HWW 450025 Inox - Pumpe METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HWW 450025 Inox METABO
*2) 2004/108/EC (-> 19.04.2016) / 2014/30/EU (20.04.2016 ->), 2006/95/EC (-> 19.04.2016) / 2014/35/EU (20.04.2016 ->), 2000/14/EC, 2011/65/EU *3) EN 60335-1, EN 60335-2-41 2016-02-26, Volker Siegle Direktor Produktentstehung & Qualität (Vice President Product Engineering & Quality) *4) Metabowerke GmbH - Metabo-Allee 1 - 72622 Nuertingen, GermanyDEUTSCHde
Originalbetriebsanleitung Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese Pumpen/Hauswasserwerke/ Hauswasserautomaten, identifiziert durch Type und Seriennummer *1), entsprechen allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2) und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) - siehe Seite 3. Dieses Gerät dient zum Fördern von sauberem Wasser im Haus- und Gartenbereich, zur Beregnung und Bewässerung, als Brunnen-, Regen- und Brauchwasserpumpe, zum Leerpumpen von Schwimmbecken, Gartenteichen und Wasserbehältern. Die maximal zulässige Temperatur des Fördermediums beträgt 35 °C. Das Gerät darf nicht zur Trinkwasserversorgung oder zum Fördern von Lebensmitteln verwendet werden. Explosive, brennbare, aggressive oder gesundheitsgefährdende Stoffe dürfen nicht gefördert werden. Für gewerblichen oder industriellen Einsatz ist das Gerät nicht geeignet. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden. Eigenmächtige Veränderungen am Gerät sowie der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, sind nicht gestattet. Jede unsachgemäße Verwendung des Gerätes ist bestimmungswidrig; hierdurch können unvorhersehbare Schäden entstehen! Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer. Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden. Beachten Sie die mit diesem Symbol gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihres Geräts! WARNUNG – Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen. WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheits- hinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Geben Sie Ihre Pumpe nur zusammen mit diesen Dokumenten weiter. Die Informationen in dieser Betriebsanleitung sind wie folgt gekennzeichnet: Gefahr! Warnung vor Personenschäden oder Umweltschäden. Stromschlaggefahr! Warnung vor Personenschäden durch Elektrizität. Achtung! Warnung vor Sachschäden. Kinder und Jugendliche sowie Personen, die mit der Betriebsanleitung nicht vertraut sind, dürfen das Gerät nicht benutzen. Kinder beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Beim Einsatz in Schwimmbecken und Gartenteichen und in deren Schutzbereich sind die Bestimmungen nach DIN VDE 0100 -702, -738 einzuhalten. Das Gerät muss über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsfehlerstrom von nicht mehr als 30 mA versorgt werden. Das Gerät darf nicht benutzt werden, wenn sich Personen im Wasser aufhalten. Bei Einsatz zur Hauswasserversorgung sind die gesetzlichen Wasser- und Abwasservorschriften sowie die Bestimmungen nach DIN 1988 einzuhalten. Die folgenden Restgefahren bestehen grundsätzlich beim Betrieb von Pumpen und Druckbehältern (ausstattungsabhängig) – sie lassen sich auch durch Sicherheitsvorkehrungen nicht völlig beseitigen.
Umgebungseinflüsse! Setzen Sie das Gerät nicht dem Regen aus. Benutzen Sie das Gerät nicht in nasser oder feuchter Umgebung. Verwenden Sie das Gerät nicht in explosionsgefährdeten Räumen oder in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen!
4.2 Gefahr durch heißes
Wasser! Gefahr! Bauen Sie ein Rückschlagventil am Sauganschluss (12) an, um das Zurückfließen von Wasser in die Saugleitung zu verhindern. Dadurch kann folgende Gefahr reduziert werden: Durch heißes Wasser können Schäden und Undichtigkeiten am Gerät und den Anschlussleitungen entstehen, wodurch heißes Wasser austreten kann. Verbrühungsgefahr! Geräte mit der Bezeichnung HWW...: Wird der Abschaltdruck des Druckschalters durch schlechte Druckverhältnisse oder durch einen defekten Druckschalter nicht erreicht, kann sich das Wasser innerhalb des Geräts durch internes Umwälzen erhitzen. Geräte mit der Bezeichnung P...: Gerät max. 5 Minuten gegen geschlossene Druckleitung betreiben. Wasser, das innerhalb des Geräts umgewälzt wird, erhitzt sich. Gerät im Fehlerfall vom Stromnetz trennen und abkühlen lassen. Vor erneuter Inbetriebnahme die einwandfreie Funktion der Anlage durch Fachpersonal prüfen lassen.
4.3 Gefahr durch Elektrizität!
Richten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf das Gerät oder andere elektrische Teile! Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Bei Installations- und Wartungsarbeiten darf das Gerät nicht an das Stromnetz angeschlossen sein. Netzstecker nicht mit nassen Händen anfassen! Netzstecker immer am Stecker, nicht am Kabel herausziehen. Netzkabel und Verlängerungskabel nicht knicken, quetschen, zerren oder überfahren; vor scharfen Kanten, Öl und Hitze schützen.
4.4 Gefahr durch Mängel am
Gerät oder Störungen! Überprüfen Sie das Gerät, insbesondere Netzkabel, Netzstecker und elektrische Teile, vor jeder Inbetriebnahme auf eventuelle Beschädigungen. Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Ein beschädigtes Gerät darf erst wieder benutzt werden, nachdem es fachgerecht repariert wurde. Reparieren Sie das Gerät nicht selbst! Nur Fachleute dürfen Reparaturen an Pumpen und Druckbehältern (austattungsabhängig) durchführen. Achtung! Um Wasserschäden zu vermeiden, z. B. überschwemmte Räume, verursacht durch Gerätestörungen oder Gerätemängel:
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
4. Spezielle SicherheitshinweiseDEUTSCH de
-Geeignete Sicherheitsmaßnahmen einplanen, z.B.: Alarmvorrichtung oder Auffangbecken mit Überwachung Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für eventuelle Schäden, die dadurch verursacht wurden, dass - das Gerät nicht bestimmungsgemäß verwendet wurde. - das Gerät durch Dauerbetrieb überlastet wurde. - das Gerät nicht frostgeschützt betrieben und aufbewahrt wurde. - eigenmächtige Veränderungen am Gerät durchgeführt wurden. Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden! - Ersatzteile verwendet wurden, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind. - ungeeignetes Installationsmaterial (Armaturen, Anschlussleitungen etc.) verwendet wurde. Geeignetes Installationsmaterial: - druckbeständig (mind. 10 bar) - wärmebeständig (mind. 100 °C) Bei Verwendung von Universal- Drehkupplungen (Bajonett- kupplungen) nur Ausführungen mit zusätzlichem Befestigungsring zur sicheren Abdichtung verwenden. Siehe Seite 2. Die Abbildungen gelten beispielhaft für alle Geräte. 1 Ein-/Aus-Schalter * 2LED (Fehler) * 3 LED (On, Standby, Info) * 4 Taste (Ein, Aus, ggf. „Mode A“, Reset) * 5 Bedienfeld * 6Pumpe 7 Druckbehälter ("Kessel") * 8 Luftventil für Vorfülldruck * 9 Wasserablassschraube 10 Druckschalter * 11 Manometer (Wasserdruck) * 12 Sauganschluss 13 Wassereinfüllschraube 14 Druckanschluss 15 Schlüssel * 16 Deckel * 17 Filtereinheit * 18 Becher * 19 Filter * 20 Rückschlagventil *
- ausstattungsabhängig
Das Gerät muss auf einer waagerechten, ebenen Fläche stehen, die für das Gewicht des Gerätes mit Wasserfüllung geeignet ist. Um Vibrationen zu vermeiden, sollte das Gerät nicht fest verschraubt, sondern auf eine elastische Unterlage gestellt werden. Der Aufstellungsort sollte gut belüftet und vor Witterungseinflüssen geschützt sein. Vor Frost schützen - siehe Kapitel 8.3. Bei Betrieb an Gartenteichen und Schwimmbecken muss das Gerät überflutungssicher aufgestellt und gegen Hineinfallen geschützt werden. Zusätzliche gesetzliche Anforderungen sind zu berücksichtigen.
6.2 Saugleitung anschließen
Achtung! Die Saugleitung muss so montiert werden, dass sie keine mechanische Kraft oder Verspannung auf die Pumpe ausübt. Achtung! Verwenden Sie einen Ansaugfilter, um die Pumpe vor Sand und Schmutz zu schützen. Achtung! Damit bei abgeschalteter Pumpe das Wasser nicht abläuft, ist ein Rückschlagventil unbedingt erforderlich. Wir empfehlen den Anbau von Rückschlagventilen an der Ansaugöffnung des Saugschlauchs und am Sauganschluss (12) der Pumpe. Modellabhängig ist hier ein Rückschlagventil bereits integriert (siehe Kapitel 13. technische Daten). Alle Verschraubungen mit Gewindedichtband abdichten (ca. 10-15 Wicklungen in Gewinderichtung). Leckstellen verursachen eine Luftansaugung und verringern oder verhindern die Wasseransaugung. Die Saugleitung sollte mindestens 1" (25 mm) Innendurchmesser haben; sie muss knick- und vakuumfest sein. Die Saugleitung sollte so kurz wie möglich sein, weil mit zunehmender Leitungslänge die Förderleistung abnimmt. Die Saugleitung sollte zur Pumpe hin stetig ansteigen, um Lufteinschlüsse zu verhindern. Eine ausreichende Wasserzufuhr muss gewährleistet sein, und das Ende der Saugleitung sollte sich stets im Wasser befinden.
6.3 Druckleitung anschließen
Achtung! Die Druckleitung muss so montiert werden, dass sie keine mechanische Kraft oder Verspannung auf die Pumpe ausübt. Hinweis: HWWI..., HWAI... (Pumpen mit integriertem Filter): Die Pumpe vor dem Anschließen befüllen (siehe Kapitel 6.7). Alle Verschraubungen mit Gewindedichtband abdichten, um Wasseraustritt zu verhindern (ca. 10-15 Wicklungen in Gewinderichtung). Alle Teile der Druckleitung müssen druckfest sein und fachgerecht montiert werden. Gefahr! Durch nicht druckfeste Teile und unsachgemäße Montage kann die Druckleitung im Betrieb platzen. Mit hohem Druck herausspritzende Flüssigkeit kann Sie verletzen!
6.4 Anschluss an ein Rohrnetz
Um Vibrationen und Geräusche zu verringern, sollte das Gerät mit elastischen Schlauchleitungen an das Rohrnetz angeschlossen werden.
Gefahr durch Elektrizität! Betreiben Sie das Gerät nicht in nasser Umgebung und nur unter folgenden Voraussetzungen: - Der Anschluss darf nur an Schutzkontakt-Steckdosen erfolgen, die fachgerecht installiert, geerdet und geprüft sind. - Netzspannung, Netzfrequenz und Absicherung müssen den technischen Daten entsprechen. - Das Gerät muss über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsfehlerstrom von nicht mehr als 30 mA versorgt werden. - Die elektrischen Verbindungen dürfen nicht im Wasser liegen und müssen sich in einem überflutungssicheren Bereich befinden. Bei Betrieb im Freien müssen sie spritzwassergeschützt sein. - Verlängerungskabel müssen ausreichenden Aderquerschnitt besitzen. Kabeltrommeln müssen vollständig abgerollt sein. - Nationale Installationsvorschriften müssen beachtet werden.
6.6 Vorfülldruck einstellen (nur HWW...,
HWWI...) Vor Inbetriebnahme den Vorfülldruck einstellen. Siehe Kapitel 9.4.
6.7 Pumpe befüllen und Ansaugen
Achtung! Bei jedem Neuanschluss oder bei Wasserverlust bzw. Luftansaugung muss die Pumpe mit Wasser befüllt werden. Betrieb der Pumpe ohne Wasserfüllung zerstört die Pumpe! Hinweis: HWWI..., HWAI... (Pumpen mit integriertem Filter): Zum Befüllen muss der Filter entnommen werden und zusätzlich über den Druckanschluss (14) befüllt werden. - Wassereinfüllschraube (13) mitsamt Dichtung herausschrauben. - Sauberes Wasser langsam hineingießen, bis die Pumpe gefüllt ist. - Wassereinfüllschraube (13) mit Dichtung wieder hineinschrauben. - Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw. Spritzdüse aufdrehen), damit beim Ansaugen Luft entweichen kann. - Gerät einschalten (siehe Kapitel 7.). - Wenn gleichmäßig Wasser austritt, ist das Gerät betriebsbereit. Hinweis: Die Saugleitung braucht nicht befüllt zu werden, da die Pumpe selbstansaugend ist. Je nach Leitungslänge und -durchmesser kann es jedoch einige Zeit dauern, bis Druck aufgebaut ist. Wenn Sie die Ansaugzeit verkürzen wollen: ein Rückschlagventil an der Ansaugöffnung des Saugschlauchs anbauen und auch die Saugleitung befüllen. Achtung! Pumpe und Saugleitung müssen angeschlossen und befüllt sein (siehe Kapitel 6.). Achtung! Pumpe darf nicht trockenlaufen. Es muss stets ausreichend Fördermedium (Wasser) vorhanden sein. Wenn die Pumpe durch Fremdkörper blockiert wird oder der Motor überhitzt ist, schaltet eine Schutzschaltung den Motor ab.
7.1 Elektronikfunktionen (nur bei Geräten
mit Elektronik, Geräte siehe Tabelle Seite 3 - E) Pumpenabschaltung bei geschlossener Druckleitung: HWW..., HWA..., HWWI..., HWAI...: Wird bei laufender Pumpe die Druckleitung geschlossen (Wasserhahn bzw. Spritzdüse schließen) schaltet die Pumpe nach einer Nachlaufzeit in den Standby-Modus. Die Elektronik prüft dabei in regelmäßigen Abständen, ob Wasser durch die Pumpe fließt. Wird kein Wasserfluss erkannt, blinkt LED (3) grün für 40 bzw. 70 Sekunden (modellabhängig). Anschließend wird der Pumpenmotor abgeschaltet und LED (3) blinkt
langsam grün um den automatischen Anlauf bei Öffnen der Druckleitung zu signalisieren. P 6000 Inox: Wird kein Wasserfluss erkannt, blinkt LED (3) grün und langsam für 20 Sekunden, danach weitere 5 Sekunden schnell. Anschließend wird der Pumpenmotor abgeschaltet und LED (3) leuchtet rot. Trockenlaufschutz: Wenn die Pumpe nach 20 Sekunden kein Wasser fördern kann, beginnt die LED (3) langsam rot zu blinken. Wenn nach weiteren 100 Sekunden kein Wasser gefördert werden kann, stoppt der Pumpenmotor für 5 Sekunden (LED (3) blinkt schnell rot + grün), und versucht anschließend 3 weitere Zyklen lang Wasser zu fördern. Kann auch dann kein Wasser gefördert werden stoppt die Pumpe und die LED (2) leuchtet dauerhaft rot. Um die Pumpe wieder in Betrieb zu nehmen: Taste ON/OFF (4) kurz drücken. Wiederanlaufschutz: Das Gerät verfügt über einen werksseitig eingestellten Wiederanlaufschutz, der im Falle einer Störung oder eines Stromausfalls ein unbeabsichtigtes Wiederanlaufen verhindert. Das Gerät startet nach einem Stromausfall nicht von selbst und muss über den Taster ON/OFF (4) erneut in Betrieb genommen werden. Hinweis: Die Verwendung von Bewässerungssteuerungen bzw. Vorschaltgeräten (Zeitschaltuhr, Hydromat) ist mit aktiviertem Wiederanlaufschutz nicht möglich. Der Wiederanlaufschutz kann bei allen Geräten (mit Elektronik) durch wechseln des Betriebsmodus deaktiviert werden. Betriebsmodus wechseln / Nutzung von Vorschaltgeräten: Netzstecker einstecken und Taste (4) länger als 3 Sekunden drücken. Die LED (3) wechselt von grün zu blau. Die Pumpe kann nun umgesteckt und an das Vorschaltgerät angeschlossen werden. Um in den „normalen Betrieb“ zurückzukehren: Netzstecker einstecken und Taste (4) länger als 3 Sekunden drücken. Die LED (3) wechselt von blau zu grün. In “Mode A“ kann die Pumpe ebenfalls an Taste (4) ein-/ ausgeschalten werden. Auch die Trockenlaufsicherung ist wie im normalen Betrieb gegeben.
Gartenpumpe (Gerätebezeichnung P...) Funktionsprinzip: Das Gerät läuft, solange es eingeschalten ist. Gefahr! P 4500 Inox: Bei geschlossener Druckleitung die Pumpe maximal 5 Minuten laufen lassen, sonst können durch Überhitzung des Wassers in der Pumpe Schäden entstehen.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
P 4500 Inox: Am Schalter (1) Gerät einschalten. P 6000 Inox: Zum Einschalten Taste (4) kurz drücken (ON/OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus "A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt!
6. Nach beendeter Arbeit das Gerät ausschalten:
P 4500 Inox: Am Schalter (1) Gerät ausschalten. P 6000 Inox: Zum Ausschalten Taste (4) (ON/ OFF) kurz drücken. Bei Nichtbeachtung schaltet die Pumpe auf Störung, rote LED leuchtet, siehe Kapitel 7.1. Nur bei P 6000 Inox: Soll die Pumpe von einem Vorsatzgerät (z.B. Hydromat, Zeitschaltuhr) aktiviert werden, muss auf “Mode A" umgeschaltet werden, siehe Kapitel 7.1. Hauswasserautomat (Gerätebezeichnung HWA..., HWAI...) Funktionsprinzip: Das Gerät schaltet ein, wenn durch Wasserentnahme der Wasserdruck unter den Einschaltdruck sinkt und wieder aus, wenn der Ausschaltdruck erreicht ist.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
Zum Einschalten Taste (4) kurz drücken (ON/ OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus "A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt! Das Gerät ist nun
6. Das Gerät schaltet sich nach Bedarf Aus- und
Ein. (siehe Kapitel 7.1) Hauswasserwerk (Gerätebezeichnung HWW..., HWWI...) Funktionsprinzip: Das Gerät schaltet ein, wenn durch Wasserentnahme der Wasserdruck unter den Einschaltdruck sinkt; und wieder aus, wenn der Ausschaltdruck erreicht ist. Der Kessel enthält einen Gummibalg, der werkseitig unter Luftdruck (“Vorfülldruck“) steht; dies ermöglicht die Entnahme kleiner Wassermengen, ohne dass die Pumpe anläuft.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
Geräte ohne Elektronik (siehe Tabelle 1, E): An Schalter (1) das Gerät einschalten. Geräte mit Elektronik (siehe Tabelle 1, E): Zum Einschalten Taste (4) kurz drücken (ON/ OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus "A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt! Das Gerät ist nun
6. Das Gerät schaltet sich nach Bedarf Aus- und
Ein. (siehe Kapitel 7.1) Gefahr! Vor allen Arbeiten am Gerät: - Netzstecker ziehen. - Sicherstellen, dass das Gerät und angeschlossenes Zubehör drucklos sind. - Weitergehende Wartungs- oder Reparaturarbeiten, als die hier beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte durchführen.
8.1 Regelmäßige Wartung
-Gerät und Zubehör, insbesondere elektrische und Druck führende Teile, auf Beschädigungen überprüfen, ggf. reparieren lassen. - Saug- und Druckleitungen auf Undichtigkeiten prüfen. - Wenn die Förderleistung abnimmt, Ansaugfilter und Filtereinsatz (falls vorhanden) reinigen, ggf. erneuern. - Vorfülldruck des Kessels (7) (ausstattungsabhängig) prüfen, ggf. erhöhen (siehe Kapitel 9.4 Vorfülldruck erhöhen).
8.2 Ansaugfilter reinigen
(ausstattungsabhängig)
1. Deckel (16) abschrauben (Ggf. mit Hilfe des
2. Filtereinheit (17) senkrecht nach oben
3. Filtereinheit auseinanderbauen: Becher (18)
festhalten, den Filter (19) im Uhrzeigersinn drehen und vom Becher abziehen (Bajonettverschluss).
4. Becher (18) unter fließendem Wasser und
Filter (19) mit weicher Bürste reinigen.
5. In umgekehrter Reihenfolge wieder
zusammenbauen. Dabei darauf achten, dass die Filtereinheit (17) bis zum Anschlag eingesteckt ist.
Achtung! Frost (< 4 °C) zerstört Gerät und Zubehör, da diese stets Wasser enthalten! - Bei Frostgefahr Gerät und Zubehör abbauen und frostgeschützt aufbewahren (siehe folgenden Abschnitt).
8.4 Gerät abbauen und aufbewahren
- Gerät ausschalten. Netzstecker ziehen. - Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw. Spritzdüse aufdrehen), Wasser vollständig ablaufen lassen. - Pumpe (6) und Kessel (7) vollständig entleeren, dazu: - die Wasserablassschraube (9) herausdrehen. - Saug- und Druckleitungen vom Gerät abbauen. - Gerät in einem frostfreien Raum (min. 5 °C) lagern.
Gefahr! - Vor allen Arbeiten am Gerät: - Netzstecker ziehen. - Sicherstellen, dass das Gerät und angeschlossenes Zubehör drucklos sind.
9.1 Pumpe läuft nicht
- Keine Netzspannung. - Ein-/Aus-Schalter, Kabel, Stecker, Steckdose und Sicherung prüfen.
- Zu geringe Netzspannung. - Verlängerungskabel mit ausreichendem Aderquerschnitt verwenden.
- Trockenlaufschutz ausgelöst - Rote LED leuchtet (nur Geräte mit Elektronik, Geräte siehe Tabelle Seite 3 - E) - Sicherstellen, dass ausreichend Wasser vorhanden ist. - Zum erneuten Einschalten Taste (4) kurz drücken (ON/OFF)
- P 6000 Inox: Sicherheitsabschaltung bei geschlossener Druckleitung - Rote LED leuchtet - Druckleitung öffnen - Zum erneuten Einschalten Taste (4) kurz drücken (ON/OFF)
- Motor überhitzt, Motorschutz ausgelöst. - Nach Abkühlen schaltet sich das Gerät selbst wieder ein. - Für ausreichende Belüftung sorgen, Luftschlitze freihalten. - Maximale Zulauftemperatur beachten.
- Motor brummt, läuft nicht an. - Bei ausgeschaltetem Motor Schraubendreher o. Ä. durch die Lüftungsschlitze des Motors stecken und Lüfterrad drehen.
- Pumpe verstopft oder defekt. - Pumpe zerlegen und reinigen. Diffusor reinigen, ggf. erneuern. Laufrad reinigen, ggf. erneuern. Siehe Kapitel 11.
9.2 Pumpe saugt nicht richtig oder läuft
- Wassermangel. - Sicherstellen, dass ausreichend Wasservorrat vorhanden ist.
- Wassermangel, Trockenlaufschutz aktiv. (Geräte mit Elektronik, siehe Tabelle 1E) Rote LED blinkt, grüne LED leuchtet permanent, siehe Kapitel 7.1 - Sicherstellen, dass ausreichend Wasser vorhanden ist.
- Pumpe nicht ausreichend mit Wasser befüllt. -Siehe Kapitel6.7.
- Saugleitung undicht. - Saugleitung abdichten, Verschraubungen festziehen.
- Saughöhe zu groß. - Maximale Saughöhe beachten. - Rückschlagventil einsetzen, Saugleitung mit Wasser füllen.
- Ansaugfilter (Zubehör) verstopft. - Reinigen, ggf. erneuern.
- Rückschlagventil (Zubehör) blockiert. - Reinigen, ggf. erneuern.
- Wasseraustritt zwischen Motor und Pumpe, Gleitringdichtung undicht. (Ein geringfügiger Austritt von Wasser (max. ca. 30 Tropfen pro Tag) ist bei Gleitringdichtungen funktionsbedingt). - Gleitringdichtung erneuern. Siehe Kapitel 11.
- Pumpe verstopft oder defekt. - siehe Kapitel 9.1.
9.3 Druck zu niedrig oder Pumpe läuft
dauernd (ständiges Ein-/Ausschalten):
- Saugleitung undicht oder Saughöhe zu groß. - siehe Kapitel 9.2.
- Pumpe verstopft oder defekt. - siehe Kapitel 9.1.
- HWW...: Druckschalter verstellt. - Einschalt- und Ausschaltdruck am Manometer (11) ablesen und Werte prüfen (siehe Kapitel 13. technische Daten). Im Falle
9. Probleme und StörungenDEUTSCH de
einer notwendigen Anpassung wenden Sie sich bitten an den Metabo-Kundendienst. Siehe Kapitel 11.
- HWW...: Pumpe springt schon nach geringer Wasserentnahme (ca. 0,5 l) an. - Prüfen ob der Vorfülldruck im Kessel zu niedrig ist. Ggf. erhöhen. Siehe Kapitel 9.4.
- HWA..., HWAI...: Pumpe schaltet wegen zu geringem Durchfluss (weniger als ca. 60 l/h, Modellabhängig) ständig Ein/Aus. - Bei geringen Entnahmemengen ist die Nutzung eines Ausgleichsgefäßes (Tank) notwendig. - Hauswasserwerke (HWW..., HWWI...) eignen sich für die Entnahme von kleinen Wassermengen.
- HWW...: Wasser läuft aus dem Luftventil. - Gummibalg im Kessel undicht; erneuern. Siehe Kapitel 11.
- Alle Geräte mit Elektronik, siehe Tabelle 1 E: LED (3) leuchtet blau. - “Mode A“ ist aktiviert. Siehe Kapitel 7.1
9.4 Vorfülldruck erhöhen (nur HWW...)
Wenn – im Laufe der Zeit – die Pumpe schon nach geringer Wasserentnahme (ca. 0,5 l) anspringt, muss der Vorfülldruck im Kessel wieder hergestellt werden. Hinweis: Der Kessel-Vorfülldruck (Luftdruck) kann nicht am Manometer (Wasserdruck) (11) abgelesen werden.
1. Netzstecker ziehen.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen), Wasser vollständig ablaufen lassen.
3. Kunststoffkappe an der Stirnseite des Kessels
abschrauben; dahinter befindet sich das Luftventil.
4. Luftpumpe oder Kompressorschlauch mit
einem „Reifenventil“-Anschluss und Druckmesser auf das Luftventil aufsetzen.
5. Auf den vorgesehenen Vorfülldruck (1,5 bar;
siehe Kapitel 13. technische Daten) aufpumpen.
6. Gerät wieder anschließen und Funktion prüfen.
Verwenden Sie nur original Metabo Zubehör. Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen und Kenndaten erfüllt. Zubehör-Komplettprogramm siehe www.metabo.com oder Katalog. Gefahr! Reparaturen an diesem Gerät dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden! Mit reparaturbedürftigen Metabo Geräten wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Zum Versand: Pumpe und Kessel vollständig entleeren (siehe Kapitel 8.4). Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen. Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen und Zubehör. Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/ EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten. Die Pumpenkennlinie (Diagramm, Seite 3) zeigt, welche Fördermenge in Abhängigkeit von der Förderhöhe erreicht werden kann (Saughöhe 0,5 m und 1"-Saugschlauch). E =Elektronik / Trockenlaufschutz V =Rückschlagventil (20) am Sauganschluss (12) der Pumpe integriert K =Netzanschlussleitung U =Netzspannung f=Frequenz
=Nennleistung I=Nennstrom C =Betriebskondensator n =Nenndrehzahl
h,max =max. Förderhöhe
p,max =max. Förderdruck
=Druckschalter: Einschaltdruck
=Druckschalter: Ausschaltdruck
temp =max. Zulauftemperatur
=Werkstoff des Pumpengehäuses
=Werkstoff der Pumpenwelle
=Werkstoff des Pumpenlaufrads
=Sauganschluss-Innengewinde
=Druckanschluss-Innengewinde
p,1 =Kessel-Vorfülldruck A =Abmessungen: Länge x Breite x Höhe m =Gewicht (mit Netzkabel) ~ Wechselstrom Die angegebenen technischen Daten sind toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils gültigen Standards). Emissionswerte Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen. Typische A-bewertete Schallpegel
=Schallleistungspegel
WA(G) =garantierter Schallleistungspegel gemäß 2000/14/EG Gehörschutz tragen!
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