EcoCOMPACT VSC - Zentralheizkessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice VAILLANT EcoCOMPACT VSC - page 43
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Produktinformationen

Marke : VAILLANT

Modell : EcoCOMPACT VSC

Kategorie : Zentralheizkessel

Laden Sie die Anleitung für Ihr Zentralheizkessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch EcoCOMPACT VSC - VAILLANT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. EcoCOMPACT VSC von der Marke VAILLANT.

BEDIENUNGSANLEITUNG EcoCOMPACT VSC VAILLANT

4 UtilisationFür den Betreiber Bedienungsanleitung ecoCOMPACT Gas-Kompaktgerät mit Brennwerttechnik BEDE2 Bedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 Inhaltsverzeichnis 1 Hinweise zur Dokumentation ...............................3

1.1 Aufbewahrung der Unterlagen ...............................3

1.2 Verwendete Symbole ................................................3

1.3 Gültigkeit der Anleitung ............................................ 3

2.1.1 Klassifizierung der Warnhinweise ..........................4

2.1.2 Aufbau von Warnhinweisen .....................................4

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung .......................4

2.3 Grundlegende Sicherheitshinweise ........................4

3 Hinweise zu Installation und Betrieb ................6

3.1 Werksgarantie .............................................................6

3.2 Anforderungen an den Aufstellort .........................7

4.1 Übersicht über die Bedienelemente ......................9

4.2 Maßnahmen vor Inbetriebnahme ...........................11

4.2.1 Absperreinrichtungen öffnen ..................................11

4.4 Einstellungen für die Warmwasserbereitung .....12

4.4.1 Warmwasser zapfen ..................................................13

4.4.2 Warmwasserbereitung ausschalten ......................13

4.5 Einstellungen für den Heizbetrieb.........................13

4.5.1 Vorlauftemperatur einstellen

(bei Einsatz eines Regelgerätes) ...........................13

4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen

(kein Regelgerät angeschlossen) ..........................14

4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) .........14

4.6 Raumtemperaturregler oder

witterungsgeführten Regler einstellen ................14

4.8.2 Störungen beim Zündvorgang ...............................16

4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg ...............................16

4.8.4 Gerät/Heizungsanlage füllen ..................................16

4.9 Außerbetriebnahme ..................................................17

4.10.2 Frostschutz durch Entleeren ..................................18

Geräteeigenschaften Die Vaillant ecoCOMPACT-Geräte sind kompakte Gas- Brennwertheizgeräte mit einem integrierten Warm- wasser-Schichtenspeicher. Empfehlenswertes Zubehör Vaillant bietet zur Regelung des ecoCOMPACT verschie- dene Reglerausführungen zum Anschluss an die Schalt- leiste (Klemme BUS / 7-8-9) oder zum Einstecken in die Bedienblende an. Ihr Fachhandwerksbetrieb berät Sie bei der Auswahl des geeigneten Regelgerätes. Inhaltsverzeichnis Geräteeigenschaften Empfehlenswertes ZubehörBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 3 1 Hinweise zur Dokumentation Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Bedienungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anlei- tungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Mitgeltende Unterlagen Beachten Sie bei der Bedienungdes ecoCOMPACT unbe- dingt alle Bedienungsanleitungen, die anderen Kompo- nenten Ihrer Anlage beiliegen.Diese Bedienungsanlei- tungen sind den jeweiligen Kom-ponenten der Anlage beigefügt.

1.1 Aufbewahrung der Unterlagen

Bewahren Sie bitte diese Bedienungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen so auf, dass sie bei Bedarf zur Verfügung stehen. Übergeben Sie bei Auszug oder Verkauf die Unterlagen an den Nachfolger.

1.2 Verwendete Symbole

Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert.

Symbol für eine Gefährdung unmittelbare Lebensgefahr Gefahr schwerer Personenschäden Gefahr leichter Personenschäden

Symbol für eine Gefährdung Lebensgefahr durch Stromschlag–

Symbol für eine Gefährdung Risiko von Sachschäden Risiko von Schäden für die Umwelt

Symbol für einen nützlichen zusätzlichen Hinweis und Informationen > Symbol für eine erforderliche Aktivität

1.3 Gültigkeit der Anleitung

Diese Bedienungsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:

Die Artikelnummer Ihres Geräts entnehmen Sie bitte dem Typenschild.

1.4 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die Geräte gemäß dem Typenschild die grundlegenden Anforderungen der einschlägigen Richtlinien erfüllen.

Bei den ecoCOMPACT-Geräten ist das Typenschild an der Isolierschale des Warmwasserspeichers angebracht. Nehmen Sie die Blende unter der Schaltkasten-Tür ab. Abb. 1.1 Typenschild (Muster) 1 Serial-Nummer 2 Typbezeichnung 3 Bezeichnung der Typzulassung 4 Technische Daten des Gerätes

Hinweise zur Dokumentation 1 BEDE4 Bedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 2 Sicherheit

2.1 Sicherheits- und Warnhinweise

Beachten Sie bei der Bedienung die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise, die vor einer Handlung stehen können.

2.1.1 Klassifizierung der Warnhinweise

Die Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen Gefahr abgestuft: Warnzeichen Signalwort Erläuterung Gefahr! unmittelbare Lebens gefahr oder Gefahr schwerer Personenschäden Gefahr! Lebens gefahr durch Stromschlag Warnung! Gefahr leichter Personenschäden Vorsicht! Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt

2.1.2 Aufbau von Warnhinweisen

Warnhinweise erkennen Sie an einem oberen und einen unteren Trennstrich. Sie sind nach folgendem Grund- prinzip aufgebaut :

Signalwort! Art und Quelle der Gefahr! Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Vaillant Gas-Kompaktgeräte ecoCOMPACT sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits- technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Ver- wendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen.

Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustel- len, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Die Geräte sind als Wärmeerzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und für die zen- trale Warmwasserbereitung vorgesehen. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und der Installations- anleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen und das Einhalten der Inspektions- und Wartungs- bedingungen. Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt. Die Geräte müssen von einem qualifizierten Fachhand- werker installiert werden, der für die Beachtung der bestehenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien ver- antwortlich ist.

2.3 Grundlegende Sicherheitshinweise

Beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Sicherheits- hinweise und Vorschriften. Verhalten im Notfall bei Gasgeruch Durch eine Fehlfunktion kann Gasgeruch auftreten und zu Vergiftungs- und Explosionsgefahr führen. Bei Gas- geruch in Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen: Meiden Sie Räume mit Gasgeruch. Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug. Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug, Streichholz). Rauchen Sie nicht. Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netz- stecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprechanlagen im Haus. Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung. Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am Gerät. Warnen Sie andere Hausbewohner durch Rufen oder Klopfen. Verlassen Sie das Gebäude. Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das Betreten durch Dritte. Alarmieren Sie Feuerwehr und Polizei von außerhalb des Gebäudes.

2 SicherheitBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 5 Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gas- versorgungsunternehmens von einem Telefonan- schluss außerhalb des Hauses. Verhalten im Notfall bei Abgasgeruch Durch eine Fehlfunktion kann Abgasgeruch auftreten und zu Vergiftungsgefahr führen. Bei Abgasgeruch in Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen: Öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug. Schalten Sie das Gas-Kompaktgerät aus. Aufstellung und Einstellung Die Installation des Gerätes darf nur von einem aner- kannten Fachhandwerker durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsge- mäße Installation und Inbetriebnahme. Dieser ist ebenfalls für Inspektion/Wartung und Instand- setzung des Gerätes sowie für Änderungen der einge- stellten Gasmenge zuständig. Fehlfunktion vermeiden Um eine Fehlfunktion und daraus resultierende Ver- giftungs- und Explosionsgefahr zu vermeiden, müssen Sie Folgendes beachten: Setzen sie die Sicherheitseinrichtungen keinesfalls außer Betrieb. Manipulieren Sie keine Sicherheitseinrichtungen. Nehmen Sie keine Veränderungen vor: — am Gerät, — im Umfeld des Gerätes, — an den Zuleitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom, — am Sicherheitsventil und an der Ablaufleitung für das Heizungswasser und — an den Ableitungen für Abgas. Verpuffungsgefahr vermeiden Verpuffungsgefahr entsteht durch entzündliche Gas- Luft-Gemische. Deshalb müssen Sie Folgendes beachten: Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Farben) im Aufstellraum des Gerätes. Verletzungsgefahr durch Verbrühung vermeiden Beachten Sie: Das am Warmwasserhahn austretende Wasser kann heiß sein. Schäden durch unsachgemäße Veränderungen am Gerät vermeiden Beachten Sie Folgendes: Nehmen Sie unter keinen Umständen selbst Eingriffe oder Manipulationen am Gas-Kompaktgerät oder an anderen Teilen der Anlage vor. Versuchen Sie niemals Wartung oder Reparaturen am Gerät selbst durchzuführen. Zerstören oder entfernen Sie keine Plomben von Bau- teilen.Nur anerkannte Fachhandwerker und der

Werkskundendienst sind autorisiert, verplombte Bau- teile zu verändern. Schäden durch unsachgemäße Veränderungen im Umfeld des Gerätes vermeiden Für bauliche Gegebenheiten im Umfeld des Gerätes, soweit diese Einfluss auf die Betriebssicherheit des Gerätes haben können, gilt ein Veränderungsverbot. Für Änderungen am Gerät oder im Umfeld müssen Sie in jedem Fall den anerkannten und zuständigen Fachhand- werker hinzuziehen. Kontaktieren Sie für Änderungen am Gerät oder im Umfeld in jedem Fall den anerkannten und zuständi- gen Fachhandwerker. Beispiele: Eine schrankartige Verkleidung des Gerätes unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigenmächtig Ihr Gerät. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker, falls eine derartige Verkleidung von Ihnen gewünscht ist. Öffnungen für Zuluft und Abgas müssen frei sein. Achten Sie darauf, dass z. B. Abdeckungen der Öff- nungen im Zusammenhang mit Arbeiten an der Außenfassade wieder entfernt werden. Sachbeschädigung durch Korrosion Um Korrosion am Gerät und auch in der Abgas anlage zu vermeiden, beachten Sie Folgendes: Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlor- haltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. in der Umgebung des Gerätes. Diese Stoffe können unter ungünstigen Umständen zu Korrosion führen. Frostschäden vermeiden Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedriger Einstellung der Raumtemperatur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teil- bereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden. Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit wäh- rend einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden. Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in Abschnitt 4.10. Verhalten bei Undichtigkeiten im Warmwasserleitungsbereich Beachten Sie Folgendes: Schließen Sie bei Undichtigkeiten im Warmwasser- leitungsbereich zwischen Gerät und Zapfstellen sofort das Kaltwasser-Absperrventil und lassen Sie die Undichtigkeit durch Ihren Fachhandwerker beheben. Bei ecoCOMPACT Geräten ist das Kaltwasser-Absperr- ventil nicht im Lieferumfang Ihres Gerätes enthalten. Fragen Sie Ihren Fachhandwerker, wo er ein solches Ventil montiert hat.

Sicherheit 2 BEDE6 Bedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 Schäden durch geringen Anlagendruck der Heizungsanlage vermeiden Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wasser menge zu vermeiden und dadurch möglichen Folge schäden vorzubeugen, beachten Sie Folgendes: Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Anlagen druck der Heizungsanlage. Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Anlagen- druck in Abschnitt 4.2.2. Betrieb bei Stromausfall aufrecht erhalten Ihr Fachhandwerker hat Ihr Gerät bei der Installation an das Stromnetz angeschlossen. Bei einem Ausfall der Stromversorgung kann nicht aus- geschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsan- lage durch Frost beschädigt werden. Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Not- stromaggregat betriebsbereit halten wollen, beachten Sie Folgendes: Stellen Sie sicher, dass das Notstromaggregat in sei- nen technischen Werten (Frequenz, Spannung, Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmt. Lassen Sie sich hierzu von einem Fachhandwerker beraten.

3 Hinweise zu Installation und Betrieb

Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Material- und Konstruktionsfehler ihrer Produkte ab dem Rechnungsdatum. Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraus- setzungen erfüllt sind:

1. Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann

installiert worden sein. Dieser ist dafür verantwort- lich, dass alle geltenden Normen und Richtlinien bei der Installation beachtet wurden.

2. Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant

Werkskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelas- sen sind.

3. Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die

Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß aus- gefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden. Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschrifts- widriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstell- raum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frosteinwir- kung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwir- kung übernehmen wir keine Haftung. Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedin- gungen des Werkvertrages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auf- traggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rech- nungsbetrag ist dem Techniker des Werkskunden- dienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kos- tenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadenersatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelas- senen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden! 2 Sicherheit 3 Hinweise zu Installation und BetriebBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 7

3.2 Anforderungen an den Aufstellort

Die Vaillant Gas-Kompaktgeräte ecoCOMPACT werden auf dem Boden stehend so installiert, dass eine Möglich- keit zum Ableiten des anfallenden Kondensats und zur Führung der Leitungen des Luft-/Abgassystems gege- ben ist. Sie können z. B. in Kellerräumen, Abstell- oder Mehr- zweckräumen installiert werden. Fragen Sie Ihren Fach- handwerker, welche aktuell gültigen nationalen Vor- schriften zu beachten sind. Der Aufstellort sollte durchgängig frostsicher sein. Wenn Sie dies nicht sicherstellen können, beachten Sie die in Abschnitt 4.10 aufgeführten Frostschutzmaßnah- men.

Ein Abstand des Gerätes zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen bzw. zu brennbaren Bestand teilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärme leistung des Gerätes an der Gehäuseoberfläche eine niedrigere Tempera- tur auftritt als die max. zulässige von 85 °C.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch falsche Pflege! Ungeeignete Reinigungsmittel führen zu Schäden an den Außenteilen und dem Mantel des Gerätes. Verwenden Sie keine scheu- ernden und lösenden Reinigungsmittel (Scheuermittel aller Art, Benzin u. ä.). Reinigen Sie das Gerät mit einem feuchten, evtl. mit Seifenwasser getränktem Tuch.

3.4 Recycling und Entsorgung

Sowohl Ihr Vaillant Gas-Kompaktgerät ecoCOMPACT als auch die zugehörige Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Roh- stoffen.

Ihr Vaillant Gas-Kompaktgerät ecoCOMPACT wie auch alle Zubehöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zube- höre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie bitte dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät instal- liert hat.

Beachten Sie bitte die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.

3.5 Energiespartipps

Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung Witterungsgeführte Heizungsregelungen regulieren in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die Heizungs-Vorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme erzeugt, als benötigt wird. Hierzu muss am witterungs- geführten Regler die der jeweiligen Außentemperatur zugeordnete Heizungs-Vorlauftemperatur eingestellt werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es die Auslegung der Heizungsanlage erfordert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren Fachhandwerksbetrieb vorgenommen. Durch integrierte Zeitprogramme werden gewünschte Heiz- und Absenk- phasen (z. B. nachts) automatisch ein- und ausgeschal- tet. Witterungsgeführte Heizungsregelungen stellen in Ver- bindung mit Thermostatventilen zur Zeit die wirtschaft- lichste Form der Heizungsregelung dar. Absenkbetrieb der Heizungsanlage Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer Nachtruhe und Abwesenheit ab. Dies lässt sich am ein- fachsten und zuverlässigsten durch Regelgeräte mit individuell wählbaren Zeitprogrammen realisieren. Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raum tempe- ratur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheiz- zeiten. Ein Absenken um mehr als 5 °C bringt keine weitere Energieersparnis, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode erhöhte Aufheizleistungen erforderlich wären. Nur bei längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, lohnt es sich, die Temperaturen weiter abzusen- ken. Achten Sie aber im Winter darauf, dass ein ausrei- chender Frost schutz gewährleistet bleibt. Raumtemperatur Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, dass diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 6 %. Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen Nutzungszweck des Raums an. Zum Beispiel ist es nor- malerweise nicht erforderlich, Schlafzimmer oder selten benutzte Räume auf 20 °C zu heizen. Hinweise zu Installation und Betrieb 3 BEDE8 Bedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 Einstellen der Betriebsart In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht beheizt werden muss, empfehlen wir Ihnen, die Heizung auf Sommerbetrieb zu schalten. Der Heizbetrieb ist dann ausgeschaltet, jedoch bleiben das Gerät bzw. die Anlage betriebsbereit für die Warm- wasserbereitung. Gleichmäßig heizen Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheizung ledig- lich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungs- flächen dieses Raums, also Wände, Türen, Fenster, Decke, Fußboden, werden die unbeheizten Nachbar- räume unkontrolliert mitbeheizt und es geht ungewollt Wärme energie verloren. Die Leistung des Heizkörpers dieses einen beheizten Raums ist für eine solche Betriebsweise natürlich nicht mehr ausreichend. Die Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genügend erwärmen lässt und ein unbehagliches Kältegefühl ent- steht (übrigens entsteht derselbe Effekt, wenn Türen zwischen beheizten und nicht- oder eingeschränkt beheizten Räumen geöffnet bleiben). Das ist falsches Sparen: Die Heizung ist in Betrieb und trotzdem ist das Raumklima nicht behaglich warm. Ein größerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebs- weise werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung gleich mäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Übrigens kann auch die Bausubstanz leiden, wenn Gebäudeteile nicht oder nur unzureichend beheizt wer- den. Thermostatventile und Raumtemperaturregler Es sollte heute selbstverständlich sein, an allen Heiz- körpern Thermostatventile anbringen zu lassen. Sie hal- ten die einmal eingestellte Raumtemperatur exakt ein. Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtemperaturregler (oder witterungsgeführ- tem Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage. Lassen Sie in dem Zimmer, in dem sich Ihr Raum- temperaturregler befindet, stets alle Heizkörperventile voll geöffnet, da sich die beiden Regeleinrichtungen sonst gegenseitig beeinflussen und die Regelqualität beeinträchtigt werden kann. Häufig ist folgendes Benutzerverhalten zu beobachten: Sobald es im Raum zu warm wird, werden die Thermos- tatventile zugedreht (oder der Raumthermostat auf eine geringere Temperatur eingestellt). Wird es nach einer Weile dann wieder zu kalt, wird das Thermo stat ventil wieder aufgedreht. Dies ist nicht erforderlich, da die Temperaturregulierung durch das Thermostatventil selbst übernommen wird: Steigt die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf ein- gestellten Wert, schließt das Thermostatventil automa- tisch, bei Unterschreiten des eingestellten Werts öffnet es wieder. Regelgeräte nicht verdecken Verdecken Sie Ihr Regelgerät nicht durch Möbel, Vor- hänge oder andere Gegenstände. Es muss die zirkulie- rende Raumluft ungehindert erfassen können. Ver- deckte Thermostatventile können mit Fernfühler ausge- stattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfä- hig. Angemessene Warmwasser-Temperatur Das warme Wasser sollte nur so weit aufgeheizt werden, wie es für den Gebrauch notwendig ist. Jede weitere Erwärmung führt zu unnötigem Energieverbrauch; Warm wasser-Temperaturen von mehr als 60 °C außer- dem zu verstärktem Kalkausfall. Bewusster Umgang mit Wasser Ein bewusster Umgang mit Wasser kann die Verbrauchs- kosten erheblich senken. Zum Beispiel Duschen statt Wannenbad: Während für ein Wan nenbad ca. 150 Liter Wasser gebraucht werden, be nötigt eine mit modernen, Wasser sparenden Arma- turen ausgestattete Dusche lediglich etwa ein Drittel dieser Wassermenge. Übrigens: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine neue Dichtung jeweils nur wenige Euro-Cent. Zirkulationspumpen nur bei Bedarf laufen lassen Häufig sind Warmwasser-Rohrleitungssysteme mit soge- nannten Zirkulationspumpen ausgestattet. Diese sorgen für einen ständigen Umlauf von Warmwasser im Rohr- leitungssystem, so dass auch bei weit entfernten Zapf- stellen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Auch in Verbindung mit dem Vaillant ecoCOMPACT kön- nen solche Zirkulationspumpen eingesetzt werden. Sie bringen zweifellos eine Komforterhöhung bei der Warm- wasserbereitung. Bedenken Sie aber auch, dass diese Pumpen Strom verbrauchen. Außerdem kühlt sich das ungenutzt umlaufende Warmwasser auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nach- geheizt werden. Zirkulationspumpen sollten daher nur zeitweise betrieben werden, nämlich dann, wenn tat- sächlich Warmwasser im Haushalt benötigt wird. Mit Hilfe von Schaltuhren, mit denen die meisten Zirkula- tionspumpen ausgestattet sind bzw. nachgerüstet werden können, können individuelle Zeitprogramme eingestellt werden. Oft bieten auch witterungsgeführte Regler über Zusatzfunktionen die Möglichkeit, Zirku- lationspumpen zeitlich zu steuern. Fragen Sie Ihren Fachhandwerks betrieb. 3 Hinweise zu Installation und BetriebBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 9Lüften der WohnräumeÖffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur zum Lüften und nicht zur Temperaturregelung. Eine kurze Stoßlüftung ist wirkungsvoller und energiespa-render als lange offen stehende Kippfenster. Wir emp-fehlen daher, die Fenster kurzzeitig voll zu öffnen. Schließen Sie während des Lüftens alle im Raum befind-lich Thermostat ventile bzw. stellen Sie einen vorhande-nen Raum thermostaten auf Minimaltemperatur ein. Durch diese Maßnahmen ist ein ausreichender Luft-wechsel, ohne unnötige Auskühlung und Energieverlust gewährleistet (z. B. durch ungewollte Heizungseinschal-tung während des Lüftens). 4 Bedienung

4.1 Übersicht über die BedienelementeDie Bedienelemente sind nach dem Öffnen der Verklei-dungstür zugänglich.

Abb. 4.1 Verkleidungstür öffnen Die Verkleidungstür kann zur Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten rechts oder links angeschlagen werden. Hinweise zu Installation und Betrieb 3 Bedienung 4 BEDE10 Bedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 bar

Abb. 4.2 Bedienelemente Die Bedienelemente haben folgende Funktionen: 1 Display zur Anzeige der aktuellen Temperatur, Betriebsart oder bestimmter Zusatzinformati- onen 2 Taste "i" zum Abrufen von Informationen 3 Einbauregler (Zubehör) 4 Manometer zur Anzeige des Füll- bzw. Betriebs- drucks in der Heizungsanlage 5 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes 6 Anzeige der Speichertemperatur Taste „+” zum Weiterblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehlersuche) 7 Anzeige des Drucks in der Heizungsanlage Taste „-” zum Zurückblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehlersuche) 8 Taste "Entstörung" zum Rücksetzen bestimmter Störungen 9 Drehknopf zur Einstellung der Heizungs-Vorlauf- temperatur 10 Drehknopf zur Einstellung der Speichertempera- tur Digitales Informations- und Analyse-System (DIA- System) bar

Abb. 4.3 Display des DIA-Systems Ihr Gerät ist mit einem digitalen Informations- und Ana- lyse-System (DIA-System) ausgestattet. Dieses System gibt Ihnen Informationen über den Betriebs zustand Ihres Gerätes und hilft Ihnen bei der Beseitigung von Störun gen. Im normalen Betrieb des Gerätes wird im Display (1) des DIA-Systems die aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur angezeigt (im Beispiel 45 °C). Im Fehlerfall wird die Anzeige der Temperatur durch den jeweiligen Fehler- code ersetzt. Darüber hinaus können Sie den angezeigten Symbolen folgende Informationen entnehmen: 1 Anzeige der aktuellen Heizungs-Vorlauf tempe ra- tur oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes Störung im Luft-/Abgasweg Störung im Luft-/Abgasweg Heizbetrieb aktiv permanent an: Betriebsart Heizbetrieb blinkt: Brennersperrzeit aktiv Warmwasserbereitung aktiv permanent an: Betriebsart Speicherladung ist in Bereitschaft blinkt: Speicherladung ist in Betrieb, Brenner an Heizungspumpe ist in Betrieb Internes Gasventil wird angesteuert 4 BedienungBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 11 Flamme mit Kreuz: Störung während des Brennerbetriebs; Gerät ist abgeschaltet Flamme ohne Kreuz: Ordnun

4.2 Maßnahmen vor Inbetriebnahme

4.2.1 Absperreinrichtungen öffnen

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Gerätes enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker instal- liert. Dieser sollte Ihnen die Lage und die Hand habung dieser Bauteile erklären. Öffnen Sie den Gasabsperrhahn durch Eindrücken und Drehen gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Kontrollieren Sie, ob alle Wartungshähne geöffnet sind. Dies ist der Fall, wenn die Kerbe im Vierkant der Wartungshähne mit der Rohrleitungsrichtung über- einstimmt. Sollten die Wartungshähne geschlossen sein, können sie mit Hilfe eines Maulschlüssels durch eine Vierteldrehung nach rechts oder links geöffnet werden. Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil durch Dre- hen gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Füllen Sie den Warmwasserspeicher im Gas-Kompakt- gerät mit Wasser. Öffnen Sie dazu einen Warmwasser- hahn an einer Zapfstelle, bis dort blasenfrei Wasser austritt.

4.2.2 Anlagendruck kontrollieren

bar Abb. 4.4 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren

Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme den Füll- druck der Anlage am Manometer (1). Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Zeiger am Manometer im dunkel- grau hinterlegten Bereich stehen. Dies entspricht einem Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar. Steht der Zeiger im hellgrau hinterlegten Bereich (< 0,8 bar), muss vor der Inbetrieb nahme Wasser nachgefüllt werden.

Beim Druck auf die Taste „-“ (2) wird der aktuelle Fülldruck (in bar) im Display ange- zeigt.

Um den Betrieb der Anlage mit einer zu gerin- gen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, ver- fügt Ihr Gerät über einen Drucksensor. Bei Unter schreitung des Drucks schaltet Ihr Gerät ab. Im Display erscheint die Fehler meldung „F.23“ oder „F.24“. Um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, muss zunächst Wasser in die Anlage gefüllt werden. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erfor- derlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.

4.3 Gerät einschalten

Vorsicht! Sachbeschädigung bei ungefüllter Hei- zungsanlage! Pumpe und Wärmetauscher können beschä- digt werden, wenn der Hauptschalter bei ungefülltem Warmwasserspeicher und nicht ausreichend gefüllter Heizungsanlage einge- schaltet wird. Füllen Sie den Warmwasserspeicher des Geräts (siehe Abschnitt 4.2.1). Befüllen Sie die Heizungsanlage (siehe Abschnitt 4.2.2). Schalten Sie erst dann den Hauptschalter ein. bar

Abb. 4.5 Gerät einschalten Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Gerät ein und aus. I: „EIN“ 0: „AUS“ Wenn sich der Hauptschalter (1) in Stellung „I” befindet, ist das Gerät eingeschaltet. Im Display (2) erscheint die Standardanzeige des Digitalen Informations- und Ana- lyse-S ystems (Details siehe Abschnitt 4.1). Zur Einstellung des Gerätes entsprechend Ihren Bedürf- nissen lesen Sie bitte die Abschnitte 4.4 und 4.5, in denen die Einstellmöglichkeiten für die Warmwasser- bereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Trennen Sie niemals das Gerät vom Strom- netz. Stellen Sie den Hauptschalter des Gerätes auf Stellung „I”. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, soll- ten Sie Ihr Gas-Kompaktgerät über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der ent sprechenden Bedienungsanleitung). Wie Sie Ihr Gas-Kompaktgerät ganz außer Betrieb neh- men können, finden Sie in Abschnitt 4.9.

4.4 Einstellungen für die Warmwasserbereitung

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Verkalkung! Bei einer Wasserhärte von mehr als

(10 °dH) besteht Verkalkungs- gefahr. Stellen Sie den Drehknopf (3) maximal in die Mittelstellung. bar

Abb. 4.6 Einstellung der Speichertemperatur Zur komfortablen Warmwasserbereitung ist in die ecoCOMPACT-Geräte ein Warmwasserspeicher inte- griert. Die Speichertemperatur ist am Drehknopf (3) stufenlos einstellbar. Zur Einstellung gehen Sie folgendermaßen vor: Stellen Sie den Drehknopf (3) auf die gewünschte Temperatur ein. Dabei entspricht: Linker Anschlag, Frostschutz 15 °C Minimal einstellbare Wassertemperatur 40 °C Rechter Anschlag Maximal einstellbare Wassertemperatur

4 BedienungBedienungsanleitung ecoCOMPACT 0020040939_02 13 Beim Einstellen der gewünschten Temperatur wird die- ser Wert im Display (2) des DIA-Systems angezeigt. Nach ca. fünf Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur).

Aus wirtschaftlichen und hygienischen Grün- den (z. B. Legionellen) empfehlen wir die Ein- stellung auf 60 °C.

Beim Drücken auf die Taste „+“ (1) wird 5 Sekunden lang die aktuelle Speichertempera- tur angezeigt.

4.4.1 Warmwasser zapfen

Öffnen Sie einen Warmwasserhahn an einer Zapf- stelle (Waschbecken, Dusche, Badewanne etc.). Das Warm wasser wird aus dem integrierten Warmwasser- speicher gezapft. Bei Unterschreiten der eingestellten Speichertempera- tur geht das Gerät selbsttätig in Betrieb und heizt den Speicher nach. Während der Speicherladung blinkt im Display (2) die Anzeige , siehe Abbildung 4.6. Bei Erreichen der von Ihnen eingestellten Speicher- tempe ratur schaltet das Gerät selbsttätig ab. Die Pumpe läuft kurze Zeit nach.

4.4.2 Warmwasserbereitung ausschalten

Sie können die Warmwasserbereitung ausschalten, den Heizbetrieb aber weiterhin in Funktion lassen. Drehen Sie hierzu den Drehknopf (3) zur Einstellung der Warmwassertemperatur auf Linksanschlag, siehe Abbildung 4.6. Es bleibt eine Frostschutzfunktion für den Speicher aktiv. Im Display (2) wird für ca. fünf Sekunden eine Speicher- temperatur von 15 °C angezeigt.

4.5 Einstellungen für den Heizbetrieb

4.5.1 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz

eines Regelgerätes) bar

Abb. 4.7 Vorlauftemperatur-Einstellung bei Einsatz eines Regelgerätes Entsprechend der Verordnung über energiesparende Anforderungen an heizungstechnische Anlagen und Warmwasseranlagen (Heizungsanlagen-Verordnung - HeizAnlV) muss Ihre Heizungsanlage mit einer witte- rungsgeführten Regelung oder einem Raumtemperatur- regler ausgestattet sein. In diesem Fall ist folgende Einstellung vorzunehmen: Stellen Sie den Drehknopf (1) zur Einstellung der Hei- zungs-Vorlauftemperatur auf Rechtsanschlag. Die Vorlauftemperatur wird automatisch durch das Regel gerät eingestellt (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).

4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät

Abb. 4.8 Vorlauftemperatur-Einstellung ohne Regelgerät Ist kein Regelgerät vorhanden, so stellen Sie die Vorl- auftemperatur am Drehknopf (1) entsprechend der jeweiligen Außentemperatur ein. Dabei empfehlen wir folgende Einstellungen: Stellung links (jedoch nicht bis zum Anschlag) in der Übergangszeit: Außentemperatur ca. 10 bis 20 °C Stellung Mitte bei mäßiger Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis 10 °C Stellung rechts bei starker Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis –15 °C Beim Einstellen der Temperatur wird die eingestellte Temperatur im Display (2) des DIA-Systems angezeigt. Nach ca. fünf Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungs-Vorlauftemperatur). Normalerweise lässt sich der Drehknopf (1) stufenlos bis zu einer Vorlauftemperatur von 75 °C einstellen. Sollten sich jedoch an Ihrem Gerät höhere Werte einstellen lassen, so hat Ihr Fachhandwerker eine entsprechende Jus tierung vorgenommen, um den Betrieb Ihrer Heizungs anlage mit Vorlauftemperaturen bis 85 °C zu ermöglichen.

4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)

Abb. 4.9 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) Sie können im Sommer den Heizbetrieb ausschalten, die Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb lassen. Drehen Sie hierzu den Drehknopf (1) zur Einstellung der Heizungs-Vorlauftemperatur auf Linksanschlag.

4.6 Raumtemperaturregler oder

witterungsgeführten Regler einstellen

Abb. 4.10 Raumtemperaturregler/witterungsgeführte Regler einstellen Stellen Sie den Raumtemperaturregler (1), den witte- rungsgeführten Regler sowie die Heizkörper- thermostatventile (2) gemäß den entsprechenden Anleitungen dieser Zubehörteile ein.

Abb. 4.11 Statusanzeigen Die Statusanzeige liefert Ihnen Informationen über den Betriebszustand Ihres Gerätes. Aktivieren Sie die Statusanzeigen durch Betätigen der Taste „i” (1). Im Display (2) erfolgt nun die Anzeige des jeweiligen Statuscodes, z. B. „S. 4“ für Brennerbetrieb. Die Bedeu- tung der wichtigsten Statuscodes können Sie aus der unten stehenden Tabelle entnehmen. In Umschaltphasen, z. B. bei Wiederanlauf durch Aus- bleiben der Flamme, wird kurzzeitig die Statusmeldung „S.” angezeigt. Schalten Sie das Display durch nochmaliges Drücken der Taste „i” (1) wieder in den Normalmodus zurück. Anzeige Bedeutung Anzeigen im Heizbetrieb S. 0 Kein Wärmebedarf S. 1 Gebläseanlauf S. 2 Wasserpumpenvorlauf S. 3 Zündvorgang S. 4 Brennerbetrieb S. 5 Gebläse- und Wasserpumpennachlauf S. 6 Gebläsenachlauf S. 7 Wasserpumpennachlauf S. 8 Verbleibende Brennersperrzeit nach Heizbetrieb Tab. 4.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Fortsetzung siehe nächste Seite)

Anzeige Bedeutung Anzeigen bei Speicherladung S.20 Speichertaktbetrieb aktiv S.21 Gebläseanlauf S.23 Zündvorgang S.24 Brennerbetrieb S.25 Gebläse- und Wasserpumpennachlauf S.26 Gebläsenachlauf S.27 Wasserpumpennachlauf S.28 Brennersperre nach Speicherladung Anzeigen von Anlageneinflüssen S.30 Raumthermostat blockiert Heizbetrieb (Regler an Klemmen 3-4-5) S.31 Sommerbetrieb aktiv oder eBUS-Regler oder Einbauti- mer blockiert Heizbetrieb S.32 Einfrierschutz Wärmetauscher aktiv S.34 Frostschutzbetrieb aktiv S.36 Stetigregler/Raumthermostat blockiert Heizbetrieb (Sollwert < 20 °C) S.41 Anlagendruck zu hoch Tab. 4.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Fortsetzung)

4.8 Störungsbehebung

Sollten sich beim Betrieb Ihres Gas-Kompaktgerätes Probleme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst überprüfen: Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt; Gerät geht nicht in Betrieb: Sind der gebäudeseitige Gasabsperrhahn in der Zulei- tung und der Gasabsperrhahn am Gerät geöffnet (siehe Abschnitt 4.2)? Ist die Kaltwasserversorgung gewährleistet (siehe Abschnitt 4.2)? Ist die gebäudeseitige Stromversorgung eingeschal- tet? Ist der Hauptschalter am Gas-Kompaktgerät einge- schaltet (siehe Abschnitt 4.3)? Ist der Drehknopf am Gas-Kompaktgerät nicht bis zum linken Anschlag gedreht, also auf Frostschutz gestellt (siehe Abschnitt 4.4 und 4.5)? Ist der Fülldruck der Heizungsanlage ausreichend (siehe Abschnitt 4.8.1)? Ist Luft in der Heizungsanlage (siehe Abschnitt

Liegt eine Störung beim Zündvorgang vor (siehe Abschnitt 4.8.2)? Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb: Liegt überhaupt eine Wärmeanforderung durch die externen Regler (z. B. durch Regler Typ VRC) vor (siehe Abschnitt 4.7)?

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Wenn Ihr Gas-Kompaktgerät nach der Über- prüfung der oben genannten Punkte nicht einwandfrei arbeitet, beachten Sie Folgendes: Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen an Ihrem Gas-Kompaktgerät durchzu- führen. Ziehen Sie einen anerkannten Fachhand- werker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.8.1 Störungen wegen Wassermangel

Das Gerät schaltet auf „Störung”, wenn der Fülldruck in der Heizungsanlage zu gering ist. Diese Störung wird durch die Fehlercodes „F.22” (Trockenbrand) bzw. „F.23” oder „F.24” (Wassermangel / Anlagendruck < 0,5 bar) angezeigt. Das Gerät darf erst wieder in Betrieb genommen wer- den, wenn die Heizungsanlage ausreichend mit Wasser gefüllt ist (siehe Abschnitt 4.8.4).

4.8.2 Störungen beim Zündvorgang

Abb. 4.12 Entstörung Wenn der Brenner nach fünf Zündversuchen nicht gezün- det hat, geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet auf „Störung”. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes „F.28” oder „F.29” im Display (1) angezeigt. Zusätzlich erscheint im Display (1) das durchgekreuzte Flammensymbol. Eine erneute automatische Zündung erfolgt erst nach einer manuellen „Entstörung” durch Drücken der Taste (2). Drücken Sie zur „Entstörung” den Entstörknopf (2) und halten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Wenn Ihr Gas-Kompaktgerät nach dem dritten Ent stör versuch immer noch nicht in Betrieb geht, beachten Sie Folgendes: Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen an Ihrem Gas-Kompaktgerät durchzu- führen. Ziehen Sie einen anerkannten Fachhand- werker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.8.3 Störungen im Luft-/Abgasweg

Die Geräte sind mit einem Gebläse ausgestattet. Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion des Gebläses schaltet das Gerät ab. Im Display erscheinen dann die Symbole und sowie die Fehlermeldungen „F.32” und „F.37“.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Bei den Fehlermeldungen „F.32” und „F.37” müssen Sie einen anerkannten Fachhandwer- ker zwecks Überprüfung zu Rate ziehen. Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen an Ihrem Gas-Kompaktgerät durchzu- führen.

4.8.4 Gerät/Heizungsanlage füllen

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäßes Befüllen! Durch unsachgemäßes Befüllen können Schä- den an Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür, sowie für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung. Verwenden Sie zum Füllen der Heizungsan- lage nur sauberes Leitungswasser. Verwenden Sie keine chemischen Mittel wie z. B. Frost- und Korrosionsschutzmit- teln (Inhibi toren).

bar Abb. 4.13 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage der Zeiger am Manometer (1) im Be reich zwischen 1,0 und 2,0 bar Fülldruck stehen. Steht er unterhalb von 0,75 bar, füllen Sie bitte Wasser nach.

Beim Druck auf die Taste „-“ (2) wird 5 Sekunden lang der Anlagendruck im Display angezeigt. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erfor- derlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerks- betrieb. Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage kön- nen Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, welche unter Umständen nicht zum Füllen der Heizungsanlage geeignet sind (stark korrosives oder stark kalkhaltiges Wasser). Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Zum Befüllen der Anlage gehen Sie bitte wie folgt vor: Öffnen Sie alle Thermostatventile der Anlage. Verbinden Sie den Füllhahn der Anlage mittels eines Schlauchs mit einem Kaltwasser-Zapfventil (Ihr Fach- handwerker sollte Ihnen die Füllarmaturen gezeigt und das Auffüllen bzw. Entleeren der Anlage erklärt haben). Drehen Sie den Füllhahn langsam auf. Drehen Sie das Zapfventil langsam auf und füllen Sie solange Wasser nach, bis am Manometer (1) der erfor- derliche Anlagendruck erreicht ist. Schließen Sie das Zapfventil. Entlüften Sie alle Heizkörper. Prüfen Sie anschließend am Manometer (1) den Anla- gendruck und füllen Sie ggf. nochmals Wasser nach. Schließen Sie den Füllhahn und entfernen Sie den Füllschlauch.

4.9 Außerbetriebnahme

Abb. 4.14 Gerät ausschalten Um Ihr Gas-Kompaktgerät ganz außer Betrieb zu neh- men, schalten Sie den Hauptschalter (1) in Stellung „0”.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Trennen Sie niemals das Gerät vom Strom- netz. Stellen Sie den Hauptschalter des Gerätes auf Stellung „I”. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, soll- ten Sie Ihr Gas-Kompaktgerät im normalen Betrieb nur über das Regelgerät ein- und ausschalten (In for ma- tionen dazu finden Sie in der entsprechenden Be die- nungs anleitung).

Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Gasabsperr- hahn und das Kaltwasserabsperrventil schlie- ßen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum Frostschutz im Abschnitt 4.10.

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Gerätes enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker instal- liert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklären.

Vorsicht! Sachbeschädigung durch Frostschäden! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Trennen Sie niemals das Gerät vom Strom- netz. Stellen Sie den Hauptschalter des Gerätes auf Stellung „I”.

Vorsicht! Beschädigungsgefahr durch unsachge- mäßes Befüllen! Durch unsachgemäßes Befüllen können Schä- den an Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür, sowie für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung. Verwenden Sie zum Füllen der Heizungsan- lage nur sauberes Leitungswasser. Verwenden Sie keine chemischen Mittel wie z. B. Frost- und Korrosionsschutzmit- teln (Inhibi toren). Die Heizungsanlage und die Wasserleitungen sind aus- reichend gegen Frost geschützt, wenn die Heizungsan- lage während einer Frostperiode auch bei Ihrer Abwe- senheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.

4.10.1 Frostschutzfunktion

Das Gas-Kompaktgerät ist - bei eingeschaltetem Haupt- schal ter - mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet: Wenn die Heizungs-Vorlauftemperatur unter 8 °C absinkt, geht die Heizungspumpe in Betrieb und wälzt das Wasser im Heizungssystem um. Wenn die Heizungs- Vorlauftemperatur unter 5 °C absinkt, geht das Gerät in Betrieb und heizt den Geräte-Heizkreis auf ca. 30 °C auf. Wenn die Speichertemperatur - auch bei 0-Stellung des Warmwasser-Temperaturwählers - unter 10 °C absinkt, wird der Speicher auf 15 °C aufgeheizt.

Vorsicht! Gefahr des Einfrierens von Teilen der gesamten Anlage! Die Durchströmung der gesamten Heizungs- anlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden. Stellen Sie sicher, dass die Heizungsanlage ausreichend aufgeheizt wird. Ziehen Sie einen anerkannten Fachhand- werker zwecks Überprüfung zu Rate.

4.10.2 Frostschutz durch Entleeren

Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät vollständig entleert werden. Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und der Warmwasserspeicher im Gerät müssen ebenfalls ent- leert werden. Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.

4.11 Wartung und Kundendienst

4.11.1 Inspektion/Wartung

Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und -sicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Gerätes durch einen Fachhandwerker.

Gefahr! Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Wartung und Reperatur! Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigen. Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsar- beiten oder Reparaturen an Ihrem Gas- Kompaktgerät durchzuführen. Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fachhandwerker. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wir- kungsgrad und somit für einen wirtschaftlicheren Betrieb Ihres Gas-Kompaktgerätes.

4.11.2 Schornsteinfeger-Messung

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Mess- und Kontrollarbeiten werden nur von Ihrem Schornsteinfeger durchgeführt.

Abb. 4.16 Schornsteinfeger-Betrieb einschalten Zur Durchführung der Messungen gehen Sie folgender- maßen vor (siehe Abb. 4.15 und 4.16): Nehmen Sie die Gerätedeckel (1, 2) und das obere Frontteil (5) ab. Die Prüföffnungen sind dann zugäng- lich. Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem Sie gleichzeitig die Tasten „+” (6) und „-” (7) des DIA-Systems drücken. Anzeige im Display: S.Fh = Schornsteinfegerbetrieb Heizung S.Fb = Schornsteinfegerbetrieb Warmwasser Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 Minu- ten Betriebsdauer des Gerätes vor.

Schrauben Sie die Verschlusskappen von den Prüf- öffnungen (3) und (4) ab. Nehmen Sie Messungen im Abgasweg am Prüfstutzen (4) vor (Eintauchtiefe: 110 mm). Messungen im Luft- weg können Sie am Prüfstutzen (3) vornehmen (Ein- tauchtiefe: 65 mm). Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „+” (6) und „-” (7) können Sie den Messbetrieb wieder verlassen. Der Messbetrieb wird auch beendet, wenn 15 Minuten lang keine Taste betätigt wird. Schrauben Sie die Verschlusskappen wieder auf die Prüföffnungen (3) und (4). Setzen Sie die Gerätedeckel (1, 2) und das obere Frontteil (5) wieder auf.