SR 450 - Bläser STIHL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SR 450 STIHL
2-34 Gebrauchsanleitung
1 Zu dieser Gebrauchsanleitung. 2
2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik.....3
3 Gerat komplettieren. 9
4 Gaszug einstellen 12
5 Traggurt 12
6 Kraftstoff. 12
7 Kraftstoff einfluen 13
8 Zur Information vor dem Starten 14
9 Motor starten / abstellen 15
10 Betriebshinweise 17
11 Brühebedarf ermitteln 17
12 Dosiereinrichtung 19
13 Stäube- und Streubetrieb. 20
14 Brühebehälter fällen. 23
15Arbeiten. 24
16 Nach dem Arbeitsen 25
17 Gerä aufbewahren. 25
18 Luftfilter ersetzen 26
19 Vergaser einstellen 26
20 Zündkerze 27
21 Motorlaufverhalten 28
22 Wartungs- und Pflegehinweise 28
23 Verschleib minimieren und Schaden vermeiden 29
24 Wichtige Bauteile 30
25 Technische Daten 30
26 Reparaturhinweise 32
27 Entsorgung 32
28 EU-Konformitätserklarung 33
29 Anschriften 33
Verehrte Kundin, lieber Kunde,
vielen Dank, dass Sie sich für ein Qualitätserzeugnis der Firma STIHL entschieden haben.
Dieses Produkt wurde mit modernen Fertigungsverfahren und umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen hergestellt. Wir sind bemührt alles zu tun, damit Sie mit diesen Gerät zufrieden sind und problemlos damit arbeiten können.
Wenn Sie Fragen zu Ihr Gemät haben, wenden Sie sichitte an ihren Handler oder direkt an unsere Vertriebsgesellschaft.
Ihr

Dr. Nikolas Stihl
1 Zu dieser Gebrauchsanleitung
1.1 Bildsymbole
Bildsymbole, die auf dem Gerät angebracht sind, sind in dieser Gebrauchsanleitung erklärt.
Abhängig von Gerät und Ausstattung können fol-gende Bildsymbole am Gerät angebracht sein.

Kraftstofftank; Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl

Kraftstoffhandpumperbetätigen

Sprühbetrieb

Stäube- und Streubetrieb

Bruhezufuhr
1.2 Kennzeichnung von Textabschnitten

WARNING
Warning vor Unfall- und Verletzungsgefahr für Personen sowie vor schwerwiegenden Sachscha den.
HINWEIS
Warning vor Beschädigung des Gerätes oder einzelner Bauteile.
1.3 Technische Weiterentwicklung
STIHL arbeitet ständig an der Weiterentwicklung samtlicher Maschinen und Geräte; Änderungen des Lieferumfanges in Form, Technik und Ausstattung müssen wir uns deshalb vorbehalten.
2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsche
Aus Angaben und Abbildungen dieser Gebrauchsanleitung können deshalb keine Ansprüche abgeleitet werden.
2 Sicherheitshinweise und Arbeitsstechnik

Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind beim Arbeiten mit dem Gerät notig.

Die gesamte Gebrauchsanleitung vor der ersten Inbetriebnahme aufmerksamlesen und für späteren Gebrauch safer aufbewahren. Nichtbeachtenden Gebrauchsanleitung kann lebensgeführlich sein.
Länderbezogene Sicherheitsvorschriften, z. B. von Berufsgenossenschaften, Sozialkassen, Behörden für Arbeitsschutz und andere beachten.
Wer zum ersten Mal mit dem Gerät arbeitet: Vom Verkäufer oder von einem anderen Fachkundigen erklärten lessen, wie man damit sicher umgeht - oder an einem Fachlehrgang teilnehmer.
Minderjährige dürfen nicht mit dem Gerät arbeiten - ausgenommen Jugendliche über 16 Jahre, die unter Aufsicht ausgebildet werden.
Kinder, Tiere und Zuschauer fern halten.
Wird das Gerät nicht benutzt, muss es so abge-stellt werden, dass niemand gefährdet wird. Gerät vor unbefugtem Zugriff sichern.
Der Benutzer ist verantwortlich für Unfälle oder Gefahren, die gegenüber anderen Personen oder deren Eigentum auftreten.
Gerät nur an Personen weitergeben oder ausleihen, die mit diesen Modell und seiner Handhabung vertraut sind - stets die Gebrauchsanleitung mitgeben.
Der Einsatz Schall emittierender Motorergekte kann durch nationale wie auch ortliche, lokale Vorschriften zeitlich begrenzt sein.
Gerät nur dann in Betriebnehmen, wenn alle Bauteile unbeschädigt sind. Besonderss auf Dichtheit des Brühebehalters achten.
Das Gerät nur im komplett montierten Zustand betreiben.
Zur Reinigung des Gerätes keine Hochdruckreiniger verwenden. Der harte Wasserstrahl kann Teile des Gerätes beschädigen.
2.1 Körperliche Eignung
Wer mit dem Gerät arbeitet, muss ausgeruht, gesund und in gutter Verfassung sein. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht anstrengen darf, sollte einen Arzt Fragen, ob die Arbeit mit einem Motorgerät möglich ist.
Nur Träger von Herzschrittmachern: Die Zündanlage these Gerätes erzeugt ein sehr ginges elektromagnetisches Feld. Ein Einfluss auf einzelne Herzschrittmacher-Typen kann nicht vollig ausgeschlossen werden. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken empfeht STIHL den behandelnden Arzt und Hersteller des Herzschrittmachers zu befragen.
Nach der Einnahme von Alkohol, Medikamenten, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen, oder Drogenarf nicht mit dem Gerat gearbeitet werden.
2.2 Einsatzbereiche
Das Spruhgerat ist zum bodennahen Ausbringen von Mitteln zum Schutz vor Pilz- und Schädlingsbefall und zur Unkrautvernichtung geeignet. Bei Geräten mit montierter Druckpumpe sind Arbeiten über Kopf möglich. Einsatzbereiche sind Obst-, Gemüse-, Wein-, und Ackerbau, Planta-genanbau, Zierplanzenbau, Grünland und die Forstwirtschaft.
Nur Pflanzenschutzmittel ausbringen, die für die Anwendung mit tragbaren Sprühgeräten zugelassen sind.
Der Einsatz des Gerätes ist für andere Zwecke nicht zulässig und kann zu Unfällen oder Schäden am Gerät führen. Keine Änderungen am Produkt vornehmen – auch dies kann zu Unfällen oder Schäden am Gerät führen.
Zusätzlich bei SR 450
Im Stäube- und Streubetrieb kann Pflanzenschutzmittel in Pulverform oder als trockenes Granulat breitflächig ausgebracht werden.
Nur Pflanzenschutzmittel ausbringen, die für die Anwendung mit tragbaren Stäube- und Streugeräten zugelassen sind.
2.3 Zubehör und Ersatzteile
Nur solche Teile oder Zubehore anbauen, die von STIHL für diese Gerät zugelassen sind oder technisch Gleichartige. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden. Nur hochwertige Teile oder Zubehore verwenden. Ansonsten
kann die Gefahr von Unfallen oder Schäden am Gerät bestehen.
STIHL empfeihlt STIHL Original Teile und Zube-hör zu verwenden. Diese sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Produkt und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt.
Keine Änderungen am Gerät vornehmen - die Sicherheit kann dadurch gefährdet werden. Für Personen- und Sachschäden, die bei der Verwendung nicht zugelassener Anbauerigte auftreten, schließ STIHL jeder Haftung aus.
2.4 Bekleidung und Ausrüstung
Vorschrifsmäßige Bekleidung und Ausrüstung bei der Anwendung, beim Befüllen und Reinigen des Geräts tragen. Hinweise zur Schutzausrüstung in der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels beachten.
Mit Pflanzenschutzmitteln verschmutzte Arbeits- kleidung(sofort wechseln.

Die Kleidung muss eng anliegen und scarf nicht behindern.

Bei einigen Pflanzenschutzmitteln muss ein flüssigkeitsdichter Schutzanzug getragen werden.
Bei Arbeiten über Kopf zusammen eine flüssigkeitsdichte Kopfbedeckung,tragen.

Keine Kleidung, keinen Schal, keine Krawatte, keinen Schmuck tragen, die in die Luftansaugöffnung gelangen können. Lange Haare so zusammenbinden und so sichern, dass sie sich oberhalb der Schultern befinden und nicht in die Maschine hineingezogen werden können.

Flüssigkeitsdichte und gegen Pflanzenschutzmittel unempfindliche Schutzstiefel mit griffiger Sohle trag.
Niemals barfuß oder mit Sandalen arbeiten.

WARNING

Um die Gefahr von Augenverletzungen zu reduzieren enganliegende Schutzbrille nach Norm EN 166 trag. Auf richtig Sitz der Schutzbrille achten.
Geeigneten Atemschutz trag.
"Persönlichen" Schallschutz tragen - z. B. Gehorschutzkapeln.
Das Einatmen von Pflanzenschutzmitteln kann Gesundheit gefährdend sein. Zum Schutz vor Gesundheitsschäden oder allergischen Reaktionen geeigneten Atemschutz tragen. Hinweise in der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels, und Länderbezogene Sicherheitsvorschriften z. B. von Berufsgenossenschaften, Sozialkassen, Behörden für Arbeitsschutz und andere beacheschen.

Flüssigkeitsdichte und gegen Pflanzenschutzmittel unempfindliche Handschuhe/TRagen.
2.5 Umgang mit Pflanzenschutzmittel
Vor jeder Anwendung die Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels setzen. Hinweise zu Mischung, Anwendung, persönlicher Schutzausstattung, Lagerung und Entsorgung befolgen.
Gesetzliche Vorschriften im Umgang mit Pflanzenschutzmittel einhalten.
Pflanzenschutzmittel konnen Bestandteile enthalten, die Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt schädigen - Vergiftungsgefahr und Gefahr lebensgefährlicher Verletzungen!
Pflanzenschutzmittel)dürfen nur von Personen eingesetzt werden, die im Umgang mit Pflanzenschutzmittel und in entsprechenden Erste-HilfeMaßnahmen ausgebildet sind.
Gebrauchsanleitung oder Etikett des Pflanzenschutzmittels stets bereit halten, um im Notfall den Arzt sofort über das Pflanzenschutzmittel informieren zu konnen. Im Notfall Anweisungen auf dem Etikett oder in der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels befolgen.
2.5.1 Pflanzenschutzmittel ansetzen
Pflanzenschutzmittel nur nach Herstellerangaben zu einer Brühe ansetzen - durch falsche Mischungsverhältnisse können giftige Dämpfe oder explosive Gemische entstehen.
flüssiges Pflanzenschutzmittel nie unverdünnt ausbringen
- Brühe nur im Freien oder in gut durchlufteten Räumen ansetzen
- nur so viel Brühe ansetzen, wie benötigt wird, um Restmengen zu vermeiden
- Beim Mischen verschiedener Pflanzenschutzmittel die Angaben des Herstellers beachten - durch falsche Mischungsverhältnisse konnen giftinge Dämpfe oder explosive Gemische entstehen
2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechnik deutsche
- verschiedene Pflanzenschutzmittel nur miteinander mischen, wenn sie vom Hersteller dazu freigegeben sind
2.5.2 Brühebehälter fällen
- Pflanzenschutzmittel nur im Freien oder in gut durchlufteten Räumen einnullen
Gerat kippsicher auf eine ebene Flache stellen -Bruhebehalter nicht uber die Maximalmarke hinaus befullen
Gerat beim Befüllen nicht am Rückenlagen - Verletzungsgefahr! - nur so viel Pflanzenschutzmittel einfüllen, wie benötigt wird, um Restmengen zu vermeiden
- Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich Dosierhebel vor dem Fullen schlieben
- beim Befüllen aus dem Leitungsnetz den Füsschlauch nicht in die Brühe eintauchen - Unterdruck im Leitungssystem kann die Brühe in das Leitungssystem einsaugen
- vor dem Befüllen mit Brühe Probelauf mit Frischwasser durchführren und Dichtheit aller Geräteile prüfen
Deckel des Brühebehalters nach dem Füllen fest verschreiben
2.5.3 Anwendung
- nur im Freien oder in sehr gut durchluffteten Räumen z. B. offene Gewächshäuser arbeiten
- während der Arbeit mit Pflanzenschutzmittel nicht essen, nicht rauchen, nicht inhalieren und nicht trinken
- Düsen und andere Kleinteile nie mit dem Mund ausblasen
- Kontakt mit Pflanzenschutzmittel vermeiden - mit Pflanzenschutzmittel verschmutzte Kleidung(sofort wechseln
- nicht bei Wind arbeiten
Ungünstige Wetterverhältnisse können zu falscher Koncentration des Pflanzenschutzmittels führen. Überdosierung kann zu Pflanzen- und Umweltschäden führen. Unterdosierung kann zum Ausbleiben des Erfolgs einer Pflanzenbehandlung führen.
Um Schäden an Umwelt und Pflanzen zu vermeiden, Gerät niemals betreiben:
-beiWind
- bei Temperaturen über 25^ im Schatten
- bei direkter Sonneneinstrahlung
Um Schaden am Gerät und Unfälle zu vermeiden, Gerät niemals betreiben mit:
- entflammbaren Flüssigkeiten
- dickflüssigen oder klebrigen Flüssigkeiten
- atzenden und saurehaltigen Mitteln
- Flüssigkeiten, die warmer als 50^ sind
2.5.4 Lagerung
- Bei Arbeitsunterbrechung Gerät nicht direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen aussetzen
- Brühe niemals länger als einen Tag im Brühebehälter aufbewahren
- Pflanzenschutzmittel nur in zulässigen Behältern lagern und transportieren
- Pflanzenschutzmittel nicht in Behältnissen aufbewahren, die für Nahrungsmittel, Getränke und Futtermittel bestimmt sind
- Pflanzenschutzmittel nicht mit Nahrungsmittel, Geträngen und Futtermitteln lagern
- Pflanzenschutzmittel von Kindern und Tieren fernhalten
Gerat entleert und gereinigt aufbewahren - Pflanzenschutzmittel und Gerät so lagern, dass es vor unbefugtem Zugriff geschichert ist
- Pflanzenschutzmittel und Gerät trocken und frostfrei lagern
2.5.5 Entsorgung
Reste von Pflanzenschutzmittel und Spülflüssigkeiten vom Gerät nicht in Gewässer, Abflüsse, Entwasserungs- und Straßengräben, Schächte, Drainagen fließen halten.
- Reste und gebrauchte Behälter gemäß den örtlichen Abfallvorschriften entsorgen
2.6 Gerat transportieren
Immer den Motor abstellen.
Beim Transport in Fahrzeugen:
Gerat gegen Umkippen, Beschädigung und Auslaufen von Kraftstoff sichern
- Brühebehälter muss entleert und gereinigt sein
2.7 Tanken

Benzin ist extrem leicht entzündlich von offenem Feuer Abstand halten - keine Kraftstoffe versuschütten - nicht rauchen.
Vor dem Tanken Motor abstellen.
Nicht tanken, solange der Motor noch heiß ist - Kraftstoff kann überlaufen - Brandgefahr!
Gerät vor dem Betanken vom Rücken absetzen. Nur betanken, wenn es kippsicher auf dem Boden stehen.
Tankverschluss vorsichtig öffnen, damit bestehender Überdruck sich langsam abbauen kann und kein Kraftstoff herausspritzt.
Tanken nur an gut belufteten Orten. Wurde Kraftstoff verschüttet, Motorgerät sofort saubern - kei
nen Kraftstoff an die Kleidung kommt lessen, sonst sofort wechseln.

Auf Undchtigkeiten achen! Wenn Kraftstoff ausluft, Motor nicht starten - Lebensgefahr durch Verbrennungen!
Schraub-Tankverschluss

Nach dem Tanken Schraub-Tankverschluss so fest wie möglich anziehen.
Dadurch wird das Risiko verringert, dass sich der Tankverschluss durch die Vibration des Motors lost und Kraftstoff austritt.
2.8 Vor dem Starten
Vor dem Starten Gerät auf betriebssicheren Zustand überprüfen. Insbesondere falls das Gerät nicht bestimmungsgemäßer Beanspruchung (z. B. Gewalteinwirkung durch Schlag oder Sturz) ausgesetzt wurde.
Kraftstoffsystem auf Dichtheit prufen, besonders die sightbaren Teile wie z. B. Tankverschluss, Schlauchverbindungen, Kraftstoffhandpumpe (nur bei Motorgeräten mit Kraftstoffhandpumpe). Bei Undichtigkeiten oder Beschädigung Motor nicht starten - Brandgefahr! Gerät vor Inbetriebnahme durch Fachhändler instand setzen halten
- Stellhebel muss sich leicht auf STOP bzw. 0 stellen halten
Gashebel muss leichtgangig sein und von selbst in die Leerlaufstellung zurückfedern
- Festsitz des Zündleitungssteckers prüfen - bei lose sitzendem Stecker können Funken entstehen, die austretendes Kraftstoff-Luftgemisch entzünden können - Brandgefahr!
Dichtheit des Kraftstoffsystems prufen
Zustand und Dichtheit von Brühebehälter, Schlauch und Dosiereinrichtung prufen
Zustand der Traggurte prufen - beschädigte oder verschlissene Traggurte ersetzen
Das Gerätarf nur in betriebssicherem Zustand betriebenen werden – Unfallgefahr!

271BA003 KN
Für den Notfall: Schnelles Öffnen des Verschlusses am Hüftgurt (Sonderzubehör), Lockern der Schultergurte und Absetzen des Gerätes vom Rücken über. Beim Üben das Gerät nicht auf den Boden werfen, um Beschädigungen zu vermeiden.
2.9 Motor starten
Mindestens 3 m vom Ort des Tankens entfernt und nicht im geschlossenen Raum.
Das Motorerat wird nur von einer Person bedient – keine weiteren Personen im Arbeitsbereich dulden – auch nicht beim Starten.
Starten wie in der Gebrauchsanleitung beschrieben.
Nur auf ebenem Untergrund, auf festen und sicheren Stand achten, Gerät sicher festhalten.
Falls ein Helfer notwendig ist, der das Gerät auf den Rücken des Bedieners setzt, darauf achten, dass
-das Gerat nur im Leerlauf lauft
- der Helfer nicht im Austrittsbereich der Abgase steht und Abgase einatmet
- der Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich der Dosierhebel geschlossen ist
- der Helfer nicht im Austrittsbereich der Duse steht
- der Helfer unmittelbar nach dem Aufsetzenden Arbeitsbereich verlässt
2.10 Gerät halten und führen

2 Sicherheitshinweise und Arbeitsstechnik deutsche
Das Gerät mit beiden Traggurten auf dem Rückenlagen - nicht einschultriglagen. Die rechte Hand führt das Blasrohr am Bedienungsgriff - auch bei Linkshändern.
Nur langsam vorwärts schreitend arbeiten - Austrittsbereich des Blasrohres stets beobachten - nicht ruckwärts gehen - Stolpergebn!
Gerät und Brühebehalter aufrecht halten. Nicht vornüber beugen - durch Auslaufen des Brühebehalters Verletzungsgefahr!
2.11 Stäube- und Streubetrieb - nur SR 450
Im Stäube- und Streubetrieb kann Pflanzenschutzmittel in Pulverform oder als trockenes Granulat mit einer Korngröse von bis zu 5 mm ausgebracht werden.
Gesetzliche Vorschriften im Umgang mit Pflanzenschutzmittel einhalten.
Gebrauchsanleitung oder Etikett des Pflanzenschutzmittels beachten.
Um Schäden am Gerät und Unfälle zu vermeiden, Gerät niemals mit explosiven oder entzündlichen Ausbringmitteln betreiben
Keinen Schwefel oder schwefelhaltige Verbindungen in Pulverform ausbringen - diese sind hoch explosiv und haben eine sehr niedrige Zündtemperatur.
Ableitsystem
Während der Arbeit konnen elektrostatische Ladungen mit Funkenbildung entstehen.
Die Gefahr ist besonderss groß bei:
extrem trockenen Wetterverhältnissen
- Verwendung pulverförmiger Ausbringmittel, die eine hohe Staubkonzentration bilden

Um das Risiko von Funkenbildung mit Verpuffung oder Feuergefahr zu verringn, muss das Ableitsystem vollständig am Gerät montiert sein. Es besteht aus einem leitenden Draht in der Blasanlage, der mit einer Metallkette verbunden ist. Um elektrostatice Ladungen ableiten zu konnen, muss die Metallkette einen leitfähigen Boden berühren.
Nicht auf einem nicht-leitfähigen Boden (z. B. Kunststoff, Asphalt) arbeiten.
Nicht mit fehlendem oder beschädigtem Ableitsystem arbeiten.
2.12 Wahrend der Arbeit

Blasrohr niemals in die Richtung anderer Personen halten - das Motorgerät kann keine Gegenstände mit großer Geschwindigkeit hochschleudern - Verletzungsgefahr!
Bei drohender Gefahr bzw. im Notfall sofort Motor abstellen - Stellhebel auf STOP bzw. 0 stellen.
Motorerat niemals unbeaufsichtigt laufen lasen.
Vorsicht bei Glätte, Nasse, Schnee, Eis, an Abhängen, auf unebenem Gelände etc. - Rutschgefahr!
Auf Hindernisse achten: Unrat, Baumstümpfe, Wurzeln, Gruben - Stolpergebn!
Bei angelegtem Gehorschutz ist erhöhte Achtsamkeit und Umsicht erforderlich - das Wahrnehmen von Gefahr ankündigenden Gerauschen (Schreie, Signtone u. a.) ist eingeschränkt.
Rechtzeitig Arbeitspausen einlagen, um Mädigkeit und Erschöpfung vorzubeugen - Unfallgefahr!
Ruhig und überlegt arbeiten - nur bei gute Licht- und Sightverhältnissen. Umsichtig arbeiten, andere nicht gefährden.
Nicht auf einer Leiter, nicht auf unstabilen Standorten arbeiten.
Beim Arbeiten im freien Gelda und in Garten auf Kleinlebewesen, die gefahrdet werden konnten, achten.
Nicht in der Höhe von Strom führenden Leitungen arbeiten - Lebensgefahr durch Stromschlag!
Zwischen dem Wechsel verschiedener Pflanzenschutzmittel Brühebehälter und Schlauchsystem reinigen.

Das Motorgerät erzeugt giffige Abgase, sobald der Motor lauft. Diese Gase konnen geruchlos und unsichtbar sein und unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Benzol enthalten. Niemals in geschlossenen oder schlecht belufteten Räumen mit dem Motorgerät arbeiten.
Bei der Arbeit in Gräben, Senken oder unter beengten Verhältnissen stets für ausreichenden Luftausstausch sorgen - Lebensgefahr durch Vergütung!
Bei Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen (z. B. kleiner werdendes Blickfeld), Hörstörungen, Schwindel, nachlassender Konzentrationsfähigkeit, Arbeit sofort einstellen - diese Symptome können unter anderem durch zu hohe Abgaskonzentrationen verursacht werden - Unfallgefahr!
Motorgerät larm- und abgasarm betreiben - Motor nicht unnötig laufen setzen, Gasgeben nur beim Arbeitsen.
Nicht rauchen bei der Benutzung und in der naheren Umgebung des Motorgerätes - Brandgefahr! Aus dem Kraftstoffsystem konnen entzündliche Benzindämpfe entweichen.
Falls das Motorerat nicht bestimmungsgemäße Beanspruchung (z. B. Gewalteinwirkung durch Schlag oder Sturz) ausgesetzt wurde, unbedingt vor weiterem Betrieb auf betriebssicheren Zustand prufen - siehe auch "Vor dem Starten". Insbesondere die Dichtheit des Kraftstoff-Systems und die Funktionstüchigkeit der Sicherheitsinrichtungen prufen. Nicht betriebssicheres Motorerat auf keinen Fall weiter benutzen. Im Zweifelsfall Fachhändler aufsuchen.
2.13 Nach der Arbeit
Ventilhebel und bei SR 450 zusätzlich Dosierhebel schlieben
Motor abschalten, bevor das Motorgerät vom Rucken abgesetzt wird.
Motorerat nach der Arbeit auf ebenen, nicht brennbaren Untergrund abstellen. Nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z. B. Holzpane, Baumrinde, trockenes Gras, Kraftstoff) abstellen - Brandgefahr!
Dichtheit aller Geräteile prüfen.
Nach Abschluss der Arbeit Gerät, Hände, Gesicht und ggf. Kleidung gründlich reinigen.
Personen und Tiere von behandelten Flächen fernhalten - erst nach vollständigem Abtrocknendes Pflanzenschutzmittels wieder betreten.
2.14 Vibrationen
Längere Benutzungsdauer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen der Hände führen ("Weißfingerkrankheit").
Eine allgemein gültige Dauer für die Benutzung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren abhängt.
Die Benutzungsdauer wird verlangert durch:
Schutz der Hande (warme Handschuhe)
- Pausen
Die Benutzungsdauer wird verkurzt durch:
- besondere persönliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (Merkmal: Häufig kalte Finger, Kribbeln)
- niedrige Außentemperaturen
- Gröbe der Greifkräfte (festes Zugreifen behinder die Durchblutung)
3 Gerat komplettieren deutsch
Bei regelmäßiger, langandauernder Benutzung des Gerätes und bei wiederholtem Auftreten entsprechender Anzeichen (z. B. Fingerkribbeln) wird eine medizinische Untersuchung empfohlen.
2.15 Wartung und Reparaturen
Motorerat regelmäßig warten. Nur Wartungsarbeiten und Reparaturen ausführren, die in der Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler ausführren halten.
STIHL empfehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführung zu laessen. STIHL Fachhändern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfugung gestellt.
Nur hochwertige Ersatzteile verwenden. Ansonsten kann die Gefahr von Unfallen oder Schaden am Gerät bestehen. Bei Fragen dazu an einen Fachhändler wenden.
STIHL empfeihlt STIHL Original Ersatzteile zu verwenden. Diese sind in ihren Eigenschaften optimal auf das Gerät und die Anforderungen des Benutzers abgestimmt.
Zur Reparatur, Wartung und Reinigung immer Motor abstellen -Verletzungsgefahr! - Ausnahme: Vergaser- und Leerlaufeinstellung.
Motor bei abgezogenem Zündleitungsstecker oder bei ausgeschraubter Zündkerze nicht mit der Anwerfvorrichtung in Bewegung setzen - Brandgefahr durch Zündfunken außerhalb des Zylinders!
Motorgerät nicht in der Höhe von offenem Feuer warten und aufbewahren.
Tankverschluss regelmäßig auf Dichtheit prufen.
Nur einwandfrei, von STIHL freigegebene Zündkerze - siehe "Technische Daten" - verwenden.
Zündkabel prufen (einwandfrei Isolation, fester Anschluss).
Schalldampfer auf einwandfrei den Zustand prufen.
Nicht mit defektem oder ohne Schalldämpfer arbeiten - Brandgefahr! - Gehorschaden!
Heißen Schalldampfer nicht berühren - Verbrennungsgefahr!
Der Zustand der Antivibrationselemente beeinflusst das Vibrationsverhalten - Antivibrationselemente regelmäßig kontrollieren.
Motor abstellen zum Beseitigen von Störungen.
3 Gerät komplettieren
HINWEIS
Schlauch, Gaszug und bei SR 450 zusätzlich Bowdenzug der Dosiereinrichtung sind bereits fertig angeschlossen. Die Teile beim Komplettieren des Gerätes nicht knicken!
Kombischlüssel und Schraubendreher sind im beiliegenden Zubehorbeutel enthalten.
3.1 Faltenschlauch an Blasrohr montieren

- breite Schlauchschelle (1) mit den Positionsmarkierungen nach rechts weisend auf das Blasrohr (2) schieren

Gleitring (3) mit breiter Lippe nach links weisend auf den Stutzen am Blasrohr (2) schieben
Faltenschlauch (4) auf den Gleitring (3) schiben

Schlauchschelle (1) auf den Faltenschlauch (4) schieben
- Positionsmarkierungen von Schlauch-schelle (1) und Blasrohr (2) ausrichten -wie im Bild
Schlauchschelle (1) mit der Schraube (5) befestigen - das Blasrohr (2) muss noch drehbar sein
3.2 Faltenschlauch an Krümmermontieren - nur SR 430

schmale Schlauchschelle (1) mit den Positi- onsmarkierungen nach links weisend auf den Krummer (2) schieren
Faltenschlauch (3) auf den Krümer (2) schiben


Schlauchschelle (1) auf den Faltenschlauch (3) schieben
- Positionsmarkierungen von Schlauch-schelle (1) und Krümer (2) ausrichten - wie im Bild
Schlauchschelle (1) mit Schraube (4) befestigen
3 Gerat komplettieren deutsch
3.3 Ableitsystem montieren - nur SR 450

Drahtableiter (1) und Kette (2) mit Schraube (3) am Geblasegehause montieren
3.4 Faltenschlauch an Krümmermontieren - nur SR 450

Drahtableiter (1) in den Faltenschlauch (2) schieben

schmale Schlauchschelle (3) mit den Positi- onsmarkierungen nach links weisend auf den Krummer (4) schieren
Drahtableiter (1) durch den Schlitz der Schlauchschelle (3) führen
Faltenschlauch (2) auf den Krümer (4) schieben


Schlauchschelle (3) auf den Faltenschlauch (2) schieben
- Positionsmarkierungen von Schlauch-schelle (3) und Krümer (4) ausrichten - wie im Bild
Schlauchschelle (3) mit Schraube (5) befestigen – darauf auf achten, dass der Drahtableiter durch die Kerbe geführt ist
3.5 Bedienungsgriff einstellen und befestigen
Gerat auf den Rücken aufsetzen und Traggurt einstehen - siehe "Traggurt"

Bedienungsgriff (1) in Längsrichtung verschiben und auf Armlänge einstellen - Abstand zwischen Austrittsöffnung der Duse (2) und dem Bedienungsgriff (1) muss mindestens a = 500 mm sein

Bedienungsgriff (1) mit der Schraube (3) befestigen

Schlauch und Gaszug und bei SR 450 zusammen Bowdenzug der Dosiereinrichtung mit dem Halter (4) in der 6. Falte (Pfeil) des Faltenschlauchs fixieren
4 Gaszug einstellen
Nach der Montage des Gerätes oder nach längerer Betriebszeit kann eine Korrektur der Gaszug-einstellung notwendig sein.
Gaszug nur bei komplett montiertem Gerät einstellen.

Gashebel in Vollgasstellung bringen - bis zum Anschlag
Schraube im Gashebel gefühlvoll bis zum ersten Widerstand in Pfeilrichtung drehen. Dann nochmals eine Umdrehung weiter eindrehen
5 Traggurt
5.1 Traggurt einstellen

Gurtenden herunterziehen - die Traggurte werden gestrafft
- Traggurt so einstellen, dass die Rückenplatte fest und safer am Rücken der Bedienungsperson anliegt
5.2 Traggurt lose

Klemmschieber anheben
6 Kraftstoff
Der Motor muss mit einem Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motorol betrieben werden.

WARNING
Direkten Hautkontakt mit Kraftstoff und Einatmen von Kraftstoffdämpfen vermeiden.
6.1 STIHL MotoMix
STIHL empfehl't die Verwendung von STIHL MotoMix. Dieser fertig gemischte Kraftstoff ist benzolfrei, bleifrei, zeichnet sich durch eine hohe Oktanzahl aus und bietet immer das richtige Mischungsverhältnis.
STIHL MotoMix ist für hochste Motorlebensdauer mit STIHL Zweitaktmotoröl HP Ultra gemischt.
MotoMixistnichtinallemarktenverfügbar.
6.2 Kraftstoff mischen
HINWEIS
Ungeeignete Betriebsstoffe oder von der Vorschrift abweichendes Mischungsverhältnis konnen zu ernsten Schäden am Triebwerk führen. Benzin oder Motoröl minderer Qualität konnen Motor, Dichtringe, Leitungen und Kraftstofftank beschädigen.
6.2.1 Benzin
Nur Markenbenzin mit einer Oktanzahl von mindestens 90 ROZ verwenden - bleifrei oder verbleit.
Benzin mit einem Alkoholanteil über 10% kann bei Motoren mit manuell verstelltaren Vergasern Laufstörungen verursachen und soll davon zum Betrieb dieser Motoren nicht verwendet werden.
Motoren mit M-Tronic liefern mit einem Benzin mit bis zu 27% Alkoholanteil (E27) volle Leistung.
6.2.2 Motoröl
Falls Kraftstoff selbst gemischt wird, darf nur ein STIHL Zweitakt-Motoröl oder ein anderes Hochleistungs-Motorl der Klassen JASO FB, JASO FC, JASO FD, ISO-L-EGB, ISO-L-EGC oder ISO-L-EGD verwendet werden.
STIHL schreiben das Zweitakt-Motoröl STIHL HP Ultra oder ein gleichwertiges HochleistungsMotoröl vor, um die Emissionsgrenzungwerte über die Maschinenlebensdauer gewährleisten zu können.
6.2.3 Mischungsverhältnis
bei STIHL Zweitakt-Motorol 1:50; 1:50 = 1 Teil Öl + 50 Teile Benzin
6.2.4 Beispiele
Benzinmerge STIHL Zweitaktol 1:50
Liter Liter (ml)
10,02 (20)
50,10 (100)
10 0,20 (200)
15 0,30 (300)
20 0,40 (400)
25 0,50 (500)
in einen für Kraftstoff zugelassenen Kanister zuerst Motoröl, dann Benzin einfllen und gründlich mischen
6.3 Kraftstoffgemisch aufbewahren
Nur in für Kraftstoff zugelassenen Behältern an einem sicheren, trockenen und kühlen Ort lagern, vor Licht und Sonne schützen.
Kraftstoffgemisch altert - nur den Bedarf für eineuge Wochen mischen. Kraftstoffgemisch nicht länger als 30 Tage lagern. Unter Einwirkung von Licht, Sonne, niedrigen oder hohen Temperaturen kann das Kraftstoffgemisch schneller unbrauchbar werden.
STIHL MotoMix kann jedoch bis zu 5 Jahren problemlos gelagert werden.
Kanister mit dem Kraftstoffgemisch vor dem Auftanken kräftig schütteln

WARNING
Im Kanister kann sich Druck aufbauen - vorsichtig öffnen.
Kraftstofftank und Kanister von Zeit zu Zeit gründlich reinigen
Restkraftstoff und die zur Reinigung benutzte Flüssigkeit vorschriften- und umweltgerecht entsorgen!
7 Kraftstoff einfllen

7.1 GerätVBoreiten

Tankverschluss und Umgebung vor dem Auftanken reinigen, damit kein Schmutz in den Tank fällt
Gerat so positioren, dass der Tankverschluss nach oben weist
7.2 Schraub-Tankverschluss offen

Verschluss gegen den Uhrzeitigersinn drehen bis er von der Tanköffnung abgenommen werden kann
Tankverschluss abnehmer
7.3 Kraftstoff einfluen
Beim Auftanken keinen Kraftstoff verschütten und den Tank nicht randvoll füssen. STIHL empfeht das STIHL Einfüllsystem (Sonderzubehr).
7.4 Schraub-Tankverschluss schließen

Verschluss ansetzen
Verschluss bis zum Anschlag im Uhrzeiger-sinn drehen und so fest wie möglich von Hand anziehen
8 Zur Information vor dem Starten
HINWEIS
Das Schutzgitter der Blasluft-Ansaugang zwischen Rückenplatte und Motoreinheit vor dem Starten bei stehendem Motor kontrollieren und bei Bedarf reinigen.
8.1 Übersicht Bedienungsgriff

1 Stellhebel
2 Gashebel
3 Gashebelsperre 1)
8.2 Funktionen des Stellhebels
Betriebsstellung I
Motor lauft oder ist startbereit. Stufenlose Betätigung des Gashebels (2) möglich.
Motor Stopp 0
Zündanlage wird unterbrochen, Motor stoppt. Der Stellhebel (1) rastet in dieser Position nicht ein, sondern federt in die Betriebsstellung zurück. Zündung ist automatisch wieder eingeschaltet.
Begrenzer-Stellung 1)
Gashebelweg kann auf zwei Stufen begrenzt werden:

a 1/3-Gas
b 2/3-Gas
Zum Lösend Beregrenzung:
- Stellhebel (1) wieder auf Betriebsstellung I stellen
Feststellgas 1)

Der Gashebel (2) lassst sich in beliebiger Stellung arretieren.
Zum Lösen der Arretierung:
Stellhebel (1) wieder auf Betriebsstellung I stellen
9 Motor starten / abstellen
9.1 Vor dem Starten

Ventilhebel (1) fur Brühezufuhr schlieben
9.1.1 Zusätzlich bei SR 450:

- Dosierhebel (2) für Stäube- und Streubetriebschließen
9.2 Motor starten
Sicherheitsvorschriften beachten
HINWEIS
Gerät nur auf sauberem und staubfreiem Untergrund starten, so dass kein Staub vom Gerät angesaugt wird.

Stellhebel muss auf I stehen

Balg (3) der Kraftstoffhandpumper mindestens 8 mal drucken - auch wenn der Balg mit Kraftstoff gefüllt ist
deutsch 9 Motor starten / abstellen
9.2.1 Kalter Motor (Kaltstart)

Drehknopf (4) der Startklappe hineindrücken und auf drehen
Drehknopf (4) der Startklappe hineindrücken und auf drehen
These Einstellung gilt auch, wenn der Motor schon gelaufen, aber noch kalt ist.
9.2.3 Anwerfen

Gerat sicheraufdenBodenstellen-darauf achten,dassichimBereichderAustrittsöffnungkeineweiterepersonbefindet
- sicheren Stand einnehmen: Gerät mit der linken Hand am Gehäuse festhalten und mit einem Fuß gegen Verrutschen sichern
Anwerfrigg mit der rechten Hand langsam bis zum ersten spürbaren Anschlag hersausziehen und dann schnell und kraftig durchziehen Seil nicht bis zum Ende hersausziehen - Bruchgefahr!
Anwerfrigg nicht zurückschnellen halten - entgegen der Ausziehrichtung zurückführren, damit sich das Anwerseil richtig aufwickelt
anwerfen bis der Motor lauft
9.3 Sobald der Motor lauft

Gashebel betätigen - Drehknopf der Startklappe (4) springt automatisch auf Betriebsstellung
9.3.1 Bei sehr niedriger Temperatur
- weniger Gas geben - Motor kurze Zeit warmlaufen halten
9.4 Motor abstellen

- Stellhebel in Richtung 0 betätigen - Motor stoppt - Stellhebel federt nach Betätigungs-zurück
9.5 Weitere Hinweise zum Starten
Der Motor Goes in der Stellung für Kaltstart oder beim Beschleunigen aus
Drehknopf der Startklappe auf drehen -weiter anwerfen bis der Motor lauft
Der Motor startet nicht in der Stellung fur Warmstart
- Drehknopf der Startklappe auf 12 drehen -\ weiter anwerfen bis der Motor lauft
Der Motor springt nicht an
prufen, ob alle Bedienelemente richtig eingestellt sind
prufen, ob Kraftstoff im Tank ist ggf. auffullen
prufen, ob Zündkerzenstecker fest aufgesteckt ist
Startvorgang wiederholen
Der Tank wurde restlos leergefahren
- nach dem Betanken den Balg der Kraftstoffhandpumper mindestens 8 mal drücken - auch wenn der Balg mit Kraftstoff gefüllt ist
Drehknopf der Startklappe abhängig von der Motortemperatur einstellen
Motor erneut starten
10 Betriebshinweise
10.1 Während der Arbeit
Nach längerem Volllastbetrieb den Motor noch kurze Zeit im Leerlauf laufen{lassen, bis die grö-bere Wärme durch den Kühlluftstrom abgefuhrt ist, damit die Bauteile am Triebwerk (Zündanlage, Vergaser) nicht durch einen Wärnestau extrem belastet werden.
10.2 Nach der Arbeit
Bei kurzzeitigem Stillsetzen: Motor abkühlen lasen. Gerät an einem trockenen Ort, nicht in der Nähe von Zündquellen, bis zum nachsten Einsatz aufbewahren. Bei längerer Stillegung - siehe "Gerät aufbewahren".
11 Brühebedarf ermitteln
11.1 Fläche ermitteln (m²)
Bei Flächenkulturen ist dies das Produkt aus Lange mal Breite des Feldes.
Bei hochwachsenden Kulturen errechnet sich die Fläche annahernd aus der Länge der Reihen mal der durchschnittlichen Höhe der Laubwand. Dieses Ergebnis ist mit der Anzahl der Reihen zu multiplizieren. Bei beidseitiger Behandlung der Laubwand muss das Ergebnis noch mit 2 multipliziert werden.
Die Fläche in Hektar erhält man, wenn man die Quadratmeterzahl der Fläche durch 10.000 teilt. Beispiel:
deutsch 11 Brühebedarf ermitteltn
Ein Feld mit einer Länge von 120 m und einer Breite von 30 m soll mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt werden.
Fläche:
$$ 1 2 0 \mathrm {m} \times 3 0 \mathrm {m} = 3. 6 0 0 \mathrm {m} ^ {2} $$
$$ 3. 6 0 0 / 1 0. 0 0 0 = 0, 3 6 \mathrm {h a} $$
11.2 Menge des Wirkstoffs ermitteln
Aus der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels ermittelt:
- die erforderliche Wirkstoffmenge für 1 Hektar (ha)
- die Koncentration des Wirkstoffs (Mischungsverhältnis)
Die erforderliche Wirkstoffmenge für 1 ha mit der ermittelten Fläche in ha multiplizieren. Das Ergebnis ist die erforderliche Wirkstoffmenge für die zu behandelnde Fläche.
Beispiel:
Laut Gebrauchsanleitung ist pro ha eine Wirkstoffmenge von 0,4 Liter (I) in 0,1 %iger Konzentration für die Anwendung erforderlich.
Wirkstoffmenge:
$$ 0, 4 (l / h a) \times 0, 3 6 (h a) = 0, 1 4 4 l $$
11.3 Menge der Brühe ermitteln
Die erforderliche Bruhemenge errechnet sich wie folgt:
$$ \begin{array}{c} \mathrm {T} _ {\mathrm {W}} \quad \times 1 0 0 = \mathrm {T} _ {\mathrm {B}} \ \hline \mathrm {K} \end{array} $$
T_W = Wirkstoffmenge in I
K = Koncentration in %
T_B = erforderliche Bruhemenge in I
Beispiel:
Die ermittelte Wirkstoffmenge beträgt 0,144 l. Die Koncentration liegt laut Gebrauchsanleitung bei 0,1%.
Bruhemenge:
$$ \begin{array}{l} \boxed {0,144\text{丨}\times 100 = 144\text{丨}}\ \hline 0,1\% \end{array} $$
11.4 Schreitgeschwindigkeit ermitteltn
Vor Arbeitsbeginn mit betanktem und geschultertem Gerät einen Probegang mit wassergebung fälltem Behälter durchführren. Spruhrohr so bewegen
(pendeln), wie beim nachfolgenden praktischen Einsatz. Dabei die zurückgelegte Strecke nach 1 min ermitteltn.
Bei diesen Probegang gleichzeitig die gewählte Arbeitsbreite überprüfen. Bei flachen Feldkulturen ist die zweckmäßige Arbeitsbreite 4-5 m. Zur Kennzeichnung Arbeitsbreite abstecken.
Die Wegstrecke in Metern geteilt durch die Zeit in Minuten ist die Schreitgeschwindigkeit in Meter pro Minute (m/min).
Beispiel:
Die zurückgelegte Wegstrecke in einer Minute wurde ermittelt auf 10m
Schreitgeschwindigkeit:
| 10 m = 10 | m/min |
| 1 min |
11.5 Dosiereinstellung ermitteltn
Der Einstellwert der Dosiereinrichtung errechnet sich wie folgt:
| \( {\mathrm{V}}_{\mathrm{a}}\left( \mathrm{l}\right) \times {\mathrm{v}}_{\mathrm{b}}\left( {\mathrm{m}/\mathrm{{min}}}\right) \times \mathrm{b}\left( \mathrm{m}\right) = \mathrm{V} \) | c(l/min) |
| A \( \left( {\mathrm{m}}^{2}\right) \) |
$$ V _ {a} = \text {B r u h e m e n g e} $$
$$ v _ {b} = \text {S c h r e i t g e s c h w i n d i g k e i t} $$
$$ V _ {c} = \text {A u s b r i n g m e n g e} $$
$$ b = \text {A r e i b s b r e i t e} $$
Mit den zuvor ermittelten Werten und einer Arbeitsbrite von 4m ergibt sich folgende Einstellung fur die Dosiereinrichtung:
| 144 l x 10 (m/min) x 4 m = 1,6 l/min |
| 3600 m2 |
Hektar (ha) muss in ^2 umgerechnet werden (ha × 10.000 = ^2 ).
Zum Einstellen der ermittelten Ausbringmenge - siehe "Dosiereinrichtung".
12 Dosiereinrichtung deutsch
12 Dosiereinrichtung
12.1 Ventilhebel

Mit dem Ventilhebel (1) wird die Brühezufuhr zu-oder abgeschaltet.
- Stellung A (Ventilhebel senkrecht, offen) - Durchfluss geöffnet
- Stellung B (Ventilhebel waagerecht, unter) - Durchfluss geschlossen
12.2 Dosierstücke
Im Lieferumfang befinden sich verschiedene Dosierstücke, mit denen unterschiedliche Ausbringmengen eingestellt werden konnen.

- Dosierstück "Standard" (A) mit Dosierstellung 1 bis 6
- ULV-Dosierstück 1) (B) mit Dosierstellung 0.5 bis 0.8
12.3 Dosierstück wechseln

vorhandenes Dosierstück nach oben aus der Aufnahme hersausziehen
neues Dosierstück bis zum Anschlag in die Aufnahme einsetzen
12.4 Sieb 2) montieren
Bei Einsatz des ULV-Dosierstücks muss zusätzlich das mitgelieferte Sieb montiert werden.


- Sieb in die Aufnahme drücken, bis es einrastet
Ausbau

Sieb aus der Aufnahme hersaushebeln - wie im Bild
12.5 Dosierstück

- Dosierstück (1) drehen - Ausbringmenge ist stufenlos einstellbar
Stellung 1 = minimaler Durchfluss
Stellung 6 = maximaler Durchfluss
Die Zahlenmarkierungen auf dem Dosierstück müssen damit mit der Nase (2) unterhalb des Dosierstücks zur Deckung gebracht werden.
Die Stellung "E" auf dem ULV-Dosierstück dient zum Entleeren des Brühebehalters. Diese Stellung nicht zum Ausbringen von Brühe verwenden - siehe "Nach der Arbeit".

12.6 Ausbringmenge
12.6.1 Ausbringmenge (l/min) ohne Druckpumpe
| Sprührohrwinkel | ||
| Dosierstel-lung | -30° | 0° + 30° |
| 1 0,12 0,11 0,07 | ||
| 2 0,16 0,14 0,11 | ||
| 3 1,70 1,50 1,25 | ||
| 4 2,48 2,34 1,90 | ||
| 5 3,20 2,66 2,34 | ||
| 6 3,73 3,28 2,83 | ||
12.6.2 Ausbringmenge (l/min) ohne Druckpumper mit ULV-Duse
| Sprührhrownkel | ||
| Dosierstel-lung | -30° | 0° + 30° |
| 0.5 0,05 0,04 | 0,04 | |
| 0.65 0,08 0,08 | 0,07 | |
| 0.8 0,13 0,12 | 0,10 | |
12.7 Durchflussmenge prufen
Gerat auf den Boden stellen
- Bruhebehälter bis zur 10 Liter-Markierung mit Wasser füllen
Geräte ohne Druckpumper
- Dosierstück "Standard" auf Dosierstellung 6 stellen
Gerät starten
Mit waagrechtem Spruhrohr bei Vollgas den Behälterinhalt bis zur 5 Liter-Markierung ausbringen und die dazu benötigte Zeit messen
Die Zeit zum Ausbringen von 5 Liter Flüssigkeit sollte zwischen 110 und 150 Sekunden betragen.
Bei Abweichungen
- Brühebehälter, Schlauchsystem, und Dosier-stück auf Verschmutzung prufen und bei Bedarf reinigen
Ansaugöffnung für Geblaseluft prufen und bei Bedarf reinigen
Motoreinstellung prufen und gegebenenfalls korrigieren
Bringen these Maßnahmen keine Verbesserung - Fachhändler aufsuchen.
13 Stäube- und Streubetrieb
Nur bei SR 450 vorhanden.
13.1 Dosierhebel

Mit dem Dosierhebel (1) kann die Ausbringmenge stufenlos eingestellt werden.
- Stellung A (Dosierhebel senkrecht nach oben) - Durchgang geschlossen
- Stellung B (Dosierhebel parallel zum Blasrohr) - Durchgang geöffnet
13.2 Ausbringmengen
Die Ausbringmenge ist abhängig von Dichte und Korngröse des verwendeten Materials.
Granulat 0 - 9 kg/min Pulver 0 - 3 kg/min
13.3 Umbau Sprühbetrieb in Stäube- und Streubetrieb
- Bruhebehälter vollständig entleeren und reini-gen - siehe "Nach der Arbeit"

- Ventilhebel (1) für Brühezufuhr schließen

- Dosierhebel (2) für Stäube- und Streubetriebschließen
Brühebehälter


Die eingestellte Betriebsart wird über die Symbole am Gehäuse der Dosiereinrichtung angezeigt.
Stellung A-Spruhbetrieb
Stellung B - Stäube- und Streubetrieb

deutsch 13 Stäube- und Streubetrieb
- geeignetes Werkzeug (z. B Schraubendreher) zum Lösen des Siebeinsatzes (1) in die beiden Aussparungen (Pfeile) schieren
- Siebeinsatz (1) aus dem Brühebehälter nach oben herausziehen

Laschen (2) zusammendücken und Hebel (3) nach außenziehen

- Brühebehälter vom Gehäuse der Dosiereinrichtung (4) abnehmer und auf Stellung B (Stäube- und Streubetrieb) drehen

Kunststoffstufe und Dichtfläche am Brühebehalter vollständig reinigen - es dürfen keine Schmutzrückstände verbleiben
Bohrungen und Dichtfläche an der Dosiereinrichtung (4) vollständig reinigen - es dürfen keine Schmutzrückstände verbleiben
- Bruhebehälter auf das Gehäuse der Dosierinrichtung (4) bündig aufsetzen

Hebel (3) in den Steg (5) am Brühebehälter einhängen


Hebel (3) nach unter drücken, bis Laschen (2) in die Aufnahmen (6) am Gehäuse deutlich hörbar einrasten
festen Sitz des Brühebehalters prufen
Blasrohr

14 Brühebehälter fullen deutsch
Schraubendreher in die Lasche (1) der Schlauchschelle (2) am Bedienungsgriff schieben
Schraubendreher im Uhrzeigersinn drehen - Schlauchschelle (2) wird entriegelt
Schlauch (3) vom Stutzen abziehen

Düse (4) drehen, bis Zapfen (5) verdeckt sind
Düse (4) vom Blasrohr (6) abziehen
13.4 Umbau zusück zum Sprühbetrieb
Der Umbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Schlauchmontage

Schlauch mit Schlauchschelle (2) auf den Stutzen am Bedienungsgriff schieben
Schlauchschelle (2) mit einer Zange zusammen, bis Halteleiste am Einrastpunkt verriegelt
14 Brühebehälter füllen

Dichtung (1) im Deckel muss immer unbeschädigt, gefettet und frei von Schmutz sein
Gerat kippsicher auf eine ebene Flache stellen
14.1 Spruhbetrieb

- Ventilhebel (1) für Brühezufuhr schließen

- gründlich durchmischte Brühe durch den Sieb-einsatz in den Brühebehälter einfüssen

Maximale Füllmenge 14 Liter (Pfeil) nicht über-schreiben
Deckel aufsetzen und fest verschlieben
14.2 Stäube- und Streubetrieb - nur SR 450

Dosierhebel (1) schlieben
Ausbringmittel in den Brühebehälter einfüssen -maximales Füllgewicht 14 kg nicht überschreiben- ggf. einen geeigneten Trichter als Einfühle verwenden
Deckel aufsetzen und fest verschlieben
15Arbeiten
15.1 Spruhbetrieb
Beim Arbeiten im Sprühbetrieb muss bei SR 450 der Dosierhebel geschlossen sein - siehe Stäube- und Streubetrieb
Ausbringmenge mit dem Dosierstück einstellen - siehe "Dosiereinrichtung"
- Ventilhebel öffnen - siehe "Dosiereinrichtung"
15.2 Ablenkgitter
Zum gezielten Ausbringen der Brühe kann mit den montierbaren Gittern der Sprühstrahl in Form und Austrittsrichtung geändert werden.
ohne Ablenkgitter

Spruhstrahl für große Distanzen - maximale Sprühweite.
zum Besprühen hoher Pflanzen und Flächen
- für maximale Laubwanddurchdringung

Breitstrahlgitter
Spruhstrahl wird verbreitert und abgedämpft.
- für kurze Distanzen zur Pflanze (< 1,5 m)
- Beschädigungen an der Pflanze, vor allem in empfindlichen Pflanzenstadien, werden reduziert

45^ Ablenkgitter
Spruhstrahl kann in beliebiger Richtung um 45^ abgelenkt werden.
zum Benetzen der Blattunterseite
zum Erhöhen der Ausbringmenge beim Spru-hen nach oben
- für das gezielte Bearbeiten bodennaher Kultu-ren. Reduziert beim Sprühen nach unter das Abdriften des Sprühnebels durch Wind

Doppelablenkgitter
Spruhstrahl wird geteilt und nach zwei Seiten abgelenkt.
16 Nach dem Arbeitsen deutsch
- gleichzeitiges Besprühen von zwei Pflanzenreihen in einem Arbeitsgang
16 Nach dem Arbeiten
16.1 Brühebehälter entleeren
- Ventilhebel schlieben
- Motor abstellen - siehe "Motor starten / abstellen"

- Dosierstück (1) auf Stellung "6" bzw. "E" dieren und Reste der Brühe in einen geeigneten Aufgangbehälter fließen halten
16.2 Brühebehälter reinigen
- Bruhebehälter und Schlauchsystem mit klarem Wasser spülen und reinigen
Reste von Brühe und Spülflösigkeit vorschreiben- und umweltgerecht entsorgen - Hinweise der Pflanzenschutzmittel-Hersteller beachten
Gerät mit abgeschraubtem Deckel trocknen halten
Bei verschmutzem Siebeinsatz:

- geeignetes Werkzeug (z. B. Schraubendreher) zum Lösen des Siebeinsatzes (1) in die beiden Aussparungen (Pfeile) schieren
- Siebeinsatz (1) aus dem Brühebehälter nach offen herausziehen

- Siebeinsatz (2) mit klarem Wasser und mit z. B. einem Pinsel reinigen
16.3 Nach dem Stäuben und Streuen - nur SR 450
▶ Brühebehälter während der Arbeit vollständig entleeren
Dosierhebel schlieben
- Motor abstellen - siehe "Motor starten / abstellen"
- Brühebehälter mit klarem Wasser spulen und reinigen
Spülflüssigkeit vorschriften- und umweltgerecht entsorgen - Hinweise der Pflanzenschutzmittel-Hersteller beachten
Gerät mit abgeschraubtem Deckel trocknen halten
17 Gerät aufbewahren
Gerat an einem trockenen, frostfrei und sicheren Ort aufbewahren. Vor unbefugter Benutzung (z. B. durch Kinder) schützen
17.1 Bei Betriebspausen ab ca. 30 Tagen
Kraftstofftank an einem gut belufteten Ort entleeren und reinigen
Kraftstoff vorschriften- und umweltgerecht entsorgen
Falls eine Kraftstoffhandpumper vorhanden ist: Kraftstoffhandpumper mindestens 5 mal drucken
- Motor starten und den Motor so lange im Leerlauf laufen setzen, bis der Motor ausgeht
Gerat gründlich saubern, besonderss Zylinderruppen und Luftfilter
- Bruhebehälter nicht über langere Zeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, UV-Strahlen können den Behälter versprüden - Gefahr von Undichtigkeit oder Bruch!
18 Luftfilter ersetzen
Verschmutzte Luftfilter vermindern die Motorleistung, erhöhen den Kraftstoffverbrauch und erschweren das Anwerfen.
18.1 Wenn die Motorleistung spürbar nachlässt


Drehknopf der Startklappe auf 12 drehen
Schrauben (1) losen
Filterdeckel (2) abnehmen

Filter (3) abnehmen
verschmutzten oder beschädigten Filter ersetzen
neuen Filter in das Filtergehäuse einsetzen
Filterdeckel aufsetzen
Schrauben eindrehen und festziehen
19 Vergaser einstellen
19.1 Basisinformationen
Der Vergaser ist ab Werk mit der Standardeinstellung versehen.
Die Vergasereinstellung ist so abgestimmt, dass dem Motor in allen Betriebszuständen ein opti- males Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführrt wird.
19.2 GerätVBorbereiten
Motor abstellen
Luftfilter prufen - falls erforderlich reinigen oder ersetzen
Einstellung des Gaszuges prufen - bei Bedarf einstellen - siehe "Gaszug einstellen"
19.3 Standardinstellung

Hauptstellschraube (H) gegen den Uhrzeiger-sinn bis zum Anschlag drehen - max. 3/4 Drehung
Leerlaufstellschraube (L) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen - dann gegen den Uhrzeigersinn 3/4 Umdrehung drehen
19.4 Leerlauf einstellen
Standardeinstellung vornehmen
Motor starten und warmlaufen setzen

19.4.1 Motor bleibt im Leerlauf stehen
Leerlaufanschlagschraube (LA) langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor gleichmäßig lauft
20 Zündkerze deutsche
19.4.2 Drehzahl im Leerlauf unregelmäßig;
Motor Goes trotz Korrektur der LA-Einstellung aus, schlechte Beschleunigung
Die Leerlaufeinstellung ist zu mager.
Leerlaufstellschraube (L) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor regelmäßig lauft und gut beschleunigt - max. bis zum Anschlag
19.4.3 Drehzahl im Leerlauf unregelmäßig
Die Leerlaufeinstellung ist zu fett.
Leerlaufstellschraube (L) im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor regelmäßig lauft und noch gut beschleunigt - max. bis zum Anschlag
Nach jeder Korrektur an der Leerlaufstellenschraube (L) ist meistens auch eine Veränderung der Leerlaufanschlagschraube (LA) notig.
19.5 Korrektur der Vergasereinstellung bei Einsätzen in großer Höhe
Lauft der Motor nicht zufriedenstellend, kann eine gingefugige Korrektur notwendig sein:
Standardeinstellung vornehmen
Motor warmlaufen{lassen
Hauptstellschraube (H) geringfugig im Uhrzeigersinn (magerer) drehen - max. bis zum Anschlag
HINWEIS
Nach der Rückkehr aus großer Höhe die Vergasereinstellung wieder auf Standardeinstellung zurücksetzen.
Bei zu magerer Einstellung besteht Gefahr von Triebwerkschäden durch Schmierstoffmangel und Überhitzung.
20 Zündkerze
- bei ungenügender Motorleistung, schlechtem Starten oder Leerlaufstörungen zuerst die Zündkerze prüfen
- nach ca. 100 Betriebsstunden die Zündkerze ersetzen - bei stark abgebrannten Elektroden auch schon früher - nur von STIHL freiigegebene, entstörte Zündkerzen verwenden - siehe "Technische Daten"
20.1 Zündkerze ausbauen

Zündkerzenstecker (1) senkrecht nach oben abziehen
Zündkerze (2) herausdrehen
20.2 Zündkerze prüfen

verschmutzte Zündkerze reinigen
Elektrodenabstand (A) prufen und falls nichtwendig nachstellen, Wert für Abstand - siehe "Technische Daten"
- Ursachen für die Verschmutzung der Zünd-kerze beseitigen
Mögliche Ursachen sind:
- zu viel Motoröl im Kraftstoff
- verschmutzter Luftfilter
ungunstige Betriebsbedingungen


WARNING
Bei nicht festgezogener oder fehlender Anschlussmutter (1) konnen Funken entstehen. Falls in leicht brennbarer oder explosiver Umgebung gearbeitet wird, konnen Brände oder Explosionen entstehen. Personen konnen schwer verletzt werden oder Sachschaden kann enstehen.
entstörte Zündkerzen mit fester Anschlussmutter verwenden
20.3 Zündkerze einbauen
Zündkerze eindreten und Zündkerzenstecker fest aufrücken
21 Motorlaufverhalten
Istriotz gereinigtem Luftfilter und korrekter Vergasereinstellung das Motorlaufverhalten unbefriedigend, kann die Ursache auch am Schalldampfer liegen.
Beim Fachhändler den Schalldämpfer auf Verschmutzung (Verkokung) überprüfen setzen!
STIHL empfeihlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführten zu halten.
22 Wartungs- und Pflegehinweise
| Die Angaben beziehen sich auf normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen (starker Staubanfall etc.) und längeren tätiglichen Arbeitszeiten die angegebenen Intervalle entsprechend verkurzen. | vor Arbeitsbeginn | nach Arbeitsende bzw. tätiglich | nach jeder Tankfüllung | wöchentlich | monatlich | jährlich | bei Störung | bei Beschädigung | bei Bedarf | |
| Komplette Maschine Sichteprüfung (Zustand, Dichtheit) | X X | |||||||||
| reinigen X | ||||||||||
| Bedienungsgriff Funktionen prüfung X X | ||||||||||
| Luftfilter reinigen X | ||||||||||
| ersetzen X | ||||||||||
| Kraftstoffhandpumpe (falls vorhanden) | prüfen X | |||||||||
| instandsetzen durch Fachhändler1) | X | |||||||||
| Vergaser Leerlauf prüfen X X | ||||||||||
| Leerlauf nachregulieren X | ||||||||||
| Zündkerze | Elektrodenabstand nachstellen | X | ||||||||
| alle 100 Betriebsstunden ersetzen | ||||||||||
| Ansaugöffnung für Kühl-luft | Sichtprüfung | X | ||||||||
| reinigen | X | |||||||||
| Zugängliche Schrauben und Muttern (außer Ein-stellschrauben) | nachziehen | X | ||||||||
| Brühenehmer und Schlauch - SR 430 | Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit) | X | ||||||||
| reinigen X | ||||||||||
| Die Angaben beziehen sich auf normale Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Bedingungen (starker Staubanfall etc.) und längeren tätiglichen Arbeitszeiten die angegebenen Intervalle entsprechend verkürzen. | vor Arbeitsbeginn | nach Arbeitsende bzw. tätigch | nach jeder Tankfüllung | wöchentlich | monatlich | jährlich | bei Störung | bei Beschäftigung | bei Bedarf | |
| Brühebehälter, Dosierein-richtung und Schlauch - SR 450 | Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit) | X | ||||||||
| reinigen X | ||||||||||
| Siebeinsatz im Brühebehälter | reinigen bzw. ersetzen | X X | ||||||||
| Dosiereinrichtung am Blasrohr | prüfen X X | |||||||||
| Antivibrationselemente prüfden X X X | ||||||||||
| ersetzen durch Fach-händler 1) | X | |||||||||
| Schutzgitter der Blasluft-Ansaugung | prüfen X X | |||||||||
| reinigen X | ||||||||||
| Ableitsystem - SR 450 prüfden X | ||||||||||
| ersetzen X | ||||||||||
| Sicherheitsaufkleber ersetzen X | ||||||||||
| 1)STIHL empfehl't den STIHL Fachhändler | ||||||||||
23 Verschleiß minimieren und Schäden vermeiden
Einhalten der Vorgaben dieser Gebrauchsanleitung vermeidet übermögen Verschleit und Schaden am Gerät.
Benutzung, Wartung und Lagerung des Gerätes müssen so sorgfältig erfolgen, wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben.
Alle Schäden, die durch Nichtbeachten der Sicherheits-, Bedienungs- und Wartungshinweise verursacht werden, hat der Benutzer selbst zu verantworten. Dies gilt insbesondere für:
- nicht von STIHL freigegebene Änderungen am Produkt
- die Verwendung von Werkzeugen oder Zube-hör, die nicht für das Gerät zulässig, geeignet oder die qualitativ minderwertig sind
-
nicht bestimmungsgemäß Verwendung des Gerätes
Einsatz des Gerätes bei Sport- oder Wettbewerbs-Veranstaltungen -
Folgeschäden infolge der Weiterbenutzung des Gerätes mit defekten Bauteilen
23.1 Wartungsarbeiten
Alle im Kapitel "Wartungs- und Pflegehinweise" aufgeführten Arbeiten müssen regelmäßig durchgeführrt werden. Soweit diese Wartungsarbeiten nicht vom Benutzer selbst ausgeführrt werden können, ist damit ein Fachhändler zu beauftragen.
STIHL empfehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführten zu halten. STIHL Fachhändlern werden regelmäß Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfugung gestellt.
Werden diese Arbeiten versäumt oder unsachgemäß ausgeführrt, können Schäden entstehen, die der Benutzer selbst zu verantworten hat. Dazu gehoren u. a.:
Schaden am Triebwerk infolge nicht rechtzeitig oder unzureichend durchgeführter Wartung (z. B. Luft- und Kraftstofffilter), falscher Vergaser-Einstellung oder unzureichender Reini
deutsch 24 Wichtige Bauteile
gung der Kühlfluhrung (Ansaugschlitze, Zylinderrippen)
- Korrosions- und andere Folgeschäden infolge unsachgemäßer Lagerung
- Schäden am Gerät infolge Verwendung qualitativ minderwertiger Ersatzteile
23.2 Verschleibeiteile
Manche Teile des Motorgerätes unterliegen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem normalen Verschleif und müssen je nach Art und Dauer der Nutzungrechtzeitig ersetzt werden. Dazu gehoren u. a.:
-Filter (fur Luft, Kraftstoff)
- Anwerfvorrichtung
- Zündkerze
- Dämpfungselemente des Antivibrations-Sys
24 Wichtige Bauteile


1 Behalterdeckel
2 Brühebehälter
3 Hebel 2)
4 Dosiereinrichtung 2)
5 Zündkerzenstecker
6 Vergasereinstellschrauben
7 Kraftstoffhandpumper
8 Drehknopf der Startklappe
9 Anwerfgriff
10 Tankverschluss
11 Kraftstofftank
12 Schalldampfer
13 Ableitsystem 2)
14 Gitter
15 Dosierstück
16 Duse
17 Blasrohr
18 Gashebel
19 Bedienungsgriff
20 Stellhebel
21 Ventilhebel für Bruhezulauf
22 Gashebelsperre 1)
23 Dosierhebel für Stäube- und Streubetrieb 2)
24 Faltenschlauch
25 Traggurt
26 Ruckenplatte
27 Ruckenpolster, kurz 1)
27 Ruckenpolster, lang 1) a
28 Schutzgitter
29 Luftfilter
30 Distanzstück 1)
Maschinnummer
25 Technische Daten
25.1 Triebwerk
Einzylinder-Zweitaktmotor
Hubraum: 63.3 cm³
Zylinderbohrung: 48 mm
Kolbenhub: 35 mm
Leistung nach ISO 7293: 2,9 kW (3,9 PS)
Leerlaufdrehzahl: 3000 1/min
Motor-/Geblasedrehzahl 6800 1/min im Betrieb
25 Technische Daten deutsch
25.2 Zündanlage
Elektronisch gesteuerter Magnetzünder
Zündkerze (entstört): NGK BPMR 7 A,
Bosch WSR 6 F
Elektrodenabstand: 0,5 mm
25.3 Kraftstoffsystem
Lageunempfindlicher Membranvergaser mit integrierter Kraftstoffpumper
Kraftstofftankinhalt: 1700 cm³ (1,7 l)
25.4 Blasleistung
Luftgeschwindigkeit: 90 m/s
Max. Luftdurchsatz ohne 1300 m³/h
Blasanlage:
Luftdurchsatz mit Duse: 920 m³/h
25.5 Sprüheinrichtung
Inhalt Brühebehälter: 14 I
Restmenge Brühebehälter: 50 ml
Maschenweite Einfüllsieb: 1 mm
Spruhweite horizontal: 14,5 m
Ausbringmenge (ohne 0,69-2,64 l/min
Druckpumper mit Standard
Dosierstück):
Weitere Ausbringmengen mit angebautem Sonderzubehor - siehe Dosiereinrichtung
25.6 Sprühbild nach ISO 28139:2019
AusbringgSR430
| Dosierstellung Anteil des h | horizontal ausgebrachten Mediums, der nach 5 m am Boden nieder-geschlagen ist |
| 1 0,0 % | |
| 6 3,9 % | |
| ULV-Düse: | |
| 0,5 0,0 % | |
| 0,8 0,1 % | |
Größerer Niederschlag oder Abdrift durch Wind und hohe Temperatur möglich.
Ausbringung SR 450
| Dosierstellung Anteil des h | horizontal ausgebrachten Mediums, der nach 5 m am Boden nieder-geschlagen ist |
| 1 0,0 % | |
| 6 4,5 % | |
| ULV-Düse: | |
| 0,5 0,0 % | |
| 0,8 0,7 % |
Größerer Niederschlag oder Abdrift durch Wind und hohe Temperatur möglich.
TropfengröSe SR 430
Luftgeschwindigkeit SR 430
| Abstand zur Düse | ||
| 3 m 6 m | ||
| durchschnittliche Luftgeschwindigkeit [m/s] | 4,5 2,8 | |
| Radius Sprüh-wolke [mm] | 400 412 | |
Luftgeschwindigkeit SR 450
| Abstand zur Düse | ||
| 3 m 6 m | ||
| durchschnittliche Luftge- | 4,1 2,8 | |
| schwindigkeit [m/s] | ||
| Radius Sprüh-wolke [mm] | 361 | 400 |
25.7 Gewicht
unbefüllt:
SR 430:12,2 kg
SR 450:12,8 kg
max. Betriebsgewicht (betankt und befüllt):
SR 430:27,5 kg
SR 450:28,1 kg
max. Füllgewicht Brühebehälter:
SR 450:14 kg
25.8 Schall- und Vibrationswerte
Zur Ermittlung der Schall- und Vibrationswerte werden Leerlauf und nominelle Höchstdrehzahl im Verhältnis 1:6 berücksichtigt.
Weiterfuhrende Angaben zur Erfüllung der Arbeitgeberrichtlinie Vibration 2002/44/EG siehe
www.stihl.com/vib
25.9 Schalldruckpegel L peq nach DIN EN 15503
SR 430:97 dB(A)
SR 450:102 dB(A)
25.10 Schalleistungspegel L weq nach DIN EN 15503
SR 430:108 dB(A)
SR 450:109 dB(A)
25.11 Vibrationswert a hv,eq nach DIN EN 15503
Handgriff rechts
SR 430: 1,9 m/s²
SR 450: 1,9 ~m / s^2
Fur den Schalldruckpegel und den Schalleistungspegel betragt der K-Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 dB(A); fur den Vibrationswert betragt der K-Wert nach RL 2006/42/EG = 2,0 m/s².
25.12 REACH
REACH bezeichnete eine EG Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien.
Informationen zur Erfüllung der REACH Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 siehe
www.stihl.com/reach
25.13 Abgas-Emissionswert
Der im EU-Typgenehmigungsverfahren gemessene CO_2 -Wert ist unter
www.stihl.com/co2
in den Produktspezifischen Technischen Daten angegeben.
Der gemessene CO_2 -Wert wurde an einem representativen Motor nach einem genormten Prüfverfahren unter Laborbedingungen ermittelt und stellt keine ausdrückliche oder implizite Garantie der Leistung eines bestimmen Motors dar.
Durch die in dieser Gebrauchsanleitung beschriebene bestimmungsgemäße Verwendung und Wartung, werden die geltenden Anforderungen an die Abgas-Emissionen erfüllt. Bei Veränderungen am Motor erlischt die Betriebserlaubnis.
26 Reparaturhinweise
Benutzer theses Gerätes dürfen nur Wartungs- und Pflegearbeiten durchführren, die in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben sind. Weitergehende Reparaturen dürfen nur Fachhändler ausführren.
STIHL empfehlt Wartungsarbeiten und Reparaturen nur beim STIHL Fachhändler durchführung zu halten. STIHL Fachhandlern werden regelmäßig Schulungen angeboten und technische Informationen zur Verfugung gestellt.
Bei Reparaturen nur Ersatzteile einbauen, die von STIHL für diese Gerät zugelassen sind oder technisch gleichartige Teile. Nur hochwertige Ersatzteile verwenden. Ansonsten kann die Gefahr von Unfallen oder Schäden am Gerät bestehen.
STIHL empfeihlt STIHL Original-Ersatzteile zu verwenden.
STIHL Original-Ersatzteile erkennt man an der STIHL Ersatzteilnummer, am Schriftzug
STIHL und gegebenenfalls am STIHL
Ersatzteilkennzeichen (auf klinen Teilen kann das Zeichen auch allein stehen).
27 Entsorgung
Informationen zur Entsorgung sind bei der örtlichen Verwaltung oder bei einem STIHL Fachhändler erhältlich.
Eine unsachgemäße Entsorgung kann die Gesundheit schädigen und die Umwelt belasten.

STIHL Produkte einschließlich Verpackung gemäß den örtlichen Vorschriften einer geeigneten Sammelstelle für Wiederverwertung zuführen.
Nicht mit dem Hausmull entsorgen.
28 EU-Konformitätserklarung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Deutschland
erklärnt in alleiniger Verantwortung, dass
Bauart: Spruhgerat
Fabrikmarke: STIHL
Typ:SR 430
Serienidentifizierung: 4244
SR 450
Hubraum:
63,3 cm³
den einschlagigen Bestimmungen der Richtlinien 2011/65/EU, 2006/42/EG und 2014/30/EU entspricht und in Übereinstimmung mit den jeweils zum Produktionsdatum gültigen Versionen der folgenden Normen entwickelt und gefertigt worden ist:
ISO 12100, EN 55012, EN 61000-6-1, EN ISO 28139
Aufbewährung der Technischen Unterlagen:
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Produktzulassung
Das Baujahr und die Maschinennummer sind auf dem Gerät angegeben.
Waiblingen, 15.07.2021
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
i. V.
J. Hoeffmann
Dr. Jürgen Hoffmann
0458-454-9421-F33
Abteilungsleiter Produktzulassung, -regulierung

29 Anschriften
29.1 STIHL Hauptverwaltung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Postfach 1771
71307 Waibingen
29.2 STIHL Vertriebsgesellschaften
DEUTSCHLAND
STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG
Robert-Bosch-Straße 13
64807 Dieburg
Telefon: +49 6071 3055358
ÖSTERREICH
STIHL Ges.m.b.H.
Fachmarktstraße 7
2334 Vosendorf
Telefon: +43 1 86596370
SCHWEIZ
STIHL Vertriebs AG
Isenrietstraße 4
8617 Monchaltorf
Telefon: +41 44 9493030
TSCHECHISCHE REPUBLICI K
Andreas STIHL, spel. s r.o.
Chrlická 753
664 42 Modrice
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Allemagne
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Produktzulassung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Allemagne
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
P.O.

Dr. Jürgen Hoffmann
MotoMix is nicht in alle exportlanden leverbaar.
6.2 Brandstof(OP)
LETOP
De motor start nicht in de warmestartstand
25 Technische gegevens
25.1 Motor
Elektronisch geregelde magneetontsteking
Bougie (ontstoord): NGK BPMR 7 A,
Bosch WSR 6 F
Druppelgrootte SR 430
Druppelgrootte SR 450
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Duitsland
ANDREAS STIHL AG & Co. KG Produktzulassung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Bij volmacht

Dr. Jürgen Hoffmann
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Duitsland
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Bij volmacht

Dr. Jürgen Hoffmann
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Germania
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Produktzulassung
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
p.p.
J.Hofmann
Dr. Jürgen Hoffmann
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstr. 115
D-71336 Waibingen
Germania
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
p.p.
J. Hoffmann
Dr. Jürgen Hoffmann