IFS 60K0.5D - Kamera Kern - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Gerätetyp | Kamera |
| Auflösung | Nicht angegeben |
| Sensor | Nicht angegeben |
| Objektiv | Nicht angegeben |
| Aufnahmemodi | Nicht angegeben |
| Konnektivität | Nicht angegeben |
| Abmessungen | Nicht angegeben |
| Gewicht | Nicht angegeben |
| Verwendung | Für allgemeine Fotografie konzipiert |
| Wartung | Objektiv und Sensor regelmäßig reinigen |
| Sicherheit | Feuchtigkeit und extremen Temperaturen aussetzen vermeiden |
| Allgemeine Informationen | Zubehörkompatibilität vor dem Kauf überprüfen |
Häufig gestellte Fragen - IFS 60K0.5D Kern
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BEDIENUNGSANLEITUNG IFS 60K0.5D Kern
Betriebs- und Installationsanleitung Anzeigegerät Operating and Installation Instructions Display Unit Notice d'utilisation et d'installation Afficheur
KERN KFS-TM
Version 2.1
2023-12

D Weitere Sprachversionen finden Sie online unter www.kern-sohn.com/manuals
BG Дугн eзников Версан се наимерпс в саит a www.kern-sohn.com/manuals
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Inhaltsverzeichnis
1 Technische Daten 4
2 Geräteübersicht 5
2.1 Anzeigenübersicht 6
2.2 Tastaturübersicht 8
2.3 Akustisches Signal 9
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines) 9
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
3.2 Sachwidrige Verwendung 9
3.3 Gewährleistung 10
3.4 Prüfmittelüberwachung 10
4 Grundlegende Sicherheitshinweise 10
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten 10
4.2 Ausbildung des Personals 10
5 Transport und Lagerung 11
5.1 Kontrolle bei Übernahme 11
5.2 Verpackung/Rücktransport 11
6 Auspacken und Aufstellen 11
6.1 Aufstellort, Einsatz 11
6.2 Lieferumfang / Serienmäßiges Zubehor: 12
6.3 Auspacken/Aufstellen 12
6.4 Netzanschluss 14
6.5 Justierung 14
6.6 Linearisierung 17
6.7 Eichung 19
7 Betrieb 21
7.1 Einsatzen 21
7.2 Ausschalten 21
7.3 Nullstellen 21
7.4 Einfaches Wagen 21
7.5 Wagen mit Tara 22
7.5.1 Pre-Tare 22
7.6 Zahlen 23
7.6.1 Ermittlung des durchschnittlichen Stuckgewichts durch Wägung 24
7.6.2 Numerische Eingabe des durchschnittlichen Stückgewichts 25
7.7 Summieren 26
7.7.1 Manuelles Summieren 27
7.7.2 Automatisches Summieren 30
7.8 Toleranzkontrolle 31
7.8.1 Toleranzkontrolle auf Zielstückzahl 34
7.8.2 Toleranzkontrolle auf Zielgewicht 36
7.9 Speicherfunktion mit ID 39
7.9.1 ID der Funktion Pre-Tare zuweisen: 39
7.9.2 ID einem bestimmten Referenzgewicht zuweisen 39
7.9.3 ID der Funktion Toleranzwagen zuweisen 40
7.10 Datum und Uhrzeit einstellen fur Bildschirmschoner 43
7.11 Overload-Counter (ab Version 1.00x) 46
7.11.1 Gespeicherte Werte abfragen: 46
7.11.2 Gespeicherte Werte loschen: 47
8 Funktionsmenu 48
8.1 Übersicht nicht eichfähige Wagesysteme 50
8.2 Übersicht eichfähige Wagesysteme 53
9 RS 232C Schnittstelle 56
9.1 Technische Daten 56
9.2 KERN Communications Protocol (KERN Schnittstellenprotokoll) 57
9.3 Ausdruckbeispiele 58
10 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung. 59
10.1 Reinigen 59
10.2 Wartung, Instandhaltung 59
10.3 Entsorgung 59
11 Fehlermeldungen, Kleine Pannenhilfe 60
12 Installation Anzeigegerät / Wägebrücke 61
12.1 Technische Daten 61
12.2 Aufbau des Wagesystems 61
12.3 Plattform anschlieben 62
12.4 Anzeigegeräte konfigurieren 63
12.5 Konfigurationsmenü-Übersicht 65
13 Verwendung als Zählsystem 68
13.1 Mengenwaage IFS mit der Referenzwaage EWJ über das optionale Schnittstellenkabel CCA-A01 verbinden 68
13.2 Manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS 69
13.3 Automatisches oder manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS 71
13.4 Anschluss Zählsystem an Signallampe CFS-A03 (Option) 72
13.5 Anschluss Zählsystem an einen optionalen Drucker 72
14 Konformitätserklarung 73
1 Technische Daten
| KERN | KFS-TM |
| Anzeige | 6 - stellig |
| Wägeinheiten | g, kg |
| Display | LCD 16.5 mm Ziffern, hinterleuchtet |
| DMS-Wägezellen | 80-100 Ω. Max. 4 Stück à 350 Ω; Empfindlichkeit 2-3 mV/V |
| Bereichskalibrierung | Wir empfehlen ≥ 50 % Max. |
| Stromversorgung | Eingangspannung 220 V – 240 V, 50 Hz |
| Netzteil Sekundärspannung 12V, 500 mA | |
| Gehäuse | 260 x 150 x 65 |
| Zulässige Umgebungstemperatur | 0°C – 40°C |
| Nettogewicht | 1.5 kg |
| Akku (Option) Betriebs/-Ladezeit | 40 h / 12 h |
| Tischfußinkl. Wandhalterung | Standard |
| Datenausgabe | RS 232 |
2 Geräteübersicht


- Anzeige „Gewicht"
- Anzeige „Durchschnittliches Stückgewicht"
- Anzeige „Stückzahl"
- Toleranzmarke, s. Kap. 7.8
- Ein-/Ausschalttaste
- Tarier- und Nullstell taste
- Numerische Tasten
- Funktionstaten
9.RS-232 - Eingang Anschluss Lastzellenkabel
- Tischfuß/Wandhalterung
- Anschlag Tischfuß/Stativ
- Anschluss Netzadapter
- Justierschalter
2.1 Anzeigenübersicht

Gewichtsanzeige
Hier wird das Gewicht des Wägeguts in [kg] angezeigt.
Der Indikator [4] befind dem Symbol zeigt an:
| TARE | Nettogewicht |
| ○ | Stabilitätsanzeige |
| →0← | Nullstellanzeige |
Anzeige durchschnittliches Stückgewicht
Hier wird das durchschnittliche Stückgewicht in [g] angezeigt. Diese Wert wird entweder durch den Benutzer numerisch eingegeben oder durch Einwagen von der Waage berechnet.
Anzeige Stückzahl
Hier wird die aktuelle Stückzahl (PCS = pieces) bzw. im Summiermodus die Summe der aufgelegten Teile angezeigt, s. Kap.7.7.
Der Indikator [4] befindem Symbol zeigt an:
| TOTAL | Gesamtstückzahl |
| + | Zielstückzahl oberhalb oberer Toleranzgrenze |
| ✓ | Zielstückzahl im Toleranzbereich |
| - | Zielstückzahl unterhalb unterer Toleranzgrenze |
- Sonstige Anzeigen
| Stromversorgung über Netzadapter Statusanzeige Akku (Option) | |
| BUSY | Wagedaten werden gespeichert/berechnet |
| LIGHT | Mindeststückgewicht untersritten |
2.2 Tastaturübersicht
| Taste | Funktion |
| ON OFF | → Ein-/Ausschalten |
| TARE →0← | → Tarieren (>2 % Max) → Nullstellen (< 2 % Max) |
| REF ID | → Eingabe des Stückgewichts durch Wägung, s. Kap. 7.6.1 → Der Wert wird in den Waagenspeicher abgelegt |
| REF TOL | → Numerische Eingabe des Stückgewichts s. Kap. 7.6.2 |
| REF OPT | → Referenzoptimierung |
| TDL | → Grenzwerte für Toleranzkontrolle setzen/abrufen |
| + ID | → Addition in Summenspeicher → Menu verlassen, darüber in Wägemodus → Gesamtsumme abrufen |
| → Wagedaten über Schnittstelle übermitteln | |
| F | → Funktionsmenü aufrufen → Auswahr im Menu bestätigten |
| 0 ... | → Numerische Tasten |
| → Dezimalpunkt | |
| C | → Löschtaste |
| 8 4 6 2 | → Pfeillasten zur Navigation im Menu und bei numerischer Eingabe zum Setzen der Dezimalstelle |
2.3 Akustisches Signal
| 1 x kurz | Bestätigung für Tastendruck |
| 1 x lang | Speichervorgang erfolgreich |
| 2 x kurz | Ungültige Eingabe |
| 3 x kurz | Fehlende Eingabe |
| andauernd | Toleranzkontrolle abhängig von Menüeinstellung „F1 Co“, s. Kap. 8 |
3 Grundlegende Hinweise (Allgemeines)
3.1 Bestimmungsgemäß Verwendung
Das von Ihnen erworbene Anzeigegerät in Kombination mit einer Wägeplatte dient zum Bestimmen des Wägewertes von Wägegut. Es ist zur Verwendung als „nicht-selbstätigtes Wagesystem" vorgesehen, d.h. das Wägegut wird manuell, vorsichtig und mittig auf die Wägeplatte aufgebracht. Nach Erreichen eines stabilen Wägewertes kann der Wägewert abgelesen werden.
3.2 Sachwidrige Verwendung
- Unsere Waagen sind nicht selbsttätige Waagen und nicht für den Einsatz in dynamischen Wageprozessen vorgesehen. Die Waagen können jedoch nach Überprüfung des individuellen Einsatzbereiches und hier speziell den Genaigkeitsanforderungen der Anwendung auch für dynamische Wageprozesse eingesetzt werden.
- Keine Dauerlast auf der Wägeplatte belassen. Diese kann das Messwerk beschädigen.
- Stöbe und Überlastungen der Waage über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Waage konnte hierdurch beschädigt werden.
- Waage niemals in explosionsgefahrdeten Räumen betreiben. Die Serienausführung ist nicht Ex-geschützt.
- Die Waagearf nicht konstruktiv verändert werden. Dies kann zu falschen Wägeergebnissen,icherheitstechnischen Mangeln sowie der Zerstörung der Waage führen.
- Die Waagearf nur gemäß den beschriebenen Vorgaben eingesetzt werden. Abweichende Einsatzbereiche/Anwendungsgebiete sind von KERN schriftlich freizugegeben.
3.3 Gewährleistung
Gewährleistung erlischt bei
- Nichtbeachten unserer Vorgaben in der Betriebsanleitung
- Verwendung außerhalb der beschriebenen Anwendungen
- Veränderung oder Offnen des Gerätes
- Mechanische Beschädigung und Beschädigung durch Medien, Flüssigkeiten, natürlichem Verschleib und Abnutzung
- Nicht sachgemäß Aufstellung oder elektrische Installation
- Überlastung des Messwerkes
3.4 Prüfmittelüberwachung
Im Rahmen der Qualitätssicherung mussen die messtechnischen Eigenschaften der Waage und eines eventuell vorhandenen Prüfungwichtes in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Der verantwortliche Benutzer hat hierfür ein geeignetes Interval sowie die Art und den Umfang dieser Prüfung zu definieren. Informationen bezüglich der Prüfmittelüberwachung von Waagen sowie der hierfür notwendigen Prüfungwichte sind auf der KERN- Homepage (www.kern-sohn.com) verfügbar. In seinem akkreditierten Kalibrierlaboratorium konnen bei KERN Schnell und kostengünstig Prüfungwichte und Waagen kalibriert werden (Rückführung auf das nationale Normal).
4 Grundlegende Sicherheitshinweise
4.1 Hinweise in der Betriebsanleitung beachten

Betriebsanleitung vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sorgfältig durchlesen, selbst dann, wenn Sie bereits über Erfahrungen mit KERN-Waagen verfügen.
4.2 Ausbildung des Personals
Das Gerätarf nur von geschulten Mitarbeitern bedient und gepflegt werden.
5 Transport und Lagerung
5.1 Kontrolle bei Übernahme
Überprüfen Sieitte die Verpackung sofort beim Eingang sowie das Gerät beim Auspacken auf eventuell sightbare auBere Beschädigungen.
5.2 Verpackung/Rücktransport

Alle Teile der Originalverpackung für einen eventuell notwendigen Rücktransport aufbewahren.
Für den Rücktransport ist nur die Originalverpackung zu verwenden.
Vor dem Versand alle angeschlossenen Kabel und losen / beweglichen Teile trennen.
Evtl. vorgesehene Transportsicherungen wieder anbringen.
Alle Teile z.B. Windschutz, Wägeplatte, Netzteil etc. gegen Verrutschen und Beschädigung sichern.
6 Auspacken und Aufstellen
6.1 Aufstellort, Einsatzort
Die Anzeigegeräte sind so konstruiert, dass unter den üblichen Einsatzbedingungen zuverlässige Wägeergebnisse erzielt werden.
Exakt und schnell arbeiten Sie, wenn Sie den richtigen Standort für Ihr Anzeigegerät und ihre Wägeplatte wahlen.
Am Aufstellort folgenden beachten:
- Waage auf eine stabile, gerade Fläche stellen.
- Extreme Wärme sowie Temperaturschwankungen z.B. durch Aufstellen befind der Hezung oder direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
- Waage vor direktem Luftzug durch geöffnete Fenster und Türen schützen.
- Erschütterungen während des Wägens vermeiden.
- Waage vor hoher Luftfeuchtigkeit, Dämpfen und Staub schützen.
- Das Gerät nicht über längerere Zeit starker Feuchtigkeit aussetzen. Eine nicht erlaubte Betauung (Kondensation von Luftfeuchtigkeit am Gerät) kann auftreten, wenn ein kaltes Gerät in eine wesentlich wärmere Umgebung gebracht wird. In thisem Fall das vom Netz getrennte Gerät ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren.
- Statische Aufladung von Wägegut, Wägebehälter vermeiden.
- Nicht in explosivstoffgefahren den Bereichen oder in durch Gase, Dämpfe und Nebel sowie durch Stäube explosionsgefahren den Bereichen betreiben!
-
Chemikalien (z.B. Flüssigkeiten oder Gase), welche die Waageinnen oder außen angeifen und beschädigen können, sind fernzuhalten.
-
Beim Auftreten von elektromagnetischen Feldern, bei statischen Aufladungen (z.B. beim Verwieden / Zahlen von Kunststoffeilen) sowie bei instabiler Stromversorgung sind große Anzeigeabweichungen (falsche Wägeergebnisse, sowie Beschädigungen der Waage) möglich. Der Standort muss dann gewechselt oder die Störquelle beseitigt werden.
6.2 Lieferumfang / Serienmäßiges Zubehör:
Anzeigegerat, s. Kap. 2
- Netzgerät
Tischfuß inkl. Wandhalterung
- Arbeitssschutzhaube
- Betriebsanleitung
6.3 Auspacken/Aufstellen
Das Anzeigegerät vorsichtig aus der Verpackungnehmen, Plastikhülle entfernen und am vorgesehenen Arbeitsplatz aufstellen.
Das Anzeigegerät so aufstellen, dass es gut bedient und eingesehen werden kann.
Verwendung mit Tischfuß inkl. Wandhalterung
Wandhalterung

Tischfuß in Führungsschiene [11] bis Anschlag [12] schieren, s. Kap. 2.
Verwendung mit Stativ (Option)

(Abbildungsbeispel)
Zum Hochsetzen der Anzeige kann das Anzeigegerät an ein optional erhältliches Stativ (KERN IFB-A01/A02) montiert werden.
6.4 Netzanschluss

Länderspezifischen Netzstecker auswahlen und am Netzgeräteinstecken.

Kontrollieren, ob die Spannungsaufnahme der Waage richtig eingestellt ist. Die Waagearf nur an das Stromnetz angeschlossen werden, wenn die Angaben an der Waage (Aufkleber) und die ortsübliche Netzspannung identisch sind.
Nur KERN-Originalnetzgeräte verwenden. Die Verwendung anderer Fabrikate bedarf der Zustimmung von KERN.

Wichtig:
Vor Inbetriebnahme das Netzkabel auf Beschädigungen überprüfen.
Darauf achten, dass das Netzgerät nicht mit Flüssigkeiten in Berührung kommt.
Der Netzstecker muss jederzeit zugänglich sein.
6.5 Justierung
Da der Wert der Erdbeschleunigung nicht an jedem Ort der Erde gleich ist, muss jeder Anzeigegerät mit angeschlossener Wägeplatte – gemäß dem zugrunde liegenden physikalischen Wägeprinzip – am Aufstellort auf die dört herrschende Erdbeschleunigung abgestimmt werden (nur wenn das Wägesystem nicht bereits im Werk auf den Aufstellort justiert wurde). Dieser Justiervorgang muss bei der ersten Inbetriebnahme, nach jedem Standortwechsel sowie bei Schwankungen der Umgebungstemperatur durchgeführt werden. Um genaue Messwerte zu erhalten, empfeht es sich zudem, das Anzeigegerät auch im Wägebetrieb periodisch zu justieren.
i
- Justiergewicht bereitstellen.
- Das erforderliche Justiergewicht ist abhängig von der Kapazität des Wagesystems. Justierung möglichst nahe an der Höchstlast des Wagesystems durchführten.Infos zu Prüfgewichenen finden Sie im Internet unter: http://www.kern-sohn.com
- Stabile Umgebungsbedingungen beachten. Eine Anwärzmkeit zur Stabilisierung ist erforderlich.
Menu aufrufen:
Gerät einschalten und während des Selftests dcken. Darauf achten, dass sich keine Gegenstände auf der Wageplatte befinden. Falls nötig mit TARE nflstellen.

Im Wägemodus ca. 5-6 Sekunden gedrückt halten bis FUNC gefolggt von F0 iSn erscheint. Taste loslassen.

8 wiederholt drucken, bis F2 dm angezeigt wird.

Bei geeichen Wagesystemen Justierschalter drucken!
F F 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
$$ S i G r G = E i n b e r e i c h s w a a g e $$
$$ \text {d u r} \quad r = \text {Z w e i b e r e i c h s w a a g e} $$
$$ \text {d U R L} = \text {M e h r t e i l u n g s w a a g e} $$
Mit bF tätigen.

8 wiederholt drucken, bis CAL angezeigt wird.

Mit F tätigen und mit gewichtete Einstellung wahlen.
Linear = Linearisierung
nonIn = Justierung
Justierung durchführren:
Menüeinstellung nonLin mit bF tätigen.

Darauf achten, dass sich keine Gegenstände auf der Wägeplatte befinden.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird LoAd angezeigt.

Erforderliches Justiergewicht vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen.

Nach erfolglicher Justierung führt die Waage einen Selfbstest durch. Wahrend des Selfstests Justiergewicht abnehmen, die Waage kehr automatisch in den Wagemodus zurück. Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht wird eine Fehlermeldung angezeigt, Justiervorgang wiederholen.
6.6 Linearisierung
Die Lineärität gibt die größte Abweichung der Gewichtsanzeige einer Waage zum Wert des jeweiligen Prüfgewichts nach Plus und Minus über den gesamten Wägebereich an. Wird bei der Prüfmittelüberwachung eine Linearitätsabweichung festgestellt, kann diese durch eine Linearisierung verbessert werden.

- Die Linearisierungarf nur von einer Fachkraft mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit Waagen durchgefuhrt werden.
Die zu verwendenden Prüfgewichte müssen auf die Spezifikationen der Waage abgestimmt sein, s. Kap. „Prüfmittelüberwachung". - Stabile Umgebungsbedingungen beachten. Eine Anwärmeit zur Stabilisierung ist erforderlich.
- Wahlend der Linearisierung in Schritt LOAD 1 bis LOAD 4 Justiergewicht nicht entfernen sondern nur erhöhen. Umgekehrt in Schritt LOAD 4 bis LOAD 1 Justiergewicht nicht entfernen sondern nur verrin-gern.
- Nach erfolgter Linearisierung wird eine Kalibrierung empfohlen, s. Kap. „Prüfmittelüberwachung".
Tab. 1: Justiergewiche „LOAD1 – LOAD4"
Menüpunkt Linearisierung Laufzeit, s. Kap. 6.6
Menueinstellung mit bestatigenc

Sicherstellen, dass sich keine Gegenstände auf der Wägeplatte befinden.

Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 1" angezeigt. Erstes Justiergewicht ca. 1/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 2" angezeigt.

Zweites Justiergewicht ca. 2/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 3“ angezeigt.

Drittes Justiergewicht ca. 3/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wägeplatte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle wird „LoAd 4" angezeigt.

Viertes Justiergewicht ca. 4/4 Max (s. Tab. 1) vorsichtig in die Mitte der Wäge-platte stellen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle führt die Waage einen Selftest durch, die Waage keht automatisch in den Wagemodus zurück.

- Bei einem Justierfehler oder falschem Justiergewicht wird eine Fehlermeldung angezeigt, Justiervorgang wiederholen.
6.7 Eichung
Allgemeines:
Nach der EU-Richtlinie 2014/31EU müssen Waagen geeicht sein, wenn sie wie folgt verwendet werden (gesetzlich geregelter Bereich):
- Im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch Wägung bestimmt wird.
- Bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken sowie bei Analysen im medizinischen und pharmazeutischen Labor.
- Zuamtlichen Zwecken
- bei der Herstellung von Fertigpackungen
Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihr örtliches Eichamt.
Waagen im gesetzlich geregelten Bereich ( -> geechte Waagen) * müssen im Eichgültigkeitszeitaum die Verkehrsehlergrenzen einhalten - diese betragen i.d.R. die doppelten Eichfehlergrenzen.
Lauft dieser Eichgültigkeitszeitraum ab, so muss eine Nacheichung erfolgen. Sollte zum Bestehen dieser Nacheichung eine Justage der Waage zum Einhalten der Eichfehlergrenzen notwendig sein, so stellt dies keinen Garantiefall dar.
Eichhinweise:
Für eine geechte Waage liegt eine EU Bauartzulassung vor. Wird die Waage wie offen beschreiben im eichpflichtigen Bereich eingesetzt, so muss diese geeicht sein und regelmäßig nachgeeicht werden.
Die Nacheichung erfolgt nach den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen der Länder. Die Eichgültigkeitsdauer in Deutschland z. B. beträgt für Waagen in der Regel 2 Jahre.
Die gesetzlichen Bestimmungen des Verwendungslandes sind zu beachten!
Die Eichung des Wagesystems ist ohne die „Siegelmarktungültig.
i
Bei Waagen mit Bauartzulassung weisen die angebrachten Siegelmarken daraufhin, dass die Waage nur durch geschulte und autorisierte Fachkräfte geöffnet und gewartet werden darf. Bei zerstörten Siegelmarken erlischt die Eichgültigkeit. Die nationalen Gesetze und Vorschriften sind einzuhalten. In Deutschland ist eine Nacheichung erforderlich.
Hinweise zu geeichen Wagesystemen
Bei geeichen Wagesystemen ist der Zugang zu den Menüpunkten F1, F2, F3 des Konfigurationsmenü gespert.
Um die Zugriffsperre aufzuheiten, im Menüpunkt F3 APP des Konfigurationsmenüs (s. Kap. 12.4) die Einstellung auf „on“ setzen.
Position Siegelmarken und Justierschalter:


- Selfbstzerstörende Siegelmarke
- Justierschalter
- Abdeckung Justierschalter
- Selfbstzerstörende Siegelmarke
7 Betrieb
7.1 Einsatzen
ON fcken, das Gerät führt einen Selftest durch. Sobald die Gewichtsan-zeige erscheint, ist das Gerät wägebereit.

7.2 Ausschalten
ON ON RACKen, die Anzeige erlischt.
7.3 Nullstellen
Nullstellen korrigiert den Einfluss leichter Verschmutzungen auf der Wägeplatte. Nullstellbereich ± 2% Max.
Wagesystem entlasten
TARE drucken, die Nullanzeige und der Indikator [4] befind a erschinen.

7.4 Einfaches Wägen
Wägegut auflegen.
Stabilitätsanzeige [O] abwarten.
Wägeergebnis ablesen.
i Überlast-Warnung Uberleitungen des
Überlastungen des Gerätes über die angegebene Höchstlast (Max), abzüglich einer eventuell bereits vorhandenen Taralast, unbedingt vermeiden. Das Gerät könnte hierdurch beschädigt werden.
Die Überschreitung der Höchstlast wird mit der Anzeige „O-err" und einem Signalton angezeigt. Wagesystem entlasten bzw. Vorlast verringn.
7.5 Wagen mit Tara
Wägebehälter auflegen. Nach erfolgter Stillstandskontrolle 0+ drucken. Die Nullanzeige und der Indikator [+] darüber TARE erschieren. Das Gewicht des Gefäbes ist nun intern gespeichert.

Wägegut einwiegen, das Nettogewicht wird angezeigt.
Nach Abnahmen des Wagebehälter erscheint das Gewicht des Wagebehälter als Minus-Anzeige.
Der Tariervorgang kann beliebige Male wiederholt werden, beispelsweise beim Einwieden von mehreren Komponenten zu einer Mischung (Zuwiegen).Die Grenze ist dann erreicht, wenn der gesamte Wägebereich ausgelastet ist.
Zum Löschen des Tarawertes Wägeplatte entlasten und TARE.
7.5.1 Pre-Tare
Es besteht zudem die Möglichkeit, einen tatsächlichen Tarawert über die numerischen Tasten einzugeben.
TARE TARE TATIGEN.
Löschen des Pre-Tarewertes:
Wägeplatte entlasten und TARE ccken, die Waage wechselt zur Nullanzeige.
7.6 Zahlen
Bei der Stuckzahlung können entweder Teile in einen Behälter eingezahlt oder Teile aus einem Behälter herausgezahlt werden. Um eine größere Menge von Teilen zahlen zu konnen, muss mit einer kleinen Menge (Referenzstückzahl) das durchschnittliche Gewicht pro Teil ermittelt werden. Je größter die Referenzstückzahl,estohigher ist die Zählgenaugigkeit.
Die Referenz muss bei einzelnen oder stark unterschiedlichen Teilen besonderss hoch gewählt werden.

- Das durchschnittliche Stückgewicht kann nur von stabilen Wägewerten ermittelt werden.
- Bei Wägewerten unter null, zeigt die Stückzahlanzeige eine negative Stückzahl an.
- Erscheint in der Anzeige LIGHT ist das Mindeststückgewicht untersritten.
Falsche Eingaben mit loschen.
Die Genauigkeit des durchschnittlichen Stückgewichts kann jederzeit während weiteren Zahlvorgängen erhöht werden. Dazu weitere Teile auflagen und drücken. Nach erfolgter Referenzoptimierung ertont ein Signalton. Da die zusätzlichen Teile die Basis für die Berechnung vergroßern, wird auch die Referenz genauer.
7.6.1 Ermittlung des durchschnittlichen Stückgewichts durch Wägung
Referenz setzen
Waage Nullstellen oder falls nötig leeren Wagebehäter tarieren.

Eine tatsächche Anzahl (z. B. 10 Stück) von Einzelteilen als Referenz auflegen.

Stabilitätsanzeige abwarten, dann die Anzahl Einzelteile über die numerischen Tasten eingeben.

Mit REF. Istätigen.


Die Waage ermittelt das durchschnittliche Stückgewicht.
Stücke zahlen
Falls nötig tarieren, Wägegut auflegen und Stückzahl ablesen.

Referenz löschen
drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird gelöscht.
7.6.2 Numerische Eingabe des durchschnittlichen Stückgewichts
Referenz setzen
Bekannten durchschnittliches Stückgewicht mit den numerischen Tasten eingeben und mit bestätigten.

Stücke zahlen
Falls nötig tarieren, Wägegut auflegen und Stückzahl ablesen.

Referenz löschen
drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird gelöscht.
7.7 Summieren
Summieren bei Gewichtsanzeige:
Gewichtsanzeige:
Aktuell aufgelegtes Gewicht
Stuckgewichtsanzeige:
Gewährles Stuckgewicht
Stückzahlanzeige:
Aktuell aufgelegte Stückzahl

Aktuell aufgelegtes Gewicht Gewährtes Stückgewicht
Aktuell aufgelegte Stückzahl
Summieren bei Stückanzeige:

drücken, die Anzeige wechselt zur Stuckanzeige.
Gewichtsanzeige:
Aktuell aufgelegte Stückzahl
Stuckgewichtsanzeige:
Aktuelle aufgelegte Stückzahl + Summe der addierten Anzeigewerte
Stückzahlanzeige:
Summe der addierten Anzeigewerte

Aktuell aufgelegte Stückzahl
Vorschau: Aktuell aufgelegte Stückzahl + Aktuelle Gesamtstückzahl
Aktuelle Gesamtstückzahl
7.7.1 Manuelles Summieren
Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte durch Drücken von Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.

Menüeinstellungen:
,F12 AC" ,5 AC 1",s.Kap.8
,F8UA" ,4UA5"s.Kap.8
Durchschnittliches Stückgewicht ermittelt in (s. Kap. 7.6.1) oder von Hand eingeben (s. Kap. 7.6.2).
Wägegut A auflegen.

Stabilitätsanzeige abwarten, dann drucken. Der Anzeigewert (z.B. 50 Stück) wird in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Wägegut abnehmen. Weiteres Wägegut kann erst addiert werden, wenn die Anzeige ≤ Null.
Wägegut B auflegen.

Stabilitätsanzeige abwarten, dann drucken. Der Anzeigewert (z.B. 20 Stück) wird in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Das Gesamtgewicht, Anzahl der Wägungen sowie die Gesamtstückzahl werden kurz eingebrendet (Indikator [▶] darüber). Danach wechselt die Anzeige zur aktuellen aufgelegten Stückzahl (Indikator [▶] darüber).

Nach Bedarf weiteres Wägegut wie vorhergehend beschrieben summieren. Darauf achten, dass das Wagesystem zwischen den einzelnen Wägungen entlastet werden muss.
Dieser Vorgang kann 99-mal bzw. so oft wiederholt werden bis der Kapazität des Wagesystem erschöpf ist.
Summe „Total“ anzeigen und ausgegeben:
Bei entlasteter Wägeplatte + drcken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und die Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Anzeige:

Wagedaten loschen:
dencken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt. Während dieser Anzeige drücken.

7.7.2 Automatisches Summieren
Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte automatisch beim Entlasten der Waage in den Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.

Menüeinstellungen:
,F12 AC" ,5 AC 0",s.Kap.8
,F8UA" ,4UA5"s.Kap.8
Summieren:
Durchschnittliches Stückgewicht ermittelt in (s. Kap. 7.6.1) oder von Hand eingeben (s. Kap. 7.6.2).
Wägegut A auflegen.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle ertont ein Signalton, der Wägewert wird in den Summenspeicher addiert.
Wägegut abnehmen. Bei Anschluss eines optionalen Druckers erfolgt die Datenausgabe.
Weiteres Wägegut kann erst addiert werden, wenn die Anzeige ≤ Null.
Wägegut B auflegen.
Nach erfolgter Stillstandskontrolle ertont ein Signalton, der Wägewert wird in den
Summenspeicher.
Wägegut abnehmen.
Das Gesamtgewicht, Anzahl der Wägungen sowie die Gesamtstückzahl werden kurz eingebrendet (Indicator [4]...) geben TOTAL).
Bei Anschluss eines optionalen Druckers erfolgt die Datenausgabe.
Nach Bedarf weiteres Wägegut wie vorhergehend beschreibenissen summieren. Darauf achten, dass das Wagesystem zwischen den einzelnen Wägungen entlastet werden muss.
Dieser Vorgang kann 99-mal bzw. so oft wiederholt werden bis der Kapazität des Wagesystem erschöpf ist.
Summe „Total“ anzeigen und ausgegeben:
Bei entlasteter Wägeplatte + drcken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und die Gesamtstückzahl werden 2 sec. lang angezeigt und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben.
Wagedaten loschen:
denrcken, das Gesamtgewicht, die Anzahl Wägungen und Gesamtstuckzahl werden 2 sec. lang angezeigt. Wahrend dieser Anzeige drucken.
7.8 Toleranzkontrolle
Die Waage ermitteligt das Einwagen von Gutern auf eine Zielstückzahl oder ein Zielgewicht innerhalb festgelegter Toleranzen. Mit dieser Funktion lasst sich auch überprüfen, ob das Wägegut innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs liegt. Das Erreichen des Zielwertes wird durch ein akustisches (sofern im Menu aktiviert) und optisches Signal
(Toleranzmarke angezeigt.
Menüeinstellungen, s. Kap. 8:
| Zielstückzahl / Zielgewicht mit Toleranz | 2 Grenzwerte | Menüeinstellung „F3 Pn s. Kap. 8 |
| Exakte Zielstückzahl / exaktes Zielgewicht ohne Toleranz | 1 Grenzwert | Menüeinstellung „F3 Pn s. Kap. 8 |
Akustisches Signal:
Das akustische Signal ist abhängig von der Einstellung im Menüblock „F4 bU“, s. Kap. 8.
Wahlbar:
14 bu 0 Akustisches Signal ausgeschaltet
14 bu 1 Akustisches Signal ertont, wenn das Wagegut innerhalb des Toleranzbereiches liegt.
14 bu 2 Akustisches Signal ertont, wenn das Wägegut außerhalb des Toleranzbereiches liegt.
Optisches Signal:
Die dreieckige Toleranzmarke [4] in der Anzeige zeigt an, ob das Wägegut sich innerhalb der zwei Toleranzgrenzen befindet.



Bei Anschluß der Ampel CFS-A03 (Option) werden die Toleranzen wie folgt angezeigt:
Die Ampel leuchtet:
| rot | Zielstückzahl / Zielgewicht oberhalb oberer Toleranzgrenze |
| grün | Zielstückzahl / Zielgewicht im Toleranzbereich |
| gelb | Zielstückzahl / Zielgewicht unterhalb unterer Toleranzgrenze |
Funktion aktivieren
Menüeinstellung „F0 sel“, s. Kap. 8

Grenzwerte anzeigen
1. Toleranzkontrolle Zielgewicht
drücken, der untere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

drücken, der obere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird an-gezeigt.

2. Toleranzkontrolle Zielstückzahl
drücken, der untere Grenzwert für Zielstückzahl mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

drücken, der obere Grenzwert für Zielstückzahl mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

Mit Fick in den Wagemodus.

7.8.1 Toleranzkontrolle auf Zielstückzahl
Menüeinstellung „F0 sel / SEL 2“, s. Kap.7.8 „ Funktion aktivieren".

Grenzwerte setzen
drucken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

Falls nötig aktuelle Einstellung mit Löschen.
Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den unteren Grenzwert (z.B. 70 Stück) eingeben und mit bätigen.

Der obere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit löschen.
Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den oberen Grenzwert (z.B. 80 Stück) eingeben und mit bätigen.

Toleranzkontrolle starten
Stuckgewicht festlegen, s. Kap. 7.6.1 oder 7.6.2
Wägegut auflegen, warten bis die Toleranzmarke [+] erscheint. Anhand der Toleranzmarke prüfen, ob das Wägegut unter, innerhalb oder über der vorgegebenen Toleranz liegt.
Abhängig von der Einstellung im Menu ertont zusammen das akustische Signal.

Zielstückzahl unter Toleranz:

Zielstückzahl innerhalb Toleranz:

Zielstückzahl über Toleranz:
7.8.2 Toleranzkontrolle auf Zielgewicht
Menüeinstellung „FO sel / SEL 1“, „Funktion aktivieren".

Grenzwerte setzen
drucken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

Mit den numerischen Tasten Gewicht für den unteren Grenzwert (z.B. 3 kg) ein-genben und mit bätigen.

Der obere Grenzwert für Zielgewicht mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit进展情况.
Mit den numerischen Tasten Gewicht für den oberen Grenzwert (z.B. 4 kg) eingeben und mit F b tätigen.

Toleranzkontrolle starten
Wägegut auflegen, warten bis die Toleranzmarke [+] entscheid. Anhand der Toleranzmarke prüfen, ob das Wägegut unter, innerhalb oder über der vorgegebenen Toleranz liegt.
Abhängig von der Einstellung im Menu ertönt zusammen das akustische Signal.

Zielgewicht unter Toleranz:

Zielgewicht innerhalb Toleranz:

Zielgewicht über Toleranz:
7.9 Speicherfunktion mit ID
Der Funktion Pre-Tare, sowie dem Referenzgewicht kann eine ID zwischen 00-99 zugewiesen werden.
Nur in nicht-eichfähiger Einstellung möglich!
Im Konfigurationsmenu (s. Kap. 12.5) Menüpunkt F3 APP auf „off“
7.9.1 ID der Funktion Pre-Tare zuweisen:
Mit den numerischen Tasten Pre-Tarewert eingeben, mit TARE tigen.
Mit langem Tastendruck +cken, 00^ wird angezeigt
Mit den numerischen Tasten ID-Nummer (00-99) eingeben und mit F batei-gen
7.9.2 ID einem bestimmten Referenzgewicht zuweisen
Referenzgewicht über die numerischen Tasten eingeben und mit besta-tigen
mit langem Tastendruck +cken, in der Anzeige erscheint ,00".
mit den numerischen Tasten ID (00-99) eingeben und mit speichern.
Gespeichertes Referenzgewicht abrufen:
REF id so lange drucken, bis ,00" angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten gespeicherte ID eingeben und mit b tätigen. Das gespeicherte Referenzgewicht wird angezeigt.
Gespeicherte ID abrufen:
REF id so lange drucken, bis ^ 一 0 0 ^ 一 angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten gewuinschte ID eingeben und mit F b tigen. Die entsprechende Funktion, bzw. das entsprechende Referenzgewicht wird abgerufen.
7.9.3 ID der Funktion Toleranzwägen zuweisen
Funktion aktivieren
Menüeinstellung „F0 sel“, s. Kap. 8


langer Tastendruck





Grenzwerte setzen
drucken, der untere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.

FallsnotigaktuelleEinstellungmitloschen.
Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den unteren Grenzwert (z.B. 70 Stück) eingeben und mit F b tätigen.


Der obere Grenzwert mit der aktuellen Einstellung wird angezeigt.
Falls nötig mit löschen.
Mit den numerischen Tasten Stückzahl für den oberen Grenzwert (z.B. 80 Stück) eingeben und mit bStätigen.

mit langem Tastendruck kcken, in der Anzeige erscheint 00^ mit den numerischen Tasten ID (00-99) eingeben und mit speichern.
Eingegebene Werte über die festgelegte ID abrufen:
REF s o lange drucken, bis ,00" angezeigt wird. Mit den numerischen Tasten die entsprechende ID eingeben und mit b tigen.
TOL drucken, der untere Grenzwert wird angezeigt
F F. drfen, der obere Grenzwert wird angezeigt.
7.10 Datum und Uhrzeit einstellen für Bildschirmschoner
Die Waage verfügt über die Möglichkeit, das Datum (2 unterschiedliche Anzeigearten) und die Uhrzeit anzuzeigen. Diese Einstellungen können als Bildschirmschoner verwendet werden, wenn dieser im Menu aktiviert wurde (F13/F14 ti - SLP on). Die Waage schaltet den Bildschirmschoner automatisch ein, undzar 10 Minuten nach dem sie zuletzt verwendet wurde.
Beispiel Anzeigenübersicht Bildschirmschoner:

Menüeinstellungen: F13/F14 ti" Y m d"oder ,D my s. Kap. 8
Datum einstellen:
Im Wagemodus Fickdt halten, bis ,FO SEL" erscheint

8 so oft drucken, bis ,F 13/F14 ti" erscheint


drucken, „SLP on“ wird angezeigt

drucken, „d n y“ wird angezeigt

drucken, SET YE" wird angezeigt,

Ein Zahlenwert wird blinkend angezeigt, mit den numerischen Tasten das Jahr eingeben. Die beiden ersten Ziffern „20" können nicht verändert werden. An der rechten Stelle zuerst das Jahrzehnt eingeben und danach das Jahr:
z.B. „1" und danach „5" ergibt das Jahr 2015.

drucken, „SET YE“ wird angezeigt

Um den Tag und den Monat einzugegeben,

drucken, „Set dA“ wird angezeigt

^ 0.00^ (Beispiel) wird blinkend angezeigt; Hier nun nacheinander Tag und Monat eingeben, damit mit der linken Stelle beginnen.
Beispiel: 08.04.
In der Reihenfolge 0-8-0-4 die Werte eingeben

(Beispiel)
Mit F tätigen, „Set dA“ wird angezeigt
Jahr, Monat und Tag sind nun eingestellt.
Uhrzeit einstellen:
Mit „Set ti“ anwahlen, hier wird die Uhrzeit eingestellt

Mit F tätigen, „Set dA“ wird angezeigt

die zuletzt eingestellte Uhrzeit wird blinkend dargestellt.
Mit numerischen Tasten Uhrzeit eingeben, in der Reihenfolge:
Beispiel: 12:48 Uhr: 1-2-4-8 nacheinander eingeben

die Uhrzeit ist jetzt eingestellt.
Mit + (mehrmals) zurück in den Wagemodus.
- Das Format „D m y“ auf dieselbe Art und Weise eingeben.

Bildschirmschoner ausschalten, indem im Menu „SLP off“ eingestellt wird.
7.11 Overload-Counter (ab Version 1.00x)
Die Waage besitzt die Möglichkeit bis zu 30 Wägungen mit Überlast abzuspeichern.
Die Überlast muss >105% von Max. betragen.
7.11.1 Gespeicherte Werte abfragen:


wird angezeigt.
Mit den numerischen Tasten einen Wert zwischen 1 - 30 eingeben.

Der gespeicherte Überlast-Wert

wird angezeigt.
7.11.2 Gespeicherte Werte Löschen: Einzelne Werte Löschen:
Um einen gespeicherten Wert zu Löschen, während des Selftests drücken. Die Anzahl der gespeicherten Überlast-Werte wird kurz angezeigt:

Langer Tastendruck auf

wirndangezeigt.
Um den jeweiligen Wert zu löschen, entsprechenden Speicherplatz (zwischen 1 und 30) über die numerischen Tasten eingeben,

ch kurzer Zeit wird

Der Wert wurde somit gelöscht.
Alle gespeicherten Werte Löschen:
Um alle gespeicherten Werte zu loschen, während des Selftests den. Die Anzahl der gespeicherten Überlast-Werte wird kurz angezeigt:

Danach langer Tastendruck auf

wirndangezeigt.
Somit sind alle gespeicherten Werte gelöscht.
8 FunktionsmENU
Navigation im Menu:
| Menü aufrufen | Im Wägemodus f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. f. Taste loslassen. Der erstige Menüpunkte F0. SEL wird angezeigt. Weight →0e-00000 kg TARE →0e-00000 kg F a langer Tastendruck F 5EET ↓ F 0 SEL →0e-00000 kg TARE →0e-00000 kg F 2 L1 →0e-00000 kg F 3 Pn →0e-00000 kg USW. |
| Menüpunkte anwahlen | Mit lassen sich die einzeln den Menüpunkte der Reihe nach anwahlen. F1 C0 →0e-00000 kg F2 L1 →0e-00000 kg F3 Pn →0e-00000 kg USW. |
| Einstellungen ändern | Ausgewählten Menüpunkt mit F bänzttätigen, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit TARE tösst sich die Einstellung im angewählten Menupunkt ändern. ISEL.1 ISEL.2 + |
| Einstellung bestätigten | Gewündte Einstellung mit bänzttätigen, das Gerät keht zurück ins Menu. |
| Zurück in den Wägemodus | Zurück in den Wägemodus (+) bänzttätcken. →0←0 TARE 00000 kg |
8.1 Übersicht nicht eichfähige Wagesysteme
(im Konfigurationsmenü Menüpunkt F3 APP Einstellung „off“ wahlen)
| Menüpunkt | Verfügbare Einstellungen | |
| F0 SELToleranzkontrolle aktivieren | 1 SEL0 | Toleranzkontrolle deaktiviert |
| 1 SEL1 | Toleranzkontrolle auf Wägen | |
| 1 SEL2* | Toleranzkontrolle auf Zahlen | |
| F1 CoAnzeigebedingungen der Toleranz-Marke | 11 Co0 | Toleranzmarke wird immer angezeigt, auch wenn Stillstandskontrolle noch nicht angezeigt ist. |
| 11 Co 1* | Toleranzmarke wird nur in Verbindung mit Still-standskontrolle angezeigt. | |
| F2 LiToleranzbereich | 12 Li 0 | Toleranzmarke wird nur oberhalb des Nullpunkt-bereiches angezeigt. |
| 12 Li 1* | Toleranzmarke wird im gesamten Bereich angezeigt. | |
| F3 PnAnzahl Grenzpunkte | 13 Pn 0 | 1-Grenzpunkt (OK/-) |
| 13 Pn 1* | 2-Grenzpunkte (+/OK/-) | |
| F4 bU Akustisches Signal | 14 bu0* | Akustisches Signal bei Toleranzkontrolle ausge-schaltet |
| 14 bu1 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut inner-halb des Toleranzbereiches liegt | |
| 14 bu2 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut außer-halb des Toleranzbereiches liegt | |
| F5 AoAutomatische Nullpunktkorrektur (Zero Tracking) | 2 Ao0 | Automatische Nullpunktkorrektur aus |
| 2 Ao1 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 0.5 d | |
| 2 Ao2* | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 1 d | |
| 2 Ao3 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 2 d | |
| 2 Ao4 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 4 d | |
| F6 AtAuto-Tare | on | Auto-Tare aktiviert |
| off | Auto-Tare nicht aktiviert | |
| F7 APAutomatische Abschaltung bei Akku-Betrieb | 3 Ap0* | AUTO OFF Funktion deaktiviert |
| 3 Ap1 | Gerät wird nach 3 Min. ausgeschaltet, wenn das Anzeigegerät oder die Wägebrücke nicht bedient werden. | |
| F8 UARS-232-Modus | 4 UA0 | Ausgabe über RS232C Schnittstelle deaktiviert |
| 4 UA1* | Ständige Datenausgabe | |
| 4 UA2 | Ständige Datenausgabe stabiler Wägewerte | |
| 4 UA3 | Eine Ausgabe bei stabilem Wägewert. Keine Aus-gabe bei instabilen Wägewerten. Erneute Aus-gabe nach Stabilisierung. | |
| 4 UA4 | Fernsteuerbefehle, s. Kap. 9.2.Ausgabe nach Drucken der PRINT-Taste | |
| 4 UA5 | Standarddruckereinstellung, Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| id on/off | Ausdruck Speicher ein/aus | ||
| dt on/off | Ausdruck Datum ein/aus | ||
| G on/off | Ausdruck Bruttogewicht ein/aus | ||
| n on/off | Ausdruck Nettogewicht ein/aus | ||
| C on/off | Ausdruck Summe ein/aus | ||
| PCS on/off | Ausdruck Stückzahlen ein/aus | ||
| UW on/off | Ausdruck Wägeinheit ein/aus | ||
| t on/off | Ausdruck Tarierwert | ||
| 4 UA6 | Auswahl TP-UP-Drucker oder LP-50 Drucker | ||
| 4 UA7 | KCP ein/aus | ||
| F9 bl.Baudrate | 41 bl 0 | 1200 bps | |
| 41 bl1 | 2400 bps | ||
| 41 bl 2 | 4800 bps | ||
| 41 bl 3 | 9600 bps | ||
| F10 PAParität | 42 Pr0* | Kein Paritätsbit | |
| 42 Pr1 | Ungerade Parität | ||
| 42 Pr2 | Gerade Parität | ||
| F11 S0 | Sd0 on* | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige aktiviert | |
| Sd0 of | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige deaktiviert | ||
| F12 AC | 5 AC 0 | Automatisches Summieren, s. Kap. 7.7.2Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte automatisch beim Entlasten der Waage inden Summenspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | |
| 5 AC 1* | Manuelles Summieren, s. Kap. 7.7.1Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wägewerte durch Drucken von IP AddressSummen-speicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | ||
| F13 bkHinterleuchtung der Anzeige | 5 bkL0 | Hinterleuchtung ausgeschaltet | |
| 5 bkL1 | Automatische Hinterleuchtung nur bei Belastungder Wägeplatte oder Tastendruck. | ||
| 5 bkL2 | Hinterleuchtung ständig eingeschaltet | ||
| F14 tiDatum und Uhrzeit/Bildschirmschoner | SLP on | Bildschirmschoner ein | |
| Einstellung des Datum und der Uhrzeit | |||
| D m ydd mm yyyy(TT MM JJJJ) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA - Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| Y m dyyyy mm dd(JJJJ MM TT) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA - Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| SLP off | Bildschirmschoner aus | ||
| F15 tA Eingeschränkter Tarierbereich | Fdrücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Ein-stellung wahren, die jeweils aktive Stelle blinkt.FEingabe mit befristigen. | ||
| SAmPLE Zählsystem | Einstellungen Zählsystem | ||
| rS232 | Verbindung zu Referenzwaage EWJ | ||
| SCALE | Zahlen nur an der IFS | ||
Werkseinstellungen sind mit * gekennzeichnet.
8.2 Übersicht eichfähige Wagesysteme
(im Konfigurationsmenu Menüpunkt F3 APP Einstellung „on“ wahlen)
| Menüpunkt | Verfügbare Einstellungen | |
| F0 SEL Toleranzkontrolle aktivieren | 1 SEL0 | Toleranzkontrolle deaktiviert |
| 1 SEL1 | Toleranzkontrolle auf Wägen | |
| 1 SEL2* | Toleranzkontrolle auf Zahlen | |
| F1 Co Anzeigebedingungen der Toleranz-Marke | 11 Co0 | Toleranzmarke wird immer angezeigt, auch wenn Stillstandskontrolle noch nicht angezeigt ist. |
| 11 Co 1* | Toleranzmarke wird nur in Verbindung mit Still-standskontrolle angezeigt. | |
| F2 Li Toleranzbereich | 12 Li 0 | Toleranzmarke wird nur oberhalb des Nullpunkt-bereiches angezeigt. |
| 12 Li 1* | Toleranzmarke wird im gesamten Bereich angezeigt. | |
| F3 Pn Anzahl Grenzpunkte | 13 Pn 0 | 1- Grenzpunkt (OK/-) |
| 13 Pn 1* | 2- Grenzpunkte (+/OK/-) | |
| F4 bU Akustisches Signal | 14 bu0* | Akustisches Signal bei Toleranzkontrolle ausgeschaltet |
| 14 bu1 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut inner-halb des Toleranzbereiches liegt | |
| 14 bu2 | Akustisches Signal ertönt, wenn Wägegut außer-halb des Toleranzbereiches liegt | |
| F5 Ao Automatische Nullpunktkorrektur (Zero Tracking) | 2 Ao0 | Automatische Nullpunktkorrektur aus |
| 2 Ao1 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 0.5 d | |
| 2 Ao2* | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 1 d | |
| 2 Ao3 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 2 d | |
| 2 Ao4 | Automatische Nullpunktkorrektur ein, 4 d | |
| F6 AP Automatische Abschaltung bei Akku-Betrieb | 3 Ap0* | AUTO OFF Funktion deaktiviert |
| 3 Ap1 | Gerät wird nach 3 Min. ausgescheltet, wenn das Anzeigegerät oder die Wägebrücke nicht bedient werden. | |
| F7 UA RS-232-Modus | 4 UA0 | Ausgabe über RS232C Schnittstelle deaktiviert | |
| 4 UA1* | Ständige Datenausgabe | ||
| 4 UA2 | Ständige Datenausgabe stabiler Wägewerte | ||
| 4 UA3 | Eine Ausgabe bei stabilem Wägewert. Keine Aus-gabe bei instabilen Wägewerten. Erneute Aus-gabe nach Stabilisierung. | ||
| 4 UA4 | Fernsteuerbefehle, s. Kap. 9.2. Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| 4 UA5 | Standarddruckereinstellung, Ausgabe nach Drücken der PRINT-Taste | ||
| id on/off | Ausdruck Speicher ein/aus | ||
| dt on/off | Ausdruck Datum ein/aus | ||
| G on/off | Ausdruck Bruttogewicht ein/aus | ||
| n on/off | Ausdruck Nettogewicht ein/aus | ||
| C on/off | Ausdruck Summe ein/aus | ||
| PCS on(off) | Ausdruck Stückzahlen ein/aus | ||
| UW on/off | Ausdruck Wägebinheit ein/aus | ||
| t on/off | Ausdruck Tarierwert | ||
| 4 UA6 | Auswahr TP-UP-Drucker oder LP-50 Drucker | ||
| 4 UA7 | KCP ein/aus | ||
| F8 bl. Baudrate | 41 bl 0 | 1200 bps | |
| 41 bl1 | 2400 bps | ||
| 41 bl 2 | 4800 bps | ||
| 41 bl 3 | 9600 bps | ||
| F9 PA Parität | 42 Pr0* | Kein Paritätsbit | |
| 42 Pr1 | Ungerade Parität | ||
| 42 Pr2 | Gerade Parität | ||
| F10 S0 | Sd0 on* | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige aktiviert | |
| Sd0 of | Autom. Ausdruck bei Nullanzeige deaktiviert | ||
| F11 AC | 5 AC 0 | Automatisches Summieren, s. Kap. 7.7.2 Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte automatisch beim Entlasten der Wage in den Summerspeicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | |
| 5 AC 1* | Manuelles Summieren, s. Kap. 7.7.1 Mit dieser Funktion werden die einzelnen Wäge-werte durch Drucken von +Summen-speicher addiert und bei Anschluss eines optionalen Druckers ausgegeben. | ||
| F12 bk Hinterleuchtung der Anzeige | 5 bkL0 | Hinterleuchtung ausgeschaltet | |
| 5 bkL1 | Automatische Hinterleuchtung nur bei Belastung der Wägeplatte oder Tastendruck. | ||
| 5 bkL2 | Hinterleuchtung ständig eingeschaltet | ||
| F13 tiDatum und Uhrzeit/Bildschirmschoner | SLP on | Bildschirmschoner ein | |
| Einstellung des Datum und der Uhrzeit | |||
| D m ydd mm yyyy(TT MM JJJJ) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA - Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| Y m dyyyy mm dd(JJJJ MM TT) | SEt YE - Jahr | ||
| SEt dA - Monat u. Tag | |||
| Set ti - Uhrzeit | |||
| SLP off | Bildschirmschoner aus | ||
| F14 tAEingeschränkter Tarierbereich | Fdrücken, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. Mit den Navigationstasten gewünschte Ein-stellung wahren, die jeweils aktive Stelle blinkt.Eingabe mit be聖tigen. | ||
| SAmPLEZählsystem | Einstellungen Zählsystem | ||
| rS232 | Verbindung zu Referenzwaage EWJ | ||
| SCALE | Zahlen nur an der IFS | ||
Werkseinstellungen sind mit * gekennzeichnet.
9 RS 232C Schnittstelle
Mit der RS 232C Schnittstelle konnen Wagedaten je nach Einstellung im Menu automatisch oder durch Drücken von PRINT über die Schnittstelle ausgegeben werden.
Die Datenübertragung erfolgt asynchron im ASCII - Code.
Für die Kommunikation zwischen Wagesystem und Drucker müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Anzeigegerät mit einem geeigneten Kabel mit der Schnittstelle eines Druckers verbinden. Der fehlerfreie Betrieb ist nur mit dem entsprechenden KERN-Schnittstellenkabel sichergestellt.
- Kommunikationsparameter (Baudrate, Bits und Parität) von Anzeigegerät und Drucker müssen übereinstimmen.
9.1 Technische Daten
RS232:
KCP ist ein standardisierter Schnittstellen-Befehlssatz für KERN-Waagen, der das Abrufen und Steuern vieler Parameter und Gerätefunktionen erlaubt. KERN Geräte mit KCP kann man dadurch ganz einfach an Computer, Industriesteuerungen und andere digitale Systeme anbinden. Eine ausfuhrliche Beschreibung finds Sie im Handbuch "KERN Communications Protocol", verfügbar im Downloadbereich auf unserer KERN-Hompage (www.kern-sohn.com)
Zum Aktivieren von KCP beachten Sieitte die Menu-Übersicht der Bedienungsanleitung Ihrer Waage.
KCP basiert auf einfachen ASCII Befehlen und Antwerten. jeder Interaktion besteht aus einem Befehl, möglich mit Argumenten getrennt durch Leerzeichen und wird beendet mit <CR> <LF> .
Die von ihrer Waage unterstützen KCP-Befehle setzen sich durch Senden des Befehls „10" gefolgt von CR LF abfragen.
Auszug der meist genutzten KCP Befehle:
| Befehl | Funktion |
| S | Stabiler Wägewert für das Gewicht wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
| W | Wägewert für das Gewicht (stabil oder instabil) wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
| T | Es werden keine Daten gesendet, die Waage führt die Tara-Funktion aus. |
| Z | Es werden keine Daten gesendet, die Null-Anzeige erscheint. |
| P | Stückzahl wird über RS232-Schnittstelle gesendet |
9.3 Ausdruckbeispiele
Ausdruck über PRINT
01/01/2019 08:30
ID: 2
G: 5.004kg
N: 5.004kg
T: 0.000kg
C: 0.000kg
PCS: 500pcs
UW: 10g
Ausdruck über

Während des Summierens:
01/01/2019 09:30
ID: 4
G: 5.998kg
N: 5.088kg
T: 0.900kg
C: 0.000kg
PCS: 5pcs
UW: 100g
Summe:
01/01/2019 10:30
NO: 4
C: 19.368 kg
PCS: 153pcs
10 Wartung, Instandhaltung, Entsorgung

Vor allen Wartungs-, Reinigungsa- und Reparaturarbeiten das Gerät von der Betriebsspannung trennen.
10.1 Reinigen
Keine aggressiven Reinigungsmittel (Lösungsmittel o.A.) benutzen, sondern nur ein mit milder Seifenlauge angefeuchtetes Tuch. Darauf achten, dass keine Flüssigkeit in das Gerät eindringt und mit einem trockenen, weichen Tuch nachreiben. Lose Probenrechte/Pulver können vorsichtig mit einem Pinsel oder Handstaubsauger entfernt werden.
Verschüttetes Wägegut(sofort entfernen.
10.2 Wartung, Instandhaltung
Das Gerätarf nur von geschulten und von KERN autorisierten Servicetechnikern geöffnet werden.
Vor dem Öffnen vom Netz trennen.
10.3 Entsorgung
Die Entsorgung von Verpackung und Gerät ist vom Betreiber nach gültigem nationa-lem oder regionalem Recht des Benutzerortes durchzuführen.
11 Fehlermeldungen, Kleine Pannenhilfe
Bei einer Störung im Programmablauf sollte das Gerät kurz ausgeschelt und vom Netz getrennt werden. Der Wägevorgang muss dann wieder von vorne begonnen werden.
Störung
Die Gewichtsanzeige leuchtet nicht.
Mögliche Ursache
Das Gerät ist nicht eingeschaltet.
- Die Verbindung zum Netz ist unterbrochen (Netz-kabel defect).
Die Netzspannung ist ausgefallen.
Die Batterien/Akkus sind falsch eingelegt oder leer
- Es sind keine Batterien / Akkus eingelegt.
Die Gewichtsanzeige ändert sichfortwährend
- Luftzug/Luftbewegungen
- Vibrationen des Tisches/Bodens
Die Wägeplatte hat Berührung mit Fremdkörpern. - Elektromagnetische Felder/ Statische Aufladung (anderen Aufstellort wahren/ falls möglich störendes Gerät ausschalten)
Das Wageergebnis ist offensichtlich falsch
Die Waagenanzeige steht nicht auf Null
Die Justierung stimmt nicht mehr.
Die Wageplattform steht nicht eben
- Es herrschen starke Temperaturschwankungen.
Die Anwärmzeit wurde nicht eingehalten.
- Elektromagnetische Felder / Statische Aufladung (anderen Aufstellort wahren / falls möglich, störendes Gerät ausschalten)
Fehlermeldung
o-Err
u-Err
b-Err
1-Err
2-Err
I-Err
Err 3
Wagebereich überschritten
Zugeringe Vorlast, z. B. fehlende Wageplatte
- Fehler internet Speicher
Falsches Justiergewicht
- Unsachgemäße Justierung
- Stuckgewicht zu Klein
- Justierfehler
- Transportsicherung nicht entfernt
Beim Auftreten anderer Fehlermeldungen Gerät aus- und nochmals einschalten. Bleibt Fehlermeldung erhalten, Hersteller benachrichtigen.
12 Installation Anzeigegerät / Wägebrücke

Die Installation / Konfiguration des Wagesystemsarf nur von einer Fachkraft mit fundierten Kenntnissen im Umgang mit Waagen durchgefuhrt werden.
12.1 Technische Daten
| Versorgungsspannung | 5 V/150mA |
| Empfindlichkeit | 2-3 mV/V |
| Widerstandswert | 80 - 100 Ω, Max. 4 Stück à 350 Ω Lastzelle |
12.2 Aufbau des Wagesystems
An das Anzeigegerät lasst sich jeder analoge Plattform anschließen, die den geforderten Spezifikationen entspricht.
Folgende Daten müssen für die Auswahr der Wägezelle besteht sein:
- Waagenkapazität
These entspricht normalerweise dem schwersten Wägegut, das gewogen werden soll.
Vorlast
These entspricht dem Gesamtgewicht aller Teile, die auf die Wägezelle zu liegenkommen, z. B. Oberteil der Plattform, Wägeplatte usw.
Gesamter Nullstellbereich
Dieser setzt sich zusammen aus dem Einsatz-Nullstellbereich (± 2%) und dem Nullstellbereich, der dem Anwender mit der ZERO-Taste zur Vergebung steht (2%) . Der gesamte Nullstellbereich beträgt also 4% der Waa-genkapazität.
Die Addition von Waagenkapazität, Vorlust und gesamten Nullstellbereich ergibt die erforderliche Kapazität der Wagezelle.
Um eine Überlastung der Wägezelle zu vermeiden, sollte eine zusätzliche Sicherheitsmarge eingerechnet werden.
- Kleinster gewünschter Anzeigeschritt
12.3 Plattform anschlieben
Anzeigegerät vom Netz trennen.
Die einzelnen Leitungen des Lastzellenkabels an der Platine anloten.
Die Steckerbelegung nachfolgender Abbildung entnahmen.

12.4 Anzeigegeräte konfigurieren
Navigation im Menu:
| Menu aufrufen | Gerät einschalten und während des Selftests drücken. 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F1 Gru kg M 0.0000kg F2 d n kg USW. |
| Menüpunkte anwahlen | 8 Mit lassen sich die einzelnen Menüpunkte der Reihe nach anwahlen. 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg F 0.0000kg M 0.0000kg |
| Einstellungen ändern | Ausgewählten Menüpunkt z. B. F2 dm mit F b s tätigen, die aktuelle Einstellung wird angezeigt. TARE mit fassst sich die Einstellung im angewählten Menüpunkt ändern. M S1G r G kg 8 M dUAL r kg 8 M dUAL l kg TOTAL POS |
| Einstellung bestätigten | Gewünschte Einstellung mit F b s tätigen, das Gerät kehrt darüber ins Menu. |
| Einstellung verwerfen | + ID O drücken, das Gerät kehrt darüber ins Menu. |
| Zurück in den Wägemodus | Zurück in den Wägemodus + Wiederholt drücken. 0.0000 kg TOTAL POS |
12.5 Konfigurationsmenu-Übersicht
| Menüblock Hauptmenü | Menüpunkt Untermenü | Verfügbare Einstellungen / Erklärung | |
| F0 iSn | - | Anzeige Interne Auflösung | |
| F 1 Grv | - | Nicht Dokumentiert | |
| F2 dm | SIC rC | EinbereichswaageMit fällitäten, danach sind mit folgende Menü-punkte wählbar. | |
| dESC | Position Dezimalpunkt, wählbar 0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000, 0.00000 | ||
| inC 1 | Ablesbarkeitwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | |||
| inC 5 | |||
| inC 10 | |||
| inC 20 | |||
| inC 50 | |||
| CAP | Waagenkapazität (Max) | ||
| Nach der Konfiguration Wägesystem justieren. | |||
| CAL | nonLin Justierung, s. Kap. 6.5 | ||
| LinEAr Linearisierung, s. Kap. 6.6 | |||
| dURl r | ZweibereichswaageMit fBätigen, danach sind mit folgende Me-nüpunkte wählbar. | ||||
| dESC | Position Dezimalpunkt, wählbar0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000, 0.00000 | ||||
| inC | div 1 | inC 1 | Ablesbarkeit für1. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| div 2 | inC 1 | Ablesbarkeit für2. Wägebereichwählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | |||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| CAP | CAP 1 | Waagenkapazität (Max) 1. Wägebereich | |||
| CAP 2 | Waagenkapazität (Max) 2. Wägebereich | ||||
| Nach der Konfiguration Wagesystem justieren. | |||||
| CAL | nonLin | Justierung, s. Kap. 6.5 | |||
| LinEAR | Linearisierung, s. Kap. 6.6 | ||||
| dURL | MehrteilungsaageMit Fbätigen, danach sind folgende Menüpunkte wählbar. | ||||
| DEC1 | Position Dezimalpunkt wählbar 0, 0.0, 0.00, 0.000, 0.0000 | ||||
| inC | div 1 | inC 1 | Ablesbarkeit für 1. Wägebereich wählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | ||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| div 2 | inC 1 | Ablesbarkeit für 2. Wägebereich wählbar 1, 2, 5, 10, 20, 50 | |||
| inC 2 | |||||
| inC 5 | |||||
| inC 10 | |||||
| inC 20 | |||||
| inC 50 | |||||
| CAP | CAP 1 | Waagenkapazität (Max) 1. Wägebereich | |||
| CAP 2 | Waagenkapazität (Max) 2. Wägebereich | ||||
| Nach der Konfiguration Wägesystem justieren. | |||||
| CAL | nonLin | Justierung, s. Kap. 6.5 | |||
| LinEAR | Linearisierung, s. Kap. 6.6 | ||||
| F3 APP | Justierschalter drücken | ||||
| on | Bei geeichen Wägesystemen ist der Zugang zum Konfigurationsmenü gesperrt | ||||
| off | Zugang zum Konfigurationsmenü frei (nicht eichfähige Systeme) | ||||
In eichfähiger Einstellung sind die Menüpunkte F 1 Grv und F2 dm gespert.
13 Verwendung als Zählsystem
13.1 Mengenwaage IFS mit der Referenzwaage EWJ über das optionale Schnittstellenkabel CCA-A01 verbinden

Schnittstellenkabel TCCA-A01-A:
| 1 (Anschlüsse mit dünnerem Kabel) |
| • Anschluss an die RS232-Schnittstelle der EWJ • Anschluss Drucker |
| 2 (Anschluss mit dickem Kabel) |
| • Anschluss an die IFS |
Schnittstellenkabel TCCA-A02-B:
| 1 (Anschlüsse mit)dünNM Kabel) |
| An Schluss an die RS232-Schnittstelle der EWJAn Schluss Signallampe CFS-A03 |
| 2 (Anschluss mit dickem Kabel) |
| • Anschluss an die IFS |

Esistnichtmoglich,Ampelund Drucker gleichzeitigzu nutzen.
13.2 Manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS
Im Menu folgende Einstellungen vornehmen:
Waage einschalten und während des Selftests MODE-Taste drücken, in der Anzeige erscheint F1 Unt.
MODE-Taste so oft drucken, bis in der Anzeige F3 Com erscheint.
Mit 0-Taste bestätigen, RS 232 wird angezeigt
Erneut 0-Taste drucken, P Send wird angezeigt
Erneut 0-Taste drucken, mAnUAL bzw. AUto* wird angezeigt
Erneut 0-Taste drücken, b 9600 wird angezeigt, mit 0-Taste bestätigen
F3 Com wird angezeigt, mit PRINT/ESC-Taste darüber in den Wagemodus
i
- mAnUAL: Übertragung des Stückgewichts an die IFS durch Drücken von PRINT
- AUto: Stückgewicht wird automatisch an die IFS übertragen
Durchschnittliches Stückgewicht bestimmmen:
Bekannten Stückgewicht auf die Wägeplatte der EWJ stellen
PCS-Taste drucken, die zuletzt eingebene Stückzahl wird angezeigt, z.B. SP 10.
Mit MODE entsprechende Stückzahl auswahlen, z.B. SP 100, mit 0-Taste bestätigen, --- wird kurz angezeigt, gefolgt von der eingestellen Stückzahl z.B. 200.
i
- Referenzoptimierung nicht möglich, wenn Stückgewicht über die EWJ bestimmt wird.
- Referenzoptimierung nur möglich, wenn das Stückgewicht über die IFS ermittelt wird.
Durchschnittliches Stückgewicht an die Mengenwaage IFS senden:
IFS mit ON/OFF einschalten, im Wägemodus F-Taste drücken, das Menu wird aufgerufen
Taste 2 so oft drücken, bis SAmPLE angezeigt wird
Mit der F-Taste bestätig, rS232 oder SCALE^* wird angezeigt
F-Taste erneut drücken, SAmPLE wird erneut angezeigt
Mit der + / ID -Taste zurück in den Wagemodus wechseln
Wägegut auf die Plattform der IFS auflegen, in der Anzeige erscheint das Gewicht
PRINT/ESC der EWJ drücken, das durchschnittliche Stückgewicht wird an die IFS übermittelt
Die entsprechende Stückzahl wird automatisch berechnet und angezeigt.
i
rS232: Verwendung als Zählsystem
- SCALE: Verwendung nur als Plattformwaage IFS
13.3 Automatisches oder manuelles Senden des durchschnittlichen Stückgewichts von Referenzwaage EWJ an Mengenwaage IFS
Im Menu folgende Einstellungen vornehmen:
Waage einschalten und während des Selftests MODE-Taste drucken, in der Anzeige erscheint F1 Unt.
MODE-Taste so oft drucken, bis in der Anzeige F3 Com erscheint.
Mit 0-Taste bestätigen, RS 232 wird angezeigt
Erneut 0-Taste drucken, P Send wird angezeigt
Mit 0-Taste drucken, AUto bzw. mAnUAL* auswahlen und mit 0-Taste bestätigen
b 9600 wird angezeigt, mit 0-Taste bestätigten und mit PRINT/ESC darüber in den Wagemodus wechseln
i
- mAnUAL: Übertragung des Stückgewichts an die IFS durch Drücken von PRINT
- AUto: Stückgewicht wird automatisch an die IFS übertragen
Durchschnittliches Stückgewicht bestimmmen:
Bekannten Stückgewicht auf die Wägeplatte der EWJ stellen
PCS-Taste drücken, die zuletzt eingegebene Stückzahl wird angezeigt, z.B. SP 10.
Mit MODE entsprechende Stückzahl auswahlen, z.B. SP 100, mit 0-Taste bestätigen, --- wird kurz angezeigt, gefolgt von der eingestillten Stückzahl z.B. 200.
Durchschnittliches Stückgewicht an die Mengenwaage IFS senden:
IFS mit ON/OFF einschalten, im Wägemodus F-Taste drücken, das Menu wird aufgerufen
Taste 8 so oft drucken, bis SAmPLE angezeigt wird
Mit der F-Taste bestätig, rS232 wird angezeigt
F-Taste erneut drücken, SAmPLE wird erneut angezeigt
Mit der + / - - Taste zurück in den Wagemodus wechseln
Wägegut auf die Plattform der IFS auflegen, in der Anzeige erscheint das Gewicht
Das durchschnittliche Stückgewicht wird automatisch an die IFS übermittelt.
Die entsprechende Stückzahl wird automatisch berechnet und angezeigt.
13.4 Anschluss Zählsystem an Signallampe CFS-A03 (Option)

13.5 Anschluss Zählsystem an einen optionalen Drucker

14 Konformitätserklarung
Die aktuelle EG/EU-Konformitätserklung finden Sie online unter:
www.kern-sohn.com/ce
i Bei geeichen Waagen (= konformitätsbewerteten Waagen) ist die Konformitätserklärung im Lieferumfang enthalten.
GB
KERN KFS-TM
Version 2.1 2023-12
Réglage du menu „F0 sel / SEL 1“, „Activer la fonction“.

EinfachAnleitung