Comfort - Blutdruckmessgerät Tensoval - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - Comfort Tensoval
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BEDIENUNGSANLEITUNG Comfort Tensoval
Deutsch Gebrauchsanleitung Seite 6 – 17
Netzanschlussbuchse Prise de raccordement au secteur Presa del collegamento elettrico Aansluiting nettransformator Extra großes LCD-Display Ecran d’affichage digital extra-large Display LCD extra large Extra groot LCD-venster Memory-Taste M1 Bouton mémoire M1 Pulsante Memory M1 Memory-toets M1 Tensoval comfort: Zugbügelmanschette für Oberarmumfang 22 – 32 cm Brassard avec boucle métallique pour un tour de bras de 22 – 32 cm Bracciale con tirante con circonferenza da 22 – 32 cm Beugelmanchet voor bovenarmomtrek 22 – 32 cm Tensoval comfort large: Zugbügelmanschette für Oberarmumfang 32 – 42 cm Brassard avec boucle métallique pour un tour de bras de 32 – 42 cm Bracciale con tirante con circonferenza da 32 – 42 cm Beugelmanchet voor bovenarmomtrek 32 – 42 cm Memory-Taste M2 Bouton mémoire M2 Pulsante Memory M2 Memory-toets M2 Druckminimum zwischen zwei Herzschlä- gen. Man spricht dann von einem Blut- druck von z.B. 120/80, der in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben wird. Der Blutdruck ändert sich bei jedem Menschen fortlaufend und schafft somit die Voraussetzungen für die Leistungs- fähigkeit des Körpers. Schwankungen des Blutdrucks sind also völlig normal. Sind die Blutdruckwerte in Ruhe gemessen jedoch dauerhaft erhöht, so spricht man von Hypertonie oder auch Bluthochdruck.
1. Allgemeine Informationen
zum Blutdruck Das Herz eines Menschen schlägt etwa 60 bis 80 mal pro Minute. Das Blut wird dadurch in das arterielle Gefäßsystem ge- pumpt und versorgt den Körper mit Sauer- stoff und den notwendigen Nährstoffen. Damit der Blutstrom auch in die kleinsten Blutgefäße dringt, wird ein ständiger Druck benötigt – der Blutdruck. Bei der Blutdruckmessung werden zwei Werte ermittelt. Der systolische Wert ist das Druckmaximum im Moment des Herz- schlags. Der diastolische Wert ist das Bewertung Systolischer Druck Diastolischer Druck optimal bis 120 mmHg bis 80 mmHg normal bis 130 mmHg bis 85 mmHg Grenzwert normal 130 – 139 mmHg 85 – 89 mmHg Hypertonie Grad 1 140 – 159 mmHg 90 – 99 mmHg Hypertonie Grad 2 160 – 179 mmHg 100 – 109 mmHg Hypertonie Grad 3 über 180 mmHg über 110 mmHg Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat folgende Grenzwerte festgelegt: 6Einzelwerte sind situationsabhängig und haben deshalb keine Aussagekraft.
Um Messwerte vergleichen zu können, muss der Blutdruck immer in Ruhe gemessen werden. Entspannen Sie des- halb 5 Minuten vor der Messung.
Schon geringe Veränderungen innerer und äußerer Faktoren (z.B. tiefe Atmung, Genussmittel, Sprechen, Aufre- gung, klimatische Faktoren) führen zu Blutdruckschwankungen. Das erklärt, warum beim Arzt oder Apotheker oftmals abweichende Werte gemessen werden.
Messen Sie regelmäßig morgens und abends zur gleichen Zeit, denn der Blutdruck schwankt im Tagesverlauf.
Während der Messung dürfen Sie sich nicht bewegen oder sprechen.
Die Manschette immer am unbekleide- ten Oberarm anlegen und darauf ach- ten, dass hochgeschobene Kleidungs- stücke die Blutzirkulation nicht behin- dern. Messen Sie immer am gleichen Arm und legen Sie den Unterarm ent- spannt auf eine Unterlage.
Die Normalmanschette ist für Ober- armumfänge zwischen 22 und 32 cm geeignet, die Largemanschette für Oberarmumfänge zwischen 32 und 42 cm. Außerhalb dieser Bereiche können korrekte Messergebnisse nicht garantiert werden.
Zwischen zwei aufeinander folgenden Messungen sollte unbedingt mindes- Bluthochdruck ist eine der häufigsten Ursachen von Invalidität und Tod. Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass sie an Bluthochdruck leiden. Denn oft treten Beschwerden erst im fortgeschrittenen Stadium der Folgeerkrankungen auf. Diese können dann lebensgefährlich sein, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenver- sagen. Nur mit der regelmäßigen Blut- druckkontrolle kann ein Bluthochdruck rechtzeitig erkannt werden. Sie haben sich für die Blutdruckselbstmessung ent- schieden und tragen damit zu Ihrer Gesundheitsvorsorge bei. Nur dadurch ist ein wirkungsvoller Schutz vor den bedroh- lichen Folgen für Herz und Kreislauf gewährleistet.
2. Wichtige Hinweise für die
Eine Blutdruckselbstmessung ersetzt weder eine Therapie noch regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt. Die vom Arzt verschriebene Dosierung von Arzneimitteln darf daher keinesfalls eigenständig verändert werden.
Blutdruckselbstmessungen müssen über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden. Mit Hilfe der von Ihnen im Blutdruckpass regelmäßig aufgezeichneten Blutdruckwerte kann ein Bluthochdruck rechtzeitig er- kannt werden und Ihr Arzt ist in der La- ge, die Therapie optimal abzustimmen. Deutsch 7Anzeige der gespeicherten Messwerte für Person 1 Anzeige der gespeicherten Messwerte für Person 2 Schutz gegen elektrischen Schlag (Typ BF) Beachtung der Bedienungsanleitung
Batteriebetrieb Öffnen Sie die Batterieabdeckung auf der Geräteunterseite (siehe Abb.). Setzen Sie die Batterien (siehe Kap.13 Technische Daten) ein. Achten Sie dabei auf die rich- tige Polarität („+“und „–“) beim Einlegen. Schließen Sie den Batteriedeckel wieder. tens 1 Minute Entspannungspause liegen, da die Werte sonst verfälscht werden.
Bei schweren Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sollten Messungen nur in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Aufgrund der oszillometrischen Mess- methode kann es in einigen Fällen passieren, dass falsche Messwerte ermittelt werden oder kein Messergeb- nis zustande kommt (Err).
Die Kontrolle der Blutdruckwerte ist während der Schwangerschaft außer- ordentlich wichtig, da sich der Blut- druck durch die Schwangerschaft verändern kann. Die Messergebnisse soll jedoch nur in Absprache mit dem Arzt interpretiert werden.
3. Kontrollanzeigen und Symbole
Blinkt, wenn das Gerät misst und der Puls bestimmt wird Batterien wechseln Messfehler, vgl. Kap.12 Anzeige während des Aufpumpvorgangs Anzeige während der automatischen Überprüfung
85. Einstellen Datum/Uhrzeit
Nach Einlegen der Batterien sind Sie automatisch in der Zeitfunktion. Im Display erscheint die blinkende Jahreszahl. Die Einstellung des Jahres wird durch die Tasten M1 (+) und M2 (–) verändert. Eine Speicherung des Jahres erfolgt durch Drücken der START/STOP-Taste.
Als zweite Angabe wird der Monat gespeichert. Die rechte Zahl in der Anzeige blinkt. Benützen Sie die Tasten wie zur Einstellung der Jahreszahl. In der gleichen Weise können Sie nachein- ander Tag, Stunde und Minute spei- chern. Datum und Uhrzeit müssen nach jedem Batteriewechsel neu eingestellt werden
Die Messung sollte am unbekleideten Arm mit dem höheren Blutdruckwert durchgeführt werden.
Bei der Zugbügelmanschette führen Sie gegebenenfalls das Ende der Manschette durch den Metallbügel, sodass eine Schlaufe entsteht. Der Klettverschluss muss dabei außen liegen. Stülpen Sie die Manschette über den Oberarm, der Schlauch liegt mittig in der Ellenbeuge und weist in Richtung Hand. Fassen Sie das freie Ende der Manschette, führen Sie es
Wir empfehlen die Verwendung von hochwertigen Batterien, da andere Batterien oder Akkus zu einer geringe- ren Messleistung führen können. Mischen Sie niemals alte und neue Batterien oder verschiedene Fabrikate.
Entfernen Sie die Batterien aus dem Gerät, wenn dieses für längere Zeit nicht benutzt wird.
Im Interesse des Umweltschutzes dür- fen verbrauchte Batterien nicht im Hausmüll entsorgt werden. Bitte beach- ten Sie die jeweils gültigen Entsor- gungsvorschriften, oder nutzen Sie öffentliche Sammelbehälter.
Nicht über den Hausmüll, sondern über speziell vorgesehene Entsorgungsein- richtungen (Wertstoff-Center, Recycling- Center etc.) entsorgen. Netzgerätebetrieb An der Rückseite des Gerätes befindet sich eine Anschlussbuchse für den Adapter zum Netzbetrieb (Ausgang 6V DC/600mA). Zur Sicherstellung der Messgenauigkeit verwenden Sie bitte aus- schließlich ein HARTMANN Netzgerät, das Sie über Ihren Apotheker oder Sanitäts- fachhändler beziehen können. Deutsch 9rungen am Manschettenrand die richti- ge Manschettengröße. Der weiße Pfeil muss dabei innerhalb des roten Markierungsbalkens zu liegen kommen.
Stecken Sie den Anschluss der Manschette in die Manschetten- buchse an der linken Geräteseite ein. Achtung: nicht die Netzanschlussbuch- se an der Geräterückseite verwenden!
7. Messung des Blutdrucks
Wir empfehlen die Blutdruckmessung im Sitzen. Legen Sie den Arm mit der Handfläche nach oben entspannt auf eine Unterlage und achten Sie darauf, dass sich die Manschette auf Herz- höhe befindet.
Schalten Sie das Gerät erst nach Anlegen der Manschette ein, da die Manschette ansonsten durch den entstehenden Überdruck beschädigt werden kann.
Drücken Sie die START/STOP-Taste. Das Erscheinen aller Displaysegmente, gefolgt von einem blinkenden nach unten gerichteten Pfeil zeigt an, dass sich das Gerät automatisch überprüft und messbereit ist. Anschließend beginnt das automatische Aufpumpen auf ca. 190 mmHg. Sollte dieser Auf- pumpdruck nicht ausreichen oder wird die Messung gestört, pumpt das Gerät in Schritten von 30 mmHg bis zum geeigneten höheren Druckwert nach. straff um den Arm herum und schließen Sie den Klettverschluss.
Legen Sie die Schalenmanschette um den Oberarm. Der Luftschlauch liegt mittig in der Ellenbeuge und zeigt in Richtung Hand. Fassen Sie das freie Ende der Manschette, führen Sie es straff um den Arm herum und schließen Sie den Klettverschluss.
Kontrollieren Sie, dass der weiße Balken mittig in der Ellenbeuge auf der Arterie platziert und der untere Manschetten- rand etwa 2,5 cm von der Ellenbeuge entfernt ist (siehe Abb.).
Die Manschette sollte straff, aber nicht zu fest anliegen. Sie sollten ein oder zwei Finger zwischen Arm und Manschette schieben können. Bitte beachten Sie, dass ungleichmäßiges Anlegen der Manschette das Mess- ergebnis verfälschen kann.
Kontrollieren Sie mit Hilfe der Markie- 2,5 cm 10chert werden. Solange das Messergeb- nis angezeigt wird, haben Sie die Möglichkeit, durch Drücken der M1- oder M2-Taste die Werte der entspre- chenden Person zuzuordnen. Erfolgt keine Zuordnung, wird der Messwert automatisch für die angezeigte Person gespeichert
Um das Gerät auszuschalten, drücken Sie den START/STOP-Schalter, andern- falls schaltet das Gerät nach 3 Minuten automatisch ab.
Wenn Sie während der Messung aus irgendeinem Grund den Messvorgang abbrechen möchten, drücken Sie ein- fach den START/STOP-Schalter. Der Pump- oder Messvorgang wird abge- brochen und ein automatischer Druck- ablass findet statt.
Der Speicherabruf erfolgt durch Drü- cken der Memory-Taste im ausge- schalteten Zustand. Für die Speicher- werte der ersten Person drücken Sie M1, für die zweite Person M2. Im Display erscheint das dazugehörige Symbol M1 oder M2. Zuerst wird der Durchschnittswert aller gespeicherten Daten der entsprechenden Person angezeigt. Das Display zeigt A und die Zahl rechts oben gibt an, aus wieviel Messungen der Durchschnitt berechnet wurde (siehe Abb.).
Wird bei Ihnen grundsätzlich ein höhe- rer Aufpumpdruck benötigt, so können Sie das Nachpumpen umgehen, indem Sie die START/STOP-Taste kurz nach Beginn des Aufpumpvorganges erneut gedrückt halten, bis der gewünschte Manschettendruck erreicht ist. Dieser sollte ca. 30 mmHg über dem systoli- schen Wert liegen.
Wichtig: Während des gesamten Messvorganges dürfen Sie sich nicht bewegen und nicht sprechen.
Während der Druck aus der Manschette entweicht, werden das Herzsymbol und der fallende Manschettendruck ange- zeigt.
Ein Signalton zeigt das Ende der Mes- sung an. Im Display erscheinen gleich- zeitig der systolische und diastolische Blutdruckwert, sowie darunter der Pulswert (siehe Abb.). Oberhalb der Messwerte erscheint die Uhrzeit und links M1 oder M2. M1 steht für die Messwerte einer ersten Person. Unter M2 können die Mess- werte einer zweiten Person gespei- Deutsch 11Löschen der Speicherwerte Getrennt für M1 und M2 können Sie alle für diese Person gespeicherten Daten löschen. Drücken Sie dazu die Memory- Taste der entsprechenden Person. In der Anzeige erscheint der Durchschnittswert. Halten Sie nun die Memory-Taste lange gedrückt. Nach vier Sekunden beginnt die Anzeige zu blinken und nach 8 Sekunden sind alle Daten der entsprechenden Person gelöscht, im Display steht nur ent- weder M1 oder M2. Lassen Sie die Taste vorzeitig los, werden keine Daten gelöscht.
Setzen Sie das Gerät weder extremen Temperaturen noch Feuchtigkeit, Staub oder direkter Sonneneinstrahlung aus.
Dieses Gerät besteht aus hochwertigen Präzisionsteilen. Gerät nicht fallen las- sen. Vermeiden Sie starke Erschütte- rungen.
Schalenmanschette niemals knicken oder überdehnen.
Gerät niemals öffnen. Reparaturen dür- fen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
Reinigen Sie das Gerät ausschließlich mit einem weichen, feuchten Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel.
Die Manschette kann vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Tuch und Durch Drücken der Memory-Taste kommen Sie zum Speicherplatz 1.
Tensoval comfort speichert bis zu 30 Messungen. Der aktuellste Mess- wert wird immer auf Speicherplatz Nr.1 hinterlegt, alle älteren Speicherwerte rücken um einen Speicherplatz auf. Sind alle Speicherplätze belegt, wird jeweils der älteste Wert gelöscht.
Durch wiederholtes Drücken der Memory-Taste können nacheinander alle Speicherwerte abgerufen werden.
Bei Betrachtung eines Speicherwertes wird der Meßwert und die dazu relevan- te Nummer des Speicherplatzes ange- zeigt. Im Abstand von 2 – 3 Sekunden wechselt die Anzeige zwischen Speicherplatz, Datum und Uhrzeit.
Sie können jederzeit die Speicherfunk- tion abbrechen, indem Sie die START/STOP-Taste drücken. Ein auto- matisches Abschalten erfolgt andern- falls nach wenigen Sekunden.
Auch nach Unterbrechung der Strom- zufuhr, z.B. durch Batteriewechsel, sind die Speicherwerte weiterhin verfügbar 1211. Garantie Wir gewähren für dieses Produkt 3 Jahre Garantie. Hinweise zu den Garantiebedin- gungen und Kontaktadressen finden Sie in der separaten Garantieurkunde. milder Seifenlauge gereinigt werden. Manschette nicht komplett in Wasser tauchen.
10. Messtechnische Kontrolle
Wir empfehlen eine messtechnische Überprüfung im Abstand von 2 Jahren für professionell genutzte Geräte, z.B. in Apotheken, Arztpraxen oder Kliniken. Bitte beachten Sie darüber hinaus auch die vom Gesetzgeber festgelegten natio- nalen Vorschriften, wie z.B. die Medizinprodukte-Betreiberverordnung für Deutschland. Die messtechnische Kontrolle kann entweder durch die PAUL HARTMANN AG (siehe Serviceadresse), durch zuständige Behörden oder autori- sierte Wartungsdienste gegen Kostener- stattung erfolgen. Hinweise für den Kalibriermodus: Um in den Kalibriermodus zu gelangen, müssen Sie die Batterien entfernen. Halten Sie die START/STOP-Taste gedrückt und legen Sie die Batterien wieder ein. Jetzt lassen Sie die Taste los und nach einem kurzen Moment erscheinen im Display zwei übereinander stehende Nullen. Eine Prüfanweisung zur messtechnischen Kontrolle wird den zuständigen Behörden und autorisierten Wartungsdiensten gern auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Deutsch12. Fehleranzeigen Aufgetretener Fehler Gerät lässt sich nicht einschalten Manschette wird nicht aufgepumpt Mögliche Ursachen Batterien fehlen, sind falsch eingelegt oder leer. Kontrollieren Sie gegebenenfalls den Anschluss des Netzgerätes. Bewegen oder Sprechen während der Messung. Manschette wurde falsch oder zu locker angelegt. Bitte Messung wiederholen Der Druck in der Manschette überschreitet 330 mmHg. Es erfolgt ein automatischer Druckablass. Batterien sind fast leer. Es sind nur noch wenige Messungen möglich. Batterien sind leer und müssen ausgetauscht werden. Anschluss der Manschette sitzt nicht korrekt im Gerät. 14Deutsch
Schalten Sie das Gerät bei Erscheinen eines Fehlersymbols aus. Kontrollieren Sie mögliche Ursachen und beachten Sie die Hinweise zur Selbstmessung in Kapitel 2. Entspannen Sie sich 1 Minute und messen Sie nochmals. Während der Messung dürfen Sie sich nicht bewegen und nicht sprechen. Aufgetretener Fehler Nicht plausible Messwerte Mögliche Ursachen Falsche Manschettengröße. Manschette wurde über Kleidungsstück angelegt. Hochgeschobene Kleidungsstücke behindern die Blutzirkulation. Bewegen, Sprechen oder Aufregung während der Messung. Tiefe Atmung während des Messvorganges. Fehlende Entspannungspause vor der Messung. Einnahme von Genussmitteln unmittelbar vor der Messung.16
13. Technische Daten
Messverfahren: oszillometrisch Anzeigebereich: 0 – 300 mmHg Messbereich: Systole (SYS): 50 – 250 mmHg, Diastole (DIA): 40 – 180 mmHg Puls: 40 – 160 Puls/Minute Technische Messgenauigkeit: Manschettendruck: +/– 3 mmHg, Puls: +/– 5 % der angezeigten Pulsfrequenz Klinische Messgenauigkeit: entspricht den Anforderungen der EN1060 Teil 3 Energieversorgung: 4 x 1,5 V Alkali-Mangan-Mignon (AA/LR06)-Batterien oder optional HARTMANN Netzgerät Batteriekapazität: Tensoval comfort: > 1500 Messungen Tensoval comfort large: > 1000 Messungen Aufpumpdruck: ca. 190 mmHg Automatische Abschaltung: 3 Minuten nach Messende Manschette: Normalmanschette 22 – 32 cm Largemanschette 32 – 42 cm Ablassventil: elektronisch geregeltes und pulsgesteuertes Linearventil Speicherkapazität: 2 x 30 Messungen und Mittelwert Betriebsbedingungen: Umgebungstemperatur: +10 °C bis +40 °C Relative Luftfeuchtigkeit: 15 – 90 % Lager-/Transport- bedingungen: Umgebungstemperatur: –20 °C bis +50 °C Relative Luftfeuchtigkeit: 15 – 90 % Seriennummer: im Batteriefach15. Zubehör und Ersatzteile Zur Sicherstellung der Messgenauigkeit verwenden Sie bitte ausschließlich Originalzubehör von HARTMANN, das Sie über Ihren Apotheker oder Sanitätsfach- händler beziehen können.
HARTMANN Netzgerät Art.-Nr. 900 153
Schalenmanschette Normal Art.-Nr. 900 166 Oberarmumfang 22 – 32 cm
Zugbügelmanschette Normal Art.-Nr. 900 154 Oberarmumfang 22 – 32 cm
Zugbügelmanschette Large Art.-Nr. 900 155 Oberarmumfang 32 – 42 cm Stand der Information: 2009-12
14. Gesetzliche Anforderungen und
Richtlinien Tensoval comfort entspricht den euro- päischen Vorschriften, die der Medizin- produkterichtlinie 93/42/EWG zugrunde liegen, und trägt das CE-Zeichen. Das Gerät entspricht u.a. den Vorgaben der Europäischen Norm Nichtinvasive Blutdruckmessgeräte Teil 1: Allgemeine Anforderungen EN 1060-1:1995 und Teil 3: Ergänzende Anforderungen für elektromechanische Blutdruckmess- systeme EN 1060-3:1997. Die klinische Prüfung der Messgenauigkeit wurde nach in der EN 1060-3 empfohlenen Prüfproto- kollen durchgeführt (nach DIN 58130: Zentralkrankenhaus Reinkenheide, Prof. Anlauf, Deutschland, und nach ANSI/AAMI SP10-1992). Hersteller: PAUL HARTMANN AG, 89522 Heidenheim Deutschland Deutsch 17la phase de relaxation et de dilatation du cœur entre deux contractions. On obtient ainsi une tension artérielle de 120/80 par exemple, qui est indiquée en millimètres de mercure (mmHg). La tension artérielle varie constamment chez chaque individu et crée ainsi les con- ditions nécessaires aux performances de l’organisme. Ces variations sont donc entièrement normales. Cependant, lors- que les valeurs de tension artérielle sont en permanence trop élevées au repos, on parle d’hypertension artérielle.
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