PM2067 - Sensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PM2067 IFM
DEUTSCHENGLISHFRANÇAIS Sachnr. 701629/02 03/032 Sicherheitshinweise Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung. Vergewissern Sie sich, daß sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffende Applikationen eignet. Die Mißachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen. Prüfen Sie in allen Applikationen die Verträglichkeit der Produktwerkstoffe (s. Technische Daten) mit den zu messen- den Druckmedien. Inhalt Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4 Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5 Inbetriebnahme / Betrieb / Wartung . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6 Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7 Elektrischer Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8 Einstellbare Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9 Technischen Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10 Skalieren des Meßbereichs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11 Maßzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 32 Einstellbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 33 1 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . Seite 3 4 Technik-Information / Funktionsweise / Parameter . Seite 9 3 Sensor programmieren / Betrieb mit EPS-Interface . Seite 7 2 Verwendung im Auslieferungszustand . . . . . . . . . . Seite 4DEUTSCH
Der Drucksensor erfaßt den Systemdruck und setzt ihn in ein analoges Ausgangssignal um (4 ... 20mA). Der Meßbereich ist skalierbar bis auf 25% des Meßbereichsendwerts (→ Seite 9). Weiter wird angezeigt:
- Systemdruck oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20mA
- Systemdruck unterhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal fällt maximal bis auf 3,2mA (je nach Skalierung). Einsatzbereich (Druckart: Relativdruck): Vermeiden Sie statische und dynamische Überdrücke, die den angegebenen Überlastdruck überschreiten. Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden (Verletzungsgefahr)! Das Gerät wird betriebsfertig ausgeliefert. Werkseinstellung: nicht skaliert (ASP = 0bar; AEP = Meßbereichs- endwert). Bestimmungsgemäße Verwendung Berstdruck Zulässiger Überlastdruck Meßbereich Bestell- nummer PM2053 -1,0 ... 25 100 350 -15 ... 363 1450 5070 -0,1 ... 2,5 10 35 bar PSI MPa bar PSI kPa bar PSI kPa mbar PSI kPa PM2054 -0,5 ... 10 50 150 -7 ... 145 725 2175 -50 ... 1000 5000 (5MPa) 15000 (15MPa) PM2056 -0,13 ... 2,50 20 50 -1,8 ... 36,3 290 725 -13 ... 250 2000 (2MPa) 5000 (5MPa) PM2057 -50 ... 1000 10000 (10bar) 30000 (30bar) -0,7 ... 14,5 145 450 -5,0 ... 100 1000 (1MPa) 3000 (3MPa)Montage Stellen Sie vor Ein- und Ausbau des Sensors sicher, daß die Anlage druckfrei ist. Durch Prozeßadapter ist der Sensor adaptierbar an unter- schiedliche Prozeßanschlüsse. ifm Prozeßadapter sind geson- dert als Zubehör zu bestellen. Montieren Sie zuerst den Adapter (B) an den Sensor, dann Sensor + Adapter mit Hilfe einer Überwurfmutter, eines Klemm- flanschs o. ä. (A) an den Prozeßanschluß. Falls das Befestigungselement (A) nicht von oben über den Sensor geschoben werden kann: schieben Sie es vor Montage des Adapters von unten auf den Sensor. ACHTUNG: Sensor und Adapter dürfen nur einmal montiert werden. Montage des Adapters Schritt 1 Fetten Sie Gewinde und Dichtflächen von Sensor und Adapter mit der beiliegenden Schmierpaste ein. Die Schmierpaste ist lebensmit- teltauglich (USDA-H1 84-201). Achten Sie darauf, daß sich der O-Ring (C) an seinem Platz befin- det.
FETT Verwendung im AuslieferungszustandDEUTSCH
Schritt 2 Schrauben Sie den Sensor in den Adapter ein. Vermeiden Sie dabei mechanische Einwirkungen auf die Dichtflächen. Schritt 3 Spannen Sie Sensor + Adapter in eine Klemmvorrichtung (D). Die Dichtflächen (E) dürfen dabei nicht beschädigt werden. Ziehen Sie den Sensor mit einem Schraubenschlüssel an, bis der Anschlag spürbar ist. Achtung: Weiterdrehen kann die Dichtwirkung beeinträchtigen. Elektrischer Anschluß Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden. Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen. Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV. Schalten Sie die Anlage spannungsfrei und schließen Sie das Gerät folgendermaßen an:
Adernfarben bei ifm-Kabeldosen: 1 = BN (braun), 2 = WH (weiß), 3 = BU (blau), 4 = BK (schwarz); n.c. = nicht belegt.
n.c. Steckeransicht (am Gerät) 2-Leiter-Anschluß 3-Leiter-Anschluß
IInbetriebnahme / Betrieb / Wartung Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert. Reinigen der Filterabdeckung Sollten zähflüssige und rück- standbildende Medien die Filterabdeckung des Sensors zusetzen (und damit die Meßgenauigkeit geringfügig beeinträchtigen), können Sie die Abdeckung reinigen. Schrauben Sie die Filter- abdeckung (B) ab (benutzen Sie dazu eine Zange mit kunststoff- geschützten Backen). Reinigen Sie die Kappe gründlich. Der Stutzen (A) sollte nur von fachkundigem Personal und mit großer Sorgfalt gereinigt werden. Etwaige Mediumsrückstände dürfen nicht verdichtet und in den Stutzen gepreßt werden. Sie könnten das Filtersystem verstop- fen und die Meßgenauigkeit des Sensors beeinträchtigen. Schrauben Sie die Filterabdeckung wieder fest auf. Der Sensor ist ausreichend gegen rauhe Umgebungsbedingungen geschützt (Schutzart IP 67). Sie können die Schutzart durch spezielles Zubehör erhöhen (Bestell-Nr. E30043).
Verbinden Sie den Sensor über das EPS-RS232-Interface (Bestell-Nr. E30066) mit einem PC.
- Der Sensor wird vom Interface mit Betriebsspannung versorgt,
- und überträgt über das Interface kontinuierlich seine Daten (Meßwerte, Analogsignal und Parameter-Einstellungen). Es bieten sich damit folgende Möglichkeiten:
- Fernanzeige Anzeige des aktuellen Systemdrucks durch PC oder eine Anzeigeeinrichtung.
- Fernauswertung Ausgabe des aktuellen Analogwerts.
- Fernprogrammierung Skalieren des Meßbereichs, Dämpfen des Analogsignals; Kalibrieren des Sensors. Parameter können eingestellt werden vor Einbau und Inbetriebnahme des Sensors oder während des laufenden Betriebs. Ändern Sie Parameter während des Betriebs, wird die Funktions- weise der Anlage beeinflußt. Stellen Sie sicher, daß es nicht zu Fehlfunktionen in der Anlage kommt. Sensor programmieren / Betrieb mit EPS-Interface
EPS-RS232-Interface PC3 Elektrischer Anschluß von Sensor und EPS-RS232-Interface Wenn Sie Sensor und Interface außerhalb der Anlage betreiben: Verwenden Sie zur Spannungsversorgung ein geeignetes Netzgerät (z. B. 24V Power Supply, Bestell-Nr. E30080). Wenn Sie das Interface in der laufenden Anlage verwenden: Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie das Gerät anschließen. Lösen Sie Steckverbindungen nicht, wenn sie unter Spannung stehen. Programmieren Zum Programmieren des Sensors steht Ihnen ein einfach zu bedienen- des, selbst erklärendes Serviceprogramm für den PC zur Verfügung (Bestell-Nr. E30069).
Technik-Information / Parameter / Funktionsweise Analogstartpunkt Meßwert, bei dem 4mA ausgegeben werden. Analogendpunkt Meßwert, bei dem 20mA ausgegeben werden. Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 25% der Meßspanne. Einstellbereich: → Seite 33 Nullpunkt-Kalibrierung (Calibration offset) Der interne Meßwert (Arbeitswert des Sensors) wird gegenüber dem realen Meßwert verschoben.
- Einstellbereich: -5 ... +5% der Meßspanne (bei Skalierung im Auslieferungszustand:(ASP = 0bar und AEP = Meßbereichsendwert),
- in Schritten von 0,1% der Meßspanne. Zurücksetzen der Kalibrierdaten (Calibration reset) Setzt die mit COF eingestellte Kalibrierung zurück. Min-Max-Speicher für Systemdruck
- HI: Anzeige des höchsten gemessenen Drucks.
- LO: Anzeige des niedrigsten gemessenen Drucks. Dämpfung für den Analogausgang Mit dieser Funktion lassen sich Druckspitzen von kurzer Dauer oder hoher Frequenz ausfiltern. dAA-Wert = Ansprechzeit zwischen Druckänderung und Änderung des Ausgangssignals in Millisekunden (ms).
- Einstellbereich: 0 (= dAA ist nicht aktiv) / 0,1s / 0,5s / 2s. Anzeigeeinheit Meßwert und Werte für ASP / AEP können in folgenden Einheiten angezeigt werden: bAr (= bar / mbar), PSI, PA (= MPa / kPa). Stellen Sie die Anzeigeeinheit ein, bevor Sie die Grenzen für die Analogwerte (ASP, AEP) einstellen. Dadurch vermeiden Sie Rundungsfehler bei der internen Umrechnung auf andere Einheiten und erhalten exakt die gewünschten Werte. ASP AEP
COF CAr dAA UniEinstellbare Parameter (Fortsetzung) Technische Daten
Betriebsspannung [V] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 ... 30 DC Betriebsspannung für EPS-RS232-Interface mit Sensor [V] . . . 15,5 ... 30 DC Analogausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 ... 20 mA Meßbereich skalierbar (Turn down:1:4 vom Meßbereichsendwert) Max. Bürde [Ω]: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (U
- 13) x 50; 550 bei U
= 24V Anstiegszeit (bei Dämpfung dAA = 0) [ms] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Genauigkeit / Abweichungen (in% der Spanne)
- Kennlinienabweichung (Linearität, einschließlich Hysterese und Wiederholgenauigkeit)
alle Angaben bezogen auf Turn down von 1:1
Grenzpunkteinstellung nach DIN 16086 Einstellung der Anzeige d1 / d2 / d3 = Meßwertaktualisierung alle 50ms / 200ms / 600ms. Die Meßwertaktualisierung betrifft nur die Anzeige. Ph = kurzeitig festgehaltene Anzeige des Spitzen-Meßwerts (peak hold). rotated = Anzeige um 180° gedreht. OFF = Die Meßwertanzeige ist im Run-Modus ausgeschaltet. diSSkalieren des Meßbereichs
- Mit dem Parameter Analogstartpunkt (ASP) legen Sie fest, bei wel- chem Meßwert das Ausgangssignal 4mA beträgt.
- Mit dem Parameter Analogendpunkt (AEP) legen Sie fest, bei wel- chem Meßwert das Ausgangssignal 20mA beträgt.
- Mindestabstand zwischen ASP und AEP = 25% der Meßspanne (Skalierfaktor 4).. Im eingestellten Meßbereich liegt das Ausgangssignal liegt zwischen 4 und 20mA. Weiter wird angezeigt:
- Systemdruck oberhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal > 20mA
- Systemdruck unterhalb des Meßbereichs: Ausgangssignal fällt maximal bis auf 3,2mA (je nach Skalierung).
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