SI 22TU - Wasserpumpe DIMPLEX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Dimplex |
| Modell | SI 22TU |
| Produkttyp | Sole-Wasser-Wärmepumpe für Innenaufstellung |
| Abmessungen (H x B x T) | 845 x 650 x 665 mm |
| Gewicht | 184 kg (inkl. Verpackung) |
| Stromversorgung - Leistung | 3~/PE 400 V (50 Hz) / C20A |
| Stromversorgung - Steuerung | 1~/N/PE 230 V (50 Hz) / C13A |
| Kältemittel | R407C, 3,7 kg, GWP 1653 |
| Heizungsvorlauftemperaturbereich | Bis zu 58 °C ± 2 °C |
| Temperaturbereich Wärmequelle (Sole) | -5 °C bis +25 °C |
| Nenn-Heizwasserdurchfluss | 4,0 m³/h bei 31000 Pa |
| Nenn-Soledurchfluss | 5,5 m³/h bei 34000 Pa |
| Heizleistung (B0/W35) | 22,9 kW |
| COP (B0/W35) | 4,4 |
| Nennleistungsaufnahme (B0/W35) | 4,93 kW |
| Anlaufstrom | 25 A |
| Schallleistungspegel | 53 dB(A) nach EN 12102 |
| Schalldruckpegel in 1 m | 41 dB(A) |
| Schutzart | IP 20 |
| Hauptfunktionen | Heizung, Warmwasserbereitung, Frostschutz, integrierte Regelung |
| Wartung und Reinigung | Reinigung des Filters im Wärmequellenkreis, Spülen des Heizkreises bei Verschmutzung, Verwendung von 5% Phosphorsäure oder 5% Ameisensäure für den Kondensator |
| Sicherheit | Hoch- und Niederdruckpressostaten, Motorschutz, Durchflussschalter erforderlich, allpolige Trennung empfohlen |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Zubehör: Soleverteiler, Fernbedienung, Schnittstellenkarte (Modbus, EIB, Ethernet), Wärmemengenzähler WMZ. Reparatur durch qualifizierten Techniker |
Häufig gestellte Fragen - SI 22TU DIMPLEX
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BEDIENUNGSANLEITUNG SI 22TU DIMPLEX
Montage- und Gebrauchsanweisung
Sole/Wasser-Wärmpumpe für Innenaufstellung
1Bitte sofort lesen DE-2
1.1 Wichtige Hinweise DE-2
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch DE-2
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien DE-2
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmpumpe DE-2
2 Verwendungszweck der Wärmpumpe. DE-3
2.1 Anwendungsbereich DE-3
2.2Arbeitsweise DE-3
3 Grundgerät DE-3
4 Zubehor DE-4
4.1 Soleverteiler DE-4
4.2 Fernbedienung. DE-4
4.3 Gebäudeleittechnik DE-4
4.4 Wärmemengenzahler WMZ DE-4
5 Transport. DE-5
6 Aufstellung. DE-5
6.1 Allgemeine Hinweise DE-5
6.2 Schallemissionen DE-5
7 Montage. DE-6
7.1 Allgemein DE-6
7.2 Heizungsseitiger Anschluss DE-6
7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-6
7.4 Temperaturfuhler DE-6
7.5 Elektrischer Anschluss DE-8
8 Inbetriebnahme DE-9
8.1 Allgemeine Hinweise DE-9
8.2 Vorbereitung DE-9
8.3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme DE-9
9 Pflege / Reinigung DE-9
9.1 Pflege. DE-9
9.2 Reinigung Heizungsseite DE-9
9.3 Reinigung Wärmequellenseite DE-9
10 Störungen / Fehlersuche DE-10
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung DE-10
12 Geräteinformation DE-11
13 Garantieurkunde. DE-13
Anhang / Appendix / Annexes A-I
Maßbilder / Dimension Drawings / Schémas cotés A-II
Diagramme / Diagrams / Diagrammes A-III
Stromlaufpläne / Circuit Diagrams / Schémas électriques A-V
Hydraulisches Einbindungsschema / Hydraulic integration Diagram /
Scheme d'intégration hydraulique A-XII
Konformitätserklung / Declaration of Conformity / Déclaration de conformité. A-XIV
1Bitte sofort lesen
1.1 Wichtige Hinweise

ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmpumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmpumpe betreiben wird. Je nach Kätemittelfullmenge ist die Dichtheit der Wärmpumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.

ACHTUNG!
Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einsatz des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert.

ACHTUNG!
Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt.

ACHTUNG!
Die Wärmepumpearf nur bis zu einer Neigung von maximal 45^ (in jeder.
Richtung) gekippt werden.

ACHTUNG!
Gerat nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben!

ACHTUNG!
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

ACHTUNG!
Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen.

ACHTUNG!
Im Wärmequelleneintritt der Wärmpumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.

ACHTUNG!
Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen.

ACHTUNG!
Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommt).

ACHTUNG!
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten.

ACHTUNG!
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager erfolgen.

ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmpumpe)dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

ACHTUNG!
Vor Offnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.
1.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Dieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Verwendungszweck freiogegeben. Ein anderer oder darüber hinaus gehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazu zählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunterlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlassen.
1.3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien
These Wärmepumpe ist gemäß Antikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch im hauslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforderungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtlinie). Sie ist damit ebenfals für die Benutzung durch Laien zur Behezung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vorgesehen.
Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vorschriften und EG-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung im Anhang entnommen werden.
Der elektrische Anschluss der Wärmpumpe muss nach den gültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführrt werden. Zusätzlich sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmen zu beachten.
Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlagigen Vorschriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden.
Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, sollen den这点es Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kinder sollen den beaufsichtigt werden, um sicher zu stellen, dass sie nicht mit dem Gerät halten.
ACHTUNG!
Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmpumpe sind die rechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmpumpe betreiben wird. Je nach Kaltemittelfällmenge ist die Dichtheit der Wärmpumpe in regelmäßigen Abständen durch entspruchend geschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren.
1.4 Energiesparende Handhabung der Wärmpumpe
Durch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist eine sorgfällige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf möglichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darum sollen den angeschlossenen Energieverbraucher fur niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heizwassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5% . Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwischen 30^ und 50^ ist fur einen energiesparenden Betrieb gut geeignet.
2 Verwendungszweck der Wärmpumpe
2.1 Anwendungsbereich
Die Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhanden- den oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt werden. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient ein Gemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). Als Wärmequellenanlage konnen Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An-lagen genutzt werden.
2.2 Arbeitsweise
Das Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regen eingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erd-sonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperatur aufgenommen. Eine Umwalzpumpe fordert dann die "erwärmte" Sole in den Verdampfer der Wärmpumpe. Dort wird diese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wieder Wärmeenergie aufnehmen kann.
Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter an-gesaugt, verdichtet und auf ein hóheres Temperaturniveau "gepumpt". Die bei diesen Vorgang zugeführte elektrische Antriebsleistung Goes nicht verloren, sondern wird großteils dem Kältemittel zugeführrt.
Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und überträgt hier wiederum seine Wärmenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwartt sich so das Heizwasser auf bis zu 58^ .
3 Grundgerät
Das Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärmepumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten und integriertem Manager. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen" und enthalt das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kätemittel R407C mit einem GWP-Wert von 1653. Es ist FCKWfrei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar.
Am Schaltblech sind alle für den Betrieb der Wärmpumpe notwendigen Bauteile angebracht. Ein Führer für die Außentemperatur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegen der Wärmpumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspannung ist bauseits zu verlagen.
Die Zuleitung der bauseits zu stellenden Solepumpe ist am Schaltblech anzuschlieben. Dabei ist - falls erforderlich - für diese ein Motorschutz vorzusehen.
Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstellen.

1) Verflüssiger
2) Schaltblech
3) Verdampfer
4) Verdichter
4 Zubehör
4.1 Soleverteiler
Der Soleverteiler vereinigt die Kollektorschleifen der Wärmequellenanlage zu einer Hauptleitung, welche an die Wärmpumpe angeschlossen wird. Mittels der integrierten Kugelhöhne können zum Entlüften einzelnale Solekreise abgesPERT werden.

4.2 Fernbedienung
Als Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ 12.
i HINWEIS
Bei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann these direkt als Fernbedienstation genutzt werden.
4.3 Gebäudefleittechnik
Der Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der jeweiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäudefleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen Anschluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss die ergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtet werden.
Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbindungen möglich:
Modbus
EIB, KNX
Ethernet
ACHTUNG!
Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. der Umwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der das Einsatz den Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert.
4.4 Wärmemengenzahler WMZ
4.4.1 Allgemeine Beschreibung
Der Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die angegebene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für die Erfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler bestehtigt.
Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungen und ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte und übertragen ein Signal an den Wärmpumpenmanager, der abhängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmpumpe (Heizen/Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh aufsummiert und im Menu Betriebsdaten und Historie zur Anzeige bringt.
HINWEIS
Der Wärmemengenzähler entspricht den Qualitätsanforderungen des deutschen Marktanreizprogramms zur Förderung von effizienten Wärmpumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und ist deshalb nicht zur Heizkostenabrechnung verwendbar!
4.4.2 Hydraulic und elektrische Einbindung des Wärmemengenzahlers
Zur Datenerfassung besteht der Wärmemengenzahler zwei Messeinrichtungen.
Das Messrohr für die Durchflussmessung
Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrichtung beachten) zu montieren.
Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse)
Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren.
Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahe an der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden.
Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zu beachten, da Verwirbelungen zu Verfalschungen bei der Wärme-mengenzahlung führen konnen (empfohlen wird eine Beru-higungsstrecke von 50 cm).

5 Transport
Zum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwagen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oder über Treppen befindert werden, kann dies mit Tragriemen geschehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchgeführt werden.
ACHTUNG!
Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt.

ACHTUNG!
Die Wärmepumpearf nur bis zu einer Neigung von maximal 45^ (in jeder Richtung) gekippt werden.
Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich im Rahmen vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichen Verkleidungsbleche sind darauf abzunehmen. Als Tragehilfe kann ein handelsübliches Rohr dieren.
ACHTUNG!
Gerat nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben!
Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät zu entfernen.

ACHTUNG!
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.
6 Aufstellung
6.1 Allgemeine Hinweise
Die Sole/Wasser Wärmepumpe muss in einem Frostfrei und trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, konnen zusätzliche schalldammende Maßnahmen notwendig werden.
Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kundenstensatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist gewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor und darüber den Wärmepumpe eingehalten wird.

Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35^ aufreten.
6.2 Schallemissionen
Aufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärme-pumpe sehr leise. Eine Schallübertragung auf das Fundament bzw. auf das Heizsystem wird durch interne Entkopplungsmaßnahmen weltgehend verhindert.
7 Montage
7.1 Allgemein
An der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:
-Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)
-Vor-/Rücklauf Heizung
- Temperaturfuhler
- Spannungsversorgung
7.2 Heizungsseitiger Anschluss

ACHTUNG!
Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmpumpe erfolgen, muss die Heizungsanlage gesplüt werden, um eventuell vorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oder ähnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen im Verflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmpumpe führen.
Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsanlage zu füssen, zu entlüften und abzudrücken.
Beim Füllen der Anlage ist folgenden zu beachten:
unbehandeltes Full- und Ergänzungswasser muss Trinkwasserqualität haben (farblos, klar, ohne Ablagerungen)
das Full- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Porenweite max. 5 m
Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nicht vollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauftemperaturen kleiner 60^ vernachlassigbar gering.
Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmpumpen können auch Temperaturen über 60^ erreicht werden.
Daher sollenen für das Füll- und Ergänzungsswasser nach VDI 2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:
| Gesamtheiz-leistung in [kW] | Summe Erdalkalienin mol/m3 bzw. mmol/l | Gesamt-härte in °dH | ||
| bis 200 | ≤ | 2,0 ≤ | 11,2 | |
| 200 bis 600 | ≤ | 1,5 ≤ | 8,4 | |
| >600 < 0,02 < 0,11 | ||||
Die im Schaltkasten angeschlossenen und lose eingelegten Führer müssen, wie im Prinzipschema darestellt, angebracht und isoliert werden.
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Minestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelten differenzdrucklosen Verteilers erreicht werden.
HINWEIS
Der Einsatz eines Überströmventils ist nur bei Flächenheizungen und einem max. Heizwasserdurchsatz von 1,3m^3/h ratsam. Bei Nichtbechten kann es zu Störungen der Anlage führen.
Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpen betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit seinem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
7.3 Wärmequellenseitiger Anschluss
Folgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:
Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wärme-pumpe anschließen Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten.
ACHTUNG!
Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.
Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Solekonzentration muss mindestens 25% betragen. Das gewährleistet Frostsicherheit bis -14^ .
Es)durenurFrostschutzmittelaufMonoethylenglykol-oder Propylenglykolbasis verwendet werden.
Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zu prufen.
ACHTUNG!
Die Sole muss mindestens zu 25% aus einem Frostschutz auf Monoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor dem Befüllen zu mischen.
ACHTUNG!
Im Wärmequellenkreis ist ein geeignete Luftabscheider (Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen.
7.4 Temperaturfuhler
Folgende Temperaturfuhler sind bereits eingebaut bzw. müssen zusammen montiert werden:
Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)
Rücklauftemperatur (R2) eingebaut (NTC-10)
Vorlauftemperatur Heizkreis (R9) eingebaut (NTC-10)
Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)
7.4.1 Fuhlerkennlinien
Die an den Wärmepumpenmanager anzuschliebenden Temperaturfuhler mussen der in Abb. 7.1 auf S. 7 gezeigten Führer-kennlinie entsprechen. Einige Ausnahme ist der im Lieferumfang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfuhler (siehe Abb. 7.2 auf S. 7)

Abb. 7.1: Fuhlerkennlinie NTC-10

Abb. 7.2: Führerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler
7.4.2 Montage des Außentemperaturfühlers
Der Temperaturfuhler muss so angebracht werden, dassSAMTliche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nicht verfülltscht wird.
an der Außenwand eines beheizten Wohnraumes und möglichst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen
nicht in „geschützter Lage" (z.B. in einer Mauernische oder unter dem Balkon) montieren
nicht in der Nähe von Fenstern, Turen, Abluftöffnungen, Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen
zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
Fuhlerleitung: Lange max. 40 m; Adernquerschnitt min. 0,75mm^2 ; AuBendurchmesser des Kabels 4-8 mm.
7.4.3 Montage der Anlegefuhler
Die Montage der Anlegefuhrer ist nur notwendig, falls diese im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebaut sind.
Die Anlegeführer können als Rohranlegeführer montiert oder in die Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.
Montage als Rohranlagefuher
Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder saubern
Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dūnn auftragen)
Fuhler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, lose Fuhler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren

7.4.4 Verteilsystem Hydralik
Kompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteiler fungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmpumpe, dem Heizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch dem Warmwasserspeicher. Dabei wirdstatt vieler Einzelkomponenten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu vereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Montageanweisung zu entnahmen.
Kompaktverteiler
Der Rücklauffhler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder ist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohliaum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste vollständig ausgefüllt sein.
Doppelt differenzdruckloser Verteiler
Der Rücklauffhler muss in die Tauchhülse des doppelt differenzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heizkreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmt zu werden.
7.5 Elektrischer Anschluss
7.5.1 Allgemein
Samtliche elektrische Anschlussarbeiten)dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der
Montage- und Gebrauchsanweisung,
länderspezifischen Installationsvorschriften z.B. VDE 0100
technischen Anschlussbedingungen der Energieversorgerund Versorgungsnetzbetreiber (z.B. TAB) und
Örtlicher Gegebenheiten
durchgefuhrt werden.
Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschalte werden und die Wärmepumpe muss durchströmt werden.
Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalb wird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstruments auch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemessen, die aber welt unterhalb der Netzspannung liegt.
An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20; N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Verdraughtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört.
7.5.2 Elektrische Anschlussarbeiten
1) Die 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leistungsteil der Wärmpumpe wird vom Stromzahler der Wärmpumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmpumpe geführt.
Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE.
In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsbstand (z.B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösing aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Geräteinformation).
ACHTUNG!
Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (bei falschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr laut und es kann zu Verdichterschäden kommt).
2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärme-pumpen-manager (Heizungsregler N1) wird in die Wärme-pumpe geführt.
Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE.
Die Leistungsaufnahme der Wärmpumpe entnahmen Sie der Produktinformation oder dem Typschild.
Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für den WPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus thisem Grund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an den Haushaltsstrom anzuschreiben, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.
3) Das EVU-Sperrschutz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entsprechend der Wärmerpumpenleistung auszulegen und bauseits beizustellen.
Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschutz (13/14) wird von Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/A1 geschleift. VORSICHT! Kleinspannung!
4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkorper (E10) ist bei monoenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heizkorperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmpumpenmanager über die Klemmen X2/N und X2/K20.
5) Das Schutz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwasserspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/N und X2/K21.
6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektroverteilung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungen sind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszulegen und abzuschern.
7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauerhafte und feste Verdraughtung ausgewührt sein.
8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den Kontakt N1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschäftet werden.
9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sind X2/M16 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschalteit werden.
10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den Kontakt N1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschalteit werden.
11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kontakt N1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sind X2/M11 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Koppelrelais zwischengeschäftet werden.
12) Bei der Wärmepumpen ist der Rücklaufführer integriert und wird über die Steuerleitung zum Wärmepumpenmanager geführt. Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosen Verteilers muss der Rücklaufführer in der Tauchhülse im Verteiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladern an den Klemmen X3/GND und X3/R2.1 angeklemmt. Die Brücke A-R2, die im Auslieferzustand zwischen X3/B2 und X3/1 sitzt, muss anschließend auf die Klemmen X3/1 und X3/2 versetzt werden.
13) Der Außenfuhler (R1) wird an den Klemmen X3/GND und X3/R1 angekLEMmt.
14) Der Warmwasserfuhrer (R3) liegt dem Warmwasserspeicher bei und wird an den Klemmen X3/GND und X3/R3 angeklemmt.
7.5.3 Anschluss von elektronisch geregelten Umwälzpumpen
Elektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlaufströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkurzen können. Aus thisem Grund, ist zwischen dem Ausgang des Wärme-pumpenmanagers und der elektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu installieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zulässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstrom von 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht über-sritten wird, oder es liegt eine ausrückliche Freigabe des Pumpenherstellers vor.
ACHTUNG!
EsistnichtzulässigübereinenRelaisausgangmehralsenelektronisch geregelteUmwalzpumpe zu schalten.
8 Inbetriebnahme
8.1 Allgemeine Hinweise
Um eine ordnungsgemäß Inbetriebnahme zu gewährleisten, sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleistungen).
8.2 Vorbereitung
Vor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft werden:
Alle Anschlüsse der Wärmpumpe müssen, wie in Kapitel 7 beschreiben, montiert sein.
Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefüllt und geprüft sein.
Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmpumpe eingebaut sein.
Im Sole- und Heizkreis müssen alle Schieber, die den korrekten Fluss behindern konnten, geöffnet sein.
Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Gebrauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmt sein.
8.3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager.
ACHTUNG!
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager erfolgen.
9 Pflege / Reinigung
9.1 Pflege
Um Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wärmetauschern zu vermeiden, ist davon Sorge zu tragen, dass keinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungsanlage gelangen können. Sollte es Dennoch zu derartigen Betriebsstörungen kommt, ist die Anlage wie unter angegeben zu reinigen.
9.2 Reinigung Heizungsseite
Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwendung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Dieser gelangt über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte - besonderss bei den Rohren der Fußbodenheziehung - auf eine diffusionsdichte Installation geachtet werden.
HINWEIS
Zur Vermeidung von Ablagerungen (z.B. Rost) im Kondensator der Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystem einzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einer elektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z.B. ELYSATOR-Anlage)
Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwasser verschmutzen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfähigkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, muss ein Installateur die Anlage reinigen.
Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5% -igen Phosphorsäure oder, falls früiger gereinigt werden muss, mit einer 5% -igen Ameisensäure durchzuführen.
In beiden Fällen sollen die Reinigungsflußigkeit Raumtemperatur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher entgegen der normalen Durchflussrichtung zu spulen.
Um zu verhindern, dass saurehaltiges Reinigungsmittel in den Heizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spulgerat direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers anzuschlieben. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlich nachgespüt werden, um Beschädigungen durch eventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreaste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.
Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fall zu beachten.
9.3 Reinigung Wärmequellenseite
ACHTUNG!
Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegende Schmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen.
Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollen das Filtersieb des Schmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind je nach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungennehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebautwerden, um die Druckverluste zu reduzieren.
10 Störungen / Fehlersuche
These Wärmepumpe ist ein Qualitätsvorprodukt und sollte störungsfrei arbeiten. Tritt Dennoch eine Störung auf, wird dies im Display des Wärmepumpenamagers angezeigt. Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Sieitte den zuständigen Kundendienst.

ACHTUNG!
Arbeiten an der Wärmpumpe)dürfen nur vom autorisierten und sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.

ACHTUNG!
Vor Offnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.
11 Außerbetriebnahme / Entsorgung
Bevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine spannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist weitere Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Käteöles zu legen.
12 Geräteinformation
| 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung | SI 22TU | |
| 2 B a u f o r m | ||
| Wärmequelle Sole | ||
| 2.1 Ausführung Universal | ||
| 2.2 Regler integrier | ||
| 2.3 Wärmemengenzahlung integrier | ||
| 2.4 Aufstellungsord Innen | ||
| 2.5 Leistungsstufe 1 | ||
| 3 Einsatzgrenzen | ||
| 3.1 Heizwasser-Vorlauf °C bis 58 ± 2 | ||
| 3.2 Sole (Wärmequelle) °C | -5 bis +25 | |
| 3.3 Frostschutzmittel | Monoethylenglykol | |
| 3.4 Minimale Solekonzentration (-13°C Einfriertemperatur) | 25% | |
| 4 Durchfluss / Schall | ||
| 4.1 Heizwasser durchfluss / interne Druckdifferenz | ||
| nach EN 14511 | m³/h / Pa | 4,0 / 31000 |
| minimal | m³/h / Pa | 1,9 / 5000 |
| 4.2 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) | m³/h / Pa | 5,5 / 34000 |
| 4.3 Schall-Leistungspiegel nach EN 12102 | dB(A) | 53 |
| 4.4 Schaldruckpegel in 1 m Entfernung,innen 1 | dB(A) | 41 |
| 5 Abmessungen, Gewicht und Fülllenge | ||
| 5.1 Geräteabmessungen 2 | H x B x T mm | 845 x 650 x 665 |
| 5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung | kg | 184 |
| 5.3 Geräteanschlüsse für Heizung | Zoll | G 1 1/4" |
| 5.4 Geräteanschlüsse für Wärmequelle | Zoll | G 1 1/2" |
| 5.5 Kältemittel; Gesamt-Fällgewicht | Typ / kg | R407C / 3,7 |
| 5.6 Schmiermittel; Gesamt-Fällenge | Typ / Liter | Polyolester (POE) / 2,5 |
| 5.7 Volumen Heizwasser im Gerät | Liter | 3,8 |
| 5.8 Volumen Wärmeträger im Gerät | Liter | 5,0 |
| 6 Elektrischer Anschluss | ||
| 6.1 Lastspannung / Absicherung | 3-/PE 400 V (50Hz) / C20A | |
| 6.2 Steuerspannung / Absicherung | 1-/N/PE 230 V (50Hz) / C13A | |
| 6.3 Schutzart nach EN 60 529 | IP 20 | |
| 6.4 Anlaufstrombegrenzung | Santhanlasser | |
| 6.5 Drehfeldüberwachung | nein | |
| 6.6 Anlaufstrom | A | 25 |
| 6.7 Nennaufnahme B0 / W35 / max. Aufnahme 3 | kW | 4,93 / 8,1 |
| 6.8 Nennstrom B0 / W35 / cos φ | A / -- | 10,5 / 0,7 |
| 6.9 Leistungsaufnahme Verdichterschutz (pro Verdichter) | W | -- |
| 6.10 Leistungsaufnahme Pumpe | W | |
| 7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen | 4 |
| 8 Sonstige Ausführungsmerkmale | |
| 8.1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt5 | Ja |
| 8.2 max. Betriebsüberdruck (Wärmesenke) bar 3,0 | |
| 9 Heizleistung / Leistungszahl | |
| 9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl3 | EN 14511 |
| bei B-5 / W35 kW / -- 18,6 / 2,5 | |
| bei B0 / W55 kW / -- 21,5 / 2,9 | |
| bei B0 / W45 kW / -- 22,3 / 3,6 | |
| bei B0 / W35 kW / -- 22,9 / 4,4 |
- Der angegebene Schaldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepume im Heizbetrieb bei 35^ Vorauftemperatur. Der angegebene Schaldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen
- Beachen Sie, daß der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung länger ist.
- These Angaben characterisieren die Grosse und Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigten. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragem erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entspruchenden Abschlitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnahmen. Dabei bedeuten z. B. A 7 / W35 Wärmequellentemperatur 7^ und Helzwasser-Vorlaufentemperatur 35^
- siehe CE-Konformitätserklärgung
- Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager mussen immer betriebsbereit sein.
13 Garantieurkunde
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Garantieurkunde Systemtechnik (Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungsluftungsgeräte) gült für Deutschland und Österreich (Ausgabestand 04/2012)
Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, setzen die Gewährleistungsverpflichtungen des Verkaufers aus dem Kaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen:
Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Herstellungsehler berufen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden können.
Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängel geschiett dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetz oder durch einwandfrei Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der frei Gerätezugang muß durch den Endabnehmer gestellt werden. Ausgebaba Teile, die wir zurücknahmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.
Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder einem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen der ortlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschmen nicht beachtET worden sind oder wenn unser Funktionnotwendiges Zubehor nicht eingesetzT wurde. Durch etwas Seiten des Endabnehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommen Änderungen und Arbeiten, wird die Haftung fur die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerat und vom Lieferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zusuckzuführen sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Hersteller entweder kostenfrei. Ersatz liefern oder den Minderwert verguten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, sind ausgeschlossen.
Eine Veränderung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärme-pumpe und zentrale Wohnungsluftungsgeräte ab Inbetriebnahme datum, jedoch maximal 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw. 78 Monate ab Fertigungsdatum, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der ver-längerten Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahmeprotekoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden. Die Beaufragung der kostenpflichtigen Inbetriebnahme durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schrifflich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beaufragung im Internet (www.dimplex.de/garantieverlaengerung). Der Bestätigung der Garantiezeitveränderung vorausgesetzt, ist die vollständige Bezahlung der Inbetriebnahmepauschale und die Beseitigung etwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetriebnahmeprotekolls, vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantiezeitveränderung erfolgt von unter angegebener Adresse nach erfolgreichem Abschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung des Inbetriebnahmeprotekolls durch den Systemtechnik-Kundendienst.
Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbetriebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung fur die ordnungsgeme Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtlange übernommen. Die Behebung von Anlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen.
Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbetriebnehmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Internet unter: www.dimplex.de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalle eine Online-Beaufragung integriert.
Glen Dimplex Deutschland GmbH
Geschäftsbereich Dimplex
Kundendienst Systemtechnik
Am Goldenen Feld 18·95326 Kulmbach
Tel.-Nr.: +49 (0) 9221 709 562
Fax.-Nr.: +49 (0) 9221 709 565
E-Mail-Adresse: 09221709565@glendimplex.de
09221709565@dimplex.de
Internet: www.dimplex.de
www.dimplex.de/serviceauftrag
www.dimplex.de/garantieveränderung
Für die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Erzeugnisnummer E-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr.-Nr. oder Seriennummer S/ N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienstindex KI des Gerätes besteht.
These Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes.
Kundendienstadresses:
Table of contents
3.1 Steuerung / Control / Commande SI 22TU

3.2 Steuerung / Control / Commande SI 22TU

3.3 Last / Load / Charge SI 22TU

Der Unterzeichnete Glen Dimplex Deutschland GmbH
The undersigned Geschäftsbereich Dimplex
bestätigt hiermit, dass das (die) nachfolgend bezeichnete(n) Geräden nachfolgenden einschlänger Richtlinien entspricht. Bei jeder Änderung des (der) Geräte's verThese Erklärung ihre Gültigkeit.
Bezeichnung: Wärmpumpen
Typ: SI 22TU
Niederspannungsrichtlinie 2006/96/EG
EMV-Richtlinie 2004/108/EG
Druckgeräterichtlinie 97/23/EG
Konformitätsbewertungsverfahren nach Druckgeräterichtlin:
Modul A1
CE-Zeichen angebracht:
2010
CE mark added:
2010
Marquage CE:
2010
Die EG-Konformitätserklarung wurde ausgestellt.