LI5041 - Sensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : LI5041

Kategorie : Sensor

Laden Sie die Anleitung für Ihr Sensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LI5041 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LI5041 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG LI5041 IFM

1. Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . Seite 4

2. Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5

3. Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6

4. Programmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7

5. Inbetriebnahme / Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10

6. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11

Maßzeichnung Scale drawing Dimensions

  • Es erfaßt in direktem Kontakt mit dem Medium, ob eine gewünsch- te Füllhöhe erreicht ist und meldet dies durch ein Schaltsignal (Schließer oder Öffner, programmierbar durch Anschlußbelegung;
  • Die Füllhöhe wird festgelegt durch die Einbaulänge (→ Seite 5, Montage).
  • Das Gerät kann auf die jeweilige Applikation abgeglichen wer- den (→ Seite 7, Programmieren). Einsatzbereich:
  • Es werden elektrisch leitende oder nichtleitende Medien erfaßt.
  • Einbau: senkrecht von oben. Das Gerät arbeitet mit radialer Erfassungs-Charakteristik. Dadurch wird bei senkrechtem Einbau die Erfassung von Medien unterhalb der Aktiven Zone unterdrückt. Medien werden trotz unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften erst dann erfaßt, wenn die Aktive Zone bedeckt ist.
  • Das Gerät ist weitgehend immun gegen Anhaftungen fast aller Medien auf dem Sondenstab. Es kann sich lediglich die Position des Schaltniveaus innerhalb der Aktiven Zone verschieben.
  • Bei Einsatz in Wasser und wasserbasierten Medien mit Temperatur > 35°C muß das Gerät in ein Klimarohr eingebaut werden (Bestell- Nr. E43100, E43101, E43102, E43103). Eventuell problematische Medien:
  • Elektrisch nicht leitende Medien, die eine dauerhafte elektrisch leit- fähige Anhaftung auf dem Sondenstab zurücklassen (z. B. mit Metallstaub verschmutztes Öl).
  • Trockene Granulate mit sehr geringer Dichte.
  • Das Gerät ist nicht verwendbar für Säuren und Laugen.

Schließer Öffner Füllhöhe erreicht Füllhöhe nicht erreicht Ausgang = EIN Ausgang = AUS Ausgang = AUS Ausgang = EIN2. Montage Montieren Sie das Gerät senkrecht von oben in den Behälter. Montagelänge (L3): mindestens 60mm. Verwenden Sie für sichere und einfache Montage das ifm- Montagezubehör (Bestell-Nr. E43000 - E43006). Maximaler Behälterdruck bei Einbau mit ifm-Montagezubehör: 0,5bar.

  • Montieren Sie das Gerät bei Einbau in kleine Kunststoffbehälter möglichst in der Mitte des Behälters.
  • Bei Einbau in metallische Behälter muß der Abstand zwischen Aktiver Zone und Behälterwand / Behälterboden mindestens 20mm betragen.

A = Ansprechhöhe H = Behälterhöhe SH = Stutzenhöhe L = Stablänge (Sondenstab) L1 = Einbaulänge L2 = Auszugslänge L3 = Montagelänge MET = maximale Eintauchtiefe (= Aktive Zone; 25mm)• Werden mehrere Geräte LI5 in einen Behälter eingebaut, sollten Mindestabstände zwischen ihnen eingehalten werden. Sie sind abhängig vom Medium und von der jeweiligen Applikation. Richtwerte für gängige Medien: *Abstand von Stabmitte zu Stabmitte. Die Richtwerte beziehen sich auf übliche Einsatzbedingungen. Je nach Applikation können auch höhere Abstände erforderlich sein. Prüfen Sie dies im Rahmen eines realistischen Funktionstests (→ “5. Inbetriebnahme / Betrieb”).

  • Abstand zwischen LI5xxx- und LKxxxx-Geräten: min. 60mm von Stabmitte zu Stabmitte.

3. Elektrischer Anschluß

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät fol- gendermaßen an ( = Schließer / = Öffner):

Adernfarben bei ifm-Kabeldosen: 1 = BN (braun), 3 = BU (blau), 4 = BK (schwarz). Abstand* 40mmWasser/ Kühlschmieremulsion in geerdetem Metallbehälter 100mmÖle in geerdetem Metallbehälter 200mm Wasser, wasserähnliche Medien und Öle in kleinem Kunststoffbehälter (ungeerdet)4. Programmieren Nach der Montage müssen Sie das Gerät auf den leeren Behälter abgleichen (Leerabgleich).

  • Beim Leerabgleich ermittelt das Gerät einen Meßwert für den Leerzustand,
  • generiert automatisch einen hypothetischen Wert für den Voll- zustand (aus dem Meßwert für den Leerzustand und einem werks- seitig vordefinierten Signalabstand).
  • Danach setzt es die optimale Schaltschwelle zwischen den beiden Werten. Damit ist das Gerät funktionsfähig.

Drücken Sie die Programmiertaste, bis die grüne LED blinkt (= Gerät ist im Abgleichmodus). Nach dem Abgleichvorgang leuchtet die grüne LED konstant (= Gerät ist im Betriebsmodus).* Leeren Sie den Behälter, bis das Füllgut mindestens 20mm von der Aktiven Zone entfernt ist.

max. 5s *Ist das Gerät als Öffner angeschlossen, leuchtet nach dem Abgleich zusätz- lich die gelbe LED.Um das Gerät optimal auf Ihre Applikation abzustimmen, wird empfohlen, zusätzlich zum Leerabgleich einen Vollabgleich durchzuführen.

  • Beim Vollabgleich übernimmt das Gerät den Meßwert für den Leer- zustand aus dem Leerabgleich,
  • ermittelt einen Meßwert für den Vollzustand, und
  • setzt die optimale Schaltschwelle zwischen den beiden Werten. Damit ist das Gerät optimal auf Ihre Applikation abgestimmt. Sie können den Vollabgleich beliebig oft wiederholen. Der gespei- cherte Wert für den Leerzustand wird durch den Vollabgleich nicht überschrieben. Bei einem erneuten Leerabgleich werden die zuvor definierten Werte für den Leer- und Vollabgleich überschrieben / durch die neu ermittelten Werte ersetzt. Führen Sie deshalb immer zuerst den Leerabgleich, dann erst den Vollabgleich durch.

Drücken Sie die Programmiertaste, bis die grüne LED schnell blinkt (= Gerät ist im Abgleichmodus). Die LED blinkt zunächst langsam (ca. 1Hz), nach 5s blinkt sie doppelt so schnell (ca. 2Hz). Nach dem Abgleichvorgang leuchten die grüne und die gelbe LED konstant (= Gerät ist im Betriebsmodus).* Füllen Sie den Behälter, bis das Medium die Aktive Zone bedeckt.

5 ... 10 s *Ist das Gerät als Öffner angeschlossen, verlischt nach dem Abgleich die gelbe LED.Fehlermeldungen beim Abgleich: Ist der Abgleich nicht möglich, blinkt die rote LED nach dem Abgleichversuch schnell (ca. 2Hz). Zum Löschen der Fehlermeldung drücken Sie 1 Mal die Programmiertaste oder schalten Sie die Betriebsspannung aus und wieder ein. Die bisherigen Abgleichwerte bleiben dabei unverändert gespeichert. Beseitigen Sie die Fehlerursache und führen Sie dann den Abgleich erneut durch. Vermeiden Sie dabei eventuell aufgetretene Bedienfehler. Mögliche Fehlerursachen / Bedienfehler:

  • Der Signalabstand zwischen Leer- und Vollabgleich ist zu gering (z. B. Leer- und Vollabgleich ohne entsprechende Füllstands- änderung; oder: zu geringe Dichte des Mediums).
  • Die Signaländerung zwischen Leer- und Vollabgleich erfolgt in falscher Richtung (Leerabgleich bei vollen Behälter und darauf Vollabgleich bei geleertem Behälter).
  • Fehler beim Leerabgleich (z. B.: Abstand zwischen Medium und Aktiver Zone ist zu gering; oder: Leerabgleich bei Direktkonkakt mit einem elektrisch leitfähigen Medium, z. B. Wasser). Es können auch Gerätefehler den Abgleich stören und so eine Fehlermeldung verursachen:
  • Elektronischer Fehler oder Beschädigung des Gerätes im Sensorbereich.
  • Interner Fehler; er kann nur durch Aus- und wieder Einschalten der Betriebsspannung gelöscht werden (Hardware-Reset). Verriegeln / Entriegeln Die gespeicherten Abgleichwerte können gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert werden: Drücken Sie 10s lang die Programmiertaste. Die grüne LED blinkt (zunächst langsam, nach 5s schneller). Sobald sie wieder verlischt, ist das Gerät verriegelt. Danach leuchtet die grüne LED, das Gerät ist im Betriebsmodus. Zum Entriegeln drücken Sie 10s lang die Programmiertaste. Nach 10s verlöschen alle LEDs kurzzeitig, das Gerät ist entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt.

DEUTSCH5. Inbetriebnahme / Betrieb Prüfen Sie nach Einbau, Anschluß und Abgleich, ob das Gerät sicher funktioniert. Entleeren und Füllen Sie den Behälter und prüfen Sie dabei, ob das Gerät richtig schaltet und ob die Vorgänge durch die LEDs richtig angezeigt werden. LED-Anzeigen / Störanzeigen während des Betriebs: Funktionskontrolle Die rote LED zeigt nicht eine Gerätestörung an. Sie signalisiert, daß sich das interne Sensorsignal in der Nähe der Schaltschwelle befindet. Dabei sind 2 Fälle zu unterscheiden:

  • Normaler Betrieb / Sicheres Funktionieren Die rote LED leuchtet vorübergehend auf, wenn sich der Füllstand der Ansprechhöhe nähert oder wenn er unter die Ansprechhöhe fällt.
  • Warnung vor möglicher Fehlfunktion Leuchtet die rote LED konstant, sind die Arbeitsbedingungen nicht mehr optimal. Z. B. kann sich durch Schmutzablagerungen auf dem Sondenstab das Schaltniveau innerhalb der Aktiven Zone geändert haben. Sie können Gegenmaßnahmen erfgreifen, bevor es zu einer Fehlfunktion in der Anlage kommt. Führen Sie z. B. einen erneuten Abgleich durch oder reinigen Sie das Gerät.

LED grün leuchtet Gerät ist im Betriebsmodus LED gelb leuchtet Ausgang ist durchgeschaltet LEDs gelb und rot blinken schnell (ca. 2Hz) Kurzschluß im Schaltausgang LED rot leuchtet Funktionskontrolle LED rot blinkt schnell (ca. 2Hz) Interner Fehler oder Beschädigung des Geräts6. Technische Daten