EcoMAX exclusiv 45 - Zentralheizkessel VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EcoMAX exclusiv 45 VAILLANT
Bedienungsanleitung / Bedieningshandleiding / Notice d'utilisation
ecoMAX exclusive

Gas-Wandheizgerät mit Brennwerttechnik
Condensategaswandketel
1 Allgemeine Beschreibung 6
1.1 Verwendete Symbole 6
1.2 Haftung 6
1.3 Bestimmungsgemäne Verwendung 6
1.4 Typenschild 8
1.5 CE-Kennzeichnung 8
2 Sicherheit 10
2.1 Sicherheitshinweise 10
2.2 Warnhinweis 12
3 Werksgarantie 16
4 Bedienung 18
4.1 Übersicht über das Bedienungsfeld 18
4.2 Kontrolle vor der Inbetriebnahme 22
4.3 Warmwasserbereitung 24
4.4 Heizung 30
4.5 Statusanzeige 32
4.6 Storung/Storung entriegeln 36
4.7 Abschalten des Geräts 40
4.8 Gerat/Zentralheizungsanlage nachfullen 42
4.9 Gerat/Zentralheizungsanlage ablassen 44
4.10 Reinigung 46
4.11 Inspektion/Wartung 46
4.12 Frostschutz 46
5 Energiespartips 48
1 Algemeen 7
1 Allgemeine Beschreibung
1.1 Verwendete Symbole
Achten Sie bei der Installation des Geräts auf die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!

Gefährlich!
Unmittelbare Gefahr für die Anwesenden, diesich in der Umgebung aufhalten.

Achtung!
Möglichkeit, daß es zu einer gefährlichen Situation im Zusammenhang mit dem Produkt und/oder der Umgebung kommt.

Hinweis!
Anwendungsempfehlung.
Unten werden die im Text verwendeten Symbole erklär:
- Symbol für eine notwendige Maßnahme
- Aufzahlung bei Funktionsbeschreibungen, allgemeine Aufzahlung
1.2 Haftung
Für Schäden, die dadurch entstehen, daß den Anweisungen in dieser Anleitung keine Folge geleistet wird, sind wir nicht haftbar.
1.3 Bestimmungsgemäne Verwendung
Die Vaillant ecoMAX exclusiv-Geräte sind nach dem neuesten Stand der Technik und den anerkannten Sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch konnen bei der Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen. Das Gerät ist zum Einsatz in geschlossenen Warmwasser- und Zentralheizungsanlagen für den Haushalt vorgesehen. Eine andere Nutzung Goes auf Risiko des Anwenders. Für sich hieraus ergebende Schäden haften wir nicht. Zur bestimmungsgemäß Verwendung siehe die Bedienungsanleitung.

Hinweis!
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig auf.
1 Algemeen
Das Typenschild (Abbildung A.2) des ecoMAX exclusiv istwerkseitig auf der Unterseite des Geräts angebracht.
1.5 CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung wird angegeben, daß das
Gerat den folgenden Kriterien genugt:
Gasperate-Richtlinie 92/396/EWG
EMC-Richtlinie 89/336/EWG
Richtlinie zum Wirkungsgrad 92/42/EWG
1.4 Typeplaatje
2.1 Sicherheitshinweise
2.1.1 Aufstellung, Einstellung und Wartung
Achten Sie zu ihrer eigenen Sicherheit darauf, daß die Aufstellung, die Einstellung und die Wartung durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb erfolgen. Diese Fachhandwerksbetrieb ist auch für die Inspektion, die Wartung, die Reparatur, für die Gaseinstellungen sowie die korrekte und sichere Funktion des Geräts verantwortlich.

Achtung!
Das Gerätarf
zur Inbetriebnahme
- zu Prüfzwecken
zum Dauerbetrieb nur mit geschlossenem Kammerdeckel und vollständig montiertem und geschlossenem Luft- Abgassystem betrieben werden.
2.1.2 Gasgeruch
Wenn Sie Gasgeruch wahrnehmen, verfahrens Sie wie folgt:
- K einen Licht- oder anderen elektrischen Schalter bedieren, kein Telefon in der Gefahrenzone bedieren, kein offenes Feuer (z. B. Feuerzeug oder Streichholz), nicht rauchen.
- S chlieBen Sie sofort den Gasabsperrhahn (1) des Gerats (Abbildung S.1) und den Hauptgashahn.
- Öf fnen Sie Fenster und Turen.
- I nformieren Sie ihre Mitbewohner und verlassen Sie das Gebäude.
- I nformieren Sie das Gasversorgungsunternehmen und/oder ihren Fachhandwerksbetrieb.
2.1.3 Veränderungen am Gerät oder im Umfeld des Gerätes
An folgenden Einrichtungen dürfen keine
Veränderungen vorgenommen werden:
- am Gerät; - an den Leitungen für Gas, (Kondens-)Wasser, Strom, Zuluft und Verbrennungsgas;
- Sicherheitsgruppe und Abgasableitung;
- auch bauliche Anpassungen, die die Betriebssicherheit des Geräts nachteilig beeinflussen können, sind zu unterlassen.
2 V e i l i g h e a Ségurité
2.1.4 Explosive und leicht entflammbare Substanzen.
Explosive oder leicht entflammbare Substanzen wie etwa Benzin, Lacke und Papier)dufen Sie in dem Aufstellungraum des Gerats weder verwenden noch aufbewahren.
2.1.5 Einbau in Schranken und ähnliches
Für den Einbau in Schranken oder Nischen und ähnliches gelten ergänzende Aufstellungsvorschriften. Fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb, bevor Sie Ihr Gerät in ein Gehäuse einbauen.
2.2 Warnhinweis
2.2.1 Korrosionsschutz
Verwenden Sie keine Sprühdosen, chlorhaltige Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Lacke, Kleber usw. im Umfeld Ihres Geräts. Diese Substanzen können unter umgangstigen Bedingungen zu einem erhöhten Korrosionsrisiko für Ihr Gerät und für die Leitungen führen.
2.2.2 Wasserdruck kontrollieren
Kontrollieren Sie regelmäßig den Wasserdruck der Zentralheizungsanlage, dieser muß mindestens 100 kPa (1 bar) betragen. Das Nachfüllen der Zentralheizungsanlage hangt von der Situation vor Ort ab. Fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb um Rat.
2.2.3 Notstromaggregat
Bei der Aufstellung wird ihr Gerät mit dem Stromnetz der Wohnung verbunden. Falls Sie bei Ausfall der öffentlichen Stromversorgung das Gerät mit einem Notstromaggregat weiter betreiben sollen, muß diesen Notstromaggregat den gleichen Anforderungen im Zusammenhang mit Frequenz, Spannung und Erdung genügen wie auch die öffentliche Stromversorgung. Die Kapazität des Notstromaggregats muß auf jeder Fall der Leistung entsprechen, die das Gerät aufnimmt. Fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb um Rat.
2.2.4 Undichtigkeiten
Bei einer Undichtigkeit der Warmwasserleitung, die sich zwischen Gerät und Entnahmestelle befindet, müssen Sie sofort den Wasserabsperrhahn (2) des Geräts schlieben. Informieren Sie ihren Fachhandwerksbetrieb, um die undichte Stelle zu beseitigen.
2.1.4 Explosieve enlichtontvlambare stoffen
2.2.1 Bescherming gegen corrosie
Die Garantiebedingungen entnehmen Sieitte der beiliegenden Garantiekarte.
Die Garantie wird nur gewährt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Das Gerät muß von einem qualifizierten Fachmann installiert worden sein. Dieser ist davon verantwortlich, daß alle geltenden Normen und Richtlinien bei der Installation beachtet wurden.
- Das Gerät muß mit einem Typenschild versehen sein, das bestätigt, daß das Gerät durch in Belgien anerkannte Instanzen zugelassen wurde.
- Wahrend der Garantiezeit ist nur der Vaillant Werskundendienst autorisiert, Reparaturen oder Veränderungen am Gerät vorzunehmen. Die Werksgarantie erlischt, wenn in das Gerät Teile eingebaut werden, die nicht von Vaillant zugelassen sind.
- Damit die Garantie wirksam werden kann, muß die Garantiekarte vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt, unterscriben und ausreichend frankiert spätestens fünfzehn Tage nach der Installation an uns zurückgeschickt werden!
Während der Garantiezeit werden an dem Gerät festgestellte Material- oder Fabrikationsfehler von unserem Werkskundendienst kostenlos behoben. Für Fehler, die nicht auf den genannten Ursachen berufen, z. B. Fehler aufgrund unsachgemäßer Installation oder vorschriftswidriger Behandlung, bei Verstoß gegen die geltenden Normen und Richtlinien der Installation, des Aufstellraumes oder der Belüftung, bei Überlastung, bei Frosteinwirkung oder normalem Verschleß oder bei Gewalteinwirkung, übernehmen wir keine Haftung. Wenn eine Rechnung gemäß den allgemeinen Bedingungen des Werkvertrages ausgestellt wird, wird diese ohne vorherige schriftliche Vereinbarung mit Dritten (z. B. Eigentümer, Vermieter, Verwalter etc.) an den Auftraggeber oder/und den Benutzer der Anlage gerichtet, dieser übernimmt die Zahlungsverpflichtung. Der Rechnungsbetrag ist dem Techniker des Werkskundendienstes, der die Leistung erbracht hat, zu erstatten.
Die Reparatur oder der Austausch von Teilen während der Garantie verlangert die Garantiezeit nicht.
Nicht umfaßt von der Werksgarantie sind Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgeh,
z. B. Ansprüche auf Schadenerstatz. Gerichtsstand ist der Sitz unseres Unternehmens.
Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, darüber bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden.
3 Fabrieksgarantie
4.1 Übersicht über das Bedienungsfeld
4.1.1 Bedienungselemente
Ziehen Sie die Frontklappe an der linken und rechten oberen Ecke aus der Befestigung hersaus und klappen Sie sie nach unter. Die jetzt sightbaren Bedienungselemente haben die folgenden Funktionen (siehe Abb. B.1)
1 Drehknopf für die Einstellung der Zentralheizungvorlauftemperatur (siehe Seite 18).
2 "Plus-" und "Minus-" Taste zum Vor- und Zurückblättern in den Displayanweisungen. Für den Fachhandwerksbetrieb auch zum Erhöhen oder Senken der Einstellwerte und zur Fehlersuche bei Störungen.
3 Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Geräts.
4 Optionaler witterungsabhängiger Regler VRC 410S/420S (siehe Seite 32).
5 "Informations"-Taste zum Abrufen von Informationen (siehe Seite 20).
6 Display für das Diagnosesystem zu Hinweisen auf den aktuellen Gerätestatus (siehe Seite 32) oder für spezifische Geräteinformationen (siehe Seite 20).
8 „Reset“-Taste zum Risetten verriegelter Störungen (siehe Seite 20).
9 Drehknopf zum Einstellen der Warmwassertemperatur sowie zum Ein- und Ausschalten der Warmhaltefunktion. Bei einem "Solo"-Gerät, bei dem ein indirectt beheizter Boiler VIH... angeschlossen ist, kann mit diesen Schalter die Boilertemperatur eingestellt werden (siehe Seite 28 und folgende).
10 Manometer zur Anzeige des Wasserdrucks in der Zentralheizungsanlage (siehe Seite 22).
4 B e d i e n i n
Das Display für das Diagnosesystem zeigt im normalen Betriebszustand die aktuelle Temperatur des Zentralheizungsswassers an (in unserem Beispiel ist dies 45^ C). Im Falle einer Störung wird die Temperaturanzeige durch einen Störungcode ersetzt (siehe Seite 35).
Darüber hinaus zeigt das Display eine Reihe von Symbolen an. Die Bedeutung der Symbole ist wie folgt:

Störung der Verbrennungsluftzufuhr/Verbrennungsgasableitung (siehe Seite 39)

Störung der Verbrennungsluftzufuhr/Verbrennungsgasableitung (siehe Seite 39)

Zentralheizungsfunktion aktiv

Warmwasserfunktion aktiv
Permanent Ein bei Solo: Boiler Aufwärmen ist freigegeben
Permanent Ein bei Combi: Es wird Warmwasser entnommen
Blinkt bei Solo: Boiler (VIH...) wird aufgewärmt.

Warmstartfunktion ist aktiv (nur bei Combi)
Permanent Ein: Warmstartfunktion ist freigegeben
Blinkt: In Betrieb für Warmstartfunktion

Interne Zentralheizungspumpe ist eingeschaltet
Internes Gasventil ist eingeschaltet

Flammensymbol mit Kreuz: Flammenstörung, Gerät ist abgeschaltet

Flammensymbol ohne Kreuz: Brenner ist in Betrieb

Inspektion/Wartung erforderlich
4.2 K ontrolle vor der Inbetriebnahme
4.2.1 Absperrhähne öffnen (Abbildung B.3)
1 Offnen Sie den Gasabsperrhahn (1), indem Sieihn nach links bis zum Anschlag drehen.
1 Bei einem Kombigerat muB der Absperrhahn (2) der Einlakombination geoffnet werden, bei Fragen wenden Sie sich an ihren Fachhandwerksbetrieb.
1 Prufen Sie, ob -falls vorhanden die Serviceventile des Zentralheizungszulaufs und des Zentralheizungsrücklaufs geoffnet sind. Das ist dann der Fall, wenn der Strich im Quadrat in Längsrichtung des Ventils gedrecht ist. Wenn das nicht der Fall ist, kann mit Hilfe eines Steckschlussels der Strich im Quadrat in die richtige Position gedrecht werden. Oder der Griff des Absperrhahns muB parallel zur Leitung stehen.
4.2.2 Zentralheizungswasserdruck kontrollieren (Abbildung B.4)
- K ontollieren Sie den Zentralheizungswasserdruck in der Zentralheizungsanlagen, in dem Sie das Manometer auf dem Gerät ablesen.
Bei einer korrekt Funktionierenden Zentralheizungsanlage muß der Wasserdruck bei kalter Zentralheizungsanlage zwischen 100 kPa (1 bar) und 200 kPa (2 bar) liegen.
Wenn der Wasserdruck unter 100 kPa (1 bar) liegt, muß die Zentralheizungsanlage aufgefüllt werden. Wenn die Zentralheizungsanlage auf mehrere Etagen verteil ist, können höhere Zentralheizungswasserdrücke notwendig sein. Das Nachfüllen hangt von der
Zentralheizungsanlage vor Ort ab, wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an ihren Fachhandwerksbetrieb.
4.3 Warm wasserbereitung 4.3.1 W armwasserbereitung mit einem Kombigerat (Abbildung B.5)

Achtung!
Der Hauptschalterarf nur betätigterwenden Zentralheizungsanlage mit Wasser gefülltist.Wenn dieser Warnhinweis nicht beachtet wird,konnenPumpe und primärer Wärmetauscher Schaden behnem.
- Drehen Sie den Hauptschalter (1) in die Position "I".
- Drehen Sie den Stellknopf (2) zur Einstellung der Warmwassertemperatur auf die gewünschte
Temperatur ein, wobei folgenden gilt:
-linker Anschlag, Mindesttemperatur ca. 35^ - rechter Anschlag, Höchsttemperatur 65^ .

Achtung!
Wir empfehlen, die Warmwassertemperatur nicht auf unter 60^ einzustellen, um eine Infizierung mit Legionella über die Warmwasserleitungen zu verhindern.
Beim Drehen am Knopf zeigt das Display den aktuellen Wert an, der gerade eingestellt wird.
Nach ca. fünf Sekunden verschwindet dieser Wert, und das Display zeigt wieder die aktuelle Vorlauftemperatur des Zentralheizungsswassers an, beispisseweise 45^ C.
4.2.2 CV-waterdruk controlleren (afb.B.4)

Abb. B.6: Wärmestartfunktion ein- und ausschalten
Afb. B.6: Warmestartfunctle In- en ultschaken Fig.B.6: allumer et teindre la fonction Quick S
4.3.2 Wärmestartfunktion Ein- und Ausschalten (nur bei Kombigeräten)
Mit eingeschalteter Wärnestartfunktion erzeugt das Gerät sofort warmes Wasser. Der Warmwasserteil des Geräts wird damit auf einer vorab eingestellten Temperatur gehalten.
Die Wärmetstartfunktion wird eingeschaltet, in dem der Drehknopf (1) nach rechts bis zum Anschlag bewegt wird (siehe Abbildung B.6). Wahlen Sie dann die gewünschte Warmwassertemperatur, beispelsweise die Position "B". Die Temperatur der Wärmetstartfunktion entspricht dann:
-linker Anschlag, Mindesttemperatur ca. 35^ -rechter Anschlag, Hochsttemperatur 55^. Der Wasserteil im Gerat bleibt nun auf einer Temperatur, und auf dem Display blinkt das Symbol C.
Die Wärnestartfunktion wird dadurch ausgeschelt, daß der Drehknopf (1) wieder ganz nach links bis zum Anschlag gedreht wird. Das Symbol verschwindet aus dem Display. Dann stellen Sie die Warmwasser-temperatur wieder auf den gewünschten Wert ein (siehe Seite 26).

Abb. B.7: Warmwasser entnahmen (Kombigeräte)
Afb. B.7: Warm water tappen (combloestellen) Fig. B.7: pulser de I'eau chaude (chaudieres mixtes)
4.3.3 Warmwasser entnehmen (Combi-Geräte) (Abbildung B.7)
Beim Öffnen des Warmwasserhahns (1) beispelsweise beim Waschtisch, in der Dusche oder in der Badewanne wird das Gerät aktiviert und liefert warmes Wasser. Beim Schlieben des Warmwasserhahns schaltet sich das Gerät wieder ab, die Pumpe lauft noch kurze Zeit nach.
4.3.4 Warmwasserbereitung mit einem SoloGerät (Abbildung B.8)
Für die Warmwasserbereitung mit einem Solo-Gerät muß ein indirectt befeuerter Boiler VIH... angeschlossen werden.

Achtung! Der Hauptschalterarf nur aktiviert werden, wenn die Zentralheizung mit Wasser befüllt ist. Wenn dieser Warnhinweis nicht beachtet wird, konnen Pumpe und primärer Wärmetauscher Schadenephmen.
- Drehen Sie den Hauptschalter (1) in die Position „I“.
- Stellt den Sie den Drehknopf (2) zur Einstellung der Warmwassertemperatur auf die gewünschte Temperatur, wobei gelten:
- linker Anschlag, Frosstsicherung 15^ - rechter Anschlag, Höchsttemperatur 70^

Achtung!
Wir empfehlen, die Warmwassertemperatur nicht auf unter 60^ einzustellen, um eine Infizierung mit Legionella über die Warmwasserleitungen zu verhindern.
Beim Drehen an dem Knopf zeigt das Display den aktuellen Wert an, der grade eingestellt wird. Nach ca. fünf Sekunden verschwindet der Wert, und das Display zeigt wieder die aktuelle Vorlauftemperatur des Zentralheizungsswassers, beispielsweise 45^ C.
4.3.5 Warmwasser entnehmen (Solo-Geräte mit VIH...) (Abbildung B.9)
Beim Offnen des Warmwasserhahns (1) etwa beim Waschtisch, in der Dusche oder in der Badewanne wird das warme Wasser aus dem angeschlossenen direkt befeuerten Boiler VIH... entnommen. Das kalte Leitungsswasser, das dann in den Boiler strömt, kühlt den Boiler bis unter die eingestellte Temperatur ab. Das Gerät schaltet sich dann ein, um den Boilerinhalt wieder aufzuwärmen. Beim Schlieben des Warmwasserhahns schaltet das Gerät erst ab, nachdem der Boiler die eingestellte Temperatur erreicht hat, die Pumpe lauft noch kurz Zeit nach.

Abb. B.10: Vorlauftemperatur einstellen
Afb. B.10: Aanvoertemperatuur Instellen
Fig. B.10: régler la température d'arrivée
4.4 Heizung
4.4.1 V orlauftemperatur einstellen (Abbildung B.10)

Achtung! Der Hauptschalterarf nur aktiviert werden, wenn die Zentralheizung mit Wasser befüllt ist. Wenn dieser Warnhinweis nicht beachtet wird, konnen Pumpe und primärer Wärmetauscher Schadennehmen.
Je nach Wahl ist das Gerät mit einer witterungsabhängigen Steuerung VRC 410S/420S oder mit einem Zimmer(uhren)thermostat VRT 40 oder VRT 390 (optional) ausgestattet. In diesen Fälle ist es zu empfehlen, folgende Einstellung vorzunehmen: * Drehen Sie den Hauptschalter (1) in die Position "I". * Drehen Sie den Drehknopf (2) zur Einstellung der Temperatur des Wassers in der Zentralheziehung bis zum rechten Anschlag.
Wenn kein witterungsabhängiger Regler und kein Zimmer(uhren)thermostat angeschlossen sind, kann mit dem Drehknopf (2) die Temperatur des Wassers in der Zentralheziehung entsprechend der Außentemperatur eingestellt werden.
Dabei vermfahren Sie wie folgt:
Position links (nicht bis zum Anschlag) in der Übergangszeit Auβentemperatur ca. 10 bis 20 °C
Position in der Mitte bei mägiger Kälte, Außentemperatur ca. 0 bis 10 °C
Position rechts bei strenger Kälte, Außentemperatur ca. 0 bis -15 °C
Beim Drehen an dem Knopf zeigt das Display den aktuellen Wert an, der grade eingestellt wird. Nach ca. fünf Sekunden verschwindet der Wert, und das Display zeigt wieder die aktuelle Vorlauftemperatur des Zentralheizungsswassers, beispisseweise 45^
Bei der Lieferung wurde zur Erreichung eines optimalen Wirkungsgrads die Einstellung der Vorlauftemperatur auf 75^ C begrenzt. Wenn aus irgendwelchen Grunden höhere Vorlauftemperaturen für die Zentralheziehung notwendig sind, kann der Fachhandwerksbetrieb diese Begrenzung entfern; sprechen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb darauf an.
4.4 V e r w a r m i n g

Abb. B.11: Zimmer(uhren)thermostat auf witterungsabhängige Steuerung einstellen
Afb. B.11: Kamer(klok)thermostat of weersafhankelijke regeling instellen
4.4.2 Zimmer(uhren)thermostat oder witterungsabhängige Steuerung einstellen (Abbildung B.11)
Die Einstellung des optionalen Zimmer(uhren)thermostats (1) oder der witterungsbähigigen Steuerung, kombiniert mit thermostatischen Heizkörpersventilen (2), muß entsprechend den zugehörigen Anleitungen ausgeführrt werden.
4.5 Statusanzeige (Abbildung B.12) (für Wartungs- und Servicearbeiten durch den Fachhandwerksbetrieb)
Die Statusanzeige wird abgerufen, indem die Taste "I" betätigt wird (1).
Das Display (2) zeigt den aktuellen Statuscode des Gerats (beispielsweise S.4 = Brenner für Zentralheziehung) an.
Die wichtigsten Statuscodes konnen der Tabelle B1 entnommen werden. Wenn die Taste "I" noch einmal gedrückt wird, erfolgt die Rückkehr zur Standardanzeige auf dem Display. In der Umschaltphase, beispielsweise nach einem erneuten Start bei Ausbleiben einer Flamme im Brenner, wird kurz der Statuscode "$" auf dem Display angezeigt.
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die am hαufigsten auftretenden Statuscodes:
Tabelle B.1: Statuscodeanzeige
| Code | Bedeutung |
| S.0 | K ein Wärmebedarf |
| S.1 Heizung, Zentralheizungspumpe vorsprülen | |
| S.2 Heizung, Gebläse vorsprülen | |
| S.3 Heizung, züden | |
| S.4 Heizung, Brenner ein | |
| S.5 - | |
| S.6 Heizung, Gebläse nachsprülen | |
| S.7 Heizung, Zentralheizungspumpe, Nachlauf | |
| S.8 Heizung, Wartezeit | |
| S.10 Warmwasser, Wärmebedarf | |
| S.11 Warmwasser, Gebläse vorsprülen | |
| S.13 Warmwasser, züden | |
| S.14 Warmwasser, Brenner ein | |
| S.15 - | |
| S.16 Warmwasser, Gebläse nachsprülen | |
| S.17 Warmwasser, Pumpe, Nachlauf | |
| S.20 Warmwasser, Aufheizung direkt befeuerter | |
| Boiler VIH mit Solo Wandheizgerät | |
| S.21 Warmwasser, Gebläse vorsprülen | |
| S.23 | Warmwasser, züden |
| S.24 | Warmwasser, Brenner ein |
| S.25 - | |
| S.26 | Warmwasser, Gebläse nachsprülen |
| S.27 | Warmwasser, Pumpe, Nachlauf |
| S.28 | Warmwasser, Wartezeit |
| S.30 Regler kein Wärmebedarf (Ein/Aus-Regler) | |
| S.31 Sommerfunktion | |
| S.32 | Gebläse, Wartezeit |
| S.34 Heizung, Frostschutz | |
| S.36 | Regler kein Wärmebedarf (Analogregler) |
| S.37 | Gebläse Wartezeit |
| S.39 | Anlagethermostat Kontakt "offen" |
| S.42 Nicht zutreffend | |
| S.53 | Wartezeit Wassermangel |
| S.54 | Wartezeit Wassermangel |
4.6 S törung/Störung entriegeln
4.6.1 Störungen beim Züden
Wenn nach fünf Zündversuchen keine Zündung des Brenners erfolgt, Goes das Gerät nicht in Betrieb, sondern schaltet auf "Störung". Das wird mit dem Fehlercode "F.28" oder "F.29" auf dem Display angezeigt. Ein neuer Zündversuch kann nur vorgenommen werden, wenn die Störung "entriebelt" wird. Drücken Sie dazu auf die Taste "Reset" (1) und halten Sie sie etwa eine Sekunde lang gedrückt (Abbildung B.13).

Gefahr!
Falls nach dem dritten Reset das Gerät immer noch gestört ist, muß ein Fachhandwerksbetrieb gerufen werden, um das Gerät zu kontrollieren.
Das Gerät schaltet auch bei Wassermangel oder Trockenlaufen auf "Störung". These Störungen werden mit den Codes "F.22" Trockenlaufen und "F.23" oder "F.24", Wassermangel, angezeigt. Das Gerätarf derstewerder in Betrieb genommen werden, wenn die Zentralheizungsanlage nachgeflit wurde und den richtigen Druck erreicht hat (siehe Seite 23).
4.6.2 Störungen bei der Verbrennungsluftzufuhr/bei der Verbrennungsgasableitung
Die Geräte ecoMAX exclusiv sind mit einem Gebläse versehen. Wenn das Gebläse nicht richtig arbeitet, schaltet das Gerät ab. Auf dem Display sind dann die Symbole und mit den Fehlermeldungen "F.32" oder "F.37" zu sehen.

Achtung! In diesen Falle muß ein Fachhandwerksbetrieb gerufen werden, um das Gerät und die Verbrennungsluftzufuhr/Verbrennungsgasableitung zu kontrollieren.
4.6.3 Übrige Störungen/Fehlersuche
Wenn sich Probleme beim Einsatz Ihres Zentralheizungs-oder Kombigerats ergeben, konnen Sie die folgenden Dinge überprüfen:
Gerät gehen nicht in Betrieb
- Ist die Gasversorgung in Ordnung?
- Ist die Wasserversorgung in Ordnung?
- Ist die Zentralheizungsanlage gefüllt und hat sie den richtigen Druck?
- Ist die Stromversorgung in Ordnung?
- Ist der Hauptschalter eingeschaltet?
- Störungen beim Züden?
Warmwasser in Ordnung,Keine Heizung
- I st das Zimmer(uhren)thermostat richtig eingestellt

Achtung!
Wenn Ihr Gerät nicht ordnungsgemäß Funktioniert, muß ein Fachhandwerksbetrieb gerufen werden, um das Gerät zu kontrollieren.
4.6.2 Storingen in de verbrandingsluchttoevoer/verbrandingsgasafvoer

Abb.B.16:Heizung abschalten (Sommerbetriebe) Afb.B.16:Verwarming ultschakelen (zomerbedrlf) Fig.B.16: eteindre le chauffage (fonction 已 ete
4.7 A bschalten des Gerätes
4.71Heizung abschalten (Sommerbetrieb)
In der Sommerzeit konnen Sie die Heizung abschalten, die Warmwasserversorgung lauft dann ganz normal weiter.
- D r ehen Sie dazu den Drehknopf (1) zur Einstellung der Zentralheizungsvorlauftemperatur ganz nach links bis zum Anschlag (Abbildung B.16).
4.7.2 Boilerfungtion abschalten (Solo-Gerät mit indirectk befeuertem Boiler VIH...)
Bei Solo-Geräten, an die ein indirekt befeuerter Boiler VIH ... angeschlossen ist, können Sie das Aufwärmen des Boilers abschalten. Die Heizung bleibt dann normal in Betrieb.
- D r ehen Sie dazu den Drehknopf "Warmwassertemperatureinstellung" ganz nach links bis zum Anschlag (siehe Seite 29). Das Aufwärmen des Boilers ist nun abgeschaltet. Der Frostschutz, der den Boiler vor Einfrieren schützt, bleibt aktiv.

Abb. B.17: Gerät ganz abschalten
Afb. B.17: Volledig ult bedrjf nemen
Fig. B.17: complete mise hors service
4.7.3Gerät ganz abschalten
Bei vollständigem Abschalten werden sowohl die Heizungs- als auch die Warmwasserfunktion abgeschaltet.
- D r ehen Sie dazu den Hauptschalter (2) in die Position "O" (Abbildung B.17).

Hinweis!
Wenn das Gerät für langere Zeit außer Betrieb bleiben soll, beispelsweise während des Urlaubs, empfehlen wir ihren, den Gas- und Wasserabsperrhahn zu schreiben.
Achten Sie bei diesen Hinweisen auf die Empfehlungen zum Frostschutz (Seite 47).
4.8 Gerät/Zentralheizungsanlage nachfüllen

Achtung!
Zum Nachfullen der Zentralheizungsanlage verwenden Sie nur klares Leitungswasser. Die Beigabe chemischer Mittel, etwa Schutzmittel gegen Einfrieren oder Korrosion (Inhibitoren) ist nicht zulässig.
Zum Befüllen oder Nachfüllen der Zentralheizungsanlage kann normales Leitungswasser benutzt werden. In Ausnahmefällen kann es sein, daß das Leitungswasser nicht dazu geeignet ist, die Zentralheizungsanlage zu befüssen (Wasser mit zuviel Eisen- oder Kalkgehalt). In diesen Fällen wenden Sie sich an ihren Fachhandwerksbetrieb. Nehmen Sie auf gar keinen Fall Zusätze zur Wasseraufbereitung.
Damit die Zentralheizungsanlage ordnungsgemäß arbeiten kann, muß der Zeiger des Manometers (1) zwischen 100 kPa (1 bar) und 200 kPa (2 bar) stehen (siehe Abbildung 19). Wenn der Zeiger unter 75 kPa (0,75 bar) liegt, muß Wasser nachgeführt werden. Wenn die Zentralheizungsanlage auf mehrere Etagen verteil ist, konnen andere Drücke in der Anlage notwendig sein, damit sie ordnungsgemäß arbeitet. Weil die Nachfüll-/Entnahmestelle von Ort zu Ort unterschiedlich ist, empfehlen wir, bei ihrem Fachhandwerksbetrieb Erkundigungen zum Befüssen und Ablassen einzuholen.
4.8 Gerät/Zentralheizungsanlage befüllen (Fortsetzung)
Bevor Sie mit dem Befüllen beginnen, müssen Sie wissen, wo sich die Fül-Ablaβstelle der Zentralheizungsanlage befindet (fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb).
Wenn Sie die Anlage befüllen wollen, verfahrens Sie wie folgt:
- Öf fnen Sie alle Heizkorperhöhne.
- Befestigen Sie den Füll-/Ablaβschlauch an der Füll-/Ablaβstelle der Zentralheizungsanlage.
- V erbinden Sie die andere Seite des Füllschlauchs mit einem Wasserhahn.
- Ö fnen Sie den Füll-/Ablaßhahn und den Wasserhahn langsam und befüllen Sie die Zentralheizungsanlage, bis das Manometer auf dem Gerät den wichtigen Druck anzeigt.
- S chlieben Sie den Full-/Ablaβhahn und den Wasserhahn.
- E n tlüften Sie alle Heizkörper.
- K ontrollieren Sie noch einmal den Druck, den das Manometer anzeigt, füllen Sie notigenfalls nach (weil es beim Entlüften zu einer erneuten Absenkung des Drucks kommt kann).
- S chlieBen Sie den Füll-/Ablaßhahn sowie den Wasserhahn undnehmen Sie den Füllschlauch ab.
4.9 Gerät/Zentralheizungsanlage ablassen
Bevor Sie mit dem Ablassen beginnen, müssen Si wissen, wo sich der Full-/AblaBhahn der Zentralheizungsanlage befindet (fragen Sie ihren Fachhandwerksbetrieb).
Zum Ablassen gehen Sie wie folgt vor:
- S chalten Sie das Gerät ab, indem Sie den Hauptschalter in die Position "0" setzen, ziehen Sie dann den Stecker aus der Wandsteckdose.
- Ö f fnen Sie alle Heizkörperhöhne.
- Befestigen Sie den Füll-/Ablaβschlauch am Füll-/Ablaβhahn der Zentralheizung.
- S organ Sie davon, daß an der anderen Seite des Füllschlauchs das Wasser ablaufen kann.
- Ö fnen Sie den Füll-/Ablaßhahn langsam und halten Sie die Zentralheizungsanlage leerlaufen.
- Ö fnen Sie die Heizkörperentlaufungshäne (beginnene Sie mit den am hochsten gelegen den Heizkörpern) und warten Sie, bis kein Wasser mehr aus dem Füll-/Abla schlauch lauft.
- Schlieben Sie den Full-/Ablaβschlauch sowie die Heizkorperentlufungshahne.
Die Reinigung beschrankt sich für Sie als den Benutzer auf die Außenseite des Geräts. Den Mantel konnen Sie mit einem feuchten Tuch und etwas Seite reinigen. Verwenden Sie keine scheuernden oder atzenden Reinigungsmittel, die den Lack oder Kunststoff angegeben konnten.
4.11 Inspektion/Wartung
Es ist zu empfehlen, wenn Sie zu ihrer eigenen Sicherheit und um der Betriebssicherheit/Lebensdauer des Geräts wollen jährlich eine Inspektion dahingehend vornehmen lassen, ob eine Wartung notwendig ist. Sie können zu diesen Zweck bei den meisten Betrieb einen Wartungsvertrag abschieden.

Gefahr!
Versuchen Sie niemals, selbst Wartungs- oder Reparaturarbeiten an Ihr dem Gerät vorzunehmen. Überlassen Sie diese Arbeit ausschließlich dem Fachhandwerksbetrieb. Die Unterlassung von Wartungsmaßnahmen kann die Betriebssicherheit nachteilig beeinfluen und zu Schäden und Verletzungen führen.
4.12 Frostschutz
Stellen Sie sicher, daß in Ihrer Abwesenheit während der Frostperiode die Zentralheizungsanlage in Betrieb bleiben kann, indem Sie in allen Zimmern die Heizkörperhöhne geöffnet halten. Ihr Gerät ist mit einer Frostsicherung versehen. Wenn die Zentralheizungswassertemperatur im Gerät unter 5^ C absinkt, schaltet sich das Gerät ein und wärmt bis auf ca. 30^ C auf.

Achtung!
Die Sicherung der gesamten Zentralheizungsanlage gegen Einfrieren kann nicht garantiert werden.
Die Frostsicherung im Gerät ist nur aktiv, wenn der Hauptschalter aktiviert und das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist. Die Sicherung gegen Einfrieren mittels Frostschutzmitteln ist nicht zulässig. Frostschutzmittel führen zur Beschädigung von Dichtungen und Membranen. Außer dem kann ein höherer Gerauschpegel die Folge der veränderten Viskozität des Zentralheizungsswassers sein. Für eventuelle Folgeschäden sind wir nicht haftbar.
Eine Alternative, die Zentralheizungsanlage und das Gerät vor Frost zu schützen, besteht darin, die gesamte Anlage leerlaufen zu halten.
4.10 Schoonmaken
4.12 Vorstbeveiliging
5.1 W itterungsabhängige Steuerung
Eine witterungsabhängige Steuerung steuert die Temperatur des Zentralheizungsswasser je nach Außentemperatur. Das heißt: Je geringe die Außentemperatur ist, um sohigherist die Temperatur des Zentralheizungsswassers. Dadurch wird nicht mehr Wärme erzeugt als gerade notwendig ist. Esist abererforderlich, daß das Verhältnis zwischen Außentemperatur und Zentralheizungsswassertemperatur auf die witterungsabhängige Steuerung eingestellt ist. Das bezeichnet man als "Heizlinie."These Heizlinie sieht fur jeder Situation anders aus. Ihr Fachhandwerksbetrieb wird eine Voreinstellung bei der Anlage vornehmen. Mit den internen Zeitprogrammen werden die gewünschten Heizungs-, Warmwasser- und Temperaturabsenkungszeiten automatisch gesteuert. Eine witterungsabhängige Steuerung ist in Kombination mit thermostatischen Heizkörpersventilen die ökonomischste Steuerung von Heizungsanlagen.
5.2 T emperaturabsenkung bei der Zentralheizungsanlage
Senken Sie die Zimmertemperatur während der Nachstunden und in ihrer Abwesenheit ab. Das kann einfach und zuverlässig mit einem Uhrenthermostat mit individuell einzustellenden Zeitprogrammen geschehen. Stellen Sie während der Absenkungsperioden die Temperatur maximal 5^ tiefer ein als die normale Temperatur. Wenn Sie um mehr als 5^ Grad absenken, führt dies zu keiner hohenen Einsparung, weil aufgrund der stärkeren Abkühlung mehr Energie notwendig ist, um die Wohnung auf die richtige Temperatur zu erwären. Nur bei längerer Abwesenheit, etwa im Urlaub, lohnt es sich, die Temperaturabsenkung auf einen geringeren Wert einzustellen. Achten Sie daraufuf, daß im Winter nicht die Gefahr des Einfrierens besteht.
Stellen Sie die Zimmertemperatur so ein, wie es Ihnen personlich angenehm ist. Jedes Grad mehr als notwendig bedeutet etwa 6% mehr Energieverbrauch. Passen Sie auch die Temperatur des Raums an den Zweck an, für den der Raum genutzt wird. So ist es beispelsweise normalerweise nicht notwendig, ein Schlafzimmer oder ein nicht benutztes Zimmer auf 20^ zu erwärmen.
5.4 Die Einstellung der Betriebsfunktion
Wenn kein Zimmer(uhren)thermostat für die Temperatursteuerung verwendet wird, ist es zu empfehlen, in der Zeit, in der nicht beheizt werden muß, die Heizungs-funktion abzuschalten (statt die Heizkorperhöhne zu schließen). Das Gerät ist dann für die Heizung abgeschaltet, während die Warmwasserfungnion normal in Betrieb bleibt.
5.5 Gleichmäßig erwärmen
Oft wird aus Sparsamkeit bei einer Zentralheizungsanlage nur das Wohnzimmer beheizt. Über die Wände werden dadurch die nachstgelegenen Räume unkontrolliert mitbeheizt. Das bedeutet, daß unnötig Energie verloren besteht.
Ein anderer Zusatzfaktor ist der, daß der Heizkörper in dem Raum, der beheizt wird, eine zu keine Kapazität aufweist, um auch andere Räume zu beheizen. Die Folge ist, daß der Raum, der beheizt ist, nicht auf die richtige Temperatur zu bringen ist. Es kommt zu Unbehänglichkeit infolge von Zugluft, vergleichbar mit einer offen stehenden Tur zu einem nicht beheizten Raum. Diese Sparsamkeit wird bestraft, in dem auf diese Weise überhaupt kein angenehmes Innenklima zu erzielen ist. Es besteht sogar die Gefahr, daß die Baumaterialien darunter leiden, wobei die Rübbildung die Folge sein kann. Es ist daher better, bei mäßiger und strenger Kälte die nachstgelegenen Räume kontrolliert zu beheizen, indem die Heizkörperhöhne oder teilweise geöffnet werden.
5.6 T hermostatische Heizkörperhöhne und Zimmer(uhren)thermostat
Es sollte klar sein, daß die Montage thermostatischer Heizkörperhöhne Vorteile hat. Der Raum hat dadurch exactd die einzelm eingestellte Temperatur. Wenn auch ein Zimmer(uhren)thermostat oder eine witterungsa-bängige Steuerung mit Innenkompensation eingesetzt werden, müssen die Heizkörperhöhne, die in dem Raum montiert sind, indem sich das Zimmer(uhren)thermostat oder die witterungsa-bängige Steuerung befinden, vollständig geöffnet bleiben. Sonst ist keine saubere Temperaturregelung gewährleistet, was zu higherem Energieverbrauch führt.
5.7 S t euervorrichtung nicht abdecken
Sorgen Sie davon, daß das Zimmer(uhren)thermostat oder die thermostatischen Heizkörperhöhne nicht durch Möbel oder Gardinen abgedeckt werden. Es muß ungehindert Luft strömen können. Thermostatische Heizkörperhöhne können etwas mit Abstandsfühlern ausgestattet werden, wodurch sie auch dann korrekt arbeiten, wenn eine Gardine davor hangt.
5.8 W armwassertemperatur
Stellen Sie die Warmwassertemperatur nicht hoher ein als unbedingt notwendig. Das gilt auch für eine Solo/Boiler-Kombination. Warmwassertemperaturen über 60^ C führen zuunnotigem Energieverbrauch und hoheren Wartungskosten durch Zunahme von Verkalkung.
5.9 Einstellung der Wärnestartfunktion (nur Combi)
Die Wärmetastunktion bei Kombigeräten sorgt damit, daß sofort warmes Wasser zur Verfügung stehen, so daß beim Aufwärmen keine Wartezeit verloren gehen. Die Temperatur der eingeschalteten Wärmetastunktion hängt von der Einstellung der Warmwassertemperatur ab.
Stellen Sie die Temperatur nie hóher ein als notwendig, um einen unnötigen Energieverlust zu vermeiden. Wenn langere Zeit kein Warmwasser entnommen werden muß, ist es zu empfehlen, die Wärnestartfunktion abzuschalten (siehe Seite 27).
5.10 Bewuβter Umgang mit Wasser
Ein bewuβter Umgang mit dem Wasser kann die Verbrauchskosten erheblich senken, beispelsweise, daß Sie Duschenstatt Baden. Ein wassersparender Duschkopf verbraucht etwa ein Drittel Wasser weniger als Sie für ein Bad benötigten. Ein tropfender Hahn verbraucht etwa 2.000 Liter Wasser zusätzlich pro Jahr, und ein defekter Schwimmer im Spülksten der Toilette ergibt einen Mehrverbrauch an Wasser von ca. 4.000 Litern; diese Probleme zu beseitigen ist hingesen mit relativ geringen Kosten verbunden.
5.11 Belüftung
Öffnen Sie in der Heizperiode das Fenster nur zur Belüftung und nicht zur Temperaturregelung. Wenn Sie das Fenster kurze Zeit ganz geöffnet halten, ist das werkungsvoller, als es den ganzen Tag auf "Kipp" zu setzen. Schalten Sie während der Belüftungsperiode das Zimmer(uhren)thermostat herunter und/oder schlieben Sie die thermostatischen Heizkörperhöhne in dem Raum, in dem geluftet wird. Durch diese Maßnahme ist eine hervorragende Belüftung möglich, ohne daß die Wohnungunnötig abkühlt, wodurch das Heizgerät aktiviert wird, um den Energieverlust wieder auszugleichen.
5.12 Wartung
Jede Maschine braucht nach einer bestimmten Betriebslaufzeit eine Wartung. Damit steht und fällt das zuverlüssige Funktionieren. Wie Sie auch ihren Wagen regelmäßiger zur Inspektion bringen, braucht auch eine Zentralheizungsanlage eine Wartung. Regelmäßige Wartungen verlangern die Lebensdauer und verbessern die Zuverlösigkeit der Zentralheizungsanlage. Eine gut gewartete Zentralheizungsanlage faktioniert mit hochstem Wirkungsgrad und ist dadurch energiespar-samer. Wir empfehlen, einen Wartungsvertrag mit einem Handwerksfachbetrieb abzuschlieben.