SNCHMX70 - Überwachungskamera SONY - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Überwachungskamera kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SNCHMX70 - SONY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SNCHMX70 von der Marke SONY.
BEDIENUNGSANLEITUNG SNCHMX70 SONY
1.2 Herstellen der Verbindung 6
1.3 Passwort – Netzwerk 6
Betrieb über den Browser 8
3.2 Wiedergabe‑Seite 11
3.2.1 Auswählen des Aufzeichnungs-Streams 11
3.2.2 Suchen nach einem aufgezeichneten Video 11
3.2.3 Exportieren von aufgezeichneten Videos 11
3.2.5 Steuerung der Wiedergabe 12
4.1.2 Benutzerverwaltung 13
4.1.3 Datum/Uhrzeit 14
4.1.4 Bildeinblendungen 15
4.2 Weboberfläche 16
4.2.2 Live-Funktionen 18
4.3.5 Optimierung 22
4.3.9 Encoder-Statistiken 25
4.3.10 Encoder-Regionen 25
4.3.11 Privatzonen 26
4.3.12 Belichtungspriorität 26
4.4.1 Speicherverwaltung 27
4.4.2 Aufzeichnungsprofile 29
4.4.3 Maximale Speicherzeit 30
4.4.4 Aufzeichnungsplaner 30
4.4.5 Aufzeichnungsstatus 31
4.4.6 Aufzeichnungsstatistiken 31
4.5.1 Alarmverbindungen 32
4.6.1 Netzwerkdienste 39
4.6.2 Netzwerkzugriff 39
4.6.4 Netzwerkverwaltung 42
4.6.6 Bild-Posting 44
4.7.4 Protokollierung 47
4.7.5 Systemüberblick 47
2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation 1 Browserverbindung Es wird ein Computer mit installiertem MicrosoftInternetExplorer verwendet, um Livebilder von der Kamera zu empfangen, die Kamera zu steuern und gespeicherte Sequenzen wiederzugeben. Die Kamera wird mithilfe des Browsers über das Netzwerk konfiguriert.
1.1 Systemanforderungen
Wir empfehlen: – Computer mit Dual-Core-Hyper-Threading-Prozessor oder besser – Grafikkarte mit der gleichen oder einer besseren Auflösung wie die Kamera – Betriebssystem Windows7 oder höher – Netzwerkzugriff – Internet Explorer Version11 oder höher Hinweis: Zum Anzeigen von Livebildern in Ihrem Browser müssen Sie möglicherweise das MPEG-ActiveX aus dem Downloadstore herunterladen und installieren.
1.2 Herstellen der Verbindung
Die Kamera muss über eine gültige IP-Adresse und eine kompatible Subnetzmaske verfügen, damit sie in Ihrem Netzwerk betrieben werden kann. Standardmäßig ist DHCP werksseitig auf Ein plus Link-Local voreingestellt, ein DHCP-Server weist also eine IP-Adresse zu. Wenn kein DHCP-Server verfügbar ist, wird eine Link-Local- Adresse (Auto-IP) im Bereich von 169.254.1.0 bis 169.254.254.255 zugewiesen.
1. Starten Sie den Webbrowser.
2. Geben Sie als URL die IP-Adresse des Geräts ein.
3. Bestätigen Sie bei der Erstinstallation eventuelle Sicherheitsfragen.
Hinweis: Wenn Sie keine Verbindung herstellen können, ist möglicherweise die maximale Anzahl der Verbindungen für das Gerät überschritten. Je nach Gerät und Netzwerkkonfiguration kann jede Einheit bis zu 50Webbrowserverbindungen haben. Passwortschutz der Kamera Das Gerät ist über verschiedene Berechtigungsstufen hinweg passwortgeschützt. Vor dem Zugriff auf das Gerät muss ein Passwort festgelegt werden:
1. Geben Sie den Benutzernamen ein.
2. Geben Sie das Passwort ein. Das Passwort sollte:
3. Zwischen 8 und 12 Zeichen haben
4. Groß- und Kleinbuchstaben enthalten
5. Mindestens ein Sonderzeichen enthalten. Folgende Sonderzeichen sind nicht zulässig:
„@“, „&’“, „<“, „>“, „:“
6. Mindestens eine Zahl enthalten.
7. Klicken Sie auf OK. Wenn das Passwort korrekt ist, wird die Seite angezeigt.
1.3 Passwort – Netzwerk
Wird ein RADIUS-Server für die Netzwerk-Zugriffskontrolle (802.1x-Authentifizierung) eingesetzt, muss die Kamera zuerst konfiguriert werden. Schließen Sie die Kamera zum Konfigurieren über ein Netzwerkkabel direkt an einen Computer an, und konfigurieren Sie die Parameter Identität und Passwort. Erst nach Konfiguration dieser beiden Parameter kann die Kommunikation mit der Kamera über das Netzwerk erfolgen.Network camera Systemüberblick | de 7 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC 2 Systemüberblick Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, wird zuerst die Live‑Seite angezeigt. Die Anwendungsleiste zeigt diese Symbole: Live Klicken Sie auf dieses Symbol, um den Live- Video-Stream anzuzeigen. Wiedergabe Klicken Sie auf dieses Symbol, um aufgezeichnete Sequenzen wiederzugeben. Dieser Link wird nur angezeigt, wenn ein Speichermedium für die Aufnahme konfiguriert wurde. (Bei der VRM- Aufzeichnung ist diese Option nicht aktiv.) Konfiguration Klicken Sie auf dieses Symbol, um das Gerät zu konfigurieren. Klicken Sie auf dieses Symbol, um kontextbezogene Hilfe für eine bestimmte Seite zu erhalten.
Die Live Seite wird zum Anzeigen des Live-Videostreams und zum Steuern des Geräts verwendet.
Die Seite Wiedergabe wird zum Wiedergeben aufgezeichneter Sequenzen verwendet.
Die Seite Konfiguration wird zum Konfigurieren des Geräts und der Anwendungsoberfläche verwendet. Vornehmen von Änderungen In allen Konfigurationsbildschirmen werden die aktuellen Einstellungen angezeigt. Die Einstellungen können durch Eingabe neuer Werte oder Auswahl von vordefinierten Werten aus einem Listenfeld geändert werden. Nicht jede Seite hat eine Schaltfläche Setzen. Änderungen an Seiten ohne Schaltfläche Setzen werden sofort wirksam. Wenn eine Seite eine Schaltfläche Setzen enthält, müssen Sie auf Setzen klicken, damit eine Veränderung wirksam werden kann. Hinweis! Speichern Sie alle Änderungen mit der entsprechenden Schaltfläche Setzen. Durch Klicken auf die Schaltfläche Setzen werden immer nur die Einstellungen im aktuellen Feld gespeichert. Die Änderungen der übrigen Felder bleiben unberücksichtigt. Einige Änderungen werden erst nach einem Neustart des Geräts wirksam. In diesem Fall verändert sich die Schaltfläche von Setzen auf Setzen und Neustart.
1. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Set and Reboot (Setzen und Neustart). Die Kamera wird
neu gestartet, und die geänderten Einstellungen werden aktiviert.8 de | Betrieb über den Browser Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation 3 Betrieb über den Browser
Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, wird zuerst die Live-Seite angezeigt. Auf ihr ist rechts im Browserfenster das Live-Videobild zu sehen. Abhängig von der Konfiguration sind gegebenenfalls Bildeinblendungen im Live-Videobild sichtbar. Neben dem Live-Videobild werden möglicherweise weitere Informationen angezeigt. Welche Elemente angezeigt werden, hängt von den Einstellungen der Seite 'Live'-Funktionen ab. Verbindung In der Verbindung-Gruppe gibt es drei Optionen: Video, Entzerrung und Stream. Video (Nur bei SNC-HMX72 anwendbar) Wenn die Anwendungsvariante auf DEWARP festgelegt ist, können Sie einen der drei verfügbaren Videokanäle für die Anzeige auswählen:
1. Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Verbindung, falls
2. Klicken Sie auf Video, um die Optionen anzuzeigen.
– Standardmäßig haben diese die Bezeichnung Ganzes Kreisbild (Video1), Entzerrter Ansichtsmodus (Video2) und E-PTZ (Video3). Diese Namen können im Menü Konfiguration >> Allgemein >> Identifikation geändert werden.
3. Wählen Sie den gewünschten Videokanal.
Wenn Entzerrter Ansichtsmodus oder E-PTZ ausgewählt ist, ist die Entzerren-Dropdownliste auf E-PTZ festgelegt und kann nicht geändert werden. Entzerren Wählen Sie in der Entzerren-Auswahlliste eine der folgenden Optionen aus: – Aus – E-PTZ – Panoramisch: Ein Panoramabild wird angezeigt. – Doppel-Panoramisch: Zwei unabhängige Panoramabilder werden angezeigt. Sie können unabhängig voneinander in der Live -Vorschau angepasst werden. – Korridor: Zwei unabhängige Flurbilder werden angezeigt. Sie können unabhängig voneinander in der Live -Vorschau angepasst werden. – Quad: Vier unabhängige Panoramabilder werden angezeigt. Sie können unabhängig voneinander in der Live -Vorschau angepasst werden. Bildauswahl So zeigen Sie einen Live-Stream an:
1. Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Verbindung, falls
2. Klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil Stream, um die Optionen anzuzeigen.
3. Wählen Sie den gewünschten Stream.
ROI Wenn die Anwendungsvariante auf ENTZERRT festgelegt ist, ist die ROI-Gruppe verfügbar. Wenn die Entzerren-Auswahlliste auf E-PTZ oder Panorama festgelegt ist, kann die ROI - Gruppe verwendet werden. Mit einer entzerrten oder E-PTZ-Ansicht kann eine Region of Interest (ROI) ausgewählt werden. 1. Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe ROI, falls erforderlich.Network camera Betrieb über den Browser | de 9 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
2. Verwenden Sie die Bedienelemente, um das Bild zu bewegen.
3. Klicken Sie zum Heranzoomen auf + und zum Herauszoomen auf –.
Vorpositionierungen Sechs Positionsvoreinstellungs-Dateien können für von den Region of Interest(ROI)- Bedienelementen erzeugte Ansichten definiert werden.
1. Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Positionsvoreinstellungen,
2. Verwenden Sie die ROI-Bedienelemente, um eine bestimmte Ansicht zu definieren.
3. Klicken Sie zum Speichern dieser Ansicht auf das Symbol einer der sechs
Positionsvoreinstellungs-Schaltflächen. – Wenn bereits eine Positionsvoreinstellung gespeichert ist, wird ein Dialogfeld mit einer Meldung angezeigt. Klicken Sie zum Überschreiben auf OK oder auf Abbrechen, um den Vorgang abzubrechen.
4. Klicken Sie zum Abrufen einer gespeicherten Positionsvoreinstellung auf eine
Positionsvoreinstellungs-Schaltfläche. Bildausrichtung (Nur bei SNC-HMX72 anwendbar) Mit aktivierter Entzerrungsfunktion können Sie das Bild mit der Maus bearbeiten. – Setzen Sie den Cursor in das Bild. – Klicken Sie auf einen Pfeil, um das Bild auszurichten. – Verwenden Sie das Mausrad zum Heranzoomen bzw. Herauszoomen. Um die richtige Ausrichtung des Bilds anzuzeigen, stellen Sie sicher, dass die Befestigungsposition und die Höhe unter Konfiguration >> Kamera >> Installationsmenü >> Positionierung richtig eingetragen wurden. Aufzeichnungsstatus Während einer automatischen Aufzeichnung ändert sich das Festplattensymbol unter dem Live-Kamerabild. Als Hinweis auf eine laufende Aufzeichnung leuchtet das Symbol auf und zeigt eine bewegte Grafik. Wenn keine Aufzeichnung stattfindet, wird ein statisches Symbol angezeigt. Vollbild Anzeige Klicken Sie auf das Symbol für den Vollbildschirm , um den ausgewählten Stream im Vollbildmodus anzuzeigen. Drücken Sie Esc auf der Tastatur, um zum normalen Anzeigefenster zurückzukehren. Speichern von Schnappschüssen Einzelbilder aus dem angezeigten Live-Videostream können lokal im JPEG-Format auf der Festplatte des Computers gespeichert werden. Der Speicherort ist von der Konfiguration der Kamera abhängig. – Klicken Sie zum Speichern eines Einzelbildes auf das Kamerasymbol . Aufzeichnen von Live-Video Videosequenzen aus dem angezeigten Live-Videostream können lokal auf der Festplatte des Computers gespeichert werden. Die Sequenzen werden in der Auflösung gespeichert, die in der Encoder-Konfiguration voreingestellt wurde. Der Speicherort ist von der Konfiguration der Kamera abhängig.10 de | Betrieb über den Browser Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation
1. Klicken Sie auf das Aufzeichnungssymbol , um Videosequenzen aufzuzeichnen.
– Die Speicherung beginnt sofort. Der rote Punkt auf dem Symbol zeigt an, dass gerade eine Aufzeichnung läuft.
2. Klicken Sie erneut auf das Aufzeichnungssymbol, um die Aufzeichnung zu stoppen.
Letztes Ereignis anzeigen Klicken Sie auf das Symbol Letztes Ereignis anzeigen , um die zuletzt aufgezeichneten wichtigen Ereignisse anzusehen. Die Wiedergabe‑Seite öffnet sich. Speicher, Prozessor und Netzwerkstatus Wenn Sie über einen Browser auf das Gerät zugreifen, werden im rechten oberen Bereich des Fensters der lokale Speicher, der Prozessor sowie der Netzwerkstatus angezeigt. Sofern eine lokale Speicherkarte verfügbar ist, verändert die Farbe des Symbols der Steckkarte (Grün, Orange oder Rot) und zeigt die lokale Speicheraktivität an. Wenn Sie mit der Maus über dieses Symbol fahren, wird die Speicheraktivität in Prozent angezeigt. Wenn Sie über das mittlere Symbol fahren, wird der Prozessor angezeigt. Wenn Sie über das Symbol rechts fahren, wird die Netzwerkleistung angezeigt. Diese Informationen können bei der Problembehebung oder bei der Feineinstellung des Geräts von Nutzen sein. Beispiel: – Wenn die Speicheraktivität zu groß ist, ändern Sie das Aufzeichnungsprofil, – wenn die Prozessorlast zu groß ist, verändern Sie die VCA-Einstellungen, – wenn die Netzwerklast zu groß ist, ändern Sie das Encoderprofil, um die Bitrate zu reduzieren. Statussymbole Verschiedene Einblendungen im Videobild liefern wichtige Statusinformationen. Die Einblendungen enthalten folgende Informationen: Entschlüsselungsfehler Der Frame kann Artefakte aufgrund von Entschlüsselungsfehlern enthalten. Alarm-Kennung Zeigt an, dass ein Alarm aufgetreten ist. Kommunikationsfehler Ein Kommunikationsfehler, wie z.B. eine unterbrochene Verbindung mit dem Speichermedium, ein Protokollfehler oder ein Timeout, wird durch dieses Symbol angezeigt. Abweichung Zeigt eine Abweichung im aufgezeichneten Video an. Wasserzeichen gültig Das für das Medienelement gesetzte Wasserzeichen ist gültig. Die Farbe des Häkchen ändert sich je nach ausgewählter Methode für die Video-Authentifizierung.Network camera Betrieb über den Browser | de 11 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Wasserzeichen ungültig Zeigt an, dass das Wasserzeichen nicht gültig ist. Bewegungsalarm Zeigt an, dass ein Bewegungsalarm aufgetreten ist. Speicherplatzerkennung Zeigt an, dass ein aufgezeichnetes Video abgerufen wird.
3.2 Wiedergabe‑Seite
Klicken Sie auf Wiedergabe in der Anwendungsleiste, um Aufzeichnungen anzusehen, zu suchen oder zu exportieren. Dieser Link ist nur sichtbar, wenn eine Speicherkarte für die Aufzeichnung konfiguriert ist (bei Video Recording Manager(VRM)-Aufzeichnung ist diese Option nicht aktiv). Auf der linken Seite des Bildschirms gibt es vier Gruppen: – Verbindung – Suche – Export – Spurliste
3.2.1 Auswählen des Aufzeichnungs-Streams
Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Verbindung , falls erforderlich. So zeigen Sie einen Videokanal an:
1. Wählen Sie die Option Video aus. Wenn Entzerrter Ansichtsmodus oder E-PTZ festgelegt
ist, ist die Entzerren-Auswahlliste auf E-PTZ festgelegt und kann nicht geändert werden.
2. Wählen Sie die Option Entzerren aus.
3. Wählen Sie den Aufzeichnung -Stream 1 oder 2 aus.
3.2.2 Suchen nach einem aufgezeichneten Video
Blenden Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Suchen ein, falls erforderlich.
1. Um die Suche auf einen bestimmten Zeitraum zu beschränken, geben Sie das Datum und
die Zeiten für die Anfangs- und Endpunkte ein.
2. Wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Feld aus, um einen Suchparameter zu
3. Klicken Sie auf Suche.
4. Die Ergebnisse werden angezeigt.
5. Klicken Sie auf ein Ergebnis, um dieses wiederzugeben.
6. Klicken Sie auf Zurück, um eine neue Suche zu definieren.
3.2.3 Exportieren von aufgezeichneten Videos
Erweitern Sie auf der linken Seite des Browsers die Gruppe Exportieren, falls erforderlich.
1. Wählen Sie eine Spur aus der Spurliste oder in den Suchergebnissen aus (oder klicken
Sie auf die Zeitleiste unter dem Videofenster und ziehen Sie die Schaltflächen, um die zu exportierende Sequenz zu markieren).
2. Es werden die Start- und Enddaten bzw. -zeiten für die gewünschte Spur eingetragen.
Ändern Sie die Zeiten bei Bedarf.
3. Wählen Sie im Dropdown-Feld Zeitablauf die ursprüngliche oder eine komprimierte
Geschwindigkeit aus.
4. Wählen Sie im Dropdown-Feld Speicherort ein Ziel aus.12 de | Betrieb über den Browser Network camera
2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation
5. Klicken Sie auf Exportieren, um die Videospur zu speichern.
Hinweis: Die Adresse des Zielservers wird auf der Seite Netzwerk / Konten festgelegt.
Die Spurliste zeigt alle verfügbaren Aufzeichnungen.
3.2.5 Steuerung der Wiedergabe
Die Zeitleiste unter dem Videobild dient der schnellen Orientierung. Das zur Sequenz gehörende Zeitintervall wird in der Leiste grau dargestellt. Ein Pfeil gibt die Position des aktuell wiedergegebenen Bildes innerhalb der Sequenz an. Die Zeitleiste bietet verschiedene Möglichkeiten, in und zwischen den Sequenzen zu navigieren. – Klicken Sie gegebenenfalls auf der Leiste auf die Zeitposition, an der die Wiedergabe beginnen soll. – Ändern Sie die angezeigten Zeitintervalle durch Klicken auf Plus- und Minus-Symbole, oder verwenden Sie das Mausrad. Die Anzeige kann einen Bereich von sechs Monaten bis zu einer Minute umfassen. – Klicken Sie auf die Schaltflächen zum Wechseln der Alarme, um von einem Alarmereignis zum nächsten oder vorherigen zu wechseln. Rote Balken kennzeichnen die Zeitpunkte von Alarmauslösungen. Bedienelemente Steuern Sie die Wiedergabe mithilfe der Schaltflächen unter dem Videobild. Die Schaltflächen haben folgende Funktionen: – Start/Pause Wiedergabe – Die Einstellung der Wiedergabegeschwindigkeit (vorwärts oder rückwärts) erfolgt mit dem Geschwindigkeitsregler – Schritt vorwärts oder rückwärts des Einzelbilds beim Anhalten (kleine Pfeile)Network camera Konfiguration | de 13 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC 4 Konfiguration
Weisen Sie einen eindeutigen Namen zu, damit die Identifizierung leichter fällt. Mit diesem Namen wird die Verwaltung mehrerer Geräte in größeren Systemen vereinfacht. Der Name dient zur Fernidentifikation, z.B. bei Auslösung eines Alarms. Wählen Sie einen Namen aus, der den Standort möglichst eindeutig identifizierbar macht. Jedes Gerät sollte eine eindeutige Kennung besitzen, die hier als zusätzliche Identifikationsmöglichkeit eingegeben werden kann. Jedem Videokanal kann ein Name gegeben werden. Klicken Sie auf das +, um eine zusätzliche Zeile hinzuzufügen. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.1.2 Benutzerverwaltung
Durch ein Passwort wird ein unbefugter Zugriff auf das Gerät verhindert. Über verschiedene Berechtigungsstufen können Sie den Zugriff einschränken. Ein ordnungsgemäßer Passwortschutz ist nur gewährleistet, wenn auch alle höheren Berechtigungsstufen durch ein Passwort geschützt sind. Deshalb müssen Sie beim Vergeben von Passwörtern stets mit der höchsten Berechtigungsstufe beginnen. Wenn Sie mit dem service-Benutzerkonto angemeldet sind, können Sie ein Passwort für jede Berechtigungsstufe festlegen und ändern. Authentifizierungsmodi Der Abschnitt Authentifizierungsmodi enthält Informationen zu den Authentifizierungsmodi, die in der Kamera festgelegt sind. Ist ein Modus aktiv, erscheint ein Häkchen im Kontrollkästchen links vom entsprechenden Modus. Ist der Modus nicht aktiv, wird rechts vom Namen des Modus der Hinweis „Kein Zertifikat installiert“ eingeblendet. Dieses Gerät verfügt über drei Authentifizierungsmodi: – Passwort zeigt an, ob ein Passwort für die Kamera festgelegt ist. Es verhindert den unautorisierten Zugriff auf das Gerät und kann verschiedene Berechtigungsstufen zum Einschränken des Zugriffs verwenden. Ein ordnungsgemäßer Passwortschutz ist nur gewährleistet, wenn auch alle höheren Berechtigungsstufen durch ein Passwort geschützt sind. Deshalb müssen Sie beim Vergeben von Passwörtern stets mit der höchsten Berechtigungsstufe beginnen. Wenn Sie mit dem service-Benutzerkonto angemeldet sind, können Sie ein Passwort für jede Berechtigungsstufe festlegen und ändern. – Zertifikat. Ein Häkchen in diesem Kontrollkästchen gibt an, dass mindestens ein Zertifikat auf das Gerät hochgeladen wurde. – Active Directory Server (AD FS). Ein Häkchen in diesem Kontrollkästchen gibt an, dass das Gerät einen Active Directory-Server verwendet. Erstellen eines neuen Benutzers Klicken Sie zum Erstellen eines neuen Benutzers auf Hinzufügen im Abschnitt unter Authentifizierungsmodi. Füllen Sie die Felder im Feld Benutzer aus:
1. Benutzername: Geben Sie einen Namen mit mindestens 5 und maximal 31Zeichen ein.
2. Wählen Sie für Gruppe die entsprechende Berechtigungsstufe aus:14 de | Konfiguration Network camera
2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation – live ist die niedrigste Berechtigungsstufe. Auf dieser Stufe ist es nur möglich, das Live-Videobild anzusehen und zwischen den verschiedenen Livebild-Darstellungen zu wechseln. – user ist die mittlere Berechtigungsstufe. Auf dieser Stufe ist es möglich, das Gerät zu bedienen und Aufzeichnungen wiederzugeben, aber es sind keine Konfigurationsänderungen möglich. – service ist die höchste Berechtigungsstufe. Die Eingabe des richtigen Passworts ermöglicht den Zugriff auf alle Funktionen und die Änderung aller Konfigurationseinstellungen.
3. Wählen Sie für Typ eine der zwei Optionen aus:
– Passwort für ein neues Passwort. Verwenden Sie mindestens 6 und maximal 19Zeichen. Das Passwort muss Groß‑ und Kleinbuchstaben, mindestens eine Ziffer und mindestens eines der folgenden Sonderzeichen enthalten: ! ? ” # $ % ( ) { } [ ] * + - = . , ; ^ _ | ~ \ Die folgenden Sonderzeichen (und das Leerzeichen) sind nicht gültig: @ : < > ' & In diesem Fall müssen Sie das neue Passwort ein zweites Mal eingeben, um Tippfehler auszuschließen. – Zertifikat für ein Zertifikat, das der neue Benutzer verwenden darf.
Datumsformat Wählen Sie das erforderliche Datumsformat aus. Gerätedatum/Gerätezeit Wenn Sie mehrere Geräte in Ihrem System oder Netzwerk betreiben, müssen die internen Uhren der Geräte unbedingt synchron arbeiten. Die korrekte Identifikation und Auswertung gleichzeitiger Aufzeichnungen ist beispielsweise nur möglich, wenn alle Geräte dieselbe Uhrzeit verwenden.
1. Geben Sie das aktuelle Datum ein. Da die Gerätezeit durch die Kalenderuhr gesteuert
wird, müssen Sie den Wochentag nicht eingeben – er wird automatisch hinzugefügt.
2. Geben Sie die aktuelle Uhrzeit ein, oder klicken Sie auf Synchr. PC, um die Systemzeit
Ihres Computers auf das Gerät zu übertragen. Hinweis: Stellen Sie unbedingt sicher, dass Datum und Zeit für die Aufzeichnung korrekt eingestellt sind. Eine falsche Datums- und Zeiteinstellung könnte zu inkorrekten Aufzeichnungen führen. Geräte-Zeitzone Wählen Sie hier die Zeitzone aus, in der sich das System befindet. Zeitumstellung Die Kalenderuhr kann automatisch zwischen Winter- und Sommerzeit umschalten. Das Gerät verfügt bereits über Daten mit definierter Sommerzeitumstellung für die kommenden Jahre. Wenn das Datum, die Zeit und die Zeitzone korrekt aufgesetzt wurden, wird die Tabelle für die Sommerzeitumstellung automatisch erstellt. Sollten Sie sich dazu entschließen, alternative Sommerzeitumstellungs-Daten mittels Bearbeitung der Tabelle zu erstellen, müssen Sie beim Bearbeiten der Tabelle beachten, dass die Werte paarweise vorliegen (d.h. Anfangs- und Enddatum der Sommerzeit).Network camera Konfiguration | de 15 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Prüfen Sie zunächst die Einstellung der Zeitzone. Falls diese nicht korrekt ist, wählen Sie die entsprechende Zeitzone für Ihr System aus und klicken Setzen.
1. Klicken Sie zur Bearbeitung der Sommerzeitumstellungstabelle auf Details.
2. Wählen Sie in dem Listenfeld unterhalb der Tabelle die Region oder den Ort aus, der dem
Systemstandort am nächsten liegt.
3. Klicken Sie auf Generieren, um die Tabelle mit den voreingestellten Werten des Geräts zu
4. Klicken Sie auf einen Tabelleneintrag, um Änderungen vorzunehmen. Der Eintrag wird
5. Klicken Sie auf Löschen, um den Eintrag aus der Tabelle zu entfernen.
6. Wählen Sie zum Ändern des markierten Eintrags in den Listenfeldern unterhalb der
Tabelle andere Werte aus. Die Änderungen sind sofort wirksam.
7. Wenn sich am Tabellenende leere Zeilen befinden, beispielsweise nach durchgeführten
Löschungen, können Sie neue Daten hinzufügen, indem Sie die Zeile markieren und Werte aus den Listenfeldern wählen.
8. Klicken Sie zum Abschluss auf OK, um die Tabelle zu speichern und zu aktivieren.
Zeitserver-Adresse Die Einheit kann über verschiedene Zeitserver-Protokolle das Zeitsignal von einem Zeitserver empfangen und danach die interne Uhr stellen. Das Gerät ruft das Zeitsignal automatisch einmal pro Minute ab. Geben Sie die IP-Adresse eines Zeitservers ein. Durch DHCP überschreiben Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit der DHCP-Server ein Zeitserver‑Datum angibt. Zeitservertyp – Wählen Sie Time-Protokoll aus, wenn der Server mit dem Protokoll RFC868 arbeitet. – Wählen Sie das vom ausgewählten Zeitserver unterstützte Protokoll aus. Es wird empfohlen, das SNTP-Protokoll-Protokoll auszuwählen. Dieses Protokoll bietet eine hohe Genauigkeit und ist für spezielle Anwendungen und zukünftige Erweiterungen erforderlich. – Wählen Sie das TLS-Protokoll aus, wenn der Server mit dem Protokoll RFC5246 arbeitet. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.1.4 Bildeinblendungen
Verschiedene Einblendungen im Videobild liefern Ihnen wichtige Zusatzinformationen. Sie können die Einblendungen einzeln aktivieren und übersichtlich im Videobild anordnen. Kameranamen einblenden Wählen Sie die Stelle, an der im Bild der Kameraname eingeblendet werden soll, im Dropdownfeld aus. Die Einblendung kann Oben, Unten oder über die Option Benutzerdefiniert an einer Stelle Ihrer Wahl erfolgen. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert. Geben Sie bei aktivierter Option Benutzerdefiniert in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein. Logo Um ein Logo auf dem Bild zu platzieren, wählen Sie eine unkomprimierte .bmp-Datei mit einer maximalen Größe von 128x128 Pixeln und 256 Farben aus und laden Sie sie in die Kamera hoch. Die Position auf dem Bild kann dann ausgewählt werden.16 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Logo-Position Diese Option wird nur verfügbar, wenn die Option Kameranamen einblenden aktiviert ist. Auswählen: – Aus : Diese Option ist deaktiviert. – Links vom Namen: Das Logo wird links von Kameranamen einblenden positioniert – Rechts vom Namen: Das Logo wird rechts von Kameranamen einblenden positioniert – Nur Logo: Das Logo wird ohne den Kameranamen einblenden angezeigt. Zeit einblenden Wählen Sie die Stelle, an der im Bild der Zeitpunkt und das Datum eingeblendet werden sollen, im Dropdownfeld aus. Die Einblendung kann Oben, Unten oder über die Option Benutzerdefiniert an einer Stelle Ihrer Wahl erfolgen. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert. Geben Sie bei aktivierter Option Benutzerdefiniert in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein. Millisekunden anzeigen Sofern erforderlich, Millisekunden für Zeit einblenden eingeben. Diese Informationen können für aufgezeichnete Videobilder nützlich sein. Allerdings wird dadurch die Rechenzeit des Prozessors erhöht. Ist die Anzeige von Millisekunden nicht erforderlich, wählen Sie Aus. Alarm einblenden Wählen Sie im Dropdownfeld Ein aus, damit im Falle eines Alarms eine Textmeldung angezeigt wird. Er kann über die Option Benutzerdefiniert an einer Stelle Ihrer Wahl eingeblendet werden. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert. Geben Sie bei aktivierter Option Benutzerdefiniert in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein. Alarmmeldung Geben Sie den Text ein, der bei Alarm im Bild angezeigt werden soll. Der Text darf maximal 31Zeichen umfassen. Transparenter Hintergrund Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den Einblendungshintergrund im Bild transparent einzublenden. Video-Authentifizierung Wählen Sie im Dropdown-Feld Video-Authentifizierung eine Methode zur Verifikation der Integrität des Videos aus. Wenn Sie Watermarking aktivieren, werden alle Bilder mit einem Symbol gekennzeichnet. Das Symbol zeigt an, ob die Sequenz (live oder gespeichert) manipuliert worden ist. Wenn Sie den übertragenen Videobildern eine digitale Signatur hinzufügen möchten, um deren Integrität zu gewährleisten, wählen Sie einen der Verschlüsselungsalgorithmen für diese Signatur. Signatur-Intervall [s] Geben Sie für bestimmte Video-Authentifizierung-Modi das Zeitintervall (in Sekunden) zwischen den Einfügungen der digitalen Signatur ein. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Sie können die Anzeige der Weboberfläche und die Sprache der Webseiten an Ihre Erfordernisse anpassen.Network camera Konfiguration | de 17 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC GIF- oder JPEG-Bilder können statt der Firmen- und Gerätelogos verwendet werden. Die Bilddatei kann auf einem Webserver gespeichert werden (zum Beispiel, http:// www.myhostname.com/images/logo.gif). Stellen Sie sicher, dass immer eine Verbindung mit dem Webserver zur Verfügung steht, damit das Bild angezeigt werden kann. Die Bilddatei wird nicht auf dem Gerät gespeichert. Wenn Sie wieder die Originalgrafiken verwenden wollen, löschen Sie einfach die Einträge in den Feldern Firmen-Logo und Geräte-Logo. Sprache der Webseiten Wählen Sie die Sprache der Bedienoberfläche. Firmen-Logo Wenn Sie das Firmenlogo oben rechts im Fenster ersetzen möchten, geben Sie in dieses Feld den Pfad zu einem geeigneten Bild ein. Die Bilddatei muss auf einem Webserver gespeichert werden. Geräte-Logo Wenn Sie den Gerätenamen oben links im Fenster ersetzen möchten, geben Sie in dieses Feld den Pfad zu einem geeigneten Bild ein. Die Bilddatei muss auf einem Webserver gespeichert werden. VCA-Metadaten anzeigen Bei aktivierter Video-Content-Analyse (VCA) werden zusätzliche Informationen im Live- Videostream angezeigt. Beim Analysetyp MOTION+ werden beispielsweise die Sensorfelder, in denen Bewegungen aufgezeichnet werden, durch gelbe Rechtecke markiert. VCA-Trajektorien anzeigen Wenn Video-Content-Analyse (VCA) aktiviert ist, überprüfen Sie dieses Element, um zusätzliche Informationen zum Pfad von Objekten anzuzeigen, wenn der entsprechende Analysetyp diese Daten angibt. Einblend-Symbole anzeigen Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eingeblendete Symbole im Live-Videobild anzuzeigen. VCA-Elemente anzeigen Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um VCA‑Elemente im Live-Videobild anzuzeigen. Verzögerungs-Modus Wählen Sie den erforderlichen Verzögerungsmodus: – Niedrige Verzögerung: Standardmodus. Bietet geringfügiges Zwischenspeichern zur flüssigen Videowiedergabe unter normalen Netzwerkbedingungen. – Geglättetes Video: Ermöglicht die automatische Anpassung des Zwischenspeichers zur Kompensation von Netzwerk-Jitter, der eine höhere Latenz hervorruft. – Keine Pufferung: Zeigt Videos wie vom Decoder erhalten mit minimaler Latenz an. Kann bei Netzwerk-Jitter zu ruckelnder Videowiedergabe führen. Videopuffer Der angezeigte Wert wird von der Einstellung Verzögerungs-Modus berechnet. Er kann nicht mehr geändert werden. JPEG-Auflösung Sie können die Größe des JPEG-Bildes auf der Live-Seite angeben. Optionen: Klein, Mittel, Groß, 720p, 1080p und Bestmöglich (Standard). JPEG-Intervall Sie können das Intervall angeben, in dem die einzelnen Bilder für das M-JPEG-Bild auf der Live-Seite generiert werden sollen.18 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation JPEG-Qualität Sie können die Qualität angeben, mit der die JPEG-Bilder auf der Live-Seite angezeigt werden. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.2.2 Live-Funktionen
Sie können die Live Seitenfunktionen an Ihre Erfordernisse anpassen. Wählen Sie aus einer Vielzahl verschiedener Optionen für die Anzeige von Informationen und Bedienelementen.
1. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der Funktionen, die auf der Live-Seite angezeigt
werden sollen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen Haken markiert.
2. Überprüfen Sie, ob die gewünschten Elemente angezeigt werden.
Audio übertragen Wenn ausgewählt, wird Audio von der Kamera (sofern auf Ein auf der Audio Seite festgelegt) an den Computer gesendet. Diese Einstellung gilt nur für den Computer, auf dem die Wahl vorgenommen wurde. Die Übermittlung von Audiodaten erfordert zusätzliche Netzwerk- Bandbreiten. Lease-Time [s] Die Nutzungszeit ist die Zeit in Sekunden, nach der andere Benutzer die Steuerung der Kamera übernehmen dürfen, wenn keine weiteren Steuersignale vom aktuellen Benutzer empfangen werden. Danach steht die Kamera automatisch einem anderen Benutzer zur Verfügung. Auto-Abmeldungszeit [min] Stellen Sie einen Zeitrahmen (in Minuten) für die automatische Abmeldung ein. Der Standardwert ist 0 (kein automatische Abmeldung). Einzelbilder zulassen Hier geben Sie an, ob unter dem Livebild das Symbol für die Speicherung einzelner Bilder angezeigt werden soll. Einzelne Bilder können nur gespeichert werden, wenn dieses Symbol sichtbar ist. Lokale Aufzeichnung zulassen Geben Sie an, ob unter dem Livebild das Symbol für die lokale Speicherung von Videosequenzen angezeigt werden soll. Videosequenzen können nur lokal auf Ihrer Festplatte gespeichert werden, wenn das Symbol sichtbar ist. Reiner I-frames-Stream Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, ist die I-Frames-Stream-Option auf der Registerkarte Verbindung auf der Live-Seite verfügbar. Wählen Sie diese Option aus, um eine zusätzliche Registerkarte auf der Live-Seite anzuzeigen, wenn nur I-Frames angezeigt werden können. Vergewissern Sie sich, dass die I-Frame-Qualität nicht auf Auto eingestellt ist, da sonst keine Aktualisierungen durchgeführt werden. 'Vorpositionen' anzeigen Wählen Sie die entsprechende Option aus, um den Assistenten für Positionsvoreinstellungen auf der Live-Seite anzuzeigen oder auszublenden. Pfad für JPEG- und Video-Dateien Geben Sie hier den Pfad für den Speicherort von Einzelbildern und Videosequenzen ein, die von der Live-Seite aus gespeichert wurden. Videodateiformat Wählen Sie ein Dateiformat für die Anzeige der Live-Seite. Das MP4-Format enthält keine Metadaten. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.Network camera Konfiguration | de 19 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
Anwendungsvariante Die Kamera verfügt über verschiedene Anwendungsvarianten, um für den jeweiligen Einsatzbereich die optimale Leistung zu erzielen. Wählen Sie die Variante aus, die Ihren Erfordernissen am besten entspricht. Wählen Sie die gewünschte Anwendungsvariante aus, bevor Sie andere Einstellungen ändern, da die Kamera nach dem Festlegen der Variante automatisch neu gestartet wird und die werkseitigen Voreinstellungen wiederhergestellt werden. Sensormodus Wählen Sie den Sensormodus für die Kamera aus. Hinweis: Dieser Wert wirkt sich auf Verschlusszeiten und Bildfrequenzen sowie den analogen Ausgang (sofern vorhanden) aus. Kamera-LED Deaktivieren Sie die Kamera-LED an der Kamera, um sie auszuschalten. Gerät neustarten Klicken Sie auf Neustart, um die Kamera neu zu starten. Werkseinstellung Klicken Sie auf Standardeinstellungen, um die Kamera auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt. Es dauert einigeSekunden, bis das Kamerabild nach dem Zurücksetzen eines Modus optimiert ist. Positionierung Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Ein Szenemodus ist eine Reihe von Bildparametern, die in der Kamera eingestellt werden, wenn dieser bestimmte Modus ausgewählt wird (ausgenommen Einstellungen im Installationsmenü). Es sind mehrere vordefinierte Modi für typische Szenen verfügbar. Nachdem ein Modus ausgewählt wurde, können über die Benutzeroberfläche zusätzliche Änderungen vorgenommen werden. Aktueller Modus Wählen Sie den gewünschten Modus aus dem Dropdown-Menü aus. (Modus1: Außeneinsatz ist der Standardmodus.) Lebendig Dieser Modus sorgt für ein lebendigeres Bild mit stärkerem Kontrast, höherer Schärfe und Farbsättigung. Dies geschieht auf Kosten einer etwas reduzierten Farbgenauigkeit und höheren Bitrate. Sport und Spiel Dieser Modus ist für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, verbesserte Farbwiedergabe und Schärfe Einzelhandel Dieser Modus hat eine verbesserte Farbwiedergabe und Schärfe bei reduzierten Anforderungen an die Bandbreite Modus-ID Der Name des gewählten Modus wird angezeigt.20 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Modus kopieren nach Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü den Modus aus, in den der aktive Benutzermodus kopiert werden soll. Standardeinstellungen Klicken Sie auf Standardeinstellungen, um die Modi auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Bestätigen Sie Ihre Entscheidung.
Helligkeit (0...255) Passen Sie die Helligkeit mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an. Kontrast (0...255) Passen Sie den Kontrast mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an. Farbsättigung (0...255) Passen Sie die Farbsättigung mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an. Weißabgleich – Basis auto: Dieser Modus ermöglicht es der Kammer den Weißabgleich kontinuierlich für optimale Farbwiedergabe anzupassen mithilfe einer durchschnittlichen Reflektierungsmethode. Dies ist für Innenlichtquellen und für farbige LED-Beleuchtung nützlich. – Standard auto: Modus ermöglicht der Kamera die kontinuierliche Anpassung für eine optimale Farbwiedergabe in Außenbereichen mit natürlichen Lichtquellen. – Der Natriumlampe autom.-Modus ermöglicht der Kamera die kontinuierliche Anpassung für eine optimale Farbwiedergabe in Außenbereichen mit Natriumdampflichtquellen (Straßenbeleuchtung). – Dominante Farbe auto Modus berücksichtigt dominante Farben im Bild (zum Beispiel das Grün eines Fußballfeld oder eines Spieltischs) und verwendet die Information, um eine gut ausgeglichene Farbwiedergabe zu erhalten. – Im Modus Manuell kann die Verstärkung für Rot, Grün und Blau auf einen bestimmten Wert manuell angepasst werden. Halten Klicken Sie auf Halten, damit ATW angehalten wird, und speichern Sie die aktuellen Farbeinstellungen. Der Modus verändert sich auf manuell. RGB-gewichteter Weißabgleich Im Automatikmodus kann RGB-gewichteter Weißabgleich ein- und ausgeschaltet werden. Wenn er eingeschaltet ist, kann Feineinstellung der automatische Farbwiedergabe mit dem R-, G- und B-Gewicht erfolgen. R-Verstärkung Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Rotverstärkung zwischen -50 und +50 an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen (mehr Cyan durch die Reduzierung von Rot). G-Verstärkung Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Rotverstärkung zwischen -50 und +50 an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen (mehr Magenta durch die Reduzierung von Grün). B-Verstärkung Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Blauverstärkung an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen (mehr Gelb durch die Reduzierung von Blau).Network camera Konfiguration | de 21 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Hinweis: Die Änderung des Offsets der Farbdarstellung ist nur für spezielle Aufnahmesituationen erforderlich. Grundwerte Klicken Sie auf Grundwerte, um alle Videowerte auf ihre Werkseinstellungen zurückzusetzen.
ALC-Modus Wählen Sie den Modus für die automatische Steuerung der Lichtverhältnisse aus: – Fluoreszierend 50Hz – Fluoreszierend 60Hz – Standard ALC-Pegel Stellen Sie den Videoausgangspegel ein (-15bis 0bis+15). Wählen Sie den Bereich, in dem ALC verwendet wird. Ein positiver Wert eignet sich für schlechte Lichtverhältnisse, ein negativer Wert eignet sich für sehr helles Licht. ALC - Durchschnitt vs. Höchstwert Der Sättigungsschieberegler (Ds-Sp) konfiguriert die ALC-Pegel, so dass er hauptsächlich bei Szenendurchschnittswerten (Schieberegelposition - 15) oder bei Szenenspitzenwerten (Schieberegelposition +15) steuert. Der Szenenspitzenwert ist nützlich für die Aufnahme von Bildern mit Fahrzeugscheinwerfern. Belichtung Automatische Belichtung Lassen Sie von der Kamera automatisch die optimale Verschlusszeit einstellen. Die Kamera versucht, die ausgewählte Verschlusszeit so lange zu verwenden, wie es die Lichtverhältnisse zulassen.
1. Wählen Sie die Min. Bildrate für die automatische Belichtung aus. (Welche Werte zur
Verfügung stehen, hängt davon ab, welcher Wert für den Sensormodus im Technikermenü gesetzt ist.)
2. Wählen Sie die Grundwert Verschluss für die automatische Belichtung aus. Der Standard
Verschluss Zeit verbessert die Erfassung von Bewegungen im automatischen Belichtungsmodus. Feste Belichtung Wählen Sie die Verschlusszeit für feste Belichtung aus. (Welche Werte zur Verfügung stehen, hängt davon ab, welcher Wert für den ALC-Modus eingestellt ist). Tag/Nacht Auto: Die Kamera schaltet je nach den Lichtverhältnissen der Szene den IR-Filter ein oder aus. Monochrom: Der IR-Filter wird ausgeschaltet, um vollständige IR-Empfindlichkeit zu gewährleisten. Farbe: Die Kamera liefert jederzeit und unabhängig von den Lichtverhältnissen ein Farbsignal. Nacht/Tag-Umschaltung Passen Sie mithilfe des Schiebereglers den Videowert an, bei dem die Kamera im Automatikmodus von Schwarzweiß- auf Farbbetrieb umschaltet (-15 bis +15). Ein niedriger (negativer) Wert bedeutet, dass die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen in den Farbbetrieb umschaltet. Ein hoher (positiver) Wert bedeutet, dass die Kamera bei besseren Lichtverhältnissen in den Farbbetrieb umschaltet. (Der tatsächliche Umschaltpunkt kann automatisch ändern, um ein instabiles Umschalten zu verhindern.)22 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Hinweis: Beim Einsatz von IR-Beleuchtung ermöglicht die Alarmschnittstelle das zuverlässige Steuern der Tag-/Nacht-Funktion der Kamera.
Gegenlichtkompensation Wählen Sie Aus aus, um die Gegenlichtkompensation auszuschalten. Wählen Sie Ein zum Erfassen von Details bei starkem Kontrast und extremen Hell-Dunkel- Bedingungen aus. Wählen Sie Intelligente AE aus, um in Szenen, in denen sich Menschen vor einem hellen Gegenlicht bewegen, Objektdetails zu erfassen. Kontrastverstärkung Wählen Sie Ein zum Erhöhen des Kontrasts bei kontrastarmen Bedingungen aus. Intelligent Defog Wählen Sie diese Option aus, um die automatische „Intelligent Defog“-Funktion zu aktivieren. Diese Funktion passt laufend die Bildparameter an, um das bestmögliche Bild bei nebligen oder dunstigen Bedingungen wiederzugeben. Konturverstärkung Der Schieberegler passt die Bildschärfe zwischen -15 und +15 an. Die Nullposition des Schiebereglers entspricht der werksseitigen Voreinstellung. Ein niedriger (negativer) Wert führt zu einem weniger scharfen Bild. Durch das Erhöhen der Bildschärfe werden einzelne Details besser erkannt. Durch zusätzliche Bildschärfe können Details bei Kennzeichen, Gesichtsmerkmalen und Kanten bestimmter Oberflächen besser erkannt werden, dies kann aber auch dazu führen, dass mehr Bandbreite benötigt wird. Wählen Sie Ein aus, um intelligente dynamische Rauschunterdrückung (DNR) zu aktivieren, wodurch Rauschen basierend auf Bewegungs- und Lichtverhältnissen unterdrückt wird. Filtern zeitliches Rauschen Passte den Filtern zeitliches Rauschen Wert zwischen -15 und +15 an. Je höher der Wert, desto stärker die Rauschfilterung. Filtern örtliches Rauschen Passt den Filtern örtliches Rauschen Wert zwischen -15 und +15 an. Je höher der Wert, desto stärker die Rauschfilterung.
4.3.6 Szenenmodus-Planer
Der Szenenmodus-Schieberegler wird verwendet, um zu bestimmen, welcher Szenenmodus am Tag und welcher in der Nacht verwendet werden soll.
1. Wählen Sie den gewünschten Modus, den Sie am Tage verwenden möchten, aus dem
Dropdown-Menü Markierter Bereich aus.
2. Wählen Sie den gewünschten Modus, den Sie in der Nacht verwenden möchten, aus dem
Dropdown-Menü Unmarkierter Bereich aus.
3. Verwenden Sie die zwei Schieberegler-Tasten, um die Zeitbereiche festzulegen.
Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.Network camera Konfiguration | de 23 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
Profile sind sehr komplex und enthalten eine Reihe von Parametern, die sich gegenseitig beeinflussen. Aus diesem Grund ist es im Allgemeinen sinnvoll, die vordefinierten Profile zu verwenden. Ändern Sie ein Profil nur dann, wenn Sie mit allen Konfigurationsoptionen umfassend vertraut sind. Ändern eines Profils Wenn Sie ein Profil ändern möchten, wählen Sie es durch Klicken auf die Registerkarte aus, und ändern Sie dann die Parameter innerhalb dieses Profils. Wenn für einen Parameter ein Wert eingegeben wird, der außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, wird beim Speichern der Einstellungen automatisch der nächstliegende gültige Wert verwendet. Profilname Geben Sie ggf. einen neuen Namen für das Profil ein. Bitraten-Optimierung Wählen Sie die erforderliche Einstellung für die Bitratenoptimierung aus. Maximale Bitrate Der Encoder sorgt für die maximale Bitrate in einer Reihe von GOPs (group-of-pictures, Bildgruppe) und begrenzt die Bildqualität bei Bedarf. Um eine langfristige Stabilität der maximalen Bitrate sicherzustellen, verwenden Sie den Mittelungs-Periode. Der in diesem Feld eingegebene Wert muss mindestens 10% höher liegen als der im Feld Ziel- Bitrate eingegebene Wert. Wenn der hier eingegebene Wert zu klein ist, wird er automatisch angepasst. Der Wert in diesem Feld darf nicht als Bitrate der Netzwerkübertragung interpretiert werden. Mittelungs-Periode Wählen Sie eine geeignete Mittelungs-Periode aus, um die langfristige Bitrate zu stabilisieren. Ziel-Bitrate Zur Optimierung der Bandbreitennutzung im Netzwerk kann die Datenrate des Geräts begrenzt werden. Die Ziel-Datenrate sollte entsprechend der gewünschten Bildqualität für typische Szenen ohne übermäßige Bewegung eingestellt werden. Bei komplexen Bildern oder häufigem Wechsel des Bildinhalts durch viele Bewegungen kann diese Grenze zeitweise bis zu dem Wert überschritten werden, der im Feld Maximale Bitrate angegeben ist. Encodierungsintervall Mit dem Schieberegler für Encodierungsintervall wird das Intervall bestimmt, in dem Bilder codiert und übertragen werden. Dies kann insbesondere für niedrige Bandbreiten vorteilhaft sein. Die Bildrate wird neben dem Schieberegler angezeigt. Experteneinstellungen Bei Bedarf können Sie mit den Experteneinstellungen die Qualität der I-Frames und P-Frames an bestimmte Anforderungen anpassen. Die Einstellung basiert auf dem H.264- Quantisierungsparameter (QP). I-Frame-Abstand Stellen Sie mit dem Schieberegler den Abstand zwischen den I-Frames auf Auto oder auf einen Wert zwischen 3 und 255. Der Wert 3 bedeutet, dass jedes dritte Bild ein I-Frame ist. Je niedriger die Zahl, desto mehr I-Frames werden generiert.24 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Min. P-Frame QP Im H.264-Protokoll gibt der Quantisierungsparameter (Qp) den Komprimierungsgrad und somit die Bildqualität für alle Frames an. Je niedriger der Qp-Wert, desto höher die Codierungsqualität. Eine höhere Qualität erzeugt eine höhere Datenbelastung. Typische Qp- Werte liegen zwischen 18 und 30. Definieren Sie hier die untere Grenze für die Quantisierung der P-Frames und somit die maximal erzielbare Qualität der P-Frames. I/P-Frame Delta-QP Mit diesem Parameter wird das Verhältnis des I-Frame-Qp zum P-Frame-Qp festgelegt. Beispielsweise können Sie einen geringeren Wert für I-Frames festlegen, indem Sie den Schieberegler auf einen negativen Wert bewegen. So wird die Qualität der I-Frames im Verhältnis zu den P-Frames verbessert. Die gesamte Datenbelastung nimmt zu, jedoch nur um den Anteil der I-Frames. Um höchste Qualität bei niedrigster Bandbreite selbst bei starker Bewegung im Bild zu erzielen, konfigurieren Sie die Einstellungen der Aufzeichnungsqualität wie folgt:
1. Beobachten Sie den Überwachungsbereich bei normalen Bewegungen in der Vorschau.
2. Stellen Sie den Wert für Min. P-Frame QP auf den höchsten Wert ein, bei dem die
Bildqualität noch Ihren Anforderungen entspricht.
3. Stellen Sie den Wert für I/P-Frame Delta-QP auf den niedrigsten Wert ein. So sparen Sie
Bandbreite und Arbeitsspeicher in normalen Szenen. Die Bildqualität wird selbst bei stärkerer Bewegung beibehalten, da die Bandbreite dann bis zu dem Wert erhöht wird, der unter Maximale Bitrate festgelegt ist. Hintergrund-Delta-QP Wählen Sie die entsprechende Codierungsqualitätsstufe für einen unter Encoder-Regionen definierten Hintergrundbereich. Je niedriger der Qp-Wert, desto höher die Codierungsqualität. Objekt-Delta-QP Wählen Sie die entsprechende Codierungsqualitätsstufe für einen unter Encoder-Regionen definierten Objektbereich. Je niedriger der Qp-Wert, desto höher die Codierungsqualität. Grundwerte Mit der Schaltfläche Grundwerte können Sie die Profile wieder auf die werksseitigen Standardwerte zurücksetzen. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.3.8 Encoder-Streams
Wenn auf dieses Menü zugegriffen wird, während das Gerät aufzeichnet, wird die folgende Meldung oben auf der Seite angezeigt: „Aufzeichnung ist gerade aktiv. Bei 'Aktives Profil' wird das Stream-Profil für die Aufzeichnung angezeigt und setzt das 'Nichtaufzeichnungsprofil' außer Kraft.“ Eigenschaft Wählen Sie eine der Auflösungen aus dem Dropdown-Menü für jeden Stream aus. Non-recording profile (Profil Keine Aufzeichnung) Wählen Sie für jeden Stream eines der folgenden Profile aus: Profilnummer Beschreibung Profil1 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit hoher Auflösung werden so angepasst, dass die Bildqualität Priorität erhält. Profil 2 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit hoher Auflösung werden so angepasst, dass ein ausgewogenes Profil für den alltäglichen Gebrauch erzielt wird.Network camera Konfiguration | de 25 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Profil3 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit hoher Auflösung werden so angepasst, dass die Bitrate Priorität erhält. Profil 4 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit niedriger Auflösung werden so angepasst, dass die Bildqualität Priorität erhält. Profil 5 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit niedriger Auflösung werden so angepasst, dass ein ausgewogenes Profil für den alltäglichen Gebrauch erzielt wird. Profil 6 Video-Bitrate und Frame-Qualität von Bildern mit niedriger Auflösung werden so angepasst, dass die Bitrate Priorität erhält. Profil 7 Ideal für die Codierung auf einem DSL-Uplink, bei dem kritische Bitratenbegrenzungen vorliegen. Profil 8 Ideal für die Codierung auf einem 3G-Uplink, bei dem kritische Bitratenbegrenzungen vorliegen. JPEG-Stream Geben Sie die Parameter für den M‑JPEG-Stream an. – Wählen Sie die Auflösung aus. – Wählen Sie die Max. Bildrate in Bildern pro Sekunde (IPS). – Mit dem Schieberegler Bildqualität können Sie die M-JPEG-Bildqualität von Niedrig bis Hoch einstellen. Hinweis: Die M-JPEG-Bildfrequenz hängt von der Systemauslastung ab. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.3.9 Encoder-Statistiken
Stream Zeigt den aktuellen Stream (1, 2 oder JPEG). Zoom Zeigt den aktuellen Zoomfaktor der Kamera (1x, 2x, 4x oder 8x). Mittelungs-Periode Gibt an, wie oft (in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen) die Encoder-Zeit mit der aktuellen Zeit synchronisiert wird.
4.3.10 Encoder-Regionen
Encoder-Regionen werden zum Erhöhen oder Verringern der Codierungsqualität für wählbare Bereiche des Bildes verwendet. Sie können verwendet werden, um die Bitrate besser zu steuern, indem die Codierungsqualität wichtiger Bereiche (Objekte) verbessert und die Codierungsqualität weniger wichtiger Bereiche (Hintergrund) verringert. Acht Encoder-Regionen können definiert werden:
1. Wählen Sie eine der acht verfügbaren Regionen aus dem Dropdownfeld aus.
2. Klicken Sie auf das +, um einen Bereich hinzuzufügen.
3. Verwenden Sie die Maus, um den von der Region abgedeckten Bereich zu definieren.
– Ziehen Sie die Mitte, die Eckpunkte oder die Seiten des schattierten Bereichs. – Doppelklicken Sie auf eine Seite, um zusätzliche Punkte zum Bereich hinzuzufügen.26 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation
4. Wählen Sie die Encoder-Qualität für den definierten Bereich. (Die Qualitätsstufen für
Objekte und Hintergrund werden im Abschnitt Experteneinstellungen der Seite Encoderprofil definiert.)
5. Falls erforderlich, wählen Sie eine andere Region und wiederholen Sie die Schritte.
6. Wählen Sie zum Entfernen einer Region den Bereich und klicken Sie auf das
7. Klicken Sie auf Setzen, um die Regionseinstellungen zu übernehmen.
Die Funktion „Privatsphärenausblendung“ dient dazu, einen bestimmten Bereich einer Szene für den Betrachter unkenntlich zu machen. Acht Privatsphärenausblendungsbereiche können definiert werden.
1. Wählen Sie die Maske, die Sie definieren möchten, im Dropdown-Feld aus.
2. Aktivieren Sie die Maske durch Aktivieren des Kontrollkästchens aktiviert.
3. Bewegen Sie die Maske mithilfe der Maus. Ziehen Sie Eckpunkte, um die Größe
4. Klicken Sie auf Setzen.
5. Wählen Sie eine Maske aus und klicken Sie auf das Papierkorbsymbol, um sie zu
entfernen. Hinweis: Um einen zusätzlichen Anpassungspunkt zum Bereich hinzuzufügen, doppelklicken Sie auf eine Seite. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.3.12 Belichtungspriorität
Die Belichtungspriorität wird verwendet, um die Priorität eines bestimmten Bereichs zu erhöhen oder zu verringern, wenn die gesamte Belichtung des Bildes bestimmt wird. Acht Regionen können definiert werden.
1. Wählen Sie die Region, die Sie definieren möchten, im Dropdown-Feld aus.
2. Wählen Sie für die ausgewählte Region Niedrig, Hoch oder Aus im Dropdown-Feld aus.
– Ist Niedrig ausgewählt, wird die Priorität reduziert. – Ist Hoch ausgewählt, wird die Priorität erhöht. – Ist Aus ausgewählt, wird die normale Priorität verwendet.
3. Definieren Sie mithilfe der Maus den Bereich jeder Region.
– Ziehen Sie die Eckpunkte oder Seiten, – Doppelklicken Sie auf eine Seite, um einen zusätzlichen Punkt zum Polygon hinzuzufügen.
4. Klicken Sie auf Setzen.
5. Wählen Sie eine Region aus und klicken Sie auf das Papierkorbsymbol, um sie zu
entfernen. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Sie können die Verstärkung der Audiosignale gemäß Ihren Anforderungen einstellen. Das Live- Videobild wird im Fenster angezeigt, um Sie bei der Prüfung der Audioquelle zu unterstützen. Die Änderungen werden sofort wirksam. Wenn Sie die Verbindung über einen Webbrowser herstellen, müssen Sie die Audioübertragung auf der 'Live'-Funktionen-Seite aktivieren. Bei anderen Verbindungen hängt die Übertragung von den Audioeinstellungen des jeweiligen Systems ab.Network camera Konfiguration | de 27 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Die Audiosignale werden in einem separaten Datenstrom parallel zu den Videodaten übertragen und erhöhen somit die Netzwerklast. Die Audiodaten werden nach dem ausgewählten Format codiert und erfordern zusätzliche Bandbreite. Wählen Sie Aus, wenn Sie keine Audiodatenübertragung wünschen. Audio Aktivieren oder deaktivieren Sie die Option für die Audioaufzeichnung. Eingangslautstärke Passen Sie die Lautstärke des Audiosignals mit dem Schieberegler bzw. den Schiebereglern an. Die Anzeige soll dabei außerhalb des roten Bereichs bleiben. Aufzeichnungsformat Wählen Sie ein Format für Audioaufzeichnungen. Der Standardwert ist AAC 48 kbps. Je nach der erforderlichen Audioqualität oder Abtastrate können Sie AAC 80 kbps, G.711 oder L16 wählen. Die AAC-Audiotechnologie ist lizenziert durch das Fraunhofer IIS. (http://www.iis.fraunhofer.de/amm/) Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Die Anzahl der horizontalen und vertikalen Pixel, die der markierte Bereich abdeckt, wird unter dem Bild angezeigt. Mit diesen Werten können Sie überprüfen, ob die Anforderungen für spezifische Funktionen, z.B. Identifikationsaufgaben, erfüllt sind.
1. Klicken Sie auf Einfrieren, um das Kamerabild einzufrieren, falls sich das Objekt, das Sie
messen wollen, bewegt.
2. Um die Position einer Zone zu ändern, positionieren Sie den Cursor auf der Zone, halten
Sie die Maustaste gedrückt, und ziehen Sie die Zone in Position.
3. Um die Form einer Zone zu ändern, positionieren Sie den Cursor auf der Kante der Zone,
halten Sie die Maustaste gedrückt, und ziehen Sie den Rand der Zone an die gewünschte Position.
Für Geräte mit einem SD-Kartensteckplatz können Bilder lokal auf einer SD-Karte aufgezeichnet werden. SD-Karten eignen sich hervorragend für kürzere Speicherungszeiten und für temporäre Aufzeichnungen. Sie können zur lokalen Alarmaufzeichnung eingesetzt werden oder um die Systemzuverlässigkeit der Videoaufzeichnung zu verbessern. Es stehen zwei Aufzeichnungsspuren zur Verfügung (Aufzeichnung 1 und Aufzeichnung 2). Die Encoder-Streams und ‑Profile können für die einzelnen Spuren für Standard‑ und Alarmaufzeichnungen ausgewählt werden. Es stehen zehn Aufzeichnungsprofile zur Verfügung, in denen diese Aufzeichnungsspuren unterschiedlich definiert werden können. Diese Profile werden dann zum Erstellen von Plänen verwendet.
4.4.1 Speicherverwaltung
Geräte-Manager Der Geräte-Manager zeigt an, ob die Archivierung lokal gesteuert wird.28 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Aufzeichnungsmedien Wählen Sie eine Medienregisterkarte aus, um eine Verbindung zum verfügbaren Speichermedien herzustellen. Lokale Medien Eine SD-Karte, die in die Kamera eingesetzt wurde, kann für die lokale Aufzeichnung verwendet werden (bei einigen Kameras nicht verfügbar). 4 Wenn die SD-Karte mit einem Passwort geschützt ist, geben Sie das Passwort in das Feld Passwort ein. Im Feld Speicherübersicht werden die lokalen Medien angezeigt. Hinweis: Die Aufnahmeleistung der SD-Karte hängt in starkem Maße von der Geschwindigkeit (Klasse) und der Leistung der SD-Karte ab. Es wird empfohlen, eine SD-Karte für Industrieanforderungen mit Zustandsüberwachung zu verwenden. Aktivieren und Konfigurieren von Speichermedien Verfügbare Medien müssen in die Liste Verwaltete Speichermedien übertragen, aktiviert und für die Speicherung konfiguriert werden.
1. Doppelklicken Sie im Speicherübersicht-Abschnitt auf ein Speichermedium.
– Das Medium wird in der Liste Verwaltete Speichermedien als Ziel hinzugefügt. – Neu hinzugefügte Medien werden in der Spalte Status als Nicht aktiv angezeigt.
2. Klicken Sie auf Setzen, um alle Medien in der Liste Verwaltete Speichermedien zu
aktivieren. – In der Spalte Status werden alle Medien als Online angezeigt.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen in der Spalte Aufz. 1 oder Aufz. 2, um die
Aufzeichnungsspuren festzulegen, die auf dem ausgewählten Ziel aufgezeichnet werden sollen. Formatieren von Speichermedien Sämtliche Aufzeichnungen, die auf einem Speichermedium enthalten sind, können jederzeit gelöscht werden. Prüfen Sie vor dem Löschen die Aufzeichnungen, und sichern Sie wichtige Sequenzen als Backup auf der Festplatte des Computers.
1. Klicken Sie auf ein Speichermedium in der Liste Verwaltete Speichermedien, um es
2. Klicken Sie unter der Liste auf Bearbeiten.
3. Klicken Sie im neuen Fenster auf Formatieren, damit sämtliche Aufzeichnungen, die auf
dem Speichermedium enthalten sind, gelöscht werden.
4. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.
Deaktivieren von Speichermedien Ein in der Verwaltete Speichermedien Liste enthaltenes Speichermedium kann deaktiviert werden. Das entsprechende Speichermedium wird dann nicht mehr für Aufzeichnungen verwendet.
1. Klicken Sie auf ein Speichermedium in der Liste Verwaltete Speichermedien, um es
2. Klicken Sie unter der Liste auf Entfernen. Das Speichermedium wird deaktiviert und von
der Liste entfernt. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.Network camera Konfiguration | de 29 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
4.4.2 Aufzeichnungsprofile
Ein Aufzeichnungsprofil enthält die Eigenschaften der Spuren, die für die Aufzeichnung verwendet werden. Diese Eigenschaften können für zehn verschiedene Profile festgelegt werden. Die Profile können dann auf der Seite Aufzeichnungsplaner Tagen oder Tageszeiten zugewiesen werden. Die einzelnen Profile sind farbkodiert. Die Profilnamen können auf der Seite Aufzeichnungsplaner geändert werden. Klicken Sie zum Konfigurieren eines Profils auf die entsprechende Registerkarte, damit die Einstellungsseite angezeigt wird. – Klicken Sie auf Einstellungen kopieren, um die aktuell sichtbaren Einstellungen in andere Profile zu kopieren. Das daraufhin angezeigte Fenster bietet die Möglichkeit, die Zielprofile für die kopierten Einstellungen auszuwählen. – Wenn Sie die Einstellungen eines Profils ändern, klicken Sie zum Speichern auf Setzen. – Klicken Sie gegebenenfalls auf Grundwerte, um alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Profileinstellungen Stream Wählen Sie die Encoderprofileinstellung aus, die beim Aufzeichnen mit Stream1 und 2 verwendet werden kann. Diese Auswahl ist unabhängig von der Auswahl, die für die Übertragung des Live-Streams getroffen wurde. (Die Eigenschaften der Encoderprofile werden auf der Seite Encoderprofil festgelegt.) Wählen Sie die ROI-Vorpositionierungs-Szene, die für die Aufzeichnung verwendet werden soll. (Die ROI-Vorpositionierung für Stream2 wird auf der Seite Live konfiguriert.) Einstellungen für gewählte Aufzeichnungen Aufzeichnung beinhaltet Wählen Sie aus, was in die Aufzeichnungen einbezogen werden soll: – Audio: Wenn Audio nicht aktiviert ist, wird Aus angezeigt. Klicken Sie auf Aus und die Seite wird zum Audio-Abschnitt weitergeleitet. – Metadaten. Standard-Aufzeichnung Wählen Sie den Modus für die Standardaufzeichnungen. – Kontinuierlich: Die Aufzeichnung wird laufend weitergeführt. Wenn die maximale Aufzeichnungskapazität erreicht ist, werden ältere Aufzeichnungen automatisch überschrieben. – Voralarm: Aufzeichnungen werden nur während der Voralarmdauer, während des Alarms und während der Nachalarmdauer erstellt. – Aus: Es erfolgt keine automatische Aufzeichnung. Stream Wählen Sie den Stream aus, der für Standardaufzeichnungen verwendet werden soll. – Stream 1 – Stream 2 – Nur I-Frames Alarmaufzeichnung Wählen Sie aus dem Listenfeld einen Zeitraum für die Voralarmdauer aus. Wählen Sie aus dem Listenfeld einen Zeitraum für die Nachalarmdauer aus. Alarm-Stream Wählen Sie den Stream aus, der für Alarmaufzeichnungen verwendet werden soll.30 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation – Stream 1 – Stream 2 – Nur I-Frames Aktivieren Sie das Feld Encodierungsintervall und Bitraten von Profil: und wählen Sie ein Encoderprofil aus, um das entsprechende Codierungsintervall für die Alarmaufzeichnung festzulegen. Alarmauslöser Wählen Sie den Alarmtyp, durch den eine Aufzeichnung ausgelöst werden soll: – Analysealarm – Virtueller Alarm: Wählen Sie einen der Sensoren aus, der eine Aufzeichnung auslösen soll, z.B. über RCP+-Befehle oder Alarmskripte. Zum Konto exportieren Wählen Sie ein Konto aus dem Dropdown-Feld aus, um es in ein Konto zu exportieren. Wenn noch kein Konto festgelegt wurde, klicken Sie auf Konten konfigurieren, um zur Seite Konten zu wechseln. Dort können die Serverinformationen eingegeben werden. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.4.3 Maximale Speicherzeit
Aufzeichnungen werden überschrieben, wenn die hier eingegebene Speicherdauer abgelaufen ist. Geben Sie für die einzelnen Aufzeichnungsspuren die gewünschte Speicherdauer in Tagen ein. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.4.4 Aufzeichnungsplaner
Mit dem Aufzeichnungsplaner können Sie die erstellten Aufzeichnungsprofile mit den Tagen und Uhrzeiten verknüpfen, an denen die Kamerabilder aufgezeichnet werden sollen. Zeitpläne lassen sich für Wochentage und Feiertage festlegen. Wochentage Sie können für jeden Wochentag beliebig viele Zeitbereiche (in 15-Minuten-Intervallen) zuweisen. Wenn Sie den Mauszeiger über die Tabelle führen, wird die Uhrzeit angezeigt.
1. Klicken Sie im Feld Zeitbereiche auf das Profil, das Sie zuweisen möchten.
2. Klicken Sie auf ein Tabellenfeld und ziehen Sie den Mauszeiger bei gedrückt gehaltener
linker Maustaste über alle Felder, die dem ausgewählten Profil zugewiesen werden sollen.
3. Klicken Sie auf das Profil Keine Aufzeichnungen im Bereich Zeitbereiche, um die
Auswahl der Intervalle aufzuheben.
4. Klicken Sie auf Alles wählen, um alle Intervalle für die Zuweisung zum gewählten Profil
5. Klicken Sie auf Alles löschen, um die Auswahl aller Intervalle aufzuheben.
6. Klicken Sie abschließend auf Setzen, um die Einstellungen im Gerät zu speichern.
Feiertage Durch die Festlegung von Feiertagen können die Einstellungen des normalen Wochenplans außer Kraft gesetzt werden.
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Feiertage. In der Tabelle werden bereits festlegte
Feiertage angezeigt.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Ein neues Fenster wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Kalender das gewünschte Von-Datum aus.
4. Klicken Sie auf das Bis-Feld und wählen Sie ein Datum im Kalender aus.Network camera Konfiguration | de 31
Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
5. Klicken Sie auf OK, um die Auswahl anzunehmen, die in der Tabelle als ein einziger
Eintrag behandelt wird. Das Fenster wird geschlossen.
6. Weisen Sie dem Aufzeichnungsprofil die festgelegten Feiertage zu, wie oben beschrieben.
7. Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol bei einem benutzerdefinierten Feiertag, um ihn zu
löschen. Zeitbereiche Ändern Sie die Namen der im Feld Zeitbereiche aufgelisteten Aufzeichnungsprofile.
1. Klicken Sie auf ein Profil.
2. Klicken Sie auf Umbenennen.
3. Geben Sie den neuen Namen ein, und klicken Sie erneut auf Umbenennen.
Aufzeichnungsstatus Die Grafik stellt die Aufzeichnungsaktivität dar. Während einer Aufzeichnung wird eine animierte Grafik angezeigt. Aktivieren der Aufzeichnung Nach Abschluss der Konfiguration müssen Sie den Aufzeichnungsplaner aktivieren und die geplante Aufzeichnung starten. Nach der Aktivierung werden Aufzeichnungsprofile und Aufzeichnungsplaner deaktiviert, und die Konfiguration kann nicht mehr bearbeitet werden. Halten Sie die geplante Aufzeichnung an, um die Konfiguration zu ändern.
1. Klicken Sie auf Starten, um den Aufzeichnungszeitplan zu aktivieren.
2. Klicken Sie auf Stoppen, um den Aufzeichnungszeitplan zu deaktivieren. Laufende
Aufzeichnungen werden unterbrochen, und die Konfiguration kann geändert werden. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.4.5 Aufzeichnungsstatus
Hier werden Details zum Aufzeichnungsstatus angezeigt. Diese Einstellungen können nicht verändert werden.
4.4.6 Aufzeichnungsstatistiken
In der Grafik werden die Bitrate des aufgezeichneten Videos (Blau) und andere Daten (Grau) angezeigt, z.B. Audio‑ und Metadaten. Aufzeichnung Zeigt das aktuelle Aufzeichnungsprofil (1 oder 2). Zoom Zeigt den aktuellen Zoomfaktor der Kamera (1x, 2x, 4x oder 8x). Mittelungs-Periode Wählen Sie eine geeignete Mittelungs-Periode aus, um die langfristige Bitrate zu stabilisieren.
4.4.7 SD-Kartenstatus
Dieser Abschnittenthält Informationen zur im Gerät installierten SD-Karte: – Hersteller – Produkt – Größe – Status – Lebensdauer. Lebensdauer-Prüfung Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, wird der Status Lebensdauer in den Details der SD-Karte angezeigt. Lebensdauer-Alarm Legen Sie eine Alarmmeldung für einen definierten Prozentsatz der Lebensdauer fest.32 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Wenn keine SD-Karte installiert ist, wird SD-Karte nicht gefunden angezeigt. Es wird empfohlen, eine SD-Karte für Industrieanforderungen mit Zustandsüberwachung und erweiterter Leistung zu verwenden. Für SD-Karten ohne Industrieanforderungen sind die Lebensdauer-Optionen nicht verfügbar.
4.5.1 Alarmverbindungen
Bei einem Alarm kann das Gerät automatisch eine Verbindung zu einer vordefinierten IP- Adresse herstellen. Das Gerät kann bis zu zehn IP-Adressen in der angegebenen Reihenfolge anfragen, bis eine Verbindung hergestellt ist. Verbindung bei Alarm Wählen Sie Ein, damit das Gerät im Alarmfall automatisch eine Verbindung zu einer vorgegebenen IP-Adresse herstellt. Nummer der Ziel-IP-Adresse Geben Sie hier die Nummern der IP-Adressen an, die im Alarmfall angewählt werden sollen. Das Gerät kontaktiert die Gegenstellen nacheinander in der Reihenfolge dieser Nummerierung, bis eine Verbindung hergestellt ist. Ziel-IP-Adresse Geben Sie hier zur jeweiligen Nummer die IP-Adresse der gewünschten Gegenstelle ein. Ziel-Passwort Geben Sie hier das Passwort ein, falls die Gegenstelle durch ein Passwort geschützt ist. Maximal zehn Passwörter können an dieser Stelle definiert werden. Definieren Sie ein allgemeines Passwort, wenn mehr als zehn Verbindungen erforderlich sind. Das Gerät stellt die Verbindung zu allen Gegenstellen her, die durch das gleiche Generalpasswort geschützt sind. So legen Sie ein Generalpasswort fest:
1. Wählen Sie 10 im Listenfeld Nummer der Ziel-IP-Adresse.
2. Geben Sie 0.0.0.0 im Feld Ziel-IP-Adresse ein.
3. Geben Sie das Passwort im Feld Ziel-Passwort ein.
4. Stellen Sie für das Benutzerpasswort aller Gegenstellen, auf die zugegriffen werden soll,
dieses Passwort ein. Durch die Einstellung von 10 als Ziel für die IP-Adresse 0.0.0.0 wird die Anwahlfunktion dieser IP-Adresse an zehnter Stelle außer Kraft gesetzt. Video-Übertragung Wenn das Gerät hinter einer Firewall betrieben wird, muss als Übertragungsprotokoll TCP (HTTP-Port) ausgewählt werden. Für die Nutzung in einem lokalen Netzwerk wählen Sie UDP aus. Wählen Sie zur Aktivierung des Multicast-Betriebs die Option UDP für den Parameter Video- Übertragung hier und auch auf der Seite Netzwerkzugriff. Hinweis: Im Alarmfall wird manchmal für zusätzliche Video-Streams eine größere Netzwerkbandbreite benötigt (falls der Multicast-Betrieb nicht möglich ist). Stream Wählen Sie den zu übertragenden Stream aus. Ziel-Port Wählen Sie je nach Netzwerkkonfiguration einen geeigneten Browser-Port aus.Network camera Konfiguration | de 33 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Die Ports für HTTPS-Verbindungen sind nur verfügbar, wenn die Option SSL-Verschlüsselung auf Ein gesetzt ist. Videoausgang Wenn ein Hardwareempfänger verwendet wird, wählen Sie den analogen Videoausgang aus, auf den das Signal geschaltet werden soll. Ist das Zielgerät nicht bekannt, wählen Sie Zuerst verfügbarer. Dadurch wird das Bild auf dem ersten Videoausgang ohne Signal platziert. Auf dem angeschlossenen Monitor werden Bilder nur bei Auslösung eines Alarms angezeigt. Hinweis: Weitere Informationen zu den Bildanzeigeoptionen und verfügbaren Videoausgängen finden Sie in der Dokumentation des Zielgeräts. Decoder Wenn für den ausgewählten Videoausgang ein geteiltes Bild festgelegt ist, wählen Sie zum Anzeigen des Alarmbildes einen Decoder aus. Die Position des geteilten Bilds wird durch den ausgewählten Decoder bestimmt. SSL-Verschlüsselung Die SSL-Verschlüsselung schützt die Daten, die für das Aufbauen einer Verbindung verwendet werden, z.B. das Passwort. Bei Auswahl von Ein sind für den Parameter Ziel-Port nur verschlüsselte Ports verfügbar. Die SSL-Verschlüsselung muss sowohl auf der Sende- als auch auf der Empfangsseite einer Verbindung aktiviert und konfiguriert sein. Darüber hinaus müssen die entsprechenden Zertifikate hochgeladen sein. (Zertifikate können auf der Seite Zertifikate hochgeladen werden.) Für Mediendaten (wie Video-, Meta- oder Audiodaten, sofern verfügbar) können Sie auf der Seite Verschlüsselung die Verschlüsselung konfigurieren und aktivieren. (Die Verschlüsselung ist nur verfügbar, wenn die entsprechende Lizenz installiert ist). Automatische Verbindung Wählen Sie Ein, um nach jedem Neustart des Computers, nach einem Verbindungsabbruch oder nach einem Netzwerkausfall automatisch wieder eine Verbindung zu einer der zuvor angegebenen IP-Adressen aufzubauen. Audio Wählen Sie Ein, wenn der Audiostream mit einer Alarmverbindung übertragen werden soll. Auswahlkamera bei Alarm Wählen Sie den Videokanal, den Sie senden möchten. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.5.2 Video-Content-Analyse (VCA)
Die Kamera verfügt über integrierte Video-Content-Analysen (VCA), wodurch Bildveränderungen über Bildverarbeitungsalgorithmen festgestellt und analysiert werden. Diese Veränderungen werden unter anderem durch Bewegungen im Blickfeld der Kamera ausgelöst. Die Bewegungserkennung kann verwendet werden, um einen Alarm auszulösen und Metadaten zu übertragen. Verschiedene VCA-Konfigurationen können ausgewählt und je nach Bedarf an die von Ihnen verwendete Anwendung angepasst werden. Weitere Informationen zum Einrichten von Video-Content-Analysen finden Sie unter Einrichten von VCA.34 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Hinweis: Wenn die Rechenleistung nicht ausreicht, wird Livebildern und -aufzeichnungen die höchste Priorität eingeräumt. Dies kann zu einer Beeinträchtigung des VCA-Systems führen. Beobachten Sie daher die Prozessorlast, und optimieren Sie ggf. die Encoder-Einstellungen bzw. die VCA-Einstellungen. Oder schalten Sie VCA vollständig aus. Einrichten von VCA Es sind verschiedene VCA-Konfigurationen verfügbar. – Aus – Stilles VCA – Profil Nr.1 – Profil Nr.2 – Geplant – Folgt Ereignis Stilles VCA Bei dieser Konfiguration werden Metadaten erstellt, um Suchvorgänge in Aufzeichnungen zu erleichtern. Es wird allerdings kein Alarm ausgelöst. 4 Wählen Sie in der Dropdownliste VCA-Konfiguration die Option Stilles VCA aus. Für diese Auswahl können keine Parameter geändert werden. Profil Nr. 1/ Profil Nr. 2 Aggregationszeit [s] Legen Sie eine Aggregationszeit zwischen 0 und 20Sekunden fest. Die Aggregationszeit beginnt immer dann, wenn ein Alarmereignis eintritt. Sie verlängert das Alarmereignis um die eingestellte Dauer. Dadurch wird verhindert, dass schnell hintereinander auftretende Alarmereignisse mehrere Alarme und Ereignisse in schneller Folge auslösen. Während der Aggregationszeit werden keine weiteren Alarme ausgelöst. Die für Alarmaufzeichnungen eingestellte Nachalarmdauer beginnt erst, nachdem die Aggregationszeit abgelaufen ist. Analysetyp Wählen Sie den Analysealgorithmus aus. Standardmäßig ist nur Motion+ verfügbar. Dieser Analysetyp bietet einen Bewegungsmelder und eine grundlegende Manipulationserkennung. Für eine Video-Content-Analyse werden immer Metadaten erstellt, sofern dies nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Je nach ausgewähltem Analysetyp und entsprechender Konfiguration werden Zusatzinformationen in dem Videobild eingeblendet, das im Vorschaufenster neben den Parametereinstellungen angezeigt wird. Beim Analysetyp Motion+ werden beispielsweise die Sensorfelder, in denen Bewegungen aufgezeichnet wurden, durch Rechtecke markiert. Klicken Sie auf Konfiguration, um den Analysetyp einzurichten. Szenario Szenarien sind Anwendungen mit vordefinierten Einstellungen, die auf bestimmte Anwendungsfälle angepasst sind. Alle relevanten Einstellungen, von Aufgaben bis Metadaten, werden automatisch vom System festgelegt. Folgende Szenarien stehen zur Auswahl: – Einbruch (ein Feld) – Einbruch (zwei Felder) – Personenzählung – Verkehrsvorfälle – Verkehr in die falsche RichtungNetwork camera Konfiguration | de 35 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Hinweis! Eine Kamerakalibrierung ist für alle Szenarien erforderlich. Durch das Verwenden der Szenarien wird die VCA-Konfiguration auf die Szenario- Standardeinstellungen zurückgesetzt. Alle Werte (Metadaten-Generierung und Aufgaben) können nach der Aktivierung der Szenario-Standardeinstellungen bearbeitet werden. Löschen Sie Aufgaben, die nicht auf Ihre Anwendungsfälle passen. Referenzabgleich Sie können ein Referenzbild speichern, das kontinuierlich mit dem aktuellen Videobild verglichen werden kann. Wenn das aktuelle Videobild in den markierten Bereichen vom Referenzbild abweicht, wird ein Alarm ausgelöst. Auf diese Weise können Manipulationen erkannt werden, die anderenfalls unerkannt bleiben würden, z.B. das Drehen der Kamera.
1. Klicken Sie auf Referenz, um das aktuell angezeigte Videobild als Referenzbild zu
2. Klicken Sie auf Ausblendung hinzufügen und wählen Sie im Referenzbild die zu
ignorierenden Bildbereiche aus. Klicken Sie zum Anwenden auf Setzen.
3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Referenzabgleich, um den laufenden Abgleich zu
aktivieren. Das gespeicherte Referenzbild wird unter dem aktuellen Videobild in Schwarzweiß angezeigt.
4. Wählen Sie die Option Verschwindende Kanten oder Hinzukommende Kanten, um den
Referenzabgleich erneut festzulegen. Empfindlichkeit Die Grundempfindlichkeit der Manipulationserkennung kann an die Umgebungsbedingungen der Kamera angepasst werden. Der Algorithmus reagiert auf Unterschiede zwischen Referenzbild und aktuellem Videobild. Je dunkler der Überwachungsbereich, desto höher muss der Wert eingestellt werden. Auslöseverzögerung [s] Ermöglicht die Einstellung einer verzögerten Alarmauslösung. Der Alarm wird nur ausgelöst, nachdem ein eingestelltes Zeitintervall in Sekunden verstrichen ist und wenn der Auslösezustand danach noch vorliegt. Wenn der ursprüngliche Zustand vor Ablauf dieses Zeitintervalls wiederhergestellt wurde, wird der Alarm nicht ausgelöst. Dadurch lassen sich Fehlalarme verhindern, die durch kurzzeitige Änderungen (z.B. Reinigungsarbeiten im direkten Blickfeld der Kamera) ausgelöst werden. Verschwindende Kanten Der im Referenzbild ausgewählte Bereich sollte ein markantes Objekt beinhalten. Wenn dieses Objekt verdeckt oder bewegt wird, löst der Referenzabgleich einen Alarm aus. Wenn der ausgewählte Bereich zu homogen ist, sodass ein Verdecken oder Bewegen des Objekts keinen Alarm auslösen würde, wird sofort ein Alarm ausgelöst, um anzuzeigen, dass das Referenzbild ungeeignet ist. Hinzukommende Kanten Wählen Sie diese Option, wenn der ausgewählte Bereich des Referenzbilds eine größtenteils homogene Fläche umfasst. Sollte ein Objekt in diesem Bereich angezeigt werden, wird ein Alarm ausgelöst. Gesamtveränderung Aktivieren Sie diese Funktion, wenn die Gesamtveränderung gemäß der Einstellung des Schiebereglers „Gesamtveränderung“ einen Alarm auslösen soll.36 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Gesamtveränderung (Schieberegler) Stellen Sie ein, wie groß die Gesamtveränderung im Videobild sein muss, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Diese Einstellung ist unabhängig von den Sensorfeldern, die unter Ausblenden... ausgewählt wurden. Stellen Sie einen hohen Wert ein, wenn zur Auslösung eines Alarms in einer geringeren Anzahl von Sensorfeldern Änderungen auftreten müssen. Bei einem niedrigen Wert müssen die Änderungen in einer großen Anzahl von Sensorfeldern gleichzeitig auftreten, damit ein Alarm ausgelöst wird. Mit dieser Option lassen sich, unabhängig von Bewegungsalarmen, Manipulationen an der Ausrichtung oder am Standort einer Kamera erkennen, die zum Beispiel durch Verdrehen der Kamerahalterung verursacht wurden. Aktuelle Helligkeit Zur Information wird die aktuelle Helligkeit der Kameraszene angezeigt. Je heller das Bild, umso höher der Wert. Nutzen Sie diesen Wert als Indikator, wenn Sie eine zugehörige Schwelle definieren. Bild zu hell Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Manipulation durch extremes Licht (z.B. durch eine direkt auf das Objektiv gerichtete Taschenlampe) einen Alarm auslösen soll. Verwenden Sie den Schieberegler, um die Alarmschwelle des Alarmauslösers festzulegen. Bild zu dunkel Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Manipulation durch Verdecken des Objektivs (z.B. durch Besprühen mit Farbe) einen Alarm auslösen soll. Verwenden Sie den Schieberegler, um die Alarmschwelle des Alarmauslösers festzulegen. Geplant Mithilfe dieser Konfiguration können Sie ein VCA-Profil mit den Wochentagen und Uhrzeiten verknüpfen, an bzw. zu denen die Video-Content-Analyse aktiviert sein soll. 4 Wählen Sie in der Auswahlliste VCA-Konfiguration die Option Geplant aus. Zeitpläne lassen sich für Wochentage und Feiertage festlegen. Sie können für jeden Wochentag beliebig viele Zeitbereiche (in 15-Minuten-Intervallen) zuweisen. Wenn Sie den Mauszeiger über die Tabelle führen, wird die Uhrzeit angezeigt.
1. Klicken Sie im Feld Zeitbereiche auf das Profil, das Sie zuweisen möchten.
2. Klicken Sie auf ein Tabellenfeld und ziehen Sie den Mauszeiger bei gedrückt gehaltener
linker Maustaste über alle Felder, die dem ausgewählten Profil zugewiesen werden sollen.
3. Klicken Sie auf das Profil Keine Aufzeichnungen im Bereich Zeitbereiche, um die
Auswahl der Intervalle aufzuheben.
4. Klicken Sie auf Alles wählen, um alle Intervalle für die Zuweisung zum gewählten Profil
5. Klicken Sie auf Alles löschen, um die Auswahl aller Intervalle aufzuheben.
6. Klicken Sie abschließend auf Setzen, um die Einstellungen im Gerät zu speichern.
Durch die Festlegung von Feiertagen können die Einstellungen des normalen Wochenplans außer Kraft gesetzt werden.
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Feiertage. In der Tabelle werden bereits festlegte
Feiertage angezeigt.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Ein neues Fenster wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Kalender das gewünschte Von-Datum aus.
4. Klicken Sie auf das Bis-Feld und wählen Sie ein Datum im Kalender aus.
5. Klicken Sie auf OK, um die Auswahl anzunehmen, die in der Tabelle als ein einziger
Eintrag behandelt wird. Das Fenster wird geschlossen.
6. Weisen Sie den VCA-Profilen wie oben beschrieben die definierten Feiertage zu.Network camera Konfiguration | de 37
Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
7. Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol bei einem benutzerdefinierten Feiertag, um ihn zu
löschen. Folgt Ereignis Mit dieser Konfiguration können Sie festlegen, dass die Video-Content-Analyse nur dann aktiviert wird, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. 4 Wählen Sie in der Auswahlliste VCA-Konfiguration die Option Folgt Ereignis aus. Solange kein Auslöser aktiviert ist, ist die Konfiguration Stilles VCA, bei der Metadaten erstellt werden, aktiviert. Diese Metadaten erleichtern Suchvorgänge in Aufzeichnungen, aber es wird kein Alarm ausgelöst. Auslöser Stellen Sie einen physischen oder virtuellen Alarm als Auslöser ein. Ein virtueller Alarm wird mithilfe von Software, z.B. mit RCP+-Befehlen oder Alarmskripten, erstellt. Auslöser aktiv Wählen Sie hier die VCA-Konfiguration aus, die durch einen aktiven Auslöser aktiviert werden soll. Ein grünes Häkchen rechts neben dem Listenfeld zeigt an, dass der Auslöser aktiv ist. Auslöser inaktiv Wählen Sie hier die VCA-Konfiguration aus, die aktiviert werden soll, wenn der Auslöser nicht aktiv ist. Ein grünes Häkchen rechts neben dem Listenfeld zeigt an, dass der Auslöser inaktiv ist. Verzögerung [s] Legen Sie fest, mit welcher Verzögerung die Video-Content-Analyse auf Signale vom Auslöser reagieren soll. Der Alarm wird nur ausgelöst, nachdem ein eingestelltes Zeitintervall in Sekunden verstrichen ist und wenn der Auslösezustand danach noch vorliegt. Wenn der ursprüngliche Zustand vor Ablauf dieses Zeitintervalls wiederhergestellt wurde, wird der Alarm nicht ausgelöst. Das Auswählen einer Verzögerungszeit kann sinnvoll sein, um Fehlalarme oder häufiges Auslösen zu vermeiden. Während der Verzögerungszeit ist stets die Konfiguration Stilles VCA aktiviert.
Alarme können basierend auf Audiosignalen erzeugt werden. Konfigurieren Sie Signalstärken und Frequenzbereiche, sodass Fehlalarme, beispielsweise durch Maschinen- oder Hintergrundgeräusche, vermieden werden. Richten Sie zuerst die normale Audioübertragung ein, bevor Sie den Audioalarm konfigurieren. Audioalarm Wählen Sie Ein, damit das Gerät Audioalarme generiert. Name Der Name erleichtert die Identifizierung des Alarms in größeren Videoüberwachungssystemen. Geben Sie hier einen eindeutigen und leicht verständlichen Namen ein. Signalbereiche Schließen Sie spezielle Signalbereiche aus, um Fehlalarme zu vermeiden. Dazu ist das Gesamtsignal in 13Tonbereiche eingeteilt (Mel-Skala). Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Kontrollkästchen unter der Grafik, um einzelne Bereiche ein- bzw. auszuschließen. Alarmschwelle Richten Sie die Alarmschwelle auf der Grundlage des in der Grafik sichtbaren Signals ein. Sie können die Alarmschwelle mit dem Schieberegler einstellen oder alternativ mit der Maus die weiße Linie direkt in der Grafik verschieben.38 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Empfindlichkeit Mit dieser Einstellung passen Sie die Empfindlichkeit an das Tonumfeld an und unterdrücken einzelne Signalpegel effektiv. Ein hoher Wert entspricht einer hohen Empfindlichkeit. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Der Alarmzustand kann per E-Mail dokumentiert werden. Die Kamera sendet automatisch eine E-Mail an eine benutzerdefinierte E-Mail-Adresse. So kann auch ein Empfänger benachrichtigt werden, der nicht über eine Videoempfangseinrichtung verfügt. Sende Alarm-E-Mail Wählen Sie Ein, wenn das Gerät im Alarmfall automatisch eine Alarm-E-Mail versenden soll. Mailserver-IP-Adresse Geben Sie hier die IP-Adresse eines Mailservers ein, der nach dem SMTP-Standard arbeitet (Simple Mail Transfer Protocol). Ausgehende E-Mails werden über die eingegebene Adresse an den Mailserver gesendet. Lassen Sie das Feld anderenfalls leer (0.0.0.0). SMTP-Port Wählen Sie den gewünschten SMTP-Port. SMTP-Benutzername Geben Sie einen registrierten Benutzernamen für den gewählten Mailserver ein. SMTP-Passwort Geben Sie das erforderliche Passwort für den registrierten Benutzernamen ein. Format Wählen Sie das Datenformat der Alarmmeldung aus. – Standard (mit JPEG): E-Mail mit JPEG-Bilddatei als Anhang. – SMS: E-Mail im SMS-Format an ein E-Mail-to-SMS-Gateway ohne angehängtes Bild. Wenn ein Mobiltelefon als Empfänger dient, muss je nach Format die E-Mail- oder SMS- Funktion aktiviert sein, damit diese Nachrichten empfangen werden können. Informationen zur Bedienung des Mobiltelefons erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter. Bildgröße Wählen Sie die Größe der JPEG-Bilder aus, die von der Kamera gesendet werden sollen. JPEG-Anhang von Kamera Um ein JPEG-Bild aus einem bestimmten Videokanal zu senden, aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen. VCA-Überblendungen Aktivieren Sie das Kontrollkästchen VCA-Überblendungen, um die Kontur des Objekts, das einen Alarm ausgelöst hat, in dem Kamerabild zu platzieren, das als Snapshot per E-Mail gesendet wird. Ziel-Adresse Geben Sie hier die E-Mail-Adresse für Alarm-E-Mails ein. Die maximale Länge der Adresse beträgt 49Zeichen. Absenderadresse Geben Sie einen eindeutigen Namen für den E-Mail-Absender ein, z.B. den Standort des Geräts. So lässt sich die Herkunft der E-Mail leichter identifizieren. Test-E-Mail Klicken Sie auf Jetzt senden, um die E-Mail-Funktion zu testen. Eine Alarm-E-Mail wird sofort generiert und versendet. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.Network camera Konfiguration | de 39 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC
4.5.5 Alarm Task Editor
Durch das Bearbeiten von Skripten auf dieser Seite werden alle Einstellungen und Eingaben auf den anderen Alarmseiten überschrieben. Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Zur Bearbeitung dieser Seite benötigen Sie Programmierkenntnisse. Außerdem sollten Sie mit den im Dokument Alarm Task Script Language enthaltenen Informationen vertraut sein und die englische Sprache beherrschen. Als Alternative zu den Alarmeinstellungen auf den verschiedenen Alarmseiten können hier die gewünschten Alarmfunktionen in Skriptform eingegeben werden. Dadurch werden alle Einstellungen und Eingaben auf den anderen Alarmseiten überschrieben.
1. Klicken Sie unter dem Feld Alarm Task Editor auf Beispiele, um einige Skriptbeispiele
anzuzeigen. Ein neues Fenster wird geöffnet.
2. Im Feld Alarm Task Editor können neue Skripte eingegeben bzw. vorhandene Skripte
entsprechend Ihren Anforderungen geändert werden.
3. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Setzen, um die Skripte auf das Gerät zu
übertragen. Bei erfolgreicher Übertragung wird über dem Textfeld die Meldung Script erfolgreich geparst. angezeigt. Wenn die Übertragung nicht erfolgreich war, wird eine Fehlermeldung mit weiteren Informationen angezeigt.
Die Einstellungen auf diesen Seiten dienen zur Integration des Geräts in ein Netzwerk. Einige Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. In diesem Fall ändert sich Setzen zu Setzen u. Neustart.
1. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
2. Klicken Sie auf Setzen u. Neustart.
Das Gerät wird neu gestartet, und die geänderten Einstellungen werden aktiviert.
4.6.1 Netzwerkdienste
Auf dieser Seite wird ein Überblick über alle verfügbaren Netzwerkdienste aufgeführt. Verwenden Sie das Kontrollkästchen, um einen Netzwerkdienst zu aktivieren oder zu deaktivieren. Klicken Sie auf das Einstellungssymbol neben dem gewünschten Netzwerkdienst, um dessen Einstellungsseite aufzurufen.
4.6.2 Netzwerkzugriff
Wenn die IP-Adresse, Subnetzmaske oder Gateway-Adresse geändert wurde, ist das Gerät nach einem Neustart nur unter den neuen Adressen verfügbar. Auto-IPv4-Zuweisung Wenn das Netzwerk einen DHCP-Server für die dynamische Zuweisung von IP-Adressen hat, wählen Sie Ein oder Ein plus Link-Local, um automatisch die per DHCP zugewiesene IP- Adresse zu akzeptieren. Wenn kein DHCP-Server verfügbar ist, wählen Sie Ein plus Link-Local, um eine (Auto-IP) Link- Local-Adresse automatisch zuzuweisen. Bei bestimmten Anwendungen muss der DHCP-Server eine feste Zuordnung zwischen IP- Adressen und MAC-Adressen unterstützen und entsprechend konfiguriert sein, dass die zugeordnete IP-Adresse nach jedem Neustart des Systems weiterhin zur Verfügung steht. Ethernet Die Ethernet-Optionen werden in diesem Abschnitt definiert.40 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation IP-V4-Adresse IP-Adresse Geben Sie die gewünschte IP-Adresse für die Kamera ein. Es muss sich um eine gültige IP- Adresse für das Netzwerk handeln. Subnetzmaske Geben Sie die zur eingestellten IP-Adresse passende Subnetzmaske ein. Gateway-Adresse Wenn das Gerät eine Verbindung zu einer Gegenstelle in einem anderen Subnetz herstellen soll, geben Sie hier die IP-Adresse des Gateways ein. Andernfalls lassen Sie das Feld leer (0.0.0.0). IP-V6-Adresse IP-Adresse Geben Sie die gewünschte IP-Adresse für die Kamera ein. Es muss sich um eine gültige IP- Adresse für das Netzwerk handeln. Präfix-Länge Geben Sie die zur eingestellten IP-Adresse passende Präfix-Länge ein. Gateway-Adresse Wenn das Gerät eine Verbindung zu einer Gegenstelle in einem anderen Subnetz herstellen soll, geben Sie hier die IP-Adresse des Gateways ein. Andernfalls lassen Sie das Feld leer (0.0.0.0). DNS-Server-Adresse 1/DNS-Server-Adresse 2 Der Zugriff auf das Gerät ist einfacher, wenn es auf einem DNS-Server registriert ist. Wenn Sie beispielsweise eine Internetverbindung mit der Kamera herstellen möchten, muss im Browser als URL lediglich der Name eingegeben werden, unter dem das Gerät auf dem DNS-Server geführt wird. Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein. Die Server unterstützen sichere und dynamische DNS. Video-Übertragung Wenn das Gerät hinter einer Firewall betrieben wird, muss als Übertragungsprotokoll TCP (Port80) gewählt werden. Bei Einsatz im lokalen Netzwerk wählen Sie dagegen UDP. Multicasting ist nur mit dem UDP-Protokoll möglich. Das TCP-Protokoll unterstützt keine Multicast-Verbindungen. TCP-Raten-Kontrolle Wählen Sie Ein, wenn Sie eine Adaptive Bit Rate-Kodierung zulassen möchten. HTTP-Browser-Port Wählen Sie in der Liste gegebenenfalls einen anderen HTTP-Browser-Port aus. Der Standard- HTTP-Port ist 80. Um die Verbindungen auf HTTPS zu beschränken, muss der HTTP-Port deaktiviert werden. Aktivieren Sie hierzu die Option Aus. HTTPS-Browser-Port Um den Browser-Zugriff auf verschlüsselte Verbindungen zu beschränken, wählen Sie einen HTTPS-Port aus der Liste. Der Standard-HTTPS-Port ist443. Durch Auswahl der Option Aus können die HTTPS-Ports deaktiviert und die Verbindungen auf unverschlüsselte Ports beschränkt werden. Die Kamera verwendet das Protokoll TLS1.0. Der Browser muss für dieses Protokoll konfiguriert sein. Außerdem muss die Unterstützung für Java-Anwendungen aktiviert sein (im JavaPlug-in Control Panel der WindowsSystemsteuerung).Network camera Konfiguration | de 41 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Um die Verbindungen auf SSL-Verschlüsselung zu beschränken, muss die Option Aus für den HTTP-Browser-Port und den RCP+-Port gesetzt werden. Dadurch werden nur Verbindungen über den HTTPS-Port zugelassen, alle unverschlüsselten Verbindungen sind deaktiviert. Für Mediendaten (Video-, Audio- und Metadaten) können Sie auf der Seite Verschlüsselung die Verschlüsselung konfigurieren und aktivieren. Min. TLS-Version Wählen Sie die minimal erforderliche TLS (Transport Layer Security)-Version aus. HSTS Wählen Sie diese Option, um den Web-Sicherheitsmechanismus „HTTP Strict Transport Security” (HSTS) für sichere Verbindungen zu verwenden. RCP+-Port 1756 Durch Aktivieren von RCP+-Port1756 werden unverschlüsselte Verbindungen an diesem Port zugelassen. Wenn nur verschlüsselte Verbindungen zugelassen werden sollen, muss der Port mit der Option Aus deaktiviert werden. Discovery-Port (0 = Aus) Geben Sie die Nummer des Ports ein, den Sie erkennen möchten. Um den Port zu deaktivieren, geben Sie 0 ein. Schnittstellenmodus ETH Wählen Sie ggf. die Art der Ethernet-Verbindung für die ETH-Schnittstelle. Je nach angeschlossenem Gerät muss möglicherweise eine besondere Betriebsart gewählt werden. Netzwerk-MSS [Byte] Hier legen Sie die maximale Segmentgröße für die Benutzerdaten im IP-Paket fest. Dies ermöglicht Ihnen, die Größe der Datenpakete an die Netzwerkumgebung anzupassen und die Datenübertragung zu optimieren. Halten Sie im UDP-Modus den unten eingestellten MTU-Wert ein. Netzwerk-MTU [Byte] Geben Sie einen Maximalwert in Byte für die Paketgröße (einschließlich IP-Header) an, um die Datenübertragung zu optimieren. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
RTSP-Port Wählen Sie gegebenenfalls einen anderen Port für den RTSP-Datenaustausch aus der Liste aus. Der Standard-RTSP-Port ist554. Wählen Sie Aus, um die RTSP-Funktion zu deaktivieren. Authentifizierung (802.1x) Zum Konfigurieren der Radius-Server-Authentifizierung verbinden Sie das Gerät über ein Netzwerkkabel direkt mit einem Computer. Wenn die Kontrolle der Zugriffsrechte über das Netzwerk durch einen Radius-Server erfolgt, müssen Sie zur Kommunikation mit dem Gerät Ein auswählen, um die Authentifizierung zu aktivieren.
1. Geben Sie im Feld Identität den Benutzernamen ein, den der Radius-Server für das Gerät
2. Geben Sie das Passwort ein, das der Radius-Server für das Gerät erwartet.
TCP-Metadaten-Eingang Das Gerät kann Daten von einem externen TCP-Absender (z.B. einem ATM- oder POS-System) empfangen und diese Daten als Metadaten speichern. Wählen Sie den Port für TCP- Kommunikation aus. Wählen Sie Aus aus, um die Funktion zu deaktivieren. Geben Sie eine gültige Sender-IP-Adresse ein.42 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Syslog Server-IP-Adresse Geben Sie die korrekte IP-Adresse des Servers ein. Server-Port (0 = Aus) Geben Sie die Nummer des Server-Ports ein. Protokoll Wählen Sie das entsprechende Protokoll aus: UDP, TCP oder TLS. LLDP-Stromversorgungskonfiguration Für die Kamera angefordert Der Wert in diesem Feld gibt die für die Kamera angeforderte Anzahl von Watt an. Zusätzliche Stromversorgung Geben Sie ein, wie viel zusätzliche Watt die Kamera verwenden soll. Gesamt angefordert Der Wert in diesem Feld ist die Gesamtanzahl von Watt aus den Feldern Für die Kamera angefordertund Zusätzliche Stromversorgung. Zugewiesene Leistung Der Wert in diesem Feld ist die Anzahl von Watt, die der Kamera zugewiesen sind. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.6.4 Netzwerkverwaltung
SNMP Die Kamera unterstützt altes SNMPV1 (Simple Network Management Protocol) und SNMP V3 zur Verwaltung und Überwachung von Netzwerkkomponenten und kann SNMP-Nachrichten (Traps) an IP-Adressen senden. Dabei unterstützt das Gerät SNMPMIBII im Einheitscode. Wenn für den SNMP-Parameter Ein ausgewählt ist und keine SNMP-Host-Adresse eingegeben wird, sendet das Gerät keine SNMP-Traps, sondern antwortet nur auf SNMP-Anforderungen. Bei Eingabe von ein oder zwei SNMP-Zieladressen werden SNMP-Traps automatisch gesendet. Wählen Sie Aus, um die SNMP-Funktion zu deaktivieren. SNMP-Zieladressen Geben Sie hier die IP-Adresse von einem oder zwei Zielgeräten ein, wenn automatisch SNMP- Traps gesendet werden sollen. UPnP Wählen Sie Ein aus, um die UPnP-Kommunikation zu aktivieren. Wählen Sie Aus aus, um sie zu deaktivieren. Wenn die Funktion „Universelles Plug & Play“ (UPnP) aktiviert ist, reagiert das Gerät auf Anfragen aus dem Netzwerk und wird auf den Computern, von denen diese Anfragen ausgehen, automatisch als neues Netzwerkgerät registriert. Wegen der zahlreichen Registrierungsnachrichten sollte diese Funktion nicht in großen Anlagen verwendet werden. Hinweis: Um die UPnP-Funktion auf einem Windows-Computer nutzen zu können, müssen die Dienste „Universal Plug and Play Device Host“ und „SSDP Discovery“ aktiviert sein. Quality of Service Die Priorität der unterschiedlichen Datenkanäle kann durch die Definition des DiffServ Code Point (DSCP) festgelegt werden. Geben Sie eine durch vier teilbare Zahl zwischen 0 und 252 ein. Sie können für ein Alarmvideo eine höhere Priorität festlegen als für ein reguläres Video und die Nachalarmdauer definieren, während die Priorität beibehalten wird.Network camera Konfiguration | de 43 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Die Kamera kann mehrere Empfänger aktivieren, damit das Videosignal gleichzeitig empfangen wird. Der Stream wird entweder dupliziert und dann an mehrere Empfänger verteilt (Multi- Unicast) oder als einzelner Stream an das Netzwerk geschickt, wo er gleichzeitig an mehrere Empfänger einer definierten Gruppe verteilt wird (Multicast). Voraussetzung für das Multicasting ist ein Multicast-fähiges Netzwerk mit den Protokollen UDP und IGMPV2 (Internet Group Management Protocol). Vom Netzwerk müssen Gruppen-IP- Adressen unterstützt werden. Andere Gruppenmanagement-Protokolle werden nicht unterstützt. Das TCP-Protokoll unterstützt keine Multicast-Verbindungen. Es muss eine spezielle IP-Adresse zwischen 225.0.0.0 und 239.255.255.255 (Adresse der KlasseD) konfiguriert werden, damit Multicasting in einem Multicast-fähigen Netzwerk möglich ist. Die Multicast-Adresse kann für mehrere Streams gleich sein. Es muss allerdings jeweils ein anderer Port verwendet werden. Die Einstellungen müssen für jeden Stream einzeln vorgenommen werden. Für jeden Stream können Sie eine dedizierte Multicast-Adresse und einen Port eingeben. Wechseln Sie zwischen den Streams, indem Sie auf die entsprechende Registerkarte klicken. Die Videokanäle können individuell für jeden Stream ausgewählt werden. Aktivieren Ermöglichen Sie den gleichzeitigen Datenempfang auf Empfängern, für die die Multicast- Funktion aktiviert werden soll. Aktivieren Sie hierfür das Kontrollkästchen, und geben Sie die Multicast-Adresse ein. Multicast-Adresse Geben Sie eine gültige Multicast-Adresse für den Betrieb im Multicast-Modus ein (Duplizierung des Daten-Streams im Netzwerk). Bei der Einstellung 0.0.0.0 arbeitet der Encoder für den jeweiligen Stream im Multi-Unicast- Modus (Kopieren der Daten-Streams im Gerät). Die Kamera unterstützt Multi-Unicast- Verbindungen für bis zu fünf gleichzeitig verbundene Empfänger. Die Duplizierung der Daten im Gerät erfordert eine hohe Rechenleistung und kann unter bestimmten Umständen zu Einbußen in der Bildqualität führen. Port Geben Sie hier die Port-Adresse für den Stream ein. Streaming Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Multicast-Streaming-Modus zu aktivieren. Ein aktivierter Stream ist durch einen Haken markiert. (Für einen standardmäßigen Multicast- Betrieb ist normalerweise kein Streaming erforderlich.) Multicast-Paket-TTL Hier können Sie angeben, wie lange die Multicast-Datenpakete im Netzwerk aktiv sein sollen. Wenn der Multicast-Betrieb über einen Router erfolgen soll, muss dieser Wert größer als 1 sein. IGMP-Version Legen Sie fest, dass die Multicast-IGMP-Version dem Gerät entspricht.44 de | Konfiguration Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Für das Posting von JPEG-Bildern sowie für den Export von Aufzeichnungen muss zunächst ein Zielkonto definiert werden. JPEG Ermöglicht die Speicherung einzelner JPEG-Bilder in bestimmten Abständen auf einem FTP- Server. Bildgröße Wählen Sie die Größe der JPEG-Bilder aus, die von der Kamera gesendet werden sollen. Die JPEG-Auflösung entspricht der jeweils höheren Einstellung der beiden Datenströme. Dateiname Sie können auswählen, wie die Dateinamen für die übertragenen Einzelbilder generiert werden sollen. – Überschreiben Es wird immer derselbe Dateiname verwendet, und eine vorhandene Datei wird jeweils mit der aktuellen Datei überschrieben. – Hochzählen Eine Zahl zwischen000 und255 wird an den Dateinamen angehängt und automatisch um1 erhöht. Nach Erreichen der Zahl 255 beginnt die Zählung erneut bei
– Datum/Zeit-Endung Datum und Uhrzeit werden automatisch an den Dateinamen angehängt. Wenn Sie diesen Parameter einstellen, vergewissern Sie sich, dass Datum und Uhrzeit des Geräts stets korrekt sind. Beispiel: Die Datei snap011005_114530.jpg wurde am 1.Oktober2005 um 11:45:30Uhr gespeichert. VCA-Überblendungen Wenn Sie auf der Seite Aussehen die Anzeige von VCA-Überblendungen aktiviert haben, wählen Sie das Kontrollkästchen VCA-Überblendungen, damit die Überblendungen auch im JPEG-Bild sichtbar sind. Sendeintervall Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden ein, in dem die Bilder an einen FTP-Server gesendet werden sollen. Geben Sie Null ein, wenn keine Bilder gesendet werden sollen. Target Wählen Sie das Zielkonto für JPEG-Posting. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Für das Posting und den Export von Aufzeichnungen können vier getrennte Konten definiert werden. Typ Wählen Sie für den Kontotyp entweder FTP oder Dropbox aus. Bevor Sie ein Dropbox-Konto verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass die Zeiteinstellungen auf dem Gerät korrekt synchronisiert wurden. Kontenname Geben Sie einen Kontonamen ein, der als Zielname angezeigt werden soll. FTP-Server-IP-Adresse Bei Verwendung eines FTP-Servers geben Sie die IP-Adresse ein. FTP-Server-Login Geben Sie Ihren Anmeldenamen für den Kontoserver ein.Network camera Konfiguration | de 45 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC FTP-Server-Passwort Geben Sie das Passwort für den Zugriff auf den Kontoserver ein. Klicken Sie auf Prüfen, um zu bestätigen, dass Ihre Eingabe korrekt ist. Pfad auf dem FTP-Server Geben Sie hier den genauen Pfad ein, in dem die Bilder auf dem Kontoserver gespeichert werden sollen. Klicken Sie auf Durchsuchen, um den erforderlichen Pfad zu durchsuchen. Maximale Bitrate Geben Sie die maximale Bitrate in Kbit/s ein, die bei der Kommunikation mit dem Konto zulässig ist. Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
Um den IP-Adressbereich einzuschränken, innerhalb dem Sie aktiv eine Verbindung zum Gerät herstellen können, geben Sie eine IP-Adresse ein, und füllen Sie eine Maske aus. Es können zwei Bereiche definiert werden. 4 Klicken Sie auf Einstellen, um die Zugriffseinschränkung zu bestätigen. Wenn einer dieser Bereiche eingestellt ist, können IP-V6-Adressen nicht aktiv eine Verbindung zum Gerät herstellen. Das Gerät selbst kann bei entsprechender Konfiguration außerhalb der definierten Bereiche eine Verbindung initiieren (zum Beispiel, um einen Alarm zu senden).
Hinweis! Stellen Sie vor Beginn eines Firmware-Updates sicher, dass Sie die korrekte Upload-Datei ausgewählt haben. Die Installation der Firmware darf nicht unterbrochen werden. Auch durch den Wechsel auf eine andere Seite oder das Schließen des Browser-Fensters wird die Installation unterbrochen. Ein Upload von falschen Dateien oder eine Unterbrechung des Uploads kann dazu führen, dass das Gerät nicht mehr ansprechbar ist und ausgetauscht werden muss. Die Funktionen und Parameter der Kamera können durch den Upload neuer Firmware aktualisiert werden. Dazu muss das aktuelle Firmware-Paket über die SNCToolbox auf das Gerät übertragen werden. Somit kann eine Kamera von einem entfernten Standort aus gewartet und aktualisiert werden, ohne dass ein Techniker vor Ort am Gerät Änderungen vornehmen muss. Die SNCToolbox und die neueste Firmware sind auf der Sony-Website erhältlich. Upload-Verlauf Klicken Sie auf Anzeigen, um vergangene Firmware-Uploads anzuzeigen. Konfiguration Sie können Konfigurationsdaten für das Gerät auf einem Computer speichern und gespeicherte Konfigurationsdaten von einem Computer auf das Gerät laden. So laden Sie Konfigurationsdaten vom Computer auf das Gerät:
1. Klicken Sie auf Durchsuchen.... Ein Dialogfeld wird geöffnet.46 de | Konfiguration Network camera
2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation Stellen Sie sicher, dass die zu ladende Datei vom gleichen Gerätetyp stammt wie das neu zu konfigurierende Gerät.
2. Suchen Sie die gewünschte Konfigurationsdatei, und öffnen Sie sie.
3. Klicken Sie auf Upload.
Sie können den Übertragungsvorgang anhand des Fortschrittsbalkens verfolgen. So speichern Sie die Kameraeinstellungen:
1. Klicken Sie auf Download. Ein Dialogfeld wird geöffnet. Geben Sie ein Passwort zum
Schutz der Konfigurationsdatei ein.
2. Geben Sie bei Bedarf einen Dateinamen ein und speichern Sie.
Wartungsprotokoll Sie können ein internes Wartungsprotokoll vom Gerät herunterladen und an den Kundendienst senden. Klicken Sie auf Speichern unter..., und wählen Sie einen Speicherort für die Datei aus.
In diesem Fenster können Sie durch Eingabe entsprechender Aktivierungscodes weitere Funktionen aktivieren. Ein Überblick über die installierten Lizenzen wird angezeigt. Der Installationscode des Geräts wird ebenfalls hier angezeigt.
Dieser Abschnitt zeigt die installierten Zertifikate. Verwendungsliste HTTPS-Server Wählen Sie das Standardzertifikat für den HTTPS-Server. EAP-TLS Client Wählen Sie den Client für Extensible Authentication Protocol-Transport Layer Security (EAP- TLS). Hinweis: Die einzige Option ist möglicherweise „Keiner“. TLS-DATE vertrauenswürdig Wählen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat für TLS-DATE aus. Stratocast Wählen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat für „Stratocast“ aus. CBS-Zertifikate Wählen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat für „CBS“ aus. SYSLOG Client Wählen Sie den Client für SYSLOG aus. Dateiliste Löschen eines Zertifikats aus der Dateiliste Klicken Sie rechts neben dem Zertifikat auf das Papierkorbsymbol. Das Fenster "Datei löschen" wird angezeigt. Klicken Sie auf OK, um das Löschen zu bestätigen. Klicken Sie auf "Abbrechen", um den Löschvorgang abzubrechen. Hinweis: Sie können nur Zertifikate löschen, die Sie hinzugefügt haben. Das Standardzertifikat kann nicht gelöscht werden. Ein Zertifikat herunterladen Klicken Sie auf das Download-Symbol. Ein Fenster mit dem base64-codierten Text des Zertifikats wird geöffnet.Network camera Konfiguration | de 47 Sony Corporation User manual 2019-07 | V01 | DOC Klicken Sie auf Setzen, um die Änderungen zu übernehmen.
4.7.4 Protokollierung
Ereignis-Protokollierung Aktuelle Protokollebene Wählen Sie die Ereignisebene, für die Protokolleinträge angezeigt oder aufgezeichnet werden sollen. Anzahl der angezeigten Einträge Wählen Sie die Anzahl der anzuzeigenden Einträge aus. Software-Versiegelung Aktivieren der Software-Versiegelung Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um einen Softwareschutz zu aktivieren, der Benutzer am Anpassen der Kameraeinstellungen hindert. Diese Funktion schützt die Kamera zudem vor unbefugtem Zugriff. Debug-Protokollierung Ruft detaillierte Informationen der aktiven Protokolle ab. Diagnose Ruft Diagnoseinformationen ab. Neu laden Lädt die angezeigten Einträge neu. Protokoll herunterladen Speichern Sie eine Kopie der Einträge des Geräts auf einem Computer. So speichern Sie die Einträge:
1. Klicken Sie auf Protokoll herunterladen. Ein Dialogfeld wird geöffnet.
Geben Sie bei Bedarf einen Dateinamen ein und speichern Sie.
4.7.5 Systemüberblick
Dieses Fenster dient lediglich zu Informationszwecken und kann nicht bearbeitet werden. Halten Sie diese Informationen bereit, wenn Sie sich an den Technischen Kundendienst wenden. Markieren Sie den Text auf dieser Seite mit der Maus, und kopieren Sie ihn, damit er bei Bedarf in eine E-Mail kopiert werden kann.48 de | Anhänge Network camera 2019-07 | V01 | DOC User manual Sony Corporation 5 Anhänge
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