühstrahl wird geteilt und nach zwei Seiten abgelenkt. deutsch 15 Arbeiten 24 0458-454-9421-F– gleichzeitiges Besprühen von zwei Pflanzen‐ reihen in einem Arbeitsgang 16 Nach dem Arbeiten
16.1 Brühebehälter entleeren
► Ventilhebel schließen ► Motor abstellen – siehe "Motor starten / abstel‐ len"
2431BA014 KN ► Dosierstück (1) auf Stellung "6" bzw. "E" dre‐ hen und Reste der Brühe in einen geeigneten Auffangbehälter fließen lassen
16.2 Brühebehälter reinigen
► Brühebehälter und Schlauchsystem mit klarem Wasser spülen und reinigen ► Reste von Brühe und Spülflüssigkeit vorschrif‐ ten- und umweltgerecht entsorgen – Hinweise der Pflanzenschutzmittel-Hersteller beachten ► Gerät mit abgeschraubtem Deckel trocknen lassen Bei verschmutztem Siebeinsatz: 0002BA062 KN ► geeignetes Werkzeug (z. B. Schraubendreher) zum Lösen des Siebeinsatzes (1) in die bei‐ den Aussparungen (Pfeile) schieben ► Siebeinsatz (1) aus dem Brühebehälter nach oben herausziehen 0002BA045 KN
► Siebeinsatz (2) mit klarem Wasser und mit z. B. einem Pinsel reinigen
16.3 Nach dem Stäuben und
Streuen – nur SR 450 ► Brühebehälter während der Arbeit vollständig entleeren ► Dosierhebel schließen ► Motor abstellen – siehe "Motor starten / abstel‐ len" ► Brühebehälter mit klarem Wasser spülen und reinigen ► Spülflüssigkeit vorschriften- und umweltge‐ recht entsorgen – Hinweise der Pflanzen‐ schutzmittel-Hersteller beachten ► Gerät mit abgeschraubtem Deckel trocknen lassen 17 Gerät aufbewahren ► Gerät an einem trockenen, frostfreien und sicheren Ort aufbewahren. Vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) schützen
17.1 Bei Betriebspausen ab ca.
30 Tagen ► Kraftstofftank an einem gut belüfteten Ort ent‐ leeren und reinigen ► Kraftstoff vorschriften- und umweltgerecht ent‐ sorgen ► Falls eine Kraftstoffhandpumpe vorhanden ist: Kraftstoffhandpumpe mindestens 5 mal drü‐ cken ► Motor starten und den Motor so lange im Leer‐ lauf laufen lassen, bis der Motor ausgeht ► Gerät gründlich säubern, besonders Zylinder‐ rippen und Luftfilter ► Brühebehälter nicht über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, UV-Strahlen können den Behälter verspröden – Gefahr von Undichtigkeit oder Bruch! 16 Nach dem Arbeiten deutsch 0458-454-9421-F 2518 Luftfilter ersetzen Verschmutzte Luftfilter vermindern die Motorleis‐ tung, erhöhen den Kraftstoffverbrauch und erschweren das Anwerfen.
18.1 Wenn die Motorleistung spür‐
Drehknopf der Startklappe auf c drehen ► Schrauben (1) lösen ► Filterdeckel (2) abnehmen 0002BA089 KN
► Filter (3) abnehmen ► verschmutzten oder beschädigten Filter erset‐ zen ► neuen Filter in das Filtergehäuse einsetzen ► Filterdeckel aufsetzen ► Schrauben eindrehen und festziehen 19 Vergaser einstellen
19.1 Basisinformationen
Der Vergaser ist ab Werk mit der Standardein‐ stellung versehen. Die Vergasereinstellung ist so abgestimmt, dass dem Motor in allen Betriebszuständen ein opti‐ males Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird.
19.2 Gerät vorbereiten
► Motor abstellen ► Luftfilter prüfen – falls erforderlich reinigen oder ersetzen ► Einstellung des Gaszuges prüfen – bei Bedarf einstellen – siehe "Gaszug einstellen"
19.3 Standardeinstellung
► Hauptstellschraube (H) gegen den Uhrzeiger‐ sinn bis zum Anschlag drehen – max. 3/4 Dre‐ hung ► Leerlaufstellschraube (L) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen – dann gegen den Uhr‐ zeigersinn 3/4 Umdrehung drehen
19.4 Leerlauf einstellen
► Standardeinstellung vornehmen ► Motor starten und warmlaufen lassen 0002BA083 KN
19.4.1 Motor bleibt im Leerlauf stehen
► Leerlaufanschlagschraube (LA) langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor gleichmä‐ ßig läuft deutsch 18 Luftfilter ersetzen 26 0458-454-9421-F19.4.2 Drehzahl im Leerlauf unregelmäßig; Motor geht trotz Korrektur der LA-Ein‐ stellung aus, schlechte Beschleuni‐ gung Die Leerlaufeinstellung ist zu mager. ► Leerlaufstellschraube (L) gegen den Uhrzei‐ gersinn drehen, bis der Motor regelmäßig läuft und gut beschleunigt – max. bis zum Anschlag
19.4.3 Drehzahl im Leerlauf unregelmäßig
Die Leerlaufeinstellung ist zu fett. ► Leerlaufstellschraube (L) im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor regelmäßig läuft und noch gut beschleunigt – max. bis zum Anschlag Nach jeder Korrektur an der Leerlaufstell‐ schraube (L) ist meistens auch eine Verände‐ rung der Leerlaufanschlagschraube (LA) nötig.
19.5 Korrektur der Vergasereinstel‐
lung bei Einsätzen in großer Höhe Läuft der Motor nicht zufriedenstellend, kann eine geringfügige Korrektur notwendig sein: ► Standardeinstellung vornehmen ► Motor warmlaufen lassen ► Hauptstellschraube (H) geringfügig im Uhrzei‐ gersinn (magerer) drehen – max. bis zum Anschlag HINWEIS Nach der Rückkehr aus großer Höhe die Verga‐ sereinstellung wieder auf Standardeinstellung zurücksetzen. Bei zu magerer Einstellung besteht Gefahr von Triebwerkschäden durch Schmierstoffmangel und Überhitzung. 20 Zündkerze ► bei ungenügender Motorleistung, schlechtem Starten oder Leerlaufstörungen zuerst die Zündkerze prüfen ► nach ca. 100 Betriebsstunden die Zündkerze ersetzen – bei stark abgebrannten Elektroden auch schon früher – nur von STIHL freigege‐ bene, entstörte Zündkerzen verwenden – siehe "Technische Daten"
20.1 Zündkerze ausbauen
0002BA049 KN ► Zündkerzenstecker (1) senkrecht nach oben abziehen ► Zündkerze (2) herausdrehen
20.2 Zündkerze prüfen
► verschmutzte Zündkerze reinigen ► Elektrodenabstand (A) prüfen und falls not‐ wendig nachstellen, Wert für Abstand – siehe "Technische Daten" ► Ursachen für die Verschmutzung der Zünd‐ kerze beseitigen Mögliche Ursachen sind:
zu viel Motoröl im Kraftstoff
verschmutzter Luftfilter
ungünstige Betriebsbedingungen
000BA045 KN 20 Zündkerze deutsch
0458-454-9421-F 27WARNUNG
Bei nicht festgezogener oder fehlender Anschlussmutter (1) können Funken entstehen. Falls in leicht brennbarer oder explosiver Umge‐ bung gearbeitet wird, können Brände oder Explosionen entstehen. Personen können schwer verletzt werden oder Sachschaden kann enstehen. ► entstörte Zündkerzen mit fester Anschlussmut‐ ter verwenden
20.3 Zündkerze einbauen
► Zündkerze eindrehen und Zündkerzenstecker fest aufdrücken 21 Motorlaufverhalten Ist trotz gereinigtem Luftfilter und korrekter Ver‐ gasereinstellung das Motorlaufverhalten unbe‐ friedigend, kann die Ursache auch am Schall‐ dämpfer liegen. Beim Fachhändler den Schalldämpfer auf Ver‐ schmutzung (Verkokung) überprüfen lassen! STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. 22 Wartungs- und Pflegehinweise Die Angaben beziehen sich auf normale Einsatzbe‐ dingungen. Bei erschwerten Bedingungen (starker Staubanfall etc.) und längeren täglichen Arbeitszei‐ ten die angegebenen Intervalle entsprechend ver‐ kürzen. vor Arbeitsbeginn nach Arbeitsende bzw. täglich nach jeder Tankfüllung wöchentlich monatlich jährlich bei Störung bei Beschädigung bei Bedarf Komplette Maschine Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit) X X reinigen X Bedienungsgriff Funktionsprüfung X X Luftfilter reinigen X ersetzen X Kraftstoffhandpumpe (falls vorhanden) prüfen X instandsetzen durch Fachhändler
Vergaser Leerlauf prüfen X X Leerlauf nachregulieren X Zündkerze Elektrodenabstand nachstellen
alle 100 Betriebsstun‐ den ersetzen Ansaugöffnung für Kühl‐ luft Sichtprüfung X reinigen X Zugängliche Schrauben und Muttern (außer Ein‐ stellschrauben) nachziehen X Brühebehälter und Schlauch – SR 430 Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit)
reinigen X deutsch 21 Motorlaufverhalten 28 0458-454-9421-FDie Angaben beziehen sich auf normale Einsatzbe‐ dingungen. Bei erschwerten Bedingungen (starker Staubanfall etc.) und längeren täglichen Arbeitszei‐ ten die angegebenen Intervalle entsprechend ver‐ kürzen. vor Arbeitsbeginn nach Arbeitsende bzw. täglich nach jeder Tankfüllung wöchentlich monatlich jährlich bei Störung bei Beschädigung bei Bedarf Brühebehälter, Dosierein‐ richtung und Schlauch – SR 450 Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit)
reinigen X Siebeinsatz im Brühebe‐ hälter reinigen bzw. ersetzen X X Dosiereinrichtung am Blasrohr prüfen X X Antivibrationselemente prüfen X X X ersetzen durch Fach‐ händler
Schutzgitter der Blasluft- Ansaugung prüfen X X reinigen X Ableitsystem – SR 450 prüfen X ersetzen X Sicherheitsaufkleber ersetzen X
STIHL empfiehlt den STIHL Fachhändler 23 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden Einhalten der Vorgaben dieser Gebrauchsanlei‐ tung vermeidet übermäßigen Verschleiß und Schäden am Gerät. Benutzung, Wartung und Lagerung des Gerätes müssen so sorgfältig erfolgen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben. Alle Schäden, die durch Nichtbeachten der Sicherheits-, Bedienungs- und Wartungshin‐ weise verursacht werden, hat der Benutzer selbst zu verantworten. Dies gilt insbesondere für:
nicht von STIHL freigegebene Änderungen am Produkt
die Verwendung von Werkzeugen oder Zube‐ hör, die nicht für das Gerät zulässig, geeignet oder die qualitativ minderwertig sind
nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes
Einsatz des Gerätes bei Sport- oder Wettbe‐ werbs-Veranstaltungen
Folgeschäden infolge der Weiterbenutzung des Gerätes mit defekten Bauteilen
23.1 Wartungsarbeiten
Alle im Kapitel "Wartungs- und Pflegehinweise" aufgeführten Arbeiten müssen regelmäßig durch‐ geführt werden. Soweit diese Wartungsarbeiten nicht vom Benutzer selbst ausgeführt werden können, ist damit ein Fachhändler zu beauftra‐ gen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Werden diese Arbeiten versäumt oder unsachge‐ mäß ausgeführt, können Schäden entstehen, die der Benutzer selbst zu verantworten hat. Dazu gehören u. a.:
Schäden am Triebwerk infolge nicht rechtzei‐ tig oder unzureichend durchgeführter Wartung (z. B. Luft- und Kraftstofffilter), falscher Verga‐ ser-Einstellung oder unzureichender Reini‐ 23 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden deutsch 0458-454-9421-F 29gung der Kühlluftführung (Ansaugschlitze, Zylinderrippen)
Korrosions- und andere Folgeschäden infolge unsachgemäßer Lagerung
Schäden am Gerät infolge Verwendung quali‐ tativ minderwertiger Ersatzteile
23.2 Verschleißteile
Manche Teile des Motorgerätes unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem nor‐ malen Verschleiß und müssen je nach Art und Dauer der Nutzung rechtzeitig ersetzt werden. Dazu gehören u. a.:
Filter (für Luft, Kraftstoff)
Dämpfungselemente des Antivibrations-Sys‐ tems 24 Wichtige Bauteile
1 Behälterdeckel 2 Brühebehälter
5 Zündkerzenstecker 6 Vergasereinstellschrauben 7 Kraftstoffhandpumpe 8 Drehknopf der Startklappe 9 Anwerfgriff 10 Tankverschluss 11 Kraftstofftank 12 Schalldämpfer
14 Gitter 15 Dosierstück 16 Düse 17 Blasrohr 18 Gashebel 19 Bedienungsgriff 20 Stellhebel 21 Ventilhebel für Brühezulauf
Dosierhebel für Stäube- und Streubetrieb
24 Faltenschlauch 25 Traggurt 26 Rückenplatte
# Maschinennummer 25 Technische Daten
Einzylinder-Zweitaktmotor Hubraum: 63,3 cm
Zylinderbohrung: 48 mm Kolbenhub: 35 mm Leistung nach ISO 7293: 2,9 kW (3,9 PS) Leerlaufdrehzahl: 3000 1/min Motor- / Gebläsedrehzahl im Betrieb 6800 1/min
nur länderabhängig vorhanden
nur SR 450 deutsch 24 Wichtige Bauteile 30 0458-454-9421-F25.2 Zündanlage Elektronisch gesteuerter Magnetzünder Zündkerze (entstört): NGK BPMR 7 A, Bosch WSR 6 F Elektrodenabstand: 0,5 mm
25.3 Kraftstoffsystem
Lageunempfindlicher Membranvergaser mit integrierter Kraftstoffpumpe Kraftstofftankinhalt: 1700 cm
Luftgeschwindigkeit: 90 m/s Max. Luftdurchsatz ohne Blasanlage: 1300 m
Luftdurchsatz mit Düse: 920 m
25.5 Sprüheinrichtung
Inhalt Brühebehälter: 14 l Restmenge Brühebehälter: 50 ml Maschenweite Einfüllsieb: 1 mm Sprühweite horizontal: 14,5 m Ausbringmenge (ohne Druckpumpe mit Standard- Dosierstück): 0,69 – 2,64 l/min Weitere Ausbringmengen mit angebautem Son‐ derzubehör – siehe Dosiereinrichtung
25.6 Sprühbild nach ISO
28139:2019 Ausbringung SR 430 Dosierstellung Anteil des horizontal ausgebrachten Mediums, der nach 5 m am Boden nieder‐ geschlagen ist 1 0,0 % 6 3,9 % ULV-Düse: 0,5 0,0 % 0,8 0,1 % Größerer Niederschlag oder Abdrift durch Wind und hohe Temperatur möglich. Ausbringung SR 450 Dosierstellung Anteil des horizontal ausgebrachten Mediums, der nach 5 m am Boden nieder‐ geschlagen ist 1 0,0 % 6 4,5 % ULV-Düse: 0,5 0,0 % 0,8 0,7 % Größerer Niederschlag oder Abdrift durch Wind und hohe Temperatur möglich. Tropfengröße SR 430 Dosierstel‐ lung Dv 0,1 [µm] Dv 0,5 [µm] Dv 0,9 [µm]
ULV-Düse: 0,5 38 97 180 0,65 37 97 177 0,8 38 99 178 Luftgeschwindigkeit SR 430 Abstand zur Düse 3 m 6 m durchschnittli‐ che Luftge‐ schwindigkeit [m/s] 4,5 2,8 Radius Sprüh‐ wolke [mm]
Luftgeschwindigkeit SR 450 Abstand zur Düse 3 m 6 m durchschnittli‐ che Luftge‐ 4,1 2,8 25 Technische Daten deutsch 0458-454-9421-F 31schwindigkeit [m/s] Radius Sprüh‐ wolke [mm]
unbefüllt: SR 430: 12,2 kg SR 450: 12,8 kg max. Betriebsgewicht (betankt und befüllt): SR 430: 27,5 kg SR 450: 28,1 kg max. Füllgewicht Brühebehälter: SR 450: 14 kg
25.8 Schall- und Vibrationswerte
Zur Ermittlung der Schall- und Vibrationswerte werden Leerlauf und nominelle Höchstdrehzahl im Verhältnis 1:6 berücksichtigt. Weiterführende Angaben zur Erfüllung der Arbeitgeberrichtlinie Vibration 2002/44/EG siehe www.stihl.com/vib
25.9 Schalldruckpegel L
peq nach DIN EN 15503 SR 430: 97 dB(A) SR 450: 102 dB(A)
25.10 Schallleistungspegel L
weq nach DIN EN 15503 SR 430: 108 dB(A) SR 450: 109 dB(A)
25.11 Vibrationswert a
hv,eq nach DIN EN 15503 Handgriff rechts SR 430: 1,9 m/s
Für den Schalldruckpegel und den Schallleis‐ tungspegel beträgt der K‑Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 dB(A); für den Vibrations‐ wert beträgt der K‑Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 m/s
REACH bezeichnet eine EG Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Informationen zur Erfüllung der REACH Verord‐ nung (EG) Nr. 1907/2006 siehe www.stihl.com/reach
25.13 Abgas-Emissionswert
Der im EU-Typgenehmigungsverfahren gemes‐ sene CO
-Wert ist unter www.stihl.com/co2 in den produktspezifischen Technischen Daten angegeben. Der gemessene CO
-Wert wurde an einem repräsentativen Motor nach einem genormten Prüfverfahren unter Laborbedingungen ermittelt und stellt keine ausdrückliche oder implizite Garantie der Leistung eines bestimmten Motors dar. Durch die in dieser Gebrauchsanleitung beschriebene bestimmungsgemäße Verwendung und Wartung, werden die geltenden Anforderun‐ gen an die Abgas-Emissionen erfüllt. Bei Verän‐ derungen am Motor erlischt die Betriebserlaub‐ nis. 26 Reparaturhinweise Benutzer dieses Gerätes dürfen nur Wartungs- und Pflegearbeiten durchführen, die in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Weiterge‐ hende Reparaturen dürfen nur Fachhändler aus‐ führen. STIHL empfiehlt Wartungsarbeiten und Repara‐ turen nur beim STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Fachhändlern werden regelmä‐ ßig Schulungen angeboten und technische Infor‐ mationen zur Verfügung gestellt. Bei Reparaturen nur Ersatzteile einbauen, die von STIHL für dieses Gerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile. Nur hochwer‐ tige Ersatzteile verwenden. Ansonsten kann die Gefahr von Unfällen oder Schäden am Gerät bestehen. STIHL empfiehlt STIHL Original-Ersatzteile zu verwenden. STIHL Original-Ersatzteile erkennt man an der STIHL Ersatzteilnummer, am Schriftzug { und gegebenenfalls am STIHL Ersatzteilkennzeichen K (auf kleinen Teilen kann das Zeichen auch allein stehen). 27 Entsorgung Informationen zur Entsorgung sind bei der örtli‐ chen Verwaltung oder bei einem STIHL Fach‐ händler erhältlich. Eine unsachgemäße Entsorgung kann die Gesundheit schädigen und die Umwelt belasten. deutsch 26 Reparaturhinweise 32 0458-454-9421-F000BA073 KN ► STIHL Produkte einschließlich Verpackung gemäß den örtlichen Vorschriften einer geeig‐ neten Sammelstelle für Wiederverwertung zuführen. ► Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. 28 EU-Konformitätserklärung ANDREAS STIHL AG & Co. KG Badstr. 115 D-71336 Waiblingen Deutschland erklärt in alleiniger Verantwortung, dass Bauart: Sprühgerät Fabrikmarke: STIHL Typ: SR 430 SR 450 Serienidentifizierung: 4244 Hubraum: 63,3 cm
den einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien 2011/65/EU, 2006/42/EG und 2014/30/EU ent‐ spricht und in Übereinstimmung mit den jeweils zum Produktionsdatum gültigen Versionen der folgenden Normen entwickelt und gefertigt wor‐ den ist: ISO 12100, EN 55012, EN 61000‑6‑1, EN ISO 28139 Aufbewahrung der Technischen Unterlagen: ANDREAS STIHL AG & Co. KG Produktzulassung Das Baujahr und die Maschinennummer sind auf dem Gerät angegeben. Waiblingen, 15.07.2021 ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Dr. Jürgen Hoffmann Abteilungsleiter Produktzulassung, -regulierung 29 Anschriften
29.1 STIHL Hauptverwaltung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Postfach 1771 71307 Waiblingen
29.2 STIHL Vertriebsgesellschaften
DEUTSCHLAND STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG Robert-Bosch-Straße 13 64807 Dieburg Telefon: +49 6071 3055358 ÖSTERREICH STIHL Ges.m.b.H. Fachmarktstraße 7 2334 Vösendorf Telefon: +43 1 86596370 SCHWEIZ STIHL Vertriebs AG Isenrietstraße 4 8617 Mönchaltorf Telefon: +41 44 9493030 TSCHECHISCHE REPUBLIK Andreas STIHL, spol. s r.o. Chrlická 753 664 42 Modřice
# Machinenummer 25 Technische gegevens
Notice-Facile