AtmoTEC proplus - Zentralheizkessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AtmoTEC proplus VAILLANT
- VUW Gas-Wandheizgerät BEDEInhaltsverzeichnis Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_012 Inhaltsverzeichnis Geräteeigenschaften p. 2
- Empfehlenswertes Zubehör p. 2
- 1 Hinweise zur Dokumentation p. 3
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen ............................3
1.2 Verwendete Symbole .............................................3
1.3 Typenbezeichnung und Typenschild ...................3
1.4 Gültigkeit der Anleitung ........................................3
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung ....................5
3.3 Anforderungen an den Aufstellort ......................6
4.1 Übersicht über die Bedienelemente ..................8
4.1.1 Bedienelemente bei atmoTEC plus/
turboTEC plus ...........................................................8
4.1.2 Bedienelemente bei atmoTEC pro/
turboTEC pro .......................................................... 10
4.2 Maßnahmen vor der Inbetriebnahme ................11
4.2.1 Absperreinrichtungen öffnen ...............................11
4.4.1 Einstellung der Warmwassertemperatur ..........12
4.4.2 Warmstartfunktion ein- und aus schalten
(nur atmoTEC/turboTEC plus mit integrierter Warmwasserbereitung) ..................12
4.4.3 Warmwasser zapfen ...............................................13
4.5 Einstellungen für den Heizbetrieb .....................13
4.5.1 Vorlauftemperatur einstellen (kein
Regelgerät angeschlossen) ..................................13
4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz
eines Regelgerätes) .............................................. 14
4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) ..... 14
4.5.4 Raumtemperaturregler oder
witterungsgeführten Regler einstellen ............ 14
4.6 Statusanzeigen (für Wartungs- und Service-
arbeiten durch den Fachhandwerker) .............. 14
4.7.2 Störungen beim Zündvorgang ........................... 16
4.7.3 Störungen im Abgasweg ..................................... 16
4.7.4 Gerät/Heizungsanlage füllen .............................. 16
4.8 Außerbetriebnahme ..............................................17
Geräteeigenschaften Die Vaillant atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus-Geräte sind kompakte Gas-Wandheiz- geräte, die zusätzlich mit einer integrierten Warm- wasserbereitung ausgestattet sind. Empfehlenswertes Zubehör Vaillant bietet zur Regelung des atmoTEC pro/atmoTEC plus bzw. turboTEC pro/turboTEC plus verschiedene Reg- lerausführungen zum Anschluss an die Schaltleiste oder zum Einstecken in die Bedienblende an. Ihr Fachhandwerksbetrieb berät Sie bei der Auswahl des geeigneten Regelgeräts.3Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01 1 Hinweise zur Dokumentation Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Ge- samtdokumentation. In Verbindung mit dieser Bedienungsanleitung sind wei- tere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anlei- tungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Mitgeltende Unterlagen Für den Fachhandwerker: Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus Nr. 0020060902 turboTEC pro/turboTEC plus Nr. 0020060903 Montageanleitung turboTEC pro/turboTEC plus LAZ Nr. 0020046336 Garantiekarte turboTEC pro/turboTEC plus Nr. 804 558 Gegebenenfalls gelten auch die weiteren Anleitungen aller verwendeten Zubehörteile und Regler mit.
1.1 Aufbewahrung der Unterlagen
Bewahren Sie bitte diese Bedienungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen so auf, dass sie bei Bedarf zur Verfügung stehen. Übergeben Sie die Unterlagen bei Auszug oder Verkauf an den Nachfolger.
1.2 Verwendete Symbole
Beachten Sie bitte bei der Bedienung des Geräts die Si- cherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung!
Gefahr! Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!
Gefahr! Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr!
Achtung! Mögliche gefährliche Situation für Produkt und Umwelt!
Hinweis! Nützliche Informationen und Hinweise.
- Symbol für eine erforderliche Aktivität
1.3 Typenbezeichnung und Typenschild
Sie finden die Typenbezeichnung auf dem Typenschild, das werkseitig auf der Unterseite des Gerätes ange- bracht ist.
1.4 Gültigkeit der Anleitung
Diese Anleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgen- den Artikelnummern: Gerätetyp Artikelnummer
Tab. 1.1 Gerätetypen und Artikelnummern Die Artikelnummer des Gerätes entnehmen Sie dem Typenschild. Hinweise zur Dokumentation 1 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_014 2 Sicherheit Verhalten im Notfall
Gefahr! Gasgeruch! Vergiftungs- und Explosionsgefahr durch Fehlfunktion! Bei Gasgeruch verhalten Sie sich bitte folgendermaßen:
- Kein Licht ein-/ausschalten.
- Keine anderen elektrischen Schalter betätigen.
- Kein Telefon im Gefahrenbereich benutzen.
- Keine offene Flamme benutzen (z. B. Feuerzeug, Streich holz).
- Gasabsperrhahn schließen.
- Fenster und Türen öffnen.
- Gasversorgungsunternehmen oder Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb benachrichtigen. Sicherheitshinweise Beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Sicherheits- hinweise und Vorschriften.
Gefahr! Verpuffungsgefahr entzündlicher Gas-Luft-Ge- mische! Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Farben usw.) im Aufstellungsraum des Geräts. Gefahr! Vergiftungs- und Explosionsgefahr durch Fehl- funktion! Die Sicherheitseinrichtungen dürfen keinesfalls außer Betrieb gesetzt werden und es dürfen auch keine Manipulationen dieser Einrichtungen versucht werden, die geeignet sind, ihre ord- nungsgemäße Funktion zu beeinträchtigen. Gefahr! Erstickungsgefahr! Verschließen Sie niemals Zuluftöffnungen, da sonst wegen Sauerstoffmangels Erstickungs- gefahr droht.
Gefahr! Vergiftungsgefahr durch möglichen Austritt von Abgasen! Wenn Sie dieses Heizgerät gleichzeitig mit einem Abluftventilator (z.B. Dunstabzugshaube) innerhalb fugendichter Räume betreiben, müssen Sie das Vaillant-Zubehör Multifunktionsmodul (Art.-Nr.: 0020017744) verwenden. Bei mehrfach belegten Abgasschornsteinen und gleichzeitiger Verwendung von Abluftventilatoren sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Informieren Sie sich bei Ihrem Fachhandwerker! Deshalb dürfen Sie keine Veränderungen vornehmen: – am Gerät – im Umfeld des Geräts – an den Zuleitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom – sowie an den Ableitungen für Abgas Das Veränderungsverbot gilt ebenfalls für bauliche Ge- gebenheiten im Umfeld des Geräts, soweit diese Einfluss auf die Betriebssicherheit des Geräts haben können. Ein Beispiel hierfür ist: – Eine schrankartige Verkleidung des Geräts unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerksbetrieb, falls eine derartige Verkleidung von Ihnen gewünscht ist. Für Änderungen am Gerät oder in seinem Umfeld müs- sen Sie in jedem Fall den anerkannten Fachhandwerks- betrieb hinzuziehen, da er hierfür zuständig ist.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Nehmen Sie unter keinen Umständen selbst Eingriffe oder Manipulationen am Gas-Wandheiz- gerät oder an anderen Teilen der Anlage vor. Versuchen Sie niemals, Wartung oder Reparaturen am Gerät selbst durchzuführen. 2 Sicherheit5Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
- Zerstören oder entfernen Sie keine Verplombungen von Bauteilen. Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind autorisiert, verplombte Bauteile zu verändern.
Gefahr! Verbrühungsgefahr. Das am Warmwasserhahn austretende Wasser kann heiß sein.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reinigungsmittel, Farben, Kleb- stoffe usw. in der Umgebung des Gerätes. Diese Stoffe können unter ungünstigen Umständen zu Korrosion – auch in der Abgasanlage – führen. Aufstellung und Einstellung Die Installation des Geräts darf nur von einem anerkann- ten Fachhandwerker durchgeführt werden. Dieser über- nimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und Inbetriebnahme. Der anerkannte Fachhandwerker ist ebenfalls für Inspek- tion/Wartung und Instand setzung des Geräts sowie für Änderungen der eingestellten Gasmenge zuständig.
Achtung! Das Gerät darf nur mit ordnungsgemäß ge- schlossener Geräteverkleidung dauerhaft betrie- ben werden! Andernfalls kann es – unter ungünstigen Betriebsbedingungen – zu Sach- schäden oder sogar Gefahr für Leib und Leben kommen. Fülldruck der Heizungsanlage Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Füll- druck der Heizungsanlage (siehe Abschnitt 4.2.2).
Hinweis! (nur für atmoTEC/turboTEC mit angeschlosse- nem Warmwasserspeicher)! Im Lieferumfang des Gerätes ist eine Fülleinrichtung enthalten. Sie wird von Ihrem Fachhandwerksbetrieb bauseits installiert. Notstromaggregat Ihr Fachhandwerker hat Ihr Gas-Wandheizgerät bei der Installation an das Stromnetz angeschlossen. Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Notstrom- aggregat betriebsbereit halten wollen, muss dieses in seinen technischen Werten (Frequenz, Spannung, Er- dung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmen und mindestens der Leistungsaufnahme Ihres Geräts ent- sprechen. Ziehen Sie hierzu bitte Ihren Fachhand- werksbetrieb zu Rate. Undichtigkeiten Schließen Sie bei Undichtigkeiten im Warmwasser- leitungsbereich zwischen Gerät und Zapfstellen sofort das Kaltwasser-Absperrventil und lassen Sie die Undich- tigkeit durch Ihren Fachhandwerker beheben.
Hinweis! Bei atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus-Geräten ist das Kaltwasser- Absperrventil nicht im Lieferumfang Ihres Geräts enthalten. Fragen Sie Ihren Fachhand- werker, wo er ein solches Ventil montiert hat. Frostschutz Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.
Achtung! Beschädigungsgefahr! Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedriger Einstellung der Raumtempera tur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden. Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in Abschnitt 4.9. Vorschriften, Regeln und Richtlinien Die Installation des Vaillant Geräts darf nur von einem anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ord- nungsgemäße Installation und die erste Inbetriebnahme. Sicherheit 2 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_016 3 Hinweise zum Betrieb
Die N.V. VAILLANT gewährleistet eine Garantie von 2 Jahren auf alle Material- und Konstruktionsfehler ihrer Produkte ab dem Rechnungsdatum. Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraus- setzungen erfüllt sind:
1. Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachmann in-
stalliert worden sein. Dieser ist dafür verantwortlich, dass alle geltenden Normen und Richtlinien bei der In- stallation beachtet wurden.
2. Während der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werks-
kundendienst autorisiert, Reparaturen oder Verände- rungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie er- lischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
3. Damit die Garantie wirksam werden kann, muss die Ga-
rantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterschrieben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückge- schickt werden. Während der Garantiezeit an dem Gerät festgestellte Ma- terial- oder Fabrikationsfehler werden von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen beruhen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschrifts- widriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien zur Installation, zum Aufstell- raum oder zur Belüftung, bei Überlastung, Frosteinwir- kung oder normalem Verschleiß oder bei Gewalteinwir- kung übernehmen wir keine Haftung. Wenn eine Rech- nung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkver- trages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet; dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung er- bracht hat, zu erstatten. Die Reparatur oder der Aus- tausch von Teilen während der Garantie verlängert die Garantiezeit nicht. Nicht umfasst von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseiti- gung hinausgehen, wie z. B. Ansprüche auf Schadener- satz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens. Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer si- cherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instand- haltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile ver- wendet werden!
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Vaillant Gas-Wandheizgeräte atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits- technischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsach- gemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Geräts und anderer Sach- werte entstehen. Die Geräte sind als Wärmeerzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und für die zentra- le Warmwasserbereitung vorgesehen. Es ist für den Ein- satz in Solaranlagen nur zur Trinkwassererwärmung vor- bereitet. Eine andere oder darüber hinausgehende Be- nutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und der Installations- anleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen und das Einhalten der Inspektions- und Wartungs- vorschriften.
Achtung! Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt. Die Geräte müssen von einem qualifizierten Fachhand- werker installiert werden, der für die Beachtung der be- stehenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien verant- wortlich ist.
3.3 Anforderungen an den Aufstellort
Die Vaillant Gas-Wandheizgeräte atmoTEC pro/atmo- TEC plus/turboTEC pro/turboTEC plus werden an der Wand hängend so installiert, dass eine Möglich keit zur Führung der Zuluftleitungen (bei turboTEC pro/turbo- TEC plus-Geräten) bzw. der Abgasleitungen (bei atmo- TEC pro/atmoTEC plus- und turboTEC pro/turboTEC plus- Geräten) gegeben ist. Sie können z. B. in Kellerräumen, Abstell-, Mehr zweck- oder Wohnräumen installiert werden. Fragen Sie Ihren Fach handwerker, welche aktuell gültigen nationalen Vor- schriften zu beachten sind.
Gefahr! Erstickungs- und Vergiftungsgefahr bei unzurei- chender Verbrennungsluft-Zufuhr! Dieses Heizgerät darf nur in ausreichend belüf- teten Räumen installiert und betrieben werden. Ist dies nicht gewährleistet, besteht die Gefahr des Eindringens von Abgasen in Wohnräume. Sorgen Sie für ungehinderte und ausreichende Verbrennungsluft-Zufuhr (z.B. durch Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Decken, Fens- tern, Wänden oder Raumluftverbund).
Hinweis! Ein Abstand des Geräts zu Bauteilen aus brenn- baren Baustoffen bzw. zu brennbaren Objekten ist nicht erforderlich, da bei Nennwärme leistung des Geräts an der Gehäuseoberfläche eine nied- rigere Temperatur auftritt als die max. zulässi- ge von 85 °C. 3 Hinweise zum Betrieb7Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
- Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Geräts mit einem feuchten Tuch und etwas Seife.
Hinweis! Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungs- mittel, die die Verkleidung oder die Armaturen aus Kunststoff beschädigen könnten.
3.5 Recycling und Entsorgung
Sowohl Ihr Vaillant Gas-Wandheizgerät atmoTEC pro/ atmoTEC plus oder turboTEC pro/turboTEC plus als auch die zugehörige Transportver packung bestehen zum überwiegenden Teil aus recyclefähigen Roh stoffen. Gerät Ihr Vaillant Gas-Wandheizgerät atmoTEC pro/atmoTEC plus oder turboTEC pro/turboTEC plus wie auch alle Zu- behöre gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehörteile einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. Verpackung Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie bitte dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät instal- liert hat.
Hinweis! Beachten Sie bitte die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.
3.6 Energiespartipps
Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung Witterungsgeführte Heizungsregelungen regulieren in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die Heizungs-Vorlauftemperatur. Es wird nicht mehr Wärme erzeugt, als benötigt wird. Hierzu muss am witterungs- geführten Regler die der jeweiligen Außentemperatur zugeordnete Heizungs-Vorlauftemperatur eingestellt werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es die Auslegung der Heizungsanlage erfordert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren Fachhandwerksbetrieb vorgenommen. Durch integrierte Zeitprogramme werden gewünschte Heiz- und Absenk- phasen (z. B. nachts) automatisch ein- und ausgeschal- tet. Witterungsgeführte Heizungsregelungen stellen in Verbindung mit Thermostatventilen die wirtschaftlichste Form der Heizungsregelung dar. Absenkbetrieb der Heizungsanlage Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer Nachtruhe und Abwesenheit ab. Dies lässt sich am ein- fachsten und zuverlässigsten durch Regelgeräte mit indi- viduell wählbaren Zeitprogrammen realisieren. Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raum tempe- ratur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheiz- zeiten. Ein Absenken um mehr als 5 °C bringt keine wei- tere Energieersparnis, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode eine erhöhte Aufheizleistung erforder- lich wäre. Nur bei längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, lohnt es sich, die Temperatur weiter abzusenken. Achten Sie aber im Winter darauf, dass ein ausreichender Frost- schutz gewährleistet bleibt. Raumtemperatur Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, dass diese für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten En- ergieverbrauch um etwa 6 %. Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen Nutzungszweck des Raums an. Zum Beispiel ist es nor- malerweise nicht erforderlich, Schlafzimmer oder selten benutzte Räume auf 20 °C zu heizen. Einstellen der Betriebsart In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht beheizt werden muss, empfehlen wir Ihnen, die Heizung auf Sommerbetrieb zu schalten. Der Heizbetrieb ist dann ausgeschaltet, jedoch bleiben das Gerät bzw. die Anlage für die Warmwasserbereitung betriebsbereit. Gleichmäßig heizen Häufig wird in einer Wohnung mit Zentralheizung ledig- lich ein einziger Raum beheizt. Über die Umschließungs- flächen dieses Raums, also Wände, Türen, Fenster, Decke, Fußboden, werden die unbeheizten Nachbar räume unkon- trolliert mitbeheizt und es geht ungewollt Wärmeenergie verloren. Die Leistung des Heizkörpers dieses einen be- heizten Raums ist für eine solche Betriebsweise nicht mehr ausreichend. Die Folge ist, dass sich der Raum nicht mehr genügend erwärmen lässt und ein unbehagliches Kältegefühl ent- steht (übrigens entsteht derselbe Effekt, wenn Türen zwischen beheizten und nicht- oder eingeschränkt be- heizten Räumen geöffnet bleiben). Das ist falsches Sparen: Die Heizung ist in Betrieb und trotzdem ist das Raumklima nicht behaglich warm. Ein größerer Heizkomfort und eine sinnvollere Betriebsweise werden erreicht, wenn alle Räume einer Wohnung gleich- mäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. Übrigens kann auch die Bausubstanz leiden, wenn Ge- bäudeteile nicht oder nur unzureichend beheizt werden. Hinweise zum Betrieb 3 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_018 Thermostatventile und Raumtemperaturregler Es sollte heute selbstverständlich sein, an allen Heiz- körpern Thermostatventile anbringen zu lassen. Sie hal- ten die einmal eingestellte Raumtemperatur exakt ein. Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtemperaturregler (oder witterungsgeführ- tem Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren indi- viduellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirt- schaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage. Lassen Sie in dem Zimmer, in dem sich Ihr Raum- temperaturregler befindet, stets alle Heizkörperventile voll geöffnet, da sich die beiden Regeleinrichtungen sonst gegenseitig beeinflussen und die Regelqualität be- einträchtigt werden kann. Häufig ist folgendes Benutzerverhalten zu beobachten: Sobald es im Raum zu warm wird, werden die Thermo- statventile zugedreht (oder der Raumthermostat auf eine geringere Temperatur eingestellt). Wird es nach einer Weile dann wieder zu kalt, wird das Thermo stat- ventil wieder aufgedreht. Dies ist nicht erforderlich, da die Temperaturregulierung durch das Thermostatventil selbst übernommen wird: Steigt die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf ein- gestellten Wert, schließt das Thermostatventil automa- tisch, bei Unterschreiten des eingestellten Werts öffnet es wieder. Regelgeräte nicht verdecken Verdecken Sie Ihr Regelgerät nicht durch Möbel, Vor- hänge oder andere Gegenstände. Es muss die zirkulie- rende Raumluft ungehindert erfassen können. Verdeckte Thermostatventile können mit Fernfühler ausgestattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig. Lüften der Wohnräume Öffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur zum Lüften und nicht zur Temperaturregelung. Eine kurze Stoßlüftung ist wirkungsvoller und energiesparender als lange offenstehende Kippfenster. Wir empfehlen daher, die Fenster kurzzeitig voll zu öffnen. Schließen Sie wäh- rend des Lüftens alle im Raum befindlich Thermo- statventile bzw. stellen Sie einen vorhandenen Raum- thermostaten auf Minimaltemperatur ein. Durch diese Maßnahmen ist ein ausreichender Luftwech- sel, ohne unnötige Auskühlung und Energieverlust ge- währleistet (z. B. durch ungewollte Heizungseinschaltung während des Lüftens). Angemessene Warmwasser-Temperatur Das warme Wasser sollte nur so weit aufgeheizt werden, wie es für den Gebrauch notwendig ist. Jede weitere Er- wärmung führt zu unnötigem Energieverbrauch, Warm- wasser-Temperaturen von mehr als 60 °C außerdem zu verstärktem Kalkausfall. Bewusster Umgang mit Wasser Ein bewusster Umgang mit Wasser kann die Verbrauchs- kosten erheblich senken. Zum Beispiel Duschen statt Wannenbad: Während für ein Wan nenbad ca. 150 Liter Wasser gebraucht werden, be- nötigt eine mit modernen, Wasser sparenden Arma turen ausgestattete Dusche lediglich etwa ein Drittel dieser Wassermenge. Übrigens: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine neue Dichtung jeweils nur wenige Cent. Einstellung der Warmstartfunktion (nur atmo- TEC plus/turboTEC plus) Die Warmstartfunktion liefert Ihnen sofort warmes Was- ser in der gewünschten Temperatur, ohne dass Aufheiz- zeiten abgewartet werden müssen. Hierzu wird der Warmwasser-Wärmetauscher auf einem vorgewählten Temperaturniveau gehalten. Stellen Sie den Temperatur- wähler nicht höher ein als die benötigte Temperatur, um Energieverlust zu vermeiden. Benötigen Sie längere Zeit kein warmes Wasser, empfehlen wir zur weiteren Ener- gieeinsparung, die Warmstartfunktion abzuschalten. 3 Hinweise zum Betrieb9Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01 4 Bedienung
4.1 Übersicht über die Bedienelemente
4.1.1 Bedienelemente bei atmoTEC plus/
Abb. 4.1 Bedienelemente atmoTEC plus, turboTEC plus Zum Öffnen der Frontklappe greifen Sie in die Griff- mulde und klappen Sie sie herunter. Die nun zu erken- nenden Bedienelemente haben folgende Funktionen (vgl. Abb. 4.1): 1 Display zur Anzeige des aktuellen Fülldrucks der Hei- zungsanlage, der Heizungs-Vorlauftemperatur oder be- stimmter Zusatzinformationen. 2 Taste „i” zum Abrufen von Informationen. 3 Einbauregler (Zubehör). 4 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes. 5 Taste „+” zum Weiterblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehler- suche) und zum Umschalten der Anzeige auf die aktu- elle Heizungs-Vorlauftemperatur. 6 Taste „-” zum Zurückblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehler- suche). 7 Taste „Entstörung” zum Rücksetzen bestimmter Stö- rungen. 8 Drehknopf zur Einstellung der Heizungs-Vorlauf- temperatur. 9 Nur bei atmoTEC/turboTEC mit integrierter Warm- wasserbereitung: Drehknopf zur Einstellung der Warmwasser-Auslauftemperatur. Nur bei atmoTEC/turboTEC mit angeschlossenem Warmwasserspeicher: Drehknopf zur Einstellung der Speichertemperatur. Digitales Informations- und Analyse-System bar
Abb. 4.2 Display (während Brauchwasserzapfung bei atmoTEC plus, turboTEC plus) Das Gerät atmoTEC pro/atmoTEC plus oder turboTEC pro/turboTEC plus ist mit einem digitalen Informa tions- und Ana lyse-System ausgestattet. Dieses System gibt Ihnen Informationen über den Betriebs zustand Ihres Ge- räts und hilft Ihnen bei der Beseitigung von Störun gen. Im normalen Betrieb des Geräts wird im Display (3) der aktuelle Fülldruck der Heizungsan lage angezeigt (im Bei- spiel 1,2 bar). Im Fehlerfall wird die Anzeige des Füll- drucks durch den jeweiligen Fehlercode ersetzt. Bedienung 4 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_0110 Darüber hinaus können Sie den angezeigten Symbolen folgende Informationen entnehmen: Display (3) Anzeige des aktuellen Fülldrucks der Heizungsanlage, der Heizungs-Vorlauf t empe ra tur oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes. permanent an: Störung im Luft-/Abgasweg. blinkt: Automatische Rohrlängenanpassung ist aktiv Solange das Symbol im Display ersc heint, wird über das Zubehör vrnetDIALOG eine Heizungs-Vorlauf- und Warmwasser-Auslauf-Temperatur vorgegeben, d. h. das Gerät arbeitet mit anderen als den an den Drehknöpfen (1) und (2) eingestellten Temperaturen. Heizbetrieb aktiv: permanent an: Betriebsart Heizbetrieb. blinkt: Brennersperrzeit aktiv. Warmwasserbereitung aktiv: VUW*: permanent an: Warmwasser wird gezapft. aus: Es wird kein Warmwasser gezapft. VU**: permanent an: Warmwasserspeicher angeschlossen blinkt: Speicherladung aktiv Warmstartfunktion aktiv: permanent an: Warmstartfunktion ist in Bereit- schaft. blinkt: Warmstartfunktion ist in Betrieb, Brenner an. Heizungspumpe ist in Betrieb. Internes Gasventil wird angesteuert. Flamme mit Kreuz: Störung während des Brennerbetriebs; Gerät ist auf Störung geschaltet Flamme ohne Kreuz: Ordnungsgemäßer Brennerbetrieb. Tab. 4.1 Bedeutung der Symbole im Display
- Nur bei atmoTEC/turboTEC mit integrierter Warm- wasserbereitung: ** Nur bei atmoTEC/turboTEC mit angeschlossenem Warmwasserspeicher:
Hinweis! Drücken Sie die Taste „-“ für ca. 5 Sekunden, um von der Anzeige der Vorlauftemperatur im Display auf die Anzeige des Anlagendruckes - oder umgekehrt - zu wechseln.
4.1.2 Bedienelemente bei atmoTEC pro/
turboTEC pro Zum Öffnen der Frontklappe greifen Sie in die Griff- mulde und klappen Sie sie herunter. Die nun zu erken- nenden Bedienelemente haben folgende Funktionen (vgl. Abb. 4.3): bar
Abb. 4.3 Bedienelemente atmoTEC pro, turboTEC pro 1 Display zur Anzeige des aktuellen Fülldrucks der Hei- zungsanlage, der Heizungs-Vorlauf temperatur oder be- stimmter Zusatzinforma tionen. 2 Anzeigeleuchten für Betriebsarten. 3 Taste „i” zum Abrufen von Informationen. 4 Einbauregler (Zubehör). 5 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes 6 Taste „+” zum Weiterblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehler- suche). 7 Taste „-” zum Zurückblättern der Displayanzeige (für den Fachhandwerker bei Einstellarbeiten und Fehler- suche) und zum Umschalten der Anzeige auf die aktu- elle Heizungs-Vorlauftemperatur. 8 Taste „Entstörung” zum Rücksetzen bestimmter Stö- rungen. 9 Drehknopf zur Einstellung der Heizungs-Vorlauf- temperatur. 10 Drehknopf zur Einstellung der Warmwasser-Auslauf- temperatur. 4 Bedienung11Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01 Multifunktionsanzeige Das Gerät atmoTEC pro bzw. turboTEC pro ist mit einer Multifunktions anzeige ausgestattet. Wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist und das Gerät normal funktioniert, zeigt die Anzeige den aktuellen Fülldruck der Heizungsanlage (im Beispiel 1,2 bar). bar
Abb. 4.4 Display atmoTEC pro, turboTEC pro 1 Anzeige des aktuellen Fülldrucks der Heizungsanlage, der Heizungs-Vorlauf tempe ra tur oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes. 2 Grüne Anzeigeleuchte Warm wasser aus: Es wird kein Warmwasser gezapft blinkt: Warmwasser wird gezapft. 3 Gelbe Anzeigeleuchte permanent an: Brenner an. 4 Rote Anzeigeleuchte permanent an: Gerät ist gestört, ein Fehlercode wird angezeigt. Nur in Verbindung mit vrnetDIALOG: Solange das Symbol im Display erscheint, wird über das Zubehör vrnetDIALOG eine Heizungs- Vorlauf- und Warmwasser-Auslauf-Temperatur vorgegeben, d. h. das Gerät arbeitet mit anderen als den an den Drehknöpfen (9) und (10) einge- stellten Temperaturen. Diese Betriebsart kann nur beendet werden: – durch vrnetDIALOG oder – durch Verändern der Temperatureinstellung an den Drehknöpfen (9) oder (10) um mehr als ±5 K. Diese Betriebsart kann nicht beendet werden: – durch Drücken der Taste (8) „Entstörung“ oder – durch Aus- oder Einschalten des Geräts.
4.2 Maßnahmen vor der Inbetriebnahme
4.2.1 Absperreinrichtungen öffnen
Hinweis! Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklären.
- Öffnen Sie den bauseitig installierten Gasabsperrhahn und den Gasabsperrhahn am Gerät bis zum festen An- schlag.
- Kontrollieren Sie, ob die Wartungshähne im Vorlauf und Rücklauf der Heizungsanlage geöffnet sind.
- Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil. Zur Über- prüfung können Sie an einem Warmwasser hahn an einer Zapfstelle probieren, ob dort Wasser austritt.
4.2.2 Anlagendruck kontrollieren
Abb. 4.5 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus)
- Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme den Fülldruck der Anlage im Display (1) oder am Manometer (2). Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage im Display ein Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar angezeigt werden (am Manometer befindet sich der Zeiger dann im hellgrauen Bereich). Beträgt der Fülldruck weniger als 0,8 bar (der Zeiger des Ma- nometers ist dann im dunkelgrauen Bereich), muss vor der Inbetrieb nahme Wasser nachgefüllt werden (siehe Kapitel 4.7.4).
Hinweis! Die Multifunktionsanzeige sowie die Anzeige des Anlagendrucks funktionieren nur, wenn das Gerät an das Stromnetz angeschlossen und ein- geschaltet ist! Bedienung 4 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_0112
Hinweis! Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt Ihr Gerät über einen Drucksensor. Bei Unterschreiten des erforderlichen Fülldrucks blinkt zunächst die Anzeige im Display. Bei weiterem Druckabfall schaltet das Gerät auf Störung und im Display erscheint die Fehler- meldung „F.22“. Um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, müssen Sie Wasser in die Anlage füllen (siehe Kapitel 4.7.4). Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erfor- derlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.
Hinweis! Drücken Sie die Taste „-“ für ca. 5 Sekunden, um von der Anzeige der Vorlauftemperatur im Display auf die Anzeige des Anlagendruckes - oder umgekehrt - zu wechseln.
Abb. 4.6 Gerät einschalten (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus)
- Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Gerät ein und aus: „I“ = Ein „0“ = Aus. Wenn Sie das Gerät einschalten, erscheint im Display (2) der aktuelle Fülldruck der Heizungs anlage. Zur Einstellung des Geräts entsprechend Ihren Bedürf- nissen lesen Sie bitte die Abschnitte 4.4 und 4.5, in denen die Einstellmöglichkeiten für die Warmwasser- bereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.
Achtung! Beschädigungsgefahr. Frostschutz- und Überwachungseinrichtun gen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I” steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, soll- ten Sie Ihr Gas-Wandheizgerät über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der ent sprechenden Bedienungsanleitung). Wie Sie Ihr Gas-Wandheizgerät ganz außer Betrieb neh- men können, finden Sie in Abschnitt 4.8 beschrieben.
4.4 Warmwasserbereitung
4.4.1 Einstellung der Warmwassertemperatur
Abb. 4.7 Einstellung der Warmwassertemperatur (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus)
- Schalten Sie das Gerät wie in Abschnitt 4.3 beschrie- ben ein.
- Stellen Sie den Drehknopf (3) zur Einstellung der Warmwasserauslauftemperatur (VUW)/Speichertempe- ratur (VU) auf die gewünschte Temperatur ein. Nur bei atmoTEC/turboTEC mit integrierter Warm- wasserbereitung (Warmwasserauslauftemperatur): – linker Anschlag ca. 35 °C – rechter Anschlag max. 65 °C. Nur bei atmoTEC/turboTEC mit angeschlossenem Warmwasserspeicher (Speichertemperatur): – linker Anschlag ca. 15 °C – rechter Anschlag max. 75 °C. Beim Einstellen der gewünschten Temperatur wird der jeweils zugehörige Sollwert im Display (2) angezeigt. Nach ca. fünf Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktueller Fülldruck der Heizungsanlage).
Achtung! Verkalkungsgefahr. Bei einer Wasserhärte von mehr als 20 °dh stel- len Sie bitte den Drehknopf (3) maximal in die Mittelstellung. 4 Bedienung13Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
Gefahr! Gesundheitsgefährdung durch Legionellenbildung. Wenn das Gerät zur Nacherwärmung in einer solargestützten Trinkwassererwärmungsanlage eingesetzt wird, stellen Sie die Warmwasser- auslauftemperatur/Speichertemperatur am Drehknopf (3) auf mindestens 60 °C ein.
4.4.2 Warmstartfunktion ein- und aus schalten
(nur atmoTEC/turboTEC plus mit integrierter Warmwasserbereitung) Die Warmstartfunktion liefert Ihnen sofort warmes Was- ser in der gewünschten Temperatur, ohne dass eine Auf- heizzeit abgewartet werden muss. Hierzu wird der Warm- wasser-Wärmetauscher des turboTEC pro/turboTEC plus oder atmoTEC pro/atmoTEC plus Gerätes auf dem vorge- wählten Temperaturniveau gehalten.
Abb. 4.8 Warmstartfunktion ein- und ausschalten Die Warmstartfunktion aktivieren Sie, indem Sie den Drehknopf (1) kurz bis zum Anschlag (Einstellung a) nach rechts drehen. Anschließend wählen Sie die gewünschte Warm wasser- auslauftemperatur, z. B. Einstellung b, siehe Kapitel 4.4.1. Das Gerät passt die Warmhaltetemperatur automatisch der eingestellten Warmwassertemperatur an. Das tempe- rierte Wasser steht bei Zapfung direkt zur Verfügung; im Display blinkt das Symbol
Die Warmstartfunktion schalten Sie aus, indem Sie den Drehknopf (1) kurzzeitig bis zum Anschlag nach links drehen (Einstellung c). Das Symbol erlischt. Anschlie- ßend wählen Sie wieder die gewünschte Warmwasser- Auslauftemperatur, z. B. Einstellung b.
4.4.3 Warmwasser zapfen
Abb. 4.9 Warmwasser zapfen Nur bei atmoTEC/turboTEC mit integrierter Warm- wasserbereitung: Beim Öffnen eines Warmwasser- hahns (1) an einer Zapfstelle (Waschbecken, Dusche, Ba- dewane etc.) geht das Gerät selbsttätig in Betrieb und liefert Ihnen warmes Wasser. Das Gerät schaltet die Warmwasserbereitung bei Schlie- ßen des Zapfventils selbsttätig ab. Die Pumpe läuft kurze Zeit nach. Nur bei atmoTEC/turboTEC mit integrierter Warm- wasserbereitung: Wird dem Warmwasserspeicher Was- ser entnommen oder fällt die Temperatur des Speichers unter den eingestellten Wert, geht das Gerät selbsttätig in Betrieb und heizt das im Speicher befindliche Wasser auf. Ist die eingestellte Speichertemperatur erreicht, so schaltet sich das Gerät selbsttätig ab. Die Pumpe läuft kurze Zeit nach. Bedienung 4 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_0114
4.5 Einstellungen für den Heizbetrieb
4.5.1 Vorlauftemperatur einstellen (kein Regelgerät
bar Abb. 4.10 Vorlauftemperatur-Einstellung ohne Regelgerät (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus) Ist kein externes Regelgerät vorhanden, so stellen Sie die Vorlauftemperatur am Drehknopf (1) entsprechend der jeweiligen Außentemperatur ein. Dabei empfehlen wir folgende Einstellungen: – Stellung links (jedoch nicht bis zum Anschlag) in der Übergangszeit: Außentemperatur ca. 10 bis 20 °C – Stellung Mitte bei mäßiger Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis 10 °C – Stellung rechts bei starker Kälte: Außentemperatur ca. 0 bis –15 °C Beim Einstellen der Temperatur wird der eingestellte Temperaturwert im Display (2) angezeigt. Nach ca. fünf Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display er- scheint wieder die Standardanzeige (aktueller Fülldruck der Heizungsanlage). Normalerweise lässt sich der Drehknopf (1) stufenlos bis zu einer Vorlauftemperatur von 75 °C einstellen. Sollten sich jedoch an Ihrem Gerät andere Maximalwerte einstel- len lassen, so hat Ihr Fachhandwerker eine entsprechen- de Jus tierung vorgenommen, um den Betrieb Ihrer Hei- zungs anlage mit entsprechenden Vorlauftemperaturen zu ermöglichen.
4.5.2 Vorlauftemperatur einstellen (bei Einsatz
eines Regelgerätes) bar
Abb. 4.11 Vorlauftemperatur-Einstellung bei Einsatz eines Regelgerätes (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus) Wenn Ihr Heizgerät mit einer witterungsgeführten Rege- lung oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet ist, müssen Sie folgende Einstellung vornehmen:
- Stellen Sie den Drehknopf (1) zur Einstellung der Hei- zungs-Vorlauftemperatur auf Rechtsanschlag. Die Vorlauftemperatur wird automatisch durch das Regel- gerät eingestellt (Informationen dazu finden Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).
4.5.3 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)
Abb. 4.12 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb) (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus) Sie können im Sommer den Heizbetrieb ausschalten, die Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb lassen.
- Drehen Sie hierzu den Drehknopf (1) zur Einstellung der Heizungs-Vorlauftemperatur auf Linksanschlag. 4 Bedienung15Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
4.5.4 Raumtemperaturregler oder witterungsge-
führten Regler einstellen iFP
Abb. 4.13 Raumtemperaturregler/witterungsgeführte Regler einstellen
- Stellen Sie den Raumtemperaturregler (1), den witte- rungsgeführten Regler sowie die Heizkörper- thermostatventile (2) gemäß den entsprechenden An- leitungen dieser Zubehörteile ein.
4.6 Statusanzeigen (für Wartungs- und Service-
arbeiten durch den Fachhandwerker) bar
Abb. 4.14 Statusanzeigen (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus) Die Statusanzeigen liefern Informationen über den Be- triebszustand des Geräts.
- Aktivieren Sie die Statusanzeigen durch Betätigen der Taste „i” (1). Im Display (2) erfolgt nun die Anzeige des jeweiligen Statuscodes, z. B. „S. 4“ für Brennerbetrieb. Die Bedeu- tung der wichtigsten Statuscodes können Sie aus der Ta- belle 4.2 entnehmen. In Umschaltphasen, z. B. bei Wiederanlauf durch Aus- bleiben der Flamme, wird kurzzeitig die Statusmeldung „S.” angezeigt.
- Schalten Sie das Display durch nochmaliges Drücken der Taste „i” (1) wieder in den Normalmodus zurück. Anzeige Bedeutung Anzeigen im Heizbetrieb S. 0 Kein Wärmebedarf S. 1 Heizung Gebläsevorlauf (nur turboTEC pro/ turboTEC plus) S. 2 Heizung Pumpenvorlauf S. 3 Heizung Zündung S. 4 Heizung Brenner an S. 5 Lüfter- und Pumpennachlauf S. 6 Heizung Gebläsenachlauf (nur turboTEC pro/ turboTEC plus) S. 7 Heizung Pumpennachlauf S. 8 Restsperrzeit Heizung S.31 Sommerbetrieb aktiv S.34 Heizung Frostschutz Anzeigen im Warmwasserbetrieb S.10 Warmwasseranforderung S.14 Warmwasserbetrieb Brenner an Anzeigen bei Warmstartbetrieb / angeschlossenem Warmwasserspeicher S.20 Speicherladeanforderung S.24 Speicherladung Brenner an Tab. 4.2 Statuscodes und ihre Bedeutung (Auswahl) Bedienung 4 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_0116
4.7 Störungsbehebung
Sollten sich beim Betrieb Ihres Gas-Wandheizgeräts Pro- bleme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst überprüfen: Störung Ursache Beseitigung Gerät geht nicht in Betrieb: Kein warmes Wasser, Heizung bleibt kalt. Der vom Fachhandwerker bauseitig installierte Gasabsperrhahn in der Zuleitung und/oder der Gasabsperrhahn am Gerät ist geschlossen. Öffnen Sie die beiden Gasabsperrhähne (siehe Kapitel
Das Kaltwasser-Absperrventil ist geschlossen. Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil (siehe Kapitel
Die gebäudeseitigen Stromversorgung ist unterbrochen. Prüfen Sie, ob der zuständige Sicherungsautomat eingeschaltet ist bzw. die Sicherung in Ordnung ist und ob der Netzstecker korrekt in die Steckdose eingesteckt ist. Das Gerät schaltet sich bei Wiederkehr der Netzspannung automatisch wieder ein. Der Hauptschalter am Gas-Wandheizgerät steht auf „0“ = Aus. Drehen Sie den Hauptschalter (4, Abb. 4.1) auf „I“ = Ein (siehe Kapitel 4.3). Ist der Drehknopf für die Vorlauftemperatur-Einstel- lung am Gas-Wandheizgerät bis zum linken Anschlag gedreht, also auf Frostschutz gestellt (siehe Abschnitt 4.9)? Wenn Sie ein externes Regelgerät angschlossen haben: Drehen Sie den Drehknopf zur Einstellung der Heizungs- Vorlauftemperatur bis zum rechten Anschlag. Wenn Sie kein externes Regelgerät angschlossen haben: siehe Kapitel 4.5.1. Der Fülldruck der Heizungsanlage ist nicht ausreichend (siehe Kapitel 4.7.1). Füllen Sie Wasser in die Heizungsanlage (siehe Kapitel
Es befindet sich Luft in der Heizungsanlage. Lassen Sie Ihren Fachhanderker die Heizungsanlage entlüfter. Eine Störung beim Zündvorgang liegt vor. Drücken Sie zur Entstörung den Entstörknopf maximal dreimal. Sollte das Gerät danach nicht in Betrieb gehen, müssen Sie einen anerkannten Fachhand werksbetrieb zwecks Überprüfung und Beseitigigung der Störung zu Rate ziehen. (siehe Kapitel 4.7.2). Warmwasserbetrieb störungsfrei; Heizung geht nicht in Betrieb. Sind die externen Regler (z. B. Regler calorMATIC) richtig eingestellt. Stellen Sie den Regler richtig ein (siehe Kapitel 4.5.4). Tab. 4.3 Störungsbehebung
Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Wenn Ihr Gas-Wandheizgerät nach Beseitigung der Störung immer noch nicht einwandfrei arbeitet, müssen Sie einen anerkannten Fachhand werksbetrieb zwecks Überprüfung und Beseitigung der Störung zu Rate ziehen.
4.7.1 Störungen wegen Wassermangel
Das Gerät schaltet auf Störung, wenn der Fülldruck in der Heizungsanlage zu gering ist. Diese Störung wird durch die Fehlercodes „F. 2 2 ” (Trockenbrand) bzw. „F. 2 3 ” oder „F. 24 ” angezeigt. Das Gerät kann erst wieder in Betrieb genommen wer- den, wenn die Heizungsanlage ausreichend mit Wasser gefüllt ist (siehe Kapitel 4.7.4). 4 Bedienung17Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
4.7.2 Störungen beim Zündvorgang
Abb. 4.15 Entstörung (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus) Wenn der Brenner nach drei Zündversuchen nicht gezün- det hat, geht das Gerät nicht in Betrieb und schaltet auf Störung. Dies wird durch die Anzeige der Fehlercodes „F. 2 8 ” oder „F. 29 ” im Display angezeigt. atmoTEC/turboTEC plus: Zusätzlich erscheint im Display das durchkreuzte Flam- mensymbol (1). atmoTEC/turboTEC pro: Zusätzlich leuchtet die rote Anzeigeleuchte. Eine erneute automatische Zündung erfolgt erst nach einer manuellen Entstörung.
- Drücken Sie zur Entstörung den Entstörknopf (2) und halten Sie ihn ca. eine Sekunde lang gedrückt.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Wenn Ihr Gas-Wandheizgerät nach dem dritten Ent stör versuch immer noch nicht in Betrieb geht, müssen Sie einen anerkannten Fachhand- werks betrieb zwecks Überprüfung zu Rate ziehen.
4.7.3 Störungen im Abgasweg
Alle atmoTEC/turboTEC-Geräte sind mit einer Überwa- chungseinrichtung des Abgasweges ausgestattet. Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion des Abgasweges schal- tet das Gerät ab. - Im Display der Geräte atmoTEC/turboTEC plus erschei- nen dann die Symbole und . - Bei den atmoTEC/turboTEC pro-Geräten leuchtet die rote LED dauerhaft. - Bei allen Geräten erscheint eine Fehlermeldung: atmoTEC: F. 3 6 turboTEC: F. 3 3
Achtung! Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Bei dieser Fehlermeldung müssen Sie einen anerkannten Fachhandwerks betrieb zwecks Überprüfung zu Rate ziehen.
4.7.4 Gerät/Heizungsanlage füllen
Abb. 4.16 Fülldruck der Heizungsanlage kontrollieren (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus)
- Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme den Fülldruck der Anlage im Display (1) oder am Manometer (2). Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage soll bei kalter Anlage im Display ein Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar angezeigt werden (am Manometer befindet sich der Zeiger dann im hellgrauen Bereich). Beträgt der Fülldruck weniger als 0,8 bar (der Zeiger des Ma- nometers ist dann im dunkelgrauen Bereich), muss vor der Inbetrieb nahme Wasser nachgefüllt werden.
Hinweis! Die Anzeige des Anlagendrucks im Display funktioniert nur, wenn das Gerät an das Strom- netz angeschlossen und eingeschaltet ist! Hinweis! (nur für atmoTEC/turboTEC mit angeschlosse- nem Warmwasserspeicher)! Im Lieferumfang des Gerätes ist eine Fülleinrichtung enthalten. Sie wird von Ihrem Fachhandwerksbetrieb bauseits installiert. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stock- werke, so kann ein höherer Fülldruck der Anlage erfor- derlich sein. Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerks- betrieb. Bedienung 4 BEDEBedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_0118
Achtung! Beschädigungsgefahr für das Gas-Wandheiz- gerät. Verwenden Sie zum Füllen der Heizungsanlage nur sauberes Leitungswasser. Der Zusatz von chemischen Mittel wie z. B. Frost- und Korrosionsschutzmitteln (Inhibi- toren) ist nicht zulässig. Dadurch können Schäden an Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden können wir keine Haftung übernehmen. Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungsanlage kön- nen Sie normalerweise Leitungswasser verwenden. In Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, die unter Umständen nicht zum Füllen der Heizungsanlage geeignet sind (stark korrosives oder stark kalkhaltiges Wasser). Wenden Sie sich in einem solchen Fall bitte an Ihren anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Zum Befüllen der Anlage gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Öffnen Sie alle Heizkörperventile (Thermostatventile) der Anlage.
- Drehen Sie den Füllhahn (1) langsam auf und füllen Sie solange Wasser nach, bis im Display der erforderliche Anlagendruck erreicht ist.
- Schließen Sie den Füllhahn (1).
- Entlüften Sie alle Heizkörper.
- Prüfen Sie anschließend im Display den Anlagen druck und füllen Sie ggf. nochmal Wasser nach.
4.8 Außerbetriebnahme
Abb. 4.18 Gerät ausschalten (hier abgebildet: atmoTEC/turboTEC plus)
- Um Ihr Gas-Wandheizgerät ganz außer Betrieb zu neh- men, schalten Sie den Hauptschalter (1) in Stellung „0”.
Achtung! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I” steht und keine Trennung vom Stromnetz vorliegt. Damit diese Sicherheitseinrichtungen aktiv bleiben, soll- ten Sie Ihr Gas-Wandheizgerät im normalen Betrieb nur über das Regelgerät ein- und ausschalten (In for ma tionen dazu finden Sie in der entsprechenden Be die nungs - anleitung).
Hinweis! Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Gasabsperrhahn und das Kaltwasserabsperrventil schließen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise zum Frostschutz im Abschnitt 4.9. Hinweis! Die Absperreinrichtungen sind nicht im Liefer- umfang Ihres Geräts enthalten. Sie werden bau- seitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Hand- habung dieser Bauteile erklären. 4 Bedienung19Bedienungsanleitung atmoTEC pro/atmoTEC plus und turboTEC pro/turboTEC plus 0020029202_01
Die Heizungsanlage und die Wasserleitungen sind ausrei- chend gegen Frost geschützt, wenn die Heizungsanlage während einer Frostperiode auch bei Ihrer Abwesenheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.
Achtung! Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn der Hauptschalter des Geräts auf Stellung „I” steht und keine Tren- nung vom Stromnetz vorliegt.
4.9.1 Frostschutzfunktion
Das Gas-Wandheizgerät ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet: Wenn die Heizungs-Vorlauftemperatur bei eingeschalte- tem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, dann geht das Gerät in Betrieb und heizt den Geräte-Heizkreis auf ca. 30 °C auf.
Achtung! Gefahr des Einfrierens von Teilen der gesamten Anlage. Die Durchströmung der gesamten Heizungs- anlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden.
4.9.2 Frostschutz durch Entleeren
Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch Gerät vollständig entleert werden. Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und im Gerät müssen ebenfalls entleert werden. Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu Rate.
4.10 Wartung und Kundendienst
Inspektion/Wartung Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebens- dauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Geräts durch einen Fachhandwerker.
Gefahr! Gefahr von Sach- und Personenschäden durch unsachgemäße Handhabung! Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem Gas-Wandheizgerät durchzuführen. Beauftragen Sie damit einen anerkannten Fach- hand werks betrieb. Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Unterlassene Wartung kann die Betriebssicher- heit des Geräts beeinträchtigen und zu Sach- und Personen schäden führen. Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen Wir- kungsgrad und somit für einen wirtschaftlicheren Be- trieb Ihres Gas-Wandheizgeräts. Kundendienst Vaillant SA-NV Rue Golden Hopestraat 15 1620 Drogenbos Tel : 02 / 334 93 52 Bedienung 4 BEDEPour l'utilisateur Notice d'emploi atmoTEC pro/atmoTEC plus turboTEC pro/turboTEC plus
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