Innergy - E-Bike Gazelle - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Innergy Gazelle als PDF.
Häufig gestellte Fragen - Innergy Gazelle
Benutzerfragen zu Innergy Gazelle
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr E-Bike kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Innergy - Gazelle und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Innergy von der Marke Gazelle.
BEDIENUNGSANLEITUNG Innergy Gazelle
text_image
Gebruikershandleiding Bedienungsanleitung User manual Manuel de l'utilisateur Gazelle Innergy Innergy Uw Gazelle Dealer, Ihr Gazelle Händler, Your Gazelle Retailer, Votre revendeur Gazelle Gazelle Gazelle www.gazelle.nlwww.gazelle.nl
Gazelle

augustus 2006
Gazelle


INLEDDINGG
4-5
DE ACCU
Kontrollieren des Ladestatus
34
Das Anbringen und Entfernen des Akkus
35-36
Aufladen
37-39
DAS DISPLAY
40-47
Die Bedienung des Displays
43-44
Störungsmeldungen auf Ihrem Display
45-47
REPARATUS
48-51
Das Rücklicht austauschen
48
Das Vorderrad entfernen
49
Anschließen des Motorkabels
50
FRAGEN UND ANTWORTEN
52-59

Die Demontage her Komponen-ausschließlich m offiziellen Händler mmen werden.

INTRODUCTION
60-61

INTRODUCTION
88-89
THE BATTERY
62-67
Herzlichen Dank für den Erwerb dieses Gazelle-Rades mit Innergy-System.
Diese Gebrauchsanweisung hilft Ihnen dabei, Ihr Fahrrad zu bedienen und zu warten. Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, diese Gebrauchsanweisung genau durchzulesen. Sie ergänzt die grundlegenden Informationen rundum ihr Gazelle-Fahrrad, die Sie in der allgemeinen Gazelle-Gebrauchsanweisung finden.
Sie finden in dieser speziellen Gebrauchsanweisung eine Erklärung zu den wichtigsten Details rundum Ihre Gazelle mit Trittkraftverstärkung und deren Bedienung. Sollten Sie nach dem Lesen dieser Gebrauchsanweisung noch Fragen haben, dann nehmen Sie einfach Kontakt zu Ihrem Gazelle-Händler auf.
Übersicht der angelieferten Einzelteile:
• Display
• Display-Tasche zur Befestigung am Schlüsselbund
• Gebrauchsanweisung Innergy
• Allgemeine Gebrauchsanweisung
- Akku-Ladegerät


Kontrollieren des Ladestatus
Indem Sie den Druckknopf am Rücklicht betätigen, sehen Sie schnell, über wie viel Ladekapazität der Akku noch verfügt. (Abbildung 1 und 2)
Das Rücklicht besteht aus fünf LED-Leuchten: eine links, drei hinten und eine rechts.
- Wenn alle fünf LEDs brennen, dann zeigen sie 100 Prozent Ladekapazität an.
- Wenn vier LEDs brennen, dann zeigen sie 80 Prozent Ladekapazität an.
- Wenn drei LEDs brennen, dann zeigen sie bis 60 Prozent Ladekapazität an.
- Wenn zwei LEDs brennen, dann zeigen sie bis 40 Prozent Ladekapazität an.
- Wenn eine LED brennt, dann zeigt sie 20 Prozent Ladekapazität an.
- Wenn keine LED brennt, liegt die Ladekapazität des Akkus zwischen 0 und 20 Prozent.
Wenn Ihr Akku leer ist, steht noch genügend Restkapazität zur Verfügung, um Scheinwerfer und Rücklicht an Ihrem Rad noch eine ganze Zeit lang brennen zu lassen.
- So lange der Akku korrekt am Fahrrad angeschlossen ist, lässt sich die Ladekapazität auch an Ihrem Display ablesen (siehe Kapitel zum Thema Display, Erklärung des Displays #6).
• Die Anzahl der Im Display erscheinenden Balken entspricht der Ladekapazität des Akkus. Diese stimmt mit der Anzahl der LEDs am Rücklicht überein (so entsprechen vier sichtbare Balken im Display vier brennenden LEDs am Rücklicht, wenn den Knopf am Rücklicht eingedrückt wird). (Abbildung 3)
Das Anbringen und Entfernen des Akkus Das Anbringen
- Sorgen Sie dafür, dass das Fahrrad sicher auf seinem Ständer steht.
- Halten Sie den Akku mit beiden Händen und richten Sie die Vorderselte so aus, dass die Aussparungen an der Seite des Akkus gleichauf mit den Akkugleitschienen des Gepäckträgers sind. (Abbildung 4)
- Sorgen Sie dafür, dass der Fahrradschlüssel im Akkuschloss steckt und schieben Sie den Akku so weit wie möglich nach vorne. Achtung: Der Fahrradschlüssel MUSS im Akkuschloss stecken, sonst können Sie den Akku nicht vollständig einschieben. (Abbildung 5)
- Ziehen Sie den Schlüssel vom Akkuschloss ab und stecken Sie ihn wieder ins Fahrradschloss. Schließen Sie das Fahrrad auf. (Abbildung 6 und 7)
- Kontrollieren Sie den Sitz des Akkus, indem Sie leicht am Akku ziehen. (Abbildung 8)
- Sollte er nicht korrekt eingeschoben sein, wiederholen Sie die letzten drei Schritte. Wenn der Akku fertig montiert ist, wird auch Ihr Display aktiviert.

Das Entfernen des Akkus
- Schließen Sie Ihr Fahrrad ab (oder verwenden Sie den Ersatzschlüssel) und stecken Sie den Fahrradschlüssel ins Akkuschloss. (Abbildung 9)
- Drehen Sie den Schlüssel eine Vierteldrehung nach rechts, greifen Sie den Akku behutsam am Griff an der Unterselte und ziehen Sie ihn vorsichtig nach hinten. (Abbildung 10)
- Ziehen Sie den Akku über die Gleitschiene nach hinten. Wir empfehlen Ihnen, den Akku auf dem letzten Stück mit beiden Händen zu fassen. (Abbildung 11 und 12)
- Der Akku ist ergonomisch geformt und mit einem Tragegriff ausgestattet, wodurch er leicht mitgenommen werden kann. (Abbildung 13)
Aufladen

Ihr Akku kann sowohl am Fahrrad als auch unabhängig davon mit Hilfe des mitgelieferten Innergy Akku-Ladegerätes aufgeladen werden. Sie können hierfür KEIN anderes Ladegerät verwenden. Die Gesamtladezeit des Akkus beträgt ca. dreleinhalb Stunden.
Halten Sie sich an die unten stehenden Ladeanweisungen:

Sicherheitsvorschriften zum Aufladen des Akkus.
- Verwenden Sie nur das mitgelieferte Gazelle Innergy Akku-Ladegerät.
• Halten Sie Ladegerät und Akku außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. - Laden Sie den Akku Immer in geschlossenen Räumen auf (d.h. immer an Stellen, die vor Regen und extremen Temperatureinflüssen geschützt sind). Sorgen Sie für gute Belüftung und wenig Feuchtigkeit.
- Der Akku lädt sich nur bei einer Temperatur zwischen -5°C und 50°C auf.
- Wenn Sie den Akku nicht an Ihrem Fahrrad aufladen, dann legen Sie ihn flach auf den Boden, so dass er stabil ruht. Laden Sie ihn direkt am Rad auf, dann sorgen Sie dafür, dass das Fahrrad sicher steht.
- Decken Sie das Ladegerät nicht ab. Legen Sie Ladegerät und Akku auf einen festen Untergrund (also lieber nicht auf den Teppich!)
- Sorgen Sie dafür, dass sich kein Schmutz und/oder Feuchtigkeit auf der Ladebuchse oder dem Stecker des Ladegerätes festsetzen kann.
- Fassen Sie weder die Ladebuchse noch den Stecker des Ladegerätes mit nassen Händen an.
- Lassen Sie das Ladegerät und den Akku nicht fallen.
- Verwenden Sie keinen beschädigten Akku oder ein beschädigtes Akku-Ladegerät. Fragen Sie im Zweifel Ihren Gazelle-Händler um Rat.
- Verwenden Sie den Akku und/oder das Ladegerät nicht für andere Zwecke.
- Laden Sie den Akku nie im direkten Sonnenlicht auf (legen Sie ihn also nicht ans Fenster!).
- Im Winter raten wir Ihnen davon ab, den Akku in unbeheizten Räumen zu lagern.
- Schließen Sie immer erst den Akku ans Ladegerät an und stecken Sie erst dann den Stecker in die Steckdose.


Akku am Fahrrad aufladen:
- Beachten Sie die oben stehenden Ladeanweisungen.
- Stellen Sie Ihr Fahrrad sicher in der Nähe einer Steckdose ab.
- Öffnen Sie die Abdeckklappe des Akkus und schließen Sie das Ladegerät an den Akku an.
- Stellen Sie das Ladegerät sicher ab und stecken Sie den Stecker in die Steckdose.
- Wenn eine LED im Rücklicht anfängt zu blinken, dann haben Sie das Ladegerät korrekt angeschlossen. Auch auf dem Ladegerät selbst leuchtet ein grünes Lämpchen und zeigt an, dass es in Betrieb ist.
- Wenn der Akku vollständig geladen ist, brennt keine Lampe am Rücklicht mehr und das Lämpchen auf dem Ladegerät leuchtet immer noch grün.
- Ziehen Sie zunächst den Stecker aus dem Akku, schützen die Ladebuchse wieder mit der Abdeckklappe und ziehen danach den Stecker aus der Steckdose.

Fahren Sie den Akku ein- bis zweimal jährlich vollkommen leer. Wird der Akku vollständig entladen und wieder vollständig aufgeladen, hat das nämlich eine positive Auswirkung auf seine Haltbarkeit.
Akku unabhängig vom Fahrrad aufladen:
- Beachten Sie die oben stehenden Ladeanweisungen.
• Entfernen Sie den Akku wie zuvor beschrieben vom Fahrrad. - Legen Sie ihn auf einen ebenen, harten Untergrund in Nähe einer Steckdose.
- Öffnen Sie die Abdeckklappe, die sich hinten links beim Rücklicht befindet, und stecken Sie den Stecker des Ladegerätes hinein. (Abbildung 15)
- Sorgen Sie dafür, dass der Stecker sicher im Akku steckt. (Abbildung 16)
• Stecken Sie den Stecker in die Steckdose. - Wenn eine LED im Rücklicht anfängt zu blinken, dann haben Sie das Ladegerät korrekt angeschlossen. Die blinkende LED-Anzeige zeigt den Ladezustand des Akkus an. Die Anzeige beginnt ganz rechts und wandert dann nach links. Die LED-Anzeige zeigt dann an, dass der Akku zu 20 % geladen ist. Wenn die blinkende LED ganz rechts steht, ist der Akku vollständig geladen. Auch auf dem Ladegerät selbst leuchtet ein grünes Lämpchen und zeigt an, dass das Ladegerät in Betrieb ist. (Abbildung 17)
- Ziehen Sie zunächst den Stecker aus dem Akku, schützen die Ladebuchse wieder mit der Abdeckklappe und ziehen danach den Stecker aus der Steckdose

1 Trittkraftverstärkung an/aus
2 Beleuchtung von Hand an/aus
3 Entriegelung zum Lösen des Displays aus der Halterung
4 Mode-Taste: Gibt die Gesamtkilometerzahl „Total km“, die Durchschnittsgeschwindigkeit „Average“ und die Länge der letzten Tour wieder „Trip“
5 Eco/Boost-Taste: bestimmt den Unterstützungsgrad
6 Gibt die Akkukapazität an
7 Beleuchtungsanzeige
8 Gibt die Geschwindigkeit an
9 Symbol für eine notwendige Wartung
10 Automatischer Lichtsensor
Das mitgelieferte lose Display (Abbildung 18) lässt sich leicht auf dem Displayhalter befestigen. Der Displayhalter befindet sich links auf Ihrem Lenker. Das Display wird nicht über Batterie versorgt. Wenn Sie es vom Displayhalter entfernen, schaltet es sich aus.
- Nehmen Sie das Display zwischen Daumen und Zeigefinger. (Abbildung 19)
- Lassen Sie erst die rechte Seite des Displays in der Halterung einrasten und schieben Sie Im Anschluss daran die linke Seite nach unten. (Abbildung 20)
- Wenn das Display richtig befestigt wurde (und der Akku korrekt eingeschoben ist), zeigt dieses die Geschwindigkeit, den Akkukapazität und die Gesamtzahl der gefahrenen Kilometer an. (Abbildung 21)
- Sollte dies nicht der Fall sein, dann überprüfen Sie, ob Display und/oder Akku richtig am Fahrrad befestigt wurden.

Entfernen und/oder Verriegeln des Displays

Um Diebstahl und/oder Beschädigung zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, das Display nach Ihrer Fahrradtour mitzunehmen.
- Sie können das Display leicht entfernen, indem Sie die Entriegelung #3 (siehe Übersichtszeichnung des Displays) drücken. So lässt sich das Display lösen. (Abbildung 22) Entfernen Sie es, indem Sie es einfach aus dem Displayhalter nehmen. (Abbildung 23)
- Das Display lässt sich am besten in der mitgelieferten kleinen Display-Tasche aufbewahren. (Abbildung 24 und 25)
- Sollten Sie das Display lieber auf dem Fahrrad belassen, dann raten wir Ihnen mit einem flachen Schraubenzieher den kleinen Schieber an der rechten Unterseite des Halters umzulegen. So aktivieren Sie die Verriegelung des Displays. Wir raten Ihnen allerdings dazu, das Display lieber mitzunehmen, wenn Sie Ihr Fahrrad abstellen.
Die Bedienung des Displays
• Auf dem Display befinden sich vier Tasten:
1 An/Aus-Taste für die Trittkraftverstärkung (Abbildung 27)
Wenn Sie diese Taste wählen, aktivieren Sie die Trittkraftverstärkung. Diese startet im „Eco“-Modus, indem Sie die Taste ein weiteres Mal drücken, schalten Sie die Verstärkung wieder aus.
2 An/Aus-Taste für die Beleuchtung (Abbildung 28) Wenn Sie diese Taste drücken, dann schalten Sie die Fahrradscheinwerfer, Rücklicht und Displaybeleuchtung von Hand ein. Indem Sie diese Taste noch einmal drücken, schalten Sie sie wieder aus.
3 Mode-Taste zur Anzeige der Fahrten-Statistiken (Abbildung 29)
Diese Taste umfasst die folgenden Funktionen:
„Total km“ = die Gesamtkilometeranzahl, die Sie von Anfang an auf diesem Fahrrad zurückgelegt haben.
„Average“ = Ihre durchschnittliche Geschwindigkeit während der aktuellen Fahrt (bzw. der letzten Fahrt, wenn Sie die Funktion im Stand nutzen).
„Trip“ = die Gesamtzahl der Kilometer, die Sie während dieser Tour zurückgelegt haben.

Sie können „Trip“ auf Null setzen, indem Sie die Mode-Taste drei Sekunden lang gedrückt halten.

4 Eco-/Boost-Taste zum Verändern der
Trittkraftverstärkung (Abbildung 30)
Über diese Taste lassen sich zwei Stufen einstellen:
„Eco“ = Einstellung für langfristige
„Boost“ = Einstellung für kurzfristige, starke Trittkraftverstärkung.
Wenn Sie die An-/Aus-Taste gedrückt und das System eingeschaltet haben, dann startet es automatisch in der Eco-Stufe. Sollten Sie die Boost-Stufe wünschen, dann drücken Sie bitte einmal auf die Eco-/Boost-Taste. Wenn Sie in die Eco-Stufe zurückschalten möchten, drücken Sie noch einmal die Eco-/Boost-Taste. Diese Taste hat übrigens keinerlei Funktion, solange Sie die Trittkraftverstärkung nicht zunächst über die An-/Aus-Taste gestartet haben (1).

Ihr Gazelle-Händler kann beide Verstärkungsstufen exakt nach Ihren Wünschen einstellen. So können Sie die optimale Balance zwischen Ihrem Fahrverhalten und der Trittikraftverstärkung auf der einen Seite sowie Ihrem Aktionsradius auf der anderen Seite ermitteln.

Achten Sie darauf, nie mehr als eine Taste gleichzeitig zu bedienen. Sollten Ihnen dies aus Versehen doch einmal passieren, so halten Sie den Eco/Boost-Knopf ca. 3 Sekunden lang gedrückt. Sie kehren anschließend zur normalen Anzelge zurück.
Störungsmeldungen auf Ihrem Display
- Auf Ihrem Display können Störungsmeldungen wiedergegeben werden. Unten stehend finden Sie Erläuterungen zu den Störungsmeldungen und die zu unternehmenden Schritte.
- Rechts unten im Display erscheint „Err“ mit einer Zahl. „Err“ steht für Error, was eine Störung anzeigt. Die Zahlen des Geschwindigkeitsmessers bilden den zweiten Teil der Störungsmeldung.
- Falls ein Schraubenschlüssel im Display erscheint, heißt das, dass Sie mit dem Fahrrad zum Händler müssen und nicht mehr mit Trittkraftverstärkung fahren können.
Err 1.1 Der Akku passt nicht zu diesem Fahrrad
Mit diesem Akku können Sie nicht fahren, da ihr Fahrrad seine Seriennummer nicht erkennt. Gehen Sie mit Ihrem Fahrrad, Ihrem Kaufbeleg und dem Akku zu Ihrem Gazelle-Händler. Er kann diesen und andere Akkus für Sie „anmelden“ – also auch den Akku aus dem Fahrrad Ihres Partners oder einen Reserveakku. Bis der Händler diesen Akku angemeldet hat, funktioniert die Trittkraftverstärkung nicht. (Abbildung 31)
Tipp: Sind in einem Haushalt mehrere Gazelle Innergy Räder vorhanden, dann bitten Sie Ihren Gazelle-Händler, sämtliche Akkus für sämtliche Fahrräder zu registrieren. Dann macht es keinen Unterschied, welchen Akku Sie für welches Rad verwenden.
Err 1.2 Die Akkutemperatur beim Ladevorgang ist zu hoch (gewesen)
Die Akkutemperatur hat mehr als 55°C betragen. Achten Sie darauf, dass Ihr Rad während des Ladevorganges nicht im prallen Sonnenlicht steht oder neben der Heizung. Falls Sie den Akku unabhängig vom Rad laden, dann achten Sie darauf, dass dieser nicht auf oder neben der Heizung bzw. in der prallen Sonne liegt. Sobald der Akku abgekühlt ist, startet der Ladevorgang erneut. Die Störungsmeldung verschwindet dann auch wieder von selbst vom Display. Erscheint die Störungsmeldung häufiger, dann empfehlen wir Ihnen, mit Ihrem Gazelle-Händler Kontakt aufzunehmen. (Abbildung 32)

text_image
31 0 Err1 Control mode

text_image
0.2 Err ECO/DCOR MODE 32
text_image
8.32 Era 7004 33Err 1.3 Die Akkutemperatur während des Entladevorgangs ist zu hoch
Die Temperatur im Akku ist während des Radfahrens zu stark angestiegen. Dies kann mit extremer Wärme und hoher Leistungsfrequenz zusammenhängen. Fahren Sie ohne Trittkraftverstärkung, oder lassen Sie Ihr Fahrrad so lange stehen, bis der Akku abgekühlt ist Sobald der Akku abgekühlt ist, können Sie ihn wieder verwenden. (Abbildung 33)

text_image
0.42 Erie 34Err 1.4 Kommunikationsfehler mit dem Akku
Entfernen Sie den Akku und montleren Sie ihn erneut. Sollte das nicht den gewünschten Erfolg haben, dann fragen Sie Ihren Gazelle-Händler um Rat. Er soll dann Rad und Akku für Sie überprüfen und die Störung beseitigen. (Abbildung 34)
Err 2.1 Fehler im Bestand
In der Steuerzentrale des Fahrrades ist ein Fehler aufgetreten. Diese Meldung wird von selbst wieder verschwinden. Sie können ruhlg weiterfahren. Sollte diese Meldung wiederholt auftreten, dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch bei ihrem Gazelle-Händler. Er kann die Störung beseitigen. (Abbildung 35)

Err 2.2 Temperatur im Steuerungsmodul des Rades zu hoch
Die Temperatur Im Steuerungsmodul (diese befindet sich im Scheinwerfer) ist zu hoch geworden. Diese Störung kann bei einem sehr langen und intensiven Einsatz des Rades auftreten. Sollte diese Meldung während des Radfahrens erschelnen, empfehlen wir Ihnen, eine Weile ohne Trittkraftverstärkung zu fahren, bis sich das Steuerungsmodul wieder abgekühlt hat. Diese Meldung sollte von selbst wieder verschwinden. (Abbildung 36)

text_image
0.2 Err2 36Err 2.3 Stromzufuhr zum Motor zu hoch
Diese Störung kann Ihr Fahrrad selbst korriglieren. Wenn diese Störung auftritt, schaltet Ihr Rad den Motor automatisch aus, um Schäden vorzubeugen. Tritt diese Fehlermeldung häufiger auf, dann empfehlen wir Ihnen, Ihren Gazelle-Händler aufzusuchen. Er kann die Störung beseitigen. (Abbildung 37)
Err 2.4 Motorsensoren funktionieren nicht richtig
Überprüfen Sie, ob die Motorkabel fest sitzen. Folgen Sie den Anweisungen im Kapitel „Vorderrad entfernen“, um den Verbindungskasten auf der Vordergabel zu öffnen. Prüfen Sie, ob die Verbindung des Motorkabels noch fest im Verbindungskasten steckt. Falls die Störung so nicht behoben werden kann, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gazelle-Händler auf. (Abbildung 38)
Err 2.5 Kein oder fehlerhafter Geschwindigkeitsimpuls vom Motor
Auf Ihrem Display wird keine Geschwindigkeit angegeben, während die anderen Anzeigen auf dem Display gut funktionieren. Ihr Gazelle-Händler hilft Ihnen, die Störung zu beseitigen. (Abbildung 39)
Err 3.1 Trittkraft-Messfehler
Es ist ein Fehler in dem Modul aufgetreten, das die angepasste Trittkraft und den gewünschten Unterstützungsgrad auf die Motoreinstellung überträgt. Wenn diese Fehlermeldung erscheint, hat sich das System nicht neu kalibrieren können. Ihr Gazelle-Händler hilft Ihnen, diese Störung zu beseltigen. (Abbildung 40)

text_image
03.00 Eer2 residual mode 37
text_image
0.42 1.00 38

Das Rücklicht austauschen
- Falls das Rücklicht beschädigt sein sollte, müssen Sie es austauschen, um zu vermeiden, dass Feuchtigkeit in den Akku eindringen kann. (Abbildung 41)
- Lösen Sie die Schraube am Rücklicht mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher. (Abbildung 42)
- Halten Sie mit einer Hand das Rücklicht fest und mit der anderen die Batterie. Ziehen Sie am Rücklicht, so dass es sich vom Akku löst. (Abbildung 43 und 44)
- Setzen Sie das neue Rücklicht auf. Achten Sie dabei darauf, dass es an allen Ecken und Kanten gut schließt und dass die Gummilasche über das Rücklicht reicht. (Abbildung 45)
• Schrauben Sie das Rücklicht wieder gut am Akku fest. (Abbildung 46)
Das Vorderrad entfernen
- Die unten stehenden Instruktionen ergänzen die in der allgemeinen Gazelle-Gebrauchsanweisung aufgenommenen Arbeitsschritte. Befolgen Sie zunächst die unten stehenden Anweisungen, bevor Sie tatsächlich das Vorderrad entfernen können.
- Entfernen Sie den Akku vom Rad (siehe Anleitung).
- Lösen Sie mit einem 4er Inbusschlüssel die beiden Schrauben der Verbindungskappe auf der Vordergabel.(Abbildung 47)
- Entfernen Sie die vordere Hälfte der Kappe. (Abbildung 48)
- Entfernen Sie mit trockenen Händen vorsichtig die Steckverbindung aus der Kappe und ziehen Sie die beiden Steckerhälften auseinander. (Abbildung 49)
- Vermeiden Sie, mit den Kontakten der Stecker in Berührung zu kommen.
- Halten Sie den unteren Teil des Kabels fest und entfernen Sie ihn vorsichtig aus den beiden Kabelführungsbügeln. Achten Sie darauf, Kabel und Stecker nicht zu beschädigen. Der obere Bügel befindet sich auf Höhe der Schutzblechaufhängung (siehe 1 auf Abbildung 50), der untere Bügel befindet sich unter der Mutter der Vorderachse. (siehe 2 auf Abbildung 50)
- Lösen Sie jetzt die Muttern und folgen Sie den Anweisungen zum Entfernen des Rades in der allgemeinen Gebrauchsanweisung.

Anschließen des Motorkabels
- Achten Sie darauf, dass Sie das Vorderrad wieder genau nach Anweisung montieren.
- Achten Sie darauf, dass das Kabel aus der Motorachse in die Einsparung an der Unterseite der Vordergabel fällt, denn sonst beschädigen Sie das Motorkabel.
- Achten Sie darauf, das Motorkabel hinter die beiden Kabelführungsbügel zu klemmen und sorgfältig in der Einsparung in der Vordergabel zu platzieren. (Abbildung 51)
- Verbinden Sie die beiden Teile der Steckerverbindung wieder mitelnander und legen Sie die Kabel zurück in die Verbindungskappe.(Abbildung 52)
- Sorgen Sie dafür, dass der Gummiring gut auf der oberen Kante des Kästchens festsitzt (1). Achten Sie zudem darauf, dass das Kabel an der Ober- und Unterkante hinter der Führungsleiste verläuft (2).
- Beim Auswechseln muss auch das Zugband ersetzt werden. Das ist notwendig, um die Wasserdichtheit zu gewährleisten. (Abbildung 53)
- Befestigen Sie das vordere Teil der Kappe mit den zwei Inbusschrauben. Achten Sie darauf, dass beide Kabel gut aneinander anschließen und dass kein Kabel im Weg ist. (Abbildung 54 und 55)
- Montieren Sie den Akku auf dem Rad und prüfen Sie, ob das Display ordnungsgemäß funktioniert.

Fragen und Antworten
Frage: Wie funktioniert das Fahrrad?
Das Innergy-System besteht aus fünf Hauptbestandteilen:
a) dem Akku – in den Gepäckträger integriert
b) dem Motor – in die Nabe des Vorderrades eingebaut
c) dem Display – links auf dem Lenker angebracht
d) dem Trittkraftsensor – auf der Hinterradnabe des Fahrrades angebracht. Dieser Sensor verbirgt sich hinter dem Kettenkasten oder dem Kettenschutz – je nachdem, welches Modell Sie gekauft haben. e) der Fahrradsteuerung – eingearbeitet in den Scheinwerfer. Die Kraft,
die Sie auf die Pedale ausüben, wird vom Trittkraftsensor (d) in ein Signal umgewandelt. das an die Fahrradsteuerung (e) gesendet
wird.
Gleiches ist der Fall, wenn die Trittkraftverstärkung über das Display (c) eingeschaltet wurde. Beide Signale werden von der Fahrradsteuerung entsprechend in einen höheren oder niedrigeren Gang des Motors (b) umgesetzt. Die Energie für all diese Prozesse kommt aus dem Akku (a).

text_image
A B C D EFrage: Ist die Stärke der Trittkraftverstärkung regelbar?
Antwort: Natürlich. Das Einzigartige am Innergy-System ist, dass Ihr Gazelle-Händler die Verstärkung sowohl in der „Eco“- als auch in der „Boost“-Stufe ganz nach Ihren Wünschen einstellen kann – denn diese können von der Werkseinstellung beider Stufen abweichen. Möchten Sie gerne einen weiteren Aktionsradius mit mehr Kilometern mit Ihrem Akku bewältigen, dann kann der Händler den Verstärkungsgrad in der „Eco“-Stufe etwas zurücknehmen. Entscheiden Sie sich für eine stärkere Unterstützung, (z. B. weil Ihr Partner kräftiger in die Pedale tritt als Sie und daher schneller fährt), dann kann Ihr Gazelle-Händler dies ebenfalls leicht für Sie anpassen. Zwischen 50 und 200 Prozent der Trittkraftverstärkung können Sie zufügen.
Frage: Wie groß ist der Aktionsradius bei den
verschiedenen Stufen der Trittkraftverstärkung?
Antwort: Standardmäßig ist die „Eco“-Stufe so programmiert, dass die Trittkraftverstärkung langfristig arbeitet. Der Aktionsradius schwankt zwischen 40-75 km, abhängig von Ihrem Gewicht, Ihrer Trittkraft, der Gangschaltung, den Witterungsbedingungen, dem gewählten Verstärkungsgrad und dem Alter des Akkus. Die „Boost“-Stufe ist von der Werkselnstellung her so programmiert, dass die Trittkraftunterstützung kurzfristig stärker ist. Das Fahren In der „Boost“-Stufe kostet mehr Energie; entsprechend Ist der Akku schneller leer. Wie schnell genau er sich leert, ist davon abhängig, welche Verstärkung Ihr Gazelle-Händler eingestellt hat, außerdem von Ihrem Gewicht, Ihrer Trittkraft, der Gangschaltung, den Witterungsverhältnissen und dem Alter des Akkus. Nach Werkseinstellung liegt der Aktionsradius bei 25 – 40 km.

Frage: Fährt sich das Fahrrad nicht schwerer, wenn Sie den Motor ausschalten oder der Akku leer ist?
Antwort: Nein, das Fahrrad ist mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor ausgestattet, so dass der abgeschaltete Motor keinen erkennbaren Widerstand erzeugt. Zudem ist das Fahrrad mit einer 7, 8 oder 24 Gangschaltung ausgestattet, so dass Sie den passenden Gang wählen können.
Frage: Wie schnell kann ich mit diesem Fahrrad fahren? Antwort: Das entscheiden Sie selbst. Es ist allerdings so, dass bei mehr als ca. 16 km/h die Trittikraftverstärkung abnimmt. Bei 25 km/h wird die Trittikraftunterstützung auf null Prozent zurückgesetzt, wie gesetzlich für motorkraftbetriebene Fahrräder festgelegt.
Frage: Ist ein Fahrrad mit dem Innergy-System nicht sehr schwer?
Antwort: Es ist etwas schwerer als das Standardmodell, da Akku und Motor natürlich zusätzliches Gewicht mit sich bringen. Der Motor wiegt ca. 3,0 kg und der abnehmbare Akku liegt bei 2,5 kg. Insgesamt müssen Sie also mit einem Mehrgewicht von 5,5 kg rechnen. Das Orange Innergy beispielsweise liegt dann bei 26,8 kg.
Frage: Kann mein Händler die Elektronik warten?
Antwort: Ja. Ihr Gazelle-Händler hat einen speziellen Lehrgang absolviert, um Wartung und Reparatur Ihres Fahrrades übernehmen zu können. Zudem verfügt er über eine spezielle Computersoftware, um eventuelle Störungen schnell beseitigen zu können. Darüber hinaus steht die Service- und Garantie-Abteilung von Gazelle zu Ihrer Verfügung.
Frage: Kann ich genau wie bei einem normalen Fahrrad aufsteigen?
Antwort: Prinzipiell schon. Das Fahrrad ist so programmiert, dass die Trittkraftverstärkung bei einer Geschwindigkeit von null bis fünf km/h langsamer reagiert und weniger stark ist. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht in einem zu hohen Gang anfahren, denn dies kostet Ihrem Akku zuviel Energie.
Frage: Kann ich meinen Fuß auf dem Pedal halten, wenn ich stehe (beispielsweise an einer Ampel)?
Antwort: Ja, solange Sie nicht zu viel Druck auf das Pedal ausüben. Wenn Sie mit Ihrem ganzen Gewicht auf dem Pedal stehen, dann werden Sie bemerken, dass Ihr Fahrrad anfährt. Sobald Sie den Druck vom Pedal nehmen, merken Sie davon nichts mehr.
Frage: Kann ich auch bei Regen Fahrrad fahren?
Antwort: Ja, die Innergy-Teile sind vor Spritzwasser geschützt und funktionieren auch bei Regen ganz normal. Das System ist allerdings nicht für das Elntauchen in Flüssigkeiten oder die Behandlung mit Hochdruckreinigern ausgelegt. Spritzen Sie Ihr Fahrrad daher nie mit einem Hochdruckreiniger ab!
Frage: Wie oft muss ich mit dem Fahrrad zur Inspektion beim Gazelle-Händler?
Antwort: Sämtliche Innergy-Teile benötigen nicht mehr Inspektionseinheiten als die übrigen Fahrradtelle. Die Frequenz ist abhängig von Ihrem Umgang mit dem Fahrrad.

Frage: Wie lange funktioniert der Akku?
Antwort: Der Akku macht circa 600 komplette (100 Prozent) Entladungen mit. Danach verringert sich der Energie Speicher, und der Akku kann nur noch zu 60 Prozent aufgeladen werden. Nicht vollständige Entladungen werden dabei auch nur anteilig gezählt: Würde der Akku beispielsweise in der Regel nur zu 20 Prozent entladen, würde er 3000 Ladezyklen mitmachen.
Frage: Muss mein Akku ans Ladegerät angeschlossen werden, wenn ich ihn nicht verwende?
Antwort: Nein, das muss er nicht. Sie können den Akku an einer trockenen Stelle lagern, wo er nicht feucht wird, oder ihn am Fahrrad belassen.
Frage: Wie lange dauert es, meinen Akku aufzuladen?
Antwort: Das vollständige Aufladen eines leeren Akkus dauert ca. 3,5 Stunden. Sie können Ihren Akku allerdings auch nur teilweise aufladen, so dass sich Ihr Aktionsradius vergrößert, während Sie zu Mittag essen. Beachten Sie dabei allerdings immer die Ladeanweisungen.
Frage: Wie stark ist mein Akku?
Antwort: Die Akkukapazität liegt bei sieben Ampere, die Spannung bei 36 Volt. Das bedeutet, dass der Akku bei vollem Ladestatus eine Energieleistung in Höhe von 252 Wattstunden aufweist. Bei einem Gewicht von nur 2,5 kg bedeutet dies eine sehr hohe Energiedichte (Energie pro kg Akkugewicht) von 100.8 Wh/kg.
Frage: Was muss ich machen, wenn ich den Akku eine Weile nicht verwende?
Antwort: Sie müssen gar nichts machen. Wenn Sie den Akku zwei Wochen oder länger nicht verwenden, schaltet er in eine Art „Schlafzustand“, wodurch er sich nicht entlädt und die Akkukapazität erhalten bleibt. Indem Sie den Akku wieder am Fahrrad montieren oder den Knopf am Rücklicht drücken, reaktivieren Sie ihn.
Frage: Gibt es spezielle externe Ladestationen?
Antwort: Diese sind nicht notwendig. Sie können den Akku einfach aus Ihrem Fahrrad nehmen und den Stecker des Ladegerätes in jede beliebige Steckdose stecken. Außerdem ist das Ladegerät so klein und leicht, dass es immer in die (Fahrrad-)Tasche passt. Sie können Ihren Akku also unterwegs im Restaurant, in Ihrem Hotelzimmer oder in Ihrem Auto (mit Hilfe eines normalen 12V/230V Stromumwandlers, den Sie in den Zigarettenanzünder Ihres Autos stecken) mit dem Ladegerät aufladen.
Frage: Ist der Akku diebstahlgeschützt?
Antwort: Ja, auf zwei Arten. Der Akku ist zum einen mit einem separaten Akkuschloss am Rahmen befestigt. Dieses Schloss kann über den Fahrrad schlüssel, mit dem Sie auch das Ringschloss an Ihrem Rad öffnen können, bedient werden. Zudem verfügt jeder Akku über eine eigene Seriennummer. Diese Serienummer Ihres Akkus wird digital in der Fahrrad steuerung gespeichert. Stimmt die Nummer des Akkus nicht mit der im Rad gespeicherten Nummer überein, dann funktioniert die Trittkraftverstärkung nicht. Ein Dieb kann mit einem losen Akku also gar nichts angefangen!
Frage: Wenn es draußen friert, scheint der Akku weniger Energie zu haben. Wie kommt das?
Antwort: Bei Temperaturen unter -5 Grad Celsius arbeiten Akkus weniger effektiv. Abgesehen von der Tatsache, dass der Akku dann nicht vollständig entladen werden kann, gibt es keine Schwierigkeiten.
Frage: Wenn ich mein Fahrrad einige Tage nicht benutze, gibt der Akku dann keine Leistung mehr ab?
Antwort: Wenn das Fahrrad 3 Tage nicht benutzt wird, versetzt sich der Akku in einen „Tiefschlaf“ genannten Zustand. Diesen Zustand beenden Sie, wenn Sie den schwarzen Knopf hinten auf dem Rücklicht drücken.

Frage: Sind einzelne Akkus erhältlich, und ist es sinnvoll, einen zu besitzen?
Antwort: Über den Gazelle-Händler sind einzelne Akkus erhältlich. Falls die Kapazität eines Akkus Ihren gewünschten Aktionsradius nicht gewährleisten kann, ist es ratsam, einen weiteren Akku zu besitzen (diese sind als separates Accessoire bei Ihrem Gazelle-Händler bestellbar). Auch wenn Sie keine Gelegenheit finden, Ihren Akku zwischen zwei langen Fahrten aufzuladen, ist ein weiterer Akku praktisch. Achten Sie allerdings darauf, dass der Gazelle-Händler beide Akkus in Ihrer Fahrradsteuerung registriert (im Fahrradspeicher ist genügend Platz für die Registrierung mehrerer Akkus vorgesehen).
Frage: Kann ich auch den Akku aus dem Fahrrad meines Partners verwenden?
Antwort: Ja, das geht, wenn Ihr Händler diese Akkunummer ebenfalls bei Ihrem Rad einprogrammiert hat. Ist das noch nicht geschehen, erscheint die Fehlermeldung 1.1. auf Ihrem Display. Gehen Sie dann mit Ihren beiden Fahrrädern und den entsprechenden Akkus zum Händler: Dieser programmiert beide Akkus in beide Fahrradsteuerungen. Dann macht es auch keinen Unterschied mehr, welchen Akku Sie aus dem Ladegerät nehmen.
Frage: Funktionieren Scheinwerfer und Rücklicht auch, wenn mein Akku leer ist?
Antwort: Im Akku bleibt immer etwas Restladung zurück. Diese Energie ist vollkommen ausreichend, um Scheinwerfer und Rücklicht noch einige Stunden brennen zu lassen.
Frage: Entspricht mein Fahrrad der europäischen Gesetzgebung für motorbetriebene Fahrräder?
Antwort: Ja, ein motorbetriebenes Fahrrad darf bei Geschwindigkeiten ab 25 km/h keine
Trittkraftverstärkung mehr bieten. Gazelle Fahrräder mit Innergy-System entsprechen diesen
Bestimmungen und haben keine Kennzeichen- und Zulassungspflicht.
Frage: Muss ich rechtsschutzversichert sein, wenn ich mit dem Gazelle Innergy unterwegs bin?
Antwort: Nein, dazu sind Sie nicht verpflichtet.
Frage: Welche Service- & Garantiebestimmungen gelten?
Antwort: Es sind die Service- & Garantiebestimmungen wie in der Allgemeinen Gazelle Gebrauchsanweisung umschrieben. Zudem gelten die folgenden speziellen Garantiebestimmungen: Bei sachgemäßer Behandlung, Gebrauch und Wartung gewährt Gazelle zwei Jahre Garantie auf Motor, Display, Trittkaftsensor und Fahrradsteuerung. Abnutzung bzw. Verschleiss fällt aus der Garantie. Auf den Akku wird eine Garantie für 600 komplette Ladeeinheiten gegeben.


EinfachAnleitung