SI 22TU - Wasserpumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - SI 22TU DIMPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG SI 22TU DIMPLEX
1.1 Wichtige Hinweise
ACHTUNG! Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG! Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. ACHTUNG! Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt. ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG! Gerät nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben! ACHTUNG! Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG! Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. ACHTUNG! Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen. ACHTUNG! Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommen). ACHTUNG! Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG! Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager erfolgen. ACHTUNG! Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.
1.2 Bestimmungsgemäßer
Gebrauch Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver- wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter- lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas- sen.
1.3 Gesetzliche Vorschriften und
Richtlinien Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG- Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde- rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli- nie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum- gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor- gesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor- schriften und EG-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung im Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach den gül- tigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Zusätzlich sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmen zu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vorschrif- ten in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden. Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren- heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei- sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicher zu stellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. ACHTUNG! Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
1.4 Energiesparende Handhabung
der Wärmepumpe Durch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho- nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist eine sorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme- quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög- lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darum sollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz- wassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5%. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwi- schen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Betrieb gut geeignet.www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-3 Deutsch SI 22TU 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe
2.1 Anwendungsbereich
Die Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär- mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande- nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer- den. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient ein Gemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). Als Wärmequel- lenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An- lagen genutzt werden.
Das Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regen eingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erd- sonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperatur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die "erwärmte" Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird diese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wieder Wärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter an- gesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau "ge- pumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische Antriebs- leistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteils dem Kältemittel zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über- trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasser auf bis zu 58 °C. 3 Grundgerät Das Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme- pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten und integriertem Manager. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlos- sen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Käl- temittel R407C mit einem GWP-Wert von 1653. Es ist FCKW- frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar. Am Schaltblech sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not- wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe- ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegen der Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspan- nung ist bauseits zu verlegen. Die Zuleitung der bauseits zu stellenden Solepumpe ist am Schaltblech anzuschließen. Dabei ist - falls erforderlich - für diese ein Motorschutz vorzusehen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel- len.
Der Soleverteiler vereinigt die Kollektorschleifen der Wärmequel- lenanlage zu einer Hauptleitung, welche an die Wärmepumpe angeschlossen wird. Mittels der integrierten Kugelhähne können zum Entlüften einzelne Solekreise abgesperrt werden.
Als Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbe- dienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind iden- tisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss er- folgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ 12. HINWEIS Bei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden.
4.3 Gebäudeleittechnik
Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je- weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäu- deleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An- schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbin- dungen möglich: Modbus EIB, KNX Ethernet ACHTUNG! Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert.
4.4 Wärmemengenzähler WMZ
4.4.1 Allgemeine Beschreibung
Der Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die angege- bene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für die Erfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler benö- tigt. Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungen und ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte und übertragen ein Signal an den Wärmepumpenmanager, der ab- hängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmepumpe (Heizen/ Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh aufsum- miert und im Menü Betriebsdaten und Historie zur Anzeige bringt. HINWEIS Der Wärmemengenzähler entspricht den Qualitätsanforderungen des deutschen Marktanreizprogramms zur Förderung von effizienten Wärmepumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und ist deshalb nicht zur Heizkostenabrechnung verwendbar!
4.4.2 Hydraulische und elektrische
Einbindung des Wärmemengenzählers Zur Datenerfassung benötigt der Wärmemengenzähler zwei Messeinrichtungen. Das Messrohr für die Durchflussmessung Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrichtung beachten) zu montieren. Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse) Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren. Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahe an der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden. Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zu beachten, da Verwirbelungen zu Verfälschungen bei der Wärme- mengenzählung führen können (empfohlen wird eine Beruhi- gungsstrecke von 50 cm).
Vorlauf RücklaufWMZ Gehäuse - ElektronikL / N / PE230 V / 50 Hz Impuls WärmemengenzählerN1 / IDX24 V ACwww.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-5 Deutsch SI 22TU 5 Transport Zum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa- gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oder über Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen ge- schehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchgeführt werden. ACHTUNG! Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt. ACHTUNG! Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jeder Richtung) gekippt werden. Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich im Rah- men vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichen Ver- kleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfe kann ein handelsübliches Rohr dienen. ACHTUNG! Gerät nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben! Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät zu ent- fernen. ACHTUNG! Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. 6 Aufstellung
6.1 Allgemeine Hinweise
Die Sole/Wasser Wärmepumpe muss in einem Frostfreien und trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich- tung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden- diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist ge- währleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor und neben der Wärmepumpe eingehalten wird. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten.
6.2 Schallemissionen
Aufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärme- pumpe sehr leise. Eine Schallübertragung auf das Fundament bzw. auf das Heizsystem wird durch interne Entkopplungsmaß- nahmen weitgehend verhindert. 7UDQVSRUWVLFKHUXQJHQWIHUQHQDE-6 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.de Deutsch SI 22TU 7 Montage
An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen: - Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage) - Vor-/Rücklauf Heizung - Temperaturfühler - Spannungsversorgung
7.2 Heizungsseitiger Anschluss
ACHTUNG! Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er- folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder ähnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan- lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten: unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink- wasserqualität haben (farblos, klar, ohne Ablagerungen) das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po- renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf- temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch Temperaturen über 60 °C erreicht werden. Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden: Die im Schaltkasten angeschlossenen und lose eingelegten Füh- ler müssen, wie im Prinzipschema dargestellt, angebracht und isoliert werden. Mindestheizwasserdurchsatz Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers erreicht werden. HINWEIS Der Einsatz eines Überströmventils ist nur bei Flächenheizungen und einem max. Heizwasserdurchsatz von 1,3 m³/h ratsam. Bei Nichtbeachten kann es zu Störungen der Anlage führen. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpen betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärme- pumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepum- penanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit seinem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
7.3 Wärmequellenseitiger
Anschluss Folgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten: Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wärme- pumpe anschließen Dabei ist das hydraulische Einbindungs- schema zu beachten. ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole- konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewährleis- tet Frostsicherheit bis -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zu prüfen. ACHTUNG! Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen. ACHTUNG! Im Wärmequellenkreis ist ein geeignete Luftabscheider (Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen.
7.4 Temperaturfühler
Folgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müssen zusätzlich montiert werden: Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2) Rücklauftemperatur (R2) eingebaut (NTC-10) Vorlauftemperatur Heizkreis (R9) eingebaut (NTC-10) Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10) Gesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw.mmol/lGesamt-härte in °dHbis 200 2,0 11,2200 bis 600 1,5 8,4> 600 < 0,02 < 0,11www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-7 Deutsch SI 22TU
7.4.1 Fühlerkennlinien
Die an den Wärmepumpenmanager anzuschließenden Tempe- raturfühler müssen der in Abb. 7.1 auf S. 7 gezeigten Fühler- kennlinie entsprechen. Einzige Ausnahme ist der im Lieferum- fang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfühler (siehe Abb. 7.2 auf S. 7) Abb. 7.1:Fühlerkennlinie NTC-10 Abb. 7.2:Fühlerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler
Außentemperaturfühlers Der Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämtli- che Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nicht verfälscht wird. an der Außenwand eines beheizten Wohnraumes und möglichst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen nicht in „geschützter Lage“ (z.B. in einer Mauernische oder unter dem Balkon) montieren nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen, Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen Fühlerleitung: Länge max. 40 m; Adernquerschnitt min. 0,75 mm²; Außendurchmesser des Kabels 4-8 mm.
7.4.3 Montage der Anlegefühler
Die Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebaut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder in die Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden. Montage als Rohranlagefühler Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubern Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünn auftragen) Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, lose Fühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren
7.4.4 Verteilsystem Hydraulik
Kompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteiler fun- gieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Hei- zungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch dem Warmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen- ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu ver- einfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Monta- geanweisung zu entnehmen. Kompaktverteiler Der Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder ist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohlraum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste voll- ständig ausgefüllt sein. Doppelt differenzdruckloser Verteiler Der Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt differen- zdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heizkreis- pumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmt zu werden. Temperatur in °C -20 -15 -10 -5 0 5 10 NTC-2 in k 14,6 11,4 8,9 7,1 5,6 4,5 3,7 NTC-10 in k 67,7 53,4 42,3 33,9 27,3 22,1 18,0
7.5 Elektrischer Anschluss
Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z.B. VDE 0100 technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger- und Versorgungsnetzbetreiber (z.B. TAB) und örtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme- pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden und die Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalb wird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstruments auch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemes- sen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20; N1- J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört.
7.5.2 Elektrische Anschlussarbeiten
1) Die 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-
tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wär- mepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmepumpe geführt. Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme- pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine all- polige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungs- abstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslö- sung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Cha- rakteristik gemäß Geräteinformation). ACHTUNG! Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommen).
2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärme-
pumpen-manager (Heizungsregler N1) wird in die Wärme- pumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme- pumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sie der Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für den WPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesem Grund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an den Haushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU- Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.
3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 //
2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entspre- chend der Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wird von Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/A1 geschleift. VORSICHT! Kleinspannung!
4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-
noenergetischen Anlagen (2.WE) entsprechend der Heiz- körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen- manager über die Klemmen X2/N und X2/K20.
5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im
Warmwasserspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/N und X2/K21.
6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-
lung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungen sind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszule- gen und abzusichern.
7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als
dauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein.
8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den Kontakt
N1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.
9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-
J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sind X2/M16 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Kop- pelrelais zwischengeschaltet werden.
10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den Kon-
takt N1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pum- pen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.
11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kontakt
N1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sind X2/M11 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.
12) Bei der Wärmepumpen ist der Rücklauffühler integriert und
wird über die Steuerleitung zum Wärmepumpenmanager geführt. Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers muss der Rücklauffühler in der Tauchhülse im Verteiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladern an den Klemmen X3/GND und X3/R2.1 angeklemmt. Die Brücke A-R2, die im Auslieferzustand zwischen X3/B2 und X3/1 sitzt, muss anschließend auf die Klemmen X3/ 1 und X3/2 versetzt werden.
13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND und
14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-
cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und X3/R3 an- geklemmt.www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-9 Deutsch SI 22TU
7.5.3 Anschluss von elektronisch
geregelten Umwälzpumpen Elektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf- ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme- pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwi- schen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und der elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu in- stallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu- lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstrom von 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht über- schritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe des Pumpenherstellers vor. ACHTUNG! Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme
8.1 Allgemeine Hinweise
Um eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleis- tungen).
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer- den: Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7 beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefüllt und geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpe eingebaut sein. Im Sole- und Heizkreis müssen alle Schieber, die den kor- rekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge- brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmt sein.
8.3 Vorgehensweise bei
Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme- pumpenmanager. ACHTUNG! Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager erfolgen. 9 Pflege / Reinigung
Um Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wär- metauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dass kei- nerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungsan- lage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigen Betriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zu reinigen.
9.2 Reinigung Heizungsseite
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen- dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Dieser gelangt über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff- rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte – besonders bei den Rohren der Fußbodenheizung – auf eine diffusionsdichte Instal- lation geachtet werden. HINWEIS Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionssschutzanlage auszurüsten (z.B. ELYSATOR-Anlage) Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas- ser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä- higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer- den muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera- tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher ent- gegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers anzuschlie- ßen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch even- tuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhin- dern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor- schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.
9.3 Reinigung Wärmequellenseite
ACHTUNG! Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb des Schmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind je- nach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungen- mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebaut- werden, um die Druckverluste zu reduzieren.DE-10 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.de Deutsch SI 22TU 10 Störungen / Fehlersuche Diese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs- frei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Display des Wärmepumpenamanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsan- weisung des Wärmepumpenmanagers nach.Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG! Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG! Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. 11 Außerbetriebnahme / Entsorgung Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span- nungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wär- mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwen- dung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Käl- teöles zu legen.www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-11 Deutsch SI 22TU 12 Geräteinformation 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 22TU 2Bauform Wärmequelle Sole
2.1 Ausführung Universal
2.2 Regler integriert
2.3 Wärmemengenzählung integriert
2.4 Aufstellungsort Innen
2.5 Leistungsstufe 1
3.1 Heizwasser-Vorlauf ° C bis 58 ± 2
3.2 Sole (Wärmequelle) ° C -5 bis +25
3.3 Frostschutzmittel
3.4 Minimale Solekonzentration (-13°C Einfriertemperatur) 25%
4 Durchfluss / Schall
4.1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz
nach EN 14511 m³/h / Pa 4,0 / 31000 minimal m³/h / Pa 1,9 / 5000
4.2 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) m³/h / Pa 5,5 / 34000
4.3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 dB(A) 53
4.4 Schalldruckpegel in 1 m Entfernung, innen
5 Abmessungen, Gewicht und Füllmenge
5.1 Geräteabmessungen
5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung kg 184
5.3 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1 1/4“
5.4 Geräteanschlüsse für Wärmequelle Zoll G 1 1/2“
5.5 Kältemittel; Gesamt-Füllgewicht Typ / kg R407C / 3,7
5.6 Schmiermittel; Gesamt-Füllmenge Typ / Liter Polyolester (POE) / 2,5
5.7 Volumen Heizwasser im Gerät Liter 3,8
5.8 Volumen Wärmeträger im Gerät Liter 5,0
6 Elektrischer Anschluss
6.1 Lastspannung / Absicherung 3~/PE 400 V (50Hz) / C20A
6.2 Steuerspannung / Absicherung 1~/N/PE 230 V (50Hz) / C13A
6.3 Schutzart nach EN 60 529 IP 20
6.4 Anlaufstrombegrenzung Sanftanlasser
6.5 Drehfeldüberwachung nein
6.6 Anlaufstrom A 25
6.7 Nennaufnahme B0 / W35 / max. Aufnahme
6.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz (pro Verdichter) W --
6.10 Leistungsaufnahme Pumpe WDE-12 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.de
Deutsch SI 22TU 7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen
8 Sonstige Ausführungsmerkmale
8.1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt
8.2 max. Betriebsüberdruck (Wärmesenke) bar 3,0
9 Heizleistung / Leistungszahlen
9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl
EN 14511 bei B-5 / W35 kW / --- 18,6 / 2,5 bei B0 / W55 kW / --- 21,5 / 2,9 bei B0 / W45 kW / --- 22,3 / 3,6 bei B0 / W35 kW / --- 22,9 / 4,4 1. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepume im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellunsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen
2. Beachten Sie, daß der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.
3. Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Rege- lung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechen- den Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. A 7 / W35 Wärmequellentemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C
4. siehe CE-Konformitätserklärung
5. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-13 Deutsch SI 22TU 13 Garantieurkunde Glen Dimplex Deutschland GmbH Garantieurkunde Systemtechnik (Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs- geräte) gültig für Deutschland und Österreich (Ausgabestand 04/2012) Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungs- verpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem En- dabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen: Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingun- gen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Herstel- lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabneh- mer gemeldet werden. Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten. Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch- land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Ge- rätezugang muß durch den Endabnehmer gestellt werden. Ausge- baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträch- tigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Liefer- datum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungssche- men nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi- ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Endab- nehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lie- ferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte- /Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu- führen sind fallen nicht unter den Garantieanspruch. Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nut- zungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbeson- dere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schä- den, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärme- pumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbetriebnahmeda- tum, jedoch maximal 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Mo- nate ab Fertigungsdatum, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der ver- längerten Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahme- protokoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weni- ger als 150 Stunden. Die Beauftragung der kostenpflichtigen Inbe- triebnahme durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaen- gerung). Der Bestätigung der Garantiezeitverlängerung vorausge- setzt, ist die vollständige Bezahlung der Inbetriebnahmepauschale und die Beseitigung etwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetrieb- nahmeprotokolls, vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantie- zeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach er- folgreichem Abschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung des Inbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbetrieb- nahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungs- gemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtan- lage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbetrieb- nahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Internet unter: www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbH Geschäftsbereich Dimplex Kundendienst Systemtechnik Am Goldenen Feld 18 · 95326 Kulmbach Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Erzeugnisnummer E-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr.-Nr. oder Seriennummer S/ N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienst- index KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse: Tel.-Nr.: Fax.-Nr.: E-Mail-Adresse: Internet: +49 (0) 9221 709 562 +49 (0) 9221 709 565 09221709565@glendimplex.de 09221709565@dimplex.de www.dimplex.de www.dimplex.de/serviceauftrag www.dimplex.de/garantieverlängerungDE-14 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.de Deutsch SI 22TUwww.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 EN-1 English SI 22TU Table of contents 1 Please Read Immediately .......................................................................................................... EN-2 1.1 Important Information........................................................................................................................... EN-2 1.2 Intended Use ....................................................................................................................................... EN-2 1.3 Legal Regulations and Directives ........................................................................................................ EN-2 1.4 Energy-Efficient Use of the Heat Pump ............................................................................................... EN-2 2 Purpose of the Heat Pump ........................................................................................................ EN-3 2.1 Application ........................................................................................................................................... EN-3 2.2 Operating Principle .............................................................................................................................. EN-3 3 Basic Device ............................................................................................................................... EN-3 4 Accessories ................................................................................................................................ EN-4 4.1 Brine Circuit Manifold........................................................................................................................... EN-4 4.2 Remote control .................................................................................................................................... EN-4 4.3 Building management technology........................................................................................................ EN-4 4.4 Thermal energy meter WMZ................................................................................................................ EN-4 5 Transport..................................................................................................................................... EN-5 6 Set-up .......................................................................................................................................... EN-5 6.1 General Information ............................................................................................................................. EN-5 6.2 Acoustic Emissions.............................................................................................................................. EN-5 7 Installation .................................................................................................................................. EN-6 7.1 General Information ............................................................................................................................. EN-6 7.2 Heating System Connection ................................................................................................................ EN-6 7.3 Heat Source Connection...................................................................................................................... EN-6 7.4 Temperature sensor ........................................................................................................................... EN-6 7.5 Electrical connection............................................................................................................................ EN-8 8 Commissioning .......................................................................................................................... EN-9 8.1 General Information ............................................................................................................................. EN-9 8.2 Preparation .......................................................................................................................................... EN-9 8.3 Start-up Procedure .............................................................................................................................. EN-9 9 Maintenance and Cleaning ........................................................................................................ EN-9 9.1 Maintenance ........................................................................................................................................ EN-9 9.2 Cleaning the Heating System .............................................................................................................. EN-9 9.3 Cleaning the Heat Source System....................................................................................................... EN-9 10 Faults / Trouble-Shooting........................................................................................................ EN-10 11 Decommissioning / Disposal .................................................................................................. EN-10 12 Device Information ................................................................................................................... EN-11 Anhang / Appendix / Annexes ............................................................................................................ A-I Maßbilder / Dimension Drawings / Schémas cotés ...................................................................................A-II Diagramme / Diagrams / Diagrammes .......................................................................................................A-III Stromlaufpläne / Circuit Diagrams / Schémas électriques ...................................................................... A-V Hydraulisches Einbindungsschema / Hydraulic integration Diagram / Schéma d’intégration hydraulique ........................................................................................................... A-XII Konformitätserklärung / Declaration of Conformity / Déclaration de conformité............................... A-XIVEN-2 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.de English SI 22TU 1 Please Read Immediately
;.;5;5;0;0;0 ;5''9 ::0
Die EG-Konformitätserklärung wurde ausgestellt. CE mark added:
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