Eclips plus AD - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Eclips plus AD Vermeiren
Hinweise für den Fachhändler
These Gebrauchsanweisung ist Bestandteil des Produkts und ist bei jeder Produkte auszuhändigen.
Version: A, März 2011
Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
Kein Teil der Gebrauchsanweisung darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, verwielfaltigt oder verbreitet werden.
© N.V. Vermeiren N.V. 2011
Contents
Preface 2
1 Productdescription. 3
1 Produktbeschreibung 3
1.1 Verwendungszweck 3
1.2 Technische Daten 4
1.3 Komponenten 5
1.4 Zubehor 5
1.5 Positionstypenschild 5
1.6 Zeichenerklarung 5
1.7 Furhiresicherheit 6
2 Verwendung 6
2.1 Transportieren des Rollstuhls 7
2.2 Montage der Hinterräder 7
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl 7
2.4 An- oder Abbauen der Fußplatten 7
2.5 Betätigen der Bremsen 8
2.6 An- oder Abbauen der Armauflagen 8
2.7 Setzen in den Rollstuhl 9
2.8 Prufen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist.. 9
2.9Fahren mit dem Rollstuhl.. 10
2.10 Bewegen an Steigungen 10
2.11 Uberwinden von Stufen und Bordsteinen 10
2.12Zusammenklappen des Rollstuhls 12
2.13 Abnehmen der Hinterträder 12
2.14 Transport in einem Auto 12
2.15Nutzung des Rollstuhls als Sitz in einem PKW 13
3Zusammenbau und Einstellung. 15
3.1 Werkzeug 15
3.2 Lieferumfang 15
3.3 Einstellen der Sitzhöhe und des Sitzwinkels 16
3.4 Einstellen der Sitzbrite 18
3.5 Sitz. 19
3.6 Rucken 20
3.7 Einstellen der Bremsen 21
3.8 Einstellen der Fußplatten 21
3.9 Einstellen der Schiebegriffe 22
3.10 Einstellen der Ankipphilfe 23
3.11 Einstellen der Stabilität und der Manovrierbarkeit 23
4 Wartung 24
4.1 Regelmäßige Wartung 24
4.2 Verpackung und Lagerung 24
4.3 Pflege 25
4.4 Inspektion 25
4.5 Desinfektion 26
5 Garantie 28
Entsorgung 28
Ubereinstimmungserklarung 28
Wartungsplan 29
Desinfektionsbuch 29
Vorwort
Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem Sie sich für einen unserer Rollstühle entschieden haben.
Die Vermeiren Rollstühle sind das Ergebnis langjähriger Forschung und Erfahrung. In der Entwicklungsphase wurde besonderer Wert auf Bedienerfreundlichkeit und leichte Wartung des Rollstuhls gelegt.
Die zu erwartende Lebensdauer Ihres Rollstuhls hängt stark von der Wartung und Pflege ab, die für den Rollstuhl aufgewendet wird.
These Bedienungsanleitung soll Ihnen halten, sich mit der Benutzung Ihres Rollstuhls vertraut zu machen.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
These Bedienungsanleitung spiegelt die neuesten Produktentwicklung wider. Das Unternehmen Vermeiren besteht sich jedoch das Recht vor, Änderungen vorzunehmen. Dabei besteht jedoch keine Verpflichtung, die früher ausgelieferten Modelle anzupassen oder zu ersehen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler.
1 Produktbeschreibung
1.1 Verwendungszweck
Der Rollstuhl ist ausschließlich für den Transport von gehbehinderten oder geh%figen Menschen vorgesehen.
In dem Rollstuhl kann eine Person transportiert werden.
Der Rollstuhl kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.
Der Rollstuhlfahrer kann den Rollstuhl entweder selbst antreiben oder von einer zweiten Person geschoben werden.
Die Vielfalt an Ausstattungs- und Zubehorvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben den Transport eines Menschen bei Gehbehinderung/Gehunfahigkeit aufgrund von:
Lahmungen
GliedmaBenverlust (Beinamputation)
GliedmaBendefekt oder -deformation
Gelenkkontrakturen oder -schaden
Herzkrankheiten oder schwachem Blutkreislauf
- Gleichgewichtsstörungen
- Kachexie (Muskelschwund)
und fur altersenemen.
Bei der individuellen Versorgung sind außerdem:
Körpergroße und -gewicht (max. 130 kg)
- körperlicher und geistiger Zustand
- Wohnverhältnisse
- Umgebung
zu beachten.
Ihr Rollstuhlarf nur auf Flächen verwendet werden, auf denen alle vier Räder den Boden berühren und ausreichend Kontakt vorhanden ist, um die Räder gleichmäßig anzutreiben.
Sie sollen den Verwendung des Rollstuhls auf unebenen Flächen (Pflastersteinen usw.), Abhängen, Kurven sowie das Umfahren von Hindernissen (Bordsteinen usw.) über.
Der Rollstuhlarf nicht als Leiter oder als Transportmittel fur schwere oderheiße Objekte verwendet werden.
Wird der Rollstuhl auf Matten, Auslegeware oder Teppichboden verwendet, konnten diese Bodenbeläge beschädigt werden.
Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigtes Zubehör.
Für Schäden durch nicht oder mangelhaft durchgeführte Wartung oder durch Nichtbeachtung der folgenden Anweisungen übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
1.2 Technische Daten
Die im Folgenden aufgeführten technischen Daten gelten für einen Rollstuhl in der Standardkonfiguration. Wurden eine Fußplatte und/oder eine Armauflage oder andere Zubehör montiert,ändern sich die in der Tabelle aufgeführten Werte.
Table 1: Technische Daten Eclips+ AD
| Hersteller | Vermeiren | |||||
| Adresse | Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout | |||||
| Typ | Manueller Rollstuhl | |||||
| Modell | Eclips+ AD | |||||
| Max. zulässiges Gewicht des Fahrs | 130 kg | |||||
| Beschreibung | Abmessungen | |||||
| Effektive Sitzbreite | 390 mm | 420 mm | 440 mm | 460 mm | 480 mm | 500 mm |
| Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite) | 590 mm | 620 mm | 640 mm | 660 mm | 680 mm | 700 mm |
| Beschreibung | Abmessungen Min. | Abmessungen Max. | ||||
| Gesamtlänge mit Beinstütze | 1040 mm | |||||
| Länge zusammengeklapt | 1040 mm | |||||
| Breite zusammengeklapt | 300 mm | |||||
| Höhe zusammengeklapt | 910 mm | 1015 mm | ||||
| Gesamtgewicht | ± 17 kg | |||||
| Gewicht des schwersten Teils | 9,55 kg | |||||
| Gewichtte von Teilen, die demontierbar oder abnehmbar sind | Fußplatten: 1,90 kg; Armauflagenträger: 1,40 kg; Hinterräder: 4,15 kg | |||||
| Statische Stabilität bergab | 7,5° (in der Standardkonfiguration) | |||||
| Statisch Stabilität bergauf | 5° (in der Standardkonfiguration) | |||||
| Statische Stabilität seitwärts | >16° (in der Standardkonfiguration) | |||||
| Überfahren von Hindernissen | 60 mm | |||||
| Winkel der Sitzebene | 0° | 13° | ||||
| Effektive Sitztiefe | 420 mm | |||||
| Höhe der Sitzoberfläche an der Vorderkante | 430 mm | 530 mm | ||||
| Rückenlehenwinkel | 0° | 13° | ||||
| Rückenlehenhöhe | 420 mm | 460 mm | ||||
| Abstand zwischen Fußplatte und Sitz | 390 mm | 460 mm | ||||
| Winkel zwischen Sitz und Fußplatte | -3° | 10° | ||||
| Abstand zwischen Armauflage und Sitz | 220 mm | |||||
| Vordere Höhe der Armauflagenstruktur | 380 mm | |||||
| Greifreifendurchmesser | 535 mm | |||||
| Horizontale Lage der Achse (Deflektion) | -47 mm | 19 mm | ||||
| Kleinster Wenderadius | 1530 mm | |||||
| Durchmesser der Krypton PU-Hinterräder | 24" | |||||
| Reifendruck, Hinterräder (Antriebsräder) | Max. 3.5 bar | |||||
| Durchmesser der Krypton PU-Lenkräder | 200 mm | |||||
| Reifendruck, Lenkräder | Max. 2.5 bar | |||||
| Temperaturbereich für Lagerung undutzung | + 5 °C | + 41 °C | ||||
| Luftfeuchtgkeitsbereich für Lagerung undutzung | 30% | 70% | ||||
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen ± 15 mm / 1,5 kg / ° | ||||||

Der Rollstuhl entspricht den Anforderungen der folgenden Normen:
ISO 7176-8: Anforderungen und Prüfungen für staticische Festigkeit, Stoßfestigkeit und Dauerfestigkeit.
ISO 7176-16: Beständigkeit gegen Entzündung von gepolsterten Teilen
ISO 7176-19: Mobilitätseinrichtungen zur Anwendung als Sitz in Motorfahrzeugen.
1.3 Componenten

1.4 Zubehör
Folgendes Zubehör ist erhältlich für die Modelle Eclips+ AD:
- Vorderer Beckengurt (B58) zur Befestigung an den Rohren der Rückenlehne
- Anti-Kippvorrichtung (B78) zur Befestigung am unteren Rahmen
- Trommelbremse für die begleitperson (B74) zur Befestigung an den Schiebegriffen
1.5 Positionstypenschild

1.6 Zeichenerklarung

Max. Gewicht

Innen- und Außenbereich

Hangabwärts

Hangaufwärts
CE Konformität
1.7 Für ihre Sicherheit
Achten Sie darauf, dass bei Nutzung der Antriebsräder keine Gegenstände und/oder Körperteile in die Speichen hineinlagen, da sonst Verletzungen und/oder Beschädigungen an Ihr dem Rollstuhl auftreten können.
Vor dem Ein-/Aussteigen in den/aus dem Rollstuhl sind die Feststellbremsen zu betätigten.
Steigen Sie beim Ein-/Aussteigen in den/aus dem Rollstuhl nicht auf die Fußplatten. Diese sind vorher nach oben zu klappen oder dieGPCstutze nach auBen abzuschwenken.
Erforschen Sie die Auswirkungen von Schwerpunktverlagerungen auf das Verhalten des Rollstuhles, zum Beispiel auf Gefällestrecken, Steigungen, seitlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen. Nutzen Sie die Unterstützung durch eine Begleitperson.
Achten Sie beim Ergreifen von Gegenständen (die vor, seitlich oder hinter dem Rollstuhl liegen) darauf, dass Sie sich nicht zuweit aus dem Rollstuhl lehnen, da durch Schwerpunktverlagerung eine Kippgefahr besteht.
Bei Durchfahrten von Turen, Bogen usw. muss seitlich ausreichend Platz vorhanden sein, da sonst Quetschgefahr für ihre Höhe/Arme besteht und Schaden am Rollstuhl entstehen.
Setzen Sie ihren Rollstuhl nur bestimmungsgemäß ein. Vermeiden Sie z.B. ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (Stufe, Bordsteinkante, Turzarge usw.) oder Herunterspringen von Absätzen. Für Schäden, die durch Kollision, Überlast oder andere, nicht bestimmungsgemäß Nutzung entstehen, haftet der Hersteller nicht.
Treppen dürfen nur mit Hilfe von Begleitpersonen überwunden werden. Sind dafür Einrichtungen, wie z.B. Auffahrampen oder Aufzüge vorhanden, sind diese zu nutzen.
Sie unterliegen bei Fahrten im öffentlichen Straβenverkehr der Straβenverkehrsrordnung.
Wie auch beim Führn anderer Fahrzeuge sollen. Sie mit ihrem Rollstuhl nicht unter Alkoholeinfluss oder Medikamenteneinwirkung stehen. Dies gilt auch in Innenraumen.
Stellen Sie Ihr Fahrverhalten bei Fahrten außerhalb der Wohnung auf die gegebenen Witterungs- und StraBenverhältnisse ein.
Zum Transport des Rollstuhles diesen nie an beweglichen Teilen (Armlehnen, Beinstützen etc.) fassen, sondern nur an festen Rahmteilen.
Tragen Sie zum "Besser-Gesehen-Werden" im Dunkeln möglichst helle Kleidung oder Kleidung mit Reflektoren und achten Sie darauf, dass die seitlich und rückwärftig am Rollstuhl angebrachten Reflektoren gut sightbar sind.
Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten; Sitz- und Ruckenbespannung konnten sich entzüden.
Achten sie darauf, dass die maximale Zuladung (max. 130kg ) nicht überschritten wird.
2 Verwendung
In thisem Kapitel wird die tägliche Verwendung beschreiben. These Anweisungen richten sich an den Benutzer und an den Fachhändler.
Der Rollstuhl wird Ohnen vollständig aufgebaut von ihrem Fachhändler geliefert. Anweisungen für den Fachhändler, wie der Rollstuhl zusammengebaut und eingerichtet wird, befinden sich in § 3.
2.1 Transportieren des Rollstuhls
Am besten lasst sich der Rollstuhl transportieren, indem die Räder verwendet und der Rollstuhl geschoben wird.
Sollte dies nicht möglich sein (beispielsweise wenn die Hinterräder für den Transport in einem Auto abgenommen wurden), greifen Sie den Rahmen fest an der Vorderseite und an den Griffen. Greifen Sie den Rollstuhl nicht an den Fuß- oder Armstätzen oder den Rädern.
2.2 Montage der Hinterräder

- Nehmen Sie das Hinterrad in die Hand und drücken Sie auf den Arretierstift ①.
- Halten Sie den Arretierstift gedrückt und schieben Sie das Hinterrad bis zum Anschlag auf die Achse.
- Lassen Sie den Arretierstift los.
- Prufen Sie, ob die Rader sicher auf der Achse sitzen.
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl
VORSICHT: Klemmgefahren - Halten Sie ihre Finger fern von sich bewegenden Teilen des Rollstuhls.
- Stellen Sie sich hinter den Rollstuhl.
- Ziehen Sie den Rollstuhl an den Handgriffen so welt wie möglich auseinander.
- Stellen Sie sich vor den Rollstuhl.
- Drücken Sie mit den Handen auf die Rohre an den Seiten der Sitzfläche, bis sie in ihren Positionen einrasten.
2.4 An- oder Abbauen der Fußplatten

Die Fußplatten werden wie folgt montiert:
- Halten Sie die Fußplatte seitlich an die AuBenseite des Rollstuhlrahmens und stecken Sie den Zapfen ① in den Rahmen.
- Drehen Sie sie Beinstützen nachinnen bis diese einrasten.
- Drucken Sie die Fußplatte nach unten.
So bauen Sie die Fußplatten ab:
- Ziehen Sie am Griff ②.
- Schwenken Sie die Fußplatte zur Außenseite des Rollstuhls, bis sie sich aus der Führung lösst.
- Ziehen Sie den Zapfen ① aus dem Rahmen.
2.5 Betätigkeiten der Bremsen
WARNUNG: Die Bremsen dieren nicht dazu, die Bewegung des Rollstuhls abzubremsen - sie dieren ausschließlich dazu, unbeabsichtigte Bewegungen des Rollstuhls zu verhindern.
WARNUNG: Die ordnungsgemäß Funktion der Bremsen kann durch Verschleiber Schmutz (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt werden. Überprüfen Sie dazu vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
WARNUNG: Die Bremsen sind einstellbar und können verschreiben. Überprüfen Sie dazu vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Bremsen.

So betätigen Sie die Bremsen:
- Drucken Sie die Bremshebel ① nach vorn, bis sie ein deutliches Klicken fühlen.

VORSICHT: Gefahr einer unbeabsichtigten Bewegung. Achten Sie darauf, dass der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Fläche stehen, bevor Sie die Bremsen losen. Lösen Sie niemals beiden Bremsen gleichzeitig.
So losen Sie die Bremsen:
- Losen Sie eine Bremse, indem Sie den Griff nach halten ziehen.
- Fassen Sie den Greifreifen des Rads mit der gelösten Bremse mit ihrer Hand.
- Losen Sie die zweite Bremse, indem Sie den Griff nach haltenziehen.
2.6 An- oder Abbauen der Armauflagen
VORSICHT: Klemmgefahr - Halten Sie ihre Finger, Schnallen oder Kleidungsstücke fern von der Unterseite der Armauflage.
Die Armauflagen des Rollstuhl konnen wegeklappt oder abgebaut werden.
- Schieberen Sie das hintere Rohr der Armauflage in die Rohraufnahme ①. (Abb. A)
- Stellen Sie sicher, dass die Armlehnen korrekt eingehangen sind.
- Klappen Sie die Armauflage nach vorne.
- Drucken Sie den Hebel ② am vordern Armlehnende ③ nach unten. (Abb. B)
- Schieber Den Sie das vordere Rohr der Armauflage ④ in die Rohraufnahme ③ (Abb.B)


So entriegeln Sie eine Armauflage und bauen sie ab:
- Drücken Sie den Hebel ② undziehen Sie die Vorderseite der Armauflage ① nachaben. (Abb C)
- Klappen Sie die Armauflage nach hinter.
- Um die Armlehne abzunehmen,ziehen Sie die Armlehne aus der hinteren Armlehnenaufnahme ③. (Abb. D)


2.7 Setzen in den Rollstuhl
VORSICHT: Falls Sie sich nicht allein sicher in den Rollstuhl setzen können, bitten Sie{jemandem um Hilfe.
VORSICHT: Kipprisiko des Rollstuhls - nicht auf die Fußplatten stellen.

- Stellen Sie den Rollstuhl so nahe wie möglich an den Stuhl, die Couch oder das Bett, von dem Sie zum Rollstuhl wechseln möchten.
- Achten Sie darauf, dass beiden Bremsen des Rollstuhls betätig ist sind.
- Klappen Sie die Fußplatten nach oben, damit Sie sich nicht versehentlich daraufstellen.
- Wenn Sie sich von der Seite in den Rollstuhl setzen, klappen Sie die Armauflage an der entsprechenden Seite nach oben. (Siehe § 2.6)
- Setzen Sie sich in den Rollstuhl.
2.8 Prufen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist.
Einige Empfehlungen für die komfortable Verwendung des Rollstuhls:
- Setzen Sie sich möglichst welt nach hinten, so dass Ihr Rücken an der Rückenlehne anliegt.
- Achten Sie darauf, dass ihre Oberschenkel möglichst horizontal stehen.
Gegebenenfalls müssen Sie die Länge der Fußplatten einstellen. (Siehe § 3.9.1)
2.9 Fahren mit dem Rollstuhl
WARNING: Klemmgefahr - Halten Sie ihre Finger von den Radspeichen fern.
WARNING: Klemmgefahr - Seien Sie in engen Durchfahren (z. B. Turen) vorsichtig.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass Sie das Gerät keinen extremen Temperaturen aussetzen (Sonnenschein, extreme Kälte, Sauna etc.), da sich die verwendeten Materialien den Umgebungstemperaturen angeleichen, was bei Berührung zu Verletzungen führen kann - Umgebungstemperaturen können Oberflächen verändern.
- Losen Sie die Bremsen.
- Legen Sie beiden Höhe an die oberste Position des Greifreifens.
- Lehnen Sie sich nach vorn und drücken Sie die Greifreifen nach vorn, bis beiden Arme gerade sind.
- Schwingen Sie ihre Arme lose zurück an die Oberkante der Greifreifen und wiederholen Sie die Bewegung.
2.10 Bewegen an Steigungen
WARNING: Kontrollieren Sie ihre Geschwindigkeit - Bewegen Sie sich an Steigungen so langsam wie möglich.
WARNUNG: Berücksichtigten Sie die Kräfte Ihr Helfers – Wenn Ihr Helfer nicht stark genug ist, den Rollstuhl zu kontrollieren, betätigten Sie die Bremsen.
WARNING: Kippgefahr - Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern. So sorgen Sie für bessere Stabilität.

- Falls Ihr Rollstuhl mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet ist, sollen den Sie inn stets anlagen.
- Versuchen Sie nicht, zu steile Steigungen hinauf zu fahren. Die maximalen Steigungswinkel (sowohl auf- als auch abwärts), sind in Tabelle 1 aufgeführrt.
- Bitten Sie einen Helfer, Sie beim Hinauffahren der Steigung zu unterstützen.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
2.11 Überwinden von Stufen und Bordsteinen
2.11.1 Hinunterfahren von Stufen und Bordsteinen
Stufen und Bordsteine können vorwärts überwunden werden. Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Boden nicht berühren.

Ein geübter Fahrer kann Stufen und Bordsteine problemlos allein hinunterfahren:
WARNUNG: Kippgefahr - Falls Sie noch unerfahren im Umgang mit dem Rollstuhl sind, halten Sie sich halten.
- Verlagern Sie das Gewicht auf die Hinterträder, um die Vorderträder zu entlasten.
- Fahren Sie den Bordstein hinunter.
Auch höhere Bordsteine konnen mit einem Helfer vorwärts überwunden werden:
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl etwas nach hinten zu kippen.
- Fahren Sie den Bordstein hinunter, während Sie die Hinterträder bewegen.
- Setzen Sie den Rollstuhl wieder auf alle vier Bäder.

Ein erfahrrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden. Die erfolgt dann am besten ruckwärts.
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterträder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
- Bewegen Sie den Rollstuhl so nach wie möglich an den Bordstein.
- Drücken Sie vorsichtig am Greifreifen, um den Rollstuhl langsam den Kantstein hinunterfahren zu halten.
2.11.2 Hinauffahren von Stufen und Bordsteinen
So überwinden Sie Stufen oder Bordsteine mit einem Helfer:

- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhls gerade so welt nach hinten zu kippen, das die Vorderräder über dem Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um ihren Schwerpunkt nach hinten über die Hinterträder zu verlagern.
- Setzen Sie die Vorderträder auf den Bordstein.
- Rollen Sie die Hinterräder des Rollstuhls über den Bordstein.
Höhere Bordsteine können Sie ruckwärts überwinden:
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterträder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, und bringen Sie den Schwerpunkt über die Hinterträder.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl über den Bordstein zuziehen.
- Nehmen Sie wieder die normale Position auf dem Rollstuhl ein.
Ein erfahrrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden:

WARNING: Kippgefahr - Wenn Sie noch unerfahren in der Handhabung eines Rollstuhls sind, halten Sie sich von einer zweiten Person herself.

- Fahren Sie bis an den Bordstein heran.
- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Schwerpunkt auf die Hinterträder zu verlagern.

- Rollen Sie die Vorderräder vorsichtig über den Bordstein.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um mehr Stabilität zu erhalten.
- Rollen Sie die Hinterträder über den Bordstein.
2.11.3 Überwinden von Treppen
Auch eine Treppe kann mit einem Rollstuhl überwunden werden, wenn die folgenden Regel beachtet werden:
WARNING: Kippgefahr - Treppen sollen immer mit zwei Helfern überwunden werden.
- Bauern Sie die Fußplatten ab.
- Ein Helfer kippt den Rollstuhl etwas nach hinter.
- Der zweite Helfer fasst den Rollstuhl am vorderen Rahmen.
- Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie plottliche Bewegungen, und halten Sie die Arme am Körper.
- Überwinden Sie die Stufen mit den Hinterträder des Rollstuhls.
- Bauen Sie die Fußplatten nach dem Überwinden der Treppe wieder am Rollstuhl an.
2.12 Zusammenlappen des Rollstuhls
VORSICHT: Quetschgefahr - Achten Sie beim Zusammenklappen des Rollstuhls auf ihre Finger.
- Klappen Sie die Fußplatten ein oder bauen Sie sie ab (siehe § 2.4).
- Fassen Sie den Sitz an der vorderen und hinteren Seite undziehen Sie die Sitzflächenachben.
2.13 Abnehmen der Hinterräder
Für eine einfacheren Transport des Rollstuhls konnen die Hinterräder abgenommen werden:

- Stellen Sie sicher, dass die Bremsen gelöst sind.
- Drehen Sie die Seite des Rollstuhls zu sich, an der Sie das Rad abnehmer möchten.
- Drucken Sie den Arretierstift ① in der Mitte der Radnabe.
- Ziehen Sie das Rad vom Rahmen ab.
2.14 Transport in einem Auto
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, den Rollstuhl ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plötzlichen Bremsmanöver.
WARNING: Verletzungsgefahr - Verwenden Sie zum Sichern des Rollstuhls und des Fahrzeuginsassens NIEMALS den gleichen Sicherheitsgurt.
- Bauen Sie die Fußplatten und evtl. vorhandenes Zubehor ab.
- Bewahren Sie die Fußplatten und das Zubehör an einem sicheren Ort auf.
- Wenn möglich, klappen Sie den Rollstuhl zusammen und bauen Sie die Hinterträder ab.
- Transportieren Sie den Rollstuhl nach Möglichkeit im Kofferraum oder Gepäckraum.
- Wenn der Gepäckraum und der Fahrgastrum NICTV voneinander getrennt sind, befestigen Sie den Rahmen des Rollstuhls richer am Fahrzeug. Sie konnen hierzu verfügbare Sicherheitsqute im Fahrzeug verwenden.
2.15utzungdesRollstuhlsalsitzin einemPKW

WARNING: Der Rollstuhl hat den Crash-Test gemäß ISO 7176-19: 2008 bestanden und ist konstruiert und ausgelegt zur Nutzung als Sitz in einem PKW nur in Blickrichtung nach vorne.

WARNING: Ein Rollstuhlrückhaltegurt Ist nicht als Sicherheitsgurt zu verwenden.
Der Rollstuhl wurde getested unter Verwendung eines 5-Punkt Rückhaltegurtsystems (Rollstuhl) und eines 3-Punkt-Sicherheitsgurtes (Nutzer). Grundsätzlich ist, wenn möglich, bevorzugt ein vorhandener PKW-Sitz zu verwenden und der Rollstuhl safer im Gepäckraum zu verstauen.
Sicheres Verzurren des Rollstuhls innerhalb des PKW's.
- Prüfen Sie, ob der PKW mit einem PKW-Gurtsystem und einem Sicherheitsgurt gemäß ISO 10542 ausgestattet ist.
- Prüfen Sie, dass alle Komponenten des PKW-Gurtsystems (Rollstuhl) und des Sicherheitsgurtes (Nutzer) nicht ausgefranst, verschmutzt, beschädigt oder geknickt sind.
- Ist der Rollstuhl mit verstelltaren Sitz-/Rückensystemen ausgestattet, sind diese in eine Position zu bringen, die den Nutzer in eine möglichst aufrechte Sitzposition bringt. Lösst der Zustand des Nutzers dies nicht zu, sind die Risiken die den Transport in einer anderen Position zur Folge haben, festzustellen und zu bewerten.
- Entfernen Sie alle angebauten Teile und Zubehörteile, wie z.B. Körbe, Taschen, Beatmungsequipement, usw., und verstauen Sie diese gesondert sicher im Gepäckraum.
- Positionieren Sie den Rollstuhl in Vorwärtsrichtung mittig zwischen den Schienen des PKW-Gurtsystems, die im Boden des PKW's eingebaut sind.
- Stellen Sie sicher, dass keine Fahrzeugteile/-bauten in die unter angegebenen Sicherheitszonen um den Nutzer herum gebaut sein)durfen (Abb.1 / Abb. 2).

Abb.1

Abb. 2
- Montieren Sie die vorderen Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl. (Abb. 3) Diese Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert. (Abb. 4)
- Ziehen Sie den Rollstuhl soweit nach hinten, bis die vorderen Gurte gespannt sind.
- Betätigen Sie nun die Bremsen des Rollstuhls.
- Montieren Sie die hinteren Gurte des Rollstuhl-Gurtsystems gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an den angegebenen Positionen am Rollstuhl. (Abb. 3)
- These Stellen sind am Rollstuhl mit einem Symbol markiert. (Abb. 4)


Abb. 4
Abb.3
Sicheres Anschnallen des Nutzers:
- Entfernen Sie beiden Armlehn den Rollstuhls.
- Wenn vorhanden, legen Sie den Rollstuhlgurt an.
- Legen Sie den Sicherheitsgurt des PKW's an gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers.
- Legen Sie den Gurt so über dem vorderen Becken des Nutzers an, dass der Gurtriemen in einem Winkel zwischen 30^ und 75^ Grad zur Horizontalen liegt (siehe auch nachfolgende Zeichnung).

- Je größter (steiler) der Winkel des Gurtriemens innerhalb der markierten Fläche,arto betteren Halt kann das Gurtsystem bieten.
- Legen Sie den Gurt stramm gemäß den Angaben des jeweiligen Herstellers an, ohne den Nutzer zu verletzen oder zu behindern.
- Stellen Sie sicher, dass die Gurte in einer direkten Linie zur Gurtaufhängung des PKW's angebracht werden und dass keine Knicke und Verdrehungen in den Riemen sightbar sind, zum Beispiel durch die Hinterradachse.
- Die Armlehen konnen angebracht werden. Stellen Sie safer, dass die Gurte nicht verdreht sind und der Gurt stramm am Körper des Nutzers liegt. Bauteile des Rollstuhls (Armlehen, Räder usw.) dürfen den Gurt nicht vom Körper des Nutzers fernenhalten.


Grute sollen kompletten Kontakt uber den Brustkorhaben bis zum seitlichen Becken und Oberschenkel
3 Zusammenbau und Einstellung
Die Anweisungen in thisem Kapitel richten sich an den Fachhändler.
Der Leichtgewichttrollstuhl Eclips+ AD wurde gaz für ihren Komfort entwickelt. Die Rollstühle ermöglichen Ihnen individuelle Verstellmöglichkeiten, die nachfolgend erläutert sind.
Um einen Fachhändler in ihrer Höhe zu finden, stehen Ohnen unsere Niederlassungen offen zur Verfügung. Eine Auflistung aller Vermeiren Niederlassungen finden Sie auf der letzten Seite dieser Gebrauchsanweisung.
WARNUNG: Nutzen Sie das Produkt nur gemäß den technischen Vor- und Angaben dieser Gebrauchsanweisung.
WARNING: Änderungen an den zulässigen Einstellungen können die Stabilität des Rollstuhls verändern (Kippen nach hinten oder zur Seite).
3.1 Werkzeug
Für die Montage des Rollstuhl und für Einstellungen werden die folgenden Werkzeuge besteht:
- Schraubenschlüsselsatz Gröbe 10 bis 19
Inbusschlüsselsatz Gröbe 4 bis 5
Kreuzschlitzschraubendreher
3.2 Lieferumfang
Der Lieferumfang des Vermeiren Eclips+ AD umfasst:
1 Rahmen mit Armauflagen, Hinterradern und Vorderradern (Sitzhöhe von 500 mm-Sitzwinkel von 7^
1 Paar Fufplatten
Werkzeug
Handbuch
Zubehör
3.3 Einstellen der Sitzhöhe und des Sitzwinkels
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNING: Kippgefahr - Durch Verstellung der Antriebsräder verändert sich der Radstand.
Achten Sie darauf, dass bei der Sitzhöhenverstellung die Antriebsräder nicht an die Armlehn den stoßen. Die max. Sitzhöheneinstellung ist erreicht, wenn die Antriebsräder die Armlehn den berühren.
Der Vermeiren Eclips+ AD ist 4-fach in der Sitzhöhe und unterschiedlichen Sitzwinkeln verstellbar durch Veränderung der Raderposition. Bei jeder Sitzhöhe wird eine andere Position der Vorder- und Hinterräder gewählt.
Die Summe der entsprechenden Sitzhöhen bei einem Standardwinkel von 5^ ist in der folgenden Tabelle aufgeführrt.
Tabelle 3: Sitzhohen Eclips+ AD
| Sitzhöhe | Hinterrräder | Vorderrräder | |||
| Ø | Bohrung | Ø | Adapter B / Gabel | Bohrung | |
| 430 mm | 22" | Bohrung 9 und 11 | 200 mm | Kurz | Bohrung 2 und 3 |
| 470 mm | 24" | Bohrung 8 und 10 | 140 mm | Standard | Bohrung 2 und 3 |
| 500 mm (Standard) | 24" | Bohrung 6 und 8 | 200 mm | Standard | Bohrung 2 und 3 |
| 530 mm | 24" | Bohrung 4 und 6 | 200 mm | Standard | Bohrung 1 und 2 |
Soändern Sie die Sitzhöhe und Sitzwinkel: (siehe Abbildung auf den nächsten Seite):
-
Vorderräder:
-
Losen Sie die Schrauben A der Lenkradadapter B
- Wahlen Sie für den Vorderadadapter ⑧ und die Vorderadgabel die geeignete Höhe.
- Positionieren Sie den Vorderadadapter in der gewünschten Höhe.
- Setzen Sie die Schraube wieder ein und ziehen diese handfest an.
-
Wahlen Sie ein Vorderrad mit keinem Durchmesser, wenn notwendig (nur für Sitzhöhe 470 mm).
-
Hinterräder:
-
Bauen Sie die Hinterräder ab (siehe §2.13).
- Losen Sie die Befestigungsschrauben A vom Hinteradrachsblock B
- Bewegen Sie den Achsblock nach oben oder unter für die gewünschte Höhe.
- Setzen Sie die Schraube wieder ein und ziehen diese handfest an.
- Bauen Sie die Hinterträder an.
- Stellen Sie die Bremsen gemäß § 3.8 ein.

Vorderad

Sitzhöhe 500 mm (standard)


Sitzhöhe 530 mm
Neigungsmuttern-Verstellung © von Lenkrädern.
WARNING: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sieitte darauf, dass die Excenterschraubeneinstellung bei beiden Vorderrad-Adaptern identisch eingestellt ist und dass vor Gebrauch des Rollstuhls.
These Abbildungmenteutlich das Prinzip. Die Position des Schraubgewindes ist durch eine Zahl gekennzeichnet.

A Zeigt den Rahmen ohne Sitzgefälle, mit waagerecht zum Boden eingestelltem Adapter.
B Zeigt den Rahmen mit leichtem Sitzgefälle und gleichzeitig entlotet zum Boden eingestelltem Adapter.
3.4 Einstellen der Sitzbreite
WARNING: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
Der Rollstuhl kann für die Sitzbreiten 390 mm bis 500 mm verstellt werden. Die Klettbänder der Sitz- und Rückenbespannung müssen zuvor komplett gelöst werden (siehe Kapitel „Sitz" und „Rücken").


A Losen Sie die 4 Arretierungsschrauben der Distanführungen (diese befinden sich an beiden oberen und unteren Enden des Rohrscherenkreuzes) mit einem passenden Inbusschluss.
B Losen Sie die vier Stemkopfschrauben besoin den Arretierungsschrauben der Rohrscherenhalterungen These befinden sic ham oberen und unteren Ende des Rohrscherenkreuzes.
C Drehen Sie die Knaufschrauben beider Boomerangs auf, damit diese frei teleskopiert werden konnen.
D Ziehen Sie die Rohrschere an allen Enden in die gewünschte Sitzbreite. Die Scherenteile sind dann auf die gewünschte Breite herausgezogen, wenn die gewünschten cm-Angaven in allen vier Feldern des Rohrscherenkreuzes übereinstimmend exakt erkennbar sind und die Sternkopfschrauben (B) selbständig einrasten.
Ziehen Sie anschließend die Verschraubungen (A) und (B) wieder handfest an.


Um die Boomerangs korrekt zu sichern, sind auf der Seite der inneren Teeskopschiene (1) Kerben eingelassen, die die Sitzbreiteneinstellung 390 mm, 420 mm, 440 mm, 460 mm, 480 mm und 500 mm kennzeichnen. Beim Zusammenhangen der Boomerangs müssen diese Kerben genau an Kante der außeren Teeskopschiene (2) anliegen. Danach sichern Sie mit der Knaufschraube (3) so, dass diese bis zum Anschlag festgedreht werden konnen. Soltte die Knaufschraube (3) nicht versenkt festgedreht werden konnen, so liegt das daran, dass diese nicht in die vorgesehenen Aussparungen und damit nicht passend gesichert wurde.
Werden die Knaufschrauben nicht versenkt festgezogen, liegen diese nicht in den Aussparungen der inneren Telescopische, können diese beschädigen und zukünftige Sitzbreiteneinstellungen einschränken.
Überprüfen Sie, ob die Faltbarkeit des Rollstuhls nach Verstellung der Rohrschere gewährleistet ist.
Verstellen Sie die Rohrschere nie über oder unter den gekennzeichnen Bereichen von 390 mm und 500 mm.
3.5 Sitz
WARNING: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass alle Spanngurte ausreichend gespannt sind und nicht durchhängen.

Der Sitz ist für die Sitzbreite 390 mm bis 500 mm verwendbar. Losen Sie den Klettverschluss aller 5 Spannbänder (A) undziehen sie die Spannbänder in die gewünschte Lange, indem Sie diese durch die Laschen (B)ziehen. Nach der Einstellung auf die gewünschte Lange verbinden Sie die Klettbänder wieder. Das Sitzkissen kann jetzt auf den Sitz aufgelegt werden, indem die Klettbänder des Sitzkissens auf den beidenchen Klettbändern des verstellbaren Sitzes aufgelegt wird.
Der Sitzrahmen ist in drei Sitztiefen erhältlich 420~mm , 440~mm , 460~mm ). Der Sitzbezug hat die Standardabmessung 420~mm in der Sitztiefe. Um Die Distanz zwischen Ruckenrahmen und Sitz zu schlieben, klappen Sie die Lasche des Rucken unter den Sitz (Klettverschluss).

Zum Wechseln des Sitzbezuges:
- Entfernen Sie die Befestigungsschraube am vorderen Sitzrohrrahmen.
- Ziehen Sie den Rohrverschlussstopfen hersa.
- Nun lassst sich der Sitz mit leichtem Zug nach vorne entfernen.
Zum Einhängen des Sitzes verfahren Sie umgekehrt.
3.6 Rücken
WARNING: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie daraufuf, dass alle Spanngurte ausreichend gespannt sind und nicht durchhängen.

Zur Verstellung der Rückenhöhe konnen Sie das gesamte Rückenrohr in der Höhe verstellen.
Für die Verstellung des Rückenbezuges in der Höhe losen Sie die Halteschrauben ① hinter dem Rückenrohr. Nun können Sie den bezug in der Höhe verschieben. Im Rückenrohr befinden sich im Abstand von 20mm Lochungen, in die Halteschrauben wieder eingedreht werden konnen.

Der Rucken ist für die Sitzbrite 390 mm bis 500 mm verwendbar. Lösen Sie den Klettverschluss aller 5 Spannbänder (A) undziehen sie die Spannbänder in die gewünschte Länge, indem Sie diese durch die Laschen (B)ziehen. Nach der Einstellung auf die gewünschte Länge verbinden Sie die Klettbänder wieder. Das Ruckenkissen kann jetzt auf der Vorderseite der Bespannung angebracht werden, indem die Klettbänder des Ruckenkissens auf den beiden den sichlichen Klettbändern (C) des verstelltbaren Sitzes angeklettet werden.
Die Rückenlasche wird über das obere Ende der Rückenbespannung gezogen und kann rückwärftig an der Bespannung angeklettet werden.
3.7 Einstellen der Bremsen

WARNING: Verletzungsgefahr - Bremsen dürfen nur vom Fachhändler gestellt werden.
So stellen Die die Bremsen ein:

- Bauen Sie die Räder gemäß den Anweisungen in § 2.2 an.
- Losen Sie die Bremsen, indem Sie den Hebel ① nach hintenziehen.

- Lösen Sie die Schrauben ② so dass der Bremsmechanismus über die Führung ③ geschobene werden kann.
- Ziehen Sie den Bremsmechanismus über die Führung ③ in die gewünschte Position.
- Ziehen Sie die Schrauben ② wieder fest.
- Prufen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen.
- Wiederholen Sie ggf. die oben beschrieben Schritte, bis die Bremsen ordnungsgemäß justiert sind.
3.8 Einstellen der Fußplatten
3.8.1 Länge der Fußplatten

VORSICHT: Risiko der Beschädigung - Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Boden nicht berühren. Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 60 mm zwischen den Fußplatten und dem Boden.
Verstellen Sie die Länge der Beinstützen in drei verschiedene Positionen (Abb. A):
- Losen Sie die Schraube ①.
- Ziehen Sie das untere Rohr der Beinstützein die gewünschte Position.
- Setzen Sie die Schraube ① wieder ein und ziehen diese handfest an.
3.8.2 Tiefe der Fußplatten
Verstellen Sie die Tiefe der Fußplatten in drei verschiedene Positionen:
- Losen Sie die Schrauben ①. (Abb. B)
- Versetzen Sie die Fußplatten in die gewünschte Position (Abb. A):
Position 1: Loch 1 und 3
Position 2: Loch 2 und 4
Position 3: Loch 3 und 5
- Ziehen Sie danach die Schrauben wieder handfest an (Abb. B).

3.9 Einstellen der Schiebegriffe
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNUNG: Kippgefahr - Achten Sie daraufuf, dass die Schiebegriffrohre auf beiden Seiten identisch angebracht werden.
3.9.1 Schiebegriffe

Das Schiebegriffrohr A ist im Rückenrahen B befestigt.
Hohenverstellung der Schiebegriffrohre wie nachfolgend beschrieben:
- Im der hinteren Armlehnenaufnahme damit keine Armlehne eingehangen sein.
- Losen Sie die Schrauben
- Losen Sie die Schrauben für die Armlehnenstabilisierung am Rückenrohr.
- Ziehen Sie das Schiebegriffrohr in die gewünschte Höhe.
Tabelle 4: Schiebegriffe Höhe
| Schiebegriffe Höhe Schiebegriffrohre A | Rohr Rahmen B | |
| 910 mm (Standard) | Bohrung 9 und 11 | Bohrung 1 und 2 |
| 925 mm | Bohrung 8 und 10 | Bohrung 1 und 2 |
| 940 mm | Bohrung 7 und 9 | Bohrung 1 und 2 |
| 955 mm | Bohrung 6 und 8 | Bohrung 1 und 2 |
| 970 mm | Bohrung 5 und 7 | Bohrung 1 und 2 |
| 985 mm | Bohrung 4 und 6 | Bohrung 1 und 2 |
| 1000 mm | Bohrung 3 und 5 | Bohrung 1 und 2 |
| 1015 mm | Bohrung 2 und 4 | Bohrung 1 und 2 |
- Setzen Sie die Befestigungsschraube , wieder ein und zieren diese handfest an.

3.10 Einstellen der Ankipphilfe

WARNING: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
Am unteren rechten Ruckenrahen ist eine Ankipphilfe montiert, die je nach Sitzhöhe des Rollstuhls in ihrer Höhe versetzt werden kann.
Die Ankipphilfe kann in zwei verschiedenen Höhen angebraqcht werden mit einem Unterschied von 15 mm (Bei Sitzhöhe 500 mm ist die Verstellhöhe der Ankipphilfe 150 mm und 165 mm).

Sitzhöhe 500 mm
- Losen Sie die Schrauben B.
- Bewegen Sie die Ankipphilife in die gewündte und geeignete Position.
| Ankipphilfe Höhe Ankipphilferohr A Rohr Rahmen C | ||
| 150 mm (Standard) | Bohrung 1 und 3 | Bohrung 1 und 3 |
| 165 mm | Bohrung 1 und 3 | Bohrung 2 und 4 |
Tabelle 5: Hohen Ankipphilfe fur Rollstuhl standard
- Setzen Sie die Schrauben ① wieder ein undziehenthesehandfestan. (Abb.C)
Ist ein Kippschutz montiert, ersetzt dieser den Anbau der Ankippphilfe und kann dementsprechend genutzt werden.
3.11 Einstellen der Stabilität und der Manovrierbarkeit
WARNUNG: Verletzungsgefahr - Achten Sie darauf, dass die Verschraubungen mit dem geeigneten Werkzeug handfest angezogen sind.
WARNUNG: Kippgefahr - Stellen Sie sicher, dass die Achsblöcke ① für die Hinterträder beidseitig in der gleichen Position montiert sind.
WARNUNG: Kippgefahr - Wahlen Sie keine Einstellungen, die die Sicherheit und Stabilität des Rollstuhls gefährden.

Am unteren Rückenrahmen ② werden die Antriebsräder in einem Achsadapter ① gehalten.
- Losen Sie die Befestigungsschrauben ③.
- Drehen Sie den Achsadapter ① nach hinten, so dass die Achsaufnahme hinter dem Rückenrahen liegt.
- Setzen Sie die Schrauben ③ wieder ein undziehen diese handfest an.
- Einstellen der bremsen.
4 Wartung
Die Lebenszeit des Rollstuhl hangt ab von der Art derutzung, der Einlagerung, regelmäßigen Kontrollen, Service und Pflege.
4.1 Regelmäßige Wartung
Die Wartungsarbeiten dieren dazu, den ordnungsgemäßen Zustand Ihres Vermeiren Rollstuhls über lange Zeit sicherzustellen:
Vor jeder Fahrt
- Überprüfen Sie die Bereitung und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Falls erforderlich, wechseln Sie den Reifen.
- Überprüfen Sie die Verschraubungen fest angezogen sind.
- Überprüfen Sie die Bremsen und stellen Sie sie gegeben falls ein.
-
Überprüfen Sie den Rollstuhl (Sauberkeit, Risse, Beschädigungen an den tragenden Teilen usw.) ) und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Bessern Sie, falls erforderlich, die Lackierung aus.
-
Alle 8 Wochen: Überprüfen und Schmieren der folgenden Teile:
Armauflagen
- Füßplatten
Bremshebel
- Radachsen
- Alle 6 Monate oder für jeder neuen Benutzer
Allgemeine Durchsicht
Desinfektion
- Lenkräder, gegebenenfalls Lager reinigen
Zu ihrer Bequemlichkeit haben wir den Wartungsplan auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung abgedrucht.
Reparatur und Montage von Ersatzteilen für ihren Rollstuhl **durfen nur von einem Fachhandler durchgefuhrt werden.
Es durren nur autorisierte Vermeiren Ersatzteile verwendet werden.
4.2 Verpackung und Lagerung
Be der Verpackung und Lagerung des Rollstuhl sind die folgenden Hinweise zu beachten:
Lagern Sie den Rollstuhl nur bei Temperaturen von +5^ bis +41^)
- Einlagerung bei Luftfeuchtigkeit von 30% à 70%.
- Achten Sie daraufuf, den Rollstuhl ausreichend abzudecken oder zu verpacken, umihn vor Rost und Fremdkörpern zu schützen (z. B. Salzwasser, Seeluft, Sand, Staub).
- Alle abgebauten Teile zusammen an einem Ort lagern (ggf. kennzeichnen), damit bei Wiederaufbau keine Verwechselung mit anderen Produkten auftreten kann.
- Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden (legen Sie keine schweren Teile auf den Rollstuhl, klemmen Sie den Rollstuhl nicht zwischen anderen Teilen ein usw.).
4.3 Pflege
4.3.1 Bezüge
Bei der Reinigung der Bezüge ist Folgendes zu beachten:
- Reinigen Sie die Bezüge mit einem mit warmem Wasser angefeuchteten Tuch. Achten Sie darauf, dass sich die Bezüge nicht mit Wasser vollsaugen.
- Bei hartnackiger Verschmutzung konnen die Bezüge mit einem handelsüblichen Feinwaschmittel gewaschen werden.
- Flecken können mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernt werden.
- Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, oder harte Bürsten.
Die Bezüge)dürfen nicht mit einem Dampf- oder Hochdruckreiniger behandelt werden.
4.3.2 Kunststoffeile
Reinigen Sie alle Kunststoffeile Ihres Rollstuhls mit einem handelsüblichen Kunststoffreiniger. Verwenden Sie nur eine weiche Bürste oder einen weichen Schwamm.
Kunststoffeile sind z. B. die Armauflagen, Fußplatten, Griffe, Bereifung usw.
4.3.3 Lackierung
Durch die hochwertige Lackierung wird ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Falls die Lackierung durch Kratzer oder ähnliches beschädigt wird, sollen den einen Fachhändler aufsuchen, um die betroffene Oberfläche instand setzen zu halten.
Verwenden Sie zur Reinigung der Lackierung nur warmes Wasser und handelsübliche Haushaltsreiniger mit einer weichen Bürste und ein Tuch. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Rohre eintritt.
Bei leichtem Schmutz reiben Sie die verzinkten Teile einfach mit einem trockenen Tuch sauber. Hartnäckiger Schmutz wird am besten mit einem handelsüblichen Zinkpolitur entfernt.
4.4 Inspektion
Grundsätzlich empfehlen wir jährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jedem Wiedereinsatz. Die folgenden Prüfungen müssen von autorisierten Personen durchgeführt und dokumentiert werden.
- Prüfung der Rahmenteile und der Rohrschere auf Verformung, Risse und Funktionsebinträchtigungen.
- Sichtprüfung der Lackierung auf Schäden (Korrosionsgefahr)
- Funktionsprüfung der Räder (Freilauf, Geradeauslauf, Achsspiel, Bereitung, Profil, Felgenzustand, bei Luftbereitung Reifendruck, Pendelachsen usw.)
Prüfung aller Schraubverbindungen auf Festigkeit und korrekten Sitz. - Zustand und Menge des Schmiermittels bei metallisch geführten beweglichen Teilen
- Zustand und Sicherheit der Führungen und Achsen der Lenkräder.
- Sichtprüfung aller Kunststoffeile auf Risse und sprende Stellen
- Funktionsprüfung der Armauflagen und Beinstützen (Verriegelung, Belastung, Verformung, Verschleib durch Belastung.
- Überprüfung der Funktion der abnehmbaren Teile (Beispiel: Antikkpvorrichtung, Sicherheitsqurt, Rücken- oder Sitzkissen usw.)
Vollständigkeit des Auslieferungszustands, Gebrauchsanweisung vorhanden?
Lassen Sie sich den Wartungsdienst nur dann im Wartungsplan unterzeichnen, wenn mindestens die oben genannten Punkte überprüft wurden.
4.5 Desinfektion
WARNUNG: Schädliche Produkte - Desinfektionsmittel dürfen nur von autorisiertem Personal eingesetzt werden.
WARNUNG: Gefährliche Produkte, die zu Hautveränderungen führen können. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Achten Sie damit auch auf die Produktinformationen der jeweiligen Lösung.
Alle Teile des Patientenlifters konnen mit einem Desinfektionsmittel abgerieben werden.
Alle Desinfektionsmaßnahmen an Rehabilitationsgeräten, deren Komponenten oder Zubehörteilen müssen in einem Desinfektionsbuch festgehalten werden. Dabei sind mindestens die folgenden Informationen aufzuführen und eine Produktdokumentation beizufügen:
Tabelle 6: Beispiel eines Desinfektionsbuchs
| Datum der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Verwendete Substanz und Konzentration | Unterschrift |
Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund): V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall W = Wiederholung I = Inspektion
Eine leere Seite eines Desinfektionsbuchs finden Sie in 9
Für die Verwendung am Patientenlifter werden die in der folgenden Liste aufgeführten Desinfektionsmittel (basierend auf einer Seite des Robert Koch Instituts, RKI) empfohlen. Der aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommen Desinfektionsmittel kann beim Robert-Koch-Institut (RKI) nachgefragt werden ( Homepage: www.rki.de).
| Wirkstoff | Produktname | Wäsche desinfektion | Oberflächen- desinfektion (Wasch-/Wisch- desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile verdünne Lösung oder 1 Teil Horn + 1 Teil verdünne Lösung | Wirks- amkeits- bereich | Hersteller bzw. Lieferant | |||||||
| Ausburf | Stuhl | Harn | |||||||||||
| Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | ||||
| % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | ||||
| Phenol oder Phenolderivat | Amocid | 1 | 12 | 5 | 6 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Lysoform |
| Gevisol | 0,5 | 12 | 5 | 4 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Schülke & Mayr | |
| Helipur | 6 | 4 | 6 | 4 | 6 | 6 | 6 | 2 | A | B. Braun | |||
| m-cresoleSeifenlösung(DAB 6) | 1 | 12 | 5 | 4 | A | ||||||||
| Phenol | 1 | 12 | 3 | 2 | A | ||||||||
| Chlor, organische oder anorganische Substanzen mit Aktivchlor | Chloramin-T DAB 9 | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | \( A^1B \) | |||||
| Clorina | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | \( A^1B \) | Lysoform | |||||
| Trichlorol | 2 | 12 | 3 | 2 | 6 | 4 | \( A^1B \) | Lysoform | |||||
| Perver- bindungen | Apesin AP1002 | 4 | 4 | AB | Tana PROFESSIONAL | ||||||||
| Dismozon \( pur^2 \) | 4 | 1 | AB | Bode Chemie | |||||||||
| Perform2 | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Wofesteri2 | 2 | 4 | AB | Kesla Pharma | |||||||||
Tabelle 7: Desinfektionsmittel
| Wirkstoff | Produktname | Wäsche desinfektion | Oberflächen- desinfektion (Wasch-/Wisch- desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile verdünne Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünne Lösung | Wirks- amkeits- bereich | Hersteller bzw. Lieferant | |||||||
| Auswurf | Stuhl | Harn | |||||||||||
| Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünne Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | ||||
| % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | ||||
| Formaldehyd und/oder sonstige Aldehyde bzw. Derivate | Aldasan 2000 | 4 | 4 | AB | Lysoform | ||||||||
| Antifect FD 10 | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Antiseptica Flächen- Desinfektion 7 | 3 | 6 | AB | Antiseptica | |||||||||
| Apesin AP30 | 5 | 4 | A | Tana PROFESSIONAL | |||||||||
| Bacillocid special | 6 | 4 | AB | Bode Chemie | |||||||||
| Buraton 10F | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Desomed A2000 | 3 | 6 | AB | Desomed | |||||||||
| Desinfektionsreiner Hospital | 8 | 6 | AB | Dreiturm | |||||||||
| Desomed Perfekt | 7 | 4 | \( AB^* \) | Desomed | |||||||||
| Formaldehyd (DAB 10), (Formalin) | 1,5 | 12 | 3 | 4 | AB | ||||||||
| Inciden Perfekt | 1 | 12 | 3 | 4 | AB | Ecolab | |||||||
| Inciden Plus | 8 | 6 | A | Ecolab | |||||||||
| Kohrsolin | 2 | 12 | 3 | 4 | AB | Bode Chemie | |||||||
| Lysoform | 4 | 12 | 5 | 6 | AB | Lysoform | |||||||
| Lysoformin | 3 | 12 | 5 | 6 | AB | Lysoform | |||||||
| Lysoformin 2000 | 4 | 6 | AB | Lysoform | |||||||||
| Melsept | 2 | 12 | 4 | 6 | AB | B. Braun | |||||||
| Melsitt | 4 | 12 | 10 | 4 | AB | B. Braun | |||||||
| Minutil | 2 | 12 | 6 | 4 | AB | Ecolab | |||||||
| Multidor | 3 | 6 | AB | Ecolab | |||||||||
| Nüscosept | 5 | 4 | AB | Dr. Nusken Chemie | |||||||||
| Optisept | 7 | 4 | \( AB^* \) | Dr. Schumacher | |||||||||
| Pursept-FD | 7 | 4 | \( AB^* \) | Merz | |||||||||
| Ultrasol F | 3 | 12 | 5 | 4 | AB | Fresenius Kabi | |||||||
| Amphoteresiche Tenside (Amfotensiden) | Tensodur 103 | 2 | 12 | A | MFH Marienfelde | ||||||||
| Lye | \( Kalkmilch^3 \) | 20 | 6 | \( A^3 B \) | |||||||||
| 1 Unwirksam gegen Mykobakterien bei einer routinemäßigen Desinfektion, insbesondere in Gegenwart von Blut.2 Ungeeignet zur Desinfektion von deutlich mit Blut kontaminierten Flächen oder von porosen Oberflächen (z. B. rohem Holz).3 Unbrauchbar bei Tuberkulose; Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöscher Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser.* Geprüft auf Wirksamkeit gegen Viren gemäß den Prüfmethoden des RKI (Gesundheitsbericht 38 (1995) 242).A: Geeignet zur Abtötung von vegetativen bakteriellen Keimenainschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen.B: Geeignet zur Inaktivierung von Viren. | |||||||||||||
Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sichitte an ihren Fachhändler, der Ihnen-.
nerne weiterhelfen wird.
5 Garantie
Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:
(…)
- Die Verjahrungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 24 Monate. Aufgrund unserer hohen Qualitätstandards können wir den Zeitraum für Gewährleistungsansprüche für die folgenden Bauteile über diese gesetzlich vorgeschriebene Frist hinaus verlangern (...)
Rahmen und Schere von Rollstuhlen
4 Jahre
Wir übernehmen keine Gewähr bei Schäden, die durch konstruktive Veränderungen an unseren Produkten, mangelnde Wartung, fehlerhafte oder unsachgemäße Behandlung oder Lagerung oder Verwendung von anderen als Original-Ersatzteilen entstanden sind. Die Gewährleistung auf Verschleißteile bzw. auf Teile, die einer natürlichen Abnutzung unterliegen, wird ebenfalls ausgeschlossen.
(…)
6 Entsorgung
Wenden Sie sich zur Entsorgung des Rollstuhls an den Ihr lokales Recyclingcenter oder geben Sie das Produkt an den Fachhändler zurück. Diese wird den Rollstuhl nach einer fachgerechten Reinigung bzw. Desinfektion an den Hersteller zusückensenden, der den Rollstuhl entsorgt bzw. recyclelt.
Die Verpackungsmaterialien können Sie entweder in das Recycling geben oder bei ihrem Fachhändler halten.
7 Übereinstimmungserklarung
Der Hersteller oder sein bevollmachtigter Vertreter :
N.V. VERMEIREN N.V.
Adresse:
Vermeirenplein 1/15
2920 Kalmthout
Belgien
erklart unter der eigenen Verantwortung, dass CE-markierte Produkte :
Produktgruppe: Manuelle Rollstuhl
Marke: Vermören
Typ: Eclips+AD
als Klasse Ieingestuft werden, gemäß Anhang IX 93/42/EWG, Regel 1,
und hergestellt sind in volliger Konformitat mit nachstehenden europäischen
Richtlinien - inklusive der letzten Änderungen - und mit den nationalen
Gesetzen, welche diese Richtlinien ausgestalten:
Richtlinie uber Medizinprodukte 93/42/EWG
(einschließlich Änderungen der Richtlinie 2007/47/EG)
und den einschlagigen europäisch harmonisierten Standards entsprechen:
EN 12182-1999, EN 12183-2009
8 Wartungsplan
| Datum | Wartung | Anmerkungen | Namenszeichen |
| 1/1/2011 | Schmierung und allgemeine Wartung | keine | |
9 Desinfektionsbuch
| Datum der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Verwendete Substanz und Konzernation | Unterschrift |
| Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund): V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall W = Wiederholung I = Inspektion | ||||
SERVICE
Das Rollstuhl wurde überprüft:
Dealer's stamp • Cachet du revendeur • Stempel van de handelaar Händlerstempel
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Date · Datum
Date · Datum
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Notes
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WAARBORG
GARANTIE
WARRANTY
GARANTIE
GARANZIA
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VERMEIRENPLEIN 1-15 Fax: 00 32 (0)3 B-2920 Kalmthout www. vermeiren.com
| A |
| Naam/Nom/Name |
| Name/Nome |
| Adres/Adresse/Address |
| Adresse/Indrizzo |
| Woonplaats/Domicile/Home |
| Wohnort/Citta |
| Articlel/Article/Article |
| Articlel/Articolo |
| Reeks nr./N° de série/Serie nr. |
| Serien-Nr./No. di série |
| Aankoopdatum/Date d'achat/Date of purchase |
| Kaufdatum/Data di acquisto |
| Stempel verkoper/Timbre du vendeur |
| Dealer stamp/Händlerstempel |
| Timbro del rivenditore |
ITALIANO
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- zurückschicken innerhalb von 8 Tage nach kaut oder registrierten Sie
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