PN3050 - Sensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM PN3050 - page 5
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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : PN3050

Kategorie : Sensor

Laden Sie die Anleitung für Ihr Sensor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PN3050 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PN3050 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG PN3050 IFM

Sachnr. 701864/00 07/04 DEUTSCHENGLISHFRANÇAIS2 DEUTSCH Inhalt Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5 Bedien- und Anzeigeelemente . . . . . . . . . . . . . . Seite 5

1. Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . Seite 6

2. Betriebsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7

3. Einstellbare Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9

4. Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10

5. Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10

6. Programmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11

7. Inbetriebnahme / Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12

8. Maßzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Seite 12

9. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 13

> 5s 1 x Parameter aufrufen Select parameters Sélectionner les paramètres Werte einstellen* Set Values* Régler la valeurs* Werte bestätigen Acknowledgement of values Confirmer la valeur5 DEUTSCH Bedien- und Anzeigeelemente 7-Segment- Anzeige Anzeige des Systemdrucks, Anzeige der Parameter und Parameterwerte LED rot Anzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn der Ausgang durchgeschaltet ist Taste Mode / Enter Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte Taste Set Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck)

Sicherheitshinweise Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung. Vergewissern Sie sich, daß sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffende Applikationen eignet. Die Mißachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen. Prüfen Sie in allen Applikationen die Verträglichkeit der Produktwerkstoffe (s. Technische Daten) mit den zu messen- den Druckmedien. Bei gasförmigen Druckmedien ist der Einsatzbereich generell auf max. 25bar begrenzt.1. Bestimmungsgemäße Verwendung

  • Der Drucksensor erfaßt den Systemdruck,
  • zeigt ihn durch ein Display an (Anzeigebereich 1% ... 105% des Meßbereichsendwerts)
  • und erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der eingestellten Ausgangskonfiguration. Einsatzbereich Druckart: Relativdruck Vermeiden Sie statische und dynamische Überdrücke, die den angegebenen Überlastdruck überschreiten. Bei gasförmigen Druckmedien ist der Einsatzbereich generell auf max. 25bar begrenzt. Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden (Verletzungsgefahr)! Anzeige des aktuellen Systemdrucks ab 1% des Meßbereichsendwerts. Anzeige “0” bedeutet nicht, daß die Anlage druckfrei ist!
  • Berstdruck Zulässiger Überlastdruck Meßbereich Bestell- nummer PN3050 0 p. 400
  • bar 600 bar 1000 bar PN3051 0 p. 250
  • bar 400 bar 850 bar PN3052 0 p. 100
  • bar 300 bar 650 bar PN3053 0 p. 25
  • bar 100 bar 350 bar PN3054 0 p. 10
  • bar 50 bar 150 bar PN3056 0 p. 2
  • ,5 bar 20 bar 50 bar PN3057 0 p. 1
  • bar 10 bar 30 bar Ausgang 1 Hysteresefunktion / Schließer (Hno) Hysteresefunktion / Öffner (Hnc) Fensterfunktion / Schließer (Fno) Fensterfunktion / Öffner (Fnc) Ausgang 2 Analog 4 mAHysteresefunktion: Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs sta- bil, wenn der Systemdruck um den Sollwert schwankt. Bei steigendem Systemdruck schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SP1); fällt der Systemdruck wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschalt- punkt (rP1) erreicht ist. Die Hysterese ist einstellbar: Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt. Fensterfunktion: Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs. Bewegt sich der Systemdruck zwischen Schaltpunkt (SP1) und und Rückschaltpunkt (rP1), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion/ Öffner). Die Breite des Fensters ist ein- stellbar durch den Abstand von SP1 zu rP1. SP1 = oberer Wert, rP1 = unterer Wert. p. 20

Hno Hysterese Hnc Fno Gutbereich Fnc2. Betriebsarten Run-Modus: (Normaler Arbeitsbetrieb) Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung befindet sich das Gerät im Run-Modus. Es führt seine Überwachungsfunktion aus, schaltet den Transistorausgang entsprechend der eingestellten Parameter und wandelt den aktuellen Systemdruck in ein analoges Ausgangssignal um. Das Display zeigt den aktuellen Systemdruck an, die rote LED signali- siert den Schaltzustand des Ausgangs. Display-Modus: (Anzeige der Parameter und der eingestellten Parameterwerte) Das Gerät geht durch kurzen Druck auf die Taste “Mode/Enter” in den Display-Modus. Intern verbleibt es im Arbeitsbetrieb. Unabhängig davon können die eingestellten Parameterwerte abgelesen werden:

  • Kurzer Druck auf die Taste “Mode/Enter” blättert durch die Parameter.
  • Kurzer Druck auf die Taste “Set” zeigt für ca. 5s den zugehörigen Parameterwert; danach geht das Gerät zurück in den Run-Modus. Programmier-Modus: (Einstellen der Parameterwerte) Das Gerät geht in den Programmiermodus, wenn nach Anwahl eines Parameters (Display-Modus) die Taste “Set” gedrückt wird, bis sich die Anzeige des Parameterwerts ändert. Das Gerät verbleibt auch hier intern im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Veränderung abge- schlossen ist. Sie können den Parameterwert mit der Taste “Set” ändern und mit der Taste “Mode/Enter” bestätigen. Das Gerät geht in den Run-Modus zurück, wenn danach 5s lang keine Taste mehr gedrückt wird.

83. Einstellbare Parameter

(Menüstruktur: siehe Seite 3)

DEUTSCH Schaltpunkt: Oberer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.

  • Einstellbereich: 1 ... 100% des Meßbereichsendwerts
  • in Schritten von 0,5% des Meßbereichsendwerts
  • Anzeige in bar Verzögerungszeit für den Schaltausgang dS1 = Einschaltverzögerung; dr1 = Ausschaltverzögerung Der Ausgang ändert seinen Schaltzustand nicht sofort bei Eintritt des Schaltereignisses, sondern erst nach Ablauf der Verzögerungszeit. Besteht das Schaltereignis nach Ablauf der Verzögerungszeit nicht mehr, ändert sich der Schaltzustand des Ausgangs nicht.
  • Einstellbereich: 0 - 0,2 - 0,4 ... 9,8 - 10 - 11 - ... - 49 - 50s
  • in Schritten von 0,2 bzw 1s
  • Anzeige in Sekunden Schaltfunktion des Transistorausgangs Es sind 4 Einstellungen wählbar: Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer) Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner) Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer) Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner) Rückschaltpunkt: Unterer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.
  • Einstellbereich: 0,5 ... 99,5% des Meßbereichsendwerts.
  • in Schritten von 0,5% des Meßbereichsendwerts
  • Anzeige in bar rP1 ist stets kleiner als SP1. Es können nur Werte eingegeben werden, die 0,5% unter dem Wert für SP1 liegen. Bei Veränderung des Schaltpunkts wird der Rückschaltpunkt mitgezogen (der Abstand zwischen SP1 und rP1 bleibt konstant). Ist der Abstand größer als der neue Schaltpunkt, wird er automatisch reduziert (rP1 wird auf den minimalen Einstellwert gesetzt).4. Montage Stellen Sie vor Ein- und Ausbau des Sensors sicher, daß die Anlage druckfrei ist. Befestigen Sie den Drucksensor an einem entsprechenden Prozeßanschluß (s. Typaufkleber “Port Size”).

5. Elektrischer Anschluß

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie das Gerät anschließen. Anschlußbelegung:

Dämpfung für den Schaltausgang Mit dieser Funktion lassen sich Druckspitzen von kurzer Dauer oder hoher Frequenz ausfiltern. dAP-Wert = Ansprechzeit zwischen Druckänderung und Ände- rung des Schaltzustands in ms.

  • Einstellbar sind folgende feste Werte; diese Werte bestimmen die Schaltfrequenz (f) des Ausgangs: dAP f [Hz]

Adernfarben bei ifm-Kabeldosen: 1 = BN (braun), 2 = WH (weiß) 3 = BU (blau), 4 = BK (schwarz)6. Programmieren Führen Sie zum Programmieren die folgenden Schritte durch: Wird während des Einstellvorgangs 20s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Betriebsmodus zurück. Verriegeln / Entriegeln Das Gerät läßt sich elektronisch verriegeln, so daß unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10s lang die beiden Programmiertasten. Sobald die Anzeige verlischt, ist das Gerät verriegelt oder entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint kurzzeitig in der Anzeige, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.

Mode/Enter Set Mode/Enter Set Mode/Enter Set Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint. Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt. Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang angezeigt, danach wird er erhöht* (schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste). Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung). Der Parameter wird erneut ange- zeigt; der neue Parameterwert ist wirksam.

*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert. Warten Sie 5s (das Gerät geht in den Betriebsmodus und zeigt den aktuellen Meßwert), oder beginnen Sie wieder mit Schritt 1, um weitere Parameter zu programmieren.7. Inbetriebnahme / Betrieb Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmie- rung, ob das Gerät sicher funktioniert. Störanzeigen während des Betriebs:

57,3 M12x1 7-Segment-Anzeige Programmiertaste Prozeßanschluß = Überlastdruck (Systemdruck > 110% des max. Nenndrucks). (blinkend) = Kurzschluß im Schaltausgang; der Ausgang ist abgeschaltet.9. Technische Daten

DEUTSCH Betriebsspannung [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 ... 30 DC Strombelastbarkeit [mA] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 Kurzschlußschutz, getaktet, verpolungssicher / überlastfest, Watchdog integriert Spannungsabfall [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 2 Stromaufnahme [mA]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . < 60 Analogausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 ... 20 mA Bürde [Ω] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . max. 500 Kennlinienabweichung[% vom Meßbereichsendwert]. . . . . . . . . . . . < ± 1,0 Wiederholgenauigkeit [% vom Meßbereichsendwert]. . . . . . . . . . . < ± 0,25 Schaltpunktgenauigkeit [% vom Meßbereichsendwert] . . . . . . . . . . < ± 1,5 Temperatureinfluß [% vom Meßbereichsendwert/pro 10 K] . . . . . . . < ± 0,3 im Temperaturbereich [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -25 ... +80 Bereitschaftsverzögerungszeit [s] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,2 Anstiegszeit Analogausgang [ms] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Werkstoffe in Kontakt mit Medium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V4A (1.4539); Keramik; FPM (Viton) Gehäusewerkstoffe . . . . . . . . . . . . . EPDM/X (Santoprene); FPM (Viton); PA; PBTP (Pocan); PC (Macrolon); V4A (1.4404, 1.4539) Schutzart PN3050 ... PN3052 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IP 67 Schutzart PN3053 ... PN3057 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IP 65* Schutzklasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . III Isolationswiderstand [MΩ]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . > 100 (500 V DC) Schockfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 (DIN / IEC 68-2-27, 11ms) Vibrationsfestigkeit [g] . . . . . . . . . . . . . 20 (DIN / IEC 68-2-6, 10 - 2000 Hz) Schaltzyklen min. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Millionen Umgebungstemperatur [°C] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -25 ... +80 Mediumtemperatur [°C]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -25 ... +80 Lagertemperatur [°C]. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -40 ... +100 EMV